[0:22] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour mit einer neuen Folge unserer Spezialserie über das Buch Jesaja. Schön, dass ihr eingeschaltet habt. Auch auf www.joelmedia.de wollen wir uns mit den Kapiteln sechs bis zehn beschäftigen. Wir gehen ja hier in dieser Sonderserie durch das gesamte Buch Jesaja hindurch. In den Bibelgesprächen am neunten Januar wird lediglich das sechste Kapitel zunächst einmal im Zentrum stehen. Hier findet ihr sehr viele Informationen dazu, parallel Verse und auch sehr wichtige, tiefgehende Zitate in unserem umfangreichen Sende-Manuskript. Aber wie gesagt, wir wollen hier jetzt führen wir uns anschauen im Überblick, um den großen roten Faden besser zu verstehen. Und bevor wir damit beginnen, möchte ich uns einladen, dass wir gemeinsam zu unserem Vater im Himmel beten, dass er uns mit seinem Heiligen Geist in unserem Studium segnen wird. Lasst uns beten.
[1:17] Lieber Vater im Himmel, das Buch Jesaja, so ein wunderbares, faszinierendes Buch, und wir möchten dich von ganzem Herzen bitten, dass du jetzt durch den Heiligen Geist, durch dein Wort, zu uns sprichst und dass wir ganz persönlich angesprochen werden durch die kraftvolle Botschaft, die in diesem prophetischen Buch zu finden ist. Dass wir Jesus in seiner Schönheit erkennen. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.
[1:41] Jesaja, Kapitel 6 und dort Vers 1. Eben im Todesjahr des Königs Usija, das war nach der Datierung von Eva Thiele vom Herbst 740 vor Christus bis zum Herbst 739. Fokus innerhalb dieses Zeitraumes ist er gestorben. Das war das 52. Regierungsjahr, indem er gestorben ist. Jesaja hat, so sagt uns 2. Chronik 26, auch einen Bericht geschrieben über den König Usija, den wir nicht erhalten haben. Und in diesem Jahr hat Jesaja eine bedeutende Vision, die so wichtig ist, dass sie hier sogar datiert wird. Er sagt: "Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und seine Säume erfüllten den Tempel."
[2:33] Jesaja war am Tempel gewesen und plötzlich konnte hineinblicken dorthin, wo normalerweise nicht mal ein Priester, ausgenommen am großen Versöhnungstag, hineingehen konnte. Konnte einblicken in das Allerheiligste und er sah Gott selbst auf einem erhabenen Thron. Über ihm standen zwei Seraphim. Jeder von ihnen hatten sechs Flügel. Mit zweien bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie. Und einer rief dem anderen zu und sprach: "Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth! Alle Lande sind erfüllt von seiner Herrlichkeit."
[3:10] Jesaja sieht die feurigen Engel, denn Seraphim heißt wörtlich übersetzt "die Brennenden". Läuft meistens denkt man, das Seraphim und Cherubim unterschiedliche Engelarten sind, ja, in ihren unterschiedlichen Flügelanzahl, der unterschiedlichen Anzahl der Flügel unterschieden werden kann. Es gibt aber mindestens ein Zitat von Allen White, wo sie auch die Engel hier als Cherubim beschreiben. Und wenn selbst lose Engel ihre Angesichter bedecken, wie vielmehr sollten wir dann als schwache, sündige Menschen in Ehrfurcht vor Gott treten? Sie haben einen wechselnden Gesang, singen "Heilig, heilig, heilig" und das erinnert uns dann denselben gesamten Offenbarung Kapitel 4.
[3:51] Gott allein ist die Quelle aller Heiligkeit. Die Erde erfüllt von Gottes Herrlichkeit. Das ist Gottes großer Wunsch. Wir schon aufgeschrieben worden waren, 4. Mose 14, und wir später in Habakuk auch 2. Vers 14 wieder aufgegriffen werden wird. Und was sagt hier, singen die Engel in Jesaja 6 schon von der zukünftigen Erfüllung dieser großen Weissagung, die wir auch mit Offenbarung 18 verbinden, wenn die ganze Erde erfüllt wird mit der Herrlichkeit des Herrn.
[4:20] Vers 4: "Da erbebten die Pfosten der Tür von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt." Wie bei der Einweihung der Stifte in 2. Mose 40 und bei der Einweihung des Tempels unter Salomo. Die Herrlichkeit Gottes nimmt den ganzen Raum in Anspruch. Und ähnlich finden wir das auch beim himmlischen Tempel, Offenbarung 15.
[4:42] Dann am Ende der genannt sein, Jesaja ist völlig überwältigt. Entfernt heißt es da: "Sprach: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den Herrn der Herrschar, gesehen."
[4:58] In Kapitel 5 haben wir letzte Woche gesehen, wie Jesaja mit prophetischer Stimme gesagt hat, wer denen die böse ist, gut und gutes böse, dann werden die Helden sind dem Weintrinken, werden sie in ihren eigenen Augen weise sind und so weiter und so fort. Aber jetzt sagt er, als er Gott selbst sieht in seiner Herrlichkeit, sagt er: "Wer mir..." Es ist eine Sache, wenn wir selbst sind, wir recht haben und die Wahrheit verkündigen, die Sünden anderer sehen und beim Namen nennen. Eine andere Sache ist es, wenn wir in die unmittelbare Gegenwart der Herrlichkeit Gottes gelangen und feststellen, dass wir genauso unrein und sündig sind wie alle um uns herum.
[5:37] Der Herr ist der wahre König, sagt den König gesehen, den Herrn der Herrschar. Dann heißt es in Vers 5: "Flug einer der Seraphim zu mir und erhob deine glühende Kohle in seiner Hand, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte." Glühende Kohlen vom Altar wurden am großen Versöhnungstag gebraucht. Und hier wartet der Prophet Jesaja seinen ganz persönlichen großen Versöhnungstag. Er konnte in der Vision hineinschauen in das Allerheiligste. Und damit ist ein Typus auf uns, die wir an die typischen großen Versöhnungstag seit 1844 leben, die wir im Glauben hineinschauen können in das, was dort im himmlischen Heiligtum passiert, wie wir auch gereinigt werden sollen.
[6:22] Es heißt in Vers 7: "Er berührte meinen Mund und sprach: Siehe, das hat deine Lippen berührt, deine Schuld ist von mir genommen und deine Sünde gesühnt." Auch ein Prediger, auch ein Prophet braucht Vergebung. Jesaja hatte diese Einladung, dass alle Sünden vergeben werden können, schon in Jesaja 1:18. Weitergeben, jetzt erlebt er selbst, was er gepredigt hat. Sündenvergebung ist ein ganz wesentlicher Teil dieses persönlichen großen Versöhnungstages.
[6:53] Denn in den ersten Kapiteln hatten wir gesehen, wie die Botschaft des Gerichts, das mit der Botschaft der Erlösung miteinander verknüpft ist. Jetzt in Kapitel 6 sieht Jesaja, was das ganz praktisch für ihn und für jeden von uns bedeutet. Haben sehr viele Allen White Zitate gerade zu diesen ersten Versen. Ihr könnt euch dann in Ruhe sie alle durchlesen.
[7:14] Und dann heißt es weiter: "Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden und wer wird für uns gehen?" Sprach ich: "Hier bin ich, sende mich!" Wenn wir eine Begegnung mit Gott gehabt haben, wenn wir in eigener Erfahrung erlebt haben, dass er meine Sünden vergibt und reinigt, dann sind wir bereit für die Berufung Gottes, für die große und wichtige Mission, die er für uns hat.
[7:39] Dieser Vers hat neben Matthäus 4:5, 19 eine ganz große Rolle gespielt in meinem Leben, als Gott mich gerufen hat, Missionar und Evangelist für ihn zu sein. Gott vergibt uns nicht nur die Sünden. Nein, er möchte, dass wir seine Botschafter werden, uns eine Botschaft in die Welt hinaustragen. Er fragt hier: "Wer will für uns gehen?" Denn er möchte, dass wir freiwillig seine Botschaft in alle Welt verkünden.
[8:05] Jesaja sagt: "Hier bin ich, sende mich!" Aber sein Auftrag wird nicht leicht sein.
[8:10] Vers 9 und 10 sagt er: "Und sprach: Geh hin und sprich zu diesem Volk: Hört immerfort und versteht nicht, immerzu und erkennt nicht! Mache das Herz dieses Volkes unempfänglich und mache seine Ohren schwer und verklebe seine Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört und damit sein Herz nicht einsicht kommt oder sich nicht bekehrt und für sich Heilung findet." Es ist ja vielleicht schon eine Überwindung, wenn wir Missionen machen wollen, aber wie viel schwieriger ist es, eine Botschaft weiterzugeben, wo man im Vorhinein weiß, dass sie von den allermeisten nicht angenommen werden wird.
[8:40] Jesus hatte solch eine Mission, als er auf der Erde war. Hat genau diesen Vers zitiert, um deutlich zu machen, dass die Menschen ihm nicht wirklich zuhören, dass ihre Herzen verstopft sind. Paulus hat später das angewandt auch in seinen Missionsreisen in Rom zum Beispiel, Apostelgeschichte 28, wo er diesen Vers anwendet auf die Ablehnung der Juden dort in Rom. Diese Herzensverhärtung ist etwas, was wir schon aus der Geschichte vom Pharao und Ägypten kennen.
[9:10] Sendet seine Botschaft, aber er weiß bereits im Vorhinein, wer sie annehmen und wer sie ablehnen wird. Und ablehnend wird. Und Jesaja erhält hier die die die Botschaft, dass Gottes Warnung an den allermeisten Menschen in seiner Zeit abbildet. Und Jesaja fragt ziemlich verzweifelt, Vers 11: "Und ich fragte: Wie lange, Herr?" Er antwortete: "Bis die Städte verwüstet liegen, so dass niemand mehr darin wohnt, und die Häuser menschenleer sein werden und das Land in eine Einöde verwandelt wird."
[9:43] Wird es genau das, was ihr schon Jesaja 3, Vers 26 angekündigt worden war? Festivals, denn der Herr wird die Menschen weit weg führen und die Verödung inmitten des Landes wird groß sein. Das Gericht wird über Juda und Jerusalem hereinbrechen. Und hier finden wir eine Ankündigung des Exils, dass sich dann sehr viel später zur Zeit von Jeremia, von Daniel, Esra, völlig erfüllt hat.
[10:09] Festreisen und bleibt noch ein Zehntel darin, so fällt auch dieses wiederum der Fertigung anheim. Aber wie die Tinte und die Eiche beim Fällen doch noch ihren Wurzelstock behalten, so bleibt ein heiliger Same als Wurzelstock. Wenn also ein kleiner übrig bleibt, und Jesaja hat ja schon von dem Überrest gesprochen, dann wird auch der wieder verzehrt. Es bleibt nur ein ganz, ganz, ganz, ganz kleiner übriger Wurzelstock, der als heiliger Same die Hoffnung bildet.
[10:42] Es wird Übrigen geben, die Gottes Gnade annehmen. Jesaja 7, Vers 1: "Und es geschah zur Zeit von Usija, dem Sohn Jotham's, dem Sohn Ahas' des Königs von Juda, dazu geriet Rezin, der König von Aram, mit Pekach, dem Sohn Remaljas, dem König von Israel, hinauf zum Krieg gegen Jerusalem."
[11:03] Er konnte es aber nicht oben im ganzen Buch Jesaja gibt es vor allem zwei Geschichten, die sich jeweils um eine Belagerung von Jerusalem drehen. Einmal hier in Jesaja 7 und 8 und dann später in den 30er Kapiteln, da wären wir dann in einigen Wochen zu kommen.
[11:21] Diese Person, wie erwähnt, werden kennen wir auch aus syrischen Tributlisten und Inschriften. Usija regierte seit 735 als Kind mit seinem Vater noch drei Jahre lang. Während im Königreich des Nordens, in Pekach, also im Königreich Israel, im Nordkreis Pekach regierte der eine Zeit lang mit einem anderen König rivalisiert und jetzt das Nordreich wieder vereint hatte. Pekach hatte sich mit Rezin von Aram-Damaskus verbündet.
[11:49] Das Nordreich also mit den Aramäern. Auch Rezin ist uns aus assyrischen Inschriften bekannt und es muss also um das Jahr 732 oder kurz danach gewesen sein. 734 wird sehr ausführlich beschrieben in 2. Chronik 28. Dort lernen wir, dass allein die Israeliten, also das Nordreich, Armee 120.000 Judäer getötet hat und 200.000 Menschen nach Samaria verschleppt hatte. Der Prophet Hosea hatte dort dann dafür gesorgt, dass sie wieder freigelassen worden waren.
[12:20] Das war ein echtes Strafgericht, weil der König Usija so unfassbar böse war. Und diese Allianz vom Nordreich Israel, das er auch sehr böse war, und den Aramäern unter Rezin, wollte jetzt auch Jerusalem einnehmen, aber es gelang nicht.
[12:39] Vers 42: "Als dem Haus Davids berichtet wurde: Der Aramäer hat sich hier niedergelassen, da bebte sein Herz und das Herz seines Volkes wie die Bäume des Waldes vor dem Wind." Efraim ist ein anderes einer der Begriffe für das Nordreich, dafür für Israel. Das ganze Volk hat Angst vor dieser Allianz, dieser Koalition aus dem Nordreich und den Aramäern. Aber Gott hat eine Botschaft an die Menschen im Südreich und er sendet seinen Propheten.
[13:03] Der Herr aber sprach zu Jesaja: "Geh doch hinaus dem Ahas entgegen und deinen Sohn Jear-Jasub." Dieser Name hat eine besondere Bedeutung, denn "Jear-Jasub" heißt "ein Überrest wird umkehren". An das Ende der Wasserleitung des oberen Teils zur Straße des Walkerfeldes. Wenn ihr etwas Interessantes tun wollt, merkt euch diese Ortsbezeichnung. Sie kommt knapp 30 Kapitel im Buch Jesaja, der zweiten Geschichte der Belagerung Russlands wieder vor.
[13:31] Und spricht zu ihm: "Hüte dich und sei ruhig, fürchte dich nicht und dein Herz verzage nicht vor diesen zwei rauchenden Feuerbrandstümmeln vor dem Zorn des Tiglat-Pileser unter Aramäern und des Sohnes Remaljas, alias Pekach hier." Jesaja sagt nicht: "Das ist die Strafe Gottes, du musst fürchten." Er sagte: "Nein, also der Rezin und der Pekach, die Aramäer, das Nordreich, es sind nur ein paar Feuerbrandstümmel. Mach dir keine Gedanken, habt keine Angst, fürchte dich nicht."
[13:56] Das wird, weil der Aramäer böses ging, nicht geplant hat, samt Efraim, also das Nordreich und dem Samarias, also Pekach, die sagen, wir wollen nach Juda hinaufziehen oder sind Schrecken versetzen und ist für uns erobern und dort den Sohn Tages zum König einsetzen. Kennt ihr habe ihr nicht ganz genau?
[14:10] Aber der Name kommt oft vor bei Stammesfürsten aus der arabischen Grenzregion, also zwischen dem Ostland und dem arabischen Wüstengebiet. Also dort in dieser Grenze gab es oft Menschen. Es sieht so aus, als ob das Nordreich und die Aramäer sich verbündet hatten mit einer Verschwörung und die sich überlegt hatten: "Wir wollen das gesamte politische System in dem Südreich umstürzen und wollen einen Vasallen in Jerusalem, der dann nach unserer Pfeife tanzt, dort einsetzen."
[14:42] Aber Gott sagt, Vers 7: "Deshalb spricht Gott: Daher soll es nicht zustande kommen und nicht geschehen." War eine wahre Verschwörung, eine wahre Gefahr. Gott sagt: "Mach dir keine Gedanken darum, es wird sowieso nicht so kommen, denn Damaskus ist das Haupt von Aram, also die Hauptstadt, und Rezin, das Haupt von Damaskus. Und binnen 65 Jahren wird er immer sein so, dass es kein Volk mehr ist." 65 Jahre von 735 bringt uns in die Zeitspanne um 670.
[15:10] Und das ist die Regierungszeit, die letzten Jahre des assyrischen Königs Sargon, der dann, so berichtet uns Esra 4, Vers 2, später sehr viele neue Völker auf das Gebiet des ehemaligen Nordreichs gebracht hat, so dass dann die sogenannten Samariter entstanden, wie wir sie dann in Esra auch finden. Also innerhalb von 65 Jahren war dort auf dem Gebiet des Nordreichs überhaupt gar kein Nordreich mehr. Soll das Volk aufgehört zu existieren, weil es sich jetzt völlig vermischt hatte.
[15:42] Die Prophezeiung erfüllte sich bis auf den Buchstaben. Vers 9: "Und das Hauptthema ist Samaria, und das Haupt Samarias ist der Sohn Elia's. Wenn ihr nicht glaubt, so werdet ihr gewiss keinen Bestand haben."
[15:56] Die entscheidende Sache in all dem war der Glaube. Und darum geht es jetzt in den nächsten Versen.
[16:03] Denn ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu wohl zu gefallen. Verse 10 weiter: "Redete der Herr zu Ahas und sprach: Bitte ein Zeichen von dem Herrn, deinem Gott, ist in der Tiefe oder droben in der Höhe." Gott sagt: "Ich will dich retten, ich will für dich da sein. Gib mir, gib mir eine Gelegenheit, mich zu offenbaren."
[16:22] Übrigens wird es später ein König geben in der zweiten Geschichte, denn der Sohn von Usija, der sich ein gewaltiges Zeichen erbittet. Aber Ahas möchte das nicht. Er sagt in Vers 12: "Der antwortete Ahas: Ich will nichts erbitten, damit den Herrn nicht versuche." Das klingt fromm, aber in Wirklichkeit war er skrupellos. Er hat gegen Gott schwer gesündigt, hat später sogar das Heiligtum vernagelt und den Menschen unmöglich gemacht, noch den Heiligtumsdienst auszuüben.
[16:50] Das hat eine andere Strategie als glaubte er, könnte mit weltlichen Methoden gegen diese Allianz, bestehend aus Aramäern und Nordreich Israel, bestehen. Er hatte sich nämlich an den König im fernen Assyrien, Tiglat-Pileser den Dritten, gewandt. Und da wollte kein Zeichen von Gott, weil er ja schon, dass die Assyrer auf ihrem nächsten Feldzug in Damaskus einfallen können.
[17:17] Darauf sprach Jesaja: "Höre doch, Haus Davids! Ist es euch nicht genug, dass ihr Menschen ermüdet? Damit ist die Dynastie des Südreichs..." Natürlich ist es euch nicht genug, dass wir Menschen ermüdet, müsst ihr auch meinen Gott ermüden? Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben, mit uns ist Gott.
[17:46] Dieser Vers erfüllt sich natürlich in seiner absoluten buchstäblichen Sinne mit der Geburt unseres Erlösers Jesus Christus durch die Jungfrau Maria, wie Matthäus 1 und Lukas 1 sonst berichten. Denn dort wird Gott buchstäblich einer von uns. Erst Gott mit uns, denn das Wort, dass Gott ist, wird Fleisch, so auch 1. Timotheus 3, Vers 16.
[18:12] Interessant ist, dass aber die Verheißung oder diese Prophezeiung hier in einen ganz geschichtlichen Kontext eingebunden wird. Interessant ist auch, dass das Wort "Jungfrau" eben hebräischen nicht zwangsläufig eine tatsächliche biologische Jungfrau bedeutet, wie es dann im Neuen Testament ganz deutlich von Maria gesagt wird, sondern auch eine junge Frau sein kann. Lies erst mal ein bisschen weiter.
[18:33] Vers 15: "Wild Honig wird er essen, bis er versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen." Das ist eine interessante idiomatische Wendung. Der Kanon EOS 5D Mose 1:39, dort spricht es von den Kindern der ersten Generation der Exodus-Israeliten und bezieht sich auf einen Zeitraum bis zu 20 Jahren. Also bis zu 20 Jahre.
[18:56] Es ist da so ein eine gewisse Grenze, wo man eine eigene moralische Verantwortung übernimmt. Vers 16: "Denn ehe der Knabe versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erfüllen." Man könnte auch sagen, er 20 Jahre alt ist, für das Land vor dessen beiden Königinnen der Crowd verlassen. Seine Frage ist: Wie genau von welchem Sohn ist hier die Rede? Was hat das mit Jesus zu tun?
[19:16] Wissen seit der Zeit, wo hier seine diese Prophezeiung geht, 20 Jahre später war tatsächlich das Reich von Aram-Damaskus, als auch das Nordreich Israel zerstört. Die Zerstörung Samarias wird auf das Jahr 722 vor Christus unter Salmanassar dem 5., der syrischen König, dem Nachfolger von Tiglat-Pileser dem Dritten, datiert. Also ungefähr sogar zwölf Jahre schon nach dieser nach diesen Begebenheiten hier.
[19:48] Der Herr, Vers 17: "Der Herr aber wird über dich, über dein Volk, über das Haus deines Vaters, also über dich, Ahas, über das Volk im Südreich und über deine Dynastie, über dein Haus Tage bringen, wie sie niemals gekommen sind, seitdem Ephraim von Juda abgefallen ist, nämlich den König von Assyrien, den du dir als Partner, als Alliierten gewählt hast." Der wird dein Land selbst angreifen.
[20:17] Die Botschaft von Jesus mit anderen Worten ist: Fürchte dich nicht vor den Aramäern und vor dem Nordreich Israel. Aber fürchte Assyrien oder Babylon oder habe Respekt. Wisse, dass ein viel gefährlicher Feind kommt. Nicht das, was du als Gefahr siehst, ist wirklich die Gefahr, sondern hier ist die echte.
[20:31] gefahr, sondern hier ist die echte prophetische Gefahr.
[20:32] Der König von Assur wird kommen, denn es wird geschehen an jenem Tag, dass er die Fliege, die an der Mündung des Stromes gibt, und die Biene im Land Assur herbeipfeifen wird. In der Bibel werden immer wieder Insekten wie Fliegen, Bienen, Hornissen auch für Kriegsmächte verwendet. Und sie werden hierbei kommen und sich alle hinterlassen in den Schluchten und in den Wäldern und auf allen Dornhecken und allen beiden Plätzen.
[20:57] Zu jener Zeit wird daher durch das gemietete Schermesser von jenseits des Stroms, also ich jenseits des Euphrat, denn dort war zwischen Euphrat und Tigris das Kernland in Nordmesopotamien, der Assyrer, nämlich durch den König von Assur, das Haupt und das Haar an den Beinen abrasieren. Ja, auch den Bart wird er wegnehmen. Das ist im orientalischen Denken die absolute Schande, alle seine Haare zu verlieren. Und was sagt: Durch das gemietete Schermesser mit anderen Leuten, durch ein Instrument, das er sich dazu mietet, das er sich dazu nimmt, wird mit Schande übersät werden.
[21:32] Vers 21: An jenem Tag wird es geschehen, dass ein Mann nur eine Kuh und zwei Schafe am Leben erhalten kann. Also die Ressourcen werden sehr knapp werden. Größerer Viehbesitz wird nicht mehr möglich sein. Das wird geschehen. Sie werden so viel Milch geben, dass er Dickmilch messen kann.
[21:50] Erinnern wir uns an 2. Könige 7, Vers 15 über diesen Knaben, der Dickmilch und wilden Honig essen wird. Hier in Vers 22 deutlich diese Formulierung: Dickmilch und wilder Honig. Und ich habe zu tun mit der Eroberung oder mit der Invasion der Assyrer, die das Land ganz in Gefahr bringen werden.
[22:08] Das Dickmilch essen kann, denn Dickmilch und wilder Honig wird dann jeder übrig Gebliebene im Land es wird übergeben, aber sie werden Dickmilch und wilden Honig essen. Also nur von den aller einfachsten Dingen sich ernähren. Und es wird geschehen an jenem Tag, dass jeder dort, wo 1000 Weinstöcke im Wert von 1000 Schekel Silber standen, zu Dornen und Disteln werden. Wird man wird nur mit Pfeil und Bogen dahin gehen, denn das ganze Land wird zu Dornen und Disteln werden.
[22:40] Also Pfeil und Bogen sind Geräte für den Kampf und für den Krieg und für die Jagd. Also die Versorgung und die Sicherheit im Land Juda werden äußerst prekär werden. Hier sieht man eine ganz buchstäbliche Anwendung dessen, was Gott im Lied des Jesaja an Jesaja 5 angedeutet hatte, was passieren würde, weil sie ihn immer und immer wieder abgelehnt haben.
[23:03] Und keine der Berge, die man jetzt mit der Hacke gehabt, wirst du mehr betreten aus Furcht vor den Dornen und Disteln. Man wird das Rindvieh dorthin treiben und sie von Schafen vertreten lassen. Hier finden wir die Gerichtsankündigung. Die Assyrer werden kommen.
[23:18] Und jetzt kommt Kapitel 8, Vers 1: Oder Herrrscht nach zu mir. Nehmen wir eine große Tafel und schreibe darauf mit deutlicher Schrift: Bald kommt Plünderung. Jesaja nimmt sich eine Tafel und schreibt eine prophetische Botschaft, eine Botschaft der Gefahr, eine Botschaft des Gerichts. Bald kommt Plünderung, rasch Raub. Und zwar sehr bald wird dieses Gericht kommen. Er soll es deutlich schreiben.
[23:39] Und wenn ein Prophet auf eine Tafel was deutlich schreibt, dann deswegen, damit andere lesen soll. Es ist eine Botschaft, eine schriftliche Gerichts-Botschaft. Es ist das Wort Gottes. Es ist eine prophetische Botschaft, und diese soll von anderen gesehen werden. Er sagt: Ich will mehr glaubwürdige Zeugen bestellen. Besser noch übersetzt aus dem Hebräischen: "Wie die Elbe feldes macht", müsste man sagen. "Und ich bestellte mir glaubwürdige Zeugen."
[24:04] Oh ja, den Priester und Sacharja, den Sohn Jerachmeels. Die sollen sehen, ja, dass stand wirklich auf der Tafel. Es war wirklich Achtung, gut zu hören, das geschriebene Wort Gottes. Bald kommt Raub. Heißt auf Hebräisch: "Malcher Schal."
[24:21] So nahm sich also Jesaja diese Tafeln und schrieb drauf mit großen Buchstaben: "Beherrschbar" und Priester, der Priester und Sacharja, das Urheberrecht sollten das bezeugen, dass sie das wirklich dort gesehen haben.
[24:36] Und dann heißt es: Das 3. Und ich hatte mich, der Prophet, seine Frau, und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Sprach der Herr zu mir: Nenne ihn Maher-Schalal-Hasch-Basch. Bald kommt Plünderung.
[24:55] Heute ist es ja eine Mode geworden, Kinder nach alttestamentlichen Namen zu nennen. Es gibt heute viele, die heißen Elias und wie sie alle heißen. Noch keiner, den ich getroffen habe, hat sein Kind genannt Maher-Schalal-Hasch-Basch. Aber dieses Kind ist von äußerster Bedeutung, von äußerster Wichtigkeit.
[25:15] Sind total interessant, denn hier trägt ein Kind den Namen des geschriebenen Wortes Gottes. Man könnte auch sagen, einem serienlimitierten Sinn.
[25:30] Hier wurde das Wort Fleisch. Hier wird ein Kind geboren, das offensichtlich eine Teil-Erfüllung, gut, sondern eine Teil-Erfüllung von Jesaja 7:14 ist und damit ein Typus auf Jesus Christus.
[25:45] Schon mal die Geschichte gehört von Maher-Schalal-Hasch-Basch, jenem Sohn Jesajas, der ein Typus auf Jesus ist.
[25:55] Weiter heißt es: Denn ehe der Knabe sagen kann "mein Vater" und "meine Mutter", wird der Reichtum von Damaskus und die Beute Samarias vor dem König von Assur davongetragen werden. Ein Kind ist kann "mein Vater" und "meine Mutter" sagen schon im zweiten Jahr, noch bevor er zwei Jahre alt sein würde, würde die Tribut, der Reichtum von Damaskus und Samaria bereits nach außen getragen werden.
[26:18] Und genau das passierte. Die assyrischen Quellen belegen uns das eben. Jahre 733, 732. Genau dieser Titel hat die Leser der dritte Feldzüge unternahm und dabei ist Samaria von Samaria Tribut erhielt. Wir haben die zu gut wissen und vor allem haben wir die Berichte von der Zerstörung von Damaskus und dem Töten von Rezin.
[26:45] All das erfüllt sich innerhalb von zwei Jahren. Also drei Zeitpunkte: Zu sagen wir, einmal, wenn Maher-Schalal-Hasch-Basch zwei Jahre alt sein wird, dann wird bereits aus Assur, zu gut von Damaskus und von Samaria halten. Wenn dieser Sohn 20 Jahre alt sein wird, würde es beiden Ländern nicht mehr geben. Und nach 65 Jahren würde es das Volk, das mal das Nordreich gewesen war, nicht mehr geben, weil dann später Ahas die anderen Völker angesiedelt hat.
[27:10] Und jetzt ein missverstandenes. All das hat sich buchstäblich erfüllt, wenn wir verstehen, dass dieser Maher-Schalal-Hasch-Basch eine Teil-Erfüllung, ein Typus auf den kommenden Messias wird.
[27:26] Oder Herrrscht fuhr fort mit mir zu reden und sprach: Weil dieses Volk, das stillfließende Wasser Siloah, beachte, das ist ein Kanal gewesen in Jerusalem, der auch dann später als der Tenor oder als der Teich Siloah bekannt wird im Neuen Testament, verachtet, dagegen Freude hat ein Rezin und an dem sie mal gastiert.
[27:44] So wird daher die starken und großen Wasser des Stromes, wie sie bringen, den König von Assur mit seiner ganzen Herrlichkeit. Der wird sich über alle seine Flussbetten ergießen, über alle seine Ufer treten. Dieses Bild des übertretenden Flusses ist ein oft gebrauchtes Bild für Invasionen in der im Alten Testament.
[28:04] Hier wird also wieder diese Invasion der, die die drohenden Invasion der Assyrer beschrieben. Vers 8: Und er wird daher über sie oder es überfluten bis an den Hals wird erreichen. Und die Spannweite seiner Heeresflügel wird die Breite deines Landes füllen.
[28:19] Immanuel, das Kind, sollte ja eigentlich heißen Immanuel. Jetzt hat es den Namen bekommen nach Maher-Schalal-Hasch-Basch, aber ein zweiter Name sollte sein: Immanuel, mit uns ist Gott.
[28:38] Die Syrer würden nicht nur das Nordreich vernichten, was wie gesagt geschehen ist im Jahre 732. 100.000 seien ausserdem 50.000 Mann. Aber irgendwann würde auch das Südreich wieder angegriffen werden. Und das passierte in Jesaja 36 und 37. Das ist die zweite Geschichte im Buch Jesaja. Diese beiden Geschichten bilden 23 Punkte, an denen sich die ganzen Botschaften wie Magnete orientieren.
[29:04] Diese Invasion wird so vollständig sein, dass es keinen Ort im Land mehr geben wird, der nicht betroffen sein wird. Deswegen war die Politik von Ahas völlig falsch, genau mit diesen ausländischen Mächten gemeinsame Sache zu machen. Und die Liebe berichtet auch in 2. Chronik 28, dass, obwohl Gold und Silber und alles Mögliche dem König dort gab, er immer noch mehr bedrängt wurde und keinen wirklichen Nutzen davon hatte.
[29:25] Vers 9: Schließt euch zusammen, Völker, ihr werdet doch zerschmettert. Horcht auf, wir alle in fernen Ländern. Rüstet euch. Ihr werdet noch geschmettert. Ja, rüstet euch. Ihr werdet doch zerschmettert. Schmiedet einen Plan, es wird doch nichts draus. Verabredet etwas, es wird doch nicht ausgeführt, denn Immanuel, Gott ist mit uns.
[29:48] Die finsteren Pläne der Heiden werden zwar bis zum Hals die Flut ergießen, aber sie werden scheitern, denn Gott ist mit uns. Jesaja spielt mit dem Namen dieses Kindes, der sowohl Maher-Schalal-Hasch-Basch ist als auch Immanuel.
[30:08] Bis Vers 11: Denn so hat der Herr zu mir gesprochen, indem er mich fest bei der Hand fasste und mich davor warnte, auf dem Weg dieses Volkes zu gehen. Gott hat eine ernste Botschaft. Diese Botschaft gilt auch uns heute. Nennen nicht alles Verschwörung, was dieses Volk Verschwörung nennt.
[30:26] Und vor dem, was es fürchtet, euch nicht. Oder schreckt nicht davor. Die Menschen damals sollten sich vor Pekach und vor Rezin und dachten, dass die Verschwörung die reale Verschwörung ist, jetzt tatsächlich gab von Rezin und Pekach von Aram-Damaskus und Samaria, von diesen beiden kleinen Königreichen, die alles umstürzen wollten.
[30:50] Das ist die große Gefahr, aber Gott sendet einen Propheten und sagt: Kümmert euch doch nicht darum, dass nur zwei Feuerbrand Stunden.
[30:57] Erstens, die prophetische Gefahr, das ist ganz woanders, nämlich vor Assur. Das ist das, was die Propheten vorhergesagt und was der Prophet Jesaja gesagt wird. Darauf sollte jetzt konzentrieren.
[31:05] Aber noch viel wichtiger, Vers 13: Den Herrn der Herrscharen, den soll er heiligen. Er, so ihre Furcht und erschreckend. Auch heute, wenn wir vermeintliche oder tatsächliche Verschwörungen sehen und denken, alles ist in Gefahr.
[31:20] Lasst uns den Blick nicht weglenken von der prophetischen Warnung, von den prophetischen Themen. Und lasst uns genau erkennen, was eine echte Gefahr ist, was nur in unserem Kopf eine Gefahr ist. Und vor allem, dass nicht alles Verschwörungen sind.
[31:32] Denn was dieses Volk Verschwörung nennt, sondern uns Gott fürchten, ihn heiligen und auf ihn vertrauen. Als Moses und Aaron Selbstjustiz geübt haben, da sagt Gott: Weil ihr mich nicht geeinigt habt.
[31:46] Wenn wir vor lauter Angst vor tatsächlicher, vermeintlicher Verschwörung, die uns im Internet präsentiert wird, Selbstjustiz üben, indem wir selbst grimmig werden und bösartig und schimpfen und diskutieren, dann heiligen wir nicht Gott.
[32:00] Er sah ihre Furcht und Schrecken. So wird er euch zum Heiligtum werden, aber zum Stein des Anstoßes und zum Fels straucheln. Zu die beiden Häuser Israels zum Fallstrick und Schlinge für die Bewohner von Jerusalem, so dass viele oder in straucheln und fallen und zerbrochen und verstrickt und gefangen.
[32:20] Das Interessante fährt zurzeit von Ahas wurde dann im Laufe der Zeit das Heiligtum völlig vernagelt. Man konnte nicht mehr hinein. Aber durch Jesaja kommt die Botschaft: Lautet, Gott er selbst wird euch zum Heiligtum sein.
[32:32] Alle, die an ihn glauben, die an ihm festhalten, die zu den übrigen Zielen werden, werden in Gott selbst ihr Heiligtum finden. Aber Gott selbst wird zum Stein des Anstoßes für alle, die ihn verwerfen, für alle, die lieber weltliche Politik machen und sie werden fallen über ihn.
[32:48] Und diese doppelte, diese doppelte Botschaft: Rettung und Heil selbst in der größten Gefahr für alle, die an Gott glauben, aber Vernichtung und Gericht für alle, die ihn ablehnen.
[32:58] Die kommt in diesem doppelten Namen des zweiten Sohnes von Jesaja zum Ausdruck: Immanuel, Gott mit uns, aber Maher-Schalal-Hasch-Basch, bald komplette Räuber.
[33:07] Und damit wird Jesaja zu einem Treffpunkt seiner Herrschaft, zu einem perfekten Typus für Jesus, einen wirklich guten Typus. Denn Jesus war genau das.
[33:19] Er war ihm. Er war buchstäblich Gott mit uns. Er wurde tatsächlich zum Heiligtum für uns. Johannes 2 sagt das ja ganz eindeutig, dass er selbst sich als den Tempel gesehen hat. Aber gleichzeitig war er ein Stein des Anstoßes für alle, die nicht an ihn glauben, für alle, die lieber mit weltlicher Politik und mit menschlicher Kraft gegen die vermeintliche Gefahr der Römer angehen wollten.
[33:44] Er wurde zum Stein des Anstoßes. Und damit bekommt diese Botschaft eine ungeheure Brisanz. Ist Jesus heute für uns Immanuel oder Maher-Schalal-Hasch-Basch?
[34:00] Denn je nachdem, wie wir uns zu stellen, wird er uns in der größten Gefahr retten können. Oder wenn wir uns nicht zu ihm wenden, erwartet uns Plünderung und Raub, sowie zur Zeit Jesu auf Jerusalem.
[34:16] Nur noch Plünderung und Raub, als sie Jesus ablegte. 4:16: Binde das Zeugnis zusammen, versiegelt das Gesetz in meinen Jüngern.
[34:25] Hier kommt jetzt die Versiegelung mit ins Spiel, die sich darin zeigt, dass wir Gottes Klage in unserem Herzen tragen, über ihn nachdenken, in der Wahrheit gegründet werden und als Zeichen unserer Versiegelung den Sabbat in aller Welt verkündigen und selbst halten.
[34:41] Gesehen hier, welche endzeitliche Bedeutung dieses ganze Thema hat und wie weit das in die NS-Zeit hineinreicht.
[34:49] Finde das Zeugnis zusammen, versiegelt das Gesetz in meinen Jüngern. Die Schüler Gottes müssen in der Wahrheit, im Wort Gottes fest gegründet sein in einer Zeit, in der alles auf den Kopf gestellt zu sein scheint.
[35:03] Wir sitzen und ich will warten auf den Herrn, der sein Angesicht verbirgt vor dem Haus Jakob und will auf ihnen hoffen, auch wenn es so aussieht, als ob Gott die Welt verlassen hat und sein Volk verlassen hat. Sagt die Sage: Ich will auf ihn hoffen, ich will auf ihn warten.
[35:18] Dieselbe Botschaft findet sich auch bei Micha. Immer wieder finden in der Bibel viele Texte, haben sich aufgeschrieben, seinem Manuskript, dass wir auf Gold warten, aber ihren hoffen soll. Und er wird uns nicht enttäuschen.
[35:30] Das galt für die Zeit von Jesaja, das galt für das erste Kommen Jesu, es galt, es gilt unvermindert für das zweite Kommen.
[35:38] Dann kommt der Vers, der eigentlich der Schlüssel zu diesen ganzen zwei Kapiteln, um sie richtig zu verstehen. In Vers 18 heißt es: Sagt Jesaja: Selig sind die Kinder, die wieder hergegeben hat. Wir sind Zeichen und Wunder für Israel von dem Herrn der Herrscharen, der auf dem Berg Zion wohnt.
[35:54] Er selbst und seine beiden Söhne waren mit ihren Namen typologische Zeichen. Jesaja selbst heißt ja: Der Herr rettete Jahu. Erst rettet Jahu eine Abkürzung von "der Herr", der Mann einfach.
[36:12] Dieses "Ja" nach vorne, nichts, dann entsteht durch die Regeln der hebräischen Grammatik sehr bald Joschua. Joschua, der Name von Jesus. Man kann eigentlich ohne große Übertreibung sagen, dass Jesaja und Jesus eigentlich im Grunde genommen exakt denselben Namen hatten, nur dass sich der Gottesname einmal bei Jesaja am Ende befindet und bei Jesus am Anfang.
[36:37] Hier war er wird damit selbst zum Typus für Jesus. Und es ist vielleicht kein Wunder, dass ausgerechnet er mit diesem Namen so viele Prophezeiungen und Weissagungen und Verheißungen auf den Joschua hat. Man könnte auch andersrum sagen, dass die Namensgebung Jesus direkt auf Jesaja mit verweist.
[36:58] Der erste Sohn von Jesaja hieß Jesaja Schub. Ein Überrest wird sich bekehren. Überreste werden umkehren. So wird seit dem Kabel 1 gesehen haben, dass ein Überrest gerettet werden wird.
[37:10] Alle, die an Gott glauben und dann der zweite Sohn, Maher-Schalal-Hasch-Basch, bald komplett. Aber sein zweiter Name ist Immanuel, Gott mit uns, für alle, die sich an ihn halten.
[37:22] Eine Botschaft des Gerichts und der Lösung, wie in diesem ganzen Buch bisher. Vers 19: Wenn sie euch aber sagen werden: Befragt Totenbeschwörer und Wahrsager, die flüstern und murmeln.
[37:32] So antwortet ihnen: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Oder soll man die Toten für die Lebendigen befragen? Damals gab es einen großen Bedarf, die Zukunft zu kennen, aber die Menschen gehen sich zum Wort Gottes. Sie gehen nicht zum Propheten, dagegen nicht zu der Bibel, sondern sie wollten von Medien und von Wahrsagern die Wahrheit erfahren.
[37:51] Und Gott sagt: Warum kommt ehrlich zu mir? Vers 20: Zum Gesetz und zum Zeugnis. Wenn sie nicht zu sprechen gibt es für sie kein Morgenrot.
[37:58] Ist es zu übertrieben, wenn wir die Anwendung machen und fragen: In dieser Zeit, in der wir jetzt leben, wo alle Menschen wissen wollen, was passiert in der Zukunft, wo Menschen so unsicher sind und alle möglichen Quellen anzapfen, irgendwelche Experten im Internet sich versuchen, nicht zu machen, was passieren könnte.
[38:14] Und viele Menschen mit sehr klar esoterischen und atheistischen Hintergrund große Theorien und Spekulationen aufstellen. Sollten wir als Volk Gottes uns an sie wenden? Sollten wir nicht vielmehr die Bibel studieren?
[38:27] Sollten wir die Geister beim Studieren und nur das annehmen, was mir damit soll, den beiden stimmt und alles andere ausscheiden.
[38:31] Ganz egal, wie spektakulär es klingt. Zum Gesetz und zum Zeugnis, der Test für alles, was uns präsentiert wird, ist das Wort Gottes. Zum Gesetz und zum Zeugnis. Wenn sie nicht zu sprechen gibt, dass du sie kein Wort.
[38:47] Liebe Freunde, wir kommen in eine Zeit der Weltgeschichte, in der du die Bibel so gut kennen musst, dass du alleine mit Gottes Hilfe auf deinen eigenen Füßen stehen musst und das Wort Gottes kennen musst.
[39:00] Man, alles, was wir hier bei Joelmedia tun, ist, Menschen wie dich und andere dazu zu animieren, selbst die Bibel zu studieren und selbst eine Erfahrung diesem Gott zu machen, der in seinem Wort direkt zu dir oder zu mir spricht.
[39:14] Das 21. Sie werden bedrückt und hungrig im Land umher schleichen und wenn sie dann Hunger leiden, werden sie in Zorn geraten und während ihren König und ihren Gott verfluchen. Wenn sie sich dann nach oben werden oder wenn sie auf die Erde sehen, sie es ist langsam und Fenster, das beängstigend, es dunkel und der Dichte des Finsternis wird es verstoßen.
[39:31] So endete schon Kapitel 5, weil das Volk so böse ist, weil es sich so von Gott abwendet, wird da nur Gericht sein und wird das Land in die Finsternis geraten.
[39:40] Eine der erste gegen einen ersten Gegenden im Nordkreis Israel, übrigens, die von Tiglat-Pileser erobert worden ist, war die Gegend Abels-Sittim.
[39:50] Und Nachts erlebt ihr könnt das nachlesen, 2. Könige 15, 29. Dort gingen die ersten Israeliten ins Exil. Dort war zuallererst die Dunkelheit besonders stark und intensiv. Aber ich sage ja, es geht direkt weiter, ohne eigentliche Kapitelunterbrechung.
[40:09] Heißt es doch: Bleibt nicht im Dunkeln. Das Land, das bedrängt ist, wie er in der ersten Zeit, das Land holen und das Land nach da die geringen machte, weil sie die ersten waren, die von den Assyrern verschleppt worden sind, weil es weit im Norden wandelten, als erste angegriffen werden konnten.
[40:21] So fitte in der letzten Zeit, also später den Weg am See zu ehren.
[40:24] Zeit also später den Weg am See zu ehren bringen.
[40:24] Bringen jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden. Im Hebräischen gelesen haben, daraus wird Schnee da, Galiläa. Genau dieses Gebiet, wo die Syrer zuerst eingefallen sind und zuerst die Beute gemacht haben, zuerst aus Israel herausgerissen haben. Genau dort wird ein Licht aufgehen. Dort wird die Ehre Gottes sich zeigen.
[40:44] Vereint das Volk, das in Finsternis wandelt, hat ein großes Licht gesehen. Über den Bewohnern des Landes der Toten ist ein Licht aufgeleuchtet. Matthäus 4:18. Später ganz deutlich, dass als Jesus sich entscheidet im Jahre 29, nachdem Pastor Johannes 5 noch angedeutet ist, ein ganzes Jahr lang in Galiläa besonders zu verbringen und viele seiner größten Wunder, vieler seiner bedeutendsten Predigten, wie die Bergpredigt, dort in Galiläa anstand. Sind genau in dem Gebiet, in dem 700 Jahre zuvor, das 150 Jahre zuvor die Israeliten von den Assyrern zuerst angegriffen worden sind. In diesem dunklen Land kommt der Messias, der schon durch Mal-Herr-Schalast-Spaß angekündigt worden war, durch Jesaja selbst ökologisch vorhergesagt worden war.
[41:29] Du hast das Volk vermehrt, dass seine Freude groß gemacht. Sie werden sich vor Freude freuen, wie man sich in der Ernte freut, wie die Sieger jubeln, wenn sie die Beute verteilen. Jetzt in der Zeit von Jesaja sollte, dass seine eine dramatische Gerichts-Botschaft sein, aber das Heil war schon zu sehen.
[41:44] Jesaja sagt, es wird eine reine, eine Erlösung geben, eine Freude, die so groß sein wird, denn du hast das Joch zerbrochen, das auf ihm lastete, und den Stab auf seiner Schulter und den Stecken seines Treibers, wie am Tag Midian-Tag-Mir. Die ganze bezieht sich auf die Geschichte von Gideon, als damals die Midianiter besiegt worden sind durch Gideon und eine kleine Schar durch 300, durch einen Überrest, der, dass sie auch zerbrochen heißt Freiheit.
[42:10] Und damit wird deutlich, dass die Schüler selbst zu einem Typus werden für die Sünde selbst. Dann könnte auch damit die gesamte Geschichte von Jesaja 7, 8 und 9 so zusammenfassen: Fürchte nicht die politischen Verschwörungen, die es gibt, oder vielleicht mit einem Kopftor existieren. Fürchte lieber die Sünder, aber vor allem fürchte Gott, der dich von alldem retten kann.
[42:30] Denn jeder Stiefel, der leere, die gestiefelt, ein Herr Staffeln im Schlachtgetümmel, das sind die Assyrer mit ihren großen, hohen Maß Stiefel gern Kriegs-Stiefeln und jeder Mantel, der durchs Blut geschleift wurde, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. Am Ende erfüllt sich dieser fast buchstäblich nach den 1000 Jahren.
[42:47] Warum wird das alles sein? Warum wird selbst die Sünde besiegt werden? Warum werden die Assyrer nicht ewig regieren? Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft wurde auf seiner Schulter. Man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst.
[43:04] Und hierbei deutlich, dass kann sich nicht wirklich erfüllt haben. Immer Herr-Schalast-Pascha, er ist nur ein Typus, nur eine kleine Vor-Erfüllung, sozusagen. Hier wird darauf hingewiesen auf den wahren, der die eigentliche Erfüllung von Jesaja 7:14 ist, der, der es selbst Gott ist, der starke Gott, der einst mit dem Vater der Mensch werden wird.
[43:24] Für sechs die Mehrung der Herrschaft, der Friede werden kein Ende haben. Gottes Königreich wird immer größer und immer größer werden. Sein Königreich, die Mehrung seiner Herrschaft wird kein Ende haben, auf dem Thron Davids über seinem Königreich, das erst gründet und festigte mit Recht und Gerechtigkeit, von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des Herrn der Herrscher wird dies tun.
[43:41] Übrigens, genau diese letzte Satz findet sich auch so wörtlich noch einmal in der Geschichte, später bei der Belagerung durch die Assyrer zur Zeit von Hiskia. Hier haben die Prophezeiung auf den kommenden Messias, Ziel ist Jesus als der Sieger, der König, der starke Gott, der Friedefürst, der Ratgeber, der alle Probleme lösen kann, nicht nur zur Zeit von Jesaja, nicht nur in der Weltgeschichte, sondern auch in seinem persönlichen Leben.
[44:10] Leben geht weiter. Ab Kapitel 7 kommt jetzt ein längeres Gedicht über den Abfall des Nordreichs, das sich ja hier mit den Aramäern verbündet hatte gegen das Südreich. Aber eigentlich jemand, der vor allem im Südreich wirkt. Habe ich hier hat er eine Botschaft an das Nordreich. Wort, dass der Herr gegen Jakob gesandt und das soll in Israel niederfallen.
[44:30] Ein Wort hatte er gegen Jakob gesandt, vertragen, und es sollen in Israel niederfallen. Das ganze Volk soll es erkennen, Israel und die Bewohner von Samaria, dem Stolz und Übermut des Herzens. Sagen, Stolz und Übermut war nie ein Thema. Was ist schon jetzt zwei gesehen haben, dass er immer wieder auftauchte als das Hauptproblem?
[44:45] Der Stolz. Die Ziegelsteine sind eingestürzt, wir wollen mit Clark waren aufbauen. Die Maulbeerbäume wurden abgehauen, wir wollen sie dann ihre Stelle setzen. Dem Nordrecht, achtet man sich, wenn es ein paar Probleme gibt, können wir noch viel mehr wiederherstellen. Ja, wir wollen noch mit besseren Bäumen die kaputten Bäume ergänzen.
[45:04] Doch daher hat die feine Rezession überleben gemacht und seine Gegner aufgestachelt. Die Aramäer von vorn und die Verluste von hinten, und sie sollen Israel mit vollem auffressen. Es gab ja nicht nur die Aramäer von Aram-Damaskus, und es gab eine ganze Reihe von vielen aramäischen kleinen Königreichen dort, eben heutigen Nord-Syrien und Libanon.
[45:22] Die Philister, sonst ja gut bekannt von der Mittelmeerküste. Bei alledem hat sich sein Zorn nicht abgewandt. Seine Hand bleibt ausgestreckt. Bekennen, diese Formulierung schon aus Kapitel 3, das Kapitel 5 weiter heißt. Hier ist diese Formulierung wie ein Refrain, der jetzt diesen ganzen Abschnitt strukturiert. Aber das Volk, das nicht um zu dem der schlägt und sie suchen den Herrn, der Herr schlägt nicht.
[45:44] So ähnlich war es auch vom Südreich gesagt, wollen in Kapitel 1. Darum wird er von Israel Haupt und Schwanz abbauen. Palmzweig und Pinsel an einem Tag. Der Älteste und Angesehen ist das Haupt, wo der Prophet der Lügen lehrt, ist der Schwanz. Übrigens haben wir ein interessantes und Offenbarung 12 besser zu verstehen, wovon dem Schwanz die Rede ist.
[46:06] Ist der ein Drittel der Engel verführt, nämlich durch die Lügen dessen, der sich als Prophet Gottes, so wie man nämlich den nützlicher. Die Führer dieses Volkes sind verführt geworden. Verführte, die Führer dieses Volkes, Verzerrungen sind Verführer geworden, und die von ihnen geführten sind verloren.
[46:22] Das Problem, wie schon in früheren Kabinen bei Jesaja, lag vor allem auch bei der Führung des Volkes. Darum freut sich auch daher nicht über seine Auserwählten und hat keiner war mit seinen weißen und wissen, denn sie sind allesfresser und Bösewichte, und jeder Mund redet Torheit. Kann man sich selbst einmal fragen, wie oft in unserem Team treten.
[46:39] Bei alledem hat sich sein Zorn nicht abgewandt. Seine Hand bleibt ausgestreckt, denn die Gottlosigkeit brennen wie ein Feuer. Dornen und Disteln frisst sie und die dichten Wälder zündet sie an, so dass Rauch sollen im Chor wirbeln. Durch den Zorn des Herrn ist das Land wie ausgebrannt, und das Volk wie von Feuer verzehrt. Keine hat Mitleid mit dem anderen.
[46:56] Mann verschlingen zur Rechten und zur Linken und wird nicht sagt, jeder frisst das Fleisch seines eigenen Armes. Man nach den Ferien und Film, den man es sich so beide fallen über das. Hatte die Gesetze schon erwähnt in der Zeit, in den ersten Jahren des PK.
[47:13] Eine offensichtlich so hat das Edward Thiele rekonstruiert, eine Teilung des Nordreichs gegeben. Hat vermutlich zwei Königreiche parallel gegeben, so lässt sich das in der Chronologie ablesen. Und Pizza Hut erst in den letzten acht Jahren seiner Regierung dann das Reich, wie der Verein kann es gab also Bürgerkrieg zwischen den einzelnen Lektionen im Nordreich.
[47:32] Und als wären vereinbaren, haben sie sich mit den Aramäern gegen das Südreich verbündet. Hier sieht man das also, die Sünde eigentlich dazu geführt hat, dass sie sich gegenseitig aufgefressen haben, dass sie sich gegenseitig geschadet haben und da mal das Volk immer nur mehr geschwächt haben.
[47:45] Es geht direkt weiter. Wir denen die ungerechte Gesetze erlassen und schreibern die bedrückende Vorschriften schreiben, damit sie die Armen vom Rechtsweg verdrängen und den Unterdrückten meines Volkes ihr Recht rauben, damit die Witwen ihre Beute werden und sie die Weisen plündern können.
[48:00] Und wir ändern wir uns den Apple-1, die Witzen und die weiß um die sich niemand kümmert. Das war hatte Jesaja auch dem Südreich gesagt. Es gibt also kaum richtig Unterschied zwischen dem Nordreich und im Süd. Was wollt ihr tun am Tag der Rechenschaft und wenn der Sturm hereinbricht, der von ferne kommt, zu dem wollt ihr um Hilfe flehen und wo wollt ihr euren Reichtum lassen?
[48:18] Das war ja eine Idee, die wir in Jesaja zwei Stunden gesehen und das alles soll dann weggeworfen werden. Wird wer sich nicht mit den Gefangenen beugen will, der muss mit denen erschlagenden Fall wird dann also nur noch die Möglichkeit zwischen Exil und Tod geben.
[48:30] Bei all dem hat sich sein Zorn nicht abgewandt. Seine Hand bleibt ausgestreckt. Die Lage ist verzweifelt, sie ist enorm verzweifelt. Viermal sagt Gott diesen Satz: Bei alledem hat sich sein Zorn nicht abgewandt. Seine Hand bleibt ausgestreckt.
[48:44] Eine verzweifelte Situation, insbesondere im Nordreich. Und dann wendet sich Jesaja prophetisch an die Assyrer selbst.
[48:52] Was Syrien, der Route meines Zorns, der in seiner Hand den Stock meines Krems trägt. Gott sagt, ich benutze die Syrer als Gericht über das Nordreich und dann auch als Prüfung für das Südreich gegen eine gottlose Nation. Also ging das Volk Israel werde ich in senden und gegen das Volk, dem ich gerne will, ich ihn aufbieten, damit der Beute macht und Raub holt und tritt wie Code auf der Gasse.
[49:16] Gott sagt, ein Schüler kommen ist es mein Gericht an euch, aber verschieben. Aber er meint es nicht so und sein Herz denkt nicht so, sondern nimmt sich vor Völker umzubringen und auszurotten und zwar nicht wenige.
[49:26] Gott sagt also, die Assyrer, ich werde erst über benutzen, aber die Assyrer wissen das gar nicht und sie wollen gar nicht meine Ehre. Sie wollen nichts für mich arbeiten. Sie denken etwas ganz anders, denn die Assyrer denken nur, wir wollen die ganze Welt erobern. Die Assyrer wollen einfach nur Völker umbringen und ausrotten.
[49:41] Denn er spricht: Sind nicht alle meine Fürsten Könige? Ist nicht kalt wie chemisch, Heimat, via Part, Samaria, wie Damaskus? Die Zeit reicht uns nicht alle Details hierzu geben, aber wir haben für jede einzelne Stadt hier die Daten.
[49:53] Die meisten Fälle wurden diese Städte 738 vor Christus, also wenige Jahre zuvor von Tekla ein Genuss war, also ganz frisch in der Nachrichtenwelt der damaligen Zeit, das Köln eingenommen worden war nach einer Rebellion, die Einwohner deportiert worden waren. Das Heimat besiegt worden war durch die Leser den dritten, wurde schon 740 zerstört, nach drei Jahren Belagerung.
[50:21] Und entsprechend sollte es jetzt auch den Städten Samaria und Damaskus gehen. Wie meine Hand sich der Königreiche der Götzen bemächtigt hat, deren Götterbilder doch wichtiger waren als die von Jerusalem und Samaria, und wie ich es mit Samaria und ihren ganzen gemacht habe, sollte ich es nicht auch mit Jerusalem und ihren ganzen Bildern zu machen?
[50:40] Gott verwendet die Assyrer, um die Israeliten im Nordreich für ihren Götzendienst zu strafen. Aber die erste, die das ausführen, merken nicht, dass sie eigentlich nur ein Instrument in der Hand Gottes sind.
[50:56] Und es zeigt uns, dass Menschen das Gott Menschen gebrauchen kann für eine bestimmte Aufgabe, ohne dass sie dadurch heilig sind oder erlöst. Nein, Gott weiß ganz genau, dass die Assyrer selbst seine Ehre nicht suchen.
[51:09] Und so geht es weiter und es wird geschehen, wenn einst der Herr sein ganzes Werk am Berg Zion und dann die Rosen vollendet hat. Wir haben ja schon Kapitel 1 gesehen, dass er die Ruster wiederherstellen möchte, dass durch das Gericht das Volk gereinigt werden soll, dass es eine Erweckung geben soll, dass die Übrigen gerettet werden.
[51:26] Wenn einst der Herr sein ganzes Werk am Berg Zion und anusern verändert hat, vollendet hat, so will ich Vergeltung üben an das Frucht es überhaupt überheblichen Herzens des Königs von der Syrien und dann an dem Trotz seiner hochfahrenden Augen.
[51:37] Das Stolz ist immer das Problem. Das Stolz war das Problem in Kapitel 2 im Südreich, oder das Stolz war das Problem hier in Kapitel 9 beim Nordreich Israels, dass der Stolz das Problem bei den Assyrern. Der sprach: Durch die Kraft meiner Hand habe ich es vollbracht und ich meine Weisheit, denn ich bin klug.
[51:55] Ich verrückte die Grenzen der Völker und ihre Vorräte bündig und stürze wie ein Starker die Thronenden herab. Meine Hand danach dem Reichtum der Völker gegriffen, wie nach einem Vogelnest und wie man verlassene Eier zusammen rafft, so habe ich die ganze Erde zusammengerafft und keiner war da, der mit den Vögeln Flügeln schlug, den Schnabel aufsperrte und Titel.
[52:12] Tatsächlich haben die römische die römischen, die assyrischen Könige ihre Gegner machen mit Vögeln verglichen. Ja, also es schreit der, der Antrieb sagt später über den Husky, dass er ihn wie einen Vogel im Käfig in Jerusalem gelassen hat.
[52:26] Also hier ist eine ganz realistische Beschreibung. Jeder, der mal als syrische König den Schriften gelesen hat, der wird wissen, dass die Syrer hier noch sehr, sehr freundlich behandelt werden. Sie haben sich gerühmt und überhoben, wie man es kaum in Worte fassen kann.
[52:46] Der 15 rührt sich auch die Axt gegen den, damit haut oder brüstet sich die Serie gegen den, der sie führt, als ob der Stock den Stängel den aufhebt, als ob die rote der Höhe, der kein Holz ist.
[52:59] Darum wird der Herrscher, der Herr der Herrscher unter die fetten Us-Syriens, die Schwindsucht senden und unter seinen edlen einen Brand anzünden, wie Feuers.
[53:06] Gut, diese Assyrer werden selbst gerichtet werden, und das Licht Israels wird zum Feuer werden, also ein heiliger zur Flamme, die wird seine Dornen und Disteln an einem einzigen Tag verbrennen und verzehren. Und er wird die Herrlichkeit seines Waldes und seines Fluchtwagens mit Stumpf und Stiel ausrotten.
[53:24] Das sein wird, wie wenn ein kranker hinsicht oder über das der Bäume seines Waldes wird zu zählen sein, so dass ein Knabe sie aufschreiben kann. Mit anderen Worten, dem Volk Syrien wird es sehr, sehr schlecht gehen.
[53:35] Übrigens werden in der Bibel öfter Bäume und auch Wald für große Nationen verwendet. Sie erinnern uns vielleicht auch an Daniel 4, wo der König Nebukadnezar, der ein ganz ähnliches Problem hatte mit der Selbstüberhebung, mit einem Baum verglichen wird. Er abgeholt wird, dann allerdings natürlich mit hergestellt wird, weil einem Wurzelstock übrig bleibt.
[53:56] Ist 20 und es wird geschehen an jedem Tag werde über das Israel und das, was vom Haus Jakobs entkommen ist, sich nicht mehr auf den Stützen der entsteht, also nicht nur auf die Assyrer, die in Wirklichkeit nur geschadet haben, beschädigt haben, sondern er wird sich in Wahrheit auf den Herrn verlassen.
[54:11] Auf den Heiligen Israels werden Übrigen die Übrigen sind diejenigen, die sich nicht auf weltliche Politik, nicht auf Ross und Streitwagen und Macht und Herr verlassen, sondern auf ihren Gott.
[54:21] Das ist überrascht, dass 21 ein Überrest wird sich bekehren. Wörtlich steht hier im Hebräischen: Jerry Yang Schub. Das ist genau der Name des ersten Sohnes von Jesaja, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott.
[54:34] Denn wenn dein Volk Israel wäre, wieder Sand am Meer, so wird doch nur ein Überrest von ihm sich bekehren. Denn vertilgen ist verschlossen, die ein Herz blutet in Gerechtigkeit. Und da hört man schon Daniel 9, denn das, was hier ökologisch zunächst einmal sich auf die Zeit der Syrer in der Zeit von Jesaja bezieht, vollzieht sich dann in einem sehr viel größeren Sinne zur Zeit von Jesus.
[54:58] Als tatsächlich nur ein Überrest Jesus annimmt und damit das geistliche Israel bildet. Paulus hat viel darüber zu sagen in Jesaja, in Römer 9, 10 und 11. Wohl auch dieses Verse nimmt und damit zeigt, dass nur ein Teil der Israeliten den Messias annehmen wird und dann das Evangelium als Christen weiter breit verbreiten werden, während andere verloren gehen.
[55:23] In dieser ein Herz wurden gerecht in dieser Verzögerung, die dann nicht nur die Assyrer stattfindet, sondern durch ihren an typischen Gegenpart sozusagen durch die Römer.
[55:32] Denn einen fertigen und zwar ein Fest beschlossen ist der Herrscher, der Herr der Herrscher inmitten der ganzen Erde ausführen. Und das zeigt uns, dass das ganze dann noch mal einen weiteren Anwendungsrahmen hat, nämlich in der Endzeit, wo auch Übrige auf Gott allein sich verlassen werden.
[55:44] Sich nicht auf Politik, nicht auf den Staat verlassen werden. Wenn viele Christen sich an den Staat wenden werden und ihre eigene Meinung mit dem Staat durchsetzen werden, dann werden die Gläubigen als Übrige sich allein auf Gott verlassen.
[55:59] Und diejenigen, die sich an den Staat wenden werden, später vom Staat selbst wieder geschlagen werden. Die Offenbarung spricht ja interessanterweise genau von diesem Phänomen.
[56:08] Stadt von Hama gestern, von dem Vertrocknen des Rates in Offenbarung 17, dass das Tier die hassen wird, alle Übrigen. Wenn erlöst werden und Übrige werden überleben und die Übrigen, die ihn auf Rang 12 für sie zum beschrieben werden, die die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu Christi haben, die werden zu Jesus halten und ihm nachfolgen.
[56:27] Wurden auch geht, denn offenbar 14 listen die, die auf dem Berg Zion stehen und mit Jesus sind und von ihm völlig verändert werden sind worden sind, so dass in ihrem und kein falsch gefunden ist.
[56:40] Die 144.000. Deshalb spricht der Herrscher, der Herr der Herrscher: Und du, mein Volk, das sind 10 wohn, fürchte dich nicht vor Assur, dass sie mit der Rute schlägt und seinen Stock gegen dich erhebt nach der Weise Ägyptens.
[56:51] Also so wie vor vielen Jahrhunderten, vor 700 Jahren zuvor, als die Israeliten in Ägypten in der Sklaverei gewesen waren. Denn nur noch eine ganz kleine Weile, so ist der Grimm vorüber und mein Zorn wendet sich zu ihrer Vernichtung. Ja, die Syrer würden kommen, sie würden sogar bis nach Jerusalem kommen.
[57:06] Es würde ihnen das Wasser bis zum Hals stehen und viele würden verloren gehen. Aber die Übrigen, die sich mendens zu dem Herrn, die würden gerettet werden. Und die Assyrer würden schlussendlich vernichtet werden.
[57:14] Was sich alles erfüllt hat in der Geschichte, die wir noch sehen werden. Und daher der Herrscher wird eine geistingen via Medien schlug am Felsen Rap und sein Stab wird über dem Meer sein. Und zwar wir einst, wie wir ihn einst gegen Ägypten nach oben, damals als Moses starb und das sich öffnete Rote Meer wieder zusammen schloss und die ganzen Ägypter unter sich verbarg und begrub, die versucht hatten, die Israeliten nach zu rennen.
[57:43] Das wird geschehen an jenem Tag, da wird seine Last von seinen Schultern weichen und seinen Job von einem Hals. Ja, das Joch wird zerspringen, werden wegen der Salbung. Die Übrigen werden frei sein, sie werden erlöst werden von der Sklaverei, wenn das Album der zu tun mit dem Messias, mit dem Gesalbten, er kommt und.
[57:59] Messias mit dem Gesalbten, er kommt. Und jetzt in den nächsten Versen bietet eine sehr dramatische, sehr realistische, fast wie Breaking News, fast wie Twitter-Nachrichten, die plötzlich so schnell im Stakkato-Stil, als Telegramm telegrafiert, es dir erklärt. Dann wird beschrieben, wie die Assyrer Jerusalem angreifen werden. Das heißt, er kommt über Art, zieht durch Migron, belegt Gibea. Einige Orte kann man heute noch identifizieren. Man sieht, wie es ungefähr so, naja, 18 Kilometer nördlich von Jerusalem beginnt und dann die einzelnen Orte beschrieben werden, wo dann das Gerät abgelegt wird. Die ziehen durch die engen Gassen, gibt es tatsächlich zwischen mich Massengräber, so eine Schlucht, die dann die Assyrer aufsteigen würden. Geba sei unser Nachtquartier. Der nächste Ort, das Rama, Dama erzittert. Das ist die Basch-Schrei, laute Tochter. Gar nicht auf. Fleisch alles anders macht. Männer, flieht! Die Bewohner, die wir besuchen, zu finden, man kann mit Händen greifen, welche Panik sich ausbreitet, wenn die Assyrer, diese gefürchteten Krieger, kommen würden und Ort zu Ort erobern würden. Immer mehr ihren Blick auf Jerusalem gerichtet. Noch heute wird er sich in Lob aufstellen. Er wird seine Hand gegen den Berg der Tochter Zion, Stimmung gegen die Höhe von die Russen. Hier wird es ganz deutlich, die Assyrer werden kommen, sie werden Jerusalem sehen, sie werden Jerusalem angreifen und das wird so aussehen, als ob Jerusalem fallen wird.
[59:19] Aber siehe da, Herrscher, der Herr der Heerscharen, die Äste herunter mit furchtbarer Gewalt, die Hochgewachsene hat. Die Assyrer werden abgehauen und wir haben ihn erniedrigt. Und das schlägt den dichten Wald mit dem Eisen nieder und der Libanon fällt durch einen Mächtigen. Wir werden noch sehen, später in den späteren Kapiteln, dass wenn das kommen wird, der Herr seinen Engel senden wird und 185.000 assyrische Krieger, gefüllt in der ganzen Welt, werden durch einen Engel vernichtet werden. Gott wird eingreifen, denn Immanuel, Gott ist mit uns.
[59:53] Lieber Freund, liebe Freundin, wolltest du diesen Jesus annehmen? Möchtest du ihn, der sowohl Plünderung, rasch, Raub, als auch Immanuel ist, er, der uns deutlich gesagt hat, dass diese Welt zugrunde gehen wird und dass diese Probleme nicht gelöst werden, außer wenn wir uns zu Jesus wenden. Möchtest du dich zu ihm wenden? Möchtest du die Warnung ernst nehmen, dass wir uns nicht mit weltlicher Politik und mit Allianzen und mit menschlichen Ideen versuchen, uns zu retten, sondern wir uns allein auf den Herrn verlassen und dann wissen dürfen, selbst wenn uns das Wasser bis zum Hals geht, Immanuel, Gottes mit uns. Er ist ewig Vater, er ist der Friedefürst, er ist der wunderbare Ratgeber. Er möchte für dich und für mich ein persönlicher Heiland sein. Möchtest du diesen Jesus, der für uns geboren ist, Immanuel, als deinen König annehmen?
[1:00:49] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen dankbar sein, dass das Buch Jesaja zum einen uns mit vielen historischen Details zeigt, wie glaubwürdig dann war. Aber vor allem, dass in all dem die Botschaft der Erlösung und die Botschaft von Jesus so klar hindurch scheint. Herr, wir möchten, dass Jesus für uns ein Heiligtum ist, ein Immanuel. Wir möchten, dass er in unserem Leben wirkt und wir danken dir, dass du ihn gesandt hast als unseren Friedefürst. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:01:25] Damit verabschieden wir uns für heute. Nächste Woche werden wir uns die Kapitel 11 bis 15 anschauen, das wird wieder sehr spannend werden. Bis dahin wünsche ich Gottes reichen Segen für Freude beim Studium seines Wortes. Bis dann. Amen.