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In dieser Predigt von Daniel Pel wird die biblische Figur Babylon aus Offenbarung 14 und 17 beleuchtet. Es wird erklärt, wie die Ursprünge Babylons in der Rebellion gegen Gottes Wort liegen und wie sich dieses Muster in der heutigen Zeit widerspiegelt. Die Predigt untersucht die charakteristischen Merkmale von Babylon, insbesondere die Verknüpfung von Religion und Politik, und warnt vor der Gefahr, dass sich die Prinzipien Babylons auch in der eigenen Glaubensbewegung einschleichen könnten. Abschließend wird die Bedeutung des Wortes Gottes als Fundament für ein christliches Leben betont und die Notwendigkeit, sich an die unveränderliche Wahrheit der Schrift zu halten.

In dieser Predigt von Daniel Pel, die Teil des J.O.S.U.A. BW-Camp Meetings 2015 ist, wird die biblische Botschaft von Babylon aus Offenbarung 14,6-14 beleuchtet. Der Vortrag erklärt die Ursprünge Babylons in der Bibel und vergleicht sie mit modernen Interpretationen. Es wird betont, wie wichtig es ist, sich auf das Wort Gottes zu stützen und sich von falschen religiösen Systemen abzugrenzen.


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Serie: J.O.S.U.A. BW-Camp Meeting 2015: Offenbarung 14,6-14

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Transkript

[0:00] Guten Morgen, euch allen. Ich kann euch gar nicht sagen, welchen großen Segen ich empfinde dadurch, dass ich heute dabei bin. Ich bin wirklich mit Gottes Wort gefüttert worden. Ich habe wirklich jede einzelne Predigt hier sehr genossen. In unserer heutigen Welt werden solche Ereignisse wie diese hier wirklich sehr selten. Welches Vorrecht haben wir als Gottes Volk, wirklich hier zu sein? Amen. Und ich bete dafür, dass jeder Einzelne von uns alles das, was Gott für uns vorgesehen hat, in dieser Konferenz wir wirklich für uns mitnehmen und in Anspruch nehmen können.

[1:16] Mein Thema heute Morgen ist Babylon, die große Stadt. Und ich möchte wieder mit einem Gebet umarmen. Ich weiß, wir hatten gerade ein Gebet, aber wir können niemals genug beten. Also, ihr könnt mit mir gemeinsam niederknien, wenn wir jetzt um die Führung des Heiligen Geistes bitten. Unser lieber himmlischer Vater, wir kommen auf unseren Knien vor dich und flehen dich an um deinen Heiligen Geist. Herr, wir brauchen ihn so sehr. Und wir bitten dich, dass du ihn sendest, damit er heute Vormittag zu uns spricht. Herr, die wunderbarste und feierlichste, ernsteste Botschaft, die es je gibt, hast du uns gegeben und damit befassen wir uns. Und wir als sterbliche Menschen sind eigentlich gar nicht fähig, diese großartigen Sachen wirklich zu erfassen und sie in die Tiefe zu verstehen. Und ich spüre meine Schwäche, Herr. Und deswegen bitte ich dich, Herr, dass derselbe Geist, der Johannes inspiriert hat, diese Dinge in der Aufbauung niederzuschreiben, dass er uns inspiriert, sie zu betrachten und weiterzugeben. Bitte sprich durch mich heute, Herr. Und lass dein Wort nicht leer zurückkehren, sondern das bewirken, was dir gefällt. Und das bete ich im Namen Jesu. Amen.

[3:16] Ich bin nicht als Siebentagsadventist aufgewachsen, aber als ich zehn Jahre alt war, wurde meine Familie in die adventistische Botschaft eingeführt. Das war eine ganz besondere Zeit in meinem Leben. Es war eine Zeit, in der meine Familie gerade große Schwierigkeiten durchlebte. Und wir als Familie verloren unser Zuhause. Und es war eine adventistische Familie, die uns eingeladen hat, in ihrem Heim zu leben. Sodass wir also mehrere Monate bei ihnen zuhause leben konnten, bis wir herausgefunden hatten, wie es jetzt weitergehen sollte. Und wir haben also hier ganz praktisch adventistisches Leben vorgelebt bekommen. Aber gleichzeitig wurden wir zu diesen tollen Botschaften eingeladen. Es gibt einen Psalm, den wir dann oft gesungen haben. Und das ist das Lied Vertraue und Gehorche. Und ich erinnere mich, wenn wir dann Anlacht gemacht haben und wir dieses Lied gesungen haben, das Liederbuch, das wir dann gesungen haben, das Liederbuch automatisch schon an dieser Stelle aufschlug von alleine, weil wir das Lied so oft gesungen hatten. Wie ich bereits in meiner ersten Ansprache gesagt habe, wird wahrscheinlich dieses Wochenende eure Bibel ganz automatisch schon bei Offenbarung 14 aufschlagen, weil wir das schon so oft jetzt gelesen haben. Es ist wirklich eine Botschaft an uns als Menschen, es ist wirklich eine Botschaft an uns als Volk. Es ist eine Botschaft, die niemals relevanter war als für unsere heutige Zeit. Es ist eine Botschaft, die Kraft und Macht hat. Sie hat Autorität. Sie beinhaltet Heilung und Wiederherstellung. Und heute Vormittag werden wir uns die zweite Engelsbotschaft anschauen. Also lasst eure Bibel einfach aufschlagen jetzt bei Offenbarung 14 und wir schauen uns den Vers 8 an.

[6:08] Gefallen ist Babylon die Große, die von dem Wein der Wut ihrer Hurerei alle Nationen hat trinken lassen. Babylon die große Stadt. Um jetzt zu verstehen, was diese Stadt ist, müssen wir den übrigen Teil der Bibel benutzen. Sie sehen, das Buch der Offenbarung kann in sich selbst nicht verstanden werden. Denn die Offenbarung baut auf dem Rest der Bibel auf. Alles trifft hier zusammen in diesem Buch. Wenn du wirklich das Buch der Offenbarung verstehen willst, musst du die anderen 65 Bücher, die vor der Offenbarung kommen, auch verstehen. Ich bin in den vergangenen 12 Jahren meines Lebens sehr viel herumgekommen und habe die Botschaft von Offenbarung gepredigt. Und dort sind Personen zu meinen Predigten gekommen, Christen aus anderen Religionen, Christen aus anderen Kirchen, die dann zu mir gekommen sind und gesagt haben, das ist das allererste Mal, dass ich gehört habe, dass jemand etwas aus der Offenbarung weitergegeben hat. Mein Pastor sagt mir, dass man das Buch der Offenbarung nicht verstehen kann, was ich fast lustig finde. Ich frage ihn, wie viele der Bücher der Bibel können denn verstanden werden, frage ich dann. 65? Ja, 65. Aber nicht das letzte. Nein, nein, nicht das letzte. Was ist der Titel des letzten Buches? Offenbarung! Ist es nicht interessant, dass in der Christenheit heute, dass das Buch der Offenbarung als geheimnisvoll und einfach unverständlich erklärt wird? Und dass Gott uns als Volk den Schlüssel gegeben hat, um dieses unglaubliche Buch zu verstehen? Sie sehen, die adventistische Bewegung wurde als eine prophetische Bewegung ins Leben gerufen. Und uns sind diese feierlichen, ernsten Wahrheiten der Offenbarung anvertraut worden. Ich habe mit anderen Christen aus anderen Kirchen die Offenbarung studiert, die zwar sagen, sie verstehen die Offenbarung, aber sie haben sich immer bei ihren Interpretationen enttäuscht. Weil sie eigentlich total durcheinander sind und die Zusammenhänge nicht verstehen. Ich liebe einfach diese logische, aufeinander aufgebaute Theologie, die wir als Adventisten, Sieben-Tags-Adventisten haben. Könnt ihr Amen dazu sagen? Das war ein nicht sehr ausdrucksstarkes Amen. Ich habe gestern herausgefunden, ihr Deutsche könnt Amen sagen. Denn als wir in der Cafeteria waren, da sagte jemand, es gibt noch Nachschlag zum Essen, und da habe ich einige Amens gesagt. Also könnt ihr auch Amen zu geistlicher Nahrung sagen, Amen.

[10:08] Also wollen wir heute Morgen Gottes Wort studieren. Schlagt bitte auf in euren Bibeln den 1. Mose. Denn um die Offenbarung wirklich zu verstehen, müssen wir zurückgehen in das allererste Buch der Bibel. Also schlagt bitte auf, 1. Mose, Kapitel 9. Und wenn wir jetzt über Babylon sprechen, dann müssen wir uns ein bisschen daran erinnern, ganz an den Anfang, wo Babylon eigentlich herkommt. Denn hier in 1. Mose lesen wir von einer Stadt, die gebaut wurde. Und in dieser Stadt wurde ein Turm gebaut mit Namen Babel. Wie viele von euch mögen Städte? Ich mag Städte, aber lasst mich bitte meinen Satz zu Ende führen. Ich könnte sozusagen sagen, ich liebe Städte, aber der 2. Teil der Satz heißt, um dort Evangelisation zu machen. Tatsächlich bin ich ein Mensch, der das Landleben liebt. Aber ich mag Städte, weil ich da reingehe, und es ist so ein Schmelztiegel von allen möglichen Personen aus Nationen und Kulturen. Und ich mag da predigen. Aber wisst ihr, was das Problem mit Städten eigentlich ist? Das Problem der Städte sind die Menschen. Seht ihr, wenige Menschen, wenige Probleme, viele Menschen, viele Probleme. Denn ihr wisst, Menschen bringen die Sünde mit sich. Wenn wir also viele Menschen an einem Platz haben, dann bedeutet das viel Sünde. Es war niemals die Absicht Gottes, und es tut mir jetzt leid die Städte zu lieben. Es war niemals die Absicht Gottes, dass Städte gebaut werden sollten. Ich kann euch das aus der Bibel zeigen. In 1. Mose 9, Kapitel 1 hier haben wir die Zeit nach der Flut. Hier heißt es, Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen, seid fruchtbar und mehrt euch auf der ganzen Erde. Was hier eigentlich gemeint ist, zerstreut euch auf die ganze Erde, füllt die Erde. Und was dann in den nächsten Kapiteln passiert, da sehen wir, dass die Menschen, anstatt dass sie sich verteilten und zerstreuten und die ganze Erde füllten, sie zusammenkamen und dort eine Stadt und einen Turm bauten. Derjenige, der eigentlich hinter diesem ganzen Projekt stand und es gestartet hat, ist ein Mann namens Nimrod. Wir können über ihn etwas lesen in 1. Mose, Kapitel 10 und wir lesen dort ab Vers 8. Und Kusch zeugte Nimrod, der fing an, ein Gewaltiger zu sein auf der Erde. Er war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn, darum sagt man, wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Und der Anfang seines Reiches war Babel und Erok und Akkad und Kalne im Land Sinia. Wisst ihr, was der Name Nimrod eigentlich bedeutet? Der Name Nimrod bedeutet, wir werden rebellieren. Wenn also irgendwelche Eltern hier sind, nennt euren Sohn nicht Nimrod. Wir werden rebellieren. Und wie, er wurde wirklich seinem Namen geträumt.

[14:50] Schaut euch jetzt Kapitel 11 an. Schaut euch an, was dort passiert. Wir fangen an bei Vers 1. Und die ganze Erde hatte eine Sprache und die selben Worte. Und es geschah, als sie nach Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Land Sinia und wohnten dort. Und sie sprachen einer zum anderen wohl an, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen. Und der Ziegel diente ihnen als Stein und das Erzharz diente ihnen als Mörtel. Und sie sprachen wohl an, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reicht und machen wir uns einen Namen, dass wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde. Und wir sehen dort in diesem Vers, was eigentlich ihr Ziel war, gegen was sie eigentlich vorgegangen sind, gegen wen sie rebelliert haben, nämlich das Volk. Der Ursprung Babylons ist also eine Rebellion gegen das ganz klare, deutliche Wort Gottes. Es ist eine Bewährung, deren Ziel es ist, sich selbst zu bewahren, statt Gott zu bewahren. Es ist eine Bewegung, deren Ziel es ist, sich selbst zu verherrlichen, anstatt Gott die Ehre zu geben. Wir haben hier ein falsches religiöses System, das seinen Ursprung nicht bei Gott hat, sondern beim Menschen. Es ist sehr interessant zu sehen, dass sie hier einen Turm bauen und ihr Ziel ist, dass ihr Ursprung bis an den Himmel reichen soll. Sie wollen also in den Himmel, aber sie wollen den Himmel auf ihre eigene Art und Weise erreichen. Es ist interessant, dass Babylons Ursprung darin besteht, dass sie zwar zum Himmel wollen, aber auf ihre eigene Art und Weise. Und wenn wir dann zum Buch Offenbarung gehen, und wir uns dort in Kapitel 20 diese letzte Schlacht zwischen Gog und Magog und Gott anschauen, nach den tausend Jahren, und dort sehen wir diese ganze Schar derjenigen, die nach den tausend Jahren auferstanden sind, und die unter der Führerschaft von Satan das neue Jerusalem, diese Stadt angreifen. Und was wollen sie erreichen? Sie wollen mit Gewalt diese Stadt einnehmen. Sie wollen das neue Jerusalem, aber auf ihre Art und Weise. Genau wie Babel einen Turm baut zum Himmel, aber sie wollen dorthin gelangen, auf ihre eigene Art und Weise. Sie akzeptieren nicht, dass Jesus die Leiter zum Himmel ist. Sie akzeptieren nicht die Art und Weise, wie Jesus sie dargegeben hat, dass er nämlich sagt, ihr müsst meinen Glauben annehmen und meine Art und Weise, wie ihr zum Himmel gelangt. Nein, sie haben ihre eigene Art und Weise erfunden, wie man gerettet wird. Das ist das Mahlzeichen Babylon. Und auch heute ist das das Mahlzeichen Babylon. Das Wort Gottes verwerfen und ihre eigene Art erfinden, wie sie die Errettung bekommen.

[19:08] Aber beachtet, was hier jetzt weiter passiert in Kapitel 8, Vers 5. Und der Herr fuhr herab, um die Stadt und den Turm zu sehen, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun, und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. Wohl an, lasst uns herabfahren und ihre Sprache dort verwirren, dass sie einer des anderen Sprachen nicht verstehen. Und der Herr zerstreute sie von dort über die ganze Erde, und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Jetzt hört euch Vers 9 an. Darum gab man ihr den Namen Babel, denn dort verwirrte der Herr die Sprache der ganzen Erde. Und von dort zerstreute sie der Herr über die ganze Erde. Seht ihr, dass am Ende das Wort Gottes die Oberhand behält? Seht ihr, Babylon wird als Verwirrung definiert. Und es scheint so, dass Babylon Erfolg hat. Aber am Ende siegt Gott. Es ist interessant, dass wenn wir uns das moderne Babylon anschauen, wir ein sehr ähnliches Muster sehen. In modernen Babylon, die Nationen vereinen sich, um den Papst zu verlieren. Im modernen Babylon vereinen sich die Nationen, um die Ziele des Evangeliums und die Ziele Jesu Christi zu vereiteln. Und diese Dinge geschehen direkt vor der Wiederkunft Jesu. Also bildlich gesprochen ist es, als wenn wir tatsächlich sehen, wie dieser riesige Turm Babel sich vor unseren Augen stellt. Und es scheint so, als wenn er die Oberhand gewählt hat. Die ganze Welt geht diesem Babylon, diesem Tier hinterher. Aber genauso wie das Babylon aus 1. Mose Kapitel 11 letzten Endes keinen Erfolg hatte, genauso wird es dem modernen Babylon auch gehen, dass es letzten Endes nicht den Sieg erringen wird. Und genauso wie bei dem alten Babel Gott kurz vor seiner Verendung des Turms eingegriffen hat, genauso wird Gott eingreifen bei dem modernen Babylon kurz vor seiner Wiederkunft.

[22:23] Wir gehen jetzt wieder in die Offenbarung. Wir wollen uns hier das moderne Babylon näher anschauen. Schlagt bitte auf, Offenbarung Kapitel 17. Und wir beginnen in Vers 1 zu lesen. Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach, komm her, ich will dir das Urteil über die große Hure zeigen, die auf den vielen Wassern sitzt, mit der die Könige der Erde Hurerei getrieben haben, und die, die auf der Erde wurden, sind trunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. Und da führte mich im Geist weg in eine Wüste, und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tiersitzen voller Namen der Lästerung, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und wertvollem Stein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Gräueln und den Unreinheiten ihrer Hurerei. Und jetzt beachtet bitte den Vers 5, denn hier erscheint der Name Babylon wieder. Und an ihrer Stirn hatte sie einen Namen geschrieben, Geheimnis, Babylon, die Große, die Mutter der Hurerei und der Gräuel der Erde. Und in Vers 6 sagt Johannes dann, und ich sah die Frau trunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu, und ich verwunderte mich, als ich sie sah, mit großer Verwunderung. Was für ein erstaunliches Bild! Was für eine Darstellung! Johannes sieht eine Frau, die auf einem Tier reitet, und wir wissen aus der biblischen Prophetie, dass eine Frau immer ein Bild für eine Gemeinde ist. In Offenbarung haben wir in Kapitel 12 eine Frau, eine Braut, die das Bild der wahren Gemeinde Christi ist. Aber hier in Offenbarung 17 haben wir eine falsche Nachbildung einer Gemeinde, einer Braut. Wir haben hier also Babylon, die vorgibt, die Gemeinde Christi zu sein, aber sie ist nicht die echte Kirche oder die echte Braut Christi, sie ist ein falsches oder eine counterfeit-System der Ehe. Aber es ist eine Fälschung, eine nachgemachte Gemeinde, die nicht die wahre Gemeinde repräsentiert.

[25:54] Auf Grundlage der sechs Verse, die wir jetzt in Kapitel 17 gelesen haben, möchte ich einfach einige der typischen Charakteristika, die hier aufgezeigt werden, aufzählen, denn es ist nicht sehr schwer herauszufinden, welche Gemeinde oder Kirche hier tatsächlich gemeint ist. Hier ist davon die Rede, dass diese Kirche Verbindungen hat zu Politikern, zu Staaten, und wir können also sehen, dass es eine Kirche ist, die auch eine staatliche Macht hat. Und hier wird auch gesagt, dass diese Frau bekleidet ist mit Purpur und Scharlach, das sind also die typischen Farben dieser Kirche. Die Frau ist übergoldend mit Gold und wertvollen Steinen und Perlen, das heißt, wir schauen uns hier eine Organisation an, die extrem hohen Reichtum besitzt. Die Frau ist betrunken von dem Blut der Märtyrer, es ist also eine Kirche, die verfolgt oder verfolgt hat. Und außerdem haben wir gelesen, dass diese Kirche die Mutter der Huren ist, es ist also eine Kirche, die sich als die Mutterkirche versteht. Und es besteht gar kein Zweifel, meine Freunde, dass wir uns hier die römische Kirche anschauen. Es geht hier überhaupt gar nicht darum, dass wir irgendein einzelnes Glied der römisch-katholischen Kirche einen Katholiken angreifen wollen. Meine Eltern sind als römische Katholiken aufgewachsen. Und ich weiß, dass es viele, viele Katholiken gibt, die Jesus lieben. Aber was die Bibel hier macht, sie zeigt hier ein System auf, ein religiöses System, das das Wort Gottes missbraucht hat. Und wir sollten uns nicht dafür schämen, diese biblische Tatsache aufzuzeigen. Denn wir stehen nicht allein damit. Wenn wir zurück schauen auf die Geschichte, dann sehen wir, dass es sehr viele Reformatoren gab, die Daniel und Offenbarung studiert haben, und diese Abschnitte studiert haben, und die genau zu der gleichen Überzeugung gekommen sind. Es waren Bibelstudenten, die wie zum Beispiel Wycliffe, Tyndale, Cranmer oder John Bunyan oder auch Sir Isaac Newton, George Whitefield, Jonathan Edwards und sogar Charles Spurgeon. Sie haben also das Amt des Papsttums dieses System als den Antichristen identifiziert, basierend auf Daniel und Offenbarung und anderen Abschnitten in der Bibel, die sie studiert haben.

[29:37] Schaut euch jetzt in Kapitel 17, den Vers 18 an. Das lesen wir dort. Und die Frau, die du sahst, ist die große Stadt, die das Königtum hat, über die Könige der Erde. Und die Bibel sagt uns, dass die große Stadt die Frau ist und die Frau, die wir als das Kirchenstaat der Macht von Rom identifizieren. Man kann sagen, dass Babylon die Stadt ein Symbol ist, eines Zusammenschlusses von falscher Religion, wobei das Papsttum die Führung hat. Es besteht immer eine gewisse Gefahr, wenn wir solche Abschnitte interpretieren, wir sagen zu, fertig, Thema abgeschlossen. Ich bin ja kein Katholik. Mir geht's gut. Da drüben haben wir Babylon. Ich bin nicht Babylon. Was ich aber mit dem Rest unserer Zeit heute Morgen tun möchte, ist herauszufinden, ob der Geist Babylons eventuell inmitten unserer eigenen Bewegung sein könnte. Denn obwohl wir Babylon identifizieren können als eine falsche Religion, besteht eine gewisse Gefahr, dass die Prinzipien, auf denen dieses falsche System beruht, die gleichen Prinzipien sind, auf denen wir gewisse Dinge aufbauen. Ich möchte euch zwei verschiedene Abschnitte aus dem Buch Jesaja vorstellen. Denn die Frage, um die es hier eigentlich geht, ist, woher wissen wir, dass eine Bewegung wirklich initiiert und angetrieben wird durch Gott oder eine Bewegung initiiert und angetrieben wird durch den Geist?

[32:13] Schlagt also bitte mit mir auf, Jesaja Kapitel 60, und wir fangen an bei Vers 1. Dort heißt es, wir lesen hier von einer Bewegung, die ins Leben gerufen wurde und angetrieben wird durch niemand anderes als Gott selbst. Das ist das, was unser Ziel ist, was wir sein wollen, diese Bewegung, über die wir hier lesen. Steh auf, leuchte, denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir aufgegangen. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Welt, aber über dir strahlt der Herr auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und Nationen wandeln zu deinem Licht hin und Könige zum Glanz deines Aufgangs. Wisst ihr, dass das eine Weissagung ist, die angewandt werden soll und erfahren werden soll durch die Adventsbewegung? Gottes Herrlichkeit, Gottes Ehre, sein Volk soll in seinem Volk erkannt und reflektiert werden, hier auf dieser Erde. Und die ganze Erde soll erleuchtet werden von der Herrlichkeit Gottes. Und dann wird hier vorhergesagt, hier ist ein Versprechen, die Nationen, die Heiden werden kommen. Die Menschen werden erkennen, dass diese Wahrheit nicht etwas ist, was menschlichen Ursprung hat, sondern es kommt von oben.

[34:17] Und jetzt schlagen wir aber Jesaja 50 auf, denn es gibt eine andere Bewegung, die auch Licht hat, aber dieses Licht stammt aus einer anderen Quelle. Denn in Jesaja 60 ist von einer Bewegung geredet, die hat Licht und Herrlichkeit, aber dieses Licht stammt nicht aus ihr selbst, sondern sie sind nur die Reflektoren sozusagen des Lichtes und der Herrlichkeit, die von Gott kommt. Und jetzt schauen wir uns an Jesaja 50 Vers 11. Siehe, ihr alle, die ihr ein Feuer anzündet, mit Brandpfeilen, die euch, ich übersetze aus dem Englischen, die sich mit Funken umgeben, hinweg in die Glut eures Feuers und in die Brandpfeile, die ihr angesteckt habt. Das geschieht euch von meiner Hand, in Herzeleid sollt ihr da leben. Wir haben hier in Jesaja 50 das Bild von Menschen, die ihre eigene Religion ins Leben gerufen haben. Sie haben dort ein Funken, ein Feuer, das angezündet wird. Es gibt Feuer, es gibt Licht, aber es ist kein Licht, was von oben kommt, es ist ein Licht, was von Menschen entzündet wird. Und deswegen müssen wir die Frage stellen, wenn unter uns Licht gesehen wird, ist dieses Licht von Gott kommt, ist es eine Reflektion des Lichtes Gottes und seines Charakters oder ist es ein Licht, was entstanden ist aus Feuer, das wir selbst angezündet haben. Seht ihr, Babylon hat Licht, aber es ist nicht das Licht, was von oben kommt. Es ist ein Feuer, was sie selbst angezündet haben. Und wir stehen in der Gefahr, das selber zu tun. Woran können wir jetzt genau unterscheiden? Spiegeln wir das Licht Gottes wieder oder haben wir unser eigenes Feuer angezündet?

[37:01] Schlagt bitte auf Jesaja Kapitel 4. Und hier schauen wir uns den ersten Vers an. Jesaja Kapitel 4 Vers 1. Das ist irgendwie ein etwas unvollständiger Vers. Und doch hat dieser Vers sehr viel Bedeutung für uns, gerade im Kontext der Offenbarung, wenn wir ihn richtig verstehen. Jesaja Kapitel 4 Vers 1 sagt, Also dieser Vers ist vielleicht schwer zu verstehen, aber wir lesen und an jenem Tag werden sieben Frauen einen Mann ergreifen und sprechen. Wir wollen unser eigenes Brot essen und uns mit unseren eigenen Kleidern bekleiden. Nur lass uns nach deinem Namen genannt werden. Nimm unsere Schmache weg. Ich erinnere mich, das erste Mal, als ich das Vers gelesen habe, und ich dachte, was spricht Jesaja? Aber wenn wir uns die symbolische Sprache ansprechen, die er hier benutzt, dann sind das ganz tiefe Gedanken, die eine große Relevanz haben für uns. Er spricht hier von sieben Frauen. Die Zahl sieben in der Bibel ist eine Zahl, die vollständig bezeichnet. Die Zahl sieben ist eine Zahl, die Vollkommenheit andeuten will. Und wir haben bereits gesagt, eine Frau ist ein Symbol für eine Gemeinde oder eine Kirche. Also wir haben hier die Zahl sieben, das Symbol der Vollkommenheit, das Symbol der Vollkommenheit, das Symbol der Wir haben hier die Zahl sieben, das Symbol der Vollständigkeit, die Frau, das bedeutet, wir haben also ein Bild von der Fülle oder die Vereinigung von allen Kirchen. Und was heißt es dann weiter? Hier spricht es von diesen sieben Frauen. Wir werden unser eigenes Brot essen Aber wir wollen deinen Namen. Lass uns nach deinem Namen genannt sein, damit unsere Schmach weggenommen wird. Wenn wir uns heute die Christenheit insgesamt anschauen, egal um wen es geht, Presbyterianer, Methodisten, dann folgen sie alle einem Mann. Und zumindest mit Worten drücken sie aus, wir folgen einem bestimmten Mann. Wer ist dieser Mann? Jesus ist der Mann. Sie wollen also den Namen Jesus. Sie wollen Christen genannt werden. Aber es gibt ein Problem. Das Problem ist, sie wollen nicht sein Brot und seine Nahrung.

[40:21] Was ist die Nahrung? Was ist das Brot? Schlag bitte auf Matthäus 4. Matthäus Kapitel 4. Und dort Vers 4. Dort sagt die Bibel, Jesus spricht hier. Er aber antwortete und sprach, es steht geschrieben, nicht von Brot allein der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht. Freunde, dieses Brot ist ein Symbol für das Wort Gottes, für das Brot des Lebens. Was Jesaja in Kapitel 4 Vers 1 schreibt, ist eine Christenheit, die zwar den Namen Christi tragen möchte, aber sein Wort nicht haben will. Und gleichzeitig wird diese Christenheit beschrieben als jemand, der sein Kleid nicht haben will. Und das ist natürlich ein Symbol für seine Gerechtigkeit. Und wir können hier nicht ins Detail gehen, aber es ist ein sehr tiefes Bild, was viel aussagt. Denn es gibt heute viele Christen, die den Namen Jesus wollen. Und sie bekennen vielleicht äußerlich, dass sie sein Wort annehmen, aber wenn man sich anschaut, was sie tun, dann lehnen sie sein Wort ab und wollen sein Brot nicht haben.

[42:11] Die Unterscheidung zwischen Babylon und Gottes Volk ist ganz klar und deutlich. Gottes Volk sind Reflektoren. Sie spiegeln das Licht, was von oben kommt, wieder und sie basieren ihre Lehren auf Gottes Wort. Während Babylon initiiert seine eigene Religion. Eine Form von Religion initiiert und den Namen Jesus haben möchte, aber das Wort Gottes nicht will. Aber kann das, was dort in Babylon vor sich geht, auch in unserer eigenen Mitte passieren? Kann das in der Adventbewegung passieren? Aber ist denn nicht die Adventbewegung hat ihren Ursprung auf dem Wort Gottes, basiert auf dem Wort Gottes? Ist das nicht die Art und Weise, wie wir zu dem Verständnis unserer Lehrpunkte gekommen sind? Ja! Aber was ist geschehen? Was wir heute in der Adventbewegung sehen, ist, dass unter uns eine andere Bewegung stattfindet. Eine Bewegung, die den Namen Jesus haben möchte, und die sich um diesen Namen scharen möchte. Und da scheint eine Menge Licht zu sein, aber die die Lehren der Adventbewegung nicht mehr wollen. Die sagen, lass uns diese Lehren beiseite schieben. Lass uns einfach nur auf Jesus den Schwerpunkt legen, den Fokus auf diesen Namen legen. Aber was ist das Problem? Jesus wird neu definiert. Jetzt definieren wir Jesus neu, nach unserer eigenen Vorstellung, wie wir denken, dass Jesus wäre. Statt, dass wir uns darauf basieren, was sein Wort über ihn sagt, wie er tatsächlich ist.

[44:41] Also der Unterschied zwischen dem, was Babylon ist, und dem Geist, der Babylon vertritt, und dem, was sein Volk darstellt, ist ganz klar und deutlich. Der Unterschied wird definiert durch die Frage, lebst du nach dem Wort Gottes? Lebst du nach jedem Wort, was aus dem Mund Gottes durch den Mund Gottes geht? Nicht irgendwelche Wörter, die wir uns rausgepickt haben, sondern jedes Wort.

[45:15] Wir gehen zurück zu Matthäus 4, denn Jesus ist unser Vorbild. Amen. Schauen wir uns an, wie Jesus in Kapitel 4 das Wort Gottes benutzt. Jesus wird dreimal versucht, und dreimal zitiert er das Wort Gottes. Wir haben bereits Matthäus 4, Vers 4 gelesen, und Jesus zitiert hier in Matthäus 4, Vers 3. In Matthäus 4, Vers 7, bei der zweiten Versuchung, sagt Jesus, wiederum steht geschrieben, du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen. Und dies ist ein Zitat aus 5. Mose 6, Vers 16. Und in der vierten Versuchung, Matthäus 4, Vers 10, und in der vierten Versuchung, Kapitel 4, Vers 10, sagt er dann, da sprach Jesus zu ihm, geh hinweg, Satan, denn es steht geschrieben, den Herrn, deinen Gott sollst du anbieten, und ihm allein. Und in der vierten Versuchung, 5. Mose, Kapitel 6, nämlich Vers 13, was ist das Muster hier? Dreimal zitiert Jesus aus 5. Buch Mose. Lass uns einen Schritt zurück gehen. Wann wurde das 5. Buch Mose geschrieben? Als das Volk 40 Tage lang in der Wüste war. Die Hebräer sind also 40 Jahre lang in der Wüste, und sie werden versucht, zu murren, sie werden versucht zu sündigen. Und was machen sie die meiste Zeit? Sie fallen auf die Versuchung herein. Sie murren, sie sündigen. Und wenn wir jetzt nach vorne spulen, sehen wir, wie Jesus sich in der Wüste befindet. Also nicht 40 Jahre, sondern 40 Tage, für jeden Tag ein Jahr. Und er macht dieselben Versuchungen durch, obwohl ich sagen würde, die Versuchungen sind viel stärker. Und was tut er hier? Er benutzt das Wort Gottes, um jede der Versuchungen zu widerstehen. Er benutzt 5. Mose. Ist das nicht unglaublich? Wenn Gott, Gott im Fleisch, benutzt das Wort Gottes, wenn er versucht wird, wie viel mehr sollten wir das Wort Gottes benutzen, wenn Versuchungen kommen?

[48:39] Und so oft geschieht es uns dennoch, dass wir das Wort Gottes so betrachten, dass wir sagen, ja, interessant zu lesen. Studieren wir es wirklich? Lässt du wirklich zu, dass das Wort Gottes Fleisch wird in dir? Seht ihr, in der Wüste, als sie 40 Jahre lang herumgewandert sind, hat Gott sie mit Daruk versorgt. Er hat sie mit Mana gefüttert. Könnt ihr euch vorstellen, wie das war, als das erste Mal das Mana gefallen ist? Stellt euch vor, ihr wärt dabei gewesen. Ihr wacht auf am ersten Morgen und du gehst aus deinem Zelt heraus und du schaust auf die Erde und da siehst du dieses weiße Zeug. Und sie sagten, Mana, Mana, oder Manhu, und das ist eigentlich eine Frage, das heißt, was ist das? Sie wussten also nicht, was das ist, Manhu, Manhu, Mana, Mana, was ist das? Aber sie hätten da den ganzen Tag stehen können und fragen können, was ist das, und darüber nachdenken Aber eine Sache hätten sie tun müssen, was ist das? Sie mussten es aufheben und nicht nur aufheben und es anfassen und fühlen Oder vielleicht, wenn sie ein Mikroskop gehabt hätten, das unter das Mikroskop tun und anschauen Sondern sie mussten etwas anderes damit machen, etwas ganz Einfaches. Schmecken und sehen, dass der Herr gut ist. Wisst ihr, dass häufig heute wir das Wort Gottes so behandeln wie das Mana. Und da ist das Mana, das Wort Gottes ist dort und wir stellen die Frage, Mana, was ist das? Geschichte, Prophetie, Poesie, Psalmen, Biografien, alles diese Dinge ist das Wort Gottes. Und wir studieren es, und wir analysieren es, und Gott verbietet, wir sollen es nicht kritisieren, und es wird gefragt, es wird kritisiert. Ja, es wird kritisiert. Ich sagte Gott verbietet, ich hoffe es ist nicht wir. Möge Gott bewahren, dass wir es kritisieren, oder einige bezweifeln es. Und die ganze Zeit wartet das Wort Gottes eigentlich nur auf eins, dass wir es schmecken. Was müssen wir also mit dem Wort tun? Wir müssen das Wort Gottes nehmen und zulassen, dass das Wort Gottes wirklich ein Teil unserer Erfahrung wird. Nicht nur, dass wir es lesen, um in der Sabbatschule kluge Antworten geben zu können, sondern es so lesen, dass wir wirklich nach diesem Wort unser ganzes Leben ausrichten. Dass es ein Teil dessen wird, was wir selbst sind, sondern dass wir etwas widerspiegeln, was nicht ein Licht ist, was aus uns selbst herauskommt, sondern ein Licht, was die Herrlichkeit Gottes von oben widerstreitet. Ich denke, wir sollten das Wort Gottes mit der gleichen Achtung und dem gleichen Respekt behandeln, wie Jesus es behandelt hat, als er hier auf der Erde war.

[52:45] Und schaut euch an, was Jesus hier im alten Testament beginnt. Wir fangen an zu lesen in Vers 17. Und das ist hier ein ganz kritischer Punkt, weil Jesus jetzt im Sermon auf der Mauer ist. Er wird den Leuten erzählen, was er gekommen ist und was er nicht gekommen ist. Und er sagt hier, denke nicht, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten zu zerstören. Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Und die Ausdruckung Gesetz und die Propheten ist mehr als nur das Buch Mose, sondern es geht um die gesamte Heilige Schrift. Er sagt hier also, ich bin nicht gekommen, um irgendeinen Teil der Schrift zu zerstören. Schaut euch die Sprache von Vers 18 an. Vers 18. Denn wahrlich, ich sage euch, bis Himmel und Erde vergehen, soll auch nicht ein Jodder oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Jesus sagt hier also mit anderen Wörtern, ich bin noch nicht gekommen, um das Wort Gottes zu verändern, nicht einmal ein Strichlein. Nein, er ist gekommen, um die Schrift, die von ihm zeugt, zu erfüllen. Wenn Jesus nicht gekommen ist, um die Schrift zu verändern, nicht einmal ein Jodder, nicht einmal ein Strichlein. Babylon hat das Wort Gottes verändert und zwar in viel drastischerer Weise als nur ein Jodder und ein Strichlein. Und selbst in unserer Mitte sehen wir die Gefahr, dass Gottes Wort in Frage gestellt wird und verändert wird.

[55:11] Vor einigen Jahren reiste ich mit dem Flugzeug. Ich war zusammen mit meiner Frau und wir fliegen sehr gerne, weil dort finden immer sehr interessante Gespräche statt. Denn gewöhnlich sehr schnell, wenn man mit seinem Sitzpartner ins Gespräch kommt, dann kommt irgendwann die Frage, was machen Sie so? Und ich mag diese Frage. Denn ich kann dann erklären, was ich mache, dass ich nämlich Gottes Wort lehre und diese Person kann nicht weglaufen. Wir sind ja im Flugzeug. Und da haben wir diesen jungen Mann und er sagt, was machen Sie so beruflich? Und wir erklären, wir sprechen über das Wort Gottes. Er war sehr interessiert, aber gleichzeitig sehr skeptisch. Es war ein freundliches Gespräch, aber er hat uns herausgefordert. Er war kein gläubiger Mensch, aber er hatte Freunde, die Christen waren. Und er sagte, ja, eine ganze Anzahl seiner Freunde sind Christen. Und ich kann mich jetzt nicht mehr an den genauen Verlauf des Gesprächs erinnern, aber schließlich landen wir bei dem Thema Schöpfung. Und als wir so über das Thema Schöpfung sprechen, und er so langsam versteht, was unser Standpunkt ist, sieht es aus, als wäre er einfach nur noch mit offenem Mund da. Also Moment mal, sagt er. Das musst du mir nochmal erklären. Sie glauben tatsächlich, dass 1. Mose 1 wörtlich zu verstehen ist? Er sagt, das muss ich nochmal hören, damit ich wirklich verstanden habe, was Sie sagen. Und Sie glauben wirklich, dass Gott wörtlich gesprochen hat und es entstand und das Ganze hat tatsächlich eine ganze Menge Christen. Und ich sage, ja. Und wisst ihr, was er sagte? Er sagt, ich kenne eine ganze Menge Christen. Aber ich habe noch niemals einen Christen getroffen, der buchstäblich an 1. Mose glaubt. Ich will dir sagen, mein Freund, wenn du heute Morgen daran glaubst, dass 1. Mose 1 buchstäblich zu verstehen ist, dann gehörst du zu einer Gattung, die dabei ist, auszusterben. Denn innerhalb der Christenheit heute distanziert man sich von diesem Kapitel. Aber wie kannst du, wenn du das Wort Gottes in 1. Mose 1 nicht glaubst, wie kannst du dann an Offenbarung Kapitel 22 glauben? Und das ist genau das Problem, mit der die Christenheit zu tun hat. Wenn wir uns entfernen von dem offenbarenden Wort Gottes und Christus sagt, ich bin nicht gekommen, und wir sollten uns bewusst sein, dass wir nicht das Gleiche auch tun. Denn wir müssen und wollen Jesus folgen. Und wenn das Wort Gottes das ist, wovon wir leben, dann sollten wir genauso sein wie Christus.

[59:07] Seht ihr das Wort Gottes? Formt das Bild, das du von Gott hast. Das Wort Gottes formt dein Bild von Jesus. Es gibt eine Illustration, eine Analogie, ein Bild in der Bibel, das ich ganz toll finde. Leider haben wir nicht die Zeit, da ins Detail zu gehen. Aber in Jeremia 18 da sagt Gott zu Jeremia, geh in das Töpferhaus. Und er geht in das Haus des Töpfers und er sieht dort den Töpfer, wie er mit dem Ton arbeitet. Und dann spricht Gott zu Jeremia und sagt, das ist das, was ich gern mit meinem Volk tun möchte. Gott stellt sich selbst als der Töpfer dar. Die Menschheit ist der Ton. Das heißt, Gott arbeitet uns hier, er formt uns, er modelliert uns in sein Bild. Das ist Jesaja 60. Die Herrlichkeit Gottes, die widergestrahlt wird, die reflektiert wird durch sein Volk. Oder diejenigen, die den Geist Babylons haben. Sie drehen das Bild um. Sie stellen das Bild auf den Kopf und der Töpfer wird der Mensch und Gott ist der Ton. Und anstatt, dass Gott den Menschen in seinem Bild schafft, schafft jetzt der Mensch Gott in seinem Bild, nach seiner Vorstellung. Und sie sagen, der Mensch sagt, das ist mein Bild von Gott, so ist er, so soll er sein. Und dann kommt jemand anderes und sagt, dieses Bild von Gott gefällt mir nicht. Mein Bild von Gott ist so. Und so bekommen wir viele Götter und viele Jesus. Aber es gibt in der Schrift nur einen Gott, nur einen Jesus. Und woher wissen wir, wie Jesus wirklich ist, wie Gott ist? Wie können wir seinen Charakter verstehen? Indem wir zulassen, dass Gott der Töpfer ist und dem wir uns demütig in seine Hände begeben und dass er uns formt. Aber wenn wir uns der höheren Kritik verschreiben, dann werden wir unser eigenes Bild von Gott bauen. Wenn wir uns entfernen von der Schrift und uns einfach nur den Namen Jesus für uns haben wollen und einfach nur die Erfahrung ohne die Schrift haben wollen, dann werden wir unser eigenes Feuer entzünden. Und es ist sehr, sehr klar nach der Schrift, was das Resultat dessen sein wird.

[1:02:39] Lasst uns unser Leben auf das Wort Gottes aufbauen. Wisst ihr, ich kann mir nichts Schöneres, nichts Besseres vorstellen, als das Wort Gottes zu verstehen. Es hat Kraft. Und wisst ihr, was die größte Kraft hat? Wenn du das Wort Gottes nicht geändert hast. Wisst ihr, wann das Wort die größte Überzeugungskraft hat? Wenn du das Wort so weitergibst, genauso wie es ist. Das ist der Moment, wenn das Wort wirklich seine Kraft hat. Und was ist das, wenn es seine Überzeugungskraft hat?

[1:03:21] Vor einigen Jahren habe ich eine Evangelisationsserie in meinem Geburtsland Neuseeland durchgeführt. Und dort kam ein Ehepaar zu dieser Versammlung und jeden Abend waren sie da. Und das Wort Gottes kam Teil ihres Lebens. Und als sie die Sabbat-Wahrheit entdeckten, was übrigens ein Unterscheidungsmerkmal ist von Babylon, der Geisterweisung sagt ganz klar, der Zustand der Toten und die Frage Sabbat-Sonntag ist ein Unterscheidungsmerkmal, ein Kennzeichen von Babylon. Natürlich gibt es auch noch andere Erkennungsmerkmale, aber diese beiden Themen sind ganz deutliche Erkennungsmerkmale von Babylon. Und wenn man dann anfängt, das Wort Gottes zu predigen, dann, dieses Ehepaar erkannte, ja, wir sind ein Teil von Babylon. Und sie wollten anfangen, den siebten Tag Sabbat Gottes zu heilen. Und so kam der Mann zu mir und wir hatten ein Gespräch. Und er sagte, ich möchte getauft werden, am kommenden Sabbat, aber ich habe ein Problem. Und zwar mit meiner Arbeitsstelle. Denn ich arbeite am Sabbat, aber ich will mich diesem Problem stellen, aber ich möchte jetzt getauft werden. Und dann, er sagte, werde ich hinterher getauft werden. Und ich sagte, vielleicht gibt es einen anderen Gedanken, den ich Ihnen hier vorstellen möchte. Wie wäre es, wenn Sie zuerst zu Ihrem Arbeitgeber gehen und dieses Sabbat-Problem lösen und dann, wenn das Problem gelöst ist, danach getauft werden? Und er sagte, gut, am nächsten Tag geht er zu seinem Arbeitgeber und sein Boss war sehr, sehr, er zeigte nicht viel Emotion, er war einfach sehr einfach. Und so sagte er ihm, Sie gehen nach Hause und denken über das, was Sie hier vorgestellt haben. Das hat sein Boss gesagt. Sein Boss hat überhaupt keine emotionale Reaktion gezeigt und er hat zu ihm gesagt, gehen Sie nach Hause und denken Sie über diese Sache nach. Und dann werden wir morgen darüber reden. Also er ging nach Hause und sein Eindruck war, ich werde meinen Job verlieren. Also diese Art und Weise, wie sein Boss darauf reagiert hatte, war er sich klar, ich werde meine Arbeitsstelle verlieren. Und er hat mich angerufen und ich habe ihm gesagt, ich werde für dich beten. Den Abend, die Nacht, hat er überhaupt nicht geschlafen. Und er hat immer wieder diese Gedanken durch seinen Kopf, was soll ich machen? Und später hat er mir dann gesagt, dass er während dieser Nacht immer wieder und immer wieder das Wort Gottes aufgeschlagen hat. Und er hat sich immer wieder diese Abschnitte angeschaut und gesagt, ich kann es einfach nicht ableugnen, die Wahrheit ist genau hier. Und als der Morgen kam, da sagte er, egal was kommt, ich halte mich an das Wort Gottes. Er ging zu seinem Arbeitgeber und er sagte, ich werde am Sabbat nicht arbeiten. Und sein Arbeitgeber sagte, ich habe darüber nachgedacht. Ich will sie behalten. Er hat eine bessere Position bekommen, wurde besser bezahlt und hatte alle Sabbate frei. Was sagt er dazu? Es lohnt sich, dass wir unser Leben auf dem Wort Gottes aufbauen. Das Wort Gottes ist unveränderlich und hat die Macht in uns, ein ganz neues Leben eines Christen zu schaffen.

[1:07:58] Und deswegen ist mein Gebet heute Vormittag ganz einfach, dass wir das Wort Gottes nehmen und dass wir unser Leben auf diesem Wort aufbauen. Dass wir nicht nur einem Namen folgen, sondern dass wir seinen Worten folgen, seinem Charakter. Wie viele von euch möchten auch ihr Leben auf dem Wort Gottes aufbauen? Lasst uns gemeinsam leben. Wir wollen niederknien.

[1:08:38] Unser Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für deine Schrift, dein Wort. Wir danken dir für die Offenbarung, die du über dich selbst dort gegeben hast. Und ich bete darum, dass wir diese Offenbarung, wie sie von dir uns gegeben wurde, in Empfang nehmen, und dass wir sie nicht verändern, sondern dass wir sie annehmen. Und ich bete darum, dass wir in unserer Mitte nicht diesen Geist von Babylon erfahren, sondern dass wir Jesus, den Namen Jesus und alles, was er gesprochen hat, so annehmen. Danke, Herr, für die zweite Engelsbotschaft. Danke für die eindeutige Warnung, die wir in der Bibel finden, und hilf uns, dass wir unser Leben aufbauen auf dem Felsen Jesus Christus. Und ich bete dies im Namen Jesus. Amen.


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