In dieser Folge von „Gottes Plan für deine Gesundheit“ taucht Claudia Bien tief in die Welt der Zellularmedizin ein. Sie erklärt, wie wichtig Mikronährstoffe für die Gesundheit unserer Zellen sind und wie ein Mangel zu Zivilisationskrankheiten führen kann. Anhand von Beispielen wie Herzinfarkt und Schlaganfall wird verdeutlicht, wie die richtige Versorgung mit Vitalstoffen Krankheiten vorbeugen und sogar umkehren kann. Die Serie beleuchtet auch die biblischen Grundlagen für eine gesunde Lebensweise und betont die Bedeutung von Bewegung und Wasser.
Gottes Plan für deine Gesundheit – 3. Zellular Medizin
Claudia Bien · Gottes Plan für deine Gesundheit ·Themen: Christlicher Lebensstil, Ernährung, Gesundheit, Krankheiten, PrinzipienWeitere Aufnahmen
Serie: Gottes Plan für deine Gesundheit
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Transkript
[0:28] Hallo und herzlich willkommen hier bei Joel Media. Ich begrüße Sie ganz herzlich zu einer neuen Serie: Gottes Plan für deine Gesundheit. Schön, dass Sie eingeschaltet haben. Ich möchte heute mit Ihnen über neue Wege im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten sprechen. Ein Thema, das uns alle irgendwann irgendwie tangiert und betreffen wird, sei es, dass wir selbst erkranken oder Angehörige betroffen sind. Mein Wunsch und Gebet ist es, dass das, was Sie hier heute hören werden, für Sie und für Ihre Lieben zum Segen wird.
[1:08] Wenn ich Sie fragen würde, was braucht der Mensch, um gesund zu bleiben, dann würden Sie mir sicherlich zustimmen, wenn ich sage: frische Luft, sauberes Wasser, ausreichend Bewegung, Sonnenschein, persönliche Ruhezeiten, Mäßigkeit in allen Dingen, gesunde Ernährung und Gottvertrauen. Und das sind exakt die Heilfaktoren, die Gott uns gegeben hat und die genau auf die Bedürfnisse unserer Zellen zugeschnitten sind. Der Psalmist sagt dazu: "Ich danke dir, dass ich so wunderbar gemacht bin."
[1:45] Aber wir wollen heute nicht über Ernährung im Allgemeinen sprechen. Wir wollen ganz speziell über die Zellvitalstoffe sprechen. Wie genial wir erdacht sind, werden wir uns jetzt einmal im Detail anschauen. Das Leben beginnt mit einer Ei- und einer Samenzelle, die im Liebesakt verschmelzen, und es bilden sich Zellen, aus denen formieren sich Gewebe. Diese werden wiederum zu Organen und diese bilden dann ganze Organsysteme, wie z.B. unser Atmungssystem, das Nervensystem, der Verdauungstrakt, des Stütz- und Bewegungssystem, um nur einige zu nennen. Und alles zusammen bildet den Organismus Mensch.
[2:26] Das heißt, wir müssen die Bedürfnisse unseres kleinsten Lebensbausteins genauer anschauen. Das ist unsere Zelle und jede Zelle, egal zu welchem Organsystem sie gehört, hat genau fünf Bedürfnisse. Sie braucht als allererstes Sauerstoff, sie muss atmen können, damit sie Energie herstellen kann. Sie braucht unbedingt Wasser, damit sie die Nährstoffe überhaupt lösen kann und die Zelle ernähren kann, aber auch, damit Schlackestoffe abtransportiert werden können. Sie braucht Nährstoffe und zwar nicht nur Fett, Kohlenhydrate und Eiweiße, sondern auch die kleinen Mikronährstoffe, über die wir noch reden werden. Sie muss entschlacken können. Stellen Sie sich einen Ofen vor, den Sie mit Holz oder Kohle befeuern. Es wird Asche entstehen und diese Asche muss ich aus dem Ofen entfernen, wenn ich beim nächsten Mal wieder einen guten Verbrennungsvorgang haben möchte.
[3:22] Und dann gibt es etwas, was die Zellen nicht brauchen: keine Gifte von außen. Krankheiten entstehen also auf der Ebene der Zellen. Unsere Gesundheit und unsere Krankheiten werden auf Zellebene entschieden. Interessant hierbei ist, wie die acht Heilfaktoren auf genau diese Bedürfnisse unserer Zeit zugeschnitten sind. Und dabei spielt es gar keine Rolle, ob jetzt eine Leber-, Muskel- oder Nervenzelle krank ist, die Bedürfnisse dieser Zellen sind immer die gleichen.
[3:59] Stellen Sie sich die Zelle wie eine kleine Stadt vor. Da haben wir das Rathaus, das entspricht dem Zellkern. Wir haben die Stadtmauer, das entspricht der Zellmembran. Dann haben wir Fabriken, das ist der Golgi-Apparat, und wir haben Kraftwerke, die den Strom erzeugen, und das sind unsere Mitochondrien.
[4:20] Bei den Zellvitalstoffen unterscheiden wir die Makronährstoffe wie Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette von den sogenannten Mikronährstoffen. Dazu gehören Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren. Sie sind die Katalysatoren, quasi die Zünder des Energiestoffwechsels und werden bei einer Vielzahl biochemischer Reaktionen benötigt. Ein chronischer Mangel an Mikronährstoffen ist die häufigste Ursache für zelluläre Unterfunktion und die Hauptursache von Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Und alles steht und fällt mit der Gesundheit der Zelle.
[5:06] Die wichtigsten Mikronährstoffe sind Vitamine. Dazu gehört das wasserlösliche Vitamin C und die wasserlöslichen Vitamine der B-Gruppe, Folsäure und Biotin. Es gibt aber auch fettlösliche Vitamine, dazu gehören die Vitamine A, D, E, K – leicht zu merken als Edeka. Wir haben aber auch Mineralien, dazu gehören Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, oder Spurenelemente wie Zink, Selen, Kupfer, oder Aminosäuren wie Prolin und Lysin, sowie Phytoöstrogene und Polyphenole. Jemand hat mal gesagt: "Gott ist in den kleinen Dingen ganz groß." Und für die Mikronährstoffe stimmt das auf jeden Fall, denn sie werden die Waffen der Zukunft sein im Kampf gegen unsere Zivilisationskrankheiten.
[5:57] Zellvitalstoffe arbeiten in unserem Körper als Team und diese Tatsache macht sich die Cellularmedizin zunutze. Unser Körper braucht nicht einzelne, hochdosierte Vitamine. Also nicht "viel hilft viel" oder zwei Vitalstoffe, sondern spezielle Wirkstoffkombinationen, die in einer Synergie zusammenwirken und mit geringen Mengen den größten, möglichst effekt für eine gesunde Zellfunktion erzielen können.
[6:25] Was ist Synergie? Energie ist eine gegenseitige, sich positiv beeinflussende Wechselwirkung von Einzelbestandteilen. Hier haben wir mal ein ganz konkretes Beispiel, wieso ein Synergieeffekt aussieht: Wenn man z.B. OPC benutzt, das ist Traubenkernextrakt, und mit Vitamin C kombiniert, dann verstärkt das OPC die Wirkung von Vitamin C um das zwanzigfache. Die Wirkung von Vitamin E wird sogar um das 50-fache verstärkt. Es ist also nicht die Menge entscheidend, sondern der Teampartner. Und deshalb hat Gott in Gemüse und Obst niemals nur ein Vitamin gepackt. Allein die Tomate hat 8000 Phytoöstrogene. Der Mensch kann gerade mal 34 C-Vitalstoffe in einer Kapsel unterbringen.
[7:23] Mikronährstoffe sind lebenswichtig. Wenn uns das Element Sauerstoff ausgeht, dann schlägt unser Körper sofort Alarm und wir haben das Gefühl zu ersticken, wir schnappen nach Luft. Das ist ein lebenswichtiges Warnzeichen, da bereits wenige Minuten ohne Sauerstoff zum Tod führen. Wenn wir zu wenig Wasser trinken, dann signalisiert unser Körper Durst: "Bitte trinken, es besteht eine drohende Dehydrierung." Wir haben also einen Warnmechanismus. Wenige Tage ohne Wasser führen zum Tod. Haben wir nicht genügend Nahrung aufgenommen, dann meldet sich unser Körper mit dem Hungergefühl. Nährstoffmangel kann allerdings über Wochen toleriert werden. Die Bedürfnisse Sauerstoff, Wasser und Nährstoffe sind so wichtig für die Zelle, dass wir durch Alarmsignale daran erinnert werden, um unsere Zellen vor Schaden zu bewahren.
[8:20] Bei den Mikronährstoffen gibt es aber kein Alarmsystem, das uns vor einem Mangel warnt. Die Folgen werden dadurch erst Monate bis Jahre später offensichtlich und nur durch Wissen und konsequentes Handeln können wir uns dagegen schützen.
[8:42] Schauen wir uns jetzt mal die Ursachen für einen Vitalstoffmangel an. Unsere Nahrungsmittel erleiden ganz viele Verluste, allein schon durch Transport, durch die Lagerung, durch das Kochen, durch das Schälen, durch Anbauverfahren oder durch Umweltfaktoren. Und wir können dazu beitragen, den Abbau der Vitamine zu beschleunigen, indem wir rauchen, Alkohol trinken, ordentlich Stress haben, Umweltgiften ausgesetzt sind oder viele Medikamente schlucken.
[9:17] Und dann gibt es noch Situationen, wo wir einen erhöhten Bedarf haben. Das ist bei jungen Menschen, die heranwachsen, oder in der Schwangerschaft, der Stillzeit, bei Sportlern, bei älteren Menschen und natürlich bei kranken Menschen. Das heißt, Vitalstoffe werden schneller abgebaut und gehen verloren, wenn wir einen schlechten Lebenswandel führen. Wir müssen also auch darauf achten, was haben wir gerade für eine Lebenssituation? Gehören wir zu dieser Gruppe, die alt, krank oder jung und sportlich ist?
[9:56] Welche Rolle spielt Vitamin C? Vitamin C ist der mit Abstand wichtigste Vitalstoff, daher eine Schlüsselrolle für die Stabilität unserer Blutgefäße und unseres Bindegewebes einnimmt. Im Unterschied zu Tieren kann unser Körper kein Vitamin C produzieren. Wir müssen jedes Molekül über unsere Nahrung aufnehmen. Nebenbei bemerkt: Ein Molekül Adrenalin, wenn man sich ärgert, verbraucht ein Molekül Vitamin C. Adrenalin wird bei Stress ausgeschüttet. Kommt es zu einem vollständigen Mangel an Vitamin C, dann hat das tödliche Konsequenzen für uns. In den vergangenen Jahrhunderten starben Zehntausende von Seeleuten an der Vitamin-C-Mangel-Krankheit Skorbut. Der völlige Mangel führte dazu, dass ihre Blutgefäße auseinanderbrachen und sie innerlich verbluteten.
[10:55] In früheren Jahrhunderten wunderten sich die Admiralitäten, warum bei einer Weltumsegelung bis zu 90 Prozent der Seeleute unterwegs an Skorbut starben, die Schiffsärzte jedoch immer unversehrt zurückkamen. Heute wissen wir, warum: Tiere können das lebenswichtige Vitamin C selber produzieren und können daher nicht an Skorbut erkranken oder gar sterben.
[11:20] Schauen wir uns jetzt einmal an, wie die Cellularmedizin Einfluss auf Herzinfarkt und Schlaganfall nehmen kann. Jährlich sterben in Deutschland an den Folgen von Herzinfarkt und Schlaganfall fast eine halbe Million Menschen. Das entspricht der Einwohnerzahl von Großstädten wie Dresden, Frankfurt, Hannover, Bremen oder Stuttgart. Jedes Jahr wird die Einwohnerzahl einer solchen Stadt durch diese Erkrankungen einfach ausradiert. Wenn täglich drei Flugzeuge mit Passagieren an Bord abstürzen würden, dann wären wir doch höchst alarmiert. Aber Herzinfarkt und Schlaganfall sind stille, leise Killer, und wir nehmen sie erst wahr, wenn wir selbst oder unsere Lieben davon betroffen sind. Und hier gibt es einen dringenden Aufklärungs- und Handlungsbedarf.
[12:19] Die Atherosklerose der Herzkranzgefäße führt zu den klinischen Bild der Angina Pectoris. Das sehen wir links im Bild. Wenn sich zu der Koronarsklerose auch noch ein Thrombus gesellt, dann haben wir das Vollbild des Herzinfarktes. Der durch den Thrombus ausgelöste akute Sauerstoffmangel führt zum Absterben einer Vielzahl von Herzzellen im unterbrochenen Einstromgebiet. Wenn der Patient dieses Ereignis überlebt, dann bilden sich an dieser Stelle Bindegewebe. Das zugrunde gegangene Herzgewebe kann vom Körper nicht wiederhergestellt werden. Die Folge ist eine Herzinsuffizienz, also eine Herzleistungsschwäche.
[13:05] Umso wichtiger ist eine vorbeugende Therapie. Dieses CT-Bild zeigt die atherosklerotischen Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen eines 51-jährigen Patienten vor Beginn der Vitalstoffeinnahme (oben links) und ein Jahr danach. Hier können wir also sehen, dass zwei Vitalstoffe, allen voran Vitamin C, eine Atherosklerose sogar umkehren können. Die regelmäßige Einnahme genau abgestimmter Mikronährstoffe führte zu einer vollständigen und natürlichen Rückbildung der lebensgefährlichen Ablagerungen.
[13:44] Da stellt sich die berechtigte Frage: Wie ist das möglich? Die Zellen in den Blutgefäßen nennt man Endothelzellen. Ihr wichtigster Mikronährstoff ist Vitamin C. Wenn dieser zur Mangelware wird, dann werden die Gefäße brüchig und es finden sich mikroskopisch kleine Risse in den Gefäßwänden. Unser Körper ist auf Reparatur programmiert. Er versucht sofort und vor dem drohenden Verbluten zu schützen und wie ein Fliesenleger die Spalten zwischen den Fliesen mit einem geeigneten Material füllt, so benutzt der Körper zum Reparieren der Risse in der Wand Cholesterin.
[14:26] Arteriosklerose ist eigentlich ein Reparaturmechanismus unseres Körpers. Der Mensch produziert Cholesterin im Übrigen selber. Wir brauchen also gar kein tierisches Cholesterin von außen zuzuführen. Leider tun wir das aber trotzdem, indem wir reichlich tierische Produkte zu uns nehmen und diese verdrängen dann die Aufnahme von Obst und Gemüse, die ja die lebenswichtigen Vitalstoffe enthalten würden. Fleisch enthält kein Vitamin C. Dann lösen wir das selbstkreierte Problem eines hohen Cholesterinspiegels damit, dass wir anfangen Statine zu schicken. Diese führen dann aber unglücklicherweise wieder dazu, dass Vitamine abgebaut werden. Wäre es nicht vielleicht viel besser, eine pflanzenbasierte Vollkost anzustreben?
[15:29] Arteriosklerose ist eine Frühform von Skorbut. In Spalte A sehen wir eine optimale Vitamin-D-Versorgung, was zu einer optimalen Produktion und Funktion von Kollagen führt. Die Folge ist eine stabile Gefäßwand, die keine atherosklerotischen Ablagerungen bildet. Unsere Nahrung, und das sehen wir jetzt in Spalte B, enthält normalerweise gerade mal so viel Vitamin C, dass ein offenes Skorbut verhindert wird. Kaum jemand hält genügend Nahrungsmittel mit Vitamin C, um die Arterienwände gesund und stabil zu erhalten. Die Folgen sind Millionen kleine Risse und Läsionen in der Innenwand der Arterien. Hier entstehen diese Ablagerungen und enden, sehen wir die vollständige Erschöpfung der Vitamin-C-Reserven, wie sie bei den Seeleuten so typisch war. Und das führt zur Auflösung des Bindegewebes im Körper und in den Blutgefäßen. Skorbutkranke starben nach wenigen Monaten an inneren Blutungen.
[16:36] Hohes Cholesterin ist nicht die Ursache. Ein hoher Cholesterinspiegel ist nicht die Ursache für die Atherosklerose, sondern die Folge eines chronischen Langzeitmangels von zwei Vitalstoffen, angeführt von Vitamin C. Und zwar eine maritime nicht bemerkt haben die Blutgefäße werden durchlässig und der Selbst endet unser Körper ein Signal an die Leber, die daraufhin vermehrt Reparaturfaktoren produziert und an die Blutbahn abgibt. Einer dieser Bausteine ist Cholesterin. Tragischerweise senkt die Einnahme von sogenannten Fastsängern den Vitamin-C-Spiegel.
[17:17] Hohe Blutfettwerte sind also nicht die primäre Ursache der Atherosklerose, sondern bereits die Folge der Erkrankung. Zu einem Problem können sie nur dann werden, wenn die Wände der Blutgefäße durch einen Mangel an Vitalstoffen geschwächt sind. Bevorzugte Reparaturmoleküle sind nun mal Cholesterin und Triglyceride, die mittels Lipoproteine zur defekten Gefäßwand transportiert werden und umgehend versuchen, das Leck wieder abzudichten. Cholesterin ist nicht böse, sondern nützlich und sogar lebensnotwendig, und zwar für alle möglichen Reparaturprozesse im Körper, einschließlich unserer Wundheilung.
[18:01] Bis heute gibt es ungeklärte Fragen in der Kardiologie: Warum verhalten unserer Arterien, aber unsere Venen verkalken nicht? Warum bekommen wir Herzinfarkte, aber zum Beispiel keine Nasen- oder Ohreninfarkte? Und warum bekommen Tiere keinen Herzinfarkt? Nun, eine Antwort darauf kennen wir ja schon: den Vitalstoffmangel. Aber es gibt noch mehr. Venen verkalken normalerweise nicht. Zu einer Venenverkalkung kommt es aber trotzdem, wenn z.B. eine Vene als koronarer Bypass eingepflanzt wird. Dann wird sie quasi zur Arterie umfunktioniert und unterliegt unter anderem jetzt auch einem höheren Blutdruck. Wenn dann auch noch ein chronischer Mangel an Mikronährstoffen dazu kommt, dann entstehen Ablagerungen auch in Venen.
[18:58] Wäre Cholesterin die primäre Ursache von Verkalkungen, dann müssten wir diese Veränderung bei beiden Gefäßarten sehen. Deshalb kann Cholesterin nicht die Hauptursache von Herzinfarkten und Schlaganfällen sein.
[19:16] Aber es gibt noch einen Faktor. Stellen Sie sich die Koronararterien, also die Herzkranzgefäße, wie einen Gartenschlauch vor. Durch die Kontraktion des Herzens, also das Zusammenziehen des Muskels, werden die Arterien 100.000 Mal pro Tag zusammengepresst. Und stellen Sie sich jetzt vor, Sie treten 100.000 Mal pro Tag auf Ihren Gartenschlauch. Was dann passiert, hängt allein von der Elastizität Ihres Gartenschlauches ab.
[19:44] Jeden Tag schlägt unser Herz hunderttausend Mal. Wegen dieser ständigen Pumpfunktion sind die Koronararterien die am meisten belasteten Abschnitte des gesamten Blutgefäßsystems. Die Blutgefäße der Nase kennen so eine Belastung nicht. Und wie elastisch die Gartenschläuche unseres Herzens sind, hängt wieder davon ab, wie gut sie mit Vitamin D versorgt sind.
[20:10] Wenn wir den Blutdruck messen, dann halten wir zwei Werte. Der erste ist die sogenannte Systole, das ist der Druck, der in der Auswurfphase beim Kontrahieren des Herzmuskels gemessen wird. In dieser Phase wird das Koronar-Gefäß zusammengepresst (rechts im Bild zu sehen). Der zweite Wert ist die sogenannte Diastole, das ist der Druck, den wir in der Füllphase messen. Hier zeigt sich, dass das Koronar-Gefäß rund und offen ist, wie wir es auf dem linken Bild sehen.
[20:46] Die Tierärzte Professor Schmitz und Professor Jones machen folgende Aussage, und ich zitiere hier aus ihrem Lehrbuch der Tiermedizin: Da heißt es: "Tatsache ist, dass keine der heimischen Tierarten, mit ganz seltenen Ausnahmen, krankhafte Arterienverkalkungen entwickeln. Wenn die Ursache dafür gefunden werden könnte, würde dies wichtige Erkenntnisse für die Krankheit beim Menschen bringen." Nun, die Ursache wurde gefunden: Mangel an Mikronährstoffen.
[21:19] Von den acht Hausärzten, die ich am Anfang erwähnte, welchen von ihnen würden Sie als erstes zu einem Herzkranken schicken? Doch sicherlich die gesunde Vitalstoffernährung, nicht wahr?
[21:38] Bären und andere Winterschläfer bekommen trotz gigantisch hoher Cholesterinwerte von 400 bis 600 Milligramm pro Deziliter (beim Menschen liegen die bei 200) keinen Herzinfarkt. Warum? Weil ihre Arterienwände durch das selbstproduzierte Vitamin C geschützt werden. Ist das nicht erstaunlich?
[22:00] Fassen wir noch einmal zusammen: Die meisten Säugetiere produzieren jeden Tag bis zu 20 Gramm Vitamin C. Herzinfarkte sind weitgehend unbekannt. Bei uns Menschen, die wir kein eigenes Vitamin C herstellen können und in unsere moderne Nahrung zu wenig zu uns nehmen, hat der Herzinfarkt geradezu ein solches Ausmaß angenommen. Die Natur selbst hat also die größte Herzinfarktstudie aller Zeiten durchgeführt. Millionen Lebewesen, die Vitamin C selbst herstellen, kennen keinen Herzinfarkt. Nur bei uns Menschen tritt Herzinfarkt überhaupt als ein Massenphänomen auf. Wäre Vitamin C in hohen Dosen schädlich, wie die Pharmaindustrie uns immer wieder verbreiten lässt, dann wären die meisten Tiere schon längst ausgestorben.
[23:00] Unsere Serie heißt "Gottes Plan für deine Gesundheit". Lassen Sie uns gemeinsam ein paar bemerkenswerte Weisheiten aus der Bibel entdecken. Vielleicht erinnern Sie sich, dass ich zu Anfang auch das Gottvertrauen als einen Hausarzt vorgestellt habe. Ist es nicht schön, dass wir im Buch der Bücher Anweisungen finden, die genau den Bedürfnissen unserer Zellen entsprechen? Erlauben Sie mir, Ihnen dazu ein paar Bibelverse zu zeigen und das ein wenig zu veranschaulichen.
[23:32] Und Gott sprach: "Siehe, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, welche die Samen bringen auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, wozu? Zu eurer Speise." Gemüsesamen, Getreide und Früchte sind exakt die Nahrungsmittel, die alle benötigten Nährstoffe und vor allem auch die Mikronährstoffe enthalten. Adam und Eva haben kein Fleisch gegessen.
[24:11] Da machte Gott der Herr dem Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase, und so ward der Mensch eine lebendige Seele. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass viele Elemente, die wir im Periodensystem der Elemente finden, sich sowohl in der Erde als auch in unserem Körper wiederfinden lassen? Wenn Sie krank sind, untersucht der Arzt in Ihrem Blut zum Beispiel Natrium-, Kalium-, Kalzium-, Phosphat- oder Eisenwerte, um nur einige zu nennen. Weil diese Elektrolyte für uns lebenswichtig sind und ein Mangel oder Überschuss katastrophale Folgen haben kann. Ist es nicht interessant, dass unser Obst und unser Gemüse, Pflanzen, genau diese Elektrolyte aus dem Erdboden aufnehmen und wir sie dann über unsere Nahrung unserem Körper wieder zuführen können? Hat Gott vielleicht deshalb den ersten Menschen gesagt in 1. Mose 1, Vers 29: "Siehe, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise." Zumindestens würde das erklären, warum er in unserem Körper kein Warnsystem für Vitalstoffmangel eingebaut hat. Könnte es sein, dass wir wieder lernen müssen, mehr auf Gottes Gebrauchsanweisung zu achten?
[25:47] In 1. Mose 3, Vers 19 steht: "Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist; denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück." Welchen Hausarzt sehen wir hier? Bewegung. Unsere Muskeln sind gemacht, um zu arbeiten. Wenn wir das nicht tun, dann... Kümmern Sie, beobachten Sie mal, wie die Muskulatur aussieht, wenn ein Gipsverband nach sechs Wochen abgenommen wird. Anschließend wird aus guten Grund dem Patienten eine Physiotherapie empfohlen, damit durch Bewegung die Muskulatur wieder aufgebaut wird. Die Muskulatur ist so konzipiert, dass sie nach dem Prinzip arbeitet: "Use it or lose it."
[26:35] Benutzen oder verliere es. Tägliche Bewegung ist ein Heilfaktor.
[26:42] Ansprüchen 5, 15 lesen wir: "Trinke Wasser aus einer Quelle." Ohne Wasser kann die Zelle weder Nährstoffe aufnehmen noch Abfallstoffe ausscheiden. Wasser ist ein Lebenselixier von innen wie von außen, und der menschliche Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Trinken Sie 30 bis 35 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Bei 75 Kilogramm Körpergewicht wären das 2.625 Milliliter pro Tag. Es gibt kein besseres Getränk, ich rede hier nicht von Geschmack, als stilles Wasser. Wenn Sie Ihrem Körper helfen wollen, sich zu reinigen und damit auch gesund zu bleiben.
[27:24] Sie würden ja auch nicht auf die Idee...
[27:27] Sie würden ja auch nicht auf die Idee kommen, mit Kaffee zu duschen oder ihr Auto mit Cola zu waschen. Also geben Sie Ihren Zellen Wasser. Das ist das zweitwichtigste Bedürfnis unserer kleinsten Lebensbausteine. In 4. Mose 19, Vers 19 lesen wir: „Und er soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen, so wird er am Abend rein.“ Hier verbirgt sich ein simples Hygiene-Prinzip. Unser Körper scheidet über den Schweiß beständig Stoffwechselprodukte aus. Das riechen zum Beispiel, wenn unsere Deo versagt. Deshalb sollen wir unseren Körper waschen, aber auch unsere Kleidung. Wenn wir das nicht tun, riechen wir nicht nur unangenehm. Der Prozess würde sich auch umkehren, und die Giftstoffe aus der Kleidung würden jetzt wieder über die Haut ins Blut aufgenommen werden.
[28:22] Es klingt so einfach und doch ist es so wichtig. Gerade bei fiebernden Patienten müssen Bett und Nachtwäsche regelmäßig gewechselt werden, und der Patient sollte zweimal täglich duschen. Dr. Semmelweis war ein Wiener Gynäkologe und er hat durch die Einführung des simplen Händewaschens vor der Untersuchung der Frauen hunderten von Wöchnerinnen das Leben gerettet und sie so vor dem Tod im Kindbett tiefer bewahrt.
[29:00] „Werde zur Ameise und werde weise.“ Lesen wir in Sprüche 6, Vers 4 bis 6. Müßiggang, Faulheit macht uns nicht nur träge, sondern auch... Wussten Sie schon, dass Bewegungsarmut das neue Rauchen ist und es mit den Gesundheitsschäden von 20 Zigaretten täglich aufnehmen?
[29:28] Jesus selbst sagte in Markus 6, Vers 31: „Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig, denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nichts Zeit genug zum Essen.“ Geht es uns nicht auch oft so, dass wir vor lauter Arbeit nicht zum Essen kommen? Könnte es sein, dass unser Designer ganz genau weiß, wie wir funktionieren und deshalb in der Bibel eine Art Gebrauchsanweisung gibt, die uns möglichst lange gesund, kraftvoll und schön sein lässt?
[30:08] In 2. Mose 15 lesen wir etwas Interessantes. Das heißt: „Wirst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe, denn ich bin der Herr, dein Arzt.“ Hier spricht es nicht nur von den zehn Geboten, sondern auch von den Gesundheitsgesetzen. Und das sind die acht Heilfaktoren, die ich am Anfang genannt habe.
[30:41] Interessant ist, dass man bei den alten Ägyptern die gleichen Zivilisationskrankheiten gefunden hat, unter denen wir heute leiden, angeführt von Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Karies, Osteoporose und Krebs. Hier sehen wir mal das Lebensalter biblischer Personen vor der Sintflut und nach der Sintflut, aufgezeichnet. Hier fällt etwas auf, oder? Und zwar ein dramatischer Verlust an Lebensjahren.
[31:22] Und diese Grafik zeigt die gleiche abwärtsbewegende Entwicklung der Lebenslänge. Etwas hatte sich dramatisch verändert, und das waren die Ernährungsgewohnheiten vor und nach der Sintflut. Es ist auch in der modernen Wissenschaft längst kein Geheimnis mehr, dass Menschen, die eine pflanzenbasierte Vollkost wie die Menschen vor der Sintflut bevorzugen, eine deutlich verlängerte Lebenserwartung bei gleichzeitig gesunder Lebensqualität gegenüber Fleischfressern zeigen. Fleisch enthält keine Ballaststoffe und kein Vitamin C.
[31:59] Ich hatte vorhin erwähnt, dass unser Körper beim Mikronährstoffmangel kein Alarm schlägt. Wenn Gott unser Schöpfer ist, könnte es dann sein, dass er auf diese Alarmanlage verzichtet hat, weil er uns die Gebrauchsanweisung Pflanzenkost gab? Obst, Gemüse, Getreide und Nüsse enthalten alle Mikronährstoffe, die wir brauchen.
[32:26] Hier bei joelmedia.de finden Sie auch einen veganen Kochkurs und zwar unter der Rubrik „Als Serie Theorie“. Dort wird Ihnen nicht nur gezeigt, wie köstliche vegane Rezepte hergestellt werden können, sondern Sie finden die Rezepte auch als PDF im Anhang der Serie „Theorie“.
[32:50] Gesundheit ist ein Geschenk, das man nicht genug wertschätzen kann. Lassen Sie uns heute unserer Gesundheit den gleichen, den gebührenden Respekt erweisen und ein bisschen mehr die Gebrauchsanweisung beachten, als wir das gewöhnlicherweise tun. Setzen Sie nicht alles auf einmal um, aber beginnen Sie heute mit mindestens einem Gesundheitsfaktor. Denken Sie dabei zum Beispiel an Wasser, Luft, Sonnenschein, Ruhe, Bewegung, Mäßigkeit und Gottvertrauen.
[33:25] Wie könnte die Umsetzung jetzt ganz konkret aussehen? Kaufen Sie sich z.B. eine 1-Liter-Flasche aus Glas oder BPA-freiem Plastik und achten Sie ganz bewusst auf Ihre Trinkmenge. Oder schlafen Sie mit offenem Fenster, wenn Sie das nicht schon tun. Testen Sie mal Ihren Vitamin-D-Spiegel. Der Normbereich liegt zwischen 30 und 100 Nanogramm. Kaufen Sie sich einen Schrittzähler und probieren Sie mal, ob Sie es schaffen, jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen. Kinder machen da spielend, wir Erwachsene nicht.
[34:00] Folgen Sie nicht immer nur Ihrem Appetit, sondern halten Sie auch mal inne und fragen Sie sich: Habe ich jetzt wirklich gerade Hunger? Lernen Sie wieder auf Ihren Körper zu hören. Danken Sie Gott, dass Sie etwas zu essen haben. Nicht alle Menschen auf diesem Planeten haben das Privileg, sich täglich satt essen zu können.
[34:26] Unter jedem Vortrag finden Sie PDF-Dateien zum jeweiligen Thema. In der PDF 2 „Vitalstofftherapie“ erkläre ich, welche zwei Vitalstoffe ich verwende, wann und in welcher Dosierung, wenn sie angewendet werden können, wo man sie bekommt. Und wenn Sie weiter runter scrollen, dann kommen Sie zu einer Liste von Krankheiten, bei denen ich dazu geschrieben habe, welche zwei Vitalstoffe bei diesen Erkrankungen eingesetzt werden können.
[34:52] Unser Körper ist auf Heilung programmiert. Wir können ihn dabei auch unterstützen durch Wasseranwendungen, frische Luft, Bewegung, Ruhe und eben auch durch passende Vitalstoffe. Probieren Sie es aus, werden Sie der Freund und Helfer Ihres eigenen Körpers.
[35:15] Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg eine weise und vitalstoffreiche Entscheidung.
[35:26] Hier noch ein Verbraucherhinweis für diejenigen, die gerne Mikronährstoffe ergänzen wollen. Zwei Vitalstoff-Therapeutika, die noch nach dem hier vorgestellten Synergieprinzip arbeiten und auf bestimmte Erkrankungen abgestimmt sind, gibt es im Internet unter www.orad.tv. Wenn Sie bei anderen Herstellern Ihre Nahrungsergänzungsmittel beziehen möchten, fragen Sie bitte beim Hersteller nach, ob diese Produkte auch auf Bioverfügbarkeit in der Zelle geprüft worden sind. Lassen Sie sich die Testberichte schicken. Wenn die Mikronährstoffe nur gelöst in Ihrem Blut erscheinen, aber wegen billiger Füllstoffe nicht in die Zelle gelangen können, weil die Füllstoffe die Zellrezeptoren blockieren, dann verfehlen die Präparate ihre Wirkung. Die Mikronährstoffe werden dann ungenutzt wieder ausgeschieden und Ihre Zellen gehen leer aus und es wird nicht die erhoffte Wirkung eintreten.
[36:31] Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
[36:44] [Musik]
[36:46] [Gelächter]
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