In dieser Folge von „Höre Israel“ studiert Christopher Kramp das dritte Kapitel des 5. Buches Mose und beleuchtet den Sieg über Og, den König von Baschan. Er erklärt die Bedeutung des fruchtbaren Landes Baschan und die beeindruckende Größe und Stärke von Og und seinem Volk, die als Riesen beschrieben werden. Die Lektionen über Vertrauen in Gott angesichts überwältigender Hindernisse werden anhand der Erfahrungen der Israeliten und biblischer Beispiele wie David und Goliath verdeutlicht.
Höre Israel – 4. Der König von Baschan (5. Mose 3)
Christopher Kramp · Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose) ·Themen: 5. Mose, Altes Testament, Bibel, BibelstudiumWeitere Aufnahmen
Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)
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Transkript
[0:13] Herzlich willkommen zu Höre Israel, schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt auf joelmedia.de zu unserer Serie über das fünfte Buch Mose. Gemeinsam wollen wir dieses für unsere Zeit so wichtige Buch Vers für Vers lesen und mit Hilfe von Parallelen und Kommentaren dieses Buch gemeinsam studieren, um zu erkennen, was Gott uns für unsere Zeit zu sagen hat, was sein Ruf an sein Volk in dieser letzten Zeit vor der Wiederkunft ist.
[1:36] Wir haben in der letzten Folge gesehen, wie die zweite Generation der Israeliten in der Wüstenwanderung im vierzigsten Jahr endlich große Siege errang, zum Beispiel den Sieg über Sihon, den König der Amoriter, der in Heschbon wohnte. Wir haben gesehen, wie die Israeliten nicht jeden einzelnen Feind angreifen konnten, sondern einige Länder umgehen sollten, weil sie mit diesen Ländern in Frieden zusammenleben sollten, die Edomiter und die Moabiter und die Ammoniter, für die Gott bereits gewirkt hatte und für die Gott die Riesen bereits vertrieben hatte, ohne dass diese überhaupt wirklich an Gott geglaubt hatten. Diese Völker wollen sich gezeigt hatte, dass das Misstrauen der Israeliten in die Kraft Gottes völlig unbegründet gewesen ist.
[2:29] Heute wollen wir an dieser Stelle weitermachen und sehen, wie der Siegeszug der Israeliten, der mit dem Sieg über Sihon anfing, fortgeführt worden ist. Das Thema heute ist der König von Baschan, und wir wollen uns das dritte Kapitel von 5. Mose gemeinsam anschauen. Wie immer wollen wir dabei die Bibeltexte selbst aus der Bibel mitlesen und dann auch die verschiedenen Kommentare und Parallelverse eingeblendet sehen. Bevor wir allerdings damit beginnen, möchte ich uns einladen, dass wir mit einem Gebet starten.
[3:06] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danken, dass du uns das Buch 5. Mose gegeben hast, durch das du zu uns sprichst und uns zeigst, worauf es ankommt, damit dein Volk das himmlische Kanaan erreichen kann. Bitte hilf uns, diese Worte, die wir jetzt lesen, wirklich zu verstehen, die praktische Bedeutung für unser Leben zu erfassen und durch deinen Heiligen Geist, durch die Kraft deines Geistes, auch diese Dinge umzusetzen. All das bieten wir im Namen Jesu an.
[3:37] Die Israeliten hatten gerade begonnen, östlich vom Jordan Land zu erobern, nachdem, wie gesagt, die Edomiter, die Moabiter umrundet worden waren auf Befehl Gottes. Dürfen wir nicht angegriffen werden und die Ammoniter im Osten in Ruhe gelassen wurden. Durften sie gegen die Amoriter kämpfen, was sie getan hat. Nur das Ende von 5. Mose 2 berichtet ja von dieser Geschichte.
[4:03] Der nächste Vers in 5. Mose 3, Vers 1, sagt folgendes: "Als wir uns aber umwandten oder auf den Weg nach Baschan hinaufzogen, rückte Og, der König von Baschan, uns entgegen. Er und sein ganzes Volk, um bei Astarot zu kämpfen." Nun, Baschan war ein sehr fruchtbares Land. Das zeigt schon der Name, denn das Wort Baschan bedeutet fruchtbar. Hier waren Israeliten nicht mehr in der Wüste, wo nur Steine und Felsen und Sand und Hitze sie erwartete. Hier waren auch da eine Hochebene, die von einem wirklich sehr mächtigen Volk bevölkert worden war, genauso wie es ja auch schon beim König von Sihon der Fall war.
[4:53] Diese Geschichte vom Sieg über Sihon und dann noch vom Sieg über Og hat sich tief eingebrannt in das kollektive Bewusstsein der Israeliten. Noch später finden wir immer wieder auch in Liedern, in Psalmen Erwähnungen davon. Hier zum Beispiel in Psalm 135, Vers 10 und 11: "Er schlug große Nationen und tötete mächtige Könige. Sie haben den König der Amoriter und Og, den König von Baschan, und alle Könige Kanaans." Das waren nicht einfach ein paar territoriale Fürsten, das waren mächtige Fürsten, mächtige Könige, vor denen auch die umliegenden Völker zitterten. Die Amoriter, ein Stamm der Kanaaniter, waren gefürchtet als besonders grausam und kämpferisch, und dass er gerade über diese beiden Königreiche stellte, war eine Sensation.
[5:49] Nächster Vers, 5. Mose 3, Vers 2: "Das sprach der Herr zunehmend: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn und sein ganzes Volk samt seinem Land in deiner Hand gegeben, und du sollst mit ihm verfahren, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, verfahren bist, der in Heschbon wohnte." Nach dem Kampf, vor dem Kampf, war der Jubel über den Sieg über Sihon groß gewesen, aber jetzt kam schon wieder ein König, schon wieder Riesen, und schon wieder dieses unsichere Gefühl. Wird es diesmal erneut für einen Sieg reichen? Auch wir sind oft froh und dankbar, wenn Gott eingreift in unser Leben, aber sehen dann doch mit etwas Zittern der nächsten großen Prüfung, der nächsten großen Herausforderung, dem nächsten großen Problem entgegen.
[6:38] Gott spricht hier zum Volk, zu Mose und den allen Israeliten und sagt: "Ich habe euch geholfen gegen Sihon, ich werde euch helfen hier in Baschan gegen Og. Ich habe in der Vergangenheit vor euch gekämpft, ich werde wieder für euch kämpfen. Erinnert euch an das, was ich schon für euch getan habe." In 4. Mose 14, Vers 9 heißt es: "Seid nur nicht widerspenstig gegen den Herrn und fürchtet euch nicht vor dem Volk dieses Landes, denn wir werden sie verschlingen. Ihr Beistand ist von ihnen gewesen, mit uns aber ist der Herr. Fürchtet euch nicht vor ihnen." Das war das, was Kaleb und Josua dem Volk der ersten Generation gesagt hatte. Was wir hier sehen, ist, dass Furcht vor dem Volk des Landes im Grunde genommen Widerständigkeit, Rebellion gegen Gott ist. Wenn wir die Probleme und die Versuchungen und die Herausforderungen größer achten als unseren Gott, ist das im Grunde genommen Rebellion gegen Gott.
[7:41] Kaleb und Josua hatten die erste Generation oft gefordert: "Seid nicht widerspenstig, sondern vertraut darauf, dass Gott stärker ist als euer Problem." Wie sehr brauchen wir diese Lektion für unser persönliches Glaubensleben? Wie sehr müssen wir verstehen, dass wenn wir unsere Probleme größer machen als unseren Gott, das im Grunde genommen Widerspenstigkeit gegen Gott ist. Weiter heißt es in Jesaja 41, Vers 10: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch. Ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit."
[8:20] Lieber Freund, liebe Freundin, wir haben einen Gott, der uns stärkt, der uns hilft, der in unserer Seite steht, ganz egal, was auf uns zukommt. Auch wenn wir von Problem zu Problem, von Herausforderung zu Herausforderung, so wie die Israeliten, von einem Riesenvolk zum nächsten, jetzt kamen, Gott war bei ihnen und sie sollten nicht ängstlich sein. So wie Psalm 43, 5 sagt: "Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir." Und was für die Israeliten der zweiten Generation galt, die hier von Sieg zu Sieg eilten, so gilt das auch für uns persönlich. Derselbe Gott, der damals in der Wolken- und Feuersäule den Israeliten voranschritt, ist auch heute noch mit mir und dir persönlich und auch mit uns als Volk Gottes unterwegs, wenn wir ihm vertrauen und uns nicht fürchten.
[9:19] Apostelgeschichte 18, Vers 9: "Und der Herr sprach durch ein Gesicht in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht." Die Kämpfe der Israeliten sind auch eine Illustration für unsere geistlichen Kämpfe, für unseren Auftrag, das Evangelium in die Welt zu tragen. Auch dort haben wir große Schwierigkeiten, Hindernisse, Riesen, die im Weg stehen. Aber der Paulus wurde ermutigt von Gott, sich nicht zu fürchten, auch in der großen Weltstadt Korinth, und dort als Pionier den Banner des Evangeliums einzupflanzen. Wir sollen heute mit demselben Mut vorangehen, der Paulus ausgezeichnet hat und den auch die zweite Generation gezeigt hat, als sie diese Botschaft Gottes gehört und geglaubt hat.
[10:11] Dass wir weiter, wie es weitergeht in 5. Mose Kapitel 3, Vers 3 und 4: "So gab der Herr, unser Gott, auch den König von Baschan in unserer Hand samt seinem ganzen Volk, und wir schlugen, bis keiner übrig blieb, deren Kommen wäre. Und wir nahmen zu jener Zeit alle seine Städte ein. Es gab keine Stadt, die wir ihnen nicht abgenommen hätten." 60 Städte, die ganze Gegend Og, das Königreich Og von Baschan. Die Gegend ist noch heute bekannt für die großen, gewaltigen und schwarzen Basaltsteine, die überall dort in der Gegend stehen. Die Häuser und die Städte waren aus diesen großen Steinen gefertigt, so stark und so groß, dass es unmöglich erschien, sie einzunehmen. Doch unser Gott ist ein Spezialist für das Unmögliche, und genau das tat er für die Israeliten. Genau das will er heute für uns tun.
[11:10] Vers 5: "Alle diese Städte waren fest mit hohen Mauern, Toren und Riegeln versehen. Außerdem hatte es sehr viele andere Städte ohne Mauern." Die Israeliten erkannten, dass das, was damals in der ersten Generation behauptet worden war, nicht völlig aus der Luft gegriffen war. In 5. Mose 1, Vers 28 haben wir gelesen, was das Volk berichtete, nachdem sie zehn der zwölf Spione zugehört hatten. "Wohin sollen wir ziehen? Unsere Brüder haben unser Herz verzagt gemacht, indem sie sagten: Das Volk ist größer und höher gewachsen als wir, die Städte sind groß und bis an den Himmel befestigt. Dazu haben wir die Söhne Anak dort gesehen, also Riesen." Das war natürlich übertrieben, aber es war auch nicht völlig falsch. Die Städte waren tatsächlich groß, und sie waren tatsächlich stark befestigt, und sie waren tatsächlich für menschliche militärische Mittel, die damals zu der Zeit bekannt waren, uneinnehmbar.
[12:15] Was die erste Generation aber nicht mit einkalkuliert hatte, obwohl sie so viele Beweise dafür hatte, war die wundersam wirkende Kraft Gottes, die Macht, die der Schöpfer hat, alles zu tun, was seinem Wohlgefallen entspricht. Die zweite Generation, die vor denselben großen Städten stand, vor denselben Riesen, mit denselben Problemen konfrontiert war, hatte eben diesen einen Unterschied: Sie glaubten, dass Gott das tun können, was er den Israeliten aufgetragen hatte.
[12:53] In Vers 6 und 7 lesen wir: "Und wir vollstreckten an ihnen den Bann, wie wir es mit dem König von Heschbon gemacht hatten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann an Männern, Frauen und Kindern, aber alles Vieh und das Beutegut aller Städte erbeuteten wir für uns." Der Bericht entspricht ganz dem, was sie schon in 5. Mose 2 bei dem Sieg über Sihon gelesen hatten. "Und wir nahmen zu jener Zeit alle seine Städte hin und wir vollstreckten den Bann jeder Stadt an Männern, Frauen und Kindern, und es blieb keiner übrig, der entkommen wäre. Nur das Vieh erbeuteten wir für uns und das Beutegut aus den Städten, die wir einnahmen." Der Bann sollte vollstreckt werden an diesen Amorritern, denn ihre Schuld war ein Hass, ein Maß erreicht, das jetzt vollendet war. Genau das, was wir bereits hier studiert haben, dass ihre Schuld so groß war, dass jetzt die Zeit des Gerichts gekommen war. Und an jeder Stadt oder an jedem Ort wurde das Strafgericht Gottes für Jahrhunderte der Sünde, der Rebellion gegen Gott, vollstreckt.
[14:02] Vers 8 bis 10: "So nahmen wir zu der Zeit das Land aus der Hand der zwei Könige der Amoriter, die jenseits des Jordan waren, also im Osten vom Abfluss, im Süden bis an den Berg Hermon, das ist im Norden. Die Zidonier nennen den Hermon und die Amoriter nennen ihn Sien. Alles steht der Ebene und ganz Gilead und ganz Baschan bis nach Salcha und Edrei, die Städte des Königreichs Og von Baschan." Auf dieser Karte sieht man die beiden Königreiche: das grüne, das Königreich von Sihon, der in Heschbon wohnte, südlich davon liegt Moab. Eigentlich war auch ein südlicher Teil dieses grünen Königreiches ursprünglich mal Moabs Territorien gewesen, aber die Amoriter hatten es den Moabiten abgenommen. Östlich davon natürlich Ammon, die auf der Karte zu sehen ist, und dann darüber, nördlich, das Königreich, was an dieser fruchtbaren Hochebene, das im Norden bis an den Libanon reichte, wie hier durch diese Namen für den Berg Hermon angedeutet wird, bis an diese großen Bergstützen reichte das Gebiet von Og von Baschan, und das jetzt Eigentum der Israeliten war.
[15:20] Dabei gibt es einen Vers hier noch zu beachten, der diesen ganzen Sieg in ein noch interessanteres Licht taucht, und das ist Vers 11: "Denn nur Og, der König von Baschan, war von dem Überrest der Refaiter, also der Riesen, übriggeblieben. Sieh, sein Bett, ein eisernes Bett, ist es nicht in der Stadt Rabba der Ammoniter, das heutige Amman, die Hauptstadt Jordaniens? Es ist 9 Ellen lang und 4 Ellen breit, nach der Elle eines Mannes." Nun, eine Elle ist ungefähr, je nachdem, ob man eine normale Elle, eine königliche, zwischen 50 und 40 Zentimetern, 54 Zentimeter, also so ungefähr pi mal daumen ein halber Meter. Wenn sein Bett 4 Meter breit war, war es 2 Meter breit. Und jetzt kommt: 4 Meter 50 ungefähr lang. Der Grund ist natürlich ganz offensichtlich: Er muss annähernd eine ähnliche Größe gehabt haben, etwa ein unvorstellbar großer Mann.
[16:25] Vergleichen wir das mal mit den Maßen, die für Goliath angegeben werden, der ja sonst so der bekannteste des Alten Testamentes ist. In 1. Samuel 17 finden wir die Maße: "Da trat aus dem Lager der Philister ein Vorkämpfer hervor mit Namen Goliath. Aus Gath war er sechs Ellen und eine Spanne groß", also etwas mehr als drei Meter. Wenn man Goliath und Og nebeneinander stellen würde, dann würde Goliath, der berühmte Riese aus der Geschichte Davids, dem Og nur so bis an die Brustwarzen gehen. Ist der größte Riese, der so in der Bibel beschrieben wird, und er selbst war nicht der einzige, der besonders groß war. An seinem Volk, alle seine anderen Kämpfer waren ebenfalls Riesen, vielleicht in der Größe her vergleichbar mit Goliath. Hier hatten es die Israeliten nicht mit einem Goliath zu tun, sondern mit einem ganzen Heer von Goliaths. Und das macht diese Geschichte in 5. Mose so bemerkenswert.
[17:28] Aus meiner Sicht, denn wir lieben die Geschichte von David und Goliath, wie ein Held einen Riesen besiegt. Aber die Geschichte in 5. Mose berichtet von einem ganzen Volk von treuen Israeliten, die Gott glaubten und deswegen ein ganzes Heer von Riesen, von Goliaths sozusagen, besiegten. Gott wartet nicht auf den einen Glaubenshelden oder die reine Glaubensheldin, die etwas Großes tut, damit endlich das Volk Israel in das Gelobte Land gehen kann. Glaubenshelden hat es immer zu allen Zeiten gegeben. Gott wartet auf die Generation, die ihm gemeinsam gelebt und das tut, was er verheißen hat, dass er sie dafür befähigen würde.
[18:21] Weiz kommentiert diese ganze Geschichte sehr eindrucksvoll und plastisch. Wollte man lesen, was hier ein paar Jahre Propheten geschrieben steht: "Voll Hoffnung und Mut drängte Israel vorwärts. Also, nachdem Sihon besiegt hatten, bald erreicht es noch nördlicher Richtung, folgen ein Land, an dem es seinen Mut und sein Gottvertrauen proben konnte. Vor ihm lag nämlich das im mächtige, dicht bevölkerte Königreich Baschan, das von großen steinernen Steinen, immer so etwa, die bis zum heutigen Tage Bewunderung erregen, 60 Städte, sie befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außerdem sehr viel offene Städte, sowie in 5. Mose beschrieben." Bis heute, wie gesagt, kann man also logisch diese großen schwarzen Steine noch finden und die Überreste und Ruinen dieser Städte.
[19:07] Sie beschreibt weiter in diesem Abschnitt: "Die Häuser waren aus riesigen schwarzen Steinen erbaut und von solch erstaunlicher Größe, dass sie zu der Zeit für jede Streitmacht Unternehmen Maschinen. Das Land war voll unbewohnt, erhöhen es hat es steiles Gefälle, gähnende Abgründe und Felsenbergwände, die Einwohner, Nachkommen eines riesenhaften Geschlechtes waren, selbst außergewöhnlich groß und stark und bekannt für ihre gewalttätige Grausamkeit. Sie bilden den Schrecken aller umliegenden Völker, und Og, der König des Landes, überragte selbst sein Volk von Riesen noch an Größe und Tapferkeit."
[19:49] Aber jetzt kommt aber die Wolken-Säule bewegte sich vorwärts. Obwohl hier die Probleme noch größer waren als bei Sihon und seinen Amoriter, gegen die Wolken-Säule vorwärts. Obwohl menschlich gesehen ein Kampf gegen diese Armee aussichtslos erschien, ging die Wolken-Säule vorwärts. Obwohl es genau solche Umstände waren, die die erste Generation dazu gebracht hatten zu glauben, dass das alles gar nicht möglich sei, gegen die Wolken-Säule vorwärts.
[20:26] Die war, Freund, liebe Freundin, in unserem Leben möchte die Wolken-Säule der Gegenwart Gottes vorwärts gehen und wartet auf Menschen, die der Wolken-Säule trauen, die der Macht Gottes vertrauen und die mit vorwärts gehen. Aber die Wolken-Säule bewegte sich vorwärts, heißt es hier weiter. Und unter ihrer Führung rückten die Hebräer auf Edrei vor, wo der Riesen-König samt seinen Streitkräften ihr Herannahen erwartete. Og hatte den Kampfplatz äußerst geschickt gewählt. Die Stadt Edrei lag am Rande einer Hochebene, die steil aus dem Flachland aufstieg und mit schattigen vulkanischen Gesteinsbrocken bedeckt war. Man konnte nur auf schmalen, steilen Pfaden an sie herankommen, die außerordentlich mühsam zu ersteigen waren, für den Fall einer Niederlage flüchteten Ogs Streitkräfte in jene Felsenwüste, wohin die fremden Heere ihnen unmöglich zu folgen vermochten.
[21:23] Vielleicht ist dir aufgefallen, es war eine Hochebene, auf der die Armee von Og stand, und das sollte uns erinnern an das, was knapp 40 Jahre zuvor passiert war, als die erste Generation dann doch ohne Gottes Segen oder ohne Bundeslade verzweifelt versucht hatte, das Amt der Kanaaniter einzelnen. Auch dort stand der Feind auf einer Hochebene, auch dort war militärisch aussichtslos, die Kanaaniter zu besiegen. Auch dort hatten Israeliten lange steile Pfade einzeln zu überwinden, zu bewältigen und wurden dann umso dramatischer und blutiger geschlagen. So manche Israelit wird sich an die Erzählung seiner Väter und Mütter erinnert haben, an das, was damals passierte, als die erste Generation die so tragische und vernichtende Niederlage erlebt hatte.
[22:19] Und jetzt kamen sie dieses Land Baschan, und schon wieder standen die Feinde auf einer Hochebene. Diesmal waren es Riesen, und unter ihnen der größte Riese überhaupt, Og von Baschan. Doch die Wolken-Säule ging vorwärts.
[22:36] Es heißt ja weiter: "Siegesgewiss kam der König mit einem gewaltigen Heer in das offene Land hinaus." Mit anderen Worten, er kam mit einem Teil seiner Armee vom Hochland hinab. Er muss ihnen abgekommen sein. Man kann sich bildlich vorstellen, wie diese Riesen so Schritt für Schritt dieses diese Hochebene hinab gekommen sind, wie eine Lawine, nicht von Gesteinsbrocken, wie eine Lawine von von Riesen, die sich herabwälzt, diesen Berg hinab. Und für die Israeliten muss das sein ein Anblick gewesen sein, der sie vor Furcht hat erstarren lassen. Diese Riesen standen nicht nur da, nein, die Riesen rannten auf sie zu.
[23:19] Weiter heißt es: "Gleichzeitig hörte man herausforderndes Geschrei von der Hochebene, wo die Sperre von tausenden kampfbegieriger Krieger sichtbar wurden."
[23:25] Kampf begieriger Krieger sichtbar wurden. Die Hebräer sahen die hohe Gestalt jedes Riesen, der ihre Streiter noch überragte. Sie nahmen die Heerscharen wahr, die ihn umgaben, und die scheinbar uneinnehmbare Festung, hinter der sich unsichtbar weitere Tausende verschanzt hatten. Da zitterten viele in Israel vor Furcht. Es schien Harakiri zu sein, es schien ein Selbstmordkommando zu sein, gegen diese Armee, die auf sie zuwälzte, anzutreten.
[23:58] Aber die Wolkensäule ging vorwärts. Lieber Freund, liebe Freundin, das ist Gerechtigkeit aus Glauben, wenn wir trotz der größten Gegnerschaft, der größten Krisen, der größten Probleme, der Wolkensäule, trotz dass Gott den Sieg gibt, wenn wir vorangehen, egal wie groß unsere Angst ist, egal wie groß unsere Furcht ist.
[24:31] Die Israeliten sahen eine Lawine von Riesen auf sich zurollen. Sie hörten die Schreie, waren die Waffen. Aber sie folgten und glaubten Gott. Aber Mose blieb ruhig und fest, denn der Herr der Herrscharen hatte über den König von Baschan gesagt: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn und sein ganzes Kriegsfall mit seinem Land in deine Hände gegeben. Und du sollst mit den Toren, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der zur S-Bahn wohnte.
[25:00] Mose wusste, Gott wird zu seinem Wort stehen. Er hat die Erfahrung gemacht, dass man auf Gottes Wort bauen kann. Er hatte Jahrzehnte Erfahrung mit Gott und seinem Wort, und auch diese neue Generation, herangewachsen, war, wollte er inspirieren zu diesem unerschütterlichen Gottvertrauen. Und das gelang ihm. Es heißt ja weiter: Mit der ruhigen Zuversicht ihres Gottvertrauen auch über die Israeliten. Sie vertrauten Gottes Allmacht, und er ließ sie nicht im Stich.
[25:30] Vor dem Herrn der Herrschaft Gottes konnten weder gewaltige Riesen noch befestigte Städte, weder eine bewaffnete Kriegsmacht noch Gebirgsfestungen standhalten. Er selbst ging dem Heer seines Volkes voran. Er schlug den Feind und siegte für Israel. Der Riesen-König und sein Heer wurden vernichtet, und die Israeliten nahmen sogleich Besitz vom ganzen Land.
[25:53] So wurde ein Volk, das sich dem Laster und Verabscheuungswürdigen ergeben hatte, vom Erdboden vertilgt. Gott errang den Sieg, und das Volk folgte ihm bei der Eroberung von Gilead und Baschan. Erinnerten sich viele der Ereignisse bei Kadesch, die Israel vor fast 40 Jahren zu der langen Wüstenwanderung verurteilten. Sie begriffen, dass der Bericht der Kundschafter über das verheißene Land in vieler Beziehung gestimmt hatte. Die Städte waren von hohen Mauern umgeben, und vor ihnen Riesen gewohnt, denen gegenüber die Hebräer Zwerge waren.
[26:26] Dabei erkannten sie nun auch den verhängnisvollen Irrtum ihrer Väter, die Gottes Macht bezweifelten. Einzig und allein Achtung, einzig und allein das hatte sie damals daran gehindert, das gelobte Land sofort zu betreten. Warum waren die Israeliten 40 Jahre in der Wüste? Nicht, weil die Riesen so groß waren, nicht, weil die Städte so befestigt waren, nicht, weil Gott nicht genau wusste, wie man Kanaan besiegt, sondern weil die Israeliten Gottes Macht bezweifelt hatten.
[26:58] Einzig und allein das hatte die Einnahme Kanaans verhindert. Lieber Freund, liebe Freundin, wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, das Einzige, was das Volk Gottes heute daran hindern könnte, das Land Kanaan zu betreten, ist, wenn wir der Macht Gottes nicht vertrauen, wenn wir an dem zweifeln, was Gottes Wort verspricht, wenn wir es für unmöglich halten, vielleicht für unnötig, wenn wir auf unsere menschliche Schwäche schauen und sagen: "Das geht sowieso nicht, das hat noch keiner geschafft, das ist extrem." Wenn wir den Verheißungen Gottes vertrauen, gehen wir ins gelobte Land.
[27:53] Wenn wir den Verheißungen Gottes misstrauen, dann wartet Gott auf eine nächste Generation. Einzig und allein das hatte die erste Generation davon abgehalten, das gelobte Land zu sehen. Die Riesen blieben Riesen, die die Festung waren. Erst und zweiten Generation genauso groß. Die zweite Generation zweifelte und Gott nicht vertraut. Hätte seine dritte Generation gegeben, die diese großen Riesen und großen Festungen gesehen hätte.
[28:26] Die Probleme, die Herausforderungen, die Versuchung, die Gefahren, all das ist für jede Generation gleich und ähnlich. Zumindest wonach Gott sucht, ist die Generation, die seinen Verheißungen bedingungslos glaubt, damit er wirken kann, damit er kämpfen kann, oder mit er das tun kann, was jeder Mensch zu Menschen unmöglich hält, Sieg zu schenken, wo wir nur Niederlagen vermuten, in unserem persönlichen Leben und als ganze Gemeinde.
[29:02] Nun war das ganze Land östlich des Jordans in der Hand der Israeliten, das große Königreich von Sihon und das große Königreich von Og. Noch hatten sie das eigentliche Land Kanaan nicht einmal angegriffen, aber schon hatten sie Land erobert. Und jetzt wussten sie, dass mit Gott sie das gesamte Land Kanaan in all seinen Grenzen bis zum Euphrat, bis zur Mittel-, bis zum Negev, in alle Himmelsrichtungen sie konnten es erobern, denn Gott war mit ihnen.
[29:34] Diese weiter Vers 12 und 13: Dieses Land nahm wird zu jener Zeit in Besitz von Aroun, an das am Fluss liegt, und ich gab das halbe Bergland Gilead samt seinen Städten den Rubel-Mietern und gar die dann das übrige Gilead und ganz Baschan, das Königreich Og, gab ich dem halben Stamm Manasse. Die ganze Gegend ob das ganze Baschan wurde das Land der Refaim genannt.
[30:02] In 4. Mose 32 lesen wir genauer von diesem Bericht, wie diese zweieinhalb Stämme, sehe ich eher in den Kopf setzen, hier im Ostjordanland bleiben zu wollen und wie sie aber fest sprechen, mit zu kämpfen bei der Eroberung des restlichen, des eigentlichen Landes Kanaan. Heißt hier: Wir wollen gerüstet in das Land Kanaan anziehen vor dem Herrn, und das besitztum unseres Erbes soll uns diesseits des Jordan verbleiben.
[30:25] Sie sagen also: "Wir möchten hier bleiben." Dieses fruchtbare Land war schon gefällt, uns dieses Land des ehemaligen Königs. Sie, das möchten wir für unsere von Safi nutzen, aber wir werden mitkämpfen. Das war die Bedingung, die Mose sich aus erbeten hatte. Er wollte nicht, dass das Volk gespalten wird, dass einige schon zurückbleiben und nicht mehr mitkämpfen für ihre Brüder. Auch wenn einige schon ihr Ziel erreicht hatten, sollten sie doch für die andern noch mitkämpfen.
[30:52] Das war eine wichtige praktische Lektion. Das ganze Volk, nicht nur die Mehrheit, sondern das ganze Volk sollte an diesem Kampf um Kanaan involviert sein. Vers 14: Ja, ihr der Sohn Manasse nahm die ganze Gegend ab 1 bis an die Grenze der Geschichte und der Macher täter und nannte sie nämlich die Gegend Ballern Dörfel. Ja, erst wie sie bis zum heutigen Tag heißen.
[31:18] Hier in 4. Mose 32 der Bericht: Ja, ihre Arbeit, eher so ein Mann, Assis ging hin und nahm ihre Dörfer ein und nannte sie die Dörfer Ja es weiter. Heißt es in Vers 15: Dem hier aber gab ich gelehrt und mitmachen ist wahrscheinlich nicht nur eine Person gemeint, sondern seine ganze Nachkommenschaft. Denn Macher, so lesen wir in 1. Mose 50, war der Sohn Manasses und damit ein Enkel Josefs.
[31:43] Er wird wahrscheinlich, es wird schon etliche Generationen nach ihm gegeben haben, die jetzt gemeinsam hier diese Gegend östlich des Jordans erhielten. Weiter heißt es in Vers 16 und 17: Und in Rouven, Litern und gar die dann gab ich das Land von Gilead bis an den Anschluss, der mitten im Tal die Grenze bildet, und bis dahin ja, Bock den Grenzfluss der Ammoniten dazu die Araber, und in Jordan, der die Grenze bildet vom See Genezareth bis dann das Meer der Araber, nämlich das Salzmeer, unterhalb der Abhänge des Fisker, der östlich davon liegt.
[32:19] Dieses ganze Land im Osten, östlich des Jordan, wurde an diese zweieinhalb Stämme aufgeteilt. Den Stamm Ruben, an den Start, den halben Stamm Manasse, und sie konnten jetzt hier schon die ersten Vorkehrungen treffen. Ein Teil des Volkes blieb zurück, auch wenn die auserlesenen Krieger mitzogen, um Kanaan mit zu erobern.
[32:46] Gott hatte angefangen, seinem Volk das verheißene Land zu geben, und dieses Ostjordanland blieb auch über Jahrhunderte ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil des Königreichs Israel. In der Geschichte des Volkes Gottes ist weiter Vers 18 bis 20: Und ich geb' euch zu der Zeit und sprach der Herr, euer Gott, hat euch dieses Land gegeben, damit er es in Besitz nimmt. So zieht nun gerüstet für eure Brüdern, den Söhnen Israels, er alle kriegstauglichen Männer. Nur eure Frauen und Kinder, ja, viel, denn ich weiß, dass hier viel, viel habt. Sie sollen in den Städten bleiben, die ich euch gegeben habe, bis der Herr auch eure Brüder zur Ruhe bringt, wie euch, bis auch sie das Land in Besitz nehmen, das ihnen der Herrgott jenseits des Jordan gibt. Und dann sollt ihr zurückkehren, jeder zu seinem Besitz tun, dass ich euch gegeben habe.
[33:35] Das war die Bedingung. Sie sollten mitkämpfen, und genau das erfüllte sich aus. Hier haben wir den Bericht in 4. Mose 32, das sprachlose zu ihnen: Wenn ihr das tun wollt, dass er euch vor dem Herrn zum Kampf rüstet, so zieht, wer unter euch gerüstet ist, über den Jordan vor dem Herrn, bis er seine Feinde vor seinem Angesicht vertrieben hatte.
[33:58] Diese Israeliten, die jetzt dem Ostjordanland bleiben wollten, sollten nicht nur in einer Schlacht teilnehmen, nur nicht nur ein bisschen mithelfen. Sie sollten mitkämpfen, bis der Sieg vollständig errungen gewesen ist. Das konnte einen langen Zeitraum bedeuten. Solange sollten sie sogar sich von ihren Familien trennen und erst dann zurückkehren, wenn der Sieg vollständig gewesen ist.
[34:22] Lieber Freund, liebe Freundin, was können wir daraus lernen? Wir alle haben ein Interesse an dem Sieg der Gemeinde Gottes. Wir alle möchten, dass die Mission endgültig erfüllt wird. Lasst uns mitkämpfen, selbst wenn wir vielleicht in unserem persönlichen Leben schon die Ziele erreicht haben, die wir uns gesteckt haben. Lasst uns für andere auch da sein, mitkämpfen, bis die ganze Gemeinde ihr Ziel erreicht.
[34:49] Mose hatte das ganze präzisiert: Wenn dann das Land vor dem Herrn unterworfen ist, dann erst sollt ihr umkehren. So werdet ihr vor dem Herrn und vor Israel unschuldig sein, und dieses Land soll euer Besitz werden vor dem Herrn. Wenn ihr aber nicht so handelt, siehe, so habt ihr euch an dem Herrn versündigt, und ihr werdet erfahren, dass eure Sünde euch finden wird.
[35:09] Wie ist die Sache ausgegangen? Wir finden später am Ende des Buches Josua einen Bezug auf diesen Sachverhalt. Nach Jahren des Kampfes kommt es genau zu dem, was Mose hier angedeutet hatte. Ein vierter Mose 32: Weil nun der Herr euer Gott eure Brüder zur Ruhe gebracht hat, wie es ihnen verheißen hat, so kehrt jetzt um und zieht eure Zelte in das Land eures Erbteils, das euch Mose, der Knecht des Herrn, jenseits des Jordan gegeben hat.
[35:41] Nach Jahren des Kampfes, nach vielen Schlachten, nicht nur um Jerichos, sondern im Norden und im Süden, die Einnahme vieler Städte. Erst als tatsächlich das Volk Gottes zur Ruhe gebracht worden war, erst dann konnten die Kriege der Stämme Ruben und Garten und aus dem halben Stamm Manasse zurückkehren zu ihren Familien und den wenigen Männern, die Manasse zurückgelassen hatte, um die Familien zu beschützen, um dann auch das Erbteil des Herrn in Empfang zu nehmen.
[36:16] Niemand sollte einen zeitlichen Vorteil haben. Alle sollten gleichzeitig den Segen empfangen.
[36:26] Fünfter Mose 3, Vers 21: Und Josua gebot sich zu jeder Zeit und sprach: Seine Augen haben alles gesehen, was der Herr euer Gott an diesen beiden Königen als sonst sie hat und dann auch getan hat. So wird er hier an allen Königreichen handeln, zu denen du, Herr, überziehst. Mose stand kurz vor seinem Tod, das wusste er, und Gott hatte ihn beauftragt, Josua, seinen Diener, vorzubereiten, denn der sollte jetzt die Leitung des Volkes übernehmen und dafür sorgen, dass das Volk Israel in das Land hinein ziehen würde.
[37:05] Josua sollte gestärkt werden. Mose musste du den Wechsel vorbereiten, und das tat er hier. Er stärkte den den User und er gab ihm diese wichtigen Worte mit. Auch wir haben eine Verantwortung, nicht nur selbst Gott treu zu sein, sondern Menschen, die dazu fähig sind, auszubilden, ihnen unsere Erfahrung mitzugeben und vor allem sie geistlich zu stärken, damit sie einmal in unsere Fußstapfen treten können und mit uns zusammenarbeiten können.
[37:40] Jeder weise Führer, jeder weise Leiter im Volk Gottes wird sich nach Menschen umschauen, die er geistlich und auch methodisch ausbilden kann und stärken kann, damit sie Verantwortung übernehmen können im Volk Gottes. Hast du Menschen, denen du gegenüber eine Art Mentor bist? Dazu musst du kein Pastor sein, dazu musst du nicht Theologie studiert haben. Du kannst von deiner Erfahrung, die du mit Gott gemacht hast, andern weitergeben, die jünger und unerfahrener sind als du.
[38:11] Und vielleicht gilt das auch umgekehrt. Vielleicht hast du jemanden, von dem du lernen kannst, von dem du viele Ideen aufschnappen kannst, die er hier mitgeben kann, weil er Gott erlebt hat in seinem Leben immer und immer wieder. Auch das ist ein entscheidender Punkt in ihrem Buch Fünfter Mose für den letztendlichen Erfolg des Volkes Gottes auf ihrer Mission, das Land Kanaan zu erobern.
[38:42] Gott hatte durch Mose dem User sagen lassen, dass er, der in der Vergangenheit gewirkt hatte für sie, auch in der Zukunft wirken würde. Und diese Lektion ist so wichtig für uns. Paulus sagt dasselbe an die Korinther, wenn er schreibt: "Er hat uns denn auch auf solch großer Todesgefahr gerettet und rettet uns noch, und wir hoffen auf ihn, dass er uns auch ferner retten wird."
[39:03] Eine entscheidende Lektion aus dem Buch Fünfter Mose ist die, oder aus anderen Stellen der Bibel, wie hier, ist die, dass derselbe Gott, der in der Vergangenheit gewirkt hat, auch jetzt wirkt und in der Zukunft wirken wird. Dieselben Prinzipien, die wir in der Vergangenheit sehen, die bleiben auch für die Zukunft bestehen, denn Gott ändert sich nicht, er ist immer derselbe.
[39:24] Und deswegen können wir in die Vergangenheit schauen, wir können ein Buch wie Fünfter Mose studieren und sehen, wie Gott damals gewirkt hat, wird er auch in der Zukunft wirken. So wie Josua die Lektion lernt, dass derselbe Gott, der in Sihon besiegt hatte, auch die anderen Kanaan besiegt würde, so dürfen wir die Lektionen lernen, dass derselbe Gott, der die Israeliten ins gelobte Land brachte, auch das heutige Israel ins gelobte Land bringen wird. Diesen Glauben dürfen wir uns durch nichts und von niemandem nehmen lassen.
[39:55] Vers 22: Fürchtet euch nicht zu ihnen, denn der Herr, euer Gott, ist es, der für euch kämpft. Genau diese Lektion hatten sie immer und immer wieder gesehen. Gott sagt: Ihr denn nicht nur, dass sie kämpfen sollen, er gibt dir nicht nur die Ziele vor, sondern er gibt ihnen die Kraft. Er kämpft für sie. Sie müssen folgen.
[40:16] Diese Lektion müssen wir alle lernen, die wir das himmlische Kanaan betreten wollen. Gott gibt uns nicht nur Gebote und sagt: "Halte sie." Er gibt uns nicht nur Verbote und sagt: "Wir sollen das und jedes nicht tun." Er gibt uns nicht nur Ausstandards, die wir einhalten müssen. Er kämpft für uns. Er möchte für uns kämpfen durch seinen Heiligen Geist. Möchte er den Feind besiegen, er möchte die Versuchung zurückdrängen, er möchte die Sünde in uns überwinden, und er kann das. Was er braucht, sind Menschen, die ihm das glauben und ihm folgen. Möchtest du so jemand sein?
[40:53] Fünfter Mose 1, Vers 30: Dort hatten wir schon gelesen: "Denn der Herr, euer Gott, zieht vor sich her und wird für euch kämpfen, ganz so, wie es er, wie er es für euch in Ägypten getan hat, vor euren Augen." Genau das hatte man der ersten Generation gepredigt, und die wollte es nicht hören, glaubte es nicht und starb in der Wüste.
[41:14] Jede Generation wird in der Wüste sterben, die Gott nicht glaubt, dass er für sie kämpft und dass die scheinbar unüberwindlichen Hindernisse für Gott kein Problem sind, dass die Riesen, die sich auf zusammen in unserem persönlichen Leben oder in der Gemeinde von Gott überwältigt werden können. Aber die Generation, dem das glaubt, geht nach Kanaan und zwar ohne Verzug.
[41:45] 5. Mose 3, Vers 23 und 24: Dieses Kapitel endet mit einer ernsten, nachdenklichen Note. Und ich rede zum Herrn zu jener Zeit und sprach: "Auch Herr, Herr, du hast angefangen, deinem Knecht denn die Majestät oder eine starke Hand zu zeigen, denn wo ist dein Gott im Himmel und auf Erden? Du hast deinen Werken und deiner Macht gleich tun könnte."
[42:09] Mose hat am Ende seines Lebens noch ein Gebetsanliegen, ein Gebetsanliegen, von dem wir den nächsten Versen erfahren werden, das ist nicht erfüllt wird, zumindestens nicht so, wie er es sich erhofft hatte. Er hatte gehofft, dass er vielleicht doch noch das Land Kanaan betreten könnte, dass er dabei sein könnte, wenn die Israeliten von Sieg zu Sieg eilen würden. Hatte nicht Gott gerade erst angefangen, seine Macht und seine Herrlichkeit zu zeigen?
[42:40] Ein Gebetsanliegen eines Mannes Gottes, der alles für die Gemeinde gegeben hatte, und das doch nicht so erfüllt wurde, wie er es sich gewünscht hat. Vielleicht erinnern wir uns da an den Paulus, der schreibt in 2. Korinther 12: "Seinetwegen habe ich dreimal den Herrn gebeten, dass er von mir ablassen soll, und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen. Darum will ich mich am liebsten vielmehr sei der Schwachheit in Bremen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne."
[43:07] Hast du Gebetsanliegen, die du immer und immer wieder vorbringst? Du Angst, dass sie so nicht erfüllt werden, wie du es dir vorgestellt hast, Dinge, die du dir von Herzen wünschst für dieses Leben auf dieser Erde, in deiner Gemeinde, und es wird nichts daraus? Dann lerne diese Lektion: Gottes Gnade genügt.
[43:37] Und auch wenn wir hier in diesem Leben nicht alles verstehen, hat Gott Dinge vorbereitet, von denen wir nur träumen können. Auch wenn sie vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt kommen, als wir uns das so jetzt vorstellen. Mose wollte gern das Land Israel, das Land Kanaan betreten, und er durfte nicht.
[44:03] Interessant ist, wer hier das gesagt hat: "Nachher, du hast angefangen, dann im Knast, eine majestätische starke Hand zu zeigen." Er hat ja schon seit Jahrzehnten Wunder nach Wunder gesehen, und Mose drückt das so aus, als ob Gott gerade erst begonnen hat. Ich war jetzt das etwas zu sehen ist, also Vorsicht, gesehen hat er noch mehr davon sehen will.
[44:24] Wer ist dir gleich, hatte er gesagt, nicht wahr? Denn wo ist dein Gott im Himmel? Genau diesen Gedanken, den hatte er schon im Lied des Mose, 40 Jahre zuvor, ausgedrückt, als die Wirte der Fahrer im Roten Meer ertrunken waren: "Wer ist dir gleich unter den Göttern, Herr? Wäre es dir gleich, herrlich in Herrlichkeit, feuchtgebieten, Ruhmestaten, Wunder vollbringen." Derselbe Gedanke.
[44:51] 12 und 35: "Alle meine Gebeine sollen sagen: Herr, wer ist dir gleich, wenn du denen er rettest von dem, der stärker ist als er? Ja, den Elenden und Armen von dem."
[44:59] Als er ja den elenden und armen von dem, der ihn beraubt, wenn ein Mensch erlebt, dass er befreit wird durch den Geist Gottes, wenn er erlebt, dass Gott die Probleme löst, dass er vergibt und reinigt, dass er uns wieder herstellt, dann können wir alle einstimmen in dieses Lob des Moors und das Lob des Psalmisten: „Herr, wer ist dir gleich? Niemand sonst, kein Mensch und keine Idee, kein anderer Gott kann das, was du kannst. Du bist der Einzige, der wirklich rettet, der wirklich Kraft hat, der wirklich unser Leben ändert.“
[45:37] Ihren Jahrzehnt fast 6. Doch die Rawer ist niemand gleich. Groß bist du und groß ist dein Name an Macht. Niemand kann es mit Gott aufnehmen. Gott ist einfach unvergleichlich. Und ich wünsche mir, lieber Freund, liebe Freundin, dass auch du Erfahrungen mit Gott machst, die dir genau diese Wahrheit zeigen, dass auch du sagen kannst: Nicht nur, weil es jemand dir vor sagt, sondern auch von völliger Überzeugung: „Niemand ist Gott gleich. Er ist unvergleichbar. Hat in meinem Leben das getan, was niemand sonst konnte und ich selbst am allerwenigsten.“
[46:20] Vers 25. Moses Wunsch ist ganz eindeutig: „Lass mich doch hinüberziehen und das gute Land jenseits des Jordan sehen, dieses gute Bergland und in Libanon.“ Ein tolles Land wird es sein. Und tatsächlich war es ein Land, das großartig war. Jeremia 20,6 sagt Gott über jedes Land: „An jenem Tag, als ich ihnen schwor, sie aus dem Land Ägypten hinaus zu führen in ein Land, das sich für sie ausgesehen hatte, in dem Milch und Honig fließt und das ein Ziel vor allen Ländern ist.“ Ein Land so wunderschön. Mose wollte es gern mit seinen eigenen Augen sehen, da wollte man seinen eigenen Füßen durch dieses Land gehen. Die Verheißung, die schon Abraham und Isaak und Jakob gegeben worden waren, am eigenen Leib erleben.
[47:12] Warum durfte er nicht hinein? Wir lesen im Leben Jesu auf dem Berge Pisga hatte Mose gestanden und das verheißene Land von ferne geschaut, aber um seiner beim Meriva begangenen Sünde willen durfte er es nicht betreten. Ihm wurde nicht die Freude zuteil, die Scharen Israels und das Erbe ihrer Väter zu führen. Eine schmerzliche Bitte: „Lass mich hinübergehen und sehen das gute Land jenseits des Jordan, dieses gute Bergland und in Libanon.“ Wurde nicht erhört. Seine Hoffnung, die 40 Jahre lang die Dunkelheit der Wüstenwanderung erhält hatte, wurde nicht erfüllt. Ein Grab in der Wüste war das Ziel jener Jahre der Last und drückenden Sorge.
[48:03] Wie schrecklich ist die Sünde! Welch furchtbare Konsequenzen zieht sie nach sich. Wir lesen weiter in Vers 26: „Aber der Herr war zornig über mich um euren Willen und er hörte mich nicht, sondern der Herr sprach zu mir: Lass es genug sein, sage mir kein Wort mehr in dieser Sache.“
[48:31] Es kommt der Moment, wo wir, ohne dass wir es ganz verstehen können und ohne dass wir emotional das vielleicht gut finden, uns in den Willen Gottes fügen müssen. Jesus badet an so einem Punkt im Garten Gethsemane. Nehmen wir das heißt dort ein Kapitel 26 von Matthäus und da ging ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber, doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“
[49:10] Auch das gehört zur Gerechtigkeit aus Glauben, dass wir die Entscheidungen Gottes akzeptieren, so harsch sie auch zu sein scheinen. Denn diese Entscheidung schien nur hart, die schien nur streng. Aber dazu muss man das Buch Fünfte Mose doch bis zu Ende lesen. Was sein Licht vieles Gott gar nicht so einfach seinem geliebten Mose, seinem Freunde, immer wieder bettelte und anflehte, sagen zu müssen, dass es gut sein: „Sag mir kein Wort mit dieser Sache.“ Er konnte ihm ja noch nicht verraten, was er vorhatte.
[49:52] Mose musste den bitteren Kelch trinken und das tat Gott selbst weh. Aber Gott wusste: „Ich habe etwas vorbereitet, von dem Mose jetzt nichts ahnt und es jetzt auch noch nicht verstehen würde, aber bald, bald wird er sehen, warum ich dieses Gebiet nicht erhört habe.“
[50:21] Was können wir lernen aus der Geschichte von Moses Sünde? Ellen White gibt uns eine sehr feierliche Warnung, die wir alle beachten sollten. Sie schreibt im Buch „Der Gemüse des Education“: „Ich bin instruiert worden als Gottes Boten, es nicht ihre persönliche Meinung, sondern das, was Gott durch sie spricht. Ich bin instruiert worden als Gottes Boden, speziell über den Bericht von Moses Sünde und ihren traurigen Folgen zu sprechen, als eine feierliche Lehre für alle in verantwortungs-Positionen in unseren Schulen und besonders für jene, die als Leiter dieser Institutionen fungieren.“
[51:07] Was die Sünde Mose und ihre Konsequenzen zeigt, ist, dass Sünde immer schlimm ist. Aber wenn ein Leiter Sünde tut, hat sie noch weiterreichende Konsequenzen. Gott konnte Mose nicht in das gelobte Land bringen, weil er genau, weil er mehr über behauptet hatte, dass er das Volk führen würde und diesen Gedanken durfte man nicht auch nur für ein wenig fördern. Das Volk hatte sowieso immer geglaubt, dass Mose sie führt und Gott hatte gezeigt, immer und immer wieder, dass er es war und nicht Mose. In dem Moment, als Mose in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit und des Steuersystems die Verantwortung und da auch die die Herrlichkeit sozusagen der Führung des Volkes auf sich nahm, war deutlich dort. Konnte ihn nicht weiter bis ans Ende als Führer gebrauchen, denn dann hätte das Volk tatsächlich geglaubt, dass Mose sich hinein gebracht hat.
[52:10] Je nachdem, wie hoch unsere Position ist, wie verantwortungsvoll unser Amt ist, dass wir haben, auch in der Gemeinde, in Schulen, in Institutionen, umso schwerwiegender sind die Konsequenzen, wenn wir das Werk Gottes aus Gottes Hand nehmen und es selbst tun wollen. Ich denke, wir alle können hier etwas ganz Entscheidendes lernen. Müssen Gott um Vergebung bitten, wo wir durch Sünde in unserem Leben das Werk Gottes schwer beschädigt haben und verlangsamt haben, behindert haben und müssen Reue zeigen, zu Gott umkehren, Buße tun und darauf vertrauen, dass trotz unserer Sünde er sein Werk ans Ende findet. Vielleicht bleiben Konsequenzen für uns persönlich bestehen bis an unseren Tod. Aber Gott sei gelobt, der Tod ist ohnehin nicht das Ende. Gott sei gelobt, es wartet eine Ewigkeit auf uns, wo nicht nur die Sünde, sondern auch alle Konsequenzen der Sünde beseitigt werden. Lasst uns diese feierliche Lektion lernen.
[53:22] Vers 27. „Steige auf den Gipfel des Pisga und hebe deine Augen auf gegen Westen und gegen Norden und gegen Süden und den Osten und schau mit deinen Augen, denn du wirst nicht über diesen Jordan gehen.“
[53:39] Mose durfte das Land sehen, aber nur von ferne. Er bekam die Erlaubnis, kurz vor seinem Tod, auf einen Berg steigen zu dürfen, um aus der Ferne etwas von diesem Land zu sehen. Aber betreten durfte er es nicht. Und bevor Mose auf diesen Berg stieg, um dann dort zu sterben, um vor seinem Tod die letzten Strahlen der Herrlichkeit Gottes von diesem Land, das Gott geben wollte, noch aufzunehmen, bevor dort hochstieg, bereitet er sich vor auf die letzten Worte. Er bereitet sich vor auf diese Predigt, die wir als das Buch Fünfte Mose kennen und die jetzt ja eigentlich dann ab Kapitel 4 erst so richtig beginnt. Den ersten drei Kapiteln hat Mose noch mal ein Überblick gegeben über die wesentlichen Ereignisse der Wüstenwanderung, die auch illustrieren, was er dann in den restlichen Kapiteln über Gerechtigkeit aus dem Glauben uns allen mitteilen möchte. Das Evangelium, das ihn Mose gerettet hat und uns retten kann, das Volk Israel in das gelobte Land führt. Diese Predigt entstand unter dem Eindruck dieser Worte, dass er auf den Berg Pisga steigen wird, das Land sehen wird von Ferne, aber es selbst nicht betreten werden darf.
[54:56] Wie groß muss sein Wunsch gewesen sein, wenigstens all seinen geliebten Israeliten eine solche Lektion mitzugeben, damit sie das Land auch wirklich betreten. Wie groß war sein Wunsch, dass sie nicht nur aus der Ferne das Land sind, sondern sie wirklich Gott so sehr vertrauen und die Sünde überwinden können durch Gottes Heiligen Geist, damit sie das Land betreten können. Das war sein tiefstes Anliegen, als er das Buch Fünfte Mose schrieb. Und mit diesem Anliegen sollten wir das lesen.
[55:37] Gott fordert uns auf: „Komm herauf zu mir auf den Berg.“ Mose ist ein Werkzeug Gottes zur Befreiung Israels sein konnte. Wurden in 40 Jahre Gemeinschaft mit Gott in der Einsamkeit der Berge bestimmte er die Botschaft Gottes. Dem Fahrer brachte er die Botschaft Gottes. Redete er mit dem Engel in dem brennenden Busch als Stellvertreter seines Volkes. Das Gesetz Gott wurde auf den Berg gerufen, um des Herrn Herrlichkeit zu schauen. Ehe er Gericht dann den ganzen, die dann übte, war in der Felsspalte verborgen. Ehe er mit seinem Leben seine Last für Israel niederlegte, rief ihn Gott auf die Höhe des Pisga und bereitete die Herrlichkeit des verheißenen Landes vor ihm aus. Hast du genügend Zeit mit Gott auf dem Berg? Hast du genügend Zeit, stille Zeit mit Gott, um aus seinem Wort zu lernen, ihn kennen sie, denn seine Herrlichkeit zu schauen?
[56:34] Nimm dir Zeit für was. Lerne von ihm, sowie Mose tat. Vers 28: „Und gebiete dem User stärken und festigen, denn er soll vor diesem Volk hinüberziehen und er soll ihnen das Land, das du sehen wirst, als Erbe austeilen.“ Ein Antrag sollte die Aufgabe übernehmen. Selbst Mose, der größte Dichter, die wir gelernt haben, der größte Feldherr, der größte Staatsmann, erste Geschichtsschreiber, der gelebte, war nicht genug. Gott allein konnte es tun. Im Werk Gottes gibt es keine einzige Person, die unverzichtbar ist, keiner, der so wichtig, so gut, so talentiert ist, dass man ohne, dass ihn das nicht schaffen könnte. Der Einzige, der wirklich unverzichtbar ist, ist Gott selbst. Und weil das so ist, dürfen wir niemals denken, dass alles von mir und alles von mir abhängt. Sondern wir müssen, sobald wir mit Gott leben und sobald wir führen wirken, ein Auge dafür haben, andere ebenfalls in den Aufgaben zu stärken, die wir selbst haben, andere mit auszubilden, damit sie unseren Platz einnehmen können, wenn wir vielleicht einmal diese Stelle nicht mehr ausfüllen können.
[57:41] 5. Mose 31,8: „Aber Josua, der Sohn Uns, der vor dir steht, der soll hineinkommen. Sollst du stärken, denn er soll es Israels als Erbe austeilen.“ Statt darauf zu pochen, dass du es selbst tust, investiere lieber in einen anderen. Über Freunde, befreunde. Vielleicht denkst du, dass eine Aufgabe gibt in einer Gemeinde, die nur du ausführen kannst. Vielleicht ist es Gottes Plan, dass du ihn jemand anders hinein investierst, damit er es tut.
[58:10] Paulus hat er dieses Prinzip verstanden. Er umgab sich mit jungen Leuten wie Timotheus, Titus, wie andere, die er, Johannes Markus, dieser ausbildete, um dann, wenn er sterben würde, das Werk fortführen zu können. Ich gebe dir vor, Gott schreibt an Timotheus: „Der alles lebendig macht und vor Christus Jesus, der von Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat, dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus.“
[58:43] Mose stärkte Josua, und der brachte das Volk ins gelobte Land. Paulus stärkte Timotheus, und der führte die Mission weiter.
[58:52] Vielleicht, nein, was heißt vielleicht, ganz sicher gibt es auch einen Menschen in deinem Leben, den du stärken solltest, der dein Lebenswerk noch weiterführen kann, ergänzen kann, Dinge tun kann, die du nicht tun konntest. Suche dir jemand, suche Menschen, in die du hinein investierst, damit Gott durch sie das weiterführen kann, was er mit dir begonnen hat.
[59:16] Aber all denen dürfen nicht vergessen, was wir breher sagt, denn wenn User sie zur Ruhe gebracht hätte, so würde nicht danach von einem anderen Tag gesprochen. Auch Josef war nur ein Typus, denn der eigentliche, der das Volk zur Ruhe bringt, ist Jesus Christus. Er ist der wahre Josua. Das ist sein Name in Aramäisch, hebräisch. Jesus ist nichts weiter als die griechische Form von Josua. Wir müssen abnehmen, Jesus muss zunehmen. Er allein kann das Volk wirklich über den Jordan in das himmlische Kanal bringen. Wir müssen die Augen aller Gläubigen von uns weg auf Jesus richten, denn er wird ganz sicher sein Volk, jeden einzelnen ins gelobte Land bringen.
[1:00:16] Kapitel steht dieser Satz in Fünfte Mose 31,29: „So blieben wir im Tal BP gegenüber.“ Und das breitet noch einmal den dunklen Schleier der Sünde über diesen Bericht. Werde diesem Tal viel Israel noch einmal von Gott ab, trotz all dem, was er für sie getan hatte im Kampf gegen die Riesen. Die Sünde ist hartnäckig, aber sie kann überwunden werden und sie wird überwunden werden. Davon handeln die nächsten Kapitel.
[1:01:01] Mit dem nächsten Thema werden wir mit dem Studium der Kapitel beginnen, die das eigentliche Zentrum, das Herzstück des Buches Fünfte Mose ausmachen. Diese Kriegsgeschichten am Anfang sind Illustrationen, die unsere Aufmerksamkeit wecken sollen für die Prinzipien, dass Gott für uns kämpft, ganz egal, wie groß die Probleme sind. Aber die jetzt folgenden Kapitel beschreiben in einer unglaublichen Schönheit und Tiefe das Wesen des Gesetzes und das Wesen der Liebe Gottes und das Wesen seines Evangeliums. Wir werden Stück für Stück eine der kostbarsten Schätze heben, den die Bibel zu präsentieren hat. Ich lade euch ein, bei der nächsten Folge wieder dabei zu sein, und das heißt, das Herz des Himmels. Für heute, lasst uns diese Entscheidung fällen. Jenem Gott, der uns voran geht, seien die Krisen so groß wie die Riesen von Baschan, dass wir der Wolken Säule folgen, ihm vertrauen und aus Dankbarkeit ihn lieben. Gott segne dich in deiner Entscheidung und Gott sei mit den Armen.
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