[0:22] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour auf joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf YouTube. Herzlich willkommen zur vorletzten Folge unserer Gesamtübersicht über das Buch Jesaja. Wir haben schon so viele interessante Kapitel und Passagen beleuchten können, wenn auch nur in einem generellen Überblick. Das persönliche Studium von jedem einzelnen Lied gibt da die Gelehrten noch viel tiefer hinein zu tauchen. Sie haben ja auch immer ein Skript mit vielen weiteren Bibelstellen, wenn man einzelne Sachen sich genauer anschauen möchte oder später das ganze dreimal vertiefen möchte.
[1:05] Wollen wir uns heute mit den Kapiteln 56 bis 60 beschäftigen. Und bevor wir damit beginnen, möchten wir Gott einladen, unser Denken zu leiten, uns mit seinem Heiligen Geist zu erfüllen, damit wir sein Wort so verstehen, wie er es gemeint hat. Lasst uns gemeinsam beten.
[1:23] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir das Buch Jesaja haben und dass du auch heute durch dieses Buch und durch die Worte, die wir darin lesen werden, zu uns persönlich sprechen möchtest. Herr, wir sind nicht würdig, vor dich zu kommen, aber Jesus ist würdig, und in seinem Namen beten wir, denn wir brauchen dein Wort. Wir brauchen das, was du uns dort hineingelegt hast. Du brauchst eine Lehre, und wir brauchen deine Gegenwart. Wir müssen einen Charakter besser verstehen. Und Herr, so bitten wir dich, dass du jetzt unser Lehrer bist, dass jeder einzelne, der jetzt zuhört und zuschaut, dass wir alle etwas lernen dürfen von dir, dass wir merken, dass du persönlich zu uns sprichst und dass wir Freude haben, dein Wort zu lesen und zu durchdenken. Das bitten wir im Namen Jesu, der für uns jetzt eintritt. Amen.
[2:17] Ich habe das letzte Mal uns mit diesen besonders wertvollen Kapiteln 52, 53, 54 und 55 beschäftigt, wo das Evangelium eine solch eindeutige und klare Art und Weise beschrieben worden ist. In den jetzt folgenden Kapiteln wird es um Themen gehen, die sozusagen auch die Anwendung des Evangeliums auf unser Leben beinhalten. Fangen wir an in Kapitel 56 und dort Vers 1: "So spricht der Herr: Bewahrt das Recht und übt Gerechtigkeit; denn mein Heil ist nahe und kommt herbei und meine Gerechtigkeit wird offenbart werden." Gott möchte uns nicht nur erlösen, er möchte auch, dass wir gerecht leben. Er möchte uns seine Gerechtigkeit schenken, nicht, dass wir weiter ungerecht handeln, sondern dass wir seine Gerechtigkeit auch üben. Sein Heil ist nahe, seine Gerechtigkeit wird offenbart werden. Wir lesen in Römer 1, Verse 16 und 17, dass in dem Evangelium, in der Botschaft der Rettung durch Jesus, durch den Glauben, die Gerechtigkeit Gottes sich offenbart.
[3:29] Um dieses Evangelium geht es ja hier schon in all den Kapiteln. Fest sowohl den Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, der den Sabbat hält, um ihn nichts zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun. Interessanterweise wird jetzt hier der Sabbat als ein besonderes Kennzeichen erwähnt, etwas, das Gott sich wünscht, dass die Menschen tun. Hier geht es nicht allein um die Israeliten, nicht nur die Bewohner von Juda. Hier geht es um die Menschen allgemein. Wir lesen ja in der Bibel, dass Jesus sagt, Markus 2, Vers 27, dass der Sabbat für alle Menschen gemacht worden ist. Jesus selbst als der Menschensohn ist auch Herr des Sabbats. Der Sabbat ist der Ruhetag seit der Schöpfung, wie uns 1. Mose 2 sagt. Und die Zehn Gebote machen deutlich, dass der Sabbat dort eine wichtige Rolle spielt. Im vierten Gebot wird er als das Zeichen der Schöpfung und in der Wiederholung der Zehn Gebote in 5. Mose 5, ab Vers 12, als ein Zeichen der Erlösung dort aufgeführt. Und wir werden aufgefordert, diesen Sabbat zu beachten.
[4:50] Dieser Sabbat wird auch ein Zeichen der Heiligung genannt, Hesekiel 20, dort Vers 12 und 20. Das heißt, in Vers 3: "Und der Fremdling, der sich dem Herrn angeschlossen hat, soll nichts sagen: 'Der Herr wird mich gewiss von seinem Volk ausschließen.'" Und der Verschnitte sollen nichts sagen: "Sie, ich bin ein dürrer Baum." Gott macht hier sehr deutlich, dass das Evangelium auch für diejenigen gilt, die unter dem alten Bund nicht Teil des Volkes Gottes sein konnten. Denn diese Bestimmung hier wären unter dem alten Bund unmöglich gewesen, denn dort waren bestimmte Menschen vom Volk Gottes ausgeschlossen. Das heißt, wir haben es in Kapitel 56 ganz offensichtlich nicht mit dem alten, sondern mit dem neuen Bund zu tun. Das ist deswegen interessant, weil jetzt im nächsten Vers wieder der Sabbat erwähnt wird.
[5:45] Vers 4: "Denn so spricht der Herr: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir gefällt, und an meinem Bund festhalten, denen will ich in meinem Haus und unter meinen Mauern einen Platz und einen Namen geben, der besser ist als Söhne und Töchter. Ich will ihnen einen ewigen Namen geben, der nicht ausgerottet werden soll." Also, wir sehen hier, dass die Heiden den Sabbat halten sollen, wenn sie das Evangelium annehmen. Das sehen wir in Vers 2. Das sehen wir hier in Jesaja 56 im neuen Bund sind auch diejenigen, die im alten Bund vom alten Volk ausgeschlossen waren, eingeladen dabei zu sein. Sie sind eingeladen, Teil des Volkes Gottes zu werden, und sie sollen aufgrund des Evangeliums sich von dem Bösen fernhalten und sie sollen den Sabbat halten. Man kann fast gar nicht deutlicher zeigen, dass der Sabbat das Erkennungszeichen der Treue im neuen Bund ist, etwas, das immer und immer wieder falsch verstanden wird.
[6:52] Und es geht natürlich um den siebten Tag, den Sabbat, den Samstag, denn von einem anderen Tag hätte ihr sei ja überhaupt gar nicht reden können in diesem Kontext. Und dann heißt es weiter hier: "Und die Fremdlinge, die sich dem Herrn anschließen, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben und seine Knechte zu sein, und alle, die darauf achten, den Sabbat nicht zu entweihen, und die an meinem Bund festhalten." Hier sehen wir, das ist nicht nur ein rituelles Halten des Sabbats, sondern hier geht es eigentlich um die Erfüllung des großen Gebotes, des ersten und wichtigsten Gebotes, wie es Jesus sagt, nämlich in 5. Mose, Kapitel 6, Vers 4 und die folgenden, wo es heißt, dass ihr Gott lieben sollt von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzer Kraft. Und dann die Worte, die er, also Mose, dort in den Zehn Geboten weitergegeben hat, die Worte, die Gott selbst geschrieben hat, dass wir sie auf dem Herzen tragen sollen. Und genau das wird hier auch von den Fremdlingen gesagt.
[8:01] Die Heiden sind dann Volk Gottes, wenn sie genau das tun, was in 5. Mose 6 steht, wenn sie den Herrn von ganzem Herzen lieben, wenn sie ihm dienen und auch die Zehn Gebote, inklusive des Sabbats, halten. Wir sehen also, dass nach Gottes Plan der Sabbat nicht abgeschafft werden sollte. Ganz im Gegenteil, nach Jesaja 56 war der siebte Tag, der Sabbat aus dem vierten Gebot, der Samstag, das Zeichen für die Gläubigen, die auch aus anderen Nationen kommen würden, dass sie jetzt Teil des Volkes Gottes sein würden.
[8:41] "Die will ich zu meinem heiligen Berg führen, das ist natürlich Jerusalem, und sie in meinem Bethaus erfreuen. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden." Das Heiligtum, der Tempel, sollte für alle Nationen sein. Und im ursprünglichen Plan Gottes hätte Israel tatsächlich das Zentrum der Welt gebildet und hätte das Licht des Evangeliums ausstrahlen lassen, und die Völker wären tatsächlich zum buchstäblichen Jerusalem gekommen. Das ist alles da nicht so eingetreten. Das liegt dann an den Ereignissen zur Zeit von Jesus, als das Volk Israel in weiten Teilen den Messias abgelehnt hat. Und diese ganzen Prophezeiungen finden ihre Erfüllung auf eine geistliche Art und Weise.
[9:34] Die Bibel spricht aber auch im Neuen Testament von Opfern, die wir bringen sollen, in Hebräer 13 z.B. die Frucht der Lippen, der Dank, den wir Gott bringen, auch die Nächstenliebe, die sich in Taten äußert, ist so ein geistliches Opfer. Auch Petrus spricht in 1. Petrus von den geistlichen Opfern, die wir einbringen sollen.
[9:57] Gott, der Herr, der die Verstoßenen Israels sammelt, spricht: "Ich will noch mehr zu ihnen sammeln, sie sammeln zu seinen Gesammelten." Hier sehen wir also dieses Motiv der Sammlung, wie wir schon öfter in Israel gesehen haben. Und wir sehen, dass Gott, wie wir auch schon in Jesaja 49 gesehen haben, wo Gott zu dem Vater, zu dem Sohn, als zu dem es spricht: "Das ist nicht genug, wenn er nur für die zwölf Stämme Israels wirkt, sondern dass er darüber hinaus für die Heiden ebenfalls das Evangelium zeigen soll und sie zu Gott führen soll."
[10:31] Vers 9: Und hier beginnt jetzt eigentlich ein neuer Gedankengang, doch statt dessen, doch ein recht deutliche Zäsur im Vergleich zu all den vielen Kapiteln zuvor. "Kommt her, alle ihr Völker, ihr die ihr auf dem Feld umherzieht, frisst alle Tiere im Wald! Seine Wächter sind blind, sie wissen alle nichts. Hunde sind sie, die nicht wählen können. Sie liegen, träumen, da schlafen gerne." Nach den vielen Kapiteln, die über den Auszug aus Babylon, im späteren Exil, was ja noch viele Jahrzehnte aus dieser Zeit in der Zukunft lag, gesprochen haben, und über das Evangelium und über die großen Wahrheiten des Neuen Bundes, sind wir hier mit Vers 9 und 10 wieder mehr in der Zeit von Jesaja selbst und damit in der Zeit, die wir schon aus den Kapiteln vor Kapitel 36 kennengelernt haben, in den Zwanzigern und Dreißigern insbesondere, und mit den zum Teil sehr schlimmen Verhältnissen im Volk Gottes und mit den Leitern. Aber natürlich lassen sich diese Verse dann auch zum Beispiel auf die Zeit von Jesus übertragen, und auch wir können aus diesen Versen einiges für unsere Zeit übernehmen.
[11:41] Hier waren geistliche Leiter, die apathisch die Zeichen der Zeit nicht wahrnehmen wollten. Doch sind sie doch, sie sind auch ihre Hunde, die nicht wissen, wann sie genug haben, und sie, die Hürden feststehen, nicht aufzupassen. Sie alle wenden sich auf ihren eigenen Weg, jeder sieht auf seinen Gewinn, ohne Ausnahme. Also, während sie nicht auf die Gefahr achten, die für das Volk besteht, sind sie egoistisch und wollen nur ihren eigenen Vorteil haben, nutzen das Amt für ihren eigenen Gewinn. "Kommt her", sagen sie, "ich will Wein holen, lasst uns raus trinken, saufen, und morgen soll es gehen wie heute." Ja, noch viel großartiger.
[12:23] Wir sind hier also ganz offensichtlich wieder bei dem desolaten Zustand des Volkes Gottes. Wir haben ähnliche Fälle auch schon vorher in Jesaja gesehen, zum Beispiel auch in Jesaja 22, Vers 13 und 14, oder auch in Jesaja 28, wo auch diese Trunkenheit und Vers 17 und 19 zum Beispiel thematisiert worden ist. Eigentlich so sagt er die Bibel, sollen die Führer des Volkes kein Alkohol trinken, Sprüche 31, Vers 4 und 5.
[12:53] Weiter ab Kapitel 57, Vers 1: "Der Gerechte kommt um, und kein Mensch nimmt es zu Herzen; und treue Männer werden hinweggerafft, ohne dass jemand bemerkt, dass der Gerechte vor dem Unglück hinweggenommen wird." Möglicherweise, aber das lässt sich nicht beweisen, ist diese Botschaft im Kontext des Todes von Jesaja gegeben, und wir haben ja gesehen in den Wochen, die wir dieses Buch jetzt studieren, dass generell gesprochen die Visionen von Jesaja durchaus in einer chronologischen Reihenfolge aufgeschrieben worden sind. Und es könnte also durchaus auch dafür sprechen, dass hier nach der Zeit von Jesaja noch die ersten Jahre von Manasse beschrieben werden. Wir uns ist bekannt, dass Jesaja durch Manasse umgekommen ist, dass er einen grausamen Tod dann auch gestorben ist.
[13:47] Vers 2: "Er geht zum Frieden; sie ruhen auf ihren Lagern, ein jeder, der gerade Wege ging." Die Gerechten sterben also, damit sie vor dem Unglück bewahrt werden. Aber jetzt geht es um die Ungläubigen.
[14:01] Vers 3: "Ihr aber kommt hierher, ihr Kinder der Zauberin, Same des Ehebrechers und der Hure." Das erinnert uns an Formulierungen, physischen aus Jesaja, ein Sündenfall, Ehebrecher, Ehebrecherin. Verhalten ist ein Motiv, das immer wieder auch in den Prophetenbüchern auf das Volk Gottes angewandt wird. Zum Beispiel im Buch Amos: "Worüber wollt ihr euch lustig machen? Gegen wen wollt ihr das Maul aufsperren und die Zunge herausstrecken? Seid ihr nicht Kinder des Abfalls, ein falscher Same?" Wir werden uns daran erinnern, dass als Jesus am Kreuz von Golgatha starb, sich viele Menschen über ihn lustig gemacht haben, das Maul aufgesperrt haben, sozusagen.
[14:41] Und hier wird also gesagt, dass die, die so handeln, eigentlich gar nicht wirklich der echte Same sind, gar nicht das zum eigentlichen Volk Israel im geistlichen Sinne gehören. Sie sind ein Fall, zu sammeln, sie sind Kinder des Abfalls, Kinder des Ungehorsams, wie Jesaja 56 sagte, den Zorn Gottes erleben werden.
[15:03] Vers 6: "Er glüht für die Götzen unter jedem grünen Baum, ihr opfert die Kinder in den Bachtälern, unter Felsenklüften." Eine sehr dramatische Beschreibung des Götzendienstes bei den glatten Steinen. "Des Nachteils ist ein Teil, sie sind dein Los. Ihnen hast du auch zum Opfer ausgegossen und Speisopfer dargebracht. Sollte ich mich darüber beruhigen?" Über die grünen Bäume haben wir schon in Jesaja 1, Vers 29 erfahren. Gott ist sehr, sehr erbost über diese schlimmen Praktiken des Götzendienstes.
[15:41] Vers 7: "Du hast dein Lager auf einem hohen und erhabenen Berg bereitet; es ist nicht so kalt, die Gott ja eigentlich verboten hatte. Auch dort bist du hinaufgestiegen und hast Schlachtopfer dargebracht. Und hinter Tür und Pfosten hast du deine Andenken gesetzt, denn du hast dich von mir abgewandt, hast dein Bett aufgedeckt, hast es bestiegen und breit gemacht und mit ihnen den ausgehandelt. Du liebst es, bei ihnen zu liegen, bist ihrem Wind gefolgt." Diese Idee von der geistlichen Hurerei finden wir, wie gesagt, zum Beispiel auch in Jeremia 2 oder in Hesekiel 16 und Hesekiel 20 und 23.
[16:24] Die Verse, wie immer hier im Center-Manuskript verzeichnet, Vers 9: "Du bist mit Öl zum König gezogen und hast reichlich wohlriechende Salben gespendet. Du hast deine Boten in die weiteste Ferne geschickt und dich erniedrigt bis zum Totenreich." Hier wird darauf Bezug genommen, dass die Israeliten immer wieder sichtbar heidnischen Großmächten angedient und angebiedert haben, bei den Assyrern oder dann bei den Ägyptern. Wir haben zum Teil deutliche Parallelen diesem Vers, zum Beispiel in Hosea 12, Vers 2, wo auch dieses Öl eine Rolle spielt. Werden auch in Jesaja 30 und 31 ja gesehen, wie Gott durch Jesaja getadelt hat, dass man bei den Ägyptern Schutz suchen wollte und sich dabei eher erniedrigt hat.
[17:06] "Du bist müde geworden von der Menge deiner Wege, hast aber nicht gesagt: 'Es ist vergeblich.' Du hast noch Lebensunterhalt gefunden, darum wurdest du nicht, was Gott befiehlt." Ein interessantes Phänomen. Diese Menschen haben gemerkt, dass eigentlich ihr Weg falsch ist, aber es war noch nicht so dramatisch schlimm für sie, dass sie ernsthaft in Erwägung gezogen hätten, umzukehren. Es war ihm zwar eine Last, aber trotzdem weitergemacht.
[17:30] Die Frage ist, wie viele Menschen gibt es heute, die erkennen, dass sie eigentlich auf dem Holzweg sind, dass so wie sie leben, das, was sie tun und denken und sagen, eigentlich so nicht wirklich glücklich machen kann, aber die dann trotzdem keine Entscheidung fällen, umzukehren? Manchmal kehren Menschen erst um, wenn sie so richtig aufgeschlagen sind auf dem Boden. Aber muss es immer so weit kommen? Können wir nicht vielleicht früher schon erkennen, dass wir umkehren sollen, dass die Wege, die wir bisher eingeschlagen haben, so nicht zum echten Frieden führen?
[18:05] "Vor wem hast du dich so gefürchtet, dass du nicht verleugnet und an mich nicht mehr gedacht hast und es dir nicht zu Herzen genommen hast? Ich habe geschwiegen, und das seit langer Zeit. Aber du willst mich doch nicht fürchten?" Diese Idee von der Menschenfurcht kommt in der Bibel auch immer wieder vor. Wir hätten uns vielleicht an Petrus, der aus Angst vor Menschen sich von Jesus abgewandt hat. Und das passiert ganz oft, dass wir vielleicht durch, weil wir eben so menschenscheu sind und Schutz bei Menschen suchen, dann auch von Menschen solche Angst bekommen und uns von Gott, seinem Wort und seinem Charakter abwenden und ihn letztendlich durch unser Leben verleugnen.
[18:50] Vers 12: "Ich selbst will jetzt deine Gerechtigkeit bekannt machen, und deine Machwerke werden dir nicht nützen." Gott sagt: "Ich habe dir lange Zeit geschwiegen, aber du hast dich ja trotzdem nicht bekehrt." Und jetzt will er deutlich machen, dass Selbstgerechtigkeit nicht funktioniert. Gott möchte die nutzlose, die falsche Selbstgerechtigkeit bloßstellen. Und interessanterweise geschieht das jetzt dann auch in den nächsten Kapiteln, vor allem Jesaja 58 und Jesaja 59 sind sehr deutliche Kapitel, die Selbstgerechtigkeit und menschliche Gerechtigkeit als nutzlos und falsch bloßstellen. Jesus hat auch dieses Thema immer wieder aufgegriffen, zum Beispiel ganz berühmt Matthaus 23, in seiner großen Rede gegen die Pharisäer. Und wir wissen aus Römer 10, Vers 23, dass gerade zur Zeit von Jesus die Menschen, viele Menschen, viele Juden, versuchten, durch eigene Gerechtigkeit das ewige Leben zu erreichen, und das war völlig fehlgeleitet.
[19:53] Nächster Vers 13: "Wenn du dann schreist, so mögen dich deine gesammelten Götzen retten! Aber ein einziger Windstoß wird sie alle davon tragen, ein Hauch wird sie wegnehmen. Wer aber bei mir Zuflucht sucht, der wird das Land erben und meinen heiligen Berg besitzen." Hier wird ein sehr deutlicher Kontrast aufgemacht: Die Götzen helfen nichts, sie haben keinerlei Kraft. Gott wird sie mit einem Windstoß wegfegen, sie werden sich einen einzigen Windstoß davon tragen lassen. Aber wer bei Gott Zuflucht sucht, der wird das Land erben.
[20:27] Das ist das, was Jesus in der Bergpredigt, dritte Seligpreisung, sagt: "Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben."
[20:41] Vers 14: "Und er wird sagen: 'Macht Bahn, macht Bahn, ebnet den Weg, räumt jeden Anstoß aus dem Weg meines Volkes!'" Doch diese Idee kennen wir schon aus Jesaja 40, zum Beispiel, oder auch aus Jesaja 35, Vers 8.
[20:57] Denn so spricht der Herr: Jetzt kommt ein ganz schöner und wichtiger Vers. "Denn so spricht der Hohe und Erhabene und der ewig wohnt, und dessen Name der Heilige ist: 'In der Höhe und im Heiligtum wohne ich, und bei dem, der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit er den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen.'" Sagt: "Ich habe zwei Wohnorte: erstens, der Hohe und Erhabene." Jesaja hat ihn ja gesehen in Jesaja 6 als den Erhabenen, den Erhöhten im Heiligtum. Und insofern ist dieser Vers tatsächlich auch eine Parallele dazu, Gott wohnt ewig, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
[21:39] Durch haben wir einige Parallelen zu: Er ist der Heilige, er wohnt im Himmel. Schon Salomo, als diesen prächtigen Tempel gebaut hatte, wusste, dass Gott nicht in einem Tempel lebt, der von Menschenhand gemacht ist, sondern Gott im Himmel, die Himmel aller Himmel können ihn nicht fassen. Aber dann wohnt Gott auch nicht nur im Himmel, nicht nur diesem gigantischen Universum, nicht nur im himmlischen Heiligtum. Nein, er wohnt auch gleichzeitig bei dir und bei mir, wenn wir unser Herz vor ihm demütigen, wenn wir ein zerbrochenes Herz haben. Denn ein zerbrochenes Herz sein...
[22:15] haben denn ein zerbrochenes Herz, sein geschlagenes Herz, das ist das Opfer, das Gott eigentlich wirklich gefällt.
[22:21] Selig sind die geistig Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Selig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden. Gott heilt die zerbrochenen Wunden. Wir dürfen wissen, dass der große Gott, der heilige Gott, der die Ewigkeit bewohnt, dass dieser Gott mir und dir nahe ist, wenn wir zerbrochenen Herzens über unsere Sünden traurig sind, wenn wir nicht mehr weiter wissen, wenn wir uns vor dem demütigen und eingestehen, dass wir falsch gewesen sind. Dann ist uns Gott sehr, sehr nahe.
[23:03] Vers 16: Denn ich will nicht ewig rechten und nicht ohne Ende zürnen. Denn ihr Geist würde von mir verschnarchten und die Seelen, die ich gemacht habe. Rechten kennen wir schon zum Beispiel auch aus Kapitel 1, als eine Gerichts-Sprache über Gott sagt: Ich möchte ja nicht, dass die Menschen verloren gehen. Ich möchte nicht, dass sie verachten. Ich möchte sie endlich retten.
[23:27] Vers 17: Über Israels sündhafte Habgier wurde ich zornig und ich schlug sie, verbarg mich und zürnte. Er wandte sich noch weiter ab auf seinen selbst erwählten Weg. Dieser Habgier kennen wir auch schon aus Jesaja Kapitel 5, Vers 8 und 9. Auch in dieser 56, in Vers 11 haben wir vorhin thematisiert. Und Gott zeigt jetzt, warum Gnade ist, warum Gnade notwendig ist, um Menschen zur Umkehr zu bewegen. Wenn es keine Gnade gäbe, würden Menschen nie umkehren. Wenn Gott nur strafen würde, würde kein Mensch jemals zu ihm umkehren. Es ist die Gnade Gottes, die unverdient uns berührt, die uns dazu bewegt, zu ihm zurückzukehren.
[24:10] Indem ich Frucht der Lippen schaffe: Friede, Friede den Fernen und den Nahen, spricht der Herr. Ja, ich will es. 8:10. Vergessen, Verzeihung. Seine Wege habe ich gesehen, dennoch will ich es heilen und das Leiden und ihm und seinen Trauernden mit Rüstungen vergelten. Indem ich Frucht der Lippen schaffe: Friede, Friede den Fernen und den Nahen, spricht der Herr. Ja, ich will es. Keinen Gott will uns erlösen, nicht weil wir uns gut benommen haben, sondern gerade weil wir sündig sind und weil wir so schlechte Charakterzüge haben, die wir.
[24:47] Volk, liebe Freundin, Gott will dich nicht erlösen, weil du gut bist, sondern will dich lösen, weil du es nötig hast. Er will dich erlösen, weil wir, er will uns erlösen, weil wir es dringend brauchen. Er sieht unsere Wege und trotzdem will er heilen. Er sieht, was wir denken, was wir tun und will uns trotzdem trösten.
[25:06] Der will uns Frieden schenken. Er sagt: Tröstet mein Volk. Die Frucht der Lippen, das ist dieses Lob Gottes, wie wir schon aus Hebräer 13:15 gesehen haben. Auch in Russland 14, Vers 3 wird gesagt, dass wir die Opfer der Lippen zu ihm bringen sollen. Das heißt, mit unseren Worten sollen wir ausdrücken, dass wir ihn brauchen und dann auch dankbar sind, dass er uns heil.
[25:35] 20: Aber die Gottlosen sind wie das aufgewühlte Meer, das nicht ruhig sein kann, dessen Wasser Schlamm und Unrat aufwirft. Keinen Frieden, spricht man, Gott gibt es für die Gottlosen. Diese Botschaft darf nicht missverstanden werden. Sie bedeutet nicht, dass jeder Mensch gegen seinen Willen erlöst. Gott sagt nur, dass er auch dem Sünder die Erlösung anbietet, dass er sie heilen will, dass er sie leiten will. Aber wer gottlos bleiben möchte, der wird keinen Frieden finden.
[26:07] Gott übertüncht nicht die Gottlosigkeit. Er zwingt niemanden zur Heilung. Wir haben die Wahl zwischen der Rettung oder einem Verharren im verlorenen Zustand.
[26:22] Und dieser letzte Vers, Vers 21, ist ein direktes Zitat aus Jesaja 48, Vers 22, wo wir das schon mal gelesen haben. Kapitel 58 und das ist jetzt ein ganz berühmtes, ein wichtiges Kapitel, das insbesondere für diese Zeit, in der wir leben, gegenwärtige Wahrheit ist. Wir sollten es gut kennen und vor allem noch viel wichtiger, wirklich von Herzen danach trachten, nach diesen Versen zu lesen, zu leben.
[26:47] Jesaja 58, Vers 1: Rufe aus voller Kehle, zögere nicht. Erhebe deine Stimme wie ein Schofarhorn und verkündige meinem Volk seine Übertretungen und dem Haus Jakob seine Sünde. Gott möchte nicht, dass Sünde kleingeredet wird. Er möchte, dass eine klare und deutliche Botschaft gegeben wird, eben im Gegensatz zu den stummen Hunden, die wir in seiner 56, Vers 10 gesehen haben. Gott möchte, dass Sünde beim Namen genannt wird, klar und deutlich.
[27:14] Das Schofarhorn ist ein Bild, das in der Bibel immer wieder sehen wir für einen lauten Ruf, und der in dieser 27:13 auch mit der Sammlung der Übrigen verbunden war.
[27:25] Sie suchen nicht Tag für Tag und begehren meine Wege zu kennen, wie ein Volk, das Gerechtigkeit geübt und das Recht seines Gottes nicht verlassen hat. Sie verlangen gerechte Urteile, begehren die Nähe Gottes. Hier wird also das Volk Gottes beschrieben, das den Eindruck erweckt, als ob es Gottes Willen tun möchte, das so tut, als sei es gerecht. Und wir denken fast automatisch zum einen zurück an Jesaja 1, wo die Menschen die richtigen Opfer bringen und die richtigen Zeremonien vollführen und an den richtigen Tagen Gottesdienst feiern. Aber Gott sagt: Ich hasse es, es ist mir zuwider, weil er durch euer sündiges Leben das alles konterkariert.
[28:04] Wir denken auf der anderen Seite auch unwillkürlich an die Botschaft an Laodizea, wo die Armut und die Blindheit und die geistliche Nacktheit nicht gesehen wird, sondern man glaubt, dass man geistlich reich ist.
[28:19] Vers 3: Warum fastet ihr, und du siehst es nicht? Warum kasteit ihr euch? Beachtet es nicht. Seht, an eurem Fasttag geht ihr euren Geschäften nach und treibt alle eure Arbeit an. Hier sind Menschen, die fasten, weil sie glauben, es ist eine religiöse Pflicht, eine religiöse Übung, die vielleicht irgendwie Eindruck macht bei Gott. Aber sie merken, dass es nicht funktioniert.
[28:40] Geht es für die auch so in deinem Leben, dass du religiöse Dinge tust, die vielleicht sogar richtig sind, die dem biblischen Wort entsprechend, aber du merkst in deinem Leben, du bist nicht gesegnet? Es gibt keinen inneren Sieg. Es scheint sich nicht zu bewegen. Die Gebete bleiben aus. Dann ist dieses Kapitel für dich. Könnte es sein, dass von deinem Leben, neben der religiösen äußeren Form, in Wirklichkeit Buße und Sünde den Alltag regieren?
[29:06] Gott möchte nicht verlieren. Deutlich machen, dass in religiösen Übungen nicht schwer beeindrucken, sondern die Charakterfehler sind das, was das eigentliche Problem sind. Sie machen das, was die Ägypter damals mit ihnen gemacht haben. Sie treiben die Arbeiter an.
[29:22] Wer ist hier? Seht ihr fastet, um zu streiten und zu schlagen mit gottloser Faust? Ihr fastet gegenwärtig nicht so, dass euer Schreien in der Höhe Erhörung finden konnte. Liebe Freunde, Gott ist nicht beeindruckt, wenn wir davon reden, dass wir eine Endzeit leben und dass wir die Weltmissionieren sollen und dass wir fasten sollen. Vielleicht für Regierung und gleichzeitig in den sozialen Medien mit gottloser Faust dreinschlagen und mit Worten um uns schlagen und böse reden und sprechen.
[29:52] Gottes nicht beeindruckt an unseren religiösen Übungen. Diese Botschaft ist absolut topaktuell.
[30:00] Und ein besonders krasses Beispiel ist die Geschichte in 1. Könige 21, wo ein Fastensuppe ausgerufen wird, um einen Menschen umzubringen. Ein unfassbares Beispiel ist ein Johannes 18, wo die Pharisäer und Sadduzäer, die Obersten des Volkes, peinlichst genau die zeremoniellen Reinheitsgebote des Passah beachten, während sie die Ermordung von Jesus vorantreiben.
[30:24] Gott sagt Daniels 2: Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider. Meint ihr, dass mir ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilfhalm und sich in Sack und Asche bettet? Willst du das ein Fasten nennen und einen dem Herrn wohlgefälligen Tag?
[30:41] Hat Gott Freude daran, uns quälen zu sehen? Nun, nichts gegen Sack und Asche. Wir sehen in der Bibel, dass oft auch gläubige, treue Männer Gottes in Sack und Asche Trauer ausgedrückt haben. Es ist nicht verboten. Es ist ja von vielen so praktiziert. Aber Gott möchte deutlich machen, nicht in Sack und Asche besteht die eigentliche Trauer. Wenn jemand zusätzlich macht, dann ist es ja gut, aber das ist nicht das eigentliche Wesen des Fastens.
[31:09] Gott ist nicht, wenn er sieht, dass wir uns quälen. Er sagt nicht: Okay, ich helfe dir, weil du dich gequält hast.
[31:16] 1:6: Ist nicht, dass ein Fasten, an dem ich gefallen habe, dass ihr ungerechte Fesseln los macht, dass ihr die Knoten des Jochs löst, dass ihr die Unterdrückten freilasst, dass ihr jedes Joch zerbrecht?
[31:29] Der Sinn des Fastens ist nicht Selbstqual, sondern Dienst an anderen. Und das ist ein tatsächliches Fasten. Denn wenn ich anderen wirklich helfen will, nicht einfach nur, damit ich gesehen werde, sondern wenn ich wirklich helfen will, dann muss ich etwas investieren. Da muss ich Zeit opfern, da muss ich Ressourcen opfern. Dann ist das ein echtes Opfer. Ich faste dann Zeit, nicht Dinge, die ich sonst gerne tun würde, damit ich für andere da bin.
[31:52] Vers 7: Besteht es nicht darin, dass du dem Hungrigen dein Brot bringst und Arme, Verfolgte in dein Haus führst? Dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn bekleidest und durch dein eigenes Fleisch nicht entziehst? Das ist wahre Religion. Sie zeigt sich nicht in einer theologischen Erkenntnis, die man genau begründen kann, sondern eben Dienst an anderen. Und auch hier gibt es sowohl im Alten als auch im Neuen Testament eine Fülle an Texten, die deutlich machen, dass Gott nie etwas anderes gewünscht und gesehen hat.
[32:26] Übrigens auch viele wertvolle Zitate aus den Geister-Weissagungen hier noch mit dabei.
[32:36] Erst acht: Dann mit anderen Worten, wenn diese Dinge in deinem Leben stattfinden, wenn wir das tatsächlich tun, wenn wir davon nicht nur reden, sondern wir wirklich für andere Menschen da sind, dann wirst du rufen und der Herr wird antworten. Du wirst schreien und er wird sagen: Hier bin ich. Wenn du das Joch ausländer mit hinweg tust, das höhnische Finger zeigen und das unheilvolle Reden, wenn du den Hungrigen dein Herz zerreißt, also nicht einfach nur Brot so pro forma, weil es halt gemacht werden muss, sondern mit Liebe, mit Herz für ihn da bist und die Verschmähten der Seele siehst, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen und dein Dunkel wird sein wie der Mittag.
[33:19] Gebets-Erfahrungen, die sind dann zu erwarten, wenn wir von ganzem Herzen uns einsetzen für andere Menschen.
[33:34] In Vers 8, dann haben wir über den Sprung heißt es: Dann wird dein Heil hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Heilung wird rasche Fortschritte machen. Seine Gerechtigkeit wird vorangehen und die Herrlichkeit des Herrn wird deine Nachhut sein. Jesus hat gesagt, wir sollen das Licht der Welt sein. Und unsere Heilung wird dann rasch vorangehen. Vielleicht wundern uns, warum unser Charakter so langsam geistlich wäre, wir vielleicht keine Fortschritte in geistlichen Dingen machen. Hier wird uns gesagt, wie wir rasch Fortschritte machen können, wenn wir das tun, was in Vers 6 und 7 beschrieben wird.
[34:10] Diese Gerechtigkeit, von der es heißt: Deine Gerechtigkeit wird vorhergehen, ist nicht misszuverstehen als unsere eigene Gerechtigkeit, denn wir wissen aus anderen Stellen, dass der Herr uns vorangeht und unsere Nachhut ist. Da gibt es eine Stelle, die wir in Verzeihung, in Jesaja 52 haben, wo es heißt, dass Gott den ausziehenden Israeliten vorausgeht und ihnen nachfolgt. Dann sehen wir, das ist hier die Gerechtigkeit Gottes, die sich in einem solchen Leben des 4, 6 und 7 beschreibt, offenbart.
[34:45] Wenn wir also das tun, werden wir Gebets-Erhöhungen erleben, wie wir sie sonst nicht eher erfahren werden. Und wie wir gesagt haben, es soll von Herzen geschehen und dann wird Gott große Dinge für uns tun.
[34:59] Vers 11: Der Herr wird dich ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und seine Gebeine stärken. Du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten, wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen.
[35:11] Man erinnert sich vielleicht ein bisschen an die Frau am Jakobsbrunnen, was gesagt hat, das wird in dir zu einer Quelle werden, die bis ins ewige Leben quillt. Das ewige Leben, die Erlösung, die Gott uns anbietet.
[35:31] Vers 12: Und die aus dir hervorgehen werden, die Trümmer der Vorzeit wieder aufbauen. Du wirst die Grundmauern früherer Geschlechter wieder aufrichten und man wird dich nennen: Der die Bresche vermauert und die Straßen wieder herstellt, damit man dort wohnen kann. Hier geht es also offensichtlich auch um den Wiederaufbau Jerusalems, der antitypisch ein Symbol ist, eine Metapher ist für die Wiederherstellung des wahren Glaubens am Ende der Zeit. Ganz ähnlich finden wir das auch in Amos 9, und dort Vers 11 und 14.
[36:05] Übrigens, das ganze Kapitel 58 findet eine sehr bemerkenswerte Erfüllung in dem Buch. Nehmen wir, wir haben ja vor einiger Zeit mal hier Ende 2019 die Bücher Esra und Nehemia in einer besonderen Spezialserie auch analysiert und studiert. Dann wieder öfter mal auch im Buch Nehemia hier auf dieser 58 erwiesen. Wer das noch mal studieren möchte, der kann das auf unserer Internetseite entsprechend tun.
[36:35] Vers 13: Wenn du am Sabbat deinen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt. Wenn du den Sabbat eine Lust nennst und den heiligen Tag des Herrn ehrenswert, wenn du ihn erst so, dass du nicht deine Gänge erledigt und nicht deine Geschäfte treibst, noch nicht geworden redest, dann wirst du an dem Herrn deine Lust haben, und ich will dich über die Höhen des Landes führen und ich speise mit dem Erbe seines Vaters Jakob. Ja, der Mund des Herrn hat das geschrieben.
[37:03] Zuerst, aber ist interessant, dass auch zur Zeit von Nehemia, als die Mauern wieder aufgebaut worden sind, auch der Sabbat zu einer Testfrage erneut wurde. In der 13, aber diese bedeutet und dieser Vers eine tiefere Bedeutung als nur, dass sie sich im Leben von denen erfüllt haben, sondern hier wird auch die Wiederaufbaubemühungen des Volkes Gottes am Ende beschrieben. Dort werden nämlich Breschen vermauert. Es ist eine Bresche geschlagen worden in das Gesetz Gottes. Das vierte Gebot ist verändert worden und Gott möchte, dass diese Bresche vermehrt wird. Er sucht nach Menschen, die die biblische Wahrheit wieder vollständig herstellen und in ihrem Leben auch demonstrieren.
[37:47] Die Sabbat-Reform geht einher mit der medizinischen Missionsarbeit, wie sie vorher in diesem Kapitel geschrieben worden ist. Und damit ist die Sache 58 ein ganz wunderbares Kapitel, das zeigt, wie sehr der praktische Dienst am Nächsten als praktische christliche Nächstenliebe zusammen mit einer Reform der christlichen Lehre, der Theologie, der Endzeit-Botschaft und auch das praktische Christentum zusammengehören. Wir das alles zusammengehört. Man kann nicht das eine oder das andere haben.
[38:17] Wer nur anderen hilft, aber sich für die den Sabbat und die biblische Botschaft der Endzeit nicht interessiert, der dem fehlt die eine Hälfte. Wer sich nur für die Endzeit-Botschaft interessiert, aber niemals christlich lebt seinem Nachbar gegenüber, dem fehlt die andere Hälfte. Wir brauchen beides. Dann ist das nicht deutlich und dann erfüllt sich Offenbarung 18, Vers 1, dass die Erde erleuchtet wird mit der Herrlichkeit des Herrn.
[38:43] So wie an vielen Stellen es auch vorher gesagt ist. Die Bibel sagt uns auch, wie wir den Sabbat halten sollen. Er soll ja eine Lust, seine Freude, seine Sorge sein. Es sollte keine Last sein, weder für die Kinder, noch für die Jugendlichen, noch für irgendjemanden. Sollte ein Tag sein, auf dem man sich freut und an dem man in besonderer Weise Gott begegnet.
[39:08] Die Idee dahinter ist, dass mit der Idee Gott begegnen etwas Schönes verbunden ist. Dann Gott möchte ja eigentlich, dass wir jeden Tag mit ihm gemeinsam leben. Und deswegen ist es wichtig, dass wir uns am Sabbat Qualitätszeit nehmen, so wie jede Ehe und wie jede Freundschaft solche Qualitätszeit braucht, so auch unsere Beziehung zu Gott. Und deswegen sagt, dass wir uns tatsächlich Zeit nehmen und eben nicht unsere Arbeit nachgehen.
[39:31] Und deswegen keine Erwerbstätigkeit ausführen. Und ich denke, es ist viele von uns haben gute und wirklich tolle Erfahrungen mit Gott gemacht, wenn es darum geht, den Sabbat auch wirklich zu halten, keine Prüfung zu schreiben, nicht einkaufen zu gehen und auch nicht die Arbeit auszuüben, die man für die Erwerbstätigkeit normalerweise ausübt.
[39:55] Und interessantweise sagte Liebl aber hier, dass wir nicht nur unsere Gänge nicht tun sollen, sondern auch keinen richtigen Worte reden.
[40:01] Die Sabbat-Halter hat als das mit unserem Reden zu tun, mit dem, was wir sagen. Denn was nützt es, wenn wir am Sabbat zwar zu Hause sitzen, nach dem Gottesdienst uns gemütlich und zu Hause einrichten, aber dann den ganzen Nachmittag über unsere Arbeit drin und über das, was wir vielleicht danach Sabbat-Schluss vorhaben? Gott möchte auch, dass wir am Sabbat keine richtigen Worte reden, kein loses, dummes Geschwätz.
[40:29] Und wenn wir darüber nachdenken, dann glaube ich, müssen wir alle feststellen, ich und wir, die wir jetzt zuschaut, dass wir oft genug den Sabbat vielleicht zwar äußerlich korrekt gehalten haben, aber nach diesem Maßstab weit zu kurz gekommen sind. Wenn wir uns wirklich mal Gedanken machen, wie wir den Sabbat auch verbringen, welche Gedanken wir uns machen, worüber wir reden, was uns da so unwichtig ist in unseren Gesprächen, dann glaube ich, können wir feststellen, dass wir auch wir persönlich eine Sabbat-Reform brauchen.
[40:57] Das ist ein Tag ist, an dem wir nicht einfach nur die Beine hochlegen und relaxen, sondern ein Tag ist, an dem wir uns die Frage stellen: Wie können wir Gott besser kennenlernen? Und zwar den ganzen Tag, nicht nur zwei Stunden im Gottesdienst. Uns auf eine solche Art und Weise, dass es so froh macht, ist unser schönes, dass man sich schon am Freitagabend auf diesen Sabbat freut.
[41:17] Wenn der Sabbat beginnt, dass man schon am Freitagabend diese besondere Atmosphäre der Gegenwart Gottes erlebt und dann sagt die Bibel, dann werden wir auch reich gesegnet werden, weil der Mund des Herrn ist. Das ist Gottes Verheißung. Er wird uns segnen.
[41:37] Vielleicht gibt es wirklich in unserem Sabbat-Halten Dinge, die wir hier an Jesaja 58 anlegen können und dem Maßstab entsprechend anpassen können. Und wir werden sehen, dass Gott uns auch viel mehr segnen kann, als es bisher vielleicht getan hat.
[41:55] Jesaja 59 bringt jetzt einen neuen Gedankengang. In Vers 1 lesen wir: Sieh, die Hand des Herrn ist nichts zu kurz zum Retten und sein Ohr ist nicht zu schwer zum Hören.
[42:10] Habe ich einen Gedankengang aufgegriffen, den wir schon in Jesaja 50, Vers 1 und 2 gesehen haben. Mich die Frage: Warum kam es zur Trennung zwischen Gott und seinem Volk? Und die Antwort wird unmissverständlich hier in Vers 2 gegeben. Gott ist nicht der Schuldige, sondern in Vers 2 heißt es: Sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott und eure Sünden verbergen sein Angesicht für euch, dass er nicht hört.
[42:40] Sünde, an der man festhält, trennt die Beziehung zu Gott, denn eure Hände sind mit Blut befleckt und eure Sünder mit Unrecht, eure Lippen.
[42:49] und eure Lippen reden Lügen und eure Zunge dichtet Verteuerung. Das erinnert uns an Jesaja 1 und dort Vers 15, wo Gott beschreibt, dass die Menschen zwar am richtigen Tag mit den richtigen Opfern zu im kommenden Gottesdienst feiern, aber weil ihre Hände voll Blut sind, ist ihm das alles eine Qual. Äußerlicher Gottesdienst, der begleitet wird von sündigem Leben im Alltag, ist für Gott nicht zu ertragen.
[43:20] Kein erhebt Klage mit Recht und keiner führt eine Rechtssache gemäß der Wahrheit. Man vertraut auf Wichtiges und redet Unwahres. Man geht mit unheilvollen Schlangen und gebiert träfe die Bosheit. Hat sogar das Justizsystem zur Zeit von Jesaja so korrumpiert, dass man auch nicht von menschlichen Gerichten irgendeine Gerechtigkeit hätte erwarten können.
[43:43] Sie brüten Schlangeneier aus, ein Bild für die schlechten Gedanken, die Pläne, die gemacht werden, um sie dann umzusetzen. Und weben spinnen Gewebe. So wie eine Spinne ganz mit Intention ihr Spinnennetz baut, um dann jemanden oder ein Tier zu fangen, so sind diese Pläne nicht einfach zufällig, sondern sie sind ganz intentional, um anderen zu schaden. Wer von ihren Eiern ist, muss sterben. Vertritt sie aber jemand, so fährt eine Otto heraus. Die Idee ist, dass wenn manchmal Menschen böse Pläne aushecken, es vielleicht doch passieren kann, dass diese Pläne durchkreuzt werden, weil man sie unterbindet durch eine andere Aktion. Aber das heißt nicht, dass die bösen Gedanken deswegen aufhören. Sie treten trotzdem hervor und finden dann einen anderen Weg, um sich auszudrücken.
[44:33] Ihr Gewebe taugt nicht zur Bekleidung und mit dem, was sie erzeugen, kann man sich nicht bedecken. Denn ihre Werke sind Unheils-Werke und Gewalttat ist in ihren Händen. Das, was sie tun, ist nicht zum Nutzen anderer Menschen und zum Segen, sondern zum Schaden.
[44:54] Interessant ist, dass diese Verse hier, wie auch Vers 5, den wir gerade gelesen haben, Ideen präsentieren, die auch von Johannes dem Täufer und auch von Jesus in ihrer Zeit angewendet worden sind. Oft gerade auf die Leiter des Volkes, auf die Schriftgelehrten und auch die Sadduzäer. Ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, um unschuldiges Blut zu vergießen. Sie hegen schlimme Absichten, Verwüstung und Zerstörung bezeichnen ihre Bahnen. Den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist kein Recht in ihren Spuren. Sie machen sich krumme Zahlen, keiner darauf geht, kennt den Frieden.
[45:34] Interessanterweise, wenn man das liest, könnte man ja vielleicht denken, na ja, das klingt nach den Pharisäern, das klingt nach den Sadduzäern, das klingt nach den bösen Israeliten zur Zeit von Jesaja. Aber Paulus nimmt diese Verse hier in Römer 3 und unter anderem diese Verse, um deutlich zu machen, dass sie jeder Mensch ein Sünder ist, egal wer er sei. Mit anderen Worten, lieber Freund, liebe Freundinnen, diese Verse gelten auch uns. Wenn wir nicht unser Leben in Christus verborgen haben, darum bleibt das Recht fern von uns und die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir warten auf das Licht und siehe da, Finsternis auf den hellen Tag. Aber wir wandeln in der Dunkelheit. Wenn wir an Sünde festhalten, kann Gott uns nicht segnen. Wird hat man der Wand, wie die Blinden wird haben, wie wenn wir keine Augen hätten. Wir straucheln am hellen Tag, wie in der Dämmerung. Unter Gesunden sind wir wie die Toten. Das war eine direkte Erfüllung hier von 5. Mose 28, Vers 29, wo genau das als Folge des Ungehorsams vorhergesagt worden ist.
[46:45] Auch Jesus spricht davon, dass Menschen, die in Sünde leben, blind sind und in der Finsternis leben. Wir bringen alle wie die Bären und gurren wie die Tauben. Dieses Taubengurren ist ein Bild, das auch Hiskia in seinem Gebet in Jesaja 38 verwendet hat. Wir warten auf das Recht, aber es ist nirgends und auf Rettung, aber sie bleibt fern von uns.
[47:14] Psalm 119, Vers 155 sagt, dass die Erlösung fern ist von den Gottlosen, denn unsere Übertretungen sind zahlreich vor dir und unsere Sünden zeugen gegen uns. Denn unsere Übertretungen sind vor uns und unsere Verschuldungen kennen wir.
[47:35] Daniel hat später in seinem berühmten Gebet, Daniel 9, Vers 5 bis 8, sehr deutlich darüber ausgesprochen, hat deutlich sich dessen bewusst gewesen, dass diese ganzen Sünden das Volk tatsächlich in den Ruin getrieben haben, das heißt dann auch bis in das Babylonische Exil.
[47:58] Interessanterweise wird in Hosea 5 und auch 7 immer wieder auch von dem Stolz Israels gesprochen, der gegen sie zeugt, so wie hier die Sünden gegen uns zeugen. In Vers 12, Vers 13, nämlich, dass wir treulos waren gegen den Herrn und ihn verleugnet haben und von unserem Gott abgewichen sind, dass wir gewalttätig und widerspenstig geredet haben, Lügenworte ersonnen und aus unseren Herzen hervorgebracht haben.
[48:24] An einer anderen Stelle hatte Jesaja schon gesagt, dass sie so weit abgewichen sind von ihrem Herrn, das waren Jesaja 31 und 46. Hebräer 13 sagt und dort Vers 2, dass auch wir uns hüten müssen, dass wir nicht von Gott abweichen.
[48:42] Es wird so wurde das Recht verdrängt und die Gerechtigkeit zog sich zurück, denn die Wahrheit strauchelte auf dem Markt und die Redlichkeit keinen Eingang und die Treue wurde vermisst. Und wer vom bösen Weg musste sich ausführen lassen, so weit verbreitet war das Problem, dass ein rechtschaffener Mensch ohne Schutz in der Gesellschaft gewesen ist. Und Gott konnte an dieser Situation keinen Gefallen haben.
[49:09] Wir lesen weiter: Als der Herr dies missfiel, es ihm, dass kein Recht da war. Sünde ist Ungerechtigkeit ist Gesetzlosigkeit. Wenn also Gott ein Missfallen an der Sünde und das Problem der Sünde lösen möchte, dann tut er das, indem er Gerechtigkeit und damit auch sein Gesetz hochhält. Gottes Erlösung ist niemals im Widerspruch zur Gerechtigkeit und zum Gesetz, sondern ganz im Gegenteil.
[49:43] Es missfällt ihm, wenn kein Recht da ist. Für 16 er sei auch, dass kein Mensch vorhanden, dass kein Mann vorhanden war und war verwundert, dass kein Fürsprecher da war. Da half ihm sein eigener Arm und seine Gerechtigkeit, die unterstützt ihn.
[50:01] Es gab ja Geschichten im Alten Testament, wo Gott angedroht hat, eine bestimmte Menschengruppe als Gericht auszurotten. Wenn denke an Sodom und Gomorra, als ein menschlicher Vermittler, nämlich Abraham, sich einschaltete und mit Gott, ja, man könnte fast sagen, diskutierte, um die Stadt noch irgendwie zu retten. Als Gott sagte, er wolle Israel ausrotten, hat Mose als Vermittler, als Fürsprecher für die sündigen Israeliten fungiert. Aber jetzt gibt es keinen menschlichen Fürsprecher mehr. In der Zeit von Jeremia wird gesagt, dass kein gerechter Mann in Jerusalem gefunden worden ist. Aber Gott ist nicht abhängig von menschlichen Vermittlern. Er ist nicht abhängig von irgendeinem gerechten Mann, der vielleicht noch einspringen kann. Er hat seine eigene Gerechtigkeit und mit der kann er und wird er das Problem lösen.
[50:54] Das ist diese Aussage: Jeder helfen seinen eigenen Arm. Diesen Armen kennen wir schon aus Jesaja Kapitel 51 und 52, ein Bild für die Kraft Gottes, die sich im Lösungsgeschehen zeigt. Wie Römer 1:16 sagt, dass das Evangelium die Kraft Gottes ist. Für 17: Er legte Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzte den Helm des Heils auf sein Haupt. Er legte als Kleidung Gewänder und hüllte sich in Eifer wie einen Mantel.
[51:29] Erlösung ist auch ein Gericht. Hier führt Gott Krieg. Er führt Krieg gegen die Sünde, so wie immer schon in Offenbarung 12:7 sehen wir, dass wir sehen, das sind erste Mose 3, Vers 15. Gott sendet Feindschaft zwischen dem Satan und der Frau. Und dieses Bild von der Bekleidung mit Gerechtigkeit kennen wir von dem Messias, er war in dieser Elf, der mit Gerechtigkeit bekleidet war.
[51:57] Wir sehen also, dass Gott hier wieder deutlich macht, dass er selbst es ist, der dieser Messias ist, der Mensch werden wird. Auch wir sollen als Kinder Gottes die geistliche Waffenrüstung tragen, wie sie in Epheser 6 beschrieben wird, oder in 1. Thessalonicher 5, die er letztendlich darin besteht, dass wir Jesus Christus selbst anziehen.
[52:19] Römer 13, Vers 12 bis 14 sagt: Gott sagt, mein ist die Rache. Er ist der Einzige, der Rache üben kann, ohne die Prinzipien der Liebe und der Gnade und Barmherzigkeit außer Kraft zu setzen. Und Gottes Eifer bewirkt Erlösung. Das haben wir gesehen in Jesaja 9:6 und in Jesaja 37, in der berühmten Geschichte mit Sanherib und Hiskia.
[52:48] Taten entsprechend, so wird er vergelten Zorn seinen Widersachern, Vergeltung seinen Feinden, ja, selbst den entfernten Inseln wird er den verdienten Lohn bezahlen. Wir denken automatisch an die Wiederkunft Jesu, denn wenn Jesus wiederkommt, wird er seinen Lohn mit sich bringen und allen Menschen vergelten, wie ihr Werk gewesen ist. Wie Matthäus 16 deutlich macht, wir über 24:6 auf dem Baum 22, Vers 12 sagt, und aber schon beim ersten Kommen Jesu hat er gegen seine Feinde gekämpft, nämlich gegen den Satan, die Sünde und den Tod.
[53:20] Die Idee ist also die, ich denn für Jesaja sind das erste und zweite Kommen zwei Aspekte eines großen Paketes. Deswegen haben wir schon in anderen Folgen gesehen, sind diese Phasen nicht immer deutlich geschieden, weil sie letztendlich eine große Gesamt Sache sind. So wie es für uns aus unserer Perspektive die Wiederkunft und das Ende der 2000, der 1000 Jahre im Wesentlichen eine Sache sind, die wir oft gar nicht so genau gefühlsmäßig unterscheiden. So für Jesaja das erste und das zweite Kommen, denn sie bilden eine Gesamtstrategie. Gott kämpft als Messias gegen Satan, Sünde und Tod für die Menschen beim ersten Kommen, um ihnen ein Lösungsangebot zu machen und dann im zweiten Kommen holt all diejenigen, die es auch angenommen haben, während er diejenigen dann auch vernichtet und gegen sie kämpfte, die offenbar deutlich sagt, die sich trotz des Erlösungsangebotes mit dem Satan und der Sünde verbündet haben.
[54:17] Vers 19: Dann wird man im Westen den Namen des Herrn fürchten und im Osten seine Herrlichkeit. Wenn er bedrängt kommt wie ein Wasserstrom, wird der Hauch des Herrn ihn in die Flucht schlagen. Das große Eingreifen Gottes wird zur weltweiten Bekanntheit des Wesens und Charakters Gottes führen. Was haben an vielen Stellen die Jesaja schon gesehen? Und es ist etwas, das für die NS-Zeit auch ganz entscheidendes. Gott will, dass die ganze Welt weiß, wie er wirklich ist.
[54:47] Dieses Bild von dem Hauch des Herrn wird von dem Paulus später aufgegriffen, 2. Thessalonicher 2, wo er sagt, dass Jesus mit dem Hauch eines Mundes als Wiederkunft der König den Antichristen in der Endzeit besiegen wird.
[55:03] Der 20 und es wird ein Erlöser kommen. 15 und für die in Jakob, die sich von der Übertretung bekehren. Das war ein schöner Fans für die Verheißung der Erlösung auf Jesus Christus hin.
[55:14] Paulus hat das ganz deutlich in Römer 11, Vers 26, 27, auf Jesus Christus bezogen. Wer sich bekehrt, der wird Erlösung finden. Wir müssen uns umkehren von den Sünden, um gerettet zu werden. Die Apostelgeschichte hat hier viele gute Verse zu diesem Thema.
[55:33] Und meinerseits ist dies mein Bund mit ihnen, spricht daher mein Geist, der auf der Hut und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen nicht mehr aus deinem Mund weichen, noch aus dem Mund einer Kinder, noch aus dem Mund einer Kindeskinder, spricht daher von nun an bis in Ewigkeit.
[55:52] Hier finden wir einen ganz tollen Bezug zu den messianischen Prophezeiungen zuvor, den von dem es heißt, Jesaja, dass Gottes Geist auf ihm ruhen wird in Jesaja 11, zum Beispiel, das einst auch dieser jetzt 42. Und das heißt auch, dass er die Worte Gottes empfangen wird in Jesaja 51 und auch in Jesaja 49:14. Und diese Worte werden ewig bleiben, sie werden ewig Gültigkeit haben. Und deswegen können wir hier noch Jahrhunderte später böse Worte reden und die Worte von Jesus, die Worte seines Geistes studieren und sie für uns persönlich in Anspruch nehmen.
[56:31] Und jetzt kommt mit Kapitel 60 ein gigantischer Aufruf, der so schön ist, dass man ihn wirklich lieb haben muss. Das heißt in Jesaja 60: Mach dich auf, werde licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über die Israeliten. Sollten das Licht der Welt sein, genau das hat später Jesus auch seinen Jüngern gesagt. Dieser Abschnitt gilt nicht nur für die Israeliten zur Zeit von Jesaja oder etwas später. Er gilt in einem besonderen Maße auch uns, die wir als Siebenten-Tags-Adventisten aufgerufen sind, das Licht dieser Welt zu sein und die ganze Welt zu erleuchten.
[57:12] Dennoch waren 18, Vers 1 mit der Botschaft der drei Engel, dem Ruf raus aus Babylon, hin zum ewigen Evangelium. Jesus selbst ist das Licht, so sagte immer wieder die Hand, ist 8:12: Ich bin das Licht der Welt. Und wenn Jesus in unserem Leben ist, wenn in unserem Herzen regieren darf, dann geht die Herrlichkeit ist er nämlich die Herrlichkeit Gottes, wie sie im Angesicht Jesu Christi sich zeigt, wie 2. Korinther 3:46 sagt.
[57:41] Dieser Herrlichkeit, die aus Gnade und Wahrheit besteht, wie Johannes 1, Vers 14 sagte, die geht über uns auf. Das heißt, weiterhin Vers 2: Denn siehe, Finsternis bedeckte Erde und tiefes Dunkel die Völker. Aber über dir geht auf der Herr und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Das ist ganz bewusst auch an den ersten Schöpfungstag angelegt. Dort war es düster, es war wüst und leer und Finsternis lag auf der Tiefe. Der Geist Gottes war dort und schwebte über dem Wasser. Und dann heißt es im Vers 3: Und erste Mose 1: Und Gott sprach, es werde Licht, und es wurde Licht. Durch Gottes Wort wird Licht in unserem Herzen, sagt 2. Korinther 4, Vers 6. Und durch Gottes Licht wird er durch Gottes Wort wird es nicht auch in dieser Welt. Gott sucht Menschen, die in ihrem eigenen Leben erleben, was am ersten Schöpfungstag passiert ist, in dem Herzen die Liebe sagt.
[58:38] Johannes 1. Petrus 2, Vers 9, dass Gott uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gewundert hat. Warum? Damit wir seine Tugenden, das heißt seinen Charakter, in der ganzen Welt verkünden. Wir haben gesehen, die Herrlichkeit Gottes, das ist sein Charakter, seine Gnade und seine Wahrheit. 2. Mose 33 und 2. Korinther 3:4 sprechen von dieser Herrlichkeit der Gnade und Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit Gottes. Und wenn wir mit Gott zusammenarbeiten, werden wir durch den Heiligen Geist in dasselbe Bild dieser Herrlichkeit verwandelt, so sagt das 2. Korinther 3, Vers 18. Und in diesem Sinne geht tatsächlich die Herrlichkeit Gottes über uns aus und Gottes Wesen wird von seinem Volk, von gläubigen Männern und Frauen in dieser dunklen Welt reflektiert. Das ist es, was Gott sich so dringend wünscht.
[59:35] Von Tieren, von mir. Vers 3: Und heidnische Völker werden zu deinem Licht kommen und Könige zu dem Glanz, der über dir aufgeht. Wenn Christus mit seinem Charakter im Volk Gottes sichtbar wird, dann wird es die Heiden anziehen.
[59:51] Das ist ein Hauptmotiv, deswegen war ja immer wieder gefunden haben, gesagt zwei und diese elf und nur immer und immer wieder. Die Heiden werden zu Gott kommen, wenn sie sehen, wo er regiert, nämlich in den Herzen seiner Nachfolger.
[1:00:07] Hebe deine Augen auf und sie um dich. Diese alle kommen, versammelt du dir deine Söhne. Werden von ferne kommen und seine Töchter auf dem Arm herbei getragen werden. Auch dieses Bild ist uns vertraut. Die Sammlung der Kinder haben wir in Jesaja 49:18 gesehen. Jesus gerade diese Prophezeiung in Matthäus 8, Vers 11. Und in Galater 3 wird gesagt, wer Christus angehört, der ist Abrahams Saarmund, deswegen ein Kind hier im Sinne von Jesaja 16. Kommt entfernt, denn ich aus eigener Erfahrung gut bestätigen kann.
[1:00:37] Da heißt es, dass fünf, wenn du dies ist, das heißt, wenn Menschen sich zu Gott bekehren, wirst du vor Freude strahlend und dein Herz wird klopfen und weit werden, denn der Reichtum des Meeres wird ja zugewandt, die Schätze der Heiden. Völker werden zu dir kommen. Ich habe meinem Leben schon oft erlebt, wie Menschen ihr Leben Jesus wir geben, aber es gibt kaum etwas schöneres als zu sehen, wenn ein Mensch sich für die Taufe entscheidet, wenn er sagt, ich möchte Jesus nachfolgen. Da kann man buchstäblich hüpfen vor Freude und strahlend und ist so berührt die Engel.
[1:01:09] Haben oft dieses Privileg, wenn sie so etwas sehen dürfen. Und auch du und ich, wir dürfen dieses Privileg haben, wenn wir Menschen durch liebevollen Dienst und durch unser Beispiel zu Jesus führen und ihnen den Weg zum ewigen Leben weisen. Lasst uns diese Freude nicht verpassen. Lasst uns diese Freude in unserem Leben haben.
[1:01:26] 46: Kamele wird dich bedecken, Dromedare von Midian und Efa. War der ein Sohn von Media nach erster Mose 24. Sie alle werden von Saba kommen, also aus Südarabien, dem heutigen Jemen. Gold und beim Aufbringen und mit Freuden das Lob des Herrn verkündigen. Alle Schafe von Kedar werden sich zu dir versammeln. Also Kinder des Arabiens, wie wir an dieser Stelle schon gesehen haben. Die Widgets während jetzt zu Diensten stehen, lieber Gott, war der erstgeborene Sohn von Israel. Sie werden als wohlgefälliges Opfer auf meinen Alltag kommen.
[1:02:04] Ich will das Haus meiner Herrlichkeit noch herrlicher machen. Wir sehen hier in sehr plastischer Sprache, in der Lebenswelt des Users beschrieben, wie die Heiden aus den unterschiedlichsten Gebieten, also was aus dem Westen, den Vers 5, das Meer und dann aus Arabien, hier in Vers 6 und 7 kommen und Gott anbeten werden. Auch aus den entferntesten Ecken der Erde werden Heiden kommen und Gott dienen. Und Paulus hat diesen Vers für Vers 7 explizit in Römer 15, Vers 16 auch auf seine eigene Heidenmission angewandt.
[1:02:41] Verdacht, wer sind die, welche gleich einer Wolke daher fliegen und wie Tauben zu ihren Schlägen? Ein Bild also für die vielen Menschen gekommen. Eine Wolke ist in Jesaja 12, es einst auch ein Bild für gläubige Männer und Frauen. Ja, auf mich warten die Inseln und die Tasse Schiffe kommen zuerst, um deine Söhne aus der Ferne herbei zu bringen.
[1:03:05] Herr zu bringen, samt ihrem Silber und Gold für den Namen des Herrn, deines Gottes und für den Heiligen Israels, weil er dich herrlich gemacht hat. Also hier sind wieder die Inseln im Mittelmeer, Gemeinden, Tages. Das sind natürlich die Tasse Schiffe, die wir aus der Saar 2 kennen, die bis nach Spanien gefahren sind. Durch den Glauben an Jesus Christus sind wir alle Söhne Gottes und das himmlische Jerusalem ist unsere Mutter.
[1:03:33] Der Name des Herrn ist, die wir gesehen haben, Gottes Charakter, der Liebe und Gnade und Jesus hat diesen Charakter offenbart. Und Paulus hat als Zeit, müsste man diesen Namen Gottes den Heiden verkündigt, dass Hand ist, dass dieser dieser Nachsatz hier, weil er dich herrlich gemacht hat, ein direktes Zitat aus Jesaja 55, Vers 5 ist, wo ebenfalls die Heidenmission thematisiert worden ist.
[1:03:55] Und 14: Und Fremdlinge werden deine Mauern bauen und ihre Kühne Gericht bedienen, denn in deinem in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich. Auch diese Idee kennen wir bereits aus Jesaja 54, 57, dass Gott einen kurzen Moment zornig gewesen, aber jetzt in Überwahl da in großer Gnade sein Volk wieder zu zieht.
[1:04:21] Vers 11: Seine Tore sondern stets offen stehen und Tag und Nacht nichts zu geschlossen werden, damit der Reichtum
[1:04:24] geschlossen werden, damit der Reichtum der Heidenvölker, Herr, zugebracht und ihre Könige herbeigeführt werden können. Hier sehen wir in dieses Bild, dass auf der einen Seite, oder dieses diese Vision von der Wiederherstellung Jerusalems sich weiter zu diesem Bild der Mission für alle Völker, die sie dann in Offenbarung, Matthäus 28, in Offenbarung 18 beschrieben wird, und dann schließlich hier diesem Vers sogar in die Vision der neuen Erde einmündet. Wenn das, was hier in Vers 11 beschrieben ist, wird in Offenbarung 21:25 aufgegriffen, wo es eine endgültige Erfüllung haben wird.
[1:05:03] Genauso auch mit den Königen, die dann dort dienen und ihren Reichtum in die Stadt, in das neue Jerusalem bringen werden, dort schon auch Vers 24 und 26. Vers 12: "Denn das Volk und das Königreich, das dir nicht dienen will, wird umkommen und diese Nationen sollen vollständig vertilgt werden." Wir sehen hier also auch wieder einen endzeitlichen Charakter. Alle diejenigen, die dem Evangelium nicht gehorsam gewesen sind, die das nicht angenommen haben, sie werden vollständig vertilgt werden. Wir uns Offenbarung 20 auch sehr deutlich zeigt.
[1:05:41] Die Herrlichkeit des Libanon, das ist die Zeder, wird zu dir kommen. Behalte Wacholderbäume, Platanen und Zypressen miteinander, um den Ort eines Heiligtums zu schmücken. Denn den Schemel für meine Füße will ich herrlich machen. Dieses Bild vom Schemel für die Füße hat schon David gebraucht, 1. Chronik 28, Vers 2, als eine Metapher für den Tempel. Und tief gewirkt werden die Söhne deiner Unterdrücker zu dir kommen und alle, die dich geschmeckt haben, werden sich zu deinen Fußsohlen niederwerfen und die Stadt des Herrn, und des Heiligen Israels. Auch hier wird Bezug genommen auf Gedanken, wie wir schon jetzt 14, 45 und 49 gesehen haben.
[1:06:21] Wir sehen also, wie sehr diese Vision immer wieder miteinander verknüpft sind und man dieses Buch gar nicht aufteilen kann. Es ist eine große Komposition, wo immer wieder Gedanken aufgegriffen werden, miteinander verknüpft werden.
[1:06:34] Werden dafür, dass du verlassen und verhasst gewesen bist, so dass niemand dich besuchte. Will ich dich zum ewigen Ruhm machen, dass man sich über dich freuen soll von Geschlecht zu Geschlecht. Wir hatten auch das gesehen, die Israeliten dachten im babylonischen Exil, dass sie verlassen sind. Jetzt Jesaja 49 sprach davon, Jesaja 54 sprach davon, aber Gott möchte ihnen ewigen Ruhm stecken, eine ewige Freude.
[1:06:58] Des Jesaja 35, Vers 10 schon gesagt hat: "Du wirst die Milch der Heiden saugen und dich an königlichen Brüsten nähren. So wirst du erfahren, dass ich, der Herr, seine Retter bin und dein Erlöser, der Mächtige Jakobs." Auch diese Idee haben wir immer wieder gesehen.
[1:07:10] Durch die persönliche Erfahrung der Erlösung sollen die Menschen erkennen, wer Gott wirklich ist. Man kann Gott theoretisch etwas über ihn lernen, die man Verse liest oder Predigten anhört, aber erst, wenn man selbst erlebt hat, wie er einen rettet, dann kennt man ihn wirklich. Liebe Freunde, nicht, aber ich sage aus eigener Erfahrung, wenn man erlebt, wie Gott für einen wirkt, wenn man erlebt, wie man Vergebung erhält, wenn man irgendein erlebt, wie einem Kraft schenkt, auch zu überwinden, dann weiß man, dass es Gott gibt und man hat ihn erkannt.
[1:07:46] Und man kann Tag für Tag mit ihm leben. Wir haben das Vorrecht von Gott nicht nur gehört zu haben, wenn das Vorrecht zu wissen, dass sie existiert und zu wissen, dass er gut ist, weil wir selbst gesteckt haben und tastet haben, dass er wirklich für uns ist.
[1:08:04] Statt Erz will ich Gold herbei bringen und statt Eisen Silber, statt Holz aber Erz und statt der Steine Eisen. Ich will den Frieden zu deiner Obrigkeit machen und die Gerechtigkeit zu deiner Verwaltung. Heute wird viel über Regierung diskutiert, aber Gott sagt: "In meinem Reich hat die Regierung ein Prinzip, das Prinzip des Friedens, das Prinzip der Gerechtigkeit." Und weil Jesus die personifizierte Gerechtigkeit ist, sein Name ist ja, der Herr unsere Gerechtigkeit, weil er der Friedensfürst ist, deswegen ist er der König im Reich Gottes.
[1:08:38] Man wird in deinem Land von keiner Gewalt mehr hören, noch von Verheerung und Verwüstung innerhalb seiner Grenzen, sondern deinem sollen Heil und eine Tore genannt werden. In Jesaja 26 wurde gesagt, dass die Errettung eine Mauer ist und dementsprechend werden die Mauern von Jerusalem nach dem Evangelium genannt werden.
[1:09:00] Vers 19 und 20: "Die Sonne wird nicht mehr dein Licht sein bei Tag, noch der Mond hier das als doch der Mond sie als läuft erscheinen, sondern der Herr wird dir zum ewigen Licht werden und dein Gott zu deinem Glanz. Seine Sonne wird nicht mehr untergehen und ein Mond nicht mehr verschwinden, denn der Herr wird dir zum ewigen Licht werden."
[1:09:16] Und die Tage deiner Trauer sollen ein Ende haben. Auch das erfüllt sich buchstäblich auf der neuen Erde, wie uns Offenbarung 21 sehr deutlich zeigt. Es wird zwar noch Sonne und Mond geben, aber ihr Licht wird gar nicht mehr vonnöten sein, weil Gottes Glanz und Helligkeit noch viel heller scheint als Sonne und Mond.
[1:09:37] Vers 21: "Und dein Volk wird aus lauter Gerechten bestehen." Offenbarung 21 offenbart, dass kein Ungerechter, kein unreiner, kein Unzüchtiger, kein Lügner, kein Zauberer, niemand, der die zehn Gebote übertritt, wird hineingehen können. Aber lauter gerechte Menschen, die die Gerechtigkeit Gottes gesehen haben, angenommen haben in ihrem Leben und die erlaubt haben, dass durch den Heiligen Geist die Gerechtigkeit Gottes in ihnen sichtbar geworden, die Gerechtigkeit geübt haben.
[1:10:03] Das ist sie jetzt durch Gottes Geist, echte, tatsächliche Gerechte sind, die jetzt hier Jerusalem leben dürfen und das Land auf ewig besitzen. Jesus hat gesagt, in Matthäus Kapitel 5 und dort Vers 5: "Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben."
[1:10:26] Als Schössling meiner Pflanzung, ein Werk meiner Hände. Mir zum ein ganz toller Vers, denn dies hierbei deutlich, wie sehr Jesus sich mit seinem Volk identifiziert. Schössling ist ein Begriff, den wir vorher in Bezug auf den Messias gelesen haben. Jesaja 11 hatte von dem S. und seinem Schössling gesprochen. Auch hier Jesaja 53 am Anfang.
[1:10:45] Und das ist noch ein weiteres Beispiel, um deutlich zu machen, wie sehr Jesus und sein Volk auch im Buch Jesaja verbunden sind. Wir haben in dieser Vorhersage gesehen, dass die beiden Israel genannt werden, beide Knecht Gottes, im Namen Begriffe, mit denen Jesus deutlich macht, wie sehr sich mit seinem Volk identifiziert, auch wenn er charakterlich oft genau das Gegenteil oft gewesen ist, von dem sündigen und abgefallenen Volk.
[1:11:10] Aber Gott, Jesus identifiziert sich mit seinem Volk, um es dort abzuholen, wo es ist und dann zu sich zu führen. Hier bedeutet in diesem Vers, es ist Gottes Pflanzung, es ist das Werk seiner Hände, ein Ausdruck für seine schöpferische Kraft. Denn wenn jemand in Christus Jesus ist, ist eine neue Kreatur. Wir sind Gottes Schöpfung, geschaffen zu guten Werken, die Gott zu vorbereitet hat, dass wir in ihnen wandeln sollen.
[1:11:38] Die Erlösten sind neu geschaffen. David sagt: "Erschaffe mir ein reines Herz." Möge Gott auch uns jeden Tag dieses neue Herz schenken. Möge uns bewusst sein, dass er uns neu machen möchte.
[1:11:48] Vers 22: "Der Kleinste wird zu 1000 werden und der geringste zu einem starken Volk." Und jetzt kommt in Vers 22 am Ende: "Ich, der Herr, werde das zu seiner Zeit rasch ausführen." Wörtlich müsste man eigentlich versetzen, und schade, dass das die meisten deutschen Übersetzungen nicht tun. Im Hebräischen steht wörtlich: "Ich werde das zu seiner Zeit beschleunigen."
[1:12:10] Heute wird oft darüber diskutiert, ob man das Werk Gottes beschleunigen kann. Gott sagt selbst, Gott selbst sagt: "Ich werde dieses Werk beschleunigen." Und er sucht Menschen, Männer und Frauen, Brüder und Schwestern im Herrn, die bereit sind, mit ihm dieses Werk zu beschleunigen. Nicht, um ihn zu überraschen. Nein, das kann man nicht, kennt die Zukunft.
[1:12:32] Dabei mit ihm auf das auf das Gaspedal zu drücken, sich aufzumachen, Licht zu werden, um das, was Jesus auf der Erde getan hat, in alle Welt zu verbreiten, sein Gesetz wieder hochzuhalten, seine Erlösung zu verkündigen, zu zeigen, dass Jesus für mich und für dich getan hat, um dann anderen deutlich zu machen: Er kann dasselbe vor ich auch tun.
[1:12:53] In einer Zeit, in der das Gesetz Gottes angefochten wird und angegriffen, das ist wieder herzustellen, sowie Jesaja 58 beschrieben. Wir damit alle auch die Heiden, die noch zu sich ihm bekehren werden, den Sabbat halten werden, die ihr Jesaja 56 sagt.
[1:13:07] Wir sehen, Jesaja 56 und 58 und 60 beinhalten einen besonderen, gegenwärtige Wahrheit für uns. Gott sucht Menschen, die sich ihm anschließen, die ihm folgen, die sagen: "Ja, Herr, du möchtest es beschleunigen und du möchtest mich gebrauchen. Ich möchte mit dir dieses Werk beschleunigen."
[1:13:27] Ich wünsche mir bald im neuen Jerusalem zu sein. Und ihr Lieben, dazu brauchen wir eine persönliche Erfahrung mit Jesus jeden Tag. Wir müssen erleben, wie durch die Beschäftigung mit seinem Wort und seinem Heiligen Geist der verwandelt werden in sein Bild.
[1:13:46] Wie die Herrlichkeit Gottes über uns aufgeht und andere Menschen in unserem Leben erkennen können: Hier ist wirklich die Kraft Gottes am Wirken. Wünschst du dir so ein Mensch zu sein, der anderen Menschen zeigt, durch sein praktisches Leben, wie Jesaja 58 ist, zeigt, wie Gott wirklich ist, dass deine Heilung rasche Fortschritte macht, dass dein Licht hervorbricht und dann die ganze Welt umfasst.
[1:14:11] Wie Offenbarung 18 schreibt, dass ich endlich auf Morgen 18 erfüllen kann, dass wir heim gehen können. Ich wünsche mir so sehr, dass ich noch näher bei Jesus lebe. Was ist mit dem Mann?
[1:14:21] Gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, sie so wunderbaren Kapitel, die uns zeigen, in welcher Zeit wir leben und was jetzt unsere Aufgabe sein muss. Herr, vergib uns, dass wir oft uns ja mit Nebensächlichkeiten beschäftigen und das, was du in deinem Wort als Hauptsache uns zeigst, nicht so beachten, wie es eigentlich achten müssen.
[1:14:44] Herr, hilf uns, dass wir jeden Tag aus deinem Wort leben, dass dein Geist uns verändern kann, dass wir den Sabbat als ein besonderes Geschenk nehmen, um viel Freude mit ihr zu haben und dass wir bereit sind, uns aufzumachen in unserer Nachbarschaft, in unserem Freundeskreis, wo immer ein Licht zu sein, Gutes zu tun, um zu zeigen, wie du wirklich bist.
[1:15:04] Und dann ein Licht zu sein bis an die Enden der Erde, damit dieses Werk beschleunigt abgeschlossen werden kann, so wie du es dir wünschst und wir bald einmal bei dir im himmlischen Jerusalem als gerecht gemacht und durch deinen Geist gerechte dort leben können und mit dir für alle Ewigkeiten dort sein können. Das wünschen wir uns so sehr.
[1:15:27] Wir danken dir, dass durch deine Kraft es wirklich sein wird. Im Namen Jesu. Amen. Damit verabschieden uns für heute und freuen uns, wenn ihr nächstes Mal wieder einschaltet, wenn wir dann die letzten sechs Kapitel dieses so unglaublich tollen Buches gemeinsam studieren. Bis dahin wünschen wir euch Gottes reichen Segen und viel Freude und im Studium und im Umsetzen seines Wortes. Gott mit euch. Amen.