In diesem Video erklärt Claudia Bien, wie Sie sich auf Krankheiten wie Covid-19 oder Grippe vorbereiten können. Sie gibt praktische Tipps zur Zusammenstellung einer Hausapotheke mit natürlichen und medizinischen Mitteln. Außerdem beleuchtet sie die Bedeutung von Vitamin D für das Immunsystem und erklärt, wie man den eigenen Spiegel testen und optimieren kann. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte durch verschiedene Hausmittel und Lebensstiländerungen.
Gottes Plan für deine Gesundheit – 1. Covid, Grippe & Co. Und was nun?
Claudia Bien · Gottes Plan für deine Gesundheit ·Themen: Gesundheit, KrankheitenWeitere Aufnahmen
Serie: Gottes Plan für deine Gesundheit
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Transkript
[0:28] Gottes Plan für deine Gesundheit. In den letzten zwei Jahren haben wir erlebt, dass sowohl ungeimpfte als auch geimpfte Menschen an Covid-19 erkrankt sind. Corona gehört zu den Atemwegserkrankungen. Grippale Infekte und auch neue Corona-Varianten werden uns weiterhin begleiten. Heute möchte ich mit Ihnen darüber sprechen, wie Sie sich auf so eine Situation zu Hause vorbereiten können und was Sie in Ihrer Hausapotheke haben sollten, damit Sie im Fall aller Fälle gut gerüstet sind.
[1:04] Kann ich mich denn auf den Fall X vorbereiten? Stellen wir uns zunächst ein paar Fragen. Ist das Covid-19-Virus unheilbar? Nein. Sind wir schutzlos dieser Erkrankung ausgeliefert? Nein. Haben wir ein Immunsystem, was es mit den Viren allgemein und auch mit Corona im Speziellen aufnehmen kann? Ja, und das ist erstmal eine gute Nachricht.
[1:31] In der Bibel lesen wir, dass Gott den Menschen am sechsten Tag geschaffen hat. Unser göttlicher Baumeister hat bestimmt, dass wir aus Zellen aufgebaut sind. Das Leben beginnt mit einer Ei- und einer Samenzelle und daraus differenzieren sich die unterschiedlichsten Zellarten, aus denen die verschiedensten Gewebe, später dann Organe und letztlich sogar Organsysteme entstehen, die allesamt wunderbar aufeinander abgestimmt sind.
[2:01] Weil Gott wusste, dass wir durch die Sünde auch mit Krankheit konfrontiert sein würden, gab er uns ein sehr schlaues und geniales Immunsystem. Und er gab uns auch eine Gebrauchsanweisung für das Produkt Mensch. Schauen wir uns zunächst den Bauplan unseres Körpers an: die Zelle, aus denen wir entstanden sind und aus denen wir aufgebaut sind.
[2:30] Sie hat fünf Bedürfnisse. Sie braucht Sauerstoff zum Atmen zu können. Das ist das erste und das wichtigste Bedürfnis, was sie hat, damit sie Energie herstellen kann. Sie braucht als zweites unbedingt Wasser. Wasser ist ein Lösungsmittel und sie braucht es zum Transport für die lebenswichtigen Vitamine und auch für die Entsorgung von Abfallstoffen.
[3:00] Und sie bedarf einer bedarfsgerechten Mikro- und Makronährstoffernährung. Auch die Müllabfuhr sollte unbedingt funktionieren in unseren Zellen. Und was sie nicht braucht, das sind Gifte von außen. Die Zelle braucht tatsächlich kein Nikotin, kein Koffein, kein Thein, das sich im Schwarztee befindet, kein Theobromin, das wir in der Schokolade haben, keinen Alkohol und kein weißen Zucker. Sie kann tatsächlich ohne diese Genussgifte überleben und zwar sehr gut.
[3:39] Der gefallene Mensch hat aber seine Lust an diesen Giften, und das führt zu Problemen und verursacht unserem Immunsystem deutlich mehr Arbeit als nötig wäre. Wenn wir uns also der Gefahr einer Infektion in einer Pandemie durch Viren gegenübersehen, dann können wir es unserem Immunsystem leicht oder schwer machen.
[4:04] Sich von Genussgiften zu enthalten ist ein erster Schritt in Richtung Prävention. Es betrifft den "High Factor" Mäßigkeit. Unsere sündige Natur streitet aber gegen unseren Verstand und schon Paulus hat in Römer 7, Vers 20 gesagt: "Das Gute, was ich tun will, das tue ich nicht, sondern das Böse." Oder sagen wir hier an der Stelle: das Falsche, das tue ich.
[4:30] Und das auch noch mit Lustgewinn. Sind wir denn unseren Gelüsten völlig hilflos ausgeliefert? Nein. Wir haben einen Willen und wir können Gott tatsächlich darum bitten, dass er gewisse Lüste, die uns schaden, in uns zur Ruhe legt. Aber wir müssen es auch wirklich wollen, denn der Herr Jesus respektiert unseren Willen.
[5:00] Wenn ich nun weiß, welche Bedürfnisse meine Zellen haben, wie kann ich dann diese Bedürfnisse stillen? Durch frische Luft, durch sauberes Wasser, durch gesunde Ernährung, durch Bewegung, durch Ruhe, durch Sonne, durch Mäßigkeit und durch Gottvertrauen. Denn wer weiß besser, wie wir funktionieren, als der, der uns geschaffen hat?
[5:33] Wenn ich positiv getestet werde und zusätzlich auch noch mich krank fühle, dann habe ich gleich zwei Probleme. Ich bekomme einen Absonderungsbescheid, das heißt Quarantäne für zehn Tage, und mir geht es schlecht. Ich fühle mich schwach, habe Schmerzen, fühle mich krank. Das ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um jetzt an Vorbereitung zu denken.
[5:58] Deshalb wollen wir uns heute gemeinsam ein paar Gedanken darüber machen, was können wir im Vorfeld tun, um auf so ein Szenario vorbereitet zu sein. Aber bevor wir uns die Hausapotheke im Einzelnen anschauen, möchte ich Sie motivieren, Ihren Vitamin-D-Spiegel entweder bei Ihrem Hausarzt oder ganz einfach zu Hause zu testen.
[6:20] Und zwar, bevor Sie krank werden. Und zwar egal, welche Erkrankungen. Das ist wichtig, denn wenn Ihr Spiegel zu niedrig ist, und Deutschland, Österreich und die Schweiz sind Vitamin-D-Mangel-Gebiete, dann dauert es seine Zeit, bis man einen guten therapeutischen Spiegel aufgebaut hat.
[6:39] Lassen Sie sich auf dieses Experiment ein, selbst wenn Sie viel an der Sonne sind. Sie werden überrascht sein. Und Sie sehen hier auf dem Bildschirm, dass man Vitamin D auch zu Hause testen kann. Man geht ins Internet und gibt das ein: Vitamin D zu Hause testen. Ich habe hier die Firma Porta gewählt.
[7:00] Lassen wir das nach Hause schicken. Muss dann mit einer kleinen Pinzette in meinem Finger pieksen und einen Tropfen Blut auf das Testkärtchen tropfen und das Ganze adressiert und ausgefüllt wieder zurückschicken. Nach 2-3 Tagen bekomme ich dann Post und dort wird mir das Ergebnis angezeigt.
[7:22] Und genauer gesagt, wo ich stehe und ob ich einen Mangel habe und substituieren muss oder nicht. Man hat in Studien festgestellt, dass ein Vitamin-D-Spiegel von über 30 Nanogramm pro Milliliter den Blutdruck senkt und das Risiko für Herzinfarkt und die Sterblichkeit danach verringert.
[7:48] Es senkt das Risiko für den Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Es verringert die Arteriosklerose oder auch die periphere arterielle Verschlusskrankheit, die wir als Schaufensterkrankheit bezeichnen. Es hemmt Allergien.
[8:07] Es wird bei Autoimmunerkrankungen, auf Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zum Beispiel, positiv eingesetzt. Es lindert Multiple Sklerose und verringert auch Krebs. Es regt die Produktion von körpereigenen Antibiotika, das sind so genannte defensive und antimikrobielle Proteine, an, die Viren und Bakterien bekämpfen.
[8:30] Haben Sie das verstanden? Vitamin D ist ein Hormon, ein Sonnenhormon, was unsere körpereigene Antibiotikaproduktion anregt und dadurch Infektionen bekämpft. Deshalb ist es so wichtig, dass man einen guten Vitamin-D-Spiegel hat.
[8:48] Der Wert von 30 ist der niedrigste. Wir haben eine Spanne von 30 bis 100 Nanogramm pro Milliliter, die als Normbereich angegeben werden. Wenn unser Körper schon so positiv auf den geringsten Wert reagiert, wie reagierte denn dann auf den höchsten? Ich schlage einen Zielwert von 80 vor und nicht von 30.
[9:13] Wenn Vitamin D nämlich das bereits bei 30 Nanogramm kann, dann kann es das erst recht bei 80. Wir sollten also immer den hochnormalen Zielwert analysieren und uns nicht mit der unteren Grenze zufrieden geben. Ich beobachte immer wieder in der Klinik, dass Patienten mit Long Covid Zentrum Werte unter 20 Nanogramm pro Milliliter aufweisen.
[9:32] Und bei den Adipositas-Patienten, also bei den dicken Menschen, ist es noch schlimmer. Da sind die Werte geradezu unterirdisch. Ich habe noch keinen beatmeten jungen Patienten ohne Vorerkrankung mit einem Vitamin-D-Spiegel von 80 sowie positiv auf einer Intensivstation gesehen.
[9:52] Vitamin D verhindert zwar nicht, dass ich mich infizieren kann, aber es beeinflusst maßgeblich, wie schwer der Verlauf sein wird. Wir haben also mit Vitamin D ein Werkzeug in der Hand, um unsere Prognose im Krankheitsfall deutlich zu verbessern. Das ist also etwas, was wir vorbeugend tun sollten und tun können und nicht erst, wenn wir erkranken, weil es eben seine Zeit dauert, bis man einen Vitamin-D-Spiegel im therapeutischen Bereich erzielt hatte.
[10:28] Wenn man jetzt feststellt, dass man einen zu niedrigen Spiegel hat und mit hochdosiertem Vitamin D arbeiten will, dann sollte man unbedingt ein Präparat wählen, das neben Vitamin D zum Beispiel in einem Tropfen 1.000 Einheiten auch gleichzeitig Vitamin K2 enthält.
[10:45] Das gibt es sowohl in Kapsel als auch in Tropfenform im Internet zu kaufen. Um seinen Spiegel anzuheben, empfehle ich die Tropfenform. Den herkömmlicherweise wird vom Arzt verordnet, oder es enthält aber nur 400 Einheiten pro Tropfen und deshalb ist das weniger gut geeignet, einen Spiegel zügig hochzuziehen.
[11:12] Auf dieser Internetseite, die Sie hinter mir sehen, www.vitamindrechner.de, kann man für 10 Euro im Jahr einen Vitamin-D-Rechner benutzen und mit dem kann man sich ausrechnen lassen, welche Dosis brauche ich bei welchem Ausgangswert, bei welchem Zielwert. Der Zielwert sollte mit 80 eingegeben werden, welches Präparat benutze ich und dann sagt mir der Computer, welche Dosis ich nehmen muss, um innerhalb von zwei Wochen einen Zielwert zu erreichen.
[11:43] Und anschließend, mit welcher Erhaltungsdosis muss ich weitermachen, damit ich diesen Spiegel auch auf diesem hohen Level halten kann. Diese 10 Euro sind sehr gut investiertes Geld.
[11:59] Welche Symptome sehen wir bei Covid-Patienten? Sie klagen über Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, ausgeprägte Schwäche, Müdigkeit, Halsschmerzen, Geruchs- und Geschmacksverlust, manchmal auch Durchfall, Husten.
[12:21] Und ausgehend von diesen Beschwerden sollte unsere Hausapotheke auch mit folgenden Dingen ausgerüstet sein: Paracetamol. Paracetamol ist ein Schmerzmittel, das kennt jeder. Es wirkt schmerzlindernd, senkt auch das Fieber. Und ja, es gibt natürliche Methoden, um Fieber zu senken, aber es gibt ja auch Menschen, die in Single-Haushalten leben und der Patient hat vielleicht gerade nicht mehr die Kraft, sich aufzuraffen und aufwendige Wasseranwendungen selbst durchzuführen.
[12:56] Die normale Dosis sind dreimal 500 Milligramm, also drei Tabletten täglich. Die maximale Dosis sind 4 Gramm. Vorsicht ist geboten bei Patienten, die Leberschäden haben, denn dieses Medikament wird über die Leber metabolisiert. Zu Wasseranwendungen sage ich später noch etwas.
[13:14] Was sollten wir noch in unserer Hausapotheke haben? ACC akut 600. Die Dosierung wäre zweimal 300 Milligramm, also eine halbe Brausetablette in Wasser auflösen und nach den Mahlzeiten trinken, morgens und abends. Und eigentlich wird dieses Medikament verordnet, um den Schleim in den Bronchien zu lösen.
[13:34] Das würde ich hier aber als Nebeneffekt nehmen, denn es hat noch eine andere Wirkung. Es stimuliert nämlich die körpereigene Produktion von Glutathion. Und Glutathion ist ein Protein, also ein Eiweiß, das aus drei Aminosäuren aufgebaut ist, die heißen Cystein, Glutamin und Glycin. Und dieses Glutathion ist das stärkste körpereigene Antioxidans, das unser Körper selber produziert.
[14:00] Es macht reaktive Sauerstoffspezies unschädlich und darüber hinaus steuert es die weißen Blutkörperchen und stärkt damit unser Immunsystem.
[14:13] Es sollte noch in der Apotheke stehen: Jodid 50 ist Zink-Ascorbat. Das ist ein Spurenelement, das die Funktion von Vitaminen und Enzymen beeinflusst und das sich ebenfalls positiv auf das Zellwachstum und unser Immunsystem auswirkt. Das heißt, wir können damit unserem Immunsystem sehr stark unter die Arme greifen.
[14:36] Prophylaktisch empfehle ich einmal eine Tablette, im Krankheitsfall für eine Woche zweimal eine Tablette zu nehmen. Jodid ist Zink-Ascorbat, es ist magensaftresistent, daher gut verträglich. Es enthält keine Laktose, ist glutenfrei und frei von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen und auch gut geeignet für Diabetiker.
[14:59] Was sollten wir noch in der Hausapotheke haben? Liposomales Vitamin C. Das wäre optimal, weil liposomales Vitamin C nicht wasserlöslich, sondern fettlöslich ist. Und das normale Vitamin C ist wasserlöslich und deshalb müssen wir ein normales Vitamin C dreimal täglich ein Supplement einnehmen.
[15:20] Wären wir bei liposomal zweimal täglich 1 einnehmen können, denn das ist speicherfähig. In unserer Hausapotheke wäre auch gut, wenn wir Cystus vorrätig hätten. Zum Schluss bekommt man in der Apotheke ist ein Infektblocker als Lutschtablette zur Anwendung im Mund- und Rachenraum und dient der Vorbeugung sowie der begleitenden Behandlung von Erkältungskrankheiten, Viruserkrankungen und auch bakteriellen Infekten der Atemwege.
[15:50] Und ganz besonders der, die durch grippale Infekte verursacht werden. Also, sobald es im Hals kratzt, einfach so ein Dragee lutschen.
[16:01] Was sollten wir noch haben? Kaiser Natron. Ja, in unserer Hausapotheke. Menschen haben das in ihrer Küche, um damit Reinigungsprozesse voranzutreiben. Aber Kaiser Natron ist eine Base, das sagt der Name Natron schon. Und wenn wir das in ein warmes Fußbad geben, dann erzeugen wir eine sehr, sehr starke basische Lösung und dann werden Säuren aus unserem Körper durch die Fußsohlen in das basische Wasser abgegeben.
[16:28] Jeder Mensch, der krank ist, ist zu diesem Zeitpunkt übersäuert und deshalb fühlen sich die Viren auch so pudelwohl in unserem Körper. Man sollte das Fußbad mindestens 20 Minuten lang durchführen.
[16:43] Was wir auch in unserer Hausapotheke unbedingt vorrätig haben sollten, ist Wasserstoffperoxid 30%. Ich ebenfalls in der Apotheke erhältlich. Sowie Viren haben nämlich die Angewohnheit, sich zuerst im Rachen zu verlieren. Dieses Wissen können wir uns zunutze machen.
[16:59] Wer Wasserstoffperoxid nicht mag, kann auch mit Listerine gurgeln. Das bekommt man in jeder Drogerie. Man nimmt beim Wasserstoffperoxid ein Glas Wasser, gibt einen Esslöffel von der Lösung dazu und gurgelt mehrmals am Tag damit. Damit werden die Viren hinten im Rachen eliminiert und es wird schwieriger, dass sich die Infektion weiter in die Luftröhre und dann die Bronchien und in die Lunge ausbreitet.
[17:25] Grapefruit-Extrakt bekommt man über Amazon. Das ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das aus den Kernen der Grapefruit gewonnen wird. Der Hauptwirkstoff ist Naringenin. Es hat starke antimikrobielle Eigenschaften und damit ein pflanzliches Antibiotikum, das nicht nur bei bakteriellen Infektionen Wirkung zeigt, sondern auch bei Viren.
[17:49] Und hier sollten wir im Krankheitsfall 3 x 2 Tabletten einnehmen. Da gibt es eine interessante Geschichte zu diesem Nahrungsergänzungsmittel. Da hat ein Arzt einen Komposthaufen und hatte beim Gärtnern beobachtet, dass die Kerne der Grapefruit nicht vergangen sind, obwohl auf so einem Komposthaufen Millionen von Bakterien sind und hat sich darüber gewundert.
[18:14] Und dann hat er das untersuchen lassen, die Kerne und hat dabei dieses Naringenin gefunden, was nämlich wie ein natürliches Antibiotikum wirkt. Und da die Bakterien die Kerne auf dem Komposthaufen nicht zerstören konnten.
[18:26] Wir sollten in unserer Apotheke auch OPC haben. OPC ist Traubenkernextrakt und das ist ein natürlicher Blutverdünner, der verhindert, dass die Thrombozyten aneinander kleben. Thrombozyten sind unsere Gerinnungsfaktoren und darüber hinaus wird auch die Elastizität unserer Kapillaren, also unserer kleinsten Blutgefäße, erhöht.
[18:50] Und da dies bei Proteinen, die Stachelweise von dem Corona-Virus auch Thrombosen auslösen können, ist es gut, auch in dieser Richtung vorbeugend zu arbeiten. Außerdem verstärkt OPC die Wirkung von Vitamin C und das sogar um das Zwanzigfache, was dann unserem Immunsystem wieder zugute kommt.
[19:15] Hier kommt der nächste pflanzliche Virus-Killer: Artemisia annua, ist der chinesische Beifuß, eine einjährige Pflanze, die man selber auch anbauen kann. Und diese Teekanne ist hochwirksam, wenn auch zugegebenermaßen sehr bitter. Ich habe ihn in Afrika kennengelernt und als Prophylaxe und Therapie auch bei Malaria erfolgreich eingesetzt.
[19:36] Im Infektionsfall empfehle ich dreimal täglich eine Tasse zu trinken und zwar nach der Anleitung, die auf der Verpackung steht. Oder man nimmt fünf Gramm trockene Kräuter und wenn man frische Blätter hat, braucht man 25 Gramm pro Tasse, übergießt das mit kochendem Wasser und lässt es 15 Minuten ziehen.
[19:55] Dann kann man es abseihen durch ein Sieb und sofort trinken. Der Tee schmeckt sehr bitter, ist aber sehr effektiv und ich kann Sie nur ermutigen, das mal auszuprobieren. Das können Sie bei jedem Infekt einsetzen, es wirkt nämlich bei allen grippalen Infekten gleichermaßen gut.
[20:15] Was könnte noch in unserer Hausapotheke sein? Sehr nützlich ist dieses kleine Gerät, das nennt man ein Pulsoximeter. Das bekommt man schon für 25 Euro im Internet. Damit kann man die Pulsfrequenz und die Sauerstoffsättigung messen, einfach indem man das Gerät am Finger anschließt.
[20:33] Normalerweise sollte die Sauerstoffsättigung zwischen 95 und 99 Prozent bei Raumluft liegen. Sollten Werte dauerhaft, ich betone dauerhaft, unter 95 Prozent fallen, selbst wenn man zunächst keine Atemnot verspürt, oder sollte das Fieber bei einem Corona-Infekt zurückkommen oder sogar Atemnot auftreten, dann bitte sofort die Rettung rufen und sich ins Krankenhaus bringen lassen.
[21:04] Das hier ist eine Regatta, ein Einlaufgerät zur Darmreinigung. Man kann ihn kaufen als sogenannte Nur-Spülung, aber man kann ihn auch als Klistier verwenden. Es ist ein äußerst vorteilhaftes Gerät, wenn man so etwas zu Hause hat und damit im Ernstfall schon Erste Hilfe leisten kann. Und ich erkläre später, wie man das macht.
[21:26] Auch dieses Gerät kann ich nur empfehlen. Es gibt Infrarot-Thermometer, die einige Vorteile bieten. Die messen kann erstens kontaktlos erfolgen und man kann gleichzeitig noch die Wasser- und die Raumlufttemperatur damit erfassen, was zum Beispiel bei einer Fieberbad-Behandlung ganz optimal wäre.
[21:48] Was heute noch in unserer Hausapotheke sein sollte: Zitronen haben wir sicher im Haushalt, Knoblauch, Zwiebel, Honig, medizinische Kohle, Calypso Orange, Grapefruit und Kartoffeln und Salz. In der Regel haben wir sowas in der Küche. Aus diesen Nahrungsmitteln kann man natürliche Gesundheitsrezepte selber herstellen.
[22:15] Die Anleitung dazu finden Sie in der PDF, die unter diesem Vortrag gestellt wird.
[22:24] Eine inspirierte Schreiberin sagte einmal: "Reine Luft, Sonnenschein, Mäßigkeit, Ruhe, Bewegung, die richtige Ernährung, die Anwendung von Wasser und Vertrauen in die göttliche Kraft, das sind die wahren Heilmittel." Und ein jeder sollte die heimische Natur kennen und wissen, wie sie anzuwenden sind. Es ist wesentlich, die Grundsätze zu verstehen, welche die Krankenbehandlung einschließt und ebenso eine praktische Ausbildung zu besitzen, welche befähigt, diese Kenntnisse zu verwenden.
[23:07] Auch frische Luft ist ein Faktor, um den Patienten die günstigsten Bedingungen zur Genesung zu gewähren. Sollte man von ihm ein bewohntes Zimmer nutzen, das groß, hell und freundlich ist, wo reichlich Sonnenschein vorhanden und gute Luft stets gesichert werden kann. Als Krankenzimmer sollte das Zimmer im Haus gewählt werden, welches am besten diesen Forderungen entspricht.
[23:29] Viele Häuser haben keine besonderen Vorkehrungen für richtige Ventilation und es ist schwierig, die selbe herzustellen. Aber man sollte sich die größte Mühe geben, das Krankenzimmer so anzuordnen, dass Tag und Nacht ein frischer Luftzug hindurchgehen kann.
[23:49] Mit anderen Worten: Legen Sie einen Patienten niemals in einen dunklen Raum, den man nicht lüften kann.
[23:58] Wasser ist ein Schmerzmittel. Ich empfehle im Krankheitsfall jede Stunde ein Glas Wasser zu trinken. Und weil man krank und auch vergesslich ist, empfiehlt sich ein Kurzzeitwecker zu stellen. Wasser entgiftet nicht nur, es senkt auch das Fieber und als angenehmen Nebeneffekt senkt es auch unsere Schmerzwahrnehmung.
[24:18] Viele Patienten vergessen das Trinken gerade im Krankheitsfall und sie riskieren damit auch Kreislaufprobleme, die dann durch Stürze bei Ohnmacht zu schweren Komplikationen führen können. Der Wecker dient dann dazu, dass ich mich erinnere, ich soll doch jetzt ein Glas Wasser trinken.
[24:39] Ich habe vorhin den Einlauf angesprochen. Eine Erste Hilfe bei Infektionskrankheiten ist ein Einlauf mit warmem Wasser. Ca. 250 Milliliter entspricht einer Tasse, die man in den Darm füllt und versucht zehn Minuten zu halten.
[24:56] 80 Prozent unseres Immunsystems finden sich in unserem Darm. Wenn wir durch einen Einlauf die Reinigung fördern, unterstützen wir unser Immunsystem, denn jetzt hat es freie Kapazitäten, um sich um die Eindringlinge zu kümmern.
[25:13] Unser Körper arbeitet 24 Stunden daran, uns zu entgiften. Deshalb ist diese simple Wasseranwendung im Krankheitsfall unglaublich effektiv. Warum? Wir haben im Darm 80 Prozent unseres Immunsystems und wenn wir diesem Immunsystem beim Aufräumen helfen, sprich die Fäkalien schneller loswerden, dann setzen wir Kapazitäten frei und unsere weißen Polizisten können sich um die eingedrungenen Viren kümmern, die uns gerade kränken haben.
[25:45] Fieber. Fieber ist etwas sehr Wichtiges und sehr Effektives. Wenn der Patient nicht herzkrank ist und die Körpertemperatur nicht 38 Grad übersteigt, kann man mit dem Patienten Fieber machen. Aber nur, wenn eine gesunde Begleitperson anwesend ist.
[26:05] Keinesfalls sollte das gemacht werden, wenn der Ehepartner ebenfalls erkrankt ist und sich kaum noch vor Schwäche auf den Beinen halten kann. Fieberwiederholungen sollten Sie bitte niemals allein machen. Sie sind schon für gesunde Personen anstrengend.
[26:19] Das Wichtigste bei dieser Behandlung ist der kühle Kopf. Und hier...
[26:23] Behandlung ist der kühle Kopf und hier werden auch die meisten Fehler gemacht. Es reicht nämlich bei weitem nicht aus, nur einen kalten Waschlappen auf die Stirn zu legen. Das kühlt viel zu wenig. Wie man Fieberbäder richtig macht und wie sie wirken, finden Sie ebenfalls in der Wasseranwendung. Ich werde Ihnen jetzt gerne kurz demonstrieren, wie man das Handtuch am Kopf richtig anlegt, um den Kopf bei einem Fieberbad ordentlich zu kühlen. Und zwar, ich versuche es mal mit meinem Schal zu zeigen, denn Sie vor, Sie haben hier eine Schüssel mit kaltem Wasser. In dieses Wasser legen Sie bitte Eisakkus, das Wasser so richtig kalt sein. Dann schalten Sie ein Handtuch der Länge nach so, dass so ein schmaler Schal entsteht. Und dieses Handtuch ziehen Sie jetzt durch das Wasser durch, bringen das Ganze aus und legen es jetzt in der Mitte an den Hinterkopf. So, und dann wickelt man das Handtuch so und so über den Kopf, so dass der ganze Kopf wie eine Art Turban gekühlt wird. Das ist wesentlich effektiver, als wenn man nur einen kleinen Waschlappen nimmt und den hier vorne auf die Stirn packt. Das reicht nicht aus, um zu kühlen. Und unser Gehirn reagiert sehr empfindlich auf Hitze. Deshalb ist es ganz, ganz wichtig, dass wir den Kopf kalt halten, aber den Körper durch das Fieberbad erwärmen. Denn da haben wir sehr, sehr gute Effekte für unser Immunsystem und wir töten Viren ab und auch Bakterien und Pilze und sogar Krebszellen, denn die mögen diese Hitze nicht. Das produziert unser Körper im Übrigen Fieber.
[28:13] Die gleiche inspirierte Schreiberin, die vorhin die acht Faktoren beschrieb, schreibt an einer anderen Stelle folgendes: Als ich ein krankes Kind in Obhut hatte, wurde mir folgendes Licht gegeben, das mir wiederholt gegeben wurde: Wende am Kopf kein Eis an, aber kaltes Wasser. Aber heiße, feuchte Kompressen über Magen und Leber, also über dem Bauch. Diese Behandlung senkt das Fieber und das wird es geben, viel schneller senken als kalte Wadenwickel. Kaltanwendungen haben nämlich zur Folge, dass das Fieber steigt, statt es zu beseitigen. Diese Anweisung wurde mir wieder und wieder gegeben. In manchen Fällen mögen Eis-Anwendungen berechtigt sein, aber meistens sind sie nicht angebracht. Hat der Kranke noch Lebenskraft, wird das Blut vom Körper dorthin gesandt, wo es kalt ist. Doch oft hat das System keine Kraft, um dies zu steuern. Verwendet heißes Wasser, in neun von zehn Fällen wird es ein erfolgreicheres Werk verrichten, als es Eis tun kann. Ich habe es ausprobiert, es funktioniert und es ist für den Patienten deutlich angenehmer als kalte Wadenwickel bei Schüttelfrost. Und das ist auch irgendwie nachvollziehbar. Der Körper funktioniert im Krankheitsfall wie ein Bimetallstreifen in einem Bügeleisen. Wenn man dem Bauch durch heiße Wickel aufwärmt, dann hört der Körper auf, weiter Wärme zu produzieren. Und der Körper hört auch auf zu schütteln und das Fieber sinkt. Und darüber hinaus wird das von Patienten als wesentlich angenehmer empfunden als kalte Wadenwickel. Nehmen Sie den Tipp mit, probieren Sie es aus.
[30:07] Wenn Sie keine Fieberbäder machen können, aus welchen Kontraindikationen auch immer, dann können Sie alternativ Ihr Immunsystem durch Kontrast-Fußbäder stärken. Dazu nehmen Sie zwei Fußwannen. Und die eine Fußwanne erfüllen Sie mit 40 Grad heißem Wasser, außer Sie sind Diabetiker, dann bitte 39 Grad. Und die andere mit 15 Grad kaltem Wasser. Auch hier können Sie wieder Eis hineinpacken. Dann halten Sie die Füße drei Minuten in dem in das heiße Wasser und anschließend 30 Sekunden in das kalte Wasser. Und diesen Wechsel vollziehen Sie ungefähr sechs bis achtmal. Das dauert ungefähr 20 Minuten. Und anschließend holen Sie sich selber oder wenn der Patient betroffen ist, sollte der Patient sich 30 Minuten ausruhen.
[30:56] Auch diese anderen Wasseranwendungen ist sehr hilfreich. Das ist eine Dampfinhalation, die kennen wir ja, die ganz normale. Aber man kann sie auch steigern, indem man in heißem Wasser, ein Liter kochendes Wasser, eine Kartoffel, eine Zwiebel, ein Esslöffel Salz und wenn man hat, sogar hart Kiefernadeln, so vier, fünf Stück mit hinein tut. Das Ganze kurz aufkochen und anschließend mit einem Handtuch über den Kopf 20 Minuten inhalieren. Nach der Inhalation bitte das Gesicht mit kaltem Wasser abwaschen. Damit haben wir wieder eine Kontrastbehandlung. Und die Wirkstoffe aus Kartoffeln, Zwiebel und Salz wirken schleimlösend und entzündungshemmend.
[31:41] In der Bibel lesen wir: Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm recht ist, und seine Gebote zu Ohren nimmst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keinen der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe. Denn ich bin der Herr, dein Arzt. Ich wünsche jedem, dass er in diesen Zeiten gesund bleibt. Aber wenn Sie erkranken, vertrauen Sie sich diesem Arzt an und probieren Sie seine Heilmethoden aus. Ich verspreche Ihnen, Sie werden nicht enttäuscht werden. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen Gottes reichen Segen.
[32:34] [Musik]
[32:36] [Musik] [Gelächter]
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