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In dieser Predigt von David Nießner geht es um die Frage „Was ist Wahrheit?“. Er beginnt mit einer humorvollen Anekdote über ein Vorstellungsgespräch, um zu verdeutlichen, wie unterschiedlich Wahrnehmung sein kann. Anschließend beleuchtet er die biblische Perspektive auf Wahrheit, indem er auf Zitate aus dem Alten und Neuen Testament eingeht. Dabei wird deutlich, dass Wahrheit in der Bibel eng mit Gott selbst, seinem Wort und seinen Geboten verbunden ist. Die Predigt betont die absolute Natur der göttlichen Wahrheit im Gegensatz zu menschlichen oder satanischen Irrtümern und hebt die Bedeutung der freien Entscheidung des Menschen hervor.


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Serie: Ihm zur Hand

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe junge Freunde und alle, die sich jung fühlen und jung geblieben sind. Zu unserer Serie Joelmedia TV: Ihm zur Hand. Warum jung und gläubig? Ich freue mich über alle, die chronologisch dabei geblieben sind, die sich auch durch den sehr wissenschaftlichen Evolutionsvorteil durchgebissen haben. Wir sind jetzt wieder bei einem etwas geistlichem Thema und wollen uns heute die Frage stellen: Was ist Wahrheit? Das Ziel dieser Serie, so einfach dazu dienen, vor allem die jungen Leute zu begeistern, ihnen auch zu zeigen, wie wundervoll es ist, wenn man jetzt schon in jungen Jahren mit Gott geht. Ich habe schon einige Erfahrungen auch geteilt im ersten Teil der Serie und auch in der letzten Serie "Ihm zur Hand". Und einfach, ich möchte, dass junge Leute weitergeben, weil wir haben in dem Buch "Ruf an die Jugend" auf Seite 5 ein sehr schönes Zitat, wo es heißt, dass Gott die junge Generation, die jungen Menschen auserkoren hat, ihm hilfreich zur Hand zu gehen. Und daher kommt auch der Titel dieser Serie: Ihm zur Hand. Dass wir mit Gott zusammenarbeiten, um dieses Werk der Seelenrettung für viele Menschen abzuschließen und dass wir viele Menschen noch zu Jesus bringen werden, damit er bald wiederkommen kann in den Wolken der Herrlichkeit. Bevor wir jetzt aber anfangen, möchten wir auch hier Gott um Weisheit bitten, dass er gegenwärtig ist und dass diese Wahrheiten, die wir uns anschauen werden, dass sie nicht nur auf rein menschliches Verständnis beruhen, sondern dass uns der Heilige Geist dabei erleuchtet. Himmlischer Vater, wir danken dir, dass wir heute wieder uns diesem Thema widmen können: Was ist Wahrheit? Und wir bitten dich auch hier um deine Führung, dass du uns zeigst, was Wahrheit ist im biblischen Sinn und wie wir davon profitieren können, praktisch, dass es nicht nur graue Theorie ist. Im Namen Jesu, Amen.

[2:32] Ja, ich möchte beginnen mit einer Geschichte, die in einer Firma sich abgespielt hat, die nicht allzu weit von hier weg ist, so eine deutsche Firma. Und diese Firma hat eine Stelle ausgeschrieben für einen ziemlich hohen Posten in der Geschäftsführung. Und sie haben dann verschiedene Menschen eingeladen zu diesem Vorstellungsgesprächen. Und einige Menschen haben sich darauf beworben, viele wurden eingeladen. Und diese Führungsebene, als dann die Menschen hineinkamen, die Bewerber, hatten einen besonderen Wunsch natürlich für die Personen, die dann diesen Posten einnehmen. Und jeder der Bewerber hat sich dann vorbereitet auf die Fragen: Warum möchten Sie gerade in unserer Firma arbeiten? Was sind Ihre Stärken, Ihre Qualifikationen? Was haben Sie früher gemacht? All diese Dinge, diese sagen wir standardmäßigen Fragen, auf die man sich vorbereitet. Sie haben sich über Körpersprache und Mimik Gedanken gemacht, dass man natürlich auch ein gutes Auftreten hat und so weiter. Aber sie waren sehr überrascht, denn als sie reinkamen, die Firma wurde ihm am Anfang gesagt: "Wir haben natürlich vielen Dank, dass Sie gekommen sind. So ein kleiner Smalltalk und so." Und dann haben die, ja, die gesagt, die Bewerber eingeladen haben: "Wir haben eine einzige Frage, aber nach dieser Frage wird sich entscheiden, ob Sie zu uns arbeiten kommen dürfen oder nicht." Und die Bewerber waren dann ziemlich verwirrt. Ich dachte: "Okay, eine Frage? Was wird die Frage wohl sein?" Und dann haben die Vorgesetzten gesagt: "Was ist 2+2?"

[4:15] Die waren alle sehr verwirrt, dann die Bewerber. Und der erste hätte gedacht: "Was soll das? Was ist das für eine bescheuerte Frage?" Aber er hat ein ganz cooles getan und hat gesagt: "Vier." Aber die Vorgesetzten haben nein gesagt: "Es tut uns leid, wir können Sie leider nicht nehmen." Und der Bewerber war ganz perplex, hatten gerade seine mathematischen Fähigkeiten in Frage gestellt, hat gesagt: "Hey, Mathe-Abitur hatte ich doch 15 Punkte. Eins kann nach zwei und zwei zusammenrechnen, aber nicht geklappt." Dann kam die nächste Person rein und auch das gleiche Spiel. Und es ging dann einige Male, bis dann eine weitere Person reinkam und die hat schon von den Bewerbern, die vorher entlassen wurden, so ein bisschen mitbekommen, was da gespielt wird. Und sie hat sich dann gedacht: "Erklären werde ich ein bisschen anders antworten." Und dann kam auch hier die Frage: "Was ist 2+2?" Und diese Person hat sich dann so bisschen entspannt zurückgelehnt, dann meinte er: "Na ja, eine Zahl zwischen 3 und 5."

[5:18] Und die Vorgesetzten waren dann schon ein bisschen erheiterter, aber haben gesagt: "Na, wissen Sie, Sie besuchen uns auch nicht wirklich. Es war schön, dass Sie gekommen sind. Sind nette Person, aber funktioniert, glaube ich, nicht." Danach die Person war dann sehr verwirrt, hat sich gedacht: "Ich fast so, hey, was verstehe ich nicht?" Man kam nach einigen weiteren Bewerbungen, dann noch eine Person rein, die dann ganz anderes Auftreten hatte, natürlich, was ich auch sehr vornehm und so, hat sich gut benommen. Und dann auch hier die Frage: "Was ist 2+2?" Und diese Person hat dann sich noch entspannter zurückgelehnt und meinte: "Na ja, was wollen Sie denn, dass 2+2 ist?" Und diese Person, dieser Bewerber, hat dann den Posten bekommen.

[6:10] Und jetzt, es ist eine sehr komische Geschichte. Man denkt sich: "Was soll das? Und warum erzählst du das?" Aber die Geschichte ist ein sehr guter Einstieg für unser Thema, denn diese Geschichte zeigt, dass manche Dinge, die nicht von der Hand zu weisen sind, in gewissen Punkten abgelehnt werden und man sich seine eigene Wahrheit bastelt. 2+2 ist natürlich vier, kein Mensch, weder das verleugnen. Aber die Vorgesetzten dieser Firma wollten hören, das was eigentlich ganz normal ist und was Naturgesetze sind, das müssen wir irgendwie beiseite schieben. Und Leute, die sowas machen, die sich so was trauen, Dinge zu machen, wo es nur um den Profit der Firma geht, die wollen wir haben. Und daher: 2+2, was wollen Sie, dass es dann ist? Und sie hat diesen Posten bekommen.

[7:04] Jetzt, bei diesem Thema: Was ist Wahrheit? Was ist absolute Wahrheit? Ist sehr wichtig, weil viele junge Menschen, viele Menschen generell sind in ihrem Leben auf der Suche nach etwas. Sie wollen wissen: Gibt es irgendetwas, dann, was ich mich festhalten kann? Gibt es irgendetwas, was wirklich unumstößlich ist, was nie fehlt, was nie Fehler macht? Und wenn ja, wie kann ich es finden? Und wenn ja, was ist das überhaupt? Bei diesem Thema: Was ist Wahrheit? Geht es nicht um solche Dinge, wie hier in diesem Cartoon dargestellt. Wir sehen hier zwei Menschen, die sich gegenüberstehen und vor ihnen liegen am Balken. Der eine sagt: "Das sind drei Balken." Der andere sagt: "Das ist eine vier." Und natürlich, das ist hier jetzt eine optische Täuschung, dass es gezeichnet. Aber was dieser Cartoon ausdrücken möchte, es geht bei diesem Thema: Was ist Wahrheit? Nicht um persönliche Vorlieben, nicht um Geschmäcker. Es geht nicht darum, egal aus welchem Standpunkt man ein Thema betrachtet, es kann alles wahr sein. Zum Beispiel, wenn ich fragen würde irgendjemanden von euch zu schauen: "Was ist eure Lieblingsblume?" Und ihr sagen würde: "Hortensien." Dann würde ich sagen: "Okay, das ist so stehen. Meine Lieblingsblumen sind Tulpen." Wer von uns beiden hat jetzt recht? Keiner, weil es sind persönliche Vorlieben. Man kann nicht sagen, Tulpen sind wichtiger als Hortensien als Lieblingsblume oder Thema Lieblingsessen. Es sind alles persönliche Vorlieben, wo man von einem gewissen Standpunkt aus schauen muss. Aber es gibt Themen, wo der Standpunkt nicht entscheidend ist, wo es einfach ein, es gibt nur eine Lösung. Man kann nicht sagen, nur weil ich das so sehe, so ist es richtig. Es gibt manche Dinge, die einfach so sind, wie sie sind.

[8:54] Einfaches Beispiel, um es bei biblischen Themen zu lassen. Man kann nicht sagen: "Ja, ich sehe aber, dass der Sonntag der siebte Tag ist." Ist es nicht? Die Bibel sagt ganz klar, welcher Tag der siebte Tag ist. Man kann nicht sagen: "Ach, ich glaube durch meine eigenen Werke und durch mein eigenes gutes Leben werde ich mich in den Himmel katapultieren können." Die Bibel sagt ganz klar, das bringt überhaupt nichts. Es gibt nur einen Weg, und das ist der Glaube an Jesus. Und darum, wie gesagt, es gibt Themen, wo der Standpunkt entscheidet, aber es gibt Themen, wo es keinen Standpunkt geben kann, weil es nur eine Wahrheit gibt.

[9:38] Wir möchten zu Beginn jetzt einen Text lesen, wo Jesus vor Pilatus stand und sie reden erst ein bisschen und hinterher stellt Pilatus dann eine interessante Frage. Wir finden diesen Text hier und wir lesen dort: "Nun ging Pilatus wieder ins Prätorium hinein und rief Jesus und fragte ihn: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete ihm: Redest du das von dir selbst aus, oder haben es andere von mir gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die Obersten Priester haben dich mir ausgeliefert. Was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Reich nicht von hier. Da sprach Pilatus zu ihm: Du bist also ein König? Jesus antwortete: Du sagst, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. Pilatus spricht zu ihm: Was ist Wahrheit?"

[10:51] Nach dem Pilatus diese Frage gestellt hat, hat er sich dann leider abgewandt, dann hat diesen Dialog hier an Johannes 18 nicht weitergeführt, sondern ihm wurde die Frage nicht beantwortet. Aber Gott sei Dank haben wir dieses alte Buch, die Bibel, das uns genügend Aufschluss darüber gibt, was ist Wahrheit. Die Wahrheit ist auch so ein abstrakter Begriff irgendwie. Es gibt manche Dinge, die man verwendet, aber man weiß nicht, man kann es nicht wirklich definieren, begründen, was es eigentlich ist. Und Wahrheit ist so ein Wort, jeder redet davon, dass es Wahrheit, dass es keine Wahrheit, dass das ist wahr, das ist nicht wahr. Aber was ist Wahrheit eigentlich?

[11:34] Und wenn wir den Duden fragen, was Wahrheit ist, dann wird der Duden sagen: "Die erste Definition von Wahrheit ist das Wahrsein", was eigentlich ein bisschen paradox ist, wenn man fragt: "Was ist wahr?" und wir dann die Antwort bekommen vom Duden: "Na ja, das, was wahr ist." Dann hilft uns das nicht wirklich weiter. Weiter heißt es hier: "Die Übereinstimmung einer Aussage mit der Sache, über die sie gemacht wird, oder die Richtigkeit wirklicher wahrer Sachverhalt oder Tatbestand." Also, das ist nicht wirklich definiert, finde ich, weil es im letzten Endes nur sagt: "Das, was stimmt." Dass Wahrheit, oder vor allem in der Philosophie, sagt man: "Die Erkenntnis als Spiegelbild der Wirklichkeit ist die Wahrheit." Also, das, was ich sehe, was real passiert, dass es Wahrheit. Aber man sieht, dass es nicht wirklich was wir brauchen, dass es nicht wirklich eine Antwort auf die Frage der Wahrheit. Aber wie ich bereits gesagt habe, die Bibel hat eine ganz klare Antwort darauf.

[12:32] Und die Bibel hat auf manche Dinge, die wir so hören und sagen, wo wir darüber reden, aber nicht wissen, was es ist, hat die Bibel ganz kurze und klare Definitionen. Zum Beispiel, man kennt ja den Begriff Liebe. Liebe ist heutzutage, ja, ein Begriff. Man kann ihn in den von Afrika nach Schweden, man kann alles mit Liebe irgendwie umschreiben. Die Bibel sagt aber in 1. Johannes 4, Vers 8: "Gott ist Liebe." Also, wenn wir wissen wollen, was ist Liebe, wie definiert sich Liebe, müssen wir Gottes Wesen anschauen und Gottes Wesen studieren, und dann werden wir wissen, was wahre Liebe ist. Oder ein anderes Beispiel: Man redet immer von den sieben Sünden oder von Schokolade essen als Sünde. Aber auch da, was ist denn da eigentlich? Ich weiß noch im Religionsunterricht, damals in der 10., sie haben jetzt auch die Frage gestellt: "Was ist Sünde?" Und anstatt einfach die Bibel aufzuschlagen und unsere Religionslehrerin die ganze Klasse gefragt. Und da kamen dann so verrückte Antworten und was kann, was alles gesagt wurde, aber irgendwie alles, was schlecht ist, alles, was irgendwie schlecht ist, kann Sünde sein. Aber auch das war für viele einfach nur seine persönliche Sache. Wenn einer sagt: "Für mich ist Alkohol trinken Sünde." Sagt der nächste: "Für mich macht das keinen Unterschied, ich sehe da kein Problem, dass es keine Sünde." Aber die Bibel sagt ganz klar in 1. Johannes 3, Vers 4, dass die Übertretung von Gottes Gesetz Sünde ist. Und damit haben wir ganz klar abgesteckt, was wirklich gesehen unter dem Begriff Sünde fällt. Und dann gibt es auch keinen Grund mehr zur Diskussion.

[14:17] Und so würde ich behaupten, ist es auch mit dem Begriff Wahrheit. Wenn wir jetzt in die Bibel reinschauen, 1. Korinther 13, Vers 4 und 6, Nummer als vorab Gedanken, dann sagt die Bibel: "Die Liebe freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit." Also, alles, was wir uns das anschauen werden, was die Bibel als Wahrheit definiert, ist ein Grund zur Freude laut Bibel. Das heißt, wenn wir auch man denken, es ist ein bisschen trocken, theoretisch und so, die Bibel sagt, ist es eigentlich ein Thema der Freude.

[14:50] Jetzt aber nun, was ist Wahrheit eigentlich? Die erste Definition, die die Bibel gibt, ist denke ich mal die bekannteste. In Johannes 14, Vers 6 sagt Jesus: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." Darüber hinaus sagt die Bibel in 1. Johannes 5, Vers 6: "Und der Geist ist es, der Zeugnis gibt, weil der Geist die Wahrheit ist." Jetzt, ich habe leider keinen Text gefunden, der sagt, dass Gott der Vater die Wahrheit ist. Aber ich denke, ihr wisst, worauf ich hinaus möchte. Die Bibel sagt in der ersten Definition: Gott ist Wahrheit. Der Sohn Jesus hat es gesagt. Die besagt ist über den Heiligen Geist. Über den Vater habe ich leider keinen Text gefunden, aber falls ihr einen Text kennt, könnt ihr ihn gerne in die Kommentare schreiben. Aber letzten Endes macht es auch, spielt es auch keine Rolle, weil Jesus sagt, dass er und der Vater eins sind, und zwar eins im Sinne von wirklich verschmolzen. Das heißt, wenn er die Wahrheit ist, an der Heilige Geist, wird auch der Vater die Wahrheit sein.

[15:55] Die Bibel sagt aber in 1. Johannes 1, Vers 7 noch ein Stückchen weiter: "Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht." Also, alles, was Gott ist in seinem Wesen und alles, was er tut, was immer er sagt, wie immer er sich verhält, all das ist Wahrheit. Das ist die erste Definition, dass Gott und sein ganzes Wesen, sein ganzes Tun und Handeln Wahrheit ist. Aber die Bibel gibt noch eine weitere Definition über das Thema, was ist die Wahrheit.

[16:27] Johannes, Jesus predigt, wenn Jesus betet, Johannes 17, Vers 17: "Heilige sie in deiner Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit." Also, jetzt ist nicht nur noch nicht nur Gott die Wahrheit, sondern auch die Bibel. Und in Psalm 119, Vers 142 sagt der Psalmist: "Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit und ein Gesetz ist die Wahrheit." Hier ist mit Gesetz vor allem die zehn Gebote gemeint. Aber in Psalm 119, Vers 148, ein paar Verse zuvor, sagt der Psalmenschreiber: "Alle deine Gebote sind Wahrheit."

[17:12] Also, wenn wir jetzt noch einmal zusammenfassen, was definiert die Bibel als Wahrheit, dann ist es Gott, sein Wesen, sein Handeln, die Bibel ist Wahrheit und drittens Gottes Gesetz. Jedes Gesetz, jedes Gebot, das Gott gegeben hat, ist Wahrheit. Und damit ist auch ein Gebot gemeint, wie: "Fürchte dich nicht." Weil auch wenn es eigentlich gar nicht offensichtlich ist, wenn Gott sagt: "Fürchte dich nicht", dann hast du dich nicht zu fürchten, weil es keinen Grund gebe. Gott ist, und daher alles, was Gott sagt, wird als Wahrheit benannt.

[17:52] Und jetzt haben wir viel theoretisches Wissen und jetzt haben wir das schon mal gehört. Wir wissen, was die Bibel als Wahrheit definiert, aber die Frage ist: Was bedeutet das im Detail? Und dann vor allem, viel wichtiger, was bringt mir das persönlich in meinem praktischen Leben? Jetzt, was ist, was bedeutet es, wenn die Bibel sagt: "Gott ist Wahrheit"? Was steckt dahinter?

[18:18] Johannes 8, Vers 44 sagt Jesus etwas ganz, ganz klar ist. Er sagt hier zu den Juden, die ihn abgelehnt haben: "Ihr habt den Teufel zum Vater, was euer Vater begehrt, wollt ihr tun. Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm." Also, das ist eine ganz krasse Aussage, auch sehr wichtig, weil Jesus sagt, auf der einen Seite: Gott ist die absolute Wahrheit. Und auf der anderen Seite sagt er: Die Wahrheit ist nicht in Satan. Das bedeutet, zwischen Gott und Satan ist ein ganz, ganz großer Riss und eine ganz klare Trennung. Was das im Einzelnen bedeutet, ist zum Beispiel hier in 1. Johannes 1, Vers 5: "Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist, denn in ihm ist keine Finsternis." Und das macht auch ein riesen Unterschied, das zu verstehen über unser Gottesbild. Wir haben, wer sich erinnert, in den ersten drei Vorträgen dieser Serie, vor allem in den letzten beiden über die Evolution, uns auch darüber Gedanken gemacht, dann auch gesehen, dass viele Wissenschaftler Gott nicht wahrhaben wollen, nicht weil die Beweise so überzeugend sind, sondern weil sie ein schiefes Gottesbild haben. Und die Bibel sagt hier, dass Gott das genaue Gegenteil von Satan ist, dass in Gott absolutes Licht ist, dass in ihm keine Finsternis ist. Das bedeutet, Gott ist niemand mehr irgendetwas für uns verheimlichen würde. Gottes niemand irgendetwas zurückhält, sondern der alles für uns geben würde. Es gibt in dem Buch "Schritte zu Jesus" ein schönes Zitat, wo es heißt, dass das nicht zulassen würde, dass jemals gesagt werden könnte, er hätte mehr für die Menschen tun können. Er hat, indem er Jesus gegeben hat, alles gegeben, was sie seine Macht stand. Er hätte nicht mehr tun können, um uns zu retten. Er hat alles in die Waagschale geworfen, auf entweder alles oder gar nichts, um für uns zu kämpfen.

[20:22] Und das ist es sehr wichtig zu verstehen, dass Gott auch niemals mit Verführung oder mit hinterlistigen Ideen arbeitet. Satans Masche ist immer, die Menschen so zu fangen und umzudrehen und sie zu verführen. Aber Gott arbeitet mit sowas nicht. Gott hat einen Nachteil, wenn man es als Nachteil bezeichnen möchte. Er zwingt niemand irgendetwas. Das ist Gottes Charakter, lässt jedem die freie Entscheidung. Und dass mir der freien Entscheidung ist auch sehr wichtig zu verstehen, weil ich habe mich immer gefragt früher: "Wie kann es sein? Was hat das mit dem freien Willen zu tun? Weil mein Gott wollte, könnte er doch alles sofort beenden, könnte doch zeigen, was das eher gerecht ist und so." Aber das Problem bei der Sache ist, jedes Geschäft muss es verstehen, wie Gott ist. Gott hätte direkt, nachdem Satan damals seine Rebellion angefangen hat, ihn sofort vernichten können und damit wäre das Problem beseitigt. Das hätte kein Aufrührer gegeben. Aber wir müssen verstehen, damals, als angefangen hat im Himmel zu rebellieren, kein Engel hat bis zu diesem Zeitpunkt jemals eine Lüge gehört, weil es niemanden gab, der eine Lüge gesprochen hat. Und wenn du zu verwirklicht direkt unter Gott standest und alles wusstest, fast...

[21:41] unter Gott stand und alles wusste, fast alles, was Gott wusste. Und diese ganzen Pläne dem Himmel offenbart hat und die Engel ihm immer vertraut haben. Dann haben sie im ersten Moment nicht verstanden, dass er hier plötzlich anfängt, Zwietracht zu säen, weil sie ihn ja geglaubt haben. Immer und hätte Gott ihn damals vernichtet, dann hätte es ein riesen Aufruhr gegeben und dem anderen Engel hätte nie gedacht, das ist eine riesige Vertuschungsaktion. Und dann wäre Angst und nicht Liebe das Motiv gewesen, und Gott zu dienen.

[22:12] Gott wusste, er braucht diese Rebellion. Den Satan aufgegeben, das braucht Zeit, um sich zu entfalten, dass jeder den krassen Gegensatz zwischen seiner Regierung und der Regierungsrat ansehen kann. Ein ganz simples Beispiel ist das, wenn man zum Beispiel sich aus japanische Roboter Hunde bestellt. Man drückt auf einen Knopf und die wackeln mit den Kirchen und stoßen Hunde Schreie aus und zeigen einem Liebe. Aber was diese Hunde machen, ist, sie führen einfach nur Befehle aus, programmiert sind. Wenn ich dagegen einen echten Hund habe, der kann mich auch mal ins Bein beißen oder mich auch mal anpinkeln, aber wenn er mir dann seine Liebe zeigt, dann nicht ablegt, dann kann ich davon ausgehen, dass das aus freien Stücken kommt und dass diese Liebe echt ist.

[22:57] Und so ist es auch mit den ganzen Wesen. Gott möchte, dass wir aus freien Stücken dienen. Deswegen wird er niemals irgendjemand zwingen, irgendetwas zu machen. Und das ist sehr wichtig zu verstehen in Bezug auf Gottes Charakter, warum er manchmal vielleicht nicht das tut, was wir denken. Aber Gott sieht viel weiter.

[23:14] Aber zurück zur Wahrheit. Was wir gerade eingangs gelesen haben, Johannes 18, Vers 37, 38. Da sagt Jesus nach dem Pilatus ihn gefragt hat, ob er ein König ist. Du sagst, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. Pilatus spricht zu ihm: Was ist Wahrheit?

[23:42] Also Jesus sagt, er ist gekommen, um den Menschen zu zeigen, wer ist Gott, wie und was ist sein Wort und was hat sein Gesetz damit zu tun. Er gibt Zeugnis von all der Wahrheit. Und jeder, der dieses Verständnis hat, der weiß, wer Gott ist, der tief sein Wort geht und welche Rolle das Gesetz spielt.

[24:11] Jesus sagt, dass wenn einer anderen bzw. Johannes schreibt an einer anderen Stelle im gleichen Buch, Kapitel 8, Vers 47, wo er sagt: Wer es Gott ist, der hört die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. Das einfach bedeutet, wenn wir uns mit diesem ganzen Thema beschäftigen und wenn wir dieses Thema studieren, dann werden wir in der Lage sein, auch Gottes Stimme zu hören.

[24:39] Johannes 16, Vers 13 sagt Jesus: Dann, wenn aber jeder kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten. Und das ist auch wichtig zu verstehen, gerade in Bezug auf die Gottheit. Es gibt nicht in dem Sinne drei unabhängig voneinander agierende Parteien, sondern jeder Teil der Gottheit hat immer das Interesse der anderen im Blick. Und wenn Jesus sagt, er ist gekommen, um uns die ganze Wahrheit, es kann sie Verständnis über die Bibel, über einen Lösungsplan, über das Gesetz zu zeigen, dann sagt er an einer anderen Stelle: Der Heilige Geist macht genau das gleiche.

[25:15] Jesus hat es uns gesagt und der Heilige Geist leitet uns noch tiefer hinein und gibt uns noch mehr Verständnis darüber. Deswegen ist es umso wichtiger, wenn wir die Bibel studieren oder wenn wir auch einen Vortrag hören, darum zu beten, dass uns der Heilige Geist leitet, dass wir verstehen, was Gott sagt, nicht nur, dass die Menschen uns vortragen.

[25:35] Jesus sagt, Johannes 4, Vers 23: Aber die Stunde kommt, dann ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbieten werden, denn der Vater sucht solche Anbeter.

[25:51] Das ist im Prinzip auch noch mein ganz eigenes Thema, was dieser Vers bedeutet. Aber kurz gesagt, zeigt dieser Text und möchte dieser Text sagen, dass wir Gott mit einem begehrten Herzen anbeten sollen. Also es geht nicht nur um das rein formelle Anbieten, sondern es geht darum, ihn so anzubieten mit dem wahren Verständnis, wer ist, was in seinem Wort offenbart wird, dann auch, wie sein Gesetz in unserem Leben eine Rolle spielt.

[26:16] Und das meine ich einfach, es geht darum zu verstehen, was das alles bedeutet. Man kann nicht einfach vor Gott stehen, an sich niederwerfen, sowie von einem König, man keine Ahnung, wer diese Person eigentlich ist. Sondern es geht hier darum, persönlich Gott zu kennen.

[26:35] Jesus sagte in seinem Gebet, Johannes 17, Vers 19: Auch ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit. Das ist quasi noch mal der gleiche Aspekt aufgegriffen, dass wir diesen Weg in Gottes für euch, dass wir diesen Weg gehen können, Gott kennen zu lernen, weil Jesus sich für uns geheiligt hat.

[26:57] Das bedeutet einfach, dass er diese Schritte gegangen ist, damit wir sie nur nachgehen müssen. Wir müssen nicht aus unserer eigenen Kraft etwas herauspressen, das nicht möglich ist. Wir müssen uns Gott übergeben, dann wird er den Rest in unseren Leben leiten.

[27:13] Und in diesem Aspekt ist auch noch wichtig zu verstehen, jetzt, was bedeutet es eigentlich, dass die Bibel die Wahrheit ist? Weil man hat dann so den Eindruck, es bedeutet einfach, dass die Bibel natürlich recht hat in allem, was sie sagt. Aber es geht noch viel tiefer als einfach nur verstanden, dass Musik zu begreifen, was es bedeutet.

[27:33] Ellen White schreibt in dem Buch "Das Leben Jesu" aus der englischen Ausgabe, "The Desire of Ages", Seite 242: Wahrheit war unpopulär in Christi Tagen, sie ist unpopulär in unseren Tagen. Sie war und obwohl er seit Satan den Menschen durch Märchen eine Abneigung gegen sie gab, die zur Selbsterhöhung führt. Treffen wir heute nicht Theorien und Lehren an, die keine Grundlage im Wort Gottes haben? Die Menschen halten sich so hartnäckig an sie, wie die Juden damals in ihre Traditionen.

[28:09] Dieses Zitat ist ziemlich interessant, weil es auch so ein bisschen anknüpft, das, was wir bei den letzten beiden Vorträgen angeschaut haben. Wir finden heutzutage so viele Theorien in der Welt, die uns die Entstehung der Erde erklären wollen, aber auch in der Gemeinde selber finden so viele Theorien, wo man sich die Köpfe zerbricht. Ich meine, die beliebtesten Beispiele sind vielleicht diese ewigen Diskussionen über die Zeit, ist der Heilige Geist eine Person oder eine Kraft, oder wer sind die 144.000? Ist das eine symbolische Zahl oder eine wörtliche Zahl?

[28:51] Oder auch einfach die Idee, ja, wie wird es ganz genau sein? Und wir versuchen Dinge zu verstehen, die uns Gott nie offenbart hat. Die Bibel hat uns genug gezeigt, womit wir uns beschäftigen können. Aber alles, was darüber hinausgeht, das ist nichts, was uns näher zu Gott bringt, sondern was uns letzten Endes selber erhöhen lässt. Aber die einfachen, simplen Wahrheiten, wie sie sagt, sind manchmal einfach unpopulär und keiner will es hören.

[29:18] Man, wenn man heutzutage jetzt die Welt gehen würde und sich offen bekennen, dass ich glaube, dass Gott der Schöpfer ist, in die Welt in sechs Tagen gemacht hat, viele würden einen total schief anschauen, obwohl wir eigentlich diese Grundlage doch haben.

[29:35] Hebräer 4, Vers 12 sagt über die Bibel: Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Und es dringt durch bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein. Und das ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Das ist eine sehr, sehr, sehr, sehr tiefe Aussage, die die Bibel hier über sich selber macht.

[30:04] Die Bibel beschreibt er, sagt, die Bibel ist nicht nur ein schönes Buch, das uns Hoffnung gibt und irgendeine Idee in unseren Köpfen aufkeimen lässt, damit das Leben irgendwie erträglich ist. Sondern er sagt, die Bibel ist ein lebendiges Buch und das ganz klar auch die Gedanken trennt und ganz klar zeigt, was ist richtig, was ist falsch, was ist Wahrheit.

[30:28] Das ist keine Wahrheit. Möchten wir nachher noch ein bisschen vertiefen, was es im Einzelnen bedeutet. Aber das dürfen wir nicht unterschätzen. Die Bibel ist kein Buch wie jedes andere. Die Bibel ist ein lebendiges Wort.

[30:40] Römer 10, Vers 17 sagt: Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. Im Umkehrschluss zeigt dieser Text hier, wenn wir aus Gottes Wort predigen, ist es die einzige Möglichkeit, wahren Glauben zu bekommen.

[30:59] Also man findet heutzutage so viel, man, die Menschen können so viel glauben. Ich habe auch schon mit Menschen gesprochen, die einen glauben, dass es ein fliegendes Spaghettimonster gibt, die anderen glauben an ein ewig währendes schönes Friedensreich, das kommen wird. Andere glauben dies, andere glauben jenes. Aber die Bibel sagt, wenn wir wahren Glauben haben wollen, lebendigen Glauben, nicht nur irgendeinen schönen Gedanken, muss dieser Glaube, so dass das, muss er kann nur durch die Verkündigung von Gottes Wort lebendig werden und überhaupt erst entstehen.

[31:38] Und auch das Thema Glaube, das ist auch so, was ist Glaube? Auch da die Bibel eine ganz klare Antwort. Hebräer 11, Vers 1, wo sie sagt: Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Und dann geht es auch nicht um einen einfach, egal was ich mir gerne wünsche, ich glaube daran, ich denke, dass es so ist. Eine biblische Glaube er ist ein Glaube, der auch Folgen hat.

[32:09] Wie gesagt, auch dass die Dämonen glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist. Die Dämonen glauben, dass wir kein Schwein essen dürfen. Dem Dämonen glauben, dass der Sabbat siebte Tag ist. Die Dämonen glauben, dass Jesus wieder kommt und so weiter. Aber was macht den Unterschied? Die Dämonen glauben wir, dass alles auch, aber wenn es mit dem Herzen nichts macht, wenn es nur eine rein verstandesmäßige Glaube ist.

[32:30] Und wenn es bei Jakobus zu lassen, wenn der Glaube keine Werke hat, die dem auch entsprechen, dann ist der Glaube an und für sich tot. Und daher jeder Glaube, der erstens keine Werke hat, an der zweitens nicht auf der Bibel gegründet ist, ist kein wahrer Glaube, sondern höchste seine schöne Hoffnung.

[32:51] Psalm 119, Vers 5: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.

[33:03] Es ist echt interessant, die Bibel. Das hätte ich früher auch nicht gedacht, bis ich es selber angefangen habe zu lesen. Die Bibel hat auf jede Lebensfrage eine Antwort. Man denkt das oft gar nicht, weil man denkt, so ein altes Buch wurde vor 2000 Jahren zu Ende geschrieben. Also, was wollen die mir heute schon sagen? Aber es gibt manche Prinzipien, die immer gleich bleiben.

[33:23] Wenn man Bezug Gesundheit, Gott hat in seinem Wort ganz klar gezeigt, welchen Weg man gehen kann, um gesund zu werden und zu bleiben. Auch was für junge Menschen sehr wichtig ist und auch für mich selber natürlich wichtig war, das Thema der Partnerwahl. Auch da die Bibel ganz klare Schritte, den man folgen kann.

[33:46] Und auch das ist natürlich alles ein eigenes Thema, aber lassen wir jetzt einfach mal so stehen. Die Bibel hat auf jede Lebensfrage eine Antwort.

[33:54] Und wenn man dem nicht glaubt, probiert es einfach mal aus. Geht in die Bibel, schaut, was sagt die Bibel zu diesem oder jenem Thema, und ihr werdet sehen, es ist eine Fülle, die man an einem Tag gar nicht verarbeiten kann. So viele Menschen haben durch die Bibel schon großen Hoffnung gefunden, und es war wirklich wie ein Licht, das auf dem Weg geleuchtet hat.

[34:13] Jesus sagt in Johannes 5, Vers 39: Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben. Und sie sind es, die von mir Zeugnis geben.

[34:29] Das ist auch ganz, ganz wichtig. Das war bei mir früher auch im Religionsunterricht, als wir das Thema Jesus hatten. Wir haben vor, ich weiß es nicht, vielleicht eine Geschichte, vielleicht auch zwei oder drei in der Bibel gelesen, irgendwas Bekanntes über Jesus, heilt, wie er geboren wurde und irgendein Wunder gemacht hat. Und dann haben wir irgendwelche historischen Quellen von Historikern und Zeitzeugen und so gelesen und Theologen, die uns erklärt haben, wer Jesus eigentlich ist. Aber wir haben nicht die Bibel dazu gefragt.

[35:01] Und Jesus sagt, aber die Bibel, die Schrift, damit meint er von 1. Mose bis zum Buch Offenbarung, das ist, dass wir hier von mir Zeugnis geben und diese Schriften letzten Endes werden auch zu mir hin führen und das ewige Leben geben.

[35:20] Und was ich sehr, sehr interessant fand, als ich das erste Mal gehört habe, ich war echt baff. Es ist nicht nur die vier Evangelien, die von Jesus berichten, und auch nicht nur das Neue Testament. Egal, welche Geschichte wir uns anschauen in der Bibel, in jeder Geschichte steckt Jesus.

[35:37] Beispiel: Die Geschichte von Josef. Josef war der geliebte Sohn des Vaters, der von seinen eigenen Brüdern verraten wurde. Die Brüder haben dem Vater ein blutgetränktes Gewand gebracht. Und als Jesus dann, als Josef dann verraten war, in ein Land, in dem er zu dem er nicht gehörte, wurde er verkauft. Und am Ende wurde er der mächtigste Mann der ganzen Welt. Kurzfassung der Geschichte: Jesus, der geliebte Sohn des Vaters, wurde in seinem ersten Leben von seinen eigenen Brüdern verkauft oder verraten, sagen wir so. Wurde in ein Land geschickt, das ihm nicht gehört, denn das Land der Erde, das Land des Todes, wie man es auch nimmt. Und wenn man sich erinnert, Soldaten haben damit seinem Blut getränkten Gewand, lose darum geworfen und letzten Endes ist Jesus der mächtigste Mensch der Erde geworden, der Herrscher der Welt.

[36:40] Also die Geschichte von Josef zeigt uns in gewisser Weise die Geschichte von Jesus. Oder ein anderes Beispiel: Die Geschichte von Samson.

[36:48] Als Samson im Tempel stand und ihm die Augen ausgestochen waren, entstand ein letztes Mal. Und in dem Tempel waren ja alles Philister, die die Feinde von Israel. Und habe dann gebetet, dass Gott ihm noch ein letztes Mal Kraft gibt. Und er hat seine Arme ausgestreckt, hat diese Säulen einstürzen lassen. Der Tempel ist zerbrochen. Samson ist dabei gestorben, aber die ganzen Feinde Israels auch. Als Jesus seine Hände ausgestreckt hat, ist auch er gestorben, aber der Feind Satan wurde damit vernichtet.

[37:23] Also auch die Geschichte von Samson zeigt uns eigentlich in Miniaturform Jesus. Oder auch die Geschichte von Mose zum Beispiel.

[37:30] Das ist natürlich auch was sehr, sehr bekannt ist, was man auch so weiß. Mose hat sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten ins verheißene Land nach Kanaan geführt. Und so ist der Lösungsplan Jesus führt uns von der Knechtschaft der Sünde ins himmlische Kanaan.

[37:49] Oder als junge Mose in der Wüste war und die Israeliten gegen dieses feindliche Feuer gekämpft haben, musste Mose die ganze Zeit seine Hände oben lassen, damit sein Volk gewinnt. Dann musste die ganze Zeit für sein Volk beten. Genauso auch, als Jesus die Hände oben hat, hat er sein Volk gewonnen am Kreuz.

[38:06] Und wir sind also, in jeder Geschichte steckt Jesus. Da wird ging auf dem Ölberg, um zu weinen. Jesus ging auf dem Ölberg, um zu meinen. Egal, was wir lesen, überall finden wir Jesus. Und daher diesen Text, wo wir hier gefunden haben, Johannes 3, Vers 5. Es ist wirklich Wahrheit, dass Jesus sagt, die ganze Bibel zeugt von mir. Und wenn wir wissen wollen, wie Jesus ist, müssen wir in der Bibel forschen.

[38:36] Nun zum dritten Punkt: Was bedeutet es, dass das Gesetz die Wahrheit ist?

[38:43] Andy Reid, eine neue Testament hier, logisch schreibt in dem Buch "Made You For Everyone": Die Gebote erfüllen ihren Sinn, wenn sie nicht als zu befolgende Ordnungen gesehen werden, die wir aus eigener Kraft das anhalten müssen, sondern wenn sie als Einladungen und Versprechen gesehen werden, die uns einen neuen Weg des Lebens geben, in dem Hass und Hochmut zurückgelassen werden und die Liebe Realität wird.

[39:09] Als er sagt, sie ganz einfach: Die Gebote sind nicht nur zu befolgende Verordnungen, sondern sind Versprechen. Und damit ist nicht der einzige. Denn auch Ellen White schreibt in dem Buch "Nachts Buch.de Facelift" bei: Das Gesetz der Zehn Gebote, die größte Liebe, die Menschen werden kann, ist Gottes Stimme vom Himmel, die der Seele in Versprechen zuspricht.

[39:40] Es gibt nichts Negatives im Gesetz, auch wenn es für uns so scheinen mag. Also wir haben jetzt zwei Menschen, die scheinbar verrückte Dinge von sich geben. Beide sagen, die Zehn Gebote, das Gesetz, allgemein alle Gebote Gottes sind weniger zu befolgende Ordnungen als mehr ein Versprechen. Und Ellen White geht sogar noch so weit, dass sie sagt, es gibt nichts Negatives im Gesetz.

[40:08] Jetzt ihr und ich, wir sind der deutschen Sprache mächtig und wir können natürlich lesen. Und wenn wir die Zehn Gebote lesen, das heißt, es du sollst nicht, dass du sollst nicht, du sollst nicht, du sollst nicht, du sollst nicht, du sollst nicht, du sollst nicht, gedenke des Sabbattages, du sollst nicht, du sollst nicht, du sollst nicht. So viele Nicht und so viel Negatives. Aber wenn das Wort "nicht" ist negativ, ist halt einfach so.

[40:29] Aber sie sagt, es gibt nichts Negatives im Gesetz. Also, was könnte sie damit meinen? Wenn wir mal die hebräische Sprache anschauen, ganz simples Beispiel: Auf Hebräisch heißt "Du sollst nicht stehlen" "Lo tignov". "Lo tignov" heißt, wenn man es eigentlich richtig übersetzt, nicht "Du sollst nicht", sondern "Du wirst nicht stehlen". So sieht das grammatikalisch aus, für die, die es interessiert.

[40:57] Es heißt also nicht "Du sollst nicht", sondern "Du wirst nicht stehlen". Jetzt, was könnte damit gemeint sein? Wir müssen uns vorstellen, als Gott sein Gesetz den Menschen wieder gab, diesmal in schriftlicher Form, weil das Gesetz war ja schon bekannt. Die Bibel sagt über Abraham, dass er Gott in jedem Gesetzen, allen Rechtsbestimmungen treu war. Aber durch diese lange Zeit in Ägypten hat Gott es folgt, das Gesetz nahezu vergessen in meinen 400 Jahren und Unterdrückung und in Knechtschaft. Sie haben es fast vergessen.

[41:29] Und da ist Gott ist dann in schriftlicher Form wiedergegeben hat im Sinai, hat er damit eine besondere Absicht. Er hat seinem Volk gesagt: Weil ich euch befreit habe, weil ich euer Gott bin, weil ihr nicht in meiner Knechtschaft lebt, sondern Freiheit, dann müsst ihr keine anderen Götter mehr anbieten. Ihr müsst nicht länger diesen Tag der Ruhe vergessen, den ich gegeben habe. Und ihr werdet auch nicht länger stehlen und ehebrechen und morden, weil all diese Dinge vorbei sind. All dieses Negative ist Vergangenheit. Ich werde euch einen neuen Weg des Lebens geben. Und all das wird nicht mehr geschehen, weil ich euch befreit habe.

[42:10] Und das ist der Sinn des Gesetzes. Das Gesetz ist nicht wie so eine Keule, die uns dann niederknüppelt und zeigt, was falsch ist. Natürlich zeigt uns auch das Gesetz, wo wir Fehler haben, aber es ist einfach ein Versprechen im weiteren Sinn, das uns zeigt, welche Absichten Gott hat und wie schön das Leben in Freiheit mit Gott ist.

[42:34] Psalm 119, Verse 7 und 8 sagt: Die Werke seiner Hände sind Wahrheit und Recht. Alle seine Verordnungen sind wandelbar, bestätigt.

[42:39] Verordnungen sind wandelbar, bestätigt für immer und ewig, ausgeführt mit Treue und Aufrichtigkeit. Also, dieser Text sagt einfach, dass was immer Gott verordnet hat, alle Gesetze, alle Gebote, sind ewig. Es war ewig, es wird immer ewig sein, es hat sich nie verändert.

[43:02] Und Sprüche 6, Vers 23 sagt nun folgendes: "Denn das Gebot ist eine Leuchte und das Gesetz ein Licht." Vorhin haben wir gelesen, dass die Bibel dieses Licht ist. Und jetzt sagt es, dass das Gebot und das Gesetz Leuchte und Licht sind. "Unterweisung und Ermahnungen sind ein Weg des Lebens." Auch hier des Gesetzes nichts, was das irgendwie Angst machen muss, dich traurig stimmen muss, dich niederdrücken, niederknüppeln. Sondern hier wird das Gesetz mit einem Weg des Lebens verglichen. Ganz simpel, die zehn Gebote sind wieso Leitplanken, durch die wir als junge Menschen hindurchgehen können, natürlich auch die alten Menschen. Aber es ist nichts, was uns irgendwie einschränken würde oder so.

[43:43] Ich kann da aus meiner Erfahrung nichts erzählen, weil ich habe nie in meinem Leben Alkohol getrunken und ich war auch nie auf Partys, oder noch nie geraucht. Für mich war das nie, kam das nie in Frage. Ich weiß nur, dass für manche Menschen das sehr schwer ist, es aufzugeben. Es ihnen Spaß macht und sie sich daher so eingeengt fühlen, wenn Gottes Wort sagt: "Mach das nicht." Aber ich kann nur von mir sagen, ich habe das nie vermisst. Ich habe es nie gemacht und daher habe ich es auch nicht vermisst. Und ich habe trotzdem Freude gehabt, die man so nicht haben kann. Ich habe mich auch oft mit Freunden getroffen, wenn auch teilweise sehr lange unterhalten und so, und hatten auch Spaß, aber es hat auch ohne Alkohol funktioniert und ohne laute Musik, und es war einfach schön. Und wir können uns am nächsten Tag noch erinnern, was wir gemacht haben.

[44:34] Und von daher, Gottes Gesetz ist ein Weg des Lebens. Ja, wenn wir wirklich ein erfülltes Leben haben wollen, dann brauchen wir nichts, was uns die Bibel nicht anbietet. Alles, was wir zur Erfüllung des Lebens brauchen, gibt uns die Bibel, oder beziehungsweise weist es daraufhin.

[44:54] Sprüche 28, Vers 9. Und dieser Text kann mal ziemlich böse aufgenommen werden, aber ich sag das nicht, das sagt die Bibel. Da heißt es: "Wer sein Ohr abwendet vom Hören auf das Gesetz, dessen Gebet ist sogar ein Gräuel." Das ist sehr, sehr stark. Sehr stark. Die Bibel sagt, wer nicht nichts von dem Gesetz hören möchte, wer nicht ja, davon profitieren will, dessen Gebet ist vor Gott ein Gräuel, ist etwas verabscheuungswürdiges. Aber wir werden gleich noch anschauen, was es bedeutet und warum Gott so eine Sprache verwendet, was das Gesetz eigentlich ist. Aber halten im Hinterkopf: Der, der vom Gesetz nicht hören möchte, dessen Gebet ist ein Gräuel.

[45:44] Aber warum? Es am 19.8. "Das Gesetz des Herrn ist vollkommen, es erquickt die Seele." Schon mal ein wichtiger Hinweis. Die Bibel sagt, Gottes Gesetz ist vollkommen.

[45:57] Erster Johannes 2, Vers 3: "Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten." Also, was Johannes hier sagt ist, wenn wir wissen wollen, wie Gott ist, müssen wir seine Gebote verstehen und diesen Geboten treu sein.

[46:16] Ich möchte ich das noch eine Tabelle zeigen. Die Bibel sagt über Gott und über das Gesetz gewisse Dinge an, Eigenschaften an, die auf beide zutreffen. Zum Beispiel sagt die Bibel, dass Gott gut ist, dass er heilig, gerecht, perfekt ist, dass er Liebe ist, treu ist, dass er Wahrheit ist, dass er ewig ist. Und genau dasselbe sagt die Bibel auch über das Gesetz. Also, wenn die Bibel jetzt vorhin gesagt hat im Buch Sprüche, dass jeder, der vom Gesetz nicht zu wissen möchte, dessen Gebet ein Gräuel ist, dann sagt sie das aus dem einzigen Grund, weil das Gesetz der Ausdruck von Gottes Charakter ist.

[46:55] Und wenn wir also das Gesetz schon und ablehnen und sagen: "Davon will ich nichts wissen", dann wollen wir im Umkehrschluss nicht von Gott wissen, weil das Gesetz ein Ausdruck davon ist, wie er ist, was sein Charakter ist. Und wenn wir das Gesetz hassen und ablehnen, sagen: "Will ich nicht, brauche ich nicht", dann lehnen wir Gottes Charakter ab. Und wenn wir dann zu ihm beten, zu wem beten wir eigentlich? Für jemanden, den wir nicht mögen?

[47:19] Und sie weiß nicht, wie es euch geht, wenn irgendjemand zu euch kommt, denn ihr wisst genau, diese Person mag mich nicht. Sie mag einfach gewisse Charakterzüge an mir nicht oder Verhaltensweisen. Wenn diese Person mit ihr spricht, das ist einfach kein schönes Gespräch. Man wünscht sich, dass es vorbei wäre, sehr schnell. Und nichts anderes ist es mit Gott. Es ist für ihn, wir müssen das auch verstehen. Gott ist ja nicht irgendein irgendetwas, was auf dem Thron sitzt und viel Macht hat. Gott hat viel Macht, aber Gott hat vor allem viel mehr Liebe.

[47:54] Und auch Gottes dann verwundbare Wesen. Jesus hat, wenn ihr die Stelle kennt, als er das letzte Mal in Jerusalem betreten hat für seine Kreuzigung, hat er geweint über Jerusalem und hat gesagt: "Ich wollte dich", weil er Gott ist, wer sich erinnern, das haben wir im ersten Teil dieser Serie uns angeschaut, dass Jesus Gott war, der Gott, der mit Israel war. Jesus war.

[48:19] Und Jesus hat dann dieser Stelle in seinem Leben über Jerusalem geweint und hat gesagt: "Jerusalem, Jerusalem, ich wollte dich so oft sammeln wie eine Henne und ihre Küken." Gott bezeichnet sich hier als Hühnchen, das seine ganzen Küken unter seinem Flügel beschützen will. Aber Jesus sagt: "Aber ihr habt nicht gewollt." Ihr habt nicht abgelehnt. Und Gott sagt das ja auch nicht, weil er zornig ist, weil er feuerspucken will, alles vernichten will, sondern weil auch Gott verletzt ist.

[48:50] Und wenn wir das verstehen, dass Gott am verwundbar ist, dass er sehr, sehr gelitten hat und das eigentlich ist der ganze Sünde. Natürlich ist es die Sünde für uns schlecht und tut uns weh, weil wir leiden, wir haben Krankheiten, wir haben Tode zu verkraften und all die Dinge. Aber wir müssen verstehen, dass es eigentlich in erster Linie Gott unfassbar verletzten, unfassbar weh tut.

[49:17] Solange diese Welt noch weiter voran geht, bei seinem Gesetz Ausdruck seines Charakters ist und solange sein Gesetz von den Menschen verworfen wird, verwerfen sie Gott. Und wenn ihr Menschen kennt, die euch abgelehnt haben oder verworfen haben, könnt ihr ein bisschen nachvollziehen, wie sich Gott fühlen muss, wenn er so abgelehnt wird, auf so breiter Ebene. Und daher das Gesetz ungemein wichtig, weil es uns zeigt, wie Gott ist.

[49:47] Aber was nun? Was fangen wir mit dieser Erkenntnis an? Wie können wir davon praktisch profitieren?

[49:52] Erst Thessalonicher 5, Vers 24: "So fürchtet nun den Herrn und dient ihm in Wahrheit mit eurem ganzen Herzen, denn seht, wie mächtig er sich an euch erwiesen hat." Samuel sagt hier, wenn er sagt: "Dient ihm in Wahrheit", dient ihm mit dieser Erkenntnis, wenn ihr Gott besser erkannt habt, wenn ihr ein Wort studiert habt, wenn ihr den Zusammenhang mit dem Gesetz versteht, dient ihm damit. Er hat so viel für euch getan.

[50:21] Deswegen und auch diese Szene ist nicht ein so unterwürfige Szene, wo man sich knechten muss, sondern es ist einfach ein, wenn man es gerne macht, wenn man sich freut darüber. Er sagt: "Mit dieser Erkenntnis, mit dieser Freude, war Gottes Charakter, wer sich euch gezeigt hat, dient ihm, macht es gerne."

[50:40] Sprüche 23, Vers 23: Auch ein sehr wichtiger Text in diesem Bezug. "Kauf Wahrheit und verkaufe sie nicht." Weißheit und Unterweisung sind Einsicht. Und die Bibel spricht hier auch mehr in poetischer Sprache, weil wie will ich Wahrheit kaufen? Ich kann mir auch keine Liebe kaufen. Ja, ich kann mir Hamburger kaufen, aber ich kann mir auch keine Rechtschaffenheit kaufen. Ich kann mir all diese Dinge, die man so bezeichnen, nicht kaufen. Also, was meint die Bibel damit?

[51:10] In Offenbarung 3, in der Gemeinde zu Laodizea, sagt Jesus, diese Gemeinde hat ein falsches Bild. Sie denkt, dass sie unfassbar reich ist, einen geistlichen Dingen, dass sie gekleidet ist und dass sie nichts bedurft, bedarf. Aber Jesus sagt, das ist alles ein Trugschluss. Du bist eigentlich arm, elendig, blind, entblößt. Und er sagt dann: "Kaufe von mir Gold." Und wenn wir die Bibel ein bisschen studieren, dann finden wir heraus, dass Petrus davon spricht, dass dieses Gold ein reiner Glaube ist.

[51:49] Und wenn jetzt also sagt: "Kaufe Gold", dann bedeutet es, gewinnbringend quasi ein Opfer, dass sein Glaube sauber gemacht werden kann. So Eigeninitiative. Er sagt: "Ich habe den Glauben, ich möchte ihn in den Weg auf ihn." Natürlich können wir nicht mit Geld bezahlen, aber er sagt: "Geh den Schritt, geh die Prüfungen, und ich werde diesen reinen Glauben schenken."

[52:15] Und daher auch hier, denn das Buch der Sprüche sagt: "Kaufe Wahrheit." Es geht darum, dass wir die Bibel studieren, dass wir auch ins Gebet gehen, dass wir Eigeninitiative zeigen, dass wir nicht uns nur auf die faule Haut setzen und sagen: "Na ja, ich höre jetzt was an und einmal die Woche gehe ich in die Gemeinde und so." Sondern er sagt, es ist ein ständiges Geben, ein ständiges Hineinlesen, Hineinstudieren, um diese Erkenntnis zu bekommen. Und Salomo sagte ja auch: "Verkaufe die Wahrheit nicht." Also, wenn du diese Erkenntnis bekommen hast, gibt es nicht her, verschleudere es nicht, oder lass es nicht links liegen, weil diese Erkenntnis, Unterweisung und Einsicht sind.

[52:55] Das heißt, wenn wir verstehen wollen, wie kann ich ein erfülltes Leben haben, es gibt nur, wenn wir die Bibel studieren und mit Gott ein Leben führen.

[53:03] Sacharja 8, Vers 16: "Das ist es aber, was ihr tun sollt: Redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten." Jetzt, wenn er sagt: "Rede die Wahrheit", natürlich sagt er ja auch: "Lügt nicht", aber wenn wir es im weiteren biblischen Kontext sehen, "redet die Wahrheit", was bedeutet es?

[53:23] Wir werden es dazu noch einen anderen Text anschauen, das ein bisschen aufschlüsselt, was es bedeutet, die Wahrheit reden.

[53:33] Sprüche 14, Vers 25: "Ein Zeuge der Wahrheit erzählt, wer aber Lügen vorbringt, der ist ein Betrüger." Jetzt, ein Zeuge der Wahrheit, jemand, der die Wahrheit redet im biblischen Sinne, ist jemand, der mit seinem Leben den Glauben an Gott, an sein Wort, sondern sein Gesetz offenbart und der auch anderen Menschen davon berichtet. Und dieser Text sagt, wenn wir von der Wahrheit Zeugnis geben, werden wir sehen, also, werden wir Menschen retten, die diesen Weg nicht kennen.

[54:06] Wenn wir uns erinnern, Jesus hat gesagt, dass er der Zeugnis er, dass er der Wahrheit Zeugnis gibt. Also, wir sind dazu aufgerufen, das gleiche zu tun, das er tut, dass wir von dem, was wir erkannt haben, was Gott uns offenbart hat, dass wir es weitergeben.

[54:22] Und ich habe früher in der Schule einen besten Freund gehabt und wir haben alles zusammen gemacht. Wir waren wirklich dicke Freunde. Wir waren beide so Mathegenies und haben nichts verstanden im Matheunterricht. Und Matheabitur hat mir beide 3 Punkte, 1,5 für eine richtige Freundschaft eben. Und wir haben uns oft auch in der Schule, so vor allem in Mathe, nebeneinander gesetzt, sondern ich habe ihn angeschaut und gesagt: "Ich habe keine Ahnung." Und er hat gesagt: "Ich auch nicht." "Ob ich etwas machen wir?" Halt gesagt: "Machen wir Pause."

[54:51] So richtige Schul-Freundschaft war das einfach. Und ich war Gott sei Dank auch die Freundschaft, weil er war zwar nicht gläubig, aber er hatte genau die gleichen Prinzipien, dich auch hatte. Gott hat mich so durch ihn auch immer so bisschen bewahrt vor den ganzen anderen Menschen mit diesen Partys und so weiter.

[55:10] Letzten Endes haben wir irgendwann die Zeit, wo ich dann selber mich so richtig hineingesetzt habe in diesem Glauben, und ich hatte das Bedürfnis, dass es auch ihm weitergegeben wird. Und ich habe lang gebetet, und ich war damals sehr, sehr schüchtern, sage ich mal, was das weitergeben von Glauben betrifft.

[55:28] Und ja, ich irgendwann hatte ich dann so die Idee, ihm mein Buch zu schenken. Dann habe ich eben das Buch "Der Sieg der Liebe" gegeben. Und er hat es dann sehr dankbar angenommen.

[55:43] Und er hat gesagt: "Ja, ich habe das gerade ein Buch zu einige, das nicht wird das lesen, aber ich..." Es ist also nichts weiter passiert. Und ich habe dann trotzdem weiter gebetet, habe auch gesagt: "Herr, ich weiß nicht irgendwie, ich weiß nicht, wie ich weitermachen soll mit ihm, wie kann ich ihm mehr davon bringen, wie kann er sich für dich entscheiden?"

[56:01] Und das war dann so von einem Sabbat habe ich ganz speziell darum gebetet und habe dann gesagt: "Hey, was soll ich machen?" Dann hatte ich so einen Blitzgedanken, dass sie mit ihm so eine Predigtserie über die Prophetie schauen soll. Und die Idee fand ich ganz gut, aber ich habe gesagt: "Okay, habe keine Ahnung, wann ich damit anfangen soll." Dann bin ich vom Gebet Spaziergang zurückgekommen, dann gucke ich auf mein Handy an, einander gerade geschrieben hast: "Heute Abend Zeit?"

[56:25] Und wir haben uns vorher nie so spontan getroffen. Das war beim gesagt: "Ja, nächste Woche treffen wir uns mal." Aber er hat dann eine halbe Stunde, nachdem ich gebetet hat, mir geschrieben. Und so habe ich gesagt: "Ja, na klar, habe ich Zeit." Und habe ihn dann eingeladen, werden diese Predigtreihe geschaut, also in den ersten Teil, wo es über Daniel 2 ging.

[56:49] Und immer nicht kannte ihn ja, ich wusste, wir waren und ich habe ihn noch nie so schnell und so andächtig gehört, also etwas so still und andächtig gesehen, als er dazu gehört hat. Und als dann der Prediger am Ende gebetet hat, hat er auch sehr bewusst seine Augen geschlossen und so wollte dieses Gebet wirklich für sich in Anspruch nehmen.

[57:10] Und ich habe dann nicht mehr so viel mit ihm geredet, dass dann auch nach Hause gegangen. Jedenfalls hat er an dem Abend mir geschrieben und hat gesagt: "Ich danke dir, dass wir das geschaut haben, weil das genau das ist, was ich jetzt gerade gebraucht habe." Nicht gesagt: "Ich habe so große Probleme, das, was wir in der Schule lernen mit der Evolution zu vereinbaren mit dem, was ich hier gehört habe, aber ich bin ihr so dankbar dafür. Ich habe das gerade so sehr gebraucht."

[57:38] Und das war echt schön. Und wir haben dann auch noch weiter geschaut, noch und über die folgende Zeit. Und ich habe ihm dann auch noch eine Bibel geschenkt. Und dass ich dann meine Ausbildung angefangen habe, ich leider der Kontakt bis hin abgebrochen.

[57:53] Und dann zwischenzeitlich hatte ich mit ihm, glaube ich, ein Jahr keinen Kontakt mehr. Aber ich habe weiter für ihn gebetet. Und irgendwann hat er mich dann so aus dem Nichts angeschrieben mit der Frage: "Wenn ich die Bibel lesen möchte, mit welchem Buch soll ich da anfangen?"

[58:07] Und ich habe mich in dem Moment so gefreut, habe Gott sei Dank, dass er dieses Werk weitergeführt hat, dass er weiter an seinem Herzen gearbeitet hat. Und darum dieser Text, den wir hier gelesen haben, Sprüche 14, Vers 24. Es ist so wichtig, wenn wir diese Erkenntnis haben. Und ich denke, die meisten von euch sind in der Gemeinde aufgewachsen oder zumindest dazu gestoßen. Wenn wir anderen Menschen das weitergeben, was wir müssen nicht viel machen, wir müssen uns nicht verbiegen. Es ist Gott, der uns benutzt. Wissen das Werkzeug, ein Hammer fragt auch nicht, was muss ich machen und den Nagel reinzuhauen. Der Hammer verlässt sich voll auf den, der auf den Nagel reinschlägt. Aber der Hammer ist einfach das Werkzeug. Und so auch wir. Gott wird uns leiten und hat uns Menschen schicken und dann wird uns helfen auch Menschen zu ihm zu führen.

[58:54] Und ich könnte ja noch so viele Geschichten erzählen, aber daher ist einfach mein Wunsch, nach mein Gebet, gerade für die jungen Leute. Wir haben wichtige, noch voll im Saft. Wir haben eine Kraft und eine Aufgabe von Gott bekommen. Es gibt im Ruf, der Ruf an die Jugend. Dieses schöne Zitat, wie ich auch einfach gesagt habe, dass Gott die Jugend auserwählt hat, dieses Werk abzuschließen. Und wir sollen Gott hilfreich zur Hand gehen und viele Menschen zu ihm führen. Und letzten Endes, was wir machen, wir reden einfach, aber Gott lässt diese ganzen Samen aufgehen.

[59:32] Es gibt so viele Geschichten, die man da, wie gesagt, erzählen könnte, das würde den Rahmen sprengen, würde auch in den nächsten Vorträgen noch kommen. Aber lasst uns Zeugen sein und lasst uns Menschen zu Gott führen. Dann sagen: "Herr, wo gibt es in meinem Umfeld Menschen, die von dir hören müssen?"

[59:50] Johannes 8, Verse 45 und 46: Sagt Jesus: "Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht? Während ihr euch kann mich eine Sünde beschuldigen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr nicht?" Das ist auch ein wichtiger Punkt, den man bedenken muss. Manche Menschen wollen nichts davon hören. Es ist ja schade, aber auch hier, es ist nicht unser Problem. Dann wir müssen einfach die Aufgabe tun. Wir müssen einfach den Menschen das weitergeben. Wenn sie es annehmen oder ablehnen, das ist nicht mehr unser, mehr unser Bier, wie man so gut Deutsch sagt.

[1:00:26] Das habe ich zum Beispiel auch letzte Woche erfahren. Da waren wir in der Stadt und haben Flyer verteilt, so Gutscheinkarten vom Schatten zum Licht. Und da war dann ein Mann, ein Mann, weiß nicht, dieser Anfang 30, werden auch gefragt hatte, was habt ihr da? Und er klang sehr interessiert. Dann habe ich ihm das weitergegeben.

[1:00:50] Und er hat dann irgendwann, als er weggelaufen, sich noch so umgedreht und meint: "Seid ihr eigentlich von der Kirche?" Und habe ich gesagt: "Ja, Siebenten-Tags-Adventisten sind wir." Und ich habe dann gesehen, wie in seinem Haus gegangen. Jetzt, und ich bin gerade, ich weiß nicht, ob es zufällig war, aber ich bin gerade vorbei gelaufen, habe dann so links in seinen Hof geschaut, habe gesehen, wie er diese Flyer in die Mülltonne geworfen hat.

[1:01:12] Und natürlich ist es erstmal, es tut einem weh, wenn man das persönlich nimmt. Aber wir dürfen auch hier nicht vergessen, wenn die Menschen diese Botschaft ablehnen, sie lehnen nicht in erster Linie uns ab als Person, sondern Gott.

[1:01:24] In der Geschichte von Samuel sehen wir das ganz deutlich, dass dem das Volk wollte damals einen König. Sie wollten nicht mehr nur, sie wollten nicht mehr unter Gottes direkter Regierung leben. Sie wollten auch einen menschlichen König wie die umliegenden Völker. Und Samuel hat das wahrscheinlich auch sehr persönlich genommen und hat gebeten und gesagt: "Hey, was soll ich machen? Sie wollen das nicht länger an Gott." Hat Samuels Herz gesehen und hat dann zu ihm gesagt: "Sie haben also..." Er hat gesagt: "Gebt ihnen, was sie fordern, aber sie haben nicht dich abgelehnt, sie haben mich abgelehnt."

[1:02:01] Und warum sage ich das? Ich möchte ja nicht quasi wieder alles zunichte machen, was ich vorhin aufgebaut habe und gesagt habe: "Lasst uns das weitergeben." Aber lassen es immer im Kopf behalten, weil es auch viel Ablehnung gibt, dass diese Ablehnung nichts mit uns als Person zu tun hat, sondern die Menschen wollen die Botschaft nicht, die dies ablehnen. Und das ist ein Ding, das sie selber eines

[1:02:23] Das ist ein Ding, das sie selber eines Tages verantworten müssen. Wenn sie dann vor Gott stehen und Gott sie fragen wird: "Ich habe dir damals meine Diener gesandt, warum hast du es abgelehnt?" Darum lasst uns mutig weitergehen und nicht darüber traurig sein, wenn so etwas passiert, sondern mutig voran im Glauben. Voran, nicht nach dem Gefühl handeln, sondern Gott treu bleiben.

[1:02:50] Zweiter Thessalonicher 2, Verse 8 bis 10. Dort heißt es: "Und dann wird der Gesetzlose offenbart, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird. Indessen kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte und Zeichen und Wunder und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben."

[1:03:19] Das ist ein langer Text, geschrieben von einem Theologen namens Paulus. Deswegen zu verschachtelt, aber was er sagt, ist: Es wird die Zeit kommen, am Ende der Zeit, nächstes wieder kommt, dass der Gesetzlose – und damit ist das Papsttum gemeint – verzehrt wird durch den Hauch Christi Mundes. Und dieser Text sagt, dass das Papsttum aufgrund der Wirkung des Satans aufkam und all diese Zeichen, Wunder, die geschehen sind, am Ende ein direktes Mittel von Satan waren.

[1:03:50] Und am Ende wird hier gesagt, dass Menschen, die die Wahrheit leben, gerettet werden. Das heißt, wenn wir die Wahrheit leben, wenn wir Gott lieben, wenn es sein Wort und sein Gesetz lieben, dann können wir gerettet werden. Und auch hier, das Lieben ist nicht nur ein "Ja, ich weiß, dass es richtig ist", sondern ein wirklich begehrtes Herz, das sich in den Taten dann zeigt.

[1:04:14] Und wenn wir das haben, wenn wir das verstanden haben, dann wissen wir auch, warum ein Zeuge der Wahrheit Seelen rettet, weil die Liebe zur Wahrheit haben, diesen lebendigen Glauben an Jesus offenbart. Und dadurch wird das ewige Leben erlangen.

[1:04:29] Jetzt, das war sehr viele Informationen, aber es ist ein wichtiges Thema zu verstehen: Was ist Wahrheit? Gibt es heute, dass die absolute Wahrheit? Und deswegen habe ich am Ende noch mal kurz zusammengefasst auf dieser Folie, was wir heute angeschaut haben und was wir so als Take-away mitnehmen können.

[1:04:48] Wir haben gesehen, dass Gott die Bibel und Gottes Gesetze von der Bibel als Wahrheit definiert. Wir haben uns angeschaut, dass Jesus sich für uns geheiligt hat in Wahrheit, so dass wir diesen Weg, den er mit seinen Füßen metergetreten hat, diesen steinigen Weg, dass wir nur noch in seinen Fußstapfen ihm folgen müssen.

[1:05:10] Wir haben gesehen, dass sich die Liebe in der Wahrheit freut, dass es ein schönes Thema ist, kein langweiliges, dass wir Gott mit dieser Erkenntnis dienen dürfen und dass diese Erkenntnis unfassbar wichtig ist für unser eigenes Leben, weil es uns Sinn und Hoffnung gibt.

[1:05:24] Und dass, wenn du die Wahrheit über andere Menschen an andere Menschen weitergibst, dann wirklich die Wahrheit über die Wahrheit, wie es die Bibel definiert, weitergibst, dass wir dann letzten Endes nicht nur uns, sondern auch andere Menschen, die uns lieb sind, für die Ewigkeit gewinnen.

[1:05:45] Und so möchten wir uns auch hier wieder verabschieden. Ich danke auch hier jedem, der zugeschaut hat, bei diesem Thema in unserer Serie "Ihm zur Hand". Und dadurch, dass diese Serie besonders für junge Leute auch gedacht ist, um sie zu motivieren und zeigen, es lohnt sich mit Gott.

[1:06:04] Möchte ich auch hier eine Einladung aussprechen für den nächsten Vortrag, wo es darum geht: Warum ist mehr ein persönliches Zeugnis dann? Aber warum gehe ich persönlich als David Nießner in die Gemeinden, die ich gehe? Warum bin ich Siebenten-Tags-Adventist? Und warum ist es aus meiner Sicht sogar gut, in diese Gemeinde zu gehen, auch wenn es da viele schwarze Schafchen gibt.

[1:06:28] Und so auch hier eine Einladung für jeden, der sich diese Serie anschaut, auch beim nächsten Mal dabei zu sein, dass wir sehen, warum ich in diese Gemeinde gehe und warum es auch ein Privileg ist, dort mitzugehen.

[1:06:45] Und zum Abschluss möchten wir nochmals Gott danken, dass er uns diese Erkenntnis geschenkt hat und dass wir uns auch befähigt, mit ihm praktisch zu leben und dass wir nicht nur in einem schönen Kastenland Theorie leben.

[1:06:57] Himmlischer Vater, wir möchten wir von Herzen danken. So das Thema, das wir heute angeschaut haben, was ist Wahrheit? Gedanken, die das dann Wort so klar definiert, was Wahrheit ist. Und dass du uns auch gezeigt hast in deinem Wort, wie wir dieses Thema praktisch umsetzen können. Wir du uns dabei hilft, Hilfe ins Herz, Eugen für die Wahrheit zu sein und Hilfe uns Menschen für die Ewigkeit zu retten. Und sei du unser Mittelpunkt, dass du bald wieder kommen kannst. Wir danken dir dafür im Namen Jesu. Amen.


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