In dieser Predigt erklärt David Nießner die Bedeutung des Heiligtums im biblischen Kontext und seine Relevanz für das heutige Leben. Er beleuchtet, wie das Heiligtum als zentrales Symbol für Gottes Erlösungsplan dient und wie die Konzepte von Osten und Heiligtum miteinander verbunden sind. Die Ausführungen basieren auf biblischen Texten und den Schriften von Ellen G. White und sollen besonders jungen Menschen die Tiefe und praktische Anwendung dieser Lehren näherbringen.
Ihm zur Hand: 6. Vom Osten ins Heiligtum
David Nießner · Ihm zur Hand ·Themen: Bibel, Bibelstudium, HeiligtumWeitere Aufnahmen
Serie: Ihm zur Hand
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe junge Freunde, hallo alle, die ihr euch jung fühlt oder jung geblieben seid. Wir sind hier jetzt beim sechsten Teil unserer Serie "Ihm zur Hand". Warum jung und gläubig? Mit dem sechsten, siebten und achten Thema in dieser Serie möchten wir uns drei ganz wichtige Lehren der Adventgemeinde anschauen und möchte es natürlich einfach formulieren, damit es auch verständlich ist. Aber bevor wir das machen, möchte ich euch zu einem Gebet einladen und dann auch erklären und zeigen, warum heißt der Titel eigentlich "Vom Osten ins Heiligtum"?
[1:08] Himmlischer Vater, wir sind dankbar, dass wir uns heute wieder hier versammeln können vor den Bildschirmen. Wir möchten dich bitten, dass du nach deinem Wort, in Jeremia 19, dein Wort in meinen Mund legst, dass du durch mich sprichst und diese wundervolle Wahrheit des Heiligtums gepredigt werden kann, geteilt werden kann und dass wir sehen, dass das ein sehr praktisches Thema ist. Dafür möchten wir dir danken. Im Namen Jesu, Amen.
[1:35] Ja, wie gesagt, herzlich willkommen zu dem Thema "Vom Osten ins Heiligtum". In dieser Serie möchten wir uns ja vor allem damit befassen und ich möchte das an junge Menschen weitergeben, diese wundervollen Themen der Bibel. Und wir haben uns jetzt beim letzten Mal schon angeschaut, warum glaube ich eigentlich, dass ich Siebenten-Tags-Adventist bin, wo können wir das in der Bibel sehen. Und das Thema, das wir uns jetzt anschauen, mit dem Heiligtum. Als ich für diese Serie gebetet habe und Gott mir quasi aufs Herz gelegt hat, auch darüber zu sprechen, habe ich mir nicht abgelehnt. Da war im ersten Moment so ein "Okay", weil es im Prinzip doch für viele, das müssen wir auch zugeben, für viele sehr theoretisch klingt, wenn ich die ganzen Opfer und Farben und so weiter und so fort. Aber als ich angefangen habe zu studieren, da hat uns auch ein Buch geholfen. Falls ihr euch das mal gerne zulegen möchtet, das ist sehr zu empfehlen. Das Buch heißt "Das Heiligtum – Der Weg zum Thron Gottes" oder "Das Evangelium nach Mose". Wurde geschrieben von einer Ellen G. White und von unserem Bruder Bernd Bangert ins Deutsche übersetzt. Und das ist ein sehr wertvolles Buch gewesen. Und natürlich der Geist der Weissagung und die Bibel haben sehr viel zu sagen über dieses Thema des Heiligtums. Und deswegen möchten wir uns die mit Stellen, das Heiligtum, nämlich, und darum geht es ja auch, Ellen G. White gleich nach genauer anschauen.
[3:08] Natürlich, es ist nicht nur etwas für damals, es ist eine ganz persönliche Erfahrung, die wir mit Gott machen, als Einzelne, aber auch als Gemeinde. Und es verdeutlicht uns auch ganz einfach den Erlösungsplan in sehr plastischen, einfachen Bildern. Die Grundlage von diesem Vortrag, von diesem Studium, ist natürlich das zweite Buch Mose, wo das sehr eindrucksvoll und sehr detailliert beschrieben wird. Und wir werden noch sehen, was der Vorhof bedeutet, was das Heilige bedeutet, das Allerheiligste. Und ich denke, dass es auch ein Thema für jedermann ist, weil diese Begrifflichkeiten aus dem Heiligtum kommen fast in jeder christlichen Strömung vor. Wir haben die Priester, die auch im katholischen Glauben eine Rolle spielen, für die Juden sowieso, das Opfer und für Protestanten natürlich das Evangelium. Und ich glaube, dass alle, die sich auf den apokalyptischen Glauben berufen, für alle das ein sehr spannendes Thema ist, weil es jeden auch betrifft.
[4:06] Und naja, so haben wir auch gesehen, Gott offenbart sich zu uns im Prinzip in drei verschiedenen Büchern. Das erste ist das Buch der Natur, wenn man das Buch bezeichnen möchte, wo Gott durch die Schöpfung, durch uns, so entspricht, dann durch die Schöpfung redet, wo wir sehen können, wie er ist, wie kreativ er ist, wie detailreich und was das alles bedeutet. Dann in der Bibel, im geschriebenen Buch. Und im Heiligtum, wo es so ein Anschauungsbeispiel gegeben wurde. Und so, wie es sich in der Natur auch die Jahreszeit immer wieder wiederholt, so wiederholt sich auch diese Dienste im Heiligtum, der damals gegeben wurde, immer wieder. Und was sehr spannend ist, wenn ihr die Bibel lest, das Heiligtum ist kein roter Faden, der sich durch die Bibel zieht, sondern ein ganzes rotes Netz. Allein die Offenbarung ist zur eindrucksvollen Heiligtumssprache geschrieben, dass wir die Offenbarung nicht studieren können, auch das Buch Daniel nicht, wenn wir nicht zumindest die Grundprinzipien des Heiligtums verstanden haben. Und weil vielleicht auch viele junge Leute denken: "Boah, das verstehe ich gar nicht, so langweilig, das sagt mir alles gar nichts." Ich möchte euch zeigen, dass es sehr, sehr praktisch ist und dass es vor allem für uns junge Leute auch sehr spannend sein kann.
[5:19] Und das Heiligtum nimmt so quasi mehr Raum in der Bibel ein als jedes andere Thema, weil es vor allem so sehr lebenswichtige Wahrheiten enthält, weil es uns im Prinzip das Werk Jesu plastisch veranschaulicht. Manche bezeichnen es sogar als das Evangelium nach Mose, wobei ich eigentlich sagen würde, das Evangelium ist in der ganzen Bibel dasselbe, nur von verschiedenen Menschen verschieden beleuchtet. Und ja, so hat all das eine Bedeutung. Wir möchten auch anfangen, bevor wir das machen, mit einem Zitat aus dem Buch "Ruf an die Jugend" und dort zeigt Ellen White, dass diejenigen, die sich mit ungenügenden Kenntnissen zufriedengeben, unfähig sind, Gottes Mitarbeiter zu sein. Wer die Gedanken schweifen lässt, nähert sich der Einflusszone Satans, in der er dazu anhalten wird, in seiner Gefolgschaft andere Seelen zu verführen. Also, es wird sich hart an, aber was sie sagt, ist, wenn wir uns damit abgeben zu sagen: "Okay, ich kenne das schon, das brauche ich nicht, und ich muss das nicht so tief studieren", da sind wir auf dem gefährlichen Weg.
[6:25] Weil auf einem anderen Zitat im Review and Herald vom 22. Dezember 1896 sagt sie: "Wenn unsere Augen im Glauben ins Heiligtum blicken und die Wirklichkeit wahrnehmen, die Wichtigkeit und Heiligkeit des dort stattfindenden Werkes, werden wir alles Selbstsüchtige verabscheuen. Sünde wird als das erscheinen, was sie ist: die Übertretung des heiligen Gesetzes Gottes." Und dann sagt sie: "Wenn wir ins Heiligtum blicken, wenn wir das Heiligtum anschauen, werden wir die Versöhnung besser verstehen und durch lebendigen, tätigen Glauben werden wir erkennen, welche Tugenden die Menschheit auch besitzt. Sie bestehen allein in Jesus Christus, dem Erlöser der Welt." Es ist ein wertvolles Zitat, weil sie uns ganz klar zeigt, wenn wir das Heiligtum studieren, dann werden wir auch die Erlösung besser verstehen.
[7:16] Und es ist nicht nur langweilig. Ich muss euch, wie ich schon gesagt habe, am Anfang habe ich mir gedacht: "Okay, ein bisschen trocken." Aber als ich das Buch, das ich euch gezeigt habe, gelesen habe und auch das in der Bibel gesehen habe, ich war so fasziniert. Ich habe mich allein gestern Abend, wo ich es fertig gemacht habe, noch mal ein bisschen durchgegangen, vorbereitet. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, dessen Stecken so wundervolle Wahrheiten drin. Und ich habe so viel dazu gelernt, obwohl ich dachte, ich kenne es ja eigentlich schon. Und das ist auch ein wichtiger Aspekt, weil uns Petrus sagt, im zweiten Petrus 1, Vers 12 bis 13 und zweiten Petrus 3, Vers 1 und 2, dass geistliche Erweckung dann stattfindet, wenn wir das studieren, dass wir eigentlich schon längst kennen. Und so hat sich bei mir erfüllt und so auch bei euch. Es ist ein so erschreckend, so wundervolle Sachen in diesem Thema drin. Ich freue mich schon sehr, das mit euch anzuschauen.
[8:09] Wie wollen wir den Vortrag strukturieren? Ich habe ja die Gliederung mal dabei. Möchten erst ein paar allgemeine Sachen uns anschauen. Da sind wir quasi schon mittendrin. Dann wollen wir uns anschauen, was hat es eigentlich mit dem Osten auf sich? Was bedeutet der Osten und warum mussten die Menschen vom Osten ins Heiligtum reingehen? Warum nicht vom Norden, Süden oder Westen? Dann, welche Bauleute hat Gott befähigt und was sagt die Bibel uns darüber? Was bedeuten die Materialien und Farben? Das ist dann, sage ich mal, vielleicht ein theoretischer Teil, aber dann wird es sehr, sehr interessant. Der Weg des Sünders, wie unser persönliches Leben durch das Heiligtum dargestellt wird. Das ist ein sehr, sehr spannender Punkt, weil es zeigt uns dann auch letzten Endes noch über das Priestertum, den Weg, den Jesus gegangen ist, damit wir erlöst werden können. Und wie auch Gottes Gemeinde als Ganzes im Heiligtumsdienst dargestellt wird. Eine sehr spannende Themen, und ich freue mich sehr, das mit euch studieren zu dürfen.
[9:08] Ja, dann kommen wir zu dem allgemeinen Teil und fahren weiter fort. Ellen White sagt: "Wenn wir das Heiligtum studieren und wenn wir das lernen, das treibt sie im Buch Erziehung, Seite 397, dann werden wir auch lernen, das Wort Gottes als Ganzes zu betrachten und die Beziehung der Teile zueinander zu verstehen." Für viele erscheint das so sehr abstrakt erstmal, und viele denken: "Wie kann man das verstehen?" Aber wenn wir das studieren, dann werden wir sehen, wie sich Schriftstück mit Schriftstück zusammenfügt. Und ich habe auch extra Blatt Papier mitgebracht, weil ich euch für das, was ich sage, ja auch die ganzen Bibeltexte nenne. Ich kann sie nicht alle auswendig, sehr, sehr viele. Ich möchte euch dazu die Möglichkeit geben, dass ihr das selber nochmal nachstudieren könnt. Und falls ihr spezifische Fragen habt, oder ich denke, wir hatten das ja, dass sie dann anhalten könnt und dann selber nachlesen könnt. Deswegen, wenn ihr gleich viele Bibelstellen hört, ist es nicht, um euch kaputt zu hauen, sondern um die Möglichkeit zu geben, das auch selber nachzuprüfen.
[10:08] Ja, noch ein Zitat von einem anderen Autor, das ich für wertvoll finde, hier anzuführen. Ein gewisser James Shoolcraft schreibt in "The Great Controversy", Seite 51: "Keine andere Lehre vereinigt alle Teile der Heiligen Schrift so vollständig zu einem harmonischen Ganzen wie die Lehre vom Heiligtum. Alle heißwahrheiten haben als gemeinsame Mitte den Heiligtumsdienst und leuchten von dort aus wie die Strahlen der Sonne." Also, was er sagt, ist, das Heiligtum vereint alle biblischen Lehren. Jede Lehre, die wir in der Bibel finden, finden wir im Heiligtum. Und auf der anderen Seite, alles, was uns an Wahrheit offenbart ist, was wir auch im vierten Teil dieser Serie studiert haben, was ist Wahrheit, strahlt vom Heiligtum aus wie eine leuchtende Sonne. Deswegen lohnt es sich zu studieren.
[11:06] Ja, ich möchte euch noch etwas zeigen. Wir finden Jesus überall in der Bibel. Ich habe hier eine kleine Auflistung mitgebracht. In den Evangelien wird im Matthäus-Evangelium Jesus als König dargestellt, bei Markus als Diener, bei Lukas als Mensch und im Johannes-Evangelium als Gott. Aber genauso finden wir auch in den Büchern Mose Jesus. Im ersten Buch Mose, da wäre Jesus der Schöpfer. Im zweiten Buch Mose, das ist ja auch die Grundlage von unserem Studium, ist Jesus unser Heiligtum, unser Weg zum Thron Gottes. Im dritten Buch Mose, was ihm die ganzen Opfer geht, dann viele, die die Bibel anfangen zu lesen, scheitern ja irgendwann beim zweiten, dritten Buch Mose, weil sie sich denken: "Was soll das alles?" Aber das ist auch, wenn man studiert, ein bisschen versteht, sehr interessant. Zum vierten Buch Mose, Jesus, dann unser Führer. Und im fünften Buch Mose ist ja der Lohn. Also, wenn wir das Heiligtum studieren, die Grundlage ist Jesus. Und auch, wenn es manchmal nicht so aussieht für den oberflächlichen Leser, wir finden überall Jesus, in jeder Geschichte der Bibel.
[12:12] Und das zeigt uns auf der anderen Seite, dass dieses Sendungsbewusstsein, das wir als Christen haben, überall in der Bibel drinsteckt. Und es ist auch sehr wichtig zu verstehen, wer die drei Engelsbotschaft verkündigen möchte, der braucht, wie gesagt, dieses Wissen, nicht dieses theoretische Wissen, sondern das Verständnis über das Heiligtum. Denn wir lesen hier auch in "Review and Herald" vom 25. Mai 1905, Seite 17, folgendes ist auch ein sehr wichtiges Zitat: "In der Zukunft werden wir Betrügereien aller Art gegenüberstehen und wir brauchen einen festen Grund für unsere Füße." Und jetzt schaut her, der Feind wird falsche Theorien einbringen, als ob es gar kein Heiligtum gäbe. Dies ist einer der Punkte, an dem sich Menschen vom Glauben abwenden werden. In einem anderen Buch sagt sie, dass zu dem Thema der gegenwärtigen Wahrheit das Heiligtum unfassbar wichtig ist und auf jeden Fall dazu gehört. Und wenn Satan also kommen wird und uns eintrifft, dann wird es gibt das Heiligtum nicht, wenn dieses ganze, die ganze Heilsgewissheit und Botschaft vom Waschen wird dann, wenn sich viele Menschen da als Folge vom Glauben abwenden, weil sie diesen falschen Theorien nachhängen werden.
[13:27] Gut, kommen wir zu dem Thema des Ostens. Bevor wir den Osten anschauen, was ich euch auch noch mitgeben möchte: Die Bibel sagt uns in 2. Mose 20, 19 und dann in den folgenden Versen, als Gott die zehn Gebote gab, das unter Gott der Boden, wie 14, aussahen den Saphir. Habt ihr gerade gesehen, ist ein blauer Stein. Und das Heiligtum hat natürlich Gottes Gebote beinhaltet. Und es kann sein, dass nicht hundertprozentig klar, es kann sein, weil der Saphir der einzige Stein ist, der hier im Bezug auf die zehn Gebote erwähnt wird. Und in 2. Mose 15, Vers 36 bis 40 steht, die Farbe Blau für Gehorsam. Dass Gott die zehn Gebote auf 184 geschrieben hat, kann sein, ist eine interessante Idee, aber ich würde mich da nicht darauf festnageln, weil wenn es wirklich so wäre, hätte man es vielleicht öfter gehört. Ist aber, wie gesagt, interessante Idee. Und allein das zeigt uns schon, dass diese Gebote Gottes unfassbar kostbar sind.
[14:36] Und ja, als Gott sie dann aufgeschrieben hat, hatten wir die Geschichte, dass Israel das Gesetz gebrochen hat, dass dieses goldene Kalb, hat er die Steintafeln zerbrochen aus heiligem Eifer. Und Gott hat quasi dem Volk, dadurch, dass er das Gesetz noch mal aufgeschrieben hat auf zwei neue Steintafeln, wie eine zweite Chance gegeben. Und das zeigt uns auch schon viel Liebe, Gottes Charakter. Und als dann das darum ging, das Heiligtum zu bauen, noch als kleine vorab Informationen in den Kapiteln 39 und 40, 2. Buch Mose, wird 18 Mal gesagt, dass Mose genau auf das Vorbild achten soll, das Gott im Himmel gegeben hat. Deswegen, halten auch das im Hinterkopf sehr fest. Mose muss das ganz genauso ausführen, wie es im Himmel gezeigt worden ist. Und deswegen, egal wie klein auch die Informationen sein können, die wir uns jetzt anschauen werden in den folgenden Minuten, dann jede Information, jedes Detail hat seine Berechtigung und seine Wichtigkeit, weil es uns, wie gesagt, den Lösungsplan mehr und deutlicher zeigt.
[15:43] Gut, dann kommen wir jetzt zum Thema des Ostens. Warum heißt diese Predigt "Vom Osten ins Heiligtum"? Und was hat der Osten nicht zu bedeuten? Warum mussten die Menschen vom Osten ins Heiligtum reingehen? Möchte ich euch gleich erklären. Aber erstmal, was beschreibt der Osten eigentlich in der Bibel? Möchte ich hier sechs Punkte anführen. Die ersten vier schon jetzt man in Hesekiel 43, Vers 1 und 2, sagt die Bibel, dass die Menschen die Herrlichkeit Gottes fürchten werden im Osten. Also, bevor Jesus wiederkommen wird, eine Erweckung aus dem Osten her kommen. Dann sagt Offenbarung 7, Vers 1 bis 4, dass Jesus vom Aufgang der Sonne her mit dem Siegel Gottes kommt, um es den Menschen auszudrücken, die treu geblieben sind. Und der Aufgang der Sonne ist natürlich der Osten. Also, kommt diese Erweckung über den Sabbat auch aus dem Osten. Eine Offenbarung 16, Vers 12 wird gesagt, dass den Königen des Himmels vom Aufgang der Sonne her der Weg bereitet werden soll. Das bedeutet für das Kommen Jesu soll der Weg vom Osten her bereitet werden. Und Jesus sagte, Matthäus 24, Vers 27, noch, und das lesen wir auch in Jesaja 59, 19, dass wenn er kommt, es sein wird wie ein Blitz, der vom Osten zum Westen leuchten wird. Also, der Osten ist in der Bibel ein Ausdruck für die Wahrheit Christi.
[17:11] Aber das haben wir das zumindest verstanden. Aber trotzdem sind nicht ganz die Frage geklärt, warum mussten jetzt vom Osten ins Heiligtum gehen? Das ist so faszinierend, wenn man das verstanden hat. In 1. Mose 3, Vers 24 wird beschrieben, wie der Mensch aus dem Garten Eden vertrieben wurde. Und dort sagt die Bibel, dass der Mensch den Osten aus dem Garten hinausgetrieben wurde. Also, von der Gegenwart Gottes weg wurden die Menschen im Osten hinweg getrieben. Eine andere interessante Stelle, das auch noch kurz zu erwähnen, 1. Mose 13, Vers 11 heißt es, als Lot und Abraham sich trennen mussten, weil die Sippen zu groß wurden und es gab Streit unter den Anwesen, an Mitgliedern, Lots und Abrams, dass Lot sich dann nach Sodom orientiert hat. Und dann sagt die Bibel im nächsten Vers, dass er Richtung Osten weggezogen ist nach Sodom. Das, was heißt es? Im Garten Eden wurden die Menschen hinweg getrieben von der Gegenwart Gottes in Richtung Osten. Und Abraham, der auch ein Typ für Gott ist, steht hier in der Geschichte für Gott. Und Lot hat sich von Abraham weg in Richtung Osten, in die Sünde gewendet. Also, ziemlich interessant, wenn etwas im Osten her kommt, ist es eine Herrlichkeit Gottes. Wenn etwas im Osten hin geht, dann geht es von Gott weg.
[18:32] Aber noch etwas viel interessanter ist, als dann Adam und Eva aus dem Garten hinaus getrieben wurden, hat Gott vor den Toren von Eden Cherubim aufgestellt, die den Weg zu Gottes Gegenwart versperrt haben. Und jetzt kommt der entscheidende Punkt, und das ist so faszinierend. Die Menschen mussten vom Osten ins Heiligtum reinkommen. Das heißt, Gott hat die Menschen damals von Eden aus seiner Gegenwart in Richtung Osten weggeschickt, aber das Heiligtum ist dazu da, um den Menschen von Osten wieder zurück zur Gegenwart Gottes zu bringen. Bei einem Vorhang zwischen dem Heiligen, dem Allerheiligsten, Cherubim eingewebt. Das bedeutet, der Mensch kommt von Osten, geht an diesem Problem vorbei, zurück zur Gegenwart Gottes ins Allerheiligste. Das ist so faszinierend. Wir wissen ja, das Heiligtum zeugt von dem Lösungsplan, aber das ist uns zu Garten von Einrichtungen her so deutlich zeigt, von der Richter muss sie weg getrieben wurden, sollten wieder zurückkommen an den Cherubim vorbei zur Gegenwart Gottes. Das ist so faszinierend. Und allein das war schon eine wundervolle Erkenntnis, die ich gewonnen habe beim Studium über das Heiligtum. Und es geht noch weiter. Seid gespannt, wer noch mehr wundervolle Informationen.
[19:44] Dann kommen wir zur Befähigung der Bauleute, weil das Heiligtum muss ja gebaut werden. Gott hat gesagt in 2. Mose 25, 18: "Er möchte ein Heiligtum haben, das in ihrer Mitte wohnen kann." Also, das ist auch eine Eigenschaft von Gott, er möchte mit seinen Menschen wohnen und hat deswegen das gegeben. Und dann, was auch für das Geistliche ein sehr interessanter Fakt ist, die Gaben, die sie für das Heiligtum geben sollten, mussten freiwillig sein. Warum? Weil Jesus auch freiwillig kam. Jesus kam und hat sein Leben für die Menschen freiwillig gegeben. Und deswegen hat auch Gott nur die freiwilligen Gaben für das Heiligtum, für den Plan der Lösung, angenommen.
[20:22] Und jeder hatte etwas, das er geben konnte. Das war ziemlich interessant. Nämlich, als die Israeliten ausgezogen sind aus Ägypten, hat Gott zu ihnen gesagt, sie sollen von ihren Vorgesetzten, von den Ägyptern, das fordern, was ihnen zusteht. Und dann haben sie ja von den Ägyptern dann Gold, Silber, Schmuck, wundervolle kleine Stücke bekommen. Und das waren das, was sie von den Ägyptern bekommen haben, haben sie später...
[20:47] bekommen haben, haben sie später verteidigt. Umgegeben, das heißt, Gott wusste ganz genau, was das Heiligtum braucht. Und er hat die Gabe gegeben, nicht die Menschen. Es wurde nur weitergegeben, es wurde zurückgegeben. Aber Gott hat dafür gesorgt, dass die Ägypter ihm das geben, was er für das Heiligtum braucht. Den Israeliten wurde es geschenkt, und sie haben es freiwillig gegeben, nicht gezwungen. Sie haben es freiwillig dann weitergegeben. Und genauso ist es auch bei uns. Wenn Gott uns Gaben gibt, sie kommen, weil er sie uns gibt, und wir können sie nur weitergeben.
[21:20] Ja, dann hat Gott ihm gesagt, 3. Mose 12, Vers 28, Vers 3: Nachdem dann mehr als genug kam, muss ein Stopp eingelegt werden, weil es so viele Gaben gab. Aber er hat dann gesagt, dass Gott Menschen ausgewählt hat, sie hatte seinen Geist gelegt. Das bedeutet, Gott hat die Handwerker befähigt, das zu machen. Und dann auch heute, wenn wir Gaben haben, wenn wir Handwerker sind oder wenn wir sonstige Dinge haben, Gott kann uns befähigen. Man muss nicht nur bewegt und gesegnet sein als Prediger, sondern auch in den handwerklichen Dingen kann Gott Menschen befähigen.
[21:57] Welche Menschen hat dazu befähigt? Der erste Mensch war Bezaleel, das war ein Israeli aus dem Stamm Juda. Und auch das ist ja bezeichnend. Juda war ein sehr starker Stamm. Er war nämlich der, aus dem der Messias kommen sollte. Und er war der einzige Stamm, der bei der Revolte unter König Salomo treu blieb. Er war dann auch der letzte Stamm, der ins babylonische Exil ging. Also Juda steht für etwas Positives. Bezaleel war im Übrigen, das ist auch interessant, der Urenkel von Ahas. Und das war der Großvater von dem Kundschafter Kaleb. Darüber hinaus war Bezaleels Großvater Hur. Hur war einer von denjenigen, die Moses Armee gestützt haben bei diesem Kampf gegen die heidnischen Völker. Neben Josef auch Hur dabei. Man vermutet, dass Hur auch der Mann von Miriam war. Also Bezaleel hatte sehr, sehr bekannte und sehr prominente Verwandtschaft. Und Gott hat ihn auserwählt. Er war da noch derjenige, der mit seiner Mannschaft, sage ich mal, dann für die Schmiedekunst, Stein behauen, Holz schnitzen und so weiter zuständig war.
[23:06] Und der andere Mann war auch Oholiab aus dem Stamm Dan. Dan war ja, 4. Mose 49, Vers 17, ein verfluchter Stamm. Er wurde auch in 1. Chronik dann aus dem Geschlecht gestrichen. Und das wird es auch zum Beispiel im 3. Mose 24, Vers 10 bis 16 berichtet, wie sich ein Mieter, also ein Israeli aus dem Stamm Dan, daran gemacht hat, Gottes Namen zu lästern wegen einem Streit. Und das alles, es gibt in der Bibel ein sehr schlechtes Bild von Dan. Würde ich damit sagen, aber trotzdem hat Oholiab, der aus dem Stamm Dan kam, befähigt. Und das zeigt uns, dass auch Menschen, auch wenn sie in schlechten Umfeld leben, dennoch von Gott befähigt werden können. Und so haben wir zwei Gegensätze. Wir haben Bezaleel, der von einem sehr guten Elternhaus kam, und Dan, von einem sehr schlechten. Beide konnte Gott verwenden. Und deswegen, nur weil wir eine schlechte Vergangenheit haben, bedeutet das nicht, dass Gott uns nicht verwenden kann.
[24:02] Ja, und obwohl Dan und seine Mannschaft, die haben dann sich um die Stickereien, Vorhänge, Gewänder der Priester und so weiter gekümmert. Und das wollen wir, das ist alles dann noch im Detail anschauen. Bevor wir das machen, möchte ich noch ein Zitat dazu lesen aus dem Geist der Weissagung, in der Ministry of Healing, Seite 159. Das ist im Deutschen der Weg zur Gesundheit. Und da schreibt Ellen White: "Das ist auch eine Ermutigung für jeden, der hier zuschaut. Die Brauchbarkeit eines Menschen ist unbegrenzt, wenn er seine eigene Sucht entthront und dem Wirken des Heiligen Geistes in seinem Herzen Raum schafft. Wenn er ein Leben völliger Hingabe an Gott lebt, jeder, der Körper, Seele und Geist seinem Dienst weit wird, ständig neue Gaben und körperliche, geistige und geistliche Kräfte empfangen."
[24:52] Ja, das zeigt uns, dass egal, was wir uns vornehmen, wenn wir uns Gott zur Verfügung stellen, wird er alles in uns noch vor verkommenen. Ich möchte mit euch jetzt hier ein bisschen das plastisch anschauen, weil es ein Thema ist, wo wir auf jeden Fall mitdenken müssen. Und es ist natürlich nicht einfacher, wenn man das dann selber sieht, wenn wir hier diese ganzen Dinge uns anschauen, weil es ja vielleicht erstmal nichts Alltägliches ist. Ich möchte das bisschen erklären jetzt vom Bauherrn, wie das alles abgelaufen ist. Wir haben hier das Lager, um die Stifter. Hier war sie dann schon fertig. Aber ich komme gleich nochmal auf den Bau zurück. Und wir sehen hier außenrum, wie das Volk Israel in unfassbarer Ordnung um das Lager herum sich gelagert hat. Und wenn wir uns das anschauen, dieses Volk, ja, diese ganzen Zelte, dann können wir ein bisschen verstehen, auch mit dem Heiligtum in der Mitte, warum die ganzen Völker Gott da einmal so respektiert haben, als sie das gesehen haben, diese Ordnung, die Gott hier ihnen schenkt.
[26:01] Wir lesen im Psalm 122, Vers 1, dass wenn Gott nicht am Haus mitbaut, dass wir bauen, dann bauen die Bauleute umsonst. Und das ist natürlich mein Heiligtum mehr als ja, sage ich mal, praktisch erfüllt worden.
[26:13] Und der Bau des Heiligtums hat insgesamt knapp zwei Jahre gedauert. Ein Jahr und zehn Monate, von dem Auszug in 2. Mose 40, Vers 17, kommen wir ungefähr auf ein Jahr und zehn Monate. Also so lange hat es gedauert. Als es dann fertig war, kam dann zunächst Bezaleel und ihr müsst euch das bisschen bildlich vorstellen. Er kam damit der Lade angelaufen. Im 2. Mose 40, Vers 3, dann mit dem Gnadenthron oben drauf waren. Und dann hat er diese 48 Bretter mitgenommen, die hier einmal quasi die Wände bezeichnen. Aber die schaue ich nachher auch nochmal genauer an. Und von diesen Brettern hat jedes Brett 360 Kilo gewogen. Also das ist wirklich eine, das ist wirklich ein beeindruckender Zug, wenn die damit dem ganzen Material ankommen.
[27:05] Dann hatten die 15 goldenen Regeln von quasi die Säulen, darauf standen. Sieht man hier nicht so gut, aber sehen wir nachher noch. Und von diesen Säulen, die hatten alle solche Sockel aus massivem Silber, die auch pro Sockel 90 Kilo gewogen haben. Also das war wirklich ein massives Bauwerk. Dann hatten sie hier neun vergoldete Posten, die dann kamen. Die ganzen bronzenen Säulen hier außenrum, 60 an der Zahl, kamen da entlang. Und dann kam Oholiab mit seiner Mannschaft hinterher gelaufen, denn sie hatten die ganzen Vorhänge, die Leinen, die die Decken hier über dem Dach und die an die Kleidung von den Priestern. Und letztens haben da noch der ganze Räucheraltar gefolgt, dann das Waschbecken, das hier vorne sehen, der Brandopferaltar, der auch 2,50 lang, 1,50 hoch war. Also das waren schon sehr beeindruckend. Dazu gab es dann auf einmal alles da fertig war, nach fast zwei Jahren Bauzeit. Und hierdurch das Lager, das alles durchgetragen wurde.
[28:02] Und dann sagt uns die Bibel in 2. Mose 39, Vers 43, dass Mose alles geprüft hat bei Gott, wie gesagt, 18 Mal in den Kapiteln 39 und 40 gesagt hat, es muss alles genau so sein, wie es auf dem Berg gezeigt worden ist, weil es, wie gesagt, den Erlösungsplan uns verdeutlicht und zeigen soll. Und deswegen muss das alles akkurat sein. Mose hat dann geprüft, hat seinen Segen darauf gegeben, hat sie gesegnet und dann wurde es aufgerichtet. Und zu guter Letzt hat Mose noch die zehn Gebote im Allerheiligsten, die Bundeslade gelegt.
[28:37] Ja, und dann gab es noch die Weihe von einem Heiligtum. Wir haben sie dann insgesamt 20 Kilo Kräuter in sieben Liter Olivenöl angesetzt und haben damit dann die ganzen Gegenstände und auch die Priester gesalbt, damit das dann ja benutzt werden konnte, damit der Dienst beginnen konnte. Und dann hat Mose hier vorne den weil wir da da gebracht. Das war das erste Opfer, das damals da gebracht wurde. Und das ist auch sehr interessant, weil Gott war im Garten Eden derjenige, der das erste Tier geschlachtet hat. Und weil Mose ja ein Typus für Gott ist, zeigt es uns, wie er hier an Gottes Stelle quasi dieses Opfer bringt, das im übertragenen Sinn Christus ist. Weil so lange Jesus nicht gekreuzigt werden konnte, konnte auch der Dienst im himmlischen Heiligtum nicht stattfinden.
[29:23] Jedenfalls hat Mose ein von diesem Opfer, das Blut genommen und hat das rechte Ohrläppchen, den Zeh, das rechte Bein, den rechten Zeh, den Daumen der Priester mit Blut beträufelt. Das deutet auch so eine völlige Weihe hin. Und dann hat Gott, und das lesen wir in 3. Mose 9, Vers 24, mit Feuer geantwortet. Das Opfer verzehrt. Und dann war die Freude natürlich groß.
[29:45] Was das Faszinierendste war, deswegen habe ich das Bild hier, als dann diese ganze Einführungsrede abgeschlossen war, hat sich vom Berg Sinai hier, und das stelle ich das bildlich vor. Das ist ja fertig, das ganze Lager. Dann kommt hier die Herrlichkeit Gottes vom Sinai runter, schwebt über das Lager und lässt sich hier nieder im Allerheiligsten. Das müssen ein unglaublich beeindruckendes Schauspiel gewesen sein. Nachdem diese Einweihungsfeier fertig war, manche mögen sich vielleicht gedacht haben, das ist völlig übertrieben alles. Aber spätestens da haben sie gesehen, dass Gott sehr großen Wert darauf legt.
[30:25] Und das war dann so, dass selbst Mose davon so ergriffen war, und ist in 42, Vers 4 bis 35, dass er dann auch nicht da hinein gehen konnte, weil die Herrlichkeit Gottes alles ausgefüllt hatte. Und damit war dann Gottes Wunsch quasi erfüllt, dieses Heiligtum zu bauen. Und es hätte eigentlich so gut sein können.
[30:49] Ja, möchten wir uns noch anschauen das Thema von dem Material und die ganzen Farben, die beim Bau verwendet wurden. Was hat es damit auf sich? So werdet ihr auf dem Bildschirm wieder das sehen. Und wir möchten uns dann ist ein bisschen angucken, was das alles bedeutet. Wie gesagt, ich werde erstmal nennen, um es damit wir es gesehen haben, was da alles überhaupt verwendet wurde. Und dann möchten wir im nächsten Schritt uns anschauen, was es im übertragenen Sinn bedeutet, was uns das zeigt.
[31:23] Wir sehen hier auch nochmal ein Bild im Heiligtum. Wir sehen hier vorne nämlich diesen diese Eingangstor und dieser Vorhof, der Eingang vom Vorweg ist auch hier auf diesem Bild nochmal sehen. Er war zirka zehn Meter breit und zwei Meter fünfzig hoch. Da wurden solche Vorhänge eingewebt aus blauen und roten Purpur. Dieser Purpur, der da verwendet wurde, das war immer ein Symbol für königliche, für königliche sein oder auch für Gehorsam Gott gegenüber, wie es vorhin schon gehört haben.
[31:57] Dann diese weißen Leinen, was auch letzten Endes das ganze Heiligtum umspannt, steht für die Reinheit, die Gottes Charakter hatte. Weil wir in der ersten Offenbarung 19, Vers 8 lesen, dass diese weißen Kleider dafür stehen, dass wir von den Sünden frei sind. Das bedeutet, dass du schon mal, das erste, was wir hier lernen können, dass alles, was diesen Erlösungsplan uns umschließt, das, dass die Reinheit Gottes ist, die wir bekommen werden und durch diese Tore eintreten können.
[32:26] Diese Vorhänge, die wurden an vier Säulen aufgehängt. Und die Zahl vier, die kommt in der Bibel immer wieder vor. Wir haben zum Beispiel vier Evangelien. Wir haben später auch hier bei den Laken über dem Heiligtum vier verschiedene Lagen. Wir werden uns auch noch anschauen, warum mussten das vier sein. Wir haben, was ich gerade schon gesagt habe, bei diesem Einweihung vier verschiedene Zutaten, die verwendet wurden. Und auch bei dem Schaubrot zum Beispiel wurden vier Zutaten verwendet. Also vier steht da immer für eine gewisse Symbolik. Die Bibel sagt ja auch, es gibt vier Wände der Erde, die vier Richtungen der Erde. Das heißt, das was wir hier sehen, diese Zahl vier zeigt, dass dieser Lösungsplan für die ganze Welt gedacht ist.
[33:15] Und deswegen durch diese vier Posten soll die ganze Welt hineinkommen. Es gibt vier Himmelsrichtungen, die ganze Welt ist eingeladen. Das ist nicht nur etwas für die Juden, Christen, sondern alle Menschen, sondern dies mehr Lösungsplan teilhaben.
[33:33] Ja, dann haben wir den Vorhof. Der ist circa 50 Meter lang und 25 Meter breit. Das sind, bzw. das ganze Heiligtum müssen 50 Meter lang. Und dieser Vorhof ist ein Quadrat. Und dahinter ist auch nochmal ein Quadrat. Wir werden uns das später auch noch anschauen, was dieses Quadrat alles bedeutet. Aber wir können so viel schon mal sagen: Im Mittelpunkt von dem ersten Quadrat war der Brandopferaltar und im Mittelpunkt vom zweiten Quadrat, das sehen wir hier leider nicht, aber da stand die Bundeslade. Das bedeutet für den geistlichen Sinn, dass solange wir hier auf der Erde leben, das Opfer Jesu unser Mittelpunkt ist, unser Zentrum ist. Wenn wir eines Tages auf der neuen Erde sind, im Himmel sind, dann wird das Zentrum der Thron Gottes sein in unserem Leben. Und das ist doch faszinierend, weil solchen kleinen Details schon solche großen Wahrheiten versteckt sind.
[34:26] Und deswegen alle Maße, Gott hat ganz oft gesagt, es muss genau so gemacht werden, wie es im Himmel gezeigt wurde in dieser Vision auf dem Berg, weil es alles einen wichtigen Symbolcharakter hat.
[34:40] Diese bronzenen Säulen hier, den wir vorher schon angesprochen haben, da eine Säule circa 45 Kilo gewogen. Also das war kein leichtes Teil. Und wenn wir 5. Mose 33, Vers 25 lesen oder auch Micha, Vers 3, dann sehen wir, dass die Bronze in der Bibel für oft steht, aber auch für Leiden. Und das ist auch so interessant, weil das Weiß steht für den Charakter Jesu. Die bronzenen Säulen stehen für seine Stärke, aber gleichzeitig auch für sein Leiden, durch die er diese Gerechtigkeit für uns überhaupt erst möglich gemacht hat. Und alleine, wenn wir das anschauen, dann sehen wir schon, wie tief dieses Thema des Heiligtums eigentlich geht.
[35:23] Ja, und dieses, dann gab es noch hier solche silbernen Haken, an denen diese Leinwand aufgehängt wurde. Und Silber wurde gezahlt, laut 3. Mose 32, Vers 11 bis 16, wenn man Versöhnung für etwas eher wirken sollte. Und wenn man das ganze selber zusammenzählen würde, nur so als Idee mal im heutigen Wert, während es nur diese silbernen Haken hier drumherum ca. 1750 Euro wert. Das bedeutet nicht, dass wir jetzt hier auf das Geld schauen. Wir uns zeigen, wie kostbar das Heiligtum gemacht wurden, was Gott dafür eine, ja, für eine Aufgabe sich da auch gemacht hat, das zu geben.
[35:59] Und dann, wenn man von mir hier reinkam in das Heiligtum, dann kam man hier zu diesem Brandopferaltar. Der Brandopferaltar war auch aus Bronze gemacht. Und wie gesagt, Bronze steht ja für Kraft, aber auch für Leiden. Und das Feuer darauf musste laut 3. Mose 6, Vers 3, ständig anbrennen sein.
[36:20] Was das genau bedeutet, schon wenn es gleich noch an. Aber dann gab es ja noch so ein Gehsteig, wo die Priester hochlaufen mussten, so eine Rampe. Nämlich, die Bibel sagt, dass ihre Blöße nicht offenbar werden. Und sie sind quasi auf der Bronze gelaufen. Das ist auch ein Sinnbild für Christus, der Offenbarung mit Füßen das Erz dargestellt wird. Total interessant, dass wir überall diese Parallelen dabei sehen.
[36:44] Und naja, nach 2. Mose 39, Vers 22, wollen hier dann die Opfertiere festgebunden, weil an diesem Brandopferaltar, wie wir ihn hier sehen, wurden dann die Opfertiere festgebunden. Auf diese Rampe, die ich auf dem Bild sehen kann, sind die Priester hochgelaufen. Die da oben wurde dann geopfert. Und so konnte man sich das dann vorstellen.
[37:10] Der Brandopfer waren nämlich aus Akazienholz und dann mit Erz überzogen. Als nächstes kommen wir dann zu dem Waschbecken. Das war dann der nächste Schritt, wo man hier betreten hat. Und in diesem Waschbecken haben sich die Priester gewaschen, bevor sie dann ihre Reinigung begonnen, bevor sie den Opferdienst getan haben. Hier ist auch noch mal ein Bild, wenn wir dann quasi vom Heiligen aus zurückschauen. Da haben sie dann hier Schalen drin gehabt, haben sich dann die Hände gewaschen und dann konnte der Dienst erst beginnen.
[37:53] Genau, wenn wir dann weitergehen, kamen wir zu dem Vorhof, zum Ende vom Vorhof und kamen dann zu diesen Säulen, die wir sehen. In fünf Säulen, die dann der Eingang von dem Heiligen war, aber dann nur noch die Priester rein gehen durften. Haben sie sich hier versäumt zu waschen, dürften sie nicht in das Heiligtum eintreten, weil das den Tod für sie bedeutet hätte. 2. Mose 30, Vers 20 und 21. Und diese Versorgung mit Wasser musste auch ununterbrochen stattfinden. Musste immer Wasser dabei sein.
[38:27] Haben sie das allerdings gemacht, dann kann man hier diese Säulen aus Akazienholz, die mit Gold überzogen waren. Das lesen wir 2. Mose 30, Vers 26, 37. Und als sie diese Säulen vorbereitet haben, haben sie, weil er Patient hat, ja, dann haben sie das Holz immer schön abgeschliffen, haben die Dornen entfernt. Und diese Posten vorbereiteten dann aufgebaut. Und das deutet auch auf Gott hin, weil und Hiob sagt in Kapitel 22, Vers 25, dass der Allmächtige unser Gold ist. Also auch hier, dieses Edelmetall steht für Gott.
[39:00] Gott. Das Heilige. Und dass wir dann eingetreten sind, also sinnbildlich, das könnte hier auf diesem Bild noch ein bisschen sehen.
[39:18] Waren circa fünf auf zehn Meter. Die Seiten waren mit purem Gold überzogen. Und in diesen Brettern, die man hier sieht, waren Cherubim gearbeitet im Gold. Und wenn man sich das vorstellen, da reinkommt, das war ja durch diesen siebenarmigen Leuchter, der hier stand, hat sich das alles reflektiert. Man hat quasi überall Farben gesehen. Das muss ein ziemlich starkes Lichtspektrum gehabt haben. Und allein das Gold, das hier drin ist, allein diese Säulen waren so teuer und mit Gold überzogen, dass das ganze Goldes verwendet wurde, ein Wert von, also heutzutage von circa 100 Millionen Euro hatte. Und auch hier, es geht nicht darum, irgend jetzt zu gucken, wie viel Geld steckt da drin, sondern es zeigt es einfach, wie unfassbar kostbar dieses Heiligtum war, wie viel Wert darauf gelegt hat. Das ist genauso wahr.
[40:09] Und wir gehen es ja erst mal durch. Es klingt erstmal sehr theoretisch und erstmal sehr komisch, aber es ist sehr wichtig, dass wir das mal gesehen haben und verstanden haben, dass wenn wir nachher dann zu den praktischen Teil kommen, was für uns bedeutet, dass wir das besser verstehen können.
[40:27] Und dann hatten wir hier außenrum die, gesagt, diese 48 Bretter, die das so einrammt haben. Und obendrauf auf dem Dach gab es dann vier Decken. Jetzt, warum vier Decken? Die erste Decke, das ist die äußerste, die man hier sieht. Die war von der Farbe her relativ unspektakulär. Die bestand aus Seehundfell. Und es war, wie gesagt, obendrauf. Und vielleicht hat es einfach neugierige Blicke von Plünderungen fernhalten sollen, weil ihnen Wasser schon sehr kostbar.
[40:59] Darunter war dann eine Decke, die rot eingefärbt war. Das war wieder Fell. Darunter war eine weißen Ziegenhaardecke. Und die unterste Decke, die man hier angedeutet, dass wir eine sehr, sehr kunstvoll gearbeitete Decke, wo die Rubine mit eingearbeitet waren, so Stickereien drin waren.
[41:20] Was das bedeutet, wie gesagt, kommen wir noch dazu. Im Heiligen selber hatten wir dann aber hier einen goldenen Tisch, der an der Nordseite stand. Wir kamen von Osten rein. Dann gibt es hier in der Nordseite diesen goldenen Tisch. Und Hiob
[41:34] Nordseite diesen goldenen Tisch und Hiob sagt uns auch in Kapitel 37, Vers 22, dass aus dem Norden das Gold kommt und Gott sich dort um seine furchtbare Majestät lagert. Aber wir wissen ja auch in dieser Stelle, dass er vor sich im äußersten Norden einen Thron aufbauen wollte. Das bedeutet, der Norden steht auch so für Gottes Sitz quasi. Und da war dieser Thron, dem Herrn, dieser Tisch mit dem Brot.
[42:01] Wenn wir dann hier nach vorne kommen, vor das Allerheiligste, stand hier ein goldener Räucheraltar, der ein Meter hoch war. Den können wir auch hier sehen, damit wir das Bild vor Augen haben, wie das ausgesehen hat. Und er mit solchen Altären konnte getragen werden und dort musste abends und morgens geräuchert werden. Und das ist auch interessant, wenn wir das übertragen wollen, was das bedeutet im Genauen.
[42:31] Dann haben wir hier noch diesen siebenarmigen Leuchter, der aus gehämmertem Gold besteht, der Tag und Nacht auch brennen sollte. Und er war sehr reichlich verziert mit Mandelblüten, mit schönen Kelchen und ja, dann wie Priester immer das Öl dann anzünden mussten.
[42:49] Und dann, das haben wir vorher schon angesprochen, kann hier zum Allerheiligsten der Vorhang mit den Cherubim, wo der Priester nur einmal im Jahr eintreten durfte, am Versöhnungstag. Und diese Aufgabe, den zu machen, hatte dann Oli mit seiner Mannschaft.
[43:07] Und auch wenn der Priester dann eintrat, durfte nur in Weiß antreten, was wir die Reinheit steht. Und darin im Allerheiligsten dann finden wir die Bundeslade, die wir hier sehen können, die Bundeslade mit dem Gesetz Gottes enthalten. Da waren diese Steintafeln drin, oben drauf an diese Gruppen, die sich einander zugewandt haben. Und es waren Tragstangen angebracht, die nie da herausgezogen werden durften.
[43:35] Jetzt, bevor wir zu den praktischen Teil kommen, weiß war erstmals auch sehr viele. Und wir denken uns: Was soll das alles? Diese Tragstangen durften nie aus der Bundeslade gezogen werden, weil es Gottes heiligsten Schatz beinhaltet hat. Das war Gottes Gesetz. Und wir erinnern uns ja auch an die Geschichte von Uscha, 1. Chronik 13, Vers 19, als da wird die wohl Bundeslade von nach Jerusalem hat bringen lassen und dann die Rinder, die diese Lade getragen haben, ausgebrochen sind, in die Lade umkippen wollte. Uscha wollte sie halten, aber Gott hat ihn daraufhin getötet.
[44:09] Wenn man denkt, sie erstmal: Was soll das? Warum hat er das getan? Aber es war eine sehr, wir müssen uns vorstellen, dass das Heiligste, was Gott hat, sein Gesetz. Und die Frage ist, hätte er nicht selber darauf aufpassen können, dort nur die Leviten diese Lade tragen, aber auch erst dann, wenn die ganzen Gegenstände verdeckt waren im Heiligen, ein sie umgezogen sind.
[44:30] Und deswegen, das zeigt, dass diese Wichtigkeit davon. Hier sieht man noch mal einen Blick in die Lade, wie es ausgesehen haben könnte. Da war dann noch als grünen das Stäbchen drin und ein bisschen Mann.
[44:44] Ja, aber jetzt, wie gesagt, was bedeutet das alles für uns? Was soll das eigentlich zeigen? Und was, wie profitiere ich davon? Und das ist das, was praktisch, würde ich habe am Anfang gesagt, es hat mich unglaublich fasziniert, das zu studieren. Und ich möchte euch jetzt zeigen, wie das alles zu unserer Erlösung beiträgt und was das praktisch uns zeigen kann.
[45:08] Welchen Weg wir gehen, welchen Weg des Sünders dieses Heiligtum uns darstellen soll und wie ist unser persönliches Leben, unser Wachstum im Glauben darstellt.
[45:22] Ja, wir haben, der einzige Schutz, den wir haben, ist, wenn wir in Gottes Gegenwart sind. Und zu Gottes Gegenwart gibt es nur einen Weg. Und Jesus sagt in Johannes 14, Vers 4, 5 und 6: "Er ist der einzige Weg zum Vater."
[45:39] Und wenn wir das Heiligtum betreten im Glauben, weil natürlich das, was hier geschehen ist, das betrifft das nicht mehr. Diese Opfer-Systeme sind abgeschafft worden. Aber wenn wir das betreten im Glauben, dann betreten im Boden.
[45:49] Und oftmals haben wir zu sagen, wir die Neigung, über diese Dinge leichtfertig zu reden und so das abzulehnen. Aber es ist ein heiliges Ding und deswegen müssen wir das auch mit gewisser Ehrfurcht betreten.
[46:04] Nun, wir kommen also hier durch die Tore rein, die wir gesagt haben, für Jesus steht für dieses Tor. Wenn wir erlöst werden wollen, wenn wir zurück waren, die Gegenwart Gottes geht, ist nur durch Jesus und damit durch dieses Tor dargestellt.
[46:20] Dann kommen wir hierher und das erste, was wir antreffen, ist der bronzene Brandopferaltar. Die Bibel sagt in 1. Mose 3, Vers 12 und 13, dass wir quasi wie Holz sind, das die Feuerprobe bestehen muss. Dieser Altar war aus Holz gemacht. Holz kann natürlich verbrennen, wenn man da oben Feuer anzündet. Das weiß jedes Kind. Aber dadurch, dass es mit Bronze überzogen war, und wir vorhin gesagt haben, Bronze steht auch für das, was Jesus getan hat, für die Kraft und ich denke, für die Leiden, dann können wir verstehen, dass durch das Opfer, das Jesus gemacht hat, wir der Feuerprobe standhalten können.
[47:02] Auf dem er einen Altar legen wir unsere ganzen schlechten Gewohnheiten ab und nehmen das Opfer, das hier für uns gebracht wurde, in Anspruch.
[47:11] Wenn wir dann weitergehen, kommen jetzt in diesem Waschbecken. Und dieses Waschbecken war sinnbildlich die Taufe. Wir haben vorhin gesagt, das Wasser in dem Waschbecken musste immer da sein. Das bedeutet, die Möglichkeit zur Umkehr durch die Taufe ist von Gottes Seite her immer gegeben.
[47:27] Und wenn wir uns dann dort waschen und reinigen, dann können wir auch mit Jesus eintreten und auf ihn sehen im Allerheiligsten.
[47:35] Wenn wir dann hier eintreten in das Allerheiligste, dann kommen wir an diesen Raum und wir haben vorhin da schon gesehen, diese ganzen Wände vergoldet sind, sind voll mit Cherubim. Dann werden wir eine Gegenwart kommen, wo die ganzen Engel Gottes um uns herum sind.
[47:54] Diese Decken, die hier oben sind, die vorhin angesprochen haben, das ist auch faszinierend. Die äußerste Decke, die ist relativ unspektakulär von der Farbe, und das ist unser Zustand. Die Decke darunter, dieses rot eingefärbt, und das ist das Opfer, das Jesus gebracht hat, das Blutvergießen, das er für uns gemacht hat.
[48:16] Wird uns zu der dritten Decke führen, die weiße Liste steht für die Reinheit, die wir durch Jesu Blut bekommen werden. Und die vierte Decke, das ist das, worauf also alles abzielt, ist reich bestückt mit Cherubim. Allein die Decken zeigen uns schon in dem Lösungsplan von unserem schlechten Zustand kommen wir über das Blut Jesu zu einem reinen Zustand, damit wir in der vierten Decke mit heiligen Engeln Gemeinschaft haben können.
[48:41] Das allein steckt in der Decke vom Heiligtum.
[48:47] Ja, jedenfalls kommen wir dann aber hier ins Heilige. Und das ist auch sehr wichtig zu verstehen. Bis hierher, das war quasi die Vergebung, die von Gott empfangen haben. Das ist quasi die Rechtfertigung, die uns verliehen wird. Ab dem Heiligen beginnt unsere Heiligung. Und viele Christen hören hier auf, nach der Taufe. Manche sogar schon hier nach dem Opfer, das sie angenommen haben. Aber das christliche Leben geht weiter.
[49:12] Wenn wir nämlich ins Heilige treten, kommen wir zu diesem goldenen Tisch mit dem Schaubrot. Jesus sagt, er ist das Brot des Himmels, wenn Johannes 6:35. Das bedeutet, und er sagt ja auch später: "Die Worte, die ich zu euch rede, die sind Speise." Das heißt, durch das Bibelstudium, das ist das, was dieser goldene Tisch mit den Schaubrot symbolisiert.
[49:36] Das nächste, was danach folgen muss nach der Annahme des Opfers in der Taufe, ist das Bibelstudium. Das heißt, hier werden wir an unserem Charakter arbeiten, denn Gott hat uns helfen.
[49:49] Dann kommen wir zu diesem Räucheraltar, der hier vor dem Allerheiligsten steht. Und das ist natürlich leicht. Offenbarung 8, Vers 3 heißt es, dass dieser auch darauf steigt, damit Möhre vermischt ist. Das sind die Gebete der Heiligen, die mit der Gerechtigkeit Jesu vermischt werden. Weil der Römerbrief sagt uns, dass wir eigentlich überhaupt keine Ahnung haben, wie man richtig betet, und unsere Gebete vor Gott nicht annehmbar sind. Aber durch den Dienst Jesu werden sie annehmbar.
[50:17] Und im Übrigen, der Räucheraltar ist der Gegenstand, der am nächsten vor dem Allerheiligsten steht, am nächsten vor der direkten Gegenwart Gottes. Das bedeutet, wenn wir beten, dann sind wir so nah in der Gegenwart Gottes, wie sonst nirgends.
[50:33] Weit sagt in dem Buch "Das Gebet", Seite 38: "Beten ist das Atmen der Seele. Es ist das Geheimnis der geistlichen Macht. Kein anderes Gnadenmittel kann es ersetzen und die Gesundheit der Seele bewahren." Durch das Gebet kommen wir in direkte Berührung mit der Gegenwart Gottes.
[50:55] Und sie sagt ein bisschen weiter unten in dem Text noch, dass sich unsere durch unsere inbrünstigen Gebete des Glaubens wird den Arm bewegen können, der die Welt bewegt.
[51:07] Und daher, wenn wir nahe zu Gott kommen wollen, das geht nur durch das Gebet. Aber auch hier ist es so, manche Christen hören dann hier auf mit dem Bibelstudium, mit dem Gebet. Aber es gibt noch den siebenarmigen Leuchter.
[51:18] Dieser siebenarmige Leuchter musste immer brennen. Als Mose damals gesehen hat, wie Gott hier das Opfer verbrannt hat, hat er Feuer genommen vom Altar und hat damit diesen Leuchter angezündet. Jesus sagt, wir sind das Licht der Welt.
[51:36] Und er sagt, ein Licht oder quasi eine Lampe, die man im Haushalt stellt, man nicht unter eine Schüssel, sondern sie leuchtet immer. Das heißt, wir sollen auch Zeugnis geben, wir sollen unser Licht leuchten lassen.
[51:51] Von den Menschen etwas Interessantes. Dadurch, dass Mose von hier das Feuer genommen hat, ist allein durch die Liebe, die Gott für dieses Opfer hat, die Liebe, die der Vater zu dem Opfer des Sohnes hat, allein deswegen können wir entzündet werden.
[52:03] Das ist nicht faszinierend, was es alles für Parallelen hat dort.
[52:06] Und dann diese Verzierung an diesem Leuchter. Das haben wir vorher schon gesehen. Das sind 70 verschiedene Ornamente angebracht. Ja, 70 ist auch so eine Steigerung von 7, das heißt, die sollen vollkommen das Zeugnis geben. An diesem siebenarmigen Leuchter waren Mandelblüten angebracht. Mandeln waren die Bäume, die am frühesten im Jahr geblüht haben. Das bedeutet, wir sollen schnell machen, Zeugnis zu geben. Wir sollten so früh wie möglich Zeugnis geben.
[52:34] Wenn wir das alles verstehen und sehen, dann können wir sehen, wie tief eigentlich dieses Heiligtum-Thema geht, dass es nicht nur irgendein Opferzeremonie von damals ist, sondern das ist ein tiefes, tiefes, praktisches Thema hat für uns.
[52:50] Petrus sagt in 2. Petrus 3, Vers 18, dass wir in Gnade und Erkenntnis wachsen sollen. Das bedeutet, bis hierhin hat uns Gott die Vergebung zugesichert und die Gerechtigkeit verliehen. Aber hier in der Heiligung unseres Lebens geht es weiter.
[53:04] Und das ist ein lebenslanger Prozess. Aber wer wachsen will, geistlich, der muss alle drei Dinge tun: Bibel studieren, beten und Zeugnis geben.
[53:18] Das heißt, die Heiligung ist auch quasi unser Pass ins Allerheiligste.
[53:24] Dieser Vorhang hier, haben wir vorhin schon gesagt, dass das, was uns von Gott trennt, die Cherubim versperren den Weg zu Gott. Aber in Hebräer 10, Vers 19 bis 22 lesen wir, dass Jesus, dass dieser Vorhang, der durch das Opfer seines Leibes, war es dann der Vorhang vor seiner Kreuzigung zerrissen ist, war die Trennung beendet zwischen Gott und Menschen. Und durch das Opfer Jesu konnten wir wieder zurück zur Gegenwart Gottes kommen.
[53:52] Jetzt natürlich die Frage, welchen Unterschied macht es dann, ob wir dann, weil natürlich hier ist noch nicht Ende, es geht ja noch weiter, der Weg geht noch weiter ins Allerheiligste. Und da möchten wir gleich noch in Bezug auf den Dienst, ihr sind auch den Dienst der Gemeinde gekommen. Aber welchen Unterschied macht es jetzt, ob wir Jesus auch noch ins Allerheiligste folgen oder ob wir dann hier auch wieder Schluss machen?
[54:12] Die Antwort ist ganz einfach: Der Weg der Heiligung ist ein stetiger Schritt. Denn je mehr, wenn wir etwas ablehnen, die Juden damals, die wollten nicht mal Jesus hier annehmen. Wir haben sogar schon vorher Stopp gemacht. Sie wollten nicht, dass alle Opfer annehmen. Und wir wissen, was aus dieser Nation geworden ist.
[54:31] Das heißt, wenn uns Gott Dinge offenbart und uns weiterführt, dann sollten wir auch im Glauben die Schritte weitergehen, damit wir nicht verworfen werden.
[54:42] Und wenn wir dann im Glauben ins Allerheiligste eintreten werden, gleich nach dem Weg der Gemeinde sind, was das genau bedeutet, dann ist auch hier wieder alles umgeben von Engeln. Dann werden wir eines Tages, wenn unser Leben hier beendet ist, in den Himmel kommen, in der Gemeinschaft mit den heiligen Engeln, die hier durch diese Wände dargestellt wurden.
[55:03] Und werden direkt vor Gottes Thron sein.
[55:09] Zeugnisse für die Gemeinde, Band 5, Seite 95. Im Englischen schreibt, dass die ganzen himmlischen Engel, die hier versinnbildlicht sind, dass die Kronen für die Kinder Gottes vorbereiten, wenn wir eines Tages in den Himmel kommen werden.
[55:25] Und was ist das für ein schönes Bild, zu sehen, wie wir hier vom Opfer zur Taufe, zu der Heiligung in den Himmel kommen werden. Wir lieben das Heiligtum. Es ist ein so spannendes Thema und so, so, so wertvoll.
[55:42] Darum lasst uns das noch viel weiter studieren. Aber es ist auch sehr wichtig, wenn wir uns alle Heiligkeit kommen wollen, weil die Heiligung im Prozess ist, dann müssen wir auch die Gerichts-Botschaft annehmen, die Gott in Offenbarung 14 gegeben hat, damit wir auch hier nicht stehen bleiben, wie viele damals auch in der Advent-Bewegung, die an Jesus geglaubt haben und vielleicht sogar auch in der Heiligung aktiv waren, aber dann diese letzte Botschaft, die durch die Advent-Bewegung gegeben wurde, nicht angenommen haben.
[56:11] Deswegen nicht stehen bleiben, sondern mutig voranschreiten.
[56:18] Gute, möchten uns noch ein bisschen die Priester anschauen und dann gucken, was hat das mit dem Weg zu tun, denn Jesus gegangen ist.
[56:24] Der Weg der Priester nämlich. Wir sehen hier den Hohen Priester z.B. Möchte das bisschen anschauen, was die Kleidung von ihm bedeutet. Mit dem Hohen Priester werden wir aussehen. Jesus ist natürlich unser Hohepriester. Gab im Heiligtum nicht nur ihn, es gab auch andere Priester.
[56:43] Aber im Unterschied zu diesen anderen Priestern hatte er auch eine besondere Kleidung. Die anderen Priester waren in Weiß gekleidet und er hatte noch hier diese besonderen Kleidungsstücke.
[56:54] Zum einen hat er diesen Turban, das könnt ihr in 2. Mose 39, 27, 28 nachlesen, den er getragen hat und auch sein goldenes Band um die Stirn, auf der stand: "Heilig dem Herrn".
[57:08] Aber wenn dann die Gegenwart Gottes kam, wenn er am Versöhnungstag ins Allerheiligste eintreten musste, dann kam er nur in Weiß. Und das deutet auch darauf hin, dass Jesus als Einzigste eintrat, nur in dieser Gerechtigkeit eingetreten ist.
[57:25] Das obere Gewand von diesem Hohen Priester war sehr reich bestickt. Er hatte diese quadratischen, diese Brustplatte, die quadratisch war, mit den zwölf Steinen darauf, die in Gold eingefasst waren. Und das war auch ein Sinnbild dafür, weil auf diesen Steinen die Namen der Stämme Israels standen, dass er stetig und ständig die Namen seines Volkes auf seinem Herzen, auf seiner Brust getragen hat.
[57:51] Und über seine Schultern war es dann auch noch befestigt. Und das ist auch ein interessantes Bild, dass der Hohepriester die Lasten von dem Volk Gottes auf seinen Schultern getragen hat, so wie Jesus unsere Lasten auch trägt.
[58:08] Und gerade auch dadurch, dass sie diese Juwelen hier vorne hat, das ist auch sehr schön. Zum Beispiel Maleachi 3, Vers 17 sagt Gott, dass wir sein auserwähltes Eigentum sind, dass wir quasi seine Juwelen sind, die er auf seinem Herzen trägt.
[58:22] Aber nicht nur seinem Herzen, sondern Jesaja 49, Vers 15 und 16 sagt uns, dass wir in die Hände Gottes eingegraben sind. Also, dass er uns allezeit vor Augen hat.
[58:30] Und das sollte es auch zu denken geben, wenn wir uns Sorgen machen, da wir verstehen dürfen, dass Jesus immer uns vor Augen hat. Dann immer für uns, für uns ein Gedanken übrig hat. Aber nicht nur in Gedanken, sondern ganze Gedankengänge.
[58:48] Ja, wir sehen auch hier nochmal diese drei königlichen Farben. Das Blau steht für den Gehorsam, denen die Gewänder eingewebt wurden. Das Rot steht für das Opfer, das sie gebracht hat. Und das Purpur, dieses Lilane, das steht für die königliche Würde dieses Priesters.
[59:07] Und das gilt natürlich auch für die Göttlichkeit. Und das sind alles Dinge, die Jesus erfüllt hat. Er war das Opfer, er war gehorsam, er war aber auch ein König und der Bankrott. Und so sehen wir, dass auch in diesem kleinen Material, die man so im Schnitt überlässt, als kostbar passt, dann verstehe ich, dass das alles ein Bild ist, um auf Jesus hinzuweisen.
[59:26] Und unten am Rock, das sehen wir hier, noch da hatte der Hohepriester solche Glöckchen angebracht. Denn dazwischen waren auch Granatäpfel, die auch aus diesen Farben angebracht waren. Und auch da ist die Frage: Was bedeutet das jetzt?
[59:41] Warum hier, na ja, solche Sachen, warum die Glöckchen, warum diese Granatäpfel? Die Knöpfchen könnte man sagen, soll dazu dienen, quasi, dass mehr Klang in das Leben kommt. Aber es hat uns, hat den Israeliten auch damals gezeigt, wenn der Hohepriester am Versöhnungstag ins Allerheiligste eintreten musste, um Versöhnung für das Volk zu erwirken, so lange er lief und so lange am Leben war, dass es geklopft hat und sie es gehört, sollte er tot sein und sie keinen Klang mehr hörten, wussten sie, dass Gott die Versöhnung nicht angenommen hatte.
[1:00:19] Die Granatäpfel waren aber angebracht, weil dafür erstmal sehr lecker sind. Kann ich sehr empfehlen zu essen. Aber die Granatäpfel haben ihnen auch seinen roten Saft, der auch für das Blut Jesu steht, das Opfer. Und ein Granatapfel, circa 650 Samen, wenn ich einen kleinen Körner.
[1:00:37] Jesus sagt, dass das Wort Gottes diese Samen sind. Und das Wort Gottes diese ja, das Wort Gottes viel Frucht bringen soll. Aber es zeigt, dass auch das Wort Gottes voller kostbarer Verheißungen ist, die wir in Anspruch nehmen dürfen.
[1:00:53] Und das war das, was auf dieser Kleidung vom Hohen Priester gezeigt wurde.
[1:01:01] Wir möchten uns jetzt aber noch anschauen, den Weg, denn Jesus gegangen ist im Heiligtum. Weil, wie gesagt, unser Weg ist klar, dann haben wir uns angeschaut vom Opfer über, also von der Rolle des Opfers, über die Taufe, der Heiligung in den Himmel. Das ist quasi der Weg, den ein Sünder geht.
[1:01:21] Aber was hat das mit Jesus zu tun? Weil wir haben gehört und wir wissen, dass Jesus ja auch diesen Weg gegangen ist, dass er im himmlischen Heiligtum für uns wirkt. Und vielleicht damit keine Vorstellung, was das genau bedeutet. Nun, lasst es uns gemeinsam anschauen.
[1:01:42] Jesus ist diesen Weg gegangen. Er kam durch das Tor ins Heiligtum im Vorhof. Und das stellt die Erde da. Hat er hier sein Opfer gebracht. Er wurde natürlich nicht verbrannt, aber man kann sagen, er hatte seine Leidens-Taufe, die quasi wie ein Verbrennen ist, ja, wie so ein, der wird, soll man sagen, einfach dieses Feuer, die sind Schmerzen mehr gefühlt, hat der Trennung vom Vater, hatte hier dieses Opfer gebracht.
[1:02:10] Jesus hat uns dann, weil dieses Feuer hier ständig brennen sollte, bedeutet das, dass das ständig dieses Lösungsangebot ständig für uns verfügbar ist.
[1:02:22] Hier das Wasser war ständig da. Gott hat die angeordnete, soll ständig die Möglichkeit sein, sich zu waschen. Und sollte auch Jesus uns, wir vorhin schon gehört haben, ständig die Möglichkeit gegeben, auch jetzt noch, dass wir uns in der Taufe vom alten Leben abwenden können und ihm zuwenden können.
[1:02:43] Nachdem Jesus dann auferstanden ist, das lesen wir im Matthäus-Evangelium.
[1:02:50] Das lesen wir im Matthäus-Evangelium und dann auch im Hebräerbrief. Ist ein
[1:02:52] das himmlische Heilige eingetreten. Wir haben hier fünf Säulen. Diese fünf Säulen stehen wahrscheinlich auch für die Titel: Jesus, der in Jesaja Wunder-Ratgeber, Gott, Ewig-Vater und Friedefürst, reiste dann ins Allerheiligste. Eingetreten ist, weil er wieder in der Gegenwart des Himmels. Das lesen Hebräer 12, Vers 22 oder auch in Patriarchen und Propheten, nach Seit 31, 47, wo in der Gegenwart der Engel war, die hier dargestellt werden durch die Cherubim an den Wänden. Und hier war er derjenige, der Hohepriester, der ja ständig dafür sorgen muss, dass das Brot hier auf dem Schaubrottisch lag. Jetzt Jesus, derjenige, der ständig dafür sorgt, dass wir mit geistlicher Speise versorgt werden.
[1:03:43] Gegenüber haben wir hier diesen siebenarmigen Leuchter. Und die Bibel nach der Geister-Weissagung zeigen uns, als Jesus in den Himmel kam und im Aller- und dem Heiligtum, dann bevor er eingetreten ist, das Allerheiligste, wurde er gesalbt, damit dieser Dienst überhaupt erst beginnen konnte. Wir erinnern uns, im himmlischen Heiligtum konnte der Dienst genauso wenig beginnen, solange ich das Opfer gebracht war, wie im irdischen Heiligtum. Erst als Jesus dieses Opfer gebracht hatte, konnte er auch diesen Dienst hier beginnen. Und dann hat er die Verheißung erfüllt, der gegeben hat, den Heiligen Geist seinen Jüngern zu senden, dass wir durch diesen siebenarmigen Leuchter symbolisch dargestellt, dass er ständig anbrennen hält, dass er ständig den Heiligen Geist schickt, um seinen Kindern auf der Erde zu helfen.
[1:04:31] Und dann haben wir noch diesen Räucher-Altar. Und das ist das, was wir tun, auch schon angesprochen haben. Im Offenbarung 8, Vers 3 heißt es, dass die Gebete der Heiligen hier vorgebracht werden und dieser Weihrauch, der auch aus kostbaren Gewürzen hergestellt wurde, das steht für die Gerechtigkeit Christi, die er zusammen mit den Gebeten der Heiligen hier vor Gott aufsteigen lässt. Gott hat damals gesagt, dass dieser Weihrauch, der hier aufsteigt, ihm ein wohlgefälliger Duft ist. Und das bedeutet nichts anderes, als dass die Gebete, die aufsteigen, mit der Gerechtigkeit Jesu vermischt, vor Gott unfassbar kostbar sind.
[1:05:10] Meister, der große Versöhnungstag in Echt kam, was wenn Daniel 8 lesen, dann auch im Untersuchungsgericht, dann Daniel 7 ist Jesus dann ins Allerheiligste eingetreten, um dort den letzten Dienst seiner seines Dienstes zu machen.
[1:05:31] Wir kommen hier ins Allerheiligste rein. Und das ist so faszinierend, weil wir haben hier noch ein Zitat aus dem Buch Education, Seite 263, das ich damit euch lesen möchte. Vorab, dann werde ich euch das erklären, was es hier im Allerheiligsten bedeutet. Ellen White schreibt hier: „Einige meinen, dass die Leiden als Folge der Sünden unserem Schöpfer betreffen, aber dann“, sagt sie hier, „und statt Gut Herr, der ganze Himmel litt mit Jesus in seinen unerträglichen Leiden.“ Aber diese Leiden begannen und endeten nicht mit der Menschwerdung Jesu. Das Kreuz ist für unseren abgestumpften Sinn die Offenbarung der Schmerzen, die die Sünde seit Anbeginn im Herzen Gottes bewirkt hat.“ Sie schreibt an anderer Stelle: „Kein Interesse an irdischen Gerichten, das Interesse der Engel nachempfinden kann.“
[1:06:24] Im Untersuchungsgericht, Daniel 7, beschreibt uns, wie das Haus Gottes gerichtet würde, wie das Gericht über das Haus Gottes ergeht, aber nicht um sie zu verdammen, sondern um sie freizusprechen. Und das ist das, was Jesus getan hat, nachdem diese Zeit-Weissagung in Daniel 8, Vers 14 abgelaufen war, dass er an den coup ihm vorbei in die Gegenwart des Vaters getreten ist, in diesen himmlischen Gerichtssaal, der voller Engel war.
[1:06:55] Und diese Engel, die hier auf der Bundeslade angebracht waren, diese ehrfürchtig auf das Gesetz Gottes schauen, sagt uns das zweite Buch Mose, dass sie aus gehämmertem Gold hergestellt waren. Und wir haben ja gerade gelesen, dieses Hämmern, das ist ja auch schon mit Schmerzen verbunden. Und das zeigt uns, wie wir gelesen haben, aber in diesem Zitat, dass selbst die Engel unter Schmerzen an diesem Erlösungsgeschehen teilnehmen. Wir dürfen nicht vergessen, dass der ganze Himmel Anteil nimmt daran, und dass das nicht nur eine rein sachliche, ein sachliches, formelles Ding ist, was hier geschieht.
[1:07:34] Also, das ist den Dienst, den Jesus getan hat. Jetzt möchten wir zum Abschluss noch anschauen, den Weg, den die Gemeinde geht, weil das alles zusammenhängt. Wir haben den Weg des Sünders gesehen, den Weg, den Jesus gegangen ist, und jetzt nach dem Weg der Gemeinde, als das auch noch einen schönen Ausblick gibt auf das, was eines Tages uns erwarten wird im Himmel.
[1:07:56] Man kann quasi die Gemeinden, die Gott hat er in vier Gemeinden unterteilen. Wir haben zum ersten die hebräische Gemeinde, dann die Christen-Gemeinde, die Gemeinde der Übrigen und die Gemeinde der Erstgeborenen. Jetzt, was bedeutet das alles? Das Heiligtum zeigt, dass auch hier den Weg der Gemeinden. Wir haben hier zum Beispiel den Vorhof, das ist die hebräische Gemeinde. Und das ist auch nicht schwer zu verstehen und zu erkennen, weil das Opfer-System, das hier im Vorhof dargestellt wird, mit den Brandopfern, das ist das, was die hebräische Gemeinde getan hat, was die Juden gemacht haben, über viele Jahrhunderte lang zu opfern und diesen Dienst auszuführen.
[1:08:43] Wenn wir jetzt aber einen Schritt weiter gehen, um es hier zu sehen, dann kam nach der hebräischen Gemeinde, weil die Juden haben ja auch offiziell und leider Jesus abgelehnt, sie haben dieses Opfer nicht annehmen wollen. Für sie war die Geschichte durch. Aber in dem Jesus in Markus 3, Vers 14 die ersten Jünger quasi berufen hat, diese zwölf Apostel, hat er den ersten Grundstein für die Christen-Gemeinde gelegt und es wurde an Pfingsten vervollständigt. Weil im Glauben an dieses Opfer und dem Glauben an die Taufe sind die Christen dann in das Heilige eingetreten und haben diesen Vorhaben Glauben verlassen und haben dann verstanden, diese Mission zur Welt, die durch diesen siebenarmigen Leuchter dargestellt wird, dass das sehr wichtig ist, gepaart mit dem Bibelstudium, mit dem Gebet, dass wir in der Gemeinde vorbringen sollten als Fürbitte.
[1:09:35] Das übrigens nicht zu verwechseln mit den sieben Gemeinden in der Offenbarung. Das ist, was die sieben Gemeinden werden auch durch diesen siebenarmigen Leuchter dargestellt. Diese sieben Gemeinden, das ist nur auf den Zeitraum der Christen-Gemeinde beschränkt, sondern zum Teil auch noch Gemeinde der Übrigen, dann aber das sind, wie gesagt, anderer Zeitabschnitte.
[1:09:56] Und heutzutage ist es leider so, und das haben wir, wie es vorher schon angesprochen habe, auch in der Advent-Bewegung gesehen, dass viele Christen im Heiligen stehen bleiben, auch als Gemeinde, viele Gemeinden, was wir damals gesehen haben, gehen im Glauben nicht weiter als die Reformatoren. Die Lutheraner gehen nicht, keinen Schritt weiter als Luther gegangen ist. Luther war vielleicht in seiner Erkenntnis vollkommen, er wusste nicht alles, aber das, was er wusste, hat er umgesetzt. Aber die Nachfolger Luthers, die Nachfolger Calvins, die gehen nicht weiter als ihre Vorgänger.
[1:10:31] Und viele lehnen heutzutage das Gesetz ab, das Gott gegeben hat. Aber es gibt, wie gesagt, noch die Gemeinde der Übrigen. Und das ist, dass die dann im Glauben vom Heiligen ins Allerheiligste eintritt. Und das ist der Grund, warum die Advent-Bewegung auch so wichtig war. Übrigens, die Advent-Bewegung ist nicht das gleiche wie die Advent-Gemeinde heute. Das waren früher Christen aus allen verschiedenen Denominationen, die dann diese Wahrheiten erkannt haben und im Glauben ins Allerheiligste eingetreten sind, verstanden haben, dass dieser Dienst, den Jesus getan hat, dass das so klar und so wichtig ist in der Bibel. Und dann haben sie das Gesetz Gottes wieder entdeckt.
[1:11:15] Noch, was wir auch noch verstehen müssen, in der Bundeslade, da waren neben dem Gesetz Gottes ja noch ein bisschen Manna und das hat Gott da hinein stellen lassen, nachdem die Israeliten am Sabbat relativ am Anfang der Geschichte, meiner gesammelt haben. Und er hat dann zu Mose gesagt: „Stellt das Manna da hinein.“ Und das sollte verdeutlichen, dass Gott auf wundersame Weise immer danach schaut, dass das Manna frisch bleibt, dass das Manna dort vorhanden ist, dass es sein Volk ernähren kann.
[1:11:48] Daneben war noch dieser grünende Stab von Aaron. Noch, das ist ein sehr wichtiges Symbol, weil zu der Zeit von Korach, dieser Aufstand kam, haben sich einige gegen diese Priesterschaft von Aaron aufgelehnt. Man, Gott hat dann diesen Stab ihm gegeben und durch Aaron, wie durch ein Wunder, hat am nächsten Tag dann geblüht und grünen hat sogar Mandeln getragen. Und das war dann beständiges Zeichen, dass Gott diese aromatische Priesterschaft eingesetzt hat, dass es keinen Grund dafür gibt, sich dagegen aufzulehnen.
[1:12:16] Soviel dazu. Wenn wir dann hier uns befinden im Allerheiligsten, dann ist aber auch hier natürlich noch nicht das ganze Thema beendet. Ich möchte hier noch ein Zitat lesen, bevor ich noch zum letzten Punkt dann komme. Im Test Minister-Minister, Seite 472, sagt Ellen White. Sie zitiert ja in diesem Buch eine Unterredung, die Satan mit seinen Engeln hat. Heißt es: „Wir müssen die im Auge behalten, die die Aufmerksamkeit der Menschen auf den Sabbat des Herrn lenken. Haltet den Verstand der Menschen im Dunkeln, bis die Arbeit beendet ist.“ Damit ist der Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum gemeint. So sichern wir uns die Welt und halten die Gemeinde fest.
[1:13:08] Also, das heißt, wenn sie alles anschauen, das ist etwas, worauf Satan ein sehr großes Augenmerk legt, zu vernichten, damit die Gemeinde festgehalten wird, nicht diesen letzten Schritt geht ins Allerheiligste mit diesen ganzen neuen Erkenntnissen.
[1:13:24] Ja, das ist das, was wir im irdischen sehen. Aber es folgt noch eine vierte Gemeinde. Das ist die Gemeinde der Erstgeborenen. Das ist ein Titel aus Hebräer 12, Vers 22 und 23. Und das ist die Gemeinde, die letzten Endes dann eines Tages im Himmel sein wird. Das heißt, allen Zeitaltern wird es eine Gemeinde geben, die dann nicht nur diesen irdischen Weg gefolgt ist, letzten Endes auch im Himmel sein wird.
[1:13:50] Und wir lesen in der Offenbarung, dass es im himmlischen Heiligtum keinen Stempel geben wird. Aber ich möchte euch etwas Interessantes mitgeben. Die Offen- die Bibel sagt uns, dass das neue Jerusalem wie ein, also eine quadratische Struktur hat. Das Allerheiligste ist auch ein perfektes Quadrat. Die Bibel sagt, dass im neuen Kloster leben wird im Zentrum Gottes Gegenwart sein. Im Allerheiligsten ist im Zentrum die Bundeslade mit Gottes Gegenwart. Das bedeutet auf der neuen Erde oder jetzt sagen wir mal, wenn wir im himmlischen Zustand sind, das Leben danach, wie man so schön sagt, dann wird es ein Allerheiligstes geben, wo wir als Priester, so wie Petrus sagt, Gott dienen werden in diesem Allerheiligsten.
[1:14:46] Und das ist das, worauf wir schauen dürfen. Wir werden eines Tages dort sein. Und dieser ganze Dienst, den wir jetzt hier angeschaut haben, das alles ein Sinnbild, um uns nicht nur die Erlösung zu zeigen, oder auch nicht nur den Weg Jesu zu zeigen, sondern auch zu zeigen, dass wir eines Tages unglaubliche Vorrechte haben werden auf der neuen Erde und mit Gott so eng leben können, wie wir es zuvor nie machen konnten.
[1:15:11] Zum Abschluss möchte ich mit euch noch ein Zitat lesen, nach diesem Buch, das ich euch vorhin empfohlen habe. Dort lesen wir auf Seite 334 folgendes: „Niemals können wir uns die Stimme Jesu bei seinem Kommen vorstellen, bis wir sie wirklich selbst hören. Und niemals können wir die wundervolle Erregung empfinden, bis wir sie wirklich erfahren, denn wir durch die Perlen-Tore gehen, wo Geschwister treu Jesus kommt bald.“
[1:15:44] Ihr Lieben, das ist das Schöne, dass du hier leben können. Unser Weg auf dieser Erde wird durch Zeit umgehen. Und wenn wir dann in die Gemeinde der Erstgeborenen sind, wenn wir dann versetzt werden in die himmlischen Regionen, wir können es bis heute kaum vorstellen, wie es wirklich sein wird, in dieser Gegenwart der Engel zu leben. Wir können uns bis heute kaum vorstellen, wie sich das anfühlen wird, denn wir diesen Willkommens-Segen hören. Denn Jesus und sagt:
[1:16:11] Wir kennen ja auch diesen Text in Jesaja 66, Vers 23, wo es heißt: „Es an jedem Sabbat und an jedem Neumond sich die Menschen vor Gott versammeln werden, um ihn anzubeten.“ Jetzt, wir wissen, der Sabbat wird auch im Himmel weitergehen. Aber die Frage mit dem Neumond ist, werden wir diese jüdischen Feste feiern? Die Antwort ist nein. Aber der Neumond ist zum einen eine Erneuerung der Weihe, die die Israeliten tun mussten. Aber es ist auch ein freudiges Andenken aus dem Auszug aus Ägypten. Und Jesus sagte uns ja, dass er mit uns auf der neuen Erde das Abendmahl feiern wird. Und so kann es sein, dass wir uns Monat für Monat daran erinnern werden, mit Jesus in diesem Abendmahl im Himmel, wie wir aus dieser Erde ausgezogen sind.
[1:16:58] Und all diese wundervollen Dinge, all diese wundervollen Wahrheiten, die wir hier gelernt haben, die möchte und Jesus geben durch das Heiligtum. Wenn wir das also anschauen, wenn es uns gelingt, das ein bisschen besser zu verstehen, das ist sehr viele Informationen, nicht weiß und wahrscheinlich müsst ihr das euch mehrmals anschauen oder einfach selber noch mal studieren, auch vielleicht dieses Buch lesen. Aber all das dient, um uns zu zeigen, wie plastisch und wie einfach der Lösungsplan ist, wie all diese Dinge im Heiligtum, die Stoffe, die Materialien, die Handlungsweisen, alles, das ist ein Sinnbild, was uns hin deutet auf unsere Lösung, auf unsere Leben mit Gott.
[1:17:40] Und so möchte ich wirklich von Herzen einladen, dasselbe noch zu studieren. Das hat mir unglaublich Freude bereitet, das alles vorzubereiten, auszuarbeiten und all diese Dinge zu verstehen und all diese Tiefen zu durchforschen. Und genauso kann auch das bei euch sein.
[1:18:00] Ich möchte euch so noch einladen, auch im nächsten Vortrag dabei zu sein. Dort werden wir uns dem Thema des Sabbats widmen, den ich gerade schon angesprochen habe. Und wir wollen uns angucken, was ist eigentlich der Sinn des Sabbats, wie können wir diesen Segen empfangen? Weil es geht nicht darum zu beweisen, dass der Sabbat siebte Tag ist, sondern was Gott mit beabsichtigt und auch damit hat der wundervolle Dinge beabsichtigt, die wir verstehen können, die uns auch hier zum Segen sein werden.
[1:18:28] Und daher die herzliche Einladung, das auch gerne zu teilen mit Freunden, damit wir diese wundervollen Botschaften noch weiter verbreiten können und Jesus bald wieder kommen kann.
[1:18:39] Zum Abschluss lasst uns nach gemeinsamen Beten, damit ihr hinter Gottes Segen auseinandergeht. Himmlischer Vater, ich danke dir von ganzem Herzen für dieses Thema, für dieses Heiligtum. Es erscheint erstmal sehr verwirrend, sehr theoretisch und praktisch, aber habt danke, dass du uns durch so einfach ermittelt gezeigt hast, wie schön es ist, mit dir zu sein und wie einfach das ist, dass wir ein Leben mit dir führen können, das vom Bekenntnis der Sünde über die Heiligung bis zur neuen Erde reicht. Dafür möchten wir dir von ganzem Herzen danken und dich preisen im Namen Jesu. Amen.
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