In dieser Predigt wird die Bedeutung der weltweiten Verkündigung des Evangeliums beleuchtet, basierend auf Offenbarung 14,6-14. Christopher Kramp zieht Parallelen zu Botschaften aus dem Buch Daniel, die von Königen wie Nebukadnezar und Darius an alle Völker ergingen. Er betont, dass die Botschaft des ewigen Evangeliums ein königlicher Befehl ist, der von Gott selbst ausgeht und nicht ignoriert werden darf. Die Predigt zeigt auf, warum diese Botschaft alle Nationen erreichen muss, indem sie die globale Reichweite von Gegenbewegungen beleuchtet und die Dringlichkeit der wahren Botschaft hervorhebt. Anhand von inspirierenden Beispielen aus der Missionsgeschichte wird die Notwendigkeit von Opferbereitschaft und Hingabe im Dienst Gottes verdeutlicht.
J.O.S.U.A. – 3. …jede Nation…
Christopher Kramp · J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14 ·Themen: Adventgeschichte, Bibel, Bibelstudium, Erweckung, Mission, Neues Testament, Offenbarung, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14
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Transkript
[0:00] Ein wunderschönen guten Morgen! Ich habe gute Nachrichten für euch heute! Jesus kommt bald wieder! Wenn deutsche Adventisten um 9 Uhr morgens ohne Aufforderung Amen sagen, dann ist der heilige Geist anwesend, oder? Das ist natürlich nicht zu erklären. Ich freue mich, dass ihr alle schon da seid und dass wir gemeinsam über ein Thema sprechen können, das eigentlich sehr einfach ist. Den ganzen Tag über werden wir heute Dinge besprechen, die durchaus auch kontrovers diskutiert werden. Wir sprechen über 1844, wir sprechen über die 6-Tage-Schöpfung und viele Dinge, aber das Thema jetzt am Morgen ist doch ganz einfach: Geht hin in alle Welt! Das Evangelium soll jeder Nation, jedem Volkstamm, jeder Sprache, jedem Volk gepredigt werden. Einfach klar, deutlich, bis ans Ende. Aber ich glaube, es gibt einige Dinge, die wir übersehen haben oder die wir tiefer studieren sollten. Und ich möchte euch einladen, bevor wir beginnen, dass wir gemeinsam Gott anbeten, dass wir niederknien und seinen guten Geist suchen.
[1:20] Lieber Vater im Himmel, was für ein Vorrecht ist es, heute hier zu sein, an dem Ort, wo du durch dein Wort sprechen möchtest. Und wir danken dir für den Sonnenschein, den wir erleben dürfen, aber wir wissen, dass selbst wenn die Sonne nicht scheint, die Sonne der Gerechtigkeit jeden Tag auf unser Herz scheint. Wir möchten heute unser Herz öffnen. Du hast uns sagen lassen, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt. David hat gebetet, dass er klüger ist als alle seine Lehrer, denn dein Wort war sein Nachdenken. Und wir möchten mit deinem Wort nachdenken und wir möchten darüber nicht nur nachsinnen, wir möchten es in die Tat umsetzen. Und dazu brauchen wir dich und deinen Heiligen Geist. Wir möchten dich bitten, dass du alles Störende fernhältst, dass du zu uns sprichst und uns deutlich machst, was heute die Botschaft für uns ist. Wir bitten es im kostbaren und teuren Namen Jesu. Amen.
[2:21] Schlagt mit mir auf, Offenbarung 14 und dort Vers 6. Offenbarung 14 und dort Vers 6. Wir haben bereits gestern eine unglaublich tiefgründige und ermutigende Einführung gehabt in diesem Vers. In Offenbarung 14, Vers 6 heißt es: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk." Nun, ihr werdet wissen, dass die Offenbarung ein Buch ist, das ganz außerordentlich aus dem Alten Testament gespeist ist. Mehr als die Hälfte aller Verse sind entweder Paraphrasen, Anspielungen oder manchmal sogar regelrechte Zitate aus dem Alten Testament. Und an manchen Stellen ist das sehr offensichtlich, aber an der Stelle hier, wo es heißt, jedes Volk und jede Sprache und jede Nation, würden wir vielleicht nicht auf die allererste Idee kommen, dass auch dies eine Anspielung auf das Alte Testament ist.
[3:27] Geht mit mir zu dem Buch im Alten Testament, das wie kein anderes ganz eng verknüpft ist mit dem Buch Offenbarung, und das ist das Buch Daniel. Wir gehen gemeinsam zu Daniel Kapitel 3 und lesen dort Vers 31. Daniel Kapitel 3 und dort Vers 31. Wenn ihr eine englische Bibel habt, dann wäre das Kapitel 4 Vers 1, weil die Kapiteleinteilung etwas variiert von Bibelübersetzung zu Bibelübersetzung. Aber in den meisten deutschen Bibeln ist der Vers, den wir lesen wollen, Kapitel 3 Vers 31. Dort heißt es: "Der König Nebukadnezar wünscht allen Völkern, Völkerschaften und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnen: Euer Friede nehme zu." Wir lesen weiter: "Es hat mir gefallen, die Zeichen und Wunder zu verkünden, die der höchste Gott an mir getan hat. Wie groß sind seine Zeichen und wie gewaltig seine Wunder! Sein Reich ist ein ewiges Reich und seine Herrschaft wird von Geschlecht zu Geschlecht." Hier finden wir eine Botschaft, die, wie es heißt, an alle Völker, alle Völkerschaften und Sprachen auf der ganzen Erde ging.
[4:37] Frage: Was war das für eine Botschaft? War es eine gute Botschaft oder war es eine schlechte Botschaft? War eine gute Botschaft, oder? Eine gute Botschaft, das heißt: "Euer Friede nehme zu." Und schaut mal, was er dann sagt in Vers 33: "Sein Reich ist ein ewiges Reich." Es war also die gute Botschaft, wir könnten sagen, das Evangelium vom Reich Gottes. Und dieses Evangelium, diese gute Nachricht vom Reich Gottes, wurde gepredigt von wem? Ich kann euch nicht hören, ihr seid noch so leise. Von Nebukadnezar. Der babylonische König Nebukadnezar predigt ein Evangelium, eine gute Nachricht an alle Völker, Nationen und Stämme in seinem Königreich. Und er predigt nicht über sein eigenes Königreich, sondern über das Reich Gottes. Übrigens, der König von Babylon war nicht einfach irgendein König. Die historischen Quellen sagen, er war der König der Könige. Diese Weltreiche waren groß in ihrer Ausdehnung und es gab viele einzelne Unterkönige. Aber Nebukadnezar, das war der König der Könige.
[5:51] Ein anderes Beispiel von so einem König der Könige findet sich ebenfalls im Buch Daniel, und zwar in Kapitel 6. Wir gehen zwei Kapitel weiter zu Daniel Kapitel 6 und dort Vers 26. Daniel Kapitel 6 und dort Vers 26. Ein anderer König, diesmal kein babylonischer, sondern welche Nation folgte auf Babylon in der großen Reihe der biblischen prophetischen Mächte? Medopersien. Und wir haben hier in Daniel 6 Vers 26 die Worte: "Darauf schrieb der König Darius an alle Völker, Stämme und Sprachen, die im ganzen Land wohnten: Seine Botschaft ist sehr ähnlich. Sie heißt nämlich: Euer Friede nehme zu." Vers 27: "Es ist von mir ein Befehl erlassen worden, dass man sich im ganzen Bereich meiner Herrschaft vor dem Gott Daniels fürchten soll und scheuen soll." Also, hier haben wir den König Darius, den König der Meder und Perser, der in Babylon regiert. Und er predigt eine gute Botschaft, ein Evangelium an alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen. Und wenn man das nur ein klein wenig umformulieren würde, wie könnte man dieses Evangelium beschreiben? Er sagt: "Fürchtet Gott."
[7:00] Frage, ihr Lieben, was meint ihr, wie lange hat es gedauert, dass diese Botschaften von Nebukadnezar und von Darius zu jeder Stadt und jedem Dorf im babylonischen beziehungsweise im medo-persischen Weltreich vorgedrungen sind? Wie lange hat das wohl gedauert? Ein paar Wochen, ein paar Monate? Glaubt ihr, es hat 150 Jahre gedauert, bis die Botschaft eines babylonischen Königs an sein babylonisches Volk, eine Botschaft, die sagt: "Ein ewiges Evangelium, fürchtet Gott", diese Menschen erreicht? Warum, meint ihr, ging diese gute Botschaft, die fast identisch ist mit unserer Botschaft, so schnell in alle Gebiete, wo sie hingehen sollte? War das der Nebukadnezar selbst, der von Ort zu Ort gereist ist? Ist Darius mit der Kutsche, mit dem Kamel in jede Stadt gegangen und hat persönlich diese Botschaft überreicht? Ja oder nein? Wie ist die Botschaft von Darius oder Nebukadnezar zu allen Menschen im babylonischen oder medo-persischen Weltreich vorgedrungen? Wie ist das geschehen? Hilf mir! Da gab es Boten, übrigens, Boten auf Bibeldeutsch übersetzt heißt Engel.
[8:13] "Und ich sah einen anderen Engel hoch oben im Himmel fliegen. Der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen und zwar allen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk." Ob ihr es glaubt oder nicht, die Drei-Engel-Botschaft ist der Befehl eines Königs. Ja, welcher König könnte das sein, der in Offenbarung 14 diesen Befehl erlässt? Habt ihr irgendeine Idee, welcher König in Offenbarung 14 gemeint ist, der diesen Befehl an alle in seinem Territorium erlässt? In Offenbarung 14 finden wir in Vers 14 dann Jesus Christus mit einer goldenen Krone, nicht wahr? Also, Offenbarung 14 ist nicht einfach nur unsere Identität, es ist nicht einfach nur unsere Lehre. Offenbarung 14 ist ein Befehl des himmlischen Königs an seine Untertanen.
[9:16] Was wäre wohl passiert, wenn Darius den Boten, den medo-persischen Eilkundschaftern gesagt hätte: "Bringt diese Botschaft, bringt diese gute Botschaft in alle Gebiete, nach Ägypten und nach Kleinasien und nach Indien, wo immer medo-persische Regierungsbeamte sind, bringt sie überall hin." Und der Bote hätte gesagt: "Weißt du was, Darius, ich muss mich auch ein bisschen um meine Familie kümmern. Ich habe auch viel andere Sachen um die Ohren und wenn ich jetzt ständig hier nur rumreite, dann kriege ich irgendwann Burnout. Ich mag dich gerne, du bist der größte König, lang mögest du leben, aber vielleicht mache ich das nächstes Jahr." Was meint ihr wohl, was hätte König Darius mit solch einem Boten getan? Der hätte doch mal nachgefragt, ob die Löwen noch hungrig sind, oder?
[10:02] Nun, preis den Herrn, Gott im Himmel ist nicht wie Darius oder Nebukadnezar. Aber wir sollten diese Tatsache nicht übersehen, dass unbekehrte Botschaften, unbekehrte Botschafter in Babylon einem unbekehrten König oder dann einem bekehrten König, aber einem frisch bekehrten König sofort Gehorsam gezeigt haben, während wir, die wir uns als die bekehrten Kinder Gottes bezeichnen, unserem himmlischen Botschafter, Jesus Christus, dem uns die Botschaft gibt. Naja, wie lange sind wir jetzt schon auf der Erde, seit die Drei-Engel-Botschaft uns gegeben worden ist? Punkt Nummer 1: Die Drei-Engel-Botschaft muss deswegen zu jeder Nation und jedem Stamm und jedem Volk gehen, weil es ein königlicher Befehl ist.
[10:55] Der große China-Missionar Hudson Taylor hat gesagt: "Der große Missionsbefehl ist keine Option, die man in Betracht ziehen kann, er ist ein Befehl, der befolgt werden muss." Glaubt ihr, der König Nebukadnezar hat in ganz Babylon Seminare abhalten lassen, um Botschafter zu motivieren, vielleicht doch diese Botschaft zu tragen? Glaubt ihr, da konnte man sich eintragen in so Seminare: "Wie kann ich mehr Lust dazu haben, diesen Befehl auszuführen?" Nein, es war ein Befehl des Königs, da gab es gar kein Deuteln, oder? Und ja, wir singen: "Gott ist unser König, wir wollen tun, was immer er sagt."
[11:37] Wisst ihr, ich habe gefunden bei Ellen White im Buch Medical Ministry, Seite 131, da sagt sie: "Es gibt ein großes Werk zu tun. Tust du alles, was du kannst, um zu helfen." Und dann sagt sie: "Gott hat uns einen Auftrag gegeben, den Engel beneiden könnten." Hast du jemals in der Gemeinde erlebt, dass du unbedingt eine Aufgabe übernehmen wolltest und du wusstest ganz genau, du bist perfekt dazu geeignet, und vielleicht war das wirklich auch objektiv die Wahrheit, und du wusstest, wenn du diese Aufgabe übernimmst, dann könnte es rasant nach vorne gehen. Aber der Gemeindeausschuss, der Ernennungsausschuss hat die Aufgabe irgendjemandem gegeben, der vielleicht ganz neu ist, der sie nicht auskennt, und damit er auch mal was lernt. Und dann beobachtest du vielleicht sogar über Zeit, dass die Aufgabe gar nicht umgesetzt wird. Wie würdest du dich fühlen? Wäre das nicht eine Katastrophe, wenn man da steht und sagt: "Ich wüsste genau, was getan werden müsste. Ich wüsste ganz genau, was ich sagen müsste und wie ich sagen müsste und wann ich sagen müsste." Ihr Lieben, so geht es den Engeln. Die wissen ziemlich genau, was gesagt werden müsste, wann es gesagt werden müsste, wie es gesagt werden müsste, und sie könnten es. Aber aus irgendeinem Grund hat der himmlische Ernennungsausschuss diese Aufgabe uns gegeben. Engel könnten uns beneiden, wenn nicht Neid eine Sünde wäre.
[13:03] Es gibt einen anderen Grund, warum diese Botschaft in alle Welt gehen muss, und auch das hat zu tun mit dem Buch Daniel. Wir bleiben im Buch Daniel und gehen zu Daniel Kapitel 3. Das ist die Zeit, als Nebukadnezar noch nicht wirklich bekehrt war und sich noch im Kampf befand mit seinem eigenen Ich. In Daniel Kapitel 3 und dort Vers 4 und 5. Ihr kennt die Geschichte. Nebukadnezar lässt dieses riesige Bild aufbauen in der Ebene Dura aus Gold und er möchte, dass alle seine Beamten es anbeten. Und schaut mal, was dort steht in Vers 4: "Da rief der Herold mit gewaltiger Stimme: Das lasst euch gesagt sein, ihr Völker, Stämme und Sprachen!" Ja, es stimmt, zu diesem Zeitpunkt waren nicht alle Untertanen gegenwärtig, aber es waren Vertreter von allen Völkern, allen Stämmen waren da. Eine Botschaft, die tatsächlich weltweit war in ihrer Bedeutung. Was war die Botschaft? Vers 5: "Sobald ihr den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, lauten Harfen, Sackpfeifen und aller Arten von Musik hören werdet, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar aufgestellt hat." Eine weltweite Botschaft, aber nicht das ewige Evangelium. Eine weltweite Botschaft, die von Gott wegführt, die zu falscher Anbetung führt. Und ihr wisst, dieses Kapitel findet sein Gegenstück in welchem Offenbarungskapitel? Welches Kapitel in der Offenbarung hat enge Parallelen dazu? Das Offenbarung 13, oder?
[14:34] Und lasst uns ganz kurz zur Offenbarung 13 gehen, um festzustellen, dass nicht nur damals vor 2600 Jahren, sondern auch heute es eine Gegenbotschaft gibt, die tatsächlich weltweit verkündigt wird. Offenbarung 13. Wir werden ja heute und viel mehr morgen Abend und dann am Sabbat auch noch viel über Offenbarung 13 sprechen, über die dritte Engelsbotschaft. Aber hier heißt es in Offenbarung 13 über dieses Tier, das aus dem Meer hervorkommt mit seinen sieben Köpfen und zehn Hörnern, das aussah wie ein Panther und seine Füße waren wie eines Bären, wie ein Löwenrachen. Und ihr wisst, dieses Tier, das hier beschrieben wird, das Krieg führt gegen die Heiligen, das das Zelt Gottes lästert und so weiter, dass dieses Tier nichts anderes ist als das kleine Horn aus Daniel 7, die römische Kirche, der Kirchenstaat. Und es heißt in Vers 7: "Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden. Und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volkstamm und jede Sprache und jede Nation." Ihr Lieben, es gibt nicht nur einen Missionsbefehl, der global ausgesandt wird. Es gibt auch eine Gegenbewegung, die genau so global agiert.
[15:48] Ein Grund, warum wir alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen erreichen müssen, weil die Gegenseite genau das tut. Jemand hat einmal gesagt: "Damit die Bösen triumphieren, ist es lediglich notwendig, dass die Guten nichts tun." Ich paraphrasiere. Offenbarung 17 und dort Vers 15. Ein Vers, den wir gut kennen, den wir jedes Mal, wenn wir eine Bibelstunde über Daniel 7 geben, so aus der Tasche holen, als den Schlüsselvers, der Daniel 7 uns aufschließt. Aber meistens übersehen wir dort ein kleines Detail. In Offenbarung 17 und dort Vers 15. Und er sprach zu mir: "Die Wasser, die du gesehen hast, wo die, wo sitzt die Hure? Welche Hure ist das? Die Hure Babylon. Wo die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen." An wen ist das ewige Vergehen umgerichtet? An alle Völker, Nationen, Stämme und Sprachen. Und die Bibel sagt uns, dass diese tatsächliche Zielgruppe, die wir haben, dass das die Wasser sind, an denen die Hure sitzt. Und das ist der Grund, warum die dreifache Engelsbotschaft nicht nur ist: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre", sondern genauso die Warnung beinhaltet vor dem Malzeichen, vor dem Tier, vor dem Bild, vor Babylon. Es gibt nicht nur ein Evangelium, es gibt ein Gegen-Evangelium.
[17:24] Und wir haben die Zeit nicht. Ich wünschte, wir hätten die Zeit, aber wir haben sie nicht. Ich weiß nicht, wer von euch sich beschäftigt hat mit den jüngsten Ereignissen in der religiös-politischen Welt. Wenn ihr das ein bisschen mitverfolgt, und es gibt ja auch die diversen Videos, die ihr da anschauen könnt, dann werdet ihr sehen, man muss die römische Kirche nicht erst motivieren, ihren Auftrag durchzuführen. Die fahren im fünften, sechsten oder ich weiß nicht wie viele Gänge heutzutage schon Autos haben können. Die fahren Vollgas. In wenigen Monaten wird der Papst zur UN sprechen, er wird zum ersten Mal im US-Kongress sprechen und zumindest ein Vatikan-Insider hat gesagt, er wird dort ansprechen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika mit ihrer Verfassung altmodisch sind. Und spätestens zu dem Zeitpunkt sollten wir mal ganz ehrlich überlegen, wo wir stehen mit der Dreifachen-Engelsbotschaft. Aber da werden wir am Sabbat in der Podiumsdiskussion noch mehr darüber sprechen. Übrigens, geht mal mit mir ganz kurz zu Matthäus 28.
[18:30] Und wir haben nicht Zeit, das alles zu lesen, ich will es euch nur kurz zeigen, vor ihr persönliches Studium. Matthäus 28 ist weltberühmt für den Missionsbefehl, oder? Nun, wie viele Missionsbefehle gibt es dort in Matthäus 28? Wie viele? Also, wer ist es für einen? Wer sagt, es gibt mehr als einen? Wer sagt, ich bin verwirrt? Matthäus 28, natürlich gibt es diesen berühmten Missionsbefehl von Jesus in Vers 18, 19 und 20, wo er sagt, nicht wahr: "Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und so weiter und so fort." Aber schaut mal in den Versen direkt davor, ab Vers 11. "Während sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von der Wache in die Stadt und verkündeten den obersten Priestern alles, was geschehen war. Diese versammelten sich samt den Ältesten und nachdem sie Rat gehalten hatten, gaben sie den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: Sagt, seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Und wenn dies vor den Stadthalter kommt, so wollen wir ihn besänftigen und machen, dass sie ohne Sorge sein können." Sie aber nahmen das Geld und machten es so, wie sie belehrt worden waren, und so wurde dieses Wort unter den Juden verbreitet bis zum heutigen Tag. Könnt ihr den Missionsbefehl sehen? Da gab es einen anderen Missionsbefehl, eine andere Botschaft. Es gab zwei Augenzeugengruppen: die Jünger und die Soldaten. Beide hatten es gesehen, beide kannten die Wahrheit. Aber eine Gruppe von Jesus geschickt: "Predigt die Wahrheit zu allen Nationen und Völkern bis zum heutigen Tag." Und die andere Gruppe predigt von Menschen, von menschlichen Priestern gesandt, eine falsche Botschaft. Und übrigens, nicht nur zu den Juden, denn wenn ihr heute auf der Straße fragt, warum das Grab leer gewesen ist, da werden noch heute viele Menschen sagen: "Ja, wahrscheinlich gab es da irgendwie so einen Diebstahl, nicht wahr? Irgendwas war da faul." Diese Idee hat sich bis zum heutigen Tag gehalten.
[20:41] Ihr Lieben, über all die Jahrhunderte und Jahrtausende gibt es immer zwei Botschaften, die global verkündigt werden. Ellen White sagt: "Wenn es nicht die Irrlehren gäbe, würden viel mehr Menschen das Evangelium annehmen." Und deswegen ist es ein Teil unserer Botschaft, den Menschen auch zu zeigen, wohin Irrlehren führen. Wir sollten wissen, dass es zwei Botschaften gibt und dass, wenn die falsche Botschaft in die ganze Welt verbreitet wird, mit menschlicher Kraft, warum sollten wir da nicht die wahre Botschaft, wie wir gestern gehört haben, in göttlicher Kraft in alle Welt verbreiten?
[21:19] Noch ein dritter Punkt, warum die Welt dieses Evangelium hören muss. Geht mit mir zur Offenbarung 10. In Offenbarung Kapitel 10 finden wir die Geschichte der Adventbewegung. Wir lesen Offenbarung 10 ab Vers 1. Offenbarung 10 und dort Vers 1. "Und ich sah einen anderen starken Engel aus dem Himmel herabsteigen, bekleidet mit einer Wolke, und ein Regenbogen war auf seinem Haupt, und sein Angesicht war wie die Sonne, und seine Füße wie Feuersäulen. Und er hielt in seiner Hand ein offenes Büchlein und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer, den linken aber auf die Erde und er rief mit lauter Stimme, wie ein Löwe brüllt und so weiter und so fort." Könnt ihr mir sagen, wer dieser Engel war? Wer ist dieser Engel? Das war Jesus Christus, oder? Und warum wird der Engel genannt? Was heißt Engel nochmal? Botschafter. Er hat eine Botschaft und diese Botschaft sollte an die ganze Welt gehen. Mit einem Fuß stand er auf dem Boden, auf der Erde, mit einem Fuß auf dem Wasser. Eine Botschaft, die die ganze Welt erreichen sollte. Die Botschaft des entsiegelten Buches Daniels. Jesus kommt bald wieder.
[22:24] Und ihr kennt die Adventgeschichte, ihr wisst das. Ab 1798, als das Buch entsiegelt worden ist, überall auf der Welt, Menschen fingen an, die Wiederkunft Jesu zu verkündigen. Nicht nur Nordamerika, wo Miller und seine Freunde das Evangelium verkündigten. Da gab es Leute wie Lacunza in Südamerika. Da gab es Leute wie Irving und wie Cunningham und Faber und viele andere in England. Da gab es jemanden wie Joseph Wolfe. Habt ihr von dem gehört? Wenn nicht, dann habt ihr den Großen Kampf lange nicht mehr gelesen. Da ist er erwähnt. Das war jener deutsche Jude, der dann Engländer geworden ist und der jahrelang durch den Nahen Osten gereist ist, um die entferntesten Stämme mit der Wiederkunft Jesu vertraut zu machen. Und interessanterweise, er schreibt, dass zu seiner Zeit etliche Missionare im Nahen Osten unterwegs waren. Und er sagt, viele Missionare, die kommen und predigen ein bisschen, aber eigentlich wollen sie nur die Pyramiden von Gizeh sehen. Er sagte: "Mir war das alles egal. Mir waren die ganzen antiken Kultstätten vollkommen egal. Ich wollte Menschen erreichen." Und er ist nach Usbekistan gegangen und nach Indien, nach Kasachstan, nach Afghanistan. Mehrmals zum Tode verurteilt. Ihr könnt seine Biografie lesen. Ist sehr, sehr interessant zu lesen. Ich empfehle euch das, wenn ihr Englisch könnt. Sehr unterhaltsam übrigens auch.
[23:34] Und dann war die Miller-Bewegung da. Jene Bewegung, die innerhalb weniger Jahre, wie wir gestern gesehen haben, 50.000 Anhänger fand in den USA. Und manchmal haben wir die Idee, die Miller-Bewegung war damals allein auf Amerika spezialisiert. Das stimmt nicht. Es gab zu der Zeit bereits Milleriten in England. Robert Winter und einige andere. Wenn ich mal irgendwann viel Zeit habe, werde ich mal rausfinden, was aus denen geworden ist. Irgendwie sind die im Sand der Geschichte verloren gegangen. Aber Fakt ist, dass kurz vor dem 22. Oktober 1844 Joshua Himes und andere Pioniere bereits Pläne gemacht hatten, nach Europa zu gehen. Sie hatten sich überlegt, wenn Jesus nicht am 22. Oktober 1844 wiederkommt, dann müssen wir auf jeden Fall die uns noch verbleibenden Wochen oder Monate nutzen. Sie hatten Pläne gemacht, nach England zu gehen. Ja, sie wollten in Rom das Evangelium verkündigen. Könnt ihr nachlesen in ihren Zeitschriften. Und wenn ich dann lese, was Ellen White sagt, dass wenn die Adventbewegung 1844 zusammengeblieben wäre mit all den fähigen Leuten, mit diesen Plänen, wahrhaftig Jesus wäre bald wiedergekommen.
[24:48] Doch wisst ihr, was passiert ist? Nach dem 22. Oktober 1844 ist aus einer Bewegung von 50.000 Milleriten innerhalb von zwei Jahren eine Bewegung von 50 geworden. Und es hat dann 50 Jahre gedauert, bis es wieder 50.000 wurden. Die Gründe, warum das passiert ist, lohnt sich zu studieren: Streit, Weltlichkeit, Fanatismus, Überheblichkeit, Parteigeist, alles Mögliche. Es ist wie eine Typologie der Sichtung. Aber der Punkt ist, ja, in der Zeit, kurze Zeit später, haben wir unsere fundamentalen Lehren entdeckt. Und ja, es war eine wichtige Zeit, aber rein vom missionarischen Gedanken war es eine unglaubliche Bremse. Es hat der Gemeinde Gottes mindestens ein halbes Jahrhundert gekostet. Aber die Gemeinde ist zurückgekommen. Mittlerweile sind wir die schnellst wachsende Kirche, die schnellst wachsende protestantische Kirche auf der ganzen Welt. Ich habe nachgeschaut, wir sind tatsächlich, ob ihr es glaubt oder nicht, die neuntgrößte in sich organisierte Kirche überhaupt. Viele große Kirchen haben ihre eigenen Landeskirchen, die unabhängig sind. Wenn man die alle einzeln zählt, sind wir die neuntgrößte Kirche mittlerweile überhaupt. Und jedes Jahr kommen mindestens eine Million dazu.
[26:08] Und trotzdem, ihr Lieben, gibt es immer noch viele weiße Flecken. Noch wissen wir nicht, was in Nordkorea wirklich passiert. Und ihr werdet sagen: "Ja, wir sollen nach Nordkorea gehen." Ihr Lieben, als die Missionare früher in das Missionsfeld gingen, da gab es auch Todesstrafe auf den Wechsel zum Christentum. Irgendjemand muss auch nach Saudi Arabien gehen. Und da gibt es nicht nur diese Länder, die unerreicht sind, es gibt auch Volksgruppen, die unerreicht sind. Ja, wir haben 400.000 Adventisten in China, aber die allermeisten sind Han-Chinesen. Es gibt aber 50 Volksgruppen in China. Leute wie die Miao im Südosten, Bergdörfer, Bergvölker, die niemand erreicht hat bisher. Und vielleicht sagt ihr: "Naja, die Miao, die sollen die Chinesen erreichen." Wisst ihr, dass es in Deutschland eine Volksgruppe gibt, mit eigener Sprache und eigener Kultur und keinen einzigen Adventisten? Unerreicht. Unerreichte Gruppen sind nicht nur ein Thema von Indien oder China oder Malaysia, wo wir viele Adventisten haben, aber keinen einzigen Malaien. Nein, es gibt sogar in Deutschland eine ganze Gruppe von Menschen, die völlig unerreicht sind. Oder habt ihr schon mal einen sorbischen Adventisten gehört? In Deutschland lebt ein Volk, die Sorben, mit eigener Sprache, eigener Kultur, 60.000 Menschen, nicht ein Adventist. Und ich kann mir vorstellen, dass, wenn wir hier zusammenkommen, sich die Engel fragen: "Wann wird der erste Adventist in Deutschland sich entscheiden und sagen: Ich lerne Sorbisch und ziehe dorthin?" Der Einzige, der bisher überhaupt etwas getan hat, ist der wunderbare Sebastian Neumann, wenn ihr ihn kennt. Der hat ein bisschen Pionierarbeit geleistet. Da braucht es andere. Wir können nicht immer nur schauen und sagen: "Ja, da hinten, nirgendwo auf der anderen Seite des Planeten." Vor unserer eigenen Tür. Ganz zu sprechen von all den Ausländern, die um uns herum leben. Ganz zu schweigen davon, dass es auch in Deutschland große weiße Flecken gibt, so gut wie ohne Adventgemeinde. Geht mal auf die Karte der Adventisten und sucht mal eine Adventgemeinde auf der Schwäbischen Alb. Zwei, drei unten im Süden, nicht wahr? Ansonsten kilometerweise keine einzige Adventgemeinde. Und ich glaube, wir müssen wieder dahin kommen, strategisch zu denken.
[28:25] Und ihr Lieben, es wird nicht ohne Opfer gehen. Ich möchte zum Schluss eine Geschichte erzählen. Es war nicht im Jahre 1840, sondern im Jahre 1806. Da trafen sich vier oder fünf junge Studenten bei einem Heuhaufen, irgendwo in Massachusetts. Und entgegen der heutigen Gepflogenheit haben sie nicht einfach nur gechillt und gechattet oder irgendwas dummes Zeug gemacht. Sie haben an diesem Heuhaufen gebetet und gesagt: "Herr, lass uns irgendetwas für dich tun." Übrigens, Ellen White sagt, dass in der 1844 Bewegung bei den Campmeetings ein hervorragendes Kennzeichen das war, dass die Teilnehmer sich zwischen den Predigten in den Pausen in kleinen Gruppen gefunden haben, um zu beten. Vielleicht findest auch du bei diesem Campmeeting deinen Heuhaufen mit zwei, drei, vier Geschwistern. Sie haben dort gebetet: "Herr, lass uns irgendetwas tun." Vier Jahre später formierten sie die allererste Auslandsmissionsgesellschaft der Vereinigten Staaten, the American Board of Foreign Missions. Und sie sandten 1811 den ersten Missionar Amerikas hinaus, Adoniram Judson.
[29:46] Und er ist ein unglaublicher Mensch gewesen. Er kam 1811 nach Liverpool, wurde auf dem Weg nach Europa von einem französischen Kriegsschiff aufgefangen, ins Gefängnis in Portugal gesteckt und dann erst wieder freigelassen. Als er 1812 endlich in Europa war, hat er geheiratet, er wurde ordiniert und ab ging er mit seiner Frau nach Indien. Als junger Mann. Ich weiß nicht, wie es dir ging, als du frisch verheiratet hast. Man hat viele Pläne, aber diese beiden, er und seine Frau Heseltine, sie hatten ein Ziel: das Evangelium zu den Unbekehrten in Asien zu bringen. Als sie ankamen in Indien, ließ er sich taufen, weil er auf dem Schiff nach Indien die Botschaft von der Erwachsenentaufe entdeckt hatte. Was bedeutete, dass er die Kirche wechseln musste, er wurde Baptist und hatte deswegen keinen finanziellen Rückhalt mehr von seiner eigentlichen Organisation. Das war ihm egal. Er kam an, wurde getauft und von den Briten, die Kolonialherren waren, ausgewiesen, weil mittlerweile die Briten mit den Amerikanern im Krieg waren. Er hat sich gefragt: "Wohin jetzt?" Und da kam die Idee: "Ich gehe nach Burma." Burma galt als das Land, das uneinnehmbar ist für das Christentum. Selbst die optimistischen Missionstheoretiker haben gesagt: "Burma kannst du vergessen. Es ist so tief buddhistisch, keiner versteht die Sprache, aussichtslos." Er ging mit seiner Frau nach Burma. Er kam an, er brauchte drei Jahre, um die Sprache zu lernen, und das, obwohl er jeden Tag zwölf Stunden geübt hat, weil das Burmesische, die wahrscheinlich schwerste Sprache der Welt, ist noch schwerer als Chinesisch. Nach vier Jahren war er soweit, seine erste öffentliche Predigt zu halten. Es kamen 15 Leute und keiner hatte Interesse.
[31:48] Innerhalb der ersten Monate starben zwei Babys von ihm. Nach sieben Jahren sandte eine Petition an den König von Burma, dass man endlich die Todesstrafe aufheben sollte, die auf dem Übertritt zum Christentum stand. Der König las sein Traktat, hat es nach wenigen Zeilen zerrissen, auf dem Boden zerstampft. Nach zwölf Jahren hatte er 18 Bekehrungen. Ich glaube, wir alle hätten schon dreimal aufgegeben. Ein Grund war, dass er keine vorschnellen Taufen wollte. Er wollte, dass die Leute wirklich verstehen, was das Evangelium ist. Nach zehn Jahren hatte er die Bibel ins Burmesische übersetzt. Dann kam der Krieg mit den Engländern und er wurde ins Gefängnis für 17 Monate gesteckt, ins Todesgefängnis. Seine Frau, die mutterseelenallein war, selbst hohes Fieber hatte, wieder ein Kind in ihrem Bauch hatte, ging von Pontius zu Pilatus in einem Land, das dem Christentum feindlich war, um seine Befreiung zu erwirken. Als er endlich freigelassen wurde und Frieden war, starb seine Frau. Das dritte Kind, das sie gerade geboren hatte, mit sechs Monaten, starb ebenfalls. Und Adoniram Judson machte weiter. Er wurde zum Apostel der Karen, einem Bergvolk zwischen Thailand und Burma. Sein Ziel war es gewesen, dass, wenn er stirbt, er die Bibel übersetzt hat und 100 Menschen zu Christus geführt hat. Als er starb, hat er die Bibel übersetzt, ein Wörterbuch des Burmesischen angefertigt, das bis heute verwendet wird. Und er hatte 100 Gemeinden gegründet, mit 8000 Mitgliedern. Bis heute ist Burma das drittgrößte baptistische Land, direkt nach den USA und Indien. William Carey hat gesagt: "Nimm dir Großes für Gott vor und erwarte Großes für Gott."
[33:34] Bevor wir enden, ein Bibelfers in Offenbarung 7 und dort Vers 9. Offenbarung 7, Vers 9. "Nach diesem sah ich und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen, die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern und Palmenzweige waren in ihren Händen." Ihr Lieben, die Geschichte geht gut aus. Jesus kommt bald wieder und diese gute Botschaft muss zu allen Nationen, zu allen Völkern, zu allen Stämmen. Und ich bin mir sicher, hier gibt es in dem Raum Menschen, von denen Gott weiß, dass sie vielleicht nicht nur zu Hause und am Arbeitsplatz ein Zeugnis geben sollten, sondern Gott ruft auch heute Menschen in die Auslandsmission. Er ruft auch heute noch Menschen zu den außergewöhnlichen Aufgaben. Und nimm die Zeit bei diesem Campmeeting, bete darum, welche Türen Gott für dich öffnet.
[34:38] Wir wollen an dieser Stelle eine Gebetsgemeinschaft haben. Wir wollen ein paar Minuten Zeit nehmen. Ich möchte euch einladen, dass ihr euch in Gruppen zusammen findet, von drei, vier, fünf Personen, je nachdem, wie ihr gerade zusammensitzt, und dass ihr ein paar Minuten Zeit nehmt, für Gottes Geist zu beten, dass er uns wirklich beeindruckt bei diesem Campmeeting. Und ich werde dann hier oben abschließen. Wenn ihr meine Stimme hört, dann wisst ihr, dass die Gebetszeit vorbei ist.
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