Veröffentlicht am
253 Klicks

In dieser Predigt wird die Gabe der Prophetie beleuchtet, ein zentrales Thema der Serie „Ihm zur Hand: Warum jung und gläubig?“. Der Sprecher erklärt, warum diese Gabe für die Endzeitgemeinde von Bedeutung ist und wie sie sich in der Geschichte manifestiert hat, insbesondere im Wirken von Ellen White. Es wird diskutiert, wie Menschen auf die Gabe der Prophetie reagieren und welche biblischen Grundlagen dafür existieren.

Die Botschaft betont die Wichtigkeit, prophetische Gaben nicht zu verachten, sondern sie zur Erbauung, Ermahnung und zum Trost der Gemeinde zu nutzen. Der Vortrag ermutigt dazu, Gottes Botschaften durch seine Propheten anzunehmen, um Gelingen im Leben zu finden und näher zu Gott zu kommen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Ihm zur Hand

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Ein herzliches Willkommen an alle jungen Freunde und jungen Zuschauer und alle, die sich jung geblieben fühlen. Hier zu unserer achten und damit letzten Reihe in dieser Serie "Ihm zur Hand: Warum jung und gläubig?". Wir haben heute als Abschluss ein sehr interessantes Thema. Aber bevor wir da genauer darauf eingehen, möchte ich auch heute zu einem Gebet einladen, dass Gottes Geist diese ganze Predigt segnet, dass nicht Menschen im Mittelpunkt stehen, sondern dass wir näher zu Ihm kommen.

Himmlischer Vater, ich danke Dir für das Versprechen, das Du gegeben hast in Jeremia 19, dass Du Deine Hand ausgestreckt hast und Deine Worte in ihren Mund gelegt hast. Und so bitte ich auch jetzt, dass Du durch mich sprichst und dass jeder Zuschauer durch diese Predigt näher zu Dir kommt, dass Dein Name verherrlicht wird und dass viele Menschen dadurch profitieren werden und fürs ewige Leben gerettet werden. Dafür danken wir Dir im Namen Jesu. Amen.

[1:34] Der krönende Abschluss unserer Serie "Ihm zur Hand". "Warum würde ein Mensch jung und gläubig sein?" trägt den Titel "Die Gabe der Prophetie". Und wie ich im fünften Teil dieser Serie schon angekündigt habe, haben wir gesehen, warum ich glaube, dass ich in die Gemeinde gehe, die Gott als besonderes Werkzeug benutzt in dieser letzten Zeit. Und ein besonderes Merkmal dieser Gemeinde ist die Gabe der Prophetie, der Geist der Weissagung. Und damals habe ich es auch schon angesprochen, dass ich glaube, dass sich diese Gabe der Prophetie in dem Leben und Wirken von Ellen White erfüllt hat. Aber was genau dahinter steckt und warum ich das glaube und was für eine Person sie war, das möchten wir jetzt in den folgenden Minuten uns anschauen.

[2:23] Denn ich glaube, es ist sehr wichtig, dieses ganze Thema. Aber trotzdem stellt sich vielleicht die Frage: Warum sollte man so etwas in einer Predigt machen? Ich möchte ganz kurz sagen: Im Endeffekt habe ich das Gefühl, es gibt drei Arten von Reaktionen, wenn es um das Thema der Gabe der Prophetie geht. Und die erste Reaktion, wie man hier in diesem Bild sehen kann, sind Menschen, die sich freuen darüber, die unglaublich glücklich sind, wenn man davon spricht. Die zweite Gruppe, die bekommt schon Wutanfälle, wo der Kopf anfängt zu rauchen und die Krampfadern fast schon zu platzen drohen. Und die dritte Gruppe, die weiß wenig bis gar nichts davon. Und es ist immer eine Frage: Warum ist da nicht so viel Streit über dieses Thema? Und unabhängig davon, in welcher Gruppe ihr euch jetzt einordnen würdet, das Zuschauer, es ist dennoch sehr wichtig für jede dieser Gruppen, dich darüber Gedanken zu machen, weil, wie gesagt, wenn es ein so wichtig genanntes Merkmal der Endzeitgemeinde ist, dann müssen wir uns damit auseinandersetzen.

[3:28] Und das Ganze ist aber ein sehr schönes Thema. Noch mal kurz zur Wiederholung: Wir haben uns im fünften Teil dieser Serie angeschaut, wie man auch prophetisch, wie man geschichtlich sehen kann, warum die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten all diese Kriterien erfüllt, was uns nicht als stolz und überheblich darstellen sollte. Aber wir haben gesehen, dass die Bibel selber die Endzeitgemeinde Gottes als Christen definiert, aber um genau zu sein, als Teil der Christen, weil es ja nur die Übrigen von dem Samen der Frau sind, die dann ebenfalls alle Gebote Gottes halten. Also leer-mäßig eine reine Gemeinde sind, auch wenn es ein, zwei, drei schwarze Schaf(f)en dort gibt. Aber es ist, wie gesagt, leer-mäßig eine reine Gemeinde.

[4:14] Dann kamen sie in einem wenig bevölkerten Land auf die Prophetie sagt: Sie kamen aus der Erde, aus einem Land, wo nicht viele Menschenmassen sind, was auch auf die Vereinigten Staaten zutrifft zur Gründungszeit im 18. Jahrhundert beziehungsweise 19. Jahrhundert. Aber diese spezielle Gemeinde hat sich erst nach diesen 1260 Jahren der päpstlichen Vorherrschaft gegründet und gefunden, mit der Entsiegelung des Buches Daniel. Und von daher, wenn wir dann auch das letzte Kriterium anschauen, mit dem Geist der Weissagung, können wir uns ganz sicher sein, eigentlich, dass all diese Kriterien nur auf die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten zutrifft. Aber um auch das ganz klar noch mal zu sagen: Wir sind deshalb nicht besser oder heiliger als andere Christen, sondern wir haben eine sehr viel höhere Aufgabe, was uns auch eine sehr große Verantwortung gibt. Und daher ist es eigentlich nichts, worauf man sagen mal sündhaft stolz sein kann, sondern was uns einfach zeigt, welchen Stellenwert du von Gott bekommen hast, welches Privileg haben und wie gesagt, welche Verantwortung wir dann auch den Mitmenschen gegenüber haben.

[5:27] Nun aber zurück zum speziellen Thema, dem sechsten Punkt: die Gabe der Prophetie. Die Menschen warten immer, und es war schon immer faszinierend für die Menschheit auf eine Botschaft von da draußen. Es gab zum Beispiel in der Berliner Zeitung am 17. Januar 2020 einen Artikel, veröffentlicht wurde und gesagt wurde im Titelblatt: "Die NASA-Astronauten sind sich sicher: Aliens stehen in Kontakt mit uns." Und naja, man kann es davon halten, was man möchte. Wer es möchte, kann gerne mal diesen Artikel nachlesen unter dem angegebenen Link. Aber irgendwas fasziniert die Menschen, so eine Botschaft von da draußen zu bekommen. Und das ist auch nichts Neues. Man, diese Alien-Ideen und Alien-Verschwörungstheorien gab es schon immer. Eigentlich zum Beispiel auch hier im 1983, zum zweiten Mal in dem Plättchen "US News & World Report" wurde auch geschrieben, da wurde ein Satellit ins Weltall geschickt, dann wurde gesagt: "Wenn jemand versucht, mit uns in Kontakt zu treten, sind wir bereit zu hören." Und wahrscheinlich habt ihr auch schon viel davon gehört. Es wurden so viele Dinge ins All gesendet, manchmal wurden Schallplatten gesendet, damit die Aliens die Musik der Menschen hören können. Manchmal wurden solche Bilder vom menschlichen Körper ins All geschickt, damit die Aliens wissen, wie wir anatomisch aufgebaut sind. Also, es fasziniert die Menschen ungemein, eine Botschaft von da draußen zu bekommen, eine Botschaft von irgendetwas Übernatürlichem, was man nicht fassen kann.

[7:05] Aber die Frage, die mir gestellt habe, ist: Was ist, wenn wir vielleicht schon eine Botschaft von da draußen bekommen haben? Was ist, wenn wir tatsächlich in diesem alten Buch, die Bibel, eine Botschaft von da draußen haben? Aber was ist, wenn es einfach nicht die Erwartungen der Menschen erfüllt? Und darüber hinaus, über die Bibel hinaus, was aber eher eine Ergänzung ist, hat Gott die Gabe der Prophetie noch geschenkt?

[7:35] Und bevor ich jetzt hier einen Schritt weiter gehe, ich habe noch einen kleinen Helfer mitgebracht für meine Predigt. Hier, hier auf diesem Baseballschläger steht: "Die Ellen White Keule". Und diejenigen von euch, die in der Gemeinde aufgewachsen sind, die kennen das vielleicht. Und ich glaube, die älteren Menschen haben eher ein Problem damit. Aber man hat manchmal diesen Namen Ellen White ziemlich missbraucht, und es gab einige Situationen, wo sich Geschwister in irgendwelche Diskussionen regelrecht durch die Köpfe eingeschlagen haben und gesagt: "Aber Ellen White hat gesagt, dass man..." Kommt die andere Partei und sagt: "Aber sie hat gesagt, dass..." Und es wird sich immer die Köpfe so eingeprügelt, und ihr Name ist ganz schön in Verruf geraten. Und es gibt, wie gesagt, einige, wie wir auch anfangs gesehen haben, die sich sehr freuen über dieses Thema, die Luftsprünge machen. Wir kennen etwas von Ellen White lesen. Und dann gibt es die Gruppe, die sich da wirklich drüber aufregt. Und daher, das nur als Hintergrund. Ich weiß, wie gesagt, nicht, in welche Gruppe ihr euch einordnen würdet. Aber lasst uns vielleicht, was wir auch unterbewusst so vielleicht gedacht haben, diese Ellen White Keule einfach beiseitelegen, weil es sicherlich nicht ihre Intention war, dass man sie so die Köpfe einschlägt.

[8:56] Daher, ich habe in dieser ganzen Diskussion, jetzt dieser Predigt, auch Fragen gesammelt, von wo ich mit Menschen gesprochen habe, verschiedene Glaubensrichtungen auch, und es gab einige Fragen, die immer wieder aufgetaucht sind, gerade auch in Bezug darauf, ob er denn wirklich eine Prophetin war oder nicht. Und da kam eine Frage, die sagt: "Sagt die Bibel nicht, dass sie nach Jesu Erdenleben viele falsche Propheten auftreten werden?" Und die Frage ist definitiv berechtigt, weil wir lesen es hier gleich auch in dem Text, dass Jesus gesagt hat: "Nachdem er von der Erde gegangen ist, werden viele falsche Propheten kommen." Und das wird auch so das Totschlagargument verwendet, dann sozusagen im Wald, kann keine Propheten gewesen sein, weil es ja falsche Propheten geben wird.

[9:43] Schauen wir mal, was dieser Text eigentlich sagt in Matthäus 7, Vers 15 bis 19: "Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, innerlich aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen oder Feigen von Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen."

[10:24] Also, was Jesus hier macht, er vergleicht die Propheten mit Bäumen und er sagt, es gibt gute Bäume, die bringen gute Frucht. Es gibt schlechte Bäume, die bringen schlechte Frucht. Und wenn er jetzt hier also vor falschen Propheten warnt, er sagt ja nicht: "Habt acht vor allen, die sich als Propheten bezeichnen", sondern er sagt: "Habt acht, hütet euch vor den falschen Propheten." Also, im Umkehrschluss sagt er, es wird falsche Propheten geben. Aber wenn er dann hier von guten Früchten, von guten Bäumen spricht, dann bedeutet das, dass es auch gute und wahre Propheten geben wird nach seinem Erdenleben. Und daher ist es falsch zu sagen, jeder, der sich als Prophet bezeichnet, ist automatisch nicht von Gott gesandt. Und ich muss zustimmen, die große Zahl derer, die sich als Propheten bezeichnen, sind nicht von Gott gesandt, weil wenn wir die Früchte anschauen und mit dem einzigen Maßstab der Bibel vergleichen, dann können sie nicht von Gott gesandt sein.

[11:19] Aber wir wollen trotzdem auch schauen: Ist die Gabe der Prophetie eigentlich ein Versprechen Gottes, oder haben wir uns das ausgemalt? Was sagt die Bibel? Joel Kapitel 3, Vers 1 und 2: "Und danach wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgießen werde über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter werden weissagen, ihre Ältesten werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichter sehen. Und auch über die Knechte und über die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen."

[11:51] Zweiter Text: 1. Korinther 12, Vers 4 und 10: "Es bestehen aber Unterschiede in den Gnadengaben, doch es ist derselbe Geist. Einem anderen Wirkungen von Wundern, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden werden auch viele andere Merkmale genannt, die der Heilige Geist gibt. Aber das sind nur zwei Beispiele. Man könnte noch viel mehr davon anführen, aber die Bibel sagt ganz klar, dass es immer Gottes Absicht war, die Gabe der Weissagung auf seinem Volk zu schenken."

[12:23] Ganz simples Beispiel, um das auch zu sehen, dass es in der ganzen Bibel so war: Gott hat immer das Prinzip von Ankündigungen und von Erinnerung verwendet. Was bedeutet, dass z.B. vor der Sintflut hat Gott Menschen wie Noah geschickt, oder auch mit Susa, die gesagt haben: "Es wird eine Sintflut geben. Gott wird eines Tages die Welt vernichten, wenn sie nicht umkehrt von ihren bösen Taten." Kurz bevor es geschehen ist mit der Flut, hat Gott Noah gesandt, um die Menschen darauf hinzuweisen, was schon lange bekannt war, was schon lange vorhergesagt wurde. Oder die ganzen Propheten im Alten Testament haben auch gesagt, dass es, wenn Israel weiter Gott untreu bleibt, dass dann die Zeit kommt, wo sie verschleppt werden und ins Exil gehen werden. Jeremia hat es z.B. vorhergesagt, hat daraufhin erinnert, kurz bevor es soweit war. Und als sie im Exil waren, das Volk Israel, hat er mir gesagt: "Nach 70 Jahren wird dieses Exil vorbei sein." Kurz bevor diese 70 Jahre zu Ende waren, hat Gott Daniel gesandt, um das Volk daran zu erinnern, an das, was schon lange vorher gesagt war, damit die Erfüllung bald eintreten kann. Das ganze Alte Testament hat vorhergesagt, dass eines Tages der Messias kommen würde und die Menschen retten würde von ihren Sünden. Kurz bevor es soweit war, hat Gott Johannes den Täufer geschickt, um das Volk an das zu erinnern, was schon lange bekannt war.

[13:56] Und jetzt ist die Frage: Die ganze Bibel spricht davon, dass Jesus ein zweites Mal in Macht und Herrlichkeit kommen wird und die Erde danach dann richten wird. Und die wichtige Frage ist: Warum sollte Gott nicht auch kurz vor dem Ende der Zeit, kurz vor dem Ende der Welt, nochmal einen Propheten schicken, der sein Volk an das erinnert, was schon lange bekannt war, was aber in Vergessenheit geraten wurde? Und dieses Prinzip müssen wir verstehen, weil wenn wir das dann anschauen und vergleichen mit dem Text Matthäus 7 oder auch mit den Texten, die wir gerade gelesen haben, dann ist es definitiv nicht falsch zu denken, dass Gott vor dem Ende der Welt nochmal einen Propheten schicken würde, der Gottes Volk an das erinnert, was schon lange bekannt war.

[14:43] Aber jetzt ist noch mal eine wichtige Frage: Für wen ist die Gabe der Prophetie eigentlich bestimmt? Wir haben viele Glaubensgemeinschaften, die vor allem im künstlerischen Kreisen, die davon sagen: "Wir sind geist-erfüllt, haben den Heiligen Geist, Zungen sprechen oder irgendwelche kleinen Gruppen irgendwo im, ich sage mal, ganz abgeschieden von der Welt, in Klöstern oder irgendwelchen Savannen, die sagen: 'Wir haben Licht von Gott, wir haben Licht von den Göttern, von den Geistern, wir haben prophetische Gaben.'" Ja, sonst Radames oder seines andere, die sich damit betiteln. Aber die gewichtige Frage ist: Was sagt die Bibel eigentlich, für wen ist die Gabe der Prophetie bestimmt?

[15:26] Das sagt die Bibel auch ganz deutlich, 1. Korinther 14, Vers 22: "Darum dienen die Sprachen als ein Zeichen, und zwar nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen. Die Weissagung aber ist nichts für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen."

[15:44] Lasst mich das kurz erklären. Dieser Text sagt, die Gabe der Sprachen, dann der Apostelgeschichte 2 oder 1. Korinther 14, lesen, die Gabe des Sprachen ist nicht das, was heute im Pfingstlager-Gemeinden so praktiziert und gelebt wird, dass man durcheinander redet, irgendwelche Worte, die keinen Sinn ergeben und hinterher nicht mal weiß, was man gesagt hat. Die Bibel sagt in der Apostelgeschichte 2 und 1. Korinther 14, um es einfach kurz zu erklären: Die Gabe der Sprachen ist einfach nur, dass man in einer Sprache sprechen kann, die man vorher nicht konnte. Das ist, was der Heilige Geist bewirkt, damit auch Menschen, die nicht deine Sprache sprechen, das Evangelium hören können. Und diese Gabe, sagt Paulus, ist für die Ungläubigen gegeben und nicht für die Gemeinde. Das heißt, wenn wir heutzutage in Gemeinden kommen, die sagen: "Wir haben die Gabe der Sprachen", dann ist es nicht mit der Bibel vereinbar, weil die Bibel sagt, diese Gabe des Sprachen ist nichts für die Gemeinde gegeben, weil die weiß ja, worum es geht. Sie spricht eine eigene Sprache. Sondern es ist für die Ungläubigen, damit die das hören können, was die Gemeinde schon weiß.

[16:45] Aber der zweite Teil von diesem Text sagt, dass die Weissagung nicht für die Ungläubigen ist, sondern für die Gläubigen. Also, die Weissagung ist für die Gemeinde gegeben, ist nicht gegeben, um ungläubige Menschen mit irgendeiner interessanten, aufregenden Erfahrung zu erwecken. Gott hat gesagt, dass, sondern die Weissagung ist für die Gemeinde gegeben, um der Gemeinde eine wichtige Botschaft zu geben. Und auch das ist sehr wichtig zu verstehen, weil uns das hilft, wo wir dann die Gabe der Weissagung suchen müssen. Der Radio ist es ganz klein in der Gemeinde, nicht irgendwo außerhalb.

[17:24] Aber um darauf zurückzukommen: Welchen Zweck erfüllt eigentlich die Gabe der Prophetie, beziehungsweise welche Aufgaben hat ein Prophet und warum würde Gott sie der Gemeinde geben? Was steckt da? 1. Korinther 12, Vers 2 und 4 fasst es schön zusammen: "Wer aber weissagt, der redet für Menschen zur Erbauung, zur Ermahnung und zum Trost. Wer aber weissagt, der baut die Gemeinde." Also, das ist der Grund, warum die Gabe der Prophetie der Gemeinde gegeben wird, damit die Gemeinde erbaut wird, damit sie unterrichtet wird, damit ihr gezeigt wird, welche Richtung sie einschlagen soll. Das hier war auch ermahnt wird, wenn sie schiefe Wege geht, aber es ist auch ein Trost natürlich.

[18:07] Und das müssen wir auch im Hinterkopf behalten: Die Gabe der Prophetie hat im Prinzip, man kann viel dazu sagen. Die Bibel, es gibt nicht nur diesen einen Text, aber dieser Text fasst es sehr schön zusammen, was die Aufgabe von Propheten sind. Und deswegen, wenn wir uns dann heutige Propheten anschauen oder Propheten in der Geschichte, dann müssen wir gucken: Erbauen sie die Gemeinde? Bringen sie die Gemeinde näher zu Gott? Ermahnen sie die Gemeinde, auch wenn sie wegen der Sünde geht und größten sieht die Gemeinde, weil das ist auch sehr wichtig. Um auf meinen Helfer zurückzukommen: Erbauung und Ermahnung sind gut, aber wenn man nur darauf eintrifft und kein Trost kommt, dann ist auch das ein Indiz, dass dieser Prophet womöglich nicht von Gott gesandt ist. Das heißt, wir müssen die Gesamtheit sehen.

[18:55] Und wie gesagt, das ist ja wichtig, dass wir verstehen können, worum es eigentlich geht bei der Gabe der Prophetie. Und wenn es so wichtig ist mit der Gabe der Prophetie, stellt sich die Frage: Was ist, wenn man Gottes Propheten nicht wirklich Beachtung schenkt oder wenn man sie sogar öffentlich oder privat ablehnt? Ein sehr, sehr wichtiger Punkt. Was sagt die Bibel dazu? 2. Chronik 20, Vers 20: "Vertraut auf den Herrn, euren Gott, so könnt ihr getrost sein, und glaubt seinen Propheten, so werdet ihr Gelingen haben."

[19:32] Also, im Umkehrschluss: Wenn wir den Propheten nicht glauben, dann werden die Schiffbruch erleiden. Wenn wir den Propheten aberglauben, und damit sind alle Propheten gemeint, auch die ganzen Propheten im Alten und Neuen Testament, wenn wir diesen Ratschlägen glauben, dann werden wir im Leben Gelingen haben. Und das ist auch sehr wichtig für uns junge Leute, wenn wir ein erfülltes Leben haben wollen, wenn wir Gelingen haben wollen, wenn wir, ich sage mal, nicht in weltlichen Dingen erfolgreich sein wollen, aber in geistlichen Dingen, müssen wir, wir dürfen wir die Ratschläge der Propheten in Anspruch nehmen, dass, wenn es von Gott kommt und wenn es stimmt, dass unser Bestes im Blick hat, dann haben wir wirklich Gold gefunden, wenn wir den Propheten Achtung schenken.

[20:13] Paulus sagt es auch ganz kurz in vier Worten, 1. Thessalonicher 5, Vers 20: "Die Weissagung verachtet nicht." Und das ist auch ein Text, wenn wir uns unbedingt im Kopf behalten müssen, weil wir werden es gleich noch genauer anschauen. Aber wenn Ellen White eine Prophetin war und Paulus ganz klar sagt: "Die Weissagung verachtet nicht", was haben wir dann zu tun? Die Weissagungen nicht zu verachten.

[20:42] Warum z.B. sagt Gott im Psalm 105, Vers 15: "Tastet meine Gesalbten nicht an und fügt meinem Propheten kein Leid zu." Also, Gott ist sehr, sehr reif. Und darum, wenn es darum geht, wie man seine

[20:51] wenn es darum geht, wie man seine Propheten behandelt. Aber ob sie körperlich oder seelisch ist, spielt jetzt mal keine Rolle. Aber Gott sagt ganz klar: "Verfügt meinem Propheten kein Leid zu." Und wenn wir das, was Gott uns anvertraut, direkt dann sollten wir da auch ein bisschen mehr Hochachtung haben, weil wie in der Geschichte zu Mose, musste er seine Füße, äh, seine Schuhe ausziehen. Seine Füße durften dranbleiben, als er in Gottes Gegenwart getreten ist.

[21:20] Und so ist es auch mit manchen Themen in der Bibel. Die Bibel ist ein heiliges Buch und es gibt Themen, alle Themen sind sehr heilig in der Bibel. Und wir müssen geistlich gesehen aufpassen, dass wir nicht auf heiligem Boden umher trampeln und womöglich gegen Gott gehen.

[21:36] Dann zum Beispiel in Johannes 7, Vers 30 heißt es über die Pharisäer, dass die Pharisäer und Gesetzesgelehrten den Ratschluss Gottes verworfen haben, sich selbst zum Schaden, indem sie sich nicht von Johannes dem Täufer taufen ließen. Wie wir anfangs gelesen haben, in 22, Vers 20, dort heißt es: "Wir werden gelingen haben, wenn wir den Propheten glauben." Und dieser Text hier sagt, dass wenn wir Gott, des Propheten ablehnen, es uns selber zum Schaden dient.

[22:06] Und was auch interessant ist in diesem Text, dadurch, dass die Menschen, die Pharisäer und Schriftgelehrten, vor allem Johannes den Täufer abgelehnt haben, haben sie Gottes Ratschluss abgelehnt. Das heißt, wer Gottes Propheten ablehnt, der lehnt im Umkehrschluss Gott selber ab.

[22:26] Das ist auch ein wunderbares Beispiel in der Geschichte von Samuel, als die Israeliten einen König haben wollten. Sie wollten unbedingt sein wie die anderen Völker, haben gesagt: "Wir wollen nicht länger unter der direkten Regierung Gottes stehen, wir wollen auch einen menschlichen König." Und sein Wille hat das ja persönlich genommen und hat gesagt: "Oh, sie haben mich verworfen, aber Gott hat zusammen mit mir dann gesagt: Sie haben nicht dich verworfen, sie haben mich verworfen." Also, wer die Ratschläge von Gottes Propheten ablehnt, der wirft Gott über Bord.

[22:54] Hört sich hart an, ist auch hart. Und deswegen ist es so wichtig, weil wenn Gott sich schon die Mühe macht, einen Propheten zu schicken, müssen wir uns fragen: Warum macht er das?

[23:08] Eine Frage, die auch immer wieder aufkommt in solchen Diskussionen ist dann: Warum gibt es seit der frühen Gemeinde bis heute keine Propheten mehr? Wie kann es sein, dass quasi über 2000 Jahre Gott mehr oder weniger geschwiegen hat?

[23:24] Aber auch da ist die Frage, hat es auch zu alt ist am Ende im Neuen Testament Zeiten immer Propheten gegeben? Nicht immer. Wir lesen das so oft, das ist so selbstverständlich, aber wenn wir uns die Zeiträume anschauen würden, es gab auch dann nicht immer Propheten. Zum Beispiel zwischen dem Buch Maleachi, dem letzten Buch des Alten Testaments und Johannes dem Täufer lagen auch 400 Jahre, wo quasi kein keiner gesprochen hat, wo kein Prophet aufgetreten ist. Also, das ist kein Kriterium zu sagen: Ja, es gab keine Propheten dort und es wird auch keine mehr geben.

[23:59] Aber trotzdem ist die Frage: Warum gab es seit damals bis heute keine Propheten mehr? Ein Text, der uns darauf einen Hinweis gibt, ist Klagelieder 2, Vers 9. Und dann heißt es: "Ihre Tore sind in den Erdboden versunken, ihre Regel hat er zerstört und zerbrochen. Ihr König und ihre Fürsten sind unter den Heiden. Es ist kein Gesetz mehr da. Auch bekommen ihre Propheten keine Offenbarung mehr vom Herrn."

[24:28] Wenn Gott Propheten es schickt, das ist auch ein wichtiges Kriterium. Wenn wir aber nachher noch genauer sehen, dann müssen sie in Übereinstimmung mit Gottes Gesetz reden. Und zu der Zeit, beziehungsweise auch, wenn wir das in der Geschichte vom alten Israel schauen, immer dann, wenn sie dort abtrünnig wurden und sich von ihm weg gesagt haben, hat Gott auch viele von seinen Segnungen zurückgenommen.

[24:52] Und die ganze Zeit der Kirchengeschichte über, es kann man recht schnell im zweiten, dritten Jahrhundert dann, dass die Kirche wirklich sich vom dem Christentum völlig abgewandt hat und sich einen heidnischen Deckmantel gemacht hat, dass Gott keine Offenbarung mehr geben konnte, weil das Verständnis über sein Wort völlig beiseite gesetzt habe, keiner mehr wirklich studiert hat.

[25:16] Und erst gegen Anfang des 19. Jahrhunderts, als Gottes Volk sich wieder formiert hat und die Bibel angefangen zu studieren und sie gesehen haben unter der Leitung des Heiligen Geistes, was die Bibel eigentlich sagt zu gewissen Themen, und als diese Erweckung stattgefunden hat, dann hat Gott auch wieder die Gabe der Prophetie geschenkt, um sein Volk weiterzuführen, tiefer hinein zu bringen und ihnen manche Irrtümer und Missstände aufzuzeigen.

[25:42] Und so ist die wichtige Frage natürlich, wenn das alles stimmt und hört sich alles schön an, gibt es heute dann auch noch Propheten? Und wir haben das ja im fünften Vortrag dieser Serie schon genauer angeschaut, dass ich sehr wohl glaube, dass diese Gabe der Prophetie sich in dem Leben und Wirken von Ellen White erfüllt hat.

[26:02] Aber auch hier als einfach zu behaupten, weil es so von den Prinzipien der Bibel her stimmen könnte, ist natürlich schön. Aber wir wollen wissen, war es dann auch genau so? Hat Ellen White die Kriterien erfüllt, die an biblische Propheten erfüllen muss? Und auch eine wichtige Frage, der wir nachgehen wollen: Was hat sie persönlich über die Bibel, über sich selber?

[26:27] Eine Frage, die mir mal jemand gestellt hat, war, und das hört man recht häufig: Warum sollten White eine Prophetin seiner Poesie kein Buch in der Bibel schrieb? Aber diese Frage ist eigentlich, wenn man es genau betrachtet, nicht wirklich zielführend, weil es gibt unglaublich viele Propheten in der Bibel, die kein Buch geschrieben haben. Ich habe mich immer in der Liste aufgelistet von Propheten, denen der Bibel genannt werden, die aber kein Buch geschrieben haben.

[26:52] Es ist interessant, dass sogar Abel ein Prophet genannt wird. Dann müssen wir von Henoch, Abram, Isaak und Jakob, Aaron, beim Propheten und Miriam eine Prophetin, Billy, Arma, zwei abgefallene Propheten. Aber wenn wir die Liste durchgehen, wir erkennen einige Namen, so viele Propheten, Elia und Elisa. Ich meine, das sind wahrscheinlich auch Propheten, die man sofort nennen würde, aber die haben auch keine Bibelbuch geschrieben. Johannes der Täufer, das nicht gemacht. Oder in Apostelgeschichte, das sind dann so kleine Verse, wird es mal erwähnt, die vier Töchter des Philippus, Mann, auch vier Prophetinnen, aber kein Buch in der Bibel geschrieben.

[27:34] Abgesehen davon, ich weiß nicht, wie sich ein Vater fühlen würde, wenn er vier Töchter hat und alle Töchter Propheten sind. Da wird man dreimal nachdenken, was man macht. Aber wir sehen, es ist kein Kriterium, ein Prophet zu sein, nur um ein Buch in der Bibel zu schreiben, bzw. nur weil dann kein Buch geschrieben hast, bist du nicht automatisch kein Prophet.

[27:54] Und dann etwas anderes, was ich auch schon gehört habe, was jemand gesagt hat über das Thema von Ellen White: Sie war doch eine Frau, sie kann ja gar keine Prophetin gewesen sein. Ist ziemlich interessant.

[28:05] Es gibt in der Bibel ein einziges Amt, wo mir so eine fällt, es ist nicht von Frauen besetzt war. Frauen nahmen auch in der Bibel gepredigt, aber um es mal ein Beispiel zu zeigen, Mose, Aaron, Miriam, drei Geschwister, alle drei waren Propheten, aber nur zwei waren Priester. Muss ein Aaron und so das Amt des Priesters in der Bibel wurde nur von Männern besetzt.

[28:35] Wahrscheinlich, man könnte viel darüber es anstellen, wer auf ein eigenes Thema, aber das soll zeigen, nur weil White eine Frau war, ist es nicht, dass sich das Prophetenamt ausscheidet.

[28:46] Und wenn man es geschichtlich war betrachtet, auch hier nur kurz zum Anreißen, bevor Gott Ellen White berufen hat, hatte ursprünglich zwei Männer berufen. Der erste war William Fowle, Amerikaner, und er hat eine Zeitlang in den Gemeinden sogar die Visionen, die er von Gott bekommen hat, auch gepredigt, weitergegeben.

[29:10] Hat aber entweder war es nur eine zeitweise Wirkung, der hatte, oder hat er auch, dass die Ausrede: "Ich bin noch Afroamerikaner, wer wird schon auf mich hören?" Den zweiten Mann, den Gott aber berufen hat, und das ist das tragische Schicksal, ist das von Hessen Forst. Die beiden sind übrigens fast gleich alt geworden. Und Hessen Forst hatte quasi die Ausrede: "Ich bin noch viel zu jung, wer soll auf mich hören?"

[29:36] Das Tragische war dann, dass Hessen Forst immer wieder Visionen bekommen hat, sie aber nicht weitergegeben hat, weil er sich dafür geschämt hat, dann gesagt hat: "Wer wird mir da schon zuhören?" Und es war ging dann so weit, und so sagt es die Geschichte, dass sie eines Tages wie eine donnernde Stimme gehört hat, nach seinen ganzen Rebellionen, Weigerungen, die dann gesagt hat: "Du hast den Geist des Herrn vertrieben."

[30:08] Und ja, in dem Moment hat es verinnerlicht, die Klick gemacht, hat er versucht: "Okay, jetzt möchte ich trotzdem zeigen, weil jetzt habe ich verstanden, dass ich hier gegen Gott gegangen bin." Und immer, wenn er dann die Vision erzählen wollte, kurz bevor es erzählen wollte, hat er sich nicht mehr daran erinnert. Und da gab es vor allem eine Situation, wo dann Menschen das auch miterlebt haben, war diese Vision teilen wollte, aber er auf einmal kein Wort herausgebracht hat. Und viele haben gesagt: "Das war das peinlichste, was wir je erlebt haben."

[30:35] Und es gab dann auch eine Vision, die dann Ellen White hatte und Hessen Forst waren und einem Publikum, bzw. hat er ihm zugehört. Und als eine weitere Vision zu erzählen hat, kann man Hessen Forst hinterher auf sie zu und er hat sie ihr gesagt: "Das, was du gesagt hast, stimmt. Diese Vision hat Gott mir auch gegeben, aber ich habe ihn vertrieben und von mir ist gewichen. Bleib du ihm treu."

[31:02] Und Hessen Forst hat, soweit ich weiß, auch sein ganzes restliches Leben kein Interesse mehr gezeigt, einen geistlichen Dingen, ist dann von der Gemeinde oder nicht von der Gemeinde, sondern vom Glauben, vom christlichen Glauben abgefallen und ja, ist ungläubig dann gestorben. Und das ist ein sehr trauriges Schicksal. Aber es soll uns zeigen, dass wir, wenn Gott für uns eine Aufgabe hat, auch wenn wir nicht alle zu Propheten berufen werden, dass wir dem gehorchen sollen und nicht Gottes Geist vertreiben sollen.

[31:32] Heißt nicht, dass wir manchmal straucheln und ist einige Zeit kostet, bis wir uns überwunden haben mit Gottes Hilfe. Und Gott weiß das auch, ist sehr geduldig. Aber dieses konstante Ablehnen, das ist das, was Paulus im Neuen Testament sagt, dass das dazu führen kann, dass unser ewiges Leben verloren geht, wenn wir ständig dem Heiligen Geist widerstehen.

[31:54] Und so, wo die Männer versagt haben, haben die Frauen, hört sich vielleicht wird andere waren, die Frauen siegreich. Und so hat Gott dann mit Ellen White arbeiten können.

[32:08] Ja, und auch hier hat mir dann jemand mal gesagt, der kein Adventist ist, war die Siebenten-Tags-Adventisten haben wir den White seine Prophetin gemacht, aber sie selber hat sich nie als Prophet bezeichnet.

[32:21] Es gibt ja einen Text in Review Herald vom 26. Januar 1905, wo sie sagt: "Ich sagte, ich erhebe nicht den Anspruch, eine Prophetin zu sein. Ich beanspruche diesen Titel vor Menschen nicht, obwohl mich viele als solche bezeichneten. Ich wurde unterwiesen, die folgenden Worte zu sagen: Ich bin Gottes Botschafterin, gesandt, um den Irrenden eine Botschaft der Zurechtweisung und den Demütigen und Zerschlagenen Worte der Ermutigung zu bringen. Ich soll mit der Feder und meiner Stimme die mir übermittelten Botschaften weitergeben. Diese Worte richteten sich an mich: Du sollst diejenigen treulich zurechtweisen, die den Glauben des Volkes Gottes beschädigen würden. Schreibe die Worte auf, die ich dir zeigen werde, damit sie bis ans Ende der Zeit ein Zeugnis für die Wahrheit sein können."

[33:12] Also, was Menschen sagen, sie lesen diese Aussagen, weil dann, weil sie sagt: "Ich erhebe nicht den Anspruch, eine Prophetin zu sein", und sie sagen: "Sie war keine Prophetin, weil sie hat es ja selber gesagt."

[33:24] Aber erstens ist die Frage, nur weil sie sagt: "Ich erhebe nicht den Anspruch", bedeutet das, dass sie keine Propheten ist? Zweitens haben wir die Kriterien für Propheten angeschaut und drittens, was würde passieren, wenn man öffentlich laut sagt: "Ich bin ein Prophet"? Es gibt andere Zitate, die ich jetzt hier nicht dabei habe, aber wo sie sagt: "Wenn ich nicht gesagt habe, dass ich ein Prophet bin, weil es so viele Menschen gibt, die das behauptet haben und damit der Sache Gottes so sehr geschädigt haben."

[33:52] Und wer sich erinnert, wir haben im ersten Vortrag sondern ähnliches Thema angerissen, wo es darum ging, hat Jesus, hat er jemals gesagt: "Ich bin Gott"? Und diese Worte: "Ich bin Gott", hat Jesus so nie gesagt, aber er hat uns genug hinterlassen zwischen den Zeilen, damit wir sehen können, dass er Gott war.

[34:10] Weil die Frage ist, wenn man so ein hohes geistliches Amt, sag ich mal, von sich behauptet zu sein, muss auch immer darauf achten, wie könnte das wirken? Und daher ist es wichtiger, wie wir von Matthäus 7 gelesen haben, auf die Früchte zu schauen, also auf die Worte.

[34:30] Aber jetzt, wie gesagt, die Frage, die sehr wichtig ist: Wie können wir tatsächlich sicher sein, dass er denn wirklich von Gott beauftragt war, dass sie wirklich eine Prophetin war, nach dem Prinzip von Ankündigungen, Erinnerungen?

[34:43] Wir können ganz einfach einen Propheten-Test durchführen. Es kein Corona-Test, wo man sich die Stäbchen die Nase schieben muss und dann gibt mir das aus einem Pipette und da steht ein Prophet: Ja oder Nein. Sondern es hat biblische Kriterien.

[34:57] Das erste, was sie beachten müssen, ist die Botschaften, die der Prophet bringt, müssen im Einklang mit Gottes Wort stehen. Haben vorhin stand die Klagelieder 2, Vers 9 gelesen, dass dort die Bibel sagt, es gibt da, wo Gottes Gesetz nicht hoch gehalten wird, bekommen die Propheten auch keine Offenbarung von Gott. Und Jesaja sagt: "Wenn sie nicht zum Zeugnis und zum Gesetz hin reden, leuchtet für diese Propheten kein Morgenrot."

[35:23] Zweites Kriterium: Ihre Aussagen müssen sich erfüllen. Aber Achtung, man muss bedenken, es gibt verschiedene Arten von Propheten. Es gibt diese apokalyptische Prophetie, wie zum Beispiel in einem Buch Daniel, Offenbarung, wo es unabhängig davon ist, wie die Menschen sich entscheiden oder was die Menschen machen.

[35:44] Aber es gibt auch bedingte Prophetie, wo es davon abhängt, wie sich die Menschen entscheiden werden. Und eines der besten Beispiele da ist der Fluch, der Segen des Gesetzes im Buch Mose. Mose hat und Gott hat es so wie gesagt, es gibt zwei Wege, die das Volk einschlagen kann. Wenn sie mehr Gehorsam sind, dann werde ich sie segnen, das Land segnen, ich werde ihre Kinder segnen, sie werden von Krieg bewahrt bleiben. Denn sie mir untreu werden, kann ich sie nicht länger segnen, ich kann sie nicht zwingen, sie zu beschützen, und die Feinde werden kommen, die Dürren werden kommen, die Krankheit wird kommen.

[36:24] Und beides ist ein von Gott prophezeite Weg, aber es hing davon ab, wie sich die Menschen entscheiden würden, also was eintreten würde.

[36:34] Und es gibt auch viele Kritiker von Ellen White. Ich habe auch mein Video geschaut, das über 20 Minuten gehen, wo es die dann schätzt man, glaubt 10 falsche Propheten von Ellen White. Und es würde das alles viel zu weit führen, aber letzten Endes viele von diesen Dingen werden entweder News aus dem Kontext gerissen und an manche Dinge werden nicht beachtet, dass es sich um bedingte Prophetie handelt.

[36:58] Würde wie gesagt, zu weit führen, aber man muss das immer beachten. Und deswegen, wenn wir gleich die ganzen Kriterien gesehen haben, hier immer noch daran zweifelt, ist kein Problem. Überprüft es einfach genau, guckt euch auch an, was Menschen sagen, was ich nicht erfüllt hat in ihren Propheten, und guckt anhand der Bibel, anhand der Aussagen, anhand dem Kontext, ist es wirklich eine unerfüllte Prophetie, damit den Beweis, dass sie keine Propheten war, oder wird es falsch verstanden?

[37:26] Wenn sie eine wahre Propheten war, dann müssen wir unser Denken um ändern. Aber wenn es auch nur eine Sache gibt, die sie in Misskredit mit Gottes Gesetz bringt, dann müssen wir sie ganz verwerfen.

[37:40] Dritter Punkt, das haben wir vorher schon gelesen, der Prophet, er baut die Gemeinde, hilft der Gemeinde aufgebaut zu werden, unterrichtet die Menschen, führt er zu Gott.

[37:52] Vierter Punkt, stellt Jesus als Sohn Gottes da.

[37:57] Fünfter Punkt, der Prophet spricht mit Vollmacht. Als Jesus gesprochen hat, haben die Menschen sich hinterher gewundert, haben gesagt: "Woher hat er solche Vollmacht?"

[38:06] Sechster Punkt, bringt gute Frucht.

[38:09] Und siebtens, in den Visionen treten Phänomene auf. Nach Matthäus 24, Vers 4 sagt die Bibel: "Während der Mission sind die Augen der Propheten offen." Und das ist sehr wichtig zu verstehen, weil viele von heutzutage modernen Propheten, wenn sie Visionen haben, sind immer die Augen geschlossen, die sind wie in so einer Trance. Aber die Bibel sagt, die Augen sind offen während der Vision.

[38:34] Und der zweite Punkt, das sehen wir als die Geschichte von Daniel, Kapitel 10, Vers 7 bis 18. Der Prophet fällt in der Vision nieder, atmet während der Vision nicht, hat keine Kraft mehr und wird von Gott aber gestärkt.

[38:48] Und so wollen wir diese Dinge jetzt anschauen, ob sich das auch in dem Leben und Wirken von Ellen White tatsächlich erfüllt hat oder nicht.

[39:01] Wir möchten ja ein Zitat lesen, wo jemand beschreibt, was während einer Vision von Ellen White passiert ist. Und dort schreibt die Autorin: "Sie bewegte sich während der Vision hin und her und sprach zu uns, während sich hin und her gehen für sie zu Boden. Sie fiel sanft zu Boden. Sie fiel so zu Boden, als ob die Hand eines Engels und er wäre das Schwester Route vollkommen ruhig und bewusstlos. Ihre Augen waren geöffnet."

[39:32] Sie hatte einen angenehmen Gesichtsausdruck. Bruder White, ihr Mann, sagte zu jenen großen Männern: "Zieht ihre Hände auseinander. Ihr habt zwei Hände für eine. Zieht einfach ihre Hände auseinander." Sie versuchten es, sie zogen und zogen, bis einige von uns befürchteten, sie würden ihr wehtun.

[39:53] Bruder White sagte: "Habt keine Angst, unter Gottes Bewahrung ist sie sicher. Wir können so lange ziehen, bis sie davon völlig genug gehabt." Sie sagten: "Wir haben nun genug, wir brauchen ihre Hände nicht mehr auseinander zu ziehen." Er sagte: "Bewegt einen Finger nach dem anderen nach oben." Dies war unmöglich. Sie konnten nicht einmal einen Finger nach oben bewegen. Er schien einem Granitblock gleich.

[40:21] Bruder White sagte zu diesen Männern: "Haltet sie jetzt." Ich vermute, dass sie dachten, sie könnten sie halten. Sie nahmen sie bei den Handgelenken, konnten ihre Bewegung jedoch nicht verzögern. Es sah so aus, als ob jedes Kind erhalten könnte. Dennoch führte sie ihre Bewegungen weiter.

[40:41] Jetzt, wenn wir das so lesen, wie stark ist jemand, wenn Gott einen stärkt? Wenn wir die Geschichte von Samson denken, ein ganzes Tor samt Fundament aus dem Boden gehoben hat, auf einem Berg damit gerannt ist, eines dort abgesetzt hat. Man ist sehr stark, wenn Gott einen stärkt.

[40:58] Weiter heißt es: "Jetzt müssen wir sehen, ob sich ihre Augenlider schließen werden, weil, wie gesagt, die Augen müssen offen bleiben." Eine große rote Lampe stand ganz nah. Er nahm den Lampenschirm ab und hielt dieses Licht direkt vor ihren Augen. Wir erwarteten, dass ihre Augen bewegen.

[41:14] Wir erwarteten, dass ihre Augen sich bewegen würden, um sie zu schützen. Sie tat dies nicht. Die Augenlider schlossen sich nicht. Nun sagte Bruder: "Müssen wir sehen, ob sich etwas in ihrem Körper befindet." Es sei nicht danach aus. Alles hatte den Anschein, in Ordnung zu sein, lediglich der Atem blieb aus. Foto: Weitz sagte: "Jetzt werden wir einen Spiegel holen und diesen Punkt prüfen." Jemand ging nebenan und holte einen Spiegel. Den Mann nahe dem Gesicht hielt es. Es war kein Atemhauch auf dem Glas zurück. Sie atmete nicht.

[41:53] Das sind sehr beeindruckende Ereignisse, die während dieser Vision passiert sind. Aber auch das ist nur eine Quelle. Wollen noch ein bisschen mehr dazu anschauen, aber es zeigt uns schon Menschen, die diese Vision erlebt haben. Die waren fasziniert davon, weil sie so etwas noch nie gesehen haben. Und das kennen vielleicht auch einige von euch. Dieser Vision, als einige ihrer Kritiker kamen und sagten: "Das kann nicht sein!" Und sie ihre Bibel so hoch hielt und dann ihren Finger da oben auf die Ferse hielt. Und sie hat das ja nicht gesehen, was sie dort aufgeschlagen hat, wenn sie umgeblättert hatte, vorgelesen hat. Aber sie ist vor viele Menschen gegangen und hat quasi zu jedem Menschen einen Vers gelesen, den sie aber nicht gesehen hat. Und nur Menschen, die Größe... wanna sie konnten sehen, dass sie Wort für Wort das vorliest, was sie dort mit dem Finger anzeigt. Und das hat auch ihre Kritiker damals in dieser Vision verstummen lassen, weil sie gemerkt haben, dass eine andere Macht im Spiel ist, als wir dachten.

[42:55] Aussagen der Mediziner im Juni 1854: "Wir waren zugegen, als Westerwald im Februar 1857 in Waltons Wholesale ein Gesicht hatte. Dr. Ort untersuchte sie und sagte: Ihr Herz schlägt, aber Atem ist keiner vorhanden. Leben ist da, aber keine Tätigkeit. Verlangen. Ich kann diesen Zustand nicht erklären." Also selbst die Mediziner, die dort eingeladen waren und es untersucht haben, haben gesagt: "Das ist unmöglich." Ihr Herz schlägt, Leben ist da, aber die Lungen machen gar nichts. Wenn wir auch vorhin gelesen haben, wie James White es gesagt hat: "Sie warnte Gottes Bewahrung und vollkommen sicher."

[43:41] Ein weiteres Indiz dafür, dass sie wohl wirklich von Gott beauftragt war, finden wir in "Review and Herald Magazine" am 12. Februar 1959. Liegt schon einige Jahre nach ihrem Tod, aber dort schreibt das Magazin: "Jemand mag versuchen, diesen erstaunlichen Fakt zu erklären, indem er sagt, Frau White hat einfach ihre Ideen von anderen geliehen." Aber wie würde es dir wissen, welche Ideen zu leihen und welche zu verwerfen sind, aus der verwirrenden Ansammlung von Theorien und Gesundheitslehren des 19. Jahrhunderts, die gegenwärtig waren? Dieses... dieses Zitat hier sagt: Einige Jahre nach ihrem Tod, ist ein 1915 verstorben. Das, weil auch viele damals gesagt haben, vor allem in Bezug auf das Buch "Der große Kampf" im Schatten zum Licht, dass das ja eigentlich alles geklaut war. Diese ganzen Ideen, was sie da aufgeschrieben hat, das gar nicht von ihr kommt. Aber vor allem in Bezug auf Gesundheit hat sie damals im 19. Jahrhundert schon Dinge geschrieben, die für die Medizin damals völlig unsinnig waren, die aber heutzutage wirklich bestätigt sind. Das beste Beispiel ist immer das mit dem Rauchen. Damals haben Mediziner gesagt: "Diese warme Rauch tut den Lungen gut." Heute weiß jeder, dass das Quatsch ist. Der größte Schaden ist für die Lungen, für die Arterien. Und erweitert, dass damals schon geschrieben, dass entgegen der damals modernen medizinischen Meinung, dass es überhaupt keinen Vorteil bringt, also sogar überschädlich ist, wofür sie damals verlacht wurde. Aber heute weiß man...

[44:45] Wie kann es sein, dass sie in diesen ganzen Ansammlungen an Gesundheitslehren, was man dachte, was gesund ist, was aber so viel Quatsch war, eigentlich, woher wusste sie, was man herauspicken kann, das Richtige ist und was nicht, wenn es ihr nicht von Gott gegeben wäre? Und damals, als ja auch schon so viel geschrieben über, wie schlecht Milch und Zucker in Kombination sind, also gerade so Milka-Schokolade. Und ich muss sagen, dass ich das das erste Mal gelesen habe, ich war sehr, sehr wütend und habe gesagt: "Lieber Gott, bitte nicht meine Milka-Schokolade!" Aber wenn man das dann untersucht wissenschaftlich heutzutage, weiß man, Milch und Zucker, die bilden wie so ein Komplex um die roten Blutkörperchen. Das heißt, es kann weniger Sauerstoff aufgenommen werden. Man wird müde und fällt abends ins Bett. Das ist auch der Grund, warum viele abends in der heißen Schokolade trinken, weil man dann müde wird, weil sich dieser Komplex um das rote Blutkörperchen legt und weniger Sauerstoff aufgenommen werden kann. Und das wusste sie damals schon, was man nach... weiß nicht, vielleicht über 100 Jahren erst herausgefunden hat, vielleicht sogar noch länger. Oder auch, dass sie es ja damals schon geschrieben, dass die Zeit kommen würde, wo man Milch und Eier nicht mehr auf den Speiseplan nehmen darf, weil es von den ganzen Krankheiten und Pestiziden nicht mehr zur Gesundheit dienen würde. Heute ist das klar. Damals hätte jeder drüber gelacht. Und das ist ja wichtig auch zu verstehen, wie gesagt, weil es so eine Ansammlung von Theorien ist. Jeder denkt, er hat etwas... genau das herausgepickt, was richtig war. Und das ist auch die Frage: Wer hat das gezeigt? Wenn es nicht Gott war.

[46:59] Jetzt, ich habe hier noch ein Video dabei, das ich sehr gerne zeigen möchte, wo ein Mann von einer Erfahrung spricht, wie er sie erlebt hat. Und ich will gar nicht viel dazu sagen, einfach der Mann soll sprechen. Das Video... das Video ist schon ein bisschen älter, aber er hat damals als kleiner Junge im Jahr 1909 war er dabei, als er den White gepredigt hat. Anschließend dann auch als im Gebet dabei war, war er sehr beeindruckt von den Geschehnissen dort. Aber schaut, sehr über was er sagt.

[50:41] Ich habe sehr eindrucksvolle Worte. Und wenn man das so hört, klingt das eher so danach, dass also diese böse Opel-Typ war, die andere Menschen fertig machen wollte, mit lauter... wie soll man sagen, Anklagen, Verbesserungen. Oder stimmt es vielleicht wieder, man sagt, dass sie einfach eine liebe, süße, christliche Mutter oder Großmutter war? Sind sehr interessante Videos auf jeden Fall. Und ja, solche Dinge, wie soll man sagen, können Zeitzeugen viel besser beschreiben, können zeigen, wie war es ja eigentlich. Ja, wir haben wir sie erlebt. Und es gibt ja auch auf YouTube, es gibt einen Kanal, der heißt "Bibel Stream Motivation für den Tag". Und wenn man dort eingibt "Ellen White Beta", gibt es ein 10-minütiges Video. Und ich habe mir das mal angeschaut und es ist wirklich faszinierend. Und als ich dazu gehört habe, weil das ist ein Auszug von einem Gebet von ihr. Sie hat ganz anders gebetet, als die meisten von uns. Ihre Gebete waren, ja, aus meiner Sicht erfüllt von Güte und Liebe und auch einfach aus erfüllt von Gottes Geist, wenn sie gebetet hat. Sie hat... man muss es selber anschauen. Das ist schwer zu beschreiben, aber es war sehr beeindruckend. Und ich habe auf meinem Laptop vier Tonbandaufnahmen hier. Sind allerdings auf Englisch und das ist von einer gewissen Album Kippen, die Ellen White auch erlebt hat. Und wenn man sich diese Tonbandaufnahmen anhören möchte, unterhalb von dem Video könnt ihr diese Aufnahmen runterladen. Es ist wirklich, wirklich erstaunlich. Die... gegen teilweise eine Stunde ist, aber sehr, sehr interessant damals zuzuhören. Wenn man Englisch gut versteht, wie einmal mehr Kippen Ellen White beschreibt, zwar zum Beispiel so als einen weiteren Urlaub gefahren ist, oder nicht nur Urlaub, ich sage, auf ihre Missionsreisen hat sie ihr Haus für Menschen zur Verfügung gestellt, die zu dem Zeitpunkt keine Obdach hatten. Oder wenn Kinder in der Nachbarschaft krank waren, in dem Fall ging es um eine... symbolische Tuberkulosekranke. Sie hat dieses Kind aufgenommen, dann hat mit diesem Kind Atemübungen gemacht im Garten und sich wirklich, wirklich rührend um sie gekümmert und den eigenen Garten gepflegt, wie eine kleine, süße christliche Omas eben tut. Und deswegen lohnt sich da mal reinzuhören. Ist sehr interessant. Und das zeigt, dass das Wesen von Ellen White, von den Menschen, die sie erlebt haben, das ist nicht dieses, wie es für sie leider oft dargestellt wird. Und auch hier, wenn wir uns anschauen in ihren Reisen, hier ist ein Bild davon, wie sie in ihrem... fertig kurz, wir haben die Welt zog Nordamerika, vor allem. Und überall, was sie hinkamen, hat die Krankenhäuser nicht unbedingt sie, aber wurden Krankenhäuser gegründet, Schulen. Also sie hat gute Frucht gebracht. Dass hier zum Beispiel Bild von ihrer Enkelin Gladys Coburg, wie sie diese Bibel in der Hand hält, die sie in dieser Vision so hoch gehalten hat. Und auch hier das Bild von ihrem Bett, dann von ihrem Haus in ihrem Esszimmer. Und man sollte sie nicht verherrlichen, sie ist kein heiliger Mensch als wir. Aber es soll einfach zeigen, sie war weder abgehoben, noch war sie irgendwie stolz oder egoistisch. Sie war wirklich ein ganz bodenständiger und solider Mensch. Und wenn man ihre Schriften liest, man merkt ganz klar, dass das eine Macht begleitet hat, die himmlisch ist.

[54:14] Im Buch "Vom Schatten zum Licht" auf Seite 6183 zitiert jemand sie, wie sie einmal gesagt hat: "Ich spreche so gern über Jesus und seine einzigartige Liebe. Kommt doch zu ihm, so wie du bist, dann wird er für dich alles sein, was du dir wünschst." Ein wunderschönes Zitat, wie ich finde. Und das zeigt, dass auch sie ihre persönliche Geisteshaltung, dass sie weder verbittert oder verbohrt ist, sondern dass sie wirkt, wie sie sagt: "Ich spreche so gern über Jesus", in dem er seine einzigartige Liebe. Wie viele von uns können sagen: "Ich spreche so gern über Jesus"? Wir sprechen so gerne über die Fußballergebnisse, wer DFB-Pokalsieger geworden ist, der Champions-League-Sieger wurde. Sprechen sie gerne die Aktien. Aber wir sprechen gerne über Jesus. Bei ihr weiß 24/7 das Thema Jesus.

[55:09] Hier ist noch eine Quelle von der "New York Independent" am 23. August 1925. Und in "New York Independent" ist eine weltliche Zeitung. Und sie schreibt über Ellen White: "Sie zeigt er keinen geistlichen Stolz und sie suchte keinen schmutzigen Prophet." Sie lebte das Leben und tat Werke einer würdigen Prophetin. Die bewundernswerte... der amerikanische... Nachfolge, eine weltliche Zeitung. Das ist eine ganz, ganz unabhängige Quelle. Schreibt: "Sie lebte das Leben einer würdigen Prophetin und zeigte keinen geistlichen Stolz und suchte keine schmutzigen Profit." Also, wenn selbst weltliche Zeitungen sie so beschreiben, dann muss da wirklich was dran gewesen sein, dass sie so war.

[56:03] Um das, wenn man das weiß, es gab auch Menschen, die dann behauptet haben: "Ja, das kann alles sein, aber vielleicht hat sie ihre Visionen einfach nur aufgrund von einem Hirntrauma bekommen, vielleicht was einfach so..." Dieser Mann sagt, kurzschluss im Kopf, weil sie hatte ja, wie man hier sieht, auf diesem Bild sieht man ja, linkes Auge ist ein bisschen höher als das rechte. Sie hatte damals mit neun Jahren ziemlich schlimmen Unfall. Und manche Leute sagen dann, dass ihre Visionen eine Folge von dem Unfall waren. Aber wenn man darüber nachdenkt, ich muss persönlich sagen, wenn diese Visionen, die sie hat, denn das, was sie aufgeschrieben hat, einfach nur epileptische Anfälle waren, dann will ich auch solche praktischen Anfälle haben. Faszinierend, was sie schreibt. Und wenn das Folgen von dem Unfall waren, dann würde ich wirklich sagen, will ich auch so einen Unfall haben, wenn man solche Dinge aufschreiben kann. Dadurch für die Gemeinde geschrieben, Band...

[57:01] Zeit ist 47 schreibt sie auch in Bezug auf das Thema mit dem Unfall und Glaubwürdigkeit: "Diejenigen, die am meisten gegen die Zeugnisse ihrer Schriften Einzuwenden haben, haben sie in der Regel gar nicht gelesen." Genau wie jene, die am lautesten schreien, sie könnten der Bibel nicht glauben, am wenigsten über die Lehren der heiligen Schrift wissen. Sie wissen nur, dass die Bibel sie verurteilt und sie lehnen sie ab, weil sie sich dadurch auf ihrem sündigen Weg sicherer fühlen. "Diejenigen, die am meisten gegen diese Schriften Einzuwenden haben, ist es wirklich zu haben, in der Regel sie gar nicht gelesen, würden nur sehr begrenzt." Ich kenne auch einen lieben Bruder, der sogar Adventist ist, der den Weiterweg der Hinsicht ablehnt, weil er sagt: "Wir haben die Bibel, wir brauchen nichts weiteres herumpreuß dem Zusatz um Müll brauche ich nicht." Und als ich dann herausgefunden habe, warum er einen weiter ablehnt, muss ich ziemlich lachen, weil er hat gesagt: "Ich habe mir diese Schriften angeschaut, ich habe sie gelesen, habe sie studiert, aber ich muss sagen, es sind nur Widersprüche und ich mag das nicht und ich lehne es deswegen ab." Und dann habe ich gehört, wie viel er von ihren über 5000 Artikeln und Büchern gelesen hat. Zwei Seiten. Und ich habe mich gefragt, wie kann man von zwei Seiten von so einer Bandbreite sich so ein Bild machen? Das geht überhaupt gar nicht. Und daher ist es echt zu denjenigen, die am meisten schreien, am lautesten schreien: "Wir brauchen das nicht, das ist Müll", haben am wenigsten davon verstanden und gelesen.

[58:42] Und ich muss sagen, all diese Beweisketten, die wir uns jetzt auch anschauen, es ist, wenn man es so betrachtet, das zulassen möchte, eigentlich eindeutig. Aber was mich letzten Endes überzeugt hat, dass Ellen White die Gabe der Prophetie hatte, waren nicht diese Beweisketten. Es zeigt das natürlich, und für manche mag das auch der Grund sein, warum der Groschen dann fällt. Aber was mich fasziniert hat, war, als ich damals mich, meine Jugendzeit, angefangen mit dem Glauben zu interessieren, auseinanderzusetzen und zu verstehen, warum glaube ich eigentlich das, was meine Eltern glauben. Und dann selber gelesen habe, da bin ich über ein Buch gestolpert, wo Ellen White den Sündenfall beschreibt, aber im Himmel. Weil sie beschreibt, wie Satan von diesem hohen Engel zu diesem Verführer wurde. Und sie beschreibt dann quasi, um es kurz zu machen, einfach, wie die Gedanken von Gott auf sich gelenkt hat und wie er dann in den Straßen des Himmels auf und ab gelaufen ist, dann mit den Mängeln einzeln gesprochen hat, sie so eingekerkert hat und ihnen dann diese Zweifel eingeflößt hat. Und es ist komisch, ich habe das damals gelesen, ich habe das zum ersten Mal gelesen, mit 15 oder so. Und ich habe es nur gelesen, aber ich wusste intuitiv, dass das, was ich da lese, die Wahrheit ist. Ich konnte nicht sagen, warum. Ich kann auch bis heute nicht sagen, warum ich das wusste. Ich wusste, das ist die Wahrheit. Und als ich später dann diesen Fall von Ludwig von der Bibel studiert habe, habe ich gesehen, erweitert genau dasselbe geschrieben.

[1:00:19] Und so gibt es viele Dinge. Kommen da gleich noch ein bisschen darauf zu sprechen. Aber wenn wir diese Schriften wirklich studieren, und wenn wir sehen, ich meine, ist die... ich kenne keinen Menschen, der seine Bibel so gut kannte wie sie. Egal, was sie schreibt, überall ein Bibeltext. Manchmal bringt sie Bibeltexte von da und vergleicht sie mit da, wo ich mir denke: "Wie kommen sie darauf?" Aber wenn man das selber danach studiert, dann denken sich: "Ja klar, hätte ich auch drauf kommen können." Und was sie ein gewissen... der wird die Bibel hat es unglaublich. Und wenn man ihre Bücher mal liest, man sieht, das Einzige, worum es geht, ist Jesus und die Bibel.

[1:01:00] Aber ist Ellen White gleichzusetzen mit dem Geist der Weissagung? Es nun ganz kurz anzureißen. Ellen White ist nicht der Geist der Weissagung. Sie hatte den Geist der Weissagung. Zum Beispiel schreibt sie hier in "Selected Messages", Band 3, Seite 30: "Der Heilige Geist ist der Urheber der Bibel und des Geistes der Weissagung." Also, der Geist der Weissagung ist kein Titel, den Ellen White für sich bekommen hat, sondern es ist einfach ein Titel für im Prinzip alle Propheten, alle auch zu biblischen Zeiten, die von Gottes Geist inspiriert waren. Das noch als Informationen dazu.

[1:01:37] Was sagt Ellen White aber über sich selber, über die Bibel? Wir haben schon ein Zitat gelesen, wo sie gesagt hat: "Ich spreche so gern über Jesus und über seine Liebe." Aber was sagt sie noch? "Matthäus", Band 1, 253: "Ich kann auf keiner Seite meinen Standpunkt einnehmen, bis ich die Frage studiert habe." Dieses Bild, das man hier von ihr sieht, stammt aus dem Jahr 1915, also aus ihrem Todesjahr. Und dieses Zitat hat sich in einem ganz bestimmten Zusammenhang gesagt. Aber diese Idee, die dahinter steckt, dass ich, dass sie kein Urteil sich bilden konnte über irgendein Thema, der irgendeine Frage, solange es ist es nicht studiert hat. Das hat sie ihr ganzes Leben aufrecht gehalten. Und das ist schon ein sehr, sehr wichtiges Zitat, dass man hier auch hoch anrechnen muss. Zu sagen: "Egal, worum es geht, ich kann mich nicht irgendwo rein... schlagen, kann mich nicht irgendwo hinstellen, solange ich die Frage nicht studiert habe."

[1:02:40] "Selected Messages", Band 3, Seite 33: "Wenn ihr die Bibel zu eurer Nahrung, euren Speisen und eurem Trinken macht, wenn ihr ihre Prinzipien zum Bestandteil eures Charakters macht, werdet ihr besser wissen, wie ihr Rat von Gott empfangen könntet. Ich verherrliche das kostbare Wort heute für euch." Wiederholt nicht, was ich gesagt habe, mit den Worten: "Schwester White sagt dies und jenes." Ein solches... sie sagt hier auch nicht: "Wiederholt überhaupt nichts von mir, was ich geschrieben habe." Und lässt das nicht. Sie sagt: "Verwendet das nicht in Streitfragen. Schlagt durch damit nicht die Köpfe ein." Fest sagt dies: Nein. Sie sagt: "Das ich boxe ich hier kaputt mit den Zitaten. Sie sagt: Findet heraus, was die Bibel sagt. Studiert, wenn es wirklich Streitfragen gibt und kommt demütig vor Gott und haut mächtig platt." Und auch das zeigt uns hier viele moderne Propheten, die wir so kennen, die lenken die Aufmerksamkeit auf sich und auf unsere neuen Erkenntnisse, auf das, was ich bekommen habe von Gott. Aber Ellen White sagt: "Guckt auf die Bibel."

[1:04:21] "Selected Messages", Band 1, Seite 36. Was sagt sie über sich zu dem Thema mit dem Propheten? "Ich bin nun unterwiesen worden, dass ich in meiner Arbeit nicht gehindert werden soll durch diejenigen, die sich beteiligen an Mutmaßungen bezüglich ihrer Natur, deren Gedanken sich schwertun mit so vielen verlorenen Problemen verbunden mit der vermeintlichen Arbeit eines Propheten." Und es sagt sie: "Mein Auftrag schließt die Arbeit eines Propheten ein, aber endet dort nicht. Es beinhaltet viel mehr als die Gedanken derer, die Samen des Unglaubens säen, begreifen können." Also, sie sagt mir ganz klar: "Mein Auftrag schließt die Arbeit von Propheten mit ein." Sagt die indirekt: "Ich bin ein Prophet." Aber sie sagt, es geht hier meine Arbeit nicht nur darum, Visionen zu bekommen und die weiterzugeben, sondern sie sagt: "Sind, wenn wir ihr Leben studieren, sehen wir, dass auch es geht auch darum, den Menschen zu helfen, praktisch hin zu helfen, die Gemeinde aufzubauen, Missionsarbeit zu betreiben." Also, ihr Auftrag ist nicht nur tolle Vision zu bekommen, sondern sehr, sehr, sehr breit gefächert. Und das ist auch interessant, wenn wir das so...

[1:05:28] Das ist auch interessant, wenn wir das so lesen, weil sie hat wirklich das Leben von selbstloser Hingabe gelebt. Dann hat ihren Erlöser versucht, überall hin zu folgen.

[1:05:39] Zwei Seiten vorher, im gleichen Buch, noch zu beanspruchen, eine Prophetin zu sein, ist etwas, das ich nie getan habe. Wenn andere mich mit diesem Namen nennen, habe ich mit ihnen keine Auseinandersetzung. Also, wenn man sie als Propheten bezeichnet, sagt sie: „Kein Problem.“ Aber meine Arbeit hat so viele Zeilen abgedeckt, dass ich mir selbst nichts anderes als eine Botschafterin nennen kann, die die gesamte Botschaft vom Herrn an sein Volk zu tragen und die Arbeit aufzunehmen unter jedem Umständen, auf die er hinweist.

[1:06:13] Also auch hier sagt sie, es geht um praktische Arbeit an den Menschen. Sie hat, wozu brauchen wir eine weitere Prophetin? Wir haben doch die Bibel. Das ist auch so ein Argument, das oft gebracht wird und das auch dieser Bruder, von dem ich vorhin berichtet habe, leider oft sagt. So, warum soll ich das lesen? Ich brauche nicht noch einen weiteren Quatsch. Ich hab meine Bibel.

[1:06:35] Aber was sagt Ellen White zu diesem Thema? Er sagt da, interessant zu sehen, was sagt sie eigentlich darüber? Sollen wir ihre Schriften jetzt lesen oder soll ich nicht tun?

[1:06:43] „Leben und Wirken von Ellen White“, Seite 226. „Aber es gibt nicht viele unter euch, die wirklich wissen, was in den Zeugnissen enthalten ist. Ihr seid mit der Heiligen Schriften nicht bekannt. Wenn ihr das Wort Gottes zu eurem Studium gemacht hätten, mit dem Wunsche, das biblische Vorbild zu erreichen und zu christlicher Vollkommenheit zu gelangen, so würdet ihr die Zeugnisse nicht nötig gehabt haben. Weil ihr es vernachlässigt habt, euch mit Gottes inspiriertem Buch bekannt zu machen, hat er euch durch einfache, direkte Zeugnisse zu erreichen gesucht, eure Aufmerksamkeit auf die Worte der Inspiration gelenkt, die ihr zu gehorchen und vernachlässigt habt und es euch ans Herz gelegt, euer Leben in Übereinstimmung mit seinen reinen und erhabenen Lehren zu bringen.“

[1:07:39] Ist auch ein starkes Zitat, und sie sagt: „Ja, viele, die sich quasi dagegen auflehnen, gegen diese Zeugnisse, wissen gar nicht, was darin steht.“ Und wenn wir die Bibel so wirklich zu unserem Studium gemacht hätten, unsere tägliche Nahrung, um das Vorbild, das Christus uns gegeben hat, zu erreichen, hätten wir diese Zeugnisse gar nicht nötig gehabt.

[1:08:02] Und wenn man so zurückschaut in die Geschichte der Bibel, das war immer das Gleiche. Gottes Volk hat das zur Zeit Jesu, das beste Beispiel, die Propheten über den kommenden Messias waren gegeben, aber Gottes Volk war so blind, so träge, dass es nicht verstanden hat. Und dann hat Gott Johannes den Täufer geschickt, um sie wieder daran zu erinnern. Und genau das ist die Aufgabe von Ellen White. Also nicht von ihr persönlich, aber was Gott gegeben hat, um sein Volk durch einfache, direkte Zeugnisse daran zu erinnern, was schon längst bekannt war.

[1:08:36] Müssen wir Ellen Whites Schriften aber wirklich lesen? Wir sind da raus, glauben aus Glauben allein gerettet.

[1:08:42] „Botschafter der Hoffnung“, Seite 119. „Wie viele haben Patriarchen und Propheten, der große Kampf und das Leben Jesu sorgfältig gelesen? Möge doch jeder erkennen, dass mein Vertrauen auf das von Gott gegebene Licht fest gegründet ist, denn ich weiß, dass die Kraft des Heiligen Geistes die Wahrheit verherrlichte und sie durch die Worte auszeichnete. Dies ist der Weg, den geehrt.“

[1:09:09] „In meinen Büchern wird das Wort Gottes dargestellt und durch einen so spricht der Herr mit einem Schutzwall umgeben. Der Heilige Geist zeichnet er mir diese Wahrheiten ebenso unauslöschlich in Herz und Sinn, wie das Gesetz durch Gottes Finger auf die steinernen Tafeln geschrieben wurde.“

[1:09:26] Das ist ein sehr, sehr starkes Zitat, weil sie sagt, das, was Gott ihr eingegeben hat aufzuschreiben, ist genauso unauslöschlich für Herzen sind die zehn Gebote. Entweder das ist absolut übertrieben und hochmütig, oder wenn es stimmt, was sie sagt, hat es unfassbar hohen Wert, das zu lesen. Und ich vorhin gesagt habe, eingangs auch zu dieser Geschichte, als ich angefangen habe, ihre Schriften zu lesen, ohne eigentlich zu wissen, warum.

[1:09:59] Wenn man diese Schriften liest, man wird immer zur Bibel geführt und nie von der Bibel weg. Immer zu Christus, immer zur Bibel.

[1:10:08] Und wenn man merkt, dass ja auch, wenn Menschen mit Gott gehen, wenn sie predigen und aus Gottes Wort direkt predigen, man merkt, sie sind von einer Vollmacht begleitet, dann weiß man, dass Gott dahinter steht.

[1:10:19] Also ist auch bei diesen Büchern, der große Kampf, wahrscheinlich das Buch über das Leben Jesu. Sie sagt, nach Patriarchen und Propheten, es gibt letzten Endes so viele Bücher von ihr, die man lesen muss, eigentlich.

[1:10:31] Und wenn es wirklich von Gott kommt, dann sieht man, dass auch hat Ellen White aber nicht Dinge zur Bibel hinzugefügt?

[1:10:41] Nun, die Frage ist, hat sie das? Was sagt sie? „Ein Testimonial“, Seite 523, 665. „Daher möchte ich euch warnen, tadeln, beraten durch die gegebenen Zeugnisse und euren Geist mit der Wichtigkeit der Wahrheit seines Wortes beeindrucken. Die schriftlichen Zeugnisse sollen kein neues Licht geben, sondern dem Herzen die bereits offenbart eine Wahrheiten der Inspiration lebendig einprägen.“

[1:11:07] „Die Pflicht des Menschen gegenüber Gott und seinen Mitmenschen wurde in Gottes Wort eindeutig festgelegt. Doch nur wenige von euch sind im gegebenen Licht gehorsam.“

[1:11:18] Zusätzliche Wahrheit wird nicht herausgebracht, aber Gott hat durch die Zeugnisse die bereits gegebenen großen Wahrheiten vereinfacht und sie auf seine eigene Weise vor das Volk gebracht, um ihren Geist mit ihnen zu erwecken und zu beeindrucken, damit alle ohne Entschuldigung zurückbleiben können.

[1:11:42] Also war es ihr Anliegen, neue Dinge hinzuzufügen, oder hat sie das biblische Prinzip von Ankündigungen und Erinnerungen erfüllt? Sie sagt, es geht nur darum, auf das hinzuweisen, was schon längst bekannt war.

[1:11:52] Ich habe mich zum Beispiel auch gewundert, in dem Buch „Gleiche Propheten wie sie“ geschrieben hat, dass Abraham eine Vision von der Wiederkunft Christi hat. Denn ich habe mir gedacht, das war, woher soll das gehabt haben? Das kann er doch gar nicht gehabt haben. Und das muss hinzugefügt haben.

[1:12:13] Aber dennoch, Johannes 8 lesen. Ich meine, Vers 58, dann sagt Jesus dort: „Euer Vater Abraham frohlockte also, meinen Tag sah.“ Also die Bibel sagt, dass Abraham sowohl die Wiederkunft gesehen hat und deswegen ist es kein Widerspruch. Aber dadurch, dass sie in White manche Dinge ausführlich hat schreiben, versucht sie, die selektiven Wahrheiten, die Gottes Volk nicht begreifen kann, warum auch immer, durch einfache Dinge ausführlicher dem Volk zu erklären.

[1:12:46] Wenn er in White wirklich eine Prophetin des Höchsten war, warum wird er dann so wenig Beachtung geschenkt? Dass er auch eine Glaubensschwester mich mal gefragt, was sie gesagt hat: „Ich glaube, ich schon, dass sie eine Prophetin war.“ War, wenn sie wirklich von Gott kommt, warum schenkt man jetzt zu wenig Beachtung? Wenn es wirklich die Botschaft von da draußen ist.

[1:13:05] Nun, ganz einfaches Beispiel, werden wir zwei Bilder. Wir sehen hier einmal auf dem linken Bild oben Jona, aus meiner Sicht der erfolgreichste Prophet überhaupt. Hat ein paar Worte gepredigt, eine ganze Stadt hat sich bekehrt. Und dann auf der anderen Seite sind wir ihm ja auch gepredigt, hatte das Zeug hält und man hatte mir das Gefühl, es gab keinen Menschen, der irgendwann auch nur irgendetwas von dem hören wollte, was ihre mir gesagt hat. Beide waren Propheten, der eine super beliebt, der andere völlig verachtet. Also die Art von Beachtung, die Menschen den Propheten gegenüber bringen, ist das ein Kriterium zu sehen, ob sie wahr oder falsch, nicht nein.

[1:13:48] Beide waren Propheten, Jona gefeiert, ihr er verachtet. Also nur die Beachtung zeigt gar nichts. Jesus selber wurde auch abgelehnt, verachtet und Eva. Gott, also, was will man da noch sagen?

[1:14:07] Jetzt, wir haben hier noch ein, zum Abschluss möchte ich mit euch noch einen Zeitungsartikel anschauen, um einfach so das aktuelle Zeitgeschehen bisschen zu beachten. Es gibt ja eine Zeit, und der heißt „The Catholic Herald“. Und bevor ich auf einen Artikel eingehe, es sind interessant, wenn man so betrachtet, diese Zeitschrift wurde im Jahr 1888 gegründet. Ist sehr interessant, wenn man darüber nachdenkt, dass die katholische Kirche dafür steht für Gerechtigkeit. Verkehr hat sich in diesem Jahr 1888 diese Zeitschrift gegründet, wo in der Adventgemeinde im selben Jahr das Thema Gerechtigkeit aus Glauben diskutiert wurde. Wenn man das prophetisch betrachtet, das ziemlich interessant, zwei so gegensätzliche Lehrer im selben Jahr, aber das nur als Hintergrundinformation.

[1:14:58] Jedenfalls hat diese Zeitschrift eine Rubrik, und diese Rubrik heißt „Ketzer der Woche“. Und am 19. Januar 2020 erschien in der Rubrik „Ketzer der Woche“. Ich möchte euch mal diesen Artikel kurz anschauen, was sie da so alles geschrieben haben. Man kann es unten unter dem Link, den man, wenn man den eingibt, nachlesen.

[1:15:24] Und sie haben dort geschrieben: „Die 1830er Jahre waren eine stürmische Zeit für den amerikanischen Protestantismus. Von den Bränden des zweiten großen Erwachens bis zum anhaltenden Marsch des Unitarianismus. Jetzt kommt zur allgemeinen Aufregung kam ein selbst geschriebener biblischer Prophet, wurde ihr Müller.“ Aber die Frage, die ich mir stellen muss: Hat sich William Miller wirklich als Prophet bezeichnet? Hatte nichts.

[1:15:52] Also hier ist schon mal eine Lüge mit zwei Daten für das jüngste Gericht. In diesem vollen Jahrzehnt, als keines der beiden Ereignisse eintrat, erklärt der Miller sich für gescheitert und zog sich aus dem Zeitungsgeschäft zurück. Auch das ist völliger Quatsch, das hat er nie gemacht. Seine Anhänger waren sehr bestürzt über diese große Enttäuschung. Das stimmt, aber ein Überrest behielt das Vertrauen in Miller, dass Miller selbst fehlte. Ach, das ist krass.

[1:16:23] An der Spitze vieler von ihnen tauchten sie weit auf, eine gebürtige Wienerin, kurz nach Millers zweitem Debakel im Jahr 1844, erhielt sie die erste von mehr als 2000 Visionen, die sie angeblich von Christus erhalten hatte.

[1:16:39] Jetzt, wenn wir und sein, dass der Innenhof jetzt studiert haben über das Thema von Ellen White Leben, dann bleibt eigentlich nur eine Schlussfolgerung übrig, dass diese Visionen sie nicht angeblich von Christus bekommen hat, sondern wirklich, sie konnte viele der verbliebenen Adventisten, wie sich Millers verbliebene Anhänger nannten, mit einer neuen Vision inspirieren. Das ist völlig aus der Luft gegriffen, weil es hier nicht darum ging, Ellen White nachzufolgen, sondern der Bibel.

[1:17:08] Und das ist auch wichtig zu verstehen, damals in der Adventbewegung, als sie aufkam, die Adventleibing sind nicht Ellen White nachgefolgt und Gott hat nicht eine Vision gegeben und aufgrund dessen hat man dann einen neuen Glaubenspunkt aufgestellt. Sondern die Pioniere haben ein Thema studiert, sind auf ein neues Thema gestoßen, haben das auch studiert und dann hat Gott, Welch Ellen White eine Vision gegeben und dem Volk gezeigt, was ihr dort studiert habt, dass es biblisch ist. Und das ist mein Weg. Also Gott hat es durch die Vision bestätigt, aber es war nicht der Ausgangspunkt für gewisse Glaubenslehren.

[1:17:49] Weiter heißt es: „Ihre fortwährenden Offenbarungen bildeten die Grundlage für die Lehre, auf der C und D Ehemann James die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten gründeten.“ So genannt, weil White behauptete, dass Christus am jüdischen Sabbat angebetet werden soll. Wollte, es gibt keinen jüdischen Sabbat, es gibt einen Sabbat.

[1:18:10] Zu diesen Lehrern gehörte die Wiederbelebung der jüdischen Ernährungsgewohnheiten, was auch Quatsch ist, weil die Speisegesetze des Alten Testaments nicht jüdisch sind. Der Stamm Juda, wo später der Name Juden her kam, die kam erst einige hundert Jahre später, sondern es sind einfach biblische Ernährungsgewohnheiten und keine jüdischen. Obwohl die meisten Adventisten heute Vegetarier sind.

[1:18:38] Dann zu einer weiteren verrückten Lehrer, wie es diese Zeitschrift sagt, ist die Identifikation des Papstes als Antichrist. Und ja, das stimmt, wir glauben, dass der Papst Antichrist ist. Drei getrennte göttliche Personen anstelle der orthodoxen Trinität, Lehrer. Und auch das stimmt, wir glauben nicht an die katholische Dreieinigkeit und einige andere einzigartige Lehren. Die meisten Adventisten sind Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen, haben sich jedoch in Kriegszeiten auf medizinische Rollen spezialisiert.

[1:19:08] In ähnlicher Weise engagiert sich die Konfession großzügig für Krankenhäuser und Schulen und war ein großartiger Vertreter der Kassen-Gleichheit. Ihr technologisches Geschick muss gegen den Beweis abgerungen werden, dass das Papsttum teuflisch ist, dass die nicht existierende Inschrift auf der päpstlichen Tiara in hebräischen Buchstaben 666 ergibt. Dass wir auch noch mal ein Thema für sich mit dieser 666.

[1:19:33] Aber letzten Endes, was ich mit diesem Artikel zeigen möchte, einige Dinge aus der Bandgeschichte werden da völlig falsch dargestellt. Aber worum es mir geht, ist, wenn Ellen White tatsächlich eine Prophetin Gottes war, und ich glaube, dass es so ist, und wir im fünften Teil dieser Serie studiert haben, dass ich den Song von Satan besonders auf die Übrigen von dem von dem Namen der Frau richten und die Übrigen haben wir gesehen, dass es von den Merkmalen her die Siebenten-Tags-Adventisten sind, dann kann ich mir die Frage hier stellen, mit diesem Artikel, kann es sein, dass jetzt so langsam ein öffentlicher Angriff auf die Gemeinde der Übrigen stattfindet, wenn ganz speziell der Geist der Weissagung, die angegriffen wird und einige Dinge völlig falsch dargestellt werden? Kann es sein, dass wir uns zum Ende der Welt immer mehr und immer schneller nähern?

[1:20:30] Zum Abschluss noch einen letzten Punkt. Welchen Rat oder welche Ermutigung erhalten wir vom Geist der Weissagung für uns? Und da wir jetzt auch vier studiert haben in dieser Serie „Ihm zur Hand“ und warum jung und gläubig, möchten wir auch hier zum Abschluss noch mal schauen, was möchten uns der Geist der Weissagung mitgeben? Vielleicht das haben wir auch so eine ganze Serie gelernt. Welchen Rat erhalten wir für unser persönliches Leben, besonders für die jungen Leute, an die sich ja auch die Serie richtet? Oder welchen Rat allgemein bekommen wir?

[1:21:06] Einen ganz wichtigen Rat ist für uns gläubige Siebenten-Tags-Adventisten folgender: „Für die Gemeinde geschrieben“, Band 1, Seite 50. „Der letzte Betrug durch Satan wird darauf abzielen, das Zeugnis des Geistes unwirksam zu machen.“ Bedeutet also, der letzte Betrug von Satan in der Gemeinde, nicht von außerhalb, sondern in der Gemeinde, wird sich darum drehen, dass eigene Geschwister den Geist der Weissagung, durch Ellen White offenbart, ablehnen.

[1:21:38] „Wo keine Offenbarung ist, wird das Volk wild und wüst.“ (Sprüche 29,18). Satan wird äußerst klug vorgehen, um auf verschiedene Art und Weise und mit unterschiedlichen Mitteln das Vertrauen der Gemeinde der Übrigen in das wahre Zeugnis zu erschüttern. Es wird ein satanischer Hass gegen die Zeugnisse geführt werden. Satan wird alles tun, um den Glauben der Gemeinden sie zu untergraben. Und zwar aus folgendem Grund: Wenn die Warnungen, Zurechtweisungen und Ratschläge des Geistes Gottes beachtet werden, ist es für Satan nicht mehr so einfach, Menschen zu betrügen und zu verführen.

[1:22:20] Möchte hier noch kurz anhalten. Wenn also der Geist der Beweis haben uns ganz klar sagt, Satans Ziel kurz vor dem Ende der Zeit wird sein, dass nicht von außerhalb, von außerhalb, so schlimm genug, aber von innerhalb der Gemeinde der Geist der Weissagung abgelehnt wird und ein satanischer Hass dagegen geführt wird.

[1:22:43] Wie wichtig ist es dann, wenn wir auch an die Texte denken, die wir gelesen haben, in 2. Mose 7 oder 2. Korinther 20, Vers 45? Wie wichtig ist es dann, dass wir umso mehr diese Gabe der Prophetie hoch achten und schätzen?

[1:22:58] Eine Glaubensschwester mir letztens erzählt, da ging es um ein Thema in der Gesundheitslehre, wo Ellen White eines schreibt, da hat sie darum geschrieben, dass heutzutage viele giftige Arts nein, einfach eingeworfen werden, aber die Menschen nicht mehr davon gewillt sind, die Symptome, die Ursachen zu beseitigen. Seien die Symptome einfach nur von den Krankheiten deckeln wollen. Und sie sagt, wir sollten das nicht machen, weil wenn wir ein ganz, wenn wir wissen, dass wir das nicht machen sollten, diese Symptome aber nur beseitigen, aber es trotzdem tun, weil es uns halt so umständlich ist, der Ursachengrund zu gehen, dann ist das unverzeihlich, weil wir damit auch Gottes Geist wieder stehen.

[1:23:44] Diese Schwester hat mir ganz stolz davon erzählt, wie sie das an erkrankten Schwester, die auch Adventist war, gezeigt hat. Steht den Satz: „Kann man Zeugnisse“, Band 2. Und hat sie diese Krankenschwester dieses Buch genommen, durch den Raum fliegen lassen, gesagt hat, so ein hat dann ein Schimpfwort benutzt. Und auch von dem Bruder, der nicht von erzählt habe, wenn wir heute in die Gemeinden schon gesehen, dass das wirklich schon ein Haus und eine Ablehnung gegen den Geist der Weissagung ist und dass Menschen, viele davon nichts mehr wissen wollen. Sie war von dem Prediger gehört, zwar nicht in Deutschland, aber es spielt keine Rolle. Der Predigt gehalten hat und dann angefangen hat, aus dem Geist der Weissagung vorzulesen, dann kam jemand aufs Podium und hat ihm ins Gesicht gespuckt, weil er aus dem Geist der Weissagung vorgelesen hat.

[1:24:33] Aber nochmal, wenn wir die Bibel studieren und da nochmal, das ist quasi meine Erinnerung an den fünften Teil dieser Serie. Wenn wir doch sehen, dass Teil von Gottes Endzeitgemeinde, Geist der Weissagung ist, machen wir uns unglaublich schuldig, wird es ablehnen.

[1:24:51] Und wie kann es sein, dass wir heutzutage unserer eigenen Glaubenslehren und Glaubenspunkte für den eigenen Geschwistern verteidigen müssen? Für Ungläubigen ist es ja eigentlich normal in dieser Welt, aber für den eigenen Geschwistern, die eigentlich das gleiche Licht haben. Das ist schade.

[1:25:15] „Beruf an die Jugend“. Damit möchte ich zum Abschluss kommen. Diese Zitate, die wir jetzt nachlesen, habe ich am Anfang im ersten Teil der Serie auch schon als Einstieg genutzt. Ich möchte das jetzt bewusst als Ausklang für diese Serie noch mal vorlesen. Ellen White schreibt hier in „Ruf an die Jugend“ auf Seite 9: „Ich wünsche nichts sehnlicher, als dass unsere jungen Leute einander helfen, zu einer tieferen christlichen Erfahrung zu gelangen.“ Und das ist auch der Grund, warum wir diese Serie machen, warum ich auch diese Erfahrung an junge Leute weitergeben möchte, weil wenn wir wirklich ein erfülltes Leben haben wollen, in den jungen Jahren schon, lasst uns miteinander diese Erfahrungen teilen und das weitergeben, weil allein darin war es Glück.

[1:26:02] „Glück steht.“ „Ruf an die Jugend“, Seite 5, ist übrigens ein Buch, das wirklich zu empfehlen ist für jeden Jugendlichen, der wissen will, was hat Gott in meinem Leben vor? Welchen Plan hat er mit mir? Lässt das Buch „Ruf an die Jugend“. Das Buch ist, wie der Titel schon verrät, besonders für die Jugend. Und dort heißt es: „Der Herr hat die Jugend dazu auserkoren, ihm hilfreich zur Hand zu gehen.“ Daher kommt ja auch der Titel dieser Serie „Ihm zur Hand“, weil wir Jugendlichen in unserem jungen Jahren besondere Kraft stehen und das Werk vorantreiben können. Auch die ganzen Adventpioniere, wir kennen die ganzen Bilder mit Bärten und wusste ich schon alt waren, aber zu Beginn der Bandbewegung, na ja, 40er, 50er Jahre, waren die nicht älter als wir, Anfang 20 bis maximal Mitte 30. Und Gott hat so ein mächtiges Werk durch sie verbringen können. Wie viel mehr, wenn wir heute noch mehr Wissen haben, wenn wir das anwenden.

[1:27:06] Abschlusszitat: „Hochfeine Jugend“, Seite 20. „Wachstum in der Erkenntnis ist nötig, denn wenn sie für Gottes Reich Sache eingesetzt wird, ist Erkenntnis eine Macht zum Guten. Die Welt braucht denkende junge Menschen mit guten Grundsätzen, Menschen, die beständig zunehmend an Scharfsinn und Verstand. Unser Schrifttum hat Mitarbeiter nötig, die erfolgreich sind, damit die Wahrheit.“

[1:27:29] Die erfolgreich sind, damit die Wahrheit schnell allen Heiden, Geschlechtern und Sprachen und Völkern gebracht werden kann. Liebe junge Leute und liebe Zuschauer, die ihr euch jung fühlt, auch im Geiste jung seid. Ich möchte einen ganz besonderen Aufruf jetzt auch machen. Wir haben diese Serie "Ihm zur Hand" einige Themen studiert und ich mache heute dadurch einige Dinge, teile, warum ich glaube, dass es sehr viel Sinn macht, sich in jungen Jahren Gott zu widmen. Und warum würde ein junger Mensch aus der jungen Gläubig sein als Resümee kann ich sagen, weil es sich einfach lohnt, mit Gott in jungen Jahren zu gehen. Ich kann jetzt mit 22 sagen, ich habe nichts verpasst im Leben, aber ich habe so viel gewonnen dadurch, dass ich Gott das Leben übergeben habe.

[1:28:17] Und diejenigen, die konstant bei der Serie dabei waren, dort auch die, die vielleicht nur jetzt diesen Vortrag geschaut haben, herzliche Einladung, dann auch den Rest noch anzuschauen. Aber wenn ihr merkt, dass Gottes Geist an euch wirkt, dass ihr einen Ruf verspürt, in Gottes Werk zu arbeiten, egal wo. Jeder hat seine verschiedenen Gaben und Talente, aber die Bibel rät uns ganz klar: Lasst uns diese Talente nicht vergraben, sondern lasst sie uns weiterentwickeln, damit noch mehr Menschen von diesen Botschaften hören.

[1:28:47] Und Gott hat für jeden von uns einen Plan. Gott sagt: "Ich habe dich gesehen, bevor du geboren wurdest. Habe deinen Weg bereitet und ich werde dich leiten." Aber die Bibel sagt auch, Jesus sagt, dass jedes Wort, das aus Gottes Mund hervorgeht, zu unserem Leben dient. Und damit sagt er, dass jedes einzelne Versprechen auch das von Jeremia nicht nur für ihre Zeit gegolten hat, sondern für jeden Menschen, der im Glauben daran festhält.

[1:29:20] Also, wenn wir ein erfülltes Leben haben wollen, wenn wir diesen Ruf von Gott spüren, lasst uns jetzt uns vor Gott beugen und sagen: "Herr, zeige mir den Weg, nicht gehen soll, und lass uns für Gottes Reich Sache eintreten, weil die Zeit ist nah." Die Zeichen der Zeit sind eindeutig. Jesus wird bald wiederkommen. Und die Frage ist: Werden wir ihm dabei hilfreich sein können? Und es lohnt sich, ihm hilfreich zu sein. Wir werden Freundschaft erfahren, das kann man mit Worten nicht beschreiben. Es ist einfach der Wahnsinn.

[1:29:51] Und daher all diese Dinge, die wir jetzt studiert haben, sollen uns zeigen: Es gibt gute Gründe dafür, mit Gott zu gehen. Und noch mal, wenn ihr jetzt diesen Ruf spürt, wenn ihr jetzt dieses Drängen von Gottes Geist spürt, wie die Bibel sagt: "Verstaubt eure Herzen nicht, sondern lasst Gott arbeiten, denn es wird bezahlt machen."

[1:30:12] Lasst uns beten. Himmlischer Vater, wir danken dir jetzt so sehr für den Geist der Weissagung, dass du uns durch diese einfachen Dinge versucht hast zu erreichen. Gedanken, die auch für all die Themen, die wir studieren konnten in dieser Reihe, warum es sich lohnt, mit dir ein Leben zu führen. Warum es auch in unserer Erdgeschichte eindeutige Beweise gibt, dass die Erde nicht durch Evolution, sondern durch deine Schöpfung gemacht wurde.

[1:30:40] Wir haben gesehen, was ist Wahrheit. Darum ist es gut, wenn man in der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten ist. Warum? Es ist gut, den Sabbat zu halten. Und was zeigt man? Sagt das Heiligtum. All diese Dinge sind also tief, Dinge, die aber so schön sind. Wir möchten dir danken, dass du uns das auch gezeigt hast.

[1:31:01] Und wir möchten uns dir jetzt zur Verfügung stellen und ich bitten: Herr, sende uns da, wo wir gesündigt haben, vergib uns. Hilf uns, alte Gewohnheiten aufzugeben, die uns von dir trennen. Und hilf uns mit ganzer Kraft nach vorne zu preschen, dieses Werk zu vollenden mit deiner Hilfe, dass du bald wiederkommen kannst und wir dann im Besitz von dir köstlichen Erfahrungen sein können und mit dir in alle Ewigkeit leben können. Der Gedanke, der so sehr für deine Gegenwart, dass du uns gesegnet und geleitet hast. Und wir danken dir, dass wir für deine Werkzeuge sein dürfen. Im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2021 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.