[0:34] Lieber ein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour. Wir befinden uns im dritten Quartal 2021 mit dem Thema "In Christus ruhen". Und wir möchten uns heute in unserer zehnten Lektion mit dieser besonderen Sabbatruhe beschäftigen. Dafür findet man sein Werk im dritten Buch Mose 23, Vers 3. Das heißt: "Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebten Tag ist ein Sabbat der Ruhe, eine heilige Versammlung. Ihr sollt keine Arbeit tun, denn es ist der Sabbat des Herrn in allen euren Wohnorten."
[1:09] Es geht um den Sabbat des Herrn, diesen besonderen Tag, den Gott uns geschenkt hat. Schon in Eden und damit was gleich beschäftigt, bevor wir dann die ersten Texte lesen, beten wir noch.
[1:18] "Vater im Himmel, wir möchten dir dafür danken, dass wir gemeinsam studieren können. Und wir möchten dich bitten, Herr, sende deinen Heiligen Geist nach deiner Verheißung, unser Lehrer ist. Bitte führe uns in seinen Schriften hinein und schreibe du sie in unsere Herzen. Sind wir von dir lernen und von dir erquickt werden, das ist unser Gebet im Namen des Herrn Jesus. Amen."
[1:42] Nun, der Sabbat ist natürlich ganz eng mit der Schöpfung verbunden. Sabbat und Schöpfung heißt auch unser erstes Thema, das wir am Sonntag besprochen haben. Wir schauen hinein in den Text, dem ersten Buch Mose 1, Verse 26 und 27.
[1:52] "Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild und es ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht. Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn als Mann und Frau schuf er sie."
[2:31] Hier wird beschrieben, wie Gott den Menschen gemacht hat. Das heißt, der Mensch war noch ein ganz besonderes Geschöpf. Ein Mensch war im Ebenbild Gottes geschaffen. Der Menschheit fast Besonderes auf diesen ganzen Planeten. So hat Gott uns damals gemacht. Denn wir sind die Wesen auf diesem Planeten, die die sogenannte Erstlingsgabe des Geistes erhalten haben. Im Gegensatz zu den Tieren auf diesem Planeten können wir Menschen nur bestimmte Dinge nachdenken. Wir können uns ethische Fragen stellen, wir können uns religiöse Fragen stellen oder philosophische Gedanken machen. Wir können wirklich schöpferisch arbeiten, unseren Gedanken. Und das, was ganz Besonderes, dass wir das können, wir können Dinge entwickeln. Und so wurde uns von Gott diese besondere Gabe gegeben, weil sie verbunden ist mit der Aufgabe, die wir auf diesem Planeten zu tun haben. Denn wir wurden ja als Herrscher über diesen Planeten eingesetzt. Das war unsere Aufgabe.
[3:26] Und die Menschen, die waren ihm so teuer, so ja nahezu unendlich wertvoll, dass Gott nach der Sintflut zu den Menschen sagte, im ersten Buch Mose 9, Vers 6: "Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden, denn im Bild Gottes hat er den Menschen gemacht."
[3:46] Gemacht. Sagt: "Wer Menschenblut vergießt, der soll sterben, denn der Mensch ist im Bilde Gottes gemacht." Also habe ein bisschen Ehrfurcht. Ein Mensch ist etwas ganz Besonderes in Gottes Plan. Und als Gott den Menschen geschaffen hatte, da hatte er auch so einen Garten angelegt und er gab ihm eine interessante Aufgabe.
[4:06] Wir lesen mal im ersten Buch Mose 2 und dort Vers 15 und Vers 19.
[4:15] "Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre."
[4:23] Dann Vers 19: "Und Gott der Herr bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gab."
[4:35] Gab. Also der Mensch wurde von Gott gemacht. Und nun wurden alle Tiere zum Menschen gebracht und Adam selbst, er sollte jetzt sagen, wie heißen diese Tiere. Wien ähnlich wie. Und wir müssen uns vor Augen führen, das waren die großen Tierarten, die da kamen. Und Adam hat jetzt alle benannt.
[4:52] Benannt. Und das war Adams Aufgabe und zwar als Privileg und Vorrecht, dass er das tun konnte. Wenn dieser ganze Planet, der wurde ja von Gott gemacht und dann den Menschen unterstellt. Also alles, was da drauf ist, sogar die Lebewesen wurden den Menschen unterstellt. Und der Mensch tut Verantwortung dafür, dass es auf diesem Planeten den Geschöpfen gut ging. Der Mensch war ja nun als König über diesen Planeten gesetzt und unterstand als König dieses Planeten nur dem König der Könige, also Gott selber.
[5:24] Und Gott gab nun zum Zeichen des Bundes diesen Sabbat-Tag. Nachdem alles geschaffen war, setzte er am siebten Tag diesen besonderen, heiligen Tag ein, den er auch in besonderer Weise segnete und für Tag sollte nun für den Menschen ein besonderer Segen sein, dass heute eine besondere Zeit mit Gott sein. Er sollte ihm aber auch Sicherheit und Schutz sein.
[5:50] Wovor eigentlich gerade zu diesem Zeitpunkt? War im Himmel ja schon eine Rebellion im Gang. Viele, viele Jahre zuvor hat der Teufel eine Rebellion gestartet im Himmel und sich aufgelehnt gegen die Königsherrschaft Gottes. Er verlor diesen Kampf und seine Argumente waren nicht stichhaltig im Himmel, aber dieser Kampf war immer noch im Universum. Und Gott wollte die Menschen davor schützen. Und er gab ihnen das Zeichen des Sabbat-Tages.
[6:19] Der Sabbat-Tag war dazu gemacht, damit der Mensch an diesem besonderen Tag den verehrt, der Schöpfer ist. Und so hatte Gott dieses besondere Zeichen später ja auch in den zehn Geboten dann verankert.
[6:28] Wir lesen in den zehn Geboten im zweiten Buch Mose 20, deutlich Verse 8 bis 11.
[6:35] "Gedenke des Sabbat-Tages, um ihn zu heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbat abgesegnet und geheiligt."
[7:09] So steht es im zweiten Buch Mose 20 in den zehn Geboten. Hier wird der Grund aufgeführt, warum Gott diesen Sabbat gegeben hat und vor allem, warum wir dort ruhen sollen. Sie sollen an diesem besonderen Tag gedenken, weil Gott in sechs Tagen alles geschaffen hatte. Mit anderen Worten, wir sollen an diesem besonderen Tag an denjenigen denken, der Schöpfer ist. Und der Schöpfer ist nicht der Luzifer oder irgendein Engel. Der Schöpfer ist unser Vater im Himmel.
[7:40] Und der Tag verbindet uns ganz eng.
[7:46] Weiter schreibt an Erfahrung und Gesichter, Seite 207: "Der Sabbat war vor dem Fall in Eden eingesetzt worden und wurde von Adam und Eva und den himmlischen Heerscharen beobachtet. Gott ruhte am siebten Tag und segnete und heiligte ihn. Ich sah, dass der Sabbat niemals abgetan werden würde, sondern dass die Erlösten, Heiligen, wo die ganze Engelschar ihn bis in alle Ewigkeit dem großen Schöpfer zu Ehren beobachten werden."
[8:13] Also, der Sabbat-Tag, der ist so besonders. Er wird bis in alle Ewigkeit bestehen bleiben. Selbst im Himmel noch werden wir diesen besonderen Tag halten.
[8:25] Nun, so steht es geschrieben im zweiten Buch Mose 20: "Gedenke des Sabbat-Tages, denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und alles auf der Erde."
[8:37] Nun finden wir noch so einen Bericht und zwar im fünften Buch Mose, Kapitel 5. Da stehen ja noch mal die zehn Gebote. Und wenn wir diesen Bericht dort lesen, dann weicht er ja ein bisschen ab von dem Bericht der zehn Gebote im zweiten Buch Mose 20. Wir schauen mal, was das Besondere da ist am vierten Gebot.
[8:53] Wir lesen im fünften Buch Mose 5 und dort die Verse 12 bis 15.
[9:09] "Halte den Sabbat-Tag und heilige ihn, wie es der Herr, dein Gott, geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Rind, noch dein Esel, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit dein Knecht und deine Magd ruhen wie du. Denn du sollst bedenken, dass du auch ein Knecht gewesen bist im Land Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hatte der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbat halten sollst."
[9:50] Im zweiten Buch Mose 20 ist der Grund des Sabbat-Haltens derjenige, weil Gott alles geschaffen hat in sechs Tagen. Aber im fünften Buch Mose 5 wird uns erklärt, dass der Grund der Sabbat-Haltung eigentlich der ist, weil Gott uns aus Ägypten herausgeführt hat.
[10:09] Und wie ist es miteinander zu vereinbaren? Sie auf den ersten Blick so aus, als widersprechen sich diese Texte. Was ist denn nun wirklich der Grund, warum wir den Sabbat halten, diesen besonderen Tag? Ist es nun aufgrund der Schöpfung oder ist es aufgrund des Auszugs aus Ägypten?
[10:29] Beides kann man miteinander vereinbaren. Wofür steht denn dieser Auszug aus Ägypten? Nun, der Auszug aus Ägypten, da wissen wir, die Israeliten, also das Volk Gottes, war dort in Knechtschaft gehalten. Sie waren Sklaven der Ägypter. Jetzt war das natürlich auch eine geistliche Komponente, was dort geschrieben steht. Sonst wäre es nicht so verankert.
[10:51] Wir schauen mal, was Petrus schreibt in seinem zweiten Brief, Kapitel 2, Vers 19.
[11:11] "Dabei verheißen sie ihnen Freiheit, obgleich sie selbst Knechte des Verderbens sind. Denn wovon jemand überwunden ist, dessen Sklave ist er auch geworden."
[11:22] Geworden. Also sprich, die so von trügerischen Lehrern sagt, sie verheißen ihnen Freiheit, aber eigentlich sind sie Sklaven. Denn wovon jemand überwunden worden ist, dessen Sklave ist er geworden. Wovon wurden sie dann überwunden, als diese Sklaven geworden, von dem, der sie überwunden hat? Irgendetwas hat sie überwunden und sie waren Sklaven.
[11:47] Christus sagt sich dann sehr deutlich in Johannes 8, Vers 34.
[11:55] "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde."
[12:02] Sünde. Also die Knechtschaft, in die wir hineingeraten, ist eine Knechtschaft der Sünde. Wenn wir überwunden sind von der Sünde, sind wir Knechte der Sünde. Also wir folgen der Sünde.
[12:14] War genau das Problem der Israeliten in Ägypten. Sie waren überwunden von den Ägyptern und sie wurden Knechte Ägyptens. Und wir wissen, es führte sogar so weit, dass sie sich irgendwann danach sehnten, die Israeliten zurück in die Knechtschaft zu gehen. Falls die Dinge vermissten. Das kann es auch passieren, wenn wir aus der Welt heraus gerufen worden sind von Christus und wir irgendwann auf die Welt zurückblicken und sagen: "Eigentlich könnte doch auch eine Weltkarriere machen." Ich hatte gedacht, alles ja, die Welt ist voller Sünden und die Welt nimmt nicht gefangen. Und ich zähle nicht viel in der Welt, aber es ging mir doch irgendwie ganz gut. Oder gehört zu den Menschen, so wie Mose oder Josua, Kaleb gegen Ziel vor Augen haben und sagen: "Ich möchte in die bessere Welt."
[13:01] Und dazu müssen wir natürlich befreit werden. Wir lesen in Römer 6, Verse 17.
[13:19] "Was sollen wir nun sagen?", schreibt Paulus. "Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferner. Wir sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinem Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleich wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm eins gemacht und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein. Wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mit gekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde aus der Wirksamkeit gesetzt sei, so dass wir die Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen."
[14:09] Freigesprochen. Paulus erwähnt interessante Dinge. Also, während Christus sagt: "Wer die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde", sagt Paulus: "Jetzt durch Christus sind wir der Sünde gestorben. Er hat es geschafft in uns, dass wir aus der Knechtschaft der Sünde befreit worden sind, damit wir in einem neuen Leben wandeln." Wir sind jetzt nicht mehr Sklaven der Sünde, sondern jetzt freier. Der Geist ist der, der uns frei macht. Wenn der Geist ins Herz einzieht, dort ist Freiheit.
[14:40] Freiheit. Und was macht der Geist in uns? Nun, in Römer 5, Vers 5, da lesen wir:
[14:48] "Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist."
[14:58] Da hat der Geist die Liebe in unsere Herzen eingegossen, und diese Liebe hat uns frei gemacht von der Knechtschaft der Sünde.
[15:05] Letztlich wollen wir den Nächsten nicht mehr hassen. Plötzlich wollen wir dem Nächsten nichts mehr Böses. Wir wollen plötzlich das Reich Gottes bauen. Wir sind ein neuer Mensch geworden. Und so lesen wir auch im zweiten Korinther 5, Vers 17:
[15:18] "Darum ist, wenn jemand in Christus ist, eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden."
[15:24] Und deswegen können wir sagen, dass sowohl das vierte Gebot im zweiten Buch Mose 20, wo es heißt: "Gedenke des Sabbat-Tages, weil Gott in sechs Tagen alles gemacht hat", fast genauso wie im fünften Buch Mose 5: "Gedenke des Tages, denn du bist Sklave gewesen in Ägypten, wo es aber befreit."
[15:50] Wenn der erste Text zeigt unsere Schöpfung, Gott hat uns gemacht, dich und mich, so wie wir hier sind. Und der zweite Text zeigt unsere Neuschöpfung. Also wir wurden aus Ägypten, aus der Knechtschaft herausgerufen, damit wir in einem neuen Leben wandeln. Wir wurden geschaffen und wir wurden neu geschaffen.
[16:07] Und er sagt: "Ist das Zeichen dafür, dass Arbeit ist, das Zeichen für unsere Schöpfung und für unsere Erlösung?"
[16:15] Unsere Schöpfung und für unsere Erlösung. Wir lesen bei Ellen White im Buch "Erziehung", Seite 252:
[16:24] "Der Sabbat ist ein Zeichen der Schöpfer- und Erlöserkraft Gottes und weist zugleich auf ihn als die Quelle des Lebens und der Erkenntnis hin. Er erinnert an die ursprüngliche Herrlichkeit des Menschen und bezeugt damit die Absicht Gottes, uns nach seinem Bilde neu zu schaffen."
[16:44] Dass das, was Gott mit uns vorhat. Er möchte uns neu schaffen. Denn am Anfang waren wir nach dem Bilde Gottes geschaffen, und das möchte er wieder in uns tun.
[16:52] Der große Schöpfer ist, möchte unsere Herzen verändern. Und der Sabbat, das besondere Zeichen dafür. Denn der Sabbat ist das Zeichen für unsere Schöpfung und für unsere Neuschöpfung. Und wenn wir Woche für Woche zusammenkommen, um diesen Sabbat zu halten, sollen wir genau daran denken.
[17:11] Deswegen macht es auch so viel Sinn, am Sabbat sowohl Zeiten in der Natur zu verbringen, um die Schöpfung Gottes zu bestaunen und den Schöpfer zu preisen, als auch Zeit mit den Geschwistern zu verbringen.
[17:25] Damit das Reich Gottes mitten unter uns anfängt. Denn dort sehen wir die veränderten Menschen. Dort sehen wir Charaktere, die nicht mehr wichtig sind, sondern plötzlich himmlische Menschen, die vom Tode zum Leben hindurchgedrungen sind, die nun zum Reich Gottes gehören. Und es erinnert uns an die Neuschöpfung, an die Erlösung und auch an unsere. Deshalb ist er so etwas ganz Besonderes. Die Gemeinschaft in der Natur und die Gemeinschaft mit erlösten Menschen, mit veränderten Menschen, bringt uns unserem Schöpfer näher.
[18:03] Dieser hatte noch eine ganz besondere Aufgabe, denn damals dem Israel, nachdem Sabbatjahr, aus einem bestimmten Grund gegeben. Genau wie damals Israel, so hat auch heute die Christenheit eine besondere Aufgabe. Nämlich, wir alle sind ja Kinder Abrahams. Und zu Abraham wurde gesagt: "Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein." Und Gott möchte uns segnen, und wir sollen ein Segen sein für diese Welt, für die Menschen in dieser Welt.
[18:33] Wir sind Gesandte in die Welt, um den wahren Charakter Gottes der Welt zu offenbaren. Die Menschen sollen erkennen und sollen wissen, dass Gott Liebe ist.
[18:41] Wir lesen im zweiten Buch Mose 19, Vers 6.
[19:00] "Ihr aber sollt uns ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Kindern Israels sagen sollst."
[19:11] Dir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. So wird es hier zu Israel gesagt. Das war das, was Gott mit Israel damals vorhatte, ein heiliges Volk. Und ich habe mal im Neuen Testament, im ersten Petrus 2, Vers 9, da erfahren sie genau das Gleiche.
[19:27] Erstes Petrus 2, Vers 9. Jetzt gerichtet an die Christen.
[19:36] "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht."
[19:54] Die gleiche Verheißung, die damals hatte Israel, geht es an die Christenheit. Und Petrus erklärt es sogar: "Ihr sollt die Tugenden dessen verkünden, der euch befreit hat." Also die, ihr sollt die guten Seiten Gottes der Welt offenbaren. Hier sollen der Welt zeigen, wer Christus ist.
[20:17] Der Sabbat, der galt von Anbeginn der gesamten Menschheit. Er bringt nicht nur den Schöpfer, er gibt uns auch Ruhe, er stärkt uns und erkennt, zeichnet uns als Volk Gottes. Er lässt uns sogar die Schöpfung, also den Nächsten und auch natürlich die Natur mit ganz neuen Augen sehen.
[20:45] Im zweiten Buch Mose 23, Vers 12, da heißt es: "Sechs Tage sollst du deine Werke verrichten, aber am siebten Tag sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Magd und der Fremdling sich erholen können."
[20:58] Ist doch gewaltig, dass dieser Sabbat sogar die Knechte und Mägde mit einschließt und sogar die Tiere mit eingeschlossen sind und sogar der Fremdling, der gar nicht aus meiner Stadt kommt, gar nicht aus einem Land kommt. Dieser Sabbat wird über alles rüber gesetzt.
[21:18] Alle sollen nun, die Israeliten hatten eine große Aufgabe. Sie sollten ja die Welt am Segen Gottes teilhaben lassen. Und Gott wollte, dass sein Volk ein Segen ist für die Menschen. Und so die natürlich auch die ganzen Jahresfeste und die wöchentlichen Sabbate dazu. Und waren auch Werkzeuge, die Gott gebrauchte, um den Segen zu den Menschen zu bringen.
[21:40] In Christi Gleichnis ist auf Seite 218, dann lesen wir:
[21:45] "Bei ihren heiligen Festen sollten der Fremdling und die Witwe, die in deinen Toren kommen und essen und sich sättigen. Diese Zusammenkünfte sollten den Kindern Israel als Anschauungsunterricht dienen. Und wenn sie so die Freude wahrer Gastfreundschaft kennengelernt hatten, sollten sie das ganze Jahr hindurch für die Armen und Bedürftigen sorgen."
[22:08] Aber dieses enthielt noch eine weitere Lehre. Die geistlichen Segnungen, den Kindern Israel gegeben worden waren, waren nicht für sie allein. Gott hatte ihnen das Brot des Lebens gegeben, um es der Welt mitzuteilen.
[22:22] Also es gab sozusagen eine kleine geistliche Lehre noch obendrauf, sozusagen auf der Lehre. Denn die Feste vermittelt haben, man hat dem Armen gespeist, man hat sich um die Witwe gekümmert, denen, die wenig hatten, gegeben. Und es war diese geistliche Lehre, die da das kennzeichnete, war auch das geistliche Brot, das wir bekommen von Christus. Sollen wir die Menschen weitergeben? Die Lehren, die er uns gibt, das Verständnis, dass sonst werfe Wort Gottes gibt, sollen wir den Menschen ausschließen, denn sie kennen es nicht.
[22:53] Ausschließen, denn sie kennen es nicht. Also es waren alle mit eingeschlossen. Die Idee sozusagen auch von diesem Sabbat war, ein Segen zu sein für die Menschen, um Gottes Charakter wieder zu offenbaren.
[23:09] Und das war der Gedanke, den Gott ursprünglich hatte. So sollte es sein. Aber wenn wir uns die Geschichte angucken, dann war dieser Teilung...
[23:15] angucken, dann war dieser Teil der Heiligung ziemlich zerstört worden von dem damaligen Pharisäern, von den religiösen Führern im Volk. Zuletzt, als Jesus auf diese Welt kam und unter uns wandelte, da war der Sabbat schon so entstellt worden, dass viele Menschen gar nicht mehr schätzten diesen Sabbat. Sie konnten damit nicht mehr viel anfangen.
[23:33] Dem Teufel ist es nicht gelungen, den Sabbat auszumerzen aus der Menschheit. Aber er hat versucht, in Israel zu einem Fanatismus zu schüren. Also, indem einige den Sabbat übertreten haben, führt es dazu, dass andere sich verstoppt man sagen, dass er böse das macht und nicht nur neutrale Position bezogen und gesagt: "Habt das ist falsch, was ihr tut. Geht einen anderen Weg." Sondern in den Fanatismus rannten und sagten: "Wir machen die Regeln noch schärfer." Und wer es sich nicht dran gehalten hat, und jetzt führten sie lauter menschliche Regeln ein, die den Sabbat völlig überlagerten, ja, geradezu zu schütteln.
[24:12] Und diese vielen Regeln, die machen es den Israeliten irgendwann unglaublich schwer, überhaupt noch zu verstehen, was der Sabbat ist. Es gab Regeln für alles. Es gab Regeln, wie weit man am Sabbat gehen durfte. Es gab Regeln, ob man am Sabbat reisen durfte oder nicht. Man verständigte sich zum Beispiel darauf, dass am Sabbat das Reifen untersagt ist. Es war dem Israeli nicht erlaubt am Sabbat zu reifen, was natürlich schwierig ist, wenn der Israelis gerade auf eine Seereise unterwegs ist, die mehrere Wochen dauert.
[24:42] Also musste man eine Lösung finden und man fand die Lösung und sagte: "Das Reisen auf dem Wasser muss erlaubt sein, auch am Sabbat-Tag." Und so war es geschrieben. Und es ist ein menschliches Gebot, das führt jetzt aber dazu, dass in Israel es Menschen gab, die gesagt haben: "Ich möchte aber gerne am Sabbat reisen." Also lege ich mir einen Wasserschlauch auf meinen Esel und setze mich dann auf diesen Wasserschlauch, denn auf dem Wasser reisen, das darf ich am Sabbat."
[25:11] Was man sich vorstellen, wenn die Heidenvölker das gesehen haben, dass die Israelis am Sabbat einen Wasserschlauch auf ihren Esel setzen und sich dann oben drauf setzen, der muss gedacht haben: "Diese Region ist verrückt. Die glauben an einen Gott, der ihnen die merkwürdigsten Regeln gibt. Sie dürfen bestimmte Dinge nicht. Es ist völlig unverständlich für uns das zu verstehen. Warum sollte man so was machen? Warum sollte Israel die Menschen davon überzeugen, dass sie sich am Sabbat einen Wasserschlauch auf den Esel legen sollen?"
[25:41] Und so war die Mission der Israeliten gefährdet durch das, was die Pharisäer oder die religiösen Führer folge damals eingeführt haben. Tja, und das führt natürlich dazu, dass die Menschen damals, die heimischen Völker Israel deswegen verspottet haben, weil sie ihre Regeln und neue Regeln und Regeln für die Regeln und über diese Regeln gemacht hatten und keiner mehr richtig wusste, was ist eigentlich die Wahrheit? Was ist eigentlich das, was Gott wollte? Es war so verschleiert, es war verwirrt.
[26:09] Und wir sehen hier hinter so ein bisschen den Geist, der sich eingeschlichen hat, viele seltsame Regeln zu machen, viel Verwirrung zu stiften, damit Gott so dargestellt wird, dass er ganz, ganz selbst damit Dinge befiehlt, die jeder Logik entbehren. Wir lesen dazu aus dem Leben Jesu auf Seite 188: "Die Juden hatten das Gesetz so entstellt, dass es dauernd ein kräftiges Loch geworden war. Ihre sinnlosen Vorschriften boten anderen Völkern Anlass zum Spott. Besonders der Sabbat war durch allerlei sinnlose Verbote so eingeengt worden, dass ich für ihn, dass in heiligen, ehrwürdigen Tag des Herrn keine Freude mehr anfangen. Die Schriftgelehrten und Pharisäer hatten seine Befolgung zu einer unerträglichen Last gemacht."
[26:55] Und er hat ja eigentlich ein Segen sein sollte für das Volk, konnte von ihnen gar nicht wirklich genossen werden. Wir hatten so viele Regeln einzuhalten und wenn man dann mit einem Freitagabend die Sonne unterging, dann wusste man schon, was darf ich jetzt alles nicht mehr tun. Und da musste man sich überlegen, was kann ich jetzt noch machen und was nicht.
[27:12] So wollte Gott den Sabbat nie haben. Der Sabbat sollte ein Segen sein und er sollte zur Erbauung, zur Entwicklung seines Volkes dienen und zu einem Zeugnis für die Heiden. Aber eben diese Zeit ist Christus hineingeboren in eine Zeit mit vielen menschlichen Satzungen über den Sabbat.
[27:31] Standen uns zu erinnern. Wir uns an die Begebenheit einmal, als Jesus am See Bethesda entlang lief. Dort begegnete er einen Menschen. Dieser Säbelt es dazu, muss gesagt sein, es war so ein Mythos um diesen See, so ein Aberglaube. Ich lese vor Sale weiter zu streiten, neben Jesus 185: "Zu bestimmten Zeiten geriet das Wasser dieses Teilchens in Bewegung, und es wurde allgemein angenommen, dass das auf das Einwirken einer übernatürlichen Kraft zurückzuführen war, und dass derjenige, der nach dem Aufwachen das Wasser als erster in den Teich stieg, von jeder Krankheit, an der er litt, geheilt wurde."
[28:11] Hunderte von Leidenden suchten diesen Ort auf, und die Menge war so groß, dass sie, sobald das Wasser sich bewegte, vorwärts stürmte und dabei Männer, Frauen und Kinder, die schwächer waren als sie, selber niedertrat. Viele konnten den Teich nicht erreichen. Andere, die es geschafft hatten, starben an seinem Ufer. Man hatte Hallen errichtet, damit die Kranken sich gegen die Hitze des Tages und die Kälte der Nacht schützen konnten. Gar mancher verbrachte die Nacht in diesen Räumen und steckte sich Tag für Tag an den Rand des Teiches in der vergeblichen Hoffnung auf Hilfe.
[28:46] Wenn so ein mystischer Aberglaube überschatteten diesen See, aber eben an diesem See ging Christus einmal spazieren, an diesem Semester entlang und er soll dort einen Menschen gegen ihr seit 38 Jahren gelähmt war. Und Christ kam zu ihm und sagt: "Möchtest du gesund werden?"
[29:05] Der Kranke blickte auf, und dann heißt es in Johannes 5, Vers 7 bis 16: "Der Kranke antwortete: 'Wie ihm, Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser bewegt wird. Während ich aber selbst, während ich aber selbst gehsteig, ein anderer form hinab.' Jesus spricht zu ihm: 'Stehe auf, nimm deine Liga, mache und geh umher.' Und sogleich wurde der Mensch gesund, hob seine Liga auf und ging umher."
[29:39] Es war aber Sabbat an jenem Tag. Dann sprachen die Juden zu denen, zu dem gehalten für Sabbat: "Es ist hier nicht erlaubt, an den Liga Matte zu tragen." Er antwortete ihnen: "Der mich gesund machte, der sprach zu mir: 'Nimm dann deine Liga, Matte, umgehung her.'" Da fragten sie ihn: "Wer ist der Mensch, der zu dir gesagt hat: 'Nimm deine Liga, Matte, umgehung her'?" Aber die Gehalte wusste nicht, wer es war, denn Jesus war weggegangen, weil so viel Volk an dem Ort war.
[30:05] Danach findet ihn Jesus im Tempel und spricht zu ihm: "Du bist gesund geworden. Sündige fort nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmes widerfährt." Dagegen der Mensch hin und verkündete den Juden, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte. Und deshalb verfolgten die Juden Jesus und suchten ihn zu töten, von der dies am Sabbat getan hatte.
[30:29] Christus hat diesen Menschen geheilt am Sabbat. Kurze Zeit darauf vermieter diesen Ort, weil zu viel Volk da war und er ging zum Sabbat zum Tempel. Aber noch in diesen Stunden oder in dieser Zeit, als er da war und den Kranken geheilt hatte, hatte er eine Heilungswunde am Sabbat vollbracht.
[30:46] Und hat Christus hat öfter mal am Sabbat geheilt. Es war also nichts, was verkehrt wäre, denn wenn jedes es selbst tut, und wir wissen, Jesus selbst ist Herr über den Sabbat, dann ist das durchaus das, was wir tun sollen. Anderen helfen am Sabbat.
[31:01] Was allerdings die Pharisäer nicht verstanden haben und auch nicht sehen wollten. Sie waren ja so oft ihren menschlichen Überlieferungen fixiert, dass wir nur gesehen haben, dass dieser Mensch, der da früher mal krank war, 38 Jahre lang gelähmt war, der vorhin laufen kann am Abend an den Liga trägt, es war so eine Matte und eine Decke, die hatte er dabei. Und sie sahen, dass man sagt: "Das ist doch, das ist falsch. So darf das nicht auf diese Dinge zutragen. Wer hat dich angestiftet, das zu tun?" Also, ihnen ging es gar nicht um die Freude, dass der Mann wieder gesund ist und dass der Mensch sich wieder bewegen kann, dass ein Leid, das 38 Jahre währte, plötzlich vorbei ist.
[31:38] Sondern es ging ihnen nur um das Träumen, Einheiten von irgendwelchen Vorschriften, die sich selbst gar nicht erklären konnten.
[31:48] Der Glaube dieser Pharisäer war keine Religion, werden diese Liebe und Freiheit, die eigentlich den Glauben der Israeliten auszeichnen sollte und auch unseren Glauben auszeichnet, war eher so eine Art, sagt man, sozialistischer Überwachungsstaat geworden. Gab so Dinge, auf die geachtet wurde. Es gab auch nicht können Kontrollgremium, das gucke, was davon und was nicht, und wer handelt richtig, wer handelt falsch. Das Volk wurde überwacht und sie hatten keine Freude mehr an dem, was da passierte.
[32:17] Gott wollte sich eigentlich, dass das Volk sich Sabbat für Sabbat auf diesen besonderen Tag freut. Aber kaum einen gelang das. Er konnte sich schon auf diesen Rabatt freuen, wenn es doch nur ein großes Regelwerk gab, dass man stur befolgen musste.
[32:32] Der Sabbat war eigentlich zu dem Tag geworden im Leben der Israeliten, in dem die meisten Regeln zu befolgen waren. Ein Tag, der keine, kein Genuss mehr war, sondern der schwer war für sie. Er lastete wie eine Bürde auf ihnen.
[32:48] Und wisst ihr, das kann heute auch passieren, dass wir den Sabbat-Tag entstehen und nicht mehr wissen, was tun wir eigentlich annehmen? Was ist das für ein Tag? Wie viele Regeln gibt es da? Es gibt Menschen, die fragen sich: "Können nicht einen Regelkatalog aufstellen, indem drinsteht, was ihr am Sabbat tun darf und was nicht, damit ich ihnen dabei nicht verletze?"
[33:07] Und warum wohl hat die Bibel so etwas nicht gemacht, so einen Regelkatalog für den Sabbat aufgestellt? Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht dem Menschen ums Leben. Er soll eine Freude sein für uns und wir sollen diesen Tag nutzen, muss mit dem Schöpfer zu verbinden, Zeit mit ihm zu verbringen. Dafür ist der Tag da.
[33:28] Und der eine mag das mögen, für andere nicht. Der eine geht gerne am Sabbat-Tag im Wald spazieren, und der andere sagt: "Das ist eine viel zu anstrengend für uns." Beide ist okay. Der eine sagt: "Ich mache das gerne und ist fit und ich kann da dem Schöpfer nahe kommen." Dann halte ihn davon nicht ab. Und wenn andere sagt: "Wir müssen viel zu anstrengend ist Sport für mich", dann haltet ihr davon nicht ab.
[33:52] Heben wir das mag, wir verantworten ist vor Gott, muss wehtun. Müssen nur uns die Frage stellen: "Erricht Gott mit dem, was ich mache, ist mein Gedanken ist dir am Sonntag sollen wir anderen helfen? Dafür wurde der Tag ja auch gegeben, sondern ein Segen sein für die Wende." Gerade da können wir zeigen, wir sollen natürlich nicht, und das meinen, dass wenn mein Nachbar auf einem Sabbat umzieht und sagt: "Hier kannst du mir nicht helfen beim Umzug", soll ich nicht sagen: "Naja, hier kann ich dir helfen, unter den ganzen Tag Umzugskarton schleppen." Dafür ist das aber natürlich nicht gemacht.
[34:30] Wenn ich jetzt aber nach Hause komme von der Gemeinde und ich sehe meinen Nachbarn dort arbeiten und er ist irgendwo eingeklemmt zwischen dem Tisch auf einer Treppe und kommt nicht weiter, dann sage ich natürlich nicht zu ihm: "Warten noch, bis der Sabbat vorbei ist, drei Stunden, dann befreit ich." Dann gehe ich natürlich hier mithelfen.
[34:51] Also der Sabbat ist schon da zum helfen. Wenn wir einsehen, dass da ein Schaf in den Brunnen gefallen ist, muss natürlich auch am Sabbat heraus. Wenn ich sehe, dass da einer in Schwierigkeiten ist, in Nöten ist, hätte ich natürlich auch am Sabbat. Das tun wir auch. Unsere Ärzte, sie kämpfen auch um das Leben der Menschen am Sabbat.
[35:07] Wir sollten da helfen, aber wir sollen auch deutlich machen vor der Welt, dass unser besonderer heiliger Tag ist ein Tag für alle Menschen.
[35:18] Die lesen in Jesaja 58, die Verse 12 bis 14: "Und hier ist ihr hervorgehen werden die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen. Du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten und man wird dich nennen, der die Brücken vermauert und die Straßen wieder herstellt, nimmt man dort wohnen kann. Wenn du am Sabbat einen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt, in den Sabbat eine Lust und in heiligen Tag des Herrn ehren wert, wenn du ihn erst so, dass du mich deine Gänge erledigt und nicht dein Geschäft treibst, noch nicht die gewohnte Rede ist, dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben und ich will dich über die Höhen des Landes führen und die Speisen mit dem Erbe seines Vaters Jakob." Der Mund des Herrn hat es verheißen.
[36:17] Gott verheißt uns, wenn wir den Sabbat halten, seinen besonderen Segen, wenn wir nicht von unseren Dingen so eingenommen sind, dass sie unser Leben bestimmen, sondern wenn Christus und so gegenwärtig ist, dass wir uns immer auf den Tag mit ihm freuen. Je nachdem, womit ich mich jeden Tag beschäftige, dorthin wird mein Herz ausgezogen. Ist Christus allgegenwärtig bei mir, dann werde ich mich freuen auf seinem Sabbat.
[36:40] Ist er nicht bei mir und bestimmt weltliche Dinge meinen Alltag, dann ist der Sabbat für mich, sowie für eine Schüssel. Ich darf da nicht das tun, was ich gerne tun will. Je nachdem, wo ich mich positioniere unter der ganzen Woche, entscheidet, wie ich den Sabbat empfinde, als ein Segen und die wunder schönste Zeit in der Woche, oder als eine Bürde.
[37:04] Und wenn er mir als Bürde vorkommt, dann stellt sich die Frage: "Was darf ich denn und was darf ich nicht? Das noch erlaubt, es nicht erlaubt, hier auf diesem Tag frei, weil ich ihn liebe zu Christus im Herzen habe, dann muss ich mich nicht fragen, was dafür und was darf ich nicht. Dann werde ich aus Liebe das Richtige tun."
[37:22] Darüber hinaus und da möchte ich abschließend, ist der Sabbat natürlich das Zeichen, dass wir Gottes Volk sind. Denn wir erinnern uns, im Universum war dieser große Konflikt ausgebrochen und auch die Menschen sind aufgefordert, Stellung zu beziehen, auf welcher Seite ziehen ist sie stehen. Stehen wir auf Seiten unseres Schöpfers oder stehen wir auf der Seite des Vaters der Lüge, des Teufels? Jeder Mensch ist aufgefordert, Stellung zu beziehen.
[37:51] Und so wie damals auch in eben die beiden Bäume gepflanzt waren, der Baum des Lebens, ein Sinnbild für Christus, und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen, ein Sinnbild für den Teufel. So konnte man entscheiden: "Ich gehe diesen Weg. Wird ich gehe diesen Weg."
[38:08] Und so ist heute den Menschen auch gegeben, es gibt diesen besonderen Tag Gottes, um zu zeigen: "Ich gehöre zum Schöpfer." So wie der Baum des Lebens damals, oder der besondere Sabbat-Tag, der dieses große Zeichen war. Wir grenzen uns damit von der Welt ab, indem wir sagen: "Wir gehören nicht zu dieser Welt. Wir gehören nämlich dem Schöpfer. Wir haben nichts mit dem Teufel zu tun. Wir wollen nicht mit der Finsternis zusammengebunden werden."
[38:37] Wir sagen uns von der Welt los und ziehen im ganzen Universum Stellung mit der großen Mehrheit der Engel und sagen: "Der Schöpfer ist unser Herr."
[38:48] Wir wollen noch ein zweites Mose, 13, Kapitel gehen. Zweites Mose 31. Hier lesen wir zunächst Vers 13 und danach noch Vers 16 und 17. "Rede du zu den Kindern Israels und sprich: Haltet nun ja meine Rabatte, denn das ist ein Zeichen zwischen mir und euch für alle eure künftigen Geschlechter, damit ihr erkennt, dass ich der Herr bin, der euch heiligt."
[39:30] "Für 16: So sollen die Kinder Israels den Sabbat halten, indem sie den Sabbat feiern für alle ihre Geschlechter als ein ewiger Bund. Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels, denn in sechs Tagen hat der Himmel und Erde gemacht, aber am siebten Tag ruhte er und klickte mich."
[39:52] Die Israeliten wurde damals dieser Sabbat zur ewigen Zeichen bestimmt. Sie waren Abrahams Nachkommen, und auch wir sind bis heute, und dieses Zeichen gilt immer noch. Dieses Zeichen war das Zeichen von Anbeginn der Menschheit an. Und dieses Zeichen wird es auch im Himmel immer noch geben, denn im Himmel werden wir, wie viel wir von gelesen haben, den Sabbat immer noch feiern, denn ist das Zeichen für uns Menschen.
[40:17] Er wurde ja uns gegeben und wird es Menschen Himmel geben. Ja, also wird es den Sabbat auch noch weiterhin im Himmel geben. Und ich freue mich auf die Zeit, wenn wir eines Tages gemeinsam Sabbat für Sabbat im neuen Jerusalem zusammenkommen und diese besondere Ruhe und diese besondere Zeit mit Gott und miteinander zu genießen. Das ist eine wunderschöne Zeit sein und wir werden uns auf jeden kommenden Sabbat freuen. Es wird wunderbar sein, alle Geschwister zu sehen, auch mit den Engeln zusammen zu sein und die Herrlichkeit am Thron Gottes zu staunen.
[40:53] Bis das eintritt, bis wir ja folgen auf Fahren zum gläsernen Meer und so großen Stadt, so lange sind wir aufgerufen, hier auf der Erde den Sabbat fernzuhalten. Und das Woche für Woche zusammen mit den Geschwistern zu treffen, Gott zu loben und zu ehren in einer Welt, die eigentlich kaputt gegangen ist, in der die Sünde herrscht, in dem der Teufel sein Unwesen treibt. Hier sollen wir ein deutliches Zeichen setzen und sollen den Sabbat so halten, dass sogar die Heiden von außen in unsere Gottesdienste blicken können und sagen können: "Das ist das Volk Gottes. Diese Menschen haben Liebe im Herzen. Sie spiegeln ihren Herrn ja wieder."
[41:33] Und viele Völker sollen sich bekennen und Menschen sollen gerettet werden, weil sie das sehen. Das ist die Aufgabe von Israel damals gewesen, bei ihren Festen und bei den wöchentlichen Rabatten und natürlich bei uns auch, wenn wir Sabbat für Sabbat zusammenkommen und Gäste da sind, dann sollen sie sich fühlen wie im Himmelreich, denn das Himmelreich fängt mitten unter uns an.
[41:55] Lass uns da ein Segen sein. Wir wollen noch beten zum Abschluss. Und lieber Vater im Himmel, wir möchten wir von Herzen für diesen wunderbaren Sabbat-Tag, den du hast du uns gegeben, als ein Zeichen zwischen uns und der, durch sie uns an diesem Tag widmen möchte, ist eine besondere Zeit mit uns verbringen, möchte ich unsere Herzen verändern und helfen. Möchten nicht bitten ist diese Freude auf dem Sabbat immer in unserem Herzen bleibt, heute hier in dieser dunklen Welt und natürlich eines Tages, wenn wir im Himmel zusammenkommen, dass wir uns Woche für Woche auf diese besondere Ruhe mit ihr freuen.
[42:32] Herr, du möchtest, dass wir ein Segen sind in dieser Welt und das auch am Sabbat. Und so möchten wir dich bitten, Herr, dass du uns die Liebe ins Herz hinein wächst, damit wir den Menschen auch am Sabbat ein Segen sein können. Möchten nicht bilden, Herr, dass du uns zeigst und dass du uns führst, wie wir für deinen Sabbat in guter Form feiern können, als Zeugnis für die ganze Welt. Wird die segne du dein Volk.
[42:53] ganze Welt dich segne, du dein Volk und machen uns zu einem. Nicht im Namen Jesu. Amen.
[43:02] Vielen Dank, dass wir dieses besondere Thema, das wir miteinander studieren konnten. Es ist ja etwas Freudiges, dass wir haben etwas Großartiges, ein Vorrecht, dass Gott uns gibt, dass wir zusammenkommen können, dass wir auch am Sabbat gemeinsam würde dieses Thema sprechen können in der Davertschule, in der Lektion, in dem wir uns austauschen und gemeinsam miteinander und auch voneinander lernen. Ich wünsche euch wirklich von Herzen Gottes Segen. Kommenden Sabbat zu wenig über dieses Thema spricht, dass sie diese Sabbat und diesen Salat Frieden auch im Herzen hat. Gott segne euch.
[43:33] Gott segne euch. [Musik]