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In dieser Folge von „Gottes Plan für deine Gesundheit“ spricht Claudia Bien über die entscheidende Rolle des Darms für unser Wohlbefinden. Sie erklärt die grundlegende Anatomie und Physiologie des Verdauungssystems und wie wichtig eine gute Verdauung für die Nährstoffaufnahme und die allgemeine Gesundheit ist. Anhand von Fragen zur Stuhlanamnese gibt sie praktische Einblicke, wie man Probleme im Darm erkennen und angehen kann.


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Serie: Gottes Plan für deine Gesundheit

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Transkript

[0:28] Hallo und herzlich willkommen hier bei joelmedia. Ich begrüße Sie ganz herzlich zu einer neuen Folge von Gottes Plan für deine Gesundheit. Heute möchte ich mit Ihnen über den Verdauungsapparat und im Speziellen über den Darm sprechen. Aber bevor wir dieses spannende Thema beginnen, lassen Sie mich kurz ein Gebet um Gottes Segen bitten.

[0:48] Vater im Himmel, ich bitte dich, dass du auch diese Aufnahme segnest und die Zuhörer in besonderer Weise segnest, dass sie alles verstehen, anwenden können und dadurch gesundheitliche Nutzen davon haben. In Jesu Namen danke ich dir dafür.

[1:08] Gesundheit und Krankheit beginnt im Darm. Machen wir mal einen kurzen Exkurs in die Anatomie und Physiologie. Wo beginnt die Verdauung? Im Mund. Welchen Gesundheitsratschlag würden Sie daraus schon einmal ableiten? Was müsste man tun, um eine gute Verdauung zu fördern? Die Antwort ist einfach: Gut kauen und gut einspeichern. Warum? Weil die Kohlenhydratverdauung bereits im Mund anfängt und unser Magen keine Zähne hat.

[1:44] Welche Aufgaben hat das Verdauungssystem? Wenn wir essen, dann nehmen wir Nahrungsmittel zu uns in die Fette, Eiweiße und auch Kohlenhydrate, sowie natürlich etliche Mikronährstoffe. Diese müssen von unseren Verdauungsorganen in so kleine Bausteine zerlegt werden, dass der Darm in der Lage ist, sie in unser Blut aufzunehmen. Also alles, was wir essen, gelangt irgendwann in unsere Blutbahn und dort sollte es im besten Fall unsere Zellen ernähren.

[2:15] Erinnern Sie sich, die Zelle hatte fünf Bedürfnisse: Sie braucht Sauerstoff, sie braucht Wasser, sie braucht die richtigen Nährstoffe, sie muss entschlacken können und sie braucht kein Gift von außen. Hier ist der Mechanismus, wie die Zelle zu ihren Nährstoffen kommt. Der Dickdarm hat noch eine weitere Aufgabe: Er entzieht dem Nahrungsbrei das Wasser und sorgt dafür, dass die unverdaute Nahrung, Giftstoffe oder abgestorbene Zellen unseren Körper wieder verlassen können.

[2:54] Ist der Darm gesund, dann freut sich der Mensch. Sag mir, wie es seinem Weg dann geht, und ich sage dir, wie es dir geht. Und du bist tot. Tot und Leben beginnen im Darm. 80 Prozent unseres Immunsystems befindet sich im Darm und der Darm gehört zu den fünf Entgiftungskanälen. Die Befindlichkeit des Dickdarms gibt mehr als jedes andere Organ Hinweise darauf, wie es um unseren allgemeinen Gesundheitszustand steht. Ein sauberer, gesunder und kräftiger Dickdarm ist für unser Wohlbefinden von größter Wichtigkeit.

[3:30] Durch den Dickdarm werden giftige Nebenprodukte der Verdauung ausgeschieden und durch ihn wird eine bedeutende Menge von unerlässlichen Nährstoffen aufgenommen. Ohne einen effizient gut arbeitenden Dickdarm bleibt die Nahrung wie ein im Wasser getränktes Holz liegen. Sogar die gesündeste Nahrung, die besten Vitamine sind nur wenig wert, wenn sie unverdaut bleiben.

[3:55] Verstopfung verlangsamt den Stoffwechsel. Als Vollwert verlieren die Nährstoffe ihren Wert und beginnen zu verrotten. Diese Anhäufung von giftigen Nebenprodukten führt zum Malabsorptionssyndrom. Die fünf Entgiftungskanäle, die wir haben im Körper, sind der Darm, die Nieren, die Haut, die Leber und die Lunge.

[4:22] Als Sebastian Kneipp einmal gefragt wurde, was er für Heilmethoden empfehlen würde, da antwortete er: Entgiften, entgiften, entgiften. Wenn die Fähigkeit des Körpers, gut verdauen zu können, beeinträchtigt ist, dann entsteht ein Nährstoffmangel. Sie sogar dann, wenn wir die beste und gesündeste Nahrung zu uns nehmen. Wenn sich im Körper mehr Gift ansammelt, als eliminiert werden kann, setzt der Krankheitsprozess ein. Aus diesem Grund glauben viele führende Autoritäten im Gesundheitsbereich: Gesundheit und Krankheit beginnt im Darm.

[5:00] Jeder Erkältung geht ein mehr oder weniger ausgeprägte Darmträgheit voraus oder sogar Verstopfung. Erinnern wir uns noch einmal, wie Gott Krankheit definiert: Krankheit ist eine Bemühung der Natur, das System von Zuständen zu befreien, welche durch Übertretungen der Naturgesetze entstanden sind. In Krankheitsfällen sollte die Ursache festgestellt werden. Ungesunde Zustände sollten geändert werden, verkehrte Gewohnheiten gebessert werden. Dann sollte die Natur in ihrem Bemühen, die Uneinigkeit zu entfernen und die richtigen Zustände im System wiederherzustellen, unterstützt werden. Wir sollen also dem Körper helfen, seine Abfallprodukte wieder loszuwerden.

[5:59] Welche Naturgesetze können wir denn eigentlich übertreten? Da wäre ein Vitamin-D-Mangel zu nennen, indem wir uns nicht der Sonne aussetzen oder zu wenig Sonne bekommen, je nachdem, wo wir leben und wie wir uns kleiden und was wir sonst noch tun. Auch Wasser ist wichtig, ausreichendes Wasser, Quellwasser wird oft zu wenig getrunken. Gute, saubere Luft, Sauerstoffversorgung. Auch in der Nacht ist unbedingt zu empfehlen. Bewegungsmangel, das ist das neue Rauchen. Gesunde Ernährung, wie viele Vitalstoffe esse ich, was ist auf meinem Teller? Habe ich genügend Ruhe, kann ich meinen Stress bewältigen? Bin ich mäßig in allen Dingen, in den guten wie in den schlechten Dingen? Konsumiere viele Genussgifte. Habe ich Gottvertrauen?

[7:00] Wie erhält man jetzt eine Anamnese, eine Krankengeschichte bei einem Patienten, der Probleme hat mit dem Darm? Jede Therapie geht eine Diagnose voraus und die Diagnose ist hier die Diagnose von Anwendungsfehlern. Das heißt, im ersten Schritt sollten wir den Patienten genauestens befragen. Erst im zweiten Schritt erfolgt eine klinische Untersuchung. In den folgenden Folien schauen wir uns mal an, wie so eine Anamnese aufgebaut ist, welche Fragen an den Patienten gestellt werden müssten oder an sich selbst und wie die gesunde Antwort aussehen sollte. Links werden wir die Patientenantworten einblenden und rechts, wie die gesunde Antwort gewesen hätte.

[7:50] Wie viele Darmentleerungen habe ich normalerweise pro Tag? Kann sich jeder selber fragen oder die Leute, die Probleme haben. Dann kommen Antworten wie: Manchmal alle zwei Tage, manchmal auch einmal pro Tag. Und wie oft essen Sie dann pro Tag? Muss die Gegenfrage heißen. Dann kommt vielleicht die Antwort: Dreimal täglich.

[8:14] Und nehmen Sie Medikamente ein, zum Beispiel Wasser-Tabletten, sind die Diuretika? Oder man fragt, oder man erklärt dann: Normal wäre eine Stuhlentleerung pro Hauptmahlzeit. Das heißt, wenn ich drei Mahlzeiten am Tag esse, dann sollte ich auch drei Mal Stuhlgang am Tag haben. Denn bei jeder Verdauung entstehen Abfallprodukte, die wieder ausgeschieden werden müssen.

[8:40] Diuretika, das sind Medikamente, die Wasser aus dem Körper ausschwemmen. Verliert der Körper Kalium und durch bestimmte Abführmittel leider auch an Kaliummangel. Begünstigt allerdings wieder Verstopfung. Bananen enthalten sehr viel Kalium. Patienten, die Diuretika, also Wasser-Tabletten einnehmen, verlieren viel Kalium und sollten darauf achten, dass sie ihr Kalium wieder ergänzen, indem sie entsprechende Nahrungsmittel zu sich nehmen.

[9:09] Wenn Sie also nur zwei Mahlzeiten pro Tag essen, dann würden auch zwei Stuhlgänge reichen. Weniger zeigt bereits eine Darmträgheit an. Dessen sind sich viele Menschen gar nicht bewusst, aber achten Sie selber mal darauf.

[9:21] Wie groß ist der Querdurchmesser Ihres Stuhlgangs? Der Patient könnte antworten: Erst bleistiftdick, oder er sagt: Daumendick. Aber ist das gesund? Der Durchmesser des Dickdarms ist ungefähr 5 cm. Ein dünner Stuhl spricht für eine Verengung des Darmes, die stressbedingt sein kann, oder durch Verstopfungen von Abfallschichten ausgelöst werden kann, oder aber auch krankheitsbedingt.

[9:56] Wie entsteht ein Bleistiftstuhl? Nun, Bilder sagen hier mehr als Worte. Das ist ein explorierendes Kolonkarzinom. Und hier kann man sich sicher vorstellen, wie ein Bleistiftstuhl entsteht. Man sieht, das Lumen ist so dünn, da passt nicht mehr viel durch.

[10:16] Wie groß ist der Querdurchmesser Ihres Stuhlgangs? Der Patient könnte antworten: 8 cm, oder manchmal kugelig, manchmal eher breiige Häufchen.

[10:30] Und wie sollte es sein? Größere Durchmesser zeigen einen Spannungsverlust in der Darmwand an. Manchmal wird es durch Bewegungsmangel ausgelöst, manchmal durch zu wenig Mineralstoffe und Ballaststoffe aufnehmen in der Nahrung. Sie sehen, dass man durch die Stuhlanamnese schon Hinweise auf das Problem bekommen und dann überlegen kann, mit welchen natürlichen Heilmitteln könnte ich meinen Körper unterstützen, dass er seine Arbeit leichter verrichten kann. Wir sind Gottes Gesundheitshelfer, auch bei unserem eigenen Körper. Die Selbstheilungskräfte hat Gott schon in unseren Körper gelegt. Wir müssen nur mit unserem Körper und nicht gegen ihn arbeiten.

[11:15] Sinkt mein Stuhl zum Grund oder schwimmt er oben auf? Das setzt natürlich die entsprechende Teilhabe voraus, um das beobachten zu können. Der Patient könnte angeben: Der Stuhlgang schwimmt ganz oben. Und hier ist zu sagen: Ein gesunder Stuhl schwimmt und sinkt je zur Hälfte ins Wasser. Ein Stuhl, der ganz obenauf schwimmt, enthält in der Regel unverdaute Fette oder Gas als Folge von Gärung. Also die gesunde Variante wäre zur Hälfte ein Segen, nicht absinken auf den Grund und nicht ganz obenauf schwimmen, sondern hier ist die Mitte das Maß.

[11:57] Bei der Frage: Sinkt der Stuhlgang zum Grund oder schwimmt er obenauf? Könnte auch der Patient antworten: Am Main Stuhlgang, der sinkt jetzt ab bis auf den Grund. Was bedeutet denn, dass ein Absinken des Stuhlgangs mit unverdauten Mineralstoffen angefüllt ist, oder er ist zu kompakt und es fehlt ihm an Flüssigkeit wegen einem zu langen Verweilen im Darm. Hier helfen wieder Wasser trinken und Bewegung und vor allen Dingen Ballaststoffe zu sich zu nehmen.

[12:21] Die Stuhlpassagezeit lässt sich ganz einfach testen. Man muss den Zeitpunkt der ersten Nahrungsaufnahme und ist zum Beispiel nur ein weißes Brötchen mit Honig und trinkt dazu ein Glas Milch. Jeder wissen sollte jetzt ganz bewusst 30 Mal gekaut werden. Und bei der nächsten Mahlzeit darf nur Spinat gegessen werden. Der erste Stuhlgang, wer sich dann zeigt, wird hell sein. Und man kann jetzt schauen, wie man merkt sich die Zeit. Man kann jetzt schauen, wann das Brötchen gegessen wurde und wann der erste Stuhlgang erschien. Dann schaut man, wann man den Spinat gegessen hat und wann der Stuhlgang sich grün verfärbt. Eine Passagezeit von 24 bis 35 Stunden ist in Ordnung und wäre normal. Also ein ganz einfacher Test, den man machen kann, um zu wissen, wie gut arbeitet eigentlich mein Darm.

[13:23] Weiterhin könnte man fragen: Können Sie kleine, unverdaute Nahrungsstücke im Stuhl entdecken? Der Patient könnte antworten: Ja, das sehe ich. Gesund wäre nein, denn wenn es unverdaulich ist, dann hat der Verdauungsprozess sich nicht vollständig vollziehen können. Manchmal muss man den Patienten auch erst einmal erklären, dass sie auch anschauen müssen, was sie so von sich geben. Das ist für manchen Menschen völlig ungewohnt, für uns Ärzte natürlich nicht. Aber ich kann Ihnen nur empfehlen: Schauen Sie sich bitte an, was Sie von sich geben und beobachten Sie es, denn Ihr Arzt wird, wenn Sie Probleme haben, danach fragen. Nicht nur, ob Sie Stuhlgang haben, sondern ob zum Beispiel Schleim aufgelagert ist, Blut drin ist, ob er breiig ist oder ob er gut geformt ist, ob er dünnflüssig ist, wie oft und so weiter. Also es lohnt sich der Blick auf die Toilette, weil auch ernsthafte Krankheiten erkannt werden können. Wenn Sie zum Beispiel der Stuhl haben und der Stuhlgang sich schwarz färbt.

[14:23] So. In welcher Farbe verlässt der Stuhlgang Ihren Körper? Und da können ganz unterschiedliche Antworten von den Patienten kommen. Der eine erklärt: Mal gelb, der andere sandfarben, dann wieder orange oder grün. Und manche geben schwarz an und andere sagen braun. Welche Farbe Ihr Stuhlgang hat, haben Sie das schon mal beobachtet? Normal wäre die Farbe braun.

[14:55] Nun, was soll es bedeuten, diese Farben? Haben tatsächlich Bedeutungen. Gelb bedeutet zu viel Galle. Hier sollte unbedingt in der Nahrung das Fett reduziert werden. Sandfarben spricht für einen gestörten Gallenausfluss. Wenn Sie dann auch noch über Juckreiz, gelbe Augen und gelbe Haut klagen und wir brauchen den Urin von sich geben, dann haben wir hier das volle Bild einer Zirrhose. Der Galleabfluss ist blockiert und oft steckt ein Tumor dahinter oder auch Steine. Hier sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

[15:25] Schwarzer Stuhl zeigt eine Blutung im Magen an. Wenn Blut mit Salzsäure aus dem Magen in Kontakt kommt, färbt sich das Blut schwarz. Nahrungsmittel können aber auch den Stuhlgang verfärben, zum Beispiel Spinat oder rote Bete. Und orange Stühle können bei Reizdarmsyndrom oder kurz nach Operationen beobachtet werden, aber auch Wetter, Wetter, Carotin-haltige Nahrungsmittel wie Möhrensaft können den Stuhl orange färben.

[15:59] Die gesunde braune Farbe kommt dann zustande, wenn wir genügend Gallensalze mit dem Stuhlgang ausscheiden.

[16:09] Wie lang ist Ihr Stuhl in der Regel? Der Patient könnte antworten: 10 oder 20 cm, oder er sagt: Es ist mehr kugelig, oder es sind mir Häufchen. Die Länge des Stuhlgangs sollte einem gesunden, sauberen Darmsegment entsprechen. Wir haben einen aufsteigenden, quer verlaufenden und absteigenden Darmsegment, wie man das hier auf dem Bild sieht. Und jedes dieser Segmente hat eine Länge von 30 Zentimetern. Bei den Übergängen der Segmente tendiert der Stuhl dazu zu brechen. Damit ist ein gesunder Stuhl ca. 30 cm lang. Kürzere Stühle sind in der Regel ein Hinweis darauf, dass der Dickdarm nicht fähig ist, die Nahrung vollständig zu verarbeiten und der Stuhl nicht den nötigen Feuchtigkeitsgehalt aufweist.

[17:04] Kurze, ballen-förmige Stühle entstehen z.B. bei Verstopfung.

[17:13] Haben Sie Beimengungen in Ihrem Stuhl beobachtet? Könnte auch eine Frage sein. Manche Patienten antworten: Ja, da sind schleimige Auflagen, oder wir haben helles Blut gesehen, oder dunkles Blut. Sicher haben sich die wenigsten von Ihnen so eingehend mit ihren Ausscheidungsprodukten beschäftigt, aber Sie sehen, man kann eine Menge daraus erkennen. Schleim sehen wir zum Beispiel bei Entzündungen nach Nahrungsumstellung oder bei fettreicher Mahlzeit. Helles Blut kann auftreten, wenn Hämorrhoiden platzen. Dunkles Blut ist immer abklärungsbedürftig, da sich dahinter Tumore verbergen können.

[18:04] Haben Sie Durchfall? Wenn der Arzt das fragt, das ist auch für den Arzt manchmal eine Falle. Aber die Frage ist nämlich: Was definiert der Patient unter Durchfall? Der Patient antwortet möglicherweise ja und meint einmaligen, weichen Stuhl. Deshalb frage ich die Patienten immer: Was verstehen Sie denn unter Durchfall? Oder sie sagen: Zwei Mal dünnflüssige, wässrige Stühle pro Tag.

[18:29] Von behandlungsbedürftigen Durchfall spricht der Mediziner ab sechs dünnflüssigen Stühlen täglich. Und hier steht der Wasser- und Elektrolytverlust im Fokus und muss dringend ausgeglichen werden, das sonst zu massiven Kreislaufproblemen kommen kann.

[18:50] Es gibt weitere Fragen, die auf eine mangelnde Darmfunktion schließen lassen. Zum Beispiel: Bleiben Sie an einer Colitis? Ist da in der Familie irgendwas bekannt oder bei Ihnen selber? Leiden Sie an Sodbrennen? Ist Ihre Zunge zu oft belegt? Ist der Bauch aufgedunsen? Haben Sie Mundgeruch oder einen schlechten Geschmack auf der Zunge? Haben Sie oft kalte Hände und Füße? Neigen Sie zu Hämorrhoiden?

[19:24] Dunkelgelb. Benutzen Sie regelmäßig Abführmittel? Sodbrennen ist ein Aufstoßen von Salzsäure aus dem Magen in die Speiseröhre, was zu einem brennenden Wahrnehmung führen kann. Eine belegte Zunge haben wir, wenn unser Körper versucht, massiv zu entgiften. Das sieht man ganz offen. Menschen fasten aber auch bei Infekten der oberen Atemwege. Schauen Sie sich mal Ihre Zunge an, wenn Sie erkältet sind. Und wenn der Urin, wir brauchen also dunkelgelb ist und der Stuhl hält, dann ist der Gallenausfluss gestört.

[20:01] Was uns unser Studio noch mitteilt, außerdem, was wir schon gehört haben: Wenn wir die Farbe gelb sehen, oder harte Code, bei allem, was ein schlechter Geruch auftaucht, oder er sinkt im Wasser ab, oder der Stuhl fällt leicht, dann haben wir hier Probleme im Darm. Bei einer Farbe, die mehr gelb ist, ist zu viel Galle da. Das Nahrungsfett sollte unbedingt reduziert werden. Wenn wir harte Ballen beobachten, ist die Verweildauer zu lang. Wir brauchen hier mehr Bewegung und auch mehr Wasser.

[20:38] Wenn ein fauliger, stinkender Geruch vorhanden ist, dann haben wir hier eine gestörte Eiweißverdauung und es entstehen Gifte, die dann diesen Geruch hervorbringen. Sinkt der Stuhlgang im Wasser ab, dann sind zu wenig Ballaststoffe in der Nahrungsaufnahme gewesen und wir müssen mehr Gemüse und Vollkornprodukte zu uns nehmen.

[21:00] Sollte der Stuhl zu leicht zerfallen, kann es sein, dass dem Stuhlbrei zu wenig Wasser entzogen wird und die Stuhlpassage insgesamt zu schnell ist. Der Stuhlgang sollte eine braune Farbe haben, schwimmen und ohne Mühe ausgeschieden werden können. Ideal wäre eine Darmentleerung pro Mahlzeit. Eine zu kurze Passagezeit haben wir zum Beispiel bei Patienten mit Reizdarmsyndrom. Man vermutet lang anhaltende Stresszustände und Folgen einer Darminfektion.

[21:34] Vorsicht ist geboten mit Rohkost, sie ist schwer verdaulich. Vorsicht auch bei blähenden Speisen wie Zwiebeln oder Kohlarten. Als Partei und Glutamat sollten unbedingt vermieden werden. Sie verursachen Magenkrämpfe, Übelkeit und Verdauungsstörungen. Sie finden sich oft in sogenannten Softdrinks. Auch Kohlensäure sollte gemieden werden, es reizt den Magen und fördert die Säureproduktion und lässt Luft im Magen entstehen, was sich dann in Aufstoßen bemerkbar machen kann.

[22:05] Was haben wir jetzt für Symptome beim Reizdarm? Die Patienten klagen über Blähungen, unter Bauchkrämpfen, Druckempfindlichkeit, Durchfall oder Verstopfung und unregelmäßiger Stuhl, Blähbauch und Völlegefühl bis hin zu Übelkeit und Erbrechen. Vermutet wird Stress und Folgen einer Darminfektion. Es kann aber auch die Folge einer Antibiotika-Therapie sein. Diese Patienten sollten Rohkost und blähende Speisen nach Möglichkeit vermeiden. Ebenso ist Fett und Zucker in der Diät zu reduzieren und auch kohlensäurehaltige Getränke sind nicht zu empfehlen.

[22:50] Was haben wir viel Leid beschwerden bei Verstopfung? Verstopfung ist ein Krankheitsbild, was sehr, sehr oft auftritt. Weniger als drei Stuhlentleerungen pro Woche, denn die Definition für eine Verstopfung: Harter Stuhlgang, das Pressen bei der Stuhlentleerung, was dann die Folge ist, aber auch das Gefühl der unvollständigen Entleerung. Chronisch wird es, wenn diese Beschwerden in den letzten sechs Monaten für mindestens drei Monate aufgetreten sind.

[23:22] Die primären Ursachen lassen sich in drei Gruppen unterteilen: Verstopfung mit einer normalen Passagezeit, das nennt man auch eine funktionelle Verstopfung. Dann gibt es aber auch eine Verstopfung mit verzögerter Passagezeit, hier spricht man von einem trägen Darm oder englisch "slow transit constipation". Und Verstopfung aufgrund einer Beckenbodenstörung, das sogenannte "outlet obstruction" und Syndrom oder zu Deutsch die Behinderung des Ausgangs. Die funktionelle Verstopfung ist die häufigste Art, bei der die Zeit der Darmpassage für den Stuhl normal ist. Frauen sind leider häufiger betroffen als Männer.

[24:05] Wie kann man das feststellen? Dass hier ist eine Darmröntgen im Stehen und eine sogenannte Transit-Zeitmessung. Bei dieser Transit-Zeitmessung werden dem Patienten Kapseln gegeben, die muss er jeden Tag schlucken, so sechs bis sieben Tage lang. Und jede Kapsel enthält ein anderes Muster, was der Radiologe dann als Marker auf dem Röntgenbild wiedererkennt und daraus herausrechnen kann, wie lang die Stuhlpassagezeit gewesen ist.

[24:43] Notfall: Ileus, Darmverschluss. Das ist ein sehr ernstes Krankheitsbild. Die Patienten haben ganz plötzlich ganz heftige Bauchschmerzen, begleitet von Übelkeit, manchmal auch Erbrechen, muss aber nicht sein. Es kann sich eine brettharte Bauchdecke ausbilden und das Ganze kann so extrem werden, dass der Patient sogar seinen eigenen Kot erbrechen muss. Der Arzt kann im Ernstfall feststellen, dass eine Totenstille im Abdomen zu hören ist. Das heißt, wenn man mit dem Stethoskop auf die Bauchdecke geht, hört man gar nichts mehr, weil der Darm wie gelähmt in deiner Bauchhöhle liegt und nichts mehr tut.

[25:23] Der Darmverschluss ist ein absoluter Notfall, bei dem es teilweise oder vollständig zur Unterbrechung der Darmpassage kommt. Es kann ausgelöst werden durch Tumoren, durch Polypen oder Fremdkörper, die zu einem mechanischen Ileus, also einer Verschluss führen können. Es gibt aber auch paralytische, also Darmlähmungen, und die sehen wir bei...

[25:42] Darmerkrankungen und die sehen wir bei Entzündungen oder nach Operationen.

[25:44] Entzündungen oder nach Operationen. Es ist immer ein Notfall, der sofort behandelt werden muss. Die Sterblichkeit liegt bei 10 bis 25 Prozent und jede Zeitverzögerung verschlechtert die Prognose. Also haben Sie unbedingt ein Auge auf Ihren Darm.

[26:02] Auf diesem Bild sehen wir ein akutes Abdomen, einen Darmverschluss im Querschnitt. Das ist hier ein Dünndarm, der durch diese Spiegelbildung auffällt. Und das ist das klassische Bild. Als die Diagnose Deliuz beschreibt, auf dem OP-Tisch sieht das Ganze dann so aus. Hier haben wir einen Ileus, der durch Verwachsungen im Dünndarmbereich entstanden ist. Und wir sehen auch schon einen Teil Gangbrand, das heißt, die Durchblutung ist unterbrochen worden und dann kommt es zum Absterben der Darmwand.

[26:37] Ein Ileus entsteht zum Beispiel durch narbige Verwachsungen, die den Darm abschnüren und so verhindern, dass der Stuhl weiter transportiert werden kann. Es kommt zum Verschluss nicht nur des Darm-Lumens, sondern eben auch der Blutgefäße, was dann zum Absterben des Darmes führt. Hier bezeichnet als Gangbrand auf diesem Bild zu sehen. Und Sie sehen bereits das erste Schwarzwerden der Darmwand. So etwas muss natürlich sofort behandelt und operiert und entfernt werden.

[27:08] Was fördert denn jetzt eine Obstipation? Fast Food und Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, tierische Fette, Bewegungsmangel, zu wenig Wasser trinken. Kaffee wirkt verstopfend. Abführmittel führen zu Kaliumverlust. Kalium kann nur unter medizinischer Beobachtung substituiert werden, da es sich auch auf die Herzreizleitung auswirkt. Also hier bitte keine Experimente machen.

[27:44] Ja, wie behandle ich denn jetzt eine Verstopfung? Was gibt's dafür Möglichkeiten? Vor dem Aufstehen sollte man eine sanfte Bauchmassage im Uhrzeigersinn durchführen und damit die Peristaltik anregen. Morgens auf nüchternen Magen ein Glas Wasser trinken oder kühlen Fruchtsaft oder ein stilles Wasser mit Zitronensaft. Die Mindesttrinkmenge sollte zwei Liter pro Tag sein. Das ist wirklich Minimum, mehr ist natürlich besser.

[28:16] Die Darmentleerung sollte, so sich das einrichten lässt, nach Möglichkeit zur gleichen Zeit geplant werden. Dann zu Hause geht es besser als unterwegs. Das ist nicht immer einfach, aber wenn man die Möglichkeit hat, sollte man oft auch diese Dinge achten. Körperliche Bewegung ist ganz essenziell. Anzustreben sind 10.000 Schritte täglich.

[28:41] Hier haben wir ein Bild für eine neue Geschäftsabwicklung. Warum Sie nie mehr ohne Toiletten Hocker auf Toilette gehen werden. Der Musculus puborectalis kontrahiert sich, wenn wir in einem Winkel von 90 Grad sitzen. Dadurch wird der Enddarm abgeknickt und die Defäkation erschwert. In der Hauptposition erschlafft dieser Muskel und der Enddarm hat jetzt einen geraden Verlauf, was das Entleeren des Stuhlgangs deutlich erleichtern kann. Also, wenn Sie zu den Patienten gehören, die Probleme haben mit der Stuhlentleerung, dann legen Sie sich eine kleine Fußbank zu und machen das so, wie das hier auf dem Bild gezeigt wird, und stellen das unter Ihre Füße, während Sie auf der Toilette sitzen. Und beobachten Sie mal, wie dann die Stuhlentleerung klappt, im Gegensatz dazu, wenn Sie die kleine Fußbank nicht benutzen.

[29:31] Was gehört jetzt zu ballaststoffreicher Kost? Vollkornprodukte, Kuchen, Kekse aus Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Hirse, Obstsalat oder Obst, Haferflocken, Müsli zum Beispiel Granola. Gibt's ganz tolle Rezepte. Getreideflocken, Gemüse, Salate. Wenn Sie diese Nahrungsmittel sehr regelmäßig in Ihren Verzehr einbauen, werden Sie einen deutlichen Unterschied in der Konsistenz Ihres Stuhlgangs erleben. Reichlich Wasser trinken, wie gesagt, ist das A und O.

[30:07] Hier haben wir mal ein gesundes Vollkornfrühstück, wie man ein Granola herstellt. Dann nimmt man eine Packung mit Haferflocken, 500 Gramm, zwei bis drei Tassen grobe Vollkornhaferflocken, eine Tasse Kokosraspeln, eine Tasse Sonnenblumenkerne, eine Tasse grob gehackte Mandeln, ein dreiviertel Teelöffel Salz. Alternativ kann man auch mit Konfitüre arbeiten oder getrocknet und angebraten Apfelscheiben. Diese trockene Masse wird jetzt zur Rührschüssel und richtig schön gut durchmischt. Und in den Mixer gibt man jetzt zwei reife Bananen und eine Tasse Datteln, so ungefähr 200 Gramm und eine Tasse Wasser. Und daraus entsteht jetzt eine Soße, und die gießt man über die Trockenmasse und knetet das Ganze und lässt es bei 180 Grad zwei Stunden im Backofen austrocknen. Das ist ein ganz leckeres Frühstück, was ganz schnell geht und was man dann mit einem Pausenteil sehr gut früh morgens leicht und bekömmlich verzehren kann. Und damit hat man schon dem Darm einen wunderbaren Start bereitet.

[31:11] Die Rezepte finden Sie auf der Internetseite beim Stream "Gesundheit mit Petra Sedlbauer". Das ist das Rezept Nummer 14. Da können Sie sehen, wie es hergestellt wird. Es gibt auch glutenfreies Vollkorn ohne Hefe, und das ist ein ganz leckeres Haferbrot. Dieses Rezept ist ebenfalls unter beiden Streams zu finden. Auch hier kann man sich die Backvorführung anschauen mit Raimund und Andrea Kaiser auf dem New Start Programm.

[31:46] Hippokrates hat einmal gesagt: Lass deine Nahrung deine Medizin und deine Medizin deine Nahrung sein. Wo trifft das so gut zu wie bei unserem Darm?

[31:59] Es gibt noch andere Möglichkeiten, sich zu helfen. Das hier ist ein Einlaufgerät oder sogenannter Irrigador. Den gibt es in der Apotheke und den kann man zum Beispiel sehr gut benutzen oder dieses Gerät, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, um die Stuhlpassage anzuregen und zu fördern und damit auch gleichzeitig das Immunsystem zu stärken. Sie werden feststellen, wenn Sie das probieren, dass Sie einen Infekt schneller durchbringen, als wenn Sie in der Verstopfung verharren.

[32:30] Was hilft denn sonst noch auf natürliche Weise? Zum Beispiel Füll- und Quellmittel. Dazu gehören Leinsamen, Chiasamen, indische Flohsamenschalen und das alles mit reichlich Flüssigkeit eingenommen. Aber auch Magnesiumcitrat ab 500 Milligramm wirkt leicht abführend. Auch Vitamin C hat eine Sättigungsschwelle und bei Überschreiten dieser Sättigungsschwelle kann es eine abführende Wirkung entwickeln.

[32:57] Zu den Füll- und Quellmitteln, das sind Substanzen, die Flüssigkeiten binden, wodurch dann eine starke Volumenzunahme im Darm erreicht wird und dadurch wird ein Dehnungsimpuls auf die Darmwand ausgeübt und der Darm zu intensiverer Tätigkeit angeregt. Füll- und Quellmittel werden nicht vom Körper aufgenommen, das ist positiv und führen deswegen nämlich nicht zu schweren Nebenwirkungen. Wichtig ist jedoch immer ausreichend Flüssigkeit zuzuführen, um einen Darmverschluss zu vermeiden.

[33:25] Leinsamen sollten immer in das rote der Form zu sich genommen werden, damit wir die wertvollen Omega-3-Fettsäuren für uns ebenfalls nutzbar machen können. Nur in wirklichen Härtefällen sollte man dann einen Einlauf mit Wasser oder gar mit Vaselineöl durchführen.

[33:46] Wie wirken denn jetzt Abführmittel da? Gibt es die sogenannten Hydragoga, wasser- und stromfördernde Abführmittel. Das sind Mittel zum Beispiel aus der Faulbaumrinde, Cascara Sagrada oder Senesblätter. Die wirken sehr gut, aber sie sollten nicht auf Dauer genommen werden. Deshalb sind diese Abführmittel nur für den akuten Einsatz, also kurzfristig geeignet. Sie bewirken den Einstrom von Wasser aus der Darmwand in das Darmlumen. Auch diese Substanzen führen zu Mineralstoffverlusten und außerdem können einige dieser Abführmittel die Darmbewegung derart anregen, dass der Dickdarm auf eigene Steuerungsmechanismen nicht mehr zurückgreifen mag. Es setzt also ein Gewöhnungseffekt ein und die Dosis muss dann erhöht werden, da die Bewegungsaktivität des Darmes durch das Abführmittel selbst geschädigt wird. Also wirklich nur im äußersten Notfall verwenden.

[34:45] Verwenden. Wie wirken Abführmittel noch? Was gibt es noch? Es gibt sogenannte Gleitmittel wie Glycerin. Das macht den Stuhl weich und gleichzeitig bei zu langer Anwendung entsteht aber auch wieder ein Vitaminmangel und auch Verdauungsstörungen werden beobachtet. Es gibt auch osmotisch wirksame Mittel. Dazu gehört das Glaubersalz, das Bittersalz oder die Laktulose. Sie holen Wasser aus dem Blut in den Darm und dadurch wird der Stuhl flüssiger. Wichtig ist auch hier wieder: Sie vier trinken. Kurze Anwendung ist bedenkenlos. Lange Anwendung führt zu Vitamin- und Mineralstoffverlusten.

[35:25] Hier gibt es ein Rezept für eine natürliche Darmkur, dass man sich selbst herstellen kann. Man nimmt dazu 500 Gramm Flohsamenschalen, trocken, 170 Gramm Moringa Pulver, kann man alles im Internet bestellen, 170 Gramm Haferkleie, 170 Gramm Chiasamen und sieben Teelöffel Senesblätter. Das Ganze gut durchmischen im trockenen Zustand und morgens und abends einen Esslöffel mit einem Glas Wasser einnehmen. Das wirkt wunderbar bei Menschen, die mit Verstopfung zu kämpfen haben.

[36:01] Zum Schluss würde ich gerne einen Selbstdiagnosetest mit Ihnen machen. Und am besten, Sie holen sich ein Stück Papier und einen Stift und schreiben die Punkte auf, die Sie am Ende zusammenrechnen müssen. Sie sind Ihr eigener Patient und wir können auf diese Weise feststellen, wo Sie selbst noch etwas in Ihrer Ernährung optimieren können. Bitte seien Sie ehrlich zu sich selbst, denn nur dann können Sie auch wirklich davon profitieren.

[36:29] Profitieren. Sehen Sie, so weit. Dann werfen wir uns beginnen. Essen Sie zwei bis drei Mahlzeiten täglich, inklusive Frühstück. Wenn dem so ist, fünf Punkte. Essen Sie mindestens eine Portion grünes oder gelbes Gemüse am Tag. Wenn dem so ist, fünf Punkte. Essen Sie maßvoll Nüsse, Samen, Avocados und Oliven, fünf Punkte. Essen Sie mindestens drei Portionen Früchte am Tag, zwei davon roh, fünf Punkte. Zwei bis drei Portionen Gemüse, zwei davon sollten roh sein, wenn das auf Ihrem Speiseplan steht, fünf Punkte. Zwei bis dreimal wöchentlich Hülsenfrüchte, wenn dem so ist, fünf Punkte. Ansonsten bitte Punkte abziehen.

[37:34] Täglich Vollkornbrot, Flocken oder gekochtes Getreide. Dafür gibt es zehn Punkte. Wenige natürliche Süßigkeiten und diese auch nur zu den Mahlzeiten gibt wieder zehn Punkte. Zu jeder Mahlzeit frische Früchte oder Gemüse, dafür gibt es fünf Punkte. Sechs bis acht Liter Wasser und zwischen den Mahlzeiten das Wasser trinken, bitte keine Säfte. Dazu zählen, wenn dem so ist, zehn Punkte. Keinen Kaffee und keinen Schwarztee gibt noch mal fünf Punkte. Regelmäßiges Essen, keine Zwischenmahlzeiten, gut ist kaum zehn Punkte. Gute Gedanken beim Essen gibt fünf Punkte.

[38:34] Sie sehen, man kann eine Menge falsch machen. Unser Körper hat ein enormes Kompensationsvermögen, aber die Sünden der Jugend bezahlen wir im Alter. Chronischer Vitalstoffmangel hat eben seinen Preis, und dieser Preis ist manchmal sehr hoch. Und wie die Zusammenhänge genau sind und welche Krankheiten das betrifft, darüber sprechen wir in unseren nächsten Vorträgen.

[39:00] Wenn Sie keine Tabletten nehmen und keine Drogen, dann bekommen Sie ebenfalls noch mal fünf Punkte. Ich war noch gar nicht fertig mit dem ist und Gemüse in wenig Wasser schonend gegart ergibt auch noch mal fünf Punkte. Wenn man jetzt auf eine Punktzahl von 90 kommt, dann hat man sehr gute Lebensgewohnheiten. Über 80 ist gut, über 75 verbesserungsbedürftig. Unter 75 hier sollte dringend eine Korrektur erfolgen.

[39:37] Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Wünsche Ihnen Gottes Segen. Bis zum nächsten Mal bei Gottes Plan für deine Gesundheit. Auf Wiedersehen.
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