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Diese Andacht beleuchtet das Leben von Henoch, einer biblischen Figur, die durch ihren Glauben und ihre Gottesliebe eine besondere Beziehung zu Gott erlebte. Wir lernen, wie Henoch durch die Liebe zu seinem Sohn ein tieferes Verständnis für Gottes Liebe entwickelte und wie diese Erkenntnis sein Leben veränderte. Die Andacht zeigt auf, wie Henoch Gott wohlgefällig war und als erster Mensch in den Himmel entrückt wurde, und ermutigt uns, seinen Charakter als Vorbild für unser eigenes Glaubensleben zu nehmen.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Unser größtes Bedürfnis in unserem Leben ist die Erfahrung der verändernden Kraft, der lebensverändernden Kraft, wenn wir Gott wirklich erkennen als der, der er ist.

[0:20] Ein Beispiel, das uns gegeben ist in der Bibel, ist das Leben von Henoch, das wir noch viel, viel gründlicher studieren sollten, denn er war derjenige, der in den Himmel kam, ohne den Tod zu sehen. Für 65 Jahre lang hat er Gottes Gebote gehalten, hat er Gott geliebt und war ein treuer und frommer und gottesfürchtiger Mann.

[0:38] Doch dann geschah etwas Besonderes. Er hatte seinen ersten Sohn und als er seinen Sohn aufwachsen sah, als er dieses kindliche Vertrauen seines Sohnes spürte und selbst sah in seinem Herzen, wie tief und inniglich er diesen kleinen, hilflosen Menschen liebte, da verstand er etwas über die Liebe Gottes und das brachte sein Glaubensleben auf ein ganz neues Level.

[1:02] Tag und Nacht sah er über die Liebe Gottes nach und wollte es der ganzen Welt verkünden. 300 Jahre lang ging er buchstäblich mit Gott, suchte er nach der Reinheit des Herzens und war dem Himmel so nahe, wie es einem Menschen nur möglich sein kann. Er atmete die Atmosphäre des Himmels, das Gebet war für ihn das Atmen der Seele und als er nach 300 Jahren mit Gott so nahe an die ewige Welt herangekommen war, dass es quasi nur noch einen Schritt entfernt war vom Himmel, als er an der Schwelle der Ewigkeit stand, da hat Gott ihn einfach mitgenommen.

[1:36] Hebräer 11, Vers 5 heißt es: „Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte. Denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott wohlgefällig war.“

[1:48] Er war der allererste Mensch überhaupt, der die Tore des neuen Jerusalems betrat. Und sein Charakter ist unser Vorbild. Wir müssen denselben Charakter haben, wenn wir einmal bei der Wiederkunft lebendig verwandelt werden wollen, um jene Stadt zu betreten. Lasst uns aus jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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