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In dieser Andacht aus der Serie „Jedes Wort“ spricht Christopher Kramp über Römer 12, Verse 9 und 10. Er beleuchtet, wie wichtig es ist, die Liebe im Familienleben ungeheuchelt zu leben und die Individualität jedes Einzelnen anzunehmen. Nur auf diesem Fundament kann eine Familie wirklich gedeihen und bestehen.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Gegensätze ziehen sich an, so sagt schon der Volksmund. Und das ist auch wahr in der Familie. Nicht nur sind oft Mann und Frau sehr unterschiedlich, selbst Kinder, die denselben Vater und dieselbe Mutter haben, können manchmal völlig unterschiedlich sein in ihrem Temperament, in ihrem Charakter.

[0:27] Und deswegen ist es so notwendig zu beachten, was uns der Paulus in Römer 12, Vers 9 und 10 sagt: „Die Liebe sei ungeheuchelt. Hass das Böse, haltet fest am Guten. In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander, in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor.“ Hier finden wir das Fundament echter christlicher Freude, echter christlicher Höflichkeit. Nur auf diesem Fundament kann eine Familie wirklich gedeihen und bestehen.

[0:53] Denn in der Familie kommen die unterschiedlichsten Charaktere, die unterschiedlichen Typen zusammen und prallen manchmal regelrecht aufeinander. Und deswegen ist es absolut notwendig, dass wir lernen, einander wertzuschätzen, zu schätzen, ja zu lieben, den anderen in seiner Andersartigkeit anzunehmen, zu investieren in Gemeinschaft und in Verbindung.

[1:13] Es kann sein, dass der eine oder andere mit rauen Ecken daherkommt im Familienleben. Dann ist es notwendig, nicht rau zurück zu antworten, sondern diese rauen Ecken sanft abzuschleifen. Es braucht Zeit, es braucht Geduld, es braucht vor allem echte Liebe.

[1:25] Und dann ist auch wichtig zu wissen, dass Gott Individualität möchte. Er möchte nicht, dass wir alle gleich sind. Er möchte nicht, dass ein Teil der Familie sich ganz im anderen Teil unterordnet. Er möchte nicht, dass die Frau oder der Mann sich ganz dem Willen des anderen unterordnet, sodass ihre Individualität aufgegeben werden muss.

[1:43] Er möchte, dass jeder Einzelne von uns ihn so lehrt, wie Gott ihn geschaffen hat. Du hast etwas zu berichten über Gott, was nur du hast, was nur du erlebt hast. Und deswegen kannst du ganz persönlich aus jedem Wort leben, was aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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