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In dieser Predigt wird die Bedeutung der Furcht Gottes beleuchtet, die in zwei Hauptformen unterteilt wird: die Furcht vor Gefahr und die ehrerbietige Furcht. Es wird erklärt, wie diese Furcht unser geistliches Leben beeinflusst und wie sie uns hilft, vom Bösen abzulassen. Die Predigt beleuchtet auch die Vorteile, die sich aus der Furcht Gottes ergeben, sowie die Beziehung zwischen Gottesfurcht und Erlösung.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14

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Transkript

[0:00] Lasst uns gemeinsam im Gebet beginnen. Vater im Himmel, du bist in der Lage, uns zu lehren. Du hast uns verheißen, dass, wenn wir zu dir kommen, du uns nicht beiseite stoßen wirst. Dass, wenn wir um Weisheit bitten, du uns reichlich geben wirst und uns nicht wegen Unwissenheit tadeln wirst. Bitte hilf uns doch, die Bibel zu verstehen. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen.

[1:10] Lasst uns gemeinsam die Bibel aufschlagen zu Hebräer Kapitel 11. Unser Thema heute ist die Furcht Gottes. Hebräer 12 enthält die Geschichte vom Sinai. Als Moses dort war, hat er etwas mehr Schüchternes erlebt als der Pharao von Ägypten. Erdbeben und Donner bewegten die Berge. Es gab Blitze, die in der dunklen Wolke waren.

[2:03] All the children of Israel had been given a solemn warning. If any man would approach the base of the mountain, or even if an animal would approach the base of the mountain, that man or animal must be stoned to death. Or if it had gone too far to reach with stones, it must be thrust through with a dart. Look at verse 21. And so terrible was the sight, that Moses said, I exceedingly fear and quake. Why did God create such an intimidating situation? We can find an answer in the Bible. Look at Exodus chapter 20.

[3:24] In der Bibel wird das Wort Furcht auf zwei verschiedene Arten und Weisen verwendet. Manchmal hat es den Bezug zu diesem Gefühl vor einer Gefahr. Dieses Gefühl, das man hat, wenn man denkt, man könnte sterben. Und wenn die Bibel über diese Art von Furcht spricht, dann sagt Jesus ganz oft: Fürchte dich nicht! Er hat zu seinen Jüngern im Sturm gesagt: Fürchtet euch nicht! Und er spricht zu seiner Gemeinde, wenn sie Probleme hat, wenn sie so viele Verfolgungen erleiden muss. Dann sagt er: Fürchtet euch nicht, kleine Herde. Es ist das Wohlgefallen eures Vaters, euch das Königreich zu geben. Also das ist die Art von Furcht, von der die meisten Menschen heute reden.

[4:41] Es gibt eine andere Art Furcht. Es ist mehr so eine Art Ehrfurcht. Es bedeutet, eine heilige Scheu zu haben, so ein Erstaunen. Und wenn es sich auf eine Person bezieht, dann impliziert das auch Demut. Seid ihr immer noch in 2. Mose 20? Wenn ihr das seid, dann schaut mit mir in Vers 20. Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen, und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei, damit ihr nicht fürchtet, damit ihr nicht sündigt.

[5:40] Ihr seht, diese zwei Arten von Furcht haben verschiedene Resultate. Wenn wir Angst vor Gott haben, dann neigen wir dazu, nicht zu ihm zu reden. Die Israeliten haben zu Mose gesagt: Rede du mit ihm. Wir haben Angst, dass wir sterben. Diese Art von Angst verletzt euer geistliches Leben. Und so sagt Vers 20: Fürchtet euch nicht. Aber was ist mit dem Berg? Diese äußerst strikte Anweisung, die Erdbeben und der Donner und die Blitze und das Feuer. Wenn Gott nicht möchte, dass wir erschrocken sind, warum all dies? Der Vers gibt uns die Antwort. Gott möchte, dass wir so eine Ehrerbietung ihm gegenüber haben. Er wollte seine große Macht zeigen, sodass Menschen ihre Schwachheit sehen. Und als sie gefühlt haben, wie schwach sie sind und wie großartig Gott ist, dann würden sie es auch nicht wagen, seinem Gesetz Widerstand entgegenzubringen. Seht ihr das in Vers 20? Damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt.

[7:35] Woher kommt diese Furcht? Ich meine, wenn sie nur aus Erdbeben kommt, dann würden ja die meisten von uns niemals Gott fürchten. Aber es gibt noch eine ganz andere Art, die Furcht Gottes zu erlangen. Schaut mit mir zu Psalm 130. Diese Passage bezieht sich auf das Gericht. Wir werden noch mehr darüber zu sagen haben im Laufe dieser Predigt. In Psalm 130, Vers 3: Wenn du, o Herr, Sünden anrechnest, Herr, wer kann bestehen? Darüber sollten wir nachdenken. Menschen. Lieber Mann, wenn du heimlich dir Pornografie im Internet anschaust, hat der Engel das aufgeschrieben. Frauen, wenn du romantische Gefühle für jemanden gehegt hast, der nicht dein Ehemann ist, das ist notiert. Alles Geheime ist in den Berichten. Diese Übertreibungen, die dazu gedacht sind, jemanden zu täuschen. Die Respektlosigkeit unserer älteren Eltern gegenüber. Wenn jede Sünde so deutlich aufgeschrieben ist, wie könnten wir jemals im Gericht bestehen?

[9:44] Schaut euch Vers 4 an. Aber bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte. Könnt ihr sehen, dass dies nicht auf den Schrecken bezieht, den wir vorhin angesprochen haben? Wenn Gott uns vergibt, dann macht uns das nicht Angst. Aber es kann uns eine heilige Scheu vor seiner Barmherzigkeit, seiner Ehrerbietung erzeugen. Es kann dazu führen, dass wir Buße erleben.

[10:31] Wir wollen ungefähr 20 Seiten vorblättern zu Sprüche Kapitel 2. Und dort in Sprüche 2, den Vers 1: Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote bei dir bewahrst, sodass du der Weisheit dein Ohr leihst und dein Herz der Einsicht zuwendest, wenn du um Verständnis betest und um Einsicht flehst, wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen, dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen und die Erkenntnis Gottes erlangen.

[11:27] Vielleicht kann ich euch als Zuhörer nicht die Furcht Gottes verständlich machen. Denn es gibt eine Bedingung, die erfüllt sein muss, bevor wir vorbereitet sind, die Furcht Gottes verstehen zu können. Es ist, wenn man die Bibel studiert, so als würde es um das Leben gehen. Es ist, wenn man so sehr nach der Wahrheit sich sehnt und sie sucht, als würde man einen Schatz suchen. Was wird dann passieren? Also auf jeden Fall wird man Gottes Gnade finden. Und man wird auch herausfinden, wie äußerst böse man ist. Viele von uns, die wir glauben, dass wir ziemlich gute Menschen sind, was Jesus uns sagt, ist: Du kennst dich nicht selbst. Du bist elend und erbärmlich. Du bist nicht mit meiner Gerechtigkeit bedeckt.

[12:50] Wenn wir die Bibel durchforschen, dann finden wir unsere eigene Situation beschrieben. Und dann ist Gottes Vergebung außergewöhnlich. Dann wird dort so eine Veränderung in uns kreiert. Also führt die Güte Gottes zur Reue. Seine Vergebung inspiriert uns. Und so weichen wir vom Bösen.

[13:32] Geh mit mir zu Kapitel 16. Solomon spielt diese Idee aus. Er sagt es direkt. Sprüche 16, Vers 6: Durch Gnade und Wahrheit wird Schuld gesühnt, und durch die Furcht des Herrn weicht man vom Bösen. Was führt uns von der Sünde hinfort? Ja, es ist Gnade und Wahrheit. Aber wenn man Gnade und Wahrheit zusammen nimmt, was bekommt man? Die Wahrheit zeigt uns, wie böse wir sind. Die Gnade zeigt uns, dass Gott uns vergeben kann. Und diese beiden Ideen zusammen produzieren in uns solche Ehrerbietung, sodass durch die Furcht des Herrn Menschen vom Bösen weichen.

[14:42] Wenn die Bibel über diese Art von ehrerbietiger Furcht spricht, dann spricht sie nicht immer nur von der Furcht Gottes. Schaut euch Matthäus 10 an. Matthäus 10, Vers 28: Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen. Fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle.

[15:25] Wir sehen hier zwei verschiedene Mächte, die im Wettstreit sind um unsere Furcht. Die Menschheit möchte, dass wir unseren Führern Ehrerbietung zeigen. Aber Gott bittet, dass wir ihm Ehrerbietung zeigen. Wir können das im Leben von Jesus sehen. Schaut euch Johannes 7 an. Johannes 7, Vers 13: Es gab Menschen, die glaubten, dass Jesus der Messias ist, oder zumindest glauben, dass er ein guter Mensch gewesen sei. Vers 13: Das heißt jedoch, redete niemand freimütig über ihn aus Furcht vor den Juden.

[16:28] In diesem Evangelium kommt die Phrase "aus Furcht vor den Juden" noch zwei weitere Male vor. Als die Jünger gemeinsam in diesem Obergemach versammelt waren, waren die Türen verschlossen. Kurz bevor Jesus in ihrer Mitte erscheint, sagt die Bibel, dass sie dort versammelt waren aus Furcht vor den Juden.

[17:02] Wenn du verstehen möchtest, wie Führer uns gerne dazu bringen, dass wir ihnen Ehrerbietung zeigen, dann kannst du die Beziehung von der ersten Engelsbotschaft zur dritten Engelsbotschaft verstehen. Denn in der ersten Botschaft heißt es: Fürchte Gott. Aber in der dritten Botschaft heißt es, dass wir gewarnt werden, dass wir uns auf keinen Fall das Malzeichen des Tieres annehmen sollten. Aber im Kapitel zuvor, wo das Malzeichen der Menschheit aufgedrängt wird, ist ein Gesetz mit verbunden, das Kaufen und Verkaufen reguliert. Später kommt sogar ein Todesbefehl dazu, sodass jeder auf der Erde eine Wahl treffen muss.

[18:10] Wenn sie eine Entscheidung treffen müssen, werden sie Gott fürchten oder werden sie Menschenfurcht haben? Und wenn sie Gott fürchten, dann sagt die dritte Engelsbotschaft, sie werden seine Gebote halten. Aber wenn sie Menschen fürchten, dann warnt die dritte Engelsbotschaft sie, dass sie den Zorn Gottes erleiden werden.

[18:42] Also niemand kann dieser potenziellen Gefahr vollkommen entkommen. Die Welt droht mit Tod und der Erlöser droht mit Tod. Beide Drohungen sind sehr ernst zu nehmen. Sie stehen sich zur gleichen Zeit gegenüber und es gibt keine Möglichkeit, beiden gleichzeitig zu entfliehen.

[19:12] Diejenigen, die die Furcht Gottes kultiviert haben, werden bereit sein, den Zorn von Menschen auf sich zu nehmen, zu riskieren. Aber diejenigen, die durch die Furcht vor Menschen paralysiert sind, werden wie blinde Menschen agieren oder wie taube Menschen, die die dritte Engelsbotschaft einfach nicht mehr im Blickfeld haben.

[19:45] Ich möchte noch fünf weitere Dinge mit euch über die Furcht Gottes hier teilen. Das erste bezieht sich auf das Gebet. Schaut euch 1. Petrus 1 an. 1. Petrus 1 und Vers 17. In gewisser Art und Weise ist dieser Vers so wie die erste Engelsbotschaft. Er verbindet die Furcht Gottes mit dem Gericht. Vers 17: Und wenn ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Personen nach dem Werk jedes Einzelnen richtet, so führt euren Wandel in Furcht.

[20:48] Der Vers sagt, weil wir während der Zeit des Gerichtes leben, sollte uns das immer dazu veranlassen, über Gottes Gegenwart nachzudenken. Diese Art zu denken würde uns dazu führen, dass wir diese Stunde des Gerichts respektieren. Aber seht ihr den ersten Teil des Verses? Es heißt hier: Und wenn ihr den als Vater anruft. Wenn wir zu Gott beten, dann beten wir entweder mit wirklich angemessener Ehrerbietung, und dann wird er unsere Gebete beantworten, oder wir beten zu ihm, so als ob er fast auf unserem Level ist. Und dieses Fehlen von Respekt, diese Respektlosigkeit, fügt so eine Barriere zwischen unseren Gebeten und ihm ein.

[22:07] Warum sollten wir also ernsthaft und ehrerbietig sein in unseren Gebeten? Ist es, weil wir sündig sind? Nein, das ist nicht der Grund. Jesus war nicht sündig, aber er hatte auch diese Art von Ehrerbietung. Schaut euch Hebräer 5 und Vers 7 an. Die in den Tagen seines Fleisches, als er Beten aufgetragen hat, und Begegnungen mit starkem Weinen und Tränen, den aus dem Tod erretten konnte, und ist auch erhört worden, um seiner Gottesfurcht willen. Was sagt es? Jesus war vollkommen. Er war der Sohn Gottes. Aber als er gebetet hat, dann konnte man hören, wie er zu Gott gerufen hat. Die Intensität seines Gebetes hat Tränen hervorgebracht. Und hat das einen Unterschied in seinem Gebetsleben bewirkt? Der Vers sagt ja. Er ist aufgrund seiner Gottesfurcht erhört worden.

[23:47] Was ich damit sagen möchte, ist, dass unser Gebetsleben so viel stärker wird, wenn wir der ersten Engelsbotschaft entsprechend handeln: Fürchte Gott.

[24:04] Schaut euch noch einen weiteren Vers an diesem Thema an. Jesaja 66, Vers 2. In Jesaja 66 gibt es einige sehr bekannte Prophezeiungen, die uns bekannt sind. Dort kann man zum Beispiel von dem neuen Himmel und der neuen Erde lesen. Aber wir studieren ja gerade die Furcht Gottes. Wir haben darüber gesprochen, wie Gott so großartig ist und wie klein wir sind. Normalerweise ist es auf diesem Planeten so, dass große Menschen mit anderen großen Menschen reden. Wenn ich meinen eigenen Präsidenten Barack Obama anrufen wollte, dann wäre es mir nicht möglich, zu ihm durchzudringen. Aber er wird wahrscheinlich mit dem Staatsoberhaupt hier in Deutschland reden. Große Menschen reden mit großen Menschen. Wie ist es mit Gott? Würde er zu den größten Menschen auf Erden reden?

[25:30] Schaut euch Vers 2 an. Er spricht hier von Himmel und Erde. Er sagt hier: Denn dies alles hat meine Hand gemacht, und so ist dies alles geworden, spricht der Herr. Ich will aber den ansehen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und er zittert vor meinem Wort.

[26:01] Was Gott sucht, ist eine Person, die ihre Nichtigkeit erkennt. Eine Person, die anerkennt, dass getrennt von Gott sie nicht einmal in der Lage ist, einen guten Tag zu leben. Und wenn Gott so eine demütige, zerbrochene Person findet, eine Person, die vor dem Wort Gottes zittert, diese Art von ehrerbietiger Furcht entfernt so eine Barriere zwischen Gott und den Menschen und ermöglicht es, dass das Gebet mit Vollmacht beantwortet werden kann.

[27:00] Wenn man die Furcht Gottes in der Bibel studiert, dann ist es eine wunderbare Sache, die man mit der Konkordanz tun kann. Es gibt so viele Dinge, die gut sind an der Furcht Gottes. Ich möchte noch ein paar Dinge mit euch teilen. Schaut mit mir zu Sprüche 19. Wir wollen uns diese Vorteile anschauen, die Gott für uns vorgesehen hat. Sprüche 19, Vers 23: Die Furcht des Herrn dient zum Leben. Wer daran reich ist, der wird über Nacht von keinem Unglück heimgesucht.

[27:51] Das heißt, diejenigen, die Gott fürchten, werden am Ende der Zeit vor den Plagen verschont sein. Und wie ist es jetzt gerade? Diejenigen, die Gott fürchten, sind zufrieden. Sie suchen nicht nach mehr Material. Sie haben eine Zufriedenheit, die die Welt gar nicht kennen kann. Man kann noch mehr über diesen Schutz finden, wenn man zu Psalm 34 kommt. Psalm 34, Vers 7. Im Deutschen ist es Vers 8, wo es heißt: Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er rettet sie.

[28:57] Also, was sind die Vorteile, wenn man Gott fürchtet? Zufriedenheit jetzt. Schutz durch Engel jetzt. Und wenn dann die Plagen kommen, Befreiung. Aber es gibt noch mehr, viel mehr. Vielleicht erinnerst du dich an die Geschichte von den Tagen von Elisa. Einer von den vielen Schülern in der Prophetenschule hatte eine Frau und zwei Kinder, und er starb, während seine Kinder immer noch sehr jung waren. Es war eine ganz schreckliche Sache. Wie würden seine Witwe und die kleinen Jungen überleben? Es gab damals keine Lebensversicherung. Aber die Witwe ging zu den Propheten. Und in 1. Könige 4, Vers 1, sagt sie: Dein Knecht fürchtete den Herrn.

[30:11] Erinnerst du dich, dass Gott für sie gesorgt hat? Das ist, was er tut für jemanden, der ihn fürchtet. Selbst nachdem dieser Mann gestorben war. Also brauchen meine Nachbarn vielleicht Lebensversicherung, damit sie sich um ihre Frau und ihre Kinder kümmern, wenn sie einen Autounfall haben. Aber du brauchst es nicht. Wenn du die Furcht Gottes hast, wird Gott sich um deine Kinder kümmern.

[30:52] Was sind die anderen Vorteile? Ich möchte keine Liste machen. Aber wenn wir uns Hiob 1 anschauen, dann sehen wir, dass es dort sehr viele gab. Hiob 1, Vers 1: Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Der Mann war vollkommen und rechtschaffen. Er fürchtete Gott und mied das Böse. Und wenn wir uns Vers 3 anschauen, dann sehen wir, dass er fabelhaft reich war. Vielleicht ist das ein Vorteil der Furcht Gottes. Aber schaut euch Vers 9, oder Vers 8, Entschuldigung. Und der Herr sagte zu Satan: Hast du meinen Knecht Hiob beachtet, dass es keinen wie ihn auf der Erde gibt, einen so vollkommenen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet?

[32:05] Schaut, wie Satan antwortete. Er fragte: Ob Hiob Gott für nichts fürchtet? Satan weiß, dass es Vorteile gibt, Gott zu fürchten. Er sieht, dass diejenigen, die ihm Ehre erweisen, von Gott gesegnet werden können. Und Satan denkt natürlich egoistisch, nämlich, dass Hiob Gott fürchtet, damit er Reichtum haben kann. Aber das Buch Hiob zeigt, dass genau das nicht der Wahrheit entsprach. Denn Satan nahm all den Reichtum Hiobs hinweg. Er nahm sogar dessen Familie weg. Er nahm die Gesundheit von Hiob weg. Und Hiob blieb treu. Die Furcht Gottes war ihm so kostbar wie das Leben.

[33:22] Und als dieses Experiment zu Ende war, gab Gott Hiob zweimal so viel, wie er vorher hatte. Was sage ich damit? Nicht, dass du Reichtum haben wirst, aber, dass wenn du Gott fürchtest, dann wirst du Zufriedenheit haben. Du wirst Schutz haben. Du wirst eine Gewissheit haben bezüglich der zukünftigen Zeit der Trübsal. Und noch hundert andere Segnungen, die wir jetzt hier gar nicht ansprechen können.

[34:04] Aber wie sieht es aus Gottes Perspektive mit diesem Thema aus? Was hat er davon, wenn wir ein Leben der Ehrerbietung leben? Schaut euch Psalm 5 an. Was wir hier lernen werden, ist, dass Gott die Ehrerbietung genießt. Aber wie für mich, komme ich in dein Haus in der Vielfalt von Gnaden. 5, 7. 5, 7, okay. In Vers 8, das ist im Deutschen: Ich aber darf durch deine große Gnade eingehen in dein Haus und in deiner Furcht werde ich an deinem Heiligen Tempel beten.

[35:03] Sie sehen, wie David diese Gedanken zusammenfasst. Seht ihr, wie David diese beiden Gedanken miteinander verbunden hat? Anbetung und die Furcht Gottes. Ich möchte, dass auch ihr sie zusammennehmt. Denn die erste Engelsbotschaft bringt diese beiden Begriffe zusammen: Fürchte Gott und bete ihn an. Gott kann keine Anbetung annehmen, die nicht auch mit Ehrerbietung geschieht.

[35:38] Schaut euch Psalm 89 an. Psalm 89, Vers 7: Gott ist sehr gefürchtet im Kreis der Heiligen und furchtgebietend über alle um ihn her. Denk über deine eigene Gemeinde nach. Ich weiß nicht genau, wie bei euch der Gottesdienst aussieht. Aber Anbetung ist ein Endzeitthema. Das Wort Anbetung erscheint in der Offenbarung öfter als in irgendeinem anderen Buch der Bibel. Und wenn die Bibel über Endzeitanbetung spricht, dann sagt die Bibel, dass sie ehrerbietig sein sollte. Fürchtet Gott und betet ihn an.

[36:47] Also, wenn in deiner Gemeinde laute Musik ist, wenn es dort laute Rockmusik ist, wenn du laute, lärmende Musik hast, wenn in eurer Gemeinde die Leute einfach miteinander reden im Gemeindesaal, wenn in deiner Gemeinde Menschen singen, die gar kein heiliges Leben führen, dann ist das nicht die Furcht Gottes. Aber Psalm 87 sagt, dass wir Gott fürchten sollten, wenn wir ihn beten. Psalm 89, Entschuldigung. 89, 7. 86, 7. 89, 7. Ah, ja, Psalm 89, Vers 8 sagt natürlich, dass wir Gott fürchten sollen. Gott hatte Moses gesagt: Halte meine Sabbate und fürchte dich in meinem Heiligtum.

[38:00] Also, wie bezieht sich das jetzt auf die Endzeit? Wir haben bereits über die erste und dritte Engelsbotschaft gesprochen. Unsere Ehrfurcht vor Gott wird ein Test sein. Ich hoffe, ihr könnt sehen, wie dieser Test aussehen wird. Heute ist dieser Test noch sehr viel einfacher. Wirst du Gott gehorchen, wenn deine Familie dein seltsames Verhalten nicht verstehen kann? Wirst du Gott gehorchen, wenn dein Arbeitgeber äußerst irritiert sein wird, wenn er dir 500 Sabbate freigibt, aber dann fordert, dass du für wenigstens einmal zur Arbeit kommst? Wirst du es dann erlauben, dass Menschenfurcht die Führung übernimmt? Oder wirst du auch in dieser kleinen Trübsal Gott fürchten?

[39:14] Wenn wir in unseren kleinen Trübsalen heute Gott nicht fürchten, wie können wir erwarten, dass wir ihm in zukünftigen Trübsalen fürchten? Schaut euch Jeremia 5 an. In diesem Kapitel geht es um die Vorzüge der Furcht Gottes. Ein Vorteil, der sowohl uns als auch Gott betrifft. In Vers 22: Will you not fear me, says the Lord? Will you not tremble at my presence? Do you see that God wants us to fear him? He says, I, which have placed the sand for the bound of the sea by a perpetual decree.

[40:22] Schaut mal zu Vers 23. But this people has a revolting and a rebellious heart. They are revolted and gone. Neither say they in their heart, let us now fear the Lord, our God, that gives the rain, both the former and the latter rain, in his season. He reserves unto us the appointed weeks of harvest.

[41:00] What you can see in this passage is that it refers to a time when people should fear God. Isn't that the time of the first angel's message? And God says, would you fear me? And then he reproves us, because we're not thinking the right way. When the message says, fear God, what should be our thoughts in response? We should be thinking, this is the time to fear God. He's the one that gives the early and latter rain. He's the one that brings the harvest at the end of the world.

[41:51] But what if we do not fear him? In verse 25, your iniquities have turned away these things, and your sins have withholding good things from you.

[42:10] The last thing I want to speak about tonight is the relation of the fear of God to salvation. I want to make this very plain. Today you can hear many sermons about assurance in Christ. That creates in me mixed emotions. On the positive end, Jesus is a wonderful savior. His promises never fail. He paid for every sin. He loves us with an everlasting love. He will not turn us away when we come to him. That is so powerfully true.

[43:13] But on the other hand, many people in the end of time will be self-deceived. Jesus says to our church, you are naked. You can find that in Revelation 3:17. It's an easy to understand metaphor. It means as a church we are not covered with the righteousness of Jesus. It means we are lost. And to be very plain, it explains much of what happened in northern Germany. I'm speaking about the liberal administration of the Adventist church. How can we be surprised when Jesus said that our church would be largely unconverted today?

[44:20] Now if you say to a man who is converted, you can have assurance in Christ. You may give comfort to a man who needs it. But if you say to a man who is lost, Sir, you are on your way to heaven. You can be sure you will make it. Have you done a favor for him? Haven't you done him a great disservice?

[45:02] When it comes to assurance in Christ, we must be very careful to which audience we speak it. The message, fear God and give glory to him, was designed to prevent us from having false security.

[45:31] Look at Hebrews chapter 4. Hebrews 4 follows the story of the wilderness wandering, where the same people who were saved out of Egypt died in the wilderness. In chapter 4 we're told, Let us therefore fear, lest a promise being left us of entering into his rest, any of you should seem to come short of it.

[46:23] I don't need to worry about what God can do. He is able to finish what he started. I call him the author and the finisher of my faith. I have assurance that when I commit my life to him, that despite my weakness, he can keep it. But there is a proper fear that I will not or have not given my life to him. That having the wonderful promises, I will not submit to the conditions.

[47:19] I want you to see this somewhere else. Romans chapter 11. This will be our last passage this evening. Romans chapter 11 and looking at verse 20. Paul is speaking here about a metaphor. He compares the Jewish group to a tree, the Jewish family. Abraham is at the bottom and those that followed his faith make up this tree. But those who would not believe in Jesus as the Messiah, they weren't following the faith of Abraham. So in this metaphor, those branches are cut off of the olive tree. And then a branch from a wild olive tree was cut off and grafted into the tree. Brother or sister, that wild branch is you. You were grafted in because you had the faith of Abraham.

[48:56] What about those branches that fell off? Look at verse 20. Well, because of unbelief, they were broken off. And you stand by faith. Do not be high-minded, but fear. For if God spared not the natural branches, take heed lest he also spare not you. Behold therefore the goodness and severity of God on them which fell severity. But toward you goodness, if you continue in his goodness, otherwise you also will be cut off.

[49:54] What does this metaphor say? When it comes to assurance of salvation, our assurance must never become an excuse for our behavior. If we lose our reverential relation to God, if we begin to feel naturally secure as a branch in the tree, then Satan will slowly separate our confidence from God.

[50:43] Let me review what we've learned this evening. The first angel's message is an important one. It prepares the world for what's coming. And the first two words of the command are: fear God. Why is this first? Because it lays the ground for the rest. It humbles us. It makes us willing to listen to what God says. It makes us tremble at his word. It puts reality into his warnings. It puts reverence into our worship. It puts earnestness into our prayers. It makes us mindful of the judgment. And when we're thinking about the judgment, it's so much easier to resist temptation. By the fear of the Lord, men depart from evil. All good things come to them that fear him. Even if, like Job, we lose all that is dear to us, in the latter end it will be good for those who fear him.

[53:33] And if we have an assurance in Christ, maybe we need to trade it for a different assurance. If we haven't, if we do have it, an assurance in Christ, if it's based upon the fact that we're pretty good people, or that we understand the truth, that assurance is a mistake. It's time to realize that we're in grave danger. And in that weak, helpless state, to commit our helpless soul to him, to ask him to keep it.

[53:23] What will the great God of heaven do? He will see us. He will notice the man that is humble and contrite. The one that trembles at his word. He will draw near to us. His angels will surround us. He will purify our hearts and make us ready. Because in the final test, it will be the fear of man versus the fear of God. And we will not be able to fear both at the same time. Either we'll be petrified by the fear of man, like where we can't even move or can't even do the right. Or else the fear of God will make us immune to the threats of man.

[54:38] I say, fear God. Let the first angel's message have its power. May God prepare us for his harvest. Amen.

[54:53] Lasst uns für das Gebet noch niederknien. Unser Vater im Himmel, du bist mächtig. Und die Tatsache, dass du uns vergebst, wenn wir doch so oft uns geirrt haben, wenn wir so oft deinen Warnungen keine Aufmerksamkeit geschenkt haben, dann ist es wirklich erstaunlich, dass du uns vergeben kannst. Bitte mach uns bewusst, dass du gegenwärtig bist. Erschaffe in uns ein reines Herz. Beende, was du angefangen hast. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen.


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