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In dieser Andacht aus der Serie „Jedes Wort“ spricht Christopher Kramp über die Bedeutung von Selbstbeherrschung, basierend auf Sprüche 16, Vers 32. Er beleuchtet, wie Selbstbeherrschung im Alltag, in der Erziehung und im Umgang mit Stress entscheidend ist und wie sie uns hilft, im Sinne Gottes zu leben.


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Serie: Jedes Wort (Andachtsserie)

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Transkript

[0:00] In Sprüche 16, Vers 32 steht: "Besser ein Langmütiger als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, als wer eine Stadt bezwingt." Die wahrscheinlich größte Charaktereigenschaft, die man erreichen kann, ist Selbstbeherrschung. Wer inmitten einer Anklage und einer wütenden Beschimpfung ruhig bleiben kann und sich selbst beherrscht, der ist ein Held Gottes.

[0:31] Gott freut sich, wenn wir all unsere Worte, all unsere Gedanken, unsere Taten kontrolliert, regulieren nach den Prinzipien seiner Gerechtigkeit. Selbstbeherrschung ist übrigens etwas, was sich vor allem schon in der Kindheit und in der Jugend formt. Und deswegen sollten wir möglichst schon unseren Kindern beibringen, sich selbst zu beherrschen. Es ist etwas von überwältigender Wichtigkeit.

[0:58] Selbstbeherrschung hat sehr viel mit dem Alltag zu tun. Ganz oft reden wir einfach irgendwas daher, vielleicht weil wir gerade aufgeregt sind, weil wir wenig Zeit haben und wir entschuldigen uns später und sagen: "Naja, ich habe halt gerade nicht aufgepasst, ich war halt in Eile, deswegen habe ich das etwas schärfer formuliert als normalerweise." Und wir behandeln das als ein kavalieristisches Delikt, aber Gottes Wort sieht das nicht so. In Gottes Wort und in Gottes Augen ist Beherrschung des eigenen Ichs, Beherrschung der Zunge etwas Wesentliches.

[1:27] Manchmal geschieht es, dass wir unbeherrscht sind, weil wir einfach zu viel zu tun haben, weil wir völlig gestresst sind und vor Bürden nicht mehr ein oder aus wissen. Aber das liegt dann an uns selbst, dass wir uns Probleme und Arbeiten auflasten, die Gott uns gar nicht gegeben hat. Und wir sollten uns selbst hinterfragen, ob all das, was wir tun, wirklich im Sinne Gottes ist. Lass uns lieber nur das tun, was Gott uns direkt auf die Schulter legt und statt alles zu tun, was wir sehen, lieber aus jenem Wort zu leben, das aus dem Mund Gottes hervorgeht.


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