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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH_Manuskript_2022 1st (Special) Nr 2

In dieser Folge der Christ Study Hour Spezial-Serie über den Hebräerbrief taucht Christopher Kramp tief in das zweite Kapitel ein. Er beleuchtet die Schlussfolgerungen aus dem ersten Kapitel und betont die Wichtigkeit, auf die Botschaft Jesu Christi zu achten, da sie von größerer Autorität ist als die durch Engel übermittelten Gesetze. Kramp erklärt, wie das Evangelium selbst durch Zeichen und Wunder bestätigt wurde und wie es die ursprüngliche Bestimmung des Menschen als Herrscher über die Schöpfung wiederherstellt.


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Serie: Christ Study Hour – Spezial 2022 Q1: In diesen letzten Tagen: Die Botschaft des Hebräerbriefes

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Transkript

[0:31] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour, hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf den verschiedenen Discovery-Sendern, auf dem Sender das Wort.de. Wir wollen heute in der zweiten Folge weiter studieren in unserer besonderen Spezialserie über den Hebräerbrief. Wir haben uns in der letzten Woche mit dem ersten Kapitel beschäftigt und wir wollen hier Vers für Vers uns durch dieses so wichtige und gewichtige Buch der Bibel hindurchstudieren. Als flankierende Hilfestellung für das Studium der Sabbat-Kollektion in diesem Quartal und mit dem heutigen Studium, das sich in gewisser Weise auch auf den 8. Januar bezieht, wollen wir uns heute dem zweiten Kapitel zuwenden. Wir wollen wieder uns anhand der Bibel Vers für Vers vortasten, zu verstehen, was eigentlich die Argumentation des Autors ist, was die Botschaft ist, die er dort in diesem Hebräerbrief nicht nur an die Hebräer seiner Zeit, sondern natürlich auch an uns hier in den letzten Tagen der Weltgeschichte richtet. Und wie wir dadurch unseren Schöpfer, Erlöser und wiederkommenden König Jesus besser verstehen können. Am allermeisten, glaube ich, wäre es sinnvoll, wenn ihr euch erst einmal selbst mit diesem Buch beschäftigt, oder diese Verse beschäftigt, das Kapitel studiert und dann im Nachgang dieses Studium hier auch mit dem Sendemanuskript dann nachvollzieht. Nichts ist besser, als wenn man selbst sich mit der Bibel beschäftigt hat und dann auch noch weitere Ideen aufnimmt. Und vielleicht ist auch dieses Video eine Anregung, das dann in der nächsten Woche mit dem nächsten Kapitel einmal selbst zunächst zu beginnen und zu versuchen. Wir wollen jetzt, bevor wir starten mit Hebräer 2, gemeinsam noch Gott einladen, dass er unser Studium segnet. Und wir wollen dazu ein kurzes Gebet sprechen.

[2:41] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass du uns nicht nur dein Wort gegeben hast, sondern auch deinen Heiligen Geist, der uns befähigt, dein Wort so zu verstehen, wie du es gemeint hast. Und Herr, wir möchten dich bitten um Demut, dass wir nicht unsere eigene Meinung für absolut setzen, aber dass wir deinen Willen suchen und danach forschen und danach trachten zu erkennen, was du meinst und gesagt hast. Ja, wir möchten uns vor dir beugen, wir möchten, dass dein Wort in unserem Leben seine ganze Kraft entfaltet. Möchten dir alles übergeben, was dich hindert, uns zu segnen, damit du es wegnehmen kannst, uns reinigen kannst, damit dein Wort in Vollmacht zu uns spricht. Herr, wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du jetzt unser Lehrer bist und danken dir dafür im Namen Jesu, um den es ja die ganze Zeit im Hebräerbrief geht. Amen.

[3:40] Wir wollen direkt beginnen, den Hebräer, Kapitel 2 und dort Vers 1. Darum sollten wir desto mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa ableiten. Hier sieht man ganz deutlich, es geht um eine Schlussfolgerung aus dem, was wir in Kapitel 1 studiert haben. Die Kapiteleinteilung sind natürlich sehr viel später dazugekommen und obwohl sie natürlich oft mit Bedacht gewählt worden sind, unterbrechen sie immer auch einen Gedankengang, wie man hier sehr deutlich sieht. Weil also Jesus erhabener ist als alle Propheten, wie wir in Kapitel 1 gesehen haben, und die Engel, deswegen müssen wir seine Worte umso ernster nehmen. Gerade weil er so groß und bedeutend, haben wir bei der königlichen Erfüllung aller alttestamentlichen Prophezeiung, wie wir gesehen haben im letzten Kapitel, gerade deswegen dürfen wir es uns nicht leisten, seine Worte zu ignorieren. Im Alten Testament finden wir immer wieder die Ermahnung, auf das Gehörte zu achten. "Höre, Israel" ist ein Motiv, das zum Beispiel im 5. Mose immer und immer wieder aufkommt. Und wir werden im Sendemanuskript eine ganze Reihe von Texten finden, die deutlich machen, wie sehr schon zur alttestamentlichen Zeit die Gläubigen aufgefordert sind, das Gehörte wirklich auch zu beachten. Paulus deutet hier an, dass die Gefahr besteht, auch für einen Gläubigen, abzugleiten. Wir werden sehen, dass vor allem dann auch z.B. Kapitel 3, die Systeme und auch später im Hebräerbrief dieses Thema immer wieder aufgegriffen wird. Es reicht nicht, zu Jesus zu kommen, wir müssen bei ihm bleiben. Und damit wir nicht abgleiten, müssen wir auf das hören und achten, was wir gehört haben, müssen uns beständig damit beschäftigen. Und damit greift Paulus einen Gedanken auf, den man immer wieder findet bei ihm, zum Beispiel in 1. Korinther 15, oder immer wieder findet im Neuen Testament. Muss ich besser sagen, 1. Korinther 15, 1. Korinther 12, z.B. in 2. Petrus 1, Vers 13. Meine Gedanken, Judas 5, immer wieder diese Idee: Ich will euch daran erinnern, obgleich ihr dies schon wisst.

[5:59] Die nächsten Verse sind jetzt eine Erläuterung und Verdeutlichung von Vers 1. Denn wenn das, wodurch Engel gesprochene Wort, zuverlässig und jede Übertretung und jeder Ungehorsam den gerechten Lohn empfing, wie wollen wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung, die zuerst durch den Herrn verkündigt und uns dann von denen, die ihn gehört haben, bestätigt worden ist, wobei Gott sein Zeugnis dazu gab mit Zeichen und Wundern und mancherlei Kraftwirkung und Austeilung des Heiligen Geistes nach seinem Willen. Das durch Engel gesprochene Wort, das bezieht sich auf das Gesetz und die Gesetzgebung, die Verordnung, die Satzung, die am Sinai gegeben worden sind. Paulus sagt an anderer Stelle, das ist sehr deutlich in Galater Kapitel 3, Vers 19. Dann heißt es: "Wegen der Übertretung wurde es hinzugefügt, bis der Same käme, dem die Verheißung gilt." Oder es ist durch Engel übermittelt worden in die Hand eines Mittlers. Das natürlich muss finden auch Stefan aus der, dasselbe sagt, dass es Engel waren, die am Sinai eine ganz besondere Rolle bei der Gabe des Gesetzes gespielt haben. Wir finden so etwas auch angedeutet selbst im 5. Mose 33, als dort beschrieben wird in poetischer Sprache, wie Gott mit allen seinen Tausenden von Engeln dort am Sinai erschienen ist. Das der Punkt von Paulus also ein ganz deutlicher: Wenn also schon die Verordnungen des Alten Testaments, die durch den Dienst von Engeln, die direkt dann mit Mose kommuniziert haben – was hat natürlich auch mit Mose kommuniziert, aber nach dem Zeugnis sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments waren das auch Engel, die ganz entscheidend beteiligt waren – wenn also das Alte Testament mit seinen Verordnungen bereits eine ganz unumstößliche Autorität gewesen ist, und wir können hier in seinem Manuskript nachlesen, eine ganze Reihe von Beispielen, die deutlich machen, wie strikt die Verordnungen und Satzungen des Alten Testaments eingehalten werden mussten. Wer sie willentlich brach und nicht umkehren wollte, der wurde bestraft. Da gibt es sehr viele Beispiele. Man erinnert sich an Adam und Eva zum Beispiel, an die Rotte Kor, an den Mann, der am Sabbat Holz auf liest und damit seine Rebellion zum Ausdruck brachte und viele andere Beispiele. Paulus setzt also voraus, dass die Leser wissen, selbstverständlich, wer im Alten Testament gegen die Gebote rebellierte und die Satzung und die Lehre verworfen hat, der wurde strikt bestraft. Wenn das also so war bei einem Gesetz, das durch Engel präsentiert worden ist, wie viel mehr ist es dramatisch, wenn wir die Botschaft, die Jesus Christus selbst als Mensch auf dieser Erde gepredigt hat, verwerfen? Das ist der Gedanke in Vers 3.

[9:00] Wenn schon das alttestamentliche Gesetz eine solche Autorität hat, dass durch Engel vermittelt worden ist, wie viel mehr ist das Evangelium, das Jesus offenbart hat, von dem wir in Kapitel 1 gelernt haben, dass er sehr viel höher als die Engel ist. Damit wird ein Gedanke ausgedrückt, der auch später im Hebräerbrief wieder auftaucht: Wer das Evangelium verachtet, hat keine weitere Chance. Unsere einzige Chance zu werden ist das Evangelium. Wer das verachtet, für den gibt es kein anderes Opfer, das dann irgendwie noch gebracht werden könnte, das es später auch im Hebräerbrief dann noch zum Ausdruck kommt. Wie sollen sie entfliehen? Das ist ein Ausdruck, den man schon im Alten Testament kennt, in Jesaja 20, Vers 6. Ein Ausdruck der Verzweiflung, wenn die Hilfe, auf den man sich verlassen hat, nicht hilft. Also diese Hoffnungslosigkeit, dann wenn das von uns verachtet wird, gibt es keine andere Hoffnung.

[9:57] Lieber Freund, liebe Freundin, wir wollen heute lernen, dass wenn wir das Evangelium ignorieren, missachten, verachten, dann gibt es keine Hoffnung für unseren. Paulus warnt die Hebräer wegen der damaligen Zeit. Im ersten Jahrhundert gab es ja Tendenzen, das Wirken und den Dienst von Jesus gering zu achten und einfach nur als einen Propheten zu sehen, oder die Beschneidung als immer noch entscheidend zu sehen. Wir wissen, dass aus dem Neuen Testament, aus anderen Stellen, und damit das Evangelium ein bisschen so an die Seite zu drücken. Paulus warnt nicht nur hier, an vielen Stellen ja sehr deutlich davor, wer das Evangelium verachtet, der findet dann keine Möglichkeit mehr, gerettet zu werden.

[10:47] Jesus selbst hat diesen Gedanken direkt auf die Pharisäer seinerzeit bezogen, Matthäus 23, und dort Vers 33: "Ihr Schlangen, ihr Otterngezücht, wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entgehen?" Waren Hebräer, die das Evangelium verachteten, und Jesus fragt sie: "Wie wollt ihr entfliehen?" Übrigens, den Willen, Offenbarung 6, und dort Vers 16 und 17, wenn Jesus wiederkommen wird, und er wird beschrieben, dass es dann die Menschen in Panik geraten werden, weil sie das Lamm auf dem Thron sehen, der für sie gestorbene Messias wird wiederkommen, und sie werden dann ausrufen: "Wer kann bestehen?"

[11:30] Die so große Rettung, das ist natürlich die Erlösung durch Jesus Christus. Paulus betont, wie großartig, wie gewichtig das Evangelium ist. Diese Errettung, die Jesus ermöglicht hat, das ist die einzige Lösung, die verfügbare. Postgeschichte, Faisal sagte, es gibt keinen anderen Namen am Himmel, in dem wir gerettet werden könnten. Und wir alle kennen den Vers aus Johannes 3, Vers 16: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe." Das gilt auch für den schlimmsten Sünder, wie Paulus sagt in 1. Timotheus 1, Vers 15. Und hier wird deutlich, dass Jesus selbst dieses Evangelium verkündigt hat. Da gibt es natürlich Beispiele zuhauf in den Evangelien, wo deutlich wird, dass Jesus dieses Evangelium gepredigt hat. In gewisser Weise greift Paulus hier den Gedanken aus Hebräer 1 wieder auf, nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise durch die Propheten geredet hat zu den Vätern, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Es war ja Jesus selbst, der die Botschaft vom Evangelium gepredigt hat. Man denkt an Matthäus 4, 17, Markus 1, 14, wo es heißt, dass Jesus durch die Dörfer und Städte ging und das Evangelium vom Reich Gottes predigte. Und dann sagt Paulus, ist nicht nur von Jesus gepredigt worden, sondern auch bestätigt worden durch die, die ihn gehört haben, dass natürlich die Jünger, die seine Predigten gehört haben und die dann den Auftrag erhalten haben, Matthäus 28, Lukas 24, Markus 16, den Auftrag erhalten haben, dieses Evangelium genau so unverfälscht und unverändert in die Welt hinauszutragen. Und diese Apostel werden mehrfach im Neuen Testament auch als Augenzeugen berichtet.

[13:21] Bezeichnet Johannes 15, Vers 27 macht das deutlich, dass Jesus sie selbst als solche angesehen hat. Lukas, der Evangelist, sagt später, dass er viele Informationen von diesen Augenzeugen bekommen hat. In der Apostelgeschichte 1 stellen wir fest, dass der Ersatzapostel für Judas ein Augenzeuge gewesen sein musste, der alles miterlebt hat, was mit Jesus passiert ist. Interessant ist, dass das griechische Wort für bestätigt, ja, es ist bestätigt worden, dasselbe Wort ist wie "zuverlässig". Also die Idee ist, die Verordnungen des Alten Testaments waren zuverlässig bestätigt durch Engel, durch Boten, die am Sinai dort gewirkt haben. Das Evangelium, das Jesus selbst gepredigt hat, ist ebenfalls bestätigt worden. Übrigens, ja, die Zehn Gebote sind ja von Jesus selbst gegeben auf dem Sinai, haben weil sie eine ganz interessante Parallele. Also Jesus gibt die Zehn Gebote, und sie werden durch die Engel dort bestätigt und werden dann vom Volk angenommen, sollen vom Volk angenommen werden, mitsamt den Verordnungen. Dies gibt dann kommt Jesus auf die Erde und predigt das Evangelium. Und jetzt gibt es die Apostel, die Boten, die manchmal ja auch in der Liebe symbolisch als Engel dargestellt werden können, die dann das bestätigt haben. Sie sind Zeugen der Auferstehung, wie uns Apostelgeschichte 10, 40 bis 42 deutlich macht. Und dann wird deutlich hier in Vers 4, dass Gott diesen diese Predigt, diese Mission der Apostel bestätigt hat und bekräftigt hat durch Zeichen und Wunder, hat sein Zeugnis dazu gegeben durch die Ausgießung des Heiligen Geistes. Das bezieht sich natürlich auf Pfingsten, als damals in Apostelgeschichte 2, der Heilige Geist in Vollmacht ausgegossen worden sind, Fülle, und die Jünger genau das gepredigt haben, das Evangelium von dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus. Da wir also einen direkten Bezug auch zum Missionsbefehl in Markus 16, Vers 20, wo Jesus sagt, dass Zeichen und Wunder ihren Dienst begleiten werden. Wir finden dafür praktische Beispiele in Apostelgeschichte 13, in der Verzweigung 3 und 4, wo tatsächlich auch die Predigt der Apostel durch Zeichen und Wunder bekräftigt worden ist. Paulus wusste es aus eigener Erfahrung. Es beschränkt sich nicht nur auf die Zwölf, eigentlich die ursprünglichen Apostel oder die engsten Apostel, sondern auch auf seinen Dienst. Zum Beispiel, wenn wir uns an Apostelgeschichte 14 erinnern und dort in Vers 3, wo er Teil dieser Missionsreise ist, der Paulus.

[16:11] In Apostelgeschichte 14, Vers 3 heißt es: "Doch blieben sie längere Zeit dort und lehrten freimütig im Vertrauen auf den Herrn, dass also die Predigt dem Wort seiner Gnade Zeugnis gab, dann aber diese Idee hat, ist bezeugt und Zeichen und Wunder durch ihre Hände geschehen lässt." Also Paulus wusste aus eigener Erfahrung, was sich hier in Hebräer 2, 4 geschrieben hat, dass nämlich Gott Zeugnis gegeben hat durch Zeichen und Wunder. Auch an anderer Stelle in Apostelgeschichte 19, 11 und 12 findet man das. Und Paulus hat das auch im Römer 15 dann noch einmal thematisiert an die Römer in Kapitel 15 und dort Vers 18 und 19.

[16:55] Römer 15, Vers 18 und 19: "Denn ich würde nicht wagen, von irgendetwas zu reden, das nicht Christus durch mich gewirkt hat, um die Heiden zum Gehorsam zu bringen, durch Wort und Werk, in der Kraft von Zeichen und Wundern, in der Kraft des Geistes Gottes, so dass ich von Jerusalem an und ringsumher bis nach Syrien das Evangelium von Christus völlig fertig habe." Hier finden wir dieselben Grundideen: die Verkündigung des Evangeliums, das Jesus ja schon vorher verkündet hat, das Evangelium von Christus, und dann bestätigt durch die Kraft von Zeichen und Wundern, an die Kraft des Heiligen Geistes. All die Elemente, die wir hier auch in Hebräer 2, 4 finden.

[17:36] Jesus selbst hatte gesagt, dass der Heilige Geist Zeugnis geben würde von Jesus, und dass der Heilige Geist auch eine ganze Reihe von verschiedenen Gaben mit sich gebracht hat. Das macht Paulus an anderer Stelle auch deutlich. Also diese Austeilungen des Heiligen Geistes, die werden z.B. in 1. Korinther 12 oder auch in Epheser 4 mit den verschiedenen Geistesgaben dann genauer erklärt.

[18:02] Fest steht in Hebräer Kapitel 2, denn nicht Engeln hat er die zukünftige Welt, von der wir reden, unterstellt. Das Christus-Reich Gottes wird nicht von Engeln regiert werden. Die Verheißung auf das künftige Reich Gottes findet sich in 2. Petrus 3, Vers 13. Wir greifen bereits die Prophezeiung aus Jesaja aufgegriffen und zitiert wird Hebräer 2, 4, 6, sondern an einer Stelle bezeugt jemand ausdrücklich und spricht: "Was ist der Mensch, dass du dein gedenkst, oder der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest?" Du hast ihn ein wenig niedriger sein lassen als die Engel, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt. Und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände. Alles hast du seinen Füßen unterworfen."

[18:52] Paulus zitiert hier natürlich wieder aus dem Alten Testament. Es kommt jetzt quasi die biblische Begründung für seine These, oder für seine Aussage, besser gesagt, in Vers 5. Er sagt also: "Nicht Engel werden die zukünftige Welt regieren, denn es steht geschrieben..." Und dann zitiert er eine Stelle aus Psalm 8, Vers 5 bis 7. Hier sieht man übrigens sehr deutlich, dass es zurzeit von Paulus keine Kapiteleinteilung und Vers-Einteilung gegeben hat, denn er sagt ja nur an einer Stelle. Er kannte die Psalmen, und er gibt aber keine Verse an, denn die hat es natürlich noch nicht gegeben. Nun, dieses Zitat ist sehr interessant. Damals, wenn wir uns das ein bisschen genauer anschauen, wenn wir uns hier noch einmal den Anfang anschauen: "Was ist der Mensch, dass du dein gedenkst, oder der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest?" Aus unserer jetzigen christlichen Perspektive sehen wir beim Menschen natürlich sofort Jesus Christus, und das stimmt auch. Wir müssen aber zunächst einmal bedenken, dass Mensch und Menschensohn hier aufgrund des Parallelismus erst einmal Synonyme sind. Also Menschensohn ist erst einmal ein Mensch. Und diesen Parallelismus Mensch, Menschensohn, Sohn des Menschen, Menschenkind, den findet man auch anderswo im Alten Testament als austauschbar, Jesaja 51, 12, oder man kann auch hier auf 2. Mose 5, 46 hinzuziehen. Die Idee in Psalm 8 ist ja zunächst einmal: Der Mensch scheint unbedeutend zu sein, und das vor allem, wenn man sich die Schöpfung Gottes anschaut. Wenn man also Psalm 8, da den Kontext liest, den Vers 4 zum Beispiel, dann heißt es in Vers 4: "Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast, was ist der Mensch, dass du dein gedenkst, und der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest?"

[20:49] Interessant ist jetzt, dass in diesem Zitat als Antwort auf die Frage nach der Bedeutung des Menschen, explizit gesagt wird, dass der Mensch ein Herrscher sein soll, sondern ein wenig niedriger sein als die Engel. Das sind ein wenig niedriger gemacht als Engel, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt. Und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände. Alles hast du unter seine Füße gelegt. Und diese Idee, dass er der Herrscher ist, was in Hebräer 2 auch zum Ausdruck kommt, aber im Psalm 8 ist muss im Sendemanuskript nicht Hebräer 8, 7, sondern Psalm 8, Vers 7 heißen. Diese Idee, dass er, dass der Mensch zum Herrscher bestimmt ist, die geht natürlich zurück auf 1. Mose Kapitel 1, auf die berühmte Schöpfungsgeschichte in Kapitel 1 und dort Vers 26, wo es von Gott heißt: "Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich. Die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht." Gottes ursprünglicher Plan war, dass der Mensch Herrscher der Erde sein sollte. Durch den Sündenfall ist das konterkariert worden, das unterminiert worden ist, dass dieser Plan zerbrochen ist. Zunächst einmal, aber durch Jesus und durch das Evangelium wird diese ursprüngliche Plan Gottes wiederhergestellt, umgesetzt. Wir wissen, dass der Mensch im Bilde Gottes geschaffen worden ist und dass der Plan...

[22:39] geschaffen worden ist und dass der Plan Gottes im Evangelium darin besteht, das Bild Gottes im Menschen wiederherzustellen. Und damit wird auch diese Idee der Herrschaft wiederhergestellt. Alles hast du unter seine Füße gelegt. Das ist eine besondere Technologie, eine besondere Ausdrucksweise für das Herrschen. Das hebräische Wort für Herrschen tatsächlich in 1. Mose 1, 4, 26, was wir gerade gelesen haben, das hebräische Wort kommt von der Idee, etwas niederzutreten, mit Füßen zu treten. Das ist natürlich hier in Hebräer 1 jetzt nicht so buchstäblich gemeint, sondern das zeigt nur, woher dieses Wort sozusagen stammt. Es ist hat natürlich die metaphorische Bedeutung, einfach allgemeine Kontrolle zu haben, Verantwortung auszuüben.

[23:31] Wir finden diese Idee vom Fußschemel, also wo man seine Füße drauf tut, als Symbol der Herrschaft auch an anderer Stelle. Zum Beispiel erinnern wir uns an Hebräer 1, Vers 13, wo es auch heißt: "Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße." Das ist die Idee, dass der Fuß auf dem Nacken der Feinde ist als Symbol für Herrschaft, ein Bild, das im alten Orient ganz geläufig gewesen ist. Es ist also die Idee, alles hast du seinen Füßen unterworfen.

[24:08] Das wird ganz eindeutig in Paulus an verschiedenen Stellen auf Jesus bezogen. Wir können mal lesen 1. Korinther 15 und dort Vers 23 bis 27: "Ein jeder aber in seiner Ordnung: als erster den Christus, danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft. Danach das Ende, wenn er das Reich Gottes dem Vater übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat. Denn es muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Der letzte Feind, als letzter Feind, wird der Tod beseitigt. Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen." Das ist jetzt das Zitat aus Psalm 8. Wenn es aber heißt, es ihm als der Waffen ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, dem alles unterworfen hat, hier macht es ganz deutlich, was in Psalm 8 steht, was zunächst einmal grundsätzlich von der auf den Menschen allgemein gemünzt war.

[25:00] Von Gottes ursprünglichen Plan her ist es jetzt speziell erfüllt durch die Herrschaft des Menschen Jesus. Und dazu kommen wir gleich. Ein Punkt jetzt von Paulus, den er dann noch machen wird, das in dem Jesus das erfüllt, er auch Mensch werden musste.

[25:20] Noch ein Beispiel, wo Paulus das auf Jesus bezieht, diese Idee mit "alles in den Füßen unterworfen zu haben". In ist in der Philipper 1 zu finden, Kapitel 1 und dort Vers 21 und 22: "Hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen." Damit die zukünftige Weltzeit war da ja auch Paulus in Hebräer 2, Vers 5 gesprochen hat. Und er hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben. Da haben wir diese Idee, dass alles Jesus unterworfen worden ist. Das war ja auch der Ausgangspunkt der Hebräer 1, Vers 3 und 4, war, dass wenn ihm alles unterworfen ist, dann ist er auch höher als die Engel. Das haben wir entsprechend dort gesehen.

[26:21] Paulus sagt also, und jetzt, wenn wir uns den Festakt in den Reden auch mal genauer anschauen, dann sagt er jetzt hier, indem er sagt: "Indem er ihm aber alles unterworfen hat, hat er nichts übrig gelassen, dass ihm nicht unterworfen wäre." Jetzt aber sehen wir noch nicht, dass ihm alles unterworfen ist. Zunächst einmal bleibt Paulus hier doch gedanklich, und wir sind natürlich schon einen Schritt weiter, weil wir die Parallele auf Jesus gesehen haben.

[26:44] Die kommt aber er integriert zwei erst in Vers 9. Gedanke bei Paulus offensichtlich in Vers 8 noch bei dem bei die Idee des Menschen allgemein und macht also deutlich, dieses Zitat im Psalm 8 zeigt also die ganze Herrschaft soll dem oder ist für den Menschen angedacht. Die Herrschaft des Menschen soll alles umfassen, aber wir sehen, dass der sündige menschliche sündigen Welt das nicht erfüllt. Eine solche Herrschaft ist laut Paulus nichts zu sehen. Und deswegen lenkt er jetzt den Blick von dem Menschen allgemein auf den Menschen schlechthin, der diese Prophezeiung doch erfüllt.

[27:26] Vers 9: "Wir sehen aber Jesus." Wir sehen zwar nicht die Menschheit als Erfüllung von Psalm 8, obwohl Gott ursprünglich ein Psalm 8 oder die Idee den Psalm 8 aufgegriffen wird aus 1. Mose 1, ursprünglich mal für die Menschheit an sich gedacht hat, als noch keine Sünde da war und auch keine Lösungsplan notwendig gewesen wäre, wenn es keine gegeben hätte. Diese ganze Idee wird jetzt durch Jesus erfüllt und damit wird Jesus zum König, der diese Prophezeiung erfüllt.

[27:54] Wir sehen aber Jesus, der ein wenig niedriger gewesen ist als die Engel, also mit anderen Worten, der Mensch geworden ist. Denn das ist ja das, was den Menschen auszeichnet, ein wenig günstiger zu sein als die Engel. Er ist ein wenig niedriger gewesen als die Engel wegen des Todesleidens, also weil er für uns gestorben ist. Und wir sehen diesen Jesus, der Mensch geworden ist, der für uns gestorben ist, jetzt kommst mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Das ist genau das, was in Psalm 8 steht, wo wir gelesen haben: "Du hast ihn ein wenig niedriger sein lassen als die Engel, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und hast dem Gesetz über die Werke deiner Hände..." Dass Paulus sagt, ist also, das ist, was er zitiert Psalm 8 und sagt, das ist, was Gott für die Menschheit geplant hat. Aber wir sehen, dass die Menschen dieses unding, wenn die sündigen Menschen das gar nicht erfüllen.

[28:44] Wir sehen aber Jesus, der tatsächlich so gekrönt, dass wir sehen tatsächlich ihn mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt. Und wir sehen auch, dass er Mensch geworden ist und damit sozusagen zu der Erfüllung von Psalm 8 geworden ist.

[29:02] Er ist der König. Das haben wir in Hebräer 1 gesehen. Und da sehen wir also, dass Hebräer 1 und 2 ganz eng zusammengehen. Er ist mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt. Er ist Mensch geworden und trotzdem mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt. Er ist die Erfüllung der alttestamentlichen Königs Weissagung. Und diese diese Doppelfunktion als Gott und Mensch, die hier immer wieder auftaucht in Hebräer 1 und 2 zusammengenommen.

[29:30] Den diesen Gedankengang finden wir natürlich bei Paulus antragstellerin, Philippus zum Beispiel. Bewusst von Jesus heißt es, in der Gestalt Gottes ist und dass er trotzdem sich selbst entäußert hat und dass er Mensch geworden ist und gehorsam bis zum Kreuz und dann von Gott erhoben worden ist und übernahmen verlierst du über alle Namen ist das, das was in Hebräer 1 wir gesehen haben, dass sein Name herausragt, selbst vor den Engeln. Und zwar weit. Jesus ist der König, der als Gott Mensch geworden ist.

[30:00] Und dadurch, und jetzt das ist sozusagen der Gedanke hier, dadurch, dass Jesus als Gott Mensch geworden ist, hat er die Menschheit wieder zu ihrer eigentlichen Bestimmung zurückführen können. Und das Ganze ist natürlich basierend auf der Gnade Gottes.

[30:17] Heißt, sie hier, er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken. Das Evangelium basiert auf der Gnade Gottes. Wir haben gesehen, Johannes 3:16: "Also hat Gott die Welt geliebt." Wir sehen im Römer 5 und dort Vers 8: "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren." Also nicht verdient, sondern Gnade. Und damit ist Paulus hier auch immer, Brüderbrief wieder ganz deutlich eine seiner großen Kernanliegen, wie man vor allem dem Galater und dem Römerbrief zum Beispiel sehen kann, wird auch hier ganz deutlich artikuliert. Es ist Gottes Gnade, die uns rettet.

[31:02] Und diese Idee ist natürlich nicht nur Paulus wichtig, sondern wir leben finden sie auch mit 1. Johannes 4 zum Beispiel, Vers 9 und 10: "Darin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen." Darin besteht die Liebe, nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühneopfer für unsere Sünden.

[31:30] Paulus hat diese Gnade selbst verkündigt, die wir gerade schon gesagt haben. Er sollte den Tod schmecken. Das ist eine damals übliche Redewendung für sterben. Wir finden das Evangelium häufiger auch in Johannes 8, z.B. Vers 52, oder Lukas 9, Vers 27. Also das bedeutet, er sollte aufgrund der Gnade Gottes für alle sterben. Und dass Jesus tatsächlich für alle Menschen gestorben ist, findet sich auch an sehr vielen Stellen im Neuen Testament.

[32:02] Einige sind hier aufgeschrieben in die Wände Manuskript, nur eine Stelle hier beispielhaft in Johannes 12 und dort Vers 32: Da sagt Jesus selbst in Vers 31 und 32: "Jetzt da geht ein Gericht über diese Welt. Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden." Das bezieht sich auf Golgatha. "Und ich, wenn ich von der Erde erhöht werde, werde alle zu mir ziehen." Jesus ist für alle Menschen gestorben, denn so hat Gott die Welt geliebt.

[32:29] Das sind die Gründe, so und gemacht, dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Auf ihm lasteten die Sünden der Welt, dass wir das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinweg nimmt, hatte Johannes der Täufer schon gesagt.

[32:47] Vers 10 in Hebräer 2, Vers 10: "Denn es war dem angemessen, um dessen Willen alles ist und durch den alles ist, da er viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Urheber ihres Leidens durch Leiden zu vollenden." Sehr tief und muss an der Gedanke.

[33:01] Sie ist einmal mehr ist um dessen Willen hier ist aufgrund des Kontextes ganz offensichtlich Gott, der Vater gemeint, um seine Willen ist alles geworden und durch ihn ist auch alles geworden. Natürlich, er in Zusammenarbeit mit Jesus.

[33:18] 1. Korinther 8:5-6, 1. Korinther 15:23, 18, Offenbarung 4:11, nicht wahr, damit das ganz deutlich, dass heißt es sind Offenbarung 4, Vers 11: "Würdig bist du, Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen." Das was hier über Gott, den Vater steht, gilt natürlich auch für Jesus. Wie gesagt, wenn wir an Kolosser 1:16 denken, Vers 16 und 17, das macht diese diese Besonderheit aus, haben, dass Jesus eben Mensch und Gott ist. Und das darf man nie aus den Augen verlieren.

[33:56] Große 15, 16, 17: "Das heißt es denn in ihm, in Jesus, ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seines Throns oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten. Alles ist durchgehend uns zu ihm geschaffen und erst vor allem oder alles hat seinen Bestand und ihnen." Das haben wir schon in Hebräer 1 gesehen.

[34:13] Aber ich hier im Kontext jetzt in Vers 10 ist es vor allem, weil es ist Gott, der Vater, denn der Urheber des Heils und verstehen, das ist Jesus. Dann also die Idee ist also, Gott selbst ist ja auch Schöpfer, so wie Jesus. Und er hat einen Plan. Gottes Plan ist, dass nicht nur Jesus die Prophezeiung in oder den Gedanken in Psalm 8 erfüllt, sondern durch Jesus noch viele andere, die damit wiederum zur Herrschaft gelangen können, in denen wiederum das Bild Gottes hergestellt wird.

[34:46] Jesus hat also das ebenbild Gottes, um anderen Menschen wiederum das Bild Gottes in ihrem Leben zu ermöglichen. Jesus ist der König der Könige, damit auch andere Menschen wieder zum zu ihrer königlichen Position gelangen können, die sie eigentlich von der Schöpfung hätten haben sollen.

[35:09] Und damit das möglich ist, muss Jesus Mensch werden. Diese Verbindung herstellen, damit in Jesus die anderen Menschen ebenfalls das erlangen können, dass Jesus für sie erworben hat.

[35:19] Es geht hier also um nicht nur um den Sohn, von dem wir in Hebräer 1 gesprochen haben, sondern auch um die Söhne, die Söhne Gottes, die soll erlöst werden. Und in Römer 8 wird ganz deutlich, dass diese die sind, die auf die vom Heiligen Geist geleitet werden. Und sie sollen mit Erben von Jesus sein.

[35:41] Das können wir sehr schön sehen, ist ein Gedanke, der bei Paulus immer wieder auftaucht. Und an solchen Dingen sieht man meiner Meinung sehr schön, dass also der Hebräerbrief innerlich also ganz genau so die Gedanken von Paulus ausführt und deswegen auch von Paulus geschrieben sein muss.

[36:00] Im Römer Kapitel 8 und dort Vers 14: "Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr durch euch wiederum fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!"

[36:15] Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Jetzt kommt Vers 17: "Wenn wir aber Kinder sind, so sind sie auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus, wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit auch wir mit ihm verherrlicht werden." Dabei all die Gedanken von Hebräer, das Leiden und die Verherrlichung mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt. Die Idee, dass Jesus der Sohn ist, aber durch ihn auch wir Söhne Gottes sein können und sollen.

[36:41] Jesus ist der Erstgeborene unter vielen Brüdern, sagt Römer 8, Vers 29. 2. Korinther 6:18 geht mir ganz deutlich: "Gott, unser Vater, sein, wir dürfen Söhne und Töchter sein."

[36:57] Und in Galater 3 und dort Vers 26 wird es dann ganz deutlich. Da heißt es: "Denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus."

[37:08] Durch die Menschwerdung Jesu, durch sein Leiden, kann ich und kannst du, lieber Freund oder Freundin, können wir Söhne und Töchter Gottes sein. Das ist ein Wille. Die Epheser 1:5 sagt und Johannes, der ebenfalls davon schreibt, der war so überwältigt von dem Gedanken, über den wir, glaube ich, persönlich, liebe Freunde, befreunden zu wenig nachdenken, dass wir echte Kinder Gottes sind.

[37:31] Als Johannes Huber nachgedacht hat in Johannes Kapitel 3 und dort Vers 1 und 2, da konnte er das nicht mal richtig analysieren. Er musste es ausrufen: "Beim Betrachten sieht, wäre ich eine Leber uns, der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen. Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat."

[37:51] Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes und noch ist nicht offenbar, noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber, dass wir ihm gleich gestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Paulus, Johannes macht deutlich, das ist so groß, man kann es gar nicht fassen. Aber diese, wir können zu müssen verstehen, dass Gott uns lieb hat mit einer unfassbaren Liebe.

[38:14] Und wie sollen wir betrachten? Und ich glaube, dass auch eine ganz wesentliche Erkenntnis aus dem Hebräerbrief, dass wir diese unfassbare Liebe Gottes neu betrachten, aber nachdenken und dadurch auch verändert werden in unserem Leben.

[38:31] Es heißt hier, dass er viele Söhne zur Herrlichkeit führte und dass dieses Ziel der Herrlichkeit ist, natürlich das Ziel, das Evangelium zu ganz vielen Stellen sehen können, während zum Beispiel an zwei oder drei Versen das durch das Anschauen wir verwandelt werden von Herrlichkeit zu Herrlichkeiten. Viele andere Verse hier in seinem Manuskript machen das deutlich.

[38:51] Die Urheber ihres als interessantes Wort, los könnte auch besitzt wert als der Fürst im Sinne eines Leiters, einer, der sozusagen vorangeht, die anderen mitnimmt. Kann aber auch griechisch Stifter oder Gründer oder Urheber sein. Die Ideen gehen natürlich ineinander über und und gehören zueinander. In der Postgeschichte 3:5, 10, 15, 31 für dasselbe Wort immer als Fürst bezeichnet. Also Jesus ist König geworden, aber ist König von uns ist, König der Menschen geworden, die an ihn glauben.

[39:22] Dass er die Idee dann auch in Daniel 7, dass dort ein Mensch König wird, der Menschensohn, der über die ganze Welt regieren wird und zwar für immer und ewig und zwar über alle, die ihm glauben und seine Heiligen sind. Und das ist so ein bisschen die Idee, die da, die uns einmal nicht so ganz geläufig ist.

[39:42] Aber die für den, den Paulus ganz entscheidend waren, hier im Hebräerbrief so wunderbar ausdrückt. Jesus ist der König der Erlösten, sozusagen und dadurch ist er Mensch geworden, oder deswegen der Mensch geworden, damit er ihr Bruder sein kann und gleichzeitig dann ihr König.

[40:03] Vollenden ist noch ein wichtiger Gedanke hier in Vers 10: "Den Urheber ihres Leidens durch Leiden zu vollenden." Wir erinnern uns, dass Jesus am Kreuz von Golgatha tatsächlich das Erlöserwerk oder das Werk der der Vergebung der Schuld oder genauer formulieren, er hat am am Kreuz von Golgatha den Sieg über Satan und die Sünde errungen. Er hat am Kreuz ausrufen können: "Es ist vollbracht!" Er hat das Ziel erreicht. Und jetzt als Hohepriester wird genau das, was er errungen hat, was er erworben hat, auf uns persönlich angewendet.

[40:44] Das wird ja noch mehr bringen uns weiter beschäftigen. Dieses Leiden war vorhergesagt. Das war aus dem Alten Testament eigentlich ganz deutlich, wie Jesus selbst in Lukas 24, Vers 46 zeigt.

[41:01] Es gibt noch mehr, noch mehr Gedanken zu dieser Idee, wie es Jesus und die Söhne Gottes, die die Gläubigen zusammen sind und zusammen gehören.

[41:12] Vers 11 sagt: "Denn sowohl der, welche heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem." Dieses "von einem" griechisch "ex henós", das kann genauso gut aus einem meinen, der der Heilige, das ist Jesus. Johannes 17, Vers 19, Hebräer 13, Vers 12 macht das sehr deutlich. Die, welche geheiligt werden, das sind die gläubigen Menschen. Wir werden durch Jesus geheiligt.

[41:40] Nun, viele Ausleger verstehen diese Phrase so, dass sie beide, also Jesus und die Gläubigen, Gott als ihren Vater, sie sind von einem Mann. Kann man allerdings auch, und das scheint mir persönlich der noch naheliegendere Schluss zu sein, das so verstehen, dass sie beide, Jesus und die Gläubigen, aus einem und zwar nicht aus einem Wesen, aus einem Schritt, natürlich aus einer seine Person, sondern aus einer aus einem Stoff sozusagen sind, aus Fleisch und Blut sind beide aus demselben. Und das ist also beide Ideen sind natürlich in gewisser Weise wie bis zu rechtfertigen, aber das ist eigentlich die Idee, die jetzt in den nächsten Versen immer deutlich auf einem Fest 14.

[42:19] Dann deutlich ausgeführt wird. Paulus scheint also hier schon zu betonen, dass damit Jesus der König über für die Menschen und durch ihn auch die Menschen zu ihrer ursprünglichen Bestimmung zurückkommen können.

[42:38] Er tatsächlich genauso sein musste wie sie. Er musste aus demselben Fleisch und Blut sein, aus einem, der welcher heiligt und die durchgehalten werden, sind aus einem sozusagen aus demselben Fleisch und Blut. Die wir gleich noch deutlich sehen.

[42:52] Und als Folge heißt es hier: "Aus diesem Grund schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu nennen." Diese Idee passt natürlich zu beiden Auslegungen, wenn man diesen einen aus einem auf den Vater bezieht oder auf dasselbe Fleisch und Blut.

[43:13] Jesus hat tatsächlich oder Jesus, der sich nicht schämt. Jesus hat fangen wir jetzt hat tatsächlich immer wieder auch seine seine Freunde, seine Nachfolge als Brüder bezeichnet. Haben eine ganze Reihe von Stellen hier in seinem Manuskript, einige.

[43:30] stellen hier in seinem Manuskript einige zumindestens aufgeführt in Matthäus und auch in Johannes, dass er sich nicht schämt, mich als seinen Bruder zu bezeichnen. Hängt letztlich aber auch davon ab, dass ich mich nicht schäme, mich zu ihm zu bekennen. Und das ist der Gedanke, den wir zum Beispiel in Markus Kapitel 8 und dort Vers 38 finden.

[43:49] In Markus Kapitel 8, dort Vers 38 heißt es: "Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, unter diesem Ehebrecherin und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen – das ist der König Daniel 7, der für über die ganze Menschheit herrschen will – dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln."

[44:19] Damit ich also Teil dieses Königreichs bin, darf ich mich nicht des Königs schämen. Wenn ich mich nicht für Jesus schäme, dann wird sich auch Jesus nicht schämen, mich Bruder zu nennen und mich als Teil seines Königreichs zu akzeptieren.

[44:41] Wiederum begründet Paulus das mit einer Belegstelle aus dem Alten Testament in Vers 12. Sondern spricht: "Ich will meinen Brüdern deinen Namen verkündigen, inmitten der Gemeinde will ich Lob singen." Das ist aus Psalm 22 und dort in Vers 23.

[45:02] Das ist deswegen wiederum sehr interessant. Wir haben schon in Hebräer 1 gesehen, wie wichtig es bei diesem Paulus zu den Zitaten aus dem Alten Testament, die Paulus verwendet, wie wichtig es ist, den gesamten Kontext des alttestamentlichen Abschnittes im Blick zu haben.

[45:20] Hier in Psalm 22, Vers 23 steht tatsächlich: "So will ich meinen Brüdern deinen Namen verkündigen, inmitten der Gemeinde will ich dich loben." Jetzt, wenn man sich bis Psalm 22 mal ganz anschaut, stellt man fest, es ist tatsächlich ein messianisches Psalm, in dem die Kreuzigung, das Todesleiden von Jesus zum Teil in den allergenauesten, teils Jahrhunderte vorher durch David hier vorhergesagt worden ist.

[45:46] Also Paulus greift ganz und gar nicht irgendwie willkürlich das Alte Testament, wie manche Ausleger das vorwerfen. Ganz im Gegenteil, er kennt sich sehr gut aus und er sieht das Evangelium überall und er feststellt, wie die alttestamentlichen Prophezeiungen auf Jesus hinweisen und zählt dann ganz genau auf passende Verse, die das illustriert, was der Hebräerbrief sagen möchte.

[46:11] Interessant ist auch das nächste Zitat in Vers 13 von 32. Denn er gibt noch ein weiteres Zitat hier, das sei eigentlich – sind es zwei Zitate, er nicht nebeneinander, aber stehen dann, die wir sehen werden. Der Hebräerbrief 2, Vers 13: "Wiederum: Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen."

[46:25] Und wiederum: "Ich sehe, ob die Kinder, die mir Gott gegeben hat." Das kommt aus Jesaja 8 und hier lohnt es sich auch noch mal kurz hinzuschauen.

[46:34] In Jesaja Kapitel 8 und dort Vers 17. Und da ist es nur der zweite Teil des Verses. Wer sich für eine genaue Auslegung dieses ganzen Abschnittes hier interessiert und Jesaja 8, der sei auf unsere Spezialserie "Jesaja", die wir vor einem Jahr hier über Jesaja genau zu dieser Zeit, exakt dieser Zeit vor genau einem Jahr gemacht haben.

[47:00] Jesaja 8, Vers 17 und dort heißt es: "Und ich will warten auf den Herrn, der sein Angesicht verbirgt vor dem Haus Jakob, und will auf ihn hoffen." Das ist dieses: "Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen."

[47:10] Und dann Vers 7, 8: "Und die Kinder, die mir der Herr gegeben hat, wir sind es Zeichen und Wunder für Israel vor dem Herrn der Heerscharen, der auf dem Berg Zion wohnt." Es geht im Kontext um Jesaja und Jesaja sagt, dass seine beiden Söhne, Jesaja und Söhne, bald über Rest wird umkehren und Macher, Hersteller, Alfa Spass, bald konnte Rasch Raub symbolische Zeichen sind.

[47:34] Jesaja selbst bedeutet: "Der Herr rettet Jahu." Und interessant ist auch, dass in dem ganzen Kontext von Jesaja 8, 7, seien eine größere Einheit. Wie gesagt, wer das fanfest studieren will, der sei auch, dass sein Manuskript der Spezialserie, das ist Teil 2 auch von Jesaja gewesen, letztes Jahr im Anfang 2021.

[47:58] Im Kontext von Jesaja 7 und 8 geht es auch um eine messianische Prophezeiung, nämlich um die Prophezeiung, dass Jesus Mensch werden wird in Jesaja 7, Vers 14, nämlich mit der Ankündigung des Sohnes, des Namens Immanuel sein soll: "Mit uns ist Gott."

[48:16] Die Idee hier scheint zu sein, dass Jesaja in gewisser Weise auch ein Typus auf Christus ist, der selbst auf den Vater vertraut. Also Jesaja sagt: "Ich vertraue auf Gott." Und hier sagt er, er wird hier zum Typus für Christus, der eben auf den Vater vertraut.

[48:31] Und Jesaja hat Söhne. Und interessant ist jetzt, dass auch biblisch in Jesaja, der Messias ist so dargestellt wird, dass er Nachkommen hat, Söhne sozusagen.

[48:48] Ist doch, dass seine Tochter Jesaja 53, nämlich in Vers 10. 53 und was für Szenen, aber dem Herrn, dass die berühmte Prophezeiung auf den Tod und das Leiden von Jesus ist.

[49:02] Genau das, was Paulus gerade in Tiberias 2 thematisiert. Jesaja 53, das 10, aber dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er ließ ihn leiden. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen säen und seine Tage verlängern, und das Vorhaben des Herrn wird in seiner Hand gelingen.

[49:22] Das heißt, wir sind durch die Erlösung Söhne Gottes und Jesus unser Bruder. Wir sind aber durch die Erlösung in einem quasi, aus einem anderen Blickwinkel des gleichen Edelsteins sozusagen, aus einem anderen Blickwinkel sind wir auch Söhne Jesu.

[49:42] Das ist auch eine liebliche Idee. In beiden Fällen geht es ja um sehr enge familiäre Bande. Brüder und auch Vater-Sohn sind sehr eng im alten Denken gedacht.

[49:58] Dass Paulus möglich und ich vermute, das ist der eigentliche Grund. Auf den ersten Blick scheint es vielleicht etwas verwirrend zu sein. Einmal sind wir Brüder, dann ist eine von ihnen. Auf diese Art und Weise ist Paulus auch möglich, wiederum die doppelte Natur von Jesus als Gott und Mensch anzusprechen.

[50:17] Er ist Gott, und deswegen sind er selbst, obwohl lament, wir sind, ist er Gott und so sind wir seine Söhne, weil wir ja Söhne Gottes genannt werden. Aber gleichzeitig ist er auch unser Bruder, weil er ja Mensch geworden ist.

[50:29] Und diese, diese für das menschliche Gehirn fast kaum zu fassende Vielschichtigkeit, die greift er, versuchte Paulus anzudeuten, diese verschiedenen Zitate aus verschiedenen Perspektiven wählt und uns deutlich macht, wie tief und vielschichtig dieses Thema ist.

[50:46] Also manchmal, wenn diese Zitate sehr missverstanden, aber ich glaube, dass Paulus dadurch es gelingt, die verschiedenen Aspekte von Jesus von verschiedenen Seiten zu beleuchten.

[50:57] Wenn wir ganz genau hinschauen, dann sehen wir, was für eine unglaubliche Tiefe und Schönheit sich hier diesen Hebräer Kapitel 2 befindet. Wird ganz begeistert. Ich hoffe, es geht dir auch so, lieber Freund, liebe Freundin.

[51:07] Ist weiterhin 14. Da wird jetzt das weiter erklärt, was wir in den Versen vorher schon angedeutet haben und jetzt auch sehr deutlich auf die Frage, wer der Natur Jesu des Fleisches und Blutes wird zugenommen. Fest wird sind da nun die Kinder ans Fleisch und Blut Anteil haben, ist er gleichermaßen dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel und alle diejenigen befreite, die durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch gehen Knechtschaft gehalten wurden.

[51:39] Die Kinder, das sind die Gläubigen, ja, also da haben wir noch dieses Bild aus Vers 13. Die Kinder, das sind die Gläubigen, die Söhne Gottes, die Kinder Gottes. Und weil er sie retten wollte, und weil diese Kinder eben aus Fleisch und Blut bestehen, musste ihr König, der sie retten will, ebenfalls aus Fleisch und Blut sein.

[52:04] Da musste sozusagen, das ist mein Hauptargument hier dieser Stelle für Vers 11. Er musste aus einem mit ihnen sein und damit erfüllt sich natürlich die berühmten Vorhersagen aus dem Alten Testament, dass der Frau einsame geboren werden wird, ist ich war der, die jungen Frauen ein Kind bekommen wird, Emmanuel.

[52:24] Jesaja 7, 14. Und die Idee der Menschwerdung ist auch im Neuen Testament eine ganz zentrale. Johannes 1, 14: "Das Wort wurde Fleisch."

[52:36] Römer 8, da sehen wir, dass auch ein Gedanke, den Paulus oft anspricht. Römer 8, Vers 3: "Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte, hinweg gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sonne, die gleiche Gestalt und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte."

[53:03] Jesus nahmen unsere Natur an, die Natur, die wir Menschen jetzt haben. In Galater Kapitel 4 und dort Vers 4: "Als aber die Zeit erfüllt, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan." Oder wir denken an 1. Timotheus 3, Vers 16: "Das Geheimnis Gottes, das Geheimnis der Gott Seligkeit."

[53:25] Das heißt, das 1. Timotheus 3, Vers 16: "Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht." Gott ist offenbart worden neben Fleisch.

[53:35] Und was Paulus jetzt hier in der Platz 2 sagt, ist, dass er durch seinen Tod den Satan entmachtet hat. Das ist hier dieser Gedanke in Vers 14, dass er den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte.

[53:48] Satan hat er jeden gefallenen Menschen, der gestorben ist, für sich und sein, also als rechtmäßiges Eigentum betrachtet.

[53:57] Wir denken an Judas 9, den Streit, den Satan mit Michael mit Jesus dort über den Leichnam von Mose gehabt hat. Von diesem Tod wollte und konnte auch Satan niemanden freigeben. Er hatte also insofern die Macht des Todes.

[54:11] Aber durch den stellvertretenden Tod von Jesus können Menschen, obwohl sie gesund lebt haben, aufgrund der Gnade, Vergebung und Wiederherstellung in Jesus neues und ewiges Leben haben. Der Tod verliert damit seinen Schrecken. Der Tod wird überwunden und Satan hat keine Macht mehr über den Tod.

[54:29] Wenn der kann erst Johannes 3, Vers 8: "Jesus kam, um die Werke des Teufels zu zerstören." Und die Werke des Teufels und die Sünde und die führen direkt als Folge in den Tod. Jesus ist Sieger über den Tod.

[54:41] Da haben wir einige Parallelstellen hier auch noch angegeben. Vers 15 haben wir gesehen, Jesus hat uns durch seinen Tod von der Knechtschaft erlöst. Das natürlich die Knechtschaft der Sünde.

[54:54] Als erlöst haben wir keinen Geist der Knechtschaft mehr und wir können Gott ohne Furcht dienen. Gott hat uns keinen Geist vorgegeben, sagt uns 2. 11, Vers 7, die wir schon gesagt haben.

[55:06] Der Sohn ist der – der Tod ist der Sold der Sünde. Wer also mit unvergebener Sünde lebt, der lebt in Erwartung der Strafe des Todes. Wer aber weiß, dass Jesus ihm vergeben hat durch den Kreuzestod, der muss nicht mehr den ewigen Tod fürchten.

[55:27] Vers 16: "Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an."

[55:35] Dann wieder die Idee auch mit den Engeln aus Kapitel 1. Jesus würde ich der Erlöser der Engel, sonst wäre er Engel geworden, sondern er wird um dem Erlös – plant, sondern er wird Mensch, weil er die Menschen halt und zwar den Samen Abrahams erlöst.

[55:47] Nicht nur diejenigen, die vor dem Sündenfall existiert haben, das werde mich nur Adam vor dem Fall erlöst alle, die auch nach dem Sündenfall gelebt haben. Und er nimmt ihre Natur an, um sie von der Sünde zu retten.

[56:05] Und das macht natürlich nur dann Sinn, wenn er selbst absolut und vollkommen ohne Sünde selbst gewesen ist, wie die Bibel deutlich bezeugt. Dieses Thema von der Natur Jesu ist oft sehr kontrovers diskutiert und wird oft viel darüber debattiert.

[56:20] Das Thema ist aber niemals in der Liebe gegeben worden, um uns zu spalten und Diskussionen zu geben, sondern um uns die Schönheit und die Tiefe und die unfassbare des Evangeliums näherzubringen.

[56:33] Jesus ist nach dem Zeugnis von Hebräer 1 und 2 ganzer Gott und ganzer Mensch, mit allem, was dazugehört. Er ist in dem vollsten Sinne Gott, im höchsten Sinne nur noch gab sein kann.

[56:49] Und er ist absolut vollständig Mensch, ohne Abstriche, hat das Gesetz der Vererbung akzeptiert. Er ist ein – er ist hat sich des Samens Abrahams angenommen.

[57:00] Das geht natürlich auf 1. Mose 22, Vers 18 zurück, in dem Samen Abrahams sollen ja alle Völker gesegnet werden. Das bezieht sich alle, der Same Abrahams ist nach Galater 3 zunächst einmal Jesus selbst, aber dann auch alle, die ihm angehören.

[57:21] Und alle, die den Glauben Abrahams haben, in Römer 4, Vers 16. Das ist auch ein Gedanke, den Paulus immer wieder anspricht.

[57:27] Und Römer 4, Vers 16: "Darum ist es aus Glauben, damit es auf Grund von Gnade sei, auf dass die Verheißung dem ganzen Samen sicher sei, nicht nur denjenigen aus dem Gesetz, sondern auch aus dem auf dem aus dem Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist."

[57:46] Er nimmt sich all derer, die an ihn glauben. Vers 17: "Daher musste in jeder Hinsicht, also Jesus den Brüdern ähnlich werden."

[57:55] In jeder Hinsicht, also nicht nur in einigen Aspekten, sondern er musste ihn in jedem Aspekt ähnlich werden, damit er ein warmherziger und treuer Hohepriester würde, in dem was Gott betrifft, um die Sünden des Volkes zu können.

[58:11] Können. Außerdem ergibt sich also, dass Jesus wirklich ganzer Mensch werden musste, mit allem, was das bedeutet. Er ist also genauso Fleisch und Blut wie alle anderen Menschen auch.

[58:29] Hier wird zum ersten Mal jetzt deutlich der Begriff Hohepriester verwendet. Das ist ein Begriff, den wir dann immer und immer wieder im Hebräerbrief noch studieren und sehen werden. Das wird noch ausführlich erläutert werden.

[58:39] Schon das angedeutet in Kapitel 1, als das heißt, dass ich, dass er sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt hat. Und wir sehen also, wie Paulus jetzt Stück für Stück diese Idee von der Hohepriester schafft Jesu entwickelt und einführt.

[58:53] Die Sünden des Volkes zu sühnen. Das geschieht natürlich durch das Sündopfer, wie 3. Mose 6 deutlich macht. Die Priester haben nach 2. Chronik 29, dass wir tun um für Israel erbracht, indem sie das Blut der Sündopfer zur Entmündigung auf den Altar bringen.

[59:12] Aber nicht nur die Sündopfer, sondern letztendlich alle Opfer haben dazu gedient, Zündung für wirkliche 645, Vers 17 deutlich macht und Daniel 9, 15 bis 17.

[59:23] Daniel 9 macht deutlich, dass Jesus all diese Alters der menschlichen Typologien erfüllt hat. In Daniel 9 und dort Vers 24.

[59:41] Dort lesen wir Daniel 9, Vers 24: "Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt, um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünden abzutun, um die Missetat zu sühnen, eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen, um Gesicht und Weissagung zu versiegeln oder in allerheiligstes zu salben."

[1:00:03] Das ist die Idee, dass Jesus diese Schulung erwirkt hat und auch jetzt noch als treuer Hohepriester an dieser Sendung wird, nämlich indem sie persönlich auf uns angewendet wird. Und da werden wir noch mehr da zu studieren.

[1:00:20] Paulus Akten Römer 15: "Wir sind durch den Tod Jesu mit Gott versöhnt worden." Vers 18: "Denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht werden."

[1:00:39] Jesus ist ein treuer und warmherziger Hohepriester. Er ist nicht nur ein technischer Bürokrat, der aussieht, was mir gesagt wird. Nein, er hat Mitleid mit dir und mit mir, denn er hat ebenso Versuchung erlitten, so wie ich versucht werde und so wie du versucht wirst.

[1:00:57] Und die Versuchung, die können wir zum Beispiel Matthäus 4 nachlesen. Wir haben auch ein – können uns auch in Matthäus 26 hineinversetzen in seine Lage, wie er sich gefühlt hat.

[1:01:08] Wir wissen, können uns überlegen, was auch an vielen anderen Stellen vom Satan versucht worden ist, weil er nicht nur sozusagen von oben herab regiert, sondern tatsächlich das menschliche Weh und das menschliche Leid und die menschlichen Sorgen und Nöte und Probleme und Versuchung aus eigener Erfahrung kennt.

[1:01:27] Liebe Freunde, Freundin, deswegen kann Jesus dir und mir wirklich helfen. Er kann uns vor dem Fallen bewahren. Bibel sagt uns, dass Gott uns keine Versuchung zuletzt, die über unser Vermögen hinausgehen würde, sondern wir finden immer den Ausweg.

[1:01:43] Ausweg ist Jesus, der für uns eintritt. Die besagten 2. 12, 9, dass auch wenn wir uns schwach fühlen oder schwach sind, dass Jesu Gnade für unsere Schwachheit ausreicht.

[1:01:56] Und sie sagt, ein zweiter Petrus 2, 59, dass Gott weiß, wie er den Gottesfürchtigen aus der Versuchung erretten kann.

[1:02:06] Ich bin heute dankbar und froh, dass meine schätze Erlöser und König auf dieser Erde gelebt hat, in dieser sündigen Welt, dass er weiß, wie es ist, falsch dargestellt, beschimpft zu werden.

[1:02:19] Wer weiß, wie es ist, wenn man schwach und müde und hungrig ist. Er weiß, wie es ist, wenn man Versuchung erlebt und der Satan versucht, einen zu Fall zu bringen.

[1:02:29] Und er hat immer den Sieg errungen durch eine Verbindung mit dem Vater und hat diesen Sieg errungen, damit wir ihn auch erringen können.

[1:02:40] Diesen Sieg möchte uns schenken, in uns anrechnen lassen, und wir dürfen das in Anspruch nehmen, weil er jetzt, wo wir hier sprechen, unser Hohepriester im himmlischen Heiligtum ist.

[1:02:53] Das möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, Jesus heute als deinen persönlichen Erlöser annehmen, erneut annehmen, der für deine Sünden gestorben ist.

[1:03:04] Und dahin Bruder sein möchte als Gott, dein König und als Mensch dein Freund.

[1:03:15] Und ein Bruder ist dein Wunsch. Gott segne seiner Entscheidung. Lassen wir noch gemeinsam bieten.

[1:03:19] Lieber Vater im Himmel, wir möchten wir danke sagen, dass du in deinem Wort zu uns sprichst und dass für die temporär Brief besser verstehen können.

[1:03:26] Und dass wir sehen können, wie altes neues Testament sich wunderbar ergänzen und das in allem Jesus die absolute Priorität hat, dass er der König aller Könige ist, aber auch er der Mensch ist, der bis in die tiefsten Tiefen des menschlichen Leides hinunter gekommen ist, der uns verstehen kann in allem, was wir durchmachen und für uns eintritt.

[1:03:49] Herr, vergib uns, dass wir das zu wenig beachten, zu wenig drüber nachdenken. Und danke, dass du uns heute erneut uns daran erinnert hast.

[1:03:56] Wir möchten unser Leben erneut in deiner Hand legen, von ganzem Herzen.

[1:04:01] Nächste Woche sehen wir uns dann hier wieder und wir werden dann weiter studieren mit Kapitel 3. Bis dahin wünsche ich Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes.

[1:04:11] Amen.
[1:04:12] [Musik]


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