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Diese Andacht beleuchtet die bemerkenswerte Wandlung des Apostels Johannes von einem hitzköpfigen „Donnersohn“ zu einem Jünger, der von Jesus besonders geliebt wurde. Christopher Kramp zeigt auf, wie Jesus Johannes‘ Herz formte und ihn lehrte, aus Gottes Liebe zu leben. Die Andacht betont die Bedeutung von Gottes Liebe als Grundlage für unsere Nächstenliebe, basierend auf 1. Johannes 4:10-11.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Es ist im Leben gut, Vorbilder zu haben. Und wenn man sich in der Bibel umschaut nach Menschen, deren wirklich vorbildhaften Charakter ein christliches Leben gelebt haben, dann sticht einer unter ihnen, neben einigen anderen, heraus: nämlich Johannes.

[0:21] Nun, Johannes war nicht immer so großartig und so christlich, wie er später gezeichnet wird. Er war durchaus recht aufbrausend, jemand, der nach Ehre und nach Macht strebte, jemand, der gerne auch sich Rechte und Vergeltung üben wollte. Er hatte ein schlechtes Temperament, war aufbrausend und suchte Kritik.

[0:43] Und Jesus hat all das gesehen, er nannte ihn sogar einen der Donnersöhne. Doch Jesus sah dahinter ein aufrichtiges, liebendes Herz, und mit diesem liebenden Herzen konnte Jesus arbeiten. Er tadelte seinen Stolz, er enttäuschte seine Ambitionen, er testete den Glauben und er zog ihn in der wahren Liebe.

[1:06] Johannes war so dankbar dafür, er schätzte die Worte und Werke Jesu ganz besonders. Mehr als alle anderen war er aufnahmebereit für all das, was Jesus sagte. Er war Jünger und hatte vielleicht einen noch kindlicheren Glauben als die restlichen Jünger. Und obwohl Jesus alle liebte, war Johannes der Jünger, den Jesus besonders liebte, weil eben dieser immer an seiner Seite war.

[1:26] Die Lektionen der Liebe und Gnade Gottes wurden in seine Seele förmlich eingebrannt. Und wann immer er Gelegenheit hatte, sprach er mit solch einer Liebe und Überzeugungskraft von der Gnade, die er selbst erfahren hatte. In 1. Johannes 4, Vers 10 und 11 sagt er: "Darin besteht die Liebe, nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden." Wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir es schuldig, einander zu lieben.

[1:56] Sein größter Wunsch war es, so zu werden wie Jesus. Und er lebte aus jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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