Diese Andacht vergleicht die Charakterentwicklung von Johannes und Judas, zwei Jüngern Jesu. Sie beleuchtet, wie unterschiedliche Reaktionen auf göttliche Ratschläge zu fundamental verschiedenen Lebenswegen führen können – entweder zu echter Heiligung oder zum Verlust. Der Vers aus 1. Johannes 5,12 unterstreicht die zentrale Bedeutung der Beziehung zu Jesus für das Leben.
Jedes Wort – 1. Johannes 5:12
Christopher Kramp · Jedes Wort (Andachtsserie)Weitere Aufnahmen
Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)
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Transkript
[0:00] Wie wir gestern gesehen haben, hat Johannes viele Lektionen lernen müssen. Er hatte natürlicherweise einen aufbrausenden Charakter und er musste durch Jesu mahnende Worte immer wieder gedemütigt werden. Aber Johannes liebte Jesus so sehr, dass er all diese Lektionen aufnahm und durch Gottes Gnade echte Charakterveränderung erlebte. Er sog all diese Tadel und diese liebgemeinten Ratschläge auf und wurde immer mehr im Charakter wie Jesus.
[0:37] Ein ziemlich krasser Kontrast dazu ist das Leben von Judas. Judas war auch ein Jünger und Judas hat ebenfalls sich zu Jesus bekannt. Judas sah auch die Schönheit des Charakters Jesu, aber er wollte die Lektionen nicht annehmen. Judas war ein äußerlicher Christ ohne innerliche Charakterumwandlung, ohne Heiligung, denn er hätte seine eigenen Ideen, seinen eigenen Stolz aufgeben müssen, um Jesu Ratschläge in seinem Leben wirklich umzusetzen. Stattdessen wählte er seine eigenen schlechten Gedanken, er wählte die Finsternis, bis Satan volle Kontrolle über ihn hatte.
[1:21] Johannes und Judas stehen beispielhaft für zwei Gruppen von Christen in allen Zeiten und auch heute. Beide hatten ernste Charakterfehler, beide hatten dieselben Gelegenheiten vom Wort Gottes, das Fleisch geworden war, zu lernen. Der eine nahm die Ratschläge an und erlebte echte biblische Heiligung, der andere wollte keine Heiligung. Er verletzte sein eigenes Gewissen, verfestigte sich in der Sünde, bis er verloren war.
[1:53] Für Gott ist die Frage, wem du folgen möchtest, Johannes oder Judas. Die Bibel sagt in 1. Johannes 5, Vers 12: „Wer den Sohn hat, der hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“ Würde Gott dir helfen, auch aus diesem Wort zu leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.
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