Diese Andacht beleuchtet die biblische Aufforderung aus 3. Mose 19, Verse 17 und 18, unseren Nächsten zu lieben und nicht zu hassen oder Rache zu üben. Christopher Kramp erklärt, wie wichtig Respekt im Umgang miteinander ist und wie wir auch mit unseren Feinden umgehen sollen, indem wir uns an Jesu Vorbild orientieren.
Jedes Wort – 3. Mose 19:17.18
Christopher Kramp · Jedes Wort (Andachtsserie)Weitere Aufnahmen
Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)
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Transkript
[0:00] Jeder Mensch wünscht sich, mit Respekt behandelt zu werden. Und auch Jesus hat auf dieser Erde darüber gesprochen, wie wir andere Menschen respektvoll behandeln sollten.
[0:17] Die Juden zu seiner Zeit nahmen diese Lektion bitter nötig, denn obwohl sie alle anderen als Sünder ansahen, waren sie doch voller Hass und Rachegefühle, zum Beispiel gegenüber den römischen Unterdrückern, die ihr Land besetzt hielten, oder auch gegenüber anderen Nationen oder Mischvölkern wie den Samaritern.
[0:36] Sogar die eigenen Volksgenossen, die vielleicht nicht zur eigenen Partei oder zur eigenen Religionsgruppe gehörten, wurden mit abschätzigen Worten behandelt. All das bei einer Betrachtung des sechsten Gebotes: "Du sollst nicht töten". Denn schon der Gedanke der Verachtung und der Rache ist wie ein Same, der die Tat enthält.
[0:58] Schon das Alte Testament hat gesagt in 3. Mose 19, Verse 17 und 18: "Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, dass du nicht seinetwegen Schuld tragen musst. Du sollst nicht Rache üben, noch Groll behalten gegen die Kinder deines Volkes, sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr."
[1:19] Jesus Christus ist für alle Menschen gestorben, auch für die Menschen, bei denen du nur Fehler und Schwierigkeiten siehst. Möchtest du es wagen, einen Menschen zu verachten, für den Jesus Christus gestorben ist?
[1:30] Ja, auch heute, vielleicht an diesem Tag, wirst du mit Menschen zusammenkommen, die eigentlich deine Feinde sind. Dann lohnt es sich, so zu handeln wie Jesus, der selbst in der Auseinandersetzung mit Satan damals um den Leib Mose nicht den Satan verachtet hat und nicht ihn beschimpft hat, sondern auf Gott verwiesen hat.
[1:49] Du kannst auch heute das Urteil in Gottes Hand lassen und deine Feinde lieben. Möge uns Gott helfen, aus diesem Wort zu leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.
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