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In dieser Andacht geht es darum, wie wir als Nachfolger Jesu mit Menschen umgehen können, die anders sind als wir. Christopher Kramp ermutigt dazu, diese Begegnungen als Chance zu sehen, inspiriert vom Beispiel Jesu, der sich bewusst mit Zöllnern und Sündern traf. Es wird betont, wie wichtig es ist, Einfluss zum Guten zu sein und anderen die Schönheit des Wortes Gottes näherzubringen.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] In den meisten Fällen können wir uns nicht wirklich aussuchen, mit wem wir den Großteil unseres Tages verbringen. Auf Arbeit mag es Kollegen geben, die so ganz anders sind als wir, die anders aufgewachsen sind, die einen anderen Charakter haben, die eine andere Weltanschauung haben. Auf der Schule oder Universität haben wir Mitschüler und Mitstudenten, die uns vielleicht stören und manchmal wünschen wir uns, mit niemandem etwas zu tun zu haben. Aber wir wissen, das geht nicht und als Nachfolger Jesu dürfen wir diese Dinge eigentlich als Chance begreifen.

[0:36] Ja, wir kommen mit vielen Menschen zusammen, die so ganz anders sind als wir, aber Jesus hat das immer als eine Gelegenheit betrachtet. Ein Beispiel davon finden wir in Markus 2, Vers 15. Das heißt hier: "Und es geschah, als er in dessen Haus zu Tisch saß, dass auch viele Zöllner und Sünder sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch setzten, denn es waren viele, die ihm nachfolgten." Nun, sie waren ganz sicher ganz anders als Jesus, aber Jesus hat nicht auf sie herabgeblickt, vielleicht noch mitleidig. Nein, Jesus hat sich unter sie begeben mit einem Ziel. Er wollte durch seine Worte, durch sein Verhalten, durch seinen Charakter sie emporheben in eine himmlische Atmosphäre.

[1:16] Wenn wir ohnehin schon Kontakt haben mit Menschen, die so ganz anders sind als wir, warum lernen wir nicht vom Beispiel Jesu und nutzen diese Gelegenheiten, ein Einfluss zum Guten zu sein, ein Wegweiser zum Himmel, zum Wasser des ewigen Lebens sozusagen. Dabei sollten wir vermeiden, uns bei diesen Begegnungen auf das weltliche Niveau der anderen herabzulassen, sondern vielmehr ihnen zu helfen, die Schönheit im Wort Gottes zu sehen. Und wenn wir das tun, dann leben wir buchstäblich aus jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht, auch heute.


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