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In dieser Predigt von Clinton Wahlen wird die zentrale Frage behandelt, was es bedeutet, Gott die Ehre zu geben. Anhand biblischer Beispiele aus dem Alten und Neuen Testament wird beleuchtet, dass Gott die Ehre zu geben untrennbar mit dem Kennen Gottes, dem Glauben an ihn und dem Gehorsam gegenüber seinem Wort verbunden ist. Die Predigt ermutigt dazu, Jesus als Vorbild zu nehmen und das eigene Leben zur Ehre Gottes zu gestalten.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14

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Transkript

[0:00] Guten Tag, have a good day. Ich wollte auf Deutsch sprechen, aber mein Deutsch ist nicht so gut. Bevor wir jetzt gleich anfangen werden, möchte ich noch ein bisschen von mir selbst und von meiner Zeit hier in Deutschland erzählen. Ich arbeite als Pastor für sieben Jahre, danach als Lehrer für elf Jahre und bin jetzt seit sieben Jahren am Biblical Research Institute der GK. Ich bin Mann einer Frau und letzten vergangenen Dezember war es, dass wir 30 Jahre verheiratet sind. Wir haben einen Sohn, der bereits auch verheiratet ist und eine Tochter, die 17 Jahre alt ist.

[1:35] Das ist jetzt mein drittes Mal in Deutschland. Das erste Mal war, dass ich in Friedensau war, da habe ich die erste deutsche Zeit sozusagen verbracht und ich habe dort Deutsch gelernt, nur Deutsch. Und das zweite Mal war dann, dass ich für mein Doktorat nach Deutschland gegangen bin und zwar für einen Austausch nach Deutschland und zwar nach Tübingen. Das war sechs Monate lang. Also mein Deutsch sollte eigentlich besser sein. Aber ich bin ganz glücklich, jetzt hier bei euch sein zu können. Es ist das dritte Mal für mich in Deutschland.

[2:34] Und ich bete darum, dass das, was wir heute miteinander teilen, dass das zu Gottes Ehre und zu seiner Verherrlichung dient. Bevor wir beginnen, lasst uns beten und Gott einladen, bei uns zu sein. Unser liebender Vater, danke für die Gelegenheit, dass wir hier sein dürfen heute. Und ich bete darum, Herr, dass du meinen Mund salbst und dass du auch mein Herz erfüllst mit den Gedanken über dich. Im Namen Jesu, Amen.

[3:34] Was bedeutet das, wenn wir jetzt Offenbarung 14, Vers 7 lesen: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre.“ Was bedeutet es eigentlich, Gott die Ehre zu geben? Es scheint erstmal gar nicht so schwer verständlich zu sein, aber ich möchte trotzdem noch einmal die Grundlage legen und sagen, damit wir Gott überhaupt die Ehre geben können, müssen wir ihn kennen.

[4:10] Und ich sage das deshalb, weil ich am Anfang meines Lebens Gott nicht gekannt habe. Ich war sogar Atheist. Aber das ist eine andere Geschichte zu einer anderen Zeit, nicht für jetzt. Wir müssen Gott kennen, wir müssen wissen, wer er ist. Und ihn persönlich kennen, ihn verstehen. Und da gibt es auch die, die sagen, sie kennen ihn. Aber dann gibt es da diesen Bibeltext in 1. Johannes 2, wo dann da steht: „Diese Menschen sagen zwar, sie kennen Gott, aber wirklich kennen tun sie ihn nicht.“

[5:01] Und dann gibt es wiederum andere, die denken, sie kennen Gott. Und in Matthäus 7 spricht Jesus über sie. Und er beginnt in Vers 21. Und da sagt Jesus: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr, ins Himmelreich kommen, sondern die, die tun den Willen meines Vaters im Himmel.“ Und Vers 22 geht es weiter: „Es werden viele zu mir sagen an jenem Tag: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?“ Und man würde doch jetzt meinen, dass wenn überhaupt jemand Gott die Ehre gibt, dann müssten das doch Menschen wie diese, die hier beschrieben sind, sein. Aber Jesus fährt fort und sagt in Vers 23: „Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt.“ Ich habe dich nie gekannt.

[6:28] Damit wir Gott überhaupt die Ehre geben können, müssen wir ihn kennen und er muss uns kennen. Und deshalb ist es auch wichtig in Offenbarung 14, Vers 7 die Reihenfolge zu beachten. „Fürchtet Gott“ kommt zuerst und dann „gebt ihm die Ehre“. Denn Gott zu fürchten bedeutet, in beständiger Gewissheit zu leben, dass Gott bei uns ist. Dass er unser Gott ist. Und dass wir in seiner Gegenwart leben in einer Weise, die ihn ehrt. Also fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Damit Ehre geben überhaupt möglich ist, müssen wir Gott fürchten, Gott kennen.

[7:36] Manchmal ist das eine schreckliche Sache, dass wir glauben, dass wir in Gottes Präsenz leben. Manche Menschen könnten eigentlich Angst vor diesem Gedanken haben, was das bedeutet. Da kann es jetzt sein, dass man auf einmal Furcht empfindet. Wenn man darüber nachdenkt, in der direkten Gegenwart Gottes zu leben, das ist etwas, was manchen Menschen Furcht bereitet. Aber wenn das der Fall ist, dann kennen wir ihn vielleicht noch nicht wirklich. Denn Gott zu kennen bedeutet, ihn zu lieben. Und wenn wir ihn lieben, dann werden wir vor ihm keine Angst haben, in dem Sinn. Wir werden ihn kennen und wir werden ihn ehren. In diesem Sinne können wir ihm die Ehre geben.

[8:33] Also zu kennen Gott ist grundlegend. Also Gott zu kennen ist grundlegend. Wenn wir jetzt nach Lukas 17 schauen, da gibt es eine weitere Begebenheit, die uns hilft, diesen Ausdruck besser zu verstehen, Gott die Ehre zu geben. Und hier geht es wieder um einen Aussätzigen, so wie wir gestern Abend von den Aussätzigen gehört haben, die gereinigt wurden. Jesus hat hier zehn Aussätzige geheilt. Und sie wurden geheilt, als sie zum Tempel gegangen sind, nach den Beweisen von Jesus. Und dann war es ihr Auftrag, zum Tempel zu gehen. Das hatte Jesus ihnen befohlen.

[9:34] Aber einer war dann da gewesen, der, als er gemerkt hatte, was mit ihm geschehen war, und welcher wunderbare Wandel mit ihm geschehen war, der ging zurück zu Jesus, fiel zu seinen Füßen und gab ihm. Vers 17 und 18: „Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die Zehn reingeworden? Wo sind aber die Neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde?“

[10:32] Als dieser Mensch die Verwandlung an sich selbst bemerkt hatte, da war ihm klar, dass das nichts war, was er so gemacht hatte. Sondern es war, was Jesus getan hatte. Und besonders Vers 19 ist wichtig. Dort heißt es: „Steh auf, geh hin, dein Glaube hat dir geholfen.“ Sein Glaube hatte ihn gesund gemacht. Glaube steht an erster Stelle, immer. Wenn wir verstehen wollen, was es heißt, Gott die Ehre zu geben, dann kann nur an erster Stelle stehen, an Gott zu glauben.

[11:20] Aber im nächsten Kapitel, in Kapitel 18, dass Jesus eine Parabel, ein Gleichnis erzählt und dann diese ganz persönliche Frage stellt. Das ist die Geschichte von der bittenden Witwe, die bittet, dass ihr geholfen wird vor Gericht. Und der Richter gibt ihr schließlich, warum sie gebeten hat, weil sie ausgeharrt hat in ihren Bitten. Und Jesus sagt dann, dass ganz anders, als dieser ungerechte Richter es bei Gott ist, in Vers 7: „Sollte Gott nicht Recht schaffen seinen Auserwählten?“ Hier heißt es sogar in Vers 8: „Ich sage euch, Gott wird ihnen Recht schaffen in Kürze.“

[12:39] Hier kommt nun diese ganz tiefgehende Frage. Diese beschämende Frage: „Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?“ Wird er Glauben finden auf Erden? Er beantwortet hier die Frage eigentlich nicht. Aber er beantwortet sie letztlich doch. Aber diese Frage wird erst einiges später beantwortet. In der Offenbarung Jesu Christi beantwortet er diese Frage. Offenbarung 14 und uns ist dieser Text wohl vertraut. Vers 12.

[13:39] Hier ist Geduld der Heiligen, hier sind, die erhalten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus. Wird es Glauben geben auf der Erde, wenn Jesus wiederkommt? Ja, es wird ihn geben. Diese Gruppe, die die Gebote halten und den Glauben an Jesus. Die sind es.

[14:08] Eine meiner Lieblingsdefinitionen von Glauben ist in Römer Kapitel 4 zu finden. Und da geht es um Abraham. Ihr wisst, Abraham bedeutet „Vater vieler Völker“. Aber lange war Abraham kein Vater, geschweige denn ein Vater vieler Nationen. Das war ein Problem. Denn Gott hatte doch verheißen, dass sein Same zahlreich sein würde. Und dann sagt Vers 19 uns über Abraham, dass er nicht schwach im Glauben war. Er hat nicht sein eigenes Leib, als er etwa 100 Jahre alt war, und auch nicht die Todesstarre von Sarahs Leib.

[15:07] Und da heißt es dann in Römer 4, Vers 19: „dass dennoch der Glaube Abrahams nicht schwach war, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast 100 war, und auf dem erstorbenen Leib der Sarah.“ Er ist nicht strauchelnd geworden in seinem Glauben an Gott, sondern er ist stark im Glauben geblieben und hat Gott die Ehre gegeben.

[15:37] Aber wenn ich das lese, möchte ich sagen: Aber erinnerst du dich nicht daran, was Abraham früher getan hat? Ich meine, wir lesen die Geschichte in Genesis, dass er nicht immer stark im Glauben war. Da ist ein Grund, warum es hier in Römer so formuliert ist, wie es dasteht. Denn wenn Gott uns vergibt, wenn er uns von Sünden reinigt, dann vergisst er diese Dinge. Er bringt sie nicht wieder hervor. Abraham wurde gerechtfertigt, er wurde gereinigt, ihm wurde vergeben. Gott ist nicht der, der uns ständig an die Vergangenheit erinnert. Gott ist wie verschwunden, wie vergangen. Aber es ist wahr, dass er stark im Glauben war. Er war nicht stark im Glauben, dass er nicht haderte im Unglauben. Diese Geschichte ist weg, sie ist weggeworfen.

[17:23] Und dann steht es in Vers 21, die Definition des Glaubens, die ich so mag: „Und er wusste aufs aller-gewisseste, was Gott verheißt, das kann er auch tun.“ An Gott zu glauben bedeutet also, zu glauben, dass das, was Gott versprochen hat, er auch imstande ist zu tun. Es ist sein Werk. Es ist Gottes Werk. Es ist nicht unser. Es ist das Werk Gottes. Für uns und durch uns. Und der Glaube hält sich daran fest.

[18:22] Wir kommen zurück zu unserer Frage: Was heißt es, Gott die Ehre zu geben? Wie können wir ihm die Ehre geben? Als ob wir hier die Ehre haben und sagen: Herr, nimm mir die Ehre. Manchmal sagen wir solche Dinge und denken nicht einmal darüber nach, was sie bedeuten. Haben wir irgendeine Ehre, die wir Gott geben können? Was bedeutet das?

[19:08] Das ist die Bergpredigt. Verse 14 bis 16. „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter, so leuchtet es allen, die im Hause sind. Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“

[20:01] Lasst euer Licht leuchten. Das ist interessant. Was ist das Licht? Woher kommt es? Johannes, Kapitel 17. Vers 22. Das ist Jesus' letztes Gebet vor seinem Gefangenen und vor seinem Verletzten. Und in Vers 22 betet er für seine Jünger. Er sagt: „Die Gläubigkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, damit sie eins sein können, auch wenn wir eins sind.“

[21:09] Es ist also ein Geschenk. Es ist interessant, auch für Jesus war es ein Geschenk. Habt ihr das bemerkt? Es sagt: „Die Gläubigkeit, die du mir gegeben hast.“ Der Vater gab Jesus seine Ehre. „Die Gläubigkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben.“ Selbst für Jesus war es ein Geschenk. Und es wurde ihm überreicht durch seinen Vater, während er hier auf Erden war, als Mensch. Natürlich spricht er vorher davon, von der Ehre, die er hatte beim Vater, als er im Himmel war. Ich möchte nicht, dass wir die falsche Idee bekommen, dass Jesus keine Ehre in sich selbst hatte. Natürlich hat er das. Aber bei seiner Menschwerdung, da hat er das irgendwie beiseite gelegt. Er lebte nämlich auf Erden wie ein Mensch, so wie du und ich. Und für ihn war es an dieser Stelle genauso ein Geschenk. Und es ist ein Geschenk für uns. Ein Geschenk Jesu.

[22:48] Schaut auch nach Vers 4. „Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.“ Wenn wir verstehen, wie wir die Ehre Gott geben, ist es, auf Jesus zu schauen. Je mehr wir auf ihn schauen, umso mehr verstehen wir, was es heißt, Gott die Ehre zu geben. Wie wunderbar war es doch, dass Jesus am Ende seines Lebens hier auf Erden sagen konnte: „Ich habe das Werk vollendet, das du mir übergeben hast, zu tun. Ich habe dir die Ehre gegeben auf Erden.“

[23:41] Ich frage mich, wie sieht es mit uns aus? Ich frage mich, wie sieht es mit uns aus? Wenn wir ans Ende unseres Lebens kommen, oder ans Ende dieser Welt, wenn Jesus wiederkommt, wird das auch von uns gesagt werden können, dass wir das Werk vollendet haben, das Jesus uns aufgetragen hat, dass wir Gott die Ehre gegeben haben.

[24:19] Wie geben wir Gott die Ehre? Wir schauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Und Römer 15 bestätigt das ebenso, dass es sich um ein Geschenk handelt. Römer 15, Verse 5-6: „Dass ihr eines Sinnes und eines Mundes Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.“

[25:19] Dass es euch gegeben werde. Es ist ein Geschenk, eines Sinnes zu sein. Es wird heutzutage viel über Einheit gesprochen. Aber das Geheimnis finden wir hier. Die Einheit ist genauso ein Geschenk wie die Erlösung. Denn es ist ein Geschenk Gottes. Wir geben also Gott die Ehre, indem wir uns selbst hingeben und eins mit ihm werden. Wir haben da nichts aus uns heraus. Denn alles, was wir haben, ist vorher empfangen. Und jedwede Ehre, die wir Gott geben können, ist nur die, die er uns zur Verfügung gestellt hat. Gott ist die Quelle der Ehre. Das beginnt und endet mit ihm. Wir sind nur wie ein Spiegel. Wir können nur widerstrahlen, indem wir das tun. Und indem wir das tun, indem wir das widerstrahlen, geben wir Gott die Ehre.

[26:47] Wenn wir nun wieder zurückgehen zu der Frage, was heißt es, Gott die Ehre zu geben im Buch Offenbarung, dann gibt es da viele Anspielungen, die wir finden auf dem Alten Testament. Auch in diesem Vers gibt es signifikante Anspielungen, wie wir später darüber sprechen, Anspielungen auf dem Sabbath-Gebot, und es heißt, ihn zu beten, der Himmel und die Erde, den See und die Sprünge der Flüsse gemacht hat. Und es gibt zwei Verse, aber dann gibt es da natürlich auch Anspielungen darauf, was es heißt, Gott die Ehre zu geben, und das sind insbesondere zwei Stellen im Alten Testament, die uns hier ins Gedächtnis gerufen werden.

[27:43] Die erste Anspielung finden wir in 1. Chronik 16, und zwar wird davon gesprochen, dass David die Bundeslade zurückbringt nach Jerusalem. Und das ist eine ganz wunderbare Textpassage, eine Textpassage des Lobpreises. Bevor wir diesen Text betrachten, müssen wir schauen, wie es beim ersten Mal war, dass David die Bundeslade nach Jerusalem bringen wollte. Und das finden wir in 2. Samuel Kapitel 5 und 6.

[28:53] In Kapitel 5 bekämpft David die Philister. Und er stellt einige Fragen. Was soll er tun? Vers 19 sagt: „Er hat den Herrn gefragt: Soll ich an die Philister gehen? Wirst du sie in meine Hand bringen?“ Und der Herr sagte David: „Geh hoch, denn ich werde mit dir sein und die Philister in deine Hand geben.“ Und natürlich, so ist es gekommen. Und dann Vers 22: Es sagt, die Philister kamen wieder hoch gegen David. Und sie haben sich ausgebreitet auf der Ebene Rephaim. Und als David den Herrn befragte und sprach, heißt es in Vers 23: Da hat Gott gesagt: „Du sollst nicht hinaufziehen ihnen entgegen.“

[30:01] Das erste Mal hat Gott gesagt: „Geh.“ Das zweite Mal sagt er: „Geh nicht.“ Stattdessen, da heißt es weiter: „Sondern komm von hinten über sie, dass du sie angreifst zum Baka-Wald her.“ Und Vers 24: „Und wenn du hörst, wie das Rauschen in den Wipfeln der Baka-Bäume einhergeht, so eile. Denn dann ist der Herr ausgezogen vor dir her, zu schlagen das Heer der Philister.“ Und David hat das so gemacht. Er folgte der Führung Gottes. Und der Herr hat getan, was er verheißen hat.

[31:05] Aber wenn wir jetzt in Kapitel 6 lesen, dann gibt es da auf einmal nicht mehr dieses Gespräch zwischen Gott und David. In Kapitel 5 noch hat David Gott befragt und Gott hat geantwortet. Zweimal. Aber hier, da heißt es einfach: „Und David sammelte abermals die junge Mannschaft in Israel, 30.000 Mann.“ Was für eine beeindruckende Volksmenge, um die Lade wieder nach Jerusalem zu bringen. Da heißt es in Vers 3.

[32:17] Und Vers 5 beschreibt die verschiedenen Begrüßungen und Instrumente und wie sie Gott beteten, als das Heer nach Jerusalem zu bringen wurde. Hat David Gott hier glorifiziert, indem er das Heer nach Jerusalem zu bringen hat? Lasst uns weiterlesen. Da heißt es in Vers 6.

[32:53] Vers 6. So dass er dort starb. Und der Zorn des Herrn wurde, äußerte sich gegen Usa. Wir werden etwas später noch weiter über den Zorn Gottes reden. Warum ist es passiert? War es nicht Gottes Wille, die Lade wieder in Jerusalem zu haben? Ich denke mir, David hat die Frage gestellt: Warum ist das passiert? Ganz klar, David wusste nicht, warum. Warum?

[34:21] Denn es heißt in Vers 9: „Und David fürchtete sich vor dem Herrn.“ Und er hat sich gefragt: „Wie soll dann die Lade des Herrn zu mir kommen?“ Und er hat sich dann entschlossen, nicht weiter die Lade zu bewegen, außer sie in das Haus Obed-Edoms zu bringen. Und dann heißt es in Vers 11, dass die Lade dort drei Monate verbrachte. Und dass Obed-Edom gesegnet wurde, und David verstand, dass es nicht die Lade selbst war, die gefährlich war. Es war nicht nur etwas, wie wenn man es berührt, würde eine magische Kraft eine Person töten. Nein, das war nicht der Grund.

[35:29] Die Lade war nicht gefährlich. Aber David hatte erst nicht verstanden, warum dieser tragische Unfall geschehen war. Wohin sollten wir uns wenden, wenn wir nach Antworten suchen und nicht wissen, wohin wir gehen sollen? Gebet wurde genannt, genau.

[36:04] Wie antwortet denn Gott uns im Gebet? Ist es so, dass er mit uns spricht, wie mit David, mit einer hörbaren Stimme? Ja, die Schrift wurde noch erwähnt. Und das ist ganz offensichtlich, was David tat in dieser Situation. Die Schrift ist die Antwort für uns.

[36:31] In Exodus Chapter 25, da wird beschrieben in Versen 14 und 15, wie die Lade gehandhabt werden sollte. Es steht, dass es Ringe an der Seite der Lade gab und dass durch diese Ringe Stangen gelegt werden mussten, damit die Lade nicht getragen werden konnte. Die Lade sollte also so getragen werden. Man sollte sie nicht auf einen Wagen tun. Denn es ist klar, wäre die Lade so getragen worden, wie es vorgeschrieben ist von Gott, dann wäre dieser Unfall nie passiert, weil sie nicht hätte zu kippen drohen können.

[37:42] David hat das verstanden. Wenn wir jetzt zurückgehen zu 2. Samuel, schauen wir dort in Vers 13. Dort heißt es.

[38:06] 2. Samuel 6, Vers 13: „Wenn die Träger mit der Lade des Herrn sechs Schritte gegangen waren, opferte man einen Stier und ein fettes Kalb.“ Schaut, hier wird die Lade getragen. Die Lade wird hier nicht von einem Rinderkarren gezogen, sondern sie wird von Menschenhänden getragen, mittels der Stangen, die Gott dafür vorgesehen hatte.

[38:51] Und dann Vers 17: „Als sie die Lade des Herrn hineinbrachten, stellten sie sie an ihren Platz, mitten in dem Zelt, das David hatte aufschlagen lassen.“

[39:01] Wir kommen wieder zurück zu unserer Frage: Gab David Gott die Ehre, indem er die Lade zurückholte nach Jerusalem? War es Gottes Wille, die Lade wieder in Jerusalem zu haben? Ja. War es aber Gottes Wille, die Lade zurückzubringen auf einem Rinderkarren? Nein. Sondern Gott wünschte sich, dass die Lade so zurücktransportiert wird nach Jerusalem, wie er es selbst vorgegeben hatte, so wie sie transportiert werden sollte.

[39:50] Wir mögen jetzt vielleicht denken, dass diese Details ja doch nicht so wichtig sind. Ist Gott wirklich so genau? Ist es so wichtig, dass deshalb ein Mensch sterben musste, weil er ungehorsam war? Ja, es ist klar, die einzige Antwort, die wir geben können, ist: Es ist wichtig. Es ist wichtig, zu tun, was Gott sagt. Und wenn Gott es befiehlt, dann glauben wir es und wir tun es. Das ist doch Glaube. Es ist nicht einfach nur intellektuelles Verstehen. Ja, weil Gott es sagt, mache ich es. Sondern es ist Glauben und Tun. Also nicht nur Verstehen, sondern auch Tun. Und auch nicht nur auf irgendeine Weise zu tun, sondern in der Weise, wie Gott es gesagt hat.

[40:59] Und manchmal müssen wir auch die Schrift studieren, damit wir herausfinden, wie wir es tun sollen. David war die Schrift schließlich nicht fremd. Er erkannte sich doch sehr gut aus. Aber manche dieser Details aus dem zweiten Buch Mose, die musste er sich noch einmal genauer anschauen. Und als er seinen Fehler erkannte, korrigierte er ihn gleich. Wir müssen die Schrift verstehen, bis ins Detail. Wir müssen Gott die Ehre auf diese Weise geben, indem wir sein Wort kennen und ihm gehorsam sind. Und natürlich können wir nur gehorsam sein, wenn wir es kennen.

[42:05] Und es gibt so vieles in der Bibel, was uns hilft, wenn wir uns nur die Zeit dafür nehmen. Wenn wir uns nur die Zeit dafür nehmen. In 1. Korinther 10, Vers 31, ein sehr bekannter Text, und da heißt es: „Was so immer wir tun, ob wir nun essen oder trinken, wir tun es zur Ehre Gottes.“

[42:43] Was ist, wenn wir das machen? Was auch immer wir machen, es soll zur Ehre Gottes sein. Es soll zur Ehre Gottes sein.

[43:07] Als Adventisten haben wir ein ganz besonderes Verständnis darüber, was es bedeutet. Denn wir verstehen, dass wir ein Tempel des Heiligen Geistes sind, wie Gott sagt. Und was unseren Körper beeinflusst, das beeinflusst unser Herz und unseren Verstand, unser Geist. Es ist ein ganzheitlicher Mensch, der uns ein neues Leben eröffnet. Und so war es für mich interessant, das als neuer Christ zu entdecken. Ich hatte die Gelegenheit, in der Heimat einer christlichen Familie zu bleiben, einer adventistischen Familie. Und das war eine neue Erfahrung für mich, weil ich nicht als Christ geboren wurde. Ich war nicht als Christ erzogen worden. Ich war ein Atheist, ihr erinnert euch.

[44:21] Und hier war ich jetzt konfrontiert mit einer christlichen Familie. Mit Morgen- und Abendandacht. Und sie haben christliche Lieder gesungen und aus der Bibel gelesen. Sie haben nicht einfach nur die Gemeinde besucht. Sondern ihr ganzes Leben hatte mit Glauben zu tun. Sogar ihr Essen. Das war mir fremd. Ein Vegetarier zu sein, war ein fremder Gedanke für mich. Aber als ich dann für eine Weile bei ihnen lebte, da ist mir aufgegangen, dass man tatsächlich auch leckeres vegetarisches Essen zu sich nehmen kann.

[45:45] Ja, es war eine ganz besondere Erfahrung für mich, sie kennenzulernen und zu sehen, wie sie den Glauben ausleben. Ich habe erkannt, was es bedeutet, eine christliche Familie zu lieben. Sie hatten drei Kinder. Und zwar im Alter von acht bis zwölf Jahren. Aber ich habe da nie ein Schimpfwort gehört. Nun, Kinder sind Kinder. Aber die Eltern waren sehr sanft mit ihren Kindern. Sanft. Und die Kinder reagierten darauf. Für sie war es ein Lebensstil. Was sie taten, was sie essen, wie sie in der Familie interagierten.

[46:55] Tut alles für die Ehre Gottes. Was auch immer ihr tut. Alles zur Ehre Gottes.

[47:11] Gehen wir zurück zu David in 1. Chroniker 16. Da beschreibt es Davids zwei Versuche, den Ark nach Jerusalem zu bringen. Der zweite, der erfolgreich war. Hier beschreibt er diesen zweiten Versuch in mehr Detail. In Details, wie er in der Worship. Und da wird jetzt im Detail beschrieben, wie David den Anbetungsgottesdienst geleitet hat.

[48:13] Und schaut jetzt, in 1. Chronik 16, ab Vers 23, da werden Worte von David geäußert, die er in den Psalmen wiederfindet. Und zwar im Psalm 96.

[48:51] Er verkündet seine Herrlichkeit unter allen Völkern. Seine wunderbaren Werke unter seinen Völkern. Es ist genauso, wie es in 1. Petrus, Kapitel 2, Vers 9 heißt: Wir sind ein besonderes, ausgesondert für einen Grund. Es heißt, dass wir die Ruhmestaten dessen verkünden, der uns von der Finsternis berufen hat, in sein wunderbares Licht.

[49:39] Wir geben also Gott die Ehre, indem wir seine Ruhmestaten verkünden. Wir geben also Gott die Ehre, indem wir mit anderen teilen, wer er ist, und indem wir seine Ruhmestaten verkünden, indem wir seine Güte bezeugen, und wie er uns berufen hat, aus der Finsternis, in sein wunderbares Licht.

[50:09] Auch in Vers 27, schaut nach: Wo ist sein Ort? Seht nach, wo ist dieser Ort? Was bedeutet das? Wenn wir in Psalm 96 schauen, wo diese selben Worte aufgenommen werden, oder sehr ähnliche Worte niedergeschrieben sind, dann merken wir, Psalm 96, Vers 6: „Hoheit und Pracht sind vor ihm, Macht und Herrlichkeit sind in seinem Heiligtum.“

[51:11] In seinem Heiligtum. Und natürlich, David, als er den Ark nach Jerusalem bringt, setzt er dieses Heiligtum als einen Ort für die Ehre, den er schon lange vergessen hatte. Es ist interessant, dass es mit dem Heiligtum und der Anbetung Gottes in dem Heiligtum verbunden ist.

[51:57] In Offenbarung, Vers 14, Vers 6 und 7, gibt es die Ehre Gottes, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Natürlich, wir wissen, dass dieses Gericht jetzt tagt im Himmel. Unser Blick ist gerichtet auf das himmlische Heiligtum. Und wir können Gott am besten die Ehre geben, indem wir ihn kennen und den Dienst, den er tut, für uns.

[52:47] Bevor wir dieses Thema des Studiums, wie wir Gott Ehre geben können, abschließen, wollen wir noch ein weiteres Beispiel aus der Heiligen Schrift herausgreifen. Ein Negativbeispiel. Ihr kennt die Geschichte, wie Josua Israel gewidmet hat gegen die Stadt Jericho. Ihr kennt die Begebenheit, wie Josua das Volk Israel siegreich angeführt hat gegen Jericho. Und dem David ganz ähnlich hat Josua es praktiziert. Er hat den Herrn gesucht und mit ihm gesprochen, und der Herr hat ihm geantwortet, und Josua hat es getan. Und das Volk ist seinen Anweisungen gefolgt. Sie haben Jericho umzingelt und haben es umrundet, Tag um Tag. Und am siebten Tag dann siebenmal um die Stadt und dann dieser große Ton, und dann stürzen die Mauern ein. Großer Sieg.

[52:25] Und die nächste Stadt einzunehmen war Ai. Und Josua meint: Mensch, die Stadt ist ja klein. Da müssen wir nicht alle hingehen, da können wir nur sozusagen eine kleine Fraktion hinschicken, das ist ja leicht. Wir kennen die Geschichte. Es war kein großer Sieg. Ähnlich David hat Josua hier versäumt, den Herrn um Rat zu fragen. Und das ist nicht so gut gelaufen.

[55:11] Aber danach hat Josua dann den Herrn inständig gesucht und hat sich gefragt: „Woran hat es gelegen, Herr, dass wir diesen Kampf verloren haben?“ Und dann, es ist schließlich Unehre, wenn wir Gott nicht folgen in allem, was er uns gesagt hat. Und er bat, dass es einen Grund gab für das Ganze. Und dass es Ungerechtigkeit gab im Lager Israel.

[56:03] Ihr wisst, dass Jericho und die anderen Städte einem Bann unterlagen, der dem Untergang, der Vernichtung geweiht war. Was wieder Fragen aufwirft, ähnlich dem Zorn Gottes, die wir später klären wollen noch. Aber ihr kennt die Geschichte, denke ich, dass die Triebe, sie haben viele gesammelt, und die Triebe wurde genommen. Und dann haben sie wieder viele gesammelt, und die Klan wurde genommen. Und dann haben sie wieder viele gesammelt, und die Familie von Achan wurde genommen. Erst die Gruppe und dann die Familie und dann war es schließlich die Familie von Achan, die entlarvt wurde.

[57:07] Und der Achan, der hat das ja alles verfolgt. Er hat gemerkt, wie der Kreis immer kleiner wurde. Und es kam immer, immer, immer näher zu ihm. Und während dieser gesamten Zeit hatte er die Gelegenheit, denn ihm war klar, dass er es war, der den Fehler begangen hatte. Und er hatte manches von der Siegesbeute zurückbehalten, ein bisschen Gold, ein bisschen Kleider, für sich selbst. Das ist wie so eine Selbsthilfemethode. Er half sich selbst. Aber es half ihm nicht am Ende. Er hatte die Möglichkeit, als es immer näher kam, immer näher kam, die Wahl jeder Familie, er hatte die Möglichkeit, zu überlegen.

[58:29] Ich bin sicher, der Heilige Geist hat an seinem Herzen gearbeitet, ihn der Sünde überführt hat und gesagt hat: Komm, sag es, gib es zu, gestehe es ein, tu Buße, bevor es zu spät ist. Aber er wartete und er wartete und dann wurde es losgeworfen und er war verschuldet.

[59:11] Und Josua sagte zu ihm: „Halt mich an dich, verbirg jetzt nichts, gib Gott die Ehre.“ Bekenne deine Sünde. Und das ist, was er tat. Und er bekannte und er brachte auch hervor, was er sich angemaßt hatte zu nehmen. Aber dieses Bekenntnis war kein williges Bekenntnis. Das war ein Bekenntnis, ja, das gebracht wurde, weil es geschehen musste, nicht weil es freiwillig war. Es war ein gezwungenes Geständnis.

[1:00:25] Aber das ist nicht, er möchte dieses freiwillige Geständnis bekennen. Und er verheißt: „Wenn wir unsere Sünde aber bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns zu sind und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt.“ Aber Achan hat das nicht gemacht. Und aufgrund dessen, dass er das nicht tat, hat er ein vorzeitiges Ende gefunden. Er wurde gesteinigt und Israel dadurch bereinigt.

[1:01:12] In Offenbarung Kapitel 16 haben wir eigentlich ein ganz ähnliches Bild. Hier sind die letzten sieben Plagen beschrieben. Plage um Plage wird ausgegossen. Und dann gibt es hier diese ganz bezeichnende Aussage in Vers 9. Das ist die vierte Plage.

[1:02:20] Sie kehrten nicht um, um ihm die Ehre zu geben. Sie hatten die Gelegenheit. Vorher. Und sogar während der Plagen wird ihr Herz offenbar. Die Gnadenzeit ist vorüber. Aber das macht auch nichts, denn hier wird an ihrem Tun deutlich, wie sie wirklich sind. Es hätte nichts verändert, wenn die Gnadenzeit länger gewesen wäre. Denn sie bekehren sich nicht einmal während der Plagen.

[1:03:03] Und fünfte Plage das gleiche, Vers 11. „Und sie lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen und Geschwüre, nicht von ihren Werken.“ Sie weigerten sich, sich zu bekehren, um Gott die Ehre zu geben. Das ist ihre Lebensgeschichte eigentlich. Sie haben ihre Lebensgeschichte bereits verpasst. Die war nun versiegelt und festgehalten in den Büchern. Und sogar die Plagen vermögen es nicht, diese Geschichte zu verändern. Sie sind, wie sie sind. Und sie sind, wie sie gelebt haben. Sie sind die Entscheidungen, die sie getroffen haben. Und am Ende ändert sich nichts, das Bild ändert sich nicht. Da ist kein Wunder, das dann geschieht, um sie noch irgendwie wunderhaft zu retten am Ende. Denn die Wunder Gottes, die haben bereits stattgefunden. Wenn es einen Weg gegeben hätte, wenn irgendetwas gewesen wäre, was Gott noch hätte tun können, er hätte es getan. Und dennoch, sie verändern sich nicht.

[1:04:45] Jeder wird Gott die Ehre geben. Manche können das natürlich jetzt tun. Und manche werden es dann tun. In Offenbarung 20 lesen wir von einer zweiten Auferstehung. Es geht um eine erste und eine zweite Auferstehung. Und die zweite Auferstehung ist die, mit der wir natürlich nicht beteiligt sein wollen. Aber dann wird es eine große Eröffnung sein, wird es eine große Enthüllung des Planes Gottes geben durch die Geschichte hindurch. Und die Menschen werden alle Gelegenheiten erkennen, die sie hatten, um gerettet zu werden. Und dass Gott alles gegeben hat, um sie zu retten. Dennoch sind sie, wer sie sind.

[1:06:16] Und gleichzeitig wird uns aber auch gesagt, dass auch sie die Ehre werden. Dass auch sie die Ehre werden geben müssen, aber es ist wieder ein erzwungenes Geständnis. So heißt es nämlich in Philipper 2. Jesus hat seine Ehre und seine göttlichen Mächte weggelegt und hat sich selbst gedemütigt und ist für uns gestorben. Und es heißt, und er ist gehorsam gewesen bis zum Tod am Kreuz. Ja, am Kreuz.

[1:07:16] Und deshalb hat ihn Gott auch erhöht und den Namen über alle Namen gegeben. Dass im Namen Jesu sich alle Knie beugen sollen, und zwar im Himmel und auf der Erde und auch unter der Erde. Und jede Zunge bekennen soll, dass Jesus Christus der Herr ist zur Ehre Gottes, des Vaters.

[1:07:57] Jedes Knie wird sich beugen. Jede Zunge wird bekennen. Irgendwann wird jeder Gott die Ehre geben. Entweder jetzt oder später, nach dem Millennium. Nach der zweiten Auferstehung. Ich möchte nicht warten, die Ehre zu geben. Ich möchte Gott jetzt die Ehre geben. Ich möchte, dass ich mit allem, was ich bin, mit allem, was ich habe, Gott die Ehre gebe, jetzt.

[1:08:49] Wie ist es mit euch, mit dir? Ist es dein Wunsch, dass jeder Moment, jeder Augenblick deines Lebens Gott geweiht ist? Dass alles, was wir tun, ob es nun Essen oder Trinken ist, zur Ehre Gottes geschehe? Ist das dein Wunsch? Wenn es so ist, dann bitte ich euch, aufzustehen. Lade ich euch ein, aufzustehen.

[1:09:33] Lasst uns beten. Unser himmlischer Vater, wir danken dir für Jesus und für alles, was er für uns getan hat. Der angesichts der Freude, die er hätte haben können, das Kreuz erlitten hat und die Schande erlebt hat und sich niedergesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Herr, hilf uns, auf ihn zu schauen, auf Jesus zu schauen, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens, dass durch das Anschauen Jesu wir verwandelt werden in sein Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. In seinem Namen bitten wir. Amen.


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