In dieser Andacht geht es um die Geschichte von Josef, der von seinen Brüdern als Sklave verkauft wurde. Trotz dieser tiefen Verletzung erkannte Josef Gottes Führung in seinem Leben und übergab sich ihm. Die Botschaft betont, dass selbst in schwierigsten Situationen Gottes Plan zum Guten führt und wir uns auf sein Wort verlassen können.
Jedes Wort – 1. Mose 50:19.20
Christopher Kramp · Jedes Wort (Andachtsserie)Weitere Aufnahmen
Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)
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Transkript
[0:00] Er war untröstlich, als er auf Kamelen davon zog, nicht freiwillig, sondern gewaltsam als Sklave, verkauft von seinen eigenen Brüdern. Als Josef sich umblickte und in der Ferne die Hügel sah, der Heimat, wo er wusste, dass sein Vater Jakob auf ihn warten würde im Zelt, da brach es ihm das Herz und er weinte bitterlich.
[0:29] Josef erinnerte sich an die bösen Blicke der Brüder, die ihn angegriffen hatten, die ihn beschimpft hatten, die ihn in die Zisterne geworfen hatten und schließlich sogar ihn verkauft hatten als Sklaven an Ausländer. Und für einen kurzen Moment war er so tief traurig, dass er nicht noch einer auswusste. Was würde die Zukunft bringen? Als ausländischer Sklave in Ägypten, da war es fast schlimmer als tot zu sein.
[0:54] Aber selbst diese Erfahrung war Gottes Führung in seinem Leben. Er war zuvor zu sehr verwöhnt worden von seinem liebenden Vater und es zeigten sich bereits Charaktereigenschaften in seinem Leben, die, wenn Gott nicht eingegriffen hätte, seine Ruinen bedeutet hätten.
[1:11] Und so erinnert sich Josef dort auf jenem Kamel an die Geschichte, die er von seinem Vater Jakob im Zelt gehört hat, erinnert sich an die Erfahrung, die Jakob gemacht hat mit der Jakobsleiter, erinnert sich an die Verheißung eines kommenden Messias und er übergibt sein Leben dort auf dem Weg nach Ägypten diesem Herrn. Er möchte ihm treu sein, egal was passieren wird. An einem Tag hat er mehr gelernt, als viele in vielen Jahren hätten lernen können zuhause.
[1:40] Später, viele Jahre später, wird er einmal sagen zu seinen Brüdern: Fürchtet euch nicht, denn wenn ich denn an Gottes Stelle bin. Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun, aber Gott gedacht es gut zu machen, um es so hinauszuführen, wie es jetzt zu Tage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten. Wenn du heute in Schwierigkeiten bist, denke daran, dass wir auch in Schwierigkeiten aus jedem Wort leben dürfen, was aus dem Mund Gottes hervorgeht.
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