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In dieser Folge von „Höre Israel“ taucht Christopher Kramp tief in 5. Mose Kapitel 6 ein, das als Herzstück des Buches gilt und sogar als Lieblingskapitel Jesu bezeichnet wird. Er beleuchtet die Bedeutung des „Schéma Israel“ (Höre Israel) als zentrales Glaubensbekenntnis und erklärt, wie die Gebote Gottes nicht nur auf Steintafeln, sondern auch in unsere Herzen geschrieben werden sollen. Die Lektion betont die Wichtigkeit der Gottesfurcht, der bedingungslosen Liebe zu Gott und der Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation.


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Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)

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Transkript

[0:16] Herzlich willkommen zu "Höre Israel", zu einer weiteren Folge unseres Studiums über dieses so faszinierende Buch 5. Mose. Wir haben heute die siebte Folge vor uns und das Kapitel, vielleicht das in jeglicher Hinsicht eigentlich das Zentrum dieses Buches ist. Wie schön, dass wir das in diesem Monat aufnehmen können, der für Joel Media der Jubiläumsmonat ist. Sieben Jahre lang hat Gott uns schon geführt und geleitet und wir wollen ihm ganz besonders heute auch diese Aufnahme widmen. Dieses unglaublich interessante und schöne Kapitel, 5. Mose 6, das Glaubensbekenntnis des alten Volkes Israel und wie wir sehen werden, vermutlich das Lieblingskapitel von Jesus.

[1:58] Wir haben gesehen, dass in den Kapiteln zuvor dieser wunderbaren Predigt Mose begonnen hat, noch einmal die Israeliten zu erinnern an dieses so einschneidende Ereignis am Sinai, am Hof, als Gott hinabkam, um einen Bund mit seinem Volk zu schließen. Er wollte buchstäblich ihr Freund sein, er wollte ihnen seine Liebe zeigen und erklären. Und dazu kam er im Feuer herab. Das Feuer als Symbol der Liebe Gottes sollte ihnen zeigen, dass bei Gott und durch Gott der Himmel und die Erde wieder verbunden werden können.

[2:40] Aber es war nicht nur eine Liebeserklärung, es war auch eine Kriegserklärung. Und das zeigte sich auch an manchen Begleitumständen, als Gott dort die zehn Gebote, seinen Charakter, sein Gesetz verkündete. Die Schofar-Hörner bliesen, die Erde erbebte, der Rauch stieg auf. Gott wollte deutlich machen, dass er uns liebt, aber dass er für die Sünde ein verzehrendes Feuer ist. Die Liebe Gottes geht so weit, dass er uns ganz nah zu sich bringen möchte.

[3:14] Und als die Israeliten das hörten, da waren sie erschrocken. Da merkten sie, dass sie in ihrem sündigen Zustand gar nicht bereit waren, all das anzunehmen, weil sie die Sünde noch zu sehr liebten. Sie waren bereit für die Theorie der Wahrheit, aber nicht für die unglaublich intensive Erfahrung einer engen Beziehung mit Gott. So schickten sie Mose vor, von dem sie glaubten, dass er in der Nähe Gottes das aushalten könnte, der all das von Gott lernen sollte und ihnen dann quasi als Theorie mitteilen sollte.

[3:48] Und Gott in seiner unendlichen Langmut und Güte ging genau darauf ein. Und die zehn Gebote, die jedem einzelnen Israeliten in die Ohren gesprochen worden waren, weil Gott ihr Herz erreichen wollte, die wurden jetzt auf Steintafeln geschrieben. Dieselben zehn Gebote, ohne Veränderung, auf Steintafeln, auch deswegen, um deutlich zu machen, dass sie ewig gültig sind, geschrieben mit dem Finger Gottes als Symbol für die Kraft des Heiligen Geistes über das Böse auch in unserem Leben.

[4:21] Aber Gott war selbstverständlich nicht damit zufrieden, dass die zehn Gebote nur auf Steintafeln standen. Denn sie hatten ihn ja abgewiesen. Sie wollten nicht mehr, dass er weiter zu ihnen redet. Sie wollten lieber, dass ein Mensch zu ihnen spricht, als dass Gott zu ihnen spricht. Und wir haben gesehen, dass hier der eigentliche Grund dafür liegt, dass das Volk Israel dann einige Monate später in Kadesch-Barnea zur Überzeugung gelangte, angesichts der Schwierigkeiten, dass Gott sie hasste und nicht liebte, weil sie die Liebe Gottes am Sinai nie wirklich ganz verstanden hatten.

[4:59] Und so ist es eines der allergrößten Anliegen von Mose in der Predigtserie, die wir heute 5. Mose nennen, den Israeliten deutlich zu machen, dass diese Worte vom Stein ins Herz gelangen müssen. Und genau darum geht es in dem Kapitel, das heute im Vordergrund stehen soll: 5. Mose 6. Und weil dort der Schlüsselbegriff, die Schlüssel-Aussage tatsächlich auch prägend ist für die gesamte Serie, heißt diese Folge heute: "Höre Israel". Möge Gott heute durch sein Wort persönlich zu mir, zu dir, zu seinem ganzen Volk sprechen. Und mögen wir Ohren haben, sie zu hören, was der Geist uns, der Gemeinde zu sagen hat. Wir wollen gemeinsam beten.

[5:56] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass wir dieses kostbare, dieses so spannende und persönlich uns zu bereichernde Buch 5. Mose studieren können. Und dass du uns in diesem Buch so nahe kommst und dass deine Liebe und dein Wesen, deinen Charakter so wunderschön dargestellt sind. Wir möchten dich bitten, wenn wir diese Worte hören, dass sie nicht nur wie damals auf Stein geschriebene Worte sind, dass sie nicht nur schwarz auf weiß geschriebene Buchstaben auf Papier sind, sondern dass sie tatsächlich in unser Denken hineinkommen, dass sie unser Herz erreichen und dass die Liebe, die du zu uns hast, in uns echte, ungehobelte und wirkliche Liebe zu dir entfacht. Bitte sprich durch deinen Heiligen Geist, erfülle uns mit einem Heiligen Geist, der allein dein Gesetz in unser Herz schreiben kann. Und danke, dass du verheißen hast, dass dein Wort nicht mehr zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast, dass wir aus jedem Wort leben dürfen, das aus deinem Mund geht. Und danke, dass wir sehen dürfen, dass Jesus selbst uns gezeigt hat, wie wichtig dieses Kapitel für unser persönliches Leben ist. Sei du bei uns und seht uns. Im Namen Jesu beten wir. Amen.

[7:11] Immer wollen wir auch heute 5. Mose gemeinsam lesen. Die parallelen Verse werden dann in der Präsentation sein, aber schlagt gerade jetzt eine Bibel mit auf und wir wollen dem ersten Vers hier in 5. Mose 6 beginnen. Vers 1: "Dies ist das Gebot, die Satzungen und die Rechtsbestimmungen, die der Herr, euer Gott, euch zu lehren geboten hat, dass ihr sie tun solltet in dem Land, in das ihr zieht, um es in Besitz zu nehmen."

[7:37] Es geht noch immer um das Gesetz Gottes, es geht noch immer um die zehn Gebote und auch um all die anderen Satzungen, die Mose dann, nachdem das Volk gesagt hatte, dass sie nicht weiter Gottes Stimme hören wollen, von Gott erhielt, die er ja niederschrieb auf ein extra Dokument und die wir ja in Büchern, die zweite, dritte und vierte Mose dann finden, die dazu da waren, dem Volk die Prinzipien der zehn Gebote noch näher zu bringen und besser zu erklären.

[8:12] Um all das soll es jetzt auch hier in 5. Mose 6 gehen, so ähnlich, wie wir das ja schon in 5. Mose 5, 31 gelesen haben: "Aber solltet ihr bei mir stehen bleiben, damit ich dir alle Gebote und Satzungen und Rechtsbestimmungen verkünde, die du sie lehren sollst, damit sie sie tun in dem Land, das ich ihnen zu besitzen gebe."

[8:33] Also, wir haben 5. Mose 15 ein bisschen beendet mit der Idee, das Volk wird auf eigenen Wunsch wieder nach Hause geschickt und Mose soll jetzt auf ihren Wunsch abtreten. Und er soll nicht nur die zehn Gebote nochmal erhalten, sondern er soll die Satzung bekommen und sie dann dem Volk lehren, damit sie diese tun. Und im Grunde genommen ist jetzt 5. Mose 6 genau die praktische Umsetzung davon.

[8:56] Denn Mose predigt jetzt über dieses Gesetz und über diese Satzung und wir werden sehen, dass sein Ziel bei dieser Verkündigung genau das Ziel von Gott ist, das Gott gehabt hatte, nämlich, dass diese Gebote ins Herz kommen. Wir haben vielleicht schon erwähnt, das Wort, das wir meistens in der Bibel mit "Gesetz" übersetzen, im Alten Testament "Thora", ist eigentlich die Weisung, die Lehre. Man wird durch das Gesetz unterwiesen, man wird gelehrt.

[9:28] Und im Grunde genommen bezieht sich jetzt eigentlich hier auch auf all das, was Gott dem Mose mitteilt, sei es in den zehn Geboten oder auch in anderen Stellen. All das hat verbindlichen Charakter und all das dient dazu, dass wir Gott besser kennenlernen sollen. Vers 2: "Dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest und alle seine Satzungen und Gebote hältst, die ich dir gebiete, du und deine Kinder, deine Kindeskinder, alle Tage deines Lebens, damit du lange lebst."

[10:01] In 5. Mose 4, Vers 10 hatten wir gesehen, wie Mose dasselbe Anliegen ausgedrückt hatte, an dem Berg, an dem Tag, als du vor dem Herrn, deinem Gott, standest am Berg Horeb, als der Herr zu dir sprach: "Versammeln wir das Volk, damit ich sie meine Worte hören lasse, damit sie fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden und damit sie auch ihre Kinder unterweisen."

[10:24] Und hier haben wir jetzt natürlich nur sechs: die Kinder und die Kindeskinder. Gottes Idee ist, dass all das von Generation zu Generation weitergegeben wird, er mit die Gottesfurcht, die Grundlage des Evangeliums in seinem Volk gegenwärtig ist. Wir haben gelernt, Sprüche 8, Vers 13: "Die Furcht des Herrn bedeutet das Böse zu hassen." Gott wünscht sich so sehr, dass dieses Prinzip der Feindschaft gegen die Sünde, dieses übernatürliche Prinzip in unsere Herzen durch ihn hinein gepflanzt werden kann.

[11:01] Er wollte, dass beim Volk Israel, er möchte, dass in unserem Leben. Er wünscht sich so sehr, dass wir diese Furcht des Herrn erleben. In 5. Mose 22, Vers 20 sehen wir, wie Mose direkt im Anschluss an die Verkündigung der zehn Gebote dem Volk gesagt hatte: "Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen, und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt."

[11:28] Also, er sagt, die Dinge, die euch erschrecken, sollen euch nicht erschrecken. Sie sollen euch zeigen, wie heilig Gott ist und sollen sich zeigen, wie sehr er euch liebt und sie sollen dazu führen, dass ihr erfüllt von seinem Heiligen Geist die Sünde hasst, damit ihr sie nicht mehr tut. Das war das Ziel am Sinai. Das ist das Ziel der dreifachen Engelsbotschaft, die genauso ins Es muss und nicht nur auf Traktaten und auf Blattpapier gedruckt bleiben musste.

[11:59] In Offenbarung 14 heißt es in Vers 6 und 7: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der ein ewiges Evangelium zu verkündigen hatte, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat."

[12:23] Gott sagt, die Grundlage, das allererste im ewigen Evangelium, in der guten Nachricht, die alle Menschen nach hören müssen, ist die Furcht Gottes. Und genau darum geht es in der Predigt von Mose in 5. Mose 6, den Israeliten deutlich zu machen, wie sie dieses ewige Evangelium verstehen können, wie sie die Furcht Gottes haben können.

[12:42] Und zwar nicht nur sie, sondern auch ihre Kinder und Kindeskinder. Denn man wird ja nicht als Kind Gottes geboren, wenn man auf die Welt kommt, sozusagen, sondern muss Gott kennenlernen. Es ist nicht selbstverständlich, dass wenn meine Eltern Gott kennen, dass auch ich ihn kenne. Und so gibt Gott den Israeliten die Aufgabe, sie sollen nicht nur ein Licht für die Welt sein, sondern noch ein Licht für ihre eigenen Kinder sein, die Säulen der nächsten Generation.

[13:12] Erzählen, was sie persönlich mit Gott erlebt haben. Wir sehen das schon im Alten Testament, in 1. Mose bei Abraham z.B. Gott sagt über ihn: "Denn ich habe ihn ja sehen, dass er seinen Kindern und seinem Haus noch gebiete, den Weg des Herrn zu bewahren." Einer der wesentlichen Hauptgründe, warum Abraham als der Vater sozusagen des Volkes Gottes erwählt wurde, war, dass Gott in ihm die Fähigkeit gesehen hat und den Willen und die Bereitschaft, das, was er selbst mit Gott erlebt hat, anderen auch weiterzugeben.

[13:44] Das war die Grundlage, dass aus ihm, aus seinem Geschlecht sozusagen, dann das Volk Gottes werden konnte. Wenn er alleine Glaubensheld gewesen wäre, der zwar vieles miterlebt, aber seinen Kindern nicht davon erzählen hätte, hätte aus ihm nicht das Volk Gottes werden können. Denn wir sehen das auch in den Generationen danach, ihm, die zum Volk Gottes gehören, die das dann auch erleben, was er erlebt hat mit Gott, während diejenigen, die genetisch von dem abstammen, wie zum Beispiel der Israel oder auch der Esau, die allerdings nicht dieselbe Erfahrung machen oder diese Erfahrung dann ablehnen, dass die nicht eigentlich zum Volk Gottes gehören.

[14:23] Vers 3: "So höre nun, Israel, und achte darauf, sie zu tun, damit es dir gut geht und ihr sehr, sehr gemehrt werdet, so wie es der Herr, der Gott der Väter, in einem Land, in dem Milch und Honig fließt, getan hat."

[14:36] Gott wünscht sich, dass es uns gut geht und Gott wünscht sich, dass wir gesegnet werden. Deswegen bedeutet immer Vermehrung. Gott wünscht sich Wachstum, er wünscht sich numerisches Wachstum und er wünscht sich geistliches Wachstum. Und all das hängt davon ab, dass wir die Gebote Gottes tun, in seinem Sinne.

[14:58] Und dazu sagt hier Mose, inspiriert vom Heiligen Geist: "Höre nun, Israel." Diese Idee kennen wir schon aus den vorliegenden Kapiteln. 5. Mose 4, Vers 1: "Und nun, Israel, höre auf die Satzungen, auf die Rechtsbestimmungen, die ich euch heute zu tun lehre, damit ihr lebt und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gibt."

[15:19] Und in Kapitel 5 hieß es ebenfalls am Anfang: "Und Mose rief ganz Israel und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich euch heute vor euren Ohren rede, lernt und bewahrt sie, um sie zu tun."

[15:35] Es ist kein Zufall, dass in 5. Mose 4, 4, 5, 15, 6 in diesen Kapiteln um die zehn Gebote Mose immer wieder wiederholt: "Höre, Israel." Jesus hat diese Gedanken aufgegriffen, als er gesagt hat: "Wer Ohren hat zu hören, der höre", als er die Gleichnisse predigte. Und in der Offenbarung sehen wir dann dieselbe Idee: "Wer Ohren hat zu hören, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt."

[15:59] Und so leitet sich dann tatsächlich dieses Glaubensbekenntnis ein mit dieser Idee, das berühmte Thema: "Höre, Israel." Vers 4: "Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein."

[16:17] Das Wesentliche am Bekenntnis des alten Volkes Israel war nicht, dass sie etwas bekennen als wahr, was sie erkannt haben, sondern dass sie hinhören, was Gott ihnen zu sagen hat. Das Glaubensbekenntnis hier ist eigentlich nicht das, was sie Gott sagen, sondern ihre Bereitschaft hinzuhören, was impliziert, dass sie bereit sind, sich korrigieren zu lassen und immer wieder auch Neues zu lernen.

[16:46] Leider ist dieser Gedanke oft verloren gegangen und man hat Glaubensbekenntnisse so sich überlegt als eine Zusammenfassung von Dingen, die wir für richtig halten, weil wir sie geprüft haben und jetzt Gott gegenüber vielleicht sagen: "Ja, das glauben wir."

[17:00] Glaubensbekenntnisse der Israeliten, sowie Mose ihnen gegeben hat, beinhaltet eigentlich die Idee: "Rede, Herr, denn dein Knecht hört."

[17:17] Ist das dein Glaube nicht eine Bestätigung von dem, was du schon weißt, sondern die Einstellung Gott gegenüber: "Rede, damit ich verstehe, ich besser verstehen kann. Rede, damit ich mehr von dir erfahre. Rede, damit ich sehe, was dein Wille für mein Leben ist", damit wir tatsächlich aus jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht, so wie Jesus es selbst gesagt hat.

[17:41] Und wir werden noch sehen, wo er dann das aus 5. Mose auch zitiert. Jesus selbst hat über diese Stelle ausdrücklich gesprochen in Markus 12, Vers 29. Hat er gesagt: "Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot unter allen ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist er allein."

[18:05] In der parallelen Stelle in Matthäus 22 wird nur ein Abschnitt zitiert, da ist dann nur 5. Mose 6, 5 und ich Mose 4, 10 noch inkludiert. Aber hier sehen wir, dass Jesus also diese Antwort gibt auf die Frage: "Was ist das wichtigste, das größte, das absolut entscheidendste Gebot?" Da beginnt Jesus nicht in Vers 5 von 5. Mose 6, sondern in Vers 4: "Das erste Gebot unter allen ist: Höre, Israel..."

[18:34] Soll das erste, was Gott von uns möchte, ist, dass wir ein Interesse haben an ihm, dass wir hinhören, dass wir Zeit für ihn haben, dass wir gerne wissen wollen, was er uns zu sagen hat, dass wir eine Liebe zur Wahrheit haben. "Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist Herr allein."

[18:49] Dass wir zuerst zu ihm und in allein als uns so Priorität haben, dass niemand und nichts und überhaupt gar nichts an die Stelle unseres Gottes treten kann, der unser persönlicher Freund, unser Schöpfer und unser Erlöser sein möchte. Und verbunden damit ist genau diese Idee jetzt in Vers 4 und 5: "Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft."

[19:21] Hier geht es um nichts weniger als echte Liebe. Was du schon einmal verliebt, lieber Freund, liebe Freundin, dann weißt du, wenn man jemanden liebt oder wenn man auch für eine Sache sich enorm interessiert, dann denkt man ständig an sie. Man muss sich nicht zwingen, daran zu denken, sondern man hat diese Person oder im Zweifelsfall auch diese Sache ständig vor Augen.

[19:50] Wo man ist und genau das wünscht sich Gott von uns, dass wir so ein Interesse an ihm haben, dass wir anfangen ständig an ihn zu denken, dass mit allem, was wir sind und mit allem, was wir haben, wir ihn lieben. Und zwar wirklich nicht als theologisches Konstrukt, Zwang. Wir lieben Gott, dass ihr wirklich uns zu ihm hingezogen fühlen, dass wir ihn wirklich als unseren besten Freund empfinden, dass wir wirklich gern über nachdenken und gerne Zeit mit ihm verbringen.

[20:24] Diese Liebe können wir nicht selbst aus uns heraus erzeugen, sondern diese Liebe entsteht, wenn sie angezündet wird von der Liebe, die Gott selbst uns gegenüber offenbart hat, als Jesus am Kreuz von Golgatha alles riskiert hat für uns und alles gewonnen hat, als er dem Satan den Kopf getreten hat und die Tore des Grabes weit geöffnet hat, als er uns die Hoffnung gegeben hat und sicher gemacht hat, dass wir mit ihm für alle Ewigkeit leben können.

[20:59] Diese Liebe erzeugt Liebe in uns und von dieser Liebe spricht Jesus, wenn er hier sagt: "Jesus, er beantwortet ihm das erste Gebot unter allen ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele und einem ganzen Denken, mit seiner ganzen Kraft."

[21:19] Dies ist das erste Gebot. Beide Verse, 4 und 5 zusammen, ergeben dieses höchste Gebot. Wir können nur Gott von ganzem Herzen lieben, wenn wir hören, was er zu sagen hat. Wenn wir sagen: "Hör auf zu reden, schreib einfach auf, was du willst, und wir tun das dann schon."

[21:42] So als eine alte, einen festgelegten Kanon von Regeln, den tun wir dann. Dann können wir zwar vielleicht äußerlich gehorsam sein, wir können uns auch zwingen, das Richtige zu tun, wir können auch eine gewisse Fröhlichkeit an den Tag legen. Wir können Gott aber nicht lieben.

[21:57] Man kann jemanden nur wirklich lieben, wenn man ständig von ihm Dinge erfährt. Und deswegen wäre es fatal, wenn wir nur sagen: "Du sollst Gott von ganzem Herzen lieben", wenn wir nicht auch gleichzeitig zuerst betonen, dass wir hinhören sollen.

[22:18] Zuerst betonen, dass wir hinhören sollen. Höre Israel, hier ist der Schlüssel. Buchstäblich für alles, nicht nur für das Kapitel, nicht nur für das ganze Buch, nicht für die Zehn Gebote, für das Evangelium, für die Mission, für die Prophetie, für unser persönliches Glaubenswachstum, für die Charaktervollendung. Hier ist der Schlüssel. Wenn wir hinhören, was Gott uns zu sagen hat, dann werden wir ihn lieben, und das ist die Grundlage für alles andere, was kommt.

[22:54] In der Folge sprach dann ein Mann zu Jesus: „Meister, mit ganzem Herzen und mit ganzem Verständnis, mit ganzer Seele und mit aller Kraft, und den Nächsten lieben wie sich selbst.“ Das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Egal, was wir sonst für Gott tun, es kann das nicht aufwiegen, dass wir ihn wirklich von Herzen lieben. Und als dieser Mann das sagte, da sagte Jesus: „Du bist nicht fern vom Reich Gottes.“ Und getraute sich niemand mehr, ihn weiter zu fragen. Warum sagt Jesus: „Du bist nicht fern?“ Weil dieser Mann die Sache richtig formuliert hatte. Er hat bereits die Wahrheit korrekt ausgedrückt. Nur mit der Umsetzung hat es wahrscheinlich noch etwas gehabt. Er war schon ganz nah dran, er hat es schon verstanden, wie es richtig ist.

[23:49] Was wir jetzt tun müssen, ist, dass wir tatsächlich einfach auf Gott hören. Einfach und Zeit nehmen, hinzuhören, damit er sprechen kann und wir ihn beginnen zu lieben von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Dann ist das Reich Gottes. Und das war ja genau die Idee, die Gott eigentlich am Sinai zeigen wollte. Er wollte von der Liebe zeigen, und er wollte, dass die Israeliten hören, was er zu sagen hat. Aber sie wollten nicht hören. Sie wollten, dass ein Mensch ihnen alles erklärt. Und so versucht Mose, ihnen jetzt diesen Gedanken noch einmal nahe zu bringen.

[24:27] Erstes Mose 5, Vers 3: „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.“ Hier war jemand, der gehört hatte, als Jesus sprach. Der immer an der Seite von Jesus war, der keine Gelegenheit ausließ – so sagt uns übrigens auch allen weit – neue Dinge von Jesus zu lernen. Und weil er so gerne hinhörte, liebte er Jesus mehr als alle anderen. Und deswegen konnte er diese Sätze in so einer unfassbaren Einfachheit schreiben. Das ist die Liebe zu Gott, dass er seine Gebote hält. Hierbei jemand, der die Essenz von 5. Mose 6 in seinem eigenen Leben verstanden und erlebt hatte.

[25:11] Und ist es nicht interessant, dass ausgerechnet der König, der im Zuge einer Aufräumaktion, die einen Teil aus dem hinteren Bereich von 5. Mose findet und liest, was dort in 5. Mose steht, und dann die größte Erweckung erlebt im Volk Gottes in der späteren israelitischen Königszeit – das ist von ihm heißt es, 2. Könige 23, Vers 25: „Von Josia und seinesgleichen ist vor ihm kein König gewesen, dass ich so von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit all seinen Kräften dem Herrn zuwandte, ganz nach dem Gesetz Mose. Auch nach ihm ist keiner seinesgleichen.“ Er gestand, er hat nicht einfach nur das Richtige getan. Er hat hingehört. Er hat gehört, was Gott zu sagen hat, und es hat ihn bewegt. Hat Gott geliebt, er von ganzem Herzen sich ihm zugewandt. Er hat all das getan, was im Gesetz Mose stand, nicht nur gehört und geliebt, und deswegen war er gehorsam.

[26:10] Oder Erweckung erlebt. Wenn wir doch von Josia lernen können für unser persönliches Leben, dass wir hinhören, was Gott uns zu sagen hat, im Buch 5. Mose, in den anderen Büchern der Bibel, dass wir bereit sind zu hören, uns zu lieben.

[26:29] Den Patriarchen und Propheten heißt es: „Die Grundsätze des Dialogs sind an die gesamte Menschheit angepasst und wurden zu Unterweisungen, Führung aller gegeben.“ Zehn Grundsätze, kurz und umfassend und autoritativ, umfassen die Pflicht des Menschen gegenüber Gott und seinen Mitmenschen. Und alle basieren auf dem großen, fundamentalen Prinzip der Liebe. „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und meiner ganzen Seele und an der ganzen Kraft, mit einem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ In den Zehn Geboten werden diese Prinzipien, also dieses erste Gebot, im Detail ausgeführt, dieses oberste Gebot im Detail ausgeführt und auf den Zustand und die Umstände des Menschen angewendet. Was sie sagt ist, dass all die Zehn Gebote im Wesentlichen eigentlich nur die praktische Anwendung dieses Grundgedankens sind, den wir gerade hier in 5. Mose 6, 4 und 5 sind.

[27:30] Deswegen versucht Mose, die Israeliten dahin zu zeigen, dass sie durchdringen, dass das nicht nur zehn Regeln sind, die man äußerlich einhalten muss, sondern dass es darum geht, hinzuhören und zu lieben.

[27:39] 46: „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete“ – also die Zehn Gebote, die ja gerade auch wiederholt hat – „die sollst du auf dem Herzen tragen, nicht nur auf Steintafeln, von Ort zu Ort, von der Bundeslade, nein, in dem Herzen, dort, wo die Gedanken und Gesinnungen sind.“ In Psalm 37, 31 steht: „Was passiert, wenn das in unserem Herzen ist? Das Gesetz Gottes, das Gesetz seines Gottes ist in seinem Herzen, und seine Schritte wanken nicht.“ Warum wanken wir so oft? Warum stolpern wir so oft, auch geistlich in unserem Leben? Weil wir das Gesetz Gottes zu erkennen, aber äußerlich auf Steintafeln, in Büchern, in Texten, aber wenn es unserem Herzen ist, dann wanken unsere Schritte nicht.

[28:24] Nichts. Jesus ist derjenige, der durch das Gesetz Gottes offenbart wird. Wenn wir das Gesetz im Herzen haben, dann ist Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit. Er selbst hat genau diese Erfahrung gemacht, von der wir sprechen. Psalm 41, 8-9 spricht er über sich selbst: „Ich sehe, ich komme. In dem Buch steht von mir geschrieben, denn die alttestamentlichen Propheten haben ja vorhergesagt, dass der Messias kommen würde, deinen Willen zu tun, mein Gott, begierig. Er möchte es gerne tun, und ein Gesetz ist in meinem Herzen.“ Warum ist sein Gesetz in seinem Herzen? Weil Jesus den Vater von ganzem Herzen liebt und liebt. Und warum liebt er von ganzem Herzen? Weil er Zeit mit ihm verbringt, seit Ewigkeit ist es schon mit dem Vater zusammen und hört, was der ihm sagt.

[29:24] Ich sagte ja sogar dann auf Erden, dass er nicht das sagt, was aus dem Selbst aus kommt, sondern was er gehört hat, das verkündet er. Weil er hört, was Gott ihm gesagt hat, hat er geliebt und deswegen das Gesetz Gottes im Herzen gehabt.

[29:39] In Jeremia 31, 33 bei deutlich, dass diese Idee nicht erst eine neutestamentliche ist, sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jedem Tag schließen werde. Spricht: „Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“ Das war das, was er wollte, was das Volk nicht bereit war zu tun. Aber es kommt schon im Alten Testament durch die Propheten, auch hier in 5. Mose, immer und immer wieder angekündigt und sagt: „Das ist mein Wunsch, der eigentliche neue.“ Und der dadurch neu ist, weil wir erstens immer wieder vergessen, was Gott eigentlich für uns fordert, und uns dann neu vorkommt, da wohl das Ganze halt ist. Und zweitens, dadurch, dass erst durch den Tod von Jesus am Kreuz von Golgatha juristisch ganz sicher ist, dass Gott uns das auch wirklich gegeben hat. Bis dahin haben die Menschen es im Glauben angenommen. Sie haben auf den kommenden Messias gewartet, der genau diesen Bund, den möglich machen wird, indem er das Bund, das Blut des neuen Bundes vergessen würde, indem er alle Sünden auf sich nehmen würde, damit wir Vergebung bekommen können und den Heiligen Geist erneuert werden können, um Gottes Gesetz halten zu können.

[31:05] Verschrieben oder sollte deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du dann im Haus und auf dem Weg ist, wenn du dich hinlegst und wenn du aufstehst. Denn die wir gesehen haben, sollte das ja für die nächsten Generationen auch gelten. Gott wollte nicht nur eine treue Generation, er wollte, dass von Generation zu Generation die Erkenntnis Gottes zunimmt. Wenn wir diese Dinge verstanden haben und erleben, dann haben wir eine heilige Verpflichtung, sie anderen weiterzugeben. Nicht nur Menschen, ja, nichts davon wissen, sondern auch die Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung. Wir haben eine Verantwortung, gesagt, die nächste Generation davon erfährt. Und sind nicht Kinder besonders prädestiniert, aufgrund der natürlichen Liebe, die sie zu ihren Eltern ja durchaus haben, etwas zu verstehen von der Liebe Gottes, die er als Vater für uns hat. Wenn die Eltern durch ihr Leben tatsächlich auch diese Vaterliebe Gottes, diese Elternliebe Gottes, die eine Größe wie eine Mutter einen tröstet, den Kindern vorleben, ist es nicht am aller einfachsten, Vertrauen und Hingabe und auch Gehorsam aus Liebe zu lernen von den Eltern? Gott wusste schon, warum er diese Prinzipien besonders den Eltern anvertraut, um es den Kindern schon weiterzugeben, statt einfach nur religiösen und Lehrer, die dann irgendwann erwachsen versuchen, das alles beizubringen.

[32:34] Wir lesen im Buch „Teil Guidance“ auf Seite 474: „Eltern, ihr habt die Verantwortung übernommen, Kinder in diese Welt zu bringen, ohne dass sie zustimmen konnten, und ihr seid für die Leben und Seelen ihrer Kinder verantwortlich. Sie haben die Attraktion der Welt, die sich faszinieren und unlocken. Ihr könnt sie so erziehen, dass sie gegen die verheerenden Einflüsse geschützt sind. Ihr könnt sie trainieren, die Verantwortung des Lebens zu tragen, die Verpflichtung gegenüber Gott, der Wahrheit und der Pflicht zu erkennen.“

[33:10] Genau darum geht es in Vers 8: „Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen die jetzt zum Erinnerungszeichen über den Augen sein.“ Diese Gebote sollen buchstäblich unserem Denken sein, über den Augen, da ist die Stirn. Wir sollen uns immer wieder an sie erinnern. Und das erinnert an eine Geschichte beim Auszug aus Ägypten. Nach heißem 2. Mose 13, Vers 9: „Und das soll ja wie ein Zeichen sein in deiner und ein Erinnerungszeichen vor deinen Augen, damit das Gesetz des Herrn.“ Und einem und sei, weil da hätte ich mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt. Das Interessante ist, in dieser Stelle, hier hatte Gott die Zehn Gebote noch gar nicht gesprochen, und schon spricht von dem Gesetz, das dem Herzen sein soll, in den über den Augen. Denn das Gesetz Gottes ist ja nichts weiter als Ausdruck seiner Liebe, die sich zeigt, als er das Volk aus der Knechtschaft befreit, als sie durch das Blut des Lammes frei werden. Sagt Gott, das soll euch ein Zeichen sein, dieses Wasser in einer Hand. Und dann denken, in deinem Tun, unter deinem Denken soll das verhaftet bleiben.

[34:16] Ich wünsche 3, Vers 3 sagt: „Gnade und Wahrheit werde dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafeln deines Herzens.“ Nicht nur Worte, die als Zehn Gebote bekannt sind, sondern die Prinzipien hinter Gnade und Wahrheit. Johannes sagt später: „Weshalb sie den Eingeborenen vom Vater sagen, sie seine Herrlichkeit, voller Gnade und Wahrheit.“ Der Charakter Jesu wird beschrieben mit Gnade und Wahrheit. Er zeigt sich, der soll in unserem Herzen sein.

[34:44] Leider haben die Verliebten das oft nicht verstanden. Jesus sagt selbst, Matthäus 23, Vers 5: „Alle ihre Werke tun sie, aber um von den Leuten gesehen zu werden. Sie machen nämlich ihre Gebetsriemen breit und die Säume in ihren Gewändern groß.“ Die Menschen damals dachten oft, das tatsächliche, buchstäbliche Zeichen an den Stirnen sein müssen oder an den Händen. Und auch heute finden wir diese Idee noch immer. Aber Gott geht es nicht um äußere Zeichen. Ihm geht es um das Herz. Höre Israel, das ist seine Botschaft gewesen.

[35:21] Jesaja 8, Vers 16 sagt uns: „Binde das Zeug zusammen, versiegeln das Gesetz in meinen Jungen.“ Das Gesetz Gottes soll in den Jüngern sein, in den Nachfolgern, die dem Namen nachfolgen, wohin es auch geht. Und dieses Festmachen wird als Versiegelung bezeichnet. Und spätestens hier wird es wirklich brandaktuell für uns, die wir in das himmlische Reich hineingehen wollen. Denn das fünfte Buch Mose ist ja dazu da, dass das Gesetz quasi in uns versiegelt wird, dass es eingraviert wird, wie das Hebräische eigentlich auch übersetzt werden könnte. Hier auf der anderen Seite des Jordan im Land Moria, Mose, dieses Gesetz auszulegen, also sagen, erklären. Die Idee ist, dass er durch ständiges Wiederholen diese Dinge so vertieft, bis sie in unserem Herzen bleiben, weil wir sie so oft gehört haben und nicht mehr verrückt werden können. Unsere Schritte nicht mehr wanken, weil das Gesetz in unserem Herzen ist.

[36:23] Und damit hat Mose das getan, was später Judas in seinem Brief in Vers 5 getan hat. Er sagt: „Genau wie Mose das Volk erinnert an die Geschichte vom Auszug, an die Geschichten vom Zug durch die Wüste.“ Er sagt: „Ich will mich aber daran erinnern, ob gleiche dieser schon.“ Wisst, dass der Herr, nachdem er das Volk aus dem Land ergriffen, gerettet hatte, das zweite Mal diejenigen vertilgte, die nicht glaubten. Judas tut dasselbe, sagt: „Ich will dich daran erinnern.“ Das tut euch gut. Ihr müsst an diese Geschichten immer und immer wieder denken. Und Petrus sagt ganz ähnlich: „Das ist wichtig ist, Dinge, die man schon weiß, immer und immer wieder zu wiederholen.“ 2. Petrus 1, Verse 12 bis 13: „Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, nicht ab und zu nur, sondern diese Dinge zu erinnern, obwohl er sie kennt, und in der bei euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid.“ Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leibes Zelt bin, euch aufzudecken, indem ich erinnere. Petrus sagt: „Die Erweckung kommt durch das Erinnern, das Nachdenken über Wahrheiten, die man in der Theorie schon kennt.“ Und das ist genau das Geheimnis von 5. Mose. In der Theorie wussten die Verliebten alles, was in der Mode steht. Sie kannten die Zehn Gebote, sie kannten die Satzungen, sie kannten all das, was Mose hier wiederholt. Aber sie hatten es noch nicht im Herzen. Und so deswegen sagte er immer wieder: „Höre Israel, höre, höre hin, was Gott dir sagt, dass es hinein dringt in dein Denken, dass du es tust.“

[37:50] Paulus hat dasselbe gesagt. Er sagt dann 1. Korinther 15, Verse 1 und 2: „Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium.“ Das gilt nicht nur für die Zehn Gebote, das gilt für das Evangelium. Es gilt für alles, was Gott sagt. Und er sagt es nicht, weil das einfach nur vergessen haben, sondern er sagt, dass ich euch verkündigt habe, dass sie auch angenommen habe, indem er auch fest steht, durch das sie auch gerettet werden, wenn ihr an dem Wort festhaltet, dass ihr euch gekündigt habe. Es sei denn, dass wir vergeblich geglaubt hätten. Die Israeliten hatten das vergeblich geglaubt, wird das einmal angenommen, dann wieder verloren. Sie haben die Dinge gehört, aber nur auf Steintafeln gehabt. Sie haben nicht daran festgehalten. Und spätestens, wenn die Riesen dann plötzlich drohten, dann war vergessen, was Gott ihnen alles schon getan hatte. Deswegen sagt Petrus, Paulus hier, wie Petrus auch und wie Judas: „Ich will euch erinnern, ich erinnere mich immer und immer wieder dieselben Wahrheiten.“ Denn wenn ihr an ihnen festhalten, dann werdet ihr fest. So wie im Film sagt, den Philipper 3, Vers 1: „Im Übrigen, meine Brüder, freut euch in dem Herrn. Euch immer wieder dasselbe zu schreiben, ist mir nicht lästig, aber macht es gewiss.“ Wir neigen dazu, immer etwas Neues hören zu wollen. Aber Gott weiß, dass was wir brauchen, sind nicht neue Wahrheiten, die wir dann genau so theoretisch abspeichern, wie die, die wir schon gehört haben, sondern dass wir das, was wir schon theoretisch wissen, endlich tun. Wenn wir endlich hinhören auf die Stimme des Heiligen Geistes in diesen Wahrheiten, dass wir nicht nur lesen, sondern hören und auch bewahren, denn die Zeit ist nah.

[39:29] Wie Offenbarung 1, Vers 3 sagt: „Sind wir glückselig.“ Und Mose hat genau das getan. Er wollte wiederholen, damit die Israeliten fest werden im Glauben. Und wir sehen ja, dass vor dem Buch 5. Mose die zweimal wieder auf begeistert waren und Siege man Gott erlebt, aber genauso schnell wieder fielen und genauso schnell wieder Niederlagen erlebt haben. Aber das nach 5. Mose sie eine grundlegende Lektion gelernt haben. Und plötzlich im Wesentlichen von wenigen Ausnahmen abgesehen, von Sieg zu Sieg eilten und das Gelobte Land in einer Generation einnahmen. Das ist unser Vorbild. Und deswegen wollen wir 5. Mose studieren, auch wenn wir vieles vielleicht schon gehört haben, immer und immer wieder, damit genau das passiert, was Mose sagt, dass wir hören, als das moderne Israel auf die Stimme Gottes, der zu uns spricht.

[40:27] Ein zweiter Timotheus, Kapitel 2, Vers 19 wird deutlich, dass dieses Festwerden etwas mit dem Siegel zu tun hat. Denn der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel. Etwas, was versiegelt ist, ist fest. Paulus sagt, dass wir durch das Wiederholen der bekannten Wahrheiten fest werden. Und wir haben gesehen, dass wenn wir die Gebote auf dem Herzen haben, dann sind wir, sind sie in uns fest. Siegel. Das heißt, dieses Wiederholen, dieses Festmachen für buchstäblich zu der Versiegelung, die wir so dringend brauchen.

[41:03] Wir haben hier in 2. Mose 28 noch eine Idee, Vers 36: „Du sollst auch ein Stirnblatt aus reinem Gold anfertigen und in Siegelgravur eingravieren: Heilig dem Herrn.“ An die Stirn soll etwas eingraviert werden. Wiederholt werden ist diese Idee auch die 1. Mose 5, 15 taucht auf. Dieses immer wiederholen, ist es eingravieren. Es soll ein Siegel sein an der Stirn: „Heilig dem Herrn.“ Wir wollen geheiligt werden, damit wir in das Gelobte Land hineinkommen. Heiligung hat nichts damit zu tun, dass wir Regeln beachten, die außerhalb von uns sind. Heiligung hat damit zu tun, dass wir mehr Zeit und noch mehr Zeit und immer noch mehr Zeit mit Jesus verbringen, ihn immer besser kennenlernen, hinhören, was er sagt, ihn immer mehr lieben, damit sein Gesetz eingraviert werden kann in unser Denken.

[42:00] Das alles führt uns zur Erfüllung von Offenbarung 7, Vers 3: „Und sprach: Schädigt die Erde nicht, noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben.“ Das ist das, worauf Gott wartet, damit die er, damit dann die Endzeitereignisse losgehen können. Die Wiederkunft kommt. Er wartet, bis die Knechte Gottes, die ihm dienen, die ihm jetzt schon dienen und seine Kinder sind, bis die versiegelt sind. Wir können also jetzt schon Kinder Gottes sein und ihm jetzt schon dienen. Und trotzdem war das zu lernen haben in Bezug auf die Versiegelung.

[42:34] Wir können jetzt noch diesem Zustand hören, damit wir ihn noch mehr lieben und seine Gesetze zum Herzen. Ist das, ist das, worum es geht bei der Versiegelung. Wer versiegelt werden möchte, der sollte anfangen zu hören, was Gott zu sagen hat. Und dass man um 14, 11 heißt es, dass dieses Siegel der Charakter Gottes letztlich ist, sein Name.

[42:59] „Ich sah und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion, und mit dem 144.000, dessen die in Offenbarung 7 versiegelt worden sind, mit dem Siegel.“

[43:07] versiegelt worden sind mit dem Siegel des lebendigen Gottes. Die Drohung, den Namen seines Vaters auf ihren Stirn geschrieben. Wenn wir immer mehr zu hören, dass Gott zu sagen hat, werden wir seinen Namen, seinen Charakter immer mehr widerspiegeln. Wenn wir sein Gesetz immer mehr studieren, werden wir deinen Gesetz immer mehr im Herzen haben. Wenn wir immer mehr über Jesus nachdenken, werden wir immer mehr so denken wie Jesus auf diese Erde gedacht hat. Wir werden seinen Charakter reflektieren. Darum geht es. Das ist die gegenwärtigste Wahrheit, die man überhaupt nur predigen kann. Ihr Freund, liebe Freunde, hörst du auf Jesus und hörst du auf den Heiligen Geist in deinem Leben?

[43:54] Vers 9: Und du sollst sie auf die Posten eines Hauses und an deine Tore schreiben. Nicht nur sollen sie im Herzen sein, sondern wenn sie im Herzen sind, dann werden wir davon reden, dann werden wir sie tun, dann werden sie eben auch an der Hand sein und dann werden wir auch uns öffentlich dazu bekennen, so wie die Israeliten sich öffentlich bekannten zu der Erlösung, die Gott verheißen hatte, als sie das Blut nahmen für die Pfosten strichen.

[44:20] Und sie sollen von dem Blut nehmen und damit beide Türpfosten und die obersten Häuser bestreichen, in denen sie essen. Es war das Blut des Lammes, das sie frei gemacht hat. Dazu sollten sie öffentlich stehen. Und so sollen wir öffentlich stehen zu allem, was Gott uns gesagt hat, wenn wir gehört haben.

[44:42] In einem Manuskript schreibt sie: Wenn wir unser Leben in vollständigem Gehorsam zum Gesetz Gottes zu überbringen, Gott als unseren obersten Führer anerkennen und an Christus als unsere Hoffnung der Gerechtigkeit festhalten, wird Gott für uns wirken. Dies ist eine Gerechtigkeit, ist Glaube, seine Gerechtigkeit verborgen in einem Geheimnis, von dem die Weltmenschen nichts weiß und das er nicht verstehen kann. Spitzfindigkeit und Streit folgen der Spur der Schlange. Aber die Gebote Gottes, wenn man sie studiert und auslebt, eröffnet uns die Kommunikation mit dem Himmel. Unterscheiden für uns das Wahre vom Falschen. Dieser Gehorsam wirkt für uns den göttlichen Willen und bringt in unsere Leben die Gerechtigkeit und Vollkommenheit, die in dem Leben Christi zu sehen ist. Was für ein wunderbares Zitat ist das? Genau das beschreibt, dass hier.

[45:30] Wo sind 5. Mose ausdrücken möchte, Kapitel 6, Vers 10 und 11: Wenn dich nun der Herr, dein Gott, in das Land bringen wird, also wenn das geschieht, wenn du hörst und liebst und tust, was er dir sagt. Wenn dich nun der Herr, dein Gott, in das Land bringen wird, von dem er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat. Es wird zu geben große und gute Städte, die du nicht gebaut hast, und Häuser voll von allem Guten, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Zisternen, die du nicht ausgehauen hast, Weinberge und Öl-Bäume, die du nicht gepflanzt hast.

[46:07] Und wenn du isst und satt geworden bist. Was für eine interessante Illustration für das Konzept unverdiente Gnade. Die Israeliten sollten Dinge bekommen, für die sie nicht gearbeitet haben. Dinge, die ihnen jetzt quasi von Gott geschenkt werden. Sie haben das nicht verdient, in diesen Häusern zu sitzen, nicht verdient, von diesen Weintrauben zu essen. Und doch wollte Gott es ihnen alles geben, wenn sie ihm nur glauben und vertrauen.

[46:29] Und den lieben, weißt du, dass Gott dir so viele Dinge geben möchte, die du nicht verdient hast? Weißt du, dass wir alle, wenn wir von Gott gesegnet werden, ein Anrecht darauf haben, weil wir irgendwie es verdient hätten, sondern das ist Gottes freie Gnade, für die wir ihm von Herzen, wirklich von Herzen dankbar sein können.

[46:53] Ich möchte Gott wirklich loben und preisen für das, was er in meinem Leben getan hat, dass er mir so viel Gutes geschenkt hat, dass ich mit Sicherheit nicht verdient habe. Geht es dir genauso? Dann lasst uns genau hinhören, was Gott uns jetzt sagt, wenn wir das erlebt haben.

[47:10] In Josua 24, Vers 13 sehen wir, dass genau das erfüllt worden ist. Ich habe euch ein Land gegeben, dass ihr nicht bearbeitet habt und steht ihr nicht bauen gebaut habt, damit ihr darin wohnen könnt. Und wir erst von Weinbergen und Öl-Bäumen, die ihr nicht gepflanzt habt. Es hatte sich genauso dann erfüllt in der Generation.

[47:27] Wir hatten gesehen, wie in Psalm 81, Vers 10 steht: Ich bin der Herr, dein Gott, dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten. Tue deinen Mund weit auf, so will ich ihn füllen. Eine Verheißung, die Gott ernst meint. Die zehn Gebote sollen beschreiben, was er alles für uns tun kann. Und wenn wir unseren Mund weit aufmachen und Gott ihn gefüllt hat.

[47:47] Und in meinem Leben hat Gott so viel Großartiges getan. Er hat für uns als junge Media soviel Großartiges getan. Ich bin mir sicher, auch in deinem Leben hat er so viel Großartiges getan. Was sollen wir tun, wenn er das getan hat? Vers 12: So behüte dich davor, den Herrn zu vergessen, der sich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt hat.

[48:14] So schnell können wir Gott eben immer wieder vergessen. Und deswegen, deswegen die Idee, ich will euch aber daran erinnern. Und am liebsten erinnern uns die liebsten Schreiber noch dann, wenn wir es noch wissen, bevor wir es vergessen haben. Denn Prävention ist besser, als wenn man dann die Scherben wieder zusammenkleben muss. Deswegen sollen wir immer wieder die Dinge wiederholen, weil Gott weiß, dass wenn wir sie nicht wiederholen, würden wir sie sowieso vergessen.

[48:40] Die Wiederholung von Dingen, die wir schon kennen, ist Gottes auserwähltes Mittel, um uns vor dem Vergessen zu bewahren. Und wenn das Vergessen dazu führt, dass wir von Gott abfallen, dann ist da sicherlich buchstäblich die Wiederholung von Wahrheiten, das Nachdenken von biblischen Prinzipien, die wir schon kennen, das Mittel, das uns vor dem Abfall beschützt, das echte Versiegelung erwirkt.

[49:11] Vers 13: Sondern du sollst den Herrn, deinen Gott, fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören. Das war der Wunsch, den Gott gehabt hatte am Sinai, wie wir damals gelesen haben. Hier nach der deutschen, einer deutschen Übertragung oder Übersetzung der King James Version: So dass solch ein Herz in den wäre, dass sie mich fürchten und immer meine Gebote halten würden. Das hat sich Gott damals gewünscht. Er wünscht es sich, wenn wir von ihm gesegnet worden sind.

[49:43] Leider kann man sehr wohl sagen, wie hier bei Jeremia 5, Vers 2 das Volk sagt: So wahr der Herr lebt, und dann doch dennoch falsch wird es. Es geht also nicht darum, dass wir äußerlich etwas richtig tun, nur so, dass wir mit dem Herzen, mit unseren Motiven damit übereinstimmen.

[50:03] Jesus ist derjenige, der aus diesem Vers vielleicht den wichtigsten Nutzen gezogen hat. In Matthäus 4, Vers 10, als der Satan eben die Reiche der Welt zeigt und dann ihn auffordert, niederzuknien und anzubeten, da heißt es hier in Vers 10: Das spricht Jesus zu ihm: Weiche, Satan! Denn es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.

[50:28] Er bezieht sich hier auf 5. Mose 6, Vers 13. Mit diesem Vers, mit dem Gedanken in diesem Vers hat Jesus die dritte und letzte Versuchung siegreich bestanden. Und da sehen wir etwas von der Bedeutung dieses ganzen Abschnitts, von der Bedeutung dieser Worte. Jesus wusste, warum er diese Worte auswendig kannte und sie dann dem Satan entgegenschleuderte.

[50:57] Vers 14: Und er sollte nicht anderen Göttern nachfolgen unter den Göttern der Völker, die um euch her sind. Auch im Neuen Testament wird uns gesagt: Kinder, hütet euch vor den Götzendienern. Und das sind nicht nur fremde, heidnische Gottheiten, Anbetungskulturen. Das sind alles Dinge, die den Platz Gottes einnehmen in unserem Leben. Dinge, die vielleicht an sich sogar ganz gut sind. Gut, denn die Heiden beten zur Sonne, und das ist nichts verkehrt an einer Sonne. Sie beteten zu Tieren, die Gott geschaffen hatte, und wie man halten kann. Aber sie bieten sie an. Und so kann es sein, dass wir Dinge in unserem Leben haben, die an sich gut sind, die wir aber an die Stelle Gottes setzen. Den wir mehr Zeit damit verbringen, mehr unser Herz daran hängen, als wir es an Gott hängen. Und dann sind wir eine immense Gefahr.

[51:43] Das Buch 5. Mose will uns davor bewahren. Matthäus 5, 5. Mose 6, Vers 15: Denn der Herr, dein Gott, der in der Mitte wohnt, ist ein eifersüchtiger Gott, damit sich der Zorn des Herrn, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich von der Erde vertilgt. Das war genau die Lektion. Das Feuer brannte, weil er tatsächlich eifersüchtig ist und Sünde hasst. Denn Sünde trennt uns von ihm.

[52:12] Echte Liebe hasst die Trennung. Und deswegen haben wir gesehen, dass am 14.04 gesagt hat: Der Herr, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn wir Gott nicht gehorchen, wenn wir Dinge tun, die ihm wehtun, wenn wir seinem Werk Schaden zufügen, dann ist er wirklich in seinem Herzen verletzt. Bist du wirklich enttäuscht? Und er ist wirklich eifersüchtig. Und er liebt uns so sehr, dass er schafft etwas, was wir Menschen oft nicht auf die Reihe kriegen, dass er es schafft, allein unsere Tat zu hassen, allein eifersüchtig zu sein auf unsere wegen der Sünde und uns als Menschen trotzdem noch hundertprozentig zu lieben. Und alles daran setzt, um uns von dieser Schlechtigkeit zu trennen. Ja, er hat sich selbst hingegeben.

[53:10] Wenn wir doch nur von ihm lernen könnten und nicht festhalten an der Sünde, die dann irgendwann dazu führen wird, dass Gott die unfertigen Sünder tatsächlich vernichten muss. Er möchte mitten drin sein in unserem Leben.

[53:25] 2. Mose 25, 8: Sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne. Er wollte nicht im Himmel sein, alleine, als dass sein Volk in der Wüste campiert. Er sagte: Ich will bei euch sein. Schlag mir auch ein Zelt auf. Ich wohne mitten unter euch. Wir müssen sich keinen großen Palast will ich machen. Wenn ihr ein Zelt habt, reicht mir auch ein Zelt.

[53:46] Als Jesus auf die Welt kam, brauchte er kein extra Spezialkörper, der so groß war wie der von Adam, oder so kräftig und stark wie vor dem Sündenfall. Nein, er nahm genau das, was die Menschen auch hatten, mit all ihren Schwächen, mit all ihren ihren Sorgen, mit all dem, was einen Menschen ausmacht. Er nahm das als sein Zelt. Er wollte mitten in unserer Mitte sein. Er will mitten in deinem Leben wohnen, da, wo du bist.

[54:18] Paulus stellte die Fragen, erst unter 10, Vers 22: Oder wollen wir den Herrn zu Eifersucht reizen? Wenn wir verstehen, wie nahe Gott uns sein wird, dann verstehen wir auch, dass wir tatsächlich viele Dinge nicht tun und sagen und denken können, ohne dass er eifersüchtig wird. Dabei Gott in unserem Denken eine theologische Konstrukt es irgendwo im Himmel, wo wir denken, dass es ihm schon gibt, aber in unserem Leben nicht so viel zu sagen hat, dann ist uns die Idee mit der Eifersucht etwas merkwürdig.

[54:40] Wenn wir die Liebe Gottes wirklich verstehen, wenn wir die Nähe zu ihm suchen, dann verstehen wir auch die Eifersucht und wir halten sie für einen Beweis für seine echte Liebe.

[54:50] Vers 16: Ihr sollt den Herrn, euren Gott, nicht versuchen, wie ihr ihn beim Wasser versucht habt. Jesus hat auch diesen Vers benutzt, als er in der zweiten Versuchung vom Satan attackiert wurde. Da lesen wir hier, das sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.

[55:14] Halten wir fest: Jesus hat Vers 4 und 5 zitiert, als er gefragt worden ist nach dem obersten, dem wichtigsten Gebot. Er hat Vers 13 zitiert in der dritten Versuchung und Vers 16 zitiert in der zweiten Versuchung. Wenn Jesus ein Lieblingskapitel gehabt hätte – damals gab es noch keine Kapitel-Einteilung – ich vermute, 5. Mose 6 war sein Lieblingskapitel gewesen. Die erste Versuchung dazu dir denn aus Kapitel 8. Aber im Grunde genommen, dass er keine Kapitel-Einteilung gibt, kann man endlich sagen, das Kapitel 4 bis 8 sein großer Abschnitt ist, wo es um die zehn Gebote geht. Und diese Idee mit dem Feuer und der Eifersucht Gottes und der Liebe, also und auch das im Herzen haben, all das beschrieben wird am großen Komplex.

[55:53] Und interessanterweise zitiert Jesus daraus, um die wichtigsten Fragen für die Menschheit zu klären. Und interessanterweise sagt uns allen weit, dass wir genau diese Kapitel 5. Mose 4 bis 8 besonders studieren sollen. Deswegen tun wir hier das, was wir tun.

[56:11] Die Geschichte bei Massa und Meriba, um dieses Jahr geht, die war ja damals, als das Volk murrte und klagt. Und das heißt ja, da gab man im Ort den Namen Meriba, wegen der Herausforderung der Kinder Israels und weil sie den Herrn versucht und gesagt hatten: Ist der Herr an unserer Mitte oder nicht? Gott sagt: Ich will in eurer Mitte sein. Ich bin in eurer Mitte, wenn ihr so tut, als ob ich nicht in eurer Mitte bin, wenn ihr erst quasi anhand von Zeichen, von Wundern Beweise wollen, dass ich da bin. Habt ihr dann wirklich gehört, was ich gesagt habe?

[56:41] Er hat doch hin, was ich sage, dann brauchst du keine Zeichen und Wunder, die dich ständig bestätigen, dass alles richtig ist. Dann kennst du mich doch. Das ist die Idee hier, die hiermit stinkt. Und Psalm 95 greift diese Geschichte auf, denn er ist unser Gott und wir sind das Volk seiner Weide und die Schafe seiner Hand. Heute, wenn ihr seine Stimme hört, höre Israel, so verstockt eure Herzen nicht, so wie bei der Herausforderung am Tag der Versuchung in der Wüste, als ich die Stimme hörten, aber nicht hinhörten. Herzen verstockten, wo mich eure Väter versuchten, sie prüften mich und sahen doch mein Werk.

[57:19] Und Paulus greift auf diesen Psalm dann auf und sagt: Darum, wie der Heilige Geist spricht: Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden zu sagen hat. Heute, wenn er seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht, wie eine Auflehnung am Tag der Versuchung in der Wüste. Wir können lernen, wir müssen der noch 5. Mose, der Geschichte von Massa und Meriba, ein Psalm 95 Verbrecher drei uns als Warnung gegeben ist. Wenn Gott redet, müssen wir hören und dürfen unsere Gedanken nicht dagegen verstoßen und verfestigen.

[57:52] Bist du bereit zu hören, was Gott er sagt? Bist du bereit, deine Gedanken zu ändern, gemäß dessen, was Gott dir sagen möchte? Bist du bereit, deine Ideen, Vorstellung und Lebensentwürfe zu korrigieren, zu ändern, um zu planen, wenn Gott jetzt zeigt, dass er etwas anderes würde? Ich möchte, das ist die Frage, um die es hier geht.

[58:16] Der 17: Haltet genau die Gebote des Herrn, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Satzungen, die er dir geboten hat. Es geht nicht nur darum, so ein bisschen zu tun, was Gott möchte, sondern sich wirklich genau daran zu halten. Genauso mit dem Heiligtum. Da heißt es nämlich im zweiten Satz 25, 19: Genauso, wie ich dir das Vorbild der Wohnung, das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so sollt es machen.

[58:42] Denn wenn wir Gott lieben, werden wir danach streben, so nah wie möglich zu sein. Dann wird das Heiligtum als Ausdruck des Evangeliums so genau wie möglich in unserem Leben ausgeführt werden. Dann werden wir Gottes Gebote so genau wie möglich halten wollen. Wer Gott liebt, fragt nicht: Wie viel muss ich halten? Wer Gott liebt, der fragt: Wie nahe kann ich ihm noch kommen? Geht es noch mehr? Kann ich noch genauer ihm gefallen? Kann ich noch mehr Zeit mit ihm verbringen? Das ist die Frage, die man stellen, wenn man Gott wirklich liebt.

[59:13] Wenn man gehört hat, was er zu sagen hat. In Vers 18 heißt es: Und du sollst tun, dass Recht und Gutes vor den Augen des Herrn, damit es dir gut geht und du hineinkommst und das gute Land in Besitz nimmst, das der Herr, dein Gott, der das der Herr deinen Vätern zugeschworen hat.

[59:28] Wenn wir das tun, dass hier steht, wenn wir hinhören, wenn wir Gott lieben und das tun, was recht ist in seinen Augen, dann werden wir ein gutes Leben haben. Er sagt: Es wird dir gut gehen. Das ist ein gutes Land haben. Gott wünscht sich, dass unser Leben schön ist.

[59:42] Johannes 8, Vers 29: Und der, welcher mich gesandt hat, ist mit mir. Der Herr lässt mich nicht allein, denn ich tue allezeit, was ihm wohlgefällt. Wenn wir Gott gerne mit Gott leben, dann werden wir immer wissen, dass er bei uns ist.

[1:00:06] Römer 12, 12 zeigt uns, wie wir überhaupt diesen Willen Gottes verstehen können. Und passt euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes. Man könnte auch sagen: Höre Israel, sollte das Gesetz auf deinem Herzen haben, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. Dann wissen wir, was er wirklich von uns möchte.

[1:00:28] Vers 19: Und das Resultat gigantisch sein. Und alle deine Feinde vor dir her verjagt, wie der Herr ist, verheißen hat. Hier sieht man wieder, wie wunderbar die Geschichten von Org und Fonsi Horn hier als Illustration gelten können.

[1:00:41] In 2. Mose 23, 29 und 30 heißt es, dass die Vertreibung der Feinde nicht an einem Tag geschehen würde. Ich will sie aber nicht in einem Jahr vor dir vertreiben, damit das Land nicht so oder wird und die vielen Tiere sie nicht vermehren zu seinem Schaden. Nach und nach will ich sie vor dir vertreiben, in dem Maß, wie du einzahlst, du nimmst du, dass du das Land in Besitz nehmen kannst.

[1:01:02] Der Sieg der Israeliten im Gelobten Land war ein Wachstumsprozess, aber nicht einer, der ewig dauerte, sondern dir einfach Schritt für Schritt dauerte, bis das Land eingenommen worden. Und idealerweise dann hätte es ganz eingenommen werden sollen. Leider blieb einiges zurück und das war dann das Problem später. Und genau so ist es auch in unserem Leben. Nach und nach und nach können wir Sieg für Sieg erringen und Gott wird uns helfen, unser Charakter nach und nach zu Erfolg kommen, durch das, was wir hier erleben. Unsere Feinde werden nach und nach von Gott verjagt werden.

[1:01:36] Vers 20: Wenn dich nun dein Sohn in Zukunft fragen und sagen wird: Was sind das für Zeugnisse, Satzungen und Rechtsbestimmungen, die euch der Herr, unser Gott, geboten hat? Wenn die nächsten Generationen kommen, diese Schriften lesen, wenn die 5. Mose lesen und die Frage stellen: Was hat es damit auf sich? Dann sagt Gott: Ihr sollt wissen, dass sie eine Erfahrung mit mir gemacht haben. Erzählt ihnen von dem, was sie erlebt hat.

[1:02:05] Ganz ähnlich hatte ja schon im Auszug von Ägypten, dass Mose das grund getan. Wenn eure Kinder zu euch sagen: Wenn, was habt ihr dafür einen brauch? Interessanterweise wird all das, was von dem Pass, also dem Symbol für die Erlösung gesagt wird, dann auch hier von den zehn Geboten gesagt. Es ist fast so, als ob Gott durch diese Sprache deutlich machen würde, dass was ihr braucht für die Erlösung, das braucht sie auch für den Gehorsam. Das lässt sich

[1:02:32] Sie auch für den Gehorsam. Das lässt sich nicht trennen, denn es ist ja dasselbe. Es ist ja meine Liebe, die euch erlöst, und dann meine Liebe, die in euch das Gesetz schreibt.

[1:02:41] Siehe Deuteronomium 6,4 auch dort die Idee, damit sie ein Zeichen sein, wenn auch eure Kinder künftig fragen und sagen: „Was haben diese Steine für euch zu bedeuten?“ Was wir lernen: Nichts ist selbstverständlich. Es muss immer und immer wieder neu entdeckt werden. Jede Generation muss die Wahrheiten neu entdecken. Auch unsere Generation muss die alten Wahrheiten neu entdecken. Wir können nicht einfach nur uns darauf ausruhen, dass andere vor uns gesagt haben: „Wir müssen Gott persönlich neu entdecken.“

[1:03:08] Vers 21: So sollst du deinem Kind, seinem Sohn sagen: „Wir waren Knechte des Pharao in Ägypten, und der Herr führte uns mit starker Hand aus Ägypten.“ All das, was in 5. Mose steht, all diese Gebote und Satzungen haben es zu tun mit der Erlösung. Der Vater soll dann sagen: „Wir waren Sklaven.“ Das betrifft übrigens sogar einige Väter, die damals gar nicht geboren sind. Und ich erkläre das jetzt sozusagen schon auch im geistlichen Sinne mit und beziehe mich natürlich auch auf die Vorfälle, aber auch im geistlichen Sinne damit erklären sollen: „Eigentlich waren wir Sklaven und Gott hat uns befreit mit starker Hand.“

[1:03:45] Siehe 2. Mose 13,3: „Gedenkt an diesem Tag, an dem ihr aus Ägypten gezogen seid, aus dem Haus der Knechtschaft, dass der Herr euch mit mächtiger Hand von dort herausgeführt hat. Darum sollt ihr nichts Gesäuerstes essen.“ Denkt daran, lieber Freund, liebe Freundin. Erinnerst du dich an die Momente, wo Gott mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm sich befreit hat aus der Knechtschaft von Sünde, Schuld, Zweifel, Ungewissheit? Denke daran und bleibe dabei. Bleibe bei dem, was Gott dir gezeigt hat.

[1:04:23] Siehe Deuteronomium 6,22: „Und der Herr tat vor unseren Augen große und schreckliche Zeichen und Wunder in Ägypten, am Pharao und an seinem ganzen Haus.“ So hatte es ja Mose versucht, der ersten Generation zu sagen, sie sollte nicht daran erinnern, denn der Herr, Gott, zieht vor euch her und wird für euch kämpfen, ganz so, wie er es für euch in Ägypten getan hat vor euren Augen.

[1:04:48] Siehe Vers 30: Die Israeliten hatten zwar gesehen, dass Gott für sie gekämpft hat, aber dann hatten sie es vergessen. Und als die Riesen vor ihnen standen, als sie mit der Frage konfrontiert wurden: „Sollen wir reingehen oder nicht?“, hatten sie die Taten Gottes vergessen und scheiterten daran, ins Gelobte Land hineinzugehen. Wir müssen uns an das erinnern, was Gott schon getan hat für uns. Nur dann werden wir die Krisen der Endzeit überstehen können.

[1:05:20] Vers 23: „Uns aber führt er von dort heraus, um uns hierher zu bringen und uns das Land zu geben, das wir unseren Vätern geschworen hat.“ Gott hat einen Krieg gegen die Ägypter geführt. Er hat den Pharao und seine Armee besiegt, aber er hat uns herausgeführt. Das war eine Kriegserklärung an die Ägypter und eine Liebeserklärung an Israel, ein Symbol für die Liebeserklärung Gottes an den Menschen. Und eine Kriegserklärung an den Satan. Während er gegen den Satan gekämpft hat, hat Jesus uns herausgeführt.

[1:06:00] So wie Gott gegen Ägypten gekämpft und die Israeliten herausgeführt hat, das Ganze, weil Verheißungen die Grundlage waren, nicht das Können und Wissen und die Fähigkeiten des Volkes waren ausschlaggebend, sondern die alten Verheißungen, die lange gegeben worden waren, bevor diese Generation überhaupt geboren worden war.

[1:06:20] Siehe 1. Mose 18: „Siehe, ich habe euch das Land gegeben, das vor euch liegt. Geht hinein und nehmt das Land in Besitz, von dem der Herr Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, dass er es ihnen und ihrem Samen nach ihnen geben will.“ Jedem Abram, von dem Gott gesehen hatte, dass er es der nächsten Generation weitergeben würde.

[1:06:42] Vers 24: „Und er hat uns geboten, alle diese Satzungen zu halten, dass wir den Herrn, unseren Gott, fürchten, es uns gut geht alle Tage und er uns am Leben erhält.“ Wie es heute der Fall ist, wenn wir mit Gott leben, wenn wir hören auf seine Stimme im Alltag, wenn er zu uns spricht, dann werden wir – wird uns ein gutes Land führen und es wird uns gut gehen alle Tage. Denn Gott will nicht nur, dass wir ganz selten mal glücklich sind und fröhlich sind. Und ja, es stimmt, auch im Leben eines Christen gibt es traurige Momente. Selbst Jesus hat manchmal geweint. Aber der Grundtenor seines Lebens war eine tiefe Zufriedenheit und ein Glück in der Nähe des Vaters zu leben. Das wünscht sich Gott für dich und für mich.

[1:07:31] Und deswegen, lieber Freund, liebe Freundin, höre. Höre, was er zu sagen hat. Und wenn dort steht: „Höre Israel“, dann kannst du deinen Namen einsetzen: „Höre, [Name]! Der Herr, unser Gott, der Herr ist allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Kraft, mit deiner ganzen Seele.“ Es geht um dich, denn er möchte, dass du ein gutes Leben hast.

[1:07:58] „Sagt dem Gerechten, dass es ihnen gut gehen wird.“ Sagt ihr: „Seid ein … denn sie werden die Frucht ihrer Taten genießen.“ Siehe Jeremia 32,39: „Und ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben, dass sie mich allezeit fürchten, ihnen selbst zum Besten.“ Nicht nur zum Guten, sondern zum Besten. Wir können vieles Gutes erleben in unserem Leben, aber das Beste erleben wir nur, wenn wir Gott fürchten und uns von ihm ein neues Herz stecken lassen und einen neuen Lebenswandel, neue Lebensgewohnheiten. Wenn wir auf ihn hören und ihn lieben, dann wird es nicht nur für uns zum Besten sein, sondern auch für die Generationen, die nach uns kommen können.

[1:08:41] Und damit enden wir. Vers 25: „Und es wird uns zur Gerechtigkeit dienen, wenn wir darauf achten, alle diese Gebote vor dem Herrn, unserem Gott, zu tun, wie er uns geboten hat.“ Hier geht es um die Gerechtigkeit, von der Paulus ständig spricht. Man könnte oberflächlich denken: „Na ja, die zehn Gebote.“ Ja, es sind die zehn Gebote, aber nicht einfach auf Steintafeln geschrieben, nicht als Regel, als Gehorsam, den man einfach jetzt so blind tun muss, weil jemand gesagt hat, man muss das tun. Nein, genau in dem Geist des gesamten restlichen Kapitels, wenn wir hinhören, was Gott sagt und seine Liebe erkennen und ihn zurück lieben, dann wird das zu einem echten Glaubensgehorsam führen. Dann ist das wahrhaftige Gerechtigkeit aus dem Glauben, wie sie so dringend von … gebraucht wird. Auch wenn er denkt, dass sie schon hat, so dringend gebraucht wird, dass allen weiter uns sagt, dass am Ende jedes Thema eingehüllt werden wird in das Thema von der Gerechtigkeit aus dem Glauben.

[1:09:38] Ja, dass die dreifache Engelsbotschaft, die dritte Engelsbotschaft: Gerechtigkeit aus dem Glauben. In Wahrheit ist es dort um die Gebote Gottes halten und den Glauben an Jesus bewahren. 5. Mose 6 ist der Schlüssel in diese Erfahrung. „Höre Israel.“ Sprüche 12,28: „Auf dem Pfad der Gerechtigkeit ist Leben, auf ihrem Weg gibt es keinen Tod.“

[1:10:02] Paulus sagt, dass die Juden diese Gerechtigkeit Gottes nicht erkannt haben. Sie haben immer nach äußerlichen Zeichen gesucht. Wir haben ja gesehen, dass sie dann sich Zeichen an die Stirn gemacht haben, Zeichen an die Hand, dass sie später Jesus mal nach äußeren Zeichen gefragt haben. Sie haben die Gerechtigkeit Gottes nicht erkannt, die ins Herz hineingeht, in unsere Gedanken. Habe ich versucht, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, aber haben sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.

[1:10:25] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn wir versuchen, aus eigener Kraft zu sein, dann werden wir scheitern. Aber wenn wir hören, wenn wir hinhören, was Gott zu sagen hat, dann werden wir Gerechtigkeit erleben, die Gott uns schenkt. Wenn wir zufrieden sind mit dem, was andere gesagt haben, einfach nur schriftlich wissen wollen, was Gott uns zu sagen hat, aber nicht hinhören werden, wir die Gerechtigkeit Gottes nicht erleben.

[1:10:51] Warum kamen Israeliten nicht zur Gerechtigkeit Gottes? Weil sie gesagt hatten: „Hör auf zu reden.“ Und deswegen predigt Mose sich das Herz aus und sagt zum Volk Israel: „Höre! Höre, Israel!“

[1:11:11] Ganz am Schluss, die letzte Geschichte, die genau damit zusammenhängt: Als Jesus hier auf der Erde war, er wurde gefragt – es heißt in Lukas 10: „Und ein Gesetzeslehrer versuchte ihn und sprach: ‚Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?‘“ Und er sprach zu ihm: „Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du? Was sagt dir die Schrift?“ Er beantwortete und sprach – und er zitiert 5. Mose 6,5: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Und dann kommt noch 3. Mose dazu: „Und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Er sprach zu ihm: „Erst jetzt, Jesus, du hast recht geantwortet. Tue dies, so wirst du leben.“

[1:12:02] Tue dies, höre, so wirst du leben. Liebe Gott, so wirst du leben. Frage seine Gebote auf dem Herzen, so wirst du leben. Rede davon, wenn du aufstehst, so wirst du leben. Wenn du dich niederlegst, du wirst leben. Erzähle sie anderen, deinen Kindern. Schreibe sie öffentlich an die Türpfosten. Sei ganz offen damit, dass du Jesus liebst, so wirst du leben. Wenn du dich zu Gott bekennt, er bekennt sich zu dir, und du wirst leben.

[1:12:29] Wenn wir 5. Mose 6 annehmen, ernst nehmen, umsetzen und hinhören, haben wir einen eindeutigen, klaren Weg vor uns zum ewigen Leben. Denn dieser Weg ist Jesus. Er ist nämlich das Wort Gottes.

[1:12:52] Was sollen wir hören? „Bis auf die Worte Gottes, Sohn, höre Israel.“ Es war ja Jesus, den sie abgewiesen hatten. Lasst uns nicht Jesus abweisen, wenn er spricht durch die Bibel, durch den Geist der Weissagung, vielleicht auch durch die Natur, durch unser Gewissen, wenn der Heilige Geist uns anspricht. Lasst uns nicht abweisen, wenn er spricht, sondern lasst uns auf ihn hören.

[1:13:17] Lieber Freund, liebe Freundin, was mehr kann ich dir sagen, dich bitten, mich selbst bitten, als dass wir hinhören, wenn er spricht. Er, der alle vergeben hat und so sehr liebt. Das Wort Gottes ist: Hörst du seine Stimme, wie sie von Golgatha, vom Grab und jetzt vom himmlischen Heiligtum durch den Heiligen Geist, durch sein Wort zu dir persönlich spricht?

[1:13:47] Da gibt es nur noch eine Aufforderung: Höre Israel. Gott segne dich.

[1:13:56] Wenn du aufhörst, das nächste Mal werden wir dann darüber sprechen, was das mit uns als Volk des Herrn macht. Wir werden gemeinsam 5. Mose 7 studieren. Bis dahin wünsche ich euch von ganzem Herzen Gottes reichen Segen und Ohren, die hören, Augen, die sehen, und Herzen, die verstehen. Gott mit euch.

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