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In dieser Folge von „Höre Israel“ taucht Christopher Kramp tief in das elfte Kapitel von 5. Mose ein. Er beleuchtet die Bedeutung der Liebe zu Gott und des Gehorsams aus dem Herzen, basierend auf den Erfahrungen Israels. Die Lektionen über Gottes Führung, seine Kraft in unserer Schwachheit und die Notwendigkeit, uns auf seine Macht zu verlassen, sind auch heute noch brandaktuell.


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Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)

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Transkript

[0:00] Herzlich willkommen zu "Höre Israel", einer weiteren Folge unserer Studienreihe über das Buch 5. Mose. Heute wollen wir das elfte Kapitel unter die Lupe nehmen.

[1:31] Im letzten Kapitel haben wir gesehen, wie Gott dem Volk Israel nach der Sünde mit dem goldenen Kalb eine zweite Chance gab. Er erneuerte die Zehn Gebote und den Bund mit ihnen. Gott wünscht sich nicht nur, dass wir Regeln einhalten, sondern dass wir ihn von Herzen lieben und demütig mit ihm wandeln.

[2:40] Heute beschäftigen wir uns mit dem elften Kapitel unter dem Titel "Der Spätregen". Bevor wir beginnen, wollen wir Gott um seinen Segen bitten und ihn bitten, dass er uns mit seinem Heiligen Geist erfüllt.

[3:05] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für die Möglichkeit, 5. Mose zu studieren und für die Schätze, die in diesem Buch enthalten sind. Sprich du durch dein Wort zu unseren Herzen, gib, dass wir es gut verstehen und dass die Kraft deines Heiligen Geistes uns hilft, das Gelesene umzusetzen.

[3:43] Wir werden die Verse einzeln durchgehen. Es ist am besten, wenn ihr selbst mitlest, um dieses Kapitel mitzustudieren. Die Lektionen, die darin enthalten sind, sind von größter Wichtigkeit und sind uns genauso gegeben wie den Israeliten damals.

[5:14] Wir beginnen in Kapitel 11, Vers 1. Dieser Vers gehört thematisch noch zu Kapitel 10. Er lautet: "So sollst du nun den Herrn, deinen Gott, lieben und seine Ordnung, seine Satzung, seine Rechtsbestimmung und Gebote halten allezeit."

[6:41] Gott wünscht sich nicht einfach, dass wir tun, was er sagt, sondern dass wir es von Herzen tun, weil wir verstanden haben, dass er das Beste für uns ist. Wenn wir Gott lieben, werden wir seine Gebote gerne befolgen.

[7:27] Was fordert der Herr, dein Gott, von dir? Nur dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst. Das ist nichts Übermäßiges oder Unhaltbares.

[8:21] Vers 2: "Und ihr sollt heute erkennen, denn nicht mit euren Kindern rede, die es nicht kennen und nicht gesehen haben, ihr sollt die Zucht des Herrn, eures Gottes, erkennen." Wir sollen erkennen, dass Gott uns erzieht und welche Kraft und Macht bei ihm steht.

[9:15] Eine persönliche Erfahrung mit Gott ist die Basis dafür, dass wir aus Liebe und Gehorsam handeln. Wenn wir Gott wirklich lieben und aus Liebe seine Gebote halten, müssen wir ihn persönlich kennen und seine Kraft erlebt haben.

[9:45] Vers 3: "Und seine Zeichen und Werke, die er mitten in Jerusalem, mitten in Ägypten, an dem Pharao getan hat, an seinem ganzen Land." Die Israeliten hatten 40 Jahre zuvor beim Auszug aus Ägypten die Macht Gottes erlebt.

[10:13] Vers 4: "Und was er getan hat an der Heeresmacht der Ägypter, dann ihren Rossen und Wagen, da er die Wasser des Schilfmeeres über sie hin fluten ließ, als sie euch nachjagten." Dieses Ereignis am Roten Meer hatte tiefe Spuren im Bewusstsein der Israeliten hinterlassen.

[11:10] Vers 5: "Und was er in der Wüste an euch getan hat, bis sie an diesen Ort gekommen seid." Gottes Hilfe und Gnade waren nicht einmalig, sondern begleiteten die Israeliten immer wieder, auch in Zeiten der Rebellion.

[12:20] Vers 6: "Und was er dort an und rammte den Söhnen Eliabs, des Sohnes Rubens, wie die Erde ihren Mund auftat und sie verschlang samt ihren Familien und Zelten und ihrem ganzen Anhang inmitten von ganz Israel." Diese Rebellion war ein warnendes Beispiel.

[13:09] Vers 7: "Eure Augen haben all die großen Werke des Herrn gesehen, die er getan hat." Die zweite Generation, die diese Ereignisse nicht direkt miterlebt hatte, musste daran erinnert werden, was Gott für sie getan hat.

[13:41] Wenn wir uns vornehmen, Gott in Zukunft gehorsam zu sein, müssen wir uns daran erinnern, was er in der Vergangenheit für uns getan hat. Seine Hilfe wird uns auch in zukünftigen Schwierigkeiten begleiten.

[14:11] Vers 9: "Darum, weil wir das wissen, weil wir gesehen haben, dass Gott gut ist, weil wir Erfahrung mit ihm gemacht haben, darum solltet ihr das ganze Gebot bewahren, das ich euch heute gebiete, damit ihr stark werdet und hineinkommt und das Land einnehmt."

[15:14] Gott wünscht sich starke Gläubige. Stärke kommt durch das Halten der Gebote, nicht durch eigene Kraft. Die Kraft des Evangeliums ist Gottes Kraft zur Rettung.

[16:18] Das bedeutet nicht, dass wir aus eigener Kraft stark sind, sondern dass wir mit Christus verbunden sind. Seine Kraft wird in unserer Schwachheit vollkommen.

[17:47] Die entscheidende Frage ist nicht, wie ich Gott gefallen kann, sondern wie die Herrlichkeit Gottes und die Kraft des Christus in meinem Herzen wohnen können.

[18:06] Entscheide dich noch heute, dein Herz Gott zu geben, damit er in dir wohnen kann und seine ganze Kraft mitbringt. Alleine bist du schwach, aber mit ihm bist du stark.

[18:37] Epheser 3,16: "dass er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gebe, durch seinen Geist mit Kraft gestärkt zu werden am inneren Menschen."

[19:21] Philipper 4,13: "Ich vermag alles durch den, der mich stark macht: Christus." Es ist nicht unsere Kraft, sondern die Kraft Christi, die uns befähigt.

[19:53] Wenn wir uns auf unsere eigenen Werke rühmen, verletzen wir Gottes Urheberrecht. Ohne ihn können wir nichts. Aber mit Christus können wir ein Segen für andere sein.

[20:27] Kolosser 1,11: "mit aller Kraft gestärkt gemäß der Macht seiner Herrlichkeit zu allem standhaften Ausharren und aller Langmut mit Freuden." Wir brauchen Standhaftigkeit und Kraft.

[20:58] 5. Mose 11,9: "und damit ihr lange lebt in dem Land, von dem der Herr euren Vätern geschworen hat, dass er es ihnen und ihrem Samen geben werden, ein Land, in dem Milch und Honig fließt."

[21:27] Gott wünscht sich, dass wir ein langes Leben haben, aber vielmehr ein ewiges Leben bei ihm.

[21:51] Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. Gott möchte nicht nur ein langes Leben, er möchte auch ein gutes Leben geben. Also sowohl die Quantität als auch die Qualität des Lebens hängen von unserem liebevollen Gehorsam ab, nämlich der Gehorsam, der versteht, dass das, was Gott für mich sagt, das Beste ist, was mir überhaupt passieren kann.

[22:12] 5. Mose 6,2: „Dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest und alle seine Satz, Gebot, Satzung und Gebote hältst, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder alle Tage deines Lebens, damit du lange lebst.“ Immer und immer wieder wird hier deutlich, dass langes Leben und letztendlich ewiges Leben allein möglich ist, wenn wir wirklich Gott gehorchen. Greifst du Gott? Gehorche ich Gott? Diese Frage müssen wir uns stellen, am besten täglich. Ist das, was ich tue, in Übereinstimmung mit Gottes Willen?

[22:50] Vers 10: „Das Land, in das du kommst, um es in Besitz zu nehmen, ist nicht wie das Land Ägypten, von dem ihr ausgezogen seid, wo du deinen Samen gesät hast und das du mit einem Fuß wäre es hast wie einen Gemüsegarten.“ Jetzt kommt eine wunderschöne Illustration, die wir uns genauer anschauen wollen, um diesen Gedanken zu verstehen, dass wir für alles, was wir tun, abhängig sind von der Kraft Gottes.

[23:15] Damals in Ägypten haben die Israeliten natürlich den Ackerbau und die Landwirtschaft so betrieben, wie das in Ägypten üblich war. Es gab ja dort den Nil, den großen Strom, und von dort wurde durch Pumpen das Wasser auf die Felder geleitet. Alles, was man also tun musste, war eine Pumpe zu haben oder so eine Vorrichtung, die man zum Beispiel mit dem Fuß betätigte. Und wenn man nur genügend Muskelkraft im Fuß hatte, konnte man aus eigener Kraft dafür sorgen, dass Wasser auf das eigene Feld kam, weil sie nur von ihrer eigenen Fertigkeit und eigenen Kraft abhängig waren.

[23:57] Entsprechend lesen sie hier: „Er berichtete ihnen, welche Vorteile das Land Kanaan gegenüber Ägypten hatte.“ Zu bestimmten Zeiten zwischen den Jahreszeiten musste das kultivierte Land in Ägypten durch einen Mechanismus, der mit den Füßen betrieben wurde, bewässert werden. Da dies ein arbeitsintensiver Prozess war, das Land ist auch folgendes: Viele Ägypter gaben dem Fluss die Verehrung, die allein Gott zukommt. Sie anerkannten ihn als ihren Gott, Herr der Nähe hatte, wurde religiös verehrt, weil sie von seinem Wasser abhängig waren, ihren Durst zu löschen und es auf ihren Ländereien zu nutzen, um damit die Vegetation zum Wachsen zu bringen. Er versorgt die gotische auch reichhaltig mit Fisch.

[24:39] Aber jetzt, installiert kurz vor der Einname des Gelobten Landes in Palästina, in Kanaan wird es nicht so sein. Dort werdet ihr nicht einfach mit eurem Fuß und bestimmte Mechanismen bestimmte Mechanismen betätigen müssen, damit dann das Wasser vom großen Strom auf eure Felder kommt, sondern dass in Vers 11 von Kapitel, sondern das Land, in das er zieht, um es in Besitz zu nehmen, ist ein Land mit Bergen und Tälern, trinkt Wasser vom Regen des Himmels.

[25:12] Das Wasser kam nicht von irgendwoher durch eigene menschliche Anstellung. Das Wasser kam vom Himmel, und das sollte natürlich eine Illustration dafür sein und den Israeliten ganz praktisch zeigen, dass sie von Gott des Himmels direkt abhängig waren.

[25:28] Hebräer 6,17: „Erdreich, das den Regen empfängt, das ich öfters darüber gieße, und nützliches Gewächs hervorbringt für die, die es bebaut, wird, empfängt Segen von Gott.“ Es ist eine ein Symbol für den Segen, den Gott uns geben möchte.

[25:46] Vers 12: „Es ist ein Land, um das sich der Herr, dein Gott, kümmert, auf dass die Augen des Herrn, deines Gottes, allezeit gerichtet sind, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.“ Der Regen ist nur ein Beispiel dafür, wie sehr Gott sich um den den Ackerbau und die Landwirtschaft in Israel kümmern würde. Von Anfang bis zum Ende des Jahres würde Gott dafür sorgen, dass die Israeliten genügend zu essen haben würden.

[26:15] In ihrem Lebensunterhalt waren sie also direkt abhängig von der Kraft und Fürsorge Gottes. Und das sollte eine Illustration sein, auch für uns heute, die wir vielleicht nicht mehr alle direkt mit Ackerbau und Landwirtschaft zu tun haben, dass in allem, was wir tun, wir direkt vom Segen Gottes abhängig sind und dass Gott vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres für uns sorgt und auf uns achtet.

[26:49] Psalm 33,18: „Siehe, das Auge des Herrn achtet auf die, welche ihn fürchten, die auf seine Gnade harren.“ Wartest du auf seine Gnade? Gott schaut auf dich. Er schaut auf dich, wenn du ihn fürchtest.

[27:03] Psalm 34,26: „In die Augen des Herrn achten auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien.“ Gott schaut auf dich, und er weiß, diese Gegner kennt deine Probleme, erkennt meine Sorgen, und er wünscht sich, dass wir sie eben anvertrauen.

[27:23] In 5. Mose 10,11 und dort Vers 13 heißt es: „Wenn ihr nun meinen Geboten eifrig gehorcht, euch heute gebiete, so dass ihr den Herrn, euren Gott, liebt und ihn mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele.“

[27:38] Also ja, wieder das Hauptthema des gesamten Buches: Gott zu dienen von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Dieses Hauptthema wird jetzt hier in diesen Versen mit dem Gedanken des Regens verbunden, und wir lernen jetzt, was dieser Regen über dieses Thema zu sagen hatte. Gott zu lieben bedeutet ihnen also auch, und wir sehen dem zu dienen.

[28:05] Es nützt nichts, wenn ich behaupte, dass ich Gott liebe, aber dann keine Lust habe, ihn zu dienen. Und wie oft geschieht es, dass wir singen, sagen, vielleicht sogar beten, dass wir Gott lieben, aber wer keine Lust hat, das zu tun, was er sich wünscht. Jemand, der wirklich liebt, wird von Herzen gerne dienen. Ich wünsche mir so ein Herz, das von Herzen gerne dient.

[28:34] Wir haben die Möglichkeit jeden Tag Gottes Wort zu studieren und darüber nachzudenken und sein Wort nachzusinnen und Kraft zu empfangen für jeden Tag. Wenn wir ihn wirklich lieben, dann werden wir uns Zeit nehmen für sein Wort. Dann kann aus seinem Wort auch die Kraft kommen für unseren Tag. Und das gilt natürlich dann auch insbesondere für die Zehn Gebote, für Gottes Gesetz.

[29:01] Er steht in 5. Mose 11,14: „So will ich den Regen für euer Land geben zu seiner Zeit, Frühregen und Spätregen, dass du dein Korn, deinen Most und dein Öl einsammeln kannst.“ Es brauchte besonderen Regen. Es gab verschiedene Regenzeiten in Israel, und ganz besonders wichtig war der Frühregen im Herbst und der Spätregen, in dem, was wir heute, früher, wenn der dann die Ernte zum Reifen brachte. Und wir werden wir noch sehen, dass diese beiden Konzepte eine geistliche Bedeutung auch für uns heute haben.

[29:40] Der Regen war ein Symbol für das Wirken Gottes in unserem Leben. Schauen uns das mal hier genauer ab. Im Osten fällt der Frühregen zur Zeit der Aussaat. Er ist notwendig, denn Sonne aufgehen kann unter dem Einfluss der fruchtbaren Regenschauer existieren. Daran. Es gibt auch in der Winterzeit immer wieder Regen, der stetigen, der gegen Ende der ersten Gefährten, März, April, Mai. Und 2 fällt dagegen Ende der ersten Song fällt lässt das Korn reifen und bereitet es für die Sichel vor.

[30:13] Der Herr verwendet diese Naturphänomene, um das Werk des Heiligen Geistes zu illustrieren. Als Regen notwendig, um den Samen überhaupt zum Keimen zu bringen. Der Frühregen notwendig, um die Pflanze wachsen zu lassen. Und das Regen notwendig, damit das Korn reich wird und geerntet werden kann.

[30:36] So brauchen wir das Wirken des Heiligen Geistes in allen Phasen des geistlichen Wachstums. Wir brauchen den Heiligen Geist, damit der Same des Wortes Gottes in meinem Leben erst mal aufgeht. Wie man den Heiligen Geist, der uns täglich und ein Leben lang führt und und geistlich wachsen lässt. Erste, wir brauchen ein besonderes Werk des Heiligen Geistes, damit wir charakterlich so reifen, dass wir bereit sind für die Ernte bei der Wiederkunft.

[31:09] Sowie der Tau in der Regel zuerst gegeben werden, um den Samen aufzugehen zu lassen, und dann, um die Ernte zur Reife zu bringen. So ist der Heilige Geist gegeben, um von einem Zustand zum nächsten den Prozess des geistlichen Wachstums voranzubringen. Das Reifen des Korns repräsentiert die Vollendung des Werkes der Gnade Gottes in der Seele.

[31:31] Durch die Kraft des Heiligen Geistes muss das moralische Bild Gottes im Charakter vervollkommnet werden. Wir müssen völlig in das Ebenbild Christi verwandelt werden. Da ist ein gewaltiges Werk, das getan werden sollte in unserem Leben, und dazu brauchen wir den Heiligen Geist. Wir sind völlig von ihm abhängig, sowie die Israeliten abhängig waren vom vom Regen, der vom Himmel fallen sollte. Man konnte nicht wie in Ägypten durch eigene Kraft und Anstrengung dafür sorgen, dass die Pflanze ein bisschen wächst. Man kann im Reich Gottes nicht durch persönliche Anstrengung und durch „Ich schaff das schon“ den Charakter verändern. Das ist unmöglich. Wir müssen uns erfüllen lassen mit dem Heiligen Geist.

[32:18] Oder dem Bild des Früh- und Spätregens, der in den Ländern des Ostens zur Zeit der Saat und Ernte fällt. Sagten die hebräischen Propheten, die Verleihung geistlicher Gnade in außergewöhnlichem Maße an die Gemeinde Gottes voraus. Also der Heilige Geist wirkt immer so, wie es in während der gesamten Bauzeit immer wieder Regenfälle gibt, aber es gibt besondere Regenzeiten, den Frühling und den Spätregen, als Symbol für ein besonderes Wirken des Heiligen Geistes am Anfang und am Ende dieses geistlichen Werkes.

[32:48] Die Ausgießung des Geistes in den Tagen der Apostel war der Beginn des Frühlings, und herrlich war das Resultat. Gemeint ist die Ausgießung zu Pfingsten, die, was die Kirchengeschichte betrifft, die Geschichte des Volkes Gottes in der neutestamentlichen Zeit. Der Frühling war bis zum Ende der Zeit wird der Geist bei der wahren Gemeinde verbleiben. Also der Geist bewirkt, dass das Wachstum der Gemeinde. Gott ist überall die Jahrhunderte hinweg, aber gegen Ende der Ernte der Erde, gemeint ist die Wieder konstituieren Offenbarung 14,14, mit einer Ernte identifiziert wird.

[33:25] Aber gegen Ende der Ernte der Erde, und Jesus hat auch öfter von diesem Bild gesprochen, zum Beispiel Matthäus 13. Eine besondere Verleihung, eine bis zu unsere Verleihung, Verleihung geistlicher Gnade versprochen, um die Gemeinde für das Kommen des Menschensohnes vorzubereiten. Diese Ausgießung des Heiligen Geistes wird verglichen mit dem Fallen des Strickens, und für diese zusätzliche Kraft sollen Christen ihre bitten zum Herrn der Ernte.

[33:53] In der Zeit des Schweigens senden eine besondere Ausgießung des Heiligen Geistes, sowie das besondere Fallen des Spätregens die Ernte greifen lässt. Und so werden wir hier im Mund hat besonders für diese Ausgießung des Spätregens zu beten. Das geht zurück auf Bibelstellen, zum Beispiel in Joel Kapitel 2, Vers 23. Ein ganz wunderbares Buch, vielleicht kennt ihr uns eine kleine Serie, das Buch Joel, hier auf Joelmedia. Es heißt im Vers 23: „Und ihr Kinder Zions, frohlockt und freut euch über den Herrn, euren Gott, denn er gibt euch den Frühregen in rechtem Maß, und er lässt euch am ersten Tag Regen, ist er ab kommen, Frühregen und Spätregen.“

[34:43] Im Buch Joel geht es um eine große Erntekatastrophe, und dann verheißt Joel, dass, wenn das Volk zusammenkommt und betet, wird Gott seinen Segen geben, und es wird doch eine reiche Ernte geben. Manchmal haben wir welchen Eindruck, wenn wir unser eigenes Leben schauen, unsere Familien, unsere Gemeinde, dass die Ernte in einem desolaten Zustand ist. Aber wenn wir zusammenkommen, wenn wir beten, wenn wir Gott von Herzen darum bitten, uns mit seinem Geist zu erfüllen, wird er all das wieder gutmachen, was schiefgegangen ist durch die Heuschrecken, wie das damals war. Er wird uns eine reiche Ernte schenken.

[35:19] Wird es einen Früh- und Spätregen geben? In 2. Chronik 29 finden wir folgendes: „Ich hörte der Priester mich glücklich und wessen Auge mich sah, der stimmte mir zu, denn ich rettete den Elenden, der um Hilfe schrie, und weise, die keinen Helfer hatte.“

[35:40] Der Segenswunsch des Verlorenen kam über mich, und ich brachte das Herz der Witwe zum Jauchzen. Wenn man das hier liest, hat man den Eindruck, als würde man eigentlich etwas lesen über das Leben von Jesus. Aber Hiob beschreibt hier, was er getan hat in früherer Zeit, bevor er diese schrecklichen Erlebnisse gehabt hat. Hiob hat also in seinem Leben den Charakter Jesu widergespiegelt.

[36:12] Weiter ab Vers 14: „Die Gerechtigkeit, die ich angelegt hatte, bekleidete mich als Talar und Turban diente mir mein Recht. Ich war das Auge des Blinden und der Fuß des Lahmen. Ich war der Vater des Armen und die Streitsache dessen, den ich nicht kannte, untersucht.“ Und dann heißt es in Vers 21: „Und wenn man sich auf mich hört und wartete, man und lauschte stillschweigend auf meinen Rat, auf mein Wort, folgte kein Widerspruch. Meine Rede, Rede träufelte auf sie. Sie hatten auf mich wie auf einen Regen, und der hatten ihren Mund auf.“

[36:54] Spätregen sagt, dass sein eigenes Leben, das sie, wir sehen im Wesentlichen eine eine Kopie, eine Imitation des Charakters Gottes war, dessen, was Jesus auf der Erde dann gezeigt hat, dass dieses Leben wie ein Spätregen auf andere Menschen gewirkt hat.

[37:11] Wenn wir das Wasser des Lebens empfangen, wird es zu einer Quelle in uns. Jesus sagt, dass, wenn wir zu ihm kommen, den Heiligen Geist empfangen, in uns seine eine Quelle sein wird, dass das, dass von unserem Leib ströme lebendigen Wassers fließen werden. Der Geist möchte durch uns kommunizieren, und wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, besonderem Maße, wenn es Spätregen auf uns fällt, dann werden andere davon profitieren.

[37:39] Bei den späteren geht es nicht um eine theologische Kenntnis. Es geht um die Reifung des Charakters Jesu in unserem praktischen Leben. So hat Hiob das in seinem Leben praktisch erlebt und getan. Das war nicht nur eine theologische Erkenntnis, die er anderen erklärte. Das war das, was er getan hat, was ihnen dann auch eine solche Autorität verliehen hat, die Wahrheit zu sagen.

[38:04] Vielleicht fehlt uns deswegen oft Autorität in unserer Predigt, unserer Verkündigung, in unserem Zeugnis, weil die Menschen zwar unsere Worte hören, aber nicht sehen, wie unsere Worte mit unserem Leben übereinstimmen.

[38:19] Es heißt hier: „Wenn die Glieder des Leibes Christi, das der Gemeinde, sich derzeit ihres letzten Konfliktes, der zweite Angst in Jakob, nähern werden sie in Christus hineinwachsen und reichlich an seinem Geist Anteil haben, sowie Hiob das in seinem Leben erlebt hat.“

[38:38] Wenn die dritte Botschaft, gemeint die dritte Engelsbotschaft, zu einem lauten Ruf anstellt und wenn große Macht und Herrlichkeit das abschließende Werk begleitet wird, das treue Volk Gottes an dieser Herrlichkeit Anteil haben. Es ist der Spätregen, der sie wiederbelebt und stärkt, um durch die Zeit der Trübsal zu gehen. Ihre Angesichter werden mit der Herrlichkeit des Lichts leuchten, das den dritten Engel begleitet. Hier sehen wir, welche Verbindung zwischen dem Wirken des Heiligen Geistes und der Verkündigung der prophetischen Botschaft, der dreifachen Engelsbotschaft, insbesondere auch der dritten Engelsbotschaft, die er wiederum im Grunde genommen eigentlich in die Botschaft der Gerechtigkeit aus Glauben ist, wie das Zusammenleben und Zusammenwirken und die das Wirken des Geistes uns wieder beleben soll.

[39:31] Was wir brauchen, ist eine Erweckung zu wahrer Förmlichkeit, eine Stärkung, damit wir durch die zweite Tour gehen können, denn die wird sehr schwer werden. Aber die Menschen, die gestärkt sind und wieder beliebt sind, die werden nicht mit mit furchtbare Angst auf die Trübsalszeit zu gehen, sondern sie werden mit der Herrlichkeit des Lichtes leuchten, das den dritten Engel begleitet. Das ist diese Herrlichkeit, diese Offenbarung 18 lesen von dem vierten Engel, an der auch kommt und die Botschaft, die ersten drei Engel verstärkt.

[40:06] Ein weiteres Zitat in Early Ratings 7,4: „Ich sah, dass viele die so notwendige Vorbereitung vernachlässigten und auf die zweite Erquickung oder Spätregen warteten.“ Einige dachten, na ja, dann warten wir, dass er später reinkommt und dann tun wir jetzt nichts weiter, und dann wird uns das später vorbereiten, die sie befähigen sollte am Tag des Herrn zu stehen und vor seinem Angesicht zu dem wie viele sah ich in der Zeit der Trübsal ohne Schutz. Sie hatten die notwendige Vorbereitung vernachlässigt.

[40:35] Deswegen konnten sie die Entwicklung nicht erhalten, die alle haben müssen, um befähigt zu werden, vor dem Angesicht eines heiligen Gottes zu leben. Diese Botschaft vom Spätregen sollen niemals bedeuten, dass Gott steht etwas tut und jetzt ich einfach däumchen drehen kann. Ein, wenn wir jetzt nicht den Frühregen empfangen haben und ständig von dem Regen des Heiligen Geistes gestärkt werden und getränkt werden, dann wird auch der Spätregen uns nicht vollenden können.

[41:02] Das Spätregen vollendet nur gesunde Pflanzen. Verbringt er lässt nicht 20 gar nicht gekannt haben, plötzlich zur Reife kommen. Wir müssen täglich mit dem Heiligen Geist verbunden sein.

[41:18] Maleachi 3,3 zeigt, was uns daran hindern kann, diese Erfahrung zu machen: „Deshalb blieben die Regenschauer aus und kein Spätregen fiel.“ Viel, aber du hattest die Stirn eines Weibes und wolltest dich nicht schämen. Wenn wir uns reisende uns nicht schämen, wenn wir uns gar nicht bereit sind zu geben, dass wir gesündigt haben, dann wird kein Spätregen in meinem Leben, fallen in deinem Leben.

[41:41] Die Bedingung, dass Gott überhaupt Spätregen senden kann, ist, dass wir bereit sind, uns verändern zu lassen und Dinge aufzugeben, die er für falsch, die er als falsch bezeichnet hat.

[41:53] Sprüche 16,15: „Diese wunderschöne Verheißung: Wenn das Angesicht des Königs leuchtet, bedeutet das Leben und seine Kunst ist wie eine Wolke des Spätregens.“ Zwiebel kennt nicht nur den Frühregen, sie kennt auch die Wolke des Späts. Wenn da keine Wolken sind, wird es auch keinen Spätregen geben.

[42:10] Ich war mal vor einigen Jahren in Kalifornien im Sommer, und wir waren dort mehrere Tage lang, und ich glaube, ich habe in sieben Tage lang nicht eine einzige Wolke gesehen, weil es tagelang nicht eine einzige Wolke. Es war immer nur blauer Himmel, und obwohl ich kein Prophet bin, konnte ich vorher sagen, dass es nicht regnen wird, denn es gab keine Wolke.

[42:32] Die Wolke des Spätregens ist die Gunst des Königs, dessen Angesicht leuchtet. Und die Bibel nennt uns einen König, dessen Angesicht richtet, der selbst das Leben ist. Das ist Jesus. Wenn Jesus günstig auf mich schauen kann, wenn er auf mich schauen kann und sagen kann, dass zwischen uns nichts ist, dann ist das eine Wolke des Spätregens.

[42:57] Jakobus 5,7: „So wartet nun geduldig, die Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn. Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihrer Wege, bis sie den Früh- und Spätregen empfangen hat.“ Dass diese Sache nicht eine Sache von zwei, drei Tagen, sondern die Entwicklung des Charakters, die Vervollkommnung des Charakters braucht Zeit. Und deswegen nimmt sich Gott die Zeit, obwohl er noch viel mehr sich nach der Wiederkunft sind als wir. Aber er weiß, er kann nur Menschen Himmel nehmen, die auch tatsächlich fähig sind, im Himmel zu leben. Diese Fähigkeit nicht nur die das.

[43:28] legen diese Fähigkeit nicht nur die das Anrecht zu leben, auch die Fähigkeit dort.

[43:31] Anrecht zu leben, auch die Fähigkeit dort zu leben, muss er uns auf dieser Erde verleihen. Und

[43:35] verleihen und geben. Sarazin und dort Vers 1 erbittet

[43:40] vom Herrn Regen zur Zeit des späten. Dort haben wir die Aufforderung, die den

[43:43] die Ermahnung, dass wir tatsächlich für den stetigen beten sollen, dass wir über

[43:49] bitten sollen, dass er uns mit seinem heiligen Geist erfüllt. Lasst uns jeden

[43:54] Tag darum beten, dass Gott uns mit seinem heiligen Geist erfüllt. Wohl 63 noch eine

[44:04] wunderbare Verheißung zu dem Thema. So lasst uns ihn erkennen, ja eifrig

[44:07] trachten nach der Erkenntnis des Herrn. Sein Hervorgehen ist so sicher wie das

[44:13] Licht des Morgens und er wird zu uns

[44:15] kommen wie ein Regen, los werden später

[44:16] in der das Land besetzt. Vielleicht

[44:17] tagsüber wird gehört auch in meinem Leben wirken. Wird der Heilige Geist auch

[44:21] tatsächlich erfüllen? Habe ich nicht zu viele

[44:23] Fehler gemacht? Hosea spricht von einem Volk, das einen weit abgefallen war, ein

[44:29] Volk, das so tief in der Runde gewesen ist, dass wir niemals eine Chance hätten

[44:32] sehen können. Aber muss er sechs gibt diese Hoffnung, wenn sie umkehren, wenn

[44:36] sie ihre falschen Wege verlassen, wenn sie zu Gott kommen, wie sie sind, und ihn

[44:40] bitten, sie zu verändern, wenn sie ihn bitten, ihn zu heilen, dann wird er ihnen

[44:45] helfen. Es heißt, ihr lasst uns in erkennen. Das heißt, das warum machen wir mit

[44:48] ihm? Lasst uns trachten nicht nur oberflächlich, sondern wirklich von ganzem

[44:51] Herzen und der Seele, dass wir Gott erkennen. Wir ist, dann sagt er, dann

[44:56] ist das so sicher, dass wir erkennen, ist so sicher wie jeden Morgen wissen, dass

[45:00] die Sonne aufgeht. Kein Mensch geht abends ins Bett und fragt sich, wird

[45:03] morgen nochmal einen Tag sein? Wird morgen die Sonne aufgehen? Es ist sicher.

[45:07] Und so ist sicher, ist es, dass wenn wir Gott suchen, ich habe in meinem Leben

[45:10] so oft erlebt, ich weiß gar nicht wie oft, dass wenn ich Gott von ganzem Herzen

[45:13] suche, dann erscheint er mir in meinem Herzen, in meinen Gedanken. Da verstehe

[45:19] ich ihn, dann kann ich ihn wieder erkennen. So sicher wie das Licht es

[45:23] morgens und er kommt wie ein Regen, was wir einen Spieler, der unser und

[45:27] unsere trockene Seele wieder drängt, so dass wir geistlich wachsen können.

[45:30] Gehen wir weiter in 5. Mose 11 und dort Vers 15. Und ich will deine Mfi auf

[45:37] seinem Feld Gras geben, und du wirst essen und satt werden. Soliden hatten

[45:44] viel Vieh, das war auch Teil ihres Lebensunterhaltes. Und entsprechend sagt

[45:49] ich werde mich darum kümmern. Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist,

[45:54] dann sollst du den Herrn deinen Gott loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.

[45:58] Gott hat versprochen für uns zu sorgen, und wir sollten dankbar sein für jeden einzelnen Punkt,

[46:05] an dem wir uns geholfen hatten. Entsprechend lesen wir auch hier in Vers 16: Hütet euch

[46:11] aber, dass sich euer Herz nicht verführen lässt, so dass ihr abweicht und anderen Göttern

[46:16] dient und euch vor ihnen niederwerft. Immer wieder finden

[46:22] wir in 5. Mose diese Aufforderung, Gott nicht zu vergessen. So auch in Lukas

[46:28] 21:34. Jesus hat denselben Gedanken aufgegriffen: Habt aber acht auf euch

[46:32] selbst, dass eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und

[46:35] Sorgen des Lebens, und jeder Tag unversehens über euch kommt. Jakobus 1:26: Wenn

[46:42] jemand unter euch meint, um zu sein, seine Zunge aber nicht im Zaum hält,

[46:47] sondern sein Herz betrübt, dessen Fröhlichkeit ist wertlos.

[46:54] 5. Mose 11:17 sagt uns, dass dann der Zorn des Herrn brennt, oder den Himmel

[46:58] verschließt, dass kein Regen kommt und die Erde ihren Ertrag nicht gibt, und ihr

[47:05] bald ausgerottet werden aus dem guten Land, das der Herr euch gibt. Es ist ein

[47:08] gutes Land, aber wenn wir Gottes gute Gaben ignorieren, vergessen und uns

[47:13] selbst rühmen, dann werden wir schnell erleben, dass auch in unserem Leben erleben

[47:19] Trockenheit wird und brüchig und rissig. Unser Herz nicht mehr wirklich geistliches Wachstum

[47:25] zulässt. Das alles denn uns natürlich an die Geschichte von Elia zur Zeit des nationalen

[47:32] Abfalls in Israel zur Zeit von König Ahab folgendes. Sagt: Unterliga, der Täter

[47:38] von den Einwohnern Gilead, sprach zu Ahab: So wahr der Herr lebt, der Gott Israels,

[47:44] vor dessen Angesicht ich stehe, es sollte in diesen Jahren weder Tod noch Regen fallen,

[47:50] es sei denn, dass ich sage. Der Abfall führte dazu, dass das Nichtvorhandensein des geistlichen

[47:55] Regens führte dazu, dass installieren, das vor Augen gehalten werden musste, denn der natürliche

[48:00] Regen aufhörte. Ähnlich auch in 1. Könige 14:3: So habe ich euch auch den Regen vorenthalten,

[48:07] bis drei Monate vor der Ernte. Und ich liebe es, regnen auf die eine Stadt, während ich

[48:11] es auf die andere Stadt nicht regnen lasse. Ein Feld wurde begegnet und ein anderes,

[48:17] auf das es regnete, verdorrte. Gott ist in der Lage, auf eine Stadt zu regnen und auf eine

[48:24] andere nicht. Wenn der späte Regen kommt, wird er nicht auf alle Gemeindeglieder

[48:31] unterschiedslos kommen, sondern nur auf die, die auch wirklich dem Herzen vom Heiligen Geist

[48:35] verändert worden sind. Und dann kann es sein, dass zwei in einer Gemeinde sind, und der eine

[48:40] empfängt den späten Regen und der andere nicht. Wirkst du heute mit dem Heiligen Geist

[48:46] zusammen? Lässt du dir dein Herz, lässt du die geistlichen Eigenschaften wachsen?

[48:53] Lässt du die Kraft Gottes in deinem Team zu? Dann kann auch der Heilige Geist im

[48:56] späten Regen dich zur Vollendung bringen.

[49:05] In 5. Mose 4:1 heißt es: So rufe ich auch heute Himmel und Erde zu Zeugen gegen euch an,

[49:07] dass ihr gewiss bald ausgerottet werden sollt aus dem Land, wenn sie Götzen einführen

[49:12] würden, wenn sie sich Bilder machen würden, wenn sie von Gott abfallen würden. Wir haben keine

[49:19] Garantie, dass über Gott bleiben, sondern nur die Garantie, dass wenn wir uns an Gott

[49:24] festhalten, er uns immer segnen wird. Aber wenn wir uns von ihm entfernen, dann haben wir

[49:30] keine Garantie, ewiges Leben haben zu können. Das ist nicht einmal gerettet, immer gerettet.

[49:34] Es war für die Israeliten nicht einmal gerade, wenn man gerettet, so ist auch heute nicht.

[49:38] Vers 18: So nehmt euch nun diese meine Worte zu Herzen und eure Seele, und bindet sie zum

[49:40] Zeichen auf eure Hand, und sie sollen zum Erinnerungszeichen über euren Augen. Seiten über den

[49:48] Augen ist die Stirn. Und wir erinnern uns, das war eine Formulierung, die wir schon einmal

[49:53] ins 5. Mose gesehen haben, nämlich genau hier in 5. Mose Kapitel 6, Vers 6 und 7: Und diese

[50:00] Worte, die ich dir heute gebiete, sollte auf dem Herzen tragen. Da ging es um die zehn Gebote.

[50:05] Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt

[50:09] und auf dem Weg ist, und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Und du sollst sie zum

[50:14] Sprechen auf deine Hand binden, und sie sollen die jetzt zum Erinnerungszeichen über den Augen sein.

[50:19] Und du solltest sie auf die Posten des Hauses und an deine Tore schreiben. Und jetzt sehen wir,

[50:27] dass das, was von den zehn Geboten in 5. Mose 6 geschrieben steht, dass das auch über das Wirken

[50:30] des Heiligen Geistes, über den stetigen, den Frühling, symbolisiert durch den Regen im Land

[50:37] Israel, gesagt wird und deutlich zu machen, welche eine Verbindung zwischen dem Gesetz Gottes

[50:41] und dem Wirken des Heiligen Geistes besteht. Diese Worte, die wir heute studiert haben,

[50:48] sollen genau ist in unserem Denken verbleiben, wie die zehn Gebote selbst, weil es genau diese

[50:54] Worte sind, wie heute studiert haben, das Wirken des Geistes, die Kraft Gottes wirken soll,

[51:01] die es ermöglicht, dass die zehn Gebote in unserem Herzen bleiben. Dass man am Anfang gelesen,

[51:05] die allen weiß, sagt, dass dieses erste Kapitel von größter Wichtigkeit.

[51:09] Lieber Freund oder Freundin, nimmt er dieses Kapitel immer wieder vor, überhaupt diese ganzen

[51:12] Kapitel, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, die immer wieder vor und behalte sie vor Augen, denn unser ewiges

[51:18] Leben hängt tatsächlich von diesem Gedanken ab.

[51:26] So haben schon in 2013 gelesen, oder es soll dir wie ein Zeichen sein in deiner Hand und ein

[51:31] Erinnerungszeichen vor deinen Augen des Gesetzes Herrn in deinem. Und sei, weil der Herr dich

[51:36] mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt hat. Der Kontext hier ist das Passahfest,

[51:41] und die Tatsache, dass durch das Blut des Lammes an den Türpfosten, diesmal wurden also wir

[51:47] finden dreimal diese Idee hier. Mittlerweile befinden sie beim Passah, als Israeliten erlöst

[51:52] worden sind aus der Knechtschaft. Jetzt findet es bei dem Gesetz Gottes, das die Israeliten in

[51:58] ihrem Herzen tragen sollen. Und wir finden diese Formulierung, dass sie es ein Erinnerungszeichen

[52:02] über ihren Augen haben sollen.

[52:05] In der in 52:11, wo das, wo der Regen das Land bewässern sollen, das bedeutet, wenn all das

[52:14] mit der Versiegelung zu tun hat, die wir schon bei 15:06 damals studiert haben, dann immer wie

[52:20] die Erlösung durch das Blut Jesu, die zehn Gebote und das Wirken des Heiligen Geistes, alle eine

[52:25] entscheidende Rolle bei dem spielen, was wir Versiegelung nennen und was sonst durch den späten

[52:32] Regen dann auch auf die Endzeit vorbereiten wird. Schauen wir Ansprüche drei, Vers drei: Gnade und

[52:43] Wahrheit werde ich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines

[52:48] Herzens. Gnade und Wahrheit, das ist das, was Jesus selbst in seinem Charakter ausgedrückt

[52:54] hat, die uns Johannes 1:14 sagt. Zweite Petrus 1:13: Darum will ich es nicht versäumen, euch

[53:02] stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit

[53:06] gegründet seid. Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leben in euch aufzuwecken,

[53:09] indem ich erinnere. Echte Erweckung kommt dadurch, dass wir die Dinge, die wir immer wieder,

[53:15] die wir schon kennen, immer wieder wir hören und deswegen ist es so wichtig, dass wir die Botschaft

[53:19] von der Erlösung, von den Geboten Gottes und vom Heiligen Geist, von seinem Wirken, immer von der

[53:25] Heiligung, immer und immer wieder hören und immer wieder dadurch Erweckung erleben und in der

[53:31] Wahrheit fest gegründet bleiben. Paulus sagt dasselbe wie Petrus in 1. Korinther 15 und dort

[53:35] Vers 1 und 2: Ich erinnere mich aber, ihr Brüder, das Evangelium, dass ich euch verkündigt habe,

[53:40] dass ihr auch angenommen habt, indem ihr auch fest steht. Durch das ja auch gerettet werden,

[53:46] wenn ihr an dem Wort festhaltet, dass ihr euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich

[53:51] geglaubt hättet. Liebe Freunde, wir müssen an dem Evangelium festhalten.

[53:55] Wir müssen es ganz fest in unserem Herzen bewahren. Nur wenn es einmal angenommen haben, heißt nicht,

[54:00] dass es bis eine Ewigkeit immer halten werden, sondern jeden Tag dürfen uns neu entscheiden,

[54:06] dieses Evangelium in unserem Herzen zu haben. 4. Mose 3, Vers 1: Im Übrigen, meine Brüder,

[54:11] freut euch in dem Herrn. Euch immer wieder dasselbe zu schreiben, hilft mir nicht lästig, aber

[54:16] macht es gewiss. Paulus hatte keine Mühe, immer wieder dasselbe zu sagen, weil er wusste,

[54:21] statt immer wieder etwas Neues zu hören, war es für die Gläubigen wichtig, die Dinge, die sie

[54:26] schon kannten, vor Augen zu haben. Denn lieber Freund, liebe Freunde, wichtig ist, Wahrheit

[54:30] verändert dich und mich, nur wenn sie uns Aufmerksamkeit hat. Wahrheit verändert sich nur,

[54:36] wenn sie deine Aufmerksamkeit hat. Du kannst zwar Wahrheiten für wahr halten, aber sie verändern

[54:40] dein Leben nicht. Du kannst den Satz des Pythagoras für wahr halten, aber wenn du nicht darüber

[54:45] nachdenkst, hat er keine Bedeutung für dein Leben. So gibt es viele, die die biblischen Botschaften

[54:52] für wahr halten, aber sie erleben Macht, das kaum ein Unterschied, weil sie nie wirklich drüber

[54:56] nachdenken. Das war ein Unterschied, ob ich die biblische Botschaft für Wahrheit, aber dann

[55:02] mit den Dingen der Welt beschäftigen, oder ob ich mich mit der biblischen Botschaft im Alltag

[55:07] gedanklich beschäftige. Das bewirkt Versiegelung, sowie in 2. Mose 28:36 steht: Du sollst noch

[55:14] ein Stirnband aus reinem Gold anfertigen und in Siegelgravur eingravieren: Heilig dem Herrn.

[55:19] An unserer Stirn soll das Siegel angebracht werden. So sagt es ja die Offenbarung, Offenbarung 7,

[55:28] Vers 3: Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres

[55:36] Gottes an ihren Sternen versiegelt haben.

[55:39] Wir müssen unserem Denken fest verankert sein mit dem Evangelium, mit dem Gesetz Gottes,

[55:48] mit dem Wirken des Heiligen Geistes. Nur dann werden wir bestehen können in der Zeit der Trübsal,

[55:52] und dann sind wir bereit, dann können wir geerntet werden, dann können wir eben Himmel einmal

[55:58] bei Gott sein. So sehen wir, dass dieses Kapitel mit dem, was es sagt, eine enorme Bedeutung

[56:03] für uns in der Endzeit hat. Gott möchte auch, dass in unsere Stirn etwas eingraviert wird,

[56:09] wie in Sigulda, wo durch ständige Wiederholung die einfachen beiden ihr Leben. Es gibt heute

[56:13] so eine große Versuchung, immer das neueste, das spektakulärste, das, was noch niemand gehört

[56:19] hat, zu sehen und zu hören und er immer neue Informationen zu haben. Aber das wird niemandem retten.

[56:24] Was uns rettet, ist ganz allein das Festhalten an der einfachen, klaren biblischen Botschaft,

[56:30] jedes Kind verstehen kann. Aber entscheidend ist, dass wir daran festhalten in allen Schwierigkeiten,

[56:38] die alle Enttäuschungen, durch alle alles, was uns unsere Sinne anders sagen.

[56:44] Festhalten an dem Wort, ohne unserer Schwachheit, uns an die Kraft Jesu klammern.

[56:48] Lesen wir 5. Mose 11, Vers 19: Und ihr sollt sie eure Kinder lehren, indem wir davon reden,

[56:52] wenn du deinem Haus sitzt und auf dem Weg ist, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.

[56:56] Genau dasselbe haben wir auch in 5. Mose 6 gesehen. Wir haben eine Aufgabe, unseren Kindern

[57:02] nicht nur die Theorie ja der Wahrheit zu verkündigen und zu erklären, sondern ihnen zu zeigen,

[57:08] wie das Wirken des Heiligen Geistes in ihrem Leben schon von klein auf an einen gigantischen

[57:12] Unterschied macht. Sie haben ein Recht darauf zu erfahren, wie der Heilige Geist in unserem Leben

[57:19] gewirkt hat, die die Bekehrung erlebt haben und wie der Geist uns täglich führt. Sie haben ein Anrecht

[57:25] darauf zu erfahren, wie Gott in unserem Leben er uns erlöst hat, welche Rolle seine Geburt unserem

[57:30] Leben spielen. Das sollen wir unseren Kindern mitgeben als die beste Erziehung, die sie überhaupt

[57:35] haben kann. 4. Mose 6:20: Und schreibe sie auf die Posten eines Hauses und an deine Tore.

[57:44] Genauso wie auch in 5. Mose Kapitel 6 es von den zehn Geboten geschrieben wollen. Das hier sehen wir,

[57:50] wie eng diese Kapitel 6 und 11 zusammenhängen. An die Türpfosten hatten Israeliten neben 2. Mose

[57:57] 12:7 das Blut des Lammes gestrichen. Sie sollen von dem Blut nehmen und damit beide Türpfosten

[58:00] und die Obertshäuser bestreichen, in denen sie essen das Blut des Landes. Zudem sollen uns

[58:09] öffentlich bekennen, das Blut, das Jesus am Kreuz von Golgatha für uns vergossen hat. Und genau

[58:14] so sollen wir uns zudem Wirken des Heiligen Geistes bekennen, so wie die Israeliten Blues an die

[58:18] Türpfosten streichen sollten. So sollten sie auch diese Worte von 5. Mose 11, wie das Wirken des

[58:27] Geistes repräsentieren, an ihre Türpfosten schreiben. So sollten sie die zehn Gebote an ihre

[58:31] Türpfosten schreiben. Heute gibt es Menschen, die berufen sich auf das Blut Jesu, wollen aber von

[58:35] den zehn Geboten nichts wissen. Aber der wahre Gläubige, der wirklich der Bibel folgt, der wird

[58:42] genauso zum Kreuz Jesu stehen, oder wird sowie zum Kreuz Jesu steht, auch zu den zehn Geboten,

[58:50] auch so und so auch zum Wirken des Heiligen Geistes zur Heiligung stehen, zur Vollendung durch

[58:53] das Wirken des Geistes durchführen und später. In all das gehört zusammen, ist nicht zu trennen

[59:01] und bildet ein wahres ewiges Evangelium. Vers 21: Damit du deine Kinder lange leben im Land,

[59:07] von dem der Herr deinen Vätern geschworen hat, dass er es ihnen geben werde, solange der Himmel

[59:13] über der Erde steht. Hier haben wir wieder diese wunderbare Verheißung.

[59:16] Eltern können und sollen ihre Kinder dazu anregen, mancherlei Wissen über die heilige Schrift

[59:22] erwerben hat. Jahren und Propheten 18:3: Wollen sie jedoch ihre Söhne und Töchter für das Wirken

[59:26] gewinnen, müssen sie zuerst selbst davon ergriffen werden. Jenes Gedankengut muss ihnen vertraut

[59:31] sein, wie Gottes Israel Gebot, so sollten sie darüber sprechen: Wenn du in deinem Haus sitzt

[59:36] oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Wer es möchte, dass seine

[59:41] Kinder Gott lieben und ehren, erzähle ihnen von seiner Güte, Majestät und Macht, wie es sie sich

[59:45] in seinem Wort und in den Werken der Schöpfung offenbart. Nur wer selbst die Bibel liebt und

[59:50] deswegen liest, wird auch Liebe zur wie wir in seinen Kindern wecken können. Noch ein Zitat:

[59:55] Jedes Kapitel und ihr, das Fest der Liebe enthält eine Nachricht Gottes an den Menschen.

[1:00:01] Durch uns sollten diese Unterweisung sichtbar sein, wie ein Kennzeichen auf Hand und Stirn,

[1:00:08] so dass sie jeder, der uns sieht und mit uns zu tun hat, diese Anweisungen der Bibel in

[1:00:13] unserem Leben sieht. Vorstand erfolgte Gottesvolk, sie dann würde es so sichtbar geführt

[1:00:19] werden, wie seinerzeit Israeliten durch die Wolkensäule bei Tag und die Feuersäule bei Nacht

[1:00:24] geleitet wurden. Know-how, das ist eine Verheißung, die uns heute gilt.

[1:00:28] Vers 22: Denn wenn ihr dieses ganze Gebot, dass ich euch zu tun gebiete, getreulich haltet,

[1:00:31] dass ihr den Herrn, euren Gott, liebt, dass ihr ihn in allen seinen Wegen wandelt und ihm

[1:00:37] anhängt. Aber wieder diese Idee, Gott zu lieben von ganzem Herzen, ihm anzuhängen, so wie

[1:00:43] wir das in 5. Mose 10 ja schon gelesen haben. Das geht zurück auf 1. Mose 2, Vers 24: Darum wird

[1:00:50] ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen. Das Wort heißt

[1:00:56] eigentlich "leben". Gott wünscht sich, dass wir mit ihm so eng verbunden sind, wir waren uns Frau

[1:01:02] verbunden sind und sie werden ein Fleisch sein. So wird daher wir haben Bedingungen und dann

[1:01:09] Verheißung. So wird daher fest 23: Alle diese Völker vor euch hier vertreiben, so dass wir ihren

[1:01:14] Besitz bringt, die größer und stärker sind als ihr. Unter dieser Bedingung, nämlich Liebe, die

[1:01:23] sich im Gehorsam zeigt, werden scheinbar unmögliche Siege wirklich. Vielleicht erscheinen uns

[1:01:30] deswegen der Sieg über diesen so unmöglich, weil uns die Liebe zum Gehorsam fehlt.

[1:01:35] Ich, der Gehorsam aus Angst, seine Gehorsam aus tiefer Liebe und Dankbarkeit, weil wir unsere

[1:01:40] Stadt gesehen haben und die Kraft Gottes, die in unserem Leben sagt: Ich wünsche mir, dass ich

[1:01:47] das, was ich das steht in meinem Leben umsetze. Du auch die Verheißungen des deutlichen 15:04

[1:01:53] haben wir gelesen, um Größe und Stärke Völker, als du es bist, vor die Herz vertreiben. Die

[1:02:00] Schwierigkeiten, auf die wir stoßen, jetzt schon in unserem Leben und vor allem der Zukunft

[1:02:05] sind so groß, dass wir sie selbst nicht niemals unter keinen Umständen bewältigen können. Aber

[1:02:10] Gott weiß das und trotzdem werden wir sicher sein können, dass seine Kraft um dich Herr zu

[1:02:15] bringen und die ihr Land zum Erbteil zu geben, wie es heute der Fall ist. Vers 24: Jeder Ort,

[1:02:19] auf den eure Fußsohle tritt, soll euch gehören, von der Wüste an, vom Libanon und dem Euphratstrom

[1:02:25] bis an das westliche Meer soll euer Gebiet reichen. Hier wird noch einmal das gelobte Land

[1:02:33] beschrieben.

[1:02:35] hier wird noch einmal das gelobte Land beschrieben, das bis zum Libanon gehen sollte, dort, wo die berühmten Zedern wuchsen, nur dann bis zum Mittelmeer, ein ganz großartiges Land mit großartigen Grenzen. Josua nimmt später diese Verheißung auf: "Jeden Ort, auf den eure Fußsohlen treten, habe ich euch gegeben." Von der Wüste und dem ganzen Land Kanaan bis zum großen Meer, wo die Sonne untergeht, soll euer Gebiet reichen. Bis 25: Niemand wird für euch bestehen. Der Herr, euer Gott, wird Furcht und Schrecken für euch über alle Länder kommen lassen, die ihr betretet, wie er euch verheißen hat. Kein Mensch wird vor dir bestehen. Bist du fertig? Hast du und dann lesen wir in Vers 26: "Siehe, ich lege euch heute den Segen und den Fluch vor." Kommt eine Idee ins Spiel, die später im Buch, vor allem in Kapitel 28, noch sehr deutlich ausgeführt wird. Den Segen, wenn ihr den Geboten des Herrn, eurem Gott, gehorsam seid, die ich euch heute gebiete. Den Fluch aber, wenn ihr den Geboten des Herrn, eures Gottes, nicht gehorsam sein werdet und von dem Weg, den ich euch heute gebiete, abweicht, so dass ihr anderen Göttern nachfolgt, die ihr nicht kennt.

[1:04:03] Wir können uns entscheiden. Die Suiten dürfen nicht entscheiden. Wir können uns entscheiden, ob wir Gott lieben wollen, weil er so gut zu uns ist, oder ob wir ihn trotz seiner Güte ignorieren wollen. Und wir müssen wissen, dass es bei Gehorsam aus Liebe, weil er so gut zu uns ist, weiter im großen Segen und auch größeren Segen geben wird. Aber dass wir keinen Segen erwarten können, wenn wir trotz seiner Güte in den Rücken kehren.

[1:04:27] 129: "Und wenn dich der Herr, dein Gott, in das Land bringt, in das du kommst, um es in Besitz zu nehmen, so sollst du den Segen auf dem Berg Gerisim erteilen und den Fluch auf dem Berg Ebal." Das wird später noch mal in Kapitel 27, 28 aufgegriffen und hat sich dann ja später, zur Zeit Jesu, auch tatsächlich so erfüllt. Auf zwei Bergen sollten diese Bundessegnungen und Flüche vom ganzen Volk, sozusagen, ein ganz, ganz beeindruckendes Ereignis, über das wir dann noch später mehr erfahren werden, wenn wir zu diesen Kapiteln gegen Ende des Buches kommen werden.

[1:05:06] Vers 30: "Sie nicht jenseits des Jordan, bei der Straße gegen Sonnenuntergang im Land der Kanaaniter, die in der Ebene wohnen, gegenüber bei den Terebinthen von More. Und Abraham durchzog das Land bis zur Ortschaft Sichem, bis zu den Terebinthen von More." Also dort, wo Abraham seinen ersten Aufenthalt gehabt hat im Land Kanaan. Ganz geschichtsträchtiger Ort, ein Ort, der für die Israeliten mit ganz viel Erinnerungen und Traditionen aus der Vergangenheit, also echter, wahrer Tradition aus der Vergangenheit, verbunden war. Damals hatte Gott ja gesagt in Vers 3: "Ich will dich segnen und verfluchen, die dich versuchen." Schon damals war das Thema von Segen und Fluch eine große Rolle in der Botschaft an Abraham. Oder hat, warum sollte ein Segen sein? "Und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde." So sollten auch die Israeliten jetzt an dem Ort, an dem dann Ramme kam, ankamen, auf dieselbe Art und Weise sollten sie jetzt einen Fluch sagen. Ein Segen sei natürlich für alle Völker und Gott hatte versprochen, dass er sich mit Abrams verbinden möchte. So hatte er auch einen Bund geschlossen mit dem Volk Gottes. Aber sie entscheiden, ob sie dem auch wirklich zustimmen oder ob sie das Gegenteil erleben wollen.

[1:06:23] Bis 31: "Denn jetzt zieht über den Jordan, um hineinzukommen und das Land in Besitz zu nehmen, das der Herr, euer Gott, geben will. Und ihr werdet es in Besitz nehmen und darin wohnen." Dieses Land war wunderschön. Sie hatten schon ein paar Hinweise darauf bekommen. Gott hatte immer wieder deutlich gemacht, wie grandios dieses Land sein wird. Gott hat Gutes vor für dich und für mich, schon auf dieser Erde und vor allem im Himmel und auf der neuen Erde.

[1:06:50] In 5. Mose 9, Vers 1 lesen wir: "Höre, Israel! Du bist jetzt über den Jordan, in der Mitte hineinkommst, um Völker zu bewältigen, die größer und stärker sind als du, steht groß und himmelhoch befestigt." Und so endet dieses Kapitel in Vers 32 mit diesem Aufruf, zu achten darauf, dass sie alle Satzungen und Rechtsbestimmungen zufolge.

[1:07:21] Lieber Freund, liebe Freundin, Gott ist stärker als alle unsere Probleme. Wir sind zu schwach, um unser Leben alleine in den Griff kriegen zu können. Aber Gott ist stark. Er möchte, dass wir uns abhängig machen. Somit die Israeliten abhängig waren vom Regen, vom früheren, von den Regenschauern, durch die Erde, durch die Anbauzeit hindurch und vom späteren. So müssen wir uns abhängig machen vom Wirken des Heiligen Geistes, der besonders in unserer Bewährungszeit wirkt, der unser ganzes glaub christliche Dasein uns begleitet, uns heiligen möchte und der am Ende ein besonderes Werk tun möchte, uns zu vervollkommnen. Und dazu müssen wir auch sein Wort achten, wir müssen seinen Satzungen folgen, nicht weil Gott uns einschränken möchte, sondern weil das das Beste ist, überhaupt, was uns geschehen kann.

[1:08:05] Lasst uns doch heute vornehmen, diese Satzung, diese Rechtsbestimmung, das, was Gott uns sagt in seinem Wort, von Herzen zu befolgen. Es ist auch dein Wunsch. Lasst uns gemeinsam wegen, lieber Vater im Himmel. Wenn wir Dank zu sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast. Und habe Dank, dass wir sehen können, dass der Heilige Geist in unserem Leben wirkt und dass er uns bis zur Vollendung bringen möchte. Hey, wir möchten dir gehorsam sein, nicht weil wir Angst vor dir haben, sondern weil wir sehen, wie viel Gutes in der Vergangenheit du getan hast und wie viel Gutes du noch tun wirst. Er danke für dieses Buch, danke, dass es so tiefe Schätze enthält und dass es uns zeigt, wie wir gehen, dieser verrückten Welt mit dir siegreich sein können. Herr, fülle uns heute mit einem Heiligen Geist in besonderer Weise, ist bitten wir, und dass du uns jeden Tag daran erinnerst, beide zu bleiben, damit wir jeden Tag weiter wachsen können, bis du uns einmal verändert hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:09:11] Damit verabschieden wir uns für heute. Beim nächsten Mal werden wir uns dann mit dem 12. Kapitel beschäftigen. Der Titel wird sein: "Der Ort ist seines Namens". Ein interessantes Bibelstudium erwartet uns dann. Bis dahin wünsche ich euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes und insbesondere von 5. Mose. Amen.
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