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Diese Andacht beleuchtet die biblische Perspektive auf Reichtum und Segen. Basierend auf Psalm 62:11 wird dazu aufgerufen, sich nicht auf materiellen Besitz zu verlassen, sondern Gott die Ehre zu geben. Es wird erklärt, wie Wohltätigkeit und Freigebigkeit den eigenen Charakter formen und wie durch Geben empfangen werden kann.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Was tun, wenn man plötzlich mehr hat, als man braucht? Was tun, wenn man quasi über Nacht reich geworden ist oder doch so reich von Gott gesegnet ist, dass man irgendwie dieses schlechte Gewissen hat, man müsste doch etwas tun? Wenn wir den globalen Maßstab anlegen, dann trifft das eigentlich auf uns alle, die wir hier in Deutschland wohnen, wahrscheinlich mehr oder weniger zu. Wir alle sind über die Maßen reich gesegnet.

[0:31] Was also tun mit dem Segen, den man bekommen hat? In Psalm 62, Vers 11 heißt es: „Verlasst euch nicht auf erpresstes Gut und setzt nicht auf trügerische Hoffnung auf Raub. Wenn der Reichtum sich mehrt, so hänge dein Herz nicht daran.“ Lass alles das, was du hast, nicht dein Gott oder dein Retter werden.

[0:54] Wisse, dass Gott es dir gibt aus einem einzigen Grund: Er möchte in dir die Gabe der Wohltätigkeit entwickeln. Sei dir gewiss, dass Gott nicht auf dich angewiesen ist. Gottes Werk kann vorangehen mit deiner Spende oder ohne deine Spende. Gott gehört alles Gold und Silber, aber er möchte, dass du etwas lernst.

[1:14] Er möchte, dass wir durch Freigebigkeit in unserem eigenen Charakter etwas verändern. Nur wenn wir geben, können wir empfangen. Die Geschichte von der Witwe zur Zeit Elischa's illustriert das, die so lange Öl gießen konnte, obwohl sie so wenig hatte. Solange noch leere Gefäße da waren, solange wir immer wieder unsere Hand leer machen, kann Gott weiter segnen.

[1:37] Wir sollen das Licht der Welt sein, aber das Licht der Welt kommt nicht aus uns. Gott ist derjenige, der das Licht in uns anzündet. Wir sollen reflektieren in all dem, was wir tun, im Alltag, im Geschäftsleben, in unseren finanziellen Angelegenheiten. Reflektierst du das Licht der Welt, lebst du aus jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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