Veröffentlicht am
1.424 Klicks

In dieser Predigtserie „Gott mit uns“ spricht Christopher Kramp über Eheprobleme, wenn Dritte in die Beziehung eindringen. Er erklärt, was unter „Dritten“ zu verstehen ist – das können sowohl äußere Einflüsse als auch innere Hindernisse sein. Kramp betont die göttliche Bedeutung der Ehe als tiefe Einheit und gibt praktische Ratschläge, wie man diese Dritten identifiziert und loswird, um die Ehe zu stärken.

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um Eheprobleme und das Eindringen von Dritten in Beziehungen, sowohl im menschlichen als auch im geistlichen Sinne. Anhand biblischer Beispiele wie dem Gleichnis vom Weinberg in Jesaja 5 und der Geschichte des Propheten Hosea wird die Untreue des Volkes Israel gegenüber Gott beleuchtet. Es wird erklärt, wie geistliche Hurerei und Ehebruch beginnen und welche tiefgreifenden Folgen sie haben. Die Predigt betont Gottes unerschütterliche Liebe und seinen Wunsch nach einer tiefen, persönlichen Beziehung zu jedem Einzelnen, selbst wenn dieser sich abwendet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott mit uns

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[5:00] Und wir haben dann gesehen, dass das Gottesplan seit allen Zeiten gewesen ist, eine enge, tiefe Verbindung zu haben. Und wir haben gesehen, dieses Ein-Fleisch-Sein auf der zwischenmenschlichen Ebene, korrespondiert mit dem Ein-Geist-Sein mit Gott. Kann man sich erinnern? Dass Gott sich wünscht, dass wir die gleichen Gedanken haben wie er, dass wir so denken wie er, dass wir so gesinnt sind, wie Jesus es auch war.

[5:24] Und dann haben wir gesehen, dass den Menschen die Augen verdreht worden sind durch die Sünde und dass sie den Bund gebrochen haben. Wir haben gesehen, dass Sünde was ist? Sünde ist das Übertreten des Gesetzes, das Gesetz ist die Liebe, demzufolge ist Sünde Lieblosigkeit und sie führt automatisch zur Trennung. Und Gott hat einen Plan gehabt. Was war Gottes Plan, um diesen Bund wiederherzustellen? Das Gesetz muss am Ende wieder in die Herzen gehen und dazu muss etwas hinweggenommen werden, nämlich die Sünde. Das war das dritte Element, was jetzt zu dieser Bundesidee hinzu kam. Er sagt, ich will die Sünde hinwegnehmen, sodass da kein Hindernis mehr ist zwischen mir und den Menschen.

[6:12] Wir haben gesehen, dass er dann diese Versprechung gemacht hat. Wir haben einige Personen angeschaut, die aufgrund dieser Verheißung gelebt haben. Weiß jemand noch, welche Personen wir dort kennengelernt haben im Alten Testament? Abraham, Noah, Henoch, um einige zu nennen, die mit Gott gegangen sind.

[6:29] Und dann haben wir gesehen, wie ein ganzes Volk zu sich ziehen wollte und zu sich gezogen hat aus lauter Liebe, um mit ihm diesen Bund zu verdeutlichen. Das war das Volk Israel. Und was hat das Volk Israel gemacht, als sie diesen Bund angeboten bekommen haben, als Gott zu ihren Herzen sprach? Ich bin der Herr, der Gott. Was hat das Volk gemacht? Sie sind auf Distanz gegangen. Haben gesagt, ja, das ist zwar schön und gut, aber komm uns nicht zu nahe. Und Gott, da musste das, was er in das Herz schreiben wollte, wohin schreiben? Auf Stein. Die gleichen Prinzipien, die er im Denken der Leute haben wollte, wurden jetzt als Theorie aufgeschrieben. Und die Menschen haben gesagt, ja, wir halten uns von alleine dran. Wir wollen das schon irgendwie tun und sind jämmerlich gescheitert.

[7:10] Wir haben gesehen, dieser Bund auf Distanz, dieser alte Bund hatte immer seine Tücken und hatte nie das erreicht, was Gott sich vorgenommen hat. Aber am Dienstag haben wir gesehen, dass es schon im Alten Testament Menschen gab, die immer wiederhin durchgedrungen sind zum neuen Bund in ihrer Erfahrung. Da haben wir über welche Menschen zum Beispiel gesprochen? Letzten Dienstag. Über David zum Beispiel, nicht wahr? Und? Salomo zum Beispiel, ja?

[7:38] Und wenn die so eine Erfahrung mit Gott gemacht haben, wie haben sie das ausgedrückt? Wie hat sich das Ganze ausgedrückt, diese Erfahrung, diese Liebeserfahrung mit Gott? Das waren Liebeslieder, nicht wahr? Können wir uns erinnern? Dass wir über Liebeslieder und Liebesgedichte gesprochen haben in den Psalmen, in den Sprüchen und vor allem in einem ganz besonderen Buch der Bibel. Nämlich welchem Buch? Das Buch Hohelied, wo sich die Liebe Gottes und sein Wesen in einer ganz besonderen Art und Weise gezeigt haben. Wer das nicht gesehen hat, sollte es sich unbedingt anschauen. Das Buch Hohelied ist ein unglaublich spannendes Buch.

[8:12] Wir wollen an diesem Punkt heute anknüpfen mit dem Thema Eheprobleme. Wir wollen uns noch ein Lied anschauen, ein kurzes Lied, das uns in dieses Thema von den Liebesliedern zu den Problemliedern bringt. Und dieses Lied findet sich in Jesaja Kapitel 5. Jesaja Kapitel 5. Und dort ab Vers 1. In Jesaja 5 und dort ab Vers 1 heißt es, ich will doch singen von meinem Geliebten ein Lied meines Freundes von seinem Weinberg. Hier sehen wir noch ein Lied und wieder geht es um Gott, wie wir gleich sehen werden, und sein Volk. Eine Art Liebeslied. Und dann heißt es in Vers 1, mein Geliebter hat einen Weinberg auf einem fruchtbaren Hügel. Und er grub ihn um und säuberte ihn von Steinen und bepflanzte ihn mit edlen Reben. Mitten darin baute er einen Turm und hieb auch eine Kelter darin aus. Und er hoffte, dass er gute Trauben brächte, aber er trug nur was? Für Trauben. Schlechte Trauben.

[9:25] Wir haben hier das Bild von einem Weingärtner. Wir leben hier umringt von Weinbergen. Jeder hat schon mal einen Weinberg gesehen, oder? Einen Weinstock. Ich komme aus einer Gegend, wo es keine Weinberge gibt. Ich konnte mir sowas nie groß vorstellen, was da jetzt so groß an Arbeit ist an so einem Weinstock, bis ich das gesehen habe. Diese Hänge und dann diese ganze Arbeit, die da dran hängt. Tatsächlich diese Weinstöcke zu bearbeiten. Und hier finden wir jemand, der alles hinein investiert in seine Weinstöcke. In seinen Weinberg.

[9:56] Es heißt in Vers 3, nun ihr Bürger von Jerusalem und ihr Männer von Judas, sprecht recht zwischen mir und meinem Weinberg. Was konnte man an meinem Weinberg noch weiter tun, das ich nicht getan habe? Warum hoffte ich, dass er gute Trauben brächte, aber er trug nur schlechte?

[10:17] In Vers 7 heißt es, denn das Haus Israel ist der Weinberg des Herrn der Herrscher. Und die Männer von Judas sind seine Lieblingspflanzung. Immer wieder im alten Testament wurde das Volk Gottes, die Braut, seine Geliebte mit einem Weinberg verglichen. Für die er alles getan hat. Ich weiß nicht, wer hat für seinen Partner schon mal sagen können, ich habe alles für dich getan? Es meldet sich gar keiner. Man hat alles investiert, nicht wahr? Man hat Zeit investiert, man hat auch Geld investiert, nicht wahr? Man hat Ideen investiert, man hat versucht sich selbst zu ändern, man hat versucht alles so gut zu machen, wie nur möglich. Man hat sich Gedanken gemacht, man hat es mit Liebe gemacht und man hat wirklich sich bemüht. Und es kommt nur Zank und Streit heraus.

[11:13] Vers 7 heißt es, er hoffte auf Rechtsbruch und siehe da, blutiger Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit und siehe da, Geschrei über Schlechtigkeit. Ich glaube, es gibt nichts, was schmerzhaft ist, als wenn man sich wirklich angestrengt hat und der andere merkt es nicht, oder? Schon mal erlebt? Du hast wirklich alles investiert und hast vielleicht im Hintergrund, du willst natürlich nicht alles auf die lange, wie sagt man, auf das Silbertablett schmieren und sagen, schau, das habe ich alles gemacht. Du hoffst, es sieht jemand und es wird überhaupt nicht wahrgenommen. Das ist schmerzhaft, oder?

[11:49] So geht es Gott. Er sagt, ich habe alles investiert in meine Lieblingspflanzung, meine Lieblingspflanze. Da kann man sich vorstellen, wenn jemand so eine Pflanze hat, der gießt sie und er säubert sie und er zieht die Disteln raus und die Dornen raus und schaut, ob es ihr gut geht. Vielleicht redet er sogar mit ihr, beschallt sie mit klassischer Musik, was auch immer, dass es ihr gut geht, dass sie wächst. Es gibt ja solche Menschen, die haben so eine Affinität zu Pflanzen. Gott sagt, ich habe alles getan und trotzdem gibt es nur Probleme.

[12:21] Und die Frage ist, könnte es sein, dass Gott auch in unserem Leben versucht, alles zu tun, was er kann und trotzdem ist unsere Beziehung irgendwie nicht so, wie sie sein sollte?

[12:36] Wir haben am Dienstag über eine Person gesprochen, die vielleicht mehr Lieder geschrieben hat als alle anderen Personen in der Bibel, nämlich über den Sohn Davids, Salomon. Wir haben aufgehört mit diesem Lied der Lieder, dem schönsten Lied, dem Lied Hohelied, wo er seine Liebe für seine erste Frau Sulamit beschrieben hat. Da haben wir aufgehört.

[13:01] Und heute geht es genau an der Stelle weiter. Denn Salomon hatte nicht nur Sulamit, sondern kurze Zeit später ist etwas passiert. Er hatte nicht nur 1400 andere Lieder, er hatte auch fast 1000 andere Frauen. Und diese Frauen brachten etwas mit in das Volk Israel, das zuvor durch das Wirken Davids mal endlich zu Gott wirklich geführt worden war. Was brachten die mit? Ihre Götzen. Die brachten ihre Vorstellung von Gott mit. Denn in Wirklichkeit sind ja alle Götter irgendwo ein Versuch der Menschheit, dieses höchste Wesen, das es wohl offensichtlich geben muss, zu beschreiben. Denn woher kommen die Götter? Die Götterideen. Jedes Volk hat seine Vorstellung von Gott. Jedes Volk hat seine Vorstellung, wie das mal gewesen ist am Anfang der Welt. Und ich glaube nur, die Bibel hat die richtige Vorstellung. Aber jeder Versuch einen Götzen zu beschreiben, war ja der Versuch irgendwie zu erklären, wie die Welt gekommen ist, ein Bild von Gott zu entwickeln.

[14:13] Und so brachten all diese Frauen jetzt verschiedene Ideen über Gott, über seinen Charakter mit. Und diese Götzen waren meistens nicht besonders liebevoll, sondern was hatten diese Götter für Eigenschaften? Die waren brutal, nicht wahr? Die haben schreckliche Dinge gefordert. Die haben Menschenopfer gefordert und viele andere Dinge.

[14:31] Und so beginnt das Volk etwas zu tun, was es niemals hätte tun sollen. Und als Folge dessen, sagt uns die Bibel, gab es nicht nur Probleme mit Gott, es gab auch Probleme untereinander. Kurz nachdem Salomo gestorben ist, was passiert mit dem Volk Israel? Hat sich geteilt, zerstritten, zersplittert. Und damit beginnt eine jahrhundertlange Geschichte von Problemen über Probleme, die damit angefangen haben, dass Dritte eingedrungen sind. Dass andere Gedanken eingedrungen sind zwischen das Volk und zwischen Gott.

[15:09] Und Gott versucht dieses Problem anzusprechen. Und wie jedes Mal, wenn es um etwas Geistliches geht, weil wir Menschen halt so schwer von Verstand sind, dass wir es irgendwie begreifen, versucht er es uns bildlich darzustellen. Wie hat er nochmal versucht, Liebe bildlich darzustellen? Durch eine Ehe, nicht wahr? Jetzt wie kann er dann geistliche Probleme darstellen? Was wäre jetzt das logische Gleichnis, das man wählen müsste? Durch eine problembehaftete Ehe, richtig?

[15:41] Und einer hat das Große losgezogen. Adam hatte das Gute losgezogen, nicht wahr? Er durfte die wahre Liebe an seinem eigenen Leib erleben, gleichnishaft. Aber der Prophet Hosea hatte die Aufgabe, als ein Gleichnis zu erleben, wie es ist, wenn andere eindringen. Schlagen wir auf Hosea 1 und dort Vers 2. Gleich die erste Offenbarung von Gott an Hosea hat es in sich. Es heißt in Hosea 1 Vers 2, als der Herr durch Hosea zu reden begann, da sprach der Herr zu ihm, wir werden gerade zum Propheten ernannt. Wir haben unsere erste Vision. Wir denken, wow, wir sind ein Prophet. Hast du dir mal gewünscht, du wärst ein Prophet? Oder eine Prophetin? Das Erste, was Gott diesem Propheten sagt ist, geh, erwirb dir eine Hurerische Frau und Hurenkinder, denn das Land ist dem Herrn untreu geworden und hat sich der Hurerei hingegeben.

[16:41] Wenn man den weiteren Bericht liest, sieht es so aus, dass die Gomer, die er heiratet, so heißt es im nächsten Vers, keine Hure war von Anfang an, denn auch die Hurenkinder, die er bekommen sollte, bekam er dann nach dem Eheschluss. Es sieht so aus, dass diese Frau zunächst mal tatsächlich seine erste Frau war, oder ihr erster Ehemann war, aber dass Gott ihm vorausgesagt hat, sie wird eine Hurenfrau sein. Sie wird von dir abfallen.

[17:16] Und er sagt ganz deutlich, denn das Land ist dem Herrn untreu geworden und hat sich der Hurerei hingegeben. Ich weiß nicht, von all denjenigen, die hier sind, und die live zuschauen, bitte nicht melden, dass derjenige, der die Hurenfrauen erlebt hat, an seinem eigenen Leib oder in seiner eigenen Beziehung, dass er entweder betrogen worden ist oder betrogen hat. Hosea hat das erlebt. Und ich glaube, jeder, der in einer Art und Weise das erlebt hat, kann den Schmerz und die Katastrophe im Leben von Hosea nachfühlen. Und auch selbst wenn wir es nicht erlebt haben, können wir uns doch wahrscheinlich ein wenig hineinversetzen und uns ein bisschen überlegen, wie man sich fühlt, wenn das passiert, über das wir heute reden wollen.

[18:07] Was ist geistliche Hurei, die damit ausgedrückt werden soll? Schauen wir uns das mal ganz simpel an. In 2. Mose 34, wo geistliche Hurei beschrieben wird. In 2. Mose 34, und dort Vers 15 und 16. 2. Mose 34, und dort Vers 15 und 16. Und da sagt Gott zum Volk Israel damals schon, dass du nicht etwa einen Bund schließt mit den Einwohnern des Landes und sie, wenn sie ihren Göttern nachhuren und ihren Göttern opfern, dich einladen und dann von ihren Opfern isst, du und deine Söhne ihre Tochter zu Frauen nimmst und ihre Töchter dann ihren Göttern nachhuren und deine Söhne verführst, dass sie auch ihren Göttern nachhuren.

[18:56] Frage, was ist Hurei? Nach dem Vers. Das stimmt. Aber was ist Hurei? Hurei ist ein Bund. Und was passiert beim Bund? Da verbinden sich zwei. Gott sprach die ganze Zeit von einem wahren Bund, den er eingehen möchte. Aber er warnt auch vor einem anderen Bund.

[19:33] Geistlich Hurei, genauso wie echt Hurei, bedeutet, dass man sich mit etwas verbindet. Und wenn man sich mit etwas verbindet, dann ist man was? Eins mit der Sache. Der Paulus hat das ganz gut verstanden, als er gesagt hat, schauen wir mal ganz kurz an. 1. Korinther 6 und dort Vers 16. Er sagt, oder wisst ihr nicht, dass wer eine Hure anhängt, was ist? Ein Leib mit ihr ist, denn es werden, heißt es, die zwei ein Fleisch sein. Wer verheiratet ist, ist ein Fleisch, ist eins mit seinem Ehepartner. Wer Hurei betreibt, wird eins mit dieser dritten Person. Übertragen, wer im Bund mit Gott lebt, ist was? Eins mit Gott. Wer sich von dem Bund entfernt und andere Dinge an die erste Stelle setzt, ist was? Eins mit den anderen Dingen.

[20:42] Auf Deutsch heißt das, eigentlich sind wir niemals ganz bei uns alleine. Entweder wir sind eins mit Gott oder wir sind früher oder später eins mit den Dingen, mit denen wir uns beschäftigen. Ein Geist mit den Sünden, die wir tun.

[21:06] Wie kommt es zum Ehebruch? Wie fängt der Ehebruch an? Mit Gedanken. Das sagt schon das alte Testament. Schauen wir uns das mal kurz an. In Hesekiel 6 und dort Vers 9. Hesekiel 6. Vers 9.

[21:58] Augen, die ihren Götzen nachlaufen. Gott sagt, es gibt zwei Dinge, die zur Hurei verleiten. Es ist das Herz und es sind die Augen. Und das ist sowohl im Buchstäblichen so, als auch im Geistlichen. Herz und Augen.

[22:18] Schauen wir gemeinsam in Jeremia 2 und dort Vers 13. In Jeremia 2 und dort Vers 13. Es gibt etwas, was noch vor dem Gedanken passiert. Ja, es stimmt, Hurei beginnt mit dem Gedanken. Es beginnt mit den Augen, dass man etwas sieht. Aber es gibt eigentlich noch etwas davor, was überhaupt es erst möglich macht, dass man sich den Gedanken und den Augenblicken hingibt.

[23:00] Schauen wir mal in Jeremia 2, Vers 13. Und dort sagt Gott etwas Herzzerreißendes. Denn mein Volk hat eine zweifache Sünde begangen. Mich, die Quelle des lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zistern zu graben, löchrige Zistern, die kein Wasser halten. Er sagt, bevor sie sich die Zistern gegraben haben, haben sie was getan? Sie haben die Quelle verlassen.

[23:33] Die Wahrheit ist, erst wenn wir die innigste mögliche Verbindung verlassen, sind wir offen für Hurei. Habe ich recht oder sage ich die Wahrheit? Man kann weder durch sein Herz, noch durch seine Augen verführt werden, wenn man gerade in der tiefstmöglichen, intimsten Beziehung mit seinem Partner ist. Das geht nicht.

[24:01] Und das ist das Problem. Das ist das Problem, das wir haben. Das ist das Problem, warum Sünde so attraktiv für uns ist. Nicht, weil sie so stark ist und wir so schwach sind, sondern weil wir so oft die Quelle des lebendigen Wassers erst verlassen und dann hilflos unseren Blicken und unserem trügerischen, bösen Herz ausgeliefert sind.

[24:28] Wenn man diese Probleme lösen will, dann geht es nur, wenn wir die Liebe Gottes verstehen. Hosea hat ein schweres Los gehabt. Wir schauen mal ganz kurz, was die Bibel berichtet über seine Frauen. Hosea 2. Und dort in Vers 14 heißt es, Entschuldigung, in Vers 7, denn ihre Mutter hat Hurei getrieben. Die sie geboren hat, bedeckte sich mit Schande, denn sie sprach, ich will doch meinen Liebhaber nachlaufen, die mir mein Brot und Wasser geben, meine Wolle, meinen Flachs, mein Öl und meinen Trank.

[25:17] Kann man sich vorstellen, dass man für einen Ehepartner sorgt und alles für ihn tut und der rennt damit und tut all diese Segnung, die er bekommen hat, seinem Liebhaber zuschreiben? Sie erkannten ja nicht, dass ich es war, die ihr das Korn, den Most und das Öl gab und ihr das Silber und Gold mehrte, das sie für den Baal verwendet haben. Gott gibt seinem Volk alles, was nur möglich ist und sie rennen damit und sagen, preist den Baal, preist den Baal, preist den Baal. Machen wir nicht, oder? Gott schenkt uns Weisheit und Segen oder was auch immer es ist, was einen mag. Und Gott fühlt sich so verletzt, so verletzt, wie sich jemand fühlt, der betrogen worden ist.

[26:13] Und ich glaube, eines der Punkte, warum Ehebruch so schmerzhaft ist, ist, weil man sich vorher dem anderen so nah gefühlt hat. Ehebruch ist immer eine schlimme Sache. Ehebruch ist eine schlimme Sache, selbst dann, wenn ich nur die Geschichte höre von einer Person, die einen anderen betrügt, dann ist das eine schlimme Sache. Ich kann sagen, es ist falsch. Aber wehe, wenn das in meinem eigenen Leben so der Fall ist, wenn es mich selbst betrifft, wenn ich selbst mit involviert bin. Warum? Weil ich vorher eine so innige Beziehung gehabt habe. Und das macht den geistlichen Ehebruch aus Gottes Sicht so schwer.

[26:58] Und ich habe das Volk viel näher hingezogen gefühlt, als alle anderen Menschen. Weil dieses Volk gesagt hat, ich liebe dich. Dieses Volk gesagt hat, ich möchte mit dir leben. Dieses Volk gesagt hat, ich möchte deinem Willen folgen. Und wenn es dann Ehebruch begeht, wenn es sich dann anderen Dingen zuwendet, sich dann mit anderen Dingen vereint, und verletzt.

[27:26] Schauen wir ganz kurz, was es bedeutet in Jeremia 3. Ein Prophet nach dem anderen bringt immer wieder dieses selbe Bild vom geistlichen Ehebruch. In Jeremia 3, und dort Vers 2 heißt es, erhebe deine Augen zu den Höhen und schau, wo hast du dich nicht schänden lassen, an den Wegen sitzen hast du auf diese gewartet, wie ein Araber in der Wüste, und du hast das Land entweiht durch deine Hurerei und deine Bosheit.

[28:05] Und dann sagt er in Vers 3, deshalb blieben die Regenschauer aus und kein Spätregen fiel, aber du hattest die Stirn eines Hurenweibes und wolltest dich nicht schämen. Und was war in der Stirn? Das Denken, das Herz. Gott sagt, das Volk hatte die Stirn einer Hure. Wie denkt eine Hure über ihren Ehebruch? Gar nicht mehr richtig. Ist normal geworden, nicht wahr? Gehört dazu. Ich glaube, die allerwenigsten Huren lieben wirklich das, was sie tun, oder? Zu rationalisieren, zu sagen, es geht halt nicht anders, ich brauche das Geld. Ich habe mal gelesen, dass unter Psychologen bekannt ist, dass alle arbeitenden Huren in ihrem Kopf die Idee haben, in ein oder zwei Jahren höre ich auf. Wenn man sie interviewt, sagen sie alle, das mache ich nur noch ein oder zwei Jahre, dann höre ich auf. Aber jetzt kann ich noch nicht aufhören, denn manche werden alt damit. Die meisten. Oder sterben vorher.

[29:20] Ist das nicht ein interessantes Bild auf die Sünde, von der wir auch einen rationalen Weg gefunden haben, sie zu entschuldigen, nach dem Motto, wir können jetzt nicht anders, aber wir hören bald damit auf. Ist es Ihnen schon mal vorgenommen, in zwei Wochen diese Sünde nicht mehr zu tun? Ein Hurenstirn.

[29:42] Und dann heißt es in Vers 4, hast du nicht eben jetzt angefangen, mir zuzurufen, mein Vater, der Freund meiner Jugend bist du? Soll er ewig grollen, für immer zürnen? Siehe, so hast du gesprochen und dabei Böses getan und es durchgesetzt. Mit anderen Worten, das Volk sagt, du bist doch unser Vater, wir haben dich doch lieb, du bist doch unser Gott. Und während sie es sagen, mit der Stirn einer Hure, tun sie weiter sündigen.

[30:06] Wie würdest du empfinden, wenn dein Partner im Internet, was auch immer tut, und während er es tut, dich anruft und sagt, ich habe dich so lieb. Das ist genau das, was das Volk Israel getan hat. Genau das, was Gott empfindet, wenn wir singen, Gott, ich liebe dich so sehr, komm bald wieder und so weiter am Sabbat-Vormittag. Und gleichzeitig Böses denken, Böses tun, an der Sünde festhalten.

[30:42] Wenn wir ganz ehrlich sind, dann haben wir uns alle davon schuldig gemacht, oder? Weil es noch einigermaßen einfach ist, diese Worte, diese antrainierten Worte, du bist doch unser Gott, wir lieben dich, über die Lippen zu bringen. Aber Gott empfindet, du bist doch unser Gott, wir lieben dich, über die Lippen zu bringen. Aber Gott ist genauso tief verletzt, wenn wir das tun, als wenn das passiert, was ich gerade beschrieben habe.

[31:12] In Hesekiel 16 wird beschrieben, wie das Volk alle Liebesbeweise Gottes einfach vergessen hat. Es heißt in Hesekiel 16, Verse 15-17, du hast dich auf deine Schönheit verlassen und auf deine Berühmtheit hingehurt und hast deine Hurei über jeden ausgegossen, der vorüberging, er bekam sie. Du hast auch von deinen Kleidern genommen und dir bunte Höhen gemacht und du hast auf ihn Hurei getrieben, wie sie niemals vorgekommen ist und nie wieder getrieben wird. Das Volk ist nicht nur einfach mal kurz ausgerutscht, sondern du hast deine prächtigen Schmucksachen von meinem Gold und meinem Silber genommen, die ich dir gegeben hatte und hast dir Bilder von Männern daraus gemacht und mit ihnen Hurei getrieben.

[32:03] Diese Frau war so darauf besessen, ihren Mann zu betrügen, dass sie sich sogar leblose Bilder gemacht hat. Ist das nicht krass? Du hast dir Liebhaber gemacht. Du hast dir Bilder von Männern gemacht. So denkt Gott über diese Götzenbilder. Das sind krasse Worte, die hier stehen. Ich will sie nicht bis ins Detail beschreiben, aber jeder, der alt genug ist, kann sich vorstellen, was Gott hier beschreibt.

[32:42] Vielleicht sagen wir, naja, wenn es geistliche Hurei ist und wenn es Sünde ist, dann ist das wahrscheinlich, weil sie nicht anders konnten. Die Versuchung war so stark und sie sind ständig hingefallen und sie konnten nicht anders. Sie haben auch diesen Kampf gehabt. Lasst uns mal anschauen, was die Bibel sagt, ob diese Hurei so gezwungenermaßen war.

[33:12] In Hosea, und dort Verse 4-6. Hesekiel 23, Verse 4-6. Dort heißt es, da geht es um zwei Frauen. Das Nordreich Israel und das Südreich Juda werden mit zwei Frauennamen hier beschrieben. Und was ihren Namen betrifft, Samaria, das ist also das Nordreich, ist Ohola. Jerusalem, das Südreich, ist Oholiba. Vers 5. Was steht dort? Sie war heftig verliebt. In ihre Liebhaber, die Assyrer, die sich ihr Naden gekleidet, in blauem Purpur, Stadthalter und Befehlshaber, lauter anmutige junge Männer, Reiter, die auf Rossen daherritten.

[34:28] Die Wahrheit war, sie hat es geliebt. Sie war heftig verliebt. Liebe Freunde, die Wahrheit ist, wenn wir Sünde tun, wir sind in den allermeisten Fällen. Das ist so, oder? Wenn wir ganz ehrlich sind, warst du schon mal heftig verliebt in deine Sünde? Heftig verliebt in einen Gedanken? So heftig verliebt, dass du ständig daran denken musstest und konntest? Nicht mehr wirklich an Gott denken? Schon mal erlebt? Gedanken immer wieder im Kopf gekreist sind? Weil, wenn man heftig verliebt ist, dann denkt man nur an die eine Person, nicht wahr? Das hat Gott so gemacht, aus einem Grund. Weil wir, wenn wir in Gott verliebt sind, nur noch an ihn denken. Aber wenn ich halt mich anders verliebe, in die Sünde.

[35:20] Vielleicht sagst du, nein, ich war noch nie in eine Sünde heftig verliebt. Aber hast du, warst du vielleicht mal so sehr in den Sport verliebt, dass du nicht mehr Sport nachgedacht hast? Oder nur noch an deine Lieblingsmusikgruppe so heftig verliebt, dass jeder Gedanke jeden Tag nur daran ging? An dein Hobby? Was es auch immer war? Heftig verliebt?

[35:45] In Ezekiel 16, gehen wir nochmal zurück zu Ezekiel 16. Und dort Vers 25. Da beschreibt die Bibel interessante Dinge. Und man glaubt gar nicht, dass es in der Bibel steht. In Vers 25. An allen Weggabelungen hast du deine Höhen gebaut. Und du hast deine Schönheit geschändet. Du spreitest deine Beine gegen alle, die vorüber gingen. Und hast immer schlimmer Hurei getrieben.

[36:13] Vers 27. Aber siehe, da streckte ich meine Hand gegen dich aus und minderte deine Kost. Und dann springen wir. Vers 28. Da hurtest du mit den Söhnen Assyriens, weil du unersättlich warst. Du hurtest mit ihnen, wurdest aber doch nicht satt. Vers 29. Da triebst du noch mehr Hurei bis zu dem Händlerland Chaldäa. Aber du wurdest nicht satt.

[36:34] Und ist es nicht so, je mehr wir uns von Gott entfernen, wir werden nicht mehr satt. Wir tun eine Sünde und noch eine Sünde und wir versuchen irgendwo Erfüllung zu finden. Es ist aber nicht möglich. Das Volk Israel wurde nicht satt an ihrer Hurei.

[36:47] Und dann heißt es in Vers 32 bis 34. O du ehebrecherische Frau, die Fremde annimmt anstatt ihres Ehemannes. Sonst gibt man allen Huren Lohn. Du aber gibst allen deinen Liebhabern Lohn und beschenkst sie, damit sie von allen Orten zu dir kommen und Hurei mit dir treiben. Es geht bei dir in der Hurei umgekehrt wie bei anderen Frauen. Dir stellt man nicht nach, um Hurei zu treiben. Denn da du Huren Lohn gibst, dir aber kein Huren Lohn gegeben wird, ist es bei dir umgekehrt. Diese Frau hat sich nicht kaufen lassen. Sie hat sich Liebhaber gekauft.

[37:26] Was Gott sagt ist, sein Volk wird nicht hin und wieder von der Sünde übermannt. Sein Volk versucht mit aller Gewalt möglichst viel zu sündigen. Jetzt sagst du vielleicht, warum? Weil sie heftig verliebt sind. Und wenn du heftig verliebt bist, was tust du? Du scheust weder Kosten noch Mühen, um das zu erreichen, was du möchtest. Weil die Liebe nach Assyrien ging, haben sie es nicht abwarten können, bis die Assyrer alle kamen. Sie haben noch Geld gegeben, dass sie noch mehr kommen und noch mehr ihre assyrische Religion hineinbringen.

[38:10] Die Wahrheit ist, wenn du an einer bestimmten Sache hängst, dann bist du nicht von der Sache übermannt. Du versuchst alles dieser Sache immer weiter nachzugehen. Es ist eine Sache des Herzens, der Liebe. Und wir entschuldigen uns immer und sagen, naja, ich konnte halt nicht anders, nicht wahr. Es ist halt so schwierig. Nein, es ist nicht so schwierig. Es ist eine Sache, in welche Richtung zeigt dein Kompass im Herzen. Wenn du heftig verliebt in deine Sache bist, wirst du das tun, in was du verliebt bist. Weil Gott hat uns so geschaffen, dass wenn wir erst einmal verliebt sind, dann übernehmen andere Organe die Steuerung. Und der Punkt ist der, alles hängt davon ab, in was bist du verliebt. Bist du in Gott verliebt und in sein Werk und sein Wort oder liebst du etwas anderes? Wenn du etwas anderes liebst, kannst du dich tausendmal zwingen, treu zu sein. Die Liebe wird dich woanders hin treiben. Ist das nicht wahr?

[39:14] Und Hosea hat die bittere Frucht erlebt. Wir lesen in Hosea 1 und dort Vers 3, dort heißt es, und er ging hin und nahm Gomer, die Tochter Dieblerins zur Frau, und sie wurde schwanger und gebar ihm einen Sohn. Dann heißt es in Vers 6, und als sie wiederum schwanger wurde und eine Tochter gebar. Kann mir jemand sagen, was hier fehlt? Ihm, genau. Vers 9, Verzeihung, Vers 8. Als nun Loruchama entwöhnt hatte, wurde sie wieder schwanger und gebar einen Sohn. Schon wieder ein Kind, nicht von ihm.

[39:57] Die Wahrheit ist, wenn wir geistliche Hurei treiben, dann ernten wir geistliche Hurenkinder. Dann ernten wir die Frucht dessen, was wir getan haben. Und Gott hat damit nichts zu tun. Die Werke, die dann passieren, die Dinge, die wir tun, die Worte, die wir sagen, haben nichts mehr von Gott.

[40:22] Gott möchte ja, lassen wir kurz drüber nachdenken, Mann und Frau werden eins und dadurch kommt ein Kind hervor, nicht wahr? Das Kind trägt jetzt was für Eigenschaften? Die vom Vater und die von der Mutter, nicht wahr? An einer neuen Verbindung. Das Kind ist sozusagen Ausdruck der Verbindung, nicht wahr? Mit anderen Worten, wenn wir mit Gott verbunden sind, dann werden alle Taten, alle Werke, alles, was als Frucht daraus entsteht, die Frucht des Geistes, nicht wahr? Alles, was so an Charakter daraus entsteht, wird immer schon rein genetisch sozusagen die Verbindung zwischen Gott und Menschen deutlich machen.

[41:01] Aber was ist, wenn wir geistlich Hurei betreiben? Entstehen dann auch Worte und Gedanken und Ideen? Aber die haben nichts vom Stempel Gottes. Gott hat keinen Anteil daran, das ist kein Chromosom von Gott in unseren Worten. Kein Chromosom von Gott in unseren Gedanken. Nichts. Hurenkinder.

[41:21] Sind deine Worte und deine Gedanken, die Kinder Gottes, von Gott gezeugt? Wie es heißt, der Mensch soll Gott anhängen und ein Geist mit ihm sein? Wer dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm? Oder sind deine Gedanken und deine Worte und deine Taten Hurenkinder? Schon drüber nachgedacht?

[41:52] Tragen deine Gedanken und deine Worte die Chromosomen Gottes? Oder ist Gott sozusagen nur der Stiefvater, der wie Hosea sich dann gefälligst darum zu kümmern hat, dass alles funktioniert? Dass da genügend Essen auf dem Tisch steht? So wie Hosea sich damit zufrieden geben musste, dass diese Kinder ins Haus kamen, obwohl er nichts damit zu tun hatte. Aber er war ja der Vater, er musste sich darum kümmern. Ist Gott der Stiefvater oder der Vater deiner Gedanken und deiner Worte und deiner Taten?

[42:35] Und die Bibel sagt, dass es einen einzigen Grund gibt, eine Bindung aufzulösen. Was ist dieser eine Grund? Ruherei, Ehebruch. Das ist die Berechtigung, einen Bund aufzulösen. Warum? Warum ist man berechtigt, dann diesen Bund aufzulösen? Weil, was ist Ruherei? Ist ein Bund. Wenn ich eine Ehe auflöse wegen Ruherei, dann nur deswegen, weil sie eigentlich schon aufgelöst worden ist. Weil Ruherei ein Bund ist.

[43:05] Und als das Volk Israel Ruherei begeht, da lässt sich Gott scheiden. Haben wir das gewusst, dass Gott ein geschiedener Mann ist? Oder, also, ein geschiedener Gott? Dass Gott eine Scheidungsgeschichte hat? Ihr schaut mich an mit großen Augen. Die Bibel sagt es. Schon in Hosea 2, Vers 4, da heißt es, Hosea 2, Vers 4, weist eure Kinder zurecht, weist sie zurecht, denn sie ist, Verzeihung, meine Mutter, weist eure Mutter zurecht, weist sie zurecht, denn sie ist nicht meine Frau und ich bin nicht ihr Mann.

[43:34] Wem das noch nicht deutlich genug ist, Jeremia 3, Vers 8, ich aber sah, dass obwohl ich die abtrünnige Israel wegen ihres Ehebuchs entlassen und ihr den Scheidebrief gegeben hatte. Ihr Lieben, Gott hat sich von seinem Volk geschieden. Zumindest vom Nordreich Israel. Das Südreich Israel nicht ganz, aber vom Nordreich Israel hat er sich scheiden lassen. Glaubst du, Gott kann sich auch von dir scheiden lassen?

[44:17] Übrigens, was hat das Volk Israel gewonnen? Durch die Hurei. Was haben sie sich gedacht, als sie Hurei betrieben haben? Warum haben sie das getan? Macht, Reichtum. Wenn wir uns mit den Assyrern verbinden, mit den Ägyptern verbinden, mit den Babyloniern verbinden, dann werden wir angesehen, dann werden wir mehr Einfluss haben, dann wird unser Territorium vergrößert werden, wir werden militärische Stärke haben und ich weiß nicht was.

[44:41] Was ist passiert? Was haben die Assyrer ihnen gegeben? Haben sie militärische Stärke gegeben? Sie haben Militär geschickt, um sie zu vernichten. Hat sich ihr Territorium vergrößert? Es hat sich verkleinert. Sind sie berühmt geworden? Die Bibel sagt, sie wurden zu einem Gespött unter den Heiden, weil es alles verwüstet worden ist. Nichts davon hat sich erfüllt.

[45:03] Und die Wahrheit ist, wenn ich aus einer Beziehung ausbreche für jemand anderen, werde ich dort mein Glück finden und ich werde dort mein Glück finden. Werde ich dort mein Glück finden? Nie und nimmer. Wenn ich aus der Beziehung zu Gott ausbreche, um mein Glück zu finden, in diesem Videospiel oder in dieser Musik oder in dieser Lebensstilsünde oder in was auch immer, werde ich das Glück finden. Ja oder nein? Nein. Genau diese Sünde wird mich ruinieren. Genau wie es genau diese Assyrer waren und diese Babylonier, die die Stadt, den Erdboden gleich gemacht haben, die die Schwangeren aufgeschlitzt haben. Dinge getan haben, die zu schlimm sind, als man sie eigentlich aussprechen kann. Es waren diese Liebhaber, von denen sie gedacht haben, oh, die sind so viel besser, wenn wir doch nur bloß nicht unseren Gott hätten, wenn wir doch nur wie die Assyrer sein könnten, wenn wir nur sein könnten wie die Ägypter.

[46:05] Könnte es sein, dass es genau die Sünden sind, die wir lieben, die uns zerstören. Dass es genau die Sünden sind, die wir lieben, die uns zerstören. Und dann, wenn sie uns zerstören, wir sagen, Gott, wo bist du? Warum hast du uns verlassen? So wie das Volk Israel. Wisst ihr, wer letztens geglaubt hat, dass Gott bei ihnen ist? Aber das Volk Israel geriet in die Sklaverei, lesen wir gemeinsam in Hesekiel 23 und dort Vers 9. Hesekiel 23 und dort Vers 9. Da wird dieser Gedanke, den wir gerade genannt haben, ausgedrückt. Das heißt, in Hesekiel 23 Vers 9, darum habe ich sie den Händen ihrer Liebhaber preisgegeben. Gott sagt, wenn du diese Person so sehr liebst, dann möchte ich dich länger zwingen, meine Frau zu sein. Geh!

[47:04] Gott sagt, wenn du den Alkohol, den Tabak, dieses Videospiel, diese Musik, was auch immer es ist, so sehr liebst, ich möchte dich nicht zwingen, mit mir verheiratet zu sein, geh und verbinde dich damit. Aber was werden diese Assyrer machen, diese modernen Assyrer mit uns? Sie werden uns genauso zerstören, wie die alten Assyrer es getan haben.

[47:26] Das Volk geriet in die Sklaverei. So wie wir in die Sklaverei geraten, werden wir Sünde tun, an Sünde festhalten. Und die Frage ist, ihr Lieben, wie denkt Gott? Wie fühlt Gott bei all dem? Hat er Gefühle immer noch, während all das passiert? Hat Gott Gefühle gehabt, als damals das Volk mit einem Eiltempo auf den Abhang zugesteuert ist und sich hat nicht warnen lassen? Als er ihnen immer wieder sagen ließ, durch die Propheten, durch Amos, durch Hosea, durch Jeremia, durch Jesaja, ihr seid kurz davor, euer ewiges Heil zu verlieren. Als er dem Hosea sagen ließ, nenn dein Kind Lorochama, nichtbegnadigte, Loami, nicht mein Volk, ihr seid nicht mein Volk, ihr werdet nicht begnadigt, wenn ihr so weitermacht.

[48:14] Was würde passieren, wenn Gott durch einen Propheten zu dir spricht und sagt, du, wenn du so weitermachst, wirst du niemals begnadigt werden. Du bist nicht mehr das Kind Gottes. Was würde bei dir passieren? Ich hoffe und bete, spätestens dann würden wir, was muss ich tun, um gerettet zu werden? Aber das Volk Israel hörte eine Botschaft nach der anderen, die sagte, ihr werdet nicht begnadigt werden, ihr werdet aufhören, Gottes Volk zu sein und sie haben weitergemacht. Das ewige Verderben gestürzt.

[48:44] Wie hat sich Gott gefühlt? Schauen wir uns mal einige Zitate an, die beschreiben, was Gott in seinem Inneren gefühlt hat, als die Person, die er liebte, das Volk, das er liebte, von ihm wegrannte. Vers 2. Bevor wir das lesen, wenn uns jemand verlassen würde und wir jetzt alleine da sind, was würden wir wohl denken? Was wäre der erste Gedanke, der uns kommen würde? Was habe ich getan? Was hat Gott auch gesagt? Was hätte ich noch tun sollen? Was habe ich verkehrt gemacht? Er sagt, sprecht recht zwischen mir und euch. Was habe ich verkehrt gemacht? Was für einen Gedanken könnte man noch haben? Was macht er gerade?

[49:36] Das Problem ist, Gott weiß es genau. Gott ist gnädig mit uns, dass wir nicht allwissend sind und nicht wissen, was der andere mit dem Dritten tut. Gott sieht das alles. Schaut mal, was in Jeremia 2 steht, was Gott zu dieser Zeit denkt und sagt. Er sagt, geh hin und rufe in die Ohren Jerusalems und sprich, so spricht der Herr, ich denke noch an die Zuneigung deiner Jugendzeit und deine bräutliche Liebe, als du mir nachgezogen bist in der Wüste, in einem Land ohne Aussatz. Die gute alte Zeit. Damals, als du mich noch lieb gehabt hast. Man kann sich vorstellen, wie jemand, der verlassen wird, dass er da sitzt und sagt, was waren das noch für schöne Zeiten, als du mich geliebt hast? Und er denkt in die Vergangenheit zurück und sagt, und er sagt, geh hin und rufe es in die Ohren, dass sie es vielleicht noch verstehen. Gott versucht immer in die Ohren zu kommen. Warum? Haben wir schon gelernt. Weil er neben den Ohren ist. So ruft er auch in unsere Ohren.

[50:48] Übrigens, könnte es sein, dass wir manchmal auch unsere erste Liebe verlieren und in die Hurerei gehen. Woran denkt Gott, wenn wir Hurerei betreiben? Nach diesem Vers. Er denkt daran, wie wir ihn zuerst geliebt haben. Wenn wir in der Sünde sind und daran festhalten, dann sagt Gott, ich erinnere mich noch so genau, wie es war, als Christopher sein Leben mir übergeben hat. Wie er zum ersten Mal in der Bibel mit Feuer etwas studiert hat. Da denke ich noch heute so gerne dran. Ist das nicht interessant? Dass während du vielleicht sagst, ich will gerade von Gott nichts wissen, ich habe keine Lust auf die Bibel, Gott sagt, ich erinnere mich, wie schön war das, als ich ihm das zeigen konnte. Wenn du auf dem falschen Weg bist, erinnert sich Gott daran, wie es war, als du ihn kennengelernt hast. Vielleicht hast du es vergessen, aber Gott vergisst es nicht. So als wäre es wie heute. Denk dran. Denn Gott liebt dich von ewig.

[51:55] Schau mit mir in Jeremia 31. Jeremia 31 Vers 3. Von ferne her ist mir der Herr erschienen und dann sagt er etwas ganz Erstaunliches. Er sagt mit was für einer Liebe. Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt. Darum habe ich dich zu mir gezogen, aus lauter Gnade. Gott zieht uns nicht zu sich, einfach nur um den großen Kampf zu beenden. Gott zieht uns nicht nur zu sich, um zu sagen, dass er recht hat. Gott zieht uns zu sich, weil er uns liebt.

[52:41] Jeremia 31 Vers 20. Er sagt, ist mir Ephraim ein teurer Sohn? Ist er mein Lieblingskind? Denn so viel ich auch gegen ihn geredet habe, muss ich doch immer wieder an ihn denken. So wie ein verlassener Ehepartner, der so eifersüchtig ist und sich so ärgert. Warum tut er das? Weil er doch immer wieder zurückdenken muss. Der intellektuell versteht, das ist Sünde, das ist falsch, das kann man nicht machen. Und ich habe doch alles getan. Ich muss immer wieder an ihn denken. Ich kann nicht loslassen. Gott sagt, ich kann, auch wenn ich dich in die Sklaverei gebe, aus lauter Liebe und Gnade, dir das gebe, was du möchtest, ich kann nicht aufhören, an dich zu denken.

[53:33] Das Interessante ist, Gott lässt uns gehen. Aber er hört nicht auf, an uns zu denken. Gott zwingt dich nicht, bei ihm zu bleiben. Er lässt dich gehen. Und wenn du den Abhang hinunterspringen willst, er lässt dich, aber er hört nicht auf, an dich zu denken. Er kann gar nicht aufhören, an dich zu denken. Denn so viel ich gegen dich geredet habe, ich muss doch immer wieder an dich denken. Darum sagt er im nächsten, immer noch im gleichen Vers, darum ist mein Herz was. Mein Herz ist entbrannt. Mein Herz ist in Flamme. Alle Hurerei dieser Welt kann das Feuer der Liebe Gottes im Herzen nicht auslöschen. Weißt du was? Und wenn du alle Sünden dieser Welt auf einmal begehen würdest, wenn du Hitler, Stalin und ich weiß nicht wen noch, Alistair Crowley, in einer Person toppen würdest, du könntest damit die Liebe Gottes für dich nicht auslöschen.

[54:37] So möglich. Es gibt kein Wasser auf dieser Welt, das die Liebe Gottes auslöschen kann. Es könnte sein, dass du sie nicht erlebst, weil du gegangen bist. Aber er bleibt zurück, brennend für dich. Wie tragisch, wenn da einer zurückbleibt und den anderen so sehr liebt und der andere geht. Wenn sie beide sagen, wir haben uns jemand anders gefunden, dann könnte der Mensch nicht sagen, naja, dann sind die alle glücklich. Aber Gott sucht sich niemand anders. Gott liebt dich weiterhin. Er lässt dich gehen. Aber er liebt dich. Und er weiß genau, wohin das führt. Aber er zwingt dich nicht.

[55:17] In Hosea 11, da wird deutlich gemacht, wie er versucht, das zu ändern. In Hosea 11, Vers 4 heißt es, mit menschlichen Banden zog ich sie, mit Seilen der Liebe. Warum steht da Seil und nicht Ketten? Warum steht da nicht, mit eisernen Ketten der Liebe zog ich sie? Warum? Weil gegen Ketten kann man sich nicht wehren. Aber wenn ich ein Seil um meine Frau spanne und sie zu mir ziehe, wenn es kein Stahlseil ist, was es damals noch nicht gab, dann kann sie entweder folgen oder sie kann sich dagegen sträuben und kann sagen, nein, ich gehe in die andere Richtung.

[56:11] Das heißt, wenn Gottes Volk sich ziehen lässt, dann ist es zwar Gottes Werk, aber es geschieht mit der Übereinstimmung des Volkes. Er sagt, Mensch, ich habe dich gezogen, aber ich ziehe nur so stark, dass ich weiß, dass du es auch möchtest. Ich locke dich, ich ziehe dich, ich versuche, dich zu mir zu bringen, aber du musst auch mitgehen wollen. Er hat nie gewartet, dass wir auf ihn zukommen. Er hat uns umworben.

[56:45] Aber schaut mal, was er sagt in Vers 7 und 8. Mein Volk hält am Abfall von mir fest, ruft man es nach oben, so erhebt sich wer? Niemand. Gott ruft und sagt, komm zu mir, komm doch zu mir zurück. Nein. Du bist so sehr lieb. Nein. Ich habe alles für dich getan. Das interessiert mich nicht.

[57:16] Hast du jemals erlebt, dass du jemanden sehr geliebt hast und er hat sich nicht für dich interessiert? Das bricht einem das Herz, oder? Wie viel mehr, wenn man jemanden geliebt hat und er hat ihn auch geliebt und dann sagt er, es ist aus. Gott ist verzweifelt. Und er sagt dann in Vers 8, das ist so ein erstaunlicher Vers, wie könnte ich dich da hingeben, wie könnte ich dich preisgeben, wie könnte ich dich behandeln wie Adama, dich machen wie Zebuim. Weiß jemand, welche Städte Adama und Zebuim waren? Sodom und Gomorra. Gott sagt, gemessen an dem, was du getan hast, müsste Feuer und Schwefel sofort hinunterfallen. Warum ist Sodom untergegangen? Weiß jemand, was die letzte Sünde war, die die Sodomiter begangen haben? Was war die letzte Sünde, die die Sodomiter begangen haben? Sie wollten diese beiden Engel dort, die da gekommen waren, erkennen. Haben sie es jemals getan? Nein. Es war nur der Gedanke richtig. Feuer fiel vom Himmel.

[58:28] Hat jemand mal Richter 19 und 20 und 21 gelesen? Da gibt es eine Geschichte, wo die Kinder Israel das nicht nur gedacht haben, genau das, was in Sodom passiert ist, sondern es ausgeführt haben. Wo Israeliten in Benjamin in Geba eine Frau vergewaltigt haben, bis sie tot war. Gott sagt, von euren Taten gemessen, dass schon längst Feuer und Schwefel auf euch herabgekommen seien. Aber wie kann ich das machen? Wie soll ich dich hingeben? Denn ich hab dich so sehr lieb.

[58:58] Weißt du was, lieber Freund, lass mich dich schocken. Gemessen an dem, was wir getan haben, müssten wir alle schon tausendmal unter der Erde sein. Denn der Sünde Sold ist der Tod. Warum ist es, dass Gott Adam und Eva nicht hat sterben lassen? Wo doch gesagt hat, an dem Tag, da du davon isst, musst du gewiss nicht sterben, wird dieses Todesurteil, dieses unaufhebbare Todesurteil ausgesprochen. Warum? Dieser Vers gibt die Antwort, weil er uns so sehr liebt, dass er denkt, auch wenn alles nichts hilft, vielleicht gibt es ja doch noch ein Fünkchen Hoffnung. Er sagt, mein Herz sträubt sich dagegen, mein ganzes Mitleid ist erregt. Gott weiß, was er gerechterweise tun muss, er möchte es nicht. Was soll Gott noch tun, um uns zu zeigen, dass er uns liebt?

[59:54] Wir haben ja diesen Ausdruck, man soll dem anderen seine Liebe beweisen. Was ist ein gutes Zeichen, einem die Liebe zu beweisen? Treue. Wenn man das irgendwie mal etwas tun soll, um das mal zu beweisen, was wäre so angemessen? Wenn dein Partner dich fragen würde, oder wenn du deinen Partner fragen würdest, was soll ich tun, damit du wirklich weißt, dass ich dich liebe, was würdest du gerne sehen als Zeichen meiner Liebe? Was wäre das so? Bei mir sein. Ok, Kreativität heute nicht so groß. Was auch immer.

[1:00:50] Wisst ihr, dass Gott auch genau diese Frage gestellt hat? Gott, in einer Geschichte, in Jesaja 7, schlagen wir das kurz auf, zur Zeit des Königs Ahas, wo er ein schlimmes Hureibetrieb befunden hat. Da stellt Gott diese Frage, was soll ich euch als Zeichen geben, dass ich euch liebe? In Jesaja 7. Und dort ab Vers 10. Weiter redete der Herr zu Ahas und sprach, er bitte ein Zeichen von dem Herrn, deinem Gott. In der Tiefe oder droben in der Höhe. Da antwortete Ahas, ich will nichts erbitten, damit ich den Herrn nicht versuche.

[1:01:35] Stell dir vor, du kommst zu deinem Ehepartner und sagst, du hast eine Bitte frei. Und da ist die Hälfte meines Bankkontos, nicht wahr? Ich werde dir ein Geschenk machen, ich werde dir ein Zeichen meiner Liebe geben, du darfst wählen, was soll ich machen? Womit soll ich dir zeigen, dass ich dich lieb habe? Und der Ehepartner sagt, ach lass mal gut sein, ist schon in Ordnung, machen wir nicht zu viel, wie würdest du dich fühlen? Wenn du wirklich mal, ich möchte dir zeigen, wie sehr ich dich lieb habe, was soll ich tun? Und der andere sagt, ach komm, ist schon in Ordnung, lass uns weiter so machen in unserer Routine.

[1:02:19] Und Gott sagt, okay, Vers 13 heißt es, höre doch, Haus David, ist es euch nicht genug, dass ihr Menschen ermüdet, müsst ihr auch meinen Gott ermüden. Wisst ihr, dass wir manchmal Gott ermüden? Gott sagt, was soll ich dir geben? Und wir sagen, ach, lass mal, wir wollen jetzt nicht so, nicht zu viele Missionen machen, nicht zu viele Erfahrungen. Lass uns ein gemütliches, christliches Leben leben. Gott sagt, was kann ich dir an wunderbaren, erstaunlichen, außergewöhnlichen Erfahrungen geben? Und wir sagen, nicht zu viel, das könnte ja vielleicht irgendwie anstrengend werden. Gott sagt, ihr ermüdet mich, ich bin jetzt müde, ich möchte etwas tun für euch, und ihr wollt nicht mal.

[1:03:07] Und dann sagt Gott, ich kann jetzt nicht mehr warten, ich gebe euch selbst ein Zeichen, Vers 14, darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben. Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und Gott wird ihm den Namen Immanuel geben. Gott sagt, ich gebe euch ein Zeichen. Ihr wisst nicht mal, was ihr wollt. Ich gebe euch ein Zeichen, ich beweise euch mit meiner eigenen Kreativität, dass ich euch liebe. Ich gebe euch einen Sohn. Immanuel. Was heißt Immanuel? Gott mit uns.

[1:03:47] Frage. Was ist das Zeichen der Liebe Gottes? Warum ist Immanuel das Zeichen der Liebe Gottes?

[1:04:33] Das werden wir morgen besprechen. Morgen werden wir uns anschauen, warum Immanuel das Zeichen der Liebe Gottes ist. Wollen wir uns in den letzten Minuten nur noch einen Gedanken anschauen. Gehen wir gemeinsam zu Hosea 2. Verzeihung in Hosea 3, um schon einen kleinen Vorgeschmack davon zu bekommen, was dort wirklich passiert ist, warum Immanuel, Gott mit uns, das Zeichen der Liebe ist.

[1:05:12] In Hosea 3, da bekommt Hosea einen erneuten Auftrag. In Vers 31, und der Herr sprach zu mir, geh nochmals hin und liebe eine Frau, die ich von ihrem Freund geliebt wird und im Ehebuch lebt, gleich wie der Herr die Kinder Israels liebt, obwohl sie sich anderen Göttern zuwenden und Traubenkuchen lieben. Gott sagt, Hosea, deine Frau ist weggelaufen, sie hat dir so viel Schande bereitet, jetzt ist sie da auf dem Sklavenmarkt. Was du jetzt machst, du gehst hin und kaufst dir deine Frau zurück, aber nur für den Fall, dass du es nicht weißt. Sie liebt immer noch jemand anderes. Sie lebt immer noch im Ehebruch, aber du bezahlst Geld, um sie zurückzubekommen. Würdest du das machen?

[1:06:10] Vielleicht würden wir sagen, naja, also wenn sie das bereut hat, alles öffentlich erklärt hat und dann drei Monate gezeigt hat, dass sie sich gebessert hat, dann kann sie angekrochen kommen und wenn sie dann drei Tage mit Barfuß im Schnee gewesen ist, dann nehmen wir sie zurück. Dankbar dafür, dass wir die nächsten 50 Jahre sagen können, wenn das so ist, du weißt ja. Das ist wie wir meistens umgehen, mit den Sünden anderer. Gott sagt, ich möchte, dass du hingehst und sie kaufst, dass du investierst, wohl wissend, dass sie noch nicht einen einzigen Cent sich geändert hat.

[1:06:55] Und dann sagt er, gleich wie der Herr die Kinder Israels liebt, obwohl sie sich anderen Göttern zuwenden. Gott beweist mit dieser Geschichte, dass er noch einmal in die Initiative gegangen ist, noch einmal in die Offensive durch diesen Immanuel, mit dem wir morgen früh sprechen werden, Gott mit uns und offensichtlich hat es mit einem Loskauf zu tun, einem Loskauf aus der Sklaverei. Das heißt, in Vers 2, da kaufte ich sie mir um 15 Silberlinge und um ein Homer und ein Letech Gerste, übrigens ein Homer und ein Letech Gerste sind 330 Liter Gerste. Weiß jemand, wozu man Gerste brauchte, unter anderem? Gerste wurde verwendet, als das Opfer, das man brachte, wenn man den Eindruck hatte, der Ehepartner könnte eventuell Hurei betrieben haben, das sogenannte Eifersuchtsopfer. Und 330 Liter Gerste reichen für 150 Fälle.

[1:08:00] Was würdest du sagen, wenn dein Ehepartner einen Partner mit 150 anderen Personen Ehebruch betrieben hätte? Nicht mit einer, sondern mit allen, die irgendwie zur Verfügung standen. Und diese 15 Silberlinge sind viel weniger, als man normalerweise in so einem Fall hätte bezahlen müssen. Sie waren ihrem Wert gewaltig gesunken. Sind wir Menschen auch in unserem Wert gesunken durch die Sünde? Oh, nicht nur sind wir kleiner geworden und viel dümmer. Vor 4000 Jahren brauchten die Menschen keine Bücher. Wir sind doch moralisch sehr am Wert gesunken, oder? Und wenn wir ganz ehrlich sind, haben wir wahrscheinlich mehr als 150 Sünden begangen, oder?

[1:08:54] Geh hin und kauf sie. In Hosea 2, wir kommen langsam zum Schluss, in Hosea 2, und dort Vers 16 heißt es, darum siehe. Ich will sie was? Ich will sie, ich will sie, ich will sie locken. Wohin will er sie locken? Er sagt, darum will ich sie locken in die Wüste. Wo hat Gott schon mal jemand in die Wüste hingelockt? Hat Gott schon mal jemand in die Wüste gelockt? Das Volk Israel, nicht wahr? Komm, komm, komm, raus, raus aus Ägypten, kommt mir, folgt mir nach, nicht wahr? An den geheimen Ort, an den geheimen romantischen Ort, den Berg Sinai, nicht wahr? Kommt, kommt, kommt, kommt. Traut euch, kommt zu mir.

[1:09:34] Er sagt, ich will sie noch einmal, noch einen zweiten Exodus. Und wer, was war dieser zweite Exodus, dieser zweite Versuch, noch einmal hin zum Berg? Wer war der zweite Versuch, das Volk aus der Sklaverei der Sünde herauszuholen? Was ist der Typus vom Exodus? Das Volk Israel wurde aus Ägypten herausgelockt durch das Blut des Lammes, richtig?

[1:10:06] Was ist dieser zweite Exodus, von dem Gott spricht, ich will sie noch einmal locken in die Wüste? Hat er sie in eine buchstäbliche Wüste geführt? Nein, hat er sie durch das Blut des Lammes herausgeholt? Dieser Vers, ich will sie locken in die Wüste, ist eine Prophezeiung auf das Kommen des Messias. Er sagt in Vers 16 weiterhin, und ich will zu Herzen reden, ich will sie noch einmal holen, auch wenn sie jetzt Heiden geworden sind, auch wenn das Volk Israel nicht mehr mein Volk ist, oder das Volk des Nordreichs zumindest, ich will sie noch einmal holen. Und wenn sie Heiden sind, selbst die Heiden sollen noch einmal eine Chance haben. Lieber Freund, liebe Freundin, selbst wenn du dich so weit von Gott entfernt hast, dass du als Gottloser giltst, Gott sagt, ich will dich noch einmal locken, ich will dich noch einmal holen, ich will dich noch einmal zu mir führen, auch wenn du dich so weit von mir entfernt hast. Ich will dir zu Herzen reden.

[1:11:02] Und dann heißt es in Vers 21, in Vers 22, und ich will mich dir verloben auf ewig. Ich will dich mir verloben in Gerechtigkeit und Recht, in Gnade und Erbarmen. Wenn man sich verlobt, was macht man dann? Man verspricht sich was, was verspricht man sich dann? Dass man irgendwann mal heiraten wird. Gott sagt, er sagt nicht, ich will euch wieder heiraten, er sagt, ich will mich euch verloben, dass wir eine Hochzeit vorbereiten können. Morgen werden wir nicht nur über Immanuel sprechen, sondern auch über die Hochzeit und über die Verlobung. Gott sagt, durch diesen kommenden Immanuel will ich mich noch einmal euch verloben.

[1:11:52] Gott wünscht sich eine Liebesbeziehung, er wünscht sich diese Beziehung so sehr, dass er sagt in Vers 18, an jenem Tag wird es geschehen, sprich dir her, dass du mich mein Mann und nicht mehr mein Baal nennen wirst. Wisst ihr, was Baal übersetzt heißt? Herr. Wenn die Kinder Israel geschrien haben, Baal, Baal, erhöre uns, Baal, Baal, erhöre uns, haben dabei getanzt, nicht wahr? Was haben sie dann geschrieben? Herr, Herr, erhöre uns, Herr, Herr, erhöre uns, haben dabei getanzt. Das war der Götzendienst Baals.

[1:12:28] Nochmal, wenn wir irgendwelche Menschen sehen, die umher tanzen und schreien, Herr, Herr, Herr, Herr, Herr, wen rufen sie an? Baal. Warum? Das Volk Israel damals, und es ist sehr wichtig zu verstehen, hat gar keine echten Götzen angebetet. Haben wir das gewusst? Das Volk Israel hat immer an den einen Schöpfergott im Himmel geglaubt. So wie auch das Volk Israel in der Wüste beim Goldenen Kalb niemals an fremde Götter so sehr gedacht hat, sondern zuallererst an den Gott, den sie einfach auf ihre eigene Weise angebetet haben. Das Goldene Kalb. Baal, Baal.

[1:13:19] Aber Gott sagt, ich möchte nicht euer Baal sein, den ihr tanzt, euer Herr. Ich möchte was sein? Euer Ehemann, der einen was mit euch hat? Einen Bund. Und woran erkennt man den Bund? Ein Gesetz im Herzen. Gott hat kein Interesse, dass da junge Leute oder ältere Leute in einer großen Halle singen und schreien und tanzen und sich vielleicht sogar noch ritzen oder auch nicht, umfallen und rufen Herr, Herr, Herr, Herr, Herr. Das interessiert ihn überhaupt nicht. Er sagt, ich will nicht euer Baal sein, ich will euer Ehemann sein. Er sagt, ich will mich euch verloben. Ich will euch rausholen aus der Sünde. Und ich möchte mit euch diese enge, tiefe Beziehung haben.

[1:14:01] Und in Vers 25 heißt es, und ich will sie mir im Land ansehen und mich über die unbegnadigte erbarmen und zu nicht mein Volk sagen, du bist mein Volk. Und es wird sagen, du bist mein Gott. Dieser Jesus, dieser Gott, der uns so sehr liebt, sagt, auch wenn du jetzt merkst, eigentlich bin ich gar nicht sein Kind, eigentlich bin ich gar nicht, gehöre ich gar nicht zu seinem Volk. Er sagt, durch diesen kommenden Immanuel wird es möglich sein, dass du mein Volk bist. Ich möchte diesen Bund erneuern.

[1:14:39] Das Volk Israel wollte am Sinai nur eine Beziehung auf Distanz. Gott sagt, okay, versuchen wir es. Hat diese Beziehung auf Distanz funktioniert? Nein, das Volk Israel ist ab und davon, ab mit den Assyrern, ab mit den Ägyptern, mit jedem Einzelnen, der kam, immer durchgebrannt. Gott sagt, okay, das hat nicht funktioniert. Ich würde das Ganze nochmal von vorne starten, aber jetzt nach meinen Regeln. Jetzt nach meiner Liebe. Wir müssen einen, einen was? Einen neuen Bund machen.

[1:15:10] Vorletzte Vers für heute, Jeremia 31. Jeremia 31 und dort Verse 31 bis 34. Jeremia 31, Verse 31 bis 34. Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde. Warum einen neuen Bund? Vers 32. Nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eheherr war, spricht der Herr. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr. Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben und ich will ihr Gott sein, sie sollen mein Volk sein und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen, erkenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen. Denn ich werde ihre Missetat vergeben und ihre Sünde nicht mehr gedenken.

[1:16:24] Stell dir vor, du bist derjenige, der Ehebruch begangen hat und du bist weggelaufen, hast dich an jeden einzelnen gehangen, der nur irgendwie nicht bei drei auf dem Baum war, so wie es hier auf dem Volk Israel beschrieben wird. Und hast selbst einen Abscheu vor dir selbst. Und so wie der verlorene Sohn stellst du dir irgendwann die Frage, ist es überhaupt noch möglich zurückzukommen? Das ist der voreinhalbletzte Vers. Letzte Vers, voreinhalbletzte Vers. In Jeremia 31, Verzeihung, Jeremia 3, Vers 1.

[1:17:10] In Jeremia 3, Vers 1 heißt es, und er spricht, wenn ein Mann seine Frau verstößt und sie ihn verlässt und einem anderen Mann zu eigen wird, darf er wieder zu ihr zurückkehren? Würde nicht ein solches Land dadurch entweiht werden? Gott sagt, eigentlich. Wenn ihr einen anderen Bund gemacht habt, seid ihr im anderen Bund. Aber dann sagt er, du aber hast mit vielen Liebhabern einen Bund. Doch, kehre wieder zu mir zurück, spricht er Herr. Ist mir egal, was die anderen denken. Kehre zu mir zurück.

[1:17:40] Und wenn du noch so viel gesündigt hast, kehre zu mir zurück, lieber Freund, der du heute zuschaust oder hier bist. Und wenn du noch so viel gesündigt hast und es noch so peinlich ist, kehre wieder zurück. Gott sagt, ich nehme dich an. Ich nehme dich mit allem, was passiert ist.

[1:18:05] Und das ist jetzt wirklich der letzte Abschnitt in Hosea 14, Ende des Buches, mit einem Aufruf. In Hosea 14, und dort Vers 2 heißt es: „Kehre um, o Israel, zu dem Herrn, deinem Gott. Denn du bist zu Fall gekommen durch deine eigene Schuld. Nehmt Worte mit euch und kehrt um zum Herrn, sprecht: Vergib alle Schuld und nimm es gut auf, dass wir das Opfer unserer Lippen bringen, dass wir schuldig sind.“

[1:18:45] Wenn der, der den Ehebruch begangen hat, zurückkommt und sagt: „Hey, jetzt hier bin ich wieder. Hast du 20 Euro? 200 Euro? 2000 Euro? Ist wieder gut?“ Würden wir ihn zurücknehmen? Gott sagt: „Nimm nicht Geld mit. Nimm auch keine Kälber mit. Nimm Worte mit. Sage, dass es dir leid tut.“

[1:19:12] Vers 4: „Assyrien wird uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten und das Werk unserer Hände nicht mehr unsere Götter nennen. Denn bei dir findet der Verwaiste Barmherzigkeit.“ Wenn diese geschändete und schändliche Ehefrau zurückkehrt und sagt: „Es tut uns leid, es tut mir leid, bitte, bitte, bitte nimm mich zurück.“ Was passiert dann?

[1:19:33] Vers 5: „Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen. Gerne will ich sie lieben, denn mein Zorn hat sich von ihnen abgewandt.“ Und kaum, kaum ist das passiert, kaum ist die Frau an der Tür und sagt: „Bitte nimm mich zurück.“ Da fangen bei Gott die Frühlingsgefühle wieder an. Schaut mal, wie er poetisch wird, gleich im nächsten Vers.

[1:19:52] „Ich will für Israel sein wie der Tau. Es soll blühen wie eine Lilie und Wurzeln schlagen wie der Libanon. Seine Schösslinge sollen sich ausbreiten. Es soll so schön werden wie ein Ölbaum und so guten Geruch geben wie der Libanon.“ Plötzlich ist er wieder in deinem Liebeslied.

[1:20:05] Wie lange wird es von dir dauern, wird dich dauern, dass wenn der ehebrecherische Partner zurückkommt, an der Tür klopft und sagt: „Nimm mich zurück.“ Auf, würdest du in den nächsten Minuten ein Liebeslied singen? Es braucht nur diese Worte: „Herr, nimm mich zurück. Es tut mir leid.“ Gott fängt an ein Liebeslied zu singen und sagt, fängt an poetisch zu werden. So sehr liebt er dich.

[1:20:26] In Vers 9 heißt es: „Ephraim wird sagen: Was soll ich künftig noch mit den Götzen zu schaffen haben? Ich, ich habe ihn erhört und auf ihn geblickt. Ich bin wie eine grüne Zypresse. Es soll sich zeigen, dass deine Frucht von wem? Von wem? Von mir kommt.“ Ganz am Ende des Buches Hosea sagt Gott: „Es soll sich zeigen, dass deine Frucht von mir kommt.“

[1:20:58] Was war ganz am Anfang des Buches? Hosea heiratet eine Frau, deren Frucht von anderen kam. Gott sagt ganz am Ende: „Wenn du zurückkommst, sollst du sehen, es soll gesehen werden, dass deine Frucht von mir kommt.“ Es soll gesehen werden, dass deine Gedanken, deine Worte, die Dinge, die du tust, dass sie von mir kommen.

[1:21:21] Wenn du zurückkommst, dann wirst du sehen, ich werde mich mit dir vereinigen, wir werden ein Geist werden, wir werden geistlich gesehen ein Fleisch werden und du wirst sehen, du wirst Frucht tragen und es wird für jeden sichtbar sein, dass das, was du sagst, das, was du tust, dass das von Gott kommt. Dass deine Worte göttliche Chromosomen enthalten.

[1:21:40] Und hiermit Ende des Buches Hosea. Dieses aufwühlende Buch von der Liebe Gottes, der zutiefst verletzt ist. Er fragt diese Frage: Dich, dich und dich.

[1:21:56] Vers 10: „Wer ist so weise, dass er das einsehe und so klug, dass er das verstehe?“ Gibt es jemanden heute, fragt sich Gott, der so klug ist, dass er das versteht. Jemand, der begreift, dass wenn er noch so weit davon gelaufen ist, zurückkommt.

[1:22:37] Als Schöne für die Augen, als Stärke, die Schwäche folgt. Als katastrophale Sünden, die dein Volk begangen hat. Du hast nicht aufgehört, sie zu lieben. Du hast sie geliebt, als sie die schlimmsten Dinge dieser Welt getan haben. Aber deine Liebe konnte ihnen nichts helfen, solange sie nicht zurückgekommen sind.

[1:23:21] Wir verstehen auch, dass du uns immer liebst, egal was wir tun. Und wenn wir heftig verliebt sind in die Sünden dieser Welt, du liebst uns immer noch. Aber deine Liebe kann nichts für uns tun, außer uns locken.

[1:23:32] So bitten wir dich von ganzem Herzen, dass wenn wir jetzt zu dir zurückkommen, mit was immer wir auch getan haben und wir Worte mit uns nehmen und sagen: „Herr, vergib, dass ich das getan habe. Vergib, dass ich das gedacht habe. Vergib, dass ich mich von dir entfernt habe. Vergib, was auch immer auf unserem Herzen ist.“

[1:23:49] Dann danken wir dir, dass du sagst: „Ich will euch gerne heilen, ich will euch gerne lieben.“ Dass du sogar anfängst, als Ausdruck deiner Liebe poetisch zu werden und sagst: „Du sollst sein wie die grüne Zypresse, weil du uns so sehr liebst.“

[1:24:02] Wer ist ein Gott wie du, der du die Sünden vergibst, der du sie weitens mehr hinauswirfst? Wir danken dir von ganzem Herzen, Herr Jesus, für diese Botschaft der Propheten, die deutlich macht, dass selbst im schlimmsten Abfall du ein Gott der Liebe warst und dass deine Liebe jeden retten kann und will, der das einsieht.

[1:24:28] So widme ich dich von ganzem Herzen, dass du uns jetzt gesund nach Hause bringst und vor allem morgen wieder zusammenführst, wenn wir über Immanuel sprechen werden, über Gott mit uns, das größte Zeichen deiner Liebe und der Beginn des neuen Bundes. Führ uns zusammen und sei du dann auch bei uns durch deinen Heiligen Geist. Amen.

[1:24:58] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


Lizenz

Copyright ©2013 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.