[0:59] Guten Nachmittag. Ich habe das Vorrecht, mit euch über Adventgeschichte zu erzählen. Es ist etwas, was mir sehr viel Spaß macht. Ich betrachte mich nicht wirklich als Adventgeschichtler, es ist nur etwas, das mir so hilfreich war, dass ich es mein ganzes Leben lang gespielt habe. Und es ist keine Überraschung, dass uns das hilft, denn das hat uns der Herr so gesagt. Wenn ihr eure Bibeln habt, dann schlagt mit mir 5. Mose 6 auf. Und wenn ihr Vers 4 betrachtet, dann seht ihr den größten aller Kommandmente. Dann findet ihr das größte aller Gebote. Ein Schriftgelehrter fragte Jesus einmal, was ist das größte Gebot. Und dann hat er hier Vers 4 und 5 zitiert. Sofort danach sagt er etwas Interessantes. Ich meine, Deuteronomium sagt etwas Interessantes, nicht Jesus. Also in Vers 6 lesen wir: „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen auf deinem Herzen sein. Du sollst sie deinen Kindern lehren, und sie werden von ihnen sprechen, wenn du in deinem Haus sitzt, wenn du gehst, wenn du liegst, und wenn du aufstehst. Und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen zu Stirnbändern sein zwischen deinen Augen. Und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.“
[3:17] Jetzt, in einem besonderen Sinne, diese Verse beziehen sich zu den 10 Geboten. Diese Verse beziehen sich in besonderer Weise auf die 10 Gebote. Aber allgemein gesprochen geht es hier eigentlich um alles, was Gott uns gesagt und uns gelehrt hat. Was in der Vergangenheit passiert ist, ist deswegen für uns wertvoll, weil wir daraus lernen können für die Gegenwart und die Zukunft. Ich würde nicht einfach Geschichte studieren, um der Geschichte willen. Es wäre langweilig. Es ist alles tot und vorbei.
[4:16] Ich glaube, es war Thomas Edison oder Henry Ford, einer von beiden. Aber sie sagten: „Geschichte ist Bunk. Unsinn.“ Sie dachten, sie schreiben die Zukunft, weshalb sie sich um die Vergangenheit kümmern. „Wir bilden die Zukunft, warum sollen wir uns über die Vergangenheit Gedanken machen?“ Wenn ich glauben würde, dass die Zukunft völlig anders als die Vergangenheit sein wird, dann würde ich ihnen vielleicht zustimmen. Aber Salomon sagt uns: „Es gibt gar nichts Neues unter der Sonne.“ Und Ellen White sagt sogar: „Sein Handeln immer wiederholt.“
[5:18] So wie die Kinder Israel damals zu Kadesch Barnea kamen und geprüft wurden. Und sie fielen durch. Und dann sagte Gott, wir müssen noch mehr studieren. Dann haben sie noch 40 Jahre weiter studiert. Und dann kamen sie zur selben Prüfung. Und diesmal haben sie bestanden. Ich bekomme immer sehr eigenartige Gefühle, wenn ich höre, dass heutige Israeliten die damaligen dafür kritisieren, was sie für Fehler gemacht haben. Ja, sie haben einmal versagt. Aber beim zweiten Mal haben sie bestanden. Ich wäre ziemlich glücklich, wenn das bei mir immer so gut laufen würde. Also, wir können viel aus der Vergangenheit lernen.
[6:21] Ich möchte in diesen Tagen mich besonders konzentrieren auf etwas, was in der allerersten Zeit der Adventgeschichte geschah. Und ich werde hier nicht irgendetwas Trickreiches euch vortragen, das ihr gar nicht verstehen könnt. Sondern ich sage euch jetzt schon, was ich hoffe, das Ziel, das ich erreiche, am Ende des Wochenendes. Und zwar hoffe ich, dass ihr am Ende versteht, dass die Adventgemeinde eine ganz, ganz besondere Gemeinschaft ist. Es ist nicht eine Kirche unter vielen. Auch nicht eine Bewegung unter vielen. Sondern die Siebenten-Tags-Adventisten sind in ganz spezieller Weise Gottes Gemeinde der Übrigen. Uns ist etwas aufgetragen worden, was niemand anders erfüllen kann. Und damit ist verbunden eine große Verantwortung und auch ein großes Vorrecht. Und das ist mein Ziel, dass ihr das versteht und es euch bewusst ist, noch mehr als jetzt vielleicht schon.
[7:46] Also beginnen wir mit der frühen Adventgeschichte. Meistens denken wir, die Adventgeschichte oder der Adventismus begann mit William Miller. Und das ist nicht ganz falsch. Aber jede Geschichte hat so eine Bühne, auf der sie erzählt wird. Und ich denke, die Bühne des Millerismus hat mit der Reformation zu tun. Miller war als Baptist groß geworden. Seine Wurzeln waren im Protestantismus. Sein Fundament war Sola Scriptura und Sola Fide.
[8:48] Als Adventisten, wenn wir zurückdenken an die Reformation, dann gibt es bestimmte Höhepunkte, die uns einfallen. Wir denken daran, wie mutig die Reformatoren waren. Zum Beispiel John Wycliffe, er lag krank auf dem Bett. Man dachte, es ist ein Todesbett. Und dann kamen die Priester zu einem Besuch und sie haben versucht, in letzter Minute ihm noch ein Bekenntnis aus dem Mund zu ziehen. Und tatsächlich, er hat ihnen ein Bekenntnis gegeben. Er hat nämlich gesagt: „Ich werde nicht sterben, sondern leben und ich werde die bösen Taten der Mönche verkünden.“ Oder wir denken an Johannes Hus, der auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Und er hat gesagt: „Voller Freude trage ich diese Krone der Schande um deinetwillen, o Jesus, der du für mich eine Krone von Dornen getragen hast.“
[10:05] Wir denken an Luther. Es gibt viele fantastische Zitate von Luther. Er hat gesagt: „Ein gutes Gebet ist die bessere Hälfte des Studierens.“ Wir denken daran, was für einen Kampf er durchgemacht hat, um die Dinge zu verstehen, die ihn beschäftigt haben. Und die unglaubliche Fähigkeit, dass er umdenken konnte, anders, als er eigentlich erzogen worden war. Das ist nämlich ganz schön schwer. Und er hat das mal zusammengefasst in folgender Aussage: „Wenn jemals ein Mönch in den Himmel gekommen wäre durch seine mönchischen Werke, dann wäre es sicherlich ich gewesen.“ Aber dann wurde ihm klar, das war falsch. Stattdessen hat er diesen Schlachtruf der Reformation aufgegriffen: „Der Gerechte soll aus Glauben leben.“ Auch das hier hat Luther gesagt: „Ich bin in Gottes Hand. Er ist meine Stärke und mein Schild. Was kann ein Mensch mir tun?“ Und vielleicht das berühmteste von allem: „Hier stehe ich. Ich kann nichts anderes tun. Gott, hilf mir. Amen.“
[11:51] Wir denken an den deutschen Prinzip, wir denken auch an die deutschen Fürsten. Und ich rede jetzt nicht über die Deutschen, nur weil ich in Deutschland bin. Aber das sind einfach die hervorragenden Fälle und Situationen der Reformation. Denn der Name Protestantismus kommt von diesem Protest der Fürsten. Sie haben gesagt: „Wir wollen diesen Erlass verwerfen. In Fragen des Gewissens hat die Mehrheit keine Macht.“
[12:42] Einer meiner persönlichen Favoriten ist Hugh Latimer. Das war ein englischer Reformator. Er hatte einen etwas jüngeren Freund. Sein Name war Ridley. Und als beide bereit waren, auf dem Scheiterhaufen zu werden, hat sich Latimer zu Ridley gedreht und hat gesagt: „Spiel den Mann, Meister Ridley.“ Und hat gesagt: „Spiel den Mann.“ Ich habe ihm das Bedeutungstitel gegeben. Ja, das ist gut. Also, wörtlich steht dort: „Sei mutig.“ Heißt es.
[13:43] Wir sollen an diesem Tag ein Licht anzünden, von dem ich vertraue, dass es niemals ausgelöscht wird. Das ist schon eine besondere Art von Mut, wenn man darüber spricht, Kerzen anzuzünden, wenn man kurz davor ist, auf dem Scheiterhaufen zu brennen. Aber eine Sache ist auffällig, interessant. Wenn wir die sieben Gemeinden betrachten in Offenbarung 2 und 3, dann ist die Gemeinde der Reformation Sardis. Und wir denken, das war eine Zeit, wo wirklich noch echtes Christentum geherrscht hat. Aber Jesus sagte Folgendes: Offenbarung 3, Vers 1: „Und dem Engel der Gemeinde in Sardis schreibe: Das sagt der, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat. Ich kenne deine Werke, dass du den Namen hast, dass du lebst, und du bist tot.“ Wirklich? Die Reformation? Tot? Das ist erstaunlich.
[15:45] Aber die Antwort auf diese Frage finden wir nicht so sehr in dem Leben, in dem Wirken dieser Menschen, die wir gerade besprochen haben, sondern in der späteren Entwicklung der Reformation, als eine Generation nach der anderen kam. Die Historiker haben immer versucht, alles irgendwie sinnvoll zu erklären. Und bei der Reformation, da neigt man dazu, die Reformatoren in zwei Gruppen zuzuordnen. Die erste Gruppe, das sind die Magisterialen, die Lehrer sozusagen, die lehrenden Reformatoren. Also, das hat damit zu tun, mit der Beziehung, die wir zu den Magisterien hatten. Das waren die führenden Politiker und die Staats, die eben den Ton angegeben haben. Die Magisterien, das waren die Leute, die eine ganz enge Beziehung hatten zum König und zu den Fürsten und so weiter.
[17:09] Die andere Gruppe, die radikalen Reformatoren. Die radikalen Reformatoren hatten keinerlei solche Verbindungen. Und sie betrachteten das sogar als Fehler und als Sünde, auf diese Art und Weise eng mit den regierenden Mächten zusammenzuarbeiten. Martin Luther hat schon früh in der Reformation seine Position klar gemacht. Er schrieb an den Fürsten, der ihn damals geschützt hatte, oder angeboten. Und er sagte zu ihm: „Möge eure Majestät zur Kenntnis nehmen, als irgendwelche Elektoren und Fürsten nach Wittenberg gehe. Es gibt kein Schwert, das dieser Sache dienlich sein kann.“ Er meint die Reformation. „Gott allein muss das alles bewirken, ohne die Hilfe von Menschen.“ Luther verstand das Prinzip der Trennung von Staat und Kirche, mehr oder weniger.
[18:57] Aber die Reformatoren, die saßen irgendwie zwischen zwei Stühlen. Das war ein Dilemma. Ich weiß gar nicht, aber es war in einem System der Kirchlichkeit, das sie zu anderen Möglichkeiten eingeschränkt hat. Das ist etwas, das sich über Jahrhunderte und Tausende entwickelt hat. In der Geschichte nennt man es eine sakrale Beziehung. Vor dem Neuen Testament waren alle Zivilisationen, alle Gesellschaften sakral in der Natur. Das bedeutet, dass die Macht der Behörde, der kirchlichen Autorität zusammen war. Jede Gesellschaft wurde zum Teil von ihren kirchlichen Glaubens definiert.
[20:25] Und dann kam Jesus. Und er wurde einmal gefragt, was wir mit dieser Pinne machen. Und er sagte: „Ja, es ist gerecht, den Kaisern Steuern zu zahlen. Aber ihr sollt auch Gott das geben, was ihm gehört.“ Das war ein neuer Gedanke. Das war ein völlig neuer Gedanke. Denn damit hat er im Prinzip die Gesellschaft zweigeteilt. Und das war eine Antwort, eine Position, die Pharisäer wussten nicht mehr, was sie sagen sollten. Sie waren nie auf so eine Idee gekommen bisher. Nun, sie konnten nichts antworten. Aber so wurde die christliche Gemeinde gegründet: „Gib dem Caesar, dem Kaiser, was ihm gehört, und gib Gott, was ihm gehört.“
[21:43] Aber trotzdem war dieser Gedanke in dem römischen Reich noch immer sehr fremd. Und mit der Zeit hat die Umgebung und die Einflusssituation die christliche Resolve verletzt. Und die Kirche begann, sich mehr und mehr mit der Macht des Staates zu verbinden. Und das führte zurück in eine sakrale Form der Religion und der Regierung. Ihr habt sicherlich von Konstantin gehört, als dieser Kaiser religiöse Gesetze erließ. Es sah so aus, dass in vielerlei Hinsicht dadurch die Arbeit der Kirche leichter wurde. Jetzt stand der Staat auf einmal hinter der Autorität der Kirche, und jetzt konnten sie was bewegen. Die Gesellschaft wurde jetzt besser definiert. Aber sie merkten nicht, was sie verloren.
[23:04] Wenn man in einer sakralen Gesellschaft ist, wo es von der Geografie definiert wird, dann ist jeder, der in einem bestimmten Gebiet lebt, gehört zu diesem Glauben. Aber das war genau das Argument, das die deutschen Fürsten ablehnten. Die katholische Kirche hatte vorgeschlagen, wie die Kirche aussehen würde. Und die Kirche hat gesagt: „Die Kirche ist die Kirche. Wir ziehen hier einfach eine Linie, und alles darunter ist katholisch, und alles darüber ist protestantisch.“ Und die Fürsten sagten: „Nein, das können wir nicht machen, denn er hat uns aufgetragen, dass wir die Wahrheit in die ganze Welt tragen.“ Das hatten sie also verstanden. Aber sie hatten nicht verstanden, welche Folgen das für die Kirche hätte.
[24:12] Und diese Teile, diese Regionen, die deutschen Teile, die Provinzen, die Staaten, diese Staaten sind jetzt protestantisch, weil der Prinz protestantisch ist. Aber das ist ein protestantischer Prinz, und das ist ein katholischer Prinz. Dann hat der protestantische Prinz gedacht: „Ich muss dafür sorgen, dass der katholische Prinz anders denkt.“ Denn wenn er sich zum Protestantismus bekehrt, dann wird sein ganzes Gebiet protestantisch. Aber das große Problem dabei ist, so funktioniert es einfach nicht.
[25:23] Baden-Württemberg. Sagen wir mal, wir würden ganz Baden-Württemberg adventistisch machen. Wäre das gut? Jeder Baden-Württemberger ist jetzt Adventist. Nein. Denn jeder Dieb und jeder Mörder und jede Prostituierte und jeder Betrunkene und Steuerhinterzieher, alle sind jetzt Adventisten. Also, das ist das Ende der Gemeindezucht. Wie kann man dafür Qualität sorgen?
[26:31] Und für die katholische Kirche war es ein Riesenproblem. Wisst ihr, was das Wort katholisch bedeutet? Im Englischen würden wir sagen: „weltweit.“ Wie kann man jemanden aus der Welt rauswerfen? Man verbrennt ihn auf dem Scheiterhaufen. Im Ernst? Das klingt lustig, aber so ist es. Das war der Gedanke, das Argument hinter diesen religiösen Exekutionen. „Dieser Irrlehrer ist so furchtbar, wir können ihn nicht in der Kirche lassen. Aber die Kirche ist ja in der ganzen Welt. Also, wir müssen ihn loswerden.“
[27:25] Nun, die Protestanten haben den gleichen Kontrollen verloren. Und es wurde zu einem Problem. Und manchmal hatte das ziemlich peinliche Folgen, was sie so sagen mussten. Es gab einige in dieser Gruppe, manche nennen sie radikal, manche nennen sie auch Nichtkonformisten unter den Reformatoren. Das waren die Anabaptisten, die Wiedertäufer. Die Katholiken haben sie gehasst und umgebracht. Und die Lutheraner haben sie auch gehasst und umgebracht. Aber sie mussten Dinge wie Folgendes sagen. Das ist jetzt ein Protestant, ein Lutheraner. Sie sagen: „Die Wiedertäufer haben den Anschein äußerer Frömmigkeit, der viel größer ist als bei uns und allen anderen Kirchen, die zusammen mit uns Christus bekennen. Und sie vermeiden die anstößigen Sünden, die unter uns sehr verbreitet sind.“ Das ist doch peinlich.
[29:05] Eine katholische Quelle hat das zu sagen. Eine katholische Quelle sagt Folgendes: „Unter den existenten Sünden, die unter uns sehr verbreitet sind. Unter den heutigen heretischen Sekten gibt es keine, die in der Erscheinung ein bescheideneres und frömmeres Leben führt als die Wiedertäufer. Äußerlich ist ihr Leben ohne Tadel. Keine Lügen, kein Betrug, keine Schimpfwörter. Keine Schimpfwörter. Kein Streit oder schlimme Sprache. Keine Unmäßigkeit im Essen oder Trinken. Kein unnötiges Aufputzen der Person. Stattdessen Demut, Geduld, Aufrichtigkeit, Sauberkeit, Ehrlichkeit, Mäßigkeit, Direktheit. Alles in so einer Art und Weise, dass man denken könnte, sie hätten den Heiligen Geist Gottes. Aber sie sind keine Katholiken, das kann ja gar nicht sein. Also, lasst uns sie töten.“
[30:36] Was war da an den Anabaptisten, den Nichtkonformisten? Wenn ich jetzt, ich laufe Gefahr, das zu sehr zu vereinfachen. Aber der eigentliche Unterschied war, sie haben einfach Gottes Wort genommen und es geglaubt. So simpel, aber so war es. Und das müssen wir beachten. Wir wollen es nicht irgendwie wegdiskutieren. Oder auch nicht glauben und meinen, wir seien klüger als Gott. Sondern nehmen wir einfach sein Wort und glauben es.
[31:34] Ich liebe es, Geschichten zu erzählen von diesen nichtkonformistischen Christen. Aber das mache ich andererseits. Aber wenn ihr vielleicht mitschreibt und euch was notiert, dann gebe ich euch ein paar Buchtitel, die euch interessieren könnten. Keine Sorge. Über die Wiedertäufer gibt es wunderbare Bücher. Ich weiß nicht, ob es die auf Deutsch gibt. Einmal dieses „Feuer auf den Hügeln von Zürich.“ Das andere heißt „Die Reformatoren und ihre Stiefkinder.“ Und dann gibt es ein Buch über die Mährische Kirche, das heißt „Siehe das Lamm.“ Das findet ihr sogar umsonst im Internet als PDF, einfach runterladen. Ein wunderbares Buch.
[32:47] Und wenn man die Geschichte liest von diesen Protestanten, dann bekommt man den Eindruck, das waren Menschen, die haben einfach das Wort Gottes geglaubt. Diese Nichtkonformisten waren die ersten Protestanten, die auch Auslandsmissionen begonnen haben. Aber um euch eine Vorstellung zu geben, wie andere Christen sie damals betrachtet haben: 60 Jahre, nachdem sie ihr Missionswerk begonnen hatten und nachdem sie mehr als 13.000 Taufen hatten, allein in der Karibik, da kam ein guter Mann namens William Carey aus Kalkutta in Indien. 60 Jahre, nachdem die Nichtkonformisten begonnen hatten, und wir nennen ihn den Vater der modernen Mission. Das heißt, die meisten Christen blenden einfach das völlig aus, was die Nichtkonformisten getan haben.
[34:19] Die Böhmen, die Mährischen Brüder, sie haben so ein Verständnis geschaffen, eine Sichtweise, die die modernen Bibelgesellschaften zur Existenz gebracht hat, die dazu geführt hat. Und als die Bibel sich dann weltweit immer mehr ausgebreitet hat, haben die Menschen wieder diesen simplen Glauben entdeckt und haben gesagt: „Das stimmt.“ Natürlich nicht alle, aber die Bewegung wurde immer stärker. Und dann bewegen wir uns von der Zeit von Sardis zu der Zeit von Philadelphia. Und die Gemeinde von Philadelphia, die wuchs immer weiter und der Höhepunkt war die Miller-Bewegung.
[35:27] Also, warum erzähle ich das? Das ist der Punkt, auf den es mir ankommt in diesem Abschnitt. Als Jesus die Jünger aussandte, und sie waren ja in seinem Auftrag unterwegs, hat ihm etwas gefehlt? Nein. Jetzt hier, als sie kurz davor standen, ihn zu verlassen und ihrer eigenen Mission zu folgen, hat Jesus sie gewarnt. „Die Welt dort draußen ist hart, ihr solltet lieber das Schwert bereit haben.“ Wenn wir für Gott unterwegs sind, dann kümmert er sich. Aber wenn wir selber unterwegs sind, dann betet er für uns. Und er warnt uns: „Die Welt dort draußen ist hart.“
[36:31] Die Anabaptisten lernten das. Und es war die Maßnahme, wie ernst sie die Wahrheit Gottes wahrgenommen haben. Wie ernst sie Gottes Wort umgesetzt haben. Es gibt ein ganz berühmtes Bild, das von den Wiedertäufern kommt. Hunderte von Jahren alt. Wer hat das schon mal gesehen? Kaum jemand. Das ist eine Illustration von einer Geschichte eines Anabaptisten, der hieß Dirk Williams. Er wurde gefangen genommen von den Katholiken, aber konnte entkommen. Er war auf der Flucht vor seinen Verfolgern. Sie waren auf Pferden unterwegs. Und er wusste, es gab einen Kanal, deswegen lief er über den Kanal. Und einer seiner Verfolger rannte hinterher und brach ein. Und er schrie um Hilfe. Und Dirk Williams drehte sich um und rettete den Mann. Und die Folge war, dass er wieder gefangen genommen wurde. Und am nächsten Tag wurde er auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
[38:21] Sie haben Gottes Wort sehr ernst genommen. „Seid freundlich gegenüber euren Feinden.“ Vielleicht würden wir sagen, das war ein furchtbarer Fehler. Er hätte einfach weiterlaufen sollen. Aber die Folge von dieser Behandlung von Dirk Williams war, dass die Niederlande größtenteils protestantisch wurden. Und wahrscheinlich hätte Dirk Williams keinen größeren Beitrag zur Sache Gottes leisten können. Und die Moral der Geschichte ist: Manchmal ist es okay, wenn man stirbt. Manchmal ist es das Beste. Wir können Gott vertrauen. Und das ist die Haltung, die diese Leute hatten.
[39:27] Das zweite Bild überspringe ich. Was hat das jetzt alles mit William Miller zu tun? William Miller hatte dasselbe Vertrauen in Gott wie diese Menschen. Für ihn hatte Gottes Wort so viel Autorität, dass es ihm egal war, was der Rest der Welt dachte. Obwohl er selbst nie als Märtyrer starb, hat er doch sein Leben für die Wahrheiten gebracht, die er in Gottes Wort gefunden hatte.
[40:09] Jetzt einige Details. William Miller wurde 1872 geboren. Er wuchs christlich auf. Seine Familie waren Baptisten. Sein Großvater und Onkel waren beide Prediger, Pastoren. Er las schlechte Sachen. Und er wurde Deist. Die sind heute kaum noch bekannt. Die Grundidee eines Deisten ist, dass sie dachten, Gott hat die Welt geschaffen, aber dann sind sie weggegangen. Sie sagten also: „Gott greift in die Welt nicht mehr ein. Gott greift überhaupt nicht ein. Das hat er noch nie gemacht seit der Schöpfung.“ Also haben sie auch nicht an die Bibel geglaubt. Sie glaubten nicht, dass Christus der Sohn Gottes war. Sie glaubten an keine Wunder, denn das hatte ja alles damit zu tun, dass Gott irgendwie mit dieser Welt zu tun hatte. Und das lehnten sie ab. Und so wurde Miller Deist. Und er lernte alle deistischen Argumente. Und er lernte, wie er mit seinen christlichen Freunden diskutiert. Und er würde sagen: „In diesem Vers sagt es dies, aber in diesem Vers sagt es das. Wie kannst du sie anpassen? Wie könnt ihr denn das zusammenbringen?“ Und er hatte all diese Einwände, die die Atheisten und die Deisten gerne aufbrachten.
[42:09] Nun, er wurde älter. Er heiratete. Er war sehr respektiert in seiner Gesellschaft. Und dann kam der sogenannte Krieg von 1812 in Amerika. Die amerikanische Revolution war noch gar nicht lange her. Und Großbritannien schnupperte die Gelegenheit, die Kolonien wieder zurückzugewinnen für sich selbst. Darum ging es also eigentlich in dem Krieg. Und es gab damals eine interessante Regel: Wenn 30 Männer sich gleichzeitig für die Armee meldeten, dann haben sie sie auch zusammen gelassen und in eine Kompanie getan. Und sie konnten sogar selbst bestimmen, wer ihr Anführer sein sollte. Also, eines Tages kamen dann 29 Leute an die Haustür von William Miller. Und da haben sie gesagt: „Du bist der Hauptmann, unser Kapitän.“ Zu den Deisten gehörte, dass sie eigentlich patriotisch waren, also konnte er kaum ablehnen. Und bevor sich's versah, war er Kapitän in der US-Armee.
[43:43] Und der Krieg spitzte sich zu in einer einzigen Schlacht. Sie ist bekannt als die Kriegsentscheidende Schlacht. Es war die Kriegsentscheidende Schlacht. Die Engländer hatten drei- bis fünfmal so viele Männer und Schiffe. Und eigentlich haben die Amerikaner alle gedacht, das überlebt niemand von uns. Das war noch in der Zeit, wo selbst der Krieg sehr, sehr formal geführt wurde. Und der Kommandant von der Seite und von der Seite, die kamen zusammen und haben dann gesagt: „Warum kämpfen wir nicht am Mittwoch?“ Und nein, Mittwoch hab ich schon was vor. Vielleicht Donnerstag. Also, in den Tagen, da hat man dann eine lange Schlachtreihe gebildet, 500 Leute nebeneinander, und die sind aufeinander zumarschiert. Also ganz verrückt. Aber so hat man das gemacht. Also die Schlacht stand breit. Jeder wusste, die Engländer werden gewinnen. Und die Amerikaner gewannen. Und alle, auf beiden Seiten, sahen es als ein Wunder.
[45:23] William Miller sah selbst einige Dinge, die für ihn ein Wunder waren. Er hatte eine Schelle, landete in zwei Füßen von ihm und hat drei seiner Männer getötet. Schelle, Artillerie-Schelle. Landete in zwei Füßen von ihm und explodierte. Zwei Männer tötete. Aber er war unverletzt. Und nach der Schlacht war er sehr glücklich über den Sieg der Amerikaner. Aber er war ja Deist, er glaubte ja nicht an Wunder. Was sollte er jetzt damit machen?
[46:15] Der Gedanke, dass es ein Wunder gewesen war, sagte ihm, es muss doch eine höhere Macht geben. Und er war Offizier genug, um sich bewusst zu sein, dass wenn es höhere und niedere Mächte gibt, es auch ein Gesetz gibt, welche Beziehung zwischen den beiden herrscht. Und er hatte Wunder bezeugt, dass es da wirklich eine höhere Macht gab. Er wusste, dann muss es auch ein Gesetz geben. Aber er kannte es nicht. Aber sein Gewissen plagte ihn, denn er war sich ziemlich sicher, dass er irgendwann auch dieses Gesetz gebrochen hatte. Aber er wusste nicht genau was und wann und wie er das wieder gut machen konnte.
[47:31] Und er hat das ganz logisch durchdacht und dann wurde ihm klar, eigentlich seine einzige Hoffnung konnte sein, dass es einen Erlöser geben muss. Und er war immer noch überzeugt, dass die Bibel nur eine Fälschung war. Andererseits sprach die Bibel genau über diesen Erlöser, den er eigentlich brauchte. Und so hat er sich gesagt: „Ich werde die Bibel noch einmal durchlesen.“ Er sagte: „Ich werde es studieren und wenn es wirklich sinnvoll ist, werde ich es annehmen. Aber wenn nicht, dann bleibe ich einfach weiter Deist.“
[48:21] Und dann hat er sich durchgearbeitet, angefangen beim ersten Buch Mose und irgendwann bis zum Buch Daniel. Und tatsächlich, er konnte irgendwie alles sich erklären, da war nichts widersprüchliches, es war sinnvoll, was er las. Und dann kam er zu diesem Vers, der auf ihn einen größeren Einfluss hatte als jeder andere: „2300 Jahre, dann wird das Heiligtum wieder gereinigt.“
[49:03] Also Miller hat dann diesen Vers genauer studiert. Er wusste zu dieser Zeit schon so viel, dass er erkannt hat, wenn es Prophezeiungen gab. Und er kannte auch diese Regel, dass ein Tag für ein Jahr steht. An diesem Punkt hat er jetzt gerade seinen einen ernsten, schweren Fehler gemacht. Nämlich hat er den allgemeinen Glauben akzeptiert, dass das Heiligtum die Erde darstellen muss. Und er glaubte, die Erde wird gereinigt werden durch Feuer bei der Wiederkunft. Und hier las er jetzt die Weissagung, dass 2300 Jahre vergehen und dann am Ende wird das Heiligtum gereinigt. Dann sollte die Wiederkunft sein, aber wann sollte das sein?
[50:17] Es ist ja eine Sache zu wissen, wie lange eine Zeit dauert, aber wenn man den Anfangspunkt nicht hat, weiß man auch nicht den Endpunkt. Der Automechaniker sagt vielleicht: „In drei Tagen ist das Auto okay.“ Aber wenn man dann nach drei Tagen wiederkommt und fragt: „Wo ist mein Auto?“ Dann sagt er vielleicht: „Es ist noch nicht fertig.“ „Warum nicht? Sie haben gesagt, Sie brauchen drei Tage.“ „Ja, ich brauche auch drei Tage. Aber ich habe noch nicht angefangen.“
[50:55] Also das war das Problem der 2300-Jahr-Prophezeiung. William Miller hat uns eine ganz wichtige Wahrheit mitgegeben. Es gab ganz viele Leute, die haben gesagt: „Na, die 2300 Jahre, vielleicht beginnen sie dann. Oder auch dort, oder auch dort.“ Miller hat ganz solide biblisch argumentiert und gezeigt, das ist der Startpunkt. Und das hat er ganz einfach gezeigt. Er hat nämlich einfach Daniel 8 verbunden mit Daniel 9.
[51:53] Lesen wir das mal schnell, Daniel 9, Vers 25: „So wisse denn und verstehe, vom Ausgehen des Wortes Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind sieben Wochen und 62 Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar im Drangsal der Zeiten.“ Daniel 9 gibt uns einen Anfangspunkt. Und was Miller gesagt hat, ist derselbe Anfangspunkt für die Prophezeiung in Daniel 8. Und das war neu, hatte niemand vorher gesagt. Und sicher hat auch niemand das so gut begründen können, wie Miller.
[52:47] Warum hat er das gesagt? Wenn du das lesen würdest. Der Engel Gabriel wurde gebeten, einen Job zu machen. Aber wenn wir zum Ende des Kapitels gehen, lesen wir Vers 27: „Und niemand verstand das.“ Also der Auftrag von Gabriel, der wurde nicht erfüllt. Denn Daniel hatte das Gesicht nicht verstanden. Nun, Gabriel hatte zu dieser Zeit die ganzen Tiere schon erklärt. Das Einzige, was er noch nicht erklärt hatte, war der Teil mit den 2300 Jahren. Und darauf hat mir William Miller hingewiesen. Und dann ging er zu Kapitel 9, Vers 21 bis 25.
[53:19] „Im Anfang deines Flehens ist dein Wort ausgegangen. Und ich bin gekommen, um es dir kund zu tun. Denn du bist ein viel Geliebter. So höre aufmerksam auf das Wort und verstehe das Gesicht. Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um die Übertretung zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Ungerechtigkeit zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen und Gesicht und Propheten zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu sein.“ Gabriel kam zurück, um genau das zu tun, was in Kapitel 8 noch nicht getan wurde. Das Einzige, was in Kapitel 8 noch nicht geklärt wurde, waren die 2300 Tage. Und er kommt zurück und sagt: „Daniel, jetzt musst du das verstehen.“
[55:11] Wenn du es manchmal anschauen möchtest, ist es sehr interessant, die hebräischen Wörter zu beobachten, die in Englisch verwendet werden. Das stärkt das Gesicht, aber dazu gehen wir jetzt nicht. In Daniel 9, 25 wird ein Erlass erwähnt, dieses Wort, das ausgeht. Und wir wissen aus der Geschichte, wann das war. Es war in 457 v. Chr. Und wenn man den Anfangspunkt hat, kann man ausrechnen, wann es endet. Aber bevor wir das tun, gab es noch eine andere Art von Begründung, die Miller benutzt, um zu zeigen, dass Daniel 8 mit Daniel 9 gehört.
[56:13] Daniel 9, 24: „70 Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt.“ Das Wort im Hebräischen, das hier steht für „bestimmt“, heißt „chatak“. Und die Grundbedeutung dieses Wortes heißt etwas abschneiden. Also, man kann sich das so vorstellen, wenn man die Länge von etwas bestimmen möchte, dann legt man das Maßband an und schneidet dann dort ab. Aber wenn man das machen will, wenn ich dir eine Tafel hätte, die 2 Meter lang ist, und ich sage: „Schneide die für mich zurecht.“ Was braucht ihr dann vorher noch, abgesehen von der Säge? Ja, ein Maßband, aber das meine ich jetzt nicht.
[57:55] Also, man braucht ein Brett, eine Tafel, die noch größer ist, wo man das abschneiden kann. Und wenn also Gabriel sagt: „Schneide 70 Wochen ab“, wovon abschneiden? Es gibt nur eine noch längere Zeitperiode in der Nähe: 2300 Jahre in Kapitel 8. Natürlich hat er noch andere Gründe dafür.
[58:35] Miller schrieb Folgendes: „Als ich die Schrift weiter studierte, kam ich zu dem Schluss, dass die 2300 Tage gleichzeitig mit den 70 Wochen begannen und etwa bis 1843 dauern würden. Dann kam ich 1818 nach 2 Jahren gründlichen Bibelstudiums zu dem feierlichen Schluss, dass in etwa 25 Jahren alles, was in der gegenwärtigen Zeit auf unserer Welt geschieht, zum Abschluss kommen würde.“ Das war natürlich absolut erschütternd. Das hat natürlich die Welt nicht erwartet. Und trotzdem sagte Miller: „Ja, aber so sagt es die Bibel.“
[59:55] Nun, wir wissen, dass er auch etwas falsch verstanden hat. Er dachte, das Heiligtum sei die Erde. Aber nach bestem Glauben hat er das als absolute Wahrheit akzeptiert und danach gehandelt. Er hat aber nicht vorschnell gehandelt. 1818 kam er zu diesem Schluss, aber er hat sich noch 5 weitere Jahre Zeit genommen, das gründlicher anzuschauen. Und er hat alle möglichen Gegenargumente durchdacht. Jahre später, nachdem er schon sehr bekannt geworden war in der Öffentlichkeit und die klügsten Köpfe in Amerika gegen ihn kämpften und versuchten, ihn zu widerlegen, hat er einmal kommentiert. Er hat gesagt: „Sie haben nie ein Gegenargument gefunden, das ich in diesen 5 Jahren nicht gedacht hatte.“ Und dann hat er gesagt: „Im Grunde genommen, sie haben sogar das Beste ausgesucht. Aber ich werde es ihnen nicht verraten.“ Was sagst du? Er hat es mir auch nie gesagt.
[1:01:41] Nun, das ist das Ende unseres Zeitraums. Und das bringt uns zu Millers Überzeugung, dass er jetzt die Welt erzählen muss. Nun, jetzt kommen wir zum Ende dieses Vortrags. Und wir sind jetzt an dem Punkt, wo in Miller die Überzeugung gewachsen war, er muss es der Welt sagen. Nun, jetzt kommen wir zum Ende dieses Vortrags. Und wir sind jetzt an dem Punkt, wo in Miller die Überzeugung gewachsen war, er muss es der Welt sagen. Aber wie sollte ein alter Farmer das tun? Ja, auf die gleiche Weise, wie die israelitische Armee Jericho angegriffen hat. Einfach das tun, was Gott gesagt hat. Und dort werden wir morgen weitermachen.
[1:02:22] Wir wollen zusammen noch beten, dazu aufstehen. Vater, wir danken dir für die Geschichten aus unserer Vergangenheit. Für die Wahrheiten, die unseren eigenen Glauben stärken. Für die Vorbilder von Männern und Frauen, die einfach dich beim Wort genommen haben. Und für die Geschichte dieser Prozess, der dann zur Entstehung deiner letzten Gemeinde geführt hat. Wir bitten dich um deinen Segen, dass wir das verstehen. Und gewähre uns denselben Glauben und Mut, wie unseren Vorgängern. Wir beten es im Namen Jesu. Amen.