Veröffentlicht am
231 Klicks

In dieser Folge von „Höre Israel“ taucht Christopher Kramp in das 14. Kapitel von 5. Mose ein und beleuchtet die Bedeutung von Reinheit und Unreinheit im Glaubensleben. Er erklärt, warum wir als Kinder Gottes einen besonderen Lebensstil führen sollen, der sich von der Welt abhebt. Dabei werden sowohl praktische Aspekte wie Körperpflege und Ernährung als auch die tieferen geistlichen Gründe für diese Anweisungen beleuchtet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[1:04] Herzlich willkommen zu "Höre Israel", der Serie über das unglaublich spannende Buch 5. Mose, hier auf joelmedia.de. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt, dass ihr dabei seid und dass wir uns heute mit dem 14. Kapitel dieses Buches beschäftigen können. Das so viel für uns persönlich, für unseren Glauben und auch für unsere Zeit, in der wir leben, zu sagen hat.

[1:34] In der letzten Folge haben wir uns mit Kapitel 13 beschäftigt, mit den falschen Propheten und mit der Gefahr, die auch uns heute droht, wenn Menschen scheinbar im Namen Gottes uns von der Wahrheit wegführen möchten. Wenn Wunder und Zeichen geschehen, aber das Gesetz Gottes, der Maßstab für alle Lehrer und alle Praxis, dann ignoriert wird. Wir haben gesehen, dass das Ganze Teil des großen Kampfes ist und dass die Tatsache, dass auch heute wir durch falsche Lehren und durch falsche Propheten angegriffen sind, letztlich sich zurückführen lässt auf den Abfall Luzifers, der zu Satan wurde im Himmel, der noch heute gegen Gottes wahre Gemeinde, gegen die wahren Gläubigen kämpft. Und wir haben gesehen, dass Gott falsche Propheten bestraft, und das ist keine Kleinigkeit. Andere Menschen von der Wahrheit weg zu führen, es gab eine drastische Strafe für diejenigen, die versuchten, sei es durch Zeichen und Wunder oder auch durch einfache Überredung, Menschen in die Irre zu führen. Und wir haben gesehen, dass selbst die engsten menschlichen Bande, sei es Familie oder Freundschaft, nicht im Wege stehen dürfen, um Irrtum als Irrtum auch deutlich zu offenbaren und entsprechend Maßnahmen zum Schutz des Glaubens in der Gemeinde zu treffen.

[3:14] Wir haben gesehen und ergreifen, dass Gott diese Dinge zulässt. Gott lässt es zu, dass falsche Propheten auch in die Gemeinde hineindringen, um uns zu testen und zu sehen, ob wir ihn wirklich lieben, ob wir ihn von Herzen leben, so dass wir uns auch mit seinem Wort beschäftigen, seine Gebote behalten möchten und deswegen uns von all dem distanzieren, was gegen Gottes Botschaft gerichtet ist.

[3:42] Heute wollen wir zum nächsten Kapitel kommen. Gerade diese Kapitel im Zentrum von 5. Mose handeln von einer ganzen Reihe von praktischen Dingen, die uns im Glaubensalltag beschäftigen. Und heute soll es um die Frage "rein und unrein" gehen. Bevor wir damit aber beginnen und uns in das Kapitel hinein vertiefen, möchten wir Gott einladen, dass er unser Denken, für dass er unseren unser Herz erfüllt mit seinem Heiligen Geist und uns in alle Wahrheit führt, wie es versprochen hat. Lasst uns gemeinsam beten.

[4:18] Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort. Danke, dass du in 5. Mose und große Prinzipien und klare Anweisungen auch für den Alltag, für unseren Glauben gegeben hast. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist, dass wir dein Wort verstehen, dass wir Trost, Hoffnung, Zurechtweisung und auch Wegweisung dadurch empfangen. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dass wir so verstehen, wie du es gemeint hast und dass wir dadurch in unserem Glauben gestärkt werden. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[4:55] Wir wollen gleich direkt starten mit 5. Mose 14 und dort der erste Vers. Es heißt dort: "Ihr seid Kinder des Herrn, eures Gottes." Darum solltet ihr euch keine Einschnitte machen, noch euch über euren Augen kahl scheren wegen eines Toten. Was für ein schöner Beginn für dieses Kapitel. "Ihr seid Kinder des Herrn, eures Gottes." Wer an Gott glaubt, wer Jesus nachfolgt, wer die Erlösung für sich in Anspruch genommen hat, der hat das unfassbar große Privileg, sich ein Kind Gottes nennen zu dürfen. Gott selbst hatte das bereits den Israeliten von Anfang an so mitgeteilt. In 2. Mose 4, Vers 22, hatte Gott Mose beauftragt, dass, wenn er zum Pharao in Ägypten kommen sollte, er deutlich machen sollte, dass Gott das Volk Israel als sein Kind betrachtet. Und du sollst zum Pharao sagen: "So spricht der Herr: Israel ist mein erstgeborener Sohn." Gott trachtet sein Volk als sein Kind, ja sogar als den erstgeborenen Sohn, der im altorientalischen Denken eine besondere Rolle hatte, der die Verantwortung für die Familie dann übernehmen sollte, der auch den größten Anteil des Erbes bekommen würde.

[6:26] Auch im Neuen Testament finden wir diese Idee wieder aufgegriffen in Johannes 1, und dort Vers 12. Da heißt es: "Allen aber, die ihn [gemeint ist Jesus] aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben." Gott möchte, dass wir seine Kinder sind. Er hatte durch Mose sagen lassen, dass er Israel erretten wollte, weil er sie als sein Kind betrachtete. Und wenn wir dieses Erlösungsgeschenk annehmen, wenn wir tatsächlich uns Jesus übergeben, dann bekommen wir das Anrecht, dann haben wir sozusagen die Autorität, uns Kinder Gottes nennen zu dürfen, weil wir an Jesu Namen glauben.

[7:12] Lieber Freund, liebe Freundin, weißt du sicher in deinem Herzen, dass du ein Kind Gottes bist? Weißt du, dass Gott nicht nur der Gott des ganzen Universums ist, der König der Könige und Herr der Herren, der Schöpfer des Alls, sondern dass er auch dein Vater ist, der dich noch mehr liebt, als es ein irdischer Vater jemals tun könnte? Wenn du auch ein Kind hast, dann weißt du, wie groß die Liebe eines Menschen zu seinem Kind sein kann. Und das ist nur ein schwacher Vergleich für die Liebe, die Gott, der Vater, für dich, lieber Freund, liebe Freundin, hat.

[7:57] Denn wenn wir Gott als unseren Vater annehmen, wenn wir die Erlösung, die Jesus für uns bewirkt hat am Kreuz von Golgatha und durch seine Auferstehung, wenn wir die in unserem Leben in Anspruch nehmen und den Heiligen Geist wirken lassen, dann sind so eine Gottes, so wie es dieser Vers hier von Paulus in Römer 8, Vers 14 sagt: "Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes."

[8:26] Du darfst ein Kind Gottes sein. Und als Kind Gottes brauchst du die Hand deines Vaters, der dich durch das Leben führt. Und er führt dich durch das Leben, insbesondere durch das Innewohnen des Heiligen Geistes. Ein echtes Kind Gottes erkennt man daran, dass der Geist Gottes im Leben dieses Gläubigen wirken kann. Kannst du in deinem Leben sehen, wie der Heilige Geist dein Leben verändert, wie er dich leitet, wie er dir den rechten Weg weist? Dann darfst du daran ein Beweis sehen, dass du ein geschätztes, geliebtes und wertvolles Kind Gottes bist.

[9:13] Und weil das so ist, weil wir Kinder Gottes sind und weil wir einen Vater im Himmel haben, deswegen ergeben sich jetzt konkrete Dinge für den Alltag. Wenn Gott uns bestimmte Dinge sagt, die wir tun sollten oder nicht tun sollten, wenn er bestimmte Dinge verbietet, dann ist das keine Reihe von lauter Verboten, die er einfach willkürlich aufstellt, sondern die Begründung ist sehr interessant: weil wir Kinder Gottes sind, nicht um Kinder Gottes zu werden.

[9:47] Es wird in diesem Kapitel um einige Dinge gehen, die sozusagen mit unserem Lebensstil zu tun haben. Gott sagt nicht: "Wenn ihr das und das und das und das und das tut, dann könnt ihr eventuell meine Kinder sein", sondern: "Weil ihr meine Kinder seid, deswegen solltet ihr das nicht tun." Ein Kind Gottes zu sein hat konkrete Auswirkungen für den Alltag, hat konkrete Auswirkungen für unseren Lebensstil, hat konkrete Auswirkungen, die wir uns kleiden, was wir essen und trinken, wenn wir gleich noch zu kommen, und auch wie wir unseren Körper behandeln.

[10:17] Wir haben gelesen in Vers 1, dass man sich keine Einschnitte machen sollte. So lesen wir das auch in 3. Mose 19, Vers 27 und 28. Das war also hier nicht das erste Mal, dass dies durch Mose den Israeliten gesagt worden ist: "Ihr sollt den Rand eures Haupthaares nicht rund um abschneiden, auch sollt ihr den Rand eures Bartes nicht beschädigen. Ihr sollt keine Einschnitte an eurem Leib machen für eine abgeschiedene Seele und sollt euch keine Zeichen einätzen. Ich bin der Herr." Und deswegen sollte ein gläubiger Christ seinen Körper achten und nicht meinen, scheinbar ihn zu verbessern durch Tätowierungen und alle möglichen Veränderungen des Körpers, die in Wirklichkeit eigentlich das mehr zerstören als verbessern, was Gott in seinem Bilde geschaffen hat.

[11:19] Nun, manche dieser Veränderungen, die wir vornehmen am Körper, die sind dauerhafter Natur. Und manch einer kommt erst später zum Glauben und ist dann sicherlich traurig, dass er diese Entscheidung getroffen hat. Und Gott weiß, dass wir nicht alle Dinge rückgängig machen können. Aber wenn wir eine Entscheidung für Gott gefällt haben, wenn wir als Kind Gottes leben, werden wir fortan auch diesem Gebot Gottes aus Liebe und freudig folgen.

[11:50] Weiter als weitere Begründung finden wir in Vers 2 von 5. Mose 14: "Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott, und dich hat der Herr erwählt, dass du ihm ein Volk des Eigentums seist unter allen Völkern, die auf Erden sind." Gott hat ja immer wieder deutlich gemacht, dass die Israeliten nicht einfach ein Volk unter anderem sind, sondern ein besonderes Volk, ein heiliges Volk, das Volk, das Gott gehört. Eben, weil sie ja Kinder Gottes sind.

[12:19] Wir müssen uns bewusst machen, lieber Freund, liebe Freundin, dass, wenn wir Kinder Gottes sind, wir besondere Menschen sind. Denn obwohl Gott alle Menschen geschaffen hat, nehmen die meisten nicht wahr oder wollen nicht wahrhaben, dass sie einen Vater im Himmel haben. Die allermeisten Menschen leben nicht als Kinder Gottes, sondern einfach nur für sich. Und deswegen wünscht sich Gott, dass diejenigen, die wissen, dass sie Kinder Gottes sind, dass diejenigen, die tatsächlich den Vater annehmen, auch in ihrem Leben, in ihrem Lebensstil sich unterscheiden und deutlich als das Volk Gottes inmitten dieser Welt.

[13:01] 7 hatten wir schon in einer früheren Folge gelesen in Vers 6: "Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist." Ein heiliger Mensch zu sein, Teil des Volkes Gottes zu sein, bedeutet, dass wir Gott gehören. Nun, eigentlich gehören Gott sowieso alle Menschen. Er hat sie geschaffen. Doch die meisten Menschen anerkennen das nicht. Sie leben so, als ob es Gott nicht geben würde, oder als ob er nichts in ihrem Leben zu sagen hat, oder nicht in allen Bereichen. Gott wünscht sich, dass Menschen ihn so sehr lieben und so sehr darauf vertrauen, dass er nur das Beste für sie will, dass sie in allen Bereichen ihres Lebens seine Meinung, seinen Willen, seinen Ratschlag zur obersten Priorität machen, nach seinen Geboten leben, so dass sichtbar ist, dass sie tatsächlich buchstäblich mit ihrem ganzen Denken, Fühlen und auch ihrem Körper Gott gehören.

[14:12] Das war ja bereits die Idee am Berg Sinai, als Gott dem Volk deutlich machen wollte, warum er sie aus Ägypten herausgeführt hat, warum er sie erlöst hat. "Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme gehört schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt", so heißt es in 2. Mose 19, Vers 5 und 6, "so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein, denn die ganze Erde gehört mir. Ihr aber solltet mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein." Das sind die Worte, die du den Kindern Israel sagen solltest. Die Erlösung führt direkt dahin. Die Herausführung aus Ägypten führte dazu, dass sie ein besonderes Volk, ein heiliges Volk sein sollten, ein Königreich von Priestern, ein geistliches Königreich.

[14:57] Ein geistliches Königreich ist genau dieses geistliche Königreich, von dem Jesus immer wieder in seinen Gleichnissen, in seinen Predigten gesprochen hat: "Das Reich der Himmel." Jesus hat dich und mich erlöst, lieber Freund, liebe Freundin, damit wir besondere Menschen sind, damit wir unter den Menschen dieser Welt auffallen als diejenigen, die zu Gott gehören, sein besonderes Eigentum. Und das, was hier den Israeliten am Sinai und dann während der Wüstenwanderung immer und immer wieder gesagt worden ist, es gilt für uns heute zur Zeit des Neuen Testamentes als Christen unverändert weiter.

[15:39] Petrus sagt uns nämlich in 1. Petrus 2, Vers 9: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht."

[15:58] Ein Heiliger zu sein, ein besonderes Volk zu sein, bedeutet nicht, sich exklusiv abzuschotten, sondern es bedeutet, Gott sich so sehr hinzugeben, dass durch ihn würden wir uns abheben von der Masse aller anderen, weil deutlich wird in unserem Leben, dass Gott uns segnet. Und dadurch können wir anderen Menschen erzählen, was Gott für uns getan hat.

[16:25] Schon Israeliten sollten ja Priester sein, und ein Priester ist jemand, der zwischen Gott und dem Sünder vermittelt. Die Israeliten sollten erzählen, was sie mit Gott erlebt haben, sie sollten andere Menschen zu Gott führen. Und genau das ist der Auftrag, den wir heute haben. Wir sollen erzählen, was wir mit Gott erlebt haben.

[16:45] Weil Gott uns erlöst hat, erlöst hat, ich habe mit Gott große Dinge erlebt und ich bin mir sicher, auch du hast große Dinge mit Gott erlebt. Und weil das so ist und weil Jesus unser Erlöser ist, sollen wir ein Volk des Eigentums sein. Und das hat offensichtlich, wie die Bibel hier deutlich zeigt, auch Konsequenzen für sein Lebenstil, Konsequenzen dafür, wie wir unseren Körper behandeln, wie wir unser Leben führen, denn wir sind die Boten Gottes, seine Botschafter.

[17:15] Entsprechend geht es nicht nur darum, was wir in unserem Körper tun, dass wir ihn nicht in irgendeiner Weise verändern, anders als Gott ihn geschaffen hat. Zum anderen hat das auch damit zu tun, was wir in unseren Körper hineinlassen. Und hier in 5. Mose 14 geht es jetzt auch um das, was wir essen. Du sollst nichts essen, was ein Gräuel ist. Ein Kind Gottes zu sein, Teil des heiligen Volkes Gottes zu sein, Eigentum Gottes zu sein, hat etwas damit zu tun, was auf unserem Teller jeden Tag zu finden ist. Wir können zur Ehre Gottes essen oder eben nicht.

[17:52] Manch einer denkt, das, was ich esse und trinke, hat nichts mit meinem Glauben zu tun. Aber die Bibel sagt genau das Gegenteil. Sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament.

[18:05] Schon in 3. Mose hatte Gott also fast 40 Jahre zuvor durch Mose gesagt, dass die Israeliten nicht alles essen durften, was von anderen Menschen in anderen Ländern gegessen wurde. Es heißt hier in Vers 29 von Kapitel 20: "So sollt auch ihr das reine Vieh vom unreinen unterscheiden und die unreinen Vögel von den reinen, und ihr sollt euch selbst nicht verabscheuungswürdig machen, verabscheuungswürdig machen durch viel Vögel und alles, was ich auf dem Erdboden regt, was ich euch als unrein abgesondert habe."

[18:41] Die Israeliten sollten einen sehr deutlichen Unterschied machen, weil Gott einen Unterschied macht zwischen rein und unrein. In den Propheten lesen wir die Unterscheidung zwischen reinen und unreinen Nahrungsmitteln ist durchaus keine zeremonielle oder willkürliche Anordnung. Mit anderen Worten, es ist nicht einfach etwas, was zum Zeremonialgesetz gehört, was durch die Abschaffung der Opfer auch mit abgeschafft worden ist. Nein, nein, ist doch keine willkürliche Anordnung, vor Gott einfach aus dem Nichts irgendetwas angeordnet hat, sondern beruht auf Gesundheitsgrundsätzen. Gottes Anordnungen haben einen Grund, sie sind sinnvoll. Auf die Beobachtung dieses Unterschiedes kann man in hohem Maße die Jahrtausende lange, wunderbare Lebenskraft des jüdischen Volkes zurückführen. Das jüdische Volk hat in der Tat durch die Jahrhunderte und Jahrtausende viele, viele schlimme Dinge erlebt und trotzdem sind sie bis heute eine ein Volk mit einer, wie es hier steht, wunderbaren Lebenskraft. Und das hat mit vielen Dingen zu tun, aber unter anderem auch mit der Beachtung von simplen Gesundheitsgrundsätzen, die Gott in seinem Wort hinterlegt.

[19:54] Jeder Mensch, egal ob Jude, Grieche oder wer auch immer, jeder Mensch kann diese Gesundheitsgrundsätze beachten im Glauben und dadurch den gleichen Segen empfangen, den noch das jüdische Volk schon seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden. Entsprechend empfängt...

[20:15] Was sind das für Grundsätze? In den Propheten lesen wir weiter auf Seite 544: "Die Grundsätze der Mäßigkeit dürfen aber nicht nur angewendet werden, was den Genuss alkoholischer Getränke betrifft. Aufreizende, unverdauliche Nahrung ist der Gesundheit oft eben zu unzuträglich und führt in vielen Fällen zur Transpiration." Es geht also nicht nur darum, zum Beispiel auf Alkohol zu verzichten, sondern sie auch zu überlegen: Was esse ich?

[20:39] Wahre Mäßigkeit lehrt uns, und jetzt kommt das entscheidende Prinzip: Schädliches zu meiden und wohl überlegt nur das zu verwenden, was der Gesundheit förderlich ist. Mäßigkeit bedeutet nicht von allem ein bisschen, sondern Mäßigkeit bedeutet, das, was schädlich ist, es sich gar nicht, und ich überlege mir sehr gut, was gesund für mich ist. Nur wenige sind sich darüber klar, in welchem Umfang die Nahrung mit ihrer Gesundheit, ihren Charakter, ihrer Leistungsfähigkeit und letztlich ihrem ewigen Schicksal zu tun hat.

[21:08] Viele Menschen machen sich heute Gedanken über Gesundheit, hoffentlich machen sie auch Menschen Gedanken über ihren Charakter. Vor allem machen sich Menschen aber Gedanken über ihre Leistungsfähigkeit. Sie wollen schneller sein, stärker sein, mehr können, effektiver arbeiten. Und zumindest manchmal macht sich heute vielleicht auch noch Gedanken darüber, was einmal die Ewigkeit betrifft. Und was sie sagt, ist, dass in all diesen Dingen unsere Nahrung etwas damit zu tun hat. Und sie sagt ganz wenige sind sich im Klaren darüber, wie viel die Nahrung etwas mit diesen Dingen zu tun hat.

[21:44] Die sittlichen und geistigen Kräfte sollen die Esslust jederzeit beherrschen. Der Körper dient dem Geist und nicht umgekehrt. Und ich denke, wir alle haben in unserem Leben schon erlebt, was es bedeutet und was passiert, wenn der Körper über den Geist herrschen möchte. Wenn der Körper nach etwas verlangt und wir einfach nachgeben und sagen: "Na ja, okay, das geht meistens", oder in fast allen Fällen nicht gut aus. Auch wenn wir die Folgen nicht immer gleich sofort merken.

[22:12] Wir lesen weiterhin "Councils and Food" und "Deinem führt in" auf Seite 30: "Unter bekennenden Christen gibt es heute viele, die der Meinung sind, Daniel wäre zu speziell gewesen und halten ihn für engstirnig und fanatisch." Wie erinnern uns: In Daniel Kapitel 1 hat sich Daniel entschieden, nichts von den unreinen Speisen und Getränken des babylonischen Hofes zu sich zu nehmen. Er und seine drei Freunde haben darum gebeten, dass sie gesunde Dinge, pflanzliche Nahrung, wie es im rechten Urtext eigentlich heißt, und Wasser dann zu sich nehmen dürfen. Und das Kapitel zeigt dann auch, dass sie wohlgenährter waren, dass sie stärker, schöner waren und viel leistungsfähiger als alle ihre Gefährten und Kollegen dort an der babylonischen Ausbildungsstätte. All das, was Menschen sich heute wünschen: Stärke, Schönheit und Leistungsfähigkeit, findet man in Daniel 1 von der Wahl des Essens und Rings ab.

[23:14] Ich denke, wir alle, du und ich, haben noch manches zu lernen darüber, wie unser Leben sich durch simple Beachtung von einfachen Gesundheitsprinzipien verbessern könnte.

[23:27] Und was sie hier sagt, ist, dass viele Christen gibt, die glauben, dass das unwichtig ist, dass das nichts mit dem Glauben zu tun hat, dass das zu fanatisch ist, wenn man jetzt hier genau darauf achtet, was man isst und was man...

[23:35] darauf achtet, was man isst und was man trinkt. Sie sagt weiter: Sie betrachten die Angelegenheit von Essen und Trinken als zu unwichtig, als dass man eine solche entschiedene Position einnehmen müsste, die möglicherweise bedeuten könnte, dass man jeden weltlichen Vorteil aufgibt. Denn ähm, Daniel sagt es ja dann, eins Vers 8: Hat sich in seinem Herzen entschieden, hat sich vorgenommen, sich nicht zu verunreinigen. Aber diejenigen, die so denken, werden am Tag des Gerichts herausfinden, dass sie sich von Gottes ausdrücklichen Forderungen abgewandt haben und ihre eigene Meinung zum Maßstab von richtig und falsch gemacht haben. Das ist etwas, wovor wir uns immer hüten müssen. Wir dürfen niemals unsere eigene Meinung, unser eigenes Empfinden, unser eigenes Gefühl über das offenbarte Wort Gottes stellen. Wenn Gott etwas sagt, dann hat er sich dabei was gedacht. Dann sagte das, weil es wichtig ist, weil er es, weil es gut für uns ist und weil er uns kennt. Und wenn wir der Meinung sind, dass das unwichtig wäre oder nicht mehr zeitgemäß oder verändert werden müsste, dann beweist das nur, wie wenig wir Gott kennen und wie wenig wir uns selbst kennen.

[24:47] Sie werden sehen, dass das, was ihnen unwichtig erschien, von Gott nicht so angesehen wird. Seine Forderungen sollten als heilig beachtet werden. Gott möchte, dass wir heilig sind. Er betrachtet uns als heilig und so sollten auch wir seine Anweisungen als heilig betrachten, indem wir Gottes Gebote, seine Anweisungen, seine Ratschläge für heilig erachten. Ohne seine halten wird für jedermann deutlich, dass wir Heilige sind, die Gott über alles, selbst über die eigene Meinung und das eigene Empfinden, setzen.

[25:32] Und so beginnt jetzt eine Aufzählung von konkreten Dingen, die die Nahrung des traditionellen und damit auch unsere Nahrung heute betrifft. Aber das sind die Tiere, die ihr essen dürft: Rind, Schaf und Ziege. In 3. Mose 11, dem berühmten ersten Aufzählung, die sich mit Essen beschäftigt, mit den mit den Tieren, die rein und unrein sind, da gab es nur eine Negativliste, Dinge, die man nicht essen durfte. Aber hier in 5. Mose gibt es jetzt eine positive Liste, also eine Erlaubnis. Diese Tiere, die dürfen gegessen werden, also das Rind und natürlich die Schafe und auch die Ziege. Aber noch mehr Tiere werden interessanterweise aufgezählt, auch wenn nicht alle von uns auch heute noch zum Speiseplan der meisten Menschen gehören: Hirsch und Gazelle und Damhirsch und Steinbock und Wisent und Antilope und Wildschaf. Also und der den entsprechenden Umständen kann man einen Hirsch essen und eine Gazelle, ein Antilope, sollte man mal in Afrika in die entsprechende Notsituation geraten, der Damhirsch, der Steinbock, der Wisent und auch ja Antilopen. Das Wirtschaft allesamt reine Tiere, die man essen darf.

[26:58] Und die allgemeine Begründung, das Prinzip dahinter, so dass jetzt nicht jedes theoretisch mögliche Tier aufgezählt werden müsste, findet sich dann im nächsten Vers, in Vers 6. Und jedes Tier, das gespaltene Klauen hat und zwar ganz gespaltene Klauen, also nicht nur so halb, sondern ganz durchgespalten, und auch Wiederkäuer. Und der den Tieren, das dürft ihr essen. Beide Bedingungen: ganz durchgespaltene Klauen und Wiederkäuer müssen bei einem Tier vorhanden sein, dann ist es rein, dann kann es gegessen werden.

[27:32] Entsprechend gibt es jetzt auch die Gegenbeispiele in Vers 7. Doch diese solltet ihr nicht essen: von den Wiederkäuern und von denen, die vollständig gespaltene Klauen haben, das Kamel, den Hasen und den Klippdachs. Denn obwohl sie, obwohl sie Wiederkäuer sagen, haben sie doch nicht vollständig gespaltene Klauen. Sie sollen euch unrein sein. Also das Kamel kann nicht gegessen werden, genauso auch der Hase, der durchaus manchmal in unseren Breiten auch von manchen Menschen verzehrt wird. Klippdachs ist eigentlich relativ selten im Supermarkt zu erwerben, aber offensichtlich war das ein Tier, das in der Zeit Israels zumindest auch von anderen Menschen, anderer Nationen immer wieder gerne gegessen worden ist.

[28:20] Und dann kommt Vers 8. Das Tier, das vielleicht den meisten Einfluss auf unser Leben heute hier im westlichen Europa hat. In Vers 8 heißt es: Das Schwein hat zwar ganz gespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer. Das hat also sozusagen die andere Charakteristik bezüglich, also im Vergleich zu den anderen drei Tieren zuvor, aber es fehlt eben das Wiederkäuen. Es soll euch unrein sein. Von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen und ihr aß solltet ihr nicht anrühren. Das Fleisch des Schweines ist unrein. Und das gilt auch heute noch. Ist das kein zeremonielles Gewohnter? Nichts mit dem Opfergesetzten zu tun, denn hier geht es nicht darum, was man im Tempel opfert, sondern was man in den Tempel des Heiligen Geistes, nämlich den Körper, hineinlässt.

[29:16] Wir sehen in Jesaja, dass auch dieses Prinzip des Verbots des Schweinefleisches zu essen, immer wieder in der Bibel erwähnt worden ist. Dieser 65 und dort Vers 4: Es ist ein Volk, das mich beständig ins Angesicht beleidigt. Das ist eine ziemlich starke Ausdrucksweise. Gott fühlt sich beleidigt und zwar nicht hintenrum, sondern so direkt ins Angesicht, so als ob man jemanden ins Angesicht Schimpfworte, Beleidigung sagt. Und zwar, warum fühlt sich Gott so? Warum hat er den Eindruck, dass Israeliten ihn beleidigen ins Angesicht, indem es in den Gärten opfert und auf Ziegelstein räuchert? Das heißt, also Götzendienst betreibt, das sind Gräben wohnt und in Höhlen übernachtet, Schweinefleisch isst und Gräuelbrühe in seinen Schüsseln hat. Gott empfindet es als Beleidigung. Er, der unseren Körper so wunderbar geschaffen hat und der uns mehr als ausreichend Nahrung gegeben hat, pflanzliche Nahrung, die das Beste für uns ist, und auch erlaubt hat, bestimmte tierische Produkte zu essen von bestimmten Tieren. Ich empfinde es als eine Beleidigung, denn wir dann dieses Wunderwerk seines Körpers so dermaßen schädigen mit Fleisch, das überhaupt nicht dafür geeignet ist, von menschlichen Körper verzehrt zu werden.

[30:35] Jesaja 66 Vers 17: Die sich Heiligen und reinigen für die Götzen, Gärten aber dieselbe Idee und einer anderen nachlaufen, inmitten derer, welche Schweinefleisch, Mäuse und andere Gräuel essen. Für Gott ist Schweinefleisch genau so ekelhaft als menschliche Nahrung wie Mäusefleisch. Alle zusammen sollen sie weggerafft werden, spricht der Herr. Und hier sehen wir, das ist für Gott keine Kleinigkeit ist, indem wir solche Gebote beachten aus Glauben und aus Liebe zu Gott, weil wir glauben, dass er als guter Vater seinen Kindern nur das Beste will. Dadurch zeigen wir, dass wir ein heiliges Volk sind, dadurch zeigen wir, dass wir besonders sind. Und jeder kann jetzt sehr schnell nachvollziehen, dass ein Mensch ein besonderer Mensch ist, wenn er zum Beispiel kein Schweinefleisch isst. Er fällt auf, er wird vielleicht gefragt, wenn es gibt sich eine Gelegenheit, über den Glauben zu reden und warum man als Kind Gottes Anweisung folgt.

[31:35] In Councils und Diet & Fruits, Seite 392, finden wir folgenden Kommentar dazu: Dieses Gebot wurde gegeben, weil Schweinefleisch zum Essen ungeeignet ist. Gott hat nicht einfach willkürlich Tiere erlaubt und Tiere verboten, sondern eher der alle Tiere geschaffen hat, der auch das Schwein geschaffen hat und wusste, wozu das geschaffen hat und was seine Lebensgewohnheiten sind, wusste, dass auch wenn man manche Tiere unter Umständen essen kann, dieses Tier nicht dafür geeignet ist. Schweine fressen allen Abfall und das ist die einzige Verwendung, die für sie angedacht war. Niemals und unter keinen Umständen solltet ihr Fleisch von Menschen gegessen werden. Es ist sehr interessant. Niemals unter keinen Umständen, nicht einfach mal den Kompromiss machen und sagen, na ja, aber jetzt geht's halt nicht anders. Gott ist der Meinung, dass dieses Fleisch niemals gegessen werden sollte. Aber nicht nur die körperliche Gesundheit wird durch das Essen von Schweinefleisch geschädigt. Das Denken wird beeinflusst und durch den Gebrauch dieses abstoßenden Nahrungsmittels wird das feinere Empfindungsvermögen abgestumpft. Es geht also auch um unser Fühlen, um unser Denken. Es ist unmöglich, dass das Fleisch irgendeines Geschäftes gesund ist, wenn es sich natürlicherweise von Dreck ernährt und alles abscheulich ist. Und das sagt einem ja eigentlich schon fast der gesunde Menschenverstand. Das Fleisch der Schweine besteht aus dem, was sie essen. Wenn Menschen ihr Fleisch essen, wird ihr Blut und Fleisch durch die Unreinheiten verdorben, die ihnen durch das Schwein übermittelt werden. Gott möchte uns wie ein echter Vater sein Kind vor Schaden bewahren. Gott möchte uns seine seine möchte, dass wir möglichst viel von dem Körper haben, den er uns geschaffen hat und möglichst gut denken und gute Entscheidungen treffen können.

[33:25] Weiter in den Fußspuren des großen Arztes, 316, bei ihrer Niederlassung in Kanaan wurde in Israeliten tierische Nahrung erlaubt, aber unter sorgfältiger Einschränkung, wodurch die schlimmen Folgen verringert werden sollten. Fleisch ist nicht das Beste. Das sehen wir von Anfang an in der Schöpfung. In 1. Mose 1 und 2 wurden die Menschen pflanzliche Dinge zur Nahrung gegeben. Erst nach der Sintflut wurde dann wegen des Mangels an ausreichend pflanzlicher Nahrung auch bestimmte Tierarten erlaubt. Schweinefleisch war ausgeschlossen, ebenso andere Tiere, Vögel und Fische, deren Fleisch für unrein erklärt war. Bei den erlaubten Fleischspeisen war das Essen des Fettes und Blutes streng verboten. Das ging also nicht nur darum, bestimmte Tiere nicht zu essen. Es geht auch darum, die Tiere, die man essen durfte, nur unter bestimmten Bedingungen zu essen, nämlich ohne Fett und ohne Blut. Nur solche Tiere durften als Nahrung benutzt werden, die in gutem Zustand waren. Kein Tier, welches zerrissen worden, welches von selbst gestorben oder von um das Blut nicht sorgfältig abgezogen worden war, durfte als Nahrung benutzt werden. Also auch bei den erlaubten Tieren gab es wesentliche Einschränkungen. Eine wichtige vor allem: das Fleisch sollte komplett ohne Blut sein.

[34:40] Kommen wir noch zu den anderen Lebewesen. Um diese geht in Vers 9. Heißt es: Das ist es aber, was ihr essen dürft: Von allem, was in den Wasser ist, alles, was Flossen und Schuppen hat, dürft ihr essen. Also eine ganze Reihe von Fischen, weil sie Schuppen und Flossen haben, fallen unter die Tiere, die man essen darf. Aber in Vers 10: Was aber keine Flossen und Schuppen hat, solltet ihr nicht essen. Es soll euch unrein sein. Das betrifft viele Dinge, die heute oft auch als vermeintliche Delikatesse gegessen werden, seines Hummer oder Krebse oder irgendwelche Meeresfrüchte jeglicher Art.

[35:18] Vers 11: Alle reinen Vögel dürft ihr essen. Und dann kommt eine Aufzählung von zahlreichen Adlern, die von zahlreichen Vögeln, die nicht rein sind. Diese aber sollte nicht essen: den Adler, den Lämmergeier und den Seeadler, die Warane, die Habichte und die Geier, alle Rabenarten, den Strauß, die Eule, die Möwe und die Falkenarten. Das Kreuzchen, den Ibis, die Schleiereule, den Pelikan, den Aasgeier und den Kormoran, den Storch, die Reiher, die Wiedehopfe und die Fledermaus.

[35:50] Wenn man verschiedene Bibelübersetzungen miteinander vergleicht, wird man sehen, dass nicht immer überall exakt genau das gleiche, die gleiche Vogelart beschrieben wird. Das hängt damit zusammen, dass nicht in allen Fällen sozusagen von einer biologischen, zoologischen Perspektive die hebräischen Worte genau einer Vogelart zugeordnet werden können.

[36:11] Und dann Vers 19 heißt es: Auch alles geflügelte Kleingetier soll euch als unrein gelten. Sie dürfen nicht vergessen werden. Oder eine ganze Reihe von Insekten würden da z.B. darunter fallen, die in den letzten Jahren immer wieder mehr gefordert und gefördert worden sind als vermeintlich guter Ersatz für unsere westliche Zivilisation. Auch sie gelten als unrein. Wenn man 3. Mose 11 anschaut, findet man aber eine interessante kleine Ausnahme. Hier nur: Diese dürft ihr essen von dem geflügelten Kleintier, das auch vier Füßen geht, die oberhalb ihrer Füße zwei Schenkel haben, mit denen sie über den Erdboden hüpfen können. Von diesen dürft ihr essen: alle Arten der RW-Heuschrecke, alle Arten der Sol-Haben-Heuschrecke, der Heuschrecke und der Hagab-Heuschrecke. Aber alles übrige Geflügel, hier ist auch vier Füßen geht, soll für euch einen goldenen, also bestimmte Heuschreckenarten sind theoretisch zum Essen erlaubt.

[37:06] Alle reinen Vögel dürft ihr essen. Darunter fallen natürlich zum Beispiel so Vögel wie das Huhn oder auch die Wachtel, um ein paar Beispiele zu nennen.

[37:22] Vers 21: Ihr sollt kein Aas essen. Dem Fremdling in deinen Toren kannst du es geben, dass er es isst, oder einem Ausländer kannst du es verkaufen. Hier sieht man also, dass die Israeliten einen anderen Status sozusagen hatten. Nein, nein, nein, eine, dass von ihnen mehr erwartet worden ist, denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, dein Gott. Du sollst das Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen. Das wahrscheinlich gibt es verschiedene Überlegungen zu diesem Vers. Im letzten Abschnitt, als wäre es vermutlich auch ein Ausdruck dessen, ja, der deutlich machen sollte, dass man so etwas nicht tut, weil das einfach grausam ist. Ja, dann von einer von einer Ziege Milch zu nehmen und in der Milch, die eigentlich ist, ja, das Böcklein hätte ernähren sollen, jetzt dieses Böcklein zu kochen, das ist einfach herzlos. Ja, und das das illustriert so ein bisschen auch eigentlich, was für eine Art von Charakter die Menschen haben sollen, die als Kinder Gottes in dieser Welt leben.

[38:21] Vers 22 bringt uns jetzt zu einem neuen Thema, das in diesem Kapitel noch angesprochen wird und das auch mit unserem Lebensstil zu tun hat. Du sollst allen Ertrag deiner Saat getreu verzehnten, was auf dem Feld wächst, ja, für ja. Lasst es mich gleich von Anfang an deutlich sagen: In diesem Abschnitt geht es nicht um den ersten eigentlichen Zehnten, der die Leviten unterstützen sollte. Wir werden sehen, das ist in diesem Abschnitt um den sogenannten zweiten Zehnten geht. In 5. Mose 18 Vers 21, da findet sich das muss, Verzeihung, es muss 4. Mose heißen. Der 4. Mose 18 Vers 21, da findet sich der erste Zehnte, der auch heute von uns als von Gläubigen immer wieder als Zeichen der Treue und der Liebe zu Gott gezahlt wird. Und siehe, so habe ich den Söhnen Levi alle Zehnten in Israel zum Erbteil gegeben für ihren Dienst, den sie tun, den Dienst an der Stiftshütte. Israeliten sollten durch diesen ersten Zehnten die Leviten, diejenigen, die sich selbst unterstützen konnten, weil sie nämlich für das halt um arbeiteten, die sollten vom Zehnten unterstützt werden. Und die Anwendung für uns ist heute, dass wir mit dem Kind, mit dem 10% unseres Einkommens die Mitarbeiter im Werk Gottes, im organisierten Werk Gottes unterstützen, so dass sie nicht eine anderen Arbeit nachgehen müssen.

[39:56] Vers 23: Aber hier geht es jetzt um einen Zehnten, der wie folgt verwendet werden soll: Und du sollst essen vor dem Herrn, deinem Gott, an dem Ort, den er wählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen, den Zehnten deines Korns, deines Mostes, deines Öls und die Erstgeborenen von deinen Rindern und Schafen, damit du lernst, den Herrn, dein Gott, alle Zeit zu fürchten. Der Zehnte sollte also nicht hier den Leviten primär gegeben werden, sondern es sollte benutzt werden, um selbst zu essen und zwar an dem Ort des Heiligtums, um Gott besser kennenzulernen. Der Kommentaren und Propheten sagt uns zur Förderung der gottesdienstlichen Versammlung und auch zu Versorgung der Armen wurde ein zweiter Zehnter von allem Einkommen herum, der war also nicht so Unterstützung primär de Leviten, sondern damit es Veranstaltung geben konnte, damit man zum Heiligtum gehen konnte, dass man dort feiern konnte und auch zur Versorgung der Armen. Von dem ersten Zehnten hatte der Herr gesagt: Den Kindern Levi, aber habe ich alle gegebenen Israel, aber für den zweiten ordnete an. Und dann kommt genau diese Abschnitt, den wir gerade gelesen haben, diesen Zehnten oder seinen Gegenwert in Geld, weil ja normalerweise der Zehnte dann in Naturalien, erstmal das Einkommen waren ja Naturalien und entsprechend wurde auf der Zehnte oft in Naturalien gegeben oder sein Gegenwert in Geld.

[41:16] Mussten sie jeweils zwei Jahre lang zum Heiligtum bringen, also in zu dem Ort, wo Gott seine Wohnung hatte. Nachdem die Spender Gott ein Dankopfer dargebracht und den Priestern einen bestimmten Teil davon gegeben hatten, sollten sie das übrige zu einem Fest verwenden, an dem die Leviten, die Fremdlinge, Weisen, Witwen teilnahmen. Sollte also sozusagen ein ein besonderer Gottesdienst sein in der Gegenwart Gottes. So wurde für die Dankopfer und Festmale bei den Jahresfeiern gesorgt und das Volk von den Priestern und Leviten in ihre Gemeinschaft mit einbezogen, damit es Belehrung und Aufmunterung zum Dienst für Gott erhielte. Gott wollte also, dass das Volk immer wieder zum Heiligtum kommt. Dann haben wir ja auch schon in einem anderen, einen anderen Folge darüber gesprochen, denn wenn sie zum Heiligtum kamen, um dort diese Feier durchzuführen und dort gemeinsam zu essen und zu trinken, dann gab es die Gelegenheit, Predigten zu hören und da Weisung zu hören von den Priestern und Leviten, das Gesetz Gottes ausgelegt zu bekommen. Gott wollte also Ihnen Möglichkeiten schaffen, sich ausbilden zu lassen, Predigten zu hören, das Wort Gottes besser kennenzulernen. Deswegen ist eine gute Sache, wenn wir heute noch Veranstaltungen haben, wo wir alle zusammenkommen. Das können freudige Veranstaltungen sein, festliche Veranstaltungen, wo man gemeinsam mit der ganzen Familie hingeht. Das können große Konferenzen sein, Camp Meetings, um dort das Wort Gottes in besonderer Weise zu lernen und zu vertiefen.

[42:45] Weiter heißt es hier in auf Seite 511: In jedem dritten Jahr aber sollte dieser zweite Zehnte daheim zum Unterhalt der Leviten und der Armen benutzt werden. Hatte also eine vielfältige an ein vielfältigen Anwendungsbereich. Neben der der Finanzierung von von geistlichen Konferenzen, von von Versammlungen, sollte auch dieses Geld benutzt werden, um Bedürftige zu unterstützen. Die Mose gesagt hatte, dass sie in deiner Stadt Essen und satt werden. Diese Zehnte schuf einen gewissen Geldvorrat für Wohltätigkeitszwecke und Gastlichkeit. Mit anderen Worten, Israeliten sollten mit 10% ihres Einkommens das wäre Gottes unterstützen und mit weiteren 10% zurückhalten, damit sie selbst genug Geld haben, um große Veranstaltungen zu besuchen, um Armen zu helfen und gastlich sein zu können, um geistliche Atmosphäre zu schaffen und wohltätig sein zu können.

[43:46] Vers 24: Wenn dir aber der Weg zu weit ist und du es nicht hintragen kannst, weil der Ort, den der Herr, dein Gott, erwählen wird, also wo das Heiligtum stehen wird, um seinen Namen dorthin zu setzen, dir zu fern ist, wenn du in der Herr, dein Gott, dich segnet. Vers 25: Verkaufe es und binde das Geld in deiner Hand zusammen und gehe an den Ort, denn der Herr, denn Gott erwählen wird. Mit anderen Worten, wenn der Weg sehr weit ist, kannst du den Gegenwert, wie du schon gelesen haben, in Geld nehmen und diesen dann als zweiten Zehnten zum Heiligtum bringen. Sei es zunächst damals erst zur Stiftshütte und dann später zum Tempel in Jerusalem. Dort würden sie immer wieder sehen, wie immer geschlachtet worden sind, wie die Opfertiere auf den kommenden Erlöser hinweisen und auf den Erlösungsplan, der ihre eigene Schuld von ihnen nahm. Sie würden den Priester sehen, der dort im Heiligtum den Erlösungsplan vorschattete, der zeigte, wie Jesus selbst einmal im himmlischen Heiligtum für dich und für mich eintreten wird. Gott wollte, dass die Solid das immer wieder sehen und dafür war der zweite Zehnte geeignet. Und ich denke, es wäre gut, wenn auch wir, wenn ich und du, wenn wir uns überlegen.

[44:57] Wenn ich und du, wenn wir uns überlegen würden, wie wir so einen zweiten Zehnten in unserem Leben besser einsetzen können, dass wir Geld zurückhalten, um Konferenzen zu besuchen, um vielleicht mal eine Bibelschule zu besuchen, um wunderschöne Gottesdienste zu organisieren, wo Menschen eingeladen werden, um Armen zu helfen, obwohl tätig zu sein. Dass wir neben dem Zehnten, der für die Unterstützung des Werkes Gottes geht, einen zweiten Zehnten uns reservieren für genau diese Dinge, vielleicht auch um die Schulen zu unterstützen, die im Auftrage Gottes Wert tun. Für all diese Dinge kann dieser zweite Zehnte eingesetzt werden.

[45:40] Vers 26: „Und gib das Geld für das aus, was irgendein Herz begehrt, es sei für Rinder, Schafe, Wein, starkes Getränk oder was sonst deine Seele wünscht, und sei dort vor dem HERRN deinem Gott und sei fröhlich, du und dein Haus.“ Der zweite Zehnte sollte für ein Fest verwendet werden. Die Kinder der Familie sollten wissen: Es ist eine schöne Sache, wenn man zum Heiligtum geht. Der Besuch bei der Stiftshütte, der Besuch beim Tempel sollte ein Fest sein, etwas, auf das die Kinder sich freuen. Sollte heute auch ein Besuch im Gottesdienst sein, Besuch bei einer großen Konferenz, der Besuch eines Camp Meetings – eine Freude sein, etwas, woran man sich noch lange erinnert, so dass durch die Freude der Gelegenheit auch die geistlichen Lektionen, die man gelernt hat, tief im Herzen verankert werden. Gott wollte, dass die Menschen sich daran erinnern oder dass das Lernen, dass die Gegenwart in der Gegenwart Gottes zu sein, eine Freude, eine schöne Sache ist, dass das mit Gemeinschaft, mit Gastfreundschaft und mit Wohltätigkeit verknüpft ist.

[46:43] Vers 27: „Den Leviten aber, der in deinen Toren ist, sollst du nicht im Stich lassen, denn er hat weder Teil noch Erbe mit dir.“ Und entsprechend sollte auch der zweite Zehnte, wo entsprechende Not vorhanden war, für die Unterstützung der Leviten zusätzlich gegeben werden. Das hatten wir bereits gelesen in 5. Mose 12, Vers 19: „Und hüte dich, den Leviten im Stich zu lassen, so lange du in deinem Land lebst.“ Gott wollte, dass das Werk Gottes vorangehen kann, und dazu war der erste Zehnte abgesondert. Aber auch der zweite Zehnte konnte eingesetzt werden, um Menschen zu unterstützen, die sich ganzheitlich und vollständig dem Werk Gottes verschrieben hatten oder verschrieben waren.

[47:24] 5. Mose 14, Vers 28: „Nach Verlauf von drei Jahren sollst du den ganzen Zehnten deines Tages von jenem Jahr aus sondern und es in deinen Toren lassen.“ Das ist jetzt immer im wir haben gesehen, zwei Jahre lang sollte man zum Heiligtum gehen. Im dritten Jahr sollte man den zweiten Zehnten benutzen, um damit Wohltätigkeitszwecke auszufinden, um armen Menschen und den Leuten zu helfen. Wir lesen – das haben wir schon gelesen – in jedem dritten Jahr aber sollte dieser zweite Zehnte daheim zum Unterhalt der Leviten und der Armen benutzt werden.

[47:58] Vers 29: „Da soll dann der Levit kommen, weil er weder Teil noch Erbe mit dir hat, und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind, und sie sollen essen und sich sättigen, damit ich, der HERR, dein Gott, segne in allen Werken deiner Hände, die du tust.“ Würdest du gern anderen Menschen finanziell mehr helfen? Hier hast du eine wunderbare Gelegenheit. Nimm einfach einen zweiten Zehnten und überlege, wie du ihn – und betrachte ihn tatsächlich als eine Art Zehnten, nicht dem organisierten Werk ist vollständig übergeben wird, sondern mit dem du jetzt selbst auch für arme, sowohl für die Zwecke etwas Gutes tun kannst, wo du auch benutzen kannst, um deine eigene geistliche Bildung und die Bildung deiner ganzen Familie zu stützen, zu fördern und entsprechend ja, voranzubringen. Dafür kannst du den zweiten Zehnten benutzen.

[48:50] Jakobus 1, Vers 27 sagt uns das auch, dass im Neuen Testament gilt: Für andere Menschen da zu sein, vor allem für die allerschwächsten. „Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott dem Vater ist es, Weisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu bewahren.“ Wir müssen nicht immer überall hinausposaunen, was wir gemacht haben, aber wenn wir uns für die interessieren, die uns besonders brauchen, die gerade schwach sind, die wenig Unterstützung haben, die wenig Freunde haben, dann zeigt das, dass wir Kinder Gottes sind. Deswegen lesen wir bei Paulus, Hebräer 13, Vers 2: „Vernachlässigt nicht die Gastfreundschaft, denn durch sie haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ Da spielt er sicherlich auch auf Abraham an, der in 1. Mose 18 diese drei Fremden zu sich nimmt, ohne zu wissen, dass einer von ihnen der Sohn Gottes und die anderen beiden Engel sind. Und deswegen ist eine gute Gelegenheit, Menschen auch zu sich nach Hause einzuladen, weil das oft die Gelegenheit schafft, auch über geistliche Dinge zu sprechen.

[49:58] Gott möchte, dass wir seine Kinder sind. Er möchte, dass wir nicht nur das behaupten, sondern im Alltag erleben. Er möchte, dass andere Menschen sehen, dass wir seine Kinder sind, sei es dadurch, wie wir uns kleiden, wie wir mit unserem Körper umgehen, sei es dadurch, wie wir essen und trinken, was wir essen, was wir trinken, mit all den verschiedenen Dingen des Alltags. Und das sind ja nur einige Beispiele. Wir könnten in der Bibel noch viele andere Bereiche des Alltags sehen, in denen Gott gesprochen hat, und auch auf die Art und Weise, wie wir unser Geld ausgeben und wie wir es benutzen, um anderen Menschen zu helfen. Daran wird auch für einen Menschen, der Gottes Wort nicht gut kennt, sichtbar, dass wir anders sind, dass wir ein heiliges Volk sind, dass wir Gott gehören. Und das öffnet die Türen, dass wir Menschen mit Gott in Verbindung bringen können, sie Menschen zu Gott führen kann. Und dafür hat Jesus uns erlöst, dass wir seine Kinder sind, dass wir Gottes Kinder sind. Und ich wünsche mir, dass du und ich – dass wir neu überlegen, wie wir noch besser im Alltag doch nachdenken können, als Kind Gottes zu leben. Das ist dein Wunsch. Lass uns gemeinsam beten.

[51:07] Lieber Vater im Himmel, wir nennen dich Vater, weil du versprochen hast und uns gesagt hast, dass du tatsächlich unser Vater sein möchtest. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann sehen wir, dass wann immer du in unserem Leben gewirkt hast, es zu unserem Besten war. Und dass alle Anweisungen, die du uns gibst, eigentlich nur dazu dienen, uns vor Schaden zu bewahren und unser Glück und unsere Freude zu verstärken. Herr, vergib uns, dass wir das nicht immer so gesehen haben, und schenke uns weiter, wie wir das, was wir heute gelernt haben, in die Praxis umsetzen. Dass wir darauf achten, wie wir essen und trinken, wie wir unseren Körper behandeln und dass wir uns auch überlegen, wie wir nicht nur den Zehnten für die Unterstützung des Werkes Gottes geben, sondern überlegen, wie wir diesen zweiten Zehnten gewinnbringend so einsetzen, dass es dir Ehre gibt, so wie es dein Wort sagt. Dazu und für uns mit einem Heiligen Geist, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[52:07] Damit sehen wir uns zur nächsten Folge dann wieder, wenn es heißt: Freiheit. Das wird das Thema sein von 5. Mose 15. Bis dahin wünsche ich euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes und im Alltag als Kind Gottes zu leben. Gott mit euch.


Lizenz

Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.