In dieser Christ Study Hour-Lektion mit David Nießner geht es um das Thema „In Christus ruhen“ und beleuchtet die Ruhelosigkeit und Rebellion im Volk Israel. Anhand von biblischen Beispielen wie der Wüstenwanderung Israels und der Lehre aus dem Neuen Testament wird gezeigt, wie wichtig es ist, sich an Gottes Wort zu erinnern, um geistliche Erweckung zu erfahren. Die Lektion betont, dass Gott auch in schwierigen Situationen für sein Volk sorgt und dass wir uns auf seine unendliche Macht verlassen können, anstatt uns von unseren eigenen Grenzen entmutigen zu lassen.
In Christus ruhen (CSH 2021 Q3): 2. Ruhelos und rebellisch
David Nießner · Christ Study Hour 2021 Q3: In Christus ruhen ·Themen: 1. Korinther, 4. Mose, Bibel, BibelstudiumWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2021 Q3: In Christus ruhen
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Transkript
[0:34] Hallo, liebe Freunde, zu unserer Christ Study Hour, joelmedia.tv. Wir haben uns im letzten Quartal durchgekämpft durch das Thema der Verheißung, haben es gesehen und studiert, wie praktisch, wie wertvoll das ist für das tägliche Leben. Und wir sind jetzt schon beim zweiten Teil der neuen Lektionen für das dritte Quartal in diesem Jahr, und wir haben das Thema: In Christus ruhen. Bevor wir anfangen, möchte ich euch dann im Gebet einladen, dass wir auch hier unter Gottes Gegenwart das Ganze studieren, dass es nichts Theoretisches bleibt und dass wir vor allem lernen, wie können wir das in die Praxis umsetzen.
Himmlischer Vater, wir sind so dankbar für dein Wort, wir sind so dankbar für seine Gegenwart. Und ich bitte dich jetzt, so wie du das bei jedem mehr gemacht hast, dass du deine Worte in seinen Mund gelegt hast, dass du das jetzt bei mir tust und dass wir hier erkennen, wer du bist, dass du im Zentrum stehst, du nicht Menschenmeinungen oder einzelne Personen. Hab Dank, dass du uns verwenden möchtest, dann, dass du dich verherrlichen willst und dass wir seine Mitarbeiter sein dürfen. Im Namen Jesu, Amen.
[1:39] Ja, wir haben in dieser Woche ein sehr spannendes Thema. Es geht um die Ruhelosigkeit und ihre... der Kinder Israels. Aber ich möchte mit euch zu Beginn noch den Fokus auf einen Text im Neuen Testament werfen. Und zwar lade ich euch ein, mit mir den zweiten Petrusbrief aufzuschlagen, den zweiten Petrusbrief. Und dort möchten wir zwei Texte lesen. Den ersten finden wir in Kapitel 1, Verse 12 und 13. Und dort schreibt Petrus: "Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid. Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leibes Zelt bin, euch aufzuwecken, indem ich erinnere."
[2:29] Was Petrus hier sagt, es ist im Prinzip ganz einfach. Er sagt, die Dinge, die eigentlich schon längst bekannt sind, möchte er, dass wir uns daran erinnern, um dadurch geistliche Erweckung zu erfahren. Wir gehen gleich noch ein bisschen näher darauf ein. Den zweiten Text finden wir im dritten Kapitel, und da sind es die ersten beiden Verse, wo es um das... wie geht eigentlich um dasselbe. Dort schreibt Petrus: "Geliebte, dies ist nun schon der zweite Brief, den ich schreibe, um durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufzuwecken, damit ihr an die Worte gedenkt, die von den heiligen Propheten vorausgesagt worden sind, und dessen, was euch der Herr und Retter durch uns, die Apostel, aufgetragen hat."
[3:11] Also Petrus sagt hier im Prinzip ganz simpel, wie ich gerade schon gesagt habe, geistliche Erweckung findet dann statt, wenn wir uns mit dem auseinandersetzen, was wir vielleicht auf die Seite schieben, weil wir denken: "Ach, das kennen wir schon." Aber gerade durch das Studium, sich das erneute Studium, werden wir geistlich erweckt erfahren. Ein ganz, ganz simples und einfaches Beispiel ist die Geschichte von dem Adventvolk. Sie hatten die Prophezeiungen berechnet, die Zeit war abgelaufen, 1844, die große Enttäuschung war da. Und jetzt hätten sie sagen können: "Okay, wir lassen das liegen." Und es hat der Großteil der Gläubigen damals auch gemacht. Belassen es liegen, es ist nichts passiert, es bringt nichts, vergessen wir.
[3:54] Aber und das ist das Traurige, eine kleine Gruppe, nur von etwa 200 Adventgläubigen, hat gesagt: "Nein, irgendetwas muss in unserem Ermessen falsch gewesen sein. Die Prophezeiung war eindeutig, aber irgendwas ist falsch, weil Jesus ist offensichtlich nicht wiedergekommen." Und diese Gruppe von 200 Gläubigen hat nochmals das studiert, was wir schon lange kannten, und haben dadurch verstanden, wo ihr Fehler war. Und da gibt es viele Beispiele, die man dann führen könnte, aber ich möchte mit diesem Text vorab starten, weil wir diese Geschichte von Israel eigentlich kennen. Aber Petrus sagt immer wieder: "Erinnert euch daran, studiert das nochmal, damit geistliche Erweckung geschehen kann."
[4:37] Und das ist auch aus dem Blickwinkel sehr, sehr interessant, weil der Geist der Weissagung sagt uns, dass der Zustand von Gottes Volk am Ende der Zeit dem geistlichen Zustand von Israel damals gleichen wird. Und im Prinzip wissen das ja, das, was damals der Antitypus war, das sind wir heute. Und so wie die Israeliten damals aus Ägypten gezogen sind, aus der Knechtschaft, so kommt Gottesvolk im großen Stil aus der Knechtschaft der Sünde. Deswegen ist das Studium von der Geschichte von Israel sehr wichtig, damit wir geistliche Erweckung auch heute noch erleben. Und deswegen lade ich euch ein, eure Sabbatsschulen herauszunehmen, eure Bibeln aufzuschlagen und gemeinsam, dass wir das dann studieren werden.
[5:27] Ja, jetzt ist es so, es gibt einige Tiere, die... man würde vielleicht menschlich weise sagen, die einen siebten oder sechsten Sinn haben. Es gibt nämlich Tiere, und das kennen wir auch, dass, wenn ein Erdbeben sich anbahnt und Menschen das nicht spüren können, dass es einige Tiere gibt, die sehr sensibel auf die seismischen Aktivitäten unter der Erdkruste reagieren und sich darauf einstellen. Auf einmal laute Schreie ausstoßen. Es war zum Beispiel so am 23. August 2011 gab es ein Erdbeben in Nordamerika. Und in einem Zoo in Washington haben kurz, bevor das passiert ist, ungefähr 15 Minuten vorher, einige Tiere angefangen, extrem laut zu schreien im Zoo. Und die Menschen haben sich gedacht: "Was passiert jetzt?"
[6:09] Und als dann aber das Erdbeben kam mit der Stärke 5,8, da haben sie verstanden, dass das Vorboten waren. Und diese kleine Geschichte ist ein kleines Beispiel, das uns zeigt, diese Vorboten für das große geistliche Erdbeben im Volk Israel hat sich angebahnt.
[6:25] Wir haben letzte Woche mit Christopher Stand studiert und gesehen, und das ist uns auch allen klar, dass wir in einer 24/7-Gesellschaft leben, wo nur Stress und immer nach vorne, kaum Zeit für Ruhe ist. Wir haben zwar gesehen, die auch im Alten Testament, genau wie im Neuen, Ruhe definiert wird, wie wir da eingehen können. Aber im Falle von Israel damals war diese Ruhe nicht wirklich gegeben. Sie waren gerade aus Ägypten heraus, und es hat nicht lange gedauert, gleich der erste Stopp, den sie eingelegt haben, hat zu großen Schwierigkeiten geführt. Und dazu möchte ich euch einladen, mit mir 5. Mose, Kapitel 11, aufzuschlagen.
[7:07] Wie gesagt, sie waren noch nicht lange aus Ägypten draußen, und wir wundern uns immer, wie kann es sein, dass die Israeliten diese Zeichen gesehen haben, dass sie gesehen haben, wie Gott das Meer teilt, wie Gott die Ägypter verschlingt, wie kann es sein, dass sie so stur und so halsstarrig waren und sich so aufgelehnt haben? Aber bevor wir schimpfen, lasst uns daran denken, wir sind das Israel von heute. Kann es sein, dass wir auch schnell schnattern und schimpfen und... obwohl wir Gottes Wirken eigentlich ganz klar gesehen haben?
[7:41] 5. Mose, Kapitel 11, lesen wir die Verse 1 bis 15. "Und es geschah, dass das Volk sich sehr beklagte, und das war böse in den Ohren des Herrn. Als der Herr es hörte, da entbrannte sein Zorn, und das Feuer des Herrn brannte unter ihnen und fraß am Ende des Lagers." Und dann das altbekannte Spiel, da schrie das Volk zu Mose, und Mose bietet zu dem Herrn, und dann läuft das Feuer. Und man hatte den Ort Tabea, weil das Feuer des Herrn unter ihnen gebrannt hatte.
[8:15] Ein interessanter Punkt, das "dahergelaufene Gesindel", aber dass in ihrer Mitte war, wurde es ja lüstern. Und auch die Kinder Israels fingen an zu weinen und sie sprachen: "Wer wird uns Fleisch zu essen geben?" Jetzt, dieses "dahergelaufene Gesindel", wie die Schlachter-Version es übersetzt, das ist ein Ausdruck für Ägypter, für ein Mistvolk, die keine Israeliten waren von Geburt. Wir lesen ja auch gleich nach dem Auszug im zweiten Buch Mose, dass ein Mischvolk mitgezogen ist, dass es auch einige Ägypter gab, die sich doch zu dem Gott Israels bekannt haben.
[8:50] Und hier sagt uns der Text, gerade diese Ägypter, die keine Israeliten von Geburt waren, waren die ersten, die angefangen haben zu meckern. Und das Volk Israel hat dann auch angefangen zu weinen. Ja, da haben wir gesagt, wir hätten uns vielleicht zu essen geben. Und auch, dass die Geschichte ist bekannt, sie hatten so lange Manna, trotzdem haben sie sich darüber beklagt, denn gefragt: "Wo wird das Fleisch herkommen?"
[9:14] Und ich möchte es mal ein bisschen eine Perspektive setzen, damit wir die Geschichte verstehen. Die Bibel sagt, dass jeder Israelit zu ungefähr einen... pro Tag gesammelt hat. Ein Mann in Gomer, das ist circa 2 km. Wenn wir das hochrechnen auf Volk, sagen wir mal, man weiß nicht genau, wie viele Israeliten das waren, aber wenn man davon ausgeht, dass es ungefähr zwei Millionen waren, und zwei Millionen mal zwei Kilo, dann hat man 4000 Tonnen Manna pro Tag, das Gott für das Volk bereitgestellt hat. 4000 Tonnen! Ein Eisenbahnwaggon kann circa 50 Tonnen fassen. Das bedeutet, Gott hat jeden Tag ungefähr 80 Waggon, 80 Züge, Waggons voll mit Manna für sein Volk bereitgestellt. Das sollte man so ein bisschen zu verstehen geben, dass die Fürsorge von Gott nicht nur so ein bisschen so eine Prise ist, sondern dass sie wirklich im Überfluss ist.
[10:15] Das Versprechen Maleachi 3, Vers 10 sagt doch, wenn wir Gott den Zehnten geben, dann wird er uns den Segen des Himmels... abschnitten, wird die Schleusen des Himmels öffnen. Da steht nicht, dass er den Segen sowieso eine Prise Salz bisschen runterträufelt, damit das Volk bei Laune gehalten wird. Er sagt: "Schüttet den Segen aus." Und genau so sehen wir das hier. 80 Eisenbahnwaggon-Züge pro Tag. Das ist enorm viel.
[10:41] Für die, die jemand Schwierigkeiten haben, wie ich, aber anderes Thema. Jedenfalls haben sie angefangen zu meckern. Sie wollten unbedingt Fleisch haben. Wir lesen dann weiter, dass sie einfach satt waren von diesem Manna, auch wenn sie daraus natürlich das Brot gemacht haben und so weiter. Aber na ja, sie haben sich darüber aufgeregt. Und leider, und das lesen wir in Vers 11, hat auch Mose sich so ein bisschen dazu hinreißen lassen, weil es heißt hier dann: "Und Mose sprach zu dem Herrn: Warum handelst du so übel an deinem Knecht, und warum finde ich nicht Gnade vor deinen Augen, dass du die Last dieses ganzen Volkes auf mich legst?"
[11:21] Es kann auf jeden Fall sein, dass Mose überfordert war. Das werden wir uns gleich auch noch anschauen. Aber es zeigt einfach, der Druck und diese Ruhelosigkeit, dieses innere Aufgewühltsein hat sich auf alle niedergelegt und es gab große, große Probleme damals im Volk. Aber es ist die Frage, wie hat Gott dann auf diese Lasten reagiert, wie hat er auf dieses Klagen reagiert? Was hat er als Antwort gegeben? Ab Vers 16. Im Falle für Mose sagt Gott dann: "Das sprach der Herr: Versammle mir 70 Männer aus den Ältesten Israels, von denen du weißt, dass sie die Ältesten des Volkes und seine Vorsteher sind, und führe sie vor die Stiftshütte, dass sie dort bei dir stehen. Und ich will herabkommen und dort mit dir reden, und ich werde von dem Geist nehmen, der auf dir ist, und werde auf sie legen, dass sie mit dir an der Last des Volkes tragen und du sie nicht allein tragen musst."
[12:17] Also für Moses Problem hatte Gott Verständnis, was ja auch verständlich ist. Sich mal als ein Mensch, zwei Millionen Menschen dauerhaft führen können. Auch wenn Mose in der Bibel der sanftmütigste Mensch der Welt, der Erde genannt wurde, hat auch er in seiner begrenzt menschlichen Natur Grenzen von dem, was er tun kann. Jesus hat auch zu den Jüngern gesagt, nachdem sie viel gearbeitet haben für die Menschen: "Kommt und ruht ein wenig." Und das hat Mose ja auch gebraucht.
[12:43] Gott hat ihm 70 Älteste zur Seite gestellt, die ihm helfen sollten. Und hat sie aufgeteilt, dass die größten Anliegen natürlich noch zu Mose kommen, aber kleinere Gelegenheiten, wie ich sage mal, übertrieben gesagt, "Der hat mir meine Banane geklaut, was wir jetzt machen?" Das haben dann die anderen Gerichte dann aufgeteilt.
[13:12] Ja, aber es geht weiter. Vers 23. Es ging dann hier, wie gesagt, darum, die haben sich beschwert, zu wirken, übrigens Fleisch essen. Und beziehungsweise, fangen Vers 21 an. Da heißt es dann: "Und Mose sprach: 600.000 Mann Fußvolk sind es, in deren Mitte ich bin, und du sprichst: Ich will ihnen Fleisch geben, dass sie einen Monat lang zu essen haben. Kann man so viele Schafe, Rinder schlachten, dass es für sie genug ist? Oder kann man alle Fische des Meeres einfangen, dass es für sie genug ist?"
[13:40] Das ist ziemlich interessant, wenn wir diesen Text lesen. Mose hat sich damals auch gefragt, wie sollen wir die Menschen ernähren? Und Mose, ein Mann Gottes, die Jünger, als Jesus gesagt hat, in dieser Volksmenge von den 5000, 4000, gibt er ihnen zu essen, haben gesagt: "Woher sollte so viel Brot bringen?" Wo sie hat ja ähnlich reagiert, weil er gesagt hat: "Können wir so viel überhaupt schlachten, können so viele Tiere schlachten, damit alle ernährt werden können?"
[14:09] Aber Vers 23, ähnlich wie damals Jesus zu den Jüngern dann gesagt hat, bzw. ihm gezeigt hat, dass er es vermehren kann, sagt Gott hier jetzt in 4. Mose 11, Vers 23: "Der Herr aber sprach zu Mose: Ist denn die Hand des Herrn zu kurz? Jetzt sollst du sehen, ob mein Wort vor dir eintreffen wird oder nicht."
[14:32] Also Gott sagt hier, ist meine Hand so kurz, bin ich so klein, dass ich nicht dieses ganze Volk ernähren könnte? Das ist auch ein wichtiger Ratschlag für uns, wenn wir in Schwierigkeiten kommen, wenn wir an unsere Grenzen geraten. Wir müssen nicht Gottes Aufgabe machen. Wir haben Kopf zum Denken, keine Frage. Aber es gibt auch Momente, wo wir aufhören können, weiter zu machen, weil wir das nicht schaffen. Das ist nicht in unserer Macht. Und hier sagt Gott, ist der Glaube gefragt. Glaube ist so enorm wichtig dabei.
[15:01] Und Gott sagt dann zu Mose: "Ich werde euch zeigen, ob mein Wort sicher erfüllt oder nicht." Und das hat er oft gesagt in der Bibel. Er ist 24. Dagegen musste hinaus und redet zu dem Volk die Worte des Herrn. Und er versammelte die 70 Männer aus den Ältesten des Volkes und stellte sie um die Stiftshütte her. Da kam der Herr herab in der Wolke und redete mit ihm. Und er nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die 70 Ältesten. Und es geschah, als der Geist für ihn ruhte, da weissagten sie, aber nicht fortgesetzt.
[15:34] Also das erste Wort hat sich erfüllt von dem, was Gott gesagt hat, dass er diese Lasten aufteilen würde, dass er auch die 70 Ältesten befähigen würde und habe dann die Lasten, die Mose beklagt hat, verteilt auf die 70 Ältesten. Dann lesen wir weiter in Vers 26: "Und im Lager waren auch zwei Männer geblieben, der eine hieß Eldad, der andere Medad, und der Geist ruhte auch auf ihnen, denn sie waren als Älteste verzeichnet und doch nicht hinausgegangen zur Stiftshütte, sondern sie weissagten im Lager."
[16:06] Da lief ein Knabe hin und sagt es Mose: "Sieh, Eldad und Medad weissagen im Lager." Da ergriff Josua, der Sohn des Mose, war von seiner Jugend an, das Wort und sprach: "Mose, mein Herr, wehre ihnen!" Aber Mose sprach zu ihm: "Eiferst du für mich? Doch das ganze Volk des Herrn weissagen würde, das doch der Herr seinen Geist auf sie legen würde."
[16:26] Hierauf begab sich Mose ins Lager zurück, er und die Ältesten. Wir kommen gleich noch mal zurück auf dieses Thema mit diesem... und es gibt auch hier interessante Parallelen. Erinnert euch vielleicht an gewisse Griechen im Neuen Testament in den Evangelien, die auch ein Wunder im Namen Jesu tun, die auch Jesus predigen und Jünger sagen dazu: "Jesus, was machen die?" Sagt: "Lass das." Aber Jesus sagt: "Die, die nicht gegen mich sind, sind für uns."
[16:58] Und es mag sein, dass Gott manchmal Menschen benutzt, die wir überhaupt nicht nachvollziehen können, warum er diese Menschen benutzt. Aber anstatt zu sagen: "Lasst das bleiben. Wir haben hier viel geeignetere Menschen. Wir haben hier einen Mose, wir haben hier einen großen Prediger, wie auch immer." Sollten wir sagen: "Einfach ihr für die Menschen, Alpha-Tier für mich. Es wäre besser, wenn das ganze Volk weissagen würde und den Dienst tun würde, wozu Gott sie beruft." Und dass Gott auf alle den Geist legt.
[17:27] Und wie ich gebe zu, viele Geschichten, die man da erzählen könnte. Mir fällt das spontan eine liebe Schwester ein, die ich sag mal keine einfache Person ist. Sie ist in gewisser Weise auch anstrengend, weil sie sich sehr über meinen eigenen Gedanken verwirrt. Und wenn man, wenn sie spricht mit jemandem, sie erzählt immer sehr von dem Negativen und sie kommt nie zu einem Punkt. Und das ist ziemlich anstrengend für manche Menschen. Und manche haben dann auch zu ihr gesagt, sie sollte es lassen und so weiter und blabla.
[17:58] Jedenfalls, sie hat in der Gemeinde dann Erfahrungen erzählt, und Gott hat sie wirklich auf erstaunliche Weise benutzt. Ich erinnere mich noch, wir waren einmal an einem See und haben dort ein bisschen Flyer und Bücher verteilt, und sie war mit dabei. Und zu dem Zeitpunkt war sie in einem sehr tiefen emotionalen Loch. Wir haben sie aber mitgenommen. Und menschlich gesehen hätte man sagen müssen: "Wir nehmen die nicht mit. Es kann sein, dass die Jungen, was ich hier auf die Beine stellt, und die Menschen abschreckt." Aber das war so interessant. Sie war in dem Moment, Gott hat sie so benutzt. Sie hat jeden, der ihr entgegenkam, angesprochen, mit ihnen gesprochen, Bücher verteilt, Flyer verteilt, Menschen hinterhergerannt, wenn sie irgendwo auch nur durch die Bäume, wenn manche Menschen gesehen hat, sie ein Buch genommen hat, losgerannt hat, gesagt: "Ich musste in einem Buch geben." Und dann kamen sie zurück, hat uns erzählt, wie sehr diese Personen diese Bücher gebraucht haben.
[18:53] Und solche Erfahrungen hat sie gemacht. Menschlich gesehen hätte man sagen müssen: "Lieber nicht." Aber Gott hat sie benutzt. Verständlicherweise. Deswegen ist das auch ein sehr wichtiger Tag, ein sehr wichtiger Ratschlag für uns, nicht voreilig zu handeln. Es gibt durchaus Leute, die dem Werk Gottes schaden, wo wir auch wehren müssen. Aber solange, wenn ich die Umstände und die Beweggründe kenne und so lange wir vor allem dafür gebetet haben, dann gesagt haben: "Herr, ist das dein Weg oder ist das Satans Weg?", sollten wir uns hüten, dass wir Menschen wegschieben von Gottes Werk, die ein großer Segen sein können, wo wir denken, fast nicht, sondern sehr.
[19:34] Sehr interessante Geschichte. Und das ist oft passiert in der Bibel. Aber die zweite Erfüllung von dem, was Gott zu Mose gesagt hat, ab 31. Davor ein Wind aus von dem Herrn und trieb Wachteln von mehr her und streute sie über das Lager, eine Tagesreise weit hier und eine Tagesreise weit dort um das Lager her, etwa zwei Ellen hoch von der Oberfläche. Das heißt, diese zwei Ellen, das sind circa plus-minus Meter, sind sie in dieser Höhe geflogen, diese Wachteln, dass die Menschen sie einfach gleich nehmen konnten. Ich glaube nicht, haben wir, wie ich schon oft gehört habe, dass die Wachteln so hoch auf dem Boden lagen.
[20:13] boden lagen, sondern ich glaube eher, dass Hilfe dieser Höhe geflogen sind, dass man sich einfach greifen konnte. Und da machte sich das Volk, Vers 32, auf an diesem ganzen Tag und die ganze Nacht, an einem ganzen folgenden Tag, und sie sammelten die warten. Und wir haben wenigstens sammelte der sammelte etwa zehn Homer. Das sind circa fünf Kilo. Es ist eine beträchtliche Summe. 19 Homer sind circa 20 Kilo sogar. Und sie bereiteten sie weit hinaus, um das Lager her.
[20:46] Als aber das Fleisch noch zwischen ihren Zähnen und noch nicht verzehrt war, da entbrannte der Zorn des Herrn über das Volk, und der Herr schlug sie mit einer sehr großen Plage. Daher nannten sie jenen Ort "Kibrot-Hattaawa", weil man dort das lüsterne Volk begrub. Traurige Geschichte.
[21:10] Diese Geschichte zeigt uns das Problem. Bei Israel war nicht, dass sie vielleicht wollten. Das Problem war ein viel tieferes Problem. Sie hatten keine Beziehung zu Gott. Sie haben Gott nicht vertraut. Sie haben ihm nicht geglaubt. Sie haben ihn in Frage gestellt. Sie haben ja auch dann gesagt: "Wir wollen zurück nach Ägypten, weil Gott dort gab es Knoblauch und Gurken und was auch immer, Melonen." Aber völlig verblendet haben sie das gesagt, ohne zu wissen, was Sonderlast sie da gelitten haben. Weil da haben sie noch geklagt und gesagt: "Warum hilft uns der Herr nicht?" Ein paar Monate später haben sie gesagt: "Warum hat er uns daraus geführt? Da gab es ein gutes Essen." Eigentlich völlig hirnrissig, aber so sind wir Menschen manchmal. Und deswegen ist das Problem war viel tiefer. Manchmal haben wir so das Gefühl, dass die Vergangenheit viel besser war. Wir vertreten unsere Wahrnehmung, sagen wir so, wir stellen die Vergangenheit besser da, als sie war, beziehungsweise Satan hilft uns dabei, an Gott in Frage zu stellen, obwohl die Vergangenheit sehr schlecht war. Und wenn sie sehr gut war, dann denken wir, sie war sehr schlecht. Also der Menschlichkeit, das ist manchmal ein Zirkus und Silvester zugleich.
[22:15] Jedenfalls fand ich auch interessant, im Geiste-Weissagung heißt es, dass Gott den Israeliten deshalb das Fleisch gewährt hat, um ihr Leben zu verkürzen, damit diese Seite Rebellion aufhört. Das sind sehr harte Worte, aber das zeigt uns auch wieder die Wichtigkeit der Gesundheitsbotschaft, dass wir durch diese pflanzliche Ernährung ein langes Leben haben können. Gott hat ihnen diesen Wunsch deshalb gewährt, damit diese sich hervortun. Dieses sündhafte, dieses krampfhafte aufhört. Und das war eine harte Rede, die ich damals gelesen hatte, im Geiste-Weissagung, aber es zeigt uns auch, wie sehr Gott dieses Hervortun dieser Rebellion verabscheut.
[23:02] Wenn wir dann in Vers, in Kapitel 12, die Verse 1 bis 3 lesen, dann sehen wir, dass sogar die Elite von Israel, wenn man es so nennen möchte, von diesem von Isa-Saat, von diesem Geschwür, dieser Rebellion angesteckt waren. Ja, ist es dann Vers 1: "Miriam aber und Aaron redeten gegen Mose wegen der kritischen Frau, die er genommen hatte, denn er hatte eine Kuschitin zur Frau genommen." Und sie sprachen: "Redet denn der Herr allein zu Mose? Redet er nicht auch zu uns?" Und er hörte es. Aber Mose war ein sehr, sehr, sehr sanftmütiger Mann, sanftmütiger als alle Menschen auf Erden.
[23:42] In den Texten steckt so viel drin. Zum einen sehen wir, wo sie an Aaron, stellen sich auch noch gegen Mose. Miriam, aber nicht Mose, an mehreren um die eigenen Geschwister stellen sich auch noch gegen Mose. Steht er ganz alleine. Damit der Text sagt, obwohl Mose all diese Anschuldigungen gehört hat, war der sanftmütiger Mann und sanftmütiger als alle Menschen auf der Erde. Den Grund, den Miriam und Aaron hervorgebracht haben, sie haben na ja, sie haben sich aufgeregt, dass er eine ausländische Frau hatte. Aber das Problem auch hier, das war nicht unbedingt das Vordringliche, sondern sie waren vor allem auch eifersüchtig. Wir haben zuvor gelesen, dass Gott diese 70 Ältesten eingesetzt hat, um die Lasten von Mose zu erleichtern. Und dann sagen sie, Miriam und Aaron, aber vor allem Miriam, weil sie im Vordergrund steht: "Wir haben doch auch die Gabe der Prophetie bekommen. Warum hat er hier jetzt noch mal 70 Menschen ausgewählt?" So in diese Richtung.
[24:46] Und naja, das war quasi der eigentliche Grund. Sie haben hier viel vorgeschoben und natürlich sich gut dargestellt, wie man das so macht. Sie waren in gewisser Weise aufrichtige Heuchler, wenn man das so bezeichnen kann. Sie haben sich nach außen gut gezeigt, haben nach innen waren sie voller, sondern voller Stolz.
[25:08] Gottes Antwort darauf ist dann, dass Miriam bisschen Aussatz bekommen hat. Und auch hier das lesen wir dann in den weiteren Texten ab Vers 4: "Und da sprach der Herr plötzlich zu Mose, zu Aaron, zu Miriam: Geht ihr drei hinaus zu Stiften und sie gegen alle drei hinaus." Das war wie es in der Schule früher, ja, drei haben sich gestritten, oder in dem Fall zwei haben gegen einen gestritten, und der Lehrer nimmt sie und sagt: "So, jetzt machen wir mal unter wenigen Augen ein Gespräch." Da kam der Herr in der Wolkensäule herab und trat an den Eingang des Stiftes. Und er rief Aaron und Miriam, und die beiden gingen voraus. Und er sprach: "Führt doch meine Worte. Wenn jemand unter euch ein Prophet des Herrn ist, dem will ich mich in einem Gesicht offenbaren, aber ich will ihnen einen Traum, in einem Traum zu ihm reden. Aber nicht so mein Knecht Mose, er ist treu in meinem ganzen Haus. Mit ihm rede ich von Mund zu Mund, von Angesicht zu Angesicht, und nicht rätselhaft. Und er schaute die Gestalt des Herrn. Warum habt ihr euch nicht gefürchtet gegen meinen Knecht Mose zu reden?"
[26:15] Dieser Text ist auch eine deutliche Warnung, weil, wie gesagt, wir sind das Israel von heute. Es gibt durchaus einige führende Männer und Frauen in der Adventgemeinde, die nicht nach Gottes Prinzipien handeln. Aber dieser Text sagt uns, wir sollten uns deutlich davor hüten, öffentlich, wie auch in eigenen Gedanken, aber vor allem öffentlich mit anderen dann gegen irgendjemanden zu reden, den Gott in diese Position gesetzt hat. Wir dürfen die zu Recht weisen, wenn sie Fehler machen, aber es passiert oft, dass es sehr gottesfürchtige Männer und Frauen gibt in hohen Positionen, die angegriffen werden für ich sag mal Dinge, die nicht relevant sind, weil es einfach nur aus einem Stolz kommt. Und wenn das geschieht, müssen wir uns hüten. Gott hat hier persönlich eingegriffen. Gott betrachtet das, kommen wir später auch noch drauf, betrachtet das aber als Angriff gegen sich selber.
[27:15] Letzten Endes ging es weiter, Vers 9: "Unterdessen entbrannte über Synergien." Vers 10: "Und die Wolke wich von der Stiftete." Das ist, das bedeutet Gottes Gegenwart, aber nicht länger unter diesem Volk, weil es diese Sünde begangen hat und daran festgehalten hat und nicht in Gottes Wegen gehen wollte. Deswegen, wenn wir festhalten an der Sünde in der Gemeinde, in der Familie, und gegen Gott handeln, dann weicht auch hier Gottes Gegenwart von uns. Lasst uns bewusst werden, was das für wichtige und deutliche Worte sind.
[27:48] Und siehe da, bei Miriam Aussätzige. Schnee und Aaron wandte sich zu Miriam und siehe, sie war aussätzig. Also Gott hat hier ganz deutlich gezeigt, dass er nicht zufrieden ist mit dem Weg, den sie gehen. Aber wie ging es weiter? Das ist auch ein wichtiger Punkt für uns, was die Fürbitte betrifft. Das 11 und sprach zu Mose: "Ach, mein Herr, lege die Sünde nicht auf uns, denn wir haben töricht gehandelt und uns versündigt." Das erste, um Gottes Gegenwart zurückzubekommen, ist Reue.
[28:25] Lasst diese doch nichts sein wie ein totes Kind in Vers 12, das aus dem Leib seiner Mutter kommt und dessen Fleisch halb verwest ist. Muss sie aber schritt zu dem Herrn und sprach: "Ach Gott, heile sie doch!" Das sprach der herzlose, wenn ihr Vater ins Gesicht gespuckt hätte, müsste er sich nicht sieben Tage lang schämen. Sie soll sieben Tage lang außerhalb des Lagers eingeschlossen werden. Danach darf sie wieder aufgenommen werden. So wurde Miriam sieben Tage lang aus dem Lager ausgeschlossen, und das Volk brach nicht auf, bis Miriam wieder aufgenommen war. Danach brach das Volk auf und hat sehr gut, und sie lagerten sich in der Wüste Paran.
[29:07] Interessante Geschichte, und auch hier stecken einige wichtige Botschaften für uns drin. Aaron hat hier gebeten für seine Schwester. Mose ist für sie eingetreten, und Gott hat sie geheilt. Und das ist auch eine sehr wichtige Lehre für uns. Wenn wir unsere Geschwister sehen, um uns herum, wenn sie Fehler machen, natürlich auch uns selbst, wenn wir sehen, ganz spezifisch diese Person, dieser Bruder, diese Schwester macht diese und jene Sünde, ist nicht unsere Aufgabe, dann auch mit dem Knüppel drauf reinzuschlagen, sondern sie darauf hinzuweisen und dann zu beten zu Gott, zu unserem Hohen Priester, zu Jesus, und sagen: "Herr, heile sie doch!" Und Jesus tritt vor dem Vater für sie ein, und er wird sagen: "Mein Vater, diese Frau, dieser Mann, sie haben großes Unrecht begangen. Sie haben Sünde begangen, die schwer wiegt in deinen Augen. Aber auf meine Nägelmale, ich habe sie geliebt, und ich möchte, dass meine Gerechtigkeit auf sie gelegt wird." Und der Vater, und das ist das Interessante, der Vater akzeptiert das, er schaut auf Jesus, überträgt die Gerechtigkeit Jesu auf die Menschen und macht sie rein von Gott. Und das ist hier ein Miniaturbild, was wir hier angeschaut haben, wie es im großen Stil funktioniert, wenn wir bitten. Bringt unser Hohepriester diese Bitten vor im himmlischen Allerheiligsten, und der Vater hört darauf, wenn es auf richtigem Herzen kommt, um Jesu Willen. Das ist das ermutigende hierbei.
[30:33] Ja, wir könnten noch viel studieren. Leider geht die Zeit dem Ende zu, aber wir möchten auch einen Aspekt anschauen. Und zwar, Kapitel 14 gibt es dann weiter. Auch hier geht es wieder um diese Ruhelosigkeit, in die Rebellion. Wir befinden uns hier in Kapitel 14, jetzt circa zwei Jahre, anderthalb bis zwei Jahre nach dem Auszug aus Ägypten. Und wir müssen uns vorstellen, die Israeliten haben alles gesehen, haben die Plagen gesehen, sie haben gesehen, wie Gott eingreift. Sie haben die Wüstenwanderung gesehen, sie haben gesehen, wie Gott dort geholfen hat. Sie haben das Meer als ich teilen uns so weiter. Und dann standen sie vor den Grenzen des Landes Kanaan.
[31:15] Und jetzt ist die Frage, was würde jetzt passieren? Theoretisch wären sie jetzt schon bereit gewesen, bzw. die Umstände waren bereit, dass sie in das Land Kanaan eintreten konnten. Und so werden die zehn Kundschafter ausgesandt, das Land auszukundschaften. Sie bringen die Kunde mit und zu sagen: "Ja, so unsere Sitz aus." Das lesen wir in Vers 13, dann in Kapitel 13. Und das Interessante ist, in Kapitel 13, Vers 27 heißt es dann: "Die Kundschafter erzählten Mose und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, dass du uns gesandt hast, und es fließt wirklich Milch und Honig darin, und ist es seine Frucht." Also, als hätten sie hier gerade zugegeben, dass sie die ganze Zeit Gottes Versprechen nicht wirklich geglaubt haben, indem sie sagen: "Da fließt ja wirklich Milch und Honig drin." Das ist ziemlich interessant. Mehr darüber nachdenken.
[32:12] Und naja, sie haben dann diese Kundschaft gebracht von dem Land und haben das im Volk gezeigt. Und dann, leider aus 28, das erste Wort, das nach diesem Bericht folgt, ist: "Aber das Volk, das im Land wohnt, ist stark, und die Städte sind sehr fest und groß, und wir sahen auch seine Enakiter dort, die Anakiter wohnen, die Jebusiter, die Amoriter, die Kanaaniter und so weiter." Also, sie haben gesagt: "Es stimmt alles, was Gott gesagt hat, aber..." Und das ist das menschliche Problem. Aber und es ist auch jede Frage, was lernen wir daraus? Machen wir uns jetzt hier etwas vor und sagen: "Tja, wie konnten die damals das ablehnen? Das ist doch sonnenklar. Sie haben die Säule gesehen, sie haben Gott gehört vom Berg Sinai, sie haben dieses und jenes und und und und und." Und wir sind das Israel heute.
[33:09] Eher den weit sagt, dass wenn unsere führenden Brüdern und Schwestern in der Generalkonferenz 1888 die Botschaft von Jones und Waggoner, Gerechtigkeit aus Glauben, damals von Herzens angenommen hätten, dann nicht nur vom Verstand, dann wäre Jesus ein Ende des 19. Jahrhunderts wieder gekommen. Ihr seid aber nicht. Und auch wir als Volk Gottes, wir sind jahrzehntelang durch die Wüste der Geschichte gewandert. Wir waren so oft davor, in das weiße Land einzutreten, aber im Mobil, da sind wir umgekehrt. Aus genau dem gleichen Grund, weil der Glaube gefehlt hat. Und deswegen, wenn wir das lesen, lasst uns hier nicht sagen, irgendwie konnten die, sondern lasst es uns auch von selber beziehen, weil wir sind, dass Israel von heute. Und die Frage ist: Wollen wir diese Wahrheit glauben, die Gott geschenkt hat? Und wenn ja, wollen wir ihr Folge leisten? Wenn wir bald im Besitz von himmlischem Kanaan sein wollen, müssen wir glauben.
[34:15] Naja, jedenfalls ging es dann weiter, Vers 30: "Kaleb aber, das nächste aber, also er bringt wieder eine andere Wende und sagt: Lasst uns doch hinaufziehen, das Land einnehmen, denn wir werden es gewiss bezwingen." Das 31: "Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren..." Und wieder geht es von vorne los. So, wir können das lokale bestehen, dafür die anderen zehn sagen: "Das geht niemals." Und wir kennen die Geschichte, es funktioniert dann leider nicht. Gott greift ein, ziemlich hart durch im weiteren Verlauf der Geschichte, und er sagt: "Dieses Volk, das so halsstarrig ist, wird nicht ins Land Kanaan kommen. Sie werden in der Wüste sterben. Sie werden noch mal 38 Jahre hier wandern, und ihre Kinder und Enkelkinder werden das Land in Besitz nehmen, das eigentlich für sie gedacht gewesen war."
[35:02] Und das ist so faszinierend. Eigentlich von diesen zwei Millionen Israeliten, aus Ägypten ausgezogen sind, kann man nur zwei ins verheißene Land. Das waren Johann, Karl, M. Alle anderen sind in der Wüste gestorben, und nur ihre Kinder oder Enkel sind ins verheißene Land eingezogen. Nicht mal Mose ist ins irdische Kanaan angekommen, wegen dieser Sünde an dem Stein, war zweimal drauf gehauen hat und gesagt hat: "Haben wir euch nicht, dass er vor gebracht?" Wo sie dann zwar das himmlische Kanaan drei Tage später gesehen, aber trotzdem.
[35:35] Die Intention der Geschichte ist ja deutlich, dass wir nicht diesen gleichen Fehler machen. Wenn wir dann in Vers 14, Kapitel 14 lesen, Vers 1: "Da erhob die ganze Gemeinde ihrer Stimme und schrie, und das Volk in dieser Nacht an alle Kinder Israels murrten gegen Mose und Aaron, und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Auch dass wir doch im Land Ägypten gestorben wären und noch an dieser Wüste nicht, noch in dieser Wüste sterben würden."
[36:05] Ja, und dann lesen wir das weiter. Wir lesen dann auch im weiteren Verlauf der Geschichte, dass dann nach diesen Klagen das Volk sich in den Kopf gesetzt hat. Jetzt schaffen wir es doch, obwohl Gott gesagt hat, ich hatte die Chance, haben sie nicht genutzt. Ihr werdet zurückgehen. Hat dann das Volk gesagt: "Okay, dann werden wir umso entschlossener jetzt da vorgehen und kämpfen, das Land einnehmen."
[36:33] Und naja, das ist die Frage, hat das wirklich Sinn gemacht? Hat das wirklich gute Frucht gebracht, dass sie das machen? Wenn wir weiter lesen, wir sehen, es hat keine gute Frucht gebracht. Die Israeliten, obwohl Mose sie gewarnt haben, gesagt hat: "Macht das nicht, der Herr ist nicht mit euch." Haben sie es dann trotzdem gemacht, sind dann aufgezogen, wurden aber, wie vorhergesagt, dann von den Völkern, gegen die sie kämpfen wollten, selber bekämpft, zerstreut, zerschlagen, großes Leid über das Volk gebracht, und sie haben es nicht geschafft.
[37:10] Und auch hier ist die Frage, was soll uns das zeigen? Dass es mich so erklären? Um es kurz zu sagen, es zeigt uns die Folgen von unserer Fehlentscheidung. Tief, wenn wir das ein bisschen ausführen. Manche sagen, warum hat Gott sein Volk da nicht begleitet? Weil sie haben es doch bereut. Sie haben doch angefangen zu weinen und zu schlagen und so weiter. Aber die Frage ist, was war das für eine Rolle? Was haben sie hier bereut? Haben sie bereut, dass sie das gemacht haben? Oder haben sie bereut, dass sie in der Wüste sterben müssen?
[37:46] Wenn wir das Kapitel 14 lesen, dann wird uns ganz klar, sie haben bereut, dass sie in der Wüste sterben müssen. Und naja, traurige Geschichte, aber gelesen, dass in Patriarchen und Propheten, falls man das noch mal nachlesen möchte, im Englischen ist auf Seite 391, dass ihre Herzen unverändert waren. Sie haben nämlich hier nur eine Entschuldigung für ihren Ausbruch der Gefühle quasi gesucht, und das hat sich ganz klar gezeigt, weil zuerst hat Gott gesagt: "Ihr geht da nicht rein." Hätten sie wirklich diese Tat bereut, dann hätten sie wirklich ihr Herz von Gott ändern lassen, hätten sie das akzeptiert und gesagt: "Okay, blöd gelaufen, aber wir nehmen es so hin." Aber dadurch, dass sie es wieder auf die eigene Art, sich die eigene Kraft schaffen wollten, haben sie sich selber offenbart, dass sie na ja, keine veränderten Herzen hatten.
[38:44] Und ihr möchtet ihr ein kleines, kleine Geschichte erzählen. Vor nicht allzu langer Zeit, eine Gemeinde, da gab es einen Ehebruchfall. Und biblisch gesehen ist es ein ganz klarer Fall eigentlich. Und auch hier, es geht nicht darum, ich habe es noch ein bisschen verfolgt, ich kenne auch einige Leute dort in der Gemeinde. Ja, es gab großen Aufschrei, großen Knall und immer wieder Totschlag-Argumente und so weiter gebracht. Jedenfalls letzten Endes, da war ein Mann, der sie in andere Frau verliebt hat. Sie haben dann zusammen offene Ehe gelebt, dann kam die Scheidung und so weiter. Dann kam eben die Frage, was machen wir mit ihm? Werden wir ausschließen oder nicht? Die Gemeinde hat dagegen entschieden, aber aus einigen Gründen. Aber unter anderem wurde eben das Argument vorgebracht: "Er hat uns ja gesagt, dass er diese Sache bereut." Und er hat nach eigenen Worten, das waren seine Worte, er hat gesagt: "Ich bin ein gebrochener Mann. Warum wollt ihr mir noch mehr auflegen, indem ihr mich ausschließt?"
[39:46] Und ich möchte eines festhalten: Wenn wir solche Dinge besprechen, es geht nicht darum, irgendwelche Menschen zu verurteilen. Viele Menschen, die sich für die biblische Position da bekannt haben, denen wurde Empathielosigkeit, Lieblosigkeit vorgeworfen. Und ich hatte solche Dinge. Aber die Frage ist, was schätzen wir? Wollen wir auf Gottes Heiligen, wollen wir die Bibel auf den Boden werfen, auf herumtrampeln und heiligen Boden beschmutzen? Oder wollen wir die Prinzipien Gottes hochhalten? Damals die in der Geschichte von Achan zum Beispiel, als er ein bisschen besser unter seinem Zelt versteckt hat, hat das ganze Volk darunter gelitten, wurde aufgegeben. Und das zeigt uns, wie wie schwerwiegend zu eine kleine Sünde ist. Kleine Sünde, die einen Menschen, Gottes Volk beginnt.
[40:36] Wir haben vorhin gelesen, dass Gottes Gegenwart von der Stiftung gewichen ist, nach dem Ozean, nachdem Miriam und Mose, nein, Miriam und Aaron gegen Mose sich aufgelehnt haben, nachdem das Volk sich gegen Gott entschieden hat. Und jedenfalls zu der Geschichte zurück. Der Mann hat dann gesagt: "Ich bin ein gebrochener Mann, und es tut mir so leid, und ich bereue das." Aber er hat weiter in dieser offenen Ehe.
[41:01] Aber er hat weiter in dieser offenen Ehe gelebt und auch hier, weil der vorwoche oft kamen, keiner kann doch in sein Herz schauen. Wir können noch gar nicht beurteilen, ob das richtig oder falsch ist. Ihr könnt doch gar nicht sagen, dass das gelogen ist, was er da sagt. Das stimmt, keiner kann in sein Herz schauen.
[41:20] Aber diejenigen, die diesen Vorwurf bringen, können genauso weg in sein Herz schauen. Darüber muss man auch mal nachdenken. Johannes der Täufer hat auch gesagt zu den Pharisäern: „Tragt Früchte, die der Buße würdig sind.“ Also, wenn wir wirklich bereuen von Herzen, dann zeigt sich das auch an unseren Taten. Und im Fall von diesem Mann, hätte er das, also diesem Ehebruch-Fall, wirklich bereut von Herzen, hätte er sich von der Sünde abgewandt und diese offene Ehe beendet.
[41:51] So wie Jesus zu dieser Ehebrecherin gesagt hat: „Geh und sündige nicht mehr.“ Und nicht: „Du bekommst es, meine Gnade wird über dich gestrichen, die wird Honig um den Mund geschmiert und du kannst weiter machen, was du willst.“ Das ist nicht Gnade, die Gott bewirkt, sondern es bringt zur Umkehr. Aber nicht ein Ticket, um weiter zu sündigen.
[42:10] Und was will ich damit sagen? Das ist ein praktisches Beispiel, das oft passiert. Keiner kann in die Herzen von Menschen schauen, keine Frage. Aber die Bibel sagt, wir sollen Früchte tragen, die der Buße würdig sind. Und wenn wir aber sehen, dass sich nichts ändert an diesem Lebensstil, dann ist es keine von Herzen kommende Buße. Dann bedauern die Menschen genau wie hier die Israeliten, die Umstände. Sie bedauern, dass sie in der Wüste sterben mussten. Dieser Mann bedauert, dass er solche harten Worte hören muss, aber er bedauert nicht die Tat. Wenn sie die Tat bedauern würden, würden sie sich abwenden. Davon haben sie aber nicht.
[42:43] Und das ist genau das Gleiche auch vor der Sintflut. Ja, die Menschen haben nur verlacht und verspottet, als dann der Regen angefangen hat, die Blitze gezuckt haben, als dann der Wind geweht hat, die Wasser kamen und sie schrien: „Hilfe!“ Und lasst uns rein! Dann sagen auch viele: „Warum hat Gott die Tür nicht aufgemacht? Sie haben sich doch bekehrt.“ Nahm sie nicht. Sie haben Angst vor dem Tod. Sie haben die Folgen ihrer Sünden bereut, aber nicht die Sünde an und für sich.
[43:07] Und diesen Unterschied müssen wir verstehen, um in solchen Dingen handeln zu können. Und wie gesagt, das ist ein sehr wichtiger Punkt, den wir hier aufgreifen. Und ich möchte gerne abschließen mit der Frage: Wie können wir Menschen, die solche Probleme haben, den, solchen Sünden, Hängen und solchen ja Vorstellungen, Anmaßungen, wie können wir den helfen?
[43:31] Und das sind sehr wichtige Dinge. Sanftmut. Wir müssen die Menschen betrachten, wie Jesus ja die Methode Christi. Lernen, sich in die Menschen hineinzuversetzen. Es gibt gerade im Bedarfsfall mit dem Ehebruch zurückzukommen, da gibt es im Prinzip immer zwei Fronten eigentlich. Die einen sagen: „Wir müssen alles tolerieren, wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Was auch so ein Totschlagargument ist. Die anderen sagen: „Wir müssen sie raus katapultieren.“
[43:54] Das ist beides so extrem und das schafft so eine weite Spanne, dass wir auf einem Flugzeug ja, die eines in ganz links, die anderen ganz rechts, und das kommt extrem schwankend. Aber keiner versucht da, das in Einklang zu bringen, diese beiden Seiten.
[44:10] Deswegen die Methode Christi lernen, in die Menschen hineinversetzen, den Menschen erstmal helfen, ja, fragen, warum, wieso ist es passiert, wie geht's, ja und so weiter. Gespräche suchen. Alleine, wenn sie dann hören, um es bei den Worten von Johannes zu lassen. Im Johannesbrief haben wir eine Menge Sünden zugedeckt. Jakobus sagt dasselbe: Wenn sie nicht hören wollen, nach Matthäus 18, Teilnehmenden zweiten mit. Wenn es dann immer noch funktioniert, dann kommt es eben zu dem ja, zu der Entscheidung von der Gemeinde mit dem Ausschluss.
[44:43] Oder eben nicht. In dem Fall, aber was sehr wichtig ist, das haben wir auch schon studiert, die Fürbitte für die Menschen in solchen Fällen. Die Menschen im Gebet zu tragen. Ja, der Hohepriester hatte hier auf seinem Brustschild diese zwölf Steine für die zwölf Stämme Israels. Er hatte die Stämme auf seinem Herzen.
[45:00] Genauso sondern auch wir unsere Geschwister auf dem Herzen im Gebet tragen und für sie kämpfen. Der persönliche Dienst und das Gebet, weil diese Menschen stecken, das ist kein normaler Kampf, den sie haben. Ja, sie werden von Dämonen geleitet und es tobt dieser Kampf. Wir wissen dann jetzt lesen ja gute Hängigen schlecht Engel, die um unsere Seele kämpfen. Wir stecken mittendrin.
[45:22] Und deswegen, wenn wir für die Menschen beten, dann sollten wir sagen: „Herr, brich diese Eisenketten des Unglaubens und brich diese dämonischen Kräfte über diese Menschen, dass sie wir denn die Position kommen, sich für dich entscheiden zu können, dass du in die Kraft diese Entscheidung zu treffen.“
[45:37] Und wenn wir das machen, wenn wir erstaunliche, erstaunliche Ergebnisse sehen. Fürbitte ist so mächtig. Und wenn der gute Bücher über Fürbitte lesen wollt, es gibt von Roger Mono diese Bücher, unfassbar, die Gott Gebete erhört und könnt ihr gerne bestellen. Das sind drei Bände. Ich habe selber gelesen, die ersten beiden bisher, das dritte fehlt mir noch, aber es ist so wertvoll. Habe so viel dabei gelernt.
[46:01] Und das ist, dass wir den Menschen dabei helfen, damit sie, damit wir als Volk und sie als Außenstehende, von uns aus gesehen, und wir als persönliche, individuellen nicht die Fehler von Israel machen im Unglauben und Stolz zu fahren und uns noch länger auf dieser Erde bewegen zu müssen.
[46:20] Lasst uns das unser Gebet einschließen und lasst uns das auch in der Sabbatschule gemeinsam diskutieren und sehen, welche Erfahrungen hat jemand gemacht, damit wir voneinander profitieren können. Und zum Abschluss noch mal den Gedanken mitgeben: Wir haben zu Beginn gelesen, wo Petrus gesagt hat: „Geistlicher Weg und findet dann statt, wenn wir uns mit dem auseinandersetzen, was wir schon längst kennen eigentlich, aber wie immer wieder neue Erkenntnisse finden.“
[46:46] Vielleicht geht es euch auch so. Ich habe in meinem Leben die Bibel am Stück, schätze ich mal, dreimal durchgelesen, von 1. Mose bis Offenbarung, immer wieder dann Verse unterstrichen. Und manchmal, wenn ich die Bibel aufschlage, dann es geht mir oft solche Verse, wo ich mir denke, das habe ich noch nie gelesen, aber ich hab's unterstrichen. Also, ich muss es gelesen haben. Und so ist das, wenn wir die Bibel studieren. Wir haben es eigentlich schon gehört, aber lasst es uns immer wieder studieren, besonders die Geschichte von Israel, weil den Typus für uns sind, so dass wir diese geistliche Erweckung erfahren können.
[47:21] Und so möchten wir zum Ende kommen, diese Sabbatschule, dieses Sabbatschulstudium, und möchte ich auch noch einladen, in den nächsten Wochen dabei zu sein, weil dieses „In Christus ruhen“ ist ein sehr wichtiges, ein praktisches Thema. Wir haben hier nicht ein Buch, wo wir chronologisch durchgehend, das hat schon zusammenhängende Ketten, aber es geht um ein großes Thema und müssen sehr wichtiges Thema, weil die Christen letzte Woche uns auch schon gezeigt hat, wir leben in einer besonders schnelllebigen Welt und wir brauchen diese Ruhe in Christus, um bestehen zu können. Weil die Stürme werden stärker werden. Es wird nicht nur wie jetzt so viele Überschwemmungen geben, auch im geistlichen Sinn. Die Stürme werden heftiger und kräftiger werden.
[48:00] Und die Frage ist, wie entscheiden wir uns? Armen. Lasst uns zum Beginn und zum Abschluss noch beten. Himmlischer Vater, wir danken dir für dieses Studium, dass wir machen konnten. Gedanken hier, es ist ein praktisches und wichtiges Thema. Wenn ich möchte dich bitten, dass du uns hilfst, das umzusetzen, dass wir nicht die gleichen Fehler wie die Israeliten damals machen, sondern dass wir von diesem Studium profitieren, dass wir von diesem Studium praktische Dinge mitnehmen und dass du uns hilfst in unserem täglichen Leben ein Licht zu sein für unsere Mitmenschen und Geschwister, im Gebet einzutreten.
[48:38] Und dass du uns dann bald ins himmlische Kanaan bringen kannst. Wir danken dir von Herzen dafür und wir preisen dich im Namen Jesu. Amen.
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