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In dieser Predigt von Jón H. Stefánsson wird die prophetische Deutung von Daniel 8 im Kontext der milleritischen Bewegung beleuchtet. Es wird untersucht, wie die Erwartungen und Enttäuschungen der Milleriten mit der biblischen Prophetie zusammenhängen und welche tiefere Bedeutung sich daraus für die heutige Adventgemeinde ergibt. Die Botschaft betont, dass Gott stets etwas Besseres gibt, wenn unsere Hoffnungen enttäuscht werden, und ermutigt zu einer gestärkten Hoffnung in Jesus Christus.

In dieser Predigt wird das biblische Buch Daniel, Kapitel 8, im Kontext der milleritischen Bewegung und der adventistischen Geschichte beleuchtet. Jón H. Stefánsson erklärt, wie die Interpretation von Daniel 8 zu Hoffnungen, aber auch zu Enttäuschungen führte. Er vergleicht die Erwartungen der Jünger Jesu mit denen der Milleriten und betont, dass Gott stets etwas Besseres gibt, wenn unsere Hoffnungen enttäuscht werden. Die Botschaft unterstreicht die Bedeutung einer tieferen Hoffnung in Jesus Christus, die auch angesichts von Enttäuschungen Bestand hat.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2016: Offenbarung 10

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Transkript

[1:00] Guten Morgen an alle. Es ist schön, hier mit euch in Deutschland sein zu können. Ich kann aufrichtig sagen, dass ich es wirklich genossen habe, hier in eurem schönen Land zu sein. Und ich plane auch noch weitere Monate hier zu verbringen, bis ich dahin gelange, auch eure schöne Sprache zu beherrschen. Ich habe schon einige Fortschritte erzielt, aber wir werden heute nochmal auf die Übersetzung zurückgreifen.

[1:44] Heute Morgen wollen wir uns damit beschäftigen, was hat Daniel 8 für die Vergangenheit, für unsere Vergangenheit bedeutet und was bedeutet es für uns heute hier und jetzt. Und um diese Frage beantworten zu können, brauchen wir die Antwort auf eine andere Frage: Was passiert, wenn du deine Hoffnung auf Gott setzt und du wirst enttäuscht? War es das dann einfach, oder gibt dir Gott etwas anderes anstelle dessen, auf das du gehofft hast? Und wird dieses andere, was Gott dann gibt, besser sein? Und was heißt es dann, dass besser? Das ist wichtig aufgrund von zwei Gründen. Denn die Art und Weise, wie du diese Fragen beantwortest, wird den Adventismus für dich definieren. Daniel 8 hat den Adventisten damals eine große Hoffnung geschenkt, aber auch eine große Enttäuschung verursacht. Und der andere Grund ist, dass wir alle in unserem Leben durch Enttäuschungen gehen. Also was wir glauben in Bezug auf Gott und auf die Hoffnung und auf Enttäuschung, wird auch unser eigenes Leben prägen. Wir werden die Antwort jetzt gleich geben, aber dann nochmal gemeinsam genauer durchgehen. Ich glaube, wenn du deine Hoffnung auf Gott setzt und du wirst enttäuscht, dann wird Gott dir anstelle dessen etwas Besseres geben.

[4:03] In dem Buch "Im Schatten des großen Arztes" von Ellen White schreibt sie, dass wir niemals aufgefordert werden, von Gott ihm ein wirkliches Opfer zu bringen. Und selbst wenn wir etwas Gutes einsetzen für Gott, dann ist es am Ende so, dass Gott sozusagen noch etwas Besseres, etwas Höheres uns schenkt. Mit diesen Hintergedanken lasst uns jetzt an Daniel 8 gehen.

[4:55] Und wir brauchen jetzt erstmal ein bisschen den historischen Hintergrund, in dem William Miller gelebt hat, bevor wir seine Interpretation anschauen können. Was haben denn die Menschen geglaubt über Daniel 8 vor Miller? Und was dachten sie über die 2300 Abendmorgen? Nun, Offenbarung 10 hilft uns da ein bisschen weiter. Wir haben Predigten gehört über Offenbarung 10 und diesen Engel, der da dieses kleine Büchlein in seiner Hand hält. Und wir wissen, dass dieses kleine Büchlein das Buch Daniel sein muss, aufgrund zweier Gründe. Wenn man jetzt ein Kapitel nach vorne geht, nach Offenbarung 9, dann endet dieses Kapitel historisch gesehen 1840. Also wenn wir jetzt zu Kapitel 10 kommen, dann liegt es nahe, dass dieses Kapitel nach 1840 sich historisch erfüllen muss. Außerdem ist interessant, dass dieses Büchlein in der Hand des Engels beschrieben wird, als klein und offen geöffnet. Also anscheinend ist da die Annahme, dieses Büchlein war vorher geschlossen. Und wenn wir jetzt in die Bibel selbst schauen, dann ist es interessant, dass wir tatsächlich dort ein Buch finden, von dem gesagt wird, dass es verschlossen sein würde. Also wenn ihr eine Kopie von diesem kleinen Büchlein habt, dann bitte öffnet sie mit mir. Daniel Kapitel 8. Und wir schauen dort auf Daniel 8, Vers 17. Da kommt ein Engel, der nahe herantritt zu Daniel und in Vers 17 sagt: "Merk auf, du Menschenkind, denn dies Gesicht gilt auf die Zeit des Endes." Das bezieht sich auf die Vision in Kapitel 8. Nun lasst uns gehen zu Kapitel 12, und Vers 4. Dort Daniel ist zu Daniel und sagt ihm: "Merk auf, du Menschenkind, denn dies Gesicht gilt auf die Zeit des Endes." Und Daniel sagt ihm: "Merk auf, du Menschenkind, denn dies Gesicht gilt auf die Zeit des Endes." Dort heißt es im Englischen: "Und du Daniel, verschließe diese Worte und versiegle das Buch bis auf die letzte Zeit, viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden." Also Daniel sollte das Büchlein verschließen und versiegeln bis zur Zeit des Endes. Aber Daniel sagt uns selber nicht, wann diese Zeit des Endes ist. Aber es ist spannend zu sehen, dass es geschichtlich so war, dass in der Zeit kurz um Miller oder kurz davor die Erkenntnis zunahm, die Bibelerkenntnis und man sich hier mit der biblischen Prophetie beschäftigte. Also hier ist dieses kleine Büchlein gesetzt historisch in eine Zeit nach 1840 laut Offenbarung 10 und es ist offen, es wird studiert.

[9:16] Und das war so der historische Hintergrund und wir wollen jetzt schauen, was haben denn die Leute geglaubt, bevor da die Erkenntnis zunahm und man diese Kapitel besser verstand? Haben sie es damals so gemacht, dass sie Daniel gelesen haben und dann kamen sie zu Kapitel 8 und dann haben sie gesagt, naja, das ist ja der versiegelte Teil, den können wir nicht verstehen, das lesen wir später. Das war nicht so, oder? Manchmal ist es so, wenn wir die Antwort nicht kennen, dann haben wir eine sogar noch viel längere, umfangreichere Antwort. Dass das Buch verschlossen war, bedeutete nicht, dass die Menschen keine Interpretation hatten. Es bedeutete nur, dass sie noch nicht die richtige Interpretation kannten. Also wenn ich jetzt eine Tafel hätte an dieser Stelle und wir noch viel mehr Zeit hätten, dann könnten wir das jetzt alles im Detail durchgehen. Also ihr müsst jetzt aber eure Vorstellungskraft verwenden und ich meine Hände. Was in der Kirchengeschichte geschah, war, dass die Interpretation des Buches Daniel so gemischt war. Was bedeutet das? Nun, stellt euch Daniel 2 vor. Es beginnt in der Zeit des Propheten und dann geht es Königreich, Königreich, Königreich und schließlich bis zum Königreich Gottes. Das Gleiche in Daniel 7, richtig? Von der Zeit des Propheten bis zum Königreich Gottes, bis zur Zeit des Endes. Und die Menschen hatten die gleiche Vorstellung auch von Daniel Kapitel 11 und 12. Von der Zeit des Propheten bis zur Zeit des Endes. Aber als es zu Daniel 8 kam, ging es zum Königreich, Königreich, stopp. Und als sie aber zu Daniel 8 kamen, da bemerkten sie, da ist ein Königreich, ein Königreich und plötzlich eine Unterbrechung. Was war das? Wenn wir jetzt schauen an den Beginn Kapitel 8, da kämpfen zwei Tiere miteinander, ein Widder und ein Ziegenbock. Und die Menschen wussten, das eine steht für das Königreich Medopersien und das andere für das Königreich Griechenland. Das sagt schließlich der Engel im gleichen Kapitel, in Vers 20 und 21. Und dann erklärt der Engel sogar, was das Horn des zweiten Tieres ist. Das war Alexander der Große, der große und mächtige König Griechenlands. Und als er starb, gab es einige Generäle, die das Reich unter sich aufgeteilt haben, und sie waren am Ende vier. Das ist genau, was hier steht in der Bibel, aus diesem Horn gehen vier Hörner hervor. Aber dann kommt da noch ein Horn. Und dieses Horn wird beschrieben als ein Verfolger des Volkes Gottes. Es macht irgendwas Schreckliches mit dem Heiligtum für 2300 Abends und Morgens. Und für den Großteil der Kirchengeschichte glaubten die Interpreten, das ist Antiochus Epiphanes. Wie viele von euch haben von ihm gehört? Ja, er ist gut bekannt hier in der Hörerschaft. Nun, es stimmt, Antiochus Epiphanes hat die Juden verfolgt. Er hat ihren Tempel entweiht. Und das hat nur ein paar Jahre gedauert. Das schien einigermaßen zu passen. Aber als dann die Zeit voranschritt, da ging es los, dass einige damit Schwierigkeiten hatten, mit dieser Interpretation. Und dann sagten einige, ist es nicht so, dass dieses Kapitel eigentlich auch bis zur Zeit des Endes gehen sollte? Denn das ist ja, was hier geschrieben steht. Luther zum Beispiel glaubte, ja, vielleicht ist es ja dieser König Antiochus, aber auch noch zusätzlich ein König, der am Ende auftritt. Und andere ließen dann Antiochus beiseite und schauten nach anderen Möglichkeiten. Aber wie ihr seht, das hat die korrekte Interpretation für einige Zeit verhindert.

[15:24] Und dann war da noch ein anderes Hindernis für das Verständnis dieses Kapitels. Das kam erst später zeitlich zu tragen und hat dann die Menschen sehr beeinflusst. Und zwar war das die Idee, dass das Königreich Gottes hier und jetzt beginnen kann. Jesus wird sozusagen geistlich kommen. Alles um uns herum verbessert sich und wird immer besser. Ach, am Ende ist es doch so, wenn wir nur genug Zeit haben, wird doch schließlich jeder Christ. Und dann wird es ein goldenes Zeitalter geben von tausend Jahren auf dieser Erde. Und diese Sichtweise wird als Postmillennialismus bezeichnet. Also die Idee dahinter ist, dass Jesus nach dem Millennium, nach den tausend Jahren wiederkommt. Was ist daran so schlecht? Ellen White schreibt in der "Großen Kontroverse", dass wie bei jedem anderen Fehler, die Ergebnisse dieses Fehlers böse waren. Denn es lehrte ja schließlich die Menschen, in die ferne Zukunft zu schauen und dort erst zu sehen. Und es verursachte ein Gefühl von Frieden und Sicherheit bei den Menschen, das heißt die Menschen fühlten sich ihrer Sache zu sicher. Ohne wirklich echte Christen zu sein. Und das war besonders schlecht, weil Jesus in der Tat bald kommen würde.

[17:45] Und einige Leute begannen zu bemerken, dass es in der damaligen Zeit Zeichen gab, die die nahe Wiederkunft Jesu andeuten. Und wir haben hier schon gehört in diesem Kongress, dass 1798 einer dieser Ereignisse war, das die Menschen ihre Augen geöffnet hat. Weil die Menschen dachten, warte, wenn die 1260 Jahre vorbei sind, dann ist das Nächste in Daniel 7 das letzte Verurteilung. Und dann begannen die Menschen, sich auf Daniel 8 zu konzentrieren. Und dann hat man sich den Schwerpunkt gelegt auf Daniel 8. Und dann hat man sich die Frage gestellt, könnte es nicht sein, dass diese 2300 Abendmorgen auch eine Zeitspanne darstellen? Und hier geht es jetzt los mit den Adventisten in unserer Geschichte.

[19:04] In Offenbarung 10 hat der Engel dieses Büchlein. Wem gibt er dieses Büchlein? Es gibt es dem Johannes, und zwar dem Jünger. Ist das nicht ein Vorrecht, mit Johannes verglichen zu werden? Das ist der Apostel, von dem Jesus gesagt hat, dass er ihn besonders liebte. Und ich glaube, diese Symbolik ist wahr. William Miller und die Milleriten waren Menschen, die Jesus sehr liebte. Ich denke, manchmal ist uns nicht so bewusst, was für einen wunderbaren Charakter diese Menschen besaßen. Wisst ihr, wie Ellen White das Kapitel über William Miller in der "Großen Kontroverse" nennt? "Ein amerikanischer Reformator." Und wer sind die Reformatoren? Ich meine, das sind doch Luther und Calvin. Das ist also nicht eine schlechte Verbindung zwischen den Reformatoren und den Menschen. Aber es ist eine gute Verbindung zwischen den Reformatoren und den Menschen.

[20:42] Aber lasst uns jetzt studieren, wie ist Miller dazu gekommen, Daniel 8 Tiefe zu studieren? Ihr habt schon ein bisschen von seiner Bekehrungsgeschichte gehört hier. Und ich möchte euch ermutigen, das zu lesen, das zu studieren. Wir werden jetzt nur so von einem Stein zum anderen springen, die Highlights herausgreifen. Was mich so beeindruckt und bewegt an der Bekehrungsgeschichte Millers ist, dass er nicht so herangegangen ist, als ob er gesagt hätte: "Lass mich den Nummerncode der Bibel zerbrechen." William Miller war einfach ein Mann, der Jesus gefunden hatte. Und als er dann herausgefordert wurde durch seine Freunde und hingewiesen wurde auf einige anscheinbare Widersprüche in der Bibel, da begann er diese Bibel noch tiefer zu studieren. Also er ging davon aus, dass man dieses Wort verstehen konnte. Er ging davon aus, dass die Bibel klar spricht. Und als er studierte, studierte er die Bibel. Und als er dann herausgefordert wurde durch seine Freunde und hingewiesen wurde auf einige anscheinbare Widersprüche in der Bibel, da begann er diese Bibel noch tiefer zu studieren. Und als er die Bibel studierte, kam er zu dem Schluss: Die Bibel ist tatsächlich in sich harmonisch, man kann sie verstehen. Und er schaute auf die alttestamentlichen Prophezeiungen und wie sie sich beim ersten Kommen Jesu erfüllt haben. Und dann dachte er zu sich selbst: Aber das scheinen ja buchstäbliche Prophezeiungen zu sein. Die erfüllen sich nicht geistlich, da gibt es kein goldenes Zeitalter von tausend Jahren auf Erden. Und er studierte das zweite Kommen in der Bibel und er fand heraus, es ist buchstäblich. Und er sah, das Königreich Gottes kann nicht kommen, bevor der König kommt. Also erst ist das zweite Kommen und dann werden die Heiligen mit dem Höchsten leben. Ich hoffe, ihr verfolgt das im Kopf und ihr verbindet hier die verschiedenen Punkte. Denn was Miller tat, war, er verwarf den Postmillennialismus. Und wir haben ja vorhin gesagt, das war einer der Hinderungsgründe, warum die Menschen Daniel 8 nicht verstehen konnten.

[24:01] Und als Miller diese Prophezeiungen über das zweite Kommen Jesu studierte, da kam er zu dem Glauben, dass einige dieser Zeitprophezeiungen mit dem zweiten Kommen Jesu in Verbindung stehen. Und wir lesen nochmal aus der "Großen Kontroverse". Zitat: "Die Prophezeiung, die am deutlichsten die Zeit des zweiten Kommens zu offenbaren schien, war die in Daniel 8, Vers 14." Und das sind natürlich die 2300 Abendmorgen. Und dann weiter im Zitat: "Wenn nur der korrekte Anfangspunkt dieser 2300 Tage gefunden werden könnte, so war der Schluss Millers, dass auch das Datum des zweiten Kommens mit Sicherheit festgelegt werden könnte." Und wir haben schon gehört, warum er glaubte, dass die 2300 Abendmorgen mit dem Kommen in Verbindung stand. Er hatte geglaubt, den damaligen Glauben, dass eben die Reinigung des Heiligtums stand für die Reinigung der Erde mit dem Kommen. Aber stellt euch vor, wie spannend das gewesen sein muss für Miller, das zu erkennen. Die Bibel kann verstanden werden. Es gibt eine Prophezeiung hier, die scheint darauf hinzuweisen, wann Jesus wiederkommen wird. Alle anderen Prophezeiungen sind verstanden worden. Ich muss in der Lage sein, auch diese verstehen zu können. Und als er dann studierte, stellte er fest, dass der Engel sogar die Aufgabe hatte, Daniel verstehen zu lassen, was das bedeutet.

[26:36] Ich werde jetzt nochmal einen Sprung machen. Ich nehme an, dass ihr die Teile der Geschichte kennt. Und ich gehe davon aus, wenn ihr sie nicht kennt, dass ihr hier jemanden findet, der sie euch erklären kann. Denn wiederum, wir wollen die Highlights herausgreifen, die Höhepunkte. Ich möchte herausarbeiten, was Daniel 8 für die Milleriten bedeutete. Es bedeutete, Jesus kommt auf die Erde. Wir schließen da sofort unseren Verstand und denken: Ja, das haben sie geglaubt, weil sie im Irrtum waren. Und wir verpassen es, in ihre spannende Erwartungshaltung hineinzugehen. Habt ihr euch schon mal versucht, das zweite Kommen Jesu vorzustellen? Vielleicht verschließt ihr auch da euren Verstand oder eure Vorstellungskraft. Ich weiß, das wird geschehen, aber das ist lange, lange nach mir. Aber es wird doch geschehen, nicht wahr? Also ist es doch auch okay, sich vorzustellen, wie es sein wird. Dass wir doch wenigstens verstehen und nachempfinden können, wie die Milleriten sich gefühlt haben müssen. Das ist ein Thema, dem ich einfach nicht gerecht werden kann. Sie waren einfach voller Vorfreude. Meint ihr, sie brauchten evangelistische Ausbildung? Meint ihr, man musste sie ermutigen, noch aktiver in der Gemeinde zu sein? Jesus kam schließlich auf die Erde zurück in nur wenigen Jahren. Aber Mensch, ich kenne ja Leute, die wissen das noch nicht. Sie müssen es wissen. Und das ist so klar in der Schrift. Und dann gingen sie zu ihren Freunden und sagten ihnen: "Ich muss etwas mit dir teilen." Und sie erzählten, was sie gefunden hatten, in solch einer Herzenswärme, dass die Herzen weich wurden. Tausende schlossen sich den Milleriten an. Sie erwarteten, dass Jesus wirklich in ihrer Zeit kommen würde, und sie würden es sehen. Also Wiederkunft auf diese Erde, buchstäblich, persönlich und zu ihrer Zeit.

[29:49] Aber die meisten Menschen mochten diese Idee gar nicht. Da hat man sich nicht nur spöttisch lustig drüber gemacht, sondern da sind auch manche, ja, die sind richtig wütend geworden. Da war ein Problem. Denn diese Wahrheit von den 2300 Abenden und Morgen, die war so klar, dass selbst Kinder sie verstehen konnten. Wir sagen manchmal, das ist so kompliziert. 1844, wer weiß, wie man da hinkommt. Aber ihr wisst ja, dass Ellen White in ihrer eigenen Autobiografie geschrieben hat, Zitat: "Unsere Rechnung der prophetischen Zeit war so einfach und schlicht, dass selbst Kinder sie verstehen konnten." Zitat Ende. Die 2300 Abend und Morgen, da konnte man an der Interpretation nichts rütteln.

[30:56] Was haben also die Gegner gemacht, dieser Interpretation, die das nicht mochten, dass Jesus jetzt bald wiederkommt? Ja, man findet eine andere Stelle, wo man angreifen kann, oder? Und das ist das Interessante, dass all die Kritik an William Miller und seiner Interpretation sich nicht beschränkt auf Daniel 8 Vers 14 oder darauf eingeht so sehr, sondern auf andere Stellen seiner Interpretation. Sondern die Kritik beginnt bei dem kleinen Horn und der Identität des kleinen Horns, wer das ist. Es wäre gut für alle Adventisten, ein bisschen über die Geschichte Antiochus Epiphanes Bescheid zu wissen. Und die Adventisten, die schrieben sehr viele Argumente, warum es nicht Antiochus Epiphanes sein kann, weil sie damit sehr konfrontiert wurden damals.

[32:00] Also wir haben jetzt gar nicht die Zeit, und es ist auch nicht so spannend, all die Punkte zu hören. Wir haben nicht die Möglichkeit, das alles im Detail zu studieren, es ist vielleicht auch nicht so super spannend. Also möchte ich zwei Hauptargumente herausgreifen, anstatt eine erschöpfende Liste zu geben. Menschen haben das jahrhundertelang geglaubt. Also muss an dieser Interpretation etwas sein, das logisch erscheint. Was ist mit der Idee der ewig brennenden Hölle? Wenn wir ehrlich sind, dann gibt es da doch Texte in der Bibel, die so über eine ewig brennende Hölle zu sprechen scheinen. Aber wenn man nicht nur diese isolierten Texte betrachtet, sondern den Kontext, dann merkt man, das kann nicht die Bedeutung sein. Und das Gleiche gilt in Bezug auf die alte Interpretation von Daniel 8. Wenn man das Punkt für Punkt durchgeht, dann hat das keine Hand und Fuß, diese Interpretation mit Antiochus Epiphanes.

[33:36] Lasst uns doch ein bisschen hineintauchen, auch wenn es nicht ganz so spannend ist. Als erstes haben die Milleriten gesagt, die Antiochus-Interpretation stimmt nicht überein mit der Gliederung von Daniel 2 und 7. Denn diese Prophezeiungen beginnen in der Zeit des Propheten und gehen ganz bis zum Ende. Sie stellten auch deutlich klar, dass diese Abendmorgen nicht in Verbindung standen mit den Opfern. Das ist, was die alte Interpretation gesagt hat. Sie hat gesagt, das sind Abendmorgen und Abendmorgen Opfer, und die Antiochus haben sie verabschiedet. Wenn man sich Genesis 1 umschaut, Abendmorgen und Abendmorgen ist nur eine Phrase, die einen Tag bedeutet. Und Antiochus wurde nicht wirklich überragend groß oder mächtig. Aber das kleine Horn in Daniel 8 wird als überragend groß beschrieben. Und es ist erfolgreich gegen alle seine Gegenspieler. Ich könnte noch mehr Argumente mit euch teilen, aber ich möchte euch ermutigen, es für euch selbst zu studieren. Ich denke, es ist gut für uns, Geschichte zu verstehen. Und es ist auch gut, zu wissen, was andere Menschen denken. Wir machen das doch auch bei anderen Themen als Adventisten. Wir wissen, Menschen glauben, der Sonntag sei der Sabbat. Und wir wissen auch, es gibt Menschen, die glauben, es ist okay, ungesund zu essen. Und wir kennen die Argumente für diese Glauben. Aber warum ist es jetzt gut, das auch in der milleritischen Interpretation zu wissen? Das ist wichtig zu wissen, weil es für die Milleriten weniger um Zahlen und Hörner ging. Sondern was wirklich sozusagen auf dem Spiel stand: Kann ich aus der Bibel heraus erkennen, dass Jesu buchstäbliches Kommen nahe bevorsteht? Also das war nicht hier so ein Hobby der Gelehrten. Es ging um die Erlösung. Nun, es war nicht so ein Hobby, das es sich um die Erlösung handelte.

[36:58] Das traurige an uns Adventisten heutzutage und der Antiochus-Interpretation ist, dass die meisten Adventisten, oder zumindest viele, nicht wirklich wissen, was andere Menschen über diesen Kapitel glauben. Und für manche wird sogar dann Antiochus Epiphanes diese Hypothese zur Hintertür aus der Gemeinde heraus. Ich glaube nicht, dass der Grund dafür ist, dass die alte Interpretation so überwältigend ist. Ich glaube, es liegt daran, dass die Argumente dieser alten Antiochus-Interpretation so sehr überzeugend wären. Sondern ich denke, es liegt z.B. daran, wir wissen, was der Sabbat für uns bedeutet und deshalb verfallen wir nicht anderen Interpretationen. Und genauso, wir wissen bei der Hölle, was es bedeuten würde, wenn sie ewig brannte oder wenn sie es nicht täte und deshalb verfallen wir da nicht schnell einem Irrglauben. Aber bei Daniel 8 sind wir uns manchmal nicht so sicher, was das jetzt für uns persönlich bedeutet. Deshalb ist es für einige leichter, die wahre Interpretation aufzugeben, als jetzt z.B. die Interpretation von der Hölle.

[38:45] Was bedeutet denn jetzt Daniel 8 für uns? Das hängt ab von deiner Theologie der Hoffnung. Wir wissen, was Daniel 8 für die Milleriten bedeutete. Es bedeutete, Jesus kommt bald. Und dann wurden sie enttäuscht, weil er nicht kam. Und wir vergleichen das oft mit der Enttäuschung, die die ersten Jünger Jesu durchmachten. Und wir machen das sozusagen als Selbstverteidigung, Apologetik. Wir zeigen, die Jünger Jesu waren wirklich die Jünger Jesu. Sie waren enttäuscht, aber sie waren immer noch die Jünger Jesu. Und die Milleriten wurden wirklich von Gott geführt. Und ja, sie waren enttäuscht, aber sie wurden immer noch von Gott geführt. Aber dennoch wurden sie enttäuscht, aber Gott führte sie. Aber ich glaube, wir können diesen Vergleich viel weiter bringen.

[40:15] Lass uns die Jünger nochmal anschauen. Worauf hofften sie? Sie hofften auf das Königreich Gottes, nicht wahr? Sie glaubten, Jesus war gekommen, um sein Reich auf dieser Erde zu errichten. Was waren ihre Gründe für einen solchen Glauben? Lass uns ein paar Texte anschauen. Matthäus, Bergpredigt. Und wenn wir uns in den "Gebet des Herrn" anschauen, Matthäus 6, Vers 10. Jesus erzählt seinen Jüngern, wie sie beten sollten. Da lehrt Jesus seine Jünger, wie sie beten sollten: "Dein Reich komme." Und wenn wir uns andere Textstellen in Matthäus anschauen, wo Jesus predigt, dann kann man die Lehre Jesu zusammenfassen mit diesem einen Satz: "Tut Buße, denn das Himmelreich ist nah herbeigekommen." Und einmal kamen die Jünger sogar zu Jesus und haben ihn direkt gefragt: "Was hat das da auf sich mit dem Himmelreich, was können wir erwarten?" Und er sagte ihnen: "Ihr werdet auf zwölf Thronen sitzen und ganz Israel richten." Und dann gehen sie nach Jerusalem. Und Jesus sagt: "Ich werde jetzt ein besonderes Unternehmen." Und er reitet auf einem Esel als König ein in Jerusalem. Könnt ihr euch vorstellen, wie die Jünger sich gefühlt haben, wie sie empfunden haben? Und dann kam nichts dergleichen. Jesus starb und die Hoffnung der Jünger war am Boden zerstört.

[43:09] Also eine gewaltige Enttäuschung, aber wie ist es dann mit den Jüngern weitergegangen? Wir wissen, dass Jesus zu ihnen kam und ihnen erklärt hat, dass sie etwas missverstanden hatten. Aber hier ist, was er ihnen nicht gesagt hat. Er hat nicht gesagt: "Entschuldigung für die Enttäuschung. Keine Throne für euch. In der Tat, das Problem ist ihr. Ihr seid selbstsüchtig. Und wir müssen euch etwas mehr vorbereiten für das Himmelreich. Und ihr habt hier eine massive Aufgabe, die ihr noch nicht mal begonnen habt. Und da ist ein großer Planet, ihr müsst überall hingehen und alle warnen. Und wenn ihr das gemacht habt und gehorsam genug wart, dann werde ich kommen." Versteht ihr ein bisschen, was ich meine? Ich möchte jetzt nicht sagen, dass einiges von dem, was ich erwähnt habe, nicht wahr ist. Die Jünger hatten eine große Aufgabe, richtig? Das ist wahr, ja, sie hatten diese Aufgabe. Aber diese Aufgabe, obwohl es ihr Privileg war, war nicht die Quelle ihres Glücks. Der Grund, warum die Jünger hinausgingen, das Evangelium verkündigten, war, weil sie immer noch Hoffnung hatten. Jesus hat ihre Hoffnung nicht weggenommen, er hat sie gereinigt. Ihre Hoffnung auf das Königreich Gottes wurde mit etwas Selbstbewusstsein vermengt, das ist wahr. In ihrer Zeit hatten die Juden nicht die richtige Vorstellung vom Reich Gottes. Sie sahen den Messias als einen Militäranführer, der sie von dem Joch der Römer befreien würde. Da war nicht so sehr der Schwerpunkt auf die Erlösung von Sünde. Ne, die Juden haben Jesus geliebt. Sie liebten das Ergebnis von Jesus und sie verstanden auch, dass er eine geistliche Botschaft hatte. Sie liebten es ihm zu folgen. Sie liebten es ihm zu folgen. Aber während die Jünger Jesus liebten, haben sie nicht verstanden, wie tief sein Lieb für sie war. Ja, sie würden herrschen mit Christus. Aber um das Königreich zu erstellen, Jesus würde für sie tun, was sie nicht einmal träumten. Jesus würde für sie sterben. Und er würde dann in den Himmel gehen und seinen Opfer den Vater präsentieren. Und er würde sagen: "Mein Vater, ich will, dass diejenigen, die mir gehören, da bin ich. Dass diejenigen, die mir gehören, da bin ich." Und die Freude der Jünger hatte keine Grenzen. Sie würden die Ehre haben, die Gründer dieses Königreichs zu sein. Und jetzt, für eine seltsame Begegnung, haben sie Schwierigkeiten, und nun aus einem komischen Grund erlitten sie Hunger, Armut, Verfolgung, all das, was sie vorher hassten. Denn jetzt hatten sie eine viel größere Hoffnung als jemals zuvor. Jesus war für sie gestorben, um ihr König zu sein. Und genau so wahrhaftig, wie er auf seinem Thron im Himmel saß, würden sie eines Tages mit ihm regieren.

[48:14] Nun zurück zu den Milleriten. Und diese Milleriten hatten die gleiche Hoffnung wie die Jünger damals, dass Jesus sein Königreich errichten würde. Und es ist wahr, wie bei den Jüngern, dass es da ein paar Dinge gab, die sie falsch verstanden hatten. Und genauso wie bei den Jüngern damals erklärte Jesus den Adventisten nun, was sie falsch verstanden hatten. Und ich nehme nun an, dass ihr hier ein bisschen wisst, Bescheid wisst. Jesus sollte nicht direkt auf die Erde kommen, sondern zuerst das Allerheiligste im Himmel betreten. Und das ist jetzt, wo dieser Vergleich zwischen den Jüngern und der Adventbewegung ist. Die Jünger wurden enttäuscht, aber sie erhielten eine größere Hoffnung. Und sie hatten eine größere Hoffnung, weil sie erkannten, Jesus hatte etwas bereit für sie, was noch größer war als alle ihre Träume. Nun, die Adventisten wurden auch enttäuscht. Und dann erkannten sie ja, Jesus hat dann noch etwas für sie. Und das ist, was Daniel 8 für die meisten Adventisten heute bedeutet: noch etwas. Noch etwas. Wir stellen das manchmal dann so dar in unserer Verkündigung. Die Milleriten waren so gespannt, weil Jesus bald kommen würde. Aber dann erkannten wir, dass erst das Volk Gottes vollkommen sein müsste. Oder dass der Charakter gereinigt werden müsste und das Gesetz gehalten. Und das haben wir nicht wirklich gemacht. Und deshalb ist Jesus noch nicht gekommen, das ist unser Fehler. Oder wir sagen einfach: Ja, Gott entledigt sich einfach hier des Mülls im Himmel. Er reinigt von Sünde. Und aus gewisser Hinsicht ist das gute Nachricht. Aber er wird dann kommen, wenn er denkt, dass die Zeit die richtige ist. Ich möchte nicht sagen, dass die Milleriten nicht zufrieden sind. Aber ehrlich, seid ehrlich zu mir. Klingt das aufregend, spannend in euren Ohren? Ist das noch etwas Besseres, als die Milleriten hatten?

[51:44] Das ist der Grund, warum ich glaube, dass es für uns als Adventisten heute wichtig ist, Daniel 8 zu studieren. Es soll uns nicht nur irgendetwas bedeuten. Es soll uns etwas Besseres bedeuten. Und jetzt etwas Besseres als das, was die Milleriten erhofften, das ist ein ziemlicher Anspruch. Wir werden noch weitere Studien hier haben und wir sollten das noch mehr studieren für uns. Aber ich möchte hier einen Vorschlag machen, in welche Richtung wir weiterdenken sollten, was diese größere Hoffnung ist. Die Jünger hatten ihre Hoffnung am Boden zerstört. Aber ihre Enttäuschung verwarf nicht ihre Hoffnung, sondern reinigte sie, veredelte sie. Da gab es eine Dimension und eine Tiefe der Liebe Gottes, die sie vorher nicht verstanden hatten. Und als Jesus für sie starb, wussten sie, dass ihre ehemalige Hoffnung wahr werden würde. Genauso die Milleriten, sie wurden schrecklich enttäuscht. Und wenn diese Theologie der Hoffnung, die ich euch darstelle, stimmt, dass Gott immer etwas Besseres anstattdessen gibt, dann sollten wir nicht nur diese große Enttäuschung haben, sondern wir sollten diese große Hoffnung haben. Und ich denke, dass genau das, was die Milleriten enttäuschte, ist, was ihre Hoffnung vermittelt hat.

[54:02] Was Jesus im Himmel tut, ist das, was er macht, um sicherzustellen, dass er wiederkommt, um seine Jünger zu sich zu holen. Und ich denke, wenn wir dieses Thema als eine neue Dimension in der Liebe Gottes und in der Entschuldigung Gottes sehen, dann muss uns niemand evangelistische Ausbildung geben. Und niemand muss die Teenager herbeizerren, um ihnen 1844 auf der Zeittafel zu erklären. Sie werden es ihren Freunden von selbst erzählen.

[54:56] Zurück zu unserer ursprünglichen Frage: Was passiert, wenn du deine Hoffnung auf Gott setzt und enttäuscht wirst? Wird Gott dir etwas Besseres geben oder war es das? Die Antwort ist ein ganz klares und wiederhallendes: Gott wird uns etwas Besseres geben. Und das hilft uns, auch die Frage zu beantworten, was Daniel 8 damals bedeutet und was es heute bedeutet. Den Adventisten bedeutete es damals, dass Jesus bald kommt. Und das ist, was es auch uns hier und jetzt bedeuten soll. Mit dem einzigen Unterschied, dass es für die Millerites mit der doppelten Macht bedeuten sollte als damals für die Milleriten.

[56:05] Ich denke, hier sind viele, die dieses Daniel 8 vorher studiert haben. Und ich kann mir vorstellen, dass hier aber auch einige sind, die so ein bisschen enttäuscht sind, weil sie nicht wollen, dass sie ein Heretiker sind. Aber man fragt sich vielleicht so in sich selbst: Aber wirklich? Das ist jetzt, wo die gute Nachricht ansetzt. Die gute Nachricht sind nicht nur gute Nachrichten, bis du enttäuscht wirst und oh, wow, du hast die gute Nachricht für dich selbst zerstört. Die gute Nachricht ist immer gute Nachricht. Und wenn du vielleicht enttäuscht warst oder bist und etwas mehr dir erhofft hast von der Adventbotschaft, dann können wir sagen, von dem, was wir studiert haben, dass du ein neues Beginn in deinem religiösen Erlebnis haben kannst. Und über die Theologie der Hoffnung und wie Gott ist, dass wir einen weiteren Grund haben, zu hoffen. Denn wenn wir verstehen, wie sehr Gott uns wirklich liebt und wenn wir verstehen, was Jesus für uns jetzt tut im Himmel, dann werden wir nochmal weiß sagen, wie es in Offenbarung 10 heißt. Aber mit dem einzigen Unterschied, die Botschaft wird dann nur noch süß sein. Da wird es keine Bauchschmerzen am Ende geben.

[58:04] Ich möchte mit einem letzten Vers schließen. Lasst uns gemeinsam die Bibel aufschlagen bei Psalm 94 und dort Vers 9. Psalm 94, 9 lesen wir. Hier stellt Gott eine Frage. "Der, das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der, das Auge gemacht hat..." Wir können sogar einen Schritt weiter gehen. Er, der das menschliche Herz geschaffen hat, versteht er es nicht? Der, der den Menschen Wünsche und Hoffnungen ins Herz gegeben hat, wird er sie nicht erfüllen? Und was ist die größte Hoffnung, die ein Mensch jemals haben kann? Die größte Hoffnung, die jemals ein menschliches Herz haben kann, ist Jesus Christus. Und wenn deine Hoffnung in Jesus ruht, dann mögen andere Dinge dich enttäuschen. Aber Jesus nicht. Gott hat die Hoffnung auf seine baldige Wiederkunft seiner Gemeinde nicht weggenommen. Im Gegenteil. Gott hat für die Adventgemeinde die Hoffnung auf seine baldige Wiederkunft bekräftigt. Und das ist, was Daniel 8 für uns heute bedeutet.

[1:00:19] Lasst uns unsere Häupte neigen. Ihr dürft aufstehen und wir wollen noch gemeinsam beten. Du hörst unsere Stimme und du siehst uns, wie wir hier stehen. Gott, wir studieren an diesem Wochenende die Hoffnung, die die Milleriten hatten. Es ist mein Gebet, dass du diese Hoffnung, Herr, in uns entzündest. Sodass wir erkennen, was alles Jesus uns bedeutet. Das ist mein Gebet in seinem Namen. Amen.


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