Veröffentlicht am
440 Klicks

In dieser Christ Study Hour-Lektion spricht David Nießner über das Thema „Frei zu ruhen“. Er betont, wie wichtig es ist, sich immer wieder mit bekannten biblischen Wahrheiten zu beschäftigen, um geistliche Erweckung zu erfahren. Anhand von Beispielen aus der Bibel, wie der Heilung eines Gelähmten, und persönlichen Erfahrungen wird die Bedeutung von Vertrauen auf Gott, auch in schwierigen gesundheitlichen Situationen, beleuchtet. Die Lektion ermutigt dazu, bei Krankheiten und anderen Lebensentscheidungen zuerst Gott zu befragen und auf seine Führung zu vertrauen, anstatt sich nur auf menschliche Ratschläge zu verlassen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Christ Study Hour 2021 Q3: In Christus ruhen

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:31] Ein diese neue Woche oder einen gesegneten Sabbat, je nachdem, wann ihr dieses Video anschaut. Ich freue mich, dass wir heute wieder die Christ Study Hour haben können, dass wir weiter in der Schule studieren können. Und bevor wir anfangen, uns diesem wirklich praktisch und sehr wertvollen Thema zu widmen, lade ich euch zu einem Gebet ein, dass Gott das Ganze leitet. Weil es sehr wichtig ist, dass Gott die Dinge führt, nicht dass wir nur darüber reden.

[0:58] Himmlischer Vater, wir danken dir sehr für diese Sabbat-Schule, für dieses Thema "In Christus ruhen". Und wir bitten dich, dass du uns hilfst heute zu verstehen, was es heißt, frei zu sein zur Ruhe. Und wir möchten ja danken, dass du deine Worte uns zeigen würdest, dass wir erkennen können, wie du uns liebst und wie du für uns da bist. Im Namen Jesu. Amen.

[1:17] Ja, frei zur Ruhe ist das Thema heute. Und bevor wir uns dem Thema tiefer widmen, möchte ich mit euch sehr gerne zwei Texte anschauen im zweiten Petrusbrief. Und über diese Texte bin ich vor einiger Zeit gestolpert. Aber diese Texte sind sehr wichtig, weil sie uns sehr tiefe, wichtige geistliche Inhalte mitgeben. Und so möchte ich euch einladen, mit mir zweiten Petrus 1, die Verse 12 und 13 aufzuschlagen.

[1:47] Und dort sagt Petrus: "Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid. Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leibes Zelt bin, euch aufzuwecken, indem ich erinnere."

[2:09] Was uns dieser Text hier im zweiten Petrusbrief sagt, ist ganz simpel: Wenn wir uns mit dem beschäftigen, was für eigentlich schon lange kennen, werden wir geistliche Weckung erfahren. Und manchmal hat man so das Gefühl, in christlichen Kreisen, leider auch in adventistischen Kreisen, dass es gewisse Themen gibt, die wir schon oft studiert haben, über die oft gepredigt und geredet wurde, und man dann so eine geistliche Müdigkeit diesen Texten gegenüber hat. Man hört diese Texte, ja, diese Themen, und denkt sich: "Okay, kenne ich." Aber diese Herangehensweise sollten wir verlieren.

[2:38] Weil Petrus uns sagt: "Wenn wir uns mit dem beschäftigen, was schon lange bekannt ist, mit dieser gegenwärtigen Wahrheit, dann werden wir geistige Erweckung erfahren." Und das ist ja auch das, worauf wir warten. Wir warten auf den Spätregen, der uns dazu befähigen soll, dieses Evangelium, diese Botschaft mit kraftvoller Macht zu verkündigen, dass Christus endlich wieder kommen kann. Aber dazu brauchen wir eine tiefe Schriftkenntnis. Und oftmals, weil wir theoretisch die Bibel ja auch gut kennen, müssen wir gewisse Themen noch tiefer studieren und nochmals anschauen und nochmal drüber beten, um eine geistige Erweckung zu erfahren.

[3:18] Im dritten Kapitel, im zweiten Petrus finden wir im ersten beiden Versen eine ähnliche Aussage, und die möchte ich mit euch auch noch lesen. Zu Beginn, zweiten Petrus 3, Vers 1 und 2: "Geliebte, dies ist nun schon der zweite Brief, den ich schreibe, um durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufzuwecken, damit ihr an die Worte gedenkt, die von den heiligen Propheten vorausgesagt worden sind, und dessen, was euch der Herr und Retter durch uns, die Apostel, aufgetragen hat."

[3:52] Das sind wundervolle Texte, was wir uns ganz klar zeigen, dass es absolut üblich ist, wenn man sich mit gewissen Themen ständig beschäftigt, weil dann die Erweckung geschieht. Und das ist das, was wir brauchen. Ich weiß nicht, aber ich denke, es gibt den meisten von euch ähnlich. Wenn wir die Bibel durchlesen und uns Verse unterstreichen und dann eine Zeitlang diese Verse nicht mehr lesen und dann irgendwann wieder darüber stolpern, und wir sehen, wir haben diesen Vers unterstrichen, aber wenn wir ihn lesen, haben wir das Gefühl, wir kennen den gar nicht.

[4:20] Dann sind wir total verwundert. Und das ist leider auch so ein bisschen natürlich eine Folge von der Sünde, dass wir in Vergessenheit geraten, dass wir manche Dinge vergessen und nicht mehr daran denken. Aber deswegen ist es umso wichtiger, sich damit zu befassen. Und manchmal ist es ja auch so in der ... in der ... dass wir Themen anschauen, die wir schon theoretisch in und auswendig kennen, aber wir gar nicht die Tiefe da richtig begreifen.

[4:47] Dann jedes Mal, wenn wir das studieren, werden wir neue Dinge erkennen. Und daher auch die Geschichten und die Verse, die Texte, die wir uns heute anschauen. Viele von denen werden wahrscheinlich bekannt sein, aber gerade deswegen ist es umso wichtiger, sich nochmal damit zu befassen.

[5:01] Und so, wenn wir auch das Leben Jesu anschauen, wir kennen ja theoretisch die ganzen Geschichten, wir wissen, worum es geht. Das ist selten etwas dabei, was komplett neu ist, vielleicht mal andere Blickwinkel, aber oftmals steckt ja die tiefe Botschaft im Detail. Und daher nochmals die herzliche Einladung: Wenn ihr vielleicht auch ein bisschen gelangweilt von manchen Themen, lasst uns wirklich zusammen in die Tiefe da hineingehen.

[5:31] Jetzt war Jesus einer, der gerne den Menschen geholfen hat, der gerne die Menschen geheilt hat. Er hat Kinder, Frauen, Juden, Nichtjuden geheilt, allesamt. Das hat für ihn keine Rolle gespielt. Und in gewisser Weise war er auch so ein Trendsetter in der damaligen Zeit, weil es für Juden nicht üblich war, auch mit Andersgläubigen zu verkehren.

[5:49] Und wir möchten uns diesem Thema anschauen von Heilung und von Ruhe durch diese Heilung und vor allem auch für die Ruhe für die Seele. Da gibt es auch in unserem Leben natürlich Zeitpunkte, wenn wir krank sind, wenn wir verschnupft sind, dass wir eine gewisse Ruhe brauchen, damit das Immunsystem einfach wieder hochfahren kann, dass es sich erholt, dass wir gegen diese Krankheitserreger kämpfen können. Und das sind meistens Sachen, die natürlich nicht wirklich lebensbedrohlich sind, aber trotzdem brauchen wir die Ruhe.

[6:18] Aber wenn es dann zu Krankheiten kommt, die wirklich lebensbedrohlich sind, dann kommen natürlich immer diese Fragen auf den Kopf: War das jetzt vielleicht, weil ich vor 22 Jahren Drogen genommen wurde? War es, weil ich jetzt die letzten zehn Jahre mich eigentlich nur von Fast Food ernährt habe? Immer wenn solche Schicksalsschläge kommen, die viel mehr Sinn das einfach nur ein Schnupfen, wo ein bisschen Rotz aus der Nase holt, dann kommen wir wirklich ins Nachdenken.

[6:46] Und ich möchte mit euch sehr gerne diese Geschichte in Markus Kapitel 2 lesen, von diesem Gelähmten, der geheilt wurde. Und wir möchten auch da gleich anschauen, was dann die Geschichte uns alles vermittelt. Markus 2, die Verse 1 bis 4: "Nach etlichen Tagen ging er wieder nach Kapernaum. Dann, als man hörte, dass er im Haus sei, versammelten sich sogleich viele, so dass kein Platz mehr war, auch nicht draußen bei der Tür. Und dafür kündigte ihnen das Wort schon. Etliche kamen zu ihm und brachten einen Gelähmten, der von vier Leuten getragen wurde. Und dass sie wegen der Menge nicht zu ihm herankommen konnten, deckten sie dort, wo er war, das Dach ab. Und nachdem sie es aufgebrochen hatten, ließen sie die Liegematte herab, auf welche der Gelähmte lag."

[7:36] Was hier passiert ist, dass dieser Gelähmte da ist und offensichtlich konnte er nicht mehr selber zu Jesus kommen. Und es war so ein Andrang da. Wir finden ja auch am Ende von der Bergpredigt, am Ende vom siebten Kapitel Matthäus, diese diese kleinen Sätze, die uns sagen: Als Jesus diese Rede beendet hatte, waren die Menschen erstaunt, weil er gelehrt hat, wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten. Also die Menschen haben gemerkt, irgendwas ist bei Jesus anders, irgendwas fasziniert sie daran.

[8:09] Und im Buch der ... auf Englisch "Ministry of Healing", auf Deutsch "Der Weg zur Gesundheit", sagt uns: "Allen Leid, der Grund, warum die Worte von Jesus so überzeugend waren, warum er gelehrt hat wie kein anderer, war einfach, dass er das ja auch gelebt hat, wie kein anderer." Und die Menschen haben gesehen, dass was er lebt, das predigt er. Das was er predigt, das lebt er da. War kein Widerspruch.

[8:32] Oft machen die heute als Christen anschauen, und es geht ungläubigen oft so, wenn sie die Christen anschauen, dass sie denken: "Etwas macht, was seit her ich vom Kleintierzüchterverein, ihr habt überhaupt gar nichts mit dem zu tun, was ja eigentlich redet." Aber Jesus war es anders. Und das sehen wir hier ganz deutlich.

[8:50] Wir sind Vers 2 heißt: Die Menschen versammelten sich, so dass kein Platz mehr da war. Sie wollten alle zu ihm. Ja, und dann ist dir diese gelähmte. Und die Frage ist: Damals, wenn einer krank war, immer die Frage: Warum ist er erkrankt? Wir werden nachher noch darauf zurückkommen, dass natürlich auch Krankheiten gewisse, wie soll man sagen, biologisch-physikalische Ursachen hat. Ja, wenn ich mich nur mit schlechtem Essen ernähre, muss ich mich nicht wundern, wenn ich Herz-Kreislauf-Probleme bekomme und übergewichtig werde.

[9:20] Aber die Menschen damals, und es geht heute auch vielen Gläubigen so, dass sie dann denken, es muss irgendwelche Sünden gegeben haben, und das ist die Strafe Gottes dafür. Ja, und die Frage war dann: Wer hat das Verbrechen begangen, dass er so, naja, so geplagt war? War es er, waren seine Eltern, waren seine Geschwister, oder was, seine Kinder, wenn er welche hatte?

[9:43] Und nun ja, das ist die entscheidende Frage hier. Es ist auch für uns wichtig, wenn jemand krank wird, dass wir zwar nach den Ursachen der Krankheit suchen, um ihn zu behandeln, aber eben nicht die Leute dann damit zu klagen: "Ja, jetzt bist du krank, hättest du doch das..." Kennt vielleicht auch der eine oder andere von euch, dass man dann schnell diese "Ich hab's dir doch gesagt"-Position überfällt.

[10:08] Und natürlich, wenn dann, wenn man einen Menschen lange begleitet und er schon übergewichtig ist, als Beispiel, weil es einfach ein passendes Beispiel ist, und irgendwann dann Knochenschwund bekommt oder eine Fettleber oder katastrophale Blutwerte, was auch immer, und man hat ihm das zehn Jahre lang gesagt, dass er sich gesund ernähren soll. Wenn dann die Diagnose da ist: "Ich kann, ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das Letzte, was da bei den Menschen zieht oder hilft, ist zu sagen: 'Ich habe es doch gesagt.'" Auch wenn man natürlich Recht hätte.

[10:39] Damit wäre das nicht die richtige Herangehensweise. Aber für diesen Gelähmten, weiß die Frage: Was würde Jesus tun? Würde er ihm helfen, oder würde er ihn genauso, wie die Schriftgelehrten, auch behandeln?

[10:50] Wir möchten dazu die Verse 5 bis 12 lesen, um zu sehen, was dabei herauskam, was Jesus gemacht hat. "Als aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sohn, deine Sünden sind dir vergeben."

[11:03] Es saßen aber dort etliche von den Schriftgelehrten, die dachten in ihren Herzen: "Was redet dieser? Solche Lästerung! Wer kann Sünden vergeben als nur Gott allein?"

[11:17] Und zugleich erkannte Jesus in seinem Geist, dass sie so was ich dachten, und sprach zu ihnen: "Warum denkt ihr dies in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: 'Deine Sünden sind vergeben', oder zu sagen: 'Steh auf und nimm deine Liegematte und geh umher'?"

[11:33] "Damit ihr aber gewiss, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat auf Erden, Sünden zu vergeben." Sprach zu dem Gelähmten: "Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim." Und er stand zugleich auf, nahm seine Liegematte, ging vor aller Augen hinaus, so dass sie alle erstaunten, Gott preisen und sprachen: "So etwas haben wir noch nie gesehen!"

[11:55] Wenn ich solche Geschichten lese, zum Beispiel auch, wenn ich die Geschichte von Josef Klaes hörte, diese dieses lange Streitgespräch, das Jesus mit den Juden in Johannes 8 hat. Ich habe das schon so oft gelesen, habe es immer wieder faszinierend, wie die Menschen Jesus fallen stellen wollen und überlisten wollen, und er dann Dinge tut oder sagt, die quasi dieses diese Anklagebank von Jesus wieder zurückschieben. Es ist so interessant, wie Jesus jedes Mal in solchen Diskussionen, solchen Situationen gewinnt.

[12:29] Und nun ja, bevor wir zurück zur Geschichte kommen, möchte ich mit euch noch bezüglich der Krankheit einfach Dinge angehen. Wie gesagt, manchmal müssen wir wissen, warum Menschen krank sind. Es ist ja auch so ein Problem, das wir heute in den Gesundheitssystemen haben, dass oft nur die Symptome einfach behandelt werden.

[12:47] Wenn man mein ganz offensichtlich, wenn man jetzt einen auf einen Knochenbruch hat und man sagt, da guckt ein Knochen raus, man könnte, um die Symptome zu behandeln, Knochen absägen, Pflaster darüber kleben. Aber natürlich würde jeder sagen, es ist völlig hirnrissig und dumm, weil das überhaupt nichts hilft, weil es nur oberflächlich abdeckt. Aber genauso gehen wir heutzutage mit Krankheiten um.

[13:12] Und ich muss dazu sagen, es sind vielleicht Dinge, die manchen Leuten aufstoßen würden, aber es sind Dinge, über die wir nachdenken müssen. Das hat uns durch den Geist der Weissagung eine ganz klare Gesundheitsbotschaft gegeben. Und viele von uns kennen selbst die Gesundheitswirtschaft nur viel zu oberflächlich.

[13:29] Wir wissen ja, wir sollten uns gesund ernähren, aber da ist die Frage: Was ist gesund? Obst und Gemüse ist klar, okay. Aber versteht ihr, man denkt gar nicht die Tiefe darüber nach. Wir wissen, Sonnenlicht ist gut, wissen, Wasser ist zum Trinken gut und so weiter. Aber wir kennen kaum natürliche Behandlungsmethoden von einfachen Krankheiten. Kneipp-Therapie ist super einfach und super gut, um viele Stoffwechselkrankheiten auch vorzubeugen und in gewisser Weise zu behandeln, wobei ich kein Experte darin bin. Da gibt es andere medizinische Missionare, die das viel tiefer noch studiert haben und kennen.

[14:04] Aber was ich damit sagen möchte, ist: Auch wenn wir Krankheiten haben sollten, wir müssen nach der Ursache suchen.

[14:13] Und ja, ich möchte mit euch noch auf das Pakt eingehen, der mich persönlich auch betrifft. Und zwar, wenn wir über solche Krankheiten sprechen, egal was es gibt, in zweiter Könige 16, Kapitel zweite Chronik 16, dort in Vers 12, eine ziemlich interessante Geschichte, die ich mit euch kurz sprechen möchte.

[14:34] Ich weiß jetzt ein kleines bisschen ab, aber es ist ein großes Thema und es ist auch wichtig, das zu gedenken. Deswegen lade ich euch ein, zweiter Chronik 16, Vers 12 mit mir aufzuschlagen. Da ist nämlich die Geschichte und die Rede von dem König Asa.

[14:49] Und Asa hatte ursprünglich einen ganz guten Anfang, eigentlich. Aber irgendwann sind dann auch vom Weg der Gerechtigkeit abgewichen. Und wir lesen dann hier am Ende von Asas Leben hat sich folgendes ereignet. Im Kapitel 16, im Buch zwei Chronik, Vers 12: "Und Asa wurde krank an seinen Füßen im 39. Jahr seines Königreichs, und seine Krankheit war sehr schwer. Doch suchte er auch in seiner Krankheit nicht den Herrn, sondern die Ärzte."

[15:22] Jetzt, was möchten uns dieser Text sagen? Für diejenigen, die mich jetzt schon ein bisschen kennen, die auch schon meine Geschichte ein bisschen kennen, als bei mir auch Krebs diagnostiziert wurde, war natürlich die Frage: Was machen wir jetzt? Und wenn man hat einen Behandlungsplan vorgeschlagen bekommen von der Schulmedizin, und nein, man hätte ihn befolgen können, weil schulmedizinisch gibt es natürlich, sage ich mal, erforschte oder bestätigte Behandlungsweisen von gewissen Krankheiten.

[15:53] Und da war die Frage: Wollen wir diesen Weg gehen oder nicht? Und ich kann nicht sagen, ich habe mich aus verschiedenen Gründen dagegen entschieden. Ein war, weil ich mich mit radioaktiven Medikamenten hätte behandeln lassen müssen, und weil ich dann danach mein ganzes Leben medikamentenabhängig gewesen wäre.

[16:08] Und nun ja, ich kann euch sagen, ich habe einige Dinge zu hören bekommen, dass ich mich dagegen entschieden habe. Manche haben gesagt: "Du bist nicht mehr zurechnungsfähig." Andere haben gesagt: "Gott würde niemals einen Weg leiten." Wieder andere haben sie schief angeschaut, als ich ihnen diese Geschichte und meine Entscheidung erzählt habe. Also, es ist nichts Neues, dass ich dafür manchmal üble Blicke auch bekomme und Unverständnis.

[16:34] Aber ich möchte euch eins sagen: Die Geschichte hier in zweiter Chronik 16 zeigt uns etwas ganz, ganz deutlich ist. Es heißt hier: "Asa sucht er auch in seiner Krankheit nicht den Herrn, sondern die Ärzte." Assistenzperson natürlich nicht schlecht, Ärzte aufzusuchen, darauf gar keinen Fall. Jeder Mensch ist ja irgendwo so ein bisschen Experte in seinem Gebiet. Ich kenne mich vielleicht gut im Gartenbau aus, andere sind gut in der Technik, andere sind gut in der Medizin.

[17:01] Aber dieser Text sagt uns, dass wir auch, wenn wir krank werden, den Herrn fragen müssen, welchen Weg soll ich gehen. Es gilt übrigens auch, wenn wir heiraten wollen: Soll ich diese Person heiraten, oder soll es eine andere sein? Wenn wir ein Haus kaufen wollen: Herr, willst du, dass wir da einziehen oder nicht? Oder wenn ich den die Arbeit wechsle. Man kann es auf alle Bereiche des Lebens anwenden.

[17:24] Und das ist so wichtig, weil z.B. im Buch Hiob, Kapitel 1, Vers 20, da sagt uns die Bibel: Als Hiob dieses ganze Leid getroffen hat, ist er niedergefallen auf die Erde und hat Gott angebetet. Das sind ganze sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Nur die Menschen, und hier bietet Gott an. Und das sollte uns eine wichtige Lehre sein.

[17:46] Und nun ja, ich sag mal so, die Sache ist die: Wenn wir wirklich glauben, dass Gott uns den Mund gegeben hat zu sprechen und die Ohren zum Hören, dann muss er auch selber in der Lage sein zu hören und zu sprechen. Jesus hat an einer anderen Stelle gesagt: "Wenn er wieder kommen wird auf die Erde, wird er dann Glauben finden auf der Erde?"

[18:06] Und menschlich gesehen, natürlich, den Weg, den ich eingeschlagen habe, von denen auch viele andere vielleicht eigentlich sagen haben, ist absolut hirnrissig und dumm. Menschlich gesehen. Aber wenn wir wirklich die Dinge ganz vorlegen und sagen: "Herr, welchen Weg soll ich gehen? Was wirst du, dass ich mache?", dann müssen wir auch in der Lage sein, Gott zu glauben, auch wenn er völlig aus menschlicher Sicht hirnrissige Sachen uns vorschlägt.

[18:27] Eines meiner Lieblingsbeispiele ist immer der Auszug aus Ägypten, als die Israeliten vor dem Roten Meer standen und nicht schwimmen konnten. Links und rechts Berge, hinter ihnen die ägyptische Armee angerollt kam. Hat Gott durch Mose zu den Israeliten gesagt: "Bleibt stehen, seid still und seht die Rettung des Herrn." Menschlich gesehen ist es ein total bescheuerter Schlachtplan zu sagen: "Bleibt still und wartet auf Gott", wenn da hinten die feindliche Armee ankommt, die euch alle abschlachten will. Aber Gott wusste, was er macht.

[18:55] Und deswegen, je näher wir am Ende der Welt kommen, müssen wir diesen Glauben entwickeln. Über den Zustand zuletzt eher müssen, bin ich viel sagen, aber die Gemeinde laut er sagt: "Ich bin reich." Aber das erste, was Jesus der Gemeinde anbietet, ist Gold. Also scheinbar doch nicht reich sind. Und wir wissen ja von Petrus, dass dieses Gold den Glauben repräsentiert. Er geläutert ist in Gold. Also lautet er glaubt, dass sie glauben, aber sie glauben gar nicht.

[19:22] Um Jesus bietet den Glauben an. Und daher ist das ein sehr, sehr wichtiger Text. Und die ist das ganze Thema. Wie gesagt, wir müssen das in der Tiefe studieren und verstehen, wenn wir krank werden. Weil wir jetzt bei diesem Thema der Krankheit sind, werden wir sagen: "Herr, welchen Weg soll ich gehen?" Ist das, was die erste mir...

[19:40] ...gehen? Ist das, was die erste mir...

[19:40] Ich gehe ist das, was die erste mir vorschlagen, wirklich der Weg, den du mir vorschlägst, oder nicht? Ich bin übrigens nicht gegen Schulmedizin. Ja, es gibt hier gutes Schulmedizin, was Notfallbehandlung betrifft und Operation usw. Aber erstens muss jeder Fall für sich betrachtet werden. Man kann überhaupt kein Pauschalangebot geben. Ich würde auch niemals sagen, dass ich der Maßstab für andere Behandlungen bin. Das geht überhaupt gar nicht. Aber in großer Weise ist die Schulmedizin einfach nur Symptombekämpfung.

[20:10] Deswegen müssen wir uns immer die Frage stellen: Ist es besser, jetzt hier 25 Pillen zu schlucken, oder muss ich vielleicht mein Leben dann, weil wie gesagt, wir haben von Gott dieses Licht über die Gesundheitsbotschaft bekommen. Und die Frage ist, werden wir den Folge leisten?

[20:24] Und deswegen, wenn ihr von diesem Thema heute in dieser Woche nicht viel mitbekommt, lasst euch wenigstens eins im Kopf bleiben: Zweiter Chronik 16, Vers 12. "Doch er suchte auch an seiner Krankheit nicht den Herrn, sondern die Ärzte." Im Gegensatz dazu hier auf 120, wo hier Gott angebetet hat, als ihr Leid getroffen hat. Und das ist sehr, sehr wichtig, dass wir dieses lebendige Vertrauen zu Gott entwickeln. Weil, wie gesagt, Jesus wird sagen: Wenn er kommt, wird er Glauben finden auf Erden. Glauben wir, dass Gott uns Wege leiten kann, die völlig absurd, menschlich gesehen...

[21:03] Nun gut, aber lasst uns jetzt einen Schritt weiter gehen. Wir wissen ja aus dem Bericht in Markus 2, dass diesen Gelähmten noch anderes geplagt hat. Es war nicht nur die körperliche Krankheit, die ihn geplagt hat. Es war vor allem auch die diese diese Schuld, die ihn belastet hat. Das zeigt uns auch das Leben Jesu ganz deutlich.

[21:26] Und dann bietet Jesus das an, und das erste, was er sagt, ist: "Deine Sünden sind dir vergeben." Und da können wir auch sehen, dass in gewisser Weise die seelische Wiederherstellung genauso wichtig, vielleicht sogar noch wichtiger ist als die körperliche Wiederherstellung. Ich habe oft gehört, in Bezug auf die Krankensalbung im Jakobus 5, dass es hier in erster Linie erstmal nur um das seelische Wiederherstellen geht. Und da gibt es verschiedene Argumente. Ja, aber wir finden in Jakobus 5 beides. Wir finden den Aspekt von körperlicher Genesung und von geistiger.

[22:03] Wir finden dann nämlich den Bericht von Hiob, der körperlich geplagt war in Vers 11 ist dessen Jakobus 5. Und wir finden auch Elia, und da kommen wir später noch darauf zurück, der von seelischen Ängsten geplagt war, der unter Depressionen litt. Also, es gibt beides: körperliche und seelische Krankheiten, die da behandelt werden. Und genau so sehen wir auch Markus 2, Jesus hat beides behandelt. Man kann das eine nicht vom anderen trennen, weil viele Dinge kommen ja auch von der Psyche.

[22:28] Und daher muss man beides auch im Blick behalten. Und dass Jesus hier ihm gegeben, und das, was ihn am meisten gequält hat, war eben, wie gesagt, diese Last der Sünde, die auf ihm lag.

[22:43] Und ich möchte euch dazu auch noch ein persönliches Zeugnis mitgeben. Ich sage mal, als ich damals angefangen zu beten für die Behandlung, was mich betrifft, hat Gott mir recht schnell gezeigt, welchen Weg ich einschlagen soll, welchen Weg ich nicht einschlagen soll. Und ich habe lange damit gehadert, weil ich von Menschen viel mehr Angst hatte als vor Gott. Und ich habe mich oft hin treiben lassen zu dem, was Menschen sagen, und habe mich sehr weiterhin eindrücken lassen, so dass ich fast nicht mehr raus kam. Dann war ich am Ende bei 23 Ärzten, und allein das war schon Psychoterror, immer wieder diese Ärzte zu hören.

[23:20] Und naja, ich habe mich dann letzten Endes darauf eingelassen, dass sie so eine Feinnadelpunktion machen. Das heißt, wir nehmen eine Gewebeprobe hier. Deswegen habe ich auch die Narbe, weil sie das später rausschneiden mussten. Wenn man in so einen Tumor einsticht und die ganzen Tumorzellen, dieses Gewebe wieder rauszieht, macht man das Ganze eigentlich noch schlimmer.

[23:38] Jedenfalls, was hat das mit der Geschichte hier zu tun? Als ich dann nach der Operation damals in dem Krankenhausbett lag, da hat mich dieses, hat mich auch so ein schlechtes Gewissen geplagt, weil ich genau wusste, worum ich gebetet habe und welchen Weg Gott mir gezeigt hat. Aber aus Menschenfurcht habe ich einen anderen eingeschlagen, weil ich den Menschen recht machen wollte. Und viele Menschen haben gesagt: "Weißt du, Gott wird jedoch vergeben, wenn du die falsche Entscheidung triffst." Aber ich habe dann immer gesagt: Gott ist natürlich gnädig und wird einem vergeben, wenn wir die falsche Entscheidung treffen aus Unwissenheit. Aber ich wusste genau, welchen Weg Gott mich führt. Und daher ist es nichts, was Unwissenheit bewirkt. Es ist einfach Rebellion, wenn wir wissen, Gott führt uns diesen Weg, und wir gehen einen anderen.

[24:24] Manche denken, Rebellion fängt an, wenn man mit Steinschleudern und Maschinenpistolen gegen jemanden anzieht. Da Jesus sagt uns ganz klar, dass die kleinsten Sünden schon in Gedanken anfangen. Also fängt doch Rebellion dort an.

[24:35] Und als ich dann im Krankenhaus lag, ich habe dann gemerkt, also es dauert vielleicht noch eine Woche, dann muss ich mich für oder gegen diese große OP, für diese schulmedizinische Behandlung oder nicht. Und das Einzige, was mich an diesem Abend, in diesen zwei Abenden in diesem Krankenhausbett gequält hat, war: Wie bekomme ich wieder Frieden mit Gott? Und ich kann ich sagen, mich hat die Diagnose von Krebs überhaupt nicht interessiert in dem Moment. Ich wollte einfach nur wissen, wie bekomme ich wieder Frieden mit Gott.

[25:06] Und ich weiß nicht, wer von euch schon mal in so einer Situation war, wo man wirklich alles andere mehr oder weniger fast ausgeblendet hat und einfach wissen wollte, wie bekomme ich wieder Frieden mit Gott. Und das war in dem Moment so drückend für mich. Mich hat nichts mehr wirklich interessiert, außer wie werde ich mit Gott wieder ins Reine kommen.

[25:25] Und als ich mich dann für den Weg Gottes entschieden habe, und zwar auch leider viel Gegenwind dann von Menschen bekommen habe, aber diesen Frieden von Gott hatte, da war für mich alles andere zweitrangig. Und ich wusste, Gott wird mich auf diesem Weg leiten.

[25:39] Ist eigentlich noch eine viel längere, aktivere Geschichte, und ich möchte ja auch mal ein persönliches Zeugnis dann auch teilen. Aber soviel dazu. Ja, war einfach wichtig, dass auch zu erwähnen, auch aus persönlichen Beispielen, dass das unglaublich wichtig ist und das Hand in Hand geht. Weil wir wissen ja auch, dass Stress ein unglaublich großer Faktor ist, um gewisse Krankheiten zu bringen. Und wenn wir diesen Stress nicht beseitigen, dann können wir auch hohen Blutdruck, bereits die Nerven nicht behandeln. Und daher, es ist wie gesagt, es geht Hand in Hand.

[26:13] Ja, und da wären wir auch schon beim nächsten Punkt. Die Weltgesundheitsorganisation hat vor kurzem eine Statistik veröffentlicht, in dem sie gesagt hat, dass ungefähr 300 Millionen Menschen auf der Welt, vielleicht sogar noch mehr – ich glaube, das ist viel mehr – unter großen psychischen Problemen leiden und begrüßen großes Symptome zeigen. Sagen wir so, die eindeutig auf eine Depression zurückzuführen sind.

[26:39] Und deswegen ist auch dieses Thema "In Christus ruhen" so wichtig. Das haben wir auch schon im ersten, in der ersten Woche gesehen, wie Leben seiner 24/7 Gesellschaft, das ist so schnell alles, und Menschen kommen in Depressionen.

[26:55] Und ja, wir wollen es mal auch eine biblische Geschichte anschauen, wo ein Mensch Depression hatte, weil es nicht unbedingt immer ein Mangel an Glaubens sein muss, wenn man in solche Phasen verfällt. Und zwar die Geschichte von Elia ist ja bekannt. Wir werden sie gleich noch lesen, aber nur zur Info: In Kapitel 18, Erste Könige, hatte Elia dieses, ich sage mal, als menschliches Werkzeugkisten großen Sieg errungen für Gott, wo er gezeigt hat, dass Gott der wahre Gott ist. Er hat die Baalspriester dann hinrichten lassen, und diese ganze Kult hat einen riesen Schaden erlitten, und das Volk hat sich zu Gott bekannt. Und Elia war quasi auf so einer hohen Treppe.

[27:39] Ja, war ich in der besten Position. Er hat so einen Sieg errungen. Man würde denken, jetzt geht er hier weiter mutig voran, und es geht gerade weiter bergauf. Aber dann kommt diese Isebel und spricht ein Todesurteil über ihn aus. Und auf einmal hat er Depression und Panik, wie sonst was. Und die Frage ist: Vielleicht hat er ja, ich glaube auch, hier versagt. Aber es zeigt uns einfach, dass wenn wir unter großem Stress ausstehen und dann irgendwas kommt, das uns ein bisschen triggert, dass die Emotionen, Gefühle, Psyche auf einmal umschlagen kann.

[28:20] Und das ist ermutigend, dass uns diese Dinge auch hier berichtet werden, dass wir, weil wir auf den Eindruck ja auch haben, diese ganzen Glaubenshelden in der Bibel, die sind so, wie soll man sagen, diesen haben wir einen Vorteil uns gegenüber. Aber wir wissen, dass es nicht so ist.

[28:36] Möchten mal Römer 15 einen Text lesen, der uns zeigt, wozu das geschrieben wurde. In Römer 15 und dort den Vers 4 sagt uns die Bibel: "Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen." Also alles, was in der Bibel aufgezeichnet ist, bis zu unserer Belehrung geschrieben, dass wir davon lernen, aber auch, damit wir durch dieses...

[29:05] ...durch das Ausharren und Trost der Schriften Hoffnung fassen. Wir kennen auch den Text in Sprüche 24, Vers 16, wo die Bibel sagt: "Der Gerechte fällt siebenmal, aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück." Also, es ist nicht unbedingt, sage ich mal, unnormal zufall. Nur die Frage ist, ob er wieder aufsteht oder nicht. Und wir sehen, dass hier bei Elia, die auch viele Menschen heute das gleiche Problem haben, wenn großer Stress kommt, wenn große Probleme kommen, und dann noch irgendein kleiner Triggerpunkt kommt, dass wir da psychisch hops gehen.

[29:40] Aber gut, genug geredet. Lesen wir ein paar Verse in Kapitel 19 im ersten Buch Könige, die Verse 1 bis 5. "Ahab erzählte der Isebel alles, was Elia getan hatte, und wie er alle Propheten mit dem Schwert umgebracht hatte. Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: Die Götter sollen mit dies und das tun, wenn ich morgen um diese Zeit mit deinem Leben nicht so verfahren wie du mit ihrem Leben. Und also, dass sein, macht er sich auf und fort um seines Lebens willen. Und er kam nach Beerscheba, das zu Juda gehört, und ließ seinen Burschen dort zurück. Er selbst aber ging hin in die Wüste, eine Tagesreise weit, und er kam und setzte sich unter einem Ginsterstrauch und erbat sich den Tod und sprach: 'Es ist genug, nimm nun, Herr, mein Leben; denn ich bin nicht besser als meine Väter.' Und er legte sich und schlief ein unter dem Ginsterstrauch. Und sie, ein Engel wird ihn an und sprach zu ihm: 'Stehe auf und iss.'"

[30:41] Ja, wie gesagt, das ist eine heftige Depression. Elia hat der, kurze Zeit vorher, war noch mutig voran kämpft, ja, allein gegen diese Hunderten Baalspriester. Und dann kommt hier diese böse Königin, droht ihr mit dem Leben. Ohne läuft auf und davon. Das sind so, wenn man so betrachtet, vielleicht waren das weniger als 24 Stunden zwischen diesen beiden Ereignissen, aber es hat ihn heftig, heftig umhergeschüttelt.

[31:08] Und manchmal haben wir auch das gleiche Problem, dass wir genau wie Elia versuchen, diese Angst oder diesen dieses Loch, das dieser Stress und diese Panik in uns gerissen hat, zu füllen. Die einen gehen zum Kühlschrank und wollen sich voll essen, wortwörtlich, ja, weil diese Lücke, dieses Loch füllen, aber fühlen dabei eigentlich nur ihren Magen und ihre Fettpolster. Die anderen essen gar nichts und werden völlig unterzugehen fallen, in ein noch tieferes Loch.

[31:37] Andere schauen sich den Körper, die Psyche mit Arbeit von, damit man abgelenkt ist, ja, nicht daran denken. Sind dabei sich völlig zu überarbeiten. Wieder andere, Jugendliche, Beruhigungsmittel oder sonst was. Und ja, aber all das, was ich gerade beschrieben habe, dieses Essen oder nicht essen, Arbeitssucht oder Medikamente, was immer man nimmt, oder auch das Wegrennen, das ist alles Symptombekämpfung.

[32:06] Das ist alles Symptombekämpfung. Aber es wird nie wirklich helfen, gesund zu werden, in dem Fall geistlich, wenn man nicht die Ursache anpackt. Es ist alles nur Symptombekämpfung, und das müssen wir verstehen, weil Gott möchte, dass wir die, die Wurzel herausnehmen. Ja, Gott ist ja auch ganz mein, wenn man so betrachtet.

[32:26] Mehr Lösungsplan ganz einfach: Wenn Gott aber nur die Symptome behandeln würde, würde uns einfach vergeben, so wie es das evangelikale Evangelium vielleicht ist. Und würde uns genau so weiterleben lassen, wir konnten machen, was wir wollen, weil er wird uns mehr vergeben. Aber Gott möchte ein viel tieferes Ziel erreichen, möchte diese Wurzel der Sünde aus uns herausnehmen. Deswegen läutert und schleift er uns ja auch. Und deswegen wird er auch die Sünde eines Tages vernichten. Weil er genau weiß, wenn wir nur Symptome behandeln, werden wir niemals dieses Glück und diesen Frieden erlangen, dass er für uns vorgesehen hat.

[32:59] Das gilt für körperliche Krankheiten, wie für seelische, und ganz besonders für den Erlösungsplan. Und daher können wir das sehen: Gott ist kein Symptombekämpfer. Er möchte die Ursache beheben und uns dadurch wahre Heilung schenken.

[33:16] Elia in dem Fall war zu müde, um dann irgendwann zu rennen. Als ich dann hingelegt, wie es hier heißt, und schlief ein unter dem Ginsterstrauch, und er hat noch mal gebeten, hat dafür hat gesagt: "Es ist genug, nimm nun, Herr, mein Leben; denn ich bin nicht besser als meine Väter."

[33:36] Und naja, es ist manchmal faszinierend. Ich weiß nicht, was selber, noch nie in so einer Situation, aber viele Menschen, wenn sie in so extremen Stress kommen, wenn sie in einer Depression stecken, der einzige Ausweg, den der ihm gut erscheint, ist der Tod. Und das finden wir auch durch hindurch in der Bibel. Jona hat ja genau das gleiche gebetet, nachdem er erst nach Ninive wollte, dann widerwillig gehen, und ja, dann quasi gepredigt hat, die ganze Stadt hat sich bekehrt. Jona, übrigens, der erfolgreichste Prophet aller Zeiten. Er hat ein paar Wörter gepredigt, eine ganze Stadt hat sich bekehrt. Im Gegenteil dazu haben wir ihre mir, wo ich in der Bibel nicht wirklich Stellen finde, wo irgendjemand irgendetwas beachtet hat, was ihr mir irgendwann gesagt hat. Aber jedenfalls, Jona hat genau das gleiche Problem gehabt.

[34:26] Der Satan, Gott wird das Gericht nicht vollziehen. Dann kam diese Staude vor dort. Ist in Jona bietet auch: "Lass mich sterben." Es ist eine menschliche Reaktion durch die Sünde, dass wir uns dann den Tod wünschen, obwohl er uns überhaupt nichts helfen würde.

[34:46] Hast du in Vers 4 auch finden in diesem Gebet, dass er spricht, am Ende: "Denn ich bin nicht besser als meine Väter." Ist auch ein ziemlich interessanter Text, den wir hier finden, den die Bibel uns hiermit gibt. Denn als Elia quasi sieht, was er gemacht hat, ja, nachdem er dann nach dem mehr Ruhe hatte, wieder, wenn wir dann anfangen wieder zu reflektieren, dass er auch gefallen ist, dass er auch keinen Glaubensstärke bewiesen hat. Weil, ich meine, was ist einfacher? 400 oder 29 Priester? Ja, diese Hunderten Baalspriester zu besiegen oder von der Drohung einer Frau zurückzuschrecken? Was ist schwieriger?

[35:23] Und er hat dann gemerkt, er ist nicht besser als seine Väter. Hat gesehen, seine Väter sind im Ausland geflohen, haben Gott auf einmal vergessen.

[35:31] Und nun ja, manchmal, wenn wir in solche Situationen kommen, verfallen wir dann auch in Selbstmitleid. Und das ist auch das, was er hier hat. Ja, ich bin es nicht wert. Bin ich besser als meine Väter? Ist zwar eine ehrliche Aussage, weil das ja auch nicht war in dem Moment. Aber wie gesagt, dadurch, dass er sagt, ich würde gerne sterben, zeigt es, dass er nicht, dass wir dem auch entfliehen wollte, ohne das Problem zu bekämpfen.

[35:58] Aber Gott, der große Heiler, hat die nicht alleine gelassen, hat die nicht verurteilt. Und das ist auch ein wichtiger Aspekt, den wir davon lernen können, wenn wir mit Menschen zu tun haben, die Depressionen haben. Ich kenne auch in meiner Familie Menschen, die sehr, sehr an Depression leiden. Und manchmal hilft jedes gute Zureden nichts. Man kann sagen, was man will, die Menschen drehen sich immer weiter in ihre Spirale und sie kommen da nicht raus. Egal, was man sagt, alles wird anders hin gedreht. Und man, wenn man ihnen zuhört, das ist pure Selbstmitleid. Manchmal muss ich ganz ehrlich sagen, geht mir auch die Geduld dabei flöten, und ich würde am liebsten sich virtuell und sagen: "Jetzt mach doch mal!" Aber das ist eine ganz falsche Herangehensweise, wenn sie überhaupt nichts helfen würde.

[36:45] Und genau so hat Gott auch gehandelt. Er hat ihm dann quasi erst mal Essen angeboten.

[36:52] Ja. Es gibt noch einen Text, den ich natürlich auch zeigen möchte, in Psalm 34, weil Gott unser Wesen versteht. Er wusste ja auch, unter welchem Stress Elia litt. Er wusste auch, dass er gerade im Kampf gekämpft hat, wo er erst mal dachte, er ist alleine. Aber Gott hat mir gesagt: "Es gibt in Israel 7000 Menschen, die ihre Knie nicht vor Baal gebeugt haben. Du bist nicht alleine." Aber trotzdem war es schon auch ein großer Akt an Mut und Glaubensstärke, den ihr hier bewiesen hat.

[37:22] Und dann nennt dies nur einen Moment, wo er eingeknickt ist. Hat ihn Gott auch nicht verlassen. Es gibt wunderschöne Psalmen. Einer meiner Lieblings Texte in der Bibel: Psalm 34, Vers 19, wo es heißt: "Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und er hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind."

[37:49] Das ist auch so ein wertvoller Text. Und ich muss da war immer an eine liebe Glaubensschwester denken, die aber mal gesagt hat: "Warum spüre ich nicht, dass Gott mir hilft? Warum sehe ich nicht, dass er mir hilft? Warum sehe ich diese Versprechen nicht erfüllt?"

[38:07] Und ihr Lieben, ich möchte euch da eine Frage mit auf den Weg geben: Wenn Gott diese Versprechen gegeben hat und sie nicht eintreffen in der Realität, wo liegt das Problem? Bei Gott oder bei uns?

[38:26] Haben zwei Möglichkeiten: Entweder dieses Wort, diese Bibel, ist ein schönes Märchenbuch, um uns zu belustigen und das schöne Geschichten zu geben, die wir uns ermutigen, wie jede andere Märchengeschichte auch. Aber dann könnte es in die Tonne klopfen. Oder es ist Gottes Wort, und wenn es Gottes Wort ist, warum wollen wir das nicht ausprobieren? Hebräer 11, Vers 1 sagt uns: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." Also, wenn Gott es zu Versprechen gegeben hat, warum glaubt man dem nicht?

[39:08] Das ist, was ich von auch meinte. Jesus hat gesagt: "Wenn er kommt, wird er Glauben finden auf Erden." Das ist so wichtig. Ja, wenn Gott es versprochen hat, dann müssen wir es erfüllt sehen, wenn es im Glauben annehmen. Wenn es aber nichts sehen, dann haben wir es vielleicht nicht angenommen oder zweifeln daran, dass Gott es erfüllt.

[39:22] oder zweifeln daran, dass Gottes erfüllt. Oder wir haben und welche Erwartungen, oder wir haben und welche Erwartungen, oder wir haben und welche Erwartungen, die ja in der Realität sogar nicht, die ja in der Realität sogar nicht, die ja in der Realität sogar nicht eintreffen würden, eintreffen würden, eintreffen würden. Nun ja, gehen wir noch mal zurück zu, nun ja, gehen wir noch mal zurück zu, nun ja, gehen wir noch mal zurück zu unserem Text, den ersten Königen 19.

[39:34] Unserem Text, den ersten Königen 19, unserem Text, den ersten Königen 19. Lassen wir doch die Verse 5 bis 8 und, lassen wir doch die Verse 5 bis 8 und, lassen wir doch die Verse 5 bis 8 und hier ist die Frage: Wo ist er jetzt hingegangen? Und warum?

[39:42] Hingegangen und warum? Und er legte sich hin und schlief ein, und er legte sich hin und schlief ein, und er legte sich hin und schlief ein. Und wird im Dienste Strauch und sie ja, und wird im Dienste Strauch und sie ja, und wird im Dienste Strauch und sie ja. Ein Engel rod ihn an und sprach zu ihm: "Ich, die auf und ist 46." Und als er sich umsah, siehe, da war bei seinem Kopf ein auf heißen Stein gebackener Brotfladen und ein Krug Wasser.

[39:56] Ein Krug Wasser. Ein einzel gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen. Schlafen. Und der Engel des Herrn kam weiter, und der Engel des Herrn kam weiter, und der Engel des Herrn kam weiter, marl und rührte ihn an und sprach: "Steh auf und ist, denn du hast einen weiten Weg vor dir."

[40:11] Weg vor dir. Und er stand drauf von uns und trank und ging in der Kraft dieser Speise 40 Tage und 40 Nächte lang, bisher an dem Berg Gottes, Horeb kam.

[40:20] Und das ist auch ein schöner Text, der uns jetzt zeigt, wenn wir manchmal versagen, wenn wir im Glauben zurückkommen zu Gott, er wird uns den Weg weiterführen. Elia hat in dem Moment nichts anderes gesehen als entweder den Tod, durch Isabell, wurde den Tod, den Gott ihm schenken sollte.

[40:38] Aber Gott wusste, was für ein Weg vor ihm lag. Gott wusste, was danach kommen würde. Wir kennen es ja auch, weil wir die Bibel gelesen haben. Er hatte einen Mann, den er vorbereiten wollte und der ihn in seinem Dienst weiter fortführen sollte. Gott wusste von Elisa und Gott wusste auch, dass Elia bald von dieser Erde das Privileg haben sollte, entrückt zu werden und in den Himmel zu kommen, dass in diesem feurigen Wagen in den Himmel aufgenommen werden würde.

[41:11] Das wusste ja nicht, aber Gott wusste es schon. Gott hat ihn dann darauf vorbereitet, hat ihm, er hat ihn verstanden. Und ihr Lieben, dass es so wichtig ist, wirklich so wichtig zu verstehen, weil theoretisch wissen wir so viel, wissen praktisch kaum, wie es aussieht, mit Gott zu wandeln. Wir bewundern diese Texte, die die Bibel sagt: "Hier jedoch wandelte mit Gott", und auf einmal weg, weil Gott ihn aufgenommen hatte.

[41:39] Wir lesen die Geschichte von Elia, wir lesen die ganzen Glaubenshelden der Bibel und wir sagen: "Wie schön muss das sein!" Aber haben wir diese Erfahrung auch gemacht? Und daher ist es meine Einladung an euch, in dieser Woche, in diesem Sabbat, auch darüber zu sprechen, auch vor allem darüber zu beten, weil es liegt zu viel Kraft im Gebet, dass wir uns fragen: "Herr, wichtig zu dir, habe ich Frieden mit dir? Brauche ich Heilung für meine Seele?"

[42:04] Und wie kann ich meine Krankheiten, welche welchen Weg soll ich gehen, um das zu behandeln? Und Gott wird uns die richtigen Menschen, den Weg schicken, die uns dabei helfen werden, die richtigen Umstände lenken.

[42:18] Aber lasst uns wirklich dieser Frage nachgehen und sagen: "Herr, hilf mir, den Weg zu gehen!" Elia war völlig verzweifelt. Noch wirst du manchmal völlig verzweifelt und siehst den Weg nach vorne nicht. Wir sehen nur schwarz und Tod und Trauer. Aber Gott wusste genau, wo er hingeht. Er wusste genau, welchen Weg er hinführen würde.

[42:39] Außerdem, diese Geschichte steckt so viel mehr drin. Er hat auch für Elias leibliche Bedürfnisse gesorgt. Er hat ihm Essen und Trinken gegeben, dass ihn offenbar extrem stark gemacht hat, wenn er 40 Tage nicht wirklich durchmarschieren konnte. Ihr Lieben, das schafft kein Proteinshake. Da wo Gottes himmlischer Schaft so was.

[42:58] Und daher, wenn wir diese Geschichten lesen, das steckt so viel dabei für uns drin. Gott wird für unser leibliches Wohl sorgen. Doch jetzt in dieser ganzen Corona-Zeit, ich denke, wir leben in Zeiten, wie sie vorher nie waren. Und ich glaube, dass viele Menschen in Zukunft ihren Job noch verlieren werden, wenn sie sich für Gottes Sache einsetzen, wenn sie ihr Gewissen befolgen und nicht aus Angst dem nachgeben, was gefordert wird.

[42:24] Und deswegen glaubt daran, Gott wird uns führen, wird uns leiten. Er hat es ihnen verstanden, hat Elia verstanden. Er wird uns verstehen. Er hat für ihn gesorgt. Er wird für uns sorgen. Er hat für einen Weg gehabt, der ihn direkt in den Himmel geführt hat. Und Gott hat auch für uns einen Weg, wenn wir jetzt eine Depression stecken, Gott wird uns einen Weg leiten, der uns zum Himmel bringt.

[43:46] Vielleicht nicht in den wenigen Tagen wie bei Elia. Aber glaubt mir, ich glaube wirklich, dass wir die Generation sein werden, Jesus kommen sieht. Und deswegen, was vor uns liegt, wird dunkel sein. Daniel 12 bis 18 uns ganz deutlich, dass diese letzte Krise, diese letzte Verfolgung sehr schlimm werden wird, schlimmer als alle vorherigen Krisen und Verfolgungen. Aber wie gesagt, Gott wird uns diesen Weg leiten, der uns direkt in den Himmel bringen wird.

[44:18] Und daher, meine Lieben, möchte ich euch zum Abschluss zu einem Gebet einladen, dass wir auch für andere Menschen beten, die auch in Depressionen sind, dass wir aber auch für uns selber beten, da vorbereiten zu können. Weil die ganzen Kämpfe, die wir haben, ob es Angstzustände sind, ob es Depressionen sind, was immer es sein mag, wir dürfen nicht vergessen, die Bibel sagt, was wir kämpfen gegen geistliche Dimensionen, gegen Mächte aus der Höhe, die uns versuchen zu bedrängen.

[44:45] Und wenn Leute unter solchen Zuständen leiden, unter solchen Angstzuständen und alle möglichen, lasst uns nicht vergessen, dass sie nicht unbedingt nur sich in dem eigenen Kopf verfangen haben, sondern dass sie auch übel bedrängt werden. Und darum, wenn wir beten für die Leute, lasst uns beten, dass Gott diese Ketten der Finsternis bricht, dass diese Menschen wir dann diese Position gerückt werden können, wo sie sich für Gott entscheiden können.

[45:12] Und wenn wir das machen, wir werden Erfolge sehen, werden sie gesehen, die Gott für die Menschen erringt, die wir uns nun ausruhen könnten. Daher, wie gesagt, möchten wir dafür beten, jetzt zum Abschluss, und ich bitte euch, ich lade euch ein, unser Haupt zu neigen.

[45:28] Auch nämlich der Vater, möchte ich von ganzem Herzen danken für diese wundervollen Themen, für diese praktischen Dinge, die wir lernen konnten. Himmlischer Vater, das uns gezeigt, dass du die Symptome nicht nur behandeln möchtest, sondern dass du die Wurzel behandeln möchtest. Und daher bitte ich dich, hilf uns, die Entscheidung zu treffen und hilf uns zu sehen, welchen Weg du für uns in Krankheit, im Partnerwahl, im Hauswahl, in Arbeitssuche und hilf uns auch zu vertrauen, stärken Glauben her und gib uns dieses Gold, dass du uns versprochen hast, ein Lauch die ca., dass wir glauben haben, dass du ihn finden kannst auf der Erde.

[46:08] Wir danken dir, dass du uns helfen möchtest und dass wir deine Werkzeuge sein können. Namen Jesu. Amen. [Musik]


Lizenz

Copyright ©2021 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.