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In dieser Christ Study Hour spricht Olaf Schröer über das Thema „Der Preis der Ruhe“ aus der Serie „In Christus ruhen“. Er beleuchtet die Geschichte von König David, der trotz seines Glaubens und seiner Erfolge in Sünde fiel. Die Lektion thematisiert die Folgen von Ehebruch und Mord, die Wichtigkeit der Reue und die Rolle von Gottes Vergebung.


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Serie: Christ Study Hour 2021 Q3: In Christus ruhen

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Transkript

[0:34] Herzlich willkommen zur Christ Study Hour. Wir haben jetzt das Jahr 2021 und zwar das dritte Viertel, und es lautet: "In Christus ruhen".

[0:42] Das ist ein schönes Thema, und ich freue mich, dass wir diese Woche das Thema Nummer vier haben: "Der Preis der Ruhe". Ich lade euch ein, dass wir zu Anfang zusammen beten.

[0:55] Himmlischer Vater, wir danken dir von ganzem Herzen. Haben Dank, dass wir deine Kinder sein dürfen. Haben Dank, dass du unser Gott bist, dass du uns führst, dass du uns geschaffen hast, dass du uns erlöst hast. Und haben Dank, dass wir auch deinem Wort ja, darüber keine Informationen, darüber haben, dass das zu uns deinen den Frieden, uns deine Ruhe geben möchtest.

[1:21] Herr, wir sind manchmal in der Welt so, mit vielen Dingen beschäftigt, und wir sind oft sehr unruhig und ungeduldig. Bitten dich, dass du uns dann Frieden schenken möchtest.

[1:32] Und wenn wir jetzt darüber nachdenken, wie wir diesen Frieden bekommen können, dann bitten wir dich, dass du unsere Herzen dafür öffnest, dass wir das hier erkennen können und dass wir auch uns selbst verstehen können, wie du siehst. Öffne unsere Herzen jetzt wieder ein.

[1:49] Ja, der Preis der Ruhe. Dieses Thema schließt sehr gut an das vorige Thema an, Nummer drei, wo wir meistens so besprochen haben, wieder auch für verschiedene Grundlagen des Egoismus und des Stolzes und der ja, der Selbstüberschätzung, Selbstüberhebung unserer inneren Frieden blockieren.

[2:15] Und heute geht es um die Frage des Preises der Ruhe. Und der Merktext in dieser Woche lautet: Psalm 51, Vers 12: "Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist."

[2:27] Das ist ein Teil des Gebetes, dann dafür, dass wir nachher auch im Laufe des Themas ein bisschen genauer uns anschauen wollen.

[2:35] Ja, wir haben fünf Tage, wieder fünf Abschnitte, und die wir wollen wir auch in dieser Reihenfolge durchstudieren: Erstens: Ausgelaugt und müde. Zweitens: Der Weckruf. Drittens: Vergeben und vergessen. Viertens: Etwas Neues. Und fünftens: Spiegel das Licht Gottes. Und zwar, es geht in dieser Woche vor allen Dingen um die Frage der Sünde von David. Dafür war ein großer Mann Gottes, aber er hat einiges getan, was nicht gut war. Und wie Gott damit umgegangen ist und wie sein ... darf es Reaktion darauf war, und wie auch jetzt hier dafür seinen Frieden, seine Ruhe wiedergefunden hat. Das wollen wir uns mal genauer anschauen.

[3:19] Ja, erster, der erste Tag: Ausgelaugt und müde. Und wir lesen dazu 2. Samuel, Kapitel 11, Verse 1 bis 5.

[3:35] Und als das Jahr um war, zur Zeit, da die Könige ins Feld ziehen, viel zu tun pflegen, sollte David die ... und seine Männer mit ihm an ganz Israel, damit sie das Land der ... verhärten und ... belagerten. David aber blieb in Jerusalem. Und es begab sich, dass David um den Abend aufstand von seinem Lager und sich auf dem Dach des Königshauses erging.

[3:57] Da sah er vom Dach aus eine Frau sich waschen, und die Frau war von sehr schöner Gestalt. Und David sandte hin und ließ nach der Frau fragen. Man sagt: "Ist doch Batseba, die Frau Urias des Hetiters." Und David sandte Boten hin und ließ sie holen. Und als sie zu ihm kam, wohnte er hierbei. Sie aber hatte sich gerade gereinigt von ihrer Unreinheit, und sie kehrte in ihr Haus zurück. Die Frau war schwanger und sandte hin und dies darf ich sagen: "Ich bin schwanger geworden."

[4:32] Bis hierhin erstmal. Das ist schon ein sehr steiler und sehr starker Einstieg hier an dieses Thema, nämlich was David hier so fabriziert, was er tut.

[4:44] Der Kontext, der Zusammenhang von diesem Text ist: David wurde als ein Mann nach dem Herzen Gottes beschrieben. Er war ein Mann aus dem Herzen Gottes. Das heißt, wer gläubig und er hat als junger Mann, viele große Taten, ihn als junger Mann, auch als älterer Mann. Wenn man nun drängt daran denkt, seinen seinen Kampf gegen Goliath oder sein Vertrauen zu Gott, und wie auch mit Gott gelebt hat und auch immer alle Gefahren mit Gottes Hilfe gemeistert hat und wie Gott durch ihn Israel Frieden geben konnte, in Ruhe geben konnte, und er Gott vertraut und sein Leben mit Gott geführt. Er war tatsächlich ein sehr gläubiger Mann und ein Vorbild, ein Vorbild in vielen Dingen, Vorbild des Glaubens.

[5:27] Und jetzt war es aber so, er war schon ein wenig älter geworden, dabei aber noch nichts natürlich so alt, aber ein wenig älter. Und normalerweise, wenn es Krieg gab, ist David immer mit in die Krise gezogen und ganz früher war er sogar mit ganz vorne und hat also mit ... als tapferer Krieger hier die Kriege mit bestritten. Aber jetzt blieb er zu Hause.

[5:50] Und jetzt war also ... unterwegs und führten Krieg, und er war zu Hause und er hatte Langeweile. Das ist etwas, was was niemandem gut tut.

[6:04] Wieder einem König, noch noch einem Bettelmann. Langeweile ist etwas schwierig, problematisch. Warum? Weil, wenn ein Mensch Langeweile hat, das heißt, wenn er zu viel Zeit hat, wenn er ... weiß, was er tun soll, wenn er da kommt, der meiste auf dumme Gedanken.

[6:24] Und hatte dafür auch gehabt. Und zwar, da kann man die dummen Gedanken dadurch, dass er jetzt war auf seinem Haus, auf dem Dach seines Hauses. Und ich denke, er hat erst mal nichts Böses gewollt und gedacht und geahnt.

[6:43] Das Problem war nur, gerade neben auf von seinem Dach aus eine Frau sich waschen. Und das führte dann dazu, dass er sich in sie verliebte, dass seine sexuellen Neigungen hier entfachten, entflammten.

[7:00] Und er als König hatte eben jegliche Rechte und es hat sie das Recht herausgenommen und die Frau sie zu sich zu holen und mit ihr zu schlafen.

[7:11] Das war natürlich schon erstmal an sich schon schlecht und schlimm, weil das Ehebruch war. Denn er wusste auch mal, sagte ihm, sie ist die Frau Urias des Hetiters. Das heißt, also sie war verheiratet. Und übrigens, darf ich selbst war auch verheiratet. Es war also Ehebruch, was er gemacht hat.

[7:29] Wurde kam das durch die Augenlust, die Augenlust und die Fleischeslust. Und die Augenlust ist etwas, was ja, das denke ich schon ein Problem darstellt. Seitdem versucht, manche Dinge uns über das anschauen und zu verführen. Das fing schon an bei Eva im Garten Eden. In 1. Mose 3 heißt es nämlich, als die Eva ... gesprochen hatte und solange ihr dann gesagt hat, so lange die gesagt hat, ja, was das alles hier Vorteile hätte und dass sie dann eben Gott selbst wären, wenn sie jetzt davon essen würde.

[8:13] Dann heißt es in 1. Mose 3, 4 und 6: "Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, dass er eine Lust für die Augen wäre, verlockend, weil der ... machte das." Heißt, sie haben wir auch die Augenlust, Lust für die Augen sein. Weiß, dass wir über die Augen sehr stark reagieren.

[8:30] Deswegen denke ich, ist das auch müssen wir uns auch überlegen, was wir uns anschauen, weil wir unsere Augen hin lenken, das beeinflusst uns sehr stark unser ganzes Leben. Das fängt an mit gerade bei den Männern mit der Pornografie. Darf damals gab es noch kein Internet mit Pornografie zu dafür Zeit. Aber er hat das live gesehen, und das hat in ihm ein Verlangen geweckt, seine Sexualität mit dieser Frau auszuleben.

[8:59] Und das war natürlich nicht gut. Aber deswegen denke ich, ist es auch heute wichtig, dass man sich von Pornografie fest fernhält, weil jedoch durch sexuelle Dinge gereizt werden, gestärkt werden, wer irgendwann nicht mehr unter Kontrolle haben. Und das ist nicht gut.

[9:18] Ja, die Augenlust reizt die Fleischeslust. Fleischeslust ist vor allen Dingen dann auch sexuelle Lust. Aber das ist nicht nur für viele Männer, generell denke ich, das Fernsehen und das Internet, da kann man so viele Dinge sich anschauen und sich das anschauen.

[9:33] Werden der Welt begegnen uns geweckt und werden bei den Reize ausgesandt, die uns in eine falsche Richtung führen.

[9:43] Deswegen sollte man sich sehr genau überlegen, was man sich anschaut, welche Filme man sich anschaut. Dann ist selbst, wenn man ständig mit den Nachrichtensendungen schaut, das beeinflusst einen auch, weil auch was man dort sieht, einen Einfluss hat auf unser Leben.

[9:56] Uns deswegen wurde auch die Frage ist auch, welche und beschäftigen wir uns, welche, welche Zeitschriften kaufen wir und lesen wir, mit welchen, mit welchen Dingen beschäftigen wir uns, weil das auch Begierden in uns weckt. Und und das ist denke ich wichtig, dass man da das kontrolliert.

[10:19] David hat es an der Stelle wach geworden, weil er Dinge gesehen hat und hat sich das denn genommen, was er wollte. Er dachte, er steht hier als König über dem Gesetz Gottes. Aber das steht natürlich nicht.

[10:33] Die Könige haben sich zur damaligen Zeit auch die heimischen Könige sehr viel herausgenommen. Sie haben einfach, sie standen über den Gesetzen des Landes, was sie wollten, und niemand konnte das ihnen verwehren.

[10:45] Das war bei David anders, denn er stand natürlich unter Gottes Gesetz, weil Gottes, was Gott sagte, war das, was zählte. Und doch dafür musste sich dann halten.

[10:57] Ja, und dann beging er Ehebruch. Und wenn wir nachher weiterlesen, wenn wir aussehen, nicht nur Ehebruch, sondern auch Mord.

[11:03] Was war das Problem bei ihm? Er hat versucht, seine Sünde zu vertuschen. Wenn er nur mit Ehebruch gemacht hätte, dann wäre das eine einmalige Sache gewesen, und er hätte gehofft, dass es keiner gemerkt hätte, obwohl natürlich auch seine Bediensteten, das natürlich auch alle unsere Nachbarn mitbekommen hätten. Aber er hat gehofft, dass das irgendwo verborgen bleibt.

[11:25] Aber es ist nicht verborgen geblieben, weil nämlich schwanger geworden ist und dadurch hat ein Problem gehabt. Und um die Schwangerschaft jetzt irgendwie zu rechtfertigen, hat er versucht, er jetzt irgendwie ... zu locken, dass er seiner Frau schläft, damit sie dann auch sagen kann: "Okay, das ist jetzt ein Kind." Aber das ist alles nicht geklappt.

[11:49] Und so hat er im Endeffekt auch in Mord begangen. Das heißt, das ist oftmals so, wenn man eine Sünde tut, bewusst tut und kann so eine größere, schwere Sünde, um die Sünde zu vertuschen, muss man meist weitere Sünden machen, um das zu vertuschen. Ob das Lüge ist oder Betrug ist oder Selbstmord ist, um die erste Sünde hier versuchen zu vertuschen.

[12:08] Und das ist nun reihte man sie immer weiter rein in die ganze Problematik. Genau.

[12:21] Also das hat alles nicht funktioniert, wie er das nicht ausgedacht hatte, der David, nämlich mit dem Vertuschen. Und im Endeffekt musste ... eine umbringen lassen, nicht direkt hat ... umbringen lassen, um dann aber zu seiner Frau zu nehmen. Und dann war es also, dann merkt niemand, dass eben das Kind gezeugt wurde, bevor er mit ihr verheiratet war.

[12:48] Gut, so weit die Geschichte. Jetzt kommt der zweite Abschnitt: Der Weckruf.

[12:56] Nathan kommt zu ihm, Nathan, Prophet Gottes. Und wir lesen 2. Samuel, Kapitel 12, Verse 11 bis 14.

[13:05] Und Nathan sprach zu David: "Es war uns ein Mann in einer Stadt, der eine reiche, andere arme, hatte sehr viele Schafe und Rinder. Aber der Arme hatte nichts als ein einziges kleines Schaflein, das er gekauft hatte und ernährte. Es wuchs bei ihm zugleich mit seinen Kindern, aß von seinem ... und trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoß und erhielt wie eine Tochter."

[13:27] "Als aber zu den reichen Mann ein Gast kam, brachte er es nicht über sich, von seinen Schafen und Rindern zu nehmen, um dem Gast etwas zu richten, der zu ihm gekommen war. Sondern er nahm das Schaf des armen Mannes und richtete es zu ... gekommen war."

[13:41] Da geriet David in den großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan: "So wahr der Herr lebt, der Mann, der das getan hat, ist ein Kind des Todes! Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan und sein eigenes verschont hat."

[13:55] Da sprach Nathan zu David: "Du bist der Mann! So spricht Gott zu Herrn Israels: Ich habe dich zum König gesagt über Israel und habe dich errettet aus der Hand. Und habe dir deines Herrn Haus gegeben, dazu seine Frauen, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben. Und das ist zu wenig? Würde ich noch dies und das dazu tun?"

[14:17] "Warum hast du dann das Wort des Herrn verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel? Brior den ... Hass zu erschlagen mit dem Schwert. Seine Frau hast du zu deiner dir zur Frau genommen. Ihn aber hast du umgebracht durch das Schwert der Ammoniter. Nun so soll von deinem Haus das Schwert nimmermehr lassen. Wollt ihr mich verachten und ... genommen hast, dass du deine Frau sei?"

[14:39] "So spricht der Herr: Siehe, ich will Unheil über dich kommen lassen aus deinem eigenen Hause und will deine Frau nehmen vor deinen Augen und will sie seinem Nächsten geben, dass er bei ihnen liegen soll an der lichten Sonne. Denn du hast es heimlich getan, ich aber will dies tun vor ganz Israel und dem Licht der Sonne."

[14:58] Da sprach David zu Nathan: "Ich habe gesündigt gegen den Herrn."

[15:01] Nathan sprach zu David: "So hat auch der Herr deine Sünde weggenommen. Du wirst nicht sterben. Aber weil du die Feinde des Herrn durch diese Sache zum Lästeren gebracht hast, der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben."

[15:18] Ja, Gott schickt den Nathan zu David, und der Nathan hat eine bestimmte Strategie, wie er das dem David weitergibt. Und zwar erzählt er ihm ein Gleichnis.

[15:29] Warum erzählt ihm ein Gleichnis? Hätte auch gleich zum David sagen können: "Was du getan hast, war nicht in Ordnung. Gott hat hier eine Sünde gesehen, die du heimlich getan hast, und das ist eine große Sünde vor Gott. Du hast Ehebruch begangen, du hast Mord begangen, du hast ... betrogen und gelogen, und das war alles nicht gut."

[15:50] Warum macht er das nicht? Er möchte, dass David sich selbst verurteilt. Er möchte, dass David selbst sagt, was eigentlich sein eigenes Urteil ist, nämlich indem er eine Geschichte erzählt, die natürlich auf der anderen Ebene ist, mit Schafen, die auch an sich sehr viel harmloser ist als dem Mord und dem ... getan hat.

[16:16] Und als Nathan diese Geschichte erzählt, merkt David nicht, das ist auch in ... genauso wie bei die Pharisäer oftmals nicht merkten, dass Jesus Gleichnisse erzählt hat, die eigentlich auf sie gemünzt waren, und sie haben sie auch ihr eigenes Urteil ausgesprochen.

[16:31] Auf jeden Fall nach dieser Geschichte sagt David: "Der Mann ist ein Mann des Todes."

[16:41] Und dann sagt man zu ihm: "Du bist der Mann!" Das heißt, er zeigt ihm ganz klar, dass er das getan hat, was er getan hat, also noch schlimmer war als nur ein Schaf des Nachbarn zu nehmen und zu rauben.

[16:59] Und er sagt auch ihm seine Sünde und sagt auch, was die Folge sein wird.

[17:05] Und dann steht hier tatsächlich da: "Sprach David zu Nathan: 'Ich habe gesündigt gegen den Herrn.'"

[17:13] Daraufhin geht Nathan direkt darauf ein und sagt: "So hat auch der Herr deine Sünde weggenommen. Du wirst nicht sterben."

[17:18] Das heißt also, hier sehen wir, ich denke, Gott ... und dann gemerkt, dass Davids ... er seine Sünde wirklich bereut. Und deswegen konnte er ihm auch sagen: "Gott hat eine Sünde weggenommen."

[17:37] Vergeben. Aber ich frage mich eigentlich in der Zeit zwischen dem Ehebruch und dem Mord, und auch dass er sie zur Frau genommen hat, hatte dazwischen Gewissen? Hat dann nicht geschlagen? Hat er es nicht gemerkt? Warum muss erst einmal ankommen, der ihm da das offenbart?

[18:09] Ich denke, er hat das gewusst und er hat es gemerkt. Und auch im Psalm gelesen wir auch in dem Psalm 32, wahrscheinlich David zugegangen sein, wie er hier in dem Psalm beschreibt.

[18:28] Psalm 32: "Wohl dem, dem die Übertretung vergeben ist, dessen Sünde bedeckt ist. Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zurechnet, dessen Geist kein Trug ist. Dann als ich es wollte verschweigen, verspotteten meine Gebeine durch mein tägliches Klagen, denn deine Hand schlug Tag und Nacht schwer auf mir, dass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürr wird. Darum bekannte ich dir meine Sünde, meine Schuld verhehlte ich nicht. Sprach: 'Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen.'"

[18:55] Dafür gab's für mich die Schuldner, sondern das Land ist das hier David beschreibt, wie es ihm ging, als er versuchte, seine Sünde zu verschweigen.

[19:05] Dh sein Gewissen hat ihn natürlich geschlagen, aber er hat nicht zugegeben, weder vor Gott, noch vor den Menschen, noch vor sich selbst. Und es entsteht hier eine Handschlag, Tag und Nacht schwer auf mir, dass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer darüber. Das heißt, sein Gewissen hat ihn so sehr geplagt, dass es ihm eben sehr schlecht ging.

[19:24] Er hat seitdem tatsächlich niedergedrückt, aber er hatte keine Ausweg gesehen. Gott hat ihm geholfen. Manchmal brauchen wir so einen Anstoß, so wie den Nathan, als David kam und gesagt hat: "Da sein sollte gesehen: Du bist der Mann!"

[19:41] Bat seine Sünde offengelegt. Mein Leben, manchmal, wenn wir heimliche Sünden tun, er kann uns diese Hände, diese Sünden sehr belasten. Und es tut gut, wenn heimliche Sünden aufgedeckt werden, weil wir dann die Gelegenheit haben, das zu bekennen, zu bereuen und zu lassen. Solange sie war heimlich, ist es schwierig, das irgendwann Griff zu kriegen.

[20:07] Ja, und man braucht einen Anstoß dazu. Ja, so wie Gott hier den Anstoß ergeben hat, dass Gott den Nathan gesandt hat zum David, und der hat ihm gesagt: "So sieht's aus."

[20:21] Ein Zitat aus dem Buch "Ed Wie Alles Begann", Seite 703. Das ist unsere Lektion Steps, Seite 46. "Die Zurechtweisung des Propheten berührte Davids Herz und sein Gewissen. Erwartet. Jetzt erkannte er seine Schuld in ihrer ganzen Ungeheuerlichkeit. Er beugte sich in tiefer Reue vor Gott und sagte mit bebenden Lippen: 'Ich habe gesündigt gegen den Herrn.'"

[20:44] 2. Samuel 12, 13: "Jedes Unrecht, das das anderen zugefügt wird, reicht über den Verletzten hinaus bis zu Gott." David hatte sich gegen Urija und gegen Batseba schwer versündigt. Er war sich dessen nun schmerzlich bewusst, aber unendlich größer war seine Sünde gegen Gott.

[21:04] Ja, das ist so. Es gibt drei Arten von Sünde. Es gibt Sünde, die eigentlich nur zwischen Gott und mir sind, gegen mich selbst sündige. Oder so sind die, dass nur Gott verletzt. Das sind die privaten Sünden. Und privaten Sünden müssen wir natürlich Gott bekennen, dass Gott sie uns auch vergibt. Dann gibt es Sünden, die wir tun gegenüber all unsere ...

[21:30] Sünden, die wir tun gegenüber all unseren Mitmenschen. Wie jetzt auch hier David, er hat gesündigt gegen Batseba. Er hat gesündigt gegen Uria natürlich. Er hat auch bei Silba gesündigt. Wir wissen nicht genau, ob sie einverstanden war mit diesem Seitensprung, mit diesem Ehebruch, oder ob sie nicht einverstanden war. Auf jeden Fall hatte aber David die Verantwortung für die ganze Geschichte. Er hat es kommen lassen und wahrscheinlich war es für sie nicht möglich, einen König hier nein zu sagen. Aber auf jeden Fall, wenn wir dem Nächsten gegenüber sündigen, dann sollen wir auch ihm gegenüber Sünde bekennen und Gott gegenüber, weil jede Sünde, die dem Gegenüber ist, eine Sünde gegen Gott ist, weil wir dann auch Gottes Gebote übertreten und auch ein anderes Geschöpf gegenüber, was Gottes Geschöpf ist, was Gott liebt. Wenn wir sie beeinträchtigen, wenn wir sie verletzen, dann verletzen wir auch Gott damit. Deswegen ist eine Sünde gegenüber dem Nächsten auch immer eine Sünde gegen Gott.

[22:42] Und dann gibt es die dritte Art von Sünde. Das ist, wenn sie öffentlich sündigen. Die Sünde war ich erstmal relativ verdeckt, aber es gibt auch öffentliche Sünden. Öffentliche Sünden, denke ich, wenn man in der Öffentlichkeit etwas tut und alle sehen das und erkennen das, dann wird Gottes Gemeinde, Gottes Volk auch mit beeinträchtigt dabei. Und öffentliche Sünden müssen öffentlich bekannt werden und persönlich vor Ort auch bekannt werden. Beides, ja. Und ich denke, diese öffentliche Bekenntnis ist heute teilweise aus der Mode gekommen, ja. In den Gemeinden sieht man das ganz, ganz selten, dass jemand seine Sünde öffentlich bekennt. Ich denke, es ist notwendig, es ist wichtig, dass man das auch öffentlich wieder bereinigt und auch wieder bekennt und wieder gutmacht.

[23:37] Ja, gut, jetzt ist der dritte Bereich: Vergeben und vergessen. Wir lesen uns dazu 2. Samuel 12, 14 bis 23. Dort heißt es: Der Prophet Nathan sprach jetzt zu David: "Und das wiederum wesentlichen gerne Abschnitt nun, so soll von seinem Hause das Schwert nimmermehr lassen, weil du mich verachtet und die Frau des Urias genommen hast, dass du deine Frau sei." So spricht der Herr: "Siehe, ich will Unheil über dich kommen lassen aus deinem eigenen Hause und will deine Frauen nehmen vor allen Augen für deinen Augen und will sie in der Nacht den Nächsten geben, dass er bei ihnen liegen soll an der lichten Sonne, denn du hast das heimlich getan. Ich aber will dich tun vor ganz Israel an das Licht der Sonne." Da sprach David zu Nathan: "Ich habe gesündigt gegen den Herrn." Nathan sprach zu David: "So hat auch der Herr deine Sünde weggenommen. Du wirst nicht sterben. Aber weil du die Feinde des Herrn dadurch diese Sache zum Lästern gebracht hast, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben." Und Nathan ging heim und der Herr schlug das Kind, das Uria für Bathseba geboren hatte, so dass es todkrank wurde. Und David suchte Gott um des Kindes willen und fastete. Und als er heimkam, da kam die Nacht über auf der Erde. Da traten zu ihm die Ältesten seines Hauses und wollten ihn aufrichten von der Erde. Er wollte nicht und auch nicht mit ihnen am Tisch. Am siebten Tag aber starb das Kind. Und die Männer Davids fürchteten sich, ihnen das zu sagen, dass das Kind tot sei. Wenn sie dachten, sie ja, als Kind noch am Leben war, redeten wir mit ihm und er hört nicht auf uns. Wie können wir nun sagen, das Kind sei tot? Er könnte ein Unheil anrichten. Als aber David sah, dass seine Männer leise redeten, merkte er, dass das Kind tot sei. Und sprach zu seinen Männern: "Ist das Kind tot?" Die sprachen: "Ja." Da stand David von der Erde auf und wusch sich und salbte sich und zog andere Kleider an, ging in das Haus des Herrn und betete an. Und als er wieder heim kam, ließ er die Speise auftragen und aß. Da sprachen seine Männer zu ihm: "Was soll das, was du tust? Also das Kind lebte, hast du gefastet und geweint. Nun ist es gestorben. Siehst du auf und so ist er?" Sprach er: "Also das Kind noch lebte, fastete ich und weinte, denn ich dachte: Wer weiß, ob mir der Herr nicht gnädig wird und das Kind am Leben bleibt. Nun aber ist es tot. Was soll ich fasten? Kann ich es jetzt wieder zurückholen? Ich werde wohl zu ihm fahren, es kommt aber nicht wieder zu mir zurück."

[25:59] Ja, das heißt, hier sehen wir jetzt eine interessante Situation. Das erste ist, Gott hat David vergeben. Und die Vergebung, die hat Gott ihm zugesprochen, ganz schnell und sofort. Das ist oftmals so, dass Gott unsere Gebete, wenn wir Dinge bitten, dass das manchmal Zeit braucht, bis Gott hört. Gott prüft unseren Glauben, ob wir immer weiter vertrauen, auch wenn wir die Gebete nicht sofort erleben. Und manchmal ist auch der Zeitpunkt der richtige, dass Gott das Gebet hören kann. Aber ein Gebet erhält Gott immer sofort. Das ist das Gebet, wenn wir tatsächlich von Herzen Sünde bereuen und auch Sünden bekennen. Dann vergibt Gott sofort, auch wenn wir das nicht spüren, auch wenn wir es nicht führen. Gott vergibt, so wie er David auf diese schwere Sünde ergeben hat. Das heißt, wenn wir Gott unsere Sünden bekennen, aber wir haben den Eindruck, unsere Gefühle sagen uns, dass uns gar nicht vergeben wurde, dass es diese noch da ist, dann dürfen wir Gottes Wort und Gott mehr vertrauen als unserem eigenen Gefühl. Denn wenn das Wort sagt, dass Gott vergibt, wenn man sie sind erkennt, dann hält er sein Versprechen und das dürfen wir glauben, dürfen ihm vertrauen. Und wenn wir das glauben, dass Gott mir vergeben hat, aber mein Gefühl das noch nicht verstanden hat, noch nicht akzeptiert hat, dann wird unser Gefühl mit der Zeit auch akzeptieren. Gefühle sind immer wieder ein Gummiband, das sich in unserem Denken, in unserem Verstand zu Einstellungen hinterherkommt. Und wenn ich mal vergeben, dann wird mein Gefühl das auch akzeptieren.

[27:52] Ja, Gott hat David vergeben, aber vergeben heißt nicht, dass alle Folgen von der Sünde auch mit weggenommen werden. Die Folgen der Sünde, die Konsequenzen der Sünde, die bleiben. Meistens dann, wenn Sünden keine Folgen hätten, denn würden die Gläubigen oder auch die Menschen ständig sündigen. Und wenn das keine Konsequenzen hat, dann sagen wir: "Warum denn? Wieso? Das macht keinen Unterschied." Nein, Sünde hat immer Konsequenzen. Eine Sünde schädigt oftmals auch Unschuldige. Hier zum Beispiel Urias war ja auch vollkommen unschuldig. Seine Frau, darf er mit seiner Frau geschlafen, darf dann umgebracht. Und Schuldige müssen unter Sünden der Menschen meistens leiden. Und Gott hat ihm die Folgen der Sünde auch gesagt, nämlich der Sohn, den er für Bathseba zeugte, er wird sterben. Da kommt mir schon vorausgesagt und tatsächlich ist es auch so geschehen. Ja, und als das Kind krank wurde, das geboren war und dann krank wurde, hat David gedacht: "Na ja, vielleicht könnte Gott ja noch gnädig sein, wenn ich ihn bitte, dass Gott noch mal seine Meinung ändert, dass er das doch am Leben lässt." Aber deswegen hat er ja auch in der Zeit lang, diese sieben Tage, wo sie todkrank war, hat er gebetet und gefastet und war gedemütigt, wo Gott vielleicht das Kind leben lässt. Aber Gott hat das hat die Folge nicht weggenommen. Gott hat gesagt: "Okay, gut." Nein, er hat ihnen die Konsequenzen seiner Sünde hat er ihnen tragen lassen. Er hat sie sich den Konsequenzen ausgeliefert. Das Kind ist tatsächlich gestorben. Und als es gestorben war, da wird schon damit gerechnet. Da hat er dann wieder gegessen, weil er dann sagte: "Und die Ältesten fragen: 'Warum ist das so? Sein Verhalten ist eigenartig.'" Da David gesagt: "Nein, das ist nicht eigenartig, denn ich habe vor Gott gedemütigt durch Fasten und Weinen und Beten, Gott vielleicht das Kind leben lässt. Aber jetzt, wo es tot ist, kann man das nicht wieder zum Leben erwecken. Und jetzt kann man trauern über das Kind, aber man muss es Gott nicht mehr bestimmen, dass das Kind am Leben bleibt."

[30:16] Also der erste Punkt ist der Tod seines Sohnes, die musste er als Konsequenz tragen. Das zweite: Öffentliche Schändung seiner Frauen. Und das war dann tatsächlich so, wenn man einige Kapitel weiter liest, 2. Samuel 16, da ist es so, dass sein Sohn Absalom sich die Königswürde versucht hier anzueignen und vertreibt David, um selbst König zu sein. Und dann steht in Vers 22, dass das absolut auch zu den Nebenfrauen seines Vaters vor Augen Israels auf dem Dach einging. Und auch das heißt, er hat sie geschändet und damit zeigen wollte: "Ich bin nicht der König und ich mache jetzt, was ich will." So hat auch Gott diese Sünde Davids hier die Folge tragen lassen. Das, was David heimlich getan hat, wurde auch ihm getan und das in aller Öffentlichkeit. Die Öffnung seiner Frauen. Und das dritte, das steht zwar nicht in diesem Text drinnen, hier im Weg stehen und die zwei Dinge drin, aber auf sexuelle Probleme bei seinen Söhnen. Wir wissen, dass da auch dann David sich sexuell nicht in der Gewalt in dieser Stelle und auch seine Söhne haben damit arge Probleme gehabt. Und dann kann man schlussfolgern, dass es so weit, dass David seine Söhne in dieser Form kein gutes Vorbild war, aber auch sie nicht streng genug an Gottes Prinzipien herangeführt hat, dass sie auch tatsächlich auch das, was Gott in seinem Gesetz gesagt hat, auch befolgen. Ja, und wir finden in Kapitel 13, 2. Samuel 13, Amnon hat Absaloms Schwester Tamar vergewaltigt. Das war wohl seine Halbschwester. Und er hat sie dann vergewaltigt gegen ihren Willen. Und das hat natürlich dann Absalom mitbekommen und er hat gesagt: "Okay, sei still und sag nichts. Ich werde mich dafür rechnen." Und zwei Jahre später hat dann Absalom sich gerächt, indem er Amnon umgebracht hat. Also sehen wir hier, wie hier eine Folge der Sünde Davids auch seine Söhne trifft. Zu einem Gebiet Sünden haben. Und dann auch hier haben wir sowohl den Ehebruch als auch den Mord, beides als Folge der Ehebruch begeht und den Mord begeht der Absalom an Amnon. Aber das hängt miteinander zusammen mit dem anderen. Das war kein Ehebruch, das war nur eine Schändung, eine Vergewaltigung. Ja, und dann die Absprache, dass das auch wieder auf David zurückgefallen ist, diese Sünde. Deswegen daraus kann man sehen, dass Gott Sünden vergibt, aber er lässt uns die Folgen der Sünden tragen, damit wir erkennen: Sünde zerstört Leben, Sünde ist etwas, was problematisch ist, Sünde zerstört Beziehungen, Sünde ist etwas Schlimmes, etwas Furchtbares.

[33:46] Ja, es war nach Davids Bekennen, dass nicht alles wieder gut. Gott hat ihm vergeben, ja, richtig, aber erstmal nicht wie vorher. Ja, und es lag diese folgende Sünde lag auf dem Haus Davids. Und sagte eben auch sehr erschwert das Schwert, ich bin halt über die kommen lassen auf seinen eigenen Haus. Ja, und das Schwert wird immer mehr lassen. Also von daher hat er musste das tragen. Und hier sieht man noch etwas, was wichtig ist: Sünde ist immer schlimm. Und Sünde ist immer etwas, was uns im Endeffekt das ewige Leben kostet. Natürlich, wenn Gott Sünden vergibt, untereinander ist das ewige Leben auch und wir sind auch gerechtfertigt vor Gott. Aber Sünde zerstört Beziehungen, sondern zerstört Leben. Und man kann aber auch sehen, dass es auch große Sünden und kleine Sünden gibt, und zwar in dem Sinne von den Folgen, die die Sünden haben. Die Sünde Davids, Ehebruch und auch Mord, haben schlimme Folgen. Das Leben zerstört wird, dass Beziehungen komplett auf den Kopf gestellt werden und dass das ganze Leben durcheinandergerät und das Leben einen anderen Verlauf nimmt. Und deshalb ist auch heute so, ja, es gibt Sünden, die haben wie klein, kleiner Auswirkungen und sind die an große Auswirkungen. Von der Schuldfrage ist jede Sünde seine Schuld vor Gott, und für jede Sünde verlieren wir das ewige Leben, wenn wir sie nicht bekennen, noch nicht bereuen. Aber in der Auswirkung gibt es kleine und große Sünden. Und dafür Sünde war sicherlich eine große Sünde, die man hier sehen kann.

[35:30] Ja, und das zweite, was man auch sehen kann, ist, wenn jemand sündigt, der eine hohe Position hat, eine leitende Aufgabe hat, dann hat die Sünde größere Auswirkungen als wenn jemand sündigt, der keine leitende Aufgabe hat. Warum? Weil jemand, der eine leitende Aufgabe hat, hat Einfluss. Uns Menschen schauen auf jenen Menschen, sehen seinen Lebensstil. Wenn jemand, der an der leitenden Aufgabe hat, Ehebruch begeht oder Mord begeht oder so etwas, wie wir jetzt hier, dann hat das ja, dann ist dadurch auch, wie hat sich Gott gesagt, denn dann werden auch für die Feinde, die Feinde lästern über die Sache Gottes, ja, wenn sie so etwas sehen. Deshalb versuchen gerade Personen, die im geistlichen Rampenlicht stehen, die leitende Aufgaben haben, zu Fall zu bringen. Und das ist umso wichtiger, dass man hier mit Gott verbunden ist, dass man das, dass man umso mehr Gottes Hilfe braucht. Erstens, dass wir für unsere leitenden Brüder und Schwestern beten, dass sie nicht verführt werden können, dass sie standhaft bleiben. Aber auch, dass diejenigen, die in der Öffentlichkeit stehen als Verkündiger oder auch in der Administration, dass sie auch diese ihre Verantwortung sich bewusst sind und umso mehr auf ihren Lebensstil achten und gucken, dass sie doch daheim bleiben und auch einen guten Weg gehen. Und bei David hat das enorme Auswirkungen gehabt. Und ich denke, wenn manchmal heute gesagt wird, in der Gemeinde vorkommt und Margot hätten dafür vergeben, das ist ja auch dafür hat er gesündigt, dann wird es schon wieder gut. Ja, natürlich, an ihn vergeben. Und wenn jemand gesündigt hat und er bereut das zutiefst, dann wollen wir auch vergeben. Aber das heißt nicht, dass es auch Konsequenzen haben kann, ja, Konsequenzen haben muss. Die gab es bei David damals und die wird auch heute und sollte heute geben. Ich denke, wenn offene Sünde aber auch in der Gemeinde vorkommt, da musste jemanden Dorf reagieren. Und wenn, wenn da keine Einsicht ist und das fort dauert, da muss auch korrigieren die Seelsorge oder auch Ausschluss auch angegangen werden. Denn wenn die Gemeinde einfach darüber schweigt, wenn offene Sünde da ist und ich meine Einstellung dazu nimmt, dann wird die Gemeinde mitschuldig an der Sünde. Und diese Sünde, die die Gemeinde dann auf sich lädt, in der Mitschuld, die behindert und blockiert auch das Wirken vom Heiligen Geist.

[38:04] Deshalb ist es wichtig, dass dass man hier auch das verständlich stellt. Man muss nicht sofort immer gleich alles und immer ausschließen, denn es geht ja darum, man keine Seelsorge anwendet, dass man die Person wieder gewinnt, dass die Person zur Einsicht kommt und erkennt, dass das, was sie gemacht hat, nicht gut war. Und wenn sie das erkennt und einsieht, dass bereut und dann dank an Gott, ihrer vergeben. Und dann kann man, wenn das eintritt, dann kann man nur die zweite Situation überlegen: Was ist jetzt, was jetzt die Kammer ist, damit umgehen, ja? Wenn tatsächlich Einsicht da ist und den Gemeinschaftssinn, kann man gucken, wie kann man Situationen ändern, wenn solche zwei zusammen leben gerettet sind, dass sie einander sich trennen. Wie kann man das ändern, dass das legalisiert ist, bzw. wie kann man auch hier, wenn zum Beispiel eine Ehebruch gewesen ist, aber dann die Frau dem Mann vergeben hat, wie kann man da auch wieder einen Weg finden, dass auch die Ehe auch wieder gerettet werden kann oder die Sachen guten Weg weitergehen kann? Deswegen nicht in jedem Fall müssen Ausschluss da sein, sondern man muss überlegen, wie ist, wenn es fortgesetzt und Einsichtigkeit da ist und offene Sünde ist, dann ist der gelegte Ausschluss notwendig. Aber wenn, wenn die Einsicht da ist und auch die Bereitschaft zur Veränderung und auch die Veränderung stattfindet, dann kann man sicherlich auch diese Sachen anders regeln und dann muss man muss kein Ausschluss dabei sein.

[39:25] Ja, deswegen Sünde ist immer eine schlimme Sache. Gerade Sünden wie Ehebruch und Mord ist etwas, was das Schlimme ist, ganz schlimm ist auch in der Umgebung, in der Beziehung zwischen den Menschen Dinge zerstört und Leben zerstört. Und manchmal ist durch einen Ehebruch ein Zeitpunkt, wenn man das Leben von deren Familie, von den vielen Menschen auf einmal zerstört worden. Und das ist eine äußerst schwierige Sache. Und gerade in der heutigen Zeit, wo die Sexualität ist, ist das eine große Versuchung. Und wir umso mehr standhaft und auf der Hut sein müssen und auch trompeten müssen, dass das hier vor Gott rein bleiben.

[40:04] Ja, ich habe im Psalm 51, den David geschrieben hat. Ich denke, zusammen 32, der Freund schon gelesen hatten, es auch im Psalm, der damit zusammenhängen könnte. Aber zu sagen, 52 steht direkt bei dem 51, das ist ein Psalm, den David geschrieben hat. Mich fast 12 steht, als der Prophet Nathan zu ihm kam, nachdem er zu Bathseba eingegangen war. Und das ist ein Psalm Davids Reue sichtbar wird. Wir lesen dazu Verse 2 bis 8. Dort heißt es: "Erbarme dich, Gott, nach deiner Güte und tilge meine Sünde nach deiner großen Barmherzigkeit. Wahrscheinlich reinige mich von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde. Wenn ich erkenne meine Missetat und meine Sünde ist immer vor mir. An dich allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du recht behältst deine Worte und rein dastehst, wenn du richtest. Siehe, ich bin als Sünder geboren und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund." David bekennt hier seine Sünde und zwar seine Rolle. Dann geht eine echte Reue erkennen in diesen Versen und auch eine fertig danach noch nachher, die mir nachgelesen werden kann, man sehen, da wir sehen sie nach Vergebung. Er bittet Gott um Vergebung.

[41:32] Er bittet Gott um Vergebung. Es tut mir leid, bitte vergib mir, was ich getan habe. Er sehnt sich nach Reinigung, er sehnt sich nach dem Heiligen Geist, dass der Heilige Geist bei ihm bleibt. Er sehnt sich nach Veränderung und nach Gottes Nähe.

[41:47] Deswegen: Echte Reue ist etwas, wo man die Tat, die man getan hat, wirklich bereut. Dass man Abscheu vor der Sünde hat, dass man eine Abscheu vor seiner eigenen Sünde hat und dass man sie nicht wieder tun möchte. Dass man Gott bittet, dass Gott einem hilft, das zu ändern, dass sein Leben anders läuft.

[42:15] Falsche Reue heißt, dass man die Sünde liebt und dass man nur bereit ist, dass man erwischt worden ist, dass es ans Licht gekommen ist, dass man die Folgen bereut. Aber man würde das, wenn es die Möglichkeit sich wieder geben würde, würde man es auch wieder tun.

[42:27] Deswegen, ich denke, hier sieht man das, dass es jetzt echt wahr ist, weil er nach einer Veränderung ruft. Er möchte, dass Gott ihn verändert. Er kennt seine Missetat, seine Sünde und bittet Gott um Reinigung von seiner Sünde.

[42:43] Ja, und das lesen wir in Psalm 9 bis 14. Das ist doch noch ein bisschen deutlicher. Dort heißt es: "Sündige mich mit Ysop, dass ich rein werde; wasche mich, dass ich schneeweiß werde." Höre Freude und Wunder, dass die Gemeinde fröhlich werden. "Die düsteren Schläge hast verbirgt ein Blitz hat einen von meinen Sünden und töte alle meine Missetaten. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe und mit einem willigen Geist."

[43:16] Das heißt, dass er hier bittet: "Ich will die Übertreter deiner Wege lehren, dass sich die Sünde zu dir bekehren."

[43:23] Ja, hier haben wir, denke ich, den Höhepunkt des Gebetes, wo Gott, wo David Gott bittet, dass er ihn verändert. Dass er ihm ein reines Herz bittet. Er sagt: "Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz."

[43:39] Eine falsche Reue hätte gesagt: "Lieber Gott, bitte hilf, dass all deine Sachen, die du mir angekündigt hast, nicht eintreten. Aber ich werde das, wenn es möglich ist, wieder tun." Hat mir Spaß gemacht. Nein, dafür sagt er: "Schaffe in mir ein reines Herz."

[43:53] Das hilft, dass ich von, dass ich auch nicht mehr das Verlangen danach habe, so zu sündigen, dass ich, ich innerlich anders werde. Ein reines Herz heißt, dass ich von meinem Herzen her, von meinem innersten her, das Gute gerne tun möchte.

[44:14] Dass ich das innere Verlangen habe, Gottes Gebote zu halten, nach seinen Wegen zu leben. Und gib mir einen neuen, beständigen Geist.

[44:22] Das heißt, dass sein Innerstes verändert wird und zwar, dass es beständig ist. Beständigkeit heißt, dass er hier bei Gott bleibt, dass er stark ist in der Versuchung.

[44:35] "Verwirf mich nicht von deinem Angesicht." Das heißt, dass Gott bei ihm bleibt. Denn er wusste genau, wenn Gott ihn verwerfen würde, dann wäre das nicht das Problem, dass er vielleicht den König wäre oder sonst etwas, sondern dass er, wenn er nicht bei Gott ist, dass er dann verloren wäre für die Ewigkeit. Dass er keine Chance hätte, auch in seinem Leben eine Veränderung zu erleben.

[45:00] Ist das, wie gesagt, er bleibt in meiner Nähe.

[45:04] Ja, und er sagt: "Gib mir deinen Heiligen Geist" oder "Nimm den Heiligen Geist nicht von mir." Dass ich brauche den Heiligen Geist für diese Veränderung, für die ich bete.

[45:16] Und er sagt: "Hilf mir und gib mir einen willigen Geist." Und weil er wusste, dass er diesem willigen Geist. Das heißt also, ein williger Geist heißt, dass er selber das Gute tun möchte und auch das selber das Gute tun kann. Dass er aus eigener Kraft nicht schafft, bittet er Gott darum.

[45:30] Mein Leben, dass das gleiche, was wir auch Gott bitten sollten. Ich denke, dieses Gebet, wenn wir gesündigt haben, ist ein Gebet, was wir sehen genau lesen sollten, worüber wir nachdenken sollten, was wir auch zu Gott beten sollten.

[45:44] "Schaffe, Gott, in mir, Gott, ein reines Herz. Gib mir einen neuen, beständigen Geist. Wir dürfen nicht von deinem Angesicht. Nimm den Heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe und mit einem willigen Geist."

[45:58] Das sind alles Bitten. Es sind hier sechs Bitten, die er an Gott stellt. Und diese sechs Bitten, damit zeigt er: Ich selbst kann das nicht. Ich kann mein Leben nicht verändern. Ich kann mir nicht einen neuen Geist geben. Und ich kann mein Herz nicht reinigen.

[46:22] Und deswegen bittet er Gott, dass Gott das in ihm tut, dass Gott ihn verändert von innen heraus. Und er bittet nur Hand Gottes Gegenwart, dass Gott weiter bei ihm sein möchte.

[46:33] Heute 50 heißt es in unserer Lektion: "Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist." Der Text verwendet Schöpfungsterminologie. Im Alten Testament kann nur Gott erschaffen. Das hebräische Wort dafür ist "bara".

[46:47] Und sobald wir wieder erschaffen worden sind, können wir nun. Das heißt, wenn dafür bittet: "Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz", dann heißt das, diese Schöpfungsakt.

[47:03] Schaffen ist das gleiche wie damals Gott am Anfang dieser Welt geschaffen hat und Adam und Eva geschaffen hat. Und so wie Gott Adam und Eva geschaffen hat, so sagt David, so kann auch nur Gott jetzt in mir ein reines Herz schaffen.

[47:18] Seine Schöpfung Gottes. Ja, und so wie Adam und Eva als Gottes geschaffen hat, nachdem sie geschaffen wurden, können sie gleich mit dem "rohen" anfangen. Deswegen bei der Schöpfung wurden am Freitag geschaffen und der erste ganze Tag, den sie erlebten, war Sabbat, Ruhetag. Sie konnten zur Ruhe kommen.

[47:36] Und so ist auch bei uns. Er konnte sein neues Herz schenken, ein reines Herz schenken. Dann können wir auch in großer Ruhe kommen.

[47:47] Und es hat mir gelesen im Psalm 32, dass dafür sagte: "Solange ich meine Sünde nicht bekannt habe und versteckt habe, da bin ich nicht zur Ruhe gekommen, da war ich unruhig und das Gewissen hat mich geplagt." Aber wenn Gott mir vergeben hat, wenn ich meine Sünde bekannt habe und Gott mir vergeben hat, dann weiß ich, es ist alles in Ordnung. Und dann kann ich auch wieder den inneren Frieden und die Ruhe haben, die nur von Gott kommen können.

[48:14] Punkt fünf: "Spiegel das Licht ist Gottes." Zu Psalm 51 und dort jetzt die 15 bis 21. "Ich will die Übertreter deiner Wege lehren, dass sich die Sünde zu dir bekehren. Errette mich vom Blutschuld, Gott, du mein Gott und Heiland, dass man jetzt und eine Gerechtigkeit. Er öffne meine Lippen, auf dass mein Mund deinen Ruhm verkündige."

[48:34] "Schlachtopfer willst du nicht, ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind einzig der Geist eines zerschlagenen Herzens. Zu Gott nicht verachten."

[48:45] Sowohl anziehen nach einer gerade im Bau die Mauern zu Jerusalem, dann werden dir gefallen rechte Opfer, Brandopfer und Ganzopfer. Und dann wird man Stiere auf dem Altar opfern.

[48:59] Ja, da hat er ein zerschlagenes Herz. Und er sagt hier auch, die Opfer an sich, und das hat er schon erkannt, damals die Opfer an sich können Sünde nicht wegnehmen. Sie können nicht Vergebung bringen. Und wenn ich auch noch Opfer ohne ein zerschlagenes Herz dazu zuerst gebe, es geht recht gar nichts. Genauso wie wenn ich Gott um Vergebung bitte von meiner Sünde, aber ich sie wirklich bereue, ich ein zerschlagenes Herz habe, ist das alles zwecklos.

[49:30] Deswegen, aber wenn ich das zerschlagene Herz habe, dann kann ich durch die Opfer auch zum Ausdruck bringen, was ich an Gott glaube, anvertraue, dass ich so ein Angebot, dass er gestorben ist, annehme und dass Jesus sein Tod am Kreuz für meine Schuld auch für mich gilt.

[49:51] Und dann sagte er auch: "Ich möchte andere lehren." Warum bringt das im Zusammenhang mit der Vergebung? Weil auch andere Menschen Vergebung brauchen.

[50:01] Ja, das Land ist es gibt diese in letzter Zeit schon etwas drin. Die japanische Kunst Kintsugi. Und diese japanische Kunst macht aus kaputten Vasen neue Kunstwerke. Das heißt, die Welt wieder zusammengesetzt und er wird noch dazwischen irgendwelches goldenen Kleber eingesetzt und dass das dann hinterher wie ein Kunstwerk aussieht. Und dann kann man das wiederverwenden. Und das ist also nicht gekittet aussieht, sondern das ist ein neues Kunstwerk.

[50:29] Und so ist es auch, denke ich, wenn wir es gesündigt haben und wir haben Vergebung von Gott bekommen. Dank an Gott auch aus den aus dem zerbrochenen Teilen unseres Lebens aus. Also ist eine schwere Sünde, und unser Leben liegt irgendwie am Boden. Kann Gott daraus etwas Gutes machen durch Vergebung? Kann Gott heilen, kann etwas Neues schaffen? Und er kann auch dadurch andere Menschen zur Vergebung führen.

[50:56] Ja, und deswegen die Vergebung ist es wichtig. Dass die 52 heißt es: "Unsere Lektion, die wir versuchen nicht uns selbst zu reparieren oder uns selbst zu verbessern, auch nicht schrittweise." Unser gebrochener Geist und das zerschlagene Herz sind Lob genug für Gott und sie sind Lichtstrahlen, die die Welt um uns herum sehen kann.

[51:15] Unsere Erfahrung, dass uns vergeben wurde, sieht andere an, die auf der Suche nach Vergebung sind. Das ist wichtig, wenn wir das erzählen. Wenn wir Menschen erzählen, dass Gott mir vergeben hat, dann stehen nicht im Mittelpunkt, wie toll ich bin und was für ein toller Kerl ich bin, sondern im Mittelpunkt steht Gottes Handeln und dass ich in Gott Frieden gefunden habe und dass Gott mit mir neu angefangen hat und dass Gott mir vergeben hat. Und das ist ein Zeugnis, das auch andere Menschen anspricht, dass Menschen Gottes Wirken erkennen in meinem Leben und dann auch Leben Gott übergeben und auch bei Gott Vergebung finden.

[51:48] Die geht es um wichtige Grundlagen. Denn erst 19 haben wir die wunderbare Verheißung. Die dürfen wir für unseren Anspruch nehmen. 1. Johannes 19: "Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt von aller Ungerechtigkeit." Und die haben wir die gleichen Grundsätze wie im Psalm 51.

[52:12] Nämlich, wir haben die Reue. Die echte Reue führt zu einem Bekenntnis. Ich bin kein Gott, meine Sünden. Und wenn ich meine Sünde bekenne, dann vergibt Gott mir meine Schuld und er reinigt mich. Und die Reinigung ist mehr als Vergebung. Vergebung heißt nur, dass Gott die Schuld der Sünde weggenommen hat und ich bin in Gottes Augen nicht mehr schuldig. Aber die Reinigung heißt, Gott mein Herz reinigt, dass Gott mein Herz verändert, dass ich in mir etwas tut, dass ich die Sünde nicht mehr will, dass ich sie nicht mehr liebe und dass Gott mir die Kraft gibt, Sünde zu lassen.

[52:42] Und es war auch der Unterschied zwischen David und Saul. Dafür, Saul haben beide schwer gesündigt und beide haben schwere Schuld auf sich geladen. Und als der Prophet Samuel damals zu ihm kam und sagte: "Was hast du da getan?", bin ja viel Schuld aufmerkmal hat sein Herz verhärtet, hat sich versucht, seine Schuld, eine Sünde zu entschuldigen, aber hat sich nicht eingesehen. Er hat aber nach anderen Schuld gegeben, versucht das wegzuschieben.

[53:08] Als David gesündigt hat und Nathan zu ihm kamen, hatte seine Sünde nicht beschönigt. Er hat sie in vollem Umfang eingesehen, bekannt und auch um Vergebung gebeten.

[53:17] Deswegen, das lasst uns von David lernen, wie wir mit Sünde, mit Schuld umgehen, dass wir nicht unser Herz verschließen davor. In dem Buch "Der bessere Weg" oder "Schritte zu Jesus" heißt es: "Ein Beispiel echter Reue finden sich in dem Statement Davids, als ihn der Prophet Nathan wegen des Ehebruchs mit Bathseba zur Rede stellte. Sei der König seine Tat plötzlich im Lichte Gottes. Sein Gebet zeigt, dass der Kummer über die Sünde echt und die Reue aufrichtig war."

[53:49] David versuchte nicht die Schuld abzuschwächen oder zu verharmlosen. Er schüttete sich auch nicht Asche aufs Haupt, um die Folgen der Sünde so gering wie möglich zu halten. Vielmehr scheint er über das Ausmaß seiner Sünde zutiefst erschrocken gewesen zu sein. Dabei ging es ihm nicht in erster Linie um die äußeren Folgen seiner Sünde, sondern um die innere Verdorbenheit.

[54:09] Deshalb bat er nicht nur um Vergebung, sondern um Reinheit des Herzens. Er sehnte sich nach Heiligkeit und wollte wieder in ungetrübter Gemeinschaft mit Gott leben. So ist sein Gebet bis auf den heutigen Tag ein bewegendes Zeugnis echter Reue. Und gibt am einen 32, 11 bis 14 zitiert: "Solche Reue kann kein Mensch aus sich selbst hervorbringen."

[54:32] Ihr Studium Psalm 51 wird er zitiert: "Solche Reue kann kein Mensch aus sich selbst hervorbringen." Sie ist ein Geschenk Christi, der bei Gott für die Menschen eintritt. Das kann nicht oft genug betont werden, denn viele Menschen haben in dieser Beziehung irrige Vorstellungen. Sie meinen, Christus erst mithilfe bitten zu können, nachdem sie bereuten, Buße getan haben. Der Buße, die Vorstufe zur Vergebung der Sünden sei. Das ist ja auch richtig, denn wer seine Sünde nicht bereut, wird sie auch nicht nach Erlösung sehen.

[55:03] Hier geht es eigentlich nur um die richtige Reihenfolge. Deshalb ganz konkret die Frage: Muss ein Sünder warten, bis er bereut hat, er zu Jesus kommen darf? Soll denn die Buße als Hindernis zwischen dem Sünder und dem Erlöser stehen?

[55:18] Die Bibel lehrt nirgends, dass der Sünder erst Reue empfinden müsse, er der Einladung Christi Folge leisten kann. "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken." (Matthäus 11,28). Das ist die Einladung von Neuem. Hier ist noch nicht die Rede.

[55:35] Das zu Jesus kommen ist also nicht an Vorleistungen wie Reue oder Buße gebunden. Die erwachsenen nämlich erst aus der Begegnung mit ihm.

[55:45] "Der bessere Weg" sagte 25 bis 27: Das ist ganz wichtig. Nämlich, wenn ich gesündigt habe, wenn ich schwer gesündigt habe, dann kann ich diese echte Reue, das ist die Sünde hassen, verabscheuen, nicht aus mir selbst bringen, sondern der Weg ist der, dass ich zu Jesus komme mit meiner Sünde, mit meiner Schuld.

[56:05] Und wenn ich in der Nähe Jesu bin, dann wird Jesus in mir diese echte Reue wirken. Und dann kann ich meine Sünde bereuen, ich kann sie bekennen und mit Gottes Hilfe auch sein lassen. Und wir wissen, dass Gott dann auch gerne vergibt. Gott ist bereit zu vergeben.

[56:30] Deswegen der Aufruf: Für Frieden in Jesus, finde Ruhe in Jesus. Er bitte die Vergebung und seinen Frieden schenken. Egal wie schwer eine Sünde auch sein mag, die du getan hast, egal was du gemacht hast.

[56:49] So wie David kommen zu Jesus. Lasst sie von ihm die Rolle schenken, die echte Reue schenken. Bekenne Jesus deine Schuld, und ich liebe, es wird dir vergeben. Aber wichtig ist auch, dass du Jesus bittest: "Herr, erneuere du mich, schenke mir die Kraft, nicht mehr zu sündigen, die Sünde sein zu lassen." Und Gott wird das Gebet erhören.

[57:11] Und wollen zusammen beten: Himmlischer Vater, habe Dank, dass wir wissen dürfen, dass wir in der Ruhe haben und in die Ruhe finden. Und dass die Sünde diese Ruhe zerstört. Wir sind gegen immer wieder und kommt immer wieder vor, dass wir schwach werden. Bitten dich, vergib uns. Gib uns vor allen Dingen diese Abscheu gegenüber der Sünde. Hilf, dass wir dich lieben.

[57:36] Wir bitten dich, Herr, hilft, dass wir immer wieder und zu jeder Zeit zu dir kommen, dass wir deine Nähe suchen. Schenke uns echte Reue über unsere Sünde und hilft, dass wir die Sünde, die bekennen können und dass wir dann bei der Vergebung Frieden finden können.

[57:56] Herr, einige unserer Herzen, dass wir durch den Heiligen Geist dazu geführt werden, dass wir auch Sünde überwinden können.

[58:03] Sie bitten hierbei auch, dass du uns helfen möchtest, dass die Sünde in seinem Leben mehr und mehr verschwindet. Dass der Egoismus und die Selbstsucht und die Selbstgefälligkeit weniger werden. Und ja, dass auch die Folgen der Sünde in unserem Leben nicht mehr sichtbar werden.

[58:24] Weil wir aufhören können mit deiner Hilfe. Ja, manchmal leiden wir darunter, dass Beziehungen zerstört werden oder andere Dinge geschehen durch unsere Sünden. Natürlich die Sünden anderer. Wir bitten dich, dass du auch hier wieder heilen möchtest, dass hier Vergebung erfahre bei den untereinander und dass Beziehungen wiederhergestellt werden können.

[58:46] Weil du in Beziehungen wiederherstellen kannst. Ja, so dass es von David lernen, dass wir, wenn dir gefallen sind, bei dir wieder zurechtgerückt werden. Dass Herr, wir Vergebung bekommen und dass du uns wieder annimmst. Aber hilft, dass wir auch mit den Folgen der Sünde so umgehen können, wie es gut ist.

[59:09] Segne uns und bleibe bei uns in Jesu Namen. Amen.

[59:15] So, das war Thema Nummer vier. Und ich lade euch herzlich ein zum Thema Nummer fünf, wo Jesus im Matthäus 11, Vers 28 sagt: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid." Gottes Segen gesehen den Sabbat und bis zum nächsten Mal. Auf Wiedersehen.


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