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In dieser Folge der Serie „Ihm zur Hand“ erklärt David Nießner, wie man den Sabbat heilig halten kann. Er beleuchtet die biblische Grundlage des Sabbats, von der Schöpfung bis zur neuen Erde, und widerlegt gängige Missverständnisse. Dabei wird deutlich, dass der Sabbat mehr ist als nur ein Ruhetag – er ist ein Zeichen der Treue und ein Siegel Gottes, das eine klare Trennlinie zwischen denen zieht, die Gott dienen, und denen, die es nicht tun.


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Serie: Ihm zur Hand

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Transkript

[0:32] Gottes Segen und ein herzliches Willkommen an alle Junggebliebenen und alle, die sich jung fühlen. Zu dieser Serie "Ihm zur Hand", warum jung und gläubig? Wir sind jetzt auch schon wieder beim vorletzten Teil dieser Serie angekommen und wir wollen uns diesem Thema in diesem Vortrag widmen: Wie hält man den Sabbat heilig? Bevor wir anfangen, ein kleines Gebet. Denn auch hier ist es sehr wichtig, dieses Thema unter Gottes Führung zu studieren. Dass nicht menschliche Ansicht mit Theorien im Vordergrund stehen, sondern dass wirklich die göttliche Wahrheit uns erleuchten kann.

[1:11] Himmlischer Vater, wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir wieder einmal die Kraft und die Möglichkeit hatten, eine Serie aufzunehmen. Und ich bitte dich auch heute her, dass du, so wie du es gesagt hast in der Geschichte, zu bitten, dass deine Worte in seinem Mund waren, dass du heute durch mich sprichst und dass jeder, der sieht, denn auch ich selber durch diese Serie, durch diesen Vortrag näher zu dir kommen und dein Name in unserem Leben verherrlicht wird. Wir danken dir, dass wir deine Mitarbeiter sein dürfen, dass wir dir zur Hand gehen dürfen und dass wir deine Kinder heißen können. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:55] Ja, wir haben uns, wie gesagt, schon sehr weit vorgekämpft in dieser Serie. Wir sind jetzt beim vorletzten Teil "Ihm zur Hand". Und diese Serie geht ja darum, dass vor allem jungen Menschen gezeigt werden soll, dass ich sehr gerne jungen Menschen das weitergeben möchte, wie sehr es sich auszahlt, wie sehr man davon profitiert, dass man Gott das Leben übergibt. Und ich freue mich über jeden, der jetzt konstant dabei war, aber auch diejenigen, die vielleicht jetzt heute neu dazu kommen, dass wir uns diesem Thema widmen. Und wenn diese Botschaft gefällt, der ist auch gerne eingeladen, die anderen Teile dieser Serie dann noch nachzuholen. Und wir möchten heute einen zweiten Aspekt betrachten. Wir haben im fünften Teil dieser Serie schon uns aus Offenbarung 12 zum Thema genähert. Warum gehe ich persönlich als David Nießner in die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten? Und haben uns auch angeschaut, dass es sehr wichtig ist, auch zu wissen, warum ich eigentlich das glaube, was ich glaube. Und so haben wir uns im letzten Teil dem Thema des Heiligtums gewidmet, weil es gibt für unsere Zeit, wie ich finde, sehr, sehr wichtige Dinge, die man verstehen muss, gerade Siebenten-Tags-Adventisten, damit man eigentlich diese Basis, diese Grundlage für seinen Glauben legen kann. Und das Heiligtumsthema ist sehr, sehr wichtig, aber auch der Sabbat spielt eine sehr große Rolle in dieser letzten Zeit. Und auch das Thema der Gabe der Prophetie möchte man es im nächsten Vortrag noch anschauen. Aber heute, wie gesagt, geht es um den Sabbat.

[3:28] Und für diejenigen, die auch Siebenten-Tags-Adventisten sind, ist natürlich nichts Neues zu gucken, warum glauben wir eigentlich, dass das der siebte Tag ist. Für diejenigen, die keine Adventisten sind, werden in diesem Vortrag nicht darauf eingehen, warum wir das glauben. Ich werde es mündlich noch kurz umreißen, aber wir möchten uns hier einem anderen Thema widmen: Wie hält man den Sabbat eigentlich heilig? Weil das ist ein, ja, ist ein sehr wichtiger und auch ein, sehr entscheidender Aspekt. Aber wir werden gleich noch genauer anschauen, warum.

[4:03] Bevor wir einsteigen, noch kurz dazu: Warum glauben wir eigentlich, dass der Sabbat der siebte Tag ist? Wir werden nachher noch die Texte lesen, dass der Sabbat bei der Schöpfung eingesetzt wurde, dass Gott ihn von der Schöpfung gesegnet hat und abgesondert hat von den anderen Tagen der Woche. Wir lesen natürlich durch das ganze Alte Testament, dass der Sabbat der Tag der Ruhe war für das Volk Gottes. Und wir lesen dann aber auch, dass die Gewohnheit Jesu und auch Paulus' Gewohnheit, nachdem Jesus bereits gestorben war, in der Apostelgeschichte, dass seine Gewohnheit auch war, am Sabbat in die Gemeinde zu gehen, am Sabbat auch mit den Heiden, mit den Griechen Gottesdienst zu feiern. Und darüber hinaus in Jesaja 66, Vers 23, wird uns auch gesagt, dass auch auf der neuen Erde, das heißt, wenn diese Erde vorbei ist, der Sabbat als der Anbetungstag da sein wird. Und da ist auch eine entscheidende Frage rein logisch gesehen: Warum sollte nach dem Tod von Jesus der Sabbat auf den Sonntag gerutscht sein und dann bis zu seiner Wiederkunft der Sonntag der siebte Tag sein und dann aber auf der neuen Erde wird es wieder der Sabbat sein? Warum sollte man auf einen anderen Tag halten, wenn es davon danach der Sabbat ist? Auch der Apostel Johannes hat das, lesen wir im ersten Kapitel der Offenbarung, die Offenbarung am Tag des Herrn empfangen. Heutzutage ist der Tag des Herrn im Volksmund Herr Sonntag, aber üblich gesehen, nach dem Propheten Jesaja, ist der Sabbat ist der Tag des Herrn, der Sabbat.

[5:49] Und deswegen gibt es auch viele Zitate auch von der katholischen Kirche, die sehr oft schreibt: "Wir haben unsere Autorität dadurch bewiesen, dass wir den Samstag, den ursprünglichen Tag der Ruhe, beiseite geschafft haben und den Tag der Ruhe auf den Sonntag verlegt haben." Das heißt, die katholische Kirche gibt eigentlich zu, dass sie hinter dieser Verlegung steht. Und das ist aber kein göttliches Prinzip. Aber wie gesagt, das ist nur so als Hintergrundinformationen, weil ich denke, die meisten von uns werden Siebenten-Tags-Adventisten sein. Aber eine ganz, ganz entscheidende Frage ist: Wie hält man den Sabbat eigentlich heilig? Weil darum geht es ja. Weil für viele ist es mehr so ein, naja, anstrengender Tag, wo man guckt, schnell der Sonnenuntergang kommt, dass man wieder einkaufen gehen kann.

[6:37] Zu Beginn noch mal eines meiner Lieblingsbücher, die ich in der letzten Zeit wirklich, wirklich für mich wieder entdeckt habe, ist "Ruf an die Jugend". Und ich kann es jedem wärmstens empfehlen, dieses Buch zu lesen. Dieses Buch ist einfach der Wahnsinn. Und wenn ihr eine wirklich gute Lektüre lesen wollt, gerade als junge Leute, nehmt dieses Buch und lest es. Ich kann nicht sagen, da steckt so viel Wahrheit drin. Ich bin nach einigen Wochen immer noch bei Seite 25, weil dieses Buch so voller kostbarer Dinge ist. Und hier, Seite 24, heißt es: "Der Jugend hohen ernste Verantwortungen. Der Herr erwartet viel von den jungen Leuten, denen dieser Zeit größeres Licht und zunehmende Erkenntnis leben. Sie sind berufen, dieses Licht an Wissen auszubreiten. Sie sollen Irrtum und Aberglauben zerstreuen helfen, die das Gemüt vieler verwirren und verdunkeln. Zu dieser Aufgabe sollen sie sich durch Beachtung auch der geringsten Erkenntnis und Erfahrung erziehen. Gott macht sie für alle Gelegenheiten und Vorrechte verantwortlich, die er ihnen gegeben hat."

[7:45] Das ist ein sehr starkes Zitat und sehr herausfordernd. Und weil ich weiß, dass zumindest von denen, die ich kenne, viele Leute große Probleme mit solchen Dingen haben, möchte ich noch mal meine Assistentin hierzu Seite holen, denn wir haben schon einige lustige Erfahrungen gebracht. Wer den fünften Vortrag dieser Serie gesehen hat, der weiß, dass ich mit diesem Baseballschläger, werde das junge Media Studio noch den armen Aufnahmeleiter Thomas Chronisch vermöbeln will oder zerschlagen will, sondern auf diesem Baseballschläger steht "Ellen White Keule". Und es gibt so ein Trend, das ist leider auch vorhergesagt, dass gegen Ende der Zeit dieser Geist der Weissagung, die Schriften von Ellen White, abgelehnt werden. Manchmal ist es nachvollziehbar, weil ich da vor allem an einem Bruder denke, der aus der Reformgemeinde kam, der viele, viele schlechte Erfahrungen mit Ellen White gemacht hat, war einfach auf ihn eingeschlagen wurde mit Ellen White hat gesagt, dass und sie hat gesagt, dass und so kann man das ziemlich missbrauchen. Und auch hier noch mal eine herzliche Einladung für den letzten Vortrag, dann, wo wir uns dem Thema der Gabe der Prophetie widmen, weil ich glaube, es ist sehr, sehr wichtig, vor allem für uns Siebenten-Tags-Adventisten, zu verstehen, wer und wie Ellen White eigentlich war und wie man auch diese harten Zitate einordnen sollte.

[9:15] Ich weiß noch, als ich das erste Mal eine Predigt hatte über die Gabe der Prophetie, da habe ich mir diesen Baseballschläger auch mitgenommen. Und da saß vorne rechts ein Mann, der schon etwas älter war, da war sehr müde, aber also mit dem Baseballschläger dann aufs Podium kam, dann hat er auf einmal Augen bekommen, wie ein Traktor und war hellwach. Und als ich dann erklärt habe, dass ich kann mit dem eigentlich beabsichtigen möchte, musste die ganze Gemeinde lachen. Und deswegen, das ist ein gutes Bild, zu illustrieren, aber ich möchte euch damit zeigen, weit war und ist nicht zu ein Mensch, um wo sie wollte, dass man auf andere einprügelt. Damit und diese Zitate hier hören sich hart an, wenn man hier auch sagt, wenn man hier liest, wie sie sagt, dass Gott die jungen Leute verantwortlich macht für Gelegenheiten, Vorrechte, die er ihnen gegeben hat, dann ist es vielleicht hart zu hören. Aber auf der anderen Seite, und damit knüpfe ich noch mal an den fünften Vortrag an dieser Serie an, haben wir Siebenten-Tags-Adventisten ein unglaublich großes Vorrecht bekommen, aber auch eine unglaublich große Verantwortung, dieses Licht der Wahrheit weiterzugeben. Und so, in erster Linie, dieses Zitat, wo wir gerade gelesen haben, gilt vor allem für mich persönlich, diese Dinge weiterzugeben. Und ich finde, dass viele den Sinn des Sabbats überhaupt nicht verstanden haben. Und deswegen möchte ich dieses Licht weitergeben, damit dieser Irrtum, dieser Aberglaube, der um den Sabbat auch herumschwirrt, zerstreut wird.

[10:51] Es gibt nämlich so zwei Arten von Menschen, um es mal extrem zu sagen, wie man den Sabbat betrachten kann. Die einen, das sind die extremsten, verhärteten und vernarrten Menschen, die nur auf den Buchstaben schauen. Und vielleicht sind dann solche Sätze auch mal zu euch gefallen: "Dieses, das macht man nicht am Sabbat." Wenn man hier sich so dieses Bild ansieht, mit diesem Vater, der vor seinem Kind steht und diesen Zeigefinger auf ihn richtet, vielleicht hat das jemand von euch auch schon erfahren, dass man irgendwas gemacht hat und die Eltern dann nur eingeprügelt haben mit Worten, gesagt haben: "Das macht man nicht am Sabbat." Vielleicht kennt ihr diese Aussage. Und übertrieben gesagt, ich habe euch jemand eine Tabelle mitgebracht. Kann es vielleicht sein, dass man früher ein gewisses Bild vom Sabbat hatte, wo es nur um Strichlisten ging: "Das darf ich, das darf ich nicht." Wir haben hier in der linken Spalte Dinge, die das übertrieben dargestellt, die man aber vielleicht als erlaubt betrachtet hat. Man darf von Kleid anziehen, schönen Anzug, in der Sabbat Uhr darf man schönen diskutieren, dem Prediger darf man das diskreditieren und kritisieren. Gott sei Dank, es ist natürlich erlaubt zum Essen, das berühmt-berüchtigte Nickerchen am Sabbat, Sabbat-Spaziergang ist erlaubt, und man darf auf den bösen Papst einschlagen. Aber verboten ist alles, was schneller als ein paar, alles so schneller als Schrittgeschwindigkeit ist. Man darf nicht lachen, nicht Freude haben, weil es ja ein heiliger Tag ist. Blumen pflücken oder gießen geht gar nicht, weil es ist ja Arbeit. Die Gießkanne zu heben, mit den Nachbarn reden auch nicht, weil sie können ja Ungläubige sein, die man trifft. Schokolade geht auch nicht am Sabbat, weil es ist ja eigentlich böse. Der Rest der Woche ist es erlaubt, aber nicht am Sabbat, weil das ist ein heiliger Tag. Und irgendwas Weltliches vor Sonnenuntergang ist auch nicht erlaubt. Das ist übertrieben und extrem dargestellt. Ich weiß, aber manchmal trifft man auf Menschen, die vielleicht, kennt ihr auch solche Menschen, vielleicht was in der eigenen Familie, so dass man das Gefühl hatte, am Sabbat geht es nur um Strichlisten: "Das darf ich, Häkchen. Das darf ich nicht, Kreuzchen."

[13:02] Und dann gibt es aber die andere Seite, auch das ist extrem dargestellt, wo man dann hört dieses Argument: "Der Sabbat ist doch für den Menschen gemacht." Das heißt, ich kann quasi alles machen, was ich möchte, weil Jesus hat gesagt, der Mensch ist um des Sabbats willen gemacht, aber nicht der Sabbat um des Menschen willen. Andersrum, der Mensch ist nicht für den Sabbat gemacht, der Sabbat ist für den Menschen gemacht. Also hat man hier so zwei Extreme. Aber die Frage ist dann, was soll eigentlich die ganze Sabbat-Debatte? Wir haben es vorhin schon ein bisschen angesprochen. Der Sabbat hat natürlich einen besonderen Stellenwert, weil 1. Mose 2, Vers 2 und 3 sagt die Bibel, dass Gott am siebten Tag sein Werk vollendet hat, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn nachdem ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf. Also es macht er in den Zehn Geboten, viertes Gebot heißt es dann im 2. Mose 20, 8: "Gedenke an den Sabbatag und heilige ihn." Das ist auch noch mal so ein kleiner Hinweis, der uns zeigen sollte, wenn das Gebot sagt: "Gedenke an den Sabbat", dann macht es überhaupt keinen Sinn, eigentlich gerade diesen Tag zu vergessen. Und von einem Großteil der Christenheit ist der siebte Tag, der Sabbat, vergessen. Wenn Gott doch ganz klar sagt: "Gedenke daran." Aber auch nur das mal so, dass einmal dahingestellt. Jedenfalls sagt die Bibel, Gott hat diesen siebten Tag bei der Schöpfung gesegnet und geheiligt. Und wir sind auch dazu aufgerufen, ihn zu heiligen. Dieses hebräische Wort hier, 2. Mose 20, 8, heißt aber nicht unbedingt, dass wir den Tag heiligen, sondern dass wir den Tag heilig halten, weil Gott hat ihn ja bereits geheiligt. Und das ist auch noch ein sehr interessanter Gedanke, den ich anführen möchte. Man hört oft Leute beten, und ich habe früher auch so gebetet, wenn der Sabbat beginnt oder auch in der Sabbat-Schule oder vor der Predigt: "Danke für den Sabbat, segne diesen Tag." Aber das ist ein Gebet, das wir eigentlich nicht bitten müssen, weil dieser Tag schon gesegnet ist.

[15:24] Also, wenn Gott etwas gesegnet hat und wir beten: "Herr, segne diesen Tag", dann macht es überhaupt keinen Sinn. Ich kann ja auch nicht mehr maler bestellen, die mir das Zimmer schön in Neonrosa streicht und dann will er gerade von der Arbeit nach Hause gehen und ich sagte ihm: "Ach, streichen Sie mir doch das Zimmer rosa." Dann sagt er: "Das habe ich auch gemacht." Versteht ihr, wie ich meine? Und so ist auch beim Sabbat. Gott hat diesen Tag bereits gesegnet. Also sollten wir auch nicht beten: "Segne den Tag", sondern vielmehr: "Hilf uns, diesen Segen zu empfangen." Weil, wenn Gott irgendetwas gesegnet hat, dann macht er das nicht umsonst. Und deswegen, lasst uns von jetzt an beten: "Hilf uns, den Segen des Sabbats zu empfangen, weil du den Tag bereits gesegnet hast."

[16:11] Wir lesen in dem Buch "Heavenly Places", Seite 150, immer noch zu der Frage: "Was soll die ganze Sabbat-Debatte?" Gott hat einen Test für uns, und wenn wir diesen Standard erreichen, werden wir ein besonderes Volk sein. Der Sabbat malt eine trennende Linie zwischen uns und der Welt, nicht in schwachen, sondern in klaren, deutlichen Farben. Denen, die das Licht dieser Wahrheit erhielten, ist der Sabbat ein Test. Es ist keine menschliche Forderung, sondern Gottes Prüfung. Dies ist, was den Unterschied machen wird zwischen denen, die Gott dienen, und denen, die Gott nicht dienen. Und auf diesen Punkt wird der letzte große Konflikt zwischen Wahrheit und Irrtum kommen. Alle, die Gottes Gesetz zu halten, sollten vereint stehen in der geheiligten Beachtung seines heiligen Sabbats.

[17:06] Also, was soll diese Debatte? Wir haben gesehen, Gott hat diesen Tag bei der Schöpfung eingesetzt. Wir sehen, dazu aufgerufen, ihn heilig zu halten. Und hier heißt es, dass am Ende der Zeit der Sabbat wie eine Trennlinie sein wird zwischen denjenigen, die Gott dienen, und diejenigen, die es nicht tun. Und das ist auch nichts, was hier irgendwie neue Theologie ist, sondern die Offenbarung, vor allem die Kapitel 13 und 14, sagen uns nach Offenbarung 7 z.B., dass die Zeit kommen wird, wo jedem wahren Gläubigen das Siegel Gottes auf die Stirn geschrieben wird. Das wäre es, wie gesagt, auch noch mal ein eigenes Studium, aber das Siegel Gottes, wenn man es biblisch aufschlüsselt, ist sehr einfach zu verstehen. Muss sagt zum Beispiel, dass wir die Rechtsbestimmungen, die Satzungen Gottes über unsere Augen schreiben sollten. Jesaja sagt auch, dass das Gesetz in seinen Jüngern, in Gottes Jüngern versiegelt werden soll. Das bedeutet, es hat irgendwas mit dem Gesetz zu tun, mit dem das Siegel Gottes. Und das einzige Gebot quasi, das einem Siegel gleichkommen würde, wo der Herrscher sein Herrschaftsgebiet und seine quasi die Begründung seiner Autorität erwähnt, ist der Sabbat. Weil dort heißt es: Gott, der Schöpfer, er ist der Herr über Himmel und Erde. Wenn er ist würdig, angebetet zu werden. Und weil er der Schöpfer ist, ist, wie gesagt, ein eigenes Studium noch. Aber wenn man das biblisch betrachtet, der Sabbat ist das Siegel Gottes. Aber nicht nur der Sabbat an und für sich, sondern vor allem die Veränderungen, die mit dem Sabbat kommen. Der Sabbat ist vielleicht das äußere Zeichen, dass wir Gott die Treue geben, weil wir erkannt haben. Aber es geht viel tiefer, als einfach nur zu erkennen, der Sabbat ist der siebte Tag und ich halte ihn, weil es ist Gottes Siegel. Es geht um eine Charakterveränderung, die sich offenbart inhalten des Sabbats.

[19:05] Und dem entgegen steht natürlich das, was die katholische Kirche als ihr Zeichen der Autorität beschreibt, und das ist der Sonntag. Und deswegen diese Trennlinie zwischen Glauben und Gläubigen und Ungläubigen wird eines Tages sein. Werde ich Gott treu sein und wird sich das zeigen im Halten des Sabbats, oder wird es sein, dass ich dem Sonntag der katholischen Autorität die Ehre erweise? Und hier ist es auch noch mal sehr interessant, wenn sie zurückkommen darauf, dass Gott den siebten Tag gesegnet hat. Satan weiß, dass auf dem Sabbat ein besonderer Segen liegt, den Gottes Volk empfangen kann. Wie wir gerade gelesen haben, in "Heavenly Places", Seite 150, dort heißt es: "Wenn wir diesen Standard erreichen, werden wir als Gottes Volk ein besonderes Volk sein." Gleich der erste Satz hier oben. Und darum weiß natürlich Satan, dass auf dem Sabbat dieser besondere Segen liegt. Also will natürlich Gottes Volk trennen von diesem Sabbat, damit sie diesen besonderen Segen nicht empfangen können.

[20:11] Darum ist es so wichtig, das zu verstehen. Das heißt nicht, dass jeder, der nicht den Sabbat hält, verloren geht, weil die Zeit, wo quasi diese Trennlinie ganz offensichtlich wird, für jeden ganz klar erkannt hat: Entweder ich halte Gott die Treue im Sabbat, oder ich tue es nicht. Diese Zeit ist noch nicht gekommen. Es gibt viele, die vor hunderten von Jahren gestorben sind, die nicht das Licht über den Sabbat erhalten haben, und auch die werden nach Römer 2, Vers 14 bis 16, nach dem Maß ihrer Erkenntnis gerichtet werden und werden auch erlöst sein. Aber besonders für diejenigen, die dieses Licht erhalten haben, jetzt, wie auch in der nahen Zukunft, wird es eine trennende Linie sein.

[20:52] Aber auch hier ist natürlich noch nicht gesagt, was steckt eigentlich in dem Sabbat. Wie können wir den Sabbat heilig halten?

[21:00] Sabbat, wie können wir den Sabbat heilig halten?

[21:01] Bevor wir uns das noch genauer betrachten, was eigentlich der Sinn und Zweck des Sabbats ist, möchten wir uns anschauen, was bedeutet eigentlich "heilig"? "Heilig" ist auch so ein theologisch-biblisches Wort, aber was bedeutet heilig eigentlich?

[21:18] Ist es ganz einfach, wenn wir die hebräische oder griechische Sprache anschauen? Auf Hebräisch heißt heilig "Kadosch" und im Griechischen "Agios". Und das bedeutet beides mal: abgesondert sein, andersartig, getrennt von solchen Dingen. Also etwas Heiliges ist nicht irgendwie mit einem Heiligenschein umgeben und leuchtet besonders sonnig, naja, was man sich als Unterhalt vorstellt, sondern es bedeutet im ersten Sinne eigentlich erstmal etwas, das abgesondert ist, das besonders ist, das getrennt ist, etwas anderes.

[21:59] Und somit hat Gott also diesen siebten Tag damals nach der Schöpfung geheiligt. Hat er diesen siebten Tag von den anderen Tagen abgesondert. Und später, dann im vierten Gebot, sagt die Bibel: "Auch sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten Tag sollst du kein Werk tun." Das heißt, sechs Tage sind für die Arbeit da. Muss man übrigens auch verstehen, die Bibel sagt: "Sechs Tage sollst du arbeiten und am siebten sollst du ruhen." Man hat sie das Verständnis: Sechs Tage bin ich faul, hat am siebten Tag bin ich besonders faul. Aber die Bibel sagt: Sechs Tage soll es zu arbeiten und am siebten ruhen.

[22:36] Besonders Hintergrund. Ja, aber was ist eigentlich der Sinn des Seins? Wir wissen, der Sabbat ist gut. Der Sabbat wurde gegeben, Gott hat ihn gesegnet, heilig bedeutet abgetrennt. Was ist eigentlich der tiefere Sinn des?

[22:47] Gott sagt: "Heilig meine Sabbate, damit sie ein Zeichen sind zwischen mir und euch, damit ihr erkennt, dass ich der Herr, euer Gott, bin." Mit diesen Text könnte man eigentlich abschließen, aber wir wollen das noch tiefer beleuchten. Der Sinn und Zweck des Sabbats ist, dass man Gottes Volk daran erkennt, dass sie ihm die Treue halten. Und das äußere Zeichen ist das Halten des Sabbats. Und vor allem der zweite Teil: Ja, dass wir Gott erkennen. Und das biblische Kennen beschreibt nicht einfach nur sein, naja, ich weiß, da hinten in Lindenstraße 14 wohnt Dr. Meyer und ich weiß, er ist Psychologie-Doktor. Als auch immer, es geht um ein persönliches Kennen in der Bibel. Und der Sinn und Zweck des Sabbats ist, um es ganz einfach zu sagen: Gott persönlich kennenzulernen.

[23:40] Wir als Christen, und das ist leider so eine Volksseuche, sage ich mal, wir kennen viel über Gott, aber wie kaum einer von uns kennt Gott wirklich persönlich. Wir kennen viele Dinge, die man über Gott sagt. Wir sagen: Gott ist Liebe, Gott ist mächtig, Gott kann uns helfen, Gott steht uns bei. Aber viele von uns haben nie diese persönliche Erfahrung mit Gott gemacht und kennen Gott nicht persönlich. Und es ist ja tragisch, weil Jesus sagt: Eines Tages, wenn er wiederkommen wird, wird er zu einigen Menschen sagen: "Ich habe euch nie gekannt." Und das sind sehr, sehr, sehr harte Worte. Aber diese Worte sind leider wahr, weil viele Menschen nur Dinge über Gott kennen, aber Gott selber nicht kennen.

[24:26] Und deswegen ist der Sabbat wie eine, wie ein besonderer Zeitpunkt, ein besonderer Treffpunkt, um Gott zu begegnen. Natürlich sollen wir haben auch die anderen sechs Tage der Woche am Morgen, ist ein Tag übergeben, mit ihm den ganzen Tag in Verbindung sein, im Gebet, dann auch die Bibel studieren, jeden Tag. Aber besonders der Sabbat ist da, damit wir Gott kennenlernen. Das ist wie in jeder anderen Beziehung. Ja, auch wenn wir uns verlieben, Menschen denken, wir brauchen besondere Zeit mit ihnen. Nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitative Zeit. Und darum geht es dem Sabbat: die Zeit besonders Gott hinzugeben und zu sagen: "Herr, diesen Tag nehme ich, damit ich dich kennenlernen kann."

[25:10] Und wenn Gott derjenige ist, der uns den Mund gemacht hat und die Ohren gegeben hat, dann weiß er, wie Mund und Ohren funktionieren. Dann kann er auch selber hören und sprechen zu uns. Aber wir brauchen die Zeit in der Stille, damit wir Gott hören können.

[25:25] Aus "Ur-Schatzkammer", Zeugnisse Band 1, Seite 255. Auch der Sinn des Sabbats liegt darin, dass er der ganzen Menschheit zum Segen gereichen soll. Der Mensch wurde nicht um des Sabbats willen geschaffen, sondern der Sabbat wurde erst nach der Erschaffung des Menschen eingesetzt, um dessen Bedürfnissen zu begegnen.

[25:48] Wundervolles Zitat. Man hätte es anders gar nicht besser ausdrücken können. Jesus selber sagt: "Der Mensch wurde gemacht und der Sabbat soll den Bedürfnissen des Menschen dienen." Das sagte Markus 2:27. Und auch hier: Der Sabbat ist soll ein Segen für die ganze Menschheit sein. Und wenn der Segen von diesem Tag für die ganze Menschheit gemacht wurde und sein soll, dann können wir auch verstehen, warum Satan so viel Wert darauf legt, diesen Tag zu unterminieren und von den Menschen wegzuschieben. Weil er ein Segen für alle Menschen sein soll.

[26:30] Im Übrigen, in der Apostelgeschichte, nach dem Tod von Jesus, Lukas schreibt von der Synagoge der Juden, dem Volk der Juden, den Nationen der Juden. Aber er schreibt nie vom Sabbat der Juden, weil auch Lukas wusste, dass der Sabbat keine jüdische Einrichtung ist, sondern eine menschliche. Der Name "Juden" kommt übrigens von einem Stamm Juda, der erst einige tausend Jahre nach der Schöpfung überhaupt zu existieren begann. Das heißt, wenn der Sabbat von der Schöpfung mehr besteht, kann der Sabbat keine jüdische Einrichtung sein, sondern ist für die ganzen Menschen, um dessen Bedürfnissen zu begegnen. Weil jeder Mensch hat Bedürfnisse für körperliche Ruhe, aber vor allem, und das ist, was wir heute erfahren, besonders seelische Ruhe hat der Mensch nötig, wo nicht ständig irgendwas blinkt, in irgendwelche Nachrichten auf einen einen donnern, sondern wo er wirklich diese Ruhe, diese stille, geistliche Zeit erfahren kann.

[27:28] Was verspricht uns die Bibel? Hat den Sabbat halten, weil wie gesagt, das muss sie einen Segen dahinter sein. "Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, der den Sabbat hält, um ihn nicht zu entweihen und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun. Und der Fremdling, nicht nur die Juden, der Fremdling, der sich dem Herrn angeschlossen hat, soll nichts sagen: 'Der Herr wird mich gewiss von seinem Volk ausschließen.' Und der Verschnittene soll nichts sagen: 'Siehe, ich bin ein toter Baum.' Denn so spricht der Herr: 'Den Verschnittenen, nun die meine Sabbate erhalten und erwählen, was mir gefällt und an meinem Bund festhalten, denen will ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz, einen Namen geben, der besser ist als Söhne und Töchter. Ich werde ihnen einen ewigen Namen geben, der nicht ausgerottet werden soll. Und die Fremdlinge, die sich dem Herrn anschließen, um ihnen zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben und damit seine Knechte zu sein, und alle darauf achten, den Sabbat nicht zu entweihen.'"

[28:34] Hier sehen wir auch, es geht nicht darum, dass wir den Sabbat heilig machen, sondern dass wir einen heiligen Tag halten und an meinem Bund festhalten. Die will ich zu meinem heiligen Berg führen und sie in meinem Bethaus erfreuen. Denn mein Bethaus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden." Hier sagt Gott selber, und das ist das Faszinierende: Der Sabbat soll für alle Menschen da sein. Die Bibel sagt hier: "Wohl dem Menschen, der an dem Sabbat festhält." Und Gott wird hier erfreuen. Ja, das ist nicht so ein "Du machst besser, sonst..."

[29:11] Sondern Jesus sagt in Johannes 16:24: "Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen gebeten. Bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude völlig werde." Wenn ja, spricht hier von der Gabe des Heiligen Geistes. Und wenn Jesus quasi davon spricht, der Heilige Geist und vollkommene Freude geben, wenn er selber sagt: "Ich habe diese Worte zu euch geredet, damit eure Freude völlig werde." Dann ist das Leben mit Gott kein trauriges Trauerspiel. Und auch hier, der Sabbat, das ist nicht dieser dunkle Tag, wo man noch schneller freitags in Staub unter den Teppich kehrt und noch kurz den das Fenster sauber macht und kocht. "Waren am Sabbat darf ich ja nicht kochen?" Und da alles so traurig. Und am Sabbat selber, wann es wieder Sonnenuntergang, wann kann ich wieder einkaufen im Lidl und mein Toastbrot holen?

[30:06] Der Sabbat soll ein Tag der Freude sein. Das ist der Sinn und Zweck davon. Jeder, der auf diesen Tag schaut und sagt, oder jeder, der diesen Tag nicht mit Freude empfängt, der hat das Ziel vom Sabbat verfehlt. Was kein Vorwurf ist. Es gibt viele Leute, an viele gläubige Siebenten-Tags-Adventisten, die leider dieses Ziel völlig verfehlen und die damit anderen Menschen eine Bürde auflegen. Weil du musst ja den Tag heilig halten, wie Gott es gesagt hat. Aber es muss eine, es soll eine Freude sein.

[30:41] Ich weiß noch, als ich damals so richtig zum Glauben gefunden habe, da ganz besonders einen Tag. Da bin ich morgens aufgewacht und ich hätte fast platzen können vor innerlicher Freude, weil wieder Sabbat war, weil ich mich so sehr gefreut habe, in die Gemeinde gehen zu können. Und da habe ich verstanden, was für eine Freude Gott uns eigentlich geben möchte mit diesem heiligen Sabbat. Diesen abgesonderten Sabbat, der ein Segen sein soll, nicht eine, nicht Fluch, eine Last. Und es ist auch schön zu sehen, ich treffe immer wieder Leute, die wir immer wieder sagen: "Aber ich bin so froh, den Sabbat zu haben."

[31:15] Wir brauchen das. An dem Tag soll ein Tag der Freude sein. Aber was sagt die Bibel noch als Versprechen für den Sabbat? Zwei Kapitel weiter, die seit 58, Vers 13, 14 heißt es: "Wenn du am Sabbat einen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt. Wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen Tag des Herrn ehrenwert, wenn du ihn ehren so, dass du nicht seine Gänge erledigt und nicht ein Geschäft treibst, noch nicht die gewohnte Rede ist, dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben, und ich will dich über die Höhen des Landes führen, die Speisen mit dem Erbe seines Vaters Jakob." Ja, der Mund des Herrn hat alles verheißen. Wenn die Bibel sagt, der Mund des Herrn hat es verheißen, dann ist es wahr.

[32:03] Hört sich blöd an, jedes Versprechen, dass die Bibel gibt, ist wahr. In 2. Petrus Kapitel 1, Vers 4 heißt es sogar, dass diese kostbaren Verheißungen, die uns die Bibel gibt, uns teilhaftig werden lassen an der göttlichen Natur. Das heißt, wenn wir wieder zu dem ursprünglichen Plan zurückkehren wollen, was Gott für uns beabsichtigt hat, dann müssen wir nach 2. Petrus 1, Vers 4, diesen wunderbaren, kostbaren Verheißungen glauben, die Gott gegeben hat. Aber wenn Gott hier noch expliziter sagt: "Der Mund des Herrn hat es verheißen", dann bedeutet das, schau noch viel mehr darauf und halte noch viel mehr daran fest.

[32:43] Und wenn dieser Text sagt: "Du wirst dann am Herrn deine Lust haben", dann wird es so sein, dass du nicht anders kannst, als du sagen: "Herr, ich bin so froh, dich zu kennen und nicht platze vor Freude, weil ich mich so an diesem Tag und an dir erfreuen kann." Viele Menschen haben das, was ich vorher meinte, haben ein theoretisches Bild von Gott. Sie wissen viel über Gott, aber sie kennen Gott selber nicht. Wenn wir Gott kennen würden, dann würden wir am Herrn unsere Lust haben. Dann würden wir verstehen, was Jesus Johannes 17, Vers 3 sagt: "Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."

[33:24] Und dieses Erkennen, in diesem "Kers" ist das griechische Wort "Gnosko". Und "Gnosko" bezeichnete eine so intime Art des Kennens. Das ist nicht meine Ehe, an diese Intimität dran kommt. Also Jesus sagt, das ewige Leben besteht darin, Gott so tief zu kennen, so tief zu kennen, dass es nicht meine Ehe nachempfinden kann. Und wenn wir Gottes Plan, der geratenen, vollkommen verstanden hätten, was wir nicht können, weil den alle Ewigkeit über diesen Erlösungsplan nachsehen können, dann würden wir auch diese Freude am Herrn haben.

[33:59] Und ich kenne auch so viele liebe Geschwister, die so für Gott brennen. Und wenn man ihnen zuhört, die sprudeln so über. Das ist einfach so schön zu sehen, wenn man sieht, was Gott machen kann und wie wundervoll es ist. Noch eine Sache dazu: Ich habe das letztens erst gelesen, habe ich war so fasziniert davon. In dem Buch "Vom Schatten ins Licht" von Ellen White, auf Seite 592 und 97. Da gibt es wirklich faszinierende Aussagen. Dort sagt sie, dass Jesus, müssen das vorstellen, ja, dass Gott, dass Jesus, unser Vater glücklich sind, wenn du und ich auf der neuen Erde sein werden.

[34:38] Und das denken wahrscheinlich: Ja, okay, es klar, verstehe ich, habe ich verstanden. Wusste ich, wir müssen uns mal vor Augen führen, was das eigentlich bedeutet. Gott ist glücklich, ist erst dann möglich, wenn du und ich da oben sind. Damit diese Aussage verstehen oder fassen. Wenn wir bedenken, was Jesus in Johannes 17 betet, dass die dem gegeben sind vom Vater, dass die gläubigen Menschen ihn angenommen haben, mit ihm bei ihm sein sollen im Himmel, auf der neuen Erde. Er bittet darum so sehr. Und Gott, der allmächtige Gott, ist glücklich, wenn du und ich da oben sind. Muss man darüber nachdenken. Und dass man selber nachlesen in "Vom Schatten ins Licht", Seite 592 und 97. Faszinierende Zitate. Oder auch in "Erfahrungen im Angesicht der", auf Seite 138 bis 141. Da wird beschrieben, wie der Vater und der Sohn über den Erlösungsplan nachgedacht haben, bevor die Welt, nachdem die Welt dann gefallen war, wie sie das vonstatten machen könnten. Und dann wird auf diesen Seiten beschrieben, als dann die Erde wirklich gefallen war, sind der Vater, der Sohn dreimal zusammengekommen in einer Unterredung. Wohl nur sie waren dreimal haben sie darüber gesprochen, ob sie diesen Schritt wirklich gehen wollten.

[36:06] Und auf Seite 141 in "Erfahrungen im Angesicht der", heißt es dann: "Wo der Enge zu einem Weiten diese Vision spricht und sie fragt: Glaubst du, dass es dem Vater einfach gefallen ist, diese Entscheidung zu treffen? Soll ich die Menschheit verloren gehen lassen, oder soll ich meinen einzigen Sohn für sie hingeben, damit sie gerettet werden können?" Für uns ist das selbstverständlich. Wir lesen das: "Okay, ja, Gott hat die Welt geliebt." Schön, ich kann dort seinen Armen. Aber wir müssen uns vorstellen, was dahintersteckt. Wenn der Vater, wenn Gott allmächtig damit gerungen hat: Sollen die Menschen für immer verloren gehen, oder soll ich meinen Sohn in dieses Spiel mit Satan geben? Und dieses Spiel war nicht ohne Risiko. Wir wissen, wie der Kampf ausgeht, aber wir wissen auch, dass es der Kampf, dieses Spiel, zeige ich mal, nicht ohne Risiko war. Das war ein Kampf. Hätte Jesus einmal der Versuchung nachgegeben, wäre er verloren. Wäre der Friede des Himmels für immer dahin. Der Friede der Gottheit, Werk kaputt. Sünde wäre wahrscheinlich verewigt worden, und wir werden niemals in die Möglichkeit gekommen, nach oben zu kommen.

[37:24] Wir müssen uns das noch vorstellen, was das für ein unglaubliches Unterfangen war, dass Gott selber mit dem Gedanken gerungen hat, den Menschen verloren gehen zu lassen, oder Jesus in diesen Tod zu schicken. Und dann ist es umso faszinierender, darüber Gedanken machen, dass Gott glücklich ist, erst dann glücklich ist, wenn wir dort oben sind. Also, das ist der Hammer. Und wenn man das so versteht, wenn man da Charakter erkennt, dann kann man auch sehen, dass Gott nicht einfach nur möchte, dass wir diesen Tag heilig halten, weil er es gesagt hat, sondern weil wir, wie Jesaja es gesagt hat, an ihm unsere Lust haben sollen. Das ist das, was dahintersteckt: An dem Herrn unsere Lust haben, in dem mit dem Herrn Freude haben.

[38:12] Jeremia sagt es auch noch, Römer 17:24 und 25: "Wenn ihr nun wirklich auf mich hört", spricht der Herr, "und am Sabbat keine Last durch die Tore dieser Stadt hineintragt, sondern den Sabbat heiligt, so dass sie an diesem Tag keine Arbeit tun, dann wird es geschehen, dass durch die Tore dieser Stadt Könige und Fürsten einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen werden. Sie werden auf Wagen fahren, auf Pferden reiten, sie und ihre Fürsten, die Männer von Juda und die Einwohner von Jerusalem. Und diese Stadt wird für immer bewohnt bleiben." Das war in der Verheißung, die Gott damals dem Volk gegeben hat. Und das knüpft ein bisschen an die Sachen, die an den Fluch und den Segen des Gesetzes, die durch Mose übermittelt wurden. Wenn das Volk Gottes Gott treu geblieben wäre, hätte Gott das Volk überreichlich segnen können. Hätte Regen herabgeschüttet, die Felder hätten Erträge gebracht ohne Ende. Es werden Menschen von überall her gekommen, die von Gott Erkenntnis haben wollten.

[39:15] Und das ist sehr interessant, weil aus Zahlung auf dem Höhepunkt seiner Macht war Gott hat ihn so sehr mit Weisheit gesegnet. Kamen Königinnen und Könige, die ganze Welt kam zu ihm und wollte von ihm hören über Gott. Das hätte nicht nur in dieser Zeit von Salomo passieren können, das hätte die ganze Geschichte Israels über sein können. Kann auch bei uns zu sein, wenn wir Gott treu sind. Kann uns so sehr segnen, dass die Menschen von überall her strömen und sagen: "Wir wollen von Gott hören." Aber solange sie Gott und treu waren, konnte all diese Dinge nicht wahr machen.

[39:50] Und deswegen die Verheißung ist zwar gegeben, aber das Volk hat leider die Bedingungen nicht erfüllt. Aber die Verheißung wäre wundervoll gewesen.

[40:00] Welche Dinge sollten wir am Sabbat laut der Bibel tun? Jetzt, ich habe vorhin gesagt, es geht beim Sabbat nicht um Strichlisten abhaken, und hinter der Aussage stehe ich immer noch. Deswegen diese Aussage, diese Frage zielt nicht darauf ab, gibt es doch Strichlisten. Ich möchte noch ein paar Dinge nennen, weil vielleicht einige auch in dem Gedanken ringen: Okay, aber was kann ich so machen? Was, worum geht es eigentlich am Sabbat? Es geht einfach darum, ein paar praktische Dinge zu nennen, wo die Bibel und sagt, das können wir aber tun. Das ist gut, das wird uns helfen, Gott besser kennenzulernen. Das würde das helfen, Gott näher zu kommen. Und es geht ja, es geht nicht um dieses Abhaken oder Abstreichen, sondern es geht wirklich darum, welche Dinge helfen mir zu Gott zu kommen. Und merkt euch diesen Gedanken: Der Sinn des Sabbats ist eigentlich, was ist eigentlich der Sinn des Sabbats ist, was bringt mich näher zu Gott und was nicht. Das, was mich näher zu Gott bringt, das soll ich an diesem Tag machen.

[41:00] Aber nur als Beispiel mal noch ein Zitat vorhaben auch aus dem Anlassbuch in "Happy Places", Seite 152. Ist auch sehr wichtig: "Wir sollen unsere Kinder nicht lehren, dass sie am Sabbat nicht glücklich sein dürfen." An alle Eltern oder auch an alle Jugendlichen, die vielleicht auch so ein bisschen geschädigt sind von solchen...

[41:21] bisschen geschädigt sind von solchen falschen Vorstellungen. Am Sabbat, der Sabbat ist ein Tag der Freude. Habe niemals diesen Eindruck, dass man den Sabbat heiliger machen muss. Also, eigentlich ist und Freude nicht heilig sein kann. Wir dürfen unsere Kinder nicht lehren, wir dürfen uns selber nicht lehren, am Sabbat nicht fröhlich zu sein. Sehr wichtig, aber hier ein paar Ratschläge aus der Bibel. Was sagt die Bibel, was können wir hier am Sabbat machen, was wird uns näher zu Gott bringen?

[41:51] Laut dem Gebot in 2. Mose 22, 8 bis 11, geht es im Sabbat eigentlich erst mal darum, dass wir selber ruhen von weltlicher Arbeit und von Stress, und auch anderen die Möglichkeit einräumen, diese Ruhe zu geben.

[42:09] Dann in die Gemeinde zu gehen, mit anderen Gemeinschaft zu haben und Gott gemeinsam anzubeten. Das ist auch sehr wichtig. Das haben wir auch im fünften Teil schon ein bisschen angeschnitten, dass es wichtig ist, auch in einer Gemeinde zu sein, wo man mit anderen Gläubigen ist, weil Johannes ja auch gesagt hat, dass Gemeinschaft mit Gott durch die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen möglich sein wird.

[42:34] Dann Gott zu preisen durch das Singen, Musik machen zu Gottes Ehre. Psalm 92 zum Beispiel, das ist ein Psalm für den Sabbat-Tag, ist er überschrieben. Könnt ihr gerne mal lesen.

[42:47] In der Gemeinde auch arbeiten, also als die Sabbat-Schule leiten, den Predigtdienst, am Klavier Kinder dazu. Das gibt so viele Möglichkeiten, auch Leute, die am Eingang stehen, die Menschen empfangen. All das sind Dinge, Dienst für andere. Und der Dienst für andere, der bereitet uns vor, Gott tiefer kennenzulernen.

[43:06] Das ist auch sehr wichtig, dass wir das am Sabbat machen und wie gesagt, Gott zu preisen, zu singen und Musik zu machen. Die Engel singen immer, wenn wir uns hier waren, schon als Gott die Erde geschaffen hat. Die Engel singen, als der Lösungsplan gemacht wurde. Die Engel singen, als der Lösungsplan am Kreuz die Bedingungen erfüllt wurden. Die Engel singen, wenn Jesus wieder kommt. Die Engel singen. Singen ist sehr wichtig.

[43:29] Lukas 4, 16. Die Bibel studieren am Sabbat-Tag. Wie soll natürlich die ganzen anderen sechs Tage auch die Bibel studieren und morgens unsere Andacht machen, um Gott den Tag zu übergeben. Besonders am Sabbat. Jesus hat am Sabbat aus den Schriftrollen vorgelesen. Wir studieren und wir studieren auch mit anderen.

[43:51] Und ja, nur die Sabbat-Schule hin zu diskutieren ist nicht genug, sage ich mal. Das ist auch eine gewagte Aussage, aber ich meine, es gibt viele, die ja dann so das Denken haben, ja, ich tue ja genug. Ich mache die Sabbat-Schule, dann Gottesdienst morgens, aber das ist, es ist gut, gemeinsam zu studieren, aber das persönliche Studium ist viel, viel wichtiger, damit wir diese tiefen Schätze selber erfassen können.

[44:19] In die Natur gehen und beten. Dort Apostelgeschichte 16. Draußen Gott in der Natur zu sein, das ist das, was auch sehr entscheidend ist.

[44:27] Jesaja 58, 14. Das ist auch sehr, sehr, sehr interessant. Eine reine Wortwahl wählen. In der 5. Vers 3 und 4 sagt Paulus auch, dass sie sich Heiligen nicht geziemt, unnötige Witzeleien zu machen oder Worte zu sprechen, die sich nicht gehören. Und besonders am Sabbat sollten wir auf eine reine Wortwahl achten.

[44:52] Ziemlich interessant. Dann anderen Gutes tun. Geschenke machen, nette Gaben. Ist natürlich auch, sollte die ganze Woche über geschehen, aber auch, dass am Sabbat natürlich Menschen in Not helfen.

[45:03] Menschen zu Jesus führen. Viele weltliche Menschen sind am Sabbat einkaufen und man kann sie da auch gut erreichen, wenn man zum Beispiel solche Flyer-Aktionen macht, da Bücher verteilt, gehen möchte oder auch einfach die Nachbarn besucht, mit ihnen über Gott zu sprechen. All das sind Dinge, die missionsarbeit enorm wichtig sind, gerade am Sabbat, weil auf diesem Tag sein besonderer Segen liegt.

[45:25] Und ja, wie gesagt, das nur so als groben Rahmen, dass wir sehen, was wirkliche Bibel eigentlich. Weil ich kann viel erzählen, aber letzten Endes müssen wir entscheiden nach dem Wort Gottes.

[45:39] Möchte mit euch noch ein paar Zitate lesen, die uns auch das noch ein bisschen zeigen. Hier heißt es: "Um den Sabbat zu heiligen, brauchen wir uns nicht hinter Mauern zu verstecken und uns von der herrlichen Natur und der freien, belebenden Himmelsluft fernzuhalten."

[45:55] Sie sollten wir ein Gottes heiligen Tag, unsere Gedanken von Sorgen und geschäftlichen Angelegenheiten ablenken lassen. Wie gut, dass wir Christen keine Probleme damit haben, und Sorgen zu machen. Weltliche Dinge gehören an diesem Tag nicht in unserem Sinn. Herz, Geist und Gemüt können sich jedoch nicht erneuern, beleben und erheben, wenn man sich nahezu den Sabbat über hinter verschlossenen Türen aufhält und langen Predigten und weitschweifigen, gekünstelten Gebeten zuhört.

[46:25] Bei dem Sabbat in dieser Weise begeht, hat den Sinn und die Bedeutung dieses Tages überhaupt nicht verstanden und sein Wesen nicht erfasst. Erinnern wir uns doch, der Sabbat wurde um des Menschen willen gemacht, für ihn zum Segen. Hier sollte der Mensch alle weltliche Arbeit zurücklassen und nur der Güte und Herrlichkeit Gottes gedenken.

[46:51] Es ist notwendig, dass das Volk Gottes sich versammelt, um von dem Allmächtigen zu sprechen und Gedanken und Meinungen über die in seinem Wort enthaltenen Wahrheiten auszutauschen und eine angemessene Zeit zu beten. Doch die Gläubigen sollten bei diesen Zusammenkünften, selbst am Sabbat, nicht durch langatmige und uninteressante Predigten zu sehr ermüdet werden.

[47:11] Das steht in "Aus dem Schatzkammer", Zeugnisse Band 1, Seite 255 und 56. Also, was wir lesen ist ganz einfach. Es geht dabei nicht, Sabbat nicht nur in der Gemeinde zu sitzen und Predigt um Predigt zu hören und noch einen Vortrag und noch einen Vortrag und noch ein Profi-Team-Seminar. Das ist gut, aber es hat alles seinen Rahmen. Man hat manchmal den Eindruck, man hält jetzt aber besonders heilig, wenn man sich den nächsten und den neuesten Informationen der Prophetie wieder rein donnert und eine ganze Prophetie durchschaut. Aber das ist eben nicht der Sinn des Sabbats.

[47:50] Dass man lange Predigten und weitschweifig, gekünstelten Gebeten zuhört, oder dass man so viel, alles so lange, die Gottesdienste lang, normal lang gezogen. Das ist nicht der Sinn. Der Sabbat muss ein Tag der Freude sein.

[48:09] Hier heißt es dann noch in einem weiteren Zitat: "Wenigstens einige Stunden sollten wir am Sabbat im Freien verbringen. Es ist so schön mit der Natur draußen ist und wie belebend das ist. Ich war gestern spazieren mit Geschwistern. Es hat zwar furchtbar geregnet, aber sie mussten gestern wieder nach Hause fahren. Sie kommen von bisschen weiter weg und die waren trotzdem im Regen spazieren und es war zwar kein Sabbat, aber trotzdem diese belebende Frische der Natur hat so gut getan. Und dadurch, dass es noch warm war, außen, es war einfach schön. Die Natur hat einen Reiz, es kann nichts anderes nachmachen. Und Gott hat ganz genau gewusst, warum in Adam und Eva damals in einem Garten gesetzt hat und nicht in ein steriles Büro.

[49:53] Kann die Erkenntnis der Kinder mehr vertieft, in ihr Gemüt besser geformt werden, als wenn sie statt im Spiel einen Teil des Sabbats mit ihren Eltern in die Natur zu bringen. Lasst ihre jungen Herzen Gottes Gaben mit dem Schiff verbunden sein. Lenkt ihre Aufmerksamkeit auf die Zeichen seiner Liebe, die er uns Menschen durch seine Schöpfungen entgegenbringt. Zu werden sie sich davon angezogen fühlen und innerlich aufgeschlossen werden. Sie werden dann niemals das Wesen Gottes mit den Grausamkeiten und Härten dieser Welt in Verbindung bringen, sondern sie werden ihn als gütigen, lebenden Vater ansehen.

[50:31] Sobald sie die herrlichen Dinge schauen, die zur Freude wieder so ein interessantes Wort des Menschen geschaffen hat. Das ist auch sehr, sehr, sehr wichtig zu verstehen. Denn weit sagt hier also, Menschen werden niemals Gott als grausamen Tyrannen sehen oder als langweiligen, sturen, einfach grauen, graues Wesen. Wenn wir in der Natur die Blumen sehen, das Gras, die Tiere, dann sehen wir durch die Natur, auch wenn sie leider schon durch die Sünde zerstört ist, dadurch sind wir Gottes Wesen umso mehr durch diese feine Schönheit der Natur.

[50:11] Die Kinder werden erkennen, dass seine Verbote und Vorschriften nicht nur gegeben sind, um seine Macht und Autorität zu beweisen, sondern auch um das Glück noch ein interessantes Wort seiner Kinder zu fördern.

[50:25] Sie werden sich zu Gott hingezogen fühlen, da Liebe, Güte, Schönheit und Anziehungskraft in den Charakter Gottes zusammenfließen. Wie es Gott, Liebe, Güte, Schönheit, Anziehungskraft. Denkt dann an die lieblichen Vögel, die durch ihre frohen Gesänge die Luft erfüllt. An die Grashalme, die prächtig gefärbten Blumen, die in ihrer Vollkommenheit so zauberhaft. Durften alle diese Dinge verkünden die Liebe und das Geschick des himmlischen Künstlers, sondern auf den barren die Herrlichkeit Gottes.

[50:59] Ich hab mal so ein Musikgenie getroffen, würde ich mal sagen. Ein Mann, der sich selbst mit Musik auskennt, und er hat gesagt: "Vögel singen immer in Dur, die meisten zumindest nie in Moll. Vögel singen immer glücklich." Wenn die Vögel, die so primitiv sind, ständig glücklich sind, weil sie in Gottes Natur sind, wie viel mehr können wir glücklich sein, wenn wir dort sind.

[51:24] Liebe Eltern, warum sollten wir von den köstlichen Lehren, die Gott uns in dem Buch der Natur gegeben hat, um unseren Kindern eine richtige Vorstellung seines Wesens zu vermitteln, keinen Gebrauch machen? Wer die Natürlichkeit der Modegeschmack opfert und sie selbst von der Schönheit der Natur abschließt, kann nicht geistig gesund sein. Er kann die Meisterschaft und die Macht Gottes, wie sie in seiner Schöpfung zum Ausdruck kommen, nicht begreifen.

[51:51] Deshalb bleibt dein Herz teilnahmslos und ohne Liebe und Anerkennung. Er wird auch nicht mit Schau und Ehrfurcht erfüllt, wenn der Gottes Wirken in der Natur erkennt. Alle, die Gott lieben, sollten alles in ihren Kräften Stehende tun, um den Sabbat zu einem heiligen Freudentag zu erheben.

[52:08] Freudentag. Sie vermögen dies jedoch nicht, wenn sie ihre Freude in sündhaften, verbotenen Vergnügungen suchen. Eine große Aufgabe liegt jetzt noch vor ihnen, dem Sabbat auch in ihren Familien seiner reichen Inhalt zu geben und ihn zum anziehendsten Tag der Woche zu gestalten.

[52:29] Unseren Kindern heißt es: "Es genügend Zeit zu widmen, um sie dafür zu gewinnen." Ein abwechslungsreicher Verlauf dieses Tages wird sie ohne Zweifel günstig beeinflussen. Wir können mit ihnen ins Freie gehen, im Grünen den strahlenden Sonnenschein genießen und uns mit ihnen über die Werke Gottes unterhalten. Liebe und Ehrfurcht können wir ihnen einflößen, wenn wir ihre Aufmerksamkeit auf die herrliche Natur lenken.

[52:53] Der Sabbat muss für unsere Familien so gehaltvoll gestaltet werden, dass eine wöchentliche Wiederkehr mit Freude begrüßt wird.

[53:06] Ich habe letztens aber einen lieben Bruder getroffen, den ich zum ersten Mal besucht habe, und er hat mir dann, wenn man also gesprochen, und im Laufe des Gesprächs hat er dann gesagt: "Es gab eine Zeit in meinem Leben, wo ich kein Bock hatte auf den Sabbat. Ich habe nur den arbeitsreichen Freitag vorher gesehen, um alles vorzubereiten, und der Sabbat selbe war für mich auch keine Freude." Na, danke sagen. Da habe ich verstanden, dass ich mein Denken ändern muss. Und er hat angefangen zu beten und hat gesagt: "Herr, hilf mir, dass der Sabbat wieder eine Freude wird und dass ich den Tag so gestalten kann, dass er gut wird." Und Gott hat ihm geholfen. Und heute sagt er: "Ich bin so froh, diesen siebten Tag zu haben."

[53:45] Es gibt keine bessere Sabbat-Heiligung, als wenn Eltern Mittel und Wege finden, ihre Familien zu belehren, sie für das geistliche Leben zu gewinnen, ihnen das Wesen Gottes deutlich vor Augen zu führen und ihnen zu zeigen, was Gott von uns allen erwartet, damit wir einen echt christlichen Charakter entwickeln und das ewige Leben erlangen können.

[54:04] Liebe Eltern, lasst diesen Sabbat zu einer Lust werden, so dass eure Kinder ihn zutiefst herbeisehnen und ihn in ihrem Herzen voll Freude begrüßen.

[54:17] Das gleiche, die gleiche Quelle von dem Zitat, das er vorher gelesen haben. Das heißt, der Sabbat soll ein Tag der Freude sein. Und ich möchte mit euch noch einen kleinen Ausflug machen, was die Freude mit Gott bedeutet, wie Gott, wie Jesus selber Freude mit Gott beschreibt.

[54:37] Und dazu möchte ich mit euch in das Buch der Sprüche gehen, Kapitel 8, Vers 30 und 31. Jesus sagt hier über die Zeit vor der Schöpfung der Welt: "Da war ich, Jesus, Werkmeister bei ihm, dem Vater, und war Tag für Tag seine Wonne und freute mich vor seinem Angesicht allezeit. Ich freute mich auf seinem Erdkreis und hatte meine Worte an den Menschenkindern."

[55:03] Hier in diesem Kapitel spricht die Weisheit, und später Paulus sagt es auch, dass die Weisheit ein Sinnbild für Christus ist. Darauf wollen wir gar nicht so tief eingehen. Jedenfalls, wir wollen uns ein bisschen die hebräische Sprache anschauen.

[55:18] Und Jesus sagt hier: "Erfreut es sich vor Gottes Angesicht und er hatte seine Worte an den Menschenkindern." Das Wort "freut" her ist das hebräische Wort "mit". Und das bedeutet freudig zusammenspielen, wie Kinder auf der Straße spielen, Spaß, ich spielen zusammen, lachen und amüsieren oder auch herumalbern.

[56:27] Wenn Jesus also sagt, dass in der ewigen Vergangenheit er sich gefreut hat vor dem Angesicht des Vaters, und wie diese Bedeutung des hebräischen Wortes anschauen, dann sagt Jesus, dass er in der ewigen Vergangenheit mit dem Vater eine Freude empfunden hat, wie Kinder, die zusammenspielen, wie Kinder, die sich amüsieren, die zusammen herumalbern im positiven Sinn, die freudig zusammen sind.

[56:13] Und wenn Jesus dann hier davon spricht, als dann die Menschen noch kamen und seine Wunden Menschen hat, er dann sagte er auf hebräisch "Shui", und das bedeutet amüsieren, unterhalten, begeistern und auch kitzeln. Und jetzt lass uns das mal vorstellen, wenn wir Gott an diesen heiligen Tag, aber wir auch an jedem anderen Tag, aber besonders am Sabbat suchen. Und Jesus sagt, es ist möglich, wie zum Beispiel im Psalm 16, Vers 9 steht, dass vor Gottes Angesicht Freuden in Fülle sind, dass du mit Gott umgehen kannst wie mit einem Kind, mit dem man zusammen herum, aber dann lacht.

[56:53] Dann stellt euch vor, wie es sein muss, wenn Jesus als der Schöpfer mit Adam und Eva ebenfalls spielt. Das ist der Gott, denn wir haben. Gott ist nicht ein grauer Gewaltherrscher, der Befehl erteilt. Gott nimmt Anteil an den Freuden der Menschen und er schenkt solche wundervollen Erfahrungen den Menschen.

[57:13] Sehen wir diese Güte und diese Freude darin, die Gott uns mitgeben möchte. Wenn ich meine, stelle ich mir das vor, darin Adam und Eva auf allen Vieren durch den Garten Eden, hinter ihnen kommt Jesus gerannt und viele, die ihn fangen. Das ist ein ganz anderes Gottesbild, wie die ganzen Menschen da draußen haben. Aber so einen Gott haben wir. In diesen Gott können wir am Sabbat begegnen und dann stelle ich mir vor, wie wundervoll es in der Ewigkeit sein muss, mit diesem Gott zusammen zu wohnen. Gott ist kein zorniger Mensch, der alle niederknüppeln will. Er hat einen Maßstab der Gerechtigkeit, ja, aber wenn wir mit ihm eine Beziehung pflegen, das ist mein der Hammer.

[57:51] Führt euch das noch mal zu Gemüte. Das ist, als ich das erste Mal gelesen, gehört habe, konnte ich meine Augen nicht trauen, aber es ist die Wahrheit.

[58:01] Gibt es aber auch Dinge, die wir am Sabbat vielleicht vermeiden sollten. Auch hier, es geht nicht um Strichlisten, es geht nur um Ratschläge, die die Bibel praktisch gibt.

[58:10] Noch hier habe ich euch eine kleine Tabelle mitgegeben. Die Bibel sagt im Sabbatgebot und auch in Jesaja 58, 14, dass alle alltäglichen Arbeiten beiseite gelegt werden sollten. Die Chemie hat sehen, Vers 32, dass wir nicht einkaufen oder heute würde man sagen, nicht shoppen gehen sollten am Sabbat. Dass wir auch nichts verkaufen.

[58:34] Leute, nicht mehr 13, 15, 21, 16, 23, 26, dass wir auch keine unnötige Essenszubereitung am Sabbat machen sollten. Also nicht groß den Herd anschmeißen, da jetzt kochen heißt. Natürlich nicht, dass man nicht noch eine Salatsauce, vielleicht schlecht werden könnte, am Sabbat über den Salat gießen darf. Also muss hier, man darf sich hier nicht ins Extrem verfallen, aber einfach alles, was am Freitag, am Rüsttag gemacht werden kann, sollten wir da erledigen, dass wir diesen ganzen Stress, diesen unnötigen Druck nicht am Sabbat haben.

[59:07] Dann keine Gartenarbeit. Auch hier, wenn deine Sonnenblume den Kopf hängt und ihr bald zusammen trocknet, es ist nicht schlimm, wenn man ihr da Wasser hingießt. Aber nicht irgendwie groß anfängt, seinen Acker umzugraben oder Bäume zu schneiden. All diese Dinge, auch hier müssen ein gesundes Bild davon haben.

[59:25] Und wie ich schon gesagt habe, das Ziel am Sabbat ist, Gott näher zu kommen. Und deswegen als Gedanke, wenn man sich fragen, was kann ich machen, was kann ich nicht machen, wenn man am Anfang noch ein bisschen damit ringt, wenn ihr eine Aufgabe habt, wo ihr nicht wisst, soll ich, soll ich nicht, stelle ich die Frage: Wird es nämlich näher zu Gott bringen? Erfüllt es den Zweck des Sabbats? Wenn wir die Frage mit Ja beantworten können, dann macht es. Wenn wir sie für mit Nein beantworten, dann lass es bleiben.

[59:58] Keine unschönen oder üblen Worte reden. Laut die Seile 850, Vers 14 haben wir vorhin schon angesprochen, und das mit aufgenommen. Nicht fliehen. Jesus sagt den Matthäus 24, Vers 20, dass wir beten sollen, dass unsere Flucht in der Endzeit nicht im Winter oder am Sabbat geschieden soll.

[1:00:14] Hört sich vielleicht blöd an, dass es verboten ist zu fliehen am Sabbat, aber Jesus sagt: "Bete darum, dass ihr nicht am Sabbat fliehen müsst."

[1:00:26] Auch hier ein Zitat: "Wenn der Sabbat beginnt, sollten wir auf uns selbst, unser Handeln und unsere Worte achten, damit wir Gott nicht zu unserem Nutzen, der Zeit berauben, die unbedingt ihm gehört. Weder uns selbst, noch unseren Kindern dürfen wir erlauben, irgendeine Arbeit für den Lebensunterhalt zu erledigen, die wir ebenso gut während der sechs Arbeitstage ausführen können."

[1:00:50] Freitag ist dieser Tag soll dazu dienen, die erforderlichen Vorbereitungen für den Sabbat und für den Sabbat vorzunehmen. Alles zu bedenken und zu besprechen.

[1:01:03] Alles, was nach göttlichen Gesichtspunkten als Übertretung des heiligen Sabbat angesehen werden könnte, sollte erledigt und vom Sabbat ferngehalten werden. Gott erwartet, dass wir uns am Sabbat nicht nur der körperlichen Arbeit enthalten, sondern auch den Geist daran gewöhnen, sich mit geistlichen Anliegen zu beschäftigen.

[1:01:23] Tatsächlich wird das vierte Gebot bereits übertreten, wenn wir über weltliche Dinge sprechen oder oberflächliche und wertlose Gespräche führen. Das ist hart, über alles Mögliche zu schätzen, was uns gerade in den Sinn kommt. Heißt ganz und gar nicht nach unserem Willen zu reden. Jede Abweichung vom Weg des Glaubens führt uns die Knechtschaft und Verdammnis aus der Schatzkammer Zeugnisse Band 1, Seite 264.

[1:01:49] Auch hier, lasst uns nicht in die Versuchung kommen zu denken, dass das die böse Ellen White Case, der uns wieder irgendwas eindrückt, was ein drückt, was wir nicht haben wollen. Aber lasst es auch hier den tieferen Sinn von dem Sabbat verstehen.

[1:02:04] Diese Zitate, die Gott durch Ellen White uns gegeben hat, sind nicht dazu da, um uns zu knechten, sondern um uns zu helfen. Wenn es stimmt, dass alles, was Gott tut.

[1:02:12] Wenn es stimmt, dass alles, was Gott tut, zu unserem Besten ist, dann sind auch solche harten Aussagen zu unseren Besten. Jesaja sagt das ja, dass wir am Sabbat keine üblen Worte reden sollen. Ausführlicher noch aus, dass das vierte Gebot übertreten wird, wenn über alle weltlichen Dinge sprechen oder oberflächliches, sinnlose Gespräche führen, die keinem geistlich irgendwie weiterhelfen.

[1:02:47] Eine Seite weiter lesen wir: "Menschen, die nicht völlig von der Wahrheit erfasst sind, lassen ihren Gedanken hinsichtlich weltlicher Geschäfte oft freien Lauf. Obwohl sie am Sabbat von körperlichen Anstrengungen ruhen mögen, sprechen ihre Zungen doch das aus, was ihre Gedanken beherrscht. Daher die Rede von großen Ernteerträgen, Verlusten und Gewinnen." Dies alles bedeutet nichts anderes als ein Vergehen gegen die Sabbatheiligung. Wenn sich jemand mit weltlichen Dingen abgibt, dessen Zunge kann nicht schweigen. Denn was das Herz voll ist, davon geht der Mund über. Matthäus 12,34.

[1:03:23] Auch hier, das hört sich immer so hart an, aber lasst uns verstehen diesen tieferen Sinn dahinter. Wenn ich zum Beispiel, wie gesagt, ich bin kein vollkommener, heiliger Mensch. Ich habe auch diese Dinge nur gelesen, erkannt und durch Gottes Gnade bin ich dabei zu wachsen und er hilft mir, sie umzusetzen. Wenn ich am Sabbat irgendwie sehe, dass meine Gedanken – und ich liebe Gartenarbeit – wenn ich draußen vorbeilaufe, ich sehe da irgendwas, was nicht ganz so sein kann, wie es eigentlich sollte im Garten. Irgendwie eine Mauer ist nicht ganz richtig oder eine Pflanze ist nicht da, wo sie sein sollte. Bevor dann die Gedanken gekommen und sich drehen, wie kann ich das es verändern? Wie kann ich das umpflanzen?

[1:04:03] Sag ich ja, hilft mir das einfach beiseite zu schieben. Helfen wir morgen daran zu denken, aber jetzt wirklich mich damit zu befassen, die Nähe zu kommen. Und wenn das alles stimmt, was ich euch vorhin erzählt habe, dass Gott eine Freude wir mit Kindern haben möchte, dann ist auch das keine Last für uns.

[1:04:22] Sagt dann, versucht unsere Gemeinden immer wegzulenken, die Gedanken auf Autos zu lenken, auf Mode, auf alles Mögliche, was ablenken kann. Aber Gott möchte, dass wir an diesem Tag darüber nachsinnt, was uns weiterhilft, dass wir bei ewige Dinge nachdenken, dass uns Gedanken machen, wie wird es sein auf dem Himmel? Wird es sein, wenn wir mit so einer Freude leben und so eine tiefe Freundschaft haben, die er sehe wird, also wie Jesus sie mit dem Vater hatte?

[1:04:53] Noch ein ziemlich deutliches Zitat auf der gleichen Seite: "Das Verhalten der Prediger muss in dieser Beziehung besonders beispielhaft sein. Am Sabbat sollten ihre Gespräche nur auf religiöse Probleme beschränkt, auf die Wahrheit und unsere heutige Aufgabe, auf das Christen Hoffnungen und Besorgnisse, auf seine Prüfungen, Kämpfe und Trübsal, endlich auf das Überwinden und auf denen beim Erscheinen des Heilandes zu empfangen sein."

[1:05:23] Das ist das, worüber wir sprechen sollten, über die Dinge, die uns geistlich weiterhelfen, wie wir das Werk abschließen können, über geistliche Dinge, wie die auch Engel nachsinnen.

[1:05:33] Jesu Jünger haben alle, die nicht den Sabbat heiligen, auf die Übertretungen aufmerksam zu machen. Ernst, aber freundlich, nicht die einen weitere überziehen, sondern freundlich sollten sie jene rügen, die am Sabbat weltliche Gespräche führen, gleichzeitig jedoch behaupten, Sabbat halter zu sein. Zu ihren Anliegen gehört erst, die Menschen zur Ehrerbietung gegenüber Gottes heiligem Tag zu ermutigen.

[1:06:02] Niemand glaube, dass der geheiligte Stunden nutzlos verbringen darf. Es missfällt Gott, wenn Sabbat halter einen großen Teil des Sabbats verschlafen. Sie entehren damit ihren Schöpfer, dass sie durch ihr Verhalten bekunden, dass ihnen die sechs Wochentage zu kostbar sind, um sie zum Ausruhen zu verwenden. Sie müssen Geld verdienen, selbst unter Verzicht auf den notwendigen Schlaf, den sie allerdings wieder nachholen, indem sie den Sabbat verschlafen. Dann entschuldigen sie sich und sagen: "Der Sabbat ist als Ruhetag gegeben, ich will nicht auf meine Ruhe verzichten, dann an der Versammlung teilnehmen, denn ich habe Ruhe sehr nötig." Solche Menschen verleben den heiligen Tag Gottes in völlig falscher Weise.

[1:06:46] Besonders am Sabbat sollten sie ihren Familien die Beachtung dieses Tages nahelegen und sich mit den anderen Gläubigen im Gotteshaus versammeln. Der göttliche Einfluss, der auf dem Sabbat ruht, wird sie die Woche über begleiten, wenn sie ihre Zeit und Kraft geistlichen Leben widmen. Dieser Sieg, der auf dem Sabbat gut, wenn wir ihn empfangen, wenn wir diese Sabbat unserer Zeit, unsere Kraft im geistlichen Leben widmen, wird dieser heiligen, der unheilige, friedlicher Einfluss die ganze Woche über uns begleiten.

[1:07:22] Kein anderer Tag ist so geeignet, sich der geistlichen Betrachtung hinzugeben, wie der Sabbat. Ich sein Geist, wie der ganze Himmel auf diejenigen blickt, der Nacht hatte, die die Forderungen des vierten Gebotes erkannt und den Sabbat hielten. Engel bekundeten ihre Anteilnahme und ihre hohe Achtung für diese göttliche Einrichtung. Wer Gott, den Herrn, in seinem Herzen durch eine feste, fromme Gesinnung heiligte und sich bemühte, die geweihten Stunden zu nutzen, indem er den Sabbat nach bestem Gewissen hielt, also so, wie wir es erkannt haben, dass danach halten, nach bestem Gewissen, wird Gott es genauso sehen, wie wenn wir alle Erkenntnis hätten oder alles richtig machen würden und Gott dazu ehrte, indem er den Sabbat eine Lust hieß. Denksystem segneten die Engel vor allem mit Erkenntnis und Gesundheit und besondere Kraft, wo Leben zu teilen.

[1:08:16] Wenn wir das lesen, können wir uns jetzt auch ein bisschen besser wieder vorstellen, warum Satan unbedingten möchte, dass die Menschheit den Sabbat vergisst.

[1:08:27] Diejenigen, die Gottes Tag zu ehren, diesen sinnvoll dann haben, die ihm durch Gottes Gnade mit ihm diese enge Freundschaft haben, wie mit Kindern, die werden von göttlichen Engeln mit Erkenntnis, körperlicher wie geistiger Gesundheit gesegnet und besondere Kraft wird ihnen zu teilen.

[1:08:50] Und diese besondere Kraft wird uns daran – einem anderen Zitat im Geiste Weissagung – so einen Unterschied machen zwischen Gottes wahrem Volk und den Ungläubigen. Das selbst Satan erkennt, dass wenn er die Gotteskinder nicht dazu verleiten kann, diesen heiligen Tag zu entehren, dann hat er eine mächtige Armee verloren, weil diese Menschen eine Kraft von Gott bekommen, die es fast nicht möglich macht für ihn, sie zu versuchen.

[1:09:20] Aber andererseits wandeln sich die Engel von denen ab, die die Heiligkeit des göttlichen Ruhetags verletzten. Sie entzogen ihnen alle Erkenntnis, alle Kraft. Ich sei jene Gruppe von einer Wolke überschattet, verzweifelt und oftmals völlig niedergeschlagen. Der Geist Gottes war von ihnen gewichen.

[1:09:39] Auch das ist eine ernste Warnung und es hört sich hart an, aber es ist die Wahrheit. Wenn wir Gott nicht treu sind, einem kleinen, das ist wie ein Volk Israel damals, wie wir es vorher auch schon gesehen haben, der Fluch des Gesetzes und der Segen des Gesetzes. War das Volk Gott treu, hat Gott sie mit allem gesegnet, was nur gegen Ernteerträge, viel den Menschen kam, Könige kamen, sie Thema, Erkenntnis über Gottes Wort, über ihn. Aber wenn sie ihm nicht treu waren, konnte ihn all das nicht geben und er musste sie verlassen und seinen Schutz musste zurücknehmen, weil sie nicht ihn gewählt hatten.

[1:10:19] Im Zweifel, wonach soll ich bei gewissen Dingen entscheiden, ob ich sie am Sabbat tun soll oder nicht? Das ist das, was ich vorhin schon ein paar Mal angesprochen habe, aber ich möchte es noch mal zum Abschluss nennen.

[1:10:34] Lasst uns zusammenfassen: Der Sabbat ist ein heiliger Tag. Heilig bedeutet abgesondert. Gott hat dem Sabbat eine besondere Bedeutung zugemessen und es liegt ein so besonderer Segen auf diesem Tag, dass wir diesen Tag gewissenhaft hält, in Gottesfurcht und den Prinzipien der Bibel treu bleibt. Dass diese Menschen körperliche wie seelische Gesundheit, wie auch Erkenntnisse über Gott empfangen, wie sie es sonst nie empfangen könnten. Und sie bekommen eine Kraft, die es für Satan fast, sagen wir, unmöglich macht, wenn man dabei bleibt, sie zu versuchen.

[1:11:15] Und dieser Tag soll ein Freudentag sein, ein Tag des Glücks, wo wir Gott suchen. Und Gott ist ein Gott, der sie damals mit dem Erlösungsplan, ja, Gott hat sie damit gerungen. God save hat damit gerungen, aber diesen Plan zustimmten nicht. Aber er hat es gemacht für dich und mich. Und Gott ist dann glücklich, wenn wir dort oben sind.

[1:11:37] Und darüber hinaus möchte ich Gott mit uns spielen. Lasst euch das auf der Zunge vorgehen: Gott möchte mit uns spielen wie Kinder auf der Straße spielen. So ein Gott haben wir. Damit unserem Garten, in einer von neun, empfange spielen wird. Damit uns vielleicht keine Ahnung, was der Sportart wieder alles machen werden, damit uns Himmels Beispiel, keine Ahnung, der wir unsere Unternehmungen unternehmen, damit das Tauchen geht mit uns, näher bungee jumping, weiß nicht, ob es auf ein neues gibt. Der wird uns solche Dinge macht, damit das Fahrradfahren geht, da wirklich mit den Menschen geht. Das ist der Sinn und der Zweck des Sabbats.

[1:12:15] Und die Bibel gibt es praktische Ratschläge, wie wir näher zu Gott kommen können. Gibt es aber auch Hinweise, was wir vermeiden sollten, weil all das zu unserem Nachteil sein wird. Also, wenn wir jetzt manchmal in Situationen kommen – ich hatte nämlich mal vor einiger Zeit, hat mich ein Bruder angerufen und ich war für mich sehr geehrt gefühlt. Auch er hat mich angerufen, hat gesagt: "Damit ich habe eine Frage, ich bin hier dabei, was zu machen, ich weiß nicht, ob ich das machen kann oder nicht."

[1:12:46] Und ich habe dann gesagt: "Hergeben der Weisheit und kurz zuvor hat Gott mir meine Idee gegeben durch eine Predigt, wo es quasi ganz einfach gesagt wurde."

[1:12:58] Das ist das, womit ich hier auch abschließen möchte: Das, was wir am Sabbat tun, bringt mich das näher zu Gott? Bringt mich das mehr zum Herrn? Dann mache ich es. Hilft mir das, was ich tue, den Zweck des Sabbats zu erfüllen? Dann mache ich das. Aber hilft mir das dabei nicht? Dann lass es bleiben. Und das ist das, was ich auch diesen Bruder nein gesagt habe. Ich habe ihm eine Sprachnachricht geschickt, hat gesagt: "Was auf der Sinn und Zweck des Awards ist, folgender: Und bei dem, was du machst, stell dir einfach die Frage: Wird mich das näher zu Gott bringen oder wird es mich von ihm weg bringen?" Und dann entscheide.

[1:13:38] Und deswegen, ich denke und ich hoffe es, mein Gebet, dass wir jetzt klarer sehen konnten, was der Sinn und Zweck des Sabbats ist, dass wir klarer erkennen konnten, was Gott für uns beabsichtigt. Aber wenn es manchmal Dinge gibt, es nicht sicher sind, wo wir nicht gleich eine Antwort haben, geht auf die Knie und sagte: "Er gibt mir Weisheit." Und dann entscheidet danach.

[1:13:57] Wird es mich näher zu Gott bringen? Wird es mir helfen, die Beziehung zu vertiefen? Wird es mir helfen, die Freude an Gott besser zu erfahren? Wenn ja, dann mache ich es. Wenn nein, dann lass es bleiben. Und das ist das, was wir verstehen müssen.

[1:14:13] Weil es geht nicht nur darum zu beweisen, dass der Sabbat der siebte Tag ist. Die Beweisführung ist eindeutig, wenn man ernst ein Herz hat, an dieser Debatte rangeht. Aber was wir vor allem in der Endzeit verstehen müssen, ist auch hier das Siegel Gottes. Es ist nicht einfach nur, ich habe erkannte sensible Tag Ende, sondern der Sabbat ist einfach das Resultat von einem Kennen, wie ich Gott persönlich kenne.

[1:14:39] Ich kenne viele Fernsehprediger und ich weiß viel über die Welt, ihre Erzeugnisse angeschaut habe und ich weiß, wie sie predigen, ich weiß, wie sie charakterlich sind, weil je mehr man von ihnen sieht, desto besser kann man sie einschätzen. Wenn ich sie aber treffen würde, ich könnte ihnen alles über sie erzählen, aber sie kennen mich überhaupt nicht.

[1:15:00] Und das ist das Problem. Wir kennen viel über Gott, aber er kennt uns nicht, weil wir keine Beziehung mit ihm haben. Deswegen, lasst uns das beiseite legen, nicht einfach nur Beweiskette zu erfüllen, sondern den tieferen Sinn von diesem schönen Tag, von diesem Tag der Freude und des Glücks zu erfahren.

[1:15:19] Zum Abschluss möchte ich damit euch beten. Und auch hier, wenn wir jetzt auch das Rufen Gottes spüren, wenn wir sehen, dass Gott uns zu einer Entscheidung führt, vielleicht haben wir unser Leben Gott noch nicht zu übergeben, vielleicht haben wir sogar jahrzehntelang in einer falschen Vorstellung über den Sabbat gelebt. Vielleicht, wenn wir an die Wiederkunft denken, haben wir innerlich mehr Angst als Freude. Das sind alles Anzeichen, die uns zeigen, wir brauchen eine geistliche Erweckung und wir müssen ja, unser Leben Gott neu geben. Aber wenn wir dieses Gefühl haben, uns nicht selber betrügen, ist es ein gutes Zeichen, weil der Heilige Geist in unseren Herzen bewirkt und wir quasi diesen Schritt gehen können.

[1:16:02] Und daher, wenn jetzt diese Männer spürt, dass der Heilige Geist euch ruft, zu einer Entscheidung führt, zögert nicht, Ja zu sagen, weil heute ist der beste Tag, sich für Gott zu entscheiden.

[1:16:14] Himmlischer Vater, ich danke dir für jeden Zuschauer, der zugeschaut hat und diese Predigt sehen wird. Und ich möchte dich von Herzen bitten, was uns hilft, eine Entscheidung für dich zu treffen, dass wir uns dir unterordnen, deine Wege gehen. Und ich möchte dir auch danken, dass du uns so klar in deinem Wort gezeigt hast, im Geiste Weissagung auch, was der Sinn und Zweck des Sabbats ist und wie wir diesen Sinn und Zweck erfüllen können. Habe von Herzen Dank, dass wir dich haben, dass du dich so bei uns freut, dass wir mit dir spielen können, wie Kinder miteinander spielen. Also danken wir dir, dass du uns an die Hand nimmst, lassen, dass wir dir zur Hand gehen dürfen, dieses letzte Werk zu beenden, der Mitte bald wieder kommen kannst und die neue Erde schaffen kannst. Wir danken dir für all das im Namen Jesu. Amen.

[1:17:05] Und euch bleibt gesund. Wir sehen uns beim nächsten Mal zum letzten Vortrag dieser Serie "Ihm zur Hand" mit dem Thema über die Gabe der Prophetie. Und dort wollen wir das anschauen, was für ein Segen es ist, die Gabe der Prophetie zu haben. Und dann möchten wir uns auch anschauen, wer und wie Ellen White war, wie ihr Wirken war und warum es so unfassbar gut ist, nicht mit der bösen Ellen White Teile zu schwingen, sondern zu sehen, ist eine ganz liebe Frau, die uns näher zu Gott bringt und dass ihr einziger Wunsch auch war, uns mit Gott zu vereinen. Amen.


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