In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp Sprüche 3:17-4:14. Sie erklärt, wie Weisheit, personifiziert durch Jesus, Frieden, ewiges Leben und göttlichen Schutz schenkt. Die Botschaft ermutigt dazu, Weisheit aktiv zu suchen, Gottes Gebote zu befolgen, Gutes zu tun und Konflikte zu meiden, um ein gesegnetes Leben zu führen, das sowohl auf Erden als auch in der Ewigkeit verlängert wird.
Gott auf (m)einer Seite: Sprüche 3:17-4:14
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, SprüchePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Wir lesen heute zusammen die Seite 673. Wir lesen weiter in Kapitel 3 der Sprüche und beginnen auch Kapitel 4. Und wir wollen Gottes Geist bitten, dass er uns leitet durch sein Wort.
[0:47] Lieber Jesus, wir bitten, dass du uns den Heiligen Geist gibst, damit wir dein Wort gut verstehen, richtig verstehen, aber vor allem, dass wir es an uns ranlassen, dass wir dein Wort zu unserem Herzen sprechen lassen, dass wir es uns zu Herzen nehmen. Herr, zu oft lesen wir dein Wort nur um des Wissens willen und viel zu wenig deswegen, weil wir selber etwas daraus lernen möchten, weil wir uns erforschen möchten. Herr, gib uns diese Offenheit und mach unsere Herzen weit für deine Stimme.
[1:24] Wir beginnen in Kapitel 3, Vers 17. Und wir reden hier immer noch über die Weisheit. „Ihre Wege sind liebliche Wege und alle ihre Pfade Frieden. Sie ist ein Baum des Lebens denen, die sie ergreifen, und wer sie festhält, ist glücklich zu preisen.“ Die Weisheit steht ja für Jesus. Und Jesus sagte im Neuen Testament: „Meinen Frieden gebe ich euch.“ Also, Jesus ist der Friedensgeber, ja, auch in Jesaja so genannt. Und die Weisheit wird verglichen mit dem Baum des Lebens. Wir wissen, der Baum des Lebens hat Früchte, die uns ewiges Leben schenken. Und Gott möchte uns schon einen Vorgeschmack auf den Himmel geben, während wir noch hier auf der Erde wohnen, indem wir Teilhaber seines Glaubens werden und seiner göttlichen Natur.
[2:20] Es heißt weiter: „Der Herr hat die Erde durch Weisheit gegründet und die Himmel durch Einsicht befestigt.“ Jesus ist die Weisheit, Jesus ist der Schöpfer. Und durch Jesus hat Gott die Erde und die Himmel geschaffen. „Durch seine Erkenntnis brachen die Fluten hervor und träufelten die Wolken Tau herab.“ „Mein Sohn, lass diesen niemals aus den Augen, bewahre Überlegung und Besonnenheit.“ Das heißt, wenn wir uns auf die Schöpfung besinnen, wenn wir auf die Schöpfung schauen – und das tun wir ja vor allem auch am Sabbat – dann wird uns gesagt, dass es uns leichterfällt, dass wir die Besonnenheit uns bewahren und dass unsere Seele wirklich auch Gott erkennt. „Sie werden deiner Seele zum Leben dienen und zum Schmuck um deinen Hals. Dann wirst du sicher auf deinem Weg gehen, und dein Fuß stößt nicht an.“ Das erinnert uns an Psalm 91, wo es heißt: „Die Engel werden dich behüten auf allen deinen Wegen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.“ „Ohne Furcht wirst du dich niederlegen, und liegst du, so wird dein Schlaf süß sein.“ Das heißt, wir werden ohne Sorge sein, wenn wir uns auf die Weisheit verlassen. „Du brauchst keinen plötzlichen Schrecken zu fürchten, auch nicht den Untergang der Gottlosen, wenn er kommt.“ Das heißt, wenn wir die Weisheit in unserem Leben haben, wenn wir Jesus haben, dann brauchen wir uns nicht vor der Endzeit fürchten. Das ist ja der Untergang der Gottlosen. Wir brauchen keine Angst vor dieser Zeit haben, wenn wir Jesus nachfolgen, wenn wir auf ihn schauen. „Denn der Herr wird deine Zuversicht sein und deinen Fuß bewahren vor dem Fallstrick.“
[4:05] „Verweigere keine Wohltat dem, welchem sie zukommt, wenn es in der Macht deiner Hände liegt, sie zu erweisen.“ Dazu möchte ich gerne mit euch einen Parallelvers lesen in Jakobus 4, Vers 17. Dort steht: „Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut, für den ist es Sünde.“ Das heißt, immer wenn wir Gutes zu tun sehen, sollten wir es auch in Angriff nehmen, sofern es in unserer Macht liegt. Manchmal können wir nichts tun, diese Situationen gibt es. Aber wenn wir es können, wenn wir abgeben können von dem Überfluss, den wir haben, dann sollten wir das auch tun. „Sprich nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder, morgen will ich dir geben, während du es noch hast.“ „Ersinne nichts Böses gegen deinen Nächsten, der arglos bei dir wohnt.“ „Fange mit keinem Menschen ohne Ursache Streit an, wenn er dir nichts Böses zugefügt hat.“ Streit ist nichts Schönes, aber auch Streit unter Gläubigen kommt vor. Auch Streit kommt vor ohne Ursache, und die Bibel sagt, dass wir das bleiben lassen sollen. Es gibt immer mal wieder Menschen, die einem begegnen, und vielleicht kennt ihr auch solche Menschen, die gerne, die so ein bisschen streitlustig sind und gerne Streit beginnen. Und die beste Art, mit solchen Menschen umzugehen, ist die, dass man sie ins Leere laufen lässt mit ihrem Streit, dass man gar nicht darauf reagiert und dass man nicht versucht, sich selbst zu rechtfertigen, weil dann steigt man in diese Streitdebatte ein.
[5:42] „Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle dir keinen seiner Wege. Denn der Verkehrte ist dem Herrn ein Gräuel, aber mit dem Aufrichtigen hat er vertrauten Umgang. Der Fluch des Herrn ist im Haus der Gottlosen, aber die Wohnung der Gerechten segnet er.“ Das ist ein schöner Gedanke, dass Gott unser Heim segnet, wenn wir darin aufrichtig wohnen. Oft geben wir nach außen hin so ein heiliges Leben ab, aber zu Hause, wenn wir alleine sind oder unter uns in Familie, dann sind wir nicht ganz so heilig wie in der Gemeinde. Aber wenn wir dort genauso sind wie nach außen, wenn wir Gott im Herzen haben und Gott in unserem Zuhause wohnt, dann wird uns verheißen, dass Gott unser Zuhause segnet. „Wenn er auch spottet über die Spötter, so gibt er doch den Demütigen Gnade. Die Weisen werden Ehre erben, die Toren aber macht die Schande berühmt.“
[6:41] Kapitel 4. Es geht in Kapitel 4 darum, wie wir die Weisheit erwerben können. „Ihr Söhne, gehorcht der Unterweisung des Vaters und gebt acht, damit ihr zu unterscheiden wisst. Denn ich habe euch eine gute Lehre gegeben. Verlasst meine Weisung nicht. Denn da ich noch als Sohn bei meinem Vater war, als zartes und einziges Kind unter den Augen meiner Mutter, da lehrte er mich und sprach zu mir: ‚Dein Herz halte meine Worte fest, bewahre meine Gebote, so wirst du leben.‘“ Wenn wir Gottes Gebote, die Gebote unseres Vaters, bewahren, dann ist uns nur Gutes verheißen. Es gereicht uns nie zum Schlechten. Und machen wir uns, glaube ich, zu selten bewusst, dass das Halten der Gebote nie zum Nachteil für uns ist. Wenn wir Probleme haben, zum Beispiel, weil wir am Sabbat arbeiten müssen und wir im Zwiespalt sind, unsere Arbeitsstelle verlieren zu müssen oder den Sabbat zu halten, dann wird uns das Halten des Sabbats zum Segen sein und nicht zum Nachteil. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.
[7:56] „Erwirb Weisheit, erwirb Verständnis. Vergiss sie nicht und weiche nicht ab von den Reden meines Mundes.“ „Verlass du sie nicht, so wird sie dich bewahren. Liebe du sie, so wird sie dich behüten.“ Ein so wunderschöner Vers, dass wir die Weisheit lieben können. Das heißt, dass die Weisheit etwas Greifbares ist, dass wir, wenn wir Jesus lieb haben, dass er uns auch behüten wird und uns helfen wird. „Der Anfang der Weisheit ist: Erwirb Weisheit.“ Wenn wir Weisheit haben wollen, dann müssen wir anfangen mit der Weisheit, sie zu bekommen. Weisheit gibt es nicht über Nacht in Gänze, sondern wir fangen klein an und wachsen. Weisheit ist etwas, was einen Prozess durchmachen muss. „Halte sie hoch, so wird sie dich erhöhen. Sie wird dich ehren, wenn du sie umfängst.“ Wenn wir das Evangelium hochhalten, wenn wir uns zu Jesus bekennen, dann wird uns auch Gott erhöhen. „Sie wird deinem Haupt einen lieblichen Kranz verleihen, eine prächtige Krone wird sie dir reichen.“ „Höre, mein Sohn, meine Worte an, sie werden dir die Lebensjahre verlängern.“ Nicht nur hier auf Erden, sondern natürlich auch eine Ewigkeit. „Ich will dich den Weg der Weisheit lehren, dich leiten auf gerader Bahn. Wenn du gehst, wirst du nicht gehemmt, und wenn du läufst, so wirst du nicht straucheln. Halte fest an der Unterweisung, lass sie nicht los. Bewahre sie, denn sie ist dein Leben.“ „Begib dich nicht auf den Pfad der Gottlosen und tu keinen Schritt auf dem Weg der Bösen.“ Das möchten wir uns heute vornehmen, dass wir auf dem Pfad der Weisheit wandeln und nicht auf dem Weg des Bösen und der Gottlosen. Lasst uns gemeinsam beten.
[9:52] Lieber Vater im Himmel, du möchtest, dass wir deinem Rat gehorchen, dass wir deine Gebote bewahren, weil sie immer zum Segen sind für uns. Lass uns das erkennen in unserem Leben. Lass uns auf deinem Weg wandeln, den du für uns vorbereitet hast und in den Werken, die du möchtest, dass wir sie tun. Ja, hilf uns dabei heute an diesem Tag. Amen.
[10:17] [Musik]
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