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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ behandelt Christopher Kramp Sacharja 8:1-23. Er erklärt, wie Gott seinen Eifer für sein Volk zeigt und wie er sich eine Wiederherstellung Jerusalems und seines Volkes wünscht. Die Botschaft betont die Bedeutung von Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden im Alltag der Gläubigen und malt ein hoffnungsvolles Bild einer Zukunft, in der Menschen aus allen Nationen zu Gott finden werden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 978. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du so ein wunderbarer König bist, bei dem Herrschaft, Macht und Autorität in keinem Widerspruch zu Demut, Hilfsbereitschaft stehen. Danke, dass auf deinem Thron der Rat des Friedens besteht. Das Königtum und Priesterschaft, Herrschaft und Dienst in dir und in deiner Regierung kein Widerspruch sind. Danke, dass wir einen König haben dürfen, der sich selbst aufopfert für uns. Und den wir deswegen von ganzem Herzen, mit Überzeugung nachfolgen können. Danke, Herr, von ganzem Herzen dafür. Sprich du heute durch dein Wort zu uns und erfüll uns mit deinem Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:56] Wir sind in Sacharja Kapitel 8, wo wir heute beginnen wollen. Wir haben gesehen, wie in Sacharja 7 einige Menschen zu den Priestern nach Jerusalem kamen und zu Sacharja dem Propheten, zu den Propheten und Sacharja ihnen eine Botschaft weitergibt. Sie hatten gefragt, ob sie noch weiterhin zu bestimmten Zeiten fasten sollten, wie es über zehn Jahre üblich war, auch im babylonischen Exil. Fastenzeiten, mit denen man sich erinnert hatte an bestimmte schlimme Ereignisse während der Zerstörung Jerusalems und der Wegführung. Und Gottes Botschaft ist: Eigentlich will ich diese Fastenzeiten gar nicht haben. Ihr habt sie euch eigentlich selbst auferlegt. Was ich viel lieber haben möchte, was ich auch damals schon den Menschen vor dem Exil gesagt habe, worauf sie nicht gehört haben, ist, dass ich möchte, dass im Alltag euer Glaube sich manifestiert, dass sie Gerechtigkeit gibt, dass er nicht böse über andere denkt, dass ihr für die Armen da seid. Das ist mein Wunsch.

[2:57] Und wir lesen an dieser Stelle weiter, beginnen in Sacharja Kapitel 8 und dort ab Vers 1: "Und das Wort des Herrn der Heerscharen erging folgendermaßen: So spricht der HERR der Heerscharen: Ich eifere mit großem Eifer und mit großem Grimm eifere ich fest." Was für eine interessante Aussage. Drei Mal steht hier, dass Gott eifert mit großem Eifer. Nicht nur etwas, was er nebenbei macht, sondern das als seine absolute Priorität. So wie es in Jeremia 32, Vers 41 steht, dass Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele und wiederherstellen möchte.

[3:43] "So spricht der HERR: Ich will wieder nach Zion zurückkehren und ich werde Wohnung nehmen mitten in Jerusalem, und Jerusalem soll die Stadt der Wahrheit heißen und der Berg des Herrn der Heerscharen, der heilige Berg." Gott möchte wieder in Zion wohnen. Die Herrlichkeit kehrt zurück. So hat es schon 43, äh, 43 gesehen. Und ganz am Ende der Zeit werden wir sehen, wie auf der neuen Erde die Wohnung Gottes mitten unter uns sein wird. Von heute möchte Gott in deinem Leben seine Wohnung aufschlagen.

[4:21] "So spricht der HERR der Heerscharen: Es soll noch alte Männer und alte Frauen in den Straßen Jerusalems sitzen, jeder mit einem Stab in seiner Hand wegen ihres hohen Alters. Und die Straßen der Stadt sollen erfüllt werden mit Knaben und Mädchen, die auf ihren Straßen spielen." Ein Bild für Frieden, ungestörte Freude. Alte, die dort auf ihren Stäben ruhen, den Treiben der fröhlichen Kinder zuschauen. Was für ein wunderschönes Bild für die Wiederherstellung, die Gott dem Volk Israel hier angedeihen lassen wollte.

[4:57] "So spricht der HERR der Heerscharen: Wenn das wunderbar sein wird, wenn es wunderbar sein wird in den Augen der Überreste dieses Volkes in jenen Tagen, soll es auch meinen Augen wunderbar sein, spricht der HERR der Heerscharen." Mit anderen Worten, wenn es erstaunlich ist, ist es doch in meinen Augen erstaunlich? Nein, Gott hatte schon Jeremia 32 gesagt, sollte nie etwas unmöglich sein für Gott. Es ist nichts Erstaunliches, wenn er uns wiederherstellt. Vielleicht ist es für uns erstaunlich. Es ist ein Wesen, es ist immer sein größter Wunsch gewesen für Gott. Das ist keine Überraschung, keine erstaunliche Sache, dass er das Beste für uns will. Es ist etwas ganz Natürliches für Gott, und wir müssen lernen, dass es etwas Natürliches für Gott ist, also das Beste für mich und für dich will.

[5:44] "So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ich rette mein Volk aus dem Land des Aufgangs und aus dem Land des Untergangs der Sonne, mit anderen Worten, aus Osten und aus Westen. Und ich will sie sicher beibringen, dass sie mitten in Jerusalem wohnen sollen. Und sie werden mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Wahrheit und Gerechtigkeit." Es gab noch so viele, die in allen möglichen Ländern der Welt verstreut waren, nicht nur in Babylon, sondern auch vorher schon durch die Assyrer, die zum Teil waren einige bei den Griechen, einige waren in Ägypten, durch verschiedene Umstände überall gab es Menschen, die zum Volk Gottes eigentlich gehörten und jetzt wieder zurückkehren sollten. Und Gott sagt: Sie sollen mein Volk sein, ich möchte ihr Gott sein.

[6:28] Lieber Freund, liebe Freundin, wolltest du nicht auch beten: "Oh Vater im Himmel, ich bin dein Kind, und du sollst mein Gott sein." Gebet ist mir sehr wertvoll geworden, das bewusst zu machen, dass Gott mein Gott ist und sein Bund zwischen mir und ihm besteht. Das wünscht sich Gott, und es kann Realität werden in deinem Leben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, ja, dass in meinem Leben Realität werden lassen.

[7:06] "So spricht der HERR der Heerscharen: Stärkt eure Hände, ihr, die ihr in diesen Tagen diese Worte aus dem Mund der Propheten hört, an dem Tag, da der Grundstein für das Haus des Herrn der Heerscharen gelegt wurde, damit der Tempel gebaut werden kann. Vor diesem Tag lohnt es sich die Arbeit der Menschen und es fies nicht. Auch hatten die, welche aus- und eingehen, keine Ruhe vor dem Feind. Und ich ließ alle Leute gegeneinander los. Nun aber will ich mich zu dem Überrest des Volkes nicht mehr stellen, wie in den Folgen Tagen, spricht der HERR der Heerscharen. Sondern es soll eine Saat des Friedens geben. Der Weinstock soll seine Frucht bringen und das Land seinen Ertrag abwerfen und der Himmel seinen Tau spenden. Und dem Überrest dieses Volkes will ich dies alles zum Erbteil geben."

[7:51] "Und das soll geschehen, wie ihr ein Fluch gewesen seid in Heidenvölkern, oh Haus Juda und Haus Israel, so will ich euch ja retten, dass sie ein Segen werden. Fürchtet euch noch nicht, sondern stärkt eure Hände." Wir haben hier dieselbe Botschaft, die auch Haggai schon zuvor gepredigt hat. Und wir sehen, wie eng diese beiden Propheten zusammengehören. Auch Haggai hatte gesagt: "Achte doch auf eure Wege bis hierhin, bis zu dem Zeitpunkt, wo ihr die Arbeit am Tempel wieder aufgenommen habt. Bis dahin gab es Missernten, bis dahin hat sich die Arbeit nicht gelohnt. Die hat mehr erwartet und es kam weniger dabei heraus. Solange ihr das Werk Gottes nicht an die erste Stelle gesetzt habt, seid ihr nicht gesegnet gewesen. Achtet darauf, ab dem Zeitpunkt, wo ihr das Werk Gottes wieder in die vorderste Stelle gestellt habt, an die oberste Priorität, als oberste Priorität behandelt habt, ab diesem Zeitpunkt hat Gott euch reichlich gesegnet." Dieselbe Botschaft sind wir hier in Sacharja.

[8:46] Auch das ist eine große, überfließende Ernte für die Übrigen des Volkes geben soll. Ja, Gott sagt, ihr seid ein Fluch gewesen, aber jetzt soll die ein Segen sein. Das erinnert uns an das, was Gott zu Abraham gesagt hat: "Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein."

[9:06] Tragt euch nicht diese Botschaft durch, zieht die gesamte Bibel: "Fürchte dich nicht, stärke deine Hände." Die Botschaft ihren Gideon, dagegen die Botschaft ihren Josefa, ging die Botschaft, die Haggai an das Volk hier, an Serubbabel, an Jesua, an das ganze Volk gegeben hat. Sacharja hier wiederholt, weil Gott weiß, dass wir so leicht erschaffen, dass wir so leicht den Mut verlieren. Sagt Gott: "Fürchte dich nicht, hab keine Angst, ich bin bei dir. Stärke deine Hände."

[9:37] "Denn so spricht der HERR der Heerscharen: Gleich wie ich mir vorgenommen habe, euch Unheil zu bringen, als eure Väter mich erzürnten, spricht der HERR der Heerscharen, und es mich nicht reute, so habe ich mir jetzt in diesen Tagen vorgenommen, Jerusalem und im Haus Juda Gutes zu tun. Fürchtet euch nicht." Warum müssen wir uns nicht fürchten? Weil Gott sich vorgenommen hat, Gutes zu tun. Er hatte schon durch Jeremia, durch den Brief, der weggeführt nach Jerusalem nach Babylon geschickt wurde, Jeremia 29 sagen lassen: "Ich weiß, welche Gedanken ich für euch habe, Gedanken des Friedens." Er hat gesagt: "Ich möchte euch eine Zukunft geben, Zuversicht, Hoffnung, wenn ihr mich sucht von ganzem Herzen, werdet ihr mich finden, und ich werde euch wieder zurückbringen." Gott hat sich Gutes vorgenommen für dein Leben und für mein Leben.

[10:26] Das ist es aber, was wir tun sollt: Rede die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten, typ treulich Recht und fälle einen Rechtspruch des Friedens in euren Toren. Und keiner sinne Böses in seinem Herzen gegen seinen Bruder, liebt auch nicht falschen Eid, denn die sind alles hasse ich, spricht der HERR. Gott sagt, mit anderen Worten, jetzt, wo ich euch wiederherstelle, wo ich euch zurückbringe, wo ich den Tempel wieder aufbauen lasse, wo der Tempel wiederhergestellt wird, bitte tut jetzt das, was ich schon damals euren Vätern gesagt habe, was sie nie getan haben. Seid im Alltag, dass sie echte Gläubige seid. Handelt so, wie Gott an euch gehandelt hat. Spiegelt den Charakter Gottes wider. Und wir können sehen, dass Jesus genau das getan hat. Er hat so gelebt, wie es hier steht, und wir sollen seinen Charakter in unserem Alltag widerspiegeln.

[11:26] "Und das Wort des Herrn der Heerscharen erging an mich folgendermaßen: So spricht der HERR der Heerscharen: Das Fasten im vierten und das Fasten im fünften und das Fasten im siebten und das Fasten im zehnten Monat wird im Haus Juda zur Freude und Wonne werden und zu fröhlichen Festtagen. Liebt ihr nur die Wahrheit und den Frieden?" Gott sagt, all diese Feste, die, all diese diese Fastentage, die immer an die Niederlage erinnert haben sollen, sollen zu Freudenfesten werden. Gott braucht nichts ein institutionalisiertes Fasten. Ja, es gibt Zeiten, wo Fasten wichtig und notwendig ist. Die Bibel spricht davon, aber Gott braucht nicht einfach nur Tradition, wenn in unserem Leben der Charakter Gottes durch den Heiligen Geist sichtbar wird.

[12:16] "So spricht der HERR der Heerscharen: Es werden noch Völker und die Bewohner vieler Städte kommen, und die Bewohner einer Stadt werden zu denen einer anderen kommen und sagen: Lasst uns hingehen, um den Herrn anzuflehen und den Herrn der Heerscharen zu suchen. Auch ich will gehen." Hier haben wir genau das, was auch schon in Micha 4, Vers 2 vorhergesagt worden ist, nämlich, dass der Berg des Herrn, der Weg Zion, hoch erhaben sein wird und aus allen Nationen, Völkern und Sprachen werden Menschen kommen und sagen: "Dorthin wollen wir gehen, denn dort ist das Gesetz Gottes, dort ist das Wort Gottes. Wir wollen Gott kennenlernen." Ja, wir wollen Jesus kennenlernen. "So werden große Völker und mächtige Nationen kommen, um den Herrn der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und den Herrn anzufinden." Sie werden kommen, um Gott selbst zu suchen, nicht nur eine Theorie der Wahrheit, sondern die Wahrheit selbst, Jesus Christus, der gesagt hat: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Und sie werden ihn suchen im Gesetz, ihn suchen in der Lehre, suchen in der prophetischen Wahrheit, die das Volk Gottes wie ein Bannerträger in der ganzen Welt verbreiten wird. Und das Licht des Evangeliums wird sich ausbreiten und viele aus vielen Nationen, Stämmen, Völkern, Sprachen werden sagen: "Dorthin wollen wir hingehen." Sie werden Babylon verlassen und werden dorthin kommen, wo das Wort Gottes in Vollmacht gepredigt wird und wo Menschen auch das Evangelium tatsächlich ausleben.

[13:40] "So spricht der HERR der Heerscharen: In jenen Tagen wird es geschehen, dass zehn Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker einen Juden beim Rockzipfel festhalten und zu ihm sagen werden: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist." Was für ein Bild dort steht, nicht, dass zehn gemeine Weltmenschen am Rockzipfel festhalten und sagen: "Bitte komm doch zu uns in die Gemeinde." Wenn man interessante, dort steht, dass zehn Weltmenschen, gemeine am Rockzipfel festhalten werden, sagen: "Wir wollen dorthin gehen, wo du hingehst."

[14:19] Das hat Gott versprochen, und ich glaube, er wird es tun. Und ich glaube, er will es jetzt schon sehr bald tun, am liebsten heute. Er möchte seinen Geist ausgießen, so sehr, dass seine Gläubigen, dass die Mitglieder seines Volkes sein Wort so gut kennen und so ausleben, dass tatsächlich Weltmenschen sagen: "Das, was ihr habt und so wie ihr lebt, so lebt kein anderer." Das wollen wir auch.

[14:49] Möchtest du Teil der Erfüllung von Sacharja 8, Vers 23 sein? Möchtest du auch, dass zehn Weltmenschen deinen Rockzipfel ergreifen und sagen: "Dein Gott, es soll auch mein Gott sein. Ich möchte dorthin gehen, wo du hingehst, weil ich gesehen habe und gehört habe, dass Gott mit dir ist." Dann gib heute Jesus dein Herz, und es wird sichtbar sein, dass Gott mit dir ist.

[15:19] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für diese ermutigende Vision in Sacharja 8, Vers 23. Danke für diese ermutigenden Worte im ganzen Kapitel, die deutlich machen, dass du nicht nur nebensächlich, sondern es zur absoluten Hauptsache gemacht hast, für uns da zu sein und deine Wahrheit und dein Werk wieder zu beleben und zu vollenden. In Offenbarung 10 wird gesagt, dass, wenn die siebte Posaune erschallt, das Geheimnis Gottes vollendet werden wird, so wie er seinen Knechten, Propheten als Halsbotschaft verkündigt hat. Das Evangelium wird ans Ende kommen, es wird vollendet werden, so die ganze Erde erreichen. Es wird als Evangelium vom Reich Gottes an der ganzen Welt verkündet werden, und dann wird das Ende kommen.

[16:08] Und Herr, wir wünschen uns so sehr, dass wir nicht durch traditionelle Bußübungen, sondern durch ein Leben mit dir, solche Menschen werden, dass andere um uns herum sagen: "Ich möchte auch so leben, denn ich sehe, dass Gott mit dir ist." Hilf uns und so mit deinem Heiligen Geist bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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