Diese Andacht beleuchtet die Diskrepanz zwischen unseren eigenen Plänen und Gottes höheren Gedanken, wie sie in Jesaja 55:8 beschrieben werden. Anhand des Beispiels von Paulus wird gezeigt, wie scheinbare Niederlagen und Abhängigkeit von Gott zu unerwarteten Triumphen führen können. Es wird betont, wie wichtig es ist, aus jedem Wort Gottes zu leben und sich seiner Führung anzuvertrauen.
Jedes Wort – Jesaja 55:8
Christopher Kramp · Jedes Wort (Andachtsserie)Weitere Aufnahmen
Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)
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Transkript
[0:00] Manchmal glauben wir, dass wir ganz wichtig sind im Werk Gottes, dass es ohne uns nicht geht und dass unsere Aktivitäten notwendig sind, damit Gott sein Werk hier auf Erden tun kann.
[0:18] Und dann muss Gott manchmal eingreifen, er muss einschreiten, um uns zu schützen vor unserem eigenen Ich, um uns zu schützen vor Selbstzufriedenheit. Dieser Weg, den er dann geht, um unsere Seele zu erreichen, der ist manchmal schmerzhaft für uns.
[0:33] Er muss uns zeigen, dass wir von ihm abhängig sind. Gerade diese Anfechtungen, in der vieles weggebrannt werden muss von unserem Stolz, sind notwendig, damit wir sein Bild widerspiegeln.
[0:46] Und dort, wo wir vielleicht zunächst nur Niederlagen sehen, sind in Wirklichkeit Triumphe. Dann, wenn wir denken, dass alles gegen uns ist, ist es doch eigentlich für uns.
[0:56] In Jesaja 55 und dort Vers 8 steht: „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr.“
[1:06] So ging es auch Paulus, der in genau dem Moment, als die Gemeinde ihn am meisten brauchte, plötzlich gefangen genommen worden ist und in Rom in Ketten lag. Er hat sich wahrscheinlich gedacht, wie sehr könnte mich die verfolgte Gemeinde jetzt gebrauchen.
[1:22] Doch seine scheinbar größte Niederlage war sein größter Sieg, denn in dieser Situation konnte er Menschen erreichen, die er niemals zuvor hätte erreichen können. Durch die Demut, die er in seiner Gefangenschaft bewies, brachte er es fertig, oder vielmehr brachte Gott es fertig durch ihn, Menschen aus der Familie, aus der Umgebung des Kaisers zu bekehren.
[1:45] Warum? Weil Paulus wusste, dass Gottes Gedanken höher sind als unsere Gedanken und er deswegen aus jedem Wort lebte, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.
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