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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH_Manuskript_2021 3rd Nr 1

In dieser Predigt der Christ Study Hour Serie „In Christus ruhen“ von Christopher Kramp geht es um das Thema „Leben in einer 24/7-Gesellschaft“. Der Sprecher beleuchtet die biblische Einladung zur Ruhe in Christus, die Jesus selbst in Matthäus 11 ausspricht. Er erklärt, dass diese Ruhe mehr ist als nur Entspannung, sondern eine tiefere Erquickung und ein Aufhörenlassen von eigener Anstrengung. Die Predigt verweist auf biblische Beispiele aus dem Alten und Neuen Testament, die zeigen, dass Ruhe ein göttliches Konzept ist, das bereits in der Schöpfungsordnung angelegt war und mit Segen und Heiligkeit verbunden ist.


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Serie: Christ Study Hour 2021 Q3: In Christus ruhen

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Transkript

[0:31] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour, hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf YouTube. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Wir beginnen ein neues Quartal, eine neue Studien-Serie, ein neues Thema für die nächsten drei Monate. Es soll um etwas sehr Praktisches gehen, etwas, das unseren Glauben an Jesus und unser Leben mit Jesus sehr bereichern wird. Das Thema ist: Ruhen in Christus.

[1:10] Wir wollen uns mit dem heutigen ersten Thema, das die Überschrift trägt: "Leben in einer 24/7-Gesellschaft", beschäftigen. Wir wollen uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am dritten Juli und wollen heute einführend uns Gedanken machen, was die Bibel meint, wenn sie uns rät und einlädt, in Jesus zu ruhen. Ich weiß nicht genau, wie es dir geht, aber zu mir hat dieses Thema sehr gesprochen. Ich habe manchmal wirklich viel um die Ohren und manchmal kommen Gedanken auf, dass ich etwas nicht schaffen kann, dass die Dinge zu viel werden. Und wie leicht verliert man dann Jesus aus den Augen.

[1:56] Wir möchten heute in der Bibel studieren, wie wir auch im größten Stress unserer Zeit – und ich habe den Eindruck, der wird nicht weniger, sondern mehr – trotz aller scheinbar zeitsparenden Technologien, auf Jesus blicken können. Und wir wollen vor allem studieren, was es bedeutet, konkret, praktisch im Alltag in Jesus zu ruhen und wie das unseren Glauben beeinflusst und stärkt. Was ist mit unserem persönlichen Glauben überhaupt zu tun hat.

[2:27] Ich möchte euch einladen, dass wir die Bibel aufschlagen und gemeinsam dieses Thema studieren. Von Fest zu Fest haben wir uns gemeinsam durch dieses Thema gearbeitet. Dass wir Gottes Geist einladen, unser Denken zu leiten und uns mit seinem Gesetz zu erfüllen, ein Gesetz, unser Herz zu schreiben. Das bitten wir und wollen wir jetzt bitten. Und ich lade euch ein, dass wir gemeinsam dazu beten.

[2:55] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir jetzt zu dir kommen können und dass du versprochen hast, unser Lehrer zu sein durch dein Wort. Dein Wort, und du hast Kraft in dieses Wort hineingelegt. Kraft, um unsere Gedanken in eine neue Richtung zu lenken. Kraft, um Gewohnheiten, die wir so selbstverständlich immer wieder tun, zu durchbrechen. Kraft, um uns zu zeigen, wie wir wirklich sind und wie sehr wir deine Hilfe brauchen. Doch Kraft, um uns zu zeigen, wie sehr wir uns auf dich verlassen können, wie sehr du uns liebst und wie sehr du dir wünschst, dass wir einmal bei dir sind. Dafür danken wir dir. Du bist so groß, so mächtig, hast uns so gerne. Und Herr, alle Worte, die ich sagen könnte, würden das gar nicht beschreiben können, wie gut du mir und zu jedem von uns bist. Ich möchte dich jetzt bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist unser Studium lenkst und uns das verstehen lässt, was du uns sagen möchtest. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.

[3:58] Lasst uns gemeinsam Matthäus Kapitel 11, Vers 28 aufschlagen. Wenn man das Thema "Ruhen in Christus" behandelt, ist das eigentlich die allerbeste Anlaufstelle, um das Thema biblisch aufzurollen. Jesus selbst spricht hier von der Ruhe und zwar nicht in einer theoretischen Abhandlung, sondern einer praktischen Einladung. In Matthäus 11 und dort ab Vers 28 sehr berühmte Worte. Dort heißt es: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken."

[4:38] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus lädt dich ein. Vielleicht hast du den Eindruck, dass du auf Arbeit völlig überfordert bist, dass zu viel Stoff in der Schule oder der Universität vermittelt wird. Vielleicht hast du den Eindruck, dass die Aufgaben in der Gemeinde dich überwuchern. Vielleicht hast du den Eindruck, dass alles zu viel wird. Jesus sagt nicht einfach nur: "Erzähl mal, wie es dir geht." Jesus sagt: "Ich weiß das alles. Mach mal weiter." Jesus sagt: "Kommt her zu mir." Wir dürfen mit der Last und mit den Schwierigkeiten, die wir gerade empfinden, ohne sie vorher selbst lösen zu müssen, so wie wir sind, zu Jesus kommen. "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid." Das trifft jeden Menschen, ob jung oder alt, Mann oder Frau, ob in der Gemeinde groß geworden oder vielleicht noch ganz ohne große Erfahrung mit Gott. Jeder kann zu ihm kommen. Müde, gehetzt und beladen, wie wir sind, lädt Jesus uns ein, egal welche Tageszeit es ist, zu ihm zu kommen. Und er sagt: "Und ich will euch erquicken."

[5:53] Dieses Wort "erquicken" ist ein etwas älteres deutsches Wort, das man heute oft nicht mehr gebraucht. Und eigentlich ist es auch nicht einmal die wörtliche Übersetzung des griechischen Wortes, das hier steht. Es bedeutet eigentlich "ausruhen lassen" und ganz wörtlich "aufhören lassen". Jesus sagt also nicht: "Ich gebe euch in euren Stress einfach mal so eine extra Portion Kraft, dass wir da weiter wursteln könnt." Jesus sagt: "Ich will euch ausruhen lassen."

[6:23] Du sehnst dich nach Ruhe. Du sehnst dich danach, endlich mal abgeben zu können. Jesus verspricht, dass er uns diese Ruhe schenkt, wenn wir zu ihm kommen. Ja, wir müssen eine Entscheidung fällen. Ja, wir müssen uns entscheiden, zu Jesus zu kommen. Es reicht nicht, einfach weiter zu arbeiten und sich abzumühen und zu wissen, dass irgendwo Gott uns sieht. Wir müssen zu Jesus kommen. Er hat versprochen, er wird uns ausruhen lassen. Er wird uns aufhören lassen.

[7:06] In Vers 29 geht es weiter: "Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." Wenn wir zu Jesus kommen, werden wir Ruhe finden. Und zwar nicht einfach nur dadurch, dass wir uns alles von der Seele reden, sondern indem wir von Jesus lernen. Jesus hat nicht in Faulheit gelebt. Der Tag von Jesus war sehr geschäftig. Wir lesen in der Bibel in Markus 1, dass er sogar extra früh aufstand, als noch niemand sonst unterwegs war, um seine private stille Zeit mit seinem Vater zu haben, weil er wusste, dass dann der ganze Tag vollgepackt sein würde. Jesus weiß, was es bedeutet, einen vollgepackten Tagesplan zu haben. Aber trotzdem hatte Jesus innere Ruhe.

[8:05] Und die Bibel sagt uns, Jesus sagt uns hier, dass wir durch das Anschauen von Jesus, das von ihm lernen, mit ihm gehen, solch eine Ruhe in unser Leben kommt. Jesus gibt uns Aufgaben, aber die Aufgaben, die Jesus uns gibt, sind nicht untragbar. Im Gegenteil, wenn wir ihn imitieren, finden wir wahre Ruhe für diese. Manchmal ist das Problem, dass wir Dinge auch vielleicht sogar für Gott tun, um ihn zu beeindrucken. Dass wir den Eindruck haben, Jesus gibt uns einen Auftrag und wir tun diesen Auftrag jetzt mehr oder minder in eigener Kraft, damit Gott sieht, wie fleißig wir sind. Und dann zerbrechen wir sogar mitten in der Gemeinde und kriegen vielleicht einen Burnout oder sind verzweifelt, frustriert, dass man uns nicht schätzt oder dass man das einfach nicht mitzieht.

[9:04] Aber Jesus hat das nie so als Ziel gehabt. Er hat als Ziel gehabt, dass wir von ihm lernen, Sanftmut und Demut, dass wir mit ihm gemeinsam arbeiten, wie zwei Ochsen in der Landwirtschaft damals in ein Joch gespannt worden sind und dieselbe Richtung laufen. Dass wir mit Jesus gehen in seiner Arbeit. Jesus sagt: "Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht." Jesus gibt uns keine unerträglichen Lasten. Und wenn wir den Eindruck haben, dass das Leben mit Gott eine unerträgliche Last ist, weil wir so viel zu tun haben und auf so viel achten müssen, dann haben wir vielleicht schon viele Regeln der Bibel kennengelernt, aber doch nicht die Kraft, wie Jesus sie anbietet. Dann haben wir vielleicht vom Hörensagen von Gott gehört, aber noch nicht geschmeckt, wie freundlich der Herr seine Kinder nicht übergebühr strapaziert.

[10:11] Wir müssen Gott nicht beeindrucken, sondern wir müssen einfach nur die Kinder im Glauben und ihm folgen. Jesus wusste, dass das alle nötig hatten: die Fremden wie auch die Israeliten, die lange Bekannten und die, die ganz frisch sich mit ihr beschäftigen, die Jünger und alle anderen auch. Jeder von uns, egal wer wir sind, wir brauchen diese Ruhe. Und dieses hat hier nicht eine völlig neue Idee sich ausgedacht, sondern diese Idee kommt aus dem Alten Testament.

[10:46] In Jeremia Kapitel 6 und dort Vers 16 finden wir folgenden Vers: "Jeremia 6,16: So sprecht: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." Sie sprechen: "Wir wollen nicht darauf wandeln." Derselbe Jesus, der in Matthäus 11 als Mensch zu den Jüngern und damit auch zu uns gesprochen hat, spricht hier schon durch den Propheten Jeremia im Alten Testament und sagt: Es gibt einen Weg, Ruhe zu finden, Ruhe für unsere Seele. Und zwar ist das also keine neue Idee, sondern etwas, was es schon immer gegeben hat.

[11:49] Auch hier zur Zeit Jeremias heißt es: "Schaut zurück, schaut in die Vergangenheit, schaut nach den Pfaden der Vorzeit. Schon vor dir hat es Menschen gegeben, die Ruhe gesucht und gefunden haben." Schon bevor wir gelebt haben, war dieses Problem der Unruhe aktuell. Und schon lange, bevor wir uns damit beschäftigt haben, haben Menschen Lösungen dafür gefunden. Aber eins müssen wir tun: Wir müssen nach diesem Weg fragen. Wir müssen danach suchen. Er kommt uns nicht einfach hinterhergeschmissen, sondern wir müssen Jesus, der ja von sich sagt, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, wir müssen nach ihm fragen. Wir müssen seine Ruhe haben wollen und dann auf diesem Weg auch gehen.

[12:43] Und genau, ich habe das Problem der Israeliten, die offensichtlich nicht wollten. Das Problem ist nicht, dass es zu wenig Ruhe gibt. Das Problem ist oft, dass wir die Ruhe gar nicht wollen, weil wir sie nicht auf die Art und Weise wollen, wie Jesus sie uns anbietet. Jesus ist nicht einfach nur ein Entspannungscoach, der uns hilft, im Alltag mal zu relaxen, sondern die Ruhe, die Jesus anbietet, ist eine ganz besondere. Und wir müssen uns für ihn und sein Wort entscheiden.

[13:21] Diese Idee, dass die Ruhe, die Jesus anbietet, abgelehnt wird, ist nicht nur in Jeremia 6 zu finden, sondern in Jesaja 28. Finden wir dieselbe Idee in Jesaja 28 und dort Vers 12. Das heißt es: "Er, der zu ihnen gesagt hatte: Das ist die Ruhe, erfrischt den Müden, und das ist die Erquickung." Aber sie wollten nicht hören.

[13:42] Ich habe den selben Gedanken wie es in Matthäus 11, Vers 28, 29 heißt: Ruhe und Erquickung. Die jetzt jemand hier ist, Gott, der zu dem Volk sagt: "Da ist die Ruhe, da ist die Erquickung." Jesus sagt, er selbst sagt hier: "Hier ist die Erklärung, hier ist die Ruhe. Kommt zu mir." Aber auch zur Zeit Jesajas, zur Zeit Jeremias, haben diejenigen, die sich Volk Gottes nennen, kein Interesse an der Ruhe, die Jesus zu bieten hat.

[14:14] Und die Fragen, die wir uns stellen müssen, ist die, die ich mir stellen muss und die wir uns alle stellen müssen, ist: Haben wir, wenn wir uns Christen nennen, wenn wir uns Volk Gottes nennen, überhaupt wirklich ein Interesse an der Ruhe, die es zu geben hat? Dass wir ausspannen wollen, dass wir ein bisschen weniger haben wollen von Stress dieser Zeit. Das ist keine Frage. Aber das wollen auch viele, die mit Jesus nichts zu tun haben wollen. Haben wir Interesse an der wahren Herzensruhe, die Jesus gibt? Und die eben auch an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, dass wir nämlich tatsächlich nach den Wegen der Vorzeit fragen, dass wir tatsächlich zu Jesus kommen mit all unseren Lasten.

[15:02] In Jesaja finden wir noch einen Gedanken, der deutlich macht, dass diese Ruhe längst nicht von allen gewollt wird. In Jesaja 30 und dort in Vers 15. Dort heißt es sehr feierlich: "Denn so spricht Gott, der Herr, der Heilige Israels: Durch Umkehr und Ruhe könntet ihr gerettet werden; im Stillesein und ihm vertrauen läge eure Stärke." Aber ich hab nicht geräumt. Jeremia sagte in Jeremia 6, dass Gott den Menschen angeboten hat, den Weg für die Ruhe zu finden, aber sie wollten nicht. Wenn ihr seid 28 sehen wir, dass Gott auf die Ruhe, die Erquickung hingewiesen hat, aber sie wollte nicht.

[15:44] Hier in Jesaja 30 sehen wir, dass Gott anbietet, dass durch Umkehr und Ruhe die Errettung finden können, erlöst werden können. Aber sie wollen nicht. Diese Ruhe ist nicht einfach nur ein Spannungsbogen, ein Wellen des Wochenendes, sondern diese Ruhe hat mit Umkehr zu tun, mit Buße und Reue und mit einem Umkehren von den eigenen Wegen zu den Wegen Gottes.

[16:12] Diese Ruhe, diese Umkehr basiert eben nicht auf dem, was ich tun kann, was ich jetzt mache, um die Sünden zu besiegen, damit Gott beeindruckt ist, sondern darauf, dass ich eben von meiner eigenen Kraft, von meiner eigenen Weisheit, von meinen eigenen Gedanken Abstand nehme, wegschaue und umkehre zu dem, der für mich gestorben ist und für mich jetzt wirkt und für mich große Dinge geplant hat. Die Stärke liegt nicht in meiner eigenen Kraft und dadurch ständig die eben nie ausreicht, um die Lasten zu tragen. Die Stärke liegt im Vertrauen auf den, der alles kann.

[16:55] Durch Umkehr und durch Ruhe können wir gerettet werden. Jeder von uns. Du kannst gerettet werden, ich kann gerettet werden, durch die Ruhe, die entsteht, wenn wir zu Jesus umkehren. Die Einladung von Jesus: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid", ist nicht nur eine Einladung zu Jesus, dies auch eine Einladung, die bisherigen alten Wege der eigenen Zucht zu verlassen.

[17:26] Jesus bietet uns eine Ruhe an, die älter ist als wir, die älter ist als alles, was Menschen sonst so in dieser Welt so entdeckt und erfunden haben. Eine Ruhe, die zurückgeht ganz an den Anfang. Es ist die Ruhe, die Jesus selbst erfunden hat. Er ist nämlich nicht nur der Schöpfer von Himmel und Erde, von Himmelsgestirnen und Tieren und Pflanzen und Gesteinen. Er ist der Schöpfer der Ruhe selbst. Niemand kennt sich besser aus mit Ruhe als Jesus.

[18:03] In 1. Mose Kapitel 2 und dort Vers 2 und 3, da haben wir die berühmten Abschlussverse der Schöpfungsgeschichte. In 1. Mose 2 und dort Vers 2 und 3: "Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; er vollendete es. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte."

[19:10] Ruhe ist nicht einfach nur eine Notbremse, die wir ziehen müssen, weil wir übersteuern. Ruhe ist nicht einfach nur ein Pflaster auf eine wunde Seele, sondern Ruhe ist ein Konzept, das schon da war, bevor es Überarbeitung gab. Ruhe war schon da, bevor Menschen zu viel gemacht haben. Ruhe war schon da, bevor Menschen eigene Wege gegangen sind. Ruhe ist ein integraler Bestandteil der Schöpfungsordnung Gottes. Und wenn wir mit Gott leben, dann müssen wir auch Ruhe und müssen auch seine Ruhe kennenlernen.

[19:54] Am siebten Tag hatte Jesus Schabbat, wie das Verb im Hebräischen heißt, woher sich das Wort dann für Sabbat, den Ruhetag, den siebten Tag, den wir feiern als Kinder Gottes, im Vertrauen darauf, dass er uns das geboten hat. Woher sich dieser Name ableitet und wörtlich heißt "Schabbat aufhören". Jesus hörte auf zu schaffen. Und es erinnert uns ein bisschen an das Wort in Matthäus 11, was auch heißt, dass Jesus uns zum Aufhören bringen möchte.

[20:27] Im Griechischen wörtlich: Warum hörte Jesus auf zu schaffen? Einmal, weil er fertig war. Jesus hatte alles vollendet. Alles, was Gott sich vorgenommen hatte, war geschaffen worden. Und zwar nicht irgendwie, sondern vollkommen, sehr gut, sagt die Bibel. Die Ruhe markiert die Vollendung des Wirkens Gottes. Ruhe zeigt an, dass Gott alles gut gemacht hat. Wenn wir in Christus ruhen, dann zeigen wir, dass Gott gewirkt hat, dass er alles gemacht hat, was er tun konnte, dass er alles vollendet hat und das ist sehr gut.

[21:12] Und diese Ruhe, so wird uns gesagt in Vers 3, hat Konsequenzen. "Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn daneben ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte." Weltweit macht deutlich, dass nachdem Gott am siebten Tag geruht hatte, er diesen Tag segnete, im dem Sinne, dass er gesagt hat: Diesem Tag soll es immer wieder geben, alle sieben Tage. Denn Segen bedeutet ja in der Schöpfung, dass immer etwas mehr wird. Ja, Gott segnet die Fische und sie sollen sich vermehren. Die Menschen sagt, sie sollen sich vermehren. Wird sehen wir den Sabbat, er soll sich sozusagen in anzusprechen vermehren. Er soll immer wieder, jede Woche gefeiert werden. Der Sabbat wird gesegnet und der Sabbat wird geheiligt. Ruhe führt zu Segen und Ruhe führt zur Heiligkeit. Nicht die Betriebsamkeit, sondern die Ruhe macht den siebten Tag zu etwas Besonderem.

[22:13] Und interessanterweise können wir die Bibel auch sehen. Das könnte im Sender man es gibt da noch nachlesen. Wenn also Segen mit der Ruhe zusammenhängt, dann hängt offensichtlich Ruhelosigkeit mit dem Fluch zusammen. Und genau so finden wir auch in 5. Mose 28, das 65 die Verheißung oder die Warnung, die die entsprechende Textstelle, die deutlich macht, dass wenn wir gegen Gottes Gebote sündigen und sie brechen und gegen ihn rebellieren, dann ist eine Folge des Fluches auch die Ruhelosigkeit. Und entsprechend kann man auch solche Erfüllung dieser dieses Prinzips in den Klageliedern finden, als das Volk gegen Gott rebelliert hatte.

[22:58] In 2. Mose 20 finden wir dieses Prinzip der Ruhe in den Zehn Geboten fest verankert, in dem vierten Gebot, dem Sabbatgebot. In 2. Mose 20 und dort Vers 8 heißt es: "Gedenken an den Sabbat-Tag und heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da solltest du kein Werk tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch der Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbat abgesegnet und geheiligt."

[23:38] Sehen wir wieder die den Zusammenhang: Weil Gott geruht hat, hat er den Tag gesegnet und geheiligt. Gott hat nicht nur selbst

[23:47] Gott gebietet den Menschen, diesen Sabbat nicht zu vergessen. Gott gebietet ihnen aktiv, den Sabbat zu erleben. Es ist nicht nur ein Vorschlag, nicht nur ein Wellness-Angebot, sondern ein Gebot Gottes, weil er weiß, dass diese Ruhe in ihm, die er selbst geschaffen hat, absolut lebensnotwendig ist für den Menschen. Deswegen gebietet Gott und sagt: Gedenkt an den Sabbat.

[24:22] Insofern ist der weitere Aspekt dieses Gebotes, dass wir hier erneut sehen können, wie wichtig es ist, Gott zu folgen, ihn zu imitieren. Weil Gott geruht hat, sollen auch wir ruhen. "War Religion ist die Imitation von Jesus", so hat es Allen Weidmann auf den Punkt gebracht. Und der Sabbat zeigt uns Woche für Woche, wie wir etwas tun können, was Gott für uns getan hat. Sie halten sich den Sabbat, um Gott zu beeindrucken. Wir halten den Sabbat, weil er den Sabbat gehalten hat. Und wenn Gott den Sabbat gehalten hat, dann wollen wir auch halten, uns so auf besondere Weise mit ihm verbinden.

[25:04] Deutlich machen: Entsprechend hat auch das Volk Gottes auf Gottes Geheiß am Sabbat geruht. 2. Mose 30, 30 heißt es: "So ruhte das Volk am siebten Tag." In 1. Mose heißt es: "Gott ruhte am siebten Tag." Hier heißt es: "Das Volk ruhte am siebten Tag." Gott möchte, dass sein Volk die Erfahrung macht, die er selbst gemacht hat. So wie er ruhte, sollen auch sie ruhen. Das heißt, Jesus geht und sich nur ein Pflaster, wenn wir ausgebrannt sind, wenn wir übermüdet sind. Jesus bietet uns an, etwas zu erleben, was er selbst erlebt, teilzuhaben an seiner Ruhe.

[25:49] In Christus ruhen. Und dass diese Ruhe mit Heiligung zu tun hat, das sieht man am Sabbat sehr schön. Und der Sabbat wird damit zum Symbol für unsere eigene Heiligung. In Hesekiel 20 und dort Vers 12 für das ganz deutlich, wenn es heißt: "Ich gab ihnen auch meine Sabbate, die ein Zeichen sein sollten zwischen mir und ihnen." Also ein Zeichen der Verbindung, ein Bundeszeichen. Durch den Sabbat nehmen wir uns Zeit für Gott, weil er sich Zeit nimmt für uns. Zeigen wir unsere Zusammengehörigkeit mit Gott an, damit sie erkennen sollten, was soll sie erkennen? Dass ich der Herr bin, der sie heiligt. Dort steht nicht, damit sie erkennen, dass sie selbst sich heiligen müssen, damit sie in den Himmel kommen können. Dort steht, dass ich der Herr bin, der sie heiligt. Und ich füge hinzu: damit sie in den Himmel kommen können.

[26:52] Der Sabbat soll uns genau das eben zeigen, dass Heiligung eben nicht primär auf unseren eigenen Werken basiert, sondern dass wir in Jesus ruhen müssen, damit wir heilig werden können. Jesus hat geruht am Sabbat, und weil dieser Tag von Ruhe bestimmt war, hatte ihn gesegnet und geeinigt. Wenn wir von Gott gesegnet werden möchten, wenn wir geheiligt werden möchten, was wir müssen, um ihn sehen zu können, dann müssen wir den Gedanken aufgeben, dass wir durch viel Anstrengung alleine Gott irgendwie beeindrucken könnten und eine Heiligkeit erarbeiten könnten, durch die wir dann endlich uns qualifizieren können. Sondern ich und wir alle müssen lernen, dass wir eben abgeben, uns übergeben, unser Leben Gott übergeben im Vertrauen auf ihn, schauen und erkennen, wie er, indem wir unser Leben ihm geben, die Kontrolle über unser Leben geben, wie er uns dann heiligt.

[28:02] 2. Mose 31 und 17 vertieft diesen Gedanken, dass Ruhe ein Zeit und das der Sabbat, die Sabbat-Uhr ein Zeichen ist des Bundes zwischen Gott und seinem Volk. In 2. Mose 31 und dort Vers 17 heißt es: "Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels." "Seinen sechs Tagen hat er Himmel und Erde gemacht, aber am siebten Tag ruhte er und erquickte sich." Nur das Wort hier für "erquickte sich", das wieder etwas altmodisch das Wort "kriegen" da, aber das Wort, das dahinter steht im Hebräischen, eigentlich sehr schön, sehr, das heißt wörtlich: "Er atmete auf." Und so sollen auch seine Kinder aufatmen. Das gleiche Wort wird in 2. Mose 23 Vers 12 verwendet. Es wird auch übrigens noch einmal in der Bibel verwendet in 2. Samuel 16 Vers 14, wo wir da, wie David vor Absalom flieht und dann sehe ich ja mit seinen Männern, mit seinem, mit dem Rest, der zu ihm hält, nach langer, strapaziöser Reise sich erholt.

[29:15] Nun, Gott hat sich nicht überstrapaziert. Gott ist nicht fertig mit den Nerven, dass er mal ausspannen muss. Aber andersherum wird ein Schuh draus. Gott hat diese Eigenschaft, ruhen zu können. Und wenn wir überarbeiten, wenn wir uns ausgebrannt haben, wenn wir zu viel Lasten tragen, dann ist es diese Eigenschaft, die Gott schon hatte, bevor es überhaupt Überarbeitung gab. Das einzige Hilfsmittel gegen die Überarbeitung, gegen den Stress. Gott doktert nicht einfach am Stress ein bisschen rum, sondern Gott lädt uns ein, wegzuschauen von uns und hinzuschauen zu ihm, zu seiner Ruhe. Das ist die Antwort. Gott hat nicht für das Problem des Stresses eine Pille entworfen, die uns gibt und sagt: Okay, jetzt ein wenig damit. Sondern Gott lädt uns ein, wegzuschauen von uns und wieder zum Alten zurückzukehren, zu dem, was schon immer da war, zum Charakter Gottes, zu seinem Wesen, zu seiner Kraft und zu seiner Ruhe, die es schon gab, bevor Stress gab.

[30:32] Interessanterweise wird das Sabbatgebot natürlich, und das haben wir sicherlich schon das ein oder andere Mal auch hier und an anderer Stelle studiert, deshalb hat Gebot wird nicht nur mit der Schöpfung begründet, sondern auch mit der Erlösung. In 5. Mose 5, dort ab Vers 12, da heißt es: "Halte den Sabbat und heilige ihn, der Herr, dein Gott, geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, deine Magd, auch kein Rind, noch ein Esel, noch alles Vieh, noch der Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit dein Knecht und deine Magd ruhen wie du. Sie sollen ruhen." Warum denn? Vers 15: "Denn du solltest bedenken, dass du ein Sklave gewesen bist im Land Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hat dir der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbat Tag halten sollst." Darum, und wir wissen, in der Bibel wird es immer wieder betont, dass dieser Auszug aus Ägypten eine Erlösung war. Ja, es war der Typus auf die Erlösung von der Sünde.

[31:41] Warum sollen die Menschen ruhen? Weil Gott sie erlöste. 2. Mose 20 sagt: Wir sollen ruhen, weil Gott uns geschaffen hat. 5. Mose findet sagt: Wir sollen ruhen, weil Gott uns erlöst hat. Die Schöpfung bringt Ruhe mit sich, und die Erlösung bringt Ruhe mit sich. Und wenn wir so hoch sind, dass wir keine Ruhe mehr finden, dann haben wir entweder die Schöpfung oder die Erlösung oder beides aus den Augen verloren. Weil Gott uns erlöst hat, dürfen wir ruhen. Weil Gott uns geschaffen hat, dürfen wir wohl es.

[32:16] Ist wichtig und jetzt kommt's. Interessanter Gedanke, vielleicht. Die Ruhe ist wichtig für unser körperliches Leben, damit die Schöpfung, die Gott gemacht hat, ohne unser Zutun auch bleibt. Denn Gott hat uns geschaffen, aber wir sollen den, den wir sollen mit ihm kooperieren. Wir sollen uns gut ernähren, wir sollen uns bewegen, wir sollen den Körper gesund erhalten, damit seine Schöpfung auch. Und Gott hat uns erlöst, auch durch ohne unser Zutun. Aber Gott möchte, dass wir unsere Erlösung auch bewahren, dass wir sie behalten. Und dazu ist die Ruhe wichtig. Die Ruhe hilft uns körperlich, und hilft uns körperlich gesund zu bleiben. Die Ruhe hilft uns geistlich gesund zu bleiben, denn die Wahrheit ist, und das weiß ich aus meinem eigenen Leben, wenn man sich so sehr überarbeitet, dass man nicht mehr ein noch aus weiß, dann leidet das geistliche Leben, dann leidet die Beziehung zu Jesus. Dann fängt man an, Gott vorzuführen zu machen, vielleicht. Und dann verliert man Gottes Liebe und Güte. Dann verliert man den Vater aus den Augen. Und deswegen sagt Gott, dass wir ruhen sollen, weil er uns geschaffen hat. Und wir sollen in ihm ruhen, weil er uns erlöst hat.

[33:31] Und dieses Prinzip wird nicht nur am Sabbat illustriert, sondern auch an einem anderen Symbol, das manchmal uns nicht so sehr vor Augen ist. Wir denken, wie meistens bei der Ruhe, automatisch an den Sabbat. Wir wollen noch ein anderes Symbol hier kennen, eine andere Metapher, ein anderes Bild. In 2. Mose 33 und dort Vers 14. Seite Mose 33 und dort Vers 14 heißt es von Gott, der zu Mose spricht: "Und er sprach: Soll ich selbst mitgehen und dich zur Ruhe führen?" Es geht hier um das Volk Israel. Und wir kennen die Geschichte, dass in 2. Mose 32 mal das goldene Kalb gelaufen ist, das abgefallen ist und dann ein Kapitel 33 sein Tun bereut. Mose ist eingetreten für sie, und weil ihr Vermittler, ihr Fürsprecher, ohne dass sie es wussten, für sie eingetreten ist und sein Leben angeboten hat, dass er natürlich selbst nicht geben konnte, weil Gott durch diese Handlung illustrieren wollte, wie Jesus für jeden von uns eintritt, auch wenn es vielleicht uns gar nicht bewusst ist und tatsächlich sein Leben gegeben hat für mich und für dich.

[34:46] Wollte Gott jetzt zeigen, hat Gott dem Volk vergeben? Und jetzt stellt sich die Frage: Soll das Volk alleine gehen ohne Gott oder mit ihnen? Soll Gott einfach einen Engel senden und sie in das gelobte Land führen oder so er selbst mitgehen? Und Gott und Mose sagt hier: "Du musst mit uns gehen. Ich war für uns nicht hin aufwenden, wenn du nicht selbst mit uns gehst." Aber interessant ist hier, dass dieses Ziel der Wanderschaft, das Ziel der Erlösung, sozusagen das Land Kanaan als Ruhe bezeichnet wird. Und so finden wir das immer und immer wieder. Zum Beispiel auch in 5. Mose Kapitel 12, Vers 19. Wir greifen hier nur ein paar Verse heraus. In 5. Mose 12 und dort Vers 9 und 10, dort heißt es: "Denn ihr seid bisher noch nicht zur Ruhe gekommen, noch zu dem Erbe, das der Herr, dein Gott, dir geben will. Das Land Kanaan selbst ist die Ruhe. Ihr werdet aber über den Jordan ziehen und in dem Land wohnen, das euch der Herr, dein Gott, zum Erbe geben wird, und er wird euch Ruhe verschaffen vor allen euren Feinden ringsum, oder soll sicher wohnen."

[35:54] Die Eroberung Kanaans, bei der Gott durch wundersam wirkende Kraft, trotz der Schwäche Israels, übermächtige Feinde besiegen würde, das sollte illustrieren, was es bedeutet, in Christus zu ruhen. Wer Gott nicht glaubte, ging in die Ruhe nicht ein. So sagt es ja Psalm 95 und dort Vers 11. Die Israeliten, die nicht glaubten, dass Gott etwas tun könnte, was ihnen unmöglich erschien, die nur auf ihre eigene Kraft und ihre eigenen Fähigkeiten setzten und auf die größeren Probleme, die nicht glaubten, dass Gott sie liebt und dass mein, was er sagt, die blieben außerhalb und starben in der Wüste. Psalm 95, Vers 11: "So schwor ich in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen." Und tatsächlich sind diese, die gegen Gott rebellierten, nicht in das Land Kanaan gekommen.

[36:53] Es ist die Gerechtigkeit Gottes, die Ruhe bringt. So macht es ganz deutlich Jesaja 32 und dort Vers 17. Jesaja 32 und dort Vers 17. Die Bibel sagt: "Und das Werk der Gerechtigkeit wird Friede sein." Oder "Ertrag der Gerechtigkeit: Ruhe und Sicherheit auf ewig." Habe gerade gesehen, Gott wünscht sich, dass die Israeliten das Land Kanaan erobern durch seine Kraft, nicht nur ihre eigene Kraft, durch Kooperation mit seiner Kraft, durch Glauben an das, was er tun kann. Ja, sie mussten es vorwärts gehen, sie mussten kämpfen, aber es war letztendlich Gott, der für sie kämpfte, die Feinde besiegte und ihnen Ruhe schaffte, obwohl es so ruhelos außer dieses Land, obwohl so viele Riesen dort waren, so viele Probleme, so überwältigende Herausforderungen. Und das klingt doch genauso viel unser Leben.

[37:44] Wurde manchmal ist unsere E-Mail-Ordner, unser Terminplan oder auch einfach die Dinge, die noch zu tun sind, die To-Do-Liste, genau so eine Riesenarmee. Aber Gott will uns Ruhe schenken, Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit Gottes schafft Ruhe und Frieden. Frieden im Herzen, so dass wir sicher wohnen können. Gott hatte vorgab, das ist reden in Kanaan, das Land erobern und dann dort sicher wohnen. Er wollte nicht, dass sie ständig in Angst leben, dass die Feinde wieder kommen. Und so möchte Gott, dass ich und dass du auch, dass wir sicher in ihm ruhen, dass wir nicht ständig Angst haben, dass wir gleich wieder fallen könnten, dass wir gleich wieder von Gott getrennt sein können. Und wie oft ist es meinem Leben passiert? Wie oft hast du das wird auch erlebt, dass wir vielleicht dankbar sind für die Erlösung, aber dann irgendwie nicht so wirklich dieses Vertrauen entwickeln, dass wir in Christus sicher sein können. Aber genau das wünscht sich Gott. Er wünscht sich, dass wir in ihm ruhen und sicher sind.

[38:46] Es ist die Gnade Gottes, die diese Herrschaften gesehen ist die Gerechtigkeit Gottes. Jeremia 31 sagt jedenfalls 2: "Es ist die Gnade Gottes." Ich höre mir 31 Vers 2: "So spricht der Herr: Ein Volk, das dem Schwert entflohen ist, hat Gnade gefunden in der Wüste. Ich will gehen, um Israel zur Ruhe zu bringen." Es ist die Gnade Gottes, und damit ist es die Gerechtigkeit Gottes, die die Ruhe schafft.

[39:13] Schafft in unserem persönlichen Leben oder auch in der Heilsgeschichte, immer und immer wieder. Es war die Gerechtigkeit Gottes und seine Gnade, die dazu geführt hat, dass das Land Kanaan erobert werden konnte. JPM Josua 11, nur um ein Beispiel zu nehmen. In Josua Kapitel 11 und dort Vers 23 heißt es: "So nahm Josua das ganze Land ein, genauso wie der Herr geredet hatte. Und Josua gab es Israel zum Erbe, jedem Stamm seinen Teil. Und das Land ruhte aus vom Krieg." Das eroberte Land Kanaan wurde zum Symbol, zum Symbol für die Ruhe und den Frieden, weil ja sozusagen kein Krieg mehr war.

[39:59] Aber interessanterweise war das Land Palästina an sich nicht friedlicher als alle anderen, sondern es war ein Symbol für das, was Gott in unserem Leben tun kann. Als Israeliten sich von Gott wieder entfernt, als sie gegen rebelliert und nicht zu ihm zu tun haben wollten, da war auch das Land nicht mehr ein Symbol für die Ruhe. So sehen wir das deutlich. Micha Kapitel 2 und dort Vers 1. In Micha Kapitel 2 und dort Vers 1 heißt es: "Es in Vers 10, Verzeihung, ich Kapitel 11, Vers 11, 9, Vers 10. Micha 10, Micha 2, 10: Aufmacht euch davon, denn dieses Land ist kein Ruheort mehr wegen der Unreinheit, die Verderben anrichtet und zwar ein gewaltiges." Mit dem Kanaan sollte zum Symbol werden für die Israeliten, zum Symbol für die Ruhe, die Gott schenkt. Aber all die Sünden, der Götzendienst und die Rebellion gegen Gott, aber machten dieses Land dazu, dass es kein Ruheort mehr war. Und entsprechend konnte dann auch Jesaja endlich hoch in ihrem Etat 45 in dem Land keine Ruhe mehr finden.

[41:10] Wir können das ganz kurz anschauen. In ihrem ihr Kapitel 45 und dort ab Vers 1. Da heißt es: "Das Wort, das der Prophet Jeremia zu Baruch, dem Sohn des Maaseja, sprach, als dieser im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Juda, diese Worte nach dem Diktat Jeremias es ist ein Buch schrieb, lautet folgendermaßen: So spricht der Herr, der Gott Israels, über dich, Baruch: Du hast gesagt: O weh mir! Daher zu meinem Schmerz noch Kummer hinzugefügt. Ich bin müde von solchen und finde keine Ruhe." Und wenn wir weiter lesen, wenn wir sehen, dass diese Ruhe etwas mit dem Land Palästina, dem Land Israel zu tun hat, sage zu ihm: "So spricht der Herr: Siehe, was ich gebaut habe, das breche ich ab, was sie gepflanzt habe, das 30 aus und zwar das ganze Land. Nur aber begehrt für dich groß ist, wäre es nicht, denn sehe ich bringe Unheil über alles Fleisch, spricht der Herr. Aber will ich dein Leben zur Beute geben an allen Orten, wo du gehen willst." Also es scheint so zu sein, als ob der Baruch sich gewünscht hätte, trotzdem gesamten Zusammenbruch in Palästina bleiben zu können und dort einfach sein in Ruhe und Frieden leben zu können. Dass das wird nicht gehen. Das ganze Land geht ins Exil. Das ganze Land zerstört werden. Begehren nichts großes. Aber wisse, dass auch wenn du ins Exil gehst, obwohl der Baruch jetzt selbst wohl nicht der der schuldige gewesen ist, dass Gott für ihn sorgen wird, auch an einem anderen Ort.

[42:37] Damit wir deutlich, dass diese Ruhe tatsächlich nicht an einen Ort gebunden ist. Der Ort war nur eine Metapher. Und wir dürfen auch in Christus ruhen, auch wenn es Dienstag und Donnerstag ist, nicht nur am Sabbat. Auch der Sabbat, wichtig und bindend und ewig, wie er ist, soll uns ja etwas lehren über die Ruhe, die wir jeden Tag mit Gott haben dürfen.

[42:59] In Hebräer 4 wird deutlich, wie Paulus verstanden hat, dass es bei all dem um eine Ruhe geht, die jeder von uns heute in Anspruch nehmen kann. In Hebräer 4 ab Vers 1 heißt es: "So lasst uns nun mit Furcht darauf bedacht sein, dass sich nicht etwa, weil jemand von euch herausstellt, dass er zurück geblieben ist, während noch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht." Während doch die Verheißung zum einen in seiner Ruhe noch besteht. Paulus sagt: "Hier ist gibt noch eine Ruhe." Und damit ist das Land Kanaan gemeint. Dennoch uns ist eine Heilsbotschaft verkündet worden, gleich wie jenen. Aber das Wort der Verkündigung hat jede nicht geholfen, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben verbunden.

[43:39] Wir haben gesehen, sie haben die Botschaft von der Ruhe abgelehnt. Die Israeliten der ersten Generation wollten nicht in das Land der Ruhe. In einigen gesehen die Israeliten zur Zeit von Jesaja, Jeremia, wollten die Botschaft von der Ruhe nicht hören. Entsprechend sind sie aus dem Land Kanaan herausgeworfen worden. Sogar dann hat seit ihrem Iris. Und Paulus zeigt hier, wie entscheidend Ruhe und Glaube zusammenhängen. Denn wir, die wir gläubig geworden sind, gehen in die Ruhe ein, die er gesagt hat, dass sie schworen meinem Zorn: "Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen." Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt. Gott schenkt uns Ruhe nicht dadurch, dass wir einfach aufhören zu arbeiten. Gott schenkt uns nicht ruhen wir was. Sagen wir, gehen wir jetzt ein bisschen langsamer. Gott schenkt uns Ruhe in dem wir glauben.

[44:26] Nur der wahre Glaube, der biblische Glaube, der Glaube an Jesus, der Glaube Jesu, der bringt echte Ruhe. Denn er an einer Stelle von dem siebten Tag so gesprochen: "Und Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken." Und an dieser Stelle wiederum: "Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen." Das ist das Psalm 95 Zitat, dass wir uns angeschaut haben. Da nur noch vorbehalten bleibt, dass etliche in sie eingehen sollen und die, welche zu welchen zuerst die Heilsbotschaft.

[44:55] welchen zuerst die Heilsbotschaft verkündet worden ist. Wegen ihres Unglaubens nicht eingegangen sind. So bestimmt er wiederum einen Tag, ein heutiges, das man nach so langer Zeit durch David sagt, wie gesagt worden ist: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstopft eure Herzen nicht.“

[45:13] Wir müssen nicht einmal bis zum nächsten Sabbat warten, um diese Ruhe, die Ruhe in Christus, die Ruhe, die durch den Glauben kommt, erleben zu dürfen. Denn Paulus sagt heute, also Paulus zitiert er hier in Psalm seine Stimme hat. Wenn du heute Gottes Stimme durch sein Wort zu deinem Herzen hast reden, ran nimm noch heute seinen seine Einladung zur echten Ruhe an. Suche nach den alten Wegen, drehe deinen Blick von dir selbst und von deinem Weg zu Gottes Weg, zu Jesus, und du wirst Ruhe finden für deine Seele. Und entscheide dich mit ihm zusammenzuarbeiten und nicht alleine. Er hat versprochen, dass du echten, tiefen Frieden findest.

[46:10] Denn wenn Jesus zur Ruhe gebracht hätte, so würden nicht danach von einem anderen Tag gesprochen. Also bleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten, denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, er ruht auch selbst von seinen Werken, gleich wie Gott von den seinen. So wollen wir denn auch bestrebt sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand als ein gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall kommt. Die Sabbatruhe illustriert das, ist nicht unsere eigenen Werke sind auf dem Vertrauen sollen, sondern durch den Glauben an das Evangelium werden wir gerettet. Und diese Ruhe, nach der wir streben, die soll unser großes Ziel sein.

[46:47] Interessanterweise werden in der Bibel Ruhe und Frieden eng miteinander verknüpft. Wir können erste Chronik 22 und dort Vers 9 lesen, dass Salomon, dessen Name ja wirklich Frieden heißt, als Mann der Ruhe bezeichnet worden ist. Und erste Chronik 22, 9 heißt es zu David über seinem Sohn: „Siehe, einen Sohn geboren werden, der wird ein Mann der Ruhe sein, denn ich will ihm Ruhe geben von allen seinen Feinden ringsumher. Darum soll sein Name Salomon sein, denn und ich will Israel Frieden und Ruhe geben in seinen Tagen.“ Das heißt, immer waren die Bibel ein tief von echtem Herzensfrieden spricht, spricht sie auch von Ruhe. Diese Konzepte sind eigentlich nicht voneinander zu trennen.

[47:38] Sony wird sagt, dass wir durch den Glauben, durch die Rechtfertigung, Frieden mit Gott haben, dann haben wir auch diese Ruhe. Es ist diese Ruhe, die wir brauchen, nicht nur einen Wellness-Wochenende, nicht einfach mal ein bisschen mehr Lücke im Arbeitsplan. Denn auch wenn wir da ein bisschen uns ausruhen, wenn wir dann dann kommt das alte Leben wieder. Wir brauchen nicht einfach nur eine Pause. Wir brauchen ein neues Leben, ein Leben mit Christus, dass wir die Dinge tun, die Christus aufträgt. Und für diese Dinge gibt er uns die Kraft, die wir brauchen.

[48:12] In Jeremia 50, 34 sehen wir, dass das Thema von der Ruhe eine durchaus endzeitliche Dimension hat. Seine wichtige endzeitliche Dimension will gleich sehen. Werden Jeremia in Jeremia 50 und dort Vers 34 sehen wir einen Kontrast. Es heißt hier in Vers 34: „Aber ihr Erlöser ist stark, Herr der Herrscharen ist sein Name. Er wird ihre Rechtssache gewisslich führen, damit er dem Land Ruhe verschafft, den Bewohnern von Babel aber Unruhe.“ Israel, das gläubige Israel, das alle auf den Herrn vertraut, soll Ruhe haben. Aber Babylon soll Unruhe haben. Und es erinnert uns natürlich an Offenbarung Kapitel 14, die dreifache Engelsbotschaft, wo auch Ruhe und Unruhe eine große Rolle spielen.

[48:58] Offenbarung 14 finden wir die Einladung an alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen, das ewige Evangelium anzunehmen. Diese Einladung ist eigentlich letztlich dieselbe wie als Jesus sagte: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid.“ In Vers 7 heißt es: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“ Und das ist ein direkter Verweis auf den Sabbat. Später heißt es in Vers 13: „Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, die durch die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.“ Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: „Schreibe: Glück selig sind die Toten, die im Herrn sterben.“ Von 100 Jahren spricht der Geist: „Sie sollen ruhen von ihren Mühen, ihre Werke aber folgen ihnen nach.“ Übrigens wird auch der Tod selbst als eine Ruhe bezeichnet.

[49:44] Unserer Zeit reicht heute nicht aus, dass im Einzelnen anzuschauen. Die Content in seinem Manuskript noch Verse finden, aber hier finden wir die Ruhe als ein Merkmal, als etwas, das zum Volk Gottes in der Endzeit, zum endzeitlichen Israel gehört. Und dann, wenn wir in Vers 11 die Unruhe für die, die das Tier anbeten, uns einmal Zeichen an dem das heißt für Babylon und der Rauch ihrer Qual steigt auch von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe, Tag und Nacht. Und wer das Malzeichen seines Namens annimmt, Ruhe ist nicht nur eine wichtige Sache, damit wir ein bisschen mehr unseren Körper schonen, sondern biblische Ruhe in Jesus ist ein Unterscheidungsmerkmal in der Endzeit. Und niemand, der Jesus wirklich liebt, wird dieses Thema ignorieren.

[50:40] Wenn Jesus selbst hat: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid“, wir müssen ein paar wichtige Wege hieraus lassen. Aber nur so viel am Ende noch, vielleicht in Markus 6 und dort Vers 31 können die anderen Verse im Manuskript euch anschauen. In Markus 6, 31 sehen wir, dass auch nicht nur in Bezug auf unser Arbeitsleben, in Bezug auf unsere Hobbys, vielleicht oder Studium und Schule, ist wichtig, Pausen zu machen. Es ist sogar wichtig im Werk Gottes selbst. Gott möchte, dass niemand und schon gar nicht seine eigenen Mitarbeiter ausbrennen.

[51:21] In Markus 6, Vers 31 sagte Jesus zu seinen Aposteln nach ihrer ersten großen Missionsreise und sprach zu ihnen: „Kommt ihr allein abseits an einem einsamen Ort und ruht ein wenig, denn es waren viele, die gingen und kamen, und sie hatte nicht einmal Zeit zu essen.“ Ich weiß aus meiner eigenen Erfahrung, manchmal denkt man, Ruhe ist ein Nice-to-have, das wäre ja schön, wenn man Zeit dafür hat, aber leider geht das nicht, weil es gibt wichtigere Dinge. Aber Jesus scheint hier zu sagen, und das muss ich mir setzen, wir auf die Fahnen schreiben, dass selbst Missionsarbeit nicht so wichtig ist, dass man die Ruhe ignorieren kann. Ja, wir sollen nicht faul sein. Ja, wir sollen nicht einfach unsere eigene Bequemlichkeit studieren. Ja, ja, aber wir sollen uns Zeit nehmen für die Ruhe, weil wir sonst Gott selbst aus den Augen verlieren.

[52:05] Gott möchte, dass wir, wenn im Vollbesitz unserer Kräfte, unseren Körper erhalten und die Erlösung erhalten, die uns schenkt und mit ihm zusammenarbeiten. Die Erhaltung und dass wir auch im Vollbesitz unserer Kräfte andern erzählen und uns nicht selbst kaputtmachen bei der Aufgabe, die er uns gegeben hat. Und wenn wir mit Jesus Missionen machen, werden wir auch den Auftrag von Jesus ernst nehmen. Ruht ein wenig aus.

[52:35] Warum dürfen wir ruhen? Psalm 116 sagt es ganz deutlich. Vielleicht hast du auch, wenn wir das Problem ist, längst auch ich. Ja, ich fühle mich schlecht, wenn ich jetzt einfach nichts tue oder wenn ich einfach ausruhen. Vielleicht muss ich mich noch mehr nützlich machen. Manche Menschen haben das Problem, auch gar nicht. Dem Psalm 116 steht in Vers 7: „Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe, denn der Herr hat dir wohlgetan.“ Wir müssen uns Ruhe nicht verdienen. Wir können nicht ruhen, weil wir so viel gearbeitet haben, uns unsere Ruhe qualifiziert haben. Sondern wir sollen ruhen, weil Gott gut ist, für uns getan hat, weil Gott für uns gut ist und weil er uns Ruhe schenken möchte. Und dann werden wir im Gehorsam auch ruhen, ganz egal, ob wir das Gefühl haben, dass wir uns dafür qualifiziert haben oder nicht.

[53:22] Und das wird unser Leben verändern. Ich glaube das von ganzem Herzen. Im Psalm 4 und dort Vers 9 heißt es: „Ich werde mich in Frieden niederlegen und schlafen, denn du allein, Herr, lässt mich sicher wohnen.“ Wurden wir haben gesehen, das war genau das, was Gott mit dem Volk Israel erreichen wollte. Sie sollten Ruhe finden und sicher wohnen. Und David, der das hier sagt, er die Erfahrung machte, dass er zum Teil von seinen Feinden, zum Teil sogar sehr engen Personen, die absolut verfolgt worden ist, der in Not geraten ist, der wusste, er kann selbst unter größten Schwierigkeiten sicher wohnen, der kann in Frieden sich niederlegen und schlafen, weil er weiß, dass Gott bei ihm ist und für ihn da ist.

[54:05] Wenn wir unser Leben Gott übergeben, dann dürfen wir wissen, dass er für uns da ist. Und da dürfen wir in dem ruhen. Und dieses Ruhen ist direkt verbunden mit dem Halten der Gebote. Ein dritter Mose 25 und dort Vers 18 finden wir das schön erklärt. In dritte Mose 25 und dort Vers 18 heißt es: „Darum haltet meine Satzungen und bewahrt meine Rechtsbestimmungen und tut sie so, sollt ihr sicher wohnen in eurem Land.“ Es ist die Ruhe, die durch die Gebote, oder anders gesagt, es sind die Gebote Gottes, die diese Ruhe garantieren. Und deswegen ist es kein Zufall, dass genau im Zentrum der zehn Gebote als Siegel für die Gebote und Siegel für uns ein Gebot über die Ruhe steht.

[54:53] Vielleicht habe ich und vielleicht haben wir alle das Thema von der Ruhe bisher zu oberflächlich behandelt. Und einen letzten Vers und Gedanken möchte ich uns mitgeben. Warum dürfen wir unsere Ruhelosigkeit abgeben? Warum können wir sie abgeben? Aus einem einfachen, sehr bewegenden Grund. Psalm 22 ist ein messianisches Zeugnis, beschreibt sehr deutlich und die Zeit fehlt uns hier die Verse alle einzeln zu lesen, aber er beschreibt es ja deutlich. Wenn es alleine einmal lesen wollt, Elemente und Details der Kreuzigung Jesu 1000 Jahre, bevor Jesus gekreuzigt worden ist, hat der Geist David inspiriert, bestimmte Dinge aufzuschreiben, die genau sich dann prophetisch am Kreuz von Golgatha erfüllt haben.

[55:39] Und es heißt in Vers 2 und 3, und das sind Worte, die Jesus dann ja spricht am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Warum bleibst du fern von meiner Rettung, von den Worten meiner Klage?“ Jetzt heißt es in Vers 3: „Achtung, mein Gott, ich rufe bei Tag und du antwortest nicht, und auch bei Nacht und ich habe keine Ruhe.“

[56:03] Warum dürfen wir unsere Ruhelosigkeit abgeben? Weil Jesus am Kreuz von Golgatha unsere Ruhelosigkeit getragen hat. Die Ruhelosigkeit, die die Folge ist, wie wir es in Babel gesehen haben, von Sünde und Rebellion. Diese Ruhelosigkeit, die hat er selbst erlebt am Kreuz. In dieser Situation konnte er nicht einfach ruhen. Er war ruhelos. Und weil Jesus bereits am Kreuz ruhelos gewesen ist, so wie Jesus bereits am Kreuz für meine Sünden gestorben ist und so ich nicht mehr für meine Sünden verurteilt werde, wenn ich ihm das glaube, so hat Jesus auch meine Ruhelosigkeit am Kreuz getragen. Und wenn ich ihm das glaube, muss ich nicht mehr ruhelos sein.

[57:02] Das ist die Ruhe, die Jesus mir anbietet. Sowie meine Sünden auf ihn gelegt worden sind und seine Gerechtigkeit mir angerechnet wird, so wird meine Ruhelosigkeit dort am Kreuz auf ihn gelegt. Und seine eigene Ruhe, die er bei der Schöpfung im Sabbat gezeigt hat, die Ruhe, die in ihm ist und die von ihm kommt, die darf ich in Anspruch nehmen.

[57:36] Und so können du und ich im Christus ist das dein Wunsch? Möchtest du heute zu Jesus kommen, der zu dir sagt: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch ausruhen lassen.“ Möchtest du diese Ruhe annehmen? Gott segne deine Entscheidung. Lasst uns gemeinsam bieten.

[57:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast und dass wir deutlich gespürt haben, dass du unser Lehrer gewesen bist und dass wir uns festhalten dürfen an dir, dass du gut bist. Sonst hätte ich danke dir von ganzem Herzen, dass du zu mir gesprochen hast in der Vorbereitung und auch jetzt bei dem Halten dieses Themas. Ich weiß, dass du viel für mich getan hast und tun möchtest. Noch, dass du dieses Thema auch für mich gegeben hast. Ich möchte dich bitten, dass jeder einzelne sich auch angesprochen gefühlt hat durch dieses Thema und es von Herzen in sein Herz aufnimmt, erleben kann und erleben wird, dass du ihn segnest und ihm genau diese Ruhe schenkst, die du durch das Kreuz von Golgatha, Herr Jesus, für uns so kostbar erkauft hast. Dafür danken wir dir und bitten, dass alles in deinem Namen. Amen.

[59:05] Nächstes Mal geht es weiter in dem Thema Ruhe in Christus. Dann werden wir gemeinsam weiter studieren. Bis dahin wird es euch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. [Musik]


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