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Diese Predigt von Eugene Prewitt, gehalten beim J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015, beleuchtet die biblische Lehre vom Untersuchungsgericht, wie sie in Offenbarung 14 und anderen Schriftstellen dargelegt wird. Prewitt erklärt die Bedeutung und den Zeitpunkt dieses Gerichts, seine Verbindung zum Evangelium und wie es die Gerechtigkeit Gottes offenbart. Die Ausführungen basieren auf biblischen Texten und adressieren gängige Einwände gegen diese Lehre.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14

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Transkript

[0:00] Guten Abend. Ich wollte eine Kindergeschichte erzählen, obwohl keine Kinder da sind, aber ich denke, ihr werdet trotzdem zuhören. Es war einmal vor langer, langer Zeit, weit weg, gab es einen Mann, der hieß Pharao. Vielleicht fällt euch dazu etwas ein. Er war ein großer Reformator. Und als er aus Frankreich geflüchtet wurde, was war sein Name? Pharao. F-A-R-E-L auf Englisch. F-A-R-E-L. Ah, okay. Das ist egal. Du kannst ihn einfach etwas anderes nennen. Pharao, Pharao, Pharao. Also nicht Pharao. Streichen, löschen. Pharao, ein französischer Reformator. Und als er aus Paris vertrieben wurde, aus Frankreich, ging er in die Schweiz. Und das war vor den Tagen von Facebook. Und damals gab es noch kein Facebook. Es gab kein Facebook. Und das war vor den Tagen von Facebook. Und damals gab es noch kein Facebook. Also obwohl die Menschen ihn kannten, wussten sie nicht wirklich, wie er aussah. Also ist er in Bergdörfer gegangen und hat sich als Grundschullehrer ausgegeben. Er hat den Kindern das Lesen beibringen wollen. Aber als er ihnen das Gospel gelehrt hat, hat er ihnen das Evangelium weitergegeben. Und die Eltern hassen es, wenn ihre Kinder mehr wissen als sie. Also kamen sie auch, um zu lernen, wie man lesen kann. Und nach und nach wurde dieses Dorf protestantisch. Und dann war da ein Priester, der sich darüber geärgert hat. Und auf einmal war der Lehrer weg. Und es dauerte nur einige Tage. In einem anderen Bergdorf war auf einmal ein Lehrer da. Mehrere Jahre lang hat er so gearbeitet. Und es gab jemanden, für den war Pharrell so ein Vorbild. Ich nenne ihn, was auch immer. Ich weiß es nicht. Jetzt kennst du alle seine Namen. Er war auch ein Lehrer von Beruf. Und er hatte den Ehrgeiz, ein großartiger Reformer zu werden. Also wollte er Pharrell nachmachen. Das Problem war, sie hatten nicht gleiche Gaben. Pharrell war sehr klug. Er war charismatisch. Aber Fromet war ein normaler Mann. Er hatte keine Gaben, die Applaus hervorrufen. Und Pharrell bemerkte, dass Fromet versucht hat, seine Methoden nachzuahmen. Das passiert heute. Wenn ich einen jungen Mann spreche, dann denke ich manchmal, er versucht zu predigen, wie Doug Batchelor. Oder Mark Finley. Oder C.D. Brooks. Also, Menschen kopieren gerne jemanden. Aber Pharrell war nicht der Meinung, dass dieser Fromet wirklich ein großer Reformer werden könnte. Und er wollte ihm auch keine falschen Wünsche geben. Also gab er ihm eine kalte Schulter. Du kennst diese Metapher. Muss man besonders viel Intelligenz besitzen, um festzustellen, dass da jemand dich meidet? Fromet hat gemerkt, was da passiert ist. Ich bin sicher, es hat ihm wehgetan. Aber Pharrell hatte einen großen Plan. Er wollte gerne die Stadt Genf bekehren. Er marschierte in die Stadt. Er hielt zwei Predigten. Und dann bekam er eine persönliche Eskorte raus aus der Stadt. Er hat nicht viel erreicht. Aber Fromet wollte gerne jemanden sein, der wie Pharrell war. Also zog er in die Nähe von Genf. Er hatte nicht das Gefühl, dass er predigen konnte. Aber er ging in die kleinen Dörfer der Stadt und begann, die Kinder zu unterrichten. Und wenn dann die Eltern kamen, er hatte es sich nicht zugetraut, sie auch zu unterrichten. Also gab er ihnen lieber Bücher und Traktate. Aber die Leute in den Dörfern haben ihre Geschäfte und ihren Handel in der Stadt getrieben. Und viele von ihnen hatten Ressourcen. Und durch die Arbeit von Fromet erreichten die Bücher schließlich sogar die Führer der Stadt. Und als die Führer von Genf diese Bücher lasen, wurden ihre Herzen bekehrt. Und Genf bezog Stellung für die Reformation. Und die Stadt Genf wurde durch den sehr starken Mann nicht erreicht.

[7:39] Ich hoffe, dass das für viele von uns eine Ermutigung ist. Gott kann auch heute mächtiges erreichen durch schwache Menschen. Und oft werden starke Menschen von seiner Kraft verabschiedet.

[8:01] Vor einigen Jahrzehnten hat die Adventgemeinde eine Serie von Bibelkommentaren produziert. Wir haben Raymond Cottrell die Sektion auf dem Buch von Daniel produziert. Dr. Cottrell war befreundet mit adventistischen Professoren auf der ganzen Welt. Und als er dann über Daniel 8,14 schrieb, hat er einen Fragebogen herausgeschickt zu den ganzen Professoren. Und er hat sie gebeten, ganz klare, eindeutige Beweise ihm zu liefern, dass die adventistische Auslegung von Daniel 8,14 richtig ist. Und nach Cottrell hat er fast von allen Professoren Antworten erhalten und unabhängig davon, dass Daniel 8,14 keine eindeutige Beweise für Daniel 8,14 gibt.

[9:37] Ist das nicht schrecklich? Hört mal, ich möchte die Wahrheit wissen. Und wenn das Untersuchungsgericht nicht die Wahrheit ist, dann will ich das nicht glauben. Ich will nicht etwas glauben, nur weil es in den 28 Glaubenspunkten aufgeführt ist. Wollt ihr nicht auch wissen, was die Bibel wirklich sagt? Ich möchte euch einige der geläufigen Einwände bringen. Der erste ist, dass Gott schon weiß, wer zu ihm gehört. Jesus hat das gesagt. Er hat gesagt, Gott hat sein Siegel gesetzt, er kennt diejenigen, die ihm gehören. Also, wozu noch ein Gericht? Und darüber hinaus, wenn wir durch Gnade gerettet werden, aus welchem Grund gibt es dann Berichtsbücher? Was sollen die bewirken überhaupt? Und außerdem sagt die Bibel doch, dass unsere Sünden bereits ausgelöscht sind. Gott sagt in Jesaja, ich habe deine Sünden ausgelöscht. Und mehr als das, in Daniel 7, wenn wir das Gericht dort betrachten, das ist ja ein Gericht gegen das kleine Horn. Das hat nichts zu tun mit einem Gericht über Adventisten oder andere Menschen. Und seit wann begründen wir eine biblische Lehre mit nur einem Vers? Ich meine, 1844 ist doch gegründet auf einen Vers. Daniel 8,14. Wenn dieser Vers nicht auf 1844 hinweist, dann gibt es gar keinen anderen. Und zum Schluss und ich zähle jetzt die ganzen Einwände gegen die Lehre auf.

[12:21] Also viele Theologen sagen, das ist doch nur so ein Hilfsmittel. Wir wollten irgendwie eine Erklärung finden, um diese Peinlichkeit zu verdecken, der Enttäuschung. Und heute Abend möchte ich auf all diese Einwände eine Antwort geben. Ich möchte euch zeigen, dass Cottrell unwissend war. Und dass was immer diese Theologen ihm sagten, dass sie auch nicht wussten, worüber sie sprachen. Und das sollte uns gar nicht überraschen. Denn die Bibel sagt, Ja, wo sind die Wortstreiter dieser Welt? Hat Gott sie nicht, nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

[13:17] Schlagen wir Offenbarung 14 auf. Das ist ja unser Studienabschnitt. Und schauen wir, was dort über das Gericht steht. Offenbarung 14 Vers 6. Und ich sah einen anderen Engel mitten des Himmels fliegen. Der das ewige Evangelium hatte, um es denen zu verkündigen, die auf der Erde wohnen. Und jeder Nation und jedem Stamm und Sprache und Volk.

[13:59] In Vers 6 erfahren wir, er verkündigt das Evangelium. Vers 7 sagt uns den Inhalt seiner Predigt. Also, entweder sind das zwei verschiedene Dinge, Vers 6 und 7. Oder Vers 7 ist ein Teil des Evangeliums. Vers 7. Indem er mit lauter Stimme sprach, fürchtet Gott und gibt ihm Ehre. Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen.

[14:37] Hier halten wir kurz an. Ist das das Weltende? Nein. Es ist nah dran. Aber nach dem ersten Engel kommt ja noch ein zweiter. Babylon ist gefallen. Und dann kommt ein dritter mit seiner Botschaft. In anderen Worten, nach der ersten Engelsbotschaft geschehen noch weitere Dinge. Aber steht hier drin, das Gericht wird kommen, Zukunft, oder ist es schon da? Vers 7 sagt, es ist da. Die Stunde ist gekommen. Das bedeutet, die Stunde des Gerichts kommt, bevor das Weltende kommt. Das Gericht beginnt vor dem Weltende schon. Aber in der letzten Zeit. Genau.

[15:46] Und in Vers 7 kann man auch feststellen, dass es möglich sein muss, den Beginn des Gerichtes festzustellen, wann das war. Denn wenn wir nicht wüssten, wann das anfängt, würde die Botschaft, es hat begonnen, nie verkündigen. Versteht ihr die Logik? Also hier in Offenbarung 14 stellen wir fest, da kommt ein Gericht, und zwar vor dem Weltende. Ein Gericht, das Teil des Evangeliums ist.

[16:26] Manche denken vielleicht an dieser Stelle, na, das ist ein bisschen zu weit ausgeholt. Denn hier steht nicht direkt, dass das Gericht Teil des Evangeliums ist. Und das stimmt, wenn es der einzige Vers wäre, den wir dafür hätten, dann würde ich das wahrscheinlich nicht sagen. Aber schlagen wir Römer 2 auf.

[16:50] Das ist ein sehr langer Satz. Der beginnt in Vers 12 und geht bis Vers 16. Vers 13 bis 15. Diese Wörter sind wichtig, aber wir ignorieren sie nur für einen Moment. Denn wir müssen den ersten Teil des Satzes zusammen mit dem letzten Teil verbinden. Und deswegen lesen wir jetzt Vers 12 und direkt darauf Vers 16.

[18:10] Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen. Und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden. An dem Tag, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird, nach meinem Evangelium.

[18:40] Schauen wir das an. Was zeigt das Evangelium von Paulus? War Gericht ein Teil dieses Evangeliums? Ja, Vers 16. Geht es in diesem Gericht darum, dass die Geheimnisse der Menschen gerichtet werden? Ja, Vers 16, das Verborgene. Geschieht dieses Gericht zu einem festgesetzten Tag oder Zeitpunkt? Ja, es spricht über einen zukünftigen Tag, wenn das Gericht passiert. Und was ist der Maßstab des Gerichtes hier? Vers 12. Durch das Gesetz. Und wer wird hier gerichtet? Das sind diejenigen, die eine moralische Autorität anerkannt haben. Vers 12 sagt ja, diejenigen, die ohne Gesetz gesündigt haben, die einfach rebellisch gelebt haben, die werden so untergehen. Aber diejenigen, die sich als Christen bezeichnen, deren Namen im Lebensbuch stehen, sie werden durch das Gesetz gerichtet.

[20:14] Das ist unser Adventistisches Verständnis. Wir sind die Kirche, die ein Gericht lehrt, nah am Weltende. Ein Gericht über die Geheimnisse des Menschen. Ein Gericht, das das Leben vergleicht mit dem Gesetz Gottes. Aber was ist mit den Menschen, die noch nie gehört haben vom Gesetz Gottes? Darum geht es jetzt in diesem Einschub, Vers 13.

[20:58] Denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden. Denken wir über den Vers kurz nach. Was passiert zuerst? Bist du erst ein Täter des Gesetzes oder erst gerechtfertigt? Was sagt der Vers darüber? Du bist ein Täter des Gesetzes, das ist Gegenwart. Aber das gerechtfertigt werden steht in der Zukunft. Hier geht es nicht um Vergebung, sondern hier geht es um Gericht. Und in diesem Zusammenhang spricht es von Rechtfertigung. Und wer wird gerechtfertigt werden? Diejenigen, die Gottes Gesetz halten. Könnt ihr das erkennen in Vers 13?

[22:00] Vers 14. Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur die Dinge des Gesetzes ausüben, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst eingesetzt, solche, die das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen. Wobei ihr Gewissen mitzeugt. Und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen. Anders gesagt, jemand, der noch nie das Evangelium gehört hat, zudem spricht noch immer der Heilige Geist, der Spirit überzeugt ihn von moralen Voraussetzungen, von moralen Anforderungen, wie nicht töten, nicht stehlen. Wenn er diesem Geist nachgibt, wo wird dann das Gesetz hingeschrieben? Es ist in seinem Herzen. Das ist der neue Bund. So kann ein heidener Mensch den neuen Bund erleben. Und dann im Gericht wird sein Verständnis vom Gesetz verglichen mit seinem Verhalten. Und in dem Sinne wird er genauso durch das Gesetz gerichtet wie du und ich. Wir werden gerichtet durch das Gesetz in diesem Buch in unserem Herzen. Denn dieses Gesetz sollten auch wir in unserem Herzen haben.

[23:54] Was will ich damit sagen? Das Evangelium von Paulus schloss das Gericht mit ein. Ein Gericht, das an einem bestimmten Tag passierte. Ein Verständnis, das die Geheimnisse der Menschen durch das Gesetz Gottes richten sollte. Und das ist das Gesetz, über das wir in Offenbarung 14 gelesen haben. Wo es heißt, die Stunde seines Gerichts ist gekommen.

[24:28] Jetzt möchte ich über Daniel 7 etwas sagen. Ihr könnt es gerne aufschlagen, aber ich werde einfach so darüber reden. In Daniel 7 haben wir das Reich Babylon. Dann Persien. Dann Griechenland. Dann Rom. Und dann aus Rom entstehen die zehn Stämme, die Vorläufer Europas. Und dann unter ihnen kommt ein kleines Horn auf einmal hoch. Aber am Ende wird er größer und mächtiger als die anderen. Und er ist die Ursache dafür, dass drei von den Hörnern ausgerissen werden. Ich denke, das ist für euch nur eine Wiederholung. Aber nachdem diese drei Hörner ausgerissen sind, fängt dieses kleine Horn an, die Menschen Gottes zu besiegen. Und es heißt sogar, sie werden in seine Hand gegeben. Wenn du deine Bibel öffnest, das ist in Daniel 7, 25. Sie werden in seine Hand gegeben für 1260 Jahre.

[25:54] Nachdem das kleine Horn aufgekommen ist und verfolgt, dann sieht man im Himmel den Vater. Und man sieht, wie der Sohn vor ihm gebracht wird. Da werden Throne aufgestellt und das Gericht beginnt. Die Bücher werden aufgetan. Aber ist das das Weltende? Nein. Denn es heißt, dass danach noch das Tier eine gewisse Zeit lang existiert. Sie haben keine Herrschaft mehr in dem Sinn.

[26:48] Heute haben wir Persien in Form von Iran und wir haben Irak und wir haben sogar Griechenland oder Mazedonien oder beide von ihnen, je nachdem, wie du sie anschaust. Diese Völker verloren ihre Herrschaft, aber ihre Leben waren weiter. Aber sie bestehen noch fort. Aber wenn das Gericht sich setzt, dann braucht es natürlich eine gewisse Zeit. Und am Ende wird Gericht über das kleine Horn ausgeführt. Es wird mit Feuer verbrannt. Und danach kommt das Weltende.

[27:41] Was ich euch zeigen möchte, ist, dass in Daniel 7 man das Gericht einordnen kann auf den Zeitstrahl. Es ist nach den vier Weltreichen, Babylon, Persien, Griechenland, Rom, aber es ist noch vor dem endgültigen Gericht über das Papsttum. Das ist genau, wo wir es erwarten. Und was die Zeit angeht, hätten wir es auch so erwartet. Versteht ihr, was ich sagen möchte?

[28:26] Ich möchte noch etwas zu den Büchern sagen. Schlagen wir auf 2. Mose. Kapitel 32. Was sind diese Bücher, die bei Daniel geöffnet werden?

[28:51] In 2. Mose 32 ist Mose gerade vom Berg Sinai gekommen. Und er stellt fest, die Kinder Israel tanzen um ein goldenes Götzenbild. Und er hat jetzt Angst, dass Gott sie alle vernichten wird. Und in Vers 30 betet er. Und er fleht Gott an, dem Volk doch zu vergeben. Und in Vers 32 in seinem Gebet sagt er, wenn aber nicht, lösche mich doch aus deinem Buch, das du geschrieben hast. Wusste Mose von einem Lebensbuch? Ja. Wusste er auch, dass dein Schicksal davon abhängt, ob dein Name in dem Lebensbuch steht? Ja. Und er war bereit, sein ewiges Leben aufzugeben, wenn dadurch das Volk verschont würde. Er hat seine Seele angeboten als Opfer. Nur wurde es nicht angenommen.

[30:19] Vers 33 Und der Herr sprach zu Mose, wer gegen mich gesündigt hat, den werde ich aus meinem Buch auslöschen. Das ist eine schlechte Nachricht für uns. Denn jeder Mensch hat ja gesündigt und erreicht die Herrlichkeit Gottes nicht. Wie können wir dem Fluch von Vers 33 entkommen?

[30:56] Indem unsere Sünden ausgelöscht werden. Schauen wir uns Apostelgeschichte 3 an. Apostelgeschichte 3 Vers 19.

[31:36] Vers 19 So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden, wenn die Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn.

[32:00] Ich habe jetzt erwartet, dass in der deutschen Bibel aufsteht, wenn. Das griechische Wort kann beides bedeuten. Man kann sagen, diese Erquickung kommt, wenn die Sünden ausgelöscht werden. Oder es könnte auch heißen, die Sünden werden dann ausgelöscht, wenn die Erquickung kommt. Ihr wisst, es macht keinen Unterschied. Denn in beiden Fällen ist ja die Erquickung und das Auslöschen der Sünde in der Zukunft. Und sie sind zeitlich miteinander verknüpft, sie finden irgendwie zusammen statt.

[32:54] Also hier im Evangelium Ich bitte heute um Vergebung. Heute bereue ich meine Schuld. Werden dann heute meine Sünden ausgelöscht? Nicht in Vers 19. Sie werden erst in der Zukunft ausgelöscht. Und zwar in der Zeitphase, wo auch die Erquickung kommt vom Angesicht des Herrn. Mit anderen Worten, das Auslöschen der Sünde fällt zusammen mit der Zeit des Spätregens.

[33:40] Schauen wir uns noch einen weiteren Abschnitt an über die Zeit des Gerichts. Offenbarung 6.

[33:46] In Offenbarung 6 wird die Wiederkunft Jesu beschrieben. Das sieht man in Vers 14. Wo der Himmel entweicht wie eine Buchrolle. Gehen wir noch einen Schritt zurück. Im sechsten Siegel kommt Christus wieder. Und jetzt gehen wir zum fünften Siegel. Vers 9.

[34:24] Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes. Wo sind die Seelen? Unten am Fuß des Altars. Warum? Weil das die Stelle war, wo das Blut der Opfertiere ausgegossen oder hingesprengelt wurde. Und von diesem Ort aus, was ist ihr Ruf?

[34:52] Vers 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen, Bis wann, oh Herrscher, der du heilig und wahrhaftig bist, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde leben? Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen, Bis wann, oh Herrscher, der du heilig und wahrhaftig bist, richtest du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?

[35:20] Schauen wir uns die Zeitschiene an. Das sind Menschen, die wurden getötet im Mittelalter. Ihr Blut ist ins Erdreich geflossen. Sie zählten zu den Treuen. Sie werden hier dargestellt, als würden sie sich unter dem Altar befinden. Und sie rufen etwas. Sie rufen nach Rache. Erinnert das an eine andere Geschichte in der Bibel? Zum Beispiel Abel, der durch Kain getötet wird. Was sagt Gott zu ihm? Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Boden. Und dann, wenn wir den Hebräerbrief anschauen, da geht es um das Blut Jesu. Und dort heißt es, sein Blut spricht besser als das Blut Abels. Was hat denn das Blut Abels gesagt? Es rief nach Vergeltung. Und auch das Blut der Märtyrer ruft nach Vergeltung.

[36:40] Vers 11 Und jedem von ihnen wurden weiße Gewänder gegeben. Wo befinden wir uns in der Zeit? Haben sie das weiße Gewand an dem Tag bekommen, an dem sie ihr Leben Jesus übergeben haben? Nein. Haben sie es an dem Tag ihres Märtyrertums bekommen? Nein. Sie ruhen im Grab, als sie ihr weißes Gewand bekommen. Das ist die Lehre der Adventisten. Das ist die Lehre vom Untersuchungsgericht.

[37:28] Schauen wir, was Vers 11 sagt. Und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten. Bekommen sie das weiße Gewand bei der Auferstehung? Nein. Es ist vorher. Sie bekommen das weiße Kleid, aber dann sagt man ihnen, ruht noch eine Weile. Nämlich bis zur Wiederkunft Jesu. Und das geschieht im 6. Siegel.

[38:10] Es gibt eindeutige Belege in der Bibel für ein Gericht vor der Wiederkunft. Das ist nicht nur eine gesichtswahrende Lehre, sondern es ist eine klare Lehre in der Bibel. Es spielt keine Rolle, was Raymond Cottrell und die ganzen Theologen gesagt haben.

[38:40] Aber wie steht es um die anderen Einwände? Zum Beispiel, dass Gott ja schon weiß, wer gerichtet sein wird.

[38:52] Wenn wir jetzt ins Heiligtum gehen könnten, wenn Sie eine Frau sind, müssen Sie sich vorstellen, dass Sie ein Mann sind. Und wenn Sie also in das Allerheiligste gehen, und Sie sehen die Bundeslade, was sehen Sie darüber? Zwei Cherubinen. Aber das sind nicht die einzigen Engel, die Sie sehen. Wenn man aufschaut, dann sieht man an den Wänden hineingewebte Engel. Überall hören die Engel. Was sehen wir, wenn wir Daniel 7 lesen? Als die Bücher geöffnet werden, werden Tausende von Engeln beschrieben, die dort im Gericht dienen. Aber 10.000 mal 10.000 beobachten. In anderen Worten, es gibt 100 Millionen Zuschauerbeobachter im Gericht.

[40:14] Schlagen wir jetzt Lukas 11 auf. Ich glaube Kapitel 11. Es ist 12. Lukas 12, Vers 8.

[40:28] Wir beantworten die Frage, warum gibt es ein Gericht? Lukas 12, Vers 8. Ich sage euch aber, jeder, der irgendwann sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird auch der Sohn des Menschen sich vor den Engeln Gottes bekennen.

[40:58] In diesem Vers geht es um das Gericht. Und wenn Jesus jemanden im Gericht anerkennt oder bekennt, wen erwähnt er dann? Von wem wird gesagt, dass sie dabei anwesend sind? Das sind die Engel. Das Gericht findet für die Engel statt. Es soll den Engeln Gottes Gerechtigkeit zeigen. Und deswegen werden sie im Allerheiligsten dargestellt, dass sie auf den Gnadenstuhl schauen. Und deswegen sind sie überall eingewebt und gestickt im Allerheiligsten.

[41:48] Gehen wir jetzt zur Offenbarung 3. Offenbarung 3, Vers 5.

[41:54] Das ist die fünfte Gemeinde. Das ist zeitlich übereinstimmend mit dem fünften Siegel. Vers 5. Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden. Und jetzt sollten wir wissen, was das bedeutet. Was passiert jetzt zuerst, das Überwinden oder das weiße Kleid bekommen? Was steht im Vers? Es ist ganz deutlich in dem Text hier, zuerst kommt das Überwinden. Wer überwindet, der bekommt das weiße Kleid. Wir wissen wann. Es ist nicht, wenn er stirbt. Es ist nicht bei der Auferstehung. Es ist zwischen diesen beiden Ereignissen, sondern dazwischen. Und zwar in der Zeit, wo wir gerade gelesen haben, wo dem Märtyrer gesagt wird, sie sollen noch eine Weile warten.

[43:20] Jesus sagt weiter. Und ich werde seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens. Und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. Also wofür ist das Gericht? Das ist für die Engel. Und wo geschieht das Gericht? Es ist ganz deutlich, dass es im Himmel geschieht. Wir können das erkennen aus den Texten, die wir gelesen haben. Der Sohn wird auf einem Thron zum Vater gebracht. Und auch in Offenbarung 6 heißt es ja, diejenigen gesprochen, die auf der Erde wohnen. Und das macht den Eindruck, dass eben das Gericht nicht auf der Erde stattfindet, sondern sonst wo. Und das lehren Adventisten. Es gibt ein Gericht im Himmel, da werden Bücher aufgeschlagen, und das Leben von Menschen dort wird das Verborgene im Leben gerichtet. Dieses Gericht geschieht vor der Wiederkunft, auch vor der letzten Verfolgung noch. Es geschieht zum Wohl der Engel.

[45:00] Liebt ihr nicht die Bibel? Die Bibel erklärt sich einfach selbst. Jetzt habe ich vergessen, all die Einwände, die ich aufgezählt habe. Was ist damit mit dem Einwand, das Gericht geht eigentlich nur um das kleine Horn? Sagen wir mal, das kleine Horn tötet einen Christen im 16. Jahrhundert. Das bedeutet, dass das Gericht zu Boden geworfen wird, die Gerechtigkeit. Aber wenn das Gericht im Himmel geschieht, dann wird die Gerechtigkeit wieder auf die Füße gestellt. Denn der Märtyrer bekommt ein weißes Gewand, und das heißt gleichzeitig die Verurteilung derjenigen, die ihn zu Tode gequält haben. Denn das kleine Horn behauptet ja, es sei ein Nachfolger Jesu. Und aus diesem Grund verdient es das kleine Horn, diese Macht im Gericht verurteilt zu werden. Aber es wäre jetzt eigentlich eine unsinnige Vorstellung, zu sagen, das Gericht wäre nur für diejenigen, die verurteilt werden.

[46:40] Und jetzt sprechen wir über Daniel 8,14. Die Reinigung des Heiligtums. Und ich denke, ich werde am Schluss noch zehn Minuten Zeit für euch geben, für Fragen. Denn ich habe das Gefühl, ich sehe da so einige böse Gesichter. Nicht viele. Aber wenn ihr vielleicht irgendwelche Einwände habt, dann gebe ich euch Gelegenheit.

[47:20] Was wissen wir über die Reinigung des Heiligtums? Am Versöhnungstag gab es drei Dinge, die durchgeführt wurden, nur an diesem Tag, sonst nicht im ganzen Jahr. Denn Versöhnung geschah ja das ganze Jahr über. Wenn ihr das Wort Versöhnung studiert, stellt ihr fest, zum Beispiel am Passahfest geschah es. Oder irgendwelche pilzinfizierten Häuser wurden versöhnt. Manchmal auch kranke Leute brauchten eine Versöhnung. Also das ganze Jahr über war es möglich, Versöhnung zu bekommen. Warum also wird ein Tag im Jahr Versöhnungstag genannt? Weil es der einzige Tag war, wo es Versöhnung gab für unbekannte Sünden. Und damit ist gemeint, unbewusste, die dem Täter selbst nicht bekannt waren. Sonst im Jahr, wenn man Versöhnung haben wollte, musste man seine Sünden bekennen auf ein Opfertier. Ein Lamm, ein Ziegenbock, ein anderes Tier. Aber was ist mit den Sünden in deinem Leben, an dem Tag der Versöhnung? Das ist der Grund, warum Martin Luther als Sonntagsbehalter gerechtfertigt werden kann. Das ist der Grund, warum deine Großmutter eine Chance hat. Denn in der Entscheidung vergibt Gott die Sünden, die unbekannt waren. Ist das nicht ein wundervoller Gedanke? Ihr könnt mehr darüber finden in Hebräer 9 und 10.

[49:50] Was ist sonst noch geschehen am Versöhnungstag? Es gab eine Versöhnung für die Priesterfamilie. Schlagen wir Maleachi 3 auf.

[50:00] Malachi 3 Vers 1. Siehe, ich sende meinen Boten, damit er den Weg vor mir herbereite, spricht der Herr. Johannes der Täufer hat den Weg bereitet für Jesus. Und für das nächste Kommen von Christus sollten wir den Weg bereiten.

[50:44] In Vers 3 lesen wir, in der Mitte, Vers 3. Vielleicht sagt es das nicht in Deinem, aber das ist es, was ich sehe. Vers 1. Entschuldige, Vers 1, Vers 3, Entschuldige. Jesus kam zu dem Tempel hier auf der Erde und in Daniel kommt er zum Tempel im Himmel. Aber schauen wir Vers 2 an. Wer kann den Tag seines Kommens ertragen? Wer wird bei seinem Erscheinen bestehen? Denn er wird wie das Feuer des Schmelzers sein und wie die Lauge der Wäscher. Das ist die Wiederkunft. Und wer wird dann bestehen?

[51:50] Vers 3. Er wird sitzen und das Silber schmelzen und reinigen. Und er wird die Söhne Levi reinigen. Das ist das besondere Werk am Versöhnungstag. Es geht um die Reinigung der Priester. Aber wer sind heute die Priester?

[52:22] Vers 2. Vers 4. Und ihr werdet wissen, dass ich dieses Gebot an euch gesandt habe, damit mein Bund mit Levi sei, spricht der Herr der Herrscher. Mein Bund mit ihm war das Leben und der Frieden. Und ich gab sie ihm zur Furcht und er fürchtete mich. Und er zitterte vor meinem Namen. Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Mund. Und Unrecht fand sich nicht auf seinen Lippen. Er wandelte mit mir in Frieden und Geradheit. Und viele brachte er von ihrer Ungerechtigkeit zurück. Denn die Lippen des Priesters sollten Erkenntnis bewahren. Und sie sollten das Gesetz aus seinem Mund suchen. Denn er ist der Botschafter des Herrn der Herrscher.

[53:36] Wer sind die Leviten heute? In dem alten Testament waren sie die Menschen, die überall um die Juden und um die Hebräer zerstreut waren. Ihre Aufgabe war, das Gesetz zu lehren. Und sie bekamen diese besondere Reinigung am Versöhnungstag. Heutzutage hat Gott den siebten Tag Sanftetisten berufen. Er hat uns über die ganze Welt verstreut mit der Verantwortung, das Gesetz Gottes zu lehren. Die Leute sollten zu uns kommen, damit sie verstehen lernen, welche Verantwortung sie haben. Und am Versöhnungstag ist eine besondere Zeit, wo Gott sein Volk reinigt.

[54:36] Was war der dritte Aspekt am Versöhnungstag? Wir haben über die Reinigung der Gemeinde gesprochen und über die Entschuldigung der unbekannten Sünden. Aber der dritte Aspekt war die Reinigung des Tempels selbst. Das ist der Aspekt, den Daniel 8,14 betrifft. Aber was hat die Reinigung des Tempels für eine Rolle gespielt? Symbolisch wurde der Tempel verunreinigt durch die Sünden derjenigen, die ihre Sünden bekannt hatten. Das heißt, ihre Sünde wurden in das Heiligtum getragen. Aber auch diejenigen, die nie ihre Sünden bekannt hatten, wurden dargestellt, als würden sie sich am Fuß des Altars befinden. Und all diese Sünden dafür hat Jesus bereits bezahlt. Und auch diejenigen, die nie ihre Sünden bekannt hatten, wurden dargestellt, als würden sie sich am Fuß des Altars befinden.

[56:14] Was bedeutet das? Schauen wir uns die Bibel an. Schauen wir uns Jeremia an. Ich weiß nicht, ob es in der Bibel ist. Ich glaube, es ist in der Bibel. Der Vers 1,17. Die Sünde des Juden ist mit einem Pfeil aus Stein geschrieben. Die Sünde des Juden ist mit einem Pfeil aus Stein geschrieben. Die Sünde des Juden ist mit einem Pfeil aus Stein geschrieben. Sie ist eingegraben in die Tafel ihres Herzens und an die Hörner eurer Altäre. Welche zwei Stellen sind das? Die Sünden sind verzeichnet und die Hörner repräsentieren das Rekord der Sünden. Die Sünden verunreinigen das Heiligtum. Was ist es, das das Heiligtum verunreinigt?

[57:36] Was wir heute Abend über das Gericht betrachtet haben, da haben wir festgestellt, dass Namen ausgelöscht werden können und dass auch Sünden ausgelöscht werden können. Und das sind die zwei Vorgänge, die die Sünde aus dem Heiligtum wegnehmen. Und so wird das Heiligtum gereinigt. Ich möchte es noch einfacher sagen. Wenn du im Gericht gerechtfertigt wirst, dann werden alle deine Sünden ausgelöscht. Es wird im Himmel keinen Bericht mehr geben über deine Sünden. Und wenn im Gericht du verloren gehst, wird dein Name aus dem Lebensbuch ausgelöscht. Du wirst nicht mehr von dem Blut Jesu bedeckt. Und in diesem Sinne wirst du aus dem Heiligtum weggenommen.

[58:44] Noch etwas anderes geschah am Versöhnungstag oder geschieht. In England gibt es das Wort Sündenbock. Ist es genannt, wenn jemand für ein anderes Problem verurteilt wird? Ja. Es ist eigentlich Sündenbock, aber es hat die gleiche Bedeutung. Also, wenn jemand für ein anderes Verurteiltes verurteilt wird, dann ist es Sündenbock. Sündenbock, das ist ja auch eine Bezeichnung, wenn man jemandem die Schuld zuschiebt, die sie gar nicht hat. Aber das passiert hier nicht mit dem Teufel. Nicht, dass man ihm etwas zuschiebt, wofür er eigentlich gar keine Schuld hat. Wenn hier ein Kind ist, das zehn Jahre alt ist, und man schaut nicht hin, ich gebe dem Kind Alkohol, und mache es betrunken, wer hat dann die Schuld? Ich oder das Kind? Naja, beide. Ich bin sehr schuldig, und es sei denn, ich habe Gewalt angewendet, hat sie auch ein bisschen Schuld. Denn eine zehnjährige Tochter sollte nicht von fremden Alkohol annehmen, oder? Also ist sie ein bisschen schuldig, aber ich bin sehr schuldig. Wenn Satan versucht, dich zu verurteilen, wer hat dann die Schuld? Zwei Menschen. Du bist schuld, und er ist schuld. Satan erhält nur das, was er verdient hat, wenn er die Sünden der Menschen Gottes erhält. Er wird für seine Schuld bestraft, nicht für deine. Er wird für seinen Anteil bestraft, dass du gesündigt hast. Das ist gerecht. Genauso wie ich dafür geahndet werden würde, dass ich einen Minderjährigen zu Alkoholkonsum verführt habe.

[1:01:32] Ich habe noch einige andere Dinge, die ich sagen könnte, aber das tue ich jetzt nicht. Aber wenn ihr Englisch könnt, ich habe ein Buch hier, es ist in Deutsch. Okay. Ich habe ein Buch dort draußen, und ein Kapitel behandelt dieses Thema des Gerichts. Aber wenn ihr Englisch nicht gut könnt, es gibt auch dort draußen eine deutsche Übersetzung. Aber nur begrenzt, 100 Stück. Also wenn ihr ein Buch nur kauft, dann besitzt ihr schon 1%. Das ist ein ziemlich wertvolles Gut.

[1:02:32] Aber jetzt haben wir Gelegenheit, gibt es irgendeine Frage, die jemand stellen möchte, über das Gericht? Ich gebe euch eine Minute. Gut. Sprecht laut.

[1:03:08] Ich möchte antworten, indem ich dir ein paar Fragen stelle. Nehmen wir mal an, kein Mensch würde gerettet werden. Müsste der Teufel trotzdem noch leiden, oder könnte er jetzt wieder in den Himmel zurück? Er müsste noch leiden. Warum? Für seine Sünden. Für welche Sünden? Für eine Sache, dass er Engel und uns zur Sünde verführt hat. Dafür ist er ja nach wie vor verantwortlich. Aber wenn wir gerettet werden, dann werden unsere Sünden aufgedeckt vor allen heiligen Engeln. Denken wir daran, die Engel sind Zuschauer beim Gericht. Wenn die Engel sehen, dass wir im Glauben gelebt haben, wenn sie sehen, dass wir Überwinder sind und dass Jesus uns als sein Eigentum beansprucht, dann ist die Frage, nachdem du dein Leben Jesus gegeben hast, warum sündelst du noch? Sollte nicht dein Bekehrungstag dein letzter Sündentag sein? Aber der Grund, dass man trotzdem sündigt, ist, dass Satan dir auf den Fersen ist. Als Jesus getauft wurde und aus dem Wasser kam, hat der Teufel ihn einfach gehen lassen? Und am Ende hat er seinen schlimmsten Attacke gegen Jesus gefahren? Und hätte Jesus gesündigt, was für ein furchtbarer Gedanke, dann wäre für uns keine Hoffnung, es wäre für Jesus keine Hoffnung, aber der Teufel hätte ein Riesenproblem. Denn das, was er Jesus getan hat, war gemein. Er hat ihn versucht, Brot zu machen, nachdem er 40 Tage gefastet hat. Das ist der Zeitpunkt, wo die Leute auf Leder kauen, wenn die Leute verzweifelt sind.

[1:06:12] Was ich sagen möchte, ist, dass wenn unsere Sünden ausgelöscht werden im Gericht, und die Engel beobachten das, was all die Engel verstehen, ist, dass das die Schuld bei Satan liegt. Und die symbolische Übertragung der Sünden von dem Sanktuarium auf den Sündenbock geschieht, nachdem all die Menschen schon gerechtfertigt worden sind. Also das hat mit ihrer Rechtfertigung nichts mehr zu tun. Das ist einfach nur eine Frage der Gerechtigkeit.

[1:07:00] Wir haben noch zwei Minuten, schlagen wir auf Maleachi 15 auf. Frau, sehen Sie noch einen Fragen? Ja, es waren zwei. Okay, das mache ich schnell. Auf Maleachi 15 Wir schauen auf Vers 2. Vers 3. Sie singen das Lied Moses, und das Lied des Lammes, und sagen, groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger. Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, O König der Heiligen. Wer sollte dich nicht fürchten und deinen Namen verherrlichen? Denn alle Nationen werden kommen und für dich anbeten. Und jetzt kommt der letzte Teil. Denn deine gerechten Taten oder Gerechtigkeiten oder im Englischen heißt es Gerichte, sind offenbar geworden. Und das ist die Einleitung zu den letzten sieben Plagen. Die Engel im Himmel sagen, Gott ist gerecht. Sie sagen es auch nochmal zum Beispiel Vers 6. Sie haben das Blut der Heiligen und Propheten vergossen, und du hast ihnen Blut gegeben, um zu trinken, denn sie sind es wert. Die Engel sehen die Gerechtigkeit Gottes. Ich weiß, da war noch eine Frage. Ich werde diese Frage am Anfang meiner nächsten Rede beantworten, wenn ihr wieder da seid.

[1:09:04] Nochmal zusammenfassend, worum es heute Abend ging, die Adventistische Lehre vom Untersuchungsgericht ist Wahrheit. Die Bibel sagt es ganz offensichtlich. Und die ungefähre Zeiteinordnung kann man anhand vieler Verse belegen. Und es ist spezifisch die genaue Zeit. Und die typischen Merkmale finden sich in der ganzen Bibel. Unser Leben wird verglichen mit den zehn Geboten. Und wenn wir Überwinder sind, dann anerkennt Jesus uns als sein. Unsere Sünden werden ausgelöscht. Wir bekommen weiße Gewänder, und wir werden sie für die Ewigkeit tragen. Amen.

[1:10:06] Wir wollen zum Gebet niederknien. Vater im Himmel, ich danke dir für das Gericht, diesen Teil des Evangeliums, der zeigt, wie das Blut Jesu uns bedecken kann. Herr, vollende, was du in uns begonnen hast. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen.


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