Diese Andacht beleuchtet die biblische Botschaft aus Hiob 5, Verse 17-19. Sie ermutigt dazu, in Schwierigkeiten nicht aufzugeben, sondern den Blick auf Gott zu richten. Der Sprecher erklärt, wie Gottes Zurechtweisung und Heilung uns stärken und wie wir durch das Teilen von Jesu Leiden auch seine Herrlichkeit teilen werden.
Jedes Wort – Hiob 5:17-19
Christopher Kramp · Jedes Wort (Andachtsserie)Weitere Aufnahmen
Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)
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Transkript
[0:00] Wie viele von uns sind wie Jakob, wenn wir in Schwierigkeiten geraten. Jakob kämpfte stundenlang gegen Gott an, ohne zu wissen, dass er gegen Gott kämpfte. Und irgendwann war seine ganze Kraft aufgebraucht. Er war niedergeschlagen, hilflos. Und durch die göttliche Berührung erkannte er, wer sein Feind gewesen war. Das Herz unendlicher Liebe und weinend, hilflos warf er sich an Gottes Brust.
[0:32] Gott möchte nicht, dass wir niedergeschlagen sind und dass wir in eigener Kraft versuchen, gegen die deprimierenden Lebensumstände zu kämpfen. Er möchte, dass wir wissen, dass er an unserer Seite ist. In Hiob 5, Vers 17-19, da steht: „Siehe, wohl dem Menschen, den Gott zurechtweist. Darum verwirf die Züchtigung des Allmächtigen nicht, denn er verwundet und verbindet, er zerschlägt und seine Hand heilt. In sechs Bedrängnissen wird er dich erretten und in sieben wird dich nichts Böses antasten.“
[1:05] Manchmal sind unsere Augen so voller Tränen, dass wir gar nicht erkennen, dass Jesus neben uns steht. Und statt auf die Schwierigkeiten zu schauen, sollten wir unseren Blick erheben, dort auf das Angesicht Gottes. Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass Jesus so gerne unsere Hand erfassen möchte und uns retten möchte.
[1:24] Und wenn er uns dann in all den Sorgen und Nöten des Lebens hilft, wenn wir über seine Freundlichkeit nachdenken und das uns über die Sorgen erhebt, dann werden wir auch bereit sein, mit ihm die Leiden zu durchleben, die er hier auf der Erde durchlebt hat. Er war verzweifelt, als er gesehen hat, wie viel Böses es in der Welt gab. Er war traurig, als er gesehen hat, dass die Menschen ihn ablehnen. Und auch wir werden die gleiche Erfahrung machen, wenn wir ihm nachfolgen. Aber wenn wir seine Leiden mitteilen, werden wir auch seine Herrlichkeit mitteilen. Und deswegen dürfen wir aus allem Wort, aus jedem Wort leben, was aus dem Mund Gottes hervorgeht.
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