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In dieser Folge von „Höre Israel“ taucht Christopher Kramp tief in 5. Mose Kapitel 13 ein und beleuchtet das ernste Thema der falschen Propheten. Er erklärt, warum es entscheidend ist, Gottes Wort unverändert zu bewahren und sich vor Irrlehren zu hüten. Die Lektion betont die Notwendigkeit, die Wahrheit zu prüfen und sich nicht von Zeichen und Wundern täuschen zu lassen, die von falschen Propheten eingesetzt werden, um zu verführen.


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Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)

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Transkript

[1:04] Herzlich willkommen zu "Höre Israel", der Serie über dieses besondere, faszinierende Buch 5. Mose, hier auf Joelmedia. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt, dass wir gemeinsam dieses Buch, das so viel Erweckung und Reformation im Alten Testament, im Neuen Testament, in der Kirchengeschichte immer wieder ausgelöst hat, gemeinsam unter die Lupe nehmen können. Und heute Kapitel 13 studieren können, um besser zu verstehen, was Gott auch für uns in dieser Zeit, in der wir leben, für eine besondere Botschaft hat.

[1:47] In der letzten Folge haben wir uns beschäftigt mit 5. Mose Kapitel 12. Da ging es vor allem um den Ort des Heiligtums und Gottes besonderen Wunsch, seine Aufforderung an alle Gläubigen, dreimal im Jahr diesen Ort aufzusuchen, dort, wo Gott seinen Namen niederlegen würde, dort, wo sein Gesetz sein würde, dort, wo der Erlösungsplan, das Opfersystem zelebriert werden würde. Dort sollten die Israeliten immer und immer wieder hinkommen. Sie sollten sehen und am eigenen Leib sozusagen erleben, wie Gott den Erlösungsplan gedacht hat und wie sie frei werden können von der Sünde. Sie sollten immer wieder sehen, wie das Opfertier geschlachtet wird für sie, ein Hinweis, ein Typus auf Jesus Christus, der für mich und für dich gestorben ist. Die Israeliten sollten nicht nur einmal oder zweimal von dem Evangelium in ihrem Leben gehört haben, sondern immer wieder mit den Wahrheiten der Frohen Botschaft konfrontiert werden. Sie sollten immer wieder verstehen, dass ihre Sünde, das meine Sünde, Tod verursacht hat, nämlich den Tod des fleckenlosen, unschuldigen Sohnes Gottes, Jesus Christus. Und sie sollten immer wieder konfrontiert werden mit der Wahrheit, dass jemand für sie eintritt, ein Hohepriester, der das Blut des Opfertieres in das Heiligtum hineinbrachte, um dort Versöhnung, Sühne zu erwirken, so wie Jesus jetzt im himmlischen Heiligtum Sühnung erwirkt, insbesondere in dieser letzten Zeit, in der wir leben, der Zeit des Gerichts vor der Wiederkunft, seit 1844.

[3:47] Heute wollen wir uns, wie gesagt, dem nächsten Kapitel zuwenden und es wird heute um die falschen Propheten gehen. Ein Thema, das sehr wichtig und sehr aktuell ist in der Zeit, in der wir heute leben. Aber wie immer können wir das Buch 5. Mose nicht verstehen, wenn nicht Gott uns durch seinen Heiligen Geist im Studium leitet. Und so wollen wir ihn gemeinsam einladen, dass er unser Lesen und Nachdenken besonders segnet, dass er unser Lehrer ist und uns in alle Wahrheit führt, so wie er es versprochen hat. Lasst uns gemeinsam beten.

[4:25] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns lieb hast, danke, dass du uns geschaffen hast, danke, dass du bereit bist, uns zu vergeben, und danke, dass Jesus für uns jetzt eintritt. Und danke, dass du uns in deinem Wort auch die Wahrheit klar und deutlich präsentierst und uns auch davor warnst, dass Menschen und auch der Satan hinter ihnen versuchen werden, die Wahrheit zu verfälschen und in die Irre zu führen. Wir möchten dir danke sagen, dass du uns nicht einfach so ins Verderben laufen lässt, sondern dass du uns klare, deutliche Kennzeichen gibst, deutliche Warnungen, die in deinem Wort entdecken können, weil wir daran sehen können, dass du dich für uns interessierst und möchtest, dass wir die Wahrheit verstehen. Wir möchten dich jetzt bitten, dass du uns segnest, dass du unser Lehrer bist und dass wir dein Wort so verstehen, wie du möchtest, dass wir es verstehen, dass du die Worte, die du gegeben hast, in unserem Herzen aufwurzelt schlagen lässt und dass sie die Kraft entfalten, die du hineingelegt hast, weil es dein Wort ist. Das bitten wir im Namen Jesu, der jetzt für uns eintritt und danken dafür. Amen.

[5:48] Wir wollen beginnen in 5. Mose Kapitel 13 und dort Vers 1. In 5. Mose 13 Vers 1 lesen wir: "Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun. Du sollst nichts zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen." Dieser Vers gehört im Grunde genommen inhaltlich noch zu Kapitel 12 und beendet eigentlich den ganzen Gedankengang, den wir dort studiert haben. Ist aber auch ein Vers, der von großer Allgemeingültigkeit ist, der uns daran erinnert, dass Gottes Wort heilig ist und dass niemand von uns am Wort Gottes etwas verändern kann. Diese Idee findet sich hier nicht zum ersten Mal im Buch 5. Mose. Wir haben sie schon entdeckt in 5. Mose Kapitel 4 und dort Vers 2, wo Gott ebenfalls gesagt hat durch Mose: "Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete." Hier sehen wir, warum es so wichtig ist, das Wort Gottes zu nehmen, wie es ist, denn nur dann können wir wirklich die Gebote Gottes auch halten, wie er es möchte. Mit anderen Worten, wenn in der Offenbarung, in Offenbarung 14 Vers 12 von den Übrigen die Rede ist, die die Gebote Gottes bewahren und den Glauben an Jesus, dann sind das Menschen, die die Bibel so nehmen, wie sie ist.

[7:30] Heute gibt es viele Menschen, die an der Bibel herumdoktern, die Dinge in der Bibel für unwichtig erachten, für nicht inspiriert, für Fabeln und die nur einige Teile der Bibel akzeptieren. Und dann gibt es andere, die der Meinung sind, dass die Botschaft der Liebe, so wie sie ist, nicht ausreicht, dass sie noch mit anderen Dingen angereichert werden muss, die vielleicht sensationell sind und die die Aufmerksamkeit der Leute mehr anspricht. Die Bibel sagt deutlich, dass wir es nicht wagen sollen, etwas von ihr wegzunehmen. Auch wenn heute viele Menschen manche Teile der Bibel als nicht inspiriert betrachten, ruft uns Gott auf, die ganze Bibel so zu nehmen, wie sie ist. Und er ruft uns auch auf, mit der Bibel, mit diesem Wort Gottes, zufrieden zu sein und nicht noch menschliche und nicht inspirierte Gedanken dort hinten zuzunehmen und oben drauf zu bauen.

[8:30] Wir leben in einer Zeit, in der das leider zu oft geschieht. Und deswegen ist es wichtig, dass wir diesen Ratschlag beachten, denn wenn wir vom Wort Gottes etwas wegnehmen, dann berauben wir uns selbst der Kraft, die in diesen Worten steckt. Und wenn wir menschliche Ideen und menschliche Theorien der Bibel hinzufügen, und sei es aus vermeintlich guten Intentionen, dann schwächen wir die Botschaft, denn Menschen, die uns dann hören, können nicht sicher unterscheiden, was wirklich Wahrheit ist und was nur menschliche Spekulation ist. Und deswegen finden wir auch ganz am Ende der Bibel, im letzten Buch, im Buch der Offenbarung, ganz am Ende noch einmal diese feierliche Warnung. Das heißt es in Vers 18 und 19: "Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört." Mit anderen Worten, der sich mit der Offenbarung beschäftigt, ein Buch, das wir ja für die Endzeit ganz besonders studieren sollen. "Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der Heiligen Stadt und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen." An der Bibel etwas zu ändern, wegzunehmen oder hinzuzufügen, ist kein Kavaliersdelikt. Wir können nicht Dinge für unwichtig erachten, und wir können auch nicht Dinge, die Gott nicht offenbart hat, zu einer Testfrage machen. Beides ist Rebellion gegen Gott. Beides führt direkt zu Ungehorsam und, wie wir hier sehen werden und gesehen haben, zu einem schlimmen Ende. Lasst uns mit Ehrfurcht, mit Respekt und mit Demut die Bibel lesen, denn in ihr spricht Gott zu mir und zu dir.

[10:43] Mit 5. Mose 13 und dort Vers 2 beginnt jetzt ein neuer Abschnitt, der uns jetzt in den kommenden Minuten besonders beschäftigen wird, der auch dieser Folge den Titel gegeben hat. Es heißt in Vers 2: "Wenn in deiner Mitte ein Prophet oder Träumer aufsteht und dir ein Zeichen oder Wunder angibt." Es geht also um Propheten. Und vorab wollen wir festhalten, dass die Bibel viele wahre Propheten kennt. Es gibt viele Propheten im Alten Testament, es gibt viele Propheten im Neuen Testament, und die Bibel offenbart auch, dass die prophetische Gabe bis ans Ende der Zeit relevant sein wird. Das ist gerade in der Endzeit wieder ein Aufkommen der prophetischen Gabe geben wird. Das macht Offenbarung 12, 17 in Verbindung mit Offenbarung 19, 10 ganz deutlich. Man kann auch Joel Kapitel 3 Vers 1 dazu nehmen. Und die Bibel macht auch deutlich, dass nicht jeder Prophet unbedingt ein biblisches Buch geschrieben hat. Es gibt etliche wahre Propheten in der Bibel, die nicht in den biblischen Kanon aufgenommen worden sind. Wir denken an Agabus, wir denken an Hulda, an viele andere. Manche von ihnen haben sogar Bücher geschrieben, wie zum Beispiel Gott, der Prophet, aber sein Buch ist nicht aufgenommen worden in die Bibel. So gibt es also eine ganze Reihe an sogenannten nicht-kanonischen Propheten. Um die geht es heute nicht. Es geht nicht um wahre Propheten, die vielleicht nicht Teil der Bibel sind. Es geht um falsche Propheten, die vorgeben, Propheten zu sein, aber gar nicht von Gott eine offenbarte Wahrheit erhalten haben.

[12:28] Jesus hat vor diesen falschen Propheten explizit, ausdrücklich gewarnt in der Bergpredigt, Matthäus 7 Vers 15: "Hütet euch aber vor den falschen Propheten." Jesus hätte sagen können: "Hütet euch vor Propheten", wenn er der Meinung gewesen wäre, dass es nie wieder einen wahren Propheten geben kann. Aber Jesus wusste, es wird wahre Propheten und Prophetinnen geben. Wir wissen, noch im Neuen Testament gibt es zum Beispiel die vier Töchter des Philippus. Jesus warnt nicht vor Propheten allgemein, sondern er warnt vor falschen Propheten. "Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind." Falsche Propheten könnten sich nicht als falsche Propheten an, das haben sie noch nie gemacht und werden es auch nie tun. Kein falscher Prophet sagt, dass er ein falscher Prophet ist. Falsche Propheten, damit sie überhaupt effektiv ihre Missionen, Anführungsstrichen, durchführen können, müssen den Eindruck erwecken, als ob sie für Gott sind, für das Evangelium und für die Wahrheit. Sie verstecken sich manchmal sogar hinter tatsächlich Wahrheiten, um dadurch unbemerkt Lügen und Irrtum mit dieser Wahrheit zu vermischen.

[13:48] Wir müssen auf der Hut sein, mehr denn je, denn Jesus warnt in der Bergpredigt nicht allgemein nur vor Propheten. In einer anderen Predigt, der berühmten Endzeitpredigt in Matthäus 24, sagt er auch, dass es zum Ende hin, gegen Ende der Weltgeschichte, je näher man der Wiederkunft rückt, kommt, immer mehr Propheten geben wird, die falsch sind. In Matthäus 24 Vers 11 heißt es: "Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen." Das ist also kein Randphänomen. Jesus hat mehrfach in der Endzeitpredigt vor den falschen Propheten gewarnt, weil er wusste, dass viele darauf hineinfallen würden.

[14:40] Sowas auch das Anliegen vom Apostel Johannes in seinem ersten Brief, dem größten Brief, in 1. Johannes 4 Vers 11: "Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen." Ich möchte hier anmerken, dass ich immer wieder höre, wie aufrichtige, gläubige Christen sagen, dass man prüfen muss, aber ich oft den Eindruck habe, dass das so wenig geschieht. Menschen, die die Bibel kennen, sind sich sicher: "Ja, wir müssen prüfen." Aber ich frage mich, wie oft wird wirklich anhand der Bibel sorgfältig geprüft, wenn neue Theorien präsentiert werden, wenn neue, sensationelle Gedanken in den Raum gestellt werden, die auch den Eindruck erwecken, als ob sie mit der Wahrheit übereinstimmen? Wie viel Zeit und Energie wird dazu aufgewendet, um wirklich zu sehen, ob die Dinge tatsächlich so in der Bibel verankert sind oder nicht? Es ist nicht ohne Grund, dass Jesus und Johannes und auch wo sind 5. Mose und viele andere immer und immer wieder auffordern zu prüfen. Wir müssen gründlich sein, wenn wir wissen wollen, was Wahrheit ist.

[16:20] In 5. Mose 13 und dort Vers 3 geht es jetzt weiter. Ein Prophet steht auf, verkündet ein Zeichen, ein Wunder, und dann heißt es hier weiter in Vers 3: "Und das Zeichen oder Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, und er spricht: ‚Nun, lasst uns anderen Göttern nachfolgen, die du nicht gekannt hast, und lasst uns ihnen dienen!‘" Hier geht es also um jemand, der tatsächlich scheinbar, mindestens oder vielleicht sogar durch das Wirken Satans, seinem Gewissen gerade tatsächlich Zeichen und Wunder vollbringt, der vielleicht etwas vorhersagt, was eintrifft, und Menschen davon beeindruckt sind. Dann sagt uns Mose hier, es gibt etwas, auf das wir achten sollen. Wenn dieser Prophet gegen das Gesetz Gottes, gegen die Wahrheit spricht, andere Götter, einen anderen Glauben fördern möchte.

[17:14] Wir sehen uns 2. Mose 7 und dort Vers 22. Das auch beim Auszug aus Ägypten, als Mose im Auftrag Gottes mit Aaron das Volk aus Ägypten, aus der Sklaverei herausbringen sollte, es solche falschen Propheten in Anführungsstrichen gab, die durch Zeichen und Wunder den Pharao in seiner Verstocktheit bestärkten. Der dort heißt es in 2. Mose 7 Vers 22: "Aber die ägyptischen Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten." Satan kann bis zu einem gewissen Grad Dinge auch imitieren. Und so verstopfte sich das Herz des Pharao, und er hörte nicht auf sie, so wie der Herr es gesagt hatte. Menschen, die auf ihre Sinne allein vertrauen, auf das, was sie sehen und hören und vielleicht sonst erleben, die sind für die Endzeit nicht vorbereitet. Pharao hörte, was die Ägypter, die Zauberer dort verbrachten, und war der Meinung, dass dann ja wohl sie Recht haben müssten.

[18:18] Die Bibel macht sehr deutlich, dass der Satan nicht alles imitieren kann. In der Geschichte von den Plagen ist es so, dass die ersten zwei Plagen noch imitiert werden konnten, aber dann gibt es die dritte, vierte, fünfte, sechste, siebte, achte. Gott kann sehr viel mehr als der Satan. Und doch müssen wir wissen, dass es Situationen geben kann, wo unsere Augen und unsere Ohren uns täuschen können und wo wir uns allein dann das offenbarte Wort Gottes halten müssen, an sein Gesetz. So eine Zeit steht unmittelbar vor uns. Wir glauben, Jesus kommt bald wieder, und noch bevor er wiederkommt, wird so eine Zeit eintreten. Johannes auf Patmos sah es sehr deutlich in Offenbarung 13 Vers 13 und 14. Das heißt hier von dem zweiten Tier, das dort aus der Erde herauskommt, und dann alle seine Macht benutzt, um dem ersten Tier, dem Papst, um aus der ersten Hälfte von 13, das Tier aus dem Meer, wieder Macht zu geben. Das heißt hier: "Und es tut große Zeichen, so dass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen. Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind. Und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen." Hier steht etwas ganz Entscheidendes. Viele Menschen fragen sich, wie wird es möglich sein, dass die ganze Welt, oder zumindest der überwältigende Anteil der ganzen Welt, nämlich alle außer den Übrigen, die festhalten werden an den Geboten Gottes, wie ist es möglich, dass all diese Menschen mit ihren verschiedenen Kulturen, ihren verschiedenen Religionen und ihren verschiedenen Weltanschauungen am Ende dem Bild des Tieres nachfolgen werden?

[20:13] Wir wissen aus dem Prophetie-Studium, und wer das bisher noch nicht studiert hat, der ist eingeladen in unseren besonderen Serien zur Prophetie auf Joelmedia, z.B. "Ausweg 2012" oder auch dem Offenbarungsseminar, das wir haben, das noch einmal für sich nach zu studieren. Wir wissen, dass dieses Tier aus der Erde, und das ist hier die Vereinigten Staaten von Amerika, sind, insbesondere der Protestantismus, der seine Macht in Amerika einsetzen wird, um etwas herzustellen, was dem Kirchenstaat des Mittelalters sehr ähnlich sein wird. Ein wird ein Bild des Tieres. Und Menschen fragen sich immer wieder, wenn sie das studieren, wie wird es möglich sein?

[20:50] Und liebe Freunde, heute gibt es viele Theorien, wie das möglich sein könnte. Aber die Bibel ist explizit. Sie sagt, es werden Zeichen und Wunder sein. Heute spekulieren manche und vermuten manche, und sicherlich mit nachvollziehbaren Gründen, dass es die Klimakrise sein könnte oder dass es eine andere politische Krise sein könnte, dass es bestimmte politische Entwicklungen sein könnten, die dazu führen könnten, dass dieses Bild des Tieres aufgerichtet werden wird. Viele vermuten, dass atheistische, gottlose Menschen in einer geheimen Verschwörung das Ganze vorbereiten. Aber ich möchte hier in aller Demut deutlich machen, was die Bibel selbst sagt. Sie spricht nicht von einer geheimen Verschwörung von Atheisten, die eine Art Sozialismus an die Welt bringen wollen. Sie spricht von scheinbaren Christen, von Menschen, die das Christentum vorgeben, die mit Zeichen und Wundern die Welt dazu bringen werden, das Bild des Tieres anzubeten.

[21:58] Liebe Freunde, die Endzeitkrise wird ausgelöst durch falsche Propheten, die den Gläubigen äußerlich sehr ähnlich sind, nicht durch Menschen, die überhaupt nichts vom Christentum wissen wollen und widersprechen. Und deswegen ist es wichtig, dass wir uns nicht durch neue Theorien zur Endzeit irre machen lassen. Ja, wir sollen sehr sorgfältig und sehr bedacht die Zeichen der Zeit beobachten, aber nichts wegnehmen von dem, was uns die Bibel offenbart, und auch nichts hinzufügen. Dieses Thema ist zu ernst, als dass man damit ein bisschen spielen kann. Es werden Zeichen und Wunder sein von Menschen, die vorgeben, für Christus und für die Wahrheit und für das Evangelium, für die Bibel zu kämpfen, die in Wirklichkeit einen falschen Anbetungsstil, eine falsche Anbetungsform, nämlich den Sonntag, dann einführen werden.

[23:02] Durchgesetzt. In Vers 4 heißt es weiter: "So sollst du den Worten eines solchen Propheten oder eines solchen Träumers nicht gehorchen; denn der HERR, euer Gott, prüft euch, um zu erfahren, ob ihr den HERRN, euren Gott, wirklich von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebt." Warum lässt Gott es zu, dass falsche Propheten die Gemeinde, die Christenheit so drangsalieren mit ihren falschen Ideen? Gott möchte wissen, ob wir wirklich lieben, dass die Wahrheit. Wir haben gesehen, dass das Buch 5. Mose ein großes, zentrales Thema hat: Gottes großen Wunsch, dass wir ihn lieben, nicht nur ein bisschen, nicht nur ab und zu, nicht nur, weil es gefordert ist, sondern von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

[23:50] Wir haben gesehen, dass Gott prüft, dass er sieht, dass das nicht nur, weil er es ohnehin schon weiß, sondern auch wir sehen, ob unsere Liebe zu ihm nur traditionell ist, nur eingeredet, oder wenn wir wirklich lieben. Wir haben gelesen: "Und du sollst an den ganzen Weg gedenken, durch den der Herr, dein Gott, dich geführt hat, diese 40 Jahre lang in der Wüste, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht." Ob wir Gottes Gebote halten oder nicht, das wird nicht in einem Tag über Nacht deutlich, sondern dass wir deutlich nehmen, wir immer wieder auch mit Schwierigkeiten, mit Problemen konfrontiert werden. Das ist einfach, die Gebote Gottes zu halten, wenn es einem gut geht. Aber wir können nur dann sehen, ob wir sie...

[24:42] wir können nur dann sehen ob wir sie wirklich im Herzen haben, wenn wir auch in Schwierigkeiten an Gott festhalten. Wenn wir auch unter Problemen von den Prinzipien nicht abweichen. Wenn man wissen will, was in einer Zahnpasta-Tube drin ist, dann gibt es nur eine Methode: Man muss drücken, und dann kommt das heraus, was innen drin ist. Wenn wir wissen wollen, was wirklich in uns drin ist, dann muss Gott manchmal drücken, und dann sehen wir, was wirklich in uns drin ist. Und ich habe diese Erfahrung gemacht, und ich denke, du vielleicht auch schon in deinem Leben, sicherlich, dass unter Schwierigkeiten, ein Problem, unter Druck, plötzlich du gemerkt hast, dass Dinge in deinem Herzen sind, die nicht gut sind. Und Gott tut das nicht, um uns zu ärgern, nicht um uns zu verdammen, sondern um uns zu zeigen, was wir alles eben noch übergeben müssen, damit er völlig in unserem Herzen regieren kann.

[25:40] Und eines der Mittel sind offensichtlich falsche Propheten, die Gott zulässt, um zu sehen, ob wir wirklich ihn so sehr lieben, dass wir uns mit der Bibel ja so beschäftigen, wie Psalm 1, Vers 1 sagt: Tag und Nacht drüber nachdenken, um uns Gedanken zu machen, was das Wort Gottes sagt. Und ich denke, du und ich können beide sagen, dass wir mehr Zeit mit der Bibel verbringen sollten. Gott wünscht sich ja, wie gesagt, das haben wir gelesen damals in 5. Mose 6, in Vers 4 und 5, dass wir leben sollen: "Höre Israel, ich war..." das ist der Titel dieser Serie. Deswegen behandeln wir dieses ganze Buch. Gott wünscht sich, dass wir ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt. Und wir denken vielleicht manchmal, dass wir das tun, aber in der Auseinandersetzung mit falschen Lehrern sehen wir vielleicht, dass wir die Bibel vernachlässigt haben und dass wir neu zu ihr hingezogen werden, weil wir uns besser mit der Wahrheit vertraut machen müssen, besser wissen müssen, was Gott wirklich meint und wie er wirklich ist.

[26:37] Der erste Korinther 11, Vers 9, Versagen, Vers 19 heißt es: "Denn es müssen ja auch Parteien unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden unter euch." Wenn solche falschen Propheten in die Gemeinde eindringen, wenn falsche Lehren für Konfusion sorgen, dann werden die Bewährten offenbar. Jemand, und das ist sehr wichtig jetzt zu wissen, jemand, der von Herzen Jesus liebt und von Herzen ihm nachfolgt, kann durch keine Lehre der Welt aus der Bahn geworfen werden. Wir denken manchmal, das ist eine Sache des Intellekts, des Verständnisses, aber das ist nicht so. Oft ist es sogar diejenigen, die sehr klug denken können, die manchmal durch ihre Lehren mehr gefährdet sind als Menschen, die einfach in kindlichen Glauben das Wort Gottes zu nehmen, wie es dort steht.

[27:25] Sprechen oft sogar den Verstand an und die Erhöhung des Denkens, dass man klüger als andere ist. Ich erinnere mich an eine Geschichte, die ein Freund mir erzählt hatte, einmal für einige Jahre in der Bibelschule und einer biblischen christlichen Schule unterrichtete. Und da sagte, dass er eine Schülerin hatte, die wirklich mit Ach und Krach, gerade so, wenn man alle Augen zudrückte, die man hatte, also, irgendwie durchkam, weil sie einfach eigentlich intellektuell dem Schulstoff nicht gewachsen war. Aber er sagte dann, dass über all die Jahre, wann immer eine Irrlehrerin der Gemeinde dort in der Nähe, oft hat man immer irgendwelche Winde der Lehre, alle in Konfusion brachten, dieses Mädchen niemals davon irgendwie berührt. So ein kindlichen, einfachen Glauben, die ihr lernen konnten, ja nichts anhaben. Jesus sagt, wir sollen werden wie die Kinder.

[28:20] Wir müssen also vor den Irrlehren nicht Angst haben, aber die Tatsache, dass falsche Propheten umhergehen, sollte uns noch näher zu Jesus treiben und in uns echten, kindlichen Glauben, ein echtes Vertrauen in seine Führung entfalten lassen und wachsen lassen. Vers 5: "Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen und ihn fürchten und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhängen." Gott wünscht sich das mit allem, was wir sind und haben. Wir Schritt für Schritt ihm nachgehen, dass wir uns an den festhalten. Und das wird unsere einzige Hoffnung in der Endzeit sein, dass wir uns mit allem, was wir haben, auch wenn wir die Welt nicht verstehen, an den festhalten und ihm vertrauen und im Vertrauen auf ihn die Schritte gehen, die er uns direkt zeigt.

[29:21] Dann sind wir sicher. Wir haben so etwas ähnliches gelesen in 5. Mose, Kapitel 10, Vers 12 und 13. Dort macht Gott deutlich, dass es nicht wahnsinnig schwierige Dinge sind, die Gott von uns verlangt. Und nun Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir? Als nur, dass du den Herrn, dein Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, indem du die Gebote des Herrn und seine Satzung hältst, dich die heute geboten zum besten für dich selbst. Gott hat nur sehr wenige Wünsche. Seine Wunschliste für unser Leben, was wir tun sollten, ist nicht besonders lang. Er wünscht sich, dass wir ihn fürchten, dass wir ihn an allererste Stelle setzen. Das haben wir hier in dieser Serie auch schon studiert.

[30:10] Das wäre wie Abraham: Nichts, aber auch nichts, aber gar nichts, nicht das, was uns am wichtigsten ist, nichts über Gott stellen. Und ich muss mich fragen, und du musst dich fragen, lieber Freund, liebe Freundin: Ist Jesus die absolute Priorität in meinem Leben? Und dann wünscht Gott, dass wir in seinen Wegen wandeln, dass wir ihn imitieren, so wie Jesus auf der Erde gelebt hat, dass wir ihm einfach folgen.

[30:34] Die Frage ist, und stellen müssen wir uns die Frage: Lebe ich Jesus? Lebe ich so, wie er gelebt hat? Versuche ich, seine Schritte zu wandeln? Und dann, dass wir ihn lieben. Gott wünscht sich, dass wir ihn gern haben, dass wir ihm nicht folgen aus Zwang oder Druck, sondern weil wir sehen, wie sehr er uns liebt. Weißt du, wie sehr Gott dich liebt? Bist du dir bewusst, was er alles investiert in dich und in mich? Dass das, was Gott sich wünscht, dass wir ihn lieben, deswegen folgen und dass wir deswegen ihm zu aller obersten Priorität in unserem Leben machen. Ich möchte das in meinem Leben tun. Du auch?

[31:18] Vers 6: "Ein solcher Prophet aber oder ein solcher Träumer soll getötet werden, weil er Abfall gelehrt hat von dem Herrn, eurem Gott, der euch aus dem Land Ägypten geführt hat und dich aus dem Haus der Knechtschaft erlöst hat. Er hat dich abbringen wollen von dem Weg, auf dem du gehen sollst, auf dem zu gehen, der Herr, dein Gott, dir geboten hat. So sollst du das Böse aus deiner Mitte ausrotten." Warum soll der Prophet sterben? Dieser falsche Prophet, wenn er auftritt, weil er Menschen vom Evangelium abbringen wollte. Und wenn ein Mensch jemanden anderes vom Evangelium abbringt, dann bringt er ihn vom Leben ab.

[31:52] Und mit dieser so drastischen Strafe zeigt Gott, wie schlimm es ist, ehrlich zu verkündigen. Denn wenn Menschen ein falsches Evangelium predigen, dann bringt sie von der Wahrheit und damit vom Weg zum ewigen Leben ab. Und deswegen ist die Strafe nicht übertrieben. Der andere Menschen in den Tod führt durch seine Verführung, sagt Gott, der ist des Todes.

[32:25] Auch im Neuen Testament wird deutlich, dass wir das Böse in unserer Mitte nicht dulden sollen. So heißt es hier: "Die aber außerhalb sind, richtet Gott. So tut das Böse aus eurer Mitte hinweg." Das bedeutet nicht, dass, wenn Menschen heute als ihre auftreten, dass wir sie umbringen sollen. Wir leben nicht in einer Theokratie wie zur Zeit von Mose. Das soll ganz deutlich gesagt werden. Aber es soll auch deutlich gesagt werden, dass jemand, der Irrlehrerin verkündigt, letztendlich genau so des Todes ist, wie jemand zur Zeit von Mose. Nur, dass in einer Gesellschaft, in der nicht Gott das sichtbare und von allen anerkannte Haupt des Staates ist, wie es zur Zeit von Mose der Fall war, dieses Todesurteil erst dann vollstreckt wird, wenn Jesus tatsächlich als König über die ganze Welt herrschen wird, nämlich nach den tausend Jahren, wenn er gekrönt ist.

[33:23] Und so sollen wir uns von dem Bösen fernhalten, selbst dann, wenn es spektakulär ist, wenn dort Zeichen und Wunder geschehen, wenn es ein anderes Evangelium bringt, dann sollen wir es hinweg tun aus unserer Mitte. Vers 7: "Was ist nun, wenn aber diese Irrlehre von jemandem kommt, der uns sehr, sehr nahe steht?" Es heißt hier in Vers 7: "Wenn dich dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn, oder deine Tochter, oder deine Ehefrau, oder dein Freund, der dir so liebt wie deine Seele, heimlich anstiftet und sagt: Lasst uns hingehen und anderen Göttern, die du nicht gekannt hast, weder du noch deine Väter..."

[34:02] Wahrheit ist, ganz oft gehen wir mit Sünde unterschiedlich um, je nachdem, ob wir jemanden mögen oder nicht. Jemand, der ohnehin falsche Lehren predigt, den wir nicht mögen, dem fällt es uns leichter, uns deutlich davon zu distanzieren. Aber die Wahrheit kennt kein Ansehen der Person, und das sollten Israeliten verstehen, dass keine freundschaftliche oder verwandtschaftliche Bindung so stark sein kann, dass sie ihre toleriert und einfach für gut heißt.

[34:41] Das ist der Grund, warum Jesus gesagt hat, und er steht ja auf dem Boden dessen, was schon in 5. Mose steht: "Der Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert." Und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Mit 5. Mose können wir besser verstehen, was Jesus meint. Wenn jemand seine Eltern, seine Kinder, seine Verwandten, seine besten Freunde so sehr liebt, dass er im Extremfall lieber das glaubt, was seine engsten Verwandten und Freunde sagen und nicht das, was Jesus sagt, wer im Zweifelsfall sich für seine Freunde und gegen Jesu Wort entscheidet, der ist kein Nachfolger. Jesus nachzufolgen bedeutet es, an der Wahrheit festzuhalten, selbst wenn alle in meinem Umfeld anderer Meinung sind und nicht vielleicht sogar von der Wahrheit wegbringen wollen.

[35:34] Vers 8: "Von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien nahe bei dir oder fern von dir, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde." Die Israeliten lebten zu einer Zeit, in der es unglaublich viele vermeintliche Götter gab. Diese existierten natürlich nicht wirklich, sondern oftmals waren sie entweder nur reine Erfindung von Menschen, Projektion von Verstorbenen, von denen man meinte, dass sie weiterleben, was natürlich nicht gestimmt hat, oder das waren tatsächlich auch Dämonen, die hinter dieser Götzenanbetung standen.

[36:05] Das Argument der Lehrer wäre offensichtlich folgendes: "Alle anderen Nationen tun es. Egal, wohin schauen, ob zu den Moabiten, Ammonitern, gibt dann Babylonien, dann wie immer sie heißen, sie alle haben diese vielen Götter. Warum sollten wir so einzigartig sein, nur diesen einen Gott zu haben?" Hören wir das auch heute noch in unserer Zeit, dass wir uns orientieren müssen an der Welt, dass wir alle anderen es so machen und ja auch nicht alle so schlimm sind, dass wir uns ein bisschen anpassen sollten, vielleicht sogar, um sie zu gewinnen?

[36:45] Die Bibel warnt uns hier sehr deutlich vor der Idee, dass wir etwas übernehmen, nur weil es in der ganzen Welt so üblich und ja gewöhnlich ist. Im Neuen Testament sagt uns Johannes in 1. Johannes 5, Vers 21: "Kinder, hütet euch vor den Götzen." Amen. Vielleicht gibt es heute nicht mehr so viele Standbilder und Götzenbilder, obwohl natürlich auch die Buddha-Statuen auch in unseren Kreisen sehr zugenommen haben im westlichen Europa. Aber Götzen sind nicht nur Standbilder, Bilder aus Stein oder Holz oder Gold und Silber. Götzen, das sind die Dinge, die mir so wichtig sind, dass ich im Zweifelsfall mich gegen Gott entscheide, um diese Sache tun zu können, oder an dieser Beziehung festhalten zu können, oder diese Sache so denken zu dürfen. Was mir wichtiger ist als Gott, ist ein Götze.

[37:44] Und deswegen sollen wir uns vor Menschen hüten, selbst wenn sie uns nahestehen, die uns einreden wollen, dass etwas wichtiger sein könnte und sollte als Gott. Mose sagt im Auftrag Gottes genau das in Vers 9: "So sollst du nicht einwilligen und nicht auf ihn hören. Du sollst ihn nicht verschonen, du sollst kein Mitleid mit ihm haben, noch ihn verbergen."

[38:14] Hier geht es also nicht nur darum, dass Gott nicht möchte, dass wir Götzen-Dienst, also er möchte, dass wir kein götzliches Tun. Es geht auch darum, dass wir ihn nicht dulden sollen in unserer Gemeinde. Damals, wir haben gesehen, jemand, der aktiv wissentlich Menschen vom ewigen Leben wegbringen möchte durch ihr Lehren, der führt andere Menschen in den Tod. Er ist des Todes. Damals in der Theokratie hat Gott solche Menschen mit der Todesstrafe belegt.

[38:51] Und Gott warnt die Israeliten davor, Sünde und Verführung unter dem Teppich zu halten, einfach nur, weil man den Freunden sozusagen einen Freundschaftsdienst erweisen möchte. Wenn dein Freund, deine Freundin, deine Familie etwas bewusst falsch weitergeben, ihr Lehren verbreiten, von Gott wegführen wollen, dann ist es deine Aufgabe und Pflicht, sie zu lieben, die Gnade Gottes ihnen zu zeigen. Es ist eine Aufgabe, das Wesen Jesu ihnen zu widerspiegeln, so wie Jesus mit Sündern umgegangen ist, aber auch deutlich in aller Liebe und Klarheit, die nur Gott geben kann, sich von aller ihren Lehre zu distanzieren und ein ganz deutlich ein Cut zu machen in Bezug auf falsche Theorien.

[39:47] Man kann einen Menschen lieben und trotzdem vor seinen Theorien... Gott hat Luzifer geliebt und hat trotzdem vor seinen Theorien gewarnt. Jesus hat die Pharisäer geliebt, er ist sogar für sie gestorben, und trotzdem hat er zu einem geeigneten Zeitpunkt öffentlich vor ihren Theorien gewarnt. Jesus hat Judas, einen seiner engsten Mitarbeiter, geliebt und trotzdem sich deutlich immer und immer wieder von den Prinzipien distanziert, die Judas geprägt haben.

[40:43] Wir sehen denn Hesekiel 28, Vers 14 und 15, das Schicksal von dem Fall von Luzifer: "Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung. Ein bisschen Sünde in dir gefunden wurde. Kein Engel war Gott so nah, niemand war mit ihm so gut befreundet wie Luzifer." Aber als Luzifer anfing, Irrlehre zu predigen, als er anfing, andere Engel von Gott wegzubringen und damit ihnen das ewige Leben wegnehmen wollte, hat Gott sehr deutlich, sehr klar die Wahrheit artikuliert. Er hat nicht aufgehört, Luzifer zu lieben, aber letztendlich, als Luzifer sich nicht hat bekehren lassen wollen, als Luzifer nicht bereit war umzukehren, hat er Luzifer aus seiner Mitte hinweg getan. Er wird Luzifer am Ende, den Satan am Ende umbringen.

[41:54] Gott hat selbst das getan, passiert in 5. Mose beschrieben steht. Und wenn wir verstehen, wie Gott mit Geduld und mit langem Atem, aber auch mit entschiedener Klarheit in Liebe mit Luzifer und seinen Anhängern, seinen Anhängern umgegangen ist, dann werden wir auch richtig verstehen, wie wir 5. Mose 13 in unsere Zeit übertragen können.

[42:21] Dort heißt es hier in Vers 10: "Sondern du sollst ihn unbedingt umbringen. Deine Hand soll als erste an ihm sein, um ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volkes." Was hier deutlich wird, ist damals, als der Mensch getötet werden sollte, der Irrlehrer, da sollte der beste Freund tatsächlich auch aktiv eine Rolle dabei übernehmen. Er sollte nicht den Eindruck erwecken, dass er irgendwie das Ganze distanziert betrachtet. Nun, wie gesagt, wir leben heute nicht mehr in einer Theokratie, die Todesurteile, die immer noch genauso gültig sind, wird Gott vollstrecken, und zwar am Ende der Zeit. Aber es ist unsere Aufgabe, nach dem klaren Zeugnis auch des Neuen Testaments, Irrlehrer dann von der Gemeinde fernzuhalten. Irrlehre von der Gemeinde fernzuhalten.

[43:09] Und die praktische Anwendung ist: Wenn es jemand in deinem engsten Umkreis gibt, der in deiner Gemeinde Irrlehren verbreitet, dann sollst du den Kontakt zu ihm nicht abbrechen. Du sollst ihn nicht meiden im Sinne, dass du ihm nichts mehr Gutes willst. Wenn du sollst, du sollst natürlich ihn lieb haben und versuchen, ihm die Gnade Gottes dazu bringen. Aber du solltest der erste sein, der in der Gemeinde vor diesen Irrlehren warnt, und zwar mit aller Deutlichkeit.

[43:38] Vers 14: Lesen wir: "Im Gericht soll es kein Ansehen der Person geben." Bei Gott ist niemand mehr wert, weil er eine bestimmte Position hat, eine bestimmte Nähe. Gott hat keinen Unterschied gemacht zwischen Luzifer und anderen Engeln, die weiter entfernt von seinem Thron standen. "Sondern ihr sollt den Geringen anhören wie den Großen, und euch von niemand scheuen, denn das Gericht steht bei Gott." Die Sache aber, die Zuschauer heran, dass ich sie höre. Bei Gott gibt es keinen Ansehen der Person, und so sollte es auch in unseren Gemeinden, in unserem Leben kein Ansehen der Person geben.

[44:16] Noch etwas sollten wir bedenken: Derselbe Jesus, der 5. Mose 13 inspiriert hat, der diese Gebote Mose direkt gegeben hat, sie kommen ja von demselben Jesus, der dann im Neuen Testament gesagt hat, in Johannes 8, Vers 17: "Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen..." Und dass die Geschichte von der Ehebrecherin, die zu Jesus gebracht wurde, die bei frischer Tat ertappt wurde, jetzt gebracht wird. Er sagt dort: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie."

[44:50] Jesus sagt nicht, dass das interessant ist. Er sagt nicht, dass das mit dem Steine werfen eine falsche Idee war. Er macht deutlich, es ist eine im Alten Testament auch in der Theokratie, ganz besonders dort, eine heilige Sache gewesen, so heilig, dass nur jemand überhaupt daran teilhaben konnte, der hier in etwa diesem Prinzip entspricht, ohne Sünde zu sein. Nein, gewaltiger Maßstab, der hier angesetzt wird. Die Idee war nicht, dass jemand, der selbst auf Irrwege ist, deswegen jemand anders anklagt und dann im vorwirft und um ihn umzubringen.

[45:33] 13 verlangte von den Israeliten, wenn wir die Interpretation von Jesus hier dazu nehmen, einen enormen moralischen Standard, der absolut unmöglich einzuhalten ist für Menschen, die nicht erfüllt sind mit dem Heiligen Geist, die nicht Gottes Liebe zu tiefst in sich aufgenommen haben.

[46:00] Das Gericht am Ende der Zeit, auch das Gericht, das immer wieder im Laufe der Geschichte an bösen Nationen wie Ägypten oder Syrien ausgeführt worden ist, durch sündlose Engel ausgeführt worden. Und das sollte uns zu denken geben, auch wenn wir 5. Mose 13 lesen. Und das sollte uns auch zu denken geben, auch wenn wir heute natürlich in einer Zeit leben, in der wir keine Todesurteile mehr vollstrecken, aus den genannten Gründen. Wir leben nicht in der Theokratie. Aber wir müssen Konsequenzen auch in der Gemeinde ziehen. Wir müssen Menschen vielleicht sogar mal ausschließen oder ihnen verwehren, dass sie andere lehren können in der Gemeinde. Trotzdem auf diesen Punkt ja achten, dass wir nicht in Sünde leben. Und wenn wir in Sünde gefallen sind, wie wir es alle schon sind, ich spreche aus eigener Erfahrung, dann dürfen wir die Verheißung Jesu in Anspruch nehmen, die dann im selben Kapitel steht, dass Jesus der Frau vergibt und sagt: "Geh hin und sündige fortan nicht mehr."

[47:03] In Vers 11 heißt es jetzt weiter: "Man soll ihn zu Tode steinigen, denn er hat versucht, dich abzubringen von dem Herrn, deinem Gott, der dich aus dem Land Ägypten geführt hat, aus dem Haus der Knechtschaft." Mit anderen Worten, er hat dich wegbringen wollen von deinem Erlöser. Er hat dich wegbringen wollen von der Freiheit, wegbringen wollen von dem Evangelium. Sie waren in Ägypten.

[47:21] dem Evangelium. Sie waren in Ägypten Knechte gewesen. Gott hatte sie herausgeführt. Und wer von Gott wegführt, der führt vom ewigen Leben weg. Jesus hat uns zwei gemacht aus der Knechtschaft der Sünde. Und alles, was uns wegbringt von Jesus, jeder, der leeren verkündigt, die das Evangelium Jesus schmälern und verunreinigen, der bringt uns von der Hoffnung, dass ihr das Evangelium weg.

[47:47] Und deswegen diese so klare und drastische Ansage Gottes in 5. Mose 13. Es geht ihm darum, dass uns deutlich wird, dass das ewige Heil alles wert ist. Niemand darf uns davon hinwegbringen.

[48:09] Und deswegen sollten dann falsche Propheten gesteinigt werden. Ihr Lehrer gesteinigt werden. Und die Bibel macht auch deutlich, dass das nicht eine willkürliche Strafe ist. In Offenbarung 6, Vers 14 und 15, da wird beschrieben, was passieren wird, wenn Jesus Christus in den Wolken des Himmels wiederkommt. Und ich glaube, das wird sehr bald sein. Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verborgten sich in den Klüften und in den Felsen der Berge und sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt von uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes. Wenn sie Jesus Christus wiederkommen sehen in den Wolken des Himmels und ihnen bewusst geworden ist, dass sie das Evangelium abgelehnt haben, dass sie auch andere vielleicht doch in auf ihre gebracht haben durch ihr Leben, dann werden sie lieber sagen: Wir möchten lieber gesteinigt werden durch Felsen.

[49:14] Heißt, dass wir Jesus in die Augen schauen.

[49:18] 13. Die Strafe für Irrlehrer antizipiert das, was Gottlose angesichts des Thrones Gottes, des Gerichtes, sich selbst wünschen. Und auf den ersten Blick mag vielleicht beim ersten Lesen von 5. Mose 13, oberflächlich betrachtet, das ein hartes Urteil erscheinen. Aber im Licht von Offenbarung 6 wird deutlich: Es ist das, was Sünder sich angesichts des sündlosen, vollkommenen, majestätischen Jesus, der für sie gestorben ist und den sie abgelehnt haben, selber wünschen.

[49:58] Und ganz Israel soll es hören und sich fürchten, damit niemand mehr solch eine böse Tat in deiner Mitte tut. Die Idee ist nicht einfach, nach und nach ein nach dem anderen umzubringen. Die Idee ist, es soll deutlich werden, wie heilig das Evangelium ist, wie heilig die Wahrheit ist. Und hier wird auch deutlich, dass dieser Vers 1, den wir gelesen haben, am Anfang letztendlich nicht nur zu Kapitel 12 gehört, sondern auch natürlich weiter wirkt vom Gedanken her in dieses Kapitel hinein. Das Wort Gottes ist heilig. Man kann nicht einfach etwas hinzu dichten, dann kann ich einfach etwas wegnehmen. Man soll sich fürchten, das zu tun.

[50:33] Es geht darum, den Israeliten deutlich zu machen und damit auch uns deutlich zu machen, wie heilig Gottes Wort ist, wie heilig die Lehre ist. Wir leben in einer Zeit, in der immer wieder gesagt wird, dass die Lehre nicht so wichtig sei. Hauptsache habe Jesus. Aber welchen Jesus? Der Jesus, wie ihn die Bibel lehrt. Das ist der Jesus, der mich geschaffen hat. Das ist der Jesus, der die Zehn Gebote gegeben hat. Das ist der Jesus, der mich liebt und der für mich gestorben ist, der mich erretten möchte, der jetzt im himmlischen Heiligtum für mich eintritt und der die Sünde in mir durch den Heiligen Geist überwinden möchte. Das ist der Jesus. Wir brauchen die Lehre, um den wahren Jesus zu finden und zu wissen, wie wir wirklich frei werden können, wenn dir gefallen sind und wenn wir in Sünde verstrickt sind.

[51:22] Erste Timotheus 5, Vers 20: Die welche sündigen, weise zurecht vor allen, damit sich auch die anderen fürchten. Wir sehen ja dasselbe Prinzip im Neuen Testament. Gibt es keine Theokratie mehr, auch nicht unter der Ausgießung des Heiligen Geistes, die die Gläubigen leben dort im römischen Staat oder in anderen politischen Gebilden. Aber das Prinzip, mit Irrlehrern deutlich umzugehen und die ihre Lehre deutlich zu distanzieren, bleibt bestehen. Und zwar mit demselben Ziel, damit andere nicht denken, na ja, man kann halt mit der Bibel ein bisschen so spielen, es hat keine großen Konsequenzen, sondern sie sollen auch durch das Prinzip der Abschreckung letztlich merken und verstehen: Gottes Wort ist heilig. Sollen sich davor fürchten, an dem Evangelium etwas verändern zu wollen.

[52:13] Sprüche 21, Vers 11: Wenn man den später bestraft wird, der unverständige Weise Gott bestraft, nicht, weil er Freude an der Strafe hat. Gott bestraft dann, wenn es das Beste für alle Beteiligten ist, dass er straft. Manchmal können wir durch die Konsequenzen der Sünde, auch wenn sie bitter sind, Dinge lernen, die wir sonst nicht gelernt hätten. Und ich persönlich spreche aus eigener Erfahrung. Und wenn man den Weisen belehrt, so nimmt er Einsicht an.

[52:47] Schon von der Zeit direkt nach der Sintflut hatte Gott deutlich gemacht: Der Menschen Blut vergisst, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden. Denn im Bild Gottes hatte den Menschen gemacht. Gott behandelt die Verführung zum Glaubensabfall wie Mord. Und zeigt damit einen Menschen vom Weg des ewigen Evangeliums durch falsche Lehren abzubringen, ist letztlich Mord, denn man bringt ihn vom ewigen Leben ab.

[53:21] Fest 13. Wenn du von einer deiner Städte, die der Herr dein Gott dir geben will, um darin zu wohnen, sagen hörst: Es geht also hier jetzt um dasselbe Prinzip, aber nicht auf einer individuellen, sondern auf einer kollektiven Ebene. Es sind etliche Männer, Söhne Belials, aus seiner Mitte hervorgegangen und haben die Bürger ihrer Stadt verführt und gesagt: Lasst uns hingehen und anderen Göttern hat dasselbe Prinzip, nur jetzt auf eine ganze Gruppe bezogen.

[53:53] So das Ähnliches finden wir in Richter 19. Das heißt, die und als ihr Herz guter Dinge war, siehe, da umstellten Männer der Stadt, Söhne Belials, das Haus und schlugen an die Tür und sprachen zu dem alten Mann, dem Haus einbringen den Mann heraus, der in dein Haus gekommen ist, damit wir uns über den Herrn machen. Söhne, ja, das sind Menschen, die sozusagen dem Satan freien Lauf lassen in ihrem Leben, Menschen, die böse sind und andere zum Böse tun anstiften, so wie die Söhne Belials. In erster haben wir zwei Vers 12, aber diese waren Söhne Belials. Als sie kannten den Herrn. Hier gibt sich Menschen, die eigentlich das Gute wollen, aber mal gefallen sind, die sich um Menschen, die noch nicht alles genau verstanden haben, aber aufrichtig suchen. Hier gibt's Menschen, die mit Boshaftigkeit das Werk Gottes schaden, dem Berg oder Schaden zufügen wollen.

[54:42] Und der Heilige Geist wird uns sehr deutlich zeigen, wer solche Menschen sind und wer mit Gott lebt, für das deutlich erkennen.

[54:53] Eine andere Stelle in erster Samuel 10, Vers 27, spricht ebenfalls von den Sünden. Als etliche Söhne Belials, aber sprachen: Wie sollte der uns retten? Und sie verachteten ihn und brachten ihm keine Geschenke. Doch er tat, als hört er nicht. Da geht es hier um den König Saul. Oder erstes Samuel 25, Vers 25: Über den Nabal, mein Herr, das ist jetzt Abigail, die zu David spricht: Mein Herr, achte doch nicht auf diesen Mann, Belial, den Nabal, denn er ist wie sein Name heißt, Narr ist der Name und Nabal ist bei ihm. Ich aber, deine Magd, habe die Burschen meines Herrn, die du gesagt hast, nicht gesehen.

[55:26] Wir finden immer wieder im Alten Testament böse Menschen, die gottlos sind und die auch noch zur Sünde verführen, als Söhne Belials bezeichnet. Noch einmal in erste Könige 21 in der Geschichte, als Isabell falsche Zeugen gegen Nabot bestellen lässt, damit der König ab dessen Weinberg bekommen kann. Und selbst im Gegenüber zwei Söhne Belials, zwei Männer, Söhne Belials, die gegen ihn Zeugnis ablegen und sagen sollen: Du hast Gott und dem König geflucht und führ ihn hinaus und steine ihn. Damit er stirbt.

[56:02] Immer wieder sehen wir bei so einem Belial, es geht nicht um Menschen, die noch wachsen müssen in der Kenntnis, nicht nur Menschen, die noch wachsen müssen in der Wahrheit oder der Gnade, sondern Menschen, die außerhaft sich gegen Gottes Werk und Volk richten. Menschen, die so handeln wie Luzifer, der zu Satan wurde im Himmel gehandelt hat, der eine ganze Gruppe von Engeln, Milliarden von Engeln mit sich gerissen hat, eine gigantische Gruppe von sündlosen Wesen verführt hat. So wie hier in 5,13 Söhne Belials, seine Stadt kommen, die ganze Stadt zum Glaubensabfall verführen.

[56:42] Aufrichtige Menschen werden, wenn sie noch Fragen haben, Dinge nicht verstehen, mit Zweifeln drinnen haben, nicht das Ziel haben, alle anderen auf ihre Seite zu ziehen. Wir sollen nicht jeden aus der Gemeinde ausschließen, nur weil er nicht alles versteht wie dir und da gar keinen Umständen. Das darf auch nicht so verstanden werden, wie alle haben Probleme in manchen Bereichen. Wir alle haben Wachstumspotenzial. Wir alle müssen Dinge noch überwinden in unserem Leben. Gott zeigt uns immer wieder verschiedene Dinge, die in unserem Leben besser werden müssen, Dinge, die wir noch besser verstehen können und sollen. Hier geht es um Menschen, die bewusst andere auf ihre Seite ziehen, obwohl sie wissen, dass sie damit Spaltung erzeugen, damit den Glauben an das, was Menschen bisher an Gott haben, und der Graben von diesen Menschen müssen wir uns hüten.

[57:36] Jesus war sehr deutlich in dieser Frage. Zu seiner Zeit betraf das sogar die vielen Leiter der Gemeinde. Nicht alle wissen, es gab ein Nikodemus, der aufrichtig war, der auch nicht alle Dinge verstanden hat. Aber Nikodemus war jemand, der sich für die Wahrheit interessiert hat. Und Nikodemus hatte nicht den Teufel zum Vater. Aber viele andere, die den Eindruck erweckten, als ob sie Lehrer des Gesetzes waren, von ihnen sagt Jesus: Ihr habt den Teufel zum Vater, was euer Vater begehrt, wollt ihr tun. Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn erst ein Lügner und der Vater derselben. Diese Menschen erschienen als sehr treue Bibelausleger, denn sie kannten die Bibel sehr gut und sie schienen äußerlich alles zu tun, was die Liebe zu fordern scheint und zu fordert. Aber sie planten den Mord von Jesus und sie hassten die Römer.

[58:31] Und sie waren stolz auf ihre Nationen, verachteten andere Nationen. Liebe Freunde, wenn wir den Zehnten geben und von Schweinefleisch fernhalten, wenn wir die Bibel lesen und öffentlich beten im Gottesdienst, aber andere Menschen verachten, auf unsere eigene Nation so stolz sind, dass wir andere Länder verachten, wenn wir Menschen hassen, die vielleicht ungerecht regieren, wenn wir schlecht über andere in der Gemeinde reden, sind wir dann wirklich besser als die Pharisäer?

[59:16] Was geschieht 20, Vers 30: Paulus warte, und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft. Das sind also nicht Menschen, die man sich geirrt haben. Ich habe schon in Predigten Dinge gesagt, wo ich später gemerkt habe, das stimmt nicht so, da fehlt was oder irgendwas anderes dazu. Die Bibel sagt, ist eigentlich anders und ich musste mich korrigieren. Aber hier gibt es Menschen, die verkehrte Dinge reden mit einem Ziel. Sie wollen selbst Leiter werden. Sie wollen selbst, dass diese andere Menschen ihnen nachfolgen. Das interessante Phänomen, dass man so oft bei Irrlehrern findet. Die ziehen dann ihre eigenen Gruppen, sie rufen Leute aus der Gemeinde heraus und sind dann selbst so eine Führungspersönlichkeit. Und diese Gruppen scheitern immer.

[1:00:00] Das ist quasi eine Gesetzmäßigkeit. Sie kommen den Eindruck aus der Gemeinde heraus. Hier sagt, dass der Paulus ganz deutlich: Vers 15. Wenn also so ein Fall eintritt, wenn man also hört, sagt Gott durch Mose zu den Israeliten, wenn man also hört, dass eine ganze Stadt verführt worden ist durch solche Söhne Belials, was soll dann geschehen?

[1:00:22] Fest 15: So sollst du es untersuchen und nachforschen und dich genauestens erkundigen. Und sie, wenn es die Wahrheit ist und die Sache feststeht, dass ein solcher Groll in deiner Mitte begangen wurde. Mit anderen Worten, man darf nicht aufhören, sagen, urteilen. Und wie oft geschieht das heute in unseren Gemeinden, dass wir gehört haben: Oh, er hat gesagt, der hat das gemacht. Wir sollen Dinge, die schief laufen, erst genaustens erkundigen, untersuchen, nachforschen, damit niemals jemand unrechtmäßig verurteilt wird.

[1:01:00] In Johannes 7, Vers 24, sagt Jesus: Richtet nicht nach dem Augenschein, nicht nachdem, was euch so vor Augen kommt, sondern fällt ein gerechtes Urteil. Damit macht Jesus deutlich: Es reicht nicht aus, einfach hinzugucken und sagen: Ach, das sieht für mich so aus. Es reicht doch nicht, wenn wir Menschen nach beurteilen, sagen: Ach, das sieht für mich so aus, als ob das so. Es hatte für mich den Eindruck. Das ist kein gerechtes Urteil, weil davon abgesehen, dass wir ohnehin nicht richten sollen.

[1:01:28] Nicht nur damals, sondern auch heute. Vers 16: Wenn es sich also herausgestellt hat, nach gründlichster Erforschung, wenn die Belege eindeutig sind, dass wirklich echter Glaubensabfall stattgefunden hat durch die durch das Wirken solcher Söhne Belials, Vers 16: Sollst du die Bewohner jener Stadt unbedingt mit der Schärfe des Schwertes schlagen. An der Stadt samt allem, was daran ist, sollst du den Bann vollstrecken, auch an ihrem Vieh mit der Schärfe des Schwertes.

[1:01:58] Wir kennen diese Formulierung. Wir kennen sie aus 5. Mose, Kapitel 2, Vers 34. Und wir nahmen zu der Zeit alle seine Städte ein und wir vollstreckten den Bann an jeder Stadt, an Männern, Frauen und Kindern. Und diesen keinen kommen wäre das waren damals die Amoriter, die in Kanaan sie lebten, die Königreiche von Og und sie hören, das waren die Feinde Gottes, das waren die Kanaaniter, die besiegt worden waren, die Riesen. Gott sagt: Wenn ihr vom Glauben abfallt und ein falsches Evangelium predigt, wenn ihr dieselben Götter anbietet, die jene angebetet haben, die vernichtet worden sind, dann denkt nicht, dass ihr anders behandelt werdet, nur weil ihr formal genetisch Teil des Volkes Israels seid. Wenn wir die gleichen Dinge tun, die diejenigen tun, die einmal bei der Wiederkunft vernichtet werden, weil sie Gottes Wort ablehnen und nicht gerettet werden wollen. Damit dasselbe tun kann es uns dann retten, wenn wir formal Mitglied einer Gemeinde sind?

[1:03:03] Nein.

[1:03:09] In 15 Minuten sind wir ebenfalls, dass Gott den Israeliten aufgetragen hatte, dann, wenn sie das Land kamen, dann kommen würden, den Bann zu verstecken an den kanaanitischen Städten. Und wenn sie der Herr, dein Gott, vor dir, der hin gibt, dass du sie schlägst, du sollst du unbedingt an den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen machen und ihnen keine Gnade erweisen. Gott sagt: Ich sehe die Sünde im Volk Israel nicht anders an als die Sünde bei nicht-Israeliten. Gott sieht nicht auf die Person. Das Einzige, was einen Israeliten auszeichnet gegenüber den Heiden im Alten Testament, ist das, wenn er aufgrund des Wortes das erkennt, umkehrt, Buße tut, Gott wieder von Herzen lieb hat und Gott ihm vergeben kann durch den Heiligtumsdienst. Und das ist und dann dadurch auch den Heiden zeigt, dass dieser Weg möglich ist.

[1:03:59] Für 17. Und alle Beute, die darin gemacht wird, sollst du mitten auf ihrem Marktplatz sammeln und die Stadt samt aller Beute dem Herrn, deinem Gott, gänzlich mit Feuer verbrennen und sie soll ewiglich einen Schutthaufen bleiben. Sie sollen niemals wieder gebaut werden. Man sollte sich nicht selbst bereichern. Niemand sollte jemals auf die Idee kommen, dass die Verurteilung von Irrlehre der eigenen Bereicherung dient. Weil dann wäre sehr viel verloren, wenn der Eindruck entsteht, dass Menschen für die Wahrheit kämpfen, weil sie dadurch selbst einen Vorteil bekommen, dann wäre das Ganze Prinzip der Wahrheit und der Generalverdacht, wir dürfen niemals gegen ihre Lehren der Gemeinde vorgehen und uns gleichzeitig dadurch bereichern und uns Vorteile sichern. Es muss deutlich werden, dass es immer um die Sache geht, um die Lehre und nicht um uns, um unseren Vorteil oder um jemanden aus dem Weg zu räumen. Und ein politisches Sinne, das darf niemals passieren. Und wenn es passiert, dann ist Gott entehrt und er ist nicht mit dieser Sache.

[1:05:05] Sache. Offenbarung 17, Vers 16. Noch einmal ein Blick in die Endzeit. Die haben gesehen, dass die Stadt, die abgefallen ist, verbrannt werden sollte. Auf meinem 17, Vers 16 lesen wir: Und die zehn Hörner, die du auf dem Tier gesehen hast, diese werden die hassen und sie verwüsten und dann bloßen und sie werden ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen. Ganz am Ende, wenn die unheilige Allianz der Gottlosen, die gegen Gottes Volk sich versammelt haben, auseinanderbricht, dann wird dort genau dasselbe im Prinzip passieren, wie es in 5. Mose 13 beschrieben wird. Es wird mit Feuer verbrannt werden.

[1:05:52] Vers 18. Und es soll nicht irgendetwas von dem, was unter dem Bann ist, an deiner Hand haften, damit der Herr von der Glut seines Zornes ablässt und der Barmherzigkeit erweist und sich über dich erbarmt und dich mehr, wie es deinen Fehlern geschworen hat. Wann wird Gott der Barmherzigkeit zeigen? Wenn du dich nicht am Fall deines Bruders, deiner Schwester bereicherst, wenn du nicht den Glaubensabfall eines anderen benutzt, um dir selbst Vorteile zu erreichen. Erlangen, dann wirst du die Barmherzigkeit Gottes in deinem Leben erleben. Wenn du also für die Wahrheit kennst und nicht für dich selbst, wenn du für Gott kämpfst und nicht für deinen eigenen Vorteil. Gott hatte versprochen, Israeliten, dass er sie über alle Maßen segnen würde. Wir haben das insbesondere, aber nicht nur in 5. Mose, Kapitel 6 gesehen.

[1:06:46] Gesehen. Diese Segen. Diesen Segen kann es aber nur geben, wenn wir nicht gleichzeitig an dem Gebannten unsere Hand halten. Wir können nicht gleichzeitig in der Welt und im Reich Gottes sein. Wir können nicht gleichzeitig den Segen Gottes genießen wollen und unsere eigenen weltlichen Vorteile sichern wollen. Wir müssen uns ganz auf Gottes Seite stellen.

[1:07:10] Und damit kommen wir zu Vers 19. Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchst und alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebiete, so dass du tust, was recht ist in den Augen des Herrn, deines Gottes.

[1:07:31] Gott möchte, dass wir auf sein Wort achten. Er hat uns dieses Wort nicht gegeben, damit wir einfach nur die Zeit füllen, wenn wir uns langweilig ist, dass wir mal ein bisschen Bibel lesen. Er hat uns dieses Wort gegeben, damit es unser Leben trägt, damit es ein Maßstab ist für das, was wir sagen, tun, denken sollen. Und Gott wünscht sich, dass wir nichts erlauben in unserem eigenen Leben, in unseren Gemeinden, wo immer wir einfach haben, was den Glauben unterminiert und zerstören könnte.

[1:08:08] In Römer 8, Vers 13 heißt es: Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müsst ihr sterben. Wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben. Wir können nicht aus eigener Kraft Gottes Gebote halten. Die Sünde ist zu stark. Aber wenn wir den Heiligen Geist in unser Leben lassen, wenn wir auf Jesus schauen und ihn wirken lassen, kann der Geist in unserem Leben die Sünde besiegen.

[1:08:42] Ich darf sagen zu ihrer Gottes, dass sie aus Erfahrung spreche: Gottes Geist tötet die Taten des Leibes, dann werden wir leben, dann werden wir seine Gebote halten und dann mit Jesus und Schritt für Schritt führen. Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du Jesus lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt, so wie er dich liebt? Möchtest du nachfolgen, koste was es wolle? Möchtest du ihn an die oberste Priorität setzen, so dass du zu allen Menschen zwar freundlich bist, aber dich entschieden von aller Irrlehre distanzierst? Dass dein Wunsch: Lass uns noch gemeinsam beten.

[1:09:30] Lieber Vater im Himmel, wir stehen mit Ehrfurcht vor dir und wir sehen, wie heilig dein Wort ist. Und wir wollen dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns ganz tief in unser.

[1:09:45] Herzen, dass du uns ganz tief in unser Herz schreibst, wie wichtig es ist, dir zu folgen und wie ein Kind dir zu vertrauen. Herr, bewahre uns davor, dass wir unsere eigenen Ideen und Gedanken über dein Wort stellen, sondern lass uns zu folgsamen Kindern werden. Und danke, dass du uns vor dem Irrtum warnst.

[1:10:07] Wir möchten dich bitten, dass du uns Weisheit schenkst, göttliche Weisheit, mit Irrtum und Irrlehrern in unseren Gemeinden umzugehen. Dass du uns eine Extraportion Barmherzigkeit, Langmut und Geduld schenkst, mit jedem und insbesondere mit denen, die einfach noch nicht so weit sind, die einfach noch kämpfen. Aber lass uns auch Klarheit und Entschiedenheit schenken, wenn Menschen deutlich zeigen, dass sie nicht belehrt werden wollen von dir, wenn sie einfach nur Menschen zu sich selbst ziehen wollen. Dass du uns den Mut schenkst, auch für deine Wahrheit und für deine Kinder einzustehen und sie vor Irrtum zu bewahren.

[1:10:56] Herr, schenk uns diese Ausgewogenheit und schenk uns all deine Liebe und deine Klarheit zusammen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:11:12] Das nächste Mal werden wir uns mit dem nächsten Kapitel beschäftigen, wenn es dann in 5. Mose 14 heißt: Rein und unrein. Bis dann wünschen wir euch Gottes Segen und hoffen, dass wir uns bald wiedersehen. Gott mit euch.


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