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In dieser Lektion der Christ Study Hour spricht Olaf Schröer über Matthäus 11, Verse 28-30, die Einladung Jesu: „Kommt her zu mir“. Er beleuchtet den Kontext der Verse, die Ablehnung Jesu durch die Städte und die Bedeutung von Jesu eigener Göttlichkeit für seine Fähigkeit, Ruhe zu geben. Schröer erklärt die drei Imperative Jesu: „Kommt“, „Nehmt auf euch mein Joch“ und „Lernt“, und wie diese zu einem erfüllten Leben führen können.


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Serie: Christ Study Hour 2021 Q3: In Christus ruhen

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Transkript

[0:34] Herzlich willkommen zur Christ Study Hour. Wir haben in diesem Quartal das Thema "In Christus ruhen". Lektion 5 hat die Überschrift: "Kommt her zu mir". Ich muss sagen, ich freue mich, dass ich gerade über dieses Kapitel und über diese Verse sprechen kann, weil das einer meiner Lieblingstexte ist. Ich habe zwei Lieblingsverse in der Bibel, einer davon ist Matthäus 11, Verse 28 bis 30. Und das ist natürlich schön, wenn man darüber Gedanken machen kann und sich darüber austauschen kann.

[1:08] Doch bevor wir starten, lade ich euch ein, dass wir gemeinsam zusammen beten. Himmlischer Vater, wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir dein Wort haben, dass du uns durch dein Wort zeigst, wie sehr du uns liebst und welche Angebote du uns machst, welche Weisungen wir haben dürfen. Und wir danken, dass du uns einlädst, zu dir zu kommen. Und wenn wir jetzt über eine Einladung sprechen, ja Jesus, dann bitten wir dich, dass du mit deinem Heiligen Geist unsere Herzen öffnest, dass wir deine Einladung gerne folgen und uns dafür entscheiden können. Sei mitten unter uns, wenn wir ein Wort lesen. Und hab Dank in Jesu Namen. Amen.

[1:50] "Kommt her zu mir." Natürlich, die Sache, wenn wir über Ruhe sprechen, "In Christus ruhen", denn ist natürlich dieser Bibeltext, Matthäus 11, Vers 28, ganz wichtig, der darf da nicht fehlen. Das ist auch der Kerntext unserer heutigen Lektion, unserer Woche. Der heißt: "Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben." Genau, es geht um Ruhe. Und auch hier hat Christus uns seine Ruhe versprochen. Und ich kann euch einladen, wenn ihr dieses, ja, diese Woche jetzt das studiert habt, dass ihr ein Kapitel aus dem Buch "Das Leben Jesu" lest. Also, ich muss sagen, das ist mein Lieblingsbuch neben der Bibel. Und das Papier als persönliche Andacht, auch dass ich daraus immer wieder studiere und dann den entsprechenden Kapitel dazu hier aus dem Buch lese. Und wenn ich fertig bin, die wieder an, mittlerweile bestimmt schon dreißig oder vierzig Mal durchgelesen. Aber bloß ein Kapitel, das ist das Kapitel Nummer 34. Es heißt "Die Einladung". Das nur fünf Seiten ist, also nicht so lang. Und das wollte ich auf jeden Fall durchgelesen haben, weil das eine sehr gute Vertiefung für diesen Abschnitt darstellt. Und ich werde nachher auch am Ende, im zweiten Teil dieser Betrachtung, auch einiges aus diesem Kapitel zitieren. Ich denke, das lohnt sich.

[3:15] Und das ist schön. Ja, wir haben das so aufgeteilt. Wir haben fünf Unterabschnitte, und die wollen wir uns auch jetzt zusammen anschauen. Erstens: "Ich werde euch Ruhe geben." Zweitens: "Nehmt auf euch mein Joch." Drittens: "Ich bin sanftmütig von Herzen, demütig." Viertens: "Denn mein Joch ist sanft." Und fünftens: "Meine Last ist leicht." Gut, und so wollen wir vorgehen, dass wir Schritt für Schritt uns jetzt über diesen Text Gedanken machen. Aber wir lesen als Mann den gesamten Text, Matthäus Kapitel 11, Verse 20 bis 28.

[3:59] "Da fing er an, die Städte zu schelten, in denen die meisten seiner Taten geschehen waren, denn sie hatten nicht Buße getan. Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Taten geschehen wären, die in euch geschehen sind, hätten sie längst in Sack und Asche Buße getan. Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon am Tage des Gerichts erträglicher ergehen als dir. Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden! Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, würde es noch heutigen Tages stehen. Doch ich sage euch: Es wird im Land der Sodomer am Tage des Gerichts erträglicher ergehen als dir."

[4:44] Da erhob Jesus an und sprach: "Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies Weisen und Klugen verborgen hast und es Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, denn so hat es dir wohl gefallen. Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater, und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht."

[5:25] Ja, das ist der ganze Abschnitt. Eigentlich ist es nur der zweite Teil, von 25 bis 30, ein zusammenhängender Abschnitt. Denn davor geht es um Jesu Ruf über die galiläischen Städte. Deswegen wollen wir aber erstmal den Kontext anschauen. Den Kontext nämlich, was davor und was danach steht. Und zwar hat Jesus gerade in Galiläa, er hat ja seinen Dienst begonnen, und da hat er auch sehr viel bewirkt und da darf er viele Wunder getan. Und natürlich gab es auch in Galiläa eine ganze Reihe Nachfolger Jesu, die an ihn geglaubt haben, an ihm gefreut sind. Aber die Mehrheit hat Jesus abgelehnt. Und deswegen hat er jetzt auch hier über Chorazin, Bethsaida und Kapernaum, die drei Orte, hat er jetzt das Gericht ausgesprochen. Und damit hat er gezeigt, und er vergleicht hier sogar noch mit Sodom und auch mit Sidon und Tyrus, die auch zerstört worden sind. Wo kommt das Gericht über sie auch ausgesprochen und auch verhängt wurde. Dass er sagt: "Ich habe euch das Angebot gemacht, das Angebot der Erlösung. Also, ich habe euch geholfen, euren Bedürfnissen bin ich dann nahe gekommen, aber ihr habt nicht gewollt." Ähnlich wie er nachher später auch, kurz vor seinem Tod, auch über Jerusalem das gleiche gesagt hat. Ja, und hier hat er schon mal diese ersten drei Städte, sein Gericht gesprochen. Und dann ist es natürlich interessant, dass er dann nachher, Vers 28 bis 30, diese Einladung noch mal ausspricht. Diese Einladung ist natürlich für jeden Menschen persönlich. Man kann nicht die ganze Stadt und Jona, was die ganze Stadt, die hier Buße getan hat, aber die Erlösung und auch das Buße tun, das folgende, die Einladung ist meine persönliche Sache. Und so können wir sehen, dass Jesus hier schon vor der Ablehnung dieser Einladung spricht, aber sieht er noch mal wiederholt, nämlich in Vers 28 bis 30.

[7:29] Und dann finden wir an den Versen direkt vor diesen, vor dieser Einladung Jesu, dass Jesus davon spricht, dass die Klugen und Weisen dieser Erde nicht bereit sind, das anzunehmen, weil jeden Fall in der Mehrheit nicht bereit sind, hinzunehmen. Aber die Unmündigen, das heißt die einfachen Menschen. Und das ist eben auch so, das kann man heute auch noch sehen, dass Menschen, die überzeugt von sich sind, die glauben, ich kann alles und ist alles in Ordnung, ich brauche keine Hilfe, dass die auch wenig Interesse haben an Gott und auch an der Erlösung. Aber Menschen, die Probleme haben, die Sorgen haben, die merken, ich komme nicht selbst nicht weiter und ich weiß, wo meine Grenzen sind, dass die auch nach Hilfe suchen und nach Gottes Hilfe suchen und dann auch bereit sind, Gottes Erlösung anzunehmen.

[8:13] Deswegen hat er ja schon mal auch vorfeld gesagt, wer eigentlich in diesem Ruf Jesu leichter darauf reagiert, wie Offenheit ist dafür, ja. Und dann haben wir in Vers 26 und 27. 26 eigentlich haben wir ein Gebet Jesu, ja, Vater, denn so hat es dir wohl gefallen, Vers 25 auch schon eigentlich gewählt. Ja, vorher sagt: "Vater, Herr des Himmels und der Erde, du hast das den Weisen verborgen." Auch das ist schon ein Gebet Jesu, wo er eigentlich, dass Gott sagt: "Natürlich, aber auch indem es öffentlich und laut ausspricht, auch natürlich der anderen weitergibt." Und in 27 haben wir dann die Konsequenz daraus, nämlich dass er sagt, dass Jesus der Punkt ist, an dem sich alles entscheidet. Dass er sagt, dass der Sohn, der Vater eigentlich eins sind. Ja, wer Jesus spricht hier von seiner Göttlichkeit und von seiner Allmacht. Wie man kennt den Vater als nur der Sohn, und niemand könnte also nicht nur der Vater. Das heißt, der Sohn, der Vater kennen sich gegenseitig. Und ich heißt nicht nur kennen, dass man weiß, wer ist, sondern heißt es durch und durch eins sein. Also wie Mann und Frau eins sind und eins werden. Und hier wird es auch auf Jesus und dem Vater bezogen, dass weil Jesus Göttlichkeit und Allmacht da ist und auch, dass das auf der Sohn das will ich auch weitergeben. Kann ja und die Allmacht Jesu hier und damit verbunden ist und weil Jesus Gott ist und seine Göttlichkeit hier ausgesprochen wird, deswegen ist auch der Ruf nach Herr, die Einladung Jesu zu ihm zu kommen, umso gewichtiger und wertvoller. Bei Jesus eigentlich damit die Menschen zu Gott ruft und zur Erlösung ruft, und er kann diesen Ruf herausführen und er kann auch die Verheißungen erfüllen, die er hier ausspricht, weil er mächtig ist. Ja, deswegen Jesu Einssein mit dem Vater ist an der Stelle auch etwas, was eine Voraussetzung ist, dass diese Einladung geht. Dann kommt ab Vers 28 auch erfüllt werden kann.

[10:22] Ja, hier haben wir jetzt ein sehr interessantes Zitat auf Seite 56 in unserer Studienanleitung. Dort heißt es: "Jesus bietet wahre Ruhe an. Er kann dies tun, denn alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater." (Matthäus 11, 27). "Die Fähigkeit Jesu, Ruhe zu geben, beruht auf seiner Göttlichkeit und seinem Einssein mit dem Vater." Das ist ein wichtiger Gedanke.

[10:51] Ja, dann sagt er hier: "Nehmt auf euch mein Joch." Übrigens, wenn er sagt: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid", dann ist noch mal die Frage: Wer ist eigentlich damit gemeint? Spricht Jesus nur diejenigen an, die krank sind, die gerade Schulden haben, die nicht wissen, wohin mit ihren Problemen? Nein, ich denke, Jesus meint alle Menschen, denn jeder Mensch ist mühselig und beladen. Natürlich gibt es auch Menschen, oder können Menschen auch fröhlich sein, aber wenn ein Mensch ohne Gott lebt, dann ist es immer die Sünde, sein Gewissen und die Sünde, die ihn niederdrückt. Natürlich kann der Mensch versuchen, sein Gewissen zu umgehen oder zu schlagen oder auch abzustumpfen. Aber ich denke, jeder Mensch braucht diese Ruhe, die Jesus ihm anbietet, und diese Entwicklung und diese Erfrischung und dieses, ja, diese inneren Frieden und dieses Leben. Und von daher denke ich, ist das für alle Menschen diese Einladung ausgesprochen.

[12:17] Jetzt sind es 29. Kann man im zweiten Teil: "Nehmt auf euch mein Joch." Das könnte man sagen: Was ist denn das Joch? Eigentlich ein Joch ist, wie wir auf dem Bild hier sehen, etwas, was hilft, um für Rinder zum Beispiel, um ihre Arbeit zu tun. Das heißt, hier sehen wir die zwei Rinder, die haben hier einen großen Wagen zu ziehen. Und jetzt könnten sie nicht machen ohne dieses Joch. Das Joch ist also ein Hilfsmittel, damit die Arbeit so leicht und besser zu verstehen geht und zu erledigen sein kann. Ja, und zwar die Frage ist: Was ist unsere Aufgabe und was ist Gottes Aufgabe? Ich stelle immer wieder, dass viele Christen das so durcheinander bringen. Und wenn ich versuche, das zu tun, was Gottes Aufgabe ist, dann werde ich keinen Erfolg haben. Aber wenn ich das tue, was Gott mir sagt, was ich tun soll, und Gott denn dann tut Gott das auch, was er versprochen hat.

[13:21] Und er sagt hier: "Wir haben hier drei Imperative, was wir tun sollen, nämlich er sagt: Kommt, nehmt, lernt." Und zwar das erste ist: "Kommt her zu mir." Das ist eigentlich relativ einfach. Das heißt, wir müssen nur uns Jesus nähern, zu ihm zu kommen. Das heißt, dass wir Jesus dadurch kennenlernen, dass wir ihm vertrauen, dass wir ihm unser Leben übergeben.

[13:50] "Nehmt auf euch mein Joch." Das ist auch etwas, was wir tun sollen. Dieses Joch auf uns zu nehmen. Und das bedeutet nicht, dass, wenn wir schon niedergedrückt sind, dass wir noch mehr Lasten haben, sondern dass Jesus uns unsere Last weg nimmt, uns sein Joch gibt. Und dieses, ja, sagte am Ende in Vers 30: "ist sanft, sondern Last ist leicht." Sein Joch ist sanfter als unser Joch, und seine Last ist leichter als unsere Last, die wir mit uns tragen. Und deswegen wir sollen uns, das bedeutet, dass wir bereit sind, Gottes Willen zu tun, dass wir bereit sind, in den Dienst für Gott zu treten, dass wir bereit sind, uns mit Gott zu verbinden.

[14:39] Und das dritte ist: "Lernt." Lernt von mir, sagt Jesus. Wie können wir von Jesus lernen? Indem wir erstens auf ihn schauen und indem wir uns mit seinem Leben beschäftigen, wie zum Beispiel, weil sie eben schon mal sagte, dass wir uns mit dem Leben Jesu beschäftigen, indem wir in der Bibel von Evangelien lesen, oder auch dieses Buch "Das Leben Jesu" oder auch die neue Ausgabe heißt "Sieg der Liebe". Dass wir diese Bücher lesen, uns mit Jesu Leben beschäftigen, darüber nachdenken und überbeten, dass wir Jesus vor Augen haben.

[15:08] Dann durch anschauen, wenn wir verwandelt. Weil "lernt von mir" heißt auch, dass wir mit Jesus zusammenarbeiten. Wenn jemand in der Lehre ist, etwas lernt im Handwerk, lernt oder etwas anderes lernt, dann muss immer jemand zusammenarbeiten, der sich auskennt, der weiß, wie es geht. Und dann kann er, kann derjenige ihm das erklären und er kann ihm das vormachen. Also, man lernt durch das theoretische Wissen, was man bekommt, aber zweitens auch durch das Vormachen, durch das Mitarbeit und sich ausprobieren. Und so können wir von Jesus lernen, indem wir mit ihm zusammenarbeiten.

[15:47] Die Gegner damals hatten sie ein bisschen leichter, nämlich sie haben Jesus leiblich vor Augen gehabt. Ja, und sie haben über drei Jahre mit ihm dann war mit dem zusammenhang hat sie mit ihm gegangen und haben ihn beobachten können, genau in allen Situationen, was macht er und wie tut er sich den Menschen nähern und wiegt ihnen seine Liebe. Und ich denke, diese dreieinhalb Jahre, die sie mit Jesus gegangen sind, haben ihr Leben geprägt. Ja, und dadurch sind sie verändert worden, haben wir von Jesus gelernt. Aber nur mit ihm zu gehen reicht auch nicht aus. Dass auch mit ihm gegangen und er hat nicht von ihm gelernt. Judas hat sein Herz verschlossen und wollte seinen eigenen Weg am Ende gehen.

[16:30] Deswegen Jesus sagt diese drei Dinge: "Kommt her zu mir, nehmt auf euch meine Joch." Das heißt, kommt in meinen Dienst. Und "lernt von mir." An Jesus lernen, mit Jesus zusammenarbeiten. Und das ist immer etwas Schönes, etwas Erfrischendes, etwas Erfreuliches.

[16:50] Zitat aus "Das Leben Jesu" dort heißt es: "Nehmt auf euch mein Joch" (Matthäus 11, 29). "Das Joch ist ein Hilfsmittel für die Arbeit zugtiere. Werden zur Arbeit ins Joch gespannt. Erst durch das Joch verbringen sie eine gute Leistung. Christus lehrt uns durch dieses Beispiel, dass wir berufen sind, zeitlebens zu dienen. Als seine Mitarbeiter sollen wir sein Joch auf uns nehmen. Das Joch ist das Gesetz Gottes. Es verpflichtet uns zum Dienst."

[17:22] Das ist sehr interessant, was hier beschrieben haben. Erstens, dass das Joch ist ein Hilfsmittel. Das heißt, wenn wir im Dienst stehen, dass er sie auch uns hilft im Dienst für Gott. Das heißt, es ist nicht etwas, was uns belastet, sondern was uns die Gelegenheit gibt, effektiv für Gott zu arbeiten, um mit Gott zusammenzuarbeiten. Und sagt hier: "Das Joch ist das Gesetz Gottes." Gesagt, und das ist nicht etwas, was uns einschränkt, was uns schlecht bekommt, was negativ für uns ist, sondern was uns leicht ist, was positiv ist, ja, was uns Gott näher bringt.

[17:59] Ja, dann das dritte. Der dritte Bereich: "Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig." Es ist interessant, Jesus sagt das. Was ist Sanftmut? Was ist Demut? Das ist relativ ähnlich. Beides sanft und mutig, einmal sanft und mutig, man einmal den Mut. Ich denke, am Leitungsnetz, wenn man sich das Gegenteil anschaut, dann kann man sich besser vorstellen, was das jetzt bedeutet. Und zwar, Sanftmut, denke ich, das Gegenteil von Gewalttätigkeit. Das heißt, sanftmütig ist, wenn jemand gewaltlos handelt. Und zwar nicht nur in seinem Handeln, auch in seinen Reden. Man kann auch sehr schnell durch Reden verletzen, indem er andere angreift, indem er ihnen negative Motivation erstellt, indem er sie verbal angreift und fertig macht. Aber ich denke, gewaltlos, sanftmütig heißt, dass man mitfühlend ist, dass man gewaltlos ist und dass man für den anderen denkt und sowohl im Reden als auch im Handeln das Beste für die anderen möchte. Ja, dass man also ruhig, ausgeglichen und beherrscht handelt und innerlich auch eingestellt ist. Und das kann man nicht.

[19:23] Ja, diese Sanftmut kann man nicht hingehen von Gott schenken lassen. Dass manche Menschen, die von Natur aus vom Charakter her ruhiger sind, aber diese Sanftmut Jesu, die können wir nur bekommen, wenn wir uns in Jesu Gegenwart begeben, was von Jesus schenken lassen. Und Demut. Das ist das Gegenteil von Stolz und Überheblichkeit. Nämlich stolz zu sein, egoistisch zu sein, arrogant, überheblich zu sein. Und Demut heißt nicht, dass ich sage, ich kann nicht und ich bin nicht, sondern Demut heißt, dass ich mich teilweise unterordne, dass ich mich, wie vor abhängig weiß. Und wenn ich mich gut unterordne, dann werde ich nicht mich selbst in den Mittelpunkt stellen und immer wieder.

[20:13] Ja, deswegen, ich kann euch auch Erfahrung mit Gott kann ich so erzählen, dass die Menschen mich Mittelpunkt sehen und mich verherrlichen. Sondern es soll so sein, dass wenn wir Erfahrungen erzählen mit Gott, dass dort im Mittelpunkt steht und dass wir Gott verherrlichen und dass Gott die Ehre gegeben wird und nicht uns Menschen. Deswegen, das sind nur zwei Dinge, die sind sehr eng miteinander verknüpft: Sanftmut und Demut. Aber sie sind doch unterschiedlich. Jesus hat beides. Sanftmütig, das heißt, er hat die Menschen sehr vorsichtig angefasst. Ja, er hat mit ihnen mitgefühlt, hat versucht, ihnen seine Liebe zu zeigen und das Interesse für sie. Und Demut heißt, dass er von Gott abhängig war. Er war nicht stolz. Manchmal sieht man einen Stolz daran, dass wenn jemand uns angreift oder wir uns verletzt fühlen, weil unser Stolz verletzt wurde. Ja, und dann reagiert manchmal sehr heftig. Aber Jesus, wenn er angegriffen worden ist, er hat sich, wenn es um seine Person geht, nie verteidigt und hat er nie was darum gegeben. Naja, wenn es um Gottes Sache ging, da hat...

[21:22] Naja, wenn es um Gottes Sache ging, da hat er dann auch die Händler aus dem Tempel rausgeworfen. Oder aber, wenn es um seine eigene Person ging, hat er sich immer still verhalten und ruhig verhalten. Und deswegen: Jesus war von Gott abhängig. Er hat sich von Gott immer den Weg zeigen lassen, wenn er gehen sollte, und hat sich untergeordnet. Von daher kann man sagen, Jesus war dieses beides in Person, etwa die sanfte Person, die demütige Person, ja, aber sanftmütig. Und natürlich haben auch in der Bibel andere Personen, die so bezeichnet werden, zum Beispiel Mose. Er wird als der demütigste Mensch auf der Erde bezeichnet. Ja, warum? Weil er immer wieder angegriffen worden ist von der Vergesslichkeit, aber hat sich von Gott abhängig gemacht und er hat mit Gott zusammengearbeitet und Gott im Mittelpunkt gehabt.

[22:11] Wenn wir auf Jesus schauen und mit ihm zusammenarbeiten, werden wir an Jesu Bild verwandelt. Das heißt, wir können auch sanftmütig und demütig werden. Das geht am besten, diese zwei Dinge, die wir tun können: Erstens, auf Jesus schauen. Und zweitens, mit Jesus zusammenarbeiten. Und das bringt unser Leben, unser Charakter, und dann werden wir auch demütig, sanftmütig werden. Und das ist manchmal nicht so ganz einfach, weil Charakterveränderung ist oftmals etwas, was ja, was manchmal wehtut, wo Gott auch manchmal Dinge gebraucht, die uns nicht gefallen, aber die am Ende unseren Charakter doch veredeln und verbessern.

[22:58] Jesus sagt, das ist erst der vierte Teil, denn mein Joch ist sanft. Der vielleicht hat man noch vorher zu den vorigen Sagen, unsere Aufgabe ist es, Jesus sagt: "Kommt, nehmt auf euch mein Joch und lernt er." Sagt auch, warum wir das tun sollen, nämlich, weil er sanftmütig und demütig ist. Und dann sagt er, was er tun wird. Er sagt, erst 28, sagt er: "Nicht löcher klicken." Das heißt, er möchte uns aufrichten, erfrischend neue Kraft geben, neuen Mut, Lebensmut geben. Aber dann sagt er auch, bis 29: "So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." Und das ist etwas, was wir brauchen, gerade in der heutigen Zeit. Die Menschen haben Angst, irgendwo sich zur Ruhe zu begeben, weil, wenn sie ruhig werden, über sich selbst nachdenken, sich oftmals verzweifeln. Deswegen ist es so, dass der Mensch kaum irgendwo Stille aushält. Ständig ist das Fernsehen, andere das Radio oder irgendetwas anderes, und die Menschen beschäftigen die mit irgendwelchen Dingen und zerstreuen sich. Aber Jesus sagt, ich möchte, er möchte uns Ruhe geben. Ruhe heißt wirklich zur Ruhe kommen, das nur zur inneren Ruhe kommen, das war einen inneren Frieden im Herzen hat, den kein Mensch einnehmen kann. Und diesen inneren Frieden, diese innere Ruhe, bis innere Ausgeglichenheit, die kann nur Jesus schenken.

[24:35] Und dann sagt er noch einmal die Begründung, warum er uns Ruhe geben kann für unsere Seelen, für unser Innerstes, für unsere ganzen Menschen. Er sagt: "Denn mein Joch ist sanft." Das, was hier steht, das Wort im Griechischen, kann man übersetzen mit gut, angenehm, nützlich, wohlwollend. Das heißt, dieses Joch, sein Gesetz, ist uns hilfreich, es ist nützlich, das ist gut für uns. Und wenn das Joch das Gesetz ist, dann heißt das, dass die zehn Gebote für uns hilfreich sind, nützlich sind, sanft sind. Das ist interessant, dass viele Christen genau das Gegenteil sagen. Und da verstehe ich die Christen eigentlich nicht. Denn dann, wenn sie Jesus nachfolgen, dann müssten sie auch auf das hören, was Jesus ihnen sagt, nämlich gerade hier, Matthäus 11, Vers 29 und 30. Nämlich, er sagt: "Mein Joch, nicht sein Gesetz ist sanft." Die Frage ist: Sind die Gebote, die zehn Gebote, leicht oder schwer zu halten?

[25:51] Und man muss hier sagen, es gibt zwei Antworten. Nämlich, für den umgekehrten Menschen sind die Gebote, die zehn Gebote, schwer zu halten. Warum? Weil die zehn Gebote eigentlich uns aufzeigen, wie Liebe funktioniert, selbstlose Liebe, wie wir Gott lieben können und jetzt stellen unseres Lebens stellen und wirklich zu Gottes Ehre leben und auch Sabbat halten als einen Ruhetag, über Zeit für ihn, mit ihm haben. Und wie wir die Liebe zum Nächsten zeigen können, die selbstlose Liebe. Und wenn ein Mensch egoistisch ist, nicht bekehrt ist, dann kann er nicht diese Gebote, die das selbstlose Handeln zeigen, definieren. Kann er nicht halten. Und selbst wenn er die Gebote äußerlich halten würde, da hat er sich doch nicht gehalten im Sinne Gottes. Denn Gott möchte, dass die Gebote unsere Liebe zeigen und so selbstlose Liebe zu unserem Nächsten und zu Gott. Und deswegen geht es weiter als nur die Frage, ob ich den anderen angelogen habe oder getötet habe oder bestohlen habe. Jesus hat in der Bergpredigt das ja sehr weit ausgeführt, nehmen wir zeigt, dass es nicht nur auf die äußeren Dinge ankommt, sondern auf das Herz. Er sagt ja schon, eine Frau im Herzen anschaut, also es anschaut und im Herzen sie begehrt, der hat schon die Ehe gebrochen. Das heißt, es beginnt zum Innersten. Und das kann der Mensch nicht. Wir können nicht nach dem Geist des Gesetzes leben. Wir können nicht aus ungeklärter Mensch, der alte Mensch kann nicht diese Liebe zum Ausdruck bringen. Das geht nicht.

[27:41] Das Wasser reichen Jüngling irgendwie vermisst hat. Er hat gemerkt, was fehlt mir. Und er kam zu Jesus und sagte: "Was muss ich zunächst anhalten?" Die Gebote. Und sagt: "Das habe ich getan." Und dann geht's los. Sagt: "Ein Ziel, dennoch, komm, kauf alles, was sonst noch, folge mir nach." All dies ist eigentlich ihm das gesagt, was die zehn Gebote eigentlich tatsächlich wirklich bedeuten, nämlich nicht nur äußerlich niemanden zu bestehen und jemanden zu töten, sondern anderen Liebesdienste zu tun, für andere das Ende. Und das geht aber nur, wenn damit Jesus verbunden sind. Deswegen hat er gesagt: "Folge mir nach, verbinde dich mit mir und lass die anderen Dinge los." Machen mitmachen mit seinem Geld, mit ein bisschen etwas Gutes zu anderen Menschen, etwas Gutes, dass sie liebst, dann würdest du müsstest du das ihnen tun, was du von ihnen erwarten würdest, wenn das andersrum wäre. Jesus sagt: "Alles ist nun, was ihr wollt, was solche Leute tun sollen, das tut ihnen auch." Und das ist nicht der Sinn des Gesetzes.

[28:42] Und damit hat er den reichen Jüngling gezeigt, dass er das Gesetz nur nach dem Buchstaben gehalten hat, aber nicht nach dem Sinn gehalten hat. Aber für einen bekehrten Menschen, das sind die zehn Gebote leicht zu halten. Warum? Weil bei einem bekehrten Menschen Jesu Liebe unserem Herzen ist. Wenn diese Liebe an meinem Herzen ist, da sind auch die zehn Gebote in meinem Herzen. Denn Jesus wohnt in mir und die zehn Gebote sind ein Ausdruck des Charakters Gottes, ist das Charakters Jesu. Und dann tut das gerne, weil ich das von innen heraus, die gerne halte. Ja, 42 Vers 9.

[29:19] Und dann sind die Gebote auch nicht schwer. So wie siehst du 42, 43, Vers 9: "Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz habe ich in meinem Herzen." Sagt der Psalmist, er dafür tut das gern deinen Willen. Und der spricht eigentlich von deinem Willen, ist damit ich Gottes Gesetz gemeint, denn das hat er im zweiten Teil dann gesetzt: "Habe ich in meinem Herzen." Wenn ich das Gesetz im Herzen habe, dann kann ich es auch gerne tun. Wenn ich das Gesetz nicht im Herzen habe, mehr Antworten, wenn Jesus nicht in meinem Herzen wohnt, dann fällt es mir schwer. Und da habe ich den geständigen, muss ich da schon wieder machen, muss ich schon wieder machen. Und das ist alles, ja, aber wenn ich mir Jesus lebe, mit meinem Herzen wohnt er, wohnt auf sein Gesetz in meinem Herzen. Und da ist mir ein Bedürfnis von innen heraus, dass so zu leben, wie Jesus es möchte und wie Jesus gelebt hat und wie das Gesetz ist.

[30:20] Fordert Psalm 119 ist ein sehr schöner Teil. Es ist der längste Psalm der Bibel und ich möchte da auch einige Verse vorlesen. Und zwar, dieser Psalm deswegen so besonders, weil er 176 Verse hat. Und das heißt auch das goldene ABC-Iota genannt. Warum? Weil immer acht Verse, und zwar jeder Vers ist so einem einen Doppelsatz, der immer parallelen oder an und sowohl Inhalte parallel oder auch an diätetische parallel. Das heißt, also, dass gegen das Gegenteil ausgedrückt wird. Und immer acht Verse fangen jeweils mit dem Vers mit einem griechischen, mit einem hebräischen Buchstaben an. Und zwar die ersten acht Verse mit dem ersten griechischen Buchstaben, der die Verse 9 bis 16 im zweiten hebräischen Buchstaben, die Verse 17 bis 24 mit dem dritten hebräischen Buchstaben. Und so werden alle 24 Buchstaben machen einander immer acht Verse. Beginnen sie damit hier. Und zwar jedes, jeder Vers beginnen mit diesen Buchstaben, bis dann alle Verse durch sind und wir am Ende den 176 Versen. Das sind 22, 22, 22 Buchstaben durchgegangen wurden und jeweils immer etwas darüber gesagt.

[31:49] Oder interessant ist noch das zweite: In jedem Vers kommt das Wort "Gesetz" vor oder "Gebote" vor und zwar mit ganz verschiedenen Schattierungen auch in der Besetzung war, hat man versucht, das auch irgendwie dann zu berücksichtigen, entweder als Ordnungen, als Mahnungen, als Gebote, als als Joch oder als Worte oder als als Gesetz. Ja, also in verschiedenen, verschiedenen Begriffen. Ja, und in jedem Vers wird das Positive des Gesetzes betont. Deswegen, wenn man immer nur 19 Mal durchstudiert und durchliest, dann merkt man, wie gut und wie positiv doch Gottes Gesetz, die zehn Gebote, Gottes Ordnungen und Weisungen sind. Dieses Mal einige Verse daraus vor. Zunächst einmal Vers 18. Da heißt es: "Öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz." Das heißt also, Gottes Gesetz ist nicht etwas negatives, etwas schwieriges, sondern es geht Wunder im Gesetz. Ansagen, gesetzt und dafür bitte hier, dafür, dass Gott in die Augen dafür öffnet, um das zu sehen, was, was Gott in das Gesetz hineingelegt hat.

[33:07] Vers 47, herausgegriffen. 47: "Ich habe Freude an deinen Geboten, sie sind mir sehr lieb." Fragt heute mal die Christen, ob sie dem zustimmen können. "Ich habe Freude an deinen Geboten, sie sind mir sehr lieb." Die Menschen sagen: "Ach, du sprichst von Geboten, das doch gesetzlich und das brauchen wir nicht." Und das ist nein, stimmt nicht. Wenn wir Gottes Gebote halten, wenn wir Freude an Gottes Geboten haben, wenn wir sie lieb haben, wenn wir sie gerne halten, ist das nicht gesetzlich. Dann ist das eine Freude. Wir haben wir einen ein freies Gewissen und wir sind mit Gott verbunden und wir tun das gerne. Gesetzlich sind wir dann, wenn wir die Gebote versuchen nach dem Buchstaben zu halten und aus eigener Kraft. Und von daher, dass und das funktioniert nicht. Das macht, das drückt uns nieder und das macht uns, das lässt einen verzweifeln, weil wir merken, das können wir aus eigener Kraft nicht. Deswegen, wenn die Christen versuchen, uns eigener Kraft die Gebote zu halten, das funktioniert nicht. Und dann ist es tatsächlich so, dass es schwierig ist und dass man keine Freude daran hat. Aber wenn man sie hält, wenn man mit Gott verbunden ist, aus Liebe zu Gott, dann ist das so: "Ich habe Freude an deinen Geboten, und sie sind mir sehr lieb." Deswegen, wenn du mit den Geboten Problem hast, solltest du überlegen, wie sie dem Beziehungsaspekt wirklich in deinem Herzen drin. Liebst du ihn? Bist du gerne bereit, dich nach seinem Willen aus den Geboten zurecht auszurichten? Und wenn wir uns dort unterordnen, dann wird es auch werden, diese Erfahrung machen, dass sie Freude haben.

[34:41] Vers 92. Dort heißt es: "Wenn dein Gesetz nicht mein Trost gewesen wäre, so wäre ich vergangen in meinem Land." Gottes Gesetz ist mein Trost. Ja, und hier sehen wir, dass das, das geht nicht nur um Gebote, sondern das Warum ist mein Trost, weil ich mich daran festhalten kann. Gerade in Zeiten, wenn nicht, ja, wer sagt hier, ich weggegangen meinem Elend, wenn es mir schlecht geht, dann ist die Nähe Gottes, uns die Nähe Gottes in seinem Wort und seinem Gesetz ist mir Trost, damit daran ausrichten. Und das hilft mir, meinen Weg zu gehen.

[35:27] Psalm 127, dort heißt es: "Darum liebe ich deine Gebote mehr als Gold und feines Gold." Das wieder die Frage, was gibst du mir? Ist auch gefragt in der Bergpredigt: "Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon." Was gibst du mir? Gottes Gebote oder das Gold, seinen Besitz? Und hier ist ganz klar die Antwort: Ich liebe Gottes Gebote. Wir können sie nur dann lieben, wenn wir sie auch gerne halten, wenn sie aus, das heißt, wenn es ein Bedürfnis ist, wenn wir eine positive Einstellung dazu haben. Genauso wie Jesus sagt: "Mein Joch, mein Gesetz ist sanft." Es ist sanft, es ist leicht, gesagt hat, dann ist hier auch und 157, 267, 167: "Meine Seele hält sich an seine Mahnungen und liebt sie sehr." Das heißt also, mehr an den Worten, ich halte sie, ich richte mich danach aus und ich liebe sie. Ich denke, das ist eine Liebeserklärung hier, dass das Gesetz uns etwas Gutes ist, dass es uns aufrichtet, dass es uns hilft und dass es leicht zu halten ist.

[36:37] Es ist leicht zu halten, aber nur für den, der Jesus seinem Herzen hat und dem Jesus lebt. Hebräer 8, Vers 10. Und das ist eigentlich der der Grund dafür. Das ist übrigens auch der neue Bund. Im alten Bund hat das vergessen, ja, gesagt: "Ja, alles, was er getan hat, wollen wir gesagt hat, wollen wir tun." Aber sie haben es nur äußerlich versucht, nicht nach dem Herzen. Und Hebräer 8, Vers 10 heißt es: "Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Hause Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz geben in ihren Sinn und in ihr Herz, völlig schreiben und will ihr Gott sein, und sie soll mein Volk sein." Gott sagt, dass er sein Gesetz unser Herz hineinschreibt. Wenn es da drin geschrieben ist, dann ist es drinnen und will, was in unserem Herzen ist, danach leben wir. Das sind unsere Lebensprinzipien und Lebenseinstellungen. Und das fällt uns leichter nachzuleben. Und dann sind wir auch Gottes Kinder und Gott ist unser Gott. Das heißt, sie haben eine Beziehung zu ihm, leben mit ihm zusammen.

[37:42] Ja, warum ist ein Leben in Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz mehr von Ruhe geprägt als ein Leben, indem wir diesem Gesetz nicht gehorchen? Ist eine Frage, die übrigens hier in der Studienleitung auch zur Besinnung auch unten mit angeführt ist. Ich denke, es ist ganz einfach, weil wir den inneren Frieden nur dann haben können, wenn du mir Jesus leben und unser Gewissen in Frieden ist, wenn wir mit uns selbst im Reinen sind. Denn das, was uns am meisten, am stärksten beunruhigt, was uns nicht gut schlafen lässt, was uns Probleme bereitet, was uns niederdrückt, das ist ein belastetes Gewissen. Belastetes Gewissen kann bedeuten, dass ich mir selbst nicht vergeben kann, dass ich dem anderen nicht vergeben kann, dass ich sehe, ich habe Dinge getan, die ich vielleicht nicht wieder gutmachen kann. Und inneren Frieden finden wir erst durch die Vergebung. Und von daher, wenn ich im Märchen Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz lebe, desto freier ist mein Gewissen. Das ist freier bin ich innerlich.

[38:55] Das Schöne ist das Leben. Deswegen eine schöne, freie Leben habe ich nicht mehr mit tun lassen kann, man sich will, sondern in dem ich so liebe, dass mein Gewissen frei ist. Mein Gewissen sagt immer: "Melden muss, weil ich mein Gewissen sagt: Alles okay, alles im grünen Bereich." Weil Gott die Kraft gibt, aus seinem Willen zu leben.

[39:16] Jeder sagt: "Meine Last ist leicht." Zurück zum Matthäus 11, Vers 28 bis 30. "Meine Last ist leicht." Könnte man sagen, naja, okay, ich habe schon so viel leisten, wenn ich eine leichte dazu nehmen soll, dann wird damit zu viel. Aber das ist nicht so. Warum ist es so leicht? Weil Jesus sagt, dass er unsere Last von uns weg nimmt. Im Petrus lesen wir: "Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch." Falls unsere Lasten, die uns niederdrücken, die uns belasten, die können wir abgeben an Jesus. Und seine Last, das heißt, das, was er uns zu tragen gibt, ist leicht. Es ist viel, viel leichter als das, was wir selbst tragen zu tragen. Meinen, deswegen, wenn wir Schicksalsschläge haben, wenn wir Krankheiten haben oder andere Dinge haben, wenn wir in Jesus sind, in diesem geborgen sind, wir müssen nicht wir das tragen, sondern wir können es alles abgeben. Dieses trägt ist, Jesus trägt meine Last. Das ist etwas sehr Schönes, das zu wissen und zu sehen.

[40:43] Ja, und wir können uns auch gegenseitig helfen, Lasten zu tragen. Dafür sind wir auch da, in der Gemeinde auch, dann reden und wenn jemand krank, wenn jemand Probleme hat, dass man findet, betet, dass wir füreinander da sind, dass man dem anderen auch zeigt, dass er das, ja, das ist, dass wir uns untereinander helfen und uns einander den Weg, ja, die Lasten tragen können. Ja, und es, je mehr wir die Lasten anderen mittragen, desto mehr gibt Gott uns auch Kraft dazu. Denn Gott tut nicht nur unsere Last verringern, sondern er gibt uns auch mehr Kraft, die Dinge zu tragen. Denn Gott hat unendlich viel Kraft, wenn man überlegt, dass sämtliche Probleme dieser Welt und alle Nöte und alle Sorgen, Gott alles sieht und alles irgendwo mitträgt. Sie ist es wäre für uns Menschen überhaupt nicht möglich, überall, wo es Katastrophen gibt, Not gibt und Elend gibt, hat die kann Gottes alles tragen. Gott kann jetzt, weil er allmächtig ist und weil er Gott ist. Und deswegen kann er auch uns so viel Kraft geben, dass wir Dinge tragen können, indem wir es die müssen, die haben vorstellen können.

[42:00] "Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen." Ich hier sagte auch Jesus hat einmal, dass die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten das Gewissen, die Propheten darstellt. Und Jesus sagt Paulus, dass wenn wir einander unsere Last tragen, dass wir dann auch das Gesetz Gottes erfüllen. Und dann hat das Tragen bedeutet, dass ich ihn liebe, dass ich für den anderen da bin, dass ich selbstlos ihm helfe, dass ich ihn unterstütze. Dafür sind sie zusammen beten, dass wir das jetzt und gegenseitig zum Segen werden können.

[42:39] Es geht nicht nur einmal in eine Richtung. Wenn ich mit jemand zusammen bete und wenn die man zusammen Last trage, dann werde ich auch selbst gestärkt dadurch. Ja, denke an das letzte Mal, als dir jemand geholfen hat, seine Last zu tragen oder der dürre gelitten hast. Und ich denke, wenn man daran denkt, wenn man vielleicht Schwierigkeiten war, und wie gut es hat gut getan, wenn jemand da war, besagter: "Komm, wir beten zusammen. Komm, ich bin da, ich bin bei dir." Ja, warum hat ihr das sehr viel bedeutet? Warum? Weil wir dadurch merken, da ist jemand, der mitfühlt. Und wenn wir mit Gefühl bekommen.

[43:16] fühlt und wenn wir mit Gefühl bekommen, er hilft uns, dass das hier innerlich, er hilft uns, dass das hier innerlich loslassen können, dass wir wissen, ich muss nicht alleine tragen. Da trägt jemand mit. Ja, und dass wir dadurch sehr viel, dass er innerlich dadurch Kraft bekommen. Und deswegen ist die nächste Frage, die auch unser Studienleitung mit abgedruckt ist: Wem könntest du nun helfen, seine Last zu tragen?

[43:39] Denke niemals, die Last, die Gott dir gibt, ist zu schwer. Nein, Gott gibt immer nur so viel, wie wir tragen können. Und wir haben immer noch Kapazitäten frei, im anderen mitzutragen, zu helfen, weil Gott uns dennoch mehr Kraft gibt. Dazu müssen wir nur schauen, dass wenn wir mit anderen zusammen tragen, dass wir das auch bei Gott abgeben. Manche haben so ein Helfer-Syndrom, dass sie meinen, allen Menschen helfen zu müssen, aber dann versuchen sie selbst diese Dinge zu tragen. Aber das funktioniert nicht. Dann werden sie irgendwann zusammenbrechen.

[44:12] Wenn wir aber die Lasten, meine eigene Lasten und auch die Lasten, die ich mit anderen zusammen trage, bei Gott abgeben und dass Gott übergeben, dann bekommen wir mehr Kraft und dann werden wir auch nicht überfordert, weil Gott uns die Kraft für uns hat und weil er für uns mitträgt.

[44:33] Es gibt ein sehr interessantes, schönes Lied, was genau davon spricht, dass Gott die Lasten dieser Welt trägt und dass wir deswegen Ruhe haben dürfen. Ich habe hier mal die erste Strophe und den Refrain von diesem Lied aufgeschrieben. Da heißt es: Es ist kein Elend zu groß, dass Gott nicht tragen kann. Es ist kein Berg zu hoch, den Gott nicht öffnen kann. Es ist kein Sturmwind zu stark, den Gott nicht stillen kann. Es ist kein Leiden zu tief, dass Gott nicht lindern kann. Denn er trägt ja die Lasten der Welt auf seinen Schultern. Darum, mein Freund, weiß ich, er trägt auch dich. Denn er trägt ja die Lasten der Welt auf seinen Schultern. Darum, mein Freund, weiß ich, er trägt auch dich.

[45:25] Er sagt: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Nur in mir ist Halt.“ Ich denke, das ist ein sehr schönes Lied, was uns diesen Vers Matthäus 11, 28 bis 30 noch mal so ein bisschen auf moderne Art nahebringt. Es gibt kein Elend, was so groß ist, dass Gott nicht tragen kann. Kein Last, die so schwer ist, die Gott nicht überfordern würde. Gott kann alles. Deswegen können wir uns mit an Gott wenden. Ja, er hat die Lasten der Welt am Kreuz bereits getragen und er ist auch bereit für uns, hier auch bei uns zu tragen.

[46:12] Seite 65 heißt es in unserer Studienanleitung: „Wenn du deine Arbeit als schwer empfindest, wenn du über Schwierigkeiten in Prüfungen klagst, ein Zitat von Enno Weidt aus Schallt, Geil und Selbst 267: Wenn du deine Arbeit schwer empfindest, wenn du über Schwierigkeiten, Prüfungen klagst, wenn du sagst, dass du keine Kraft hast, der Versuchung zu widerstehen, dass du dir Ungeduld nicht überwinden kannst und dass das christliche Leben eine schwierige Aufgabe ist, dann sei dir bewusst, dass du nicht das Joch Christi trägst. Du trägst das Joch eines anderen Herrn.“ Das denke ich, ist ein sehr schöner Gedanke von Ellen Weidt.

[46:53] Warum? Weil Jesus sagt: „Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ Wenn du glaubst, es ist zu schwer und die Last ist zu schwer, es ist so, so hat dann trägst du nicht Jesu Joch und Jesu Last. Du trägst dein eigenes oder von anderen Herren.

[47:20] Deswegen: Lass los, lass los die Last. Komm zu Jesus, übergib dein Leben, übergib ihm deine Last und er wird die Last von den Schultern nehmen. Du fühlst war einmal eine innere Freiheit in der Geborgenheit. Werden sein Joch ist sanft, seine Last ist leicht.

[47:41] Jetzt noch ein paar Zitate aus diesem Buch, was ich schon erwähnt habe, „Das Leben Jesu“, Seite Kapitel 34, über die Einladung. Mit diesen Worten spricht hier: „Jetzt steht vorher Matthäus 11, 28 bis 30: ‚Wer zu mir kommt, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.‘“ Mit diesen Worten spricht Christus jeden Menschen an, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Jeder einzelne von uns ist müde und beladen. Alle werden von Belastungen niedergedrückt, die ihnen nur Christus abnehmen kann.

[48:12] Unsere schwerste Last ist die der Sünde. Wenn wir sie tragen müssten, würde sie uns erdrücken. Stattdessen ist der Sündelose an unserer Stelle getreten, der Herr auf unser aller Sünd. Auf ihnen, ja, Jesaja 53, 4 bis 6: „Christus hat die Würde unserer Schuld auf sich genommen. Er will die Last von unseren Schultern nehmen und uns Ruhe schenken.“

[48:32] Auch die Last unserer Sorgen und Trübsal will er tragen. Er lädt uns ein, alle unsere Sorge auf ihn zu werfen, denn er trägt uns auf seinem Herzen. Der Erstgeborene des Menschengeschlechtes befindet sich am Thron des Ewigen. Er schaut auf jeden, der ihm als dem Erlöser sein Angesicht zuwendet. Aus eigener Erfahrung kennt er die menschlichen Schwächen und somit auch unsere Bedürfnisse. Und er weiß, wo wir besonders angefochten sind, denn er wurde in allen Dingen genau so versucht wie wir, doch ohne Sünde.

[49:03] Trag des Gotteskinds. Er wacht über dir. Macht die Sünde in dir zu schaffen? Er macht dich frei. Bist du zu schwach? Er will dich stärken. Bist du zu unwissend? Er will dich erleuchten. Bist du verletzt worden? Ein natürlich heilen. Daher zählt die Sterne, ja, er heilt diese Wunden. Ein Herz, das ist und so verbindet ihre Wunden.

[49:32] Seine Einladung lautet: „Kommt her zu mir.“ Bereitet eure Anliegen vor dem Herrn aus. Was immer euch ängstigt und heimsucht mag, euer Geist wird mit neuem Lebensmut beseelt werden. Der Weg wird bereitet sein, euch von euren Hindernissen und Schwierigkeiten zu befreien. Je mehr ihr eure Schwachheit oder Hilflosigkeit erkennt, desto stärker werdet ihr in der Kraft Christi werden. Geht wie drücken da eure Böden sind, desto gesegneter wird der Friede sein, wenn ihr sie auf den großen Lastenträger geworfen habt.

[50:05] Die Ruhe, die Christus heißt, hängt von Voraussetzungen ab, die einzeln aufgeführt sind, diesen so gehalten, dass jeder sie erfüllen kann. Jesus sagt uns genau, wie wir seine Ruhe finden können. Das haben wir eben studiert. Das sind drei Dinge, die wir tun sollen: „Kommt her zu mir, nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir.“ Das sind die Dinge, und das kann jeder tun. Jeder kann zu Jesus kommen, jeder kann bei ihm diesen Frieden finden.

[50:34] Noch ein weiteres Zitat auch aus diesem Kapitel „Das Leben Jesu“: „Sorge macht blind gegenüber der Zukunft. Jesus aber sieht das Ende von Beginn an. Er weiß hilfreiche Wege aus jeder Not und sie händischer Vater hat tausende Hilfen für uns bereit, von denen wir nichts ahnen.“ Wer sich den Leitsatz zu eigen macht, dem Dienst für Gott und für seine Ehre den ersten Platz einzuräumen, wird erleben, dass die Schwierigkeiten schwinden und sich vor seinen Füßen ein ebene Fahrt ausbreitet.

[51:07] Jesus sagt: „Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, so werdet ihr Ruhe finden.“ (Matthäus 11, 29) Wir müssen in die Schule Christi gehen und Sanftmut und Demut von ihm lernen. Erlösung sein Geschehen ist jenes Geschehen, durch das die Seele für den Himmel zubereitet wird. Diese Erziehung umfasst die Erkenntnis Christi und das sich lösen von Gedanken, Gewohnheiten und Geschäften, die man sich in der Schule des Fürsten der Finsternis angeeignet hat.

[51:39] Das Herz muss von allem frei werden, was der Treue zu Gott entgegensteht. Im Herzen Christi, in dem vollkommenen Einklang mit Gott herrschte, wohnte echter Friede. Weder machte ihn Beifall übermütig, noch ließen ihn Kritik und Enttäuschung mutlos werden. Es inmitten des stärksten Widerstandes und grausamster Behandlung war er guten Mutes.

[52:01] Viele jedoch, die seine Nachfolger zu sein behaupten, haben ein ängstliches, unruhiges Herz, weil sie sich scheuen, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen. Sie liefern sich eben nicht völlig aus, weil sie vor den Folgen zurückschrecken, die solch eine Hingabe haben könnte. Wer jedoch diese Hingabe nicht aufbringt, wird keinen Frieden finden. Eigenliebe erzeugt Unfrieden.

[52:26] Sind wir aber von Gott wiedergeboren, beseelt uns der gleiche Sinn, der in Jesus war und ihn dazu bewegte, sich selbst zu erniedrigen, damit wir selig würden. Wir sollen nicht nach dem höchsten Platz streben, sondern gern zu den Füßen Jesu sitzen, um von ihm zu lernen.

[52:43] Wir müssen begreifen, dass der Sinn unseres Dienstes nicht darin besteht, uns selbst in den Vordergrund zu stellen und großes Aufsehen zu erregen. Auch nicht darin, aus eigener Kraft aktiv und diensteifrig zu sein. Der Wert unserer Arbeit hängt davon ab, in welchem Maße sich uns der Heilige Geist mitteilt. Gottvertrauen heiligt die Gedankenwelt. Hier heißt es: „Sich in Geduld zu fassen.“

[53:09] Das ist eine wichtige Aussage hier, ja, dass wir oftmals, wenn wir mutlos sind, wenn wir ängstlich sind, hängt es sehr häufig damit zusammen, dass wir unser uns war nicht Gott ganz übergeben haben, dass wir Gott nicht vertrauen, dass er uns hilft, dass er bei uns ist und dass er tausend Möglichkeiten hat, uns zu helfen, und wir nichts mehr sehen.

[53:35] Das geht noch weiter. Wachsen werden uns jedoch gespannt, um sie beim Ziehen der Wagenladung zu unterstützen und ihnen die Last zu erleichtern. Genauso verhält es sich mit dem Joch Christi. Ist unser Wille im Willen Gottes aufgegangen und werden wir seine Gaben zum Segen für andere an, so werden wir die Würde des Lebens leicht finden, dessen Lebensweg mit den Geboten Gottes übereinstimmt. Geht in ihnen, Begleiter Christi, in dessen Liebe seine Seele Frieden findet.

[54:03] Als Mose betete: „Lass mich deinen Weg wissen, damit ich dich erkenne.“ Antwortete der Herr: „Mein Angesicht soll vorangehen, ich werde dich zur Ruhe leiten.“ Von den Propheten kam die Botschaft: „So spricht der Herr: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei und wann wird darin sowie die Ruhe finden für eure Seelen.“

[54:29] Jeremia 6, 16: „Weiter spricht der Herr: ‚Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den alten Pfaden, welches der gute Weg sei, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.‘“

[54:37] Alle, die Christus beim Wort nehmen und ihm ihre Herzen übergeben, dass er sie bewahre und ihr Leben ordne, werden Ruhe und Frieden finden. Nichts auf der Welt kann sie betrüben, denn Jesus, der durch seine Gegenwart wirklich Macht, völlige Hingabe verbirgt, völligen Frieden. Der Herr verheißt: „Wer festen Herzens ist, beweist du den Beweis zufrieden, wenn er verlässt sich auf dich.“ (Jesaja 26, 3)

[55:11] Unser Leben mag einem unentwirrbaren Knäuel ähneln. Wenn wir uns aber dem erfahrenen Meister aller Meister anvertrauen, wird er es zu seiner Verherrlichung in ein beispielhaftes Leben und zu einem vorbildlichen Charakter umformen. Ein Charakter, der die Herrlichkeit und damit das Wesen Christi widerspiegelt, mit dem Paradies Gottes willkommen geheißen werden.

[55:34] Ein erneutes Menschengeschlecht wird in weißen Kleidern mit dem Herrn wandeln, denn sie sind es wert. Offenbarung 3, 4: „Da wir durch Christus zur Ruhe eingehen, beginnt der Himmel bereits auf Erden.“

[55:48] Er erfolgen seine Einladung: „Kommt und lernt von mir.“ Damit nimmt für uns das ewige Leben seinen Anfang. Himmel bedeutet nichts anderes als ein unaufhörliches Näherkommen zu Gott durch Christus. Je länger wir jetzt schon im himmlischen Glück teilhaben, desto größere Herrlichkeit will uns zugänglich sein. Je mehr wir Gott erkennen, desto tiefer und uns wird unsere Glückseligkeit sein.

[56:12] Wandeln wir in diesem Leben mit Jesus, so werden wir von seiner Liebe erfüllt und seine Gegenwart wird uns sehr freuen. Schon jetzt können wir so viel von Gott empfangen, wie unsere menschliche Natur ertragen kann.

[56:26] Doch was bedeutet das im Vergleich zu dem, was uns verheißen ist? Die Erlösten sind vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel, und der auf dem Thron sitzt, wohnt über ihnen. Offenbarung 7, 15 bis 17 ist ein Zitat: „Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten. Es wird auch nicht auf sie fallen die Sonne noch irgendeine Hitze, denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.“

[56:55] Das sind gute Worte, wie Gott uns sagt und zeigt, dass wir jetzt schon mit Gott verbunden sein können, dass wir jetzt eine enge Gemeinschaft mit Gott haben können und dass wir dadurch jetzt einen inneren Frieden haben können, ein inneres Glück haben können. Und je enger wir mit Gott kommen, je mehr wir selbstlos unser Leben Gott übergeben, uns ihm folgen, desto mehr Glück und desto mehr Freude und Frieden im Herzen haben wir. Und wir haben den Ausblick auf das ewige Leben. Wenn dieses wieder kommt, dann werden wir von Angesicht zu Angesicht mit Gott leben.

[57:30] Und dann wird unsere Freude und unser Friede und unsere Ruhe, unser Glück erst vollkommen sein. Deswegen: Kommt zu Jesus. Jesus sagt: „Kommt her zu mir.“ Und ich lade dich ein, dass jetzt in diesem Moment, für diese Präsentation, dieses Video anschauen, das jetzt zu tun, zu Jesus zu kommen, ihm dein Leben zu übergeben, ihm wirklich von Herzen ja, mein Leben auszuliefern.

[58:02] Warum? Er trägt eine Last. Er ist für dich da und er schenkt dir seinen Frieden. Ein Frieden, den die Welt uns niemals geben kann.

[58:16] Deswegen: Sag ja zu Jesus. Jetzt lasst uns zusammen beten. Ja, Jesus, wir danken dir von ganzem Herzen, dass du damals auf diese Erde diese wunderbare Einladung ausgesprochen hast. Wir danken dir, dass du die Menschen damals eingeladen hast, zu dir zu kommen, dass diese Einladung heute immer noch für uns gilt. Dass, wenn wir zu dir kommen, dass wir Frieden finden, für uns so sehen, dass wir inneren in der Ruhe haben, dass wir eine innere Ausgeglichenheit haben, weil wir in dir geborgen sein dürfen. Hier hilft, dass wir nicht nach unserem Glück streben, nicht nach unserem Egoismus, nach unseren Werten, unserem materiellen Dingen sein, dass wir dich an die erste Stelle unseres Lebens setzen, dass wir unsere Sorgen endlich abgeben können, unsere Nöte an dich abgeben können und dass wir in dir die Geborgenheit finden, die du geben kannst.

[59:09] Hilf uns, die jetzt zu vertrauen, auch in schwierigen Situationen. Hilf uns, dass wir auch die Angst, die von uns hochkommt, dass wir sie uns wegnehmen, weil wir dir vertrauen, dass du es gut machen wirst. Ja, so führe uns. Ich denke, dass Erfahrung mit ihren, dass wir die immer näher kommen, sich immer mehr leben können und dass wir dich und deine Liebe immer mehr als im Leben erfahren, begreifen, uns dadurch auch den inneren Frieden haben können. Segne uns in seinem Namen. Jesus. Amen.

[59:47] Herzliche Einladung zum nächsten Thema: 66. „Ruhe finden in familiären Bindungen.“ Das ist auch ein sehr schönes Thema, weil die Familie wichtig ist. Deswegen bis zum anderen Mal.
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