In dieser Andacht geht es darum, wie wir über andere sprechen. Christopher Kramp thematisiert den weit verbreiteten Klatsch und Tratsch in Gemeinden und ermutigt dazu, stattdessen aufbauende und ermutigende Worte zu wählen. Er zeigt anhand von Matthäus 18:17 auf, wie Jesus uns einen Weg für den Umgang mit Konflikten in der Gemeinde weist.
Jedes Wort – Matthäus 18:17
Christopher Kramp · Jedes Wort (Andachtsserie)Weitere Aufnahmen
Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)
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Transkript
[0:00] Kennst du das auch? Man kommt in die Gemeinde und man hört Klatsch und Tratsch über Bruder X und Schwester Y, was die gesagt hat, was die gemacht hat, wie der sich angezogen hat. Leider ist das in den allermeisten Fällen der Standard unter vielen Christen, und wenn du das nicht tust, dann gehörst du statistisch zu einer aussterbenden Minderheit. Aber ganz ernsthaft, schlecht übereinander reden ist nichts, was ein Christ eigentlich tun sollte. Und manchmal haben wir zwar dieses Gefühl, dass es uns so gut tut, schlecht über den anderen zu reden, aber selbst wenn uns das viel Freude macht und selbst wenn uns das Befriedigung verschafft, dann müssen wir dieses gute Gefühl abhauen. Jesus sagt: "Wenn dich die Hand zur Sünde verführt, hau sie ab." Hau dieses Gefühl ab, schlecht über den anderen reden zu wollen oder zu müssen, oder wenn du denkst, dass das gerechtfertigt wäre.
[1:01] Wie viel besser wäre es, wenn wir die Zeit, die wir haben zum Reden, wenn die Worte, die wir formulieren können, zum Guten eingesetzt werden. Auch in der Ortsgemeinde, nicht nur der Pastor soll über die Bibel reden, wir alle könnten über die Bibel reden, über das, was wir herausgefunden haben. Wir können uns gegenseitig ermutigen und stärken, statt übereinander schlecht zu reden. Und vielleicht gehörst du zu jenen, die viel kritisieren und viel zu kritisieren haben, dann trifft auch heute die Entscheidung mit der Kraft Gottes, damit aufzuhören, schlecht über andere zu reden und dich zu bessern. Gott wird dir die richtigen Worte schenken. In Matthäus 18, Vers 17 heißt es: "Hört aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner." Jesus hat uns einen Weg gegeben, wie wir mit Problemen in der Gemeinde umgehen können, und einen anderen Weg dürfen wir nicht einschlagen. Deswegen lasst uns darüber nachdenken, wie wir reden, damit wir wirklich aus jedem Wort leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.
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