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In dieser Predigt aus der Serie „Höre Israel“ von Christopher Kramp wird das achte Kapitel des 5. Buches Mose beleuchtet. Es geht um die Bedeutung des Mannas in der Wüste als Symbol für Gottes Versorgung und Prüfung. Der Sprecher betont, wie wichtig es ist, sich an Gottes Führung in der Vergangenheit zu erinnern und wie Schwierigkeiten unseren wahren Charakter offenbaren. Das Kapitel lehrt uns, dass wir von Gottes Wort leben und dass er unser Herz prüft, um uns auf das Gelobte Land vorzubereiten.


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Serie: Höre Israel (Ein ausführliches Studium von 5. Mose)

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Transkript

[0:17] Herzlich willkommen zu "Höre Israel", der Serie über das fünfte Buch Mose. Schön, dass ihr wieder dabei seid, wenn wir uns diesem so bedeutungsvollen Buch widmen. Möchte es gemeinsam studieren und darüber auch beten, was Gott uns persönlich und auch als dem Volk Gottes durch diese Worte sagen möchte.

[1:30] In der letzten Folge haben wir uns mit Kapitel 7 auseinandergesetzt und festgestellt, dass die Israeliten aufgefordert sind, tatsächlich die Kanaaniter vollständig auszurotten. Die Idee dahinter war, dass Gottes Volk nicht Rebellion in seiner Mitte dulden sollte. Das Ganze war Ausdruck auch der Liebe, die Gott zu dem Volk hat und die das Volk erwidern sollte. Der Bund selbst wäre in Gefahr, wenn man sich mit den Kanaanitern und ihrer Rebellion gegen Gott vereinen würde.

[2:09] Wir haben dann gesehen, dass Gott verheißen hatte, dass, wenn die Israeliten das tun, was in ihrer Macht steht, diesbezüglich er selbst dafür sorgen würde, die Kanaaniter zu vertilgen. Die Israeliten würden sie nicht finden können, oder er würde das Bild der Hornissen senden, die alle Kanaaniter wieder auftreiben würden, die sich verstecken.

[2:30] Und wir haben die Idee auch gesehen, dass wenn wir von ganzem Herzen Gott meinen und die Sünden, die uns bekannt sind, bereuen, Gott auch das unserem Herzen verändert, was uns vielleicht gar nicht immer so bewusst ist. Und dass er mit uns zusammenarbeitet, wenn wir mit ihm kooperieren.

[2:48] Heute wollen wir uns dem achten Kapitel zuwenden, einem weiteren Klassiker sozusagen in diesem Buch mit weitreichenden Konsequenzen für unser persönliches Leben. Und bevor wir zu diesem Thema, das Manna in der Wüste, das Wort Gottes studieren, wollen wir gemeinsam Gott bitten, unsere Gedanken zu führen.

[3:16] Lieber Vater im Himmel, wir sind hier so sehr dankbar, dass du ein Gott bist, der zu uns spricht und dass du uns in deinem Wort Dinge zeigst, die uns helfen zu verstehen, wie du bist und welchen Plan du für unser Leben hast. Und wir möchten dich bitten, dass wir mit der richtigen Einstellung deinem Wort begegnen, dass uns bewusst wird, dass dein Wort unser Leben ist und dass dein Wort Macht hat und auch Dinge in unserem Leben uns aufzeigt, die dir nicht gefallen können und uns korrigiert.

[3:51] Wir möchten dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist jetzt zu uns sprichst, dass dein Wort, das du gesandt hast, nicht mehr zurückkehrt, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Und dass wir wirklich lernen, aus deinem Wort zu leben. So wie dieses Kapitel uns beibringen möchte, ist das alles.

[4:09] Alles bieten wir im Namen Jesu, der unser Erlöser, unser Schöpfer, ja, der das Wort Gottes selbst ist. Amen.

[4:20] Warum das achte Kapitel von 5. Mose studieren? Und zuerst einmal haben wir schon festgestellt, 5. Mose ist ein außergewöhnlich wichtiges Buch und jedes Wort darin ist von großer Bedeutung. Wir haben aber auch einen prophetischen Hinweis, dass auch gerade insbesondere das achte Kapitel zu den Kapiteln gehört, denen wir unsere besondere Aufmerksamkeit schenken sollten.

[4:41] Ellen G. White sagt in "The Fundamentals of Education" auf Seite 508: "Das achte und elfte Kapitel von 5. Mose bedeuten uns ebenfalls viel. Die Lektionen, die darin enthalten sind, sind von der größten Wichtigkeit und sind uns genauso gegeben wie den Israeliten." Wir sollten also dieses Kapitel sehr aufmerksam und mit großer Sorgfalt lesen, weil Gott hier direkt zu uns spricht, genauso wie er durch Mose zu den Israeliten der zweiten Generation des Exodus gesprochen hat.

[5:19] Und diese Wichtigkeit, die wollen wir im Hinterkopf behalten, denn wir diese Verse lesen. Wie immer werden die Verse aus 5. Mose nicht in der Präsentation sein. Seit 1, liebe Freunde, selbst die Bibel zur Hand zu nehmen, mitzulesen, aber dann die parallelen Verse und Erklärungen werden dann auch mit eingeblendet.

[5:35] Werden wir anfangen in 5. Mose Kapitel 8 und dort Vers 1: "Das ganze Gebot, das ich dir heute gebiete, sollt ihr bewahren, um es zu tun, damit ihr lebt und wert und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das der Herr euren Vätern zugeschworen hat."

[5:52] Noch einmal betont Mose die Wichtigkeit des Gebotes. Schon in den Kapiteln vorher haben wir immer wieder das gesehen, vor allem Kapitel 5, zum Beispiel, wo die Zehn Gebote ja noch einmal wiederholt worden sind. Und Mose macht hier deutlich, das ist nicht nur darum geht, ein Teil davon und Ausschnitte davon zu beachten, sondern es geht um das ganze Gebot. Wenn Gott geredet hat, dann ist da nicht, manches wichtig, manches unwichtig, sondern in der Gesamtheit ist es vom Volk Gottes anzunehmen.

[6:25] Und wenn wir das tun, wenn wir Gottes Weisung unser Leben tatsächlich von ganzem Herzen annehmen, dann verspricht uns Gott, dass das ein großer Segen in unserem Leben sein wird. Schon in 5. Mose 4 hatten wir gelesen: "Und nun, Israel, höre auf die Satzungen, auf die Rechtsbestimmungen, die ich euch zu tun gebiete, damit ihr lebt und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gibt."

[6:52] Echter Erfolg und echtes Glück im Leben sind nur dann möglich, wenn wir auf Gottes Wort hören und zwar uns ihm ganz unterstellen und danach tun. Und deswegen ist es für uns so wichtig, dass wir uns immer mehr mit dem Wort Gottes beschäftigen, dass uns bewusst wird, was er uns sagen möchte, aber vor allem, dass wir lernen, uns auch unter jedes Wort zu stellen, das er uns gibt.

[7:14] Genauso in 5. Mose 6, Vers 1: "Und dies ist das Gebot, die Satzung und die Rechtsbestimmungen, die der Herr, euer Gott, euch zu lehren geboten hat, dass ihr sie tun sollt in dem Land, in das ihr jetzt zieht, um es in Besitz zu nehmen."

[7:30] Hier in 5. Mose 8, Vers 1, wird immer wieder deutlich, die Israeliten haben eine Mission, seinen Auftrag. Und wenn sie dort hineinkommen in das Land, sollen sie für die ganze Welt ein Vorbild sein. Diese Gebote, die Satzungen sind ihnen gegeben, um sie herauszuheben aus der Menge, aus den umliegenden Völkern, als das Volk, das wirklich eine Beziehung zum Gott des Himmels hat und das Gebet erfährt.

[7:55] Und deswegen erinnert Mose hier erneut sie an ihre Verpflichtung. Vers 2 lesen wir: "Und du sollst an den ganzen Weg gedenken, den der Herr, dein Gott, dich geführt hat diese 40 Jahre lang in der Wüste, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen, damit offenbar würde, was in seinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht."

[8:18] Die Israeliten sollten nicht nur vorwärts schauen auf die baldige Eroberung Kanaans, sie sollten auch zurückerinnern an den Weg, den Gott sie geführt hat. Fast 40 Jahre waren sie jetzt durch die Wüste gewandert. Viele von denen, die hier zuhörten, hatten noch nie etwas anderes gesehen als die Wüste. Viele von denen waren nicht geboren, als Israel Ägypten verlassen hatte.

[8:44] Und hier sehen wir die Wichtigkeit, sich zu erinnern an den Weg, den Gott sein Volk geführt hat. In 2. Petrus finden wir diese Idee auch sehr deutlich, dass es wichtig ist, dass wir uns erinnern sollen.

[8:57] 2. Petrus 1, Verse 12 und 13: "Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid. Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leben bin, euch aufzuwecken, indem ich erinnere."

[9:16] Kaum ein anderes Buch folgt diesem Prinzip so überdeutlich wie 5. Mose. Immer wieder werden wesentliche Dinge wiederholt, die Israeliten werden daran erinnert, obwohl sie schon gehört haben, obwohl sie es schon verstanden haben, vielleicht auch geglaubt haben. Sie werden daran erinnert, weil nur so echte Erweckung geschieht, wenn wir uns immer wieder erinnern.

[9:34] Erinnerst du dich an den Weg, den Gott dich bisher in deinem Leben geführt hat? Dass du dich an Situationen erinnerst, die du mit ihm erlebt hast, an Erfahrungen, die du gemacht hast, seien sie besonders überwältigend toll oder vielleicht auch durchaus schwierig gewesen. Erinnerst du dich an die Tiefen und Höhen des Lebens, die du mit Gott schon erlebt hast?

[9:57] Petrus sagt uns, dass er uns immer wieder an das Evangelium erinnern möchte. Und hier in 5. Mose sehen wir, dass die Erinnerung auch dazu da ist, uns an unsere eigene Vergangenheit zu erinnern. Die Israeliten hatten nämlich eine ganze Menge erlebt. Gott hatte sie bewahrt, aber diese Zeit war auch nicht einfach gewesen.

[10:19] 40 Jahre in der Wüste waren kein Zuckerschlecken. Da gab es auch viel Streit im Volk, da gab es Murren, da gab es Rebellion und da gab es auch den Tod von Hunderttausenden, die gehofft hatten, das Gelobte Land zu sehen. Es war eine Erfahrung, die, wie Mose es hier sagt, dazu angetan war, zu offenbaren, was wirklich im Herzen ist.

[10:51] Und doch zeigt bei alledem die Erinnerung an die 40 Jahre, dass Gott immer bei ihnen gewesen war, trotz ihrer Rebellion, trotz ihrem Starrsinn, ihrer Widerspenstigkeit. War er immer bei ihnen gewesen? Nicht ein einziges Mal hatte er sein Lager woanders aufschlagen lassen, auf der anderen Seite des Berges, das Volk allein gelassen. Nein, in 5. Mose 1, Vers 33 heißt es von Gott, der doch für euch herging auf dem Weg, um euch die Lagerstätten auszusuchen, bei Nacht im Feuer, damit ihr den Weg sehen konntet, auf den er gehen sollte, und bei Tag in einer Wolke.

[11:30] Gott war dem Volk Israel bei all seinen Höhen und Tiefen immer vorausgegangen. Gott geht auch seinem Volk heute voraus, auch wenn es manchmal Dinge tut, die zum Haareraufen sind, auch wenn sich vielleicht manche über alle Maßen verzögert. Gott geht seinem Volk voran.

[11:51] In 5. Mose 2, 47 lesen wir: "Er hat acht gehabt auf deine Wanderzüge durch diese große Wüste, und der Herr, dein Gott, ist diese 40 Jahre mit dir gewesen. Es hat dir an nichts gemangelt." Was für ein Zeugnis, dass Gott auch für die sorgt, die längst nicht immer seinen Willen tun. Und auch wenn er sie nicht so sehr segnen konnte, wie er wollte – er hat sie ja, die erste Generation, nicht ins Land Kanaan bringen können – hat er doch für alle ihre Notwendigkeiten immer wieder gesorgt.

[12:26] Und das waren zum Teil große Wunder, die dafür getan hat. Gott prüfte die Israeliten. So wird es deutlich hier in diesem Vers. Er wollte offenbaren, was in ihrem Herzen war. Und das ist etwas, das Gott immer und immer wieder tut.

[12:42] In 1. Mose 22 lesen wir von ihm: "Es geschah nach diesen Begebenheiten, da prüfte Gott den Abraham und sprach zu dem Abraham: ...". Er antwortete: "Hier bin ich." Das ist die berühmte Geschichte, wo Gott den Abraham auffordert, seinen Sohn zu opfern.

[12:56] Es sind gerade diese Krisen in unserem Leben, die unschönen Momente, die Dinge, wo wir uns eben nicht wohlfühlen, so wie die Israeliten in der Wüste, oder Abraham in dieser wirklich erschütternden Situation, in denen sich zeigt, was wirklich in unserem Herzen ist. Nach einer Konferenz, in der wir begeisternde Predigten gehört haben, sind wir vielleicht euphorisch, nach tollen Erfahrungen, oder wenn das Leben gerade ganz ruhig vor sich hin geht, dann ist es leicht, ein christliches Bekenntnis auszusprechen.

[13:28] Aber was ist, wenn wir durch die Wüste dieses Lebens gehen? Die Wüste offenbart, ob der Glaube wirklich einen Anker gefunden hat im Herzen oder nicht. Und so prüft Gott die Israeliten, und es zeigt sich in der Wüstenwanderung, was sie wirklich denken.

[13:52] In 2. Mose 15, dort Vers 25, sehen wir ein ganz praktisches Beispiel davon. "Er aber schrie zum Herrn, und Mose warf Holz da, warf er ins Wasser, das war für ins Wasser, da wurde das Wasser süß. Dort gab er ihnen Gesetz und Recht, und dort prüfte er sie." Gott hatte schon am Anfang der Wüstenwanderung angefangen, Israel zu prüfen.

[14:15] Es ist also nicht nur eine nachträgliche Strafe oder strengere Behandlung, nachdem sie in Kanaan abgewiesen hatten. Nein, auch die erste Generation, die ihr nach eigentlich schon im zweiten Jahr in Kanaan hätte einmarschieren sollen, diese Generation wurde von Anfang an geprüft.

[14:30] Dass es hier direkt kurz nach dem Durchzug durchs Rote Meer Gott wollte sehen, wie reagieren diejenigen, die ihn gerade besungen haben mit großem Halleluja, nachdem wir die ägyptische Armee versenkt hat. Wie reagieren sie, wenn sie plötzlich auf Schwierigkeiten stoßen?

[14:47] Wenn in unserem Leben Schwierigkeiten auftreten, dann unter anderem deswegen, weil Gott zeigen möchte, weil er selbst weiß es ja eigentlich ohnehin schon und auch dem Universum zeigen möchte, wie wir wirklich in uns am Herzen denken, auch wenn wir zuvor ein großes Halleluja gesungen haben.

[15:04] Es sind die Schwierigkeiten, die Krisen, die den wahren Charakter offenbaren. In 2. Mose 16, dort Vers 4, finden wir erneut dieselbe Idee. "Sprach der Herr zu Mose: Siehe, ich will euch vom Himmel regnen lassen, dann soll das Volk hinausgehen und täglich sammeln, was da braucht, was es braucht, damit ich es prüfe, ob es in meinem Gesetz handeln wird oder nicht."

[15:23] Hier haben wir schon die Geschichte vom Manna, das vom Himmel fiel, jeden Tag, bis auf den Sabbat. Auch das war eine Möglichkeit, mit der Gott prüfen wollte. Er wollte nicht nur durch die Krise zuvor, als die Israeliten merkten, das Essen geht bald aus, wo sollen wir das Essen herbekommen, wo die Frage im Raum stand, wird Gott für uns sorgen können, sondern auch jetzt, wo klar war, dass er für die sorgen würde, wollte er erneut prüfen durch dieses Wunder, dass am Freitag doppelt so viele Manna da sein würde und am Sabbat keines, ob sie tatsächlich ihm glauben würden und auch am Sabbat im Lager bleiben würden.

[16:08] Wenn Gott handelt, dann handelt er, um zu segnen, er handelt, um uns zu helfen, aber er handelt auch, damit wir selbst die Gelegenheit bekommen zu merken, wo wir wirklich stehen. Wir können uns nämlich in unserer Erfahrung mit Gott auch durchaus selbst betrügen. Wir können die schönen Momente, die die Berggipfel-Erfahrung sozusagen als den Standard nehmen und denken, das ist unsere religiöse, unser religiöses Erlebnis.

[16:33] Und dann stoßen wir wieder ins Tal hinab und wir bekommen hart auf und wir sind mit Schwierigkeiten umgeben und plötzlich, wenn wir offen sind für Gottes Unterweisung, für seine Lehre, für seine Erziehung, dann merken wir, was dann noch alles in unserem Herzen ist.

[16:50] Es sind die Schwierigkeiten, die uns wirklich helfen, uns vorzubereiten auf das Land Kanaan. Und deswegen wird es auch gegen Ende der Zeit auch Schwierigkeiten, sogar sehr viele Schwierigkeiten geben, weil sie uns auch immer mehr zeigen, wie sehr wir Gott brauchen, unseren eigenen Zustand.

[17:11] Offenbar prüft Gott sein Volk. Wenn er das damals getan hat, dann auch jetzt. Denn das uns an Erinnern, dieses Kapitel ist für uns genauso geschrieben wie für die Israeliten. Wenn wir lange Erfahrung in der Wüste machen – die Wüste war nicht nur ein paar Wochen dort, 40 Jahre, wenn nicht Jahrzehnte lang mit Dingen hadern, kämpfen, Schwierigkeiten durchstehen – haben dann vielleicht auch deswegen, weil Gott uns zeigen möchte, was wirklich in unserem Herzen ist, weil wir uns selbst oft betrügen.

[17:40] Es sind die Schwierigkeiten des Lebens, die uns wie ein Spiegel vor Augen halten, wer wir wirklich sind. Jakobus 1, Vers 3: "Da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt." Und das wollen wir ja alle haben, diese standhafte Ausdauer.

[18:00] Das ist das Kennzeichen derjenigen, die am Ende der dritten Engelsbotschaft stehen, wenn die ganze Welt von Gott abfallen wird. Und dazu brauchen wir einen bewährten Glauben, der auch in Schwierigkeiten nicht aufgeht.

[18:15] 1. Petrus 1, Vers 7 wird ebenfalls von diesem bewährten Glauben gesprochen: "Damit die Bewährung eures Glaubens, der kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durch Feuer geläutert wird, herrlichkeit zur Folge habe bei Offenbarung Jesu Christi." Wenn Jesus kommt, dann erhalten wir das Lob, die Ehre, die Herrlichkeit. Dann wird Gott Jesus uns loben, wenn wir festgehalten haben, nicht nur dann, wenn wir begeistert waren, wenn alles toll lief, sondern auch dann, wenn wir irgendwie durch eine Wüste in unserem Leben marschierten.

[18:45] Festhalten ist das entscheidende Kriterium, um die Rettung auch wirklich erleben zu können am Ende der Zeit. Der Glaube muss bewertet werden, hier verglichen mit Gold, das durchs Feuer geläutert oder geläutert wird. Und das erinnert uns auch an Offenbarung 3, Vers 14, wo der Ladenbotschaft, genau der Endzeit-Gemeinde, das angeboten wird: "Wird ein Glaube, der durch die Liebe wirksam ist, ein Glaube, der sich bewährt, der auch in den Schwierigkeiten zu Gott hält."

[19:22] Denn darum geht es um eine echte Beziehung zu Gott, die nicht nur auf Emotionen basiert, wenn wir mal glücklich gemacht worden sind von ihm, sondern die wie in einer Ehe durch dick und dünn, durch die guten wie die schlechten Zeiten hindurch Bestand hat. Solch eine Beziehung wünscht sich Gott zu mir und zu dir.

[19:47] In Jeremia 17, Verse 9 und 10 heißt es: "Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen? Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem zu geben nach seinem Weg, nach der Frucht seines Tuns."

[20:04] Gott weiß wirklich, was wir denken, erkennt uns Motive, er kennt unsere Gedanken. Ihnen können wir nichts vormachen. Und hat uns selbst oft so viel vormachen, muss er uns manchmal auch schmerzhafte Wege führen, denn wir sehen, was wirklich los ist mit uns. Das muss ich so lieben lernen, und das müssen auch wir lernen, wenn wir das Gelobte Land, wenn wir Kanaan erreichen wollen.

[21:23] Vers 3 unter dem Titel: "Dich eher demütigen und dich hungern und speiste dich mit dem Manna, das weder du noch deine Väter gekannt hatten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern dass er von allem lebt, was aus dem Mund des Herrn hervorgeht."

[21:41] In dieser Zeit, 40 Jahre, hat Gott jeden Tag, aber natürlich, aber immer kontinuierlich die Israeliten versorgt. Es werden für jeden Tag genug. Diese Versorgung vom Himmel sollte ihnen deutlich machen, dass sie vom Himmel abhängig sind und das für jeden einzelnen Tag.

[22:01] Lieber Freund, liebe Freundin, ist dir bewusst, dass du für...

[22:03] Freundin, ist dir bewusst, dass du für jeden einzelnen Tag, den du lebst, vom Himmel abhängig bist, weil du dein Herz selbst nicht kennst? Ist dir bewusst, dass Gott dir zeigen möchte, was in dir ist?

[22:19] Wir leben aus dem, was aus dem Mund Gottes hervorgeht. Wir leben aus dem Wort. Und dieser Vers ist so berühmt, weil er ja von Jesus selbst zitiert worden ist. Wir haben ja schon in 5. Mose 26, Verse 2 und 1 gefunden, die von Jesus in seiner Versuchung oder in den Versuchungen des Satans benutzt worden sind. Als Jesus vom Satan attackiert wurde, hat er ja dreimal mit 5. Mose geantwortet, zweimal bei der zweiten und dritten Versuchung mit 5. Mose 6, aber bei der ersten Versuchung mit 5. Mose 8. Wobei natürlich damals dieses Kapitel oder dieser Abschnitt noch gar nicht da gewesen ist und eigentlich ein großes Ganzes gebildet hat.

[23:02] Für Jesus waren das hier mit denen man den Satan besiegen kann, der seit 4000 Jahren sich auf diesen Angriff vorbereitet hatte. In anderen Worten, wir haben hier mit diesen Versen Waffen in unserer Hand, die tatsächlich, wenn sie im Glauben angewandt sind, unschlagbar sind. Jesus war unüberwindbar mit diesen 5. Mose Zitaten, die er einfach nicht einfach nur rezitierte, sondern die buchstäblich Fleisch und Blut in ihm geworden waren, die ihm ins Blut übergegangen waren. Ja, er selbst war ja das Wort, aber die er auch gelernt und praktiziert hatte, die er tatsächlich ausgelebt hat.

[23:45] Wir lesen Matthäus 4, Verse 1 und 2: "Darauf wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. Und als er 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, war zuletzt..." Kein Zufall, dass hier diese 40 eine Rolle spielen. Die Israeliten waren 40 Tage, 40 Jahre in der Wüste, und es sollte sichtbar werden, was in ihrem Herzen ist. Und dabei hat Gott sie jeden Tag mit Essen versorgt. Aber hier ist jetzt Jesus, und er wird, und er ist 40 Tage lang ohne Essen. Er fastet. Mit 40 Tagen wird die Situation immer schlimmer, auch medizinisch immer dramatischer. Und jetzt, als er am schwächsten Punkt ist, als er gedemütigt ist, als er ganz schwach ist, fast kaum sich mehr aufrecht halten kann, zeigt sich, was in seinem härtesten, der größten, einer der größten Krisen seines Lebens bis zu diesem Zeitpunkt, vielleicht der größten überhaupt, zeigt sich, dass, wenn man, wenn er noch so in einer noch so schwierigen Situation ist, es zeigt sich, was ganz tief in seinem Herzen ist. Sein Charakter offenbart sich. Er lebt aus dem Wort Gottes.

[24:53] Matthäus 4, Vers 3: "Da trat der Versucher zu ihm und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden." Hier ist die Attacke, hier ist die Idee, dass Gott seinen Kindern doch niemals so etwas zugestehen würde, dass er niemals erlauben würde, das, was ihnen geschieht, dass er niemals seine Kinder so leiden lassen würde. Oder aber, manchmal lässt Gott es zu, dass wir durch schwierige Situationen gehen, nicht, weil er plötzlich kein Interesse mehr an uns hat, sondern damit wir selbst erkennen und andere erkennen, was in unseren Herzen ist. Und wie Gott helfen kann.

[25:35] Jesus antwortete und sprach: "Es steht geschrieben." Das Wort Gottes war seine Waffe gegen den Satan. Wenn wir doch mehr das Wort Gottes gegen den Satan und seine Verführung einsetzen würden, wenn wir das Wort Gottes mehr in unserem Herzen hätten, um es als Waffe einzusetzen, wenn der Satan uns von allen Seiten attackiert, dass wir sagen können mit Jesus: "Es steht geschrieben."

[25:58] Liebe Freunde, lasst uns aus dem Wort Gottes leben, genauso wie Jesus es zitiert aus 5. Mose 8: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht." Und wenn er mich prüft in der Wüste und ich gehe demel geht, dann weiß ich trotzdem, dass er einen Plan hat. Es geschieht nicht ohne Grund. Jesus erinnert sich in diesem Moment, dass die Israeliten nicht ohne Grund 40 Jahre durch die Wüste gegangen sind und dass sie von dem Manna gelebt haben. Sie sollten etwas lernen, und ihr Herz wurde offenbart. Er weiß, hier ist im Moment, er geht zwar durch eine enorm schwierige Situation und er wird versucht und angegriffen, aber er weiß, das Ganze ist nichts, wo Gott den nicht verlassen, sondern es zeigt sich jetzt, was in seinem Herzen ist. Und weil Jesus festhält an dem Wort Gottes, kann er den Satan besiegen.

[26:53] Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Lieber Freund, liebe Freundin, da ist Kraft, da ist Leben im Wort. Jeden Tag brauchen wir etwas davon. Nimmst du dir persönlich Zeit, das Wort Gottes zu lesen, damit... meine Ideen an Nachtzettel oder eine Ende eine vorbereitete Nacht, die man einfach so so liest, oder eine Predigt hört, oder ein Video sieht. All das ist gut und richtig und hat seinen Platz. Aber hast du Zeit jeden Morgen, in der du dich dem Wort Gottes selbst widmest, wo du liest, um Kraft zu bekommen, wo du liest, um Jesus besser kennenzulernen? Ohne das können wir niemals, niemals, niemals, niemals ein siegreiches Leben leben. Und dazu müssen wir nicht Theologie studieren, wir müssen nicht erst Kommentare heranschaffen. Wir können das Wort Gottes lesen, wie es dort steht, und dass er seine Kraft... ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Nimm dir Zeit.

[27:52] Jeden Morgen, bewache diese Zeit eifersüchtig. Nimm dir Zeit jeden Morgen. Und wenn es ganz hart auf hart kommt, dann verzichte lieber auf das Frühstück. Mal nicht jedes Mal, aber wenn es hart auf hart kommt, dann verzichte lieber auf das Frühstück. Es darauf wenigstens einen Vers oder zwei Verse mal gründlich durchdacht zu haben und mit in den Tag zu nehmen.

[28:15] In Römer 14, 17 heißt es: "Der Gerechte wird aus Glauben leben." Jesus sagt: "Der Mensch lebt aus jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht." Und das ist 5. Mose 8. Das heißt, Glaube bedeutet, dass wir aus dem Wort leben. Wenn wir das Wort Gottes nicht kennen, wenn wir uns nicht bewusst wird, dass wir abhängig sind von diesem Wort, können wir auch keinen echten Glauben haben. Und wir können nicht im Glauben vorangehen und durch den Glauben gerecht werden. Wir brauchen dazu Jesus, das Wort und sein geschriebenes Wort.

[28:51] In 1. Mose 15, Vers 1, wenn wir diese interessante, interessante Geschichte... Jemand hat mich vor einiger Zeit darauf aufmerksam gemacht, dass hier in 1. Mose 15, Vers 1, zum ersten Mal diese Phrase "das Wort des Herrn" vorkommt. "Nach diesen Begebenheiten geschah es, dass das Wort des Herrn an Abraham mit einer Offenbarung erging: Fürchte dich nicht, Abraham! Ich bin dein Schild und ein sehr großer Lohn." Natürlich hat Gott auch forschen gesprochen, aber ich habe zum ersten Mal von Mose diese Formulierung verwendet: "Das Wort des Herrn." Und das Interessante ist, wir kennen die Geschichte. Abraham schaut hinaus, schaut den Sternenhimmel nach, dem Gott ihm gesagt hat, dass er das seine Nachkommen sein werden, wie die Sterne am Himmel an Anzahl. Und dann finden wir diese Idee: "Und Abraham glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit an." Wochen bestand der Glaube. Sie bestand darin, aus dem Wort des Herrn zu leben. Gott hatte gesprochen. Und Abraham erinnerte sich: Das ist das Wort Gottes, das auch die Sterne in die Existenz gebracht hat. Eben selbst in der Existenz gebracht hat. Das Wort Gottes hat schöpferische Kraft. Und im Wort Gottes ist Leben. Wenn wir das Wort Gottes nicht nur als eine bloße Theorie für unseren richtigen Glauben und richtiges Theologie nehmen, sondern als etwas, worin unser tatsächliches Leben abhängt, dann entwickeln wir dann, können wir einen Glauben von Gott geschenkt bekommen haben, der tatsächlich gerecht macht.

[30:25] All das sollten Israeliten lernen, und zwar nicht in einem einzigen großen Kurs, sondern alltäglich, immer wieder, Tag für Tag. Eine Lektion, die Zeit braucht, die durch die ständige Wiederholung sich immer mehr vertieft. 40 Jahre lang lasen sie von dem Manna, das ein Symbol war für das Wort Gottes. Und jeden Tag lag es draußen verstreut und schmolz dann in der aufgehenden Sonne und in der immer stärker werdenden Sonne. Es musste also am frühen Morgen aufgesammelt werden, um auch zu zeigen, dass die beste Zeit, das Wort Gottes für den Alltag zu studieren, am frühen Morgen ist, bevor der Alltag losgeht. Und dieses Wort musste, dieses Manna musste aufgesammelt werden, es musste bearbeitet werden, musste gestampft werden, es musste so kleine Kuchen und aufbereitet werden. Das Wort Gottes, das wir lesen, das muss auch in unserem Kopf bearbeitet werden. Wir können sich einfach nur einfach lesen und dann dann einfach sein lassen. Denn wir müssen darüber nachdenken, wir müssen das in Gedanken in Einzelteile zerlegen, von allen Seiten betrachten, sozusagen zerstampfen, uns zubereiten, um zu sehen, was Gott mir persönlich auch sagen möchte, was ich hier in diesem Vers, in diesem Abschnitt als Hauptbotschaft hineingelegt hat.

[31:42] In Psalm 78 finden wir diese schöne Beschreibung der Erfahrung der Israeliten, als sie von dem Manna erlebten. Und doch hatte er den Wolken drohen geboten und die Türen des Himmels geöffnet und hatte man auf sie rechnen, dass uns zum Essen und ihnen Himmels Korn gegeben. Der Mensch ist das Brot der Parken anzusetzen, ja sogar der Engel sandte ihnen Speise, bis sie satt waren. Es war das Brot, von dem Engel sich ernähren, und das nicht nur 40 Jahre, sondern das schon seit Jahrtausenden.

[32:13] Er sandte ihnen Speise, bis sie satt waren. Das Manna war mehr als ausreichend. Das war nicht nur eine Notlösung, es war eigentlich ein echtes Fest. Es wurde nicht immer geschätzt von Israeliten und manchmal wollten sie zurück zu den Fleischtöpfen Ägyptens und hatten keine Lust mehr auf das langweilige Manna. Aber in Wirklichkeit war das Brot der Engel, des Himmels Korn, das wirklich satt machen konnte. So ist es mit der Bibel. Manchmal verlangen wir vielleicht wieder nach der Unterhaltung der Welt, und uns kommt die Bibel vielleicht etwas langweilig. Wenn wir uns Zeit nehmen, uns wirklich drüber nachdenken, was hier wir vor uns haben, wenn der feststellt, ist es das, was unser Herz wirklich satt macht? Und das, was wir übrigens auch eine ganze Ewigkeit noch bedenken und studieren werden.

[32:58] 1. Mose 10, Vers 3 macht deutlich, dass das Manna eine geistliche Sache gewesen ist. Sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen. Jesus wusste also ganz genau, dass dieses Manna, und er wusste, es ist auch aus 5. Mose ein Symbol war für das Wort Gottes. Die tägliche Erfahrung mit dem Manna soll uns zeigen, wie wir heute 5. Mose lesen, dass wir eine tägliche Erfahrung mit dem Wort Gottes brauchen. In einer Zeit, in der wir vielleicht geprüft werden, in der Schwierigkeiten uns begegnen, der wir durch die Wüste gehen, ist das Wort Gottes immer da. Die Schwierigkeiten mögen überwältigend sein, die Hitze mag stark sein, wir mögen vielleicht nicht wissen, wohin unser Leben führt. Aber jeden Morgen können wir vom Himmelsbrot essen. Jeden Morgen können wir den treffen, der selbst gesagt hat, dass er das Wort ist und der selbst vom Himmel herab gekommen ist. Und dabei oft so unscheinbar war, dass viele ihn gar nicht beachteten. Aber alle, die aufnahmen, alle, die sich Zeit nahmen, erkannten plötzlich in ihm eine Kraft, die ihr Leben völlig veränderte. Alle, die sich Zeit nehmen, diesen scheinbar so unscheinbaren Buch werden da eine Kraft sehen, die ihr Leben verändert. Denn dieses Buch bezeugt den einen Jesus Christus.

[34:16] Denn die Kleider sind nichts herum an dir und deinen Füßen nicht geschwollen. Diese 40 Jahre, was für ein Zeugnis auch. Maleachi 9, Vers 21 sagt: "Du versorgst die 40 Jahre lang in der Wüste, dass ihnen nichts mangelte. Ihre Kleider zu viele nicht, ihre Füße wollen nicht an..." Sie hätten und keine Gelegenheit ständig in großen Einkaufszentren Kleidung zu kaufen. Es gab auch nicht viele Ärzte. Gott sorgte sich um sie, um ihre Kleidung, wieder Gesundheit, um ihr Essen. Deswegen sagt später Jesus in der Bergpredigt, dass wir uns aber all diese Dinge nicht primär, zuallererst sorgen sollten, sondern nach dem Reich Gottes trachten. Weil Gott weiß, dass wir alles benötigen und er kümmert sich um uns. Und wir dürfen wissen, dass Gott auch diese Dinge des Alltags ihm nicht egal sind.

[35:00] Hat er den Propheten lesen wir auf Seite 109: "Täglich wohnten Israeliten durch ein göttliches Wunder auf ihrer Wanderung versorgt auf allen Wegen, die Gott sie führte. Hatten sie Wasser gefunden, die Durstigen zu erquicken, und Brot vom Himmel ihren Hunger zu stillen. Dazu auch Frieden und Sicherheit, oder den unter der Wolke, so am Tage, und der Freudenfeuer, so in der Nacht. Engel dienten ihnen, wenn es felsige Berge hinauf ging oder durch raue Wüstenpfade ging." Interessanter Gedanke, nicht mehr trotz aller ertragenden Beschwerden gab es keinen Kraftlosen in ihren Reihen. Ihre Füße waren auf der langen Wanderung nicht wund geworden, ihre Kleider nicht abgenutzt. Gott hatte die Raubtiere vor ihm gezähmt und das giftige Gewürm des Waldes und der Wüste ferngehalten. Gott tut so viel, von dem wir gar nicht ahnen, dass es tut. Erhält so viel von uns fern. Wir haben keine Vorstellung, wie das Leben aussehen würde, wenn der Heilige sich zurückziehen würde. Und die Dinge, die uns begegnen, die begegnen uns, weil Gott uns führt. Und wenn wir ihm vertrauen, führt er uns durch jede einzelne Wüste hindurch.

[36:05] Vers 5: "Erkenne nun in deinem Herzen, dass der Herr, dein Gott, dich erzieht, wie ein Mann seinen Sohn erzieht." Die Israeliten sollten lernen, dass Gott nicht nur ihr Befreier war, Gott war buchstäblich ihres Vaters, sowie ein Vater über einen langen Zeitraum sein Kind prägt, und in einer idealerweise auch guten Erziehung, im gute Gewohnheiten beibringen möchte. So wollte Gott Israeliten über den langen Zeitraum wirklich prägen, in den Lektionen geben, so wie man Kindern das Selbe immer und immer wieder sagt. Es ist Teil ihrer Gewohnheit geworden. So sollten die Soliden immer und immer wieder lernen, durch diese Erfahrung, die mit dem Manna, dass die Dinge, die Gott sagt, wirklich wichtig sind. Wir sollten diese Dinge einüben. Gott ist tatsächlich wie ein Vater, genauso geduldig und genauso liebevoll. Und auch er hat ein Ziel mit unserem Leben. So wie ein Vater auch sein Kind erzieht, weil er einen Plan hat, einen Wunsch hat, wie es diesem Kind einmal gehen soll.

[37:08] Sprüche 3, Vers 12 heißt es: "Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er." Und das Wort "züchtigen" meint auch "erziehen". Das tut Gott nicht, weil er vielleicht Freude hat, uns zu strafen. Nein, er liebt uns. Er weiß, dass wir erzogen werden müssen, dass wir Dinge in unserem Leben verändern müssen, weil wir sonst unseren alten Ruinen leben. Er weiß, dass in unserem Dinge hat mit dem Herzen, Dinge sind, die wir selbst so nicht einschätzen können. Und deswegen will er uns Stück für Stück erziehen. Eine Sache, die enorm wichtig ist auch für die Endzeit. Vielleicht denken wir: "Wo, wir sind schon bereit für die Endzeit." Lasst uns das Sonntag kommen lassen. Die Schwierigkeiten, die Herausforderungen, die Trips sollen Zeit auf uns hereinbrechen. Aber vielleicht wissen wir gar nicht, was alles uns am Herzen ist. Ohne Gott muss uns Stück für Stück erziehen, damit wir vorbereitet sind auf den Einmarsch ins Gelobte Land.

[37:59] Auch Offenbarung 3, Vers 12 in der Laodizäerbotschaft haben dieselbe Idee: "Alle, die ich liebhabe, überführe und züchtige." Und offensichtlich muss auch die letzte Gemeinde noch viele Dinge lernen. Sie muss erzogen werden, weil Gott uns liebt. Muss uns Dinge beibringen. Ist dir bewusst, dass Gott dir persönlich, mir persönlich Dinge beibringen muss, dass das Zeit braucht und dass deswegen gut wäre, schon heute anzufangen, sehr genau auf seine Stimme zu hören, damit er uns all das auch beibringen kann, was er uns noch beibringen...

[38:31] Wenn du zurück schaust, siehst du Dinge, die Gott dir gezeigt hat, die dich gelehrt hat, dir beigebracht hat als sein Vater.

[38:40] Hebräer 12, Verse 7 und 8: "Sie erduldet die Züchtigung des Allmächtigen nicht. Es ist am Ende immer zum Guten, immer zum Glück des Menschen. Wenn Gott uns erzieht, auch wenn die Erfahrung selbst manchmal nichts Angenehmes. Wir alle wissen, wie es uns geht, wenn unsere Eltern uns erziehen mussten, manchmal auch mit Konsequenz. Aber im Nachhinein, wenn es nicht Eltern waren, die uns das übertrieben haben oder missbraucht haben, oder mit Brotzeit vermengt haben, wenn es aus Liebe und in mit guten Prinzipien geschah, Übereinstimmung mit dem Wort Gottes, dann können die Leute zurückschauen und sagen: "Das war damals notwendig, so richtig."

[39:21] In Hebräer 12, Verse 7 und 8 haben wir genau diese Idee: "Wenn ihr Züchtigungen erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?" Mit anderen Worten, wer ist ein echter Vater, wenn er nicht sein Kind auch wirklich erzieht und auch Dinge korrigiert und seinem Charakter... Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, an der sie alle Anteil haben bekommen haben, so seid ihr ja unecht und keine Söhne. Mit anderen Worten, wer so ein christliches Leben leben und da ist alles immer glatt und alles bestens und wunderbar, der ist vielleicht gar kein echtes Kind Gottes. Nicht, dass wir die Schwierigkeiten anziehen wollen und uns danach sehnen, aber wenn es wirklich stimmt, dass unser Herz böse ist und Gott unser Herz kennt und wir nicht, dann ist es doch offensichtlich, dass Gott uns immer mehr auch zeigen muss über unser Herz, damit wir es übergeben können. Oder ist es doch logisch, dass er uns erzählt, dass er uns immer wieder Dinge zeigen muss, dass uns korrigieren muss? Das ist kein Beweis, dass wir so schlecht sind, dass es nicht schaffen werden. Es ist ein Beweis, dass er uns liebt. Die Schwierigkeiten, die Wüsten dieses Lebens sind ein Beweis, dass er uns liebt.

[40:19] Die 40 Jahre Wanderschaft war nicht einfach nur Strafe für die das Drama an Charisma näher. Es war die Gelegenheit für die nächste Generation, sich gründlich vorzubereiten auf die Einnahme. Kann zwar Gott sie liebte, führte er sie so lange durch die Wüste.

[40:39] Zudem hatten wir unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns von ihnen. Sollten uns da nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben? Denn jene haben uns zu wenige Tage wichtig, so wie es ihnen richtig erschien. Das haben wir alle erlebt, dass unsere Eltern meistens ihr Bestes gegeben haben, vielleicht nicht immer das beste herausgekommen ist, aber zu unseren besten, damit wir seine Heiligkeit dann heftig werden. Gott erzieht nicht so willkürlich, wie unsere Eltern uns erzogen haben. Er straft niemals im Zorn, einfach so aus dem Impuls heraus. An Gott tut alles, was sie tut, immer zu unseren Besten. Selbst das Unangenehme tut er nur dann, wenn er weiß, dass, wenn wir ihm vertrauen und er leben wird, daraus großen Gewinn ziehen und wirklich echte Veränderung erlebt, weil er möchte, dass wir von seiner Tat.

[41:19] weil er möchte, dass wir von seiner Tat, von seiner Heiligung, sondern Heiligkeit Anteil bekommen, dass wir ihn immer ähnlich wären, dass wir heilig werden, wie er heilig ist. Und das war sein Wunsch mit den Israeliten in der Wüstenwanderung. Das ist ein Wunsch mit seinem auserwählten Volk auf dem Weg zur Wiederkunft. Und deswegen brauchen wir die Wüstenerfahrung in unserem Leben, damit wir wieder lernen, dass wir vom Wort Gottes, von Jesus, absolut abhängig sind. Sonst verfällt Züchtigung, aber es scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen. Danach aber gibt sie eine Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind. In dem Moment ist die Erziehung immer unangenehm, aber sie führt zu ganz wunderbaren Resultaten. Die Schwierigkeiten der Wüste sind dazu da, einmal siegreich das gelobte Land ziehen zu können.

[42:12] Und bewahre die Gebote des Herrn, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest. Mose wird nicht müde, genau das zu betonen: Die Gebote Gottes als Ausdruck seines Charakters, Ausdruck seines Wesens, Beschreibung seiner Liebe, Grundlage seines Bundes mit uns sind uns gegeben, damit wir ihn besser kennenlernen. Wir können nicht erzogen werden ohne diese Gebote. So wie wir gelesen haben, mit 55, erst 33, sondern wandelt in allen Wegen, die der Herr, dein Gott, geboten hat, damit ihr lebt und es euch gut geht und wie lange bleibt in dem Land, das ihr besitzen werdet.

[42:53] Denn der Herr, dein Gott, bringt dich in ein gutes Land, in dem Wasser, welche Quellen und Seen sind, die in den Tälern und auf den Bergen entspringen. Das Land Kanaan war keine Wüste. Dort war es wirklich schön. Damals war Palästina noch weitaus bewaldeter, als es heute war. Es war ein Land, das wirklich eine Augenweide war, ein herrliches Land, ein Land, das so ein starker Kontrast war zu der Wüste, die sie jetzt gerade erlebten. Seen und Bäche und Quellen, all das wollte Gott ihnen geben.

[43:32] In Vers 8 lesen wir noch mehr: Ein Land, in dem Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel sind. Ein Land voller Olivenbäume und Honig. Nicht ein Land, das sie nehmen nur nur Sand ist und ein bisschen Männer darauf. Nein, ein Land, das er alles hatte, was das Herz begehrte, in Fülle, in Schönheit. Wir erinnern uns an den Bericht der Spione, dass diese Früchte groß waren, größer als man es erwarten konnte. Ein Land, auf das man sich wirklich freuen konnte.

[44:03] In Vers 9 heißt es weiter: Ein Land, von dem du dich nicht kümmerlich nähren musst, indem es dir an nichts mangelt. Ein Land, dessen Steine Eisen sind, wo du Erz aus den Bergen hauen wirst. Gott wollte den Israeliten schon hier auf dieser Erde zeigen, was er alles für sie tun kann. Ein Bild für den Himmel. Wir leben jetzt vielleicht hier auf der Erde in einer Wüste, aber der Himmel ist so viel anders und die neue Erde wird so viel anders sein als die Zeit, in der wir und die Welt, in der wir jetzt leben. Aber um darauf vorbereitet zu sein, führt Gott uns durch diese Wüste, um dann einmal das himmlische Land genießen zu können.

[44:46] Aber schon jetzt können wir viel von dem Segen Gottes erfahren. Schon jetzt können wir in gewissen, in einem gewissen Umfang die überbordende Gnade und die schönen Dinge, die Gott für uns bereitet hat, schon ansatzweise genießen. Schon in diesem Leben zeigt uns Gott, wie gut er es mit uns meint. Und deswegen sind jetzt die folgenden Verse so absolut entscheidend.

[45:17] Fest 10: Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist, dann solltest du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat. Wenn du den Segen erlebt hast, danke Gott. Und 14 Uhr 6, Vers 10 und 11 haben wir eine ganz ähnliche Idee schon gehabt, kurz nachdem das große Glaubensbekenntnis Israels, das Thema "Israel, höre Israel" von Mose formuliert worden war, sagt er, dass wenn ich nun der Herr, dein Gott, in das Land bringen wird, von dem er seinen Vater Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, es wird zugeben: große und gute Städte, die du nicht gebaut hast, und Häuser voll von allem Guten, die du nicht gefüllt und ausgehoben, und Systeme, die du nicht ausgebaut hast, Weinberge und Öl, weil die du nicht gepflanzt hast. Und wenn du isst und satt geworden bist, mit anderen Worten, Gott gibt dir vieles, was du dir selbst nicht erarbeitet hast, nicht verdient, dass es ist eine Gnade. Er überhäuft dich mit Segen. Und wenn du das erlebt hast, wenn du satt geworden bist, wenn deine innersten Bedürfnisse, körperlich, emotional, seelisch, geistig, wenn sie tatsächlich gefüllt worden sind, erinnere dich an das, was Gott getan hat.

[46:22] So wie Psalm 103, Vers 2 sagt: Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. So wie die Israeliten sich erinnern sollten an all die Führungen Gottes auch in der Wüstenwanderung, sollten sie dann später im gelobten Land sich daran erinnern, was Gott ihnen alles aus Gnade geschenkt hat, wofür sie nichts getan hatten. Sie hätten kein einzige Stadt gebaut, kein Brunnen ausgehauen, keinen dieser Weinberge gepflanzt. Es war alles von Gott ihnen gegeben.

[46:52] Und wenn sie das erleben sollten, sie eine Sache niemals tun: bis 11, hüte dich, dass du den Herrn, deinen Gott, nicht vergisst, so dass er seine Gebote, seine Satzung und Rechtsbestimmungen, die ich dir heute gebiete, nicht hält. Hüte dich davor, Gott zu vergessen. Und die Frage ist: Wie vergisst man Gott? Man fängt nicht 40 Jahre zu denken oder in den meisten Fällen nicht zu denken, es gibt keinen Gott. Aber wie vergisst man Gott? Dieser Vers sagt uns: Man vergisst Gott, indem man aufhört, seinen Geboten zu folgen.

[47:32] Gott spricht hier so oft über die Gebote als Ausdruck seines Wesens, weil er wusste im Vorhinein, dass die potenzielle Gefahr bestand, wie sich später in der Geschichte Israels immer wieder zeigte, so dass die Israeliten, nachdem sie alle Segnungen in Anspruch genommen haben, plötzlich aufhörten, Gottes Gesetz, das die Grundlage aller Segnungen war, zu halten. Wie oft passiert wir uns ist, dass wir von Gott gesegnet werden, dass wir dankbar all das nehmen, was er uns gibt, aber dann keine große Notwendigkeit verspüren, auch wirklich ihm zu folgen.

[48:11] Zwölf von 13: Damit nicht, wenn du isst und satt wirst und schöne Häuser war es und darin wohnst und der Rinder und Schafe sich mehren und Silber und Gold sich mehren und alles, was du hast, sich mehrt. Hier wird deutlich: Die Israeliten bekamen nicht nur ein herrliches Land, es sollte da immer noch besser werden, immer noch herrlicher. Die Herden würden größer werden und der Besitz wurde immer weiter werden. Gott würde nicht aufhören, sie zu segnen.

[48:33] Immer weiter. Fest 14: Damit nicht dann dein Herz sich überhebt unter den Herrn, deinen Gott, vergisst den aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, aus dem Haus der Knechtschaft. Die Gefahr ist real. Große Erfahrung mit Gott gemacht zu haben, Siegel und und und großer Erfahrung zu erleben und dann sich selbst zu erhöhen. Das ist die alte Geschichte der Sünde. Jesaja 14, Vers 12 bis 14: Wie bist du vom Himmel herab gefallen, Douglas Stern, Sohn der Morgenröte? Wie bist du zu Boden geschmettert, überwältigender Nationen? Hier spricht ist von jenem Luzifer, der alles hatte, was Gott geben konnte, alle Weisheit, die Gott geben konnte, alle Schönheit, die Gott geben konnte, alle Nähe, die Gott geben konnte. Er war an der nächsten Position. Es gab quasi nichts, was Gott eben nicht noch hätte geben können. Er hatte alles bekommen aus reiner Gnade. Nichts davon hat er verdient, hätte sie nicht sehr arbeitet. Er hat es bekommen von Gott ohne etwas dafür getan zu haben und trotzdem finger an sich zu erhöhen und sein eigenes Ich in den Mittelpunkt zu stellen.

[49:46] Sie zu beheben. Vers 13: Und doch hattest du denn deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinem Tode mit die Sterne Gottes erhöhen und nicht niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will den Vorfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten nicht gleich machen. Die Sünde in seinem Herzen führte zur Selbst-Erhöhung. Der Zweifel daran, dass Gott immer das Beste für mich war, der Unglaube führte zu all diesen katastrophalen Dingen, die im Zuge des Sündenfalls über dieses Universum hereinbrachen.

[50:24] In der Siegel 28 wird über ihn gesagt: Der alles von Gott bekommen hatte, was er vor den Fersen so schön beschrieben ist. Dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit. Das, was Gott ihm aus Gnade gegeben hatte, hat er missbraucht und gegen die Beziehung zu Gott gewandt. Wir sollen uns daran erinnern, das ist Gottes, der uns aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt hat. Und wenn es uns gut geht und wenn er uns gesegnet hat und wenn wir befreit worden sind von Schwierigkeiten, dann lasst uns daran erinnern, dass er uns aus der echten Sklaverei der Sünde befreit hat. Lasst uns daran erinnern, wie wir ohne ihn gelebt haben. Lasst uns daran erinnern, wie verloren unser Leben war. Und lasst uns immer dafür dankbar sein, dass er Jesus für mich persönlich gestorben ist und den Tod besiegt hat und auferstanden ist, dass er ein gewaltiges Risiko auf sich nahm, um auch mich und auch dich heraus zu retten und uns Freiheit zu geben.

[51:28] Lasst uns diese Freiheit nicht missbrauchen. Wie oft haben wir sie schon missbraucht und sind zurückgefallen in alte Gewohnheiten, überhoben. Und 5. Mose 8 sagt uns: Tue das nicht. Sei treu zu dem, der alles für dich gegeben hat. Ist dir bewusst, wie viel Jesus für dich persönlich gegeben hat? Möchtest du auch ihm folgen, auch dann, wenn es dir gut geht und du scheinbar keine Not hast?

[52:03] Vers 15: Der dich durch diese große und schreckliche Wüste geleitet hat, wovon ihre geschlagene waren und Skorpione und durchs Land ohne Wasser, der dir Wasser aus dem harten Fels entspringen ließ. Ja, es war eine schwere Zeit in der Wüste, aber das allerschlimmste hatten sie gar nicht erlebt. Die größten Gefahren hatte Gott immerhin, immer oft, immer von fern gehalten. Hätte die Schlangen, Skorpione vor dem fern gehalten. Die wissen, dass der 1. Geschichte dann in den 421, als sie so sehr rebellieren gegen das, sagt: Okay, ich ziehe mich mal zurück. Als sie sehen, wie es eigentlich die ganze Zeit gewesen, als plötzlich viele giftige Schlangen kommen.

[52:39] Jahrzehntelang hatte diese Schlangen vor ihnen bewahrt. Selbst wenn wir durch die Wüste gehen, ist uns oft nicht so bewusst, was Gott alles noch fern hält, was ohne ihn längst über uns hereingebrochen wäre. Wenn wir manchmal auch den Weg Gottes nicht verstehen, wenn wir das Gefühl haben, dass wir gedemütigt werden, dann sollten wir trotzdem wissen, dass Gott sehr viele Schlangen und sehr viele Skorpione in unserem Leben fern hält und auch mitten in der Wüste aus dem Felsen Wasser springen lässt, von dem wir uns immer erfrischen können.

[53:10] Vers 16: Der dich in der Wüste mit meiner speiste von dem Landesvater nichts wussten und zu demütigen und zu prüfen, damit er dir am Ende Gutes tun. Und hier sehen sie, was der ganze Sinn von diesem Manöver nicht einfach nur um zu prüfen, sondern prüfen, damit er uns Gutes tun kann. Denn Gott möchte uns viel mehr sickert. Aber weiß dieser Segen, den können wir nur richtig annehmen, wenn unsere Herzen auch gereinigt sind. Und wenn er uns überschüttet mit Segen und nur Segen gibt, den wir in unserem Herzen missbrauchen, weil wir in unserem Herzen noch rebellisch sind. Das ist schade um den Segen. Und ja, Gott segnet auch die Gottlosen in einem gewissen Grad. Manche Dinge hält er noch zurück, weil er weiß, dass wir diesen Segen sowieso missbrauchen würden und gegen ihn wenden würden. Also führt uns manchmal durch das Tal der Demütigung. Er führt uns durch die Schwierigkeiten, damit wir unser Herz besser kennen, damit wir sehen, dass wir nicht so toll sind, wie wir denken, dass wir uns nicht alles schon geben kann, weil wir es sowieso missbrauchen würden und gegen ihn wenden würden, damit wir in unserem Herzen verändert werden.

[54:12] Die ist das ganze Anliegen von 5. Mose ist und Gott als unseren Vater erkennen, der uns verändern möchte, unser Herz beschneiden möchte, damit wir dann bereit sind, all das zu empfangen, dass er noch vorwartet hat für uns. Und deswegen lädt uns Jesus ein, ihm zu folgen, auch wenn es durch die Wüste geht. Denn er möchte, dass wir einmal bei ihm sind im Himmel. Er möchte, dass wir einmal die Gesellschaft von Engeln haben. Aber er weiß, wenn wir nicht hier lernen, Kritik sucht aufzugeben, würden wir im Himmel noch die Engel kritisieren. Wenn wir nicht lernen, unser Herz in ganz übergeben, wir würden im Himmel wieder die Rebellion starten.

[54:59] Er kann uns die allergrößten Segnungen erst dann geben, wenn unser Herz geprüft und gereinigt ist. Und das sollten Israeliten durch die Erfahrung des Mannes lernen. Und deswegen ist jeder neue Morgen, auch morgen früh, wenn du aufwachst, eine Gelegenheit, das Herz zu erforschen, was wir zu selten machen in der Andacht. Wir lesen vielleicht, erforschen und selten unser Herz. Eine Gelegenheit jeden Morgen, über es durch Gottes Wort sich zu fragen: Was sagt das Wort über Gott? Und was sagt das Wort über mich? Und was möchte Gott mir beibringen? Was soll anders werden, damit er mich mehr segnen kann?

[55:39] Der 17. Und damit wir nicht in deinem Herzen sagt: Meine eigene Kraft und die Stärke der Hand hat mir diesen Reichtum verschafft. Das Mana sollte die Israeliten lernen, dass sie abhängig sind vom Himmel. Vers 17, 07: Wenn du arbeiten im Herzen sagt: Diese Völker sind zahlreicher als ich, die kann ich sie aus ihrem Besitz vertreiben. Hier ist interessant in Kapitel 7, Vers 17 ist ein extrem, dass die Israeliten gesagt haben, oder nichts sagen sollten, dass die Schwierigkeiten zu groß sind und dass man sie nie verwinden kann, denn mit Gott kann man Schwierigkeiten überwinden. Ein 5. Mose 8, Vers 17, wir gerade gelesen haben, ist genau das Gegenteil. Wird vor dem Gegenteil gefahren, dass wir nämlich die Schwierigkeiten für so gering achten, dass wir glauben, sie aus eigener Kraft meistern zu können. Kapitel 7, Vers 17 warnt vor völliger Hoffnungslosigkeit und vor der Idee, dass man Probleme überwinden kann. Kapitel 8, Vers 17 warnt davor, dass man aus eigener Kraft versucht, Dinge zu tun. Und beides finden wir so oft unseren dem. Wir denken entweder, dass man so einen schlechten Monat überwinden kann, oder dass man sie vielleicht aus eigener Kraft mit Anstrengung überwinden kann. Wobei die Wahrheit und Wirklichkeit die es, dass jede Sünde überwunden werden kann durch die Kraft Gottes, wenn wir uns abhängig machen vom Himmel und aus seinem Wort leben. Das ist die Lehre von Mann.

[56:57] Hier ein kurzes Zeugnis. Diejenigen, denen die körperlichen und auch zu einem großen Teil geistlichen Interessen des Volkes Gottes anvertraut sind, es geht um Ärzte, unter anderem, sollte sich davor hüten, durch weltliche Politik oder persönliches Interesse oder durch ein Verlangen, Teil eines großen und beliebten Werkes zu sein, das Missfallen Gottes auf sich selbst und diesen Zweig des Werkes bringen. Sie sollten sich nicht allein auf ihr Können verlassen. Sollte dieser Menschen, sollten diese Menschen mit weltlichen Grundsätzen arbeiten und sollten ihre Herzen sich erheben und sie fühlen: Meine eigene Kraft und die Stärke meine Hand haben dies getan. Würde Gott sie allein lassen, so dass sie nun unter großen Schwierigkeiten arbeiten müssen, weil sie anderen Institutionen in Wissen, Erfahrung und Ausstattung unterlegen sind. Sie könnten dann nicht die Hälfte dessen vollbringen, was andere Institutionen tun. Wenn wir sagen: Ich schaffe es aus eigener Kraft, sagt: Okay, und dann sind wir immer unterlegen, weil andere mehr wissen als wir, mehr können, mehr Erfahrung haben, egal ob das persönlich oder in Institutionen, Kirchengemeinde ist. Wenn wir uns aber auf Gottes Kraft verlassen, dann können wir Kopf sein und nicht Schwanz.

[58:03] Fest 18: So gedenke doch an den Herrn, deinen Gott, denn er ist es, der die Kraft gibt, solchen Reichtum zu erwerben, damit es einen Bund aufrecht erhält, den er seinen Vätern geschworen hat, wie es heute geschieht. Gott hat einen Bund, den er mit dir und mir schließen möchte, von dem haben wir oft gelesen, und das wird geschehen, wenn die auf diese Rechtsbestimmungen hört, sie bewahrt und tut. So wird der Herr, dein Gott, auch dir den Bund und die Gnade bewahren, dir deinen Vätern geschworen hat. In Christi Gleichnisse steht: Gott vertraut den Menschen auch Mittel an. Er gibt ihnen die Kraft, Reichtum zu erwerben. Wenn wir auch materiell gesegnet sind, dann nur, weil Gott uns segnet.

[58:41] Weiter heißt es: Unser Geld ist und sich gegeben worden, damit wir uns selbst ehren und verherrlichen. Wir sollten es vielmehr als getreuer Haushalt dazu Ehre und zur Verherrlichung Gottes benutzen. Etliche meinen, dass nur ein Teil ihrer Mittel Gott gehört, gehört, wenn sie diesen für religiöse und wohltätigkeitszwecke bereit gelegt haben, dann betrachten sie das als übrige, als die Eigentum, dass sie nach ihrem Belieben benutzen können. Das ist aber ein Irrtum. Alles, was wir besitzen, gehört dem Herrn, und wir müssen vor allem Rechenschaft ablegen. Die Verwendung und seiner Gaben, an der Benutzung auch des kleinsten Geldstücks zeigen wir auf, wie Gold über alles, unseren Nächsten, wie uns selbst lieben. Auch das ein Punkt, wo wir uns vielleicht mal ganz oder ganz sicher hinterfragen sollten, überlegen sollten, wie verwende ich das, was Gott mir gegeben hat, auch im Alltag mit dem kleinsten Geldstück. Wir alle haben Geld, wir benutzen Geld. Die Frage ist: Ist unser Ausgeben von Geld so, dass es Gott die Ehre gibt? Und ich denke, wir alle werden feststellen, dass es Dinge gibt, wo wir Geld ausgeben, wo es gar nicht notwendig ist oder vielleicht sogar ein echter Schaden für andere und uns selbst. Lasst uns lernen, auch hier auf Gott zu achten und zu hören und auch in diesen Dingen, auch im Materiellen, Gott an allererster Stelle zu setzen und uns überlegen, wie wir ihm die Ehre geben können.

[59:58] Weiter heißt es hier in den Fußspuren des großen Arztes: Die Bibel verdammt keinen Menschen, weil er reich ist, wenn er seine Reichtümer ehrlicher Form hat. Nicht das Geld, sondern die Liebe zum Geld ist die Wurzel alles Übels. Gott gibt den Menschen die Kraft, Reichtum zu erwerben, in den Händen dessen, der als Haushälter Gottes handelt und seine Mittel in selbstloser Weise verwendet. Ist Reichtum ein Segen, sowohl für seine Besitzer wie für die Welt. Aber viele, die ganz in ihrem Interesse für weltliche Schätze aufgehen, werden unempfindlich gegen die Forderung Gottes und die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen. Sie sehen ihren Reichtum als ein Mittel zur Selbstverherrlichung an. Sie fügen ein Haus zum anderen, Länder zum anderen. Sie führen ihre Häuser mit

[1:00:33] Zum anderen sie führen ihre Häuser mit Luxus und während um sie herum als sich menschliche Wesen in Krankheit und Tod befinden, solche, die nur dem eigenen Ich leben, entwickeln in sich nicht die Eigenschaften Gottes, sondern die Eigenschaften des Bösen. Wir alle können uns selbst fragen, ob in uns die Eigenschaften Gottes oder die Eigenschaften des Bösen eine Entwicklung durchmachen.

[1:00:57] In unserem eigenen Herzen. Verse 19 und 20. Zum Schluss: Wenn du aber den Herrn, deinen Gott, wirklich vergisst und anderen Göttern nachfolgst und ihnen Dienst und sie anbietest, so bezeuge ich heute gegen euch, dass ihr gewiss umkommen werdet, wie die Heiden, die der Herr vor eurem Angesicht ausrottet. So werdet auch ihr umkommen, weil ihr der Stimme des Herrn, eures Gottes, nicht gehorsam seid.

[1:01:18] Es ist ein ernstes Ende in diesem Kapitel, denn Gott sagt, ich mache keinen Unterschied. Wenn ihr lebt wie die Heiden, wird es euch gehen wie den Heiden. Man kann nicht dem Namen nach Christ sein und wie ein Weltlicher leben und denken, dass man trotzdem wie ein Christ von Gott behandelt wird.

[1:01:37] Römer 1, 21: Und obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken dem Wahn verfallen und ihr unverständliches Herz wurde verfinstert. Wenn wir aufhören, Gott zu danken für das, was er getan hat, werden wir uns irgendwann immer mehr von ihm entfernen.

[1:01:56] Lukas 12, Verse 47 und 48: Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kannte und sich nicht bereit hielt und auch nicht nach seinem Willen tat, wird viele Schläge leiden müssen. Ich bin aber nicht kann und doch hat was Schläge verdient, der wird wenig Schläge leiden müssen. Denn wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen, und wem viel anvertraut ist, von dem wird man desto mehr fordern.

[1:02:17] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn wir Gott kennen gelernt haben, wenn wir Erfahrungen gemacht haben, wenn wir ihn, seine Verheißung getestet und für gut befunden haben, dann verlangt Gott auch von uns, dass wir danach leben.

[1:02:32] Wenn wir einfach wieder weggehen, wenn wir ihm den Rücken kehren, wenn wir ihn behandeln, als ob er uns nicht gesegnet hätte. Die zehn Gebote stehen auch deswegen als ein Mahnmal da, uns daran zu erinnern, was er für uns getan hat und uns den Weg zu zeigen, mit ihm zu gehen.

[1:02:50] Möchtest du heute die Entscheidung fällen und sagen: Ich möchte Jesus folgen, auch durch die Wüsten dieses Lebens. Ich möchte mich abhängig machen von seinem Wort, jeden Morgen aus seinem Wort lesen, weil ich weiß, dass Gott mich erziehen möchte und wir noch größere Segnungen zu geben.

[1:03:08] Weil ich oft mein Herz nicht selbst kenne und weil die echte Gefahr besteht, dass, wenn er mich so viel gesegnet hat, ich doch am Ende einfach weggehen werde.

[1:03:17] So lasst uns heute unsere Herzen erforschen, damit wir echte Christen sind und nicht weltliche Dinge, die nur mit einem christlichen Mantel bedeckt sind.

[1:03:28] Gott, lass uns unser Herz Gott ganz geben, und er wird uns Stück für Stück erziehen, wie ein Vater seinem Sohn erzieht, weil er ihn wirklich liebt.

[1:03:39] Nächstes Mal werden wir uns mit dem nächsten Kapitel beschäftigen: Das Kalb und der Mittler. Bis dahin wünschen wir euch von Herzen Gottes reichen Segen und Freude im täglichen Studium des Wortes, aus dem wir alle leben. Gott mit euch.


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