[0:21] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour, hier auf joelmedia.de. Wir wollen weiter studieren in unserer Spezialserie über das Buch Jesaja. Heute sollen die Kapitel 11 bis 15 im Mittelpunkt stehen. Alle, die sich besonders vorbereiten wollen auf das Bibelgespräch am 16. Januar, seien darauf hingewiesen, dass das Thema dort Jesaja 7, Vers 1 bis 14 schon in unserer letzten Sendung mit behandelt worden ist. Ihr könnt dann noch mal den Abschnitt euch anschauen und dem Sender Manuskript die entsprechenden Informationen und parallel dazu studieren wir wollen hier jetzt weitermachen, wollen in dieser Serie das gesamte Buch Jesaja im Überblick uns anschauen.
[1:07] Und bevor wir beginnen, möchten wir Gott einladen, unsere Gedanken zu führen. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du in dem Buch Jesaja so unglaublich interessante und schöne Botschaften uns gegeben hast. Danke, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprechen möchtest, dass wir es so verstehen, wie du es gemeint hast. Bitte hilf uns, erfüllen uns mit deinem Heiligen Geist und gib, dass wir Jesus noch mehr lieb haben, weil wir ihn in deinem Wort erkennen und er uns entspricht. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.
[1:40] Wir haben das letzte Mal aufgehört in Jesaja 10, damit, dass der Sieg über die Assyrer symbolisch dargestellt worden ist als ein Abhauen der Wälder, der Bäume. Dieses Bild taucht öfter in Jesaja auf. Wir hatten schon in Jesaja 6 auch gesehen, dass nur ein Wurzelstock, ein wie ein kleiner Überrest übrig bleiben würde für das Volk Juda, wenn Gott Gericht hält. Dann bleiben nur Übrige übrig, nur eine Wurzel. Und mit diesem Gedanken der Wurzel, einem Stumpf, geht es jetzt weiter in Jesaja 11.
[2:15] In Vers 1 wird nämlich eine wunderbare Botschaft uns gezeigt. Und es wird ein Zweig hervorgehen aus dem Stumpf Isai und ein Schössling hervorbrechen aus seinen Wurzeln. Hier haben wir eine Prophezeiung auf den Messias. Vorher in Kapitel 10 waren die großen, starken Bäume Symbol für die Assyrer. Hier kommt der wahre König, und er sieht zunächst aus wie ein unscheinbares, ein unscheinbarer Zweig. Der Begriff Schössling ist ganz ähnlich wie Spross, Jesaja 4, Vers 2. Und Schösslingen Netzer weist auch schon nach Matthäus 2, Vers 23 auf die Herkunft des Messias aus Nazareth. Die Idee war der Vater von David. Es geht also hier um die Dynastie, um das Haus Davids.
[3:16] Und auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geister Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Kraft, der Geister Erkenntnis und der Furcht des Herrn. Buchstäblich erfüllte sich diese Prophezeiung bei der Taufe von Jesus, als der Heilige Geist ihn mit sieben Aspekten des Heiligen Geistes salbte. Deswegen spricht offenbar ein Swiss Ski auch von den sieben Geistern. Er wird gesalbt, um den größten Feind, die Sünde und den Satan zu besiegen. Von etlichen Richtern heißt es ja, dass sie vom Heiligen Geist erfüllt waren, um verschiedene Feinde zu besiegen. Hier kommt der wahre König, der wahre Richter, der Messias.
[3:56] Vers 3: Oder wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des Herrn. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach dem Hörensagen Recht sprechen. Er wird Gottesfurcht lieben. Gottesfurcht ist ein wesentlicher Bestandteil des Evangeliums. Offenbarung 14, Vers 7 sagt: Er wird nicht nach äußerem Eindruck, nach menschlichem Ermessen richten, sondern wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und die Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen.
[4:27] Er wird die Erde schlagen mit dem Stab seines Mundes und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten. Jesus selbst hat immer wieder davon gesprochen, dass er ein wahres Urteil fällt. In Johannes 7, Vers 24 und Johannes 8 sehen wir diese Prophezeiung buchstäblich erfüllt.
[4:48] Die Bibel sagt uns, dass er erhört worden ist wegen seiner Gottesfurcht. David war schon ein Typus des gerechten Messias gewesen, die uns Text dem Alten Testament deutlich machen. Und diese Bezeichnung hier, dass er mit den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten wird, wird von Paulus aufgegriffen in 2. Thessalonicher 2, von Johannes Offenbarung 19, wenn Jesus in beider Wiederkunft die Mächte der Finsternis besiegen wird, den Antichristen und seine Alliierten.
[5:21] Festigkeit der Gerechtigkeit wird der Gürtel seiner Lenden sein und Wahrheit der Gürtel seiner Hüften. Die Bibel macht uns deutlich, dass wir Jesus darin imitieren sollen. Dann wird der Wolf bei dem Lämplein wohnen und der Leopard sich bei dem Böcklein niederlegen. Das Kalb, der junge Löwe, das Mastvieh werden beieinander sein und ein kleiner Knabe wird sie treiben. Die Kuh, die Bären werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rindvieh.
[5:54] Beschrieben, was das Reich Gottes am Ende bewirken wird. Der Bund Gottes wird sogar eine Auswirkung auf die Tierwelt haben auf der neuen Erde, die Jesus neu schaffen wird, aufgrund der Lösung, die er als Messias. Er wird der Säugling wird spielen dann am Schlupfloch der Natter und der Entwöhnte seine Hand nach der Höhle des Otters ausstrecken. Also hier wird es absolute Gefahrlosigkeit geben. Sie werden nichts Böses tun noch verderbt handeln auf dem ganzen Berg meines Heiligtums, denn die Erde wird erfüllt sein von der Erkenntnis des Herrn, wie die Wasser den Meeresgrund bedecken.
[6:30] Das hatte Gott schon verheißen in 4. Mose 14, später auch in Habakuk 2 und natürlich Offenbarung 18. Das ist sein Ziel. Die Wahrheit des Evangeliums, wie Jesus sie präsentiert hat, soll in der ganzen Welt bekannt gemacht werden. Hier wird genau das beschrieben, was dann auch in dieser 2. schon thematisiert worden ist, dass der Berg Zion zum Anziehungspunkt für alle Menschen werden wird.
[6:57] Und genau so kommt es jetzt hier in Vers 10. Und es wird geschehen an jenem Tag, das ist der Tag des Herrn, von dem wir oft schon gehört haben. Da werden die Heidenvölker fragen nach dem Wurzelspross. Sei es, der als Partner für die Völker da steht uns seine Ruhestätte mit Ehrlichkeit ein. Ganz toller Vers, der Wurzelspross hier ist jemand, Wurzel und Spross gleichzeitig. David, Jesus erklärt später in Offenbarung 22, dass er die Wurzel und der Spross Davids ist. Er ist die Wurzel, David, mal eher der Schöpfer von David, ist er ist Gott, aber ist auch der Spross, der Nachfahre, der Same Davids, weil er Mensch geworden ist und ein Sohn Davids.
[7:37] Gewonnenes hier drückt sich genau diese Idee aus, dass Gott Mensch wird, die in diesem Begriff, den wir schon in Jesaja 7 hatten, Immanuel. Schon Jacke hatte vorher gesagt, dass die Völker dem kommenden Messias gehorsam sein würden. Damit haben wir jetzt Vollbild werden in Jesaja 10 gesehen, dass nur ein Überrest der Israeliten sich zum wahren Messias bekehren würde. Aber hier sehen wir dazu werden viele andere aus anderen Völkern kommen und zu diesem Banner, diesem Kriegs-Banner sich wenden.
[8:10] Was bedeutet, dass sie Teile der Armee Gottes werden, seine Ruhestätte, seine Ruhe ist Herrlichkeit. Jesus sagt: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Er will uns echte Ruhe geben. Hebräer 4 spricht davon, dass durch den Glauben wir in diese Ruhe eingehen.
[8:29] Das wird geschehen an jedem Tag. Da wird er Herr zum zweiten Mal seine Hand ausstrecken, eine neue Erlösung, so wie damals in Ägypten, um den Überrest eines Volkes, der übrig geblieben ist, loszukaufen. Aus Assyrien oder Ägypten, aus Pathos und Kusch und Elam und seinen Heimat und von den Inseln des Meeres. Die Übrigen werden gerettet.
[8:49] Und dieses Motiv, das haben wir gesehen in Jesaja 10, ist ein entscheidendes und dann zu verstehen, wer diejenigen sind, die das geistliche Israel, sowohl zur Zeit Jesu bis dann auch hin in der Endzeit, wer dieses geistliche Israel ist, geübt, die auf denen des Ziels hoffen und sich von ihm mehr retten lassen. Und dazu werden sie aus allen Völkern kommen.
[9:10] Hier werden einige, einige Volks, alle Länder beschrieben, natürlich aus Syrien und Ägypten. Die sind bekannt. Pathos ist Oberägypten, also der Süden von Ägypten. Das siebte Reich war zu der Zeit nicht ein Reich, sondern aufgeteilt in mehrere Dynastien, die teilweise gleichzeitig regiert haben. Oberhand und Ägypten, also das Nildelta ist und Ägypten, Oberägypten. Dann südlich davon waren nicht geeint. Man spricht hier von der sogenannten dritten Zwischenzeit, wo vieles politisch durcheinander ging und politisch sehr.
[9:46] Später war kurz ist Medien, das noch südlicher als Pathos, also noch südlicher als Süd-Ägypten, liegt im heutigen Sudan und Äthiopien. Elam, ein altes orientalisches Reich westlich, südöstlich von Babylon, das in der Zeit, von der wir uns derzeit keine islamischen Quellen haben, aber das dann später noch einmal recht wichtig werden wird. Sine, die alte Bezeichnung für Babylonien, das sehen wir als 1. Mose 11 natürlich und auch vor allem aus Daniel 1. Hat in ist eine wichtige Stadt der Aramäer gewesen.
[10:20] Inseln des Meeres spricht das ist die Ägäis, das ist Kreta, das ist Zypern, ist also der ganze Mittelmeerraum. Und sehen wir also, wie in alle Himmelsrichtungen der Prophet sich wendet und sagt, sie werden von überall her kommen. Und er wird für die Heidenvölker ein Banner aufrichten und die verjagten Israels Samen sammeln und die zerstreuten Judäas zusammenbringen von den vier Enden der Erde, aus allen Gegenden werden sie kommen.
[10:51] Das Banner wird aufgerichtet. Jesus selbst hat davon gesprochen, dass er erhöht werden wird. Übrigens hat allen weit diesen Vers, diesen Gedanken hier auch angewandt auf die weltweiten Missionen. Sie sprach von den Missionsstationen in den entlegensten Gebieten als Banner, als Feldzeichen, die aufgestellt sind.
[11:09] Vers 13: Und die Eifersucht Efraims soll weichen und die Widersacher Judas sollen ausgerottet werden. Ephraim Juda nicht mehr beneiden und Juda wird Ephraim nicht mehr bedrängen. Wenn der Messias herrscht, dann ist die Spaltung, sind die Bürgerkriege zwischen Nord- und Südreich beendet.
[11:27] Sondern sie werden den Philistern auf die Schulter fliegen nach Westen und gemeinsam die Söhne des Ostens, sind also die Araber vor allem und die Aramäer, plündern nach abgreifen ihre Hand und die Harmonia gehorchen ihnen. Jesaja beschreibt er diese Vision eines wiederhergestellten, vereinigten Israels, das unter dem Messias sich befindet, dem es glaubt und folgt und die Herrschaft sich ausbreitet nach Westen und nach Osten in die verschiedenen Gegenden.
[11:57] Hier geht es nicht um eine militärische Expansion. Hier geht es um den Triumph des Evangeliums, den Triumph des Messias. Diese Prophezeiung hätte sich buchstäblich erfüllen können, wenn die Juden, wenn Israel den Messias Jesus angenommen hätte. So sind diese Prophezeiung jetzt geistlich übertragen zu verstehen.
[12:17] Auch wird er Herr die ägyptische Meereszone zerteilen und mit der Glut seines Hauch ist seine Hand über den Strom schwimmen oder zu sieben Bächen zerschlagen, so dass man mit Schuhen hindurchgehen kann. Hier haben wir ein Echo aus der Geschichte vom Auszug aus Ägypten. Und es wird eine Straße vorhanden sein für den Überrest seines Volkes, der übrig geblieben ist, vor Assyrien her, wie es für Israel eine gab an dem Tag, als es aus dem Land Ägypten hinaus.
[12:44] So wie es damals eine Erlösung gab, wird es jetzt eine Erlösung sein. Hier wird deutlich, denn es wird sein Volk erlösen aus aller Knechtschaft, seien sie in Ägypten knechte oder nach Syrien knechte. Und was eigentlich der geistlich dem allen zugrunde liegt, aus der Knechtschaft der Sünde.
[13:00] Kapitel 12, Vers 1: Oder in jenem Tag wirst du sagen: Ich preise dich, Herr, denn du warst gegen mich, hatte und doch dein Zorn hat sich gewendet und du hast mich getröstet. Diese wenigen Verse von Kapitel 12 bilden jetzt den Abschluss, das Danklied, der der Low-Psalm der erlösten Israeliten und damit eigentlich den Höhepunkt und den Abschluss des gesamten Abschnittes von Kapitel 7 bis Kapitel 12. Denn in Kapitel 4 die Herrschaft des Messias beschrieben und Kapitel 12 die Reaktion der Erlösten.
[13:33] Es geht also in einem ganzen Durch hier, das heißt: Weiter. Siehe, Gott ist mein Heil. Ich will vertrauen und lasse mir nicht grauen, denn ja, daher ist meine Kraft und mein Lied. Er wurde mir zur Rettung. Möge dieser Vers, lieber Freund, liebe Freundin, unsere persönliche Erfahrung sein, dass Gott unsere persönliche Errettung bewirkt, dass er unser mein persönliches Highlight ist, dass wir ihm vertrauen, dass wir darauf vertrauen, dass er das Beste für uns wird, das Vertrauen, dass er uns richtig führt, dass er uns von aller Sünde reinigen und retten kann.
[14:10] Und deswegen wollen wir uns nicht trauen lassen, wenn die Welt auch noch so finster und seltsam ist. Wir wollen Gott vertrauen und uns nicht trauen lassen, denn Gott ist unsere Kraft. Paulus sagt: Das Evangelium ist Gottes Kraft. Er schenkt uns alles, was wir brauchen.
[14:27] Alles vermag ich durch die, die mich stark macht, sagt Paulus, und Fülle bei 4, Vers 13. Erst und Solitaire sollte derjenige sein, über den wir die besten, schönsten und süßesten Gedanken haben. Und er wird uns retten. Möge das unsere Erfahrung sein, dass wir aus eigener Erfahrung sagen: Gott hat mich gerettet.
[14:47] Ich kann heute hier sagen: Jesus ist für mich eine Kraft geworden und ein Lied. Er hat mich von so viel erwartet und dafür bin ich ihm von Herzen dankbar. Und ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils. Dieses Spiel, dass das Evangelium eine Quelle ist, das ist da Wasser gibt, was er das Leben sie wird.
[15:06] Später immer wieder aufgegriffen, Jeremia 2, Johannes mehrmals in der Offenbarung. Hier ist diese dieses Bild angelegt. Vers 4: Und werdet sagen zu jener Zeit: Dank dem Herrn, ruft seinen Namen an, verkündigt unter den Völkern seine Taten. Erinnert daran, dass der Name hoch ist. Wenn wir echte Erlösung erleben, dann werden wir Gott danken und wir werden anderen davon erzählen wollen.
[15:28] Gottes Plan war, dass Israeliten wirklich ihn kennenlernen, dass sie seine Erlösung ganz in Anspruch nehmen, dass die Übrigen ihn erkennen und dann allen anderen Völkern von diesem wahren Evangelium erzählen. Singt dem Herrn, denn er hat Herrliches getan. Das soll bekannt werden auf der ganzen Erde. Das erste Lied der Bibel in 2. Mose 15 ist die Reaktion auf die Erlösung von den Ägyptern.
[15:58] Hier geht es um ein anderes Lied, das Lied sozusagen Lichtmuster, das Lied des Namens, wenn wir in der Sprache der Offenbarung bleiben, die Erlösung durch den Messias von den Sünden und Rube, die D und C und wo uns denn der Heilige Israels ist groß in deiner Mitte. Gott ist in Zion, er ist Immanuel, er ist mit uns.
[16:28] Erst bei allen Übrigen, Offenbarung 14, Vers 1 macht deutlich, dass er mitten unter den sein wird, unter den 144.000. Er möchte mitten in deinem und in meinem Leben Großes tun.
[16:37] Damit endet, wie gesagt, dieser große Abschnitt von Kapitel 7 bis Kapitel 12. Und wir beginnen jetzt einen neuen großen Abschnitt, in denen in den nächsten Kapiteln eine ganze Reihe von Weissagungen über verschiedene Nachbarvölker Israels, verschiedene Heidenvölker beschrieben werden. Es geht zunächst los in Kapitel 13, Vers 1: Die Last über Babel, die Jesaja, der Sohn des Amos geschaut hat. Babel war natürlich berühmt durch den Turmbau zu Babel, ganz am Anfang der Bibel. Das Königreich Babylon hatte später auch zur Zeit der Materialen und dann noch einmal zur Zeit der Richter große Bedeutung im alten Orient gehabt.
[17:15] Aber zur Zeit Jesajas, Babel war nur noch ein Schatten vergangener Zeiten, politisch schwach und vor allem von den Assyrern dominiert. Schien es so, als ob die Babylonier keine große Rolle mehr spielen würden. Mittlerweile gab es viele aramäische und kaldeische Stämme, die in Babylonien tonangebend waren. Der Tigris, der Dritte, den wir schon kennen aus den früheren Kapiteln, hat mehrmals Feldzüge gegen Babylon unternommen, 745, 731 und 729, wo er die verschiedenen Könige besiegt hat und sich selbst zum babylonischen Herrscher gemacht hat und Babylon Teil von Assyrien wurde.
[17:51] Und trotzdem sagt Jesaja, dass diese Sparte noch eine gewaltige Rolle spielen wird. Schauen wir mal Vers 2: Richtet einen Kriegswanner auf, einen kahlen Berg auf, ruft ihnen laut zu, winkt mit der Hand, dass sie einziehen durch die Tore der Fürsten. Es wird eine Versammlung feindlicher Truppen geben, einen Krieg gegen Babylon.
[18:08] Vers 4: Horch Lärm auf den Bergen, wie von einem großen Volk. Horch Getöse von Königreichen von versammelten Heidenvölkern. Der Herr der Herrscher muster ein Kriegsherr, dass die Berge sind natürlich das Gebirge im Osten, in Syrien, von dort kamen dann knapp 200 Jahre später die Zücken der Männer und der Perser. Sie kommen aus einem fernen Land, vom Ende des Himmels, daher und die Werkzeuge seines Zorns, um das ganze Land zu vergeben.
[18:36] Da deren auch später, wenn wir sehen, wie die Medo-Persischen Truppen das Instrument in der Hand Gottes gewesen sind. Auch Daniel sagt einiges darüber, diese Oberen von Babylon, sowie Media und Perser, ereignete sich dann dem Jahre 539 im Oktober vor Christus.
[18:53] Denn der Tag des Herrn ist nahe, wie eine Verwüstung von dem Allmächtigen. Und hier wird jetzt deutlich, dass auch die Eroberungen Babylons und verloren 30 vor Christus, ungefähr knapp 200 Jahre nach Jesaja, zu einem Typus werden würde für den endzeitlichen Tag des Herrn. Das sollten wir es eben hinter Kopf bedenken und behalten, weil später offenbar natürlich immer wieder Babylon auch als endzeitlicher Akteur beschrieben wird, als Symbol für die Feinde Gottes in der Endzeit.
[19:22] Vers 7: Deshalb werden alle Hände schlaff und das Herz jedes sterblichen zerschmilzt. Und hier sieht man schon, das ist eine rechte globale Sache sein wird. Alle Hände werden schlaff, sie sind bestürzt, Krämpfe und Wehen greifen sie. Sie finden sich wie eine Gebärende einer Stadt in anderen an. Ihre Angesicht der grünen. Hier sage, das war so ein Meister der plastischen Darstellung. Wir erinnern uns weiter an Daniel 5, wie der König erschreckt gewesen ist und seine Gäste als die Wand an als an der Alz die Hand an der Wand erschien und den Untergang prophezeit.
[20:00] Siehe, der Tag des Herrn kommt unbarmherzig mit Grimm und Zorn, Blut um die Erde zur Wüste zu machen und die Sünder daraus zu vertilgen. Das dort ersetzt heißt dem hebräischen sowohl Erde als auch Land. Also historisch ging es um das Land Babylon, aber endlich geht es um die ganze Erde, die verwüstet wird, wenn Jesus Christus zunächst einmal wiederkommen wird und dann die Gottlosen bestrafen wird. Die Sünder werden buchstäblich der aus vertilgt werden.
[20:28] Liebe macht das sehr deutlich in 2. Thessalonicher 1 und Sprüche 22. Ja, die Sterne des Himmels und seine Sternbilder werden nicht mehr glänzen. Die Sonne wird sich bei ihrem Aufgang verfinstern und der Mond sein Licht nicht leuchten lassen. Hier sehen wir ganz deutlich den endzeitlichen Kontext, wie sehr das ganze jetzt nicht nur auf die Zerstörung Babylons bezogen, sondern auf das Ende der Welt.
[20:53] Und ich werde an dem Erdkreis und hier wird jetzt sehr deutlich, dass es sich um die ganze Erde handelt. Ich werde an dem Erdkreis die Brust heimsuchen und an den Gottlosen ihre Schuld. Und ich will die Prahlerei, die Übermütigen zum Schweigen bringen und den Hochmut der Gewalttätigen. Dietrich. Hier finden wir wie ein Refrain wieder das Haupt, eines der Hauptthemen von Jesaja, der Stolz der Menschen, der im...
[21:13] Jesaja, der Stolz der Menschen, der im Gericht Gottes bestraft werden wird. Diesen Stolz sehen wir in Jesaja 2, beim Tag, bisher in Jesaja 3 bei den Töchtern. Sehenswert ist dieser Stolz gesehen bei dem Nordreich Israel, bei den Assyrern, und jetzt hier auch in dieser Stelle. Und dann heißt es in Vers 12: "Ich will den Sterblichen selber machen als gediegenes Gold und den Menschen seltener als Gold von Ofir." Im Kontext bedeutet das, dass so viele Menschen sterben, so viele Menschen gerichtet werden, dass nur sehr wenige übrig bleiben. Dass das etwas sehr Besonderes sein wird, wenn ein Mensch übrig bleibt. Aber das lässt sich geistig übertragen, denn wir wissen aus früheren Kapiteln, wenn Gott richtet, bleiben einige übrig. Es sind diejenigen, die am Leben bleiben, die zum Leben ausgeschrieben sind. Die ihr seid ja vier uns gesagt hat, sie sind kostbar. Weltweit verwendet deswegen diesen Vers insbesondere immer, um zu zeigen, wie wertvoll ein jeder Mensch im Licht des Evangeliums ist. Die Jesus, der für uns alles strafe, das Gericht Gottes getragen hat. Das getan, damit jemand übrig bleiben kann, nämlich du und ich. Damit wir Übrige sein können, die am Leben bleiben, weil er die Strafe uns getragen hat. Und deswegen macht er uns durch das Evangelium so kostbar wie Gold. Mögen wir doch das Evangelium richtig wertschätzen.
[22:39] Vers 13: "Darum will ich den Himmel erschüttern und die Erde soll von ihrer Stelle aufstrecken vor dem Zorn des Herrn der Herrscher, und zwar am Tag der Glut seines Zorns, der Tag des Herrn." Wie die Himmel erschüttern. So sehen wir es auch in Joel und natürlich Offenbarung 6 und Matthäus 24. Die Glut seines Zorns erinnert uns an die dritte Engelsbotschaft, wo der Zorn Gottes ausgegossen wird, in den Klagen, die dann auf Morgen 15 und 16 beschrieben werden. Und sie werden sie feststellen. "Und die Schafe, die niemand sammelt, jeder wird sich zu seinem Volk wenden, und jeder wird in sein Land fliehen." Die babylonische Einheit wird aufbrechen, und das erinnert uns so ein bisschen vielleicht auch als Echo an Daniel 2 und auf Morgen 16, wo die endzeitliche babylonische Einheit wieder aufbrechen wird in ihre Einzelteile. Wie man aber erwischt, der wird durchbohrt, und wer ergriffen wird, der fällt durchs Schwert.
[23:36] Und hier sehen wir in Vers 16: "Dann ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden." Grausame Dinge würden sich ereignen, als Babylon erobert werden würde. Und das sind ganz furchtbare zeitgenössische Begleiterscheinungen bei solchen Eroberungskriegen. Was ähnliches wird auch berichtet über die assyrische Eroberung von Theben in Ägypten, gehen nach um 3, Vers 8. Sehr konkret, sehr realistisch wird hier wieder die konkrete historische Eroberung Babylons beschrieben.
[24:09] Und dann heißt es weiter in Vers 17: "Sie erwecke die Meder gegen sie, die das Silber nicht achten und am Gold keinen Gefallen, aber man wird sie nicht bestechen können." Hier wird sehr deutlich beschrieben, dass Babylon zugrunde gehen wird durch die Meder, fast 200 Jahre eben vorausgesagt. Zu den Zeiten, als die Seite schreibt, sind die Meder nur halbwegs gut bekannte, eine eine Stammesgruppe weit im Osten im Chaos. Die Syrer sind gerade dabei, sie so sich mehr und mehr Tributpflichtig zu machen, haben aber noch längst keine wirkliche Kontrolle über sie. Die Assyrer nennen sie die Maria. Sie sind erst vor einiger Zeit überhaupt aufgetaucht, und die Perser gab es in der Zeit so noch gar nicht, sondern die später so genannte Perez gehörte noch zum Reiche Land.
[24:54] Eine Sache ist sehr interessant. Da vielleicht lesen wir doch erst kurz den Abschnitt zu Ende: "Und ihre Bogen werden junge Männer zu Boden strecken. Sie werden sich über die Leibesfrucht nicht erbarmen und kein Mitleid mit den Kindern haben." Den Babyloniern wird wiederfahren, was sie den Israeliten selbst angetan haben. So wird Babel, die Zierde der Königreiche, der Ruhm des Stolzes der Caldera. Haben wir diese These, Bevölkerungsanteile umgekehrt vor Gott, wie Sodom und Gomorra. Sie waren die Ziele der Königreichs schon deswegen, weil die babylonische Kultur den ganzen alten Orient durchtragen. Das war die erste Machtbildung nach der Sintflut, wie uns 1. Mose 10 deutlich macht. Später tatsächlich Babylon unter Nebukadnezar dem Zweiten, das goldene Haupt. Aber es würde zugrunde gehen wie Sodom und Gomorra.
[25:50] Interessant ist, dass es nur wenige Jahrzehnte und jetzt ist hier ein interessantes, wirklich interessante Dinge, interessante Sache zu beobachten. Es ist vielleicht nicht allgemein bekannt, dass nur wenige Jahrzehnte nach dieser Prophezeiung in Jesaja Babylon tatsächlich zerstört wurde und zwar massiv. Die Menschen starben, die Stadt wurde dem Erdboden gleichgemacht, zerstört und zwar durch die Assyrer und Sunrib der und später noch in Jesaja auch begegnen hat. Und das war 689 vor Christus. Und wenn man diese Beschreibung hier in Jesaja, diese Prophezeiung liest und dann die Beschreibung dessen, was aus der Wasser aus der Archäologie auffassen können, dann ist man versucht zu denken, dass sich diese Prophezeiung buchstäblich erfüllte. Jahre 689. Es schien alles zu passen, bis auf eine Sache. Jesaja hatte nicht von den Assyrern gesprochen, sondern von den Medern. Das erschien nicht so realistisch. Erschienen viel realistischer, dass irgendwann die Schüler kommen und die Stadt eroberten und dem Erdboden gleich machen, was sie auch taten.
[26:59] Und vielleicht gab es in einen oder anderen, der dachte, naja, dieses Detail mit den Medern, wer weiß, ob das genauso gemeint ist. Die Eroberung von Babylon durch die Assyrer 680 vor Christus, durch Russland ist die Erfüllung dieser Prophezeiung. Aber nein, obwohl es ein schlimmes Ereignis war, war es keine prophetische Erfüllung. Denn Babylon wurde kurz danach schon mit dem nächsten syrischen König Astragon wieder aufgebaut, und zwar schöner als je zuvor. So dass später Herodot zu sagen konnte: "Das lässt das große Babylon ist das erst selbst dann vollendet hatte, eine eine Ruhm aller Königreiche." Die scheinbare massive Erfüllung der Prophezeiung war in Wirklichkeit nur ein kurzes Zwischenspiel ohne prophetische Bedeutung.
[27:38] Die wahre prophetische Erfüllung kam dann später und zwar mit jedem einzelnen, zwar tatsächlich die Meder und nicht die Assyrer. Wenn wir manchmal sehen, dass Prophezeiungen sich fast erfüllen oder zu 95 Prozent und wir den Eindruck haben, da ja, dann muss es ja das sein. Dann lasst uns aus dieser Geschichte etwas lernen. Lasst uns darauf warten auf die Erfüllung, die wirklich in jedem Teil der biblischen Prophetie entspricht, auch wenn uns die Nachrichten und das Zeitgeschehen den Eindruck erwecken, dass so im Wesentlichen vielleicht auch schon eine prophetische Erfüllung sein kann. Ein Prophet erfüllt sich immer bis auf den Buchstaben exakt auf das, was dort wirklich in der Bibel steht.
[28:22] Der 20 über Babylon: "Sie wird nie mehr bewohnt werden und unbesiedelt bleiben von Geschlecht zu Geschlecht. Kein Araber wird dort zelten und keine Hirten werden ihre Herden dort lagern lassen, sondern Städtiere werden dort liegen und ihre Häuser werden voll sein und Strauße werden dort hausen und Ziegenböcke herumhüpfen und wilde Hunde werden heulen in ihren Palästen und Schakale in ihren Luftschlössern. Ihre Zeit ist nahe herbeigekommen, ihre Tage sollen nicht verlängert werden." Nach der Eroberung durch Kyros 539, die Station ist noch bewohnt. Noch 200 Jahre später wollte Alexander der Große diese Stadt zu seiner neuen Hauptstadt machen. Aber dann verfielen die Stadt zusehens immer mehr. 275 vor Christus unter den Diadochen wurde die Stadt, wurde ein Großteil der Bevölkerung nach Seleukia hier umgesiedelt. Und dann gegen Ende der Artikel war die Stadt im Wesentlichen bedeutungslos. Noch im zehnten Jahrhundert im Mittelalter gibt es Berichte von einem kleinen Dorf Babylon und danach nur noch Ruinen. Und dann geriet sogar die Lokalität in Vergessenheit, bis es mit der Neuzeit wieder ausgegraben ist. Bis heute ist Babylon ein unbewohnter Ort geblieben. Die Prophezeiung erfüllte sich auf den Buchstaben genau. So später auch hier Jesaja 50 und 51, wo das wiederholt wird. Aber erst zur angemessenen Zeit.
[29:44] Es geht weiter im Gedankengang. "Denn der Herr wird sich über Jakob erbarmen und Israel wieder erwählen und sie zur Ruhe bringen in ihrem Land. Und der Fremdling wird sich ihnen anschließen und sie werden dem Haus Jakob anhängen." Hier wird deutlich, dass die Niederlage Babylons zur Erlösung Jerusalems führen wird. Unsere Lösung, Israel, Israels besser gesagt, noch war gar nicht vorhergesagt, dass die Israeliten in Babylon ins Exil müssten. Aber hier ist das schon implizit mit vorausgesagt. Und Erlösung sollte auch für nicht-israelitische zum Segen werden. Diese weiter und die Völker werden sich ihrer annehmen und sie an ihren Ort bringen. Und das Haus Israel wird sie im Land des Herrn als Knechte und Mägde zum Ehrebesitz erhalten. So werden sie die Gefangenen nehmen, deren Gefangenen sie gewesen sind und diejenigen beherrschen, die sie einst beherrschten, die sie einst bedrängten.
[30:40] Gottes Plan war natürlich, dass Israel eigentlich das herrschende Königreich sein würde und die ganze Welt mit dem wahren Gott und der wahren Erlösung bekannt machen würde. Leider hat sich diese Prophezeiung nie buchstäblich erfüllt, weil sie diese Erfüllung allerdings aus falschen Motiven wünschten, haben sie dann zur Zeit Jesu sogar den Messias abgelehnt. Sie wollten dann Weltreich werden, aber ohne das geistliche Verständnis. Endgültig erfüllt sich dieser Vers geistlich nach dem Fall des endzeitlichen Babylons, wenn das geistliche Israel die Königsherrschaft empfängt, wie in den sieben und auf Rang 20 und 21 beschrieben.
[31:23] Oder ist geschehen an dem Tag, an dem der Herr Ruhe verschafft von seiner Qual und Unruhe, von dem harten Dienst, der dir auferlegt war. Da wirst du dieses Spottlied auf den König von Babel anstimmen und sagen: "Hier beginnt jetzt das Lied über Babel." Und ein besonderer poetischer Form das Wort "Spottlied" kann auch einfach ein Gleichnis sein. Und sie haben wir schon ein Hinweis darauf, dass hier wir das Babylon selbst zu einem Gleichnis, so etwas wichtigeres wird sie hat der Treiber ein Ende genommen. Wer hat die Erpressung aufgehört? Übrigens, das Wort "aufhören" und "Ende nehmen", das ist jeweils das hebräische Wort Schabbat. Ihr, dass wir aus dem Wort kennen. Der Treiber, die Erpressung, das erinnert an das babylonische Exil und das wird zum Symbol für die Sünde, die ja Knechtschaft ist. Nach Johannes 8, Vers 34.
[32:15] "Der Herr hat den Stab des Gesetzlosen zerbrochen, den Herrscherstab des Tyrannen, der die Völker im Grimm schlug mit unaufhörlichen Schlägen, der im Zorn Nationen niedertrat mit schonungsloser Verfolgung." Die Babylonier haben alle anderen Nationen erobert und gnadenlos gehandelt. Wir sehen das in 2. Chronik 36, als später, wo es dann erobert wird, da kannten sie keine Gnade. Und damit werden sie zu einem Typus für den, um den es eigentlich jetzt gleich gehen wird.
[32:49] "Jetzt ruht die ganze Erde und ist still. Man bricht in Jubel aus." Das hat sich historisch erfüllt nach dem Fall Babylons, insbesondere sein spricht davon, dass die Erde ruhig war und das überall Frieden und Jubel war. "Selbst die Zypressen freuen sich über dich und die Zeder des Libanon. Sie sagen: Seitdem du da nieder liegst, kommt kein Holzfäller mehr zu uns." Darauf die Babylonier haben tatsächlich auf dem Libanon viel Holz geschlagen, viele Bäume gefällt, gezählt, gefällt, um ihre Projekte voranzubringen und zu verschönern. Wir wissen, dass zum Beispiel aus der Dresser-Inschrift von Nebukadnezar dem Zweiten, dass bezeugt.
[33:28] Und eine Sache sollten wir auf jeden Fall hier beachten: Die Zedern reden, sie sprechen. Und wir alle wissen natürlich, können sie dann nicht wirklich buchstäblich sprechen. Wir haben es also mit einer symbolischen Beschreibung zu tun, mit einer Metapher. Das ist sehr wichtig. Die wörtliche Rede ist nicht buchstäblich, sondern symbolisch.
[33:53] Vers 9: "Das Totenreich drunten gerät in Aufregung wegen dir, in Erwartung deines Kommens. Zerstört deinetwegen die Schatten auf alle Anführer der Erde." Das Totenreich, das ist das Grab, hebräisch. Hier wird also symbolisch dargestellt, wählt das Grab selbst, das Totenreich, sicher in Aufregung geraten, können, weil jetzt auch der König von Babylon stirbt und ins Grab kommt. Die Könige der Erde, die Dualen schon sind, das heißt, die alle, die schon verstorben sind. Das heißt, in Versen, sie alle ergreifen das Wort und sprechen zu dir. Und das heißt jetzt aufgrund des Kontextes nicht, dass die verstorbenen Könige anderer Völker dort irgendwo unter der Erde in einem Totenreich tatsächlich reden können, sondern ist eine symbolische Beschreibung. Genau so, wie es auch symbolisch war, dass die Zedern gesprochen haben.
[34:48] "Sie alle ergreifen das Wort und sprechen zu dir: Auch du bist kraftlos geworden wie wir, bist uns gleich geworden." Auch die Babylonier mit all ihrer Herrlichkeit, mit all ihrer späteren Macht, die sie dann unter Nebukadnezar entfalten würden, würden am Ende doch wieder verloren gehen. Auch ein babylonischer König würde sterben. Der Tod ist das Ende aller Herrlichkeit. Ins Totenreich hinabgestürzt ist eine Pracht. Das Rauschen deiner Hafen, Bäder werden dein Lager sein und Würmer deine Decke. Alle Pracht, aller Luxus sind vergeblich. Denn egal wie viel Macht und wie viel Luxus wir uns angehäuft haben, der Tod ist das unvermeidliche Schicksal. Daniel 5 zeigt das am Beispiel von Belsazar, sehr deutlich.
[35:38] Vers 12: "Wie bist du vom Himmel herab gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, Überwältiger der Nationen!" Hier zeigt sich jetzt, dass tatsächlich der König von Babylon ein Typus ist für den größten Rebellen überhaupt, hinter Babel, und das zum Typus der Sünde und der Gewaltherrschaft wird. Steht der Anfänger aller Rebellion und aller Sünde und aller Bedrückung, nämlich Satan selbst. Dieser Kampf wird beschrieben, Offenbarung 12, Vers 7 und 9, den er im Himmel begann und dann auf der ganzen Erde fortgeführt hat. Weil er tatsächlich alle Nationen überwältigt, den ganzen Erdkreis mit seiner Sünde verführt hat. Und davon ist der König von Babylon mit seiner militärischen Expansion im ganzen alten Orient nur ein schwacher Abglanz dieser Rebellion.
[36:32] Jesus sagt, dass er den Satan vom Himmel fallen sehen. "Der Glanzstern", hebräisch "Helel", hier steht im Lateinischen das Wort Luzifer, der Träger des Lichtes. Babel war ja bereits, zeigt nach der Sintflut zum Sinnbild der Rebellion gegen Gottes Plan geworden. Gott hatte gesagt, die Menschen sollten sich auf der Erde zerstreuen. Aber die Babylonier sagte: "Nein, wir wollen alle zusammenbleiben, wollen eine Stadt bauen, wollen uns einen eigenen Weg in den Himmel bauen, wir wollen mit unseren eigenen Werken, mit den Ziegeln, er selbst fest brennen, einen Turm bauen, der bis zum Himmel reicht." Der Plan einer eigenen Erlösung durch eigene Werke als Gegenentwurf zu dem wahren Erlösungsplan, wie Gott ihnen, dem Jakob in 1. Mose 28 gezeigt hat, nämlich von der Treppe, die vom Himmel bis zum Sünder direkt reicht.
[37:33] Die andere große und wichtige Stelle über Luzifer und Satan im Himmel ist natürlich Jesaja 28, ab Vers 12, die ihr hier auch parallel dazu noch anschauen könnt. Und jetzt wird uns hier deutlich in den nächsten beiden Versen, was das grundlegende Problem aller Rebellion und deswegen schon der allererste Rebellion gewesen ist.
[37:53] In Vers 13: "Ein Thema, das nicht nur hier aufscheint, sondern denn, wer gut aufgepasst hat in den letzten Kapiteln, immer und immer wieder auftauchte als das eigentliche Problem, dass Gott anspricht." In Vers 13: "Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg, eben äußersten Norden. Ich will mich auf Wolkenhöhen dem Allerhöchsten gleichmachen." Das Prinzip des Satans ist die Selbsterhöhung, dass ich, ich, ich, hinauf, hinauf, hinauf.
[38:26] Hinauf, hinauf. Das Prinzip von Jesus, seine Geisteshaltung war exakt das Gegenteil. Und das zeigt uns die Kontrastparallele zu diesem Abschnitt in Philipper 2, Vers 5 bis 8. Was heißt, dass wir so gesinnt sein sollen, wie es Jesus Christus auch gewesen ist. Der ist nicht für einen Raub festhielt in der Gestalt Gottes, sein, aber er entäußerte sich und nahm die Form eines Knechtes an, wurde wie ein Mensch und wurde dann gehorsam bis zum Tod, am Kreuz. Jesus hatte nicht zuerst an sich gedacht. Er war nicht stolz, er dachte an andere, er wollte andere retten. Und diese beiden Prinzipien sind unversöhnlich. Sie bilden diesen Kampf, den großen Kampf zwischen Licht und Finsternis, die der Egoismus, die Selbsterhöhung und der Dienst der Liebe.
[39:12] Dass die Liebe, die das Fundament der Regierung Gottes ist. Hier geht es um das Herzen von Satan, um seine Gedanken, denn das Herz ist der Sitz der Gedanken, so sagt uns 1. Samuel 6, 5, Hebräer 4, Vers 12. Und auch eine von über 2 geht es ja um die Gesinnung von Jesus. Ausgerechnet der König von Babylon, Nebukadnezar, zeigt in einer besonderen Weise beispielhaft, was solche Selbsterhöhung bedeutet. In Daniel 4 gibt es ein ganzes Kapitel, wo dieses Thema sehr breit dargestellt wird.
[39:45] Stolz ist ja, wie wir gesagt haben, schon vorher immer wieder in den Kapiteln von Jesaja das Hauptproblem, wo Gott den Finger auf die Wunde legt. Und jetzt zeigt er hier anhand von Babylon, dass er das, den, den, dass der Stolz nicht nur ein Problem der Assyrer und der Israeliten ist, und das verschiedene Völker. Es zeigt, dass der Stolz das Problem ist, dass seit Anbeginn des großen Kampfes diese Welt nieder tritt. Luzifer hatte offensichtlich einen Thron, denn das heißt, er wollte seinen Thron erhöhen. Er war schon König, auch die Lösten werden ja Könige sein, nach Offenbarung 12, 6. Aber er war nicht zufrieden. Er wollte seinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen.
[40:22] Die Sterne sind in der Offenbarung 1, 20 ein Symbol für die Engel. Jesus wird in der Bibel der Erzengel Michael genannt, der so ist wie Gott, der über den Engeln ist. Luzifer wollte die Position vom Sohn Gottes einnehmen. Jesus ist Gott und damit dem Allerhöchsten gleich. Sein Name Michael bedeutet: "Wer so ist wie Gott?" Und deswegen wollte der Satan, der Luzifer, dessen Position, die Position von Jesus haben. Er wollte sich dem Allerhöchsten gleich machen. Diesen Gedanken hat er später auch der Eva weiter vermittelt, als er sagte, dass Gott ihnen die Augen aufgetan werden würden und sie sein würden wie Gott, etwas, was Gott ihnen vorenthalten wollte. Und damit hat er die Menschen, diese Sklaverei der Sünde gemacht.
[41:13] Wer sich noch mehr dafür interessiert für dieses ganze Thema vom Ursprung des Bösen, der sei auf einige Kapitel verwiesen, in dem Kapitel 29 "Der Ursprung des Bösen" im Buch "Vom Schatten zum Licht" oder im ersten Kapitel von "Katechismus Propheten" im ersten Kapitel von der Geschichte der Erlösung und auch im Kapitel "Der Fall Satans" aus früheren Schriften werden diese Themen sehr ausführlich beschrieben. Haben einige sehr gute und interessante Zitate hier noch im Sender-Manuskript.
[41:42] Vers 15: "Doch ins Totenreich, da bist du hinabgestürzt in die tiefste Grube." Satan wollte sich erhöhen und wird tief abgestoßen. Jesus hat sich im Gegenzug in Jesaja 25.
[41:54] Jesus hat sich im Gegenzug in seiner Erniedrigung unfassbar tief erniedrigt und wird über alle Maßen erhöht werden. Sodann, Matthäus 23,12 sagt: Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden. Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Das ist das Prinzip, auf das wir bauen können.
[42:11] Irgendwie ja, die Liebe Gottes im Herzen tragen, Jesus imitieren und für andere da sein, und Gott wird uns erhöhen zur richtigen Zeit. Vers 16: Die dich sehen und schauen, dich verwundert an, sie betrachten dich und sagen: Das passt. Der Mann, der die Erde erzittern ließ, der Königreiche erschütterte, der den Erdkreis der Wüste macht und seine Steige niederriss, dass seine Gefangenen nicht nach Hause ließ. Dieser Vers wird sich buchstäblich nach den 1000 Jahren erfüllen, wenn wir das Gericht über Satan und seine Nachfolger sehen. Aber schon historisch war Babylon oder Nebukadnezar ein gewaltiges Reich, das Länder verwüstete, das Menschen deportierte und das doch später in absolute Bedeutungslosigkeit versank. Dass die Gefangenen nicht nach Hause ließ, erst Kyros, der König der Perser, hat dann die Verliebten wieder nach Palästina zurückgeschickt.
[43:07] Alle Könige der Völker. Sie ruhen in Ehren, jeder in seinem Haus. Dieser Vers jetzt einen Kontrast für das Folgende. Das Haus hier ist ein Symbol, eine Metapher für das Grab. Die Verse stehen im Manuskript: Du aber bist hingeworfen, anfangs an der Grabstätte, wie ein verabscheuter Schößling, bedeckt mit Erschlagenen, vom Schwert durchbohrt, die in eine mit Steinen bedeckte Grube hinabfahren, wie einst zertretene Stars. Der Gesetzlose hat sich selbst geschadet. Der Tod ohne angemessenes Begräbnis, ganz besondere Schande. Du wirst nicht mit jenen vereint werden im Grab, denn du hast dein Land zugrunde gerichtet. Hier sehen wir, dass der Gesetzlose sich selbst schadet. Du hast dein Land zugrunde gerichtet, hast dein Volk erwirkt. Der Same der Übeltäter werden uns an Jesaja 14, wo hier sozusagen dieselbe Bezeichnung für die Babylonier verwendet wird, wie für den, der in Kleins, der Same der Übeltäter wird in Ewigkeit nicht mehr erwähnt werden.
[44:06] Satan und seine Anhänger werden letztendlich nach den 1000 Jahren für immer ausgelöscht werden. Übrigens, an allen bei diesen ganzen Abschnitt hier auch direkt bezogen auf die 1000 Jahre, wo Satan nicht einmal tot ist, sondern alle anderen tot sind und er wie ein ja, so verabscheuter auf der Erde dann haust.
[44:25] Wird richtet eines Schlachtmann her für seine Söhne, um ihre um der Missetat ihrer Väter will, dann wird sie nicht wieder aufkommen und die Erde in Besitz nehmen und den Erdkreis voller Städte machen. Hier wird bildlich dargestellt, dass die gesamte Babylon ohne Studium, dass die ausgelöscht werden wird, dass Babylon nie wieder zu einem Königreich werden wird, was sich dann auch erfüllt hat. Und das bedeutet das Buch steht und das an typisch der Satan mit seinem gesamten Samen nach 1. Mose 3,15, Johannes 8,44. Alle Gottlosen so ausgerottet wird, dass die Sünde sich nie wieder erheben wird. Wie Nahum 1,9 sagt: Hier endet das Lied über Babylon.
[45:03] Es geht weiter im Vers 22: Ich will gegen sie aufstehen, spricht der Herr der Heerscharen, von Babel ausrotten, Namen und Überrest, Spross und Wesseling. Ganz interessant die Parallele den Sprossen. Sprössling sind beides Begriffe, die ihr vorhin Jesaja 4,2 und 11,1 für den mit ihr verwendet worden sind. Hier wird also deutlich, dass das Begriffe sind, die synonym mit Nachkomme für Sahne sind. Es geht also um den Samen Davids, den den den den Samen der Frau, den Schädling und den Samen und den den Schädling, den den den Spross.
[45:33] So wie in 1. Mose 3,15. Und ich will es zum Besitztum der Igel machen und zu Wasser Sümpfen und will es wegwerfen mit dem Besen, will es wegfegen. Verzeihung, mit dem Besen des Verderbens, spricht der Herr der Herrscherin. Angeknüpft an die letzten Verse von Kapitel 13. Der Herr der Herrscher hat geschworen und gesagt: Fürwahr, es soll geschehen, wie ich es mir vorgenommen habe, und es soll zustande kommen, wie ich jetzt beschlossen habe.
[46:01] Hier beginnt nochmal eine neue kurze Prophezeiung über Syrien. Ich will den Assyrern zerschmettern in meinem Land und ich will ihn vertreten auf meinen Bergen. So wird sein Joch von ihnen genommen werden und seine Last von ihren Schultern fallen. Hier wird nochmal die Niederlage der Assyrer in Juda vorhergesagt, die wir schon in dieser Szene Vers 16 bis 19 gesehen haben, vor allem 10,32 und 34 und auch in Kabul 9,3, die sich dann in Jesaja 37 erfüllen wird.
[46:31] Dazu werden wir noch kommen. Das ist der Rat, der beschlossen ist über die ganze Erde und dies ist die Hand, die ausgestreckt ist über alle Völker. Gottes Plan hat weltweite Implikationen und Bedeutung. Auch damit sehen wir wiederum, dass dieses Ereignis vor den Toren Jerusalems, dass wir dann in 7 und aussehen werden, wohl typologische Bedeutung für die NS-Zeit haben wird. Denn Herr der Herrscher hat es beschlossen. Wer will es vereiteln? Seine Hand ist ausgestreckt. Wer will sie abwenden?
[47:09] Diese Idee hatten wir schon Jesaja 8,9 und 10, nur umgekehrt. Die Pläne der Völker scheitern alle an Gott, aber niemand kann Gottes Pläne aufhalten. Vers 28: Im Todesjahr des Königs Ahas. Dieser Tod, dieser Ausspruch ergangen. Das Todesjahr von Ahas war das Jahr 716 im Herbst bis Herbst 715, also 24 Jahre nach Jesaja 6. Zu dieser Zeit war das neutrale Israel bereits verloren gegangen, damals durch Sanherib. Und in Syrien herrschte bereits seit 722 der König Sargon II. Übrigens hat allen diesen Vers 28 in einem Kommentar auf die Verse 24-27 bezogen. Also es sieht so aus, als dass auch die gerade erwähnte Weissagung gegen Syrien in diesem Jahr gegeben worden ist.
[47:59] Aber jetzt ab Vers 29 geht es um die Philister. Freut euch nicht, ganz Philisterland, dass der Stock zerbrochen ist, der dieb schlug dann aus der Wurzel der Schlange wird eine Natter hervorkommen und deren Frucht wird ein fliegender, feuriger Drache sein. Die Philister lebten in ihren fünf kleinen Stadtstaaten an der Mittelmeerküste westlich von Juda. In früheren Generationen hatten die Israeliten die Philister bezwungen, damit natürlich und zuletzt wiederum König Usija. Aber durch den Krieg zwischen Bruder und Israel, den werden Kabul 7, ja, kennengelernt haben, waren die Philister wieder unabhängig geworden. Zur Zeit des Königs Ahas. Aber diese Freude sollte nicht lange währen, denn erstmal hat auch schon Hiskia wieder die Philister geschlagen.
[48:41] 2. Könige 18,8. Und dann würde dieser fliegende, feurige Drache kommen. Manche vermuten, dass da vielleicht ein Messias stecken könnte, aber ich denke, der Kontext legt eher die syrische Invasion nach oder vielleicht sogar dann die Babylonier. Und der Drache erinnert uns natürlich ja an Offenbarung 12,3 und 4.
[49:04] Die erstgeborenen der Armen werden weiden und die Geringen sicher wohnen. Aber deine Wurzeln will ich durch Hunger töten und da einen Überrest wird umbringen. Die Armen und Geringen sind wohl die Armen und Geringen, die trotz der assyrischen Invasion bewahrt werden, weil die Philister werden vollständig vernichtet werden.
[49:21] Ja, Motor Show statt Verträge, ganz Philisterland, denn von Norden kommt Rauch und eine lückenlose. Hierbei deutlich, dass es sich um die Invasion aus dem Norden durch die Assyrer handelt. 711, das wissen wir, ist dort die Stadt der Philister von den Assyrern erobert worden. Später hat auch Jeremia 25 die babylonische Invasion angekündigt. Beide Mächte marschieren von Norden ein. Was wird man den Boden des Heidenvolkes antworten, dass der Herr Zions Grundmauern gelegt hat und dort werden die Elenden seines Volkes Zuflucht finden.
[50:00] Angesichts des Untergangs der Philister würde sich die Frage stellen, was wird mit dem benachbarten Moab geschehen? Und die Antwort würde sein: Gott hat ein Fundament gelegt. Seine Erlösung ist zuverlässig. Selbst wenn alles zusammenbricht, gibt es ein Fundament für alle Länder, die sich zu ihm wenden. Das ist nämlich Christus selbst. Er ist das Fundament, auf das wir vertrauen können. Er ist der Eckstein, auf den wir bauen können, wenn alles andere zusammenbricht.
[50:29] Das einst die Last über Moab war ein kleines Königreich östlich von Juda und dem Toten Meer. Wir kennen schon aus 4. und 5. Mose, die Moabiter waren ja Nachkommen von Lot. Das heißt, hier über Nacht wird Moab verwüstet. Es ist verzückt. Über Nacht wird verwüstet. Es ist fertig. Am Oreb bis vermutlich eine größere Stadt südlich des Arnautovic. Ich unsere adventistische Archäologen haben sie mit Rivaldo jede identifiziert. Die Koordinaten haben sogar sein Manuskript. Ihr könnt das mal auf Google Maps suchen. Aber ist politisch für Hebräisch die Stadt Mops knapp ist ebenfalls die Stadt oder die Mauer Mops und war wohl eine ebenfalls eine größere Stadt.
[51:17] Traditionell ist das Care Aqua steigt zum Haus hinauf und nach die Born zu den Höhen, um zu weinen. Mohammad auf dem Niveau und in Medebach und allen auf allen seien heute an sind platzen und alle Werte sind abgeschnitten. Ein Bild der Schande und der Trauer. Die Bahn selbst heißt wörtlich Trauer oder Verschnarchten. Niveau, das ist der Berg, auf dem Moses starb. Auch hier immer die Koordinaten eingegeben. Der heutige Javelin Nebra und es heißt weiterhin Vers 3: Auf ihren Gassen sind sie mit Sacktuch umhüllt, auf ihren Dächern und Plätzen hat alles und zerfließt in Tränen.
[51:51] Die Vision über Moab ist insbesondere sehr emotional. Das haben wir jetzt noch sehen, Vers hier Hesbon und Ir-Moab. Schreien bis dazu hört man ihre Stimme. Es man wird meistens im heutigen Hisbahn lokalisiert. Unsere Freunde, unsere Geschwister von der Andrews Universität graben da noch heute. Das ist ein Cent an die Städte, die dann zum Ostjordan-Gebiete Israeliten gehört haben, also nördlich vom vom eigentlichen Kern dazu, dem Gebiet, das die Israeliten von den Ammonitern erobert hatten, dass die Ammoniter zuvor von den Moabiter erobert hatten. Ja, hat zwar die Stadt, wo man gegen Zion von Hesbon siegte in 4. Mose 21.
[52:30] Die Lokalisierung ist allerdings unsicher und wenn man sich das geografisch anschaut, dann heißt hier erfährst, dass die Schreie doch über Kilometer weit über weiter inferno gehört werden. So stark ist der Schmerz, so stark ist die Verzweiflung, so stark ist die Bedrückung durch die kommende Invasion.
[52:49] Vers 5: Jetzt ein ganz besonderer Vers. Von Herzen jammere ich um Moab. Das ist ja, ja, ja, der Prophet für das südliche Juda. Und als er sieht, was mit den benachbarten Moabiter geschehen wird, jammerte er, hat tiefes Mitleid. Und wenn wir sehen, in den nächsten Wochen nicht das einzige Mal, dass er tiefes Mitleid mit den hat und sich wünscht, dass es ihnen nicht so gehen würde. Von Herzen kommt und wir können uns die Frage stellen, wie oft jammern wir, weil es Ungläubigen schlecht geht?
[53:23] Diese herzzerreißenden Szenen haben Jesaja, der so erfüllt vom Heiligen Geist, so traurig gemacht. Von Herzen jammere ich über Moab. Sie fliehen, das nach zwei klatschen, sie steigen, weinen die Anhöhe hinauf auf dem Weg nach oder während sie ein erschütterndes, geschweige denn die Wasser von nehmen sollen zu Wüsten werden. Ja, das Gras verdorrt, eines Kraut abgefressen, kein grünes Heimchen ist mehr da. Dieses Bild von der verdorbenen Ernte, wo davon Ernten nicht da ist, kennen wir aus 0,1. Darum tragen sie den Rest ihrer Habe, was sie noch retten können, über den beiden mache eine Flucht, denn der Feind kommt von Norden.
[54:01] So geografisch ist die Richtung dieser Prophezeiung Richtung Süden. Wieder fliehen. Ja, das Geschrei gibt im ganzen Land nur um ihr Weglagen reicht bis nach Kelheim, bis nach Belen ihr Geheul, denn die Wasser, die manns sind voll Blut. Der Hänger noch mehr über die man über die Entkommenen. Roboter kommt ein Löwe auch über den Überrest. Dennoch im Land ist eine dramatische Beschreibung des feindlichen Angriffs an der Stelle.
[54:26] Werden wir nächste Woche sehen, wie diese Prophezeiung ab Kapitel 16 über Moab weitergeht, denn sie hat hier noch nicht auf die Kapitel Einteilung endet, aber die Prophezeiung geht der nächste Woche über Moab weiter. Wir sehen, dass Jesaja großes Mitleid hatte mit den Heiden, hat nicht einfach nur eine prophetische Botschaft kalt und kühl weitergeben. Nein, es hat ihn mitgenommen. Aber vor allem sehen wir, wie er hinter den Kulissen des Zeitgeschehens die Aktivitäten des Satans selbst erkannte, den großen Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Liebe und Stolz.
[55:04] Und wir haben gesehen, wie in all dem Jesaja die Herrschaft des Messias ankündigt, das Königreich dessen, der sich nicht als als mächtige CD vorstellt, sondern als ein Zweig, der dennoch wie ein Banner darstellen würde und alle Völker, die nach Wahrheit und Gerechtigkeit suchen, werden zu ihm kommen.
[55:21] Und dann, wenn wir diese Erlösung an dem Band wird zu den Übrigen zählen, dann dürfen wir sagen: Siehe, Gottes Mann, heilig will vertrauen und lasse mir nicht grauen, denn ja, daher ist meine Kraft und mein Lied. Und er wurde jetzt zur Rettung. Möge das, lieber Freund, liebe Freundin, deine Erfahrung sein. Möchtest du dich entscheiden, diesen Jesus persönlich als seinen Erlöser in deinem Leben anzunehmen und ihn zu bitten, dass er sich von allem Stolz, von allem Egoismus, von aller Sünde reinigt und dich davon rettet? Er hat es versprochen, dass er es tun wird.
[55:54] Und lasst uns gemeinsam ihn loben und ihm danken, sowie er hier uns gezeigt hat. Lasst uns doch gemeinsam miteinander beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du im Buch Jesaja und zeigt, was wirklich hinter den Kulissen gespielt wird, dass der große Kampf in seiner Schönheit und in seiner Dramatik sich vor unseren Augen entfaltet, dass dein Charakter in seiner Schönheit nicht mehr deutlich wird. Und Herr, wir möchten aus Erfahrung sagen können, was wir insgesamt 12 gelesen haben. Wir möchten teilhaben am Triumph des Evangeliums, wenn es um die ganze Welt hinausposaunt wird, dass Jesus Ruhe gibt und Frieden und Erlösung und Kraft und Stärke. Dafür danke von ganzem Herzen im Namen Jesu. Amen.
[56:43] Damit verabschieden wir uns für heute. Sehen uns nächste Woche wieder und wünschen euch von Herzen Gottes Segen beim Studium seines Wortes. Amen.
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