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In dieser Folge von „Gottes Plan für deine Gesundheit“ spricht Claudia Bien über Arthritis. Sie erklärt die verschiedenen Symptome, die Patienten mit Arthritis erleben, und stellt verschiedene Differentialdiagnosen vor, darunter Osteoarthritis, rheumatoide Arthritis und Gicht. Darüber hinaus werden die Ursachen der rheumatoiden Arthritis beleuchtet, wie Übersäuerung und Kalziummangel, und natürliche Heilmittel sowie präventive Maßnahmen vorgestellt.


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Serie: Gottes Plan für deine Gesundheit

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Transkript

[0:28] Hallo und herzlich willkommen hier bei joelmedia.de. Ich begrüße Sie ganz herzlich zu einer neuen Folge von Gottes Plan für deine Gesundheit. Schön, dass Sie mit dabei sind. Heute möchte ich mit Ihnen das Thema Arthritis besprechen, aber bevor wir anfangen, gestatten Sie mir ein kurzes Gebet zu sprechen.

[0:44] Lieber Vater im Himmel, ich bitte dich, dass du jetzt bei uns bist, dass du diese Aufnahmen segnest, damit jeder Zuhörer davon profitieren kann und selber gesegnet wird. Habe Dank dafür in Jesu Namen.

[1:04] Arthritis ist ein Oberbegriff, der verschiedene Krankheitsbilder umfasst. Welche Symptome beschreiben Patienten? Sie klagen über Schwellungen von einem oder mehreren Gelenken, berichten über Morgensteifigkeit, Gelenkschmerzen, vor allem bei feuchtem Wetter. Sie beschreiben brennende und treibende Schmerzen nach starker Anstrengung, steife und schmerzhafte Gelenke. Sie haben keine normale Bewegung und es zeigen sich deutliche Rötung, Überwärmung. Manchmal wird auch ein unerklärlicher Gewichtsverlust beschrieben, über Fieber berichtet und Schwäche mit Gelenkbeteiligung. Wenn solche Symptome länger als zwei Wochen einhalten, sollte man sich unbedingt untersuchen lassen.

[1:56] Es gibt aber auch Differentialdiagnosen zur Arthritis, und dazu gehört die Osteoarthritis. Das ist ein degenerativer Knorpelabbau. Die rheumatoide Arthritis, das ist eine chronische Gelenkentzündung. Die Gicht, das sind Harnsäurekristallisationen in den Gelenken, die dann zu Entzündungen führen. Dann gibt es die Spondylitis ankylosans, das ist der sogenannte Morbus Bechterew, von dem Sie vielleicht schon mal gehört haben. Es gibt aber auch Autoimmunerkrankungen wie den Lupus, das ist die Schmetterlingsflechte. Es gibt die Lyme-Krankheit, das ist die Borreliose, die durch Zecken übertragen wird. Es ist die Psoriasis-Arthritis, das ist die Schuppenflechte. Auch die kann zu Gelenkbeteiligung führen. Da gibt es ein sogenanntes Sjögren-Syndrom, das ist ebenfalls eine Autoimmunerkrankung der Speichel- und Tränendrüsen. Dies wird auch als Sjögren-Syndrom bezeichnet. Und es gibt das Reiter-Syndrom, das ist eine Sonderform der seronegativen Spondylitis und ist genetisch determiniert.

[3:04] Spondylitis ist eine verformende und versteifende Wirbelentzündung. Rheumatoide Arthritis ist eine chronische Polyarthritis. Poly bedeutet viel, und es ist eine sehr langwierige rheumatische Erkrankung und die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke.

[3:27] Welche Symptome beklagen die Patienten? Sie beschreiben diffuse Schmerzen, Morgensteifigkeit, manchmal Gewichtsverlust, Fieber, Schwäche, Blutarmut. Sie beschreiben aber auch Taubheitsgefühl, Kribbeln in den Händen oder Füßen am Beginn der Erkrankung. Und deshalb wollen wir uns hier auch spezifisch mit der rheumatoiden Arthritis beschäftigen.

[3:53] Was haben wir noch für Symptome? Manchmal beschreiben die Patienten Schwellungen, Rötungen und steife Gelenke. Die betroffenen Gelenke klingen bei Bewegung weg. Niedriges Papier und die betroffenen Hände, Knie und Ellenbogen und Knöchel sind oft geschwollen und sehr stark schmerzend.

[4:14] Schauen wir uns einmal die Ursachen an. Was führt denn zu dieser entzündlichen Autoimmunerkrankung? Da spielen mehrere Faktoren rein. Zum einen die Übersäuerung des Körpers mit Ablagerungen von Säuren und Purinen.

[4:29] Purine sind natürlich vorkommende organische Eiweißverbindungen, die in zahlreichen Lebensmitteln und Getränken vorhanden sind. Dazu gehören auch die Nukleotide Adenin und Guanin, die essenziell für die Bildung von unserer RNA und DNA sind, also die Informationsträger unserer Erbinformation.

[4:49] Weiter spielt rein in die chronische Kalzium-Unterversorgung, und das führt zu einer Verwirrung des Immunsystems, so dass jetzt die körpereigenen Gelenkschleimhäute von unserem Immunsystem angegriffen werden und dadurch wird Knorpel, Weichteilgewebe und sogar Knochen zerstört.

[5:07] Zerstörtes Gewebe vernarbt und führt dann zu Bewegungseinschränkungen. Am häufigsten sehen wir diese Erkrankung zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr. Hier haben wir mal ein paar epidemiologische Daten. Neben dem Häufigkeitsgipfel kann jedes Alter betroffen sein, sogar Kinder. Von zwei bis drei Millionen Amerikanern, die rheumatoide Arthritis haben, sind die meisten Frauen, und darunter sind 70.000 unter 18 Jahren, und die meisten davon sind Mädchen.

[5:48] Ursachen sind auch Mangelernährung, bakterielle Infektionen, psychischer oder emotionaler Stress und Überarbeiten triggert rheumatoide Arthritis. Jeder der Patienten wird das bestätigen können.

[6:01] Rheuma ist eine systemische Erkrankung. Im ersten Jahr der Erkrankung verbessern sich 75 Prozent der Patienten ohne Therapie, und mit natürlicher Unterstützung ist es sogar noch mehr. Eine frühe Behandlung ist also wichtig. Bei zehn Prozent der Patienten werden körperlich verunstaltet durch die zerstörten Gelenke.

[6:27] Es gibt natürliche Heilmittel, die wir in der Ernährung berücksichtigen können. Ein kurzes Fasten bringt eine zeitweise Linderung. In der Fastenphase die Symptome rezidivieren, aber sie kommen wieder nach Beendigung des Fastens. Aber ein Saft- oder Gemüsefasten von zwei bis drei Wochen führt zu langanhaltenden Effekten, da der Knorpel maximal entsäuert wird.

[6:55] Rheumapatienten haben generell zu wenig Folsäure, Eiweiß und Zink. Eine tägliche Einnahme von Kalzium, Magnesium, Selen, Kupfer, Vitamin B6, Histidin und Bromelain sind sehr, sehr wichtig.

[7:19] Und ganz wichtig für Rheumapatienten sind Wasser, Wasser, Wasser trinken. Die meisten Rheumapatienten trinken viel zu wenig Wasser, denn Entsäuern und Entgiften funktioniert nur, wenn ich meinen Zellen ausreichend Wasser zuführe. Keine anderen Getränke, Wasser, kohlensäurefreies Wasser.

[7:43] Was muss man vermeiden, wenn man an dieser Erkrankung leidet? Da gibt es bestimmte Allergene und auch Eisenpräparate, die bei Anämie eingesetzt werden können, die rheumatoide Arthritis verschlimmern. Und dann gibt es noch allergene Nahrungsmittel. Das heißt aber nicht, dass man grundsätzlich auf all diese Nahrungsmittel, die ich jetzt aufzählen werde, allergisch reagiert, aber auf einzelne kann das zutreffen, und da muss jeder Patient für sich schauen.

[8:12] Was sind jetzt diese allergenen Nahrungsmittel? Dazu gehören Sojaprodukte, Milch – hier sprechen wir von Kuhmilch –, Kaffee, Zucker, übermäßiger Weizengenuss, Roggen und Hafer.

[8:31] Es gibt ein Naturprodukt in der Apotheke zu kaufen, das heißt "Rote Bete Saft". Der sehr viel Eisen enthält, aber auch Zuckerrohr, Melasse oder Kräuterblut sind gute Alternativen, um auf natürliche Weise die Eisenspeicher wieder aufzufüllen, wenn man unter einer Blutarmut leidet.

[8:55] Was wirkt noch lindernd? Versuchen Sie, Gewicht zu reduzieren. Das senkt die Belastung für die Gelenke. Hatten Sie die Hände nachts, war unter anderem möglicherweise auch mit dünnen Handschuhen, zumindestens in kalten Jahreszeiten. Hände und Arme sollten nachts unbedingt zugedeckt bleiben.

[9:16] Aber auch Atemübungen an der frischen Luft sind sehr gesundheitsfördernd. Machen Sie Wechselbäder: Sechs Minuten heißes Wasser, vier Minuten kalt. Das Wasser fördert sehr stark die Durchblutung und damit die Heilung und den Abtransport von Säuren, aber auch die Zufuhr von Nährstoffen in die Gelenke.

[9:40] Aloe Vera Gel kann auf betroffene Gelenke aufgetragen werden und hilft ebenfalls den Schmerz zu reduzieren, genauso wie die Einnahme von MSM. Das ist ein organischer Schwefel, der sich um die Nerven legt wie so eine Art Kabel und ebenfalls schmerzlindernd wirkt.

[10:04] Wie können wir denn jetzt unseren Körper entsäuern? Hier sehen wir auf dem Bild eine Kugel-Badewanne. Louis Kuhne ist 1835 in Sachsen geboren und war ein deutscher Naturheilkundler und Zeitgenosse von Sebastian Kneipp. Und wie dieser ein Vertreter der Hydrotherapie. Er ist der Erfinder des Sitzreibades und hat unter anderem mit dieser Methode seinen eigenen Magenkrebs erfolgreich behandelt.

[10:34] Neben den Bädern trank er unmengen an Möhrensaft. Er verzichtete auf Zucker, Salz und tierische Proteine. Alles zusammen führte zu einer maximalen Entsäuerung des gesamten Körpers und sein Blut und auch das Gewebe wurden dadurch hoch basisch.

[10:52] Krebszellen können im basischen Milieu nicht überleben, da sie ihre Energie über alkoholische Gärung regenerieren. Der rheumatoide Arthritis Patient ist ebenfalls stark übersäuert. Können auch diese Bäder eingesetzt werden. Hierzu setzt man sich bei 18 Grad kaltem Wasser in die Sitzbadewanne und reibt die Haut mit einem Lappen vom Bauchnabel in Richtung Nabel. Sowohl der Kältereiz als auch die mechanische Stimulation führen zu einer erhöhten Säureausscheidung über die Haut.

[11:27] Es kann nach dieser Behandlung zu einem brennenden Gefühl kommen beim Wasserlassen. Dieses Brennen ist nicht auf eine Infektion zurückzuführen, sondern auf die erhöhte Säureausscheidung. Eine Anwendung von täglich zehn Minuten reicht aus. Anschließend sollte aber der Patient sich gut abtrocknen und wieder aufwärmen.

[11:55] Wenn man diese Hände sieht, wird wohl jedem klar werden, dass hier so früh wie möglich behandelt werden muss, bevor die Entzündung ihr Zerstörungswerk vollbracht hat.

[12:10] Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Möge Gott Sie segnen bei Ihren Bemühungen, sich oder anderen zu helfen. Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal bei Gottes Plan für Ihre Gesundheit.


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