[0:03] So, ihr Lieben, viele von euch immer noch da. Wunderbar. Und es hat sich gelohnt, oder? Danke Christina, danke für dieses wunderschöne Lied. Dafür hat sich wirklich gelohnt zu bleiben. Ich habe mich dran erinnert, früher bei uns in Stuttgart, wir haben am Dienstagabend immer unsere Gebetszeit gehabt, wo wir dann Offenbarung studiert haben und der Ersehnte. Und da haben wir am Anfang immer auch Gebetszeit gehabt, haben gesungen und da gab's immer eine russische Schwester, die Rosa, die hat sich das immer, dieses Lied gewünscht und ich weiß nicht, wie oft ich das gespielt habe auf dem Klavier, eines der schönsten Lieder, die es im internationalen Gesangsbuch gibt, ganz, ganz wunderschön.
[0:44] Ja, jetzt sind wir schon fast am Ende. Also, man ist ja nie am Ende angelangt, nicht, wer zumindestens von diesem Tag. Ich glaube, ihr habt eine Idee davon, was man noch alles studieren könnte, oder was da alles sich so für Themen auftun und Parallelen und noch Verse und Gedanken. Man könnte allein die Laodizea-Botschaft noch richtig reingehen und die einzelnen Sachen, die einige haben schon danach gefragt, noch nach einzelnen Begriffen und so weiter. Das ist dann wirklich der laute Ruf, nicht? Ja.
[1:15] Test, test, test. Ist das nicht vielleicht ein bisschen zu laut? Test, test. Das ist zu leise irgendwo. Test, test, test, test, test, test. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, ein halb, ein Drittel, ein Viertel. Okay.
[1:32] Ähm, fürs Ende habe ich mir was gedacht, was jetzt nicht mehr so vielleicht nicht mehr so, also einfach ein bisschen so ist, dass man vielleicht hinter rausgibt, sagt: "Ja, vorwärts." Ja, also jetzt keine tiefe Theologie vielleicht, vielleicht auch, aber nicht so sehr.
[1:50] Ähm, seit 19 Jahren predige ich und seit ich angefangen habe, war es mir immer ein Anliegen, über die dreifache Engelsbotschaft zu predigen. Meine erste große Predigtreihe, die ich damals vor 19 Jahren gehalten habe, also das ist große Predigtreihe, immer, wenn ich am Sabbat eingeteilt war, wenn der Nikolaus mich eingeteilt hat, da habe ich angefangen, einfach über Offenbarung 14 zu predigen. Ja, was heißt fürchte Gott? Was heißt gebt ihm die Ehre und so weiter und so fort. Und über die Jahre bin ich immer wieder darauf zurückgekommen, immer wieder die verschiedenen Themen, immer wieder an die dritte Engelsbotschaft, die zweite Engelsbotschaft, die erste Engelsbotschaft dran zu hängen. Und mir hat das sehr geholfen, ähm, dass man bei all den vielen Dingen, die man so studieren könnte, sich nicht völlig verliert, sondern immer weiß, das ist jetzt eigentlich wichtig. Und ein Thema, das nichts mit der dreifachen Engelsbotschaft zu tun hat, soll mir nicht die Zeit rauben. Ähm, es gibt aber enorm viele Themen, die was mit der dreifachen Engelsbotschaft zu tun haben. Ja, wenn man mal die Bibel liest und dann, wenn man das mal vor Augen hat, dann liest man in den Sprüchen: Fürchte Gott irgendwo, ja, oder gibt ihm hier die Ehre und ah, das auch noch. Und dann, dann, dann, dann wuchsen so die Parallelverse bei mir in der Bibel. Und ich habe festgestellt, auch nach 19 Jahren, ich entdecke immer, immer wieder neue Dinge. Es geht mir mit vielen auch bekannten Kapiteln so. Daniel 2 zum Beispiel, das gebe ich jetzt seit vielen Jahren als Bibelstunden. Man wird ja denken, Daniel 2 kennt man. Jedes Jahr entdecke ich neue Details in Daniel 2. Jedes Jahr. Wir haben letztes Jahr wieder in Bogenhofen haben wir dort in so ein, so ein, so eine Prophetie-Gruppe für alle Studenten, Schüler, die Lust haben. Da sind mir neue Sachen aufgefallen und ich habe den Eindruck, das wird nicht aufhören. Und so bin ich gerade in Bogen, wenn ich da mal dort zur Predigt eingeteilt bin, dabei noch mal neu durch die dreifache Engelsbotschaft zu gehen. Ja, vielleicht habt ihr sogar schon mal eine Predigt davon gehört und ich hatte mir vorgenommen, einfach jedes Wort anzuschauen. Okay.
[3:56] Mal über ein Wort, mal über zwei Worte, über drei Worte und so. Ich habe ausgerechnet, in dem Tempo kommt Jesus vorher wieder, bevor ich durch bin. Aber ist ja nicht schlimm. Und in Zuge dessen bin ich auch weiter jetzt dabei, so einzelne Worte anzuschauen. Ich wollte euch heute sozusagen, ist ein bisschen frisch aus dem Backofen noch sozusagen, ähm, ein bisschen was mit euch teilen, was mir aufgefallen ist zu vielleicht dem Abschnitt in Offenbarung 14, Vers 6 und 7, über den es wahrscheinlich wirklich noch nie eine Predigt gegeben hat.
[4:26] Und zwar heißt es ja: "Und ich sah einen anderen Engel in mitten des Himmels fliegen." Und dann kommt das ewige Evangelium. Ich war und Völker, Nationen, Stämme und Sprachen. Das ist ja klar. Aber habt ihr jemals eine Predigt gehört über "in mitten des Himmels fliegen"?
[4:56] Und ich habe mich gefragt, warum steht das da? Ich meine, wo soll er denn sonst fliegen, wenn nicht im Himmel? Er kann ja nicht im Ozean fliegen, oder?
[5:06] Ich möchte euch heute, am Ende, wird nicht so lange gehen, hoffentlich, ist wer weiß, was passiert, aber ähm, möchte euch am Ende ein paar Gedanken mitgeben, die mich neu begeistern über die dreifache Engelsbotschaft in mitten des Himmels. Und ähm, ich würde gerne noch mal kurz beten. Okay.
[5:35] Lieber Vater, hab Dank, dass du uns so überreich schon gesegnet hast heute. Wir können wirklich sagen, dass du in unserer Mitte bist, dass unsere Herzen erfrischt, dass du uns neu daran erinnerst, was wir vielleicht schon mal gewusst haben, was uns klar gewesen ist, dass wir vielleicht ein bisschen aus den Augen verloren haben, dass uns an Dinge erinnerst, die uns bekannt sind und die uns vielleicht in neuem Licht erschienen sind, dass uns ermutigt, auf dem Weg zu bleiben oder auf den rechten Weg wieder zurückzukehren. Und Herr, wenn wir jetzt noch ein paar Minuten uns nehmen, darüber zu sprechen, wie wir diese Botschaft in die Welt tragen können, wenn wir nicht nur selbst gesegnete sein wollen, sondern andere teilhaben lassen an der Schönheit des Evangeliums, möchte ich dich bitten, dass du jetzt uns noch einmal Aufmerksamkeit schenkst, dass du uns Freude schenkst in deinem Wort, Liebe zu dir und zu anderen Menschen und die Bereitschaft, der du so viel Großes für uns getan, so viel Opfer gebracht hast, dass wir auch für dich, ja, bereit sind, auch Opfer zu bringen, um dich vor den Menschen zu erhöhen. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.
[6:45] Amen. Offenbarung Kapitel 14 und dort Vers 6. Offenbarung 14 Vers 6. Und ich sah und sie, Entschuldigung, und ich sah einen anderen Engel in mitten des Himmels fliegen. Der hat ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Habt ihr schon mal bei einer Evangeliisation so ein Bild gesehen von so einer Erdkugel und da kommt so ein bisschen Lichtervor und dann kommen so ein, zwei, drei Engel so am Horizont oder? Das ist ja eigentlich auf, das war ja früher sogar unser Logo und ich war die drei äh Engel. Wenn ihr bei Joel Media genau hinschaut, seht ihr noch so drei Striche. Das ist so unsere letzte Reminiszenz an die drei Engel, nicht? Klar. Ähm, wir halten die drei Engel für unser Markenzeichen sozusagen. Aber ich glaube, die meisten Bilder von den drei Engeln, die wir verwenden, ist mir jetzt aufgefallen, ist eigentlich falsch. Und ich werde euch zeigen, warum.
[8:00] Was bedeutet das "in mitten des Himmels fliegen"? Wie ich schon gesagt habe, ich habe mir gefragt, ja, also wo denn sonst, wenn er fliegt? Er hätte auch sagen können, ich sah drei Engel, ich sah einen Engel fliegen. Hätten wir auch gedacht, dass er im Himmel ist, oder? Warum steht dort "in mitten des Himmels fliegen"? Das ist eine etwas, das ist eine gute, ein guter Versuch, das Griechische wiederzugeben, das wörtlich sagt: "im Mittelhimmel".
[8:30] Und jetzt wird's schon ein bisschen seltsam: "im Mittelhimmel". Wer oder was ist denn der Mittelhimmel? Das haben wir in Astronomie nie gehabt, oder? Wo ist der Mittelhimmel? Ich sah einen anderen Engel im Mittelhimmel fliegen. Dieses Wort "Mittelhimmel" kommt noch zweimal vor in der Offenbarung.
[8:53] Und zwar einmal in Offenbarung Kapitel 19, Offenbarung 19 und dort in Vers 17. Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die wo fliegen. Was steht bei euch? "In mitten des Himmels." Oh, ich brauch wieder ein neues Mikro, eine neue Batterie. Okay.
[9:33] Also, Elberfelder steht auch "hoch oben". "Hoch oben". Okay. Felder steht man nicht "in mitten des Himmels". "Hoch oben". Ah, okay. Aber wörtlich steht "der Mittelhimmel". Ja, das ist der, der Mittelhimmel. Wir werden gleich mehr dazu sagen. Elberfelder sagt nicht "mitten des Himmels" oder "Mittel". Okay, ist auch okay. Elberfelder macht auch mal, ist okay. Ist ja in sich, werde ist nicht, ist nicht verkehrt. Ihr werdet gleich sehen, warum. Also zumindestens die Schlachter sagt: "in mitten des Himmels fliegen". Wörtlich steht dort: "zu allen Vögeln, die im Mittelhimmel fliegen", also irgendwie Vögel, die da oben fliegen.
[10:10] Die andere Stelle ist in Offenbarung 8. Und jetzt äh haben wir gleich noch einen Grund, uns über die äh Übersetzung vielleicht zu wundern. Offenbarung 8, Vers 13. Das ist äh in den Posaunen nach der vierten mit dem Hinweis zur Überleitung zur fünften Posaune. Dort steht in Vers 13: "Und ich sah und hörte einen Engel." So steht's in der Schlachter. Was steht bei euch? "Adler". Sehr gut. Also entweder Engel oder Adler, der wie das steht bei mir in der Mitte des Himmels. Bei euch vielleicht wieder "hoch oben". Okay, das ist wieder im Mittelhimmel. Also ein Engel oder Adler im Mittelhimmel flog und mit lauter Stimme rief: "Wehe, wehe, wehe denen, die auf der Erde wohnen, wegen der übrigen Posaunenstöße der drei Engel, die noch in die Posaune stoßen sollen." Okay.
[10:57] Warum steht da einmal Adler und einmal Engel? Sind einige Übersetzer nicht klug genug zu übersetzen? Nein, es liegt daran, dass es verschiedene Manuskripte gibt vom Neuen Testament und einige haben Adler und einige haben Engel. Das ist im Griechischen relativ ähnlich. Jetzt werdet ihr sagen: "Aha, das war ja wie beim Walter Veit, ich war Krieg der Bibel, nicht, die Textus Receptus, alten Handschriften." Nein, der Textus Receptus ist gespalten in der Offenbarung. Okay, also die, wenn man jetzt mit Walter folgt, guten Handschriften sind selbst gespalten. Die einen sagen so, die anderen so.
[11:42] Jetzt kann man sagen: "Okay, was machen wir jetzt?" In Offenbarung 8 steht entweder Adler oder Engel. In Offenbarung 14 steht ein Engel. Und 19 stehen, es sind Open 19, was waren da? Vögel. Okay, hilft uns auch nicht. W könnte beides sein. Ja, also lassen wir mal die Frage, ob Adler oder Engel ist für unser Thema heute nicht so wichtig. Ich dachte mir, ich werde euch jetzt nicht am Ende dieses Nachmittages noch mit Textkritik und Manuskripten äh nerven oder so, aber ist jetzt für unser Thema nicht so wichtig. Egal, ob es jetzt ein Engel oder ein Adler ist, in jedem Fall geht es um den Mittelhimmel.
[12:20] Jetzt fragt euch die ganze Zeit: Was um alles Welt ist der Mittelhimmel? Und hier kommt eine interessante Sache, die ich vorher auch nicht wusste. Das Wort "Mittelhimmel" ist keine poetische Bildung, sondern ein fester Begriff im Griechischen aus der Astronomie. Und er meint den Zenit.
[12:42] Wo ist der Zenit? Nicht am Horizont. Wo ist der Zenit? Der höchste Punkt. Wenn die Sonne, die Sonne geht im Osten auf, nicht wahr? Und dann geht sie im Süden und sie steigt immer höher und höher, höher. Und wie nennt man den Punkt, wenn sie am höchsten ist? Das ist der Zenit. Und dann geht sie wieder runter. Der Zenit ist der höchste Punkt. Wenn es also heißt, die Vögel fliegen dort eben Zit, heißt es, die Vögel fliegen da nicht so, sondern die fliegen ganz weit oben. Also natürlich nicht da, wo die Sonne ist, das würden sie verbrennen, nicht wahr? Aber so von von uns, die sind ganz weit oben im Zenit. Das heißt, und das ist jetzt der entscheidende Punkt, die Engel in Offenbarung 14, Johannes hat sie nicht gesehen, wie wir das immer machen in der Evangeliisation. Ja, die Erde dreht sich, ist dunkel, da kommt Licht und dann fliegen drei Engel da so am Horizont entlang. Oder das hat er nicht gesehen. Er hat den Engel gesehen, wo im Zenit ganz oben.
[13:38] Der Engel kommt in Offenbarung 14 nicht um die Ecke. Er kommt nicht am Horizont entlang. Er sieht ihn ganz oben am Zenit stehen. Wann sieht man die Sonne am besten? Wenn sie im Zenit steht. Wenn die Sonne untergeht, kann es sein, wenn du auf der falschen Seite des Berges bist, dass du sie gar nicht mehr siehst, oder? Also, das kann uns nicht passieren, weil wir sind ja im Flachland hier, nicht? Ne. Ich gebe Bibelstunden, jemand, der kommt aus Österreich, der hat gesagt, na ja, eigentlich das das einzige Schöne am Flachland ist, man kann den Sonnenuntergang sehen, weil in den Bergen siehst es ja nie, weil die Sonne ja dann schon um 4 Uhr untergeht, weil auf der anderen Seite des Berges ist, nicht? Ja.
[14:17] Wenn die Sonne im Zenit steht, ist es egal, wo du bist, in welchem Tal oder welchem Berg oder wo du siehst immer die Sonne, weil es ist am leichtesten zu sehen. Der Engel in Offenbarung 14 kommt nicht so um die Ecke, er fliegt eben Zind. Eigentlich müssten wir alle unsere Evangeliisation-Bilder ändern, ganz oben.
[14:36] Und das hat natürlich einen Punkt. Ich möchte dich gleich mal fragen: Fliegt die Adventbotschaft in deinem Leben im Zenit? Ist für uns die dreifache Engelsbotschaft im Zenit? Ist in unseren Gemeinden die dreifache Engelsbotschaft im Zenit? Oder kommt sie ab und zu mal um die Ecke, wenn wir jemanden aus einladen, nicht, wo der dann uns die dreifache Engelsbotschaft. Steht sie im Zenit? Oder ist sie noch so etwas, was in einigen Gemeinden noch mitgepflegt wird, weil andere schon völlig vergessen haben? Steht die Adventbotschaft im Zenit unserer Familien? Im Alltag? Oder erinnern wir uns immer daran, wenn wir am Sabbat wieder aus dem Auto steigen, nachdem wir unsere Kinder zu Hause noch angepfiffen haben und ihn noch im Auto eine gefeuert haben und dann in Gottes gesegneten Sabbat, nicht? Ja.
[15:38] Steht die dreifache Engelsbotschaft, steht das ewige Evangelium im Zenit?
[15:46] Und das bringt uns an einen ganz entscheidenden Gedanken. Jesus hat davon gesprochen, dass das Evangelium sichtbar sein muss. Wir haben es gerade gelesen, Matthäus Kapitel 5, ein Teil davor. Matthäus Kapitel 5, da ging's um das Licht. Jetzt geht's um den anderen Punkt. Matthäus 5 und Jesus verbindet das. Er sagt Vers 14: "Ihr seid das Licht der Welt, aber ihr sollt nicht nur leuchten, ihr sollt wo sein? Eine Stadt, die auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen sein." Warum? Weil sie oben ist.
[16:25] Der Engel soll oben sein. Wenn wir der Engel sind, heißt das, wir sollen mit der Botschaft sichtbar sein.
[16:38] Ich weiß, hier bei uns im Norden hat man es nicht so mit den Bergen, nicht? Wo wir sind ja froh über jeden Maulwurfshügel, nicht, der ein bisschen die Landschaft aufbricht. Die lachen in Österreich. Die lachen, wenn ich sage, es gibt in Mecklenburg Berge. Mecklenburg-Vorpommern hat Berge, die Helb der Berge, 179 Meter. Da kriegen die ein Lachkrampf in Österreich.
[17:00] Ich bin schon gespannt, was sie sagen werden, wenn wir dort die Predigt, wenn wir da das in der Predigt besprechen. Jesaja Kapitel 2. Die Bibel vergleicht die Endzeit-Verkündigung des Evangeliums mit einem hohen Berg. Da müssen wir uns als Norddeutsche jetzt dran gewöhnen. Okay. Mit einem hohen Berg. Jesaja Kapitel 2 und dort ab Vers 1. Jesaja 2 und dort ab Vers 1. Das Wort, dass Jesaja, der Sohn des Amots, über Juda und Jerusalem schaute. Ja, es wird geschehen am Ende der Tage. Wann ist das? Ende der Tage. Ja, als Endzeit oder Endzeit am Ende am Ende der Tage. Genau. Da wird der Berg des Hauses des Herrn festgegründet stehen an der Spitze der Berge und er wird erhaben sein über alle Höhen und alle Heiden werden zum Strömen. Okay.
[17:51] Kurze Frage: Was ist das Haus des Herrn? Das Heiligtum. Was ist der Berg des Hauses des Herrn? Auf welchem Berg stand das Heiligtum? Berg Zion. Okay, Jesaja sagt, am Ende der Zeit wird der Berg Zion was sein? Eben. Das passiert auch noch, aber das das passiert dann beim dritten Kommen. Was wird der Berg sein? Schaut in den Text. Er wird höher sein als alle Berge. Sagt die Bibel damit, dass die Topografie sich am Ende der Zeit verändert? Nein, der buchstäbliche Berg wird bleiben, wie er ist, aber das ist ein Bild, oder die Gemeinde Gottes wird so sichtbar sein, so hoch haben, dass die Völker zu ihm strömen werden, weil sie sehen werden: Aha, da ist das Evangelium.
[18:44] Lesen wir weiter in Vers 3. Und viele Völker werden hingehen und sagen: "Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des Herrn, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns belehre über seine Wege und wir auf seinen Pfaden wandeln, denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des Herrn von Jerusalem."
[19:03] Ich weiß nicht, ob ihr mal in den Alpen gewesen seid. Wenn man da irgendwo auf einem kleineren Zwischenhügel steht und jemand anders ist auf der anderen Seite der Gebirgskette, kann man ihn nicht sehen, oder? Man kann den anderen nur sehen, wenn er wirklich auf dem höchsten Punkt überhaupt ist. Je höher, desto sichtbarer.
[19:27] Der Engel fliegt nicht einfach so noch mal im letzten Flug um die Erde. Er fliegt am Zenit. Gott möchte, dass das ewige Evangelium von allen, egal wo sie sind, ob auf dem Berg, im Tal, der möchte, dass es sichtbar ist. Und hier verwendet das Bild des höchsten nur denkbaren Berges. Das Evangelium der Endzeit ist wie der Mount Everest oder der Großglockner oder wie die alle heißen, die Berge, nicht? Ja.
[19:57] Eine Stadt auf dem Berg. Was bedeutet das jetzt praktisch? In Jesaja finden wir auch eine Erklärung für diese Idee und zwar in Jesaja 40. Jesaja 40. Wie machen wir das, dass wir sichtbar werden? Ich meine, erstens können wir nicht fliegen, es sei denn, wir steigen ins Flugzeug, nicht wahr? Zweitens sind wir kein buchstäblicher Berg. Wie werden wir als Gemeinde zu einem hoch erhabenen Berg? Wie werden wir nicht nur zu einem Engel, sondern einem Engel im Zenit? Könnt ihr das sehen?
[20:25] Offenbarung 14 sagt uns, wenn wir das dreifache, die dreifache Engelsbotschaft verkündigen wollen, müssen wir eben Zenit sein. Jesaja 40 und dort Vers 9. Jesaja 40 und dort Vers 9. Dort steht: "Steige auf einen hohen Berg, o Zion, die du frohe Botschaft verkündigst." Was ist frohe Botschaft? Evangelium. "Erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, die du frohe Botschaft verkündigst. Erhebe sie, fürchte dich nicht. Sage den Städten Judas: Seht, da ist euer Gott."
[20:59] Wer von euch mag Gedichte? Okay, eine Handvoll. Was macht ein Gedicht zu einem Gedicht? Was macht Poesie so besonders? Z.B. die Reime, oder? Im Hebräischen gibt es auch Reime. Allerdings reimen sich dort nicht die Endsilben. Im Hebräischen reimen sich die Gedanken. Also, man sagt ein Satz, dann sagt man vielleicht einen anderen Satz, dann sagt man den ersten Satz so ähnlich, den zweiten Satz so ähnlich. Okay, versuch das mal.
[21:38] Wenn ich sagen würde: "Heute ist Sabbat. Wir befinden uns in wunderbarer Gemeinschaft. Am Tag des Herrn haben wir viel Freude miteinander." Wenn jetzt Hebräer wärt, würdet ihr sagen: "Wie poetisch, wie schön, ein Gedicht." Ja, habt das gesehen? Erste, erste, zweite, erste, zweite. Schaut den Satz noch mal an. Vers 9. Übrigens, wisst ihr, wie viel im Alten Testament in solcher Form geschrieben ist? Man schätzt, etwa 40% des gesamten Alten Testaments sind so geschrieben. Nicht nur die Psalmen und die Sprüche, sondern auch viele alttestamentliche Prophezeiungen, also Propheten am laufenden Meter, Jesaja und so weiter.
[22:20] Ähm, Gott hat auch einen Sinn für Kunst, ne? Jesaja 40, Vers 9: Schaut mal hin. "Steige auf einen hohen Berg, o Zion, die du frohe Botschaft verkündigst. Erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, die du frohe Botschaft verkündigst." Könnt ihr das sehen? Der erste passt mit dem dritten, der zweite vor allem mit dem vierten. Oder könnt ihr das sehen? "O Zion, die du frohe Botschaft verkündigst. O Jerusalem, die du frohe Botschaft verkündigst." Der erste sagt: "Steige auf einen hohen Berg." Der dritte: "Erhebe deine Stimme mit Macht."
[22:55] Was bedeutet es also, wenn man auf einem hohen Berg sich befindet? Man macht was? Man erhebt seine Stimme mit Macht. Was heißt das, wenn man seine Stimme mit Macht erhebt? Was tut man dann? Man ruft laut. Jesus sagt nicht nur, ihr seid das Licht der Welt, er sagt auch, ihr sollt auf einem hohen Berg sein. Er sagt, wir sollen nicht nur das Evangelium ausstrahlen, wie wir gerade studiert haben. Er sagt auch, wir sollen laut rufen. Und denkt doch jetzt gehen wir zurück zu Offenbarung 18. Wir haben gerade Offenbarung 18 studiert, oder? Laodizea bringt die Herrlichkeit Gottes in die ganze Welt, oder die Erde wurde erleuchtet von der Herrlichkeit Gottes. Offenbarung 18 Vers 1. Was macht Laodizea noch? Außer, dass es leuchtet.
[23:41] Was gibt's noch in Offenbarung 18 in Vers 4? Offenbarung 18 Vers 4. Hm. "Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet, damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt."
[24:01] Gott spricht durch Laodizea. Wie nennt man diese Botschaft, wenn es heißt: Raus aus Babylon? Wisst ihr, wie es heißt bei Ellen White? Mitternacht. Man nennt es auch den lauten Ruf, oder den lauten Ruf, oder der laute Ruf. Kommt, kommt, kommt, kommt heraus, kommt zu Jesus, kommt ins Allerheiligste, kommt zum ewigen Evangelium. Gott ruft uns auf, nicht nur zu leuchten, sondern auch laut darüber zu reden. Aber wir sollten besser leuchten, bevor wir also wer nicht leuchtet und nur laut redet, ja, ist schon klar.
[24:35] Ein lauter Ruf. Wie war das in der Urchristenheit, als der Heilige Geist ausgegossen worden ist? Gab es dort einen lauten Ruf? Waren die Jünger sichtbar? Wusste man, wo sie sind? Konnte man zu ihnen kommen? War klar, was sie, wovon sie überzeugt worden? Ja oder nein?
[24:54] Nun, hört mir gut zu. Ich bin vollkommen überzeugt, dass die Gemeinde immer persönlich arbeiten muss. Wir müssen Haus zu Haus Arbeit machen, wir müssen Nachbarn besuchen, wir müssen Freunde einladen. Es geht nicht ohne den persönlichen Dienst.
[25:12] Aber zusätzlich zum persönlichen Dienst, zusätzlich zur persönlichen Ebene braucht es auch eine Hier sind wir. Das ist die Botschaft in die ganze Welt. Und mir kommt es so vor, als ob in den letzten Jahren und Jahrzehnten diese Ebene ein bisschen vernachlässigt wird, wenn man sagt, na ja, wir müssen doch hauptsache die Menschen eins zu eins erreichen. Das stimmt. Also hört mir gut zu. Ich bin nicht gegen eins zu eins. Ich bin nicht gegen persönlich, ich bin nicht gegen Hauskreise, ich bin dafür, dafür, dafür.
[25:41] Zusätzlich brauchen wir eine öffentliche. Hier stehen wir. Das ist die Botschaft. Wenn ihr euch für die Wahrheit interessiert, Entschuldigung, hier ist sie. Wir brauchen eine öffentliche Evangeliisation. Die Jünger hatten die Hausgemeinden, ja oder nein? Haben die sich täglich getroffen? Ja, aber haben die auch im Tempel vor 3000, 5000, 10.000, 30.000 Leuten gepredigt? Die haben beides gemacht. Und heute gibt's immer nur, also entweder man macht eins und vernachlässigt die Haus, die die persönliche Arbeit, oder man macht nur noch irgendwelche kleinen Gruppen und macht nicht mehr öffentlich Evangeliisation. Wir brauchen beides.
[26:22] Wie war das bei der Reformation? Als Luther das Evangelium neu entdeckte, gab es dort auch einen öffentlichen, eine öffentliche Bewegung, oder war das alles nur so so im Geheimen? So, hast du schon gehört, da gibt's was? Nein, als als Luther das entdeckte, als Luther anfing, da sind ihm alle möglichen Leute beigesprungen. Jeder hat es verteilt. Das wurde gedruckt, das wurde übersetzt in alle Sprachen. Luther konnte gar nicht so schnell sehen, der wusste gar nicht, wie ihm geschah. Da gab es eine Kraft in der Bewegung.
[26:54] Wie war das bei der Miller-Bewegung? Ich weiß, manchmal distanzieren wir uns als Adventisten ein bisschen von der Miller-Bewegung und sagen: "Ja, ja, das war der Miller halt, aber die Adventgemeinde wurde erst 1863 gegründet, nicht? Ja, fast 20 Jahre nach der großen Enttäuschung." H. Ich muss sagen, ich habe die Miller-Bewegung sehr ausführlich studiert früher in meinem Leben und ich bin ein großer Fan. Wir haben seitdem nie wieder eine solche Durchdringung der Gesellschaft erreicht wie zur Zeit von William Miller.
[27:25] Nun, wie ging das los? Lag das an William Miller? Die Miller-Bewegung bestand viele Jahre darin, dass Miller sich bewegt hat von einem Ort zum nächsten, von einem Erweckungssabbat zum nächsten. Die Leute kamen und waren angetan. Oh, das ist ganz lieb von dir. Der Herr möge dich segnen nach Matthäus 10.
[27:53] Luther hat, Luther, Miller hat bestimmt, also 1833 angefangen hat, hat 5 Jahre lang gepredigt, gepredigt, gepredigt, sehr viel. Also, wenn ihr das schaut, wie viel Predigten er pro Jahr gehalten hat, das ist unglaublich. Aber das war so immer so in dem Ort und dem nächsten Ort und im nächsten Ort und im nächsten Ort und dann wieder und wieder und wieder und wieder. Bis er 1839 eine Einladung nach Boston bekam und ihn der dortige Pastor, der war jetzt halt nicht so ein tiefgründiger Prophetie-Student, aber der hat sich dafür interessiert, der hieß Joshua Heims. Und Heims hatte eine andere Qualität. Er war nicht der Prediger wie Miller. Miller war ein guter Prediger, aber Heims hatte die Gabe, Dinge so richtig zu organisieren. Und er hat gesagt: "Miller, was machst du, wenn wirklich Jesus in 5 Jahren wiederkommt, in vier Jahren? Das muss doch die ganze Welt hören." Und Luther Miller sagt: "Ja, ich versuche ja, ich gehe überall, wo ich eingeladen bin, gehe ich hin und wenn ich in das Dorf eingeladen werde, halte ich da eine Vortragsreihe und dann da." Und Heim hat gesagt: "Hey, du musst in die großen Städte, du musst nach New York, du musst nach Philadelphia, du musst nach Washington, du musst dorthin, wo die ganzen, nach Boston, wir müssen Zeitschriften gründen, wir müssen, wir müssen in alle Kanonenrohre schießen." Und der Hals war der Typ und innerhalb von wenigen Jahren kannte jedes Schulkind in Amerika den Namen William Miller.
[29:20] Man sagt, zur Zeit der Präsidentschaftswahl gab es Zeitungen, die haben auf der Seite zwei von der Präsidentschaftswahl gehandelt, weil sie auf der Seite 1 von den Adventisten gesprochen haben. Es gibt Berichte von Werbefirmen, die damals gab's unsere großen Plakate, die dann so Plakate gemacht haben, wo man einen Engel fliegen sah, der die Botschaft hatte: "Die Zeit ist gekommen, um die Zigaretten der Marke so und so zu rauchen." Ja, also klingt erstmal jetzt für uns absurd, aber sowas macht ein Werbestratege nur, wenn er weiß, die ganze Welt redet davon.
[30:00] Also, auch wenn uns das etwas absurd vorkommt, ist eigentlich sehr interessant, weil es zeigt, wie stark die Adventbotschaft bekannt war in der Bevölkerung. Wisst ihr, wie viel Seminare die besucht haben? Wie viel Seminare zur Öffentlichkeitswirksamkeit, wie viel Evangeliisation und Dings und Strategie-Schulung haben die gehabt? Die haben einfach die Botschaft von Herzen geglaubt und haben sich überlegt, was kann ich tun? Die haben in jeder Stadt Bibliotheken eingerichtet, wo man hingehen konnte und sich alle Bücher über die Adventbotschaft ausleihen konnte und lesen konnte, studieren konnte. Die haben ihre Hauskreise gehabt, die haben öffentliche Vorträge organisiert. Es gibt Beispiele, wo sie den Miller, es gibt eine tolle Geschichte, wo Spaßvögel sich den Spaß erlaubt haben, äh falsche Handzettel zu drucken und in Washington, ich glaube, es war Washington DC, dann äh den Eindruck erweckt haben, Miller würde dort eine Vortragsreihe halten. Da kamen 5000 Leute dann zusammen und waren super erbost, dass es einfach nur ein Spaß war und dann musste die Polizei eingreifen und so weiter, weil die Leute ein solches Interesse hatten an dieser Sache. Das wurde mit so einem Feuereifer gepredigt und ähm, es waren nicht alle dafür, viele waren noch dagegen, ist keine Frage, aber es war allgemein bekannt, wenn jemand sich die Frage gestellt hat: "Wo finde ich etwas über das Ende der Welt?" Er wusste, ich muss zu den Millern. Das war total klar.
[31:18] Und ich frage mich: Sind wir ein Engel, der so gerade so am Horizont äh aufsteigt und wenn da keine Berge sind, sieht man ihn vielleicht auch? Oder stehen wir im Zenit?
[31:39] Das ist keine Idee, die nur mit der Endzeit zu tun hat. Was ist der bekannteste Bibelvers der ganzen Bibel? Johannes 3, Vers 16. Dort steht: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Dort heißt es: "Denn so hat Gott die Welt geliebt." Und wenn ich sage: "Denn so hat Gott die Welt geliebt", was muss ich fragen? Wie und worauf könnte sich das beziehen, wenn er sagt: "Denn so"? Wenn ich jetzt Johannes 3 aufschlage, wo könnte ich denn nachschauen und finden, was er meint, wenn er sagt: "Denn so hat Gott die Welt geliebt"? Davor. Okay, was steht davor? Johannes Kapitel 3, Vers, habt ihr es? Johannes 3 Vers 14. "Und wie Mose in der Wüste die Schlange, was ist das nächste Wort? Die Schlange erhöhte. So muss der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ein ewiges Leben hat." "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."
[32:50] Mose hat die Schlange erhöht. Und ich predige gerne darüber, warum das eine Schlange ist. Und das habe ich, habt ihr vielleicht auch schon mal gehört. Ich möchte heute den Punkt darauf lenken. Wo war eigentlich die Schlange befestigt? Wo war die Schlange befestigt?
[33:14] War erhöht. Die Schlange flog ja nicht durch die Luft, oder? Holzmast. Ein Holzmast. Kreuz. Ein Kreuz. Ist doch interessant, nicht? Wah, der berühmteste Vers der Bibel, von dem wir denken, wir kennen ihn so gut, nicht? W und wir wissen eigentlich nicht mehr genau, was die Geschichte war, auf den er sich bezieht. Woran war die Schlange befestigt?
[33:35] Denn es ist ja der Gegenstand, an dem sie befestigt ist, der sie hochgemacht hat. Oder wo könnten wir nachschauen? Also nicht Chat GPT fragen. Wo schauen wir nach? Mose in der Geschichte oder vier Mose 21. Schauen wir mal nach. Woran war die war die Schlange befestigt?
[33:57] Mose Kapitel 21. Ha, genau. Mose 21 und dort Vers 8. Da sprach der Herr zu Mose: "Mache dir eine Serschlange und befestige sie an einem Stange." Okay, bei euch steht Feldstange oder Feldzeichen. Okay. Was ist denn das? Egal, ob es jetzt aus Holz oder Metall oder was war, was ist denn ein Feldzeichen? Das ist bei den Römern sind das irgendwie so eine Art Wimpel oder Fahne gewesen. Okay. So, so Wimpel. Also die Bilder, die ich mal gesehen habe von der Geschichte ist, da steht Mose und neben ihm so ein Stock und das die die Schlange drauf oder so. Ja. So, so ein Stock ist die Schlange drauf, so vielleicht ein bisschen höher.
[34:44] Wozu braucht man ein Feldzeichen? Ist das einfach so der Prozession, dass man da so ein Wimpel vor sich? Wozu braucht man ein Feldzeichen in der damaligen Zeit? Für den Krieg. Warum braucht man da Feldzeichen? Symbol der eigenen Land. Wenn man mit mehreren tausend Leuten im Krieg ist, irgendwo in der Wüste gegen die Amalekiter, dann ist es gar nicht so einfach, die Übersicht zu behalten, oder? Das staubt. Die meisten antiken Historiker gehen davon aus, dass sowieso die meisten Schlachten eine ziemlich durcheinander gewesen sind, weil wenn da 20.000 auf 20.000, 1000 Leute prallen und alle miteinander kämpfen. Wer ist jetzt eigentlich Freund und Feind? Oder das ist gar nicht so einfach, da irgendwie Ordnung zu halten. Wo ist mein Bataillon? Wo ist meine, wo ist mein, wo ist mein Stamm? Wo ist mein Anführer? Und um das zu ermöglichen, hat man Standarten gehabt, auf denen ein Symbol war, ein Wimpel, eine Fahne, was auch immer. Ja, an dem man wusste, ah, das ist meine Einheit, ah, das ist meine Armee.
[35:43] Jetzt, wenn ihr so ein Standartenbauer seid, was ist das entscheidende Kriterium für die Qualität einer Standarte? Genau. Wie muss man sie also bauen? Hoch. Denn wenn ich so einen kleinen Stock habe mit dem Wimpel dran und da kämpfen 10.000 Leute auf der Seite und 10.000 auf der Seite und es staubt und wirbelt, was nützt mir so ein Stock? Damit das was hilft zur Orientierung, welcher Seite ich bin, muss der stark, stark hoch sein.
[36:08] Wie viel Israeliten waren in dem Lager, als die Schlangen kamen? Also, wir wissen es nicht genau. Wie viel, wie viel waffenfähige Männer gab es im Volk Israel nach der Bibel? 600.000. 1000. Wie viel hat Hannover als Einwohner? 500. Mehr Einwohner, also mehr Männer als Hannover Einwohner hat, plus Frauen und Männer. Also, ich weiß nicht, ob die alle von allen Lagern das hätten sehen sollen, aber es muss groß genug sein, dass viele tausende Leute diese Schlange sehen können. Das war nicht einfach Mose steht hier und fünf Leute stehen drumherum. Das muss so groß gewesen sein, dass noch ein Kilometer weiter, vielleicht anderthalb, 2 km weiter, Leute das sehen konnten. Mit anderen Worten, was wollte ich euch sagen? Diese Schlange wurde hochgehalten. Das war das Wappen sozusagen. Das war die Kriegs, das Kriegsbanner Israels. Wer auf diese Schlange schaute, hat nicht nur verstanden, dass er löst, w verstanden, das ist meine Armee, ein Kriegszeichen.
[37:14] Übrigens, da bin ich erst diese Woche drauf gestoßen. Kennt ihr den Philipp Melanchthon? Philipp Melanchthon, der Freund von Luther, der hieß eigentlich Philipp Schwarzer. Ja, und weil er ein Humanist war und damals die Leute dachten, Deutsch ist uncool, haben sie sich dann immer griechische Namen gegeben und schwarz heißt Melan und Ton heißt Erz. Also ist Schwarzer Melanon. Ja, das fand die ganz toll. Ja, so gebildet, nicht, griechisch.
[37:41] Philipp Melanchthon war natürlich ein ganz toller Typ, weil anders als Luther, der so ja so auf sie mit Gebrüll, der Melanchthon, der war dann der Diplomat, der die ganzen Scherben wieder aufgesammelt und gesagt, ja, alles, also ohne Melanchthon wär die Reformation wahrscheinlich gescheitert, nicht, wo, also ohne Luther auch, ja, man braucht manchmal Leute, die so mit der Machete durch den Urwald, man braucht andere, die erstmal alles wieder aufsammeln und diplomatisch. Man braucht beides. Melanchthon hat einer der besten Theologen der Reformationszeit. Er hat sich einen Wappen machen lassen und auf diesem Wappen sieht man eine Schlange auf diesem Stab. Gesagt, das ist mein Wappen. Andere mögen irgendwelche keine heraldischen Symbole haben, ich war Adler und und Greifen und und Schilde. Mein Wappen, womit ich mich quasi identifiziere, ist die Schlange auf dem auf der auf der auf der auf der Stange.
[38:43] Was ist dein Banner? Wie hoch steht unser Banner? Ist unser Banner so hoch, dass alle sehen können, wo sie Heilung finden, dass alle sehen können, wo man von den Bissen der Schlangen gerettet wird. Kennt ihr, wisst ihr, dass Ellen White so einen Begriff hat? Sie sagt, wir alle stehen als Gläubige unter dem Banner. Sie sagt: "Das blutbefleckte Banner Jesu." Also, wenn ihr jemals in eurem Leben eine Fahne vor euch selbst macht, dann sollte sie weiß aussehen mit roten Flecken. Nicht schwarz-rot-gold, nicht blau-weiß-rot oder wie die ganzen Fahnen. Unsere Fahne sieht weiß aus mit blutroten Flecken. Und diese Fahne, die wollen wir hissen und zwar so hoch, dass andere sehen: Hier ist das ewige Evangelium.
[39:43] Die Botschaft jetzt am Ende ist ziemlich simpel. Der Engel kommt nicht um die Ecke. Der Engel fliegt im Zenit. Das ewige Evangelium soll sein wie ein hoher Berg, den alle Völker sehen und dann dazu hinströmen. Es wäre doch schön, wenn irgendwann mal der Zeitpunkt kommt, dass die Leute kommen und wir nicht noch betteln: "Bitte, bitte, bitte komm doch mal, vielleicht gefällt's dir." Ja, und ich glaube, wenn das Evangelium unser Herz richtig durchleuchtet hat und die Menschen sehen, was wir sagen, ist nicht nur eine weitere theologische Idee, sondern verändert wirklich das Leben. Hier gibt es Antworten auf die Fragen. Übrigens, unsere Adventbotschaft hat Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit.
[40:30] Die Leute fragen sich: Was ist los in Amerika? Wir können es ihnen erklären. Die Leute fragen sich die ganze Sachen mit KI und mit den, mit der Daten und der ganzen Sachen. Wir können ihnen erklären, es gibt einen Gott, der alle Daten hat, aber nie Fehler macht und das nicht gegen uns verwendet. Die Leute fragen sich zum Thema Gesundheit und wir könnten die ganzen Themen durchgehen. Unsere Botschaft ist wirklich die Antwort auf die Fragen dieser Zeit. Die Frage ist nur: Sind wir stolz auf unsere Botschaft, oder kommen wir so als geheime Engel, inkognito und schauen mal, ob wir jemanden finden, den wir vielleicht erreichen können, oder sind wir bereit, unsere Fahne hochzuheben?
[41:15] Ich weiß, jeder hat eine andere Gabe. Aber die Adventbewegung zur Zeit von Miller war kein öffentliches Phänomen, weil Miller gut predigen konnte. Es war ein öffentliches Phänomen, weil jeder mit seiner Gabe, mit seiner Fähigkeit dazu beigetragen hat, dass die Botschaft als Ganzes, egal ob man gepredigt hat oder ob man eine Bibliothek gegründet hat oder ob man eine Zeitschrift ausgeteilt hat oder ob man ein Meeting organisiert hat, jeder hat dazu beigetragen, dass die Botschaft als Ganzes sichtbar wird.
[41:45] Ich möchte euch herausfordern, wenn wir heute hier gehen. Wir sind dankbar für das, was Gott für uns tut, aber wenn wir gesegnet sind, wollen wir es anderen weitergeben. Ansonsten verlieren wir unseren Segen, oder? Nur wenn wir es weitergeben, dann wirkt es weiter. Und wir wollen das nicht weitergeben, nur im Sinne von: Na ja, wenn mich jemand anspricht, wäre ich bereit, was zu sagen. Wir wollen die Botschaft im Zenit fliegen lassen, dass alle sehen: Da ist was. Wir wollen die Schlange erhöhen, also die Bronze, nicht wahr, so hoch, dass jeder im Lager sie sehen kann. Wir wollen den Berg so hoch machen, die Stimme so laut, dass jeder sieht und hört. Und ich glaube, wenn wir das tun, wird Gott mächtig wirken können.
[42:26] Die Frage ist: Stehen wir zu ihm? Tun wir das Banner so hoch? Das ist das ist mein Banner, das ist mein Jesus, zu dem stehe ich. Das ist meine Flagge, das ist meine Marke, das ist mein Logo, dem diene ich. Wer von euch möchte sagen: "Ich möchte nicht nur ein Engel sein, ich möchte ganz oben fliegen. Ich möchte in den Mittelhimmel, ich möchte eben Zenit sein." Und es werden mich wahrscheinlich manche beschießen, oder manche werden versuchen, mich vom Himmel zu holen, aber der Herr hat genügend Waffen dagegen, um die Raketen abzuschießen, bevor sie mich treffen. Herr wird uns segnen, wenn wir im Zenit fliegen.
[43:06] Ist das Evangelium im Zenit deines Lebens? Im Zenit deiner Familie? Im Zenit der Gemeinde? Dann wirst du im Zenit der Welt stehen. Amen. Wer von euch möchte sagen: "Ich möchte das Evangelium in dieser Generation in die Welt tragen?" Ist euer Wunsch. Amen. Wollen wir noch aufstehen und beten?
[43:33] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen. Möchten dir danke sagen, dass du uns doch einmal ermutigt hast, treu zu dir zu stehen, fest zu dir zu stehen und die Botschaft in Liebe und mit Überzeugung hochzuhalten. Hey, wir wollen niemanden irgendwie beeinflussen, manipulieren. Wir wollen einfach nur allen Suchenden zeigen, es gibt Antworten und du hast sie lieb und sie sollen sehen, dass es diese Möglichkeit gibt. Wir wollen die Botschaft so hoch wie möglich halten. Wir wollen Jesus erhöhen. Du hast gesagt, Jesus hast, du hast gesagt, wenn du erhöht bist von der Erde, wirst du alle Menschen zu dir ziehen. Wir wissen nicht, wir wissen, dass nicht alle darauf reagieren werden, aber du möchtest alle Menschen zu dir ziehen. Du wirkst an allen Menschen. Es gibt so viele Menschen, die suchen nach der Wahrheit, sie wissen gar nicht, dass es Antworten gibt. Ich möchte dich bitten, dass du uns neu inspirierst, dass wir neu darüber nachdenken, welche Gaben und Fähigkeiten du uns gegeben hast. Egal, ob es predigen ist oder organisieren oder oder ähm Freunde besuchen oder äh etwas im Internet zu machen oder was immer es ist, Herr, du kannst uns das aufs Herz legen und vor allem kannst du uns helfen, dass wir auch zusammenarbeiten, dass nicht jeder vor sich alleine hin werkelt, sondern dass wir als Gemeinde, als Gemeinden zusammenarbeiten, das ewige Evangelium ganz hoch zu halten, damit sichtbar wird für alle Menschen. Du hast sie lieb. Du kannst sie retten. Du willst sie retten. Du wirst sie retten, wenn sie glauben und du wirst sie vorbereiten auf deine weilige Wiederkunft, Herr. Das bitten wir dich und danken dir, dass du das in uns bewirkst. Das bitten wir alles im Namen Jesu.