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In dieser Andacht aus der Serie „Jedes Wort“ spricht Christopher Kramp über die Bedeutung der Gnade und Vergebung. Er erklärt, wie wir durch Gottes Gnade verändert werden und wie wichtig es ist, diese Gnade auch an andere weiterzugeben. Anhand von Sprüche 15, Vers 29 wird die Kraft des Gebets hervorgehoben, besonders in Situationen, in denen wir uns mit Menschen auseinandersetzen, die uns Unrecht getan haben.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] Wirklich alles, was wir sind und alles, was wir haben, verdanken wir der unendlichen Gnade Gottes. Durch Gnade sind wir adoptiert worden, durch Gnade sind wir erlöst worden, durch Gnade sind wir wiederhergestellt worden, durch Gnade werden wir erhöht werden. Es ist Gnade, die uns völlig verändert hat, unser Leben bereichert und diese Gnade müssen wir auch anderen weitergeben.

[0:29] Das heißt, wenn Menschen uns Böses getan haben, wenn Menschen sich irren, wenn sie davonlaufen, dann ist es unsere Aufgabe, gnädig zu sein. Wir sollen nicht wie die Pharisäer sein und auf andere Menschen herabschauen, sie schlecht behandeln, sie vielleicht aburteilen. Niemals sollten wir zornig oder sarkastisch anderen Menschen gegenüber sein.

[0:54] Gerade dann, wenn andere uns gegenüber im Irrtum sind, ist es unser Vorrecht, sie beiseite zu nehmen, auf die Schulter zu fassen, wie ein Bruder, wie eine Schwester, liebevoll mit ihnen zu reden, ihnen Sympathie zu zeigen und zu sagen: Komm, lass uns beten. Das Gebet vermag unglaublich viel.

[1:11] In Sprüche 15, Vers 29 heißt es: Der Herr ist fern von dem Gottlosen, aber das Gebet der Gerechten erhört er. Durch das Gebet kann Satans Angriff immer abgewendet werden. Und durch solch ein Gebet kommt sowohl der, der sich im Irrtum befindet, als auch du selbst. Ihr beide kommt Gott so viel näher.

[1:29] Echte Versöhnungsbereitschaft zeigt, dass wir selbst Vergebung erlebt haben, und wo Unversöhnlichkeit ist, da ist das nichts weiter als ein Indikator, dass Gottes Gnade nie wirklich angenommen worden ist. Warum sollen wir also vergeben? Weil uns selbst vergeben worden ist und weil wir so dankbar dafür sind, dürfen wir das auch den Menschen weitergeben, die uns Böses getan haben. Dadurch leben wir aus jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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