In dieser Andacht von Christopher Kramp aus der Serie „Jedes Wort“ geht es um die Bedeutung der Erkenntnis Gottes. Basierend auf Jeremia 9,23 wird erklärt, dass das wahre Ziel des Christentums darin liegt, Gott zu erkennen und seinen Charakter anzunehmen. Es wird betont, dass dies nicht aus eigener Kraft möglich ist, sondern durch die Gerechtigkeit Christi und ein Leben, das sich an Gottes Wort orientiert.
Jedes Wort – Jeremia 9:23
Christopher Kramp · Jedes Wort (Andachtsserie)Weitere Aufnahmen
Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)
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Transkript
[0:00] Viele Menschen haben Jesus Christus als ihren persönlichen Erlöser angenommen, doch dann stellt sich die Frage: Was passiert jetzt? Wenn ich einmal diese Entscheidung für das Evangelium gefällt habe, was kommt als Nächstes? Für viele erstmal gar nichts, aber das muss nicht so sein. Denn jetzt möchte Gott durch seine Gnade, seine Tugend, sein Wesen, seinen Charakter in unser Herz hineinschreiben. Er möchte, dass wir ihn erkennen. Die Erkenntnis Gottes ist das eigentliche Ziel alles Christentums.
[0:38] In Jeremia 9, Vers 23 steht: „Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er Einsicht hat und mich erkennt, dass ich der Herr bin und Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übe auf Erden, denn daran habe ich Wohlgefallen, spricht der Herr.“
[0:53] Die Erkenntnis Gottes ist größer und tiefer und weitreichender, als wir das normalerweise ahnen können. Wer Gott erkennt, der kennt ihn, der erkennt seinen Charakter, der hat eine intime, tiefe, persönliche Beziehung zu ihm und wird immer mehr in seinem Charakter wie Gott. Niemand muss daran scheitern, einen vollkommenen Charakter zu bekommen. Gott hat genügend Vorsorge getroffen und er sichert uns zu, dass jeder, der sich für ihn interessiert, der über ihn nachdenkt und sein Wesen zum Vorbild hat, dass er dieses Ziel erreichen kann.
[1:27] Aus eigener Kraft ist das natürlich unmöglich. Doch die Gerechtigkeit Christi ist wie ein Wohlgeruch, der aufsteigt und mit unseren Gebeten sich vermischt. Und alles das, was wir tun, soll durchzogen sein, durchwoben sein durch die Gerechtigkeit Christi, die uns vollkommenen Gehorsam schenkt und möglich macht. Unsere Aufgabe besteht, dran zu bleiben und nicht ablenken zu lassen und seinen Fokus auf Christus gerichtet zu lassen, auch heute an diesem Tag. Und dann wird Gott das Wollen und Vollbringen uns schaffen.
[1:58] Wir brauchen uns nicht zu rühmen, außer der Tatsache, dass wir Gott erkannt haben und ihn erkennen und aus jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.
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