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In dieser Andacht aus der Serie „Jedes Wort“ spricht Christopher Kramp über 1. Chronik 28:9. Er beleuchtet die Bedeutung von Davids Worten an seinen Sohn Salomo, der die Wichtigkeit der Herzenshaltung und der Gedanken vor Gott betont. Die Botschaft ermutigt dazu, sich auf das Gute zu konzentrieren und Gottes Gnade zu erkennen, um den eigenen Charakter positiv zu formen.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Wenn man am Lebensende seinen Kindern noch einmal etwas mitgibt, dann sind das oft sehr gewichtige Worte. So ging es David, als er dem Salomo folgendes sagte in 1. Chronik 28, Vers 9. "Und du, mein Sohn Salomo, erkenne den Herrn deines Vaters und diene ihm von ganzem Herzen und mit williger Seele. Denn der Herr erforscht alle Herzen und erkennt alles Trachten der Gedanken. Wenn du ihn suchst, so wird er sich von dir finden lassen. Wenn du ihn aber verlässt, so wird er dich verwerfen auf ewig."

[0:34] David erinnerte Salomo daran, dass Gott unsere Gedanken kennt. So oft überlegen wir gar nicht, wohin unsere Gedanken ständig abschweifen. Aber Gott hat uns die Vorstellungskraft nicht gegeben, damit wir bei einem äußeren korrekten Verhalten innerlich alles Mögliche denken. Gott möchte, dass wir mit unserer Willenskraft unsere Gedanken, das Trachten unseres Herzens kontrollieren und unter seinen Einfluss stellen. Denn wenn Gedanken falsch sind, dann werden auch Emotionen falsch werden und dann wird unser Charakter verderben.

[1:08] Ein Problem ist, dass wir so oft zwar theoretisch von der Gnade Gottes wissen, aber so wenig darüber nachdenken. Wir fühlen uns vielleicht unwürdig und schätzen sie gar nicht wirklich. Aber wenn wir in die Natur schauen, die Schönheit, die Gott geschaffen hat, wenn wir seine künstlerische Kreativität sehen, dann gibt es so viel Gutes, über das wir nachdenken können, dass eigentlich kein Platz mehr dafür ist, sündigen Gedanken nachzugehen. Wenn wir uns auf das Gute konzentrieren und unser Trachten darauf gerichtet ist, Gott zu erkennen, dann wird auch ganz automatisch unser Charakter in eine richtige Richtung geformt werden.

[1:38] In diesem Sinne möchte ich dich ermutigen, lieber Freund, liebe Freundin, dass du heute im Alltag einmal über das nachdenkst, was Gott getan hat in deinem Leben, um dich herum, in der Natur, wo auch immer. Und dass du durch dieses Nachdenken wirklich aus jedem Wort lebst, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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